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B_LB Objektplanung Ingenieurbauwerke.pdf

Planungsleistungen für die Alte Saalebrücke in Weißenfels

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 07.10.2026, 17:25 (Europe/Berlin)

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HVA F-StB LB Ingenieurbauwerke

Leistungen und Bewertung

für

Objektplanung Ingenieurbauwerke

Inhaltsverzeichnis Seite

A. Beschreibung der Planungsaufgabe ........................................................................................ 2

  1. Allgemeines ............................................................................................................................ 2
  2. Beschreibung des Ingenieurbauwerks ................................................................................... 2
  3. Randbedingungen und Zwangspunkte, Leistungen des Auftraggebers ................................ 2
  4. Anforderungen an die zu übergebenden Daten und Dokumente ........................................... 2

B. Beschreibung der Grundleistungen ......................................................................................... 4

Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung ..................................................................................... 4 Leistungsphase 2: Vorplanung ..................................................................................................... 5 Leistungsphase 3: Entwurfsplanung ............................................................................................. 6 Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung .................................................................................. 8 Leistungsphase 5: Ausführungsplanung ...................................................................................... 9 Leistungsphase 6: Vorbereiten der Vergabe ................................................................................ 10 Leistungsphase 7: Mitwirken bei der Vergabe .............................................................................. 11 Leistungsphase 8: Bauoberleitung ............................................................................................... 12 Leistungsphase 9: Objektbetreuung ............................................................................................. 13

C. Beschreibung der Besonderen Leistungen ............................................................................. 14

Zu Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung ................................................................................ 14 Zu Leistungsphase 2: Vorplanung ................................................................................................ 14 Zu Leistungsphase 3: Entwurfsplanung ....................................................................................... 15 Zu Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung ............................................................................. 15 Zu Leistungsphase 5: Ausführungsplanung ................................................................................. 16 Zu Leistungsphase 6: Vorbereiten der Vergabe ........................................................................... 16 Zu Leistungsphase 7: Mitwirken bei der Vergabe ........................................................................ 17 Zu Leistungsphase 8: Bauoberleitung .......................................................................................... 17 Zu Leistungsphase 9: Objektbetreuung ........................................................................................ 19

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A. Beschreibung der Planungsaufgabe

  1. Allgemeines Die folgende Leistungsbeschreibung erfasst die Planung der L 206 BW 0040, Alte Saalebrücke in Wei- ßenfels. Bei der L 206 handelt es sich um eine ausgebaute Hauptstraße innerhalb der Ortsdurchfahrt. Sie ist, neben der B 91, die wichtigste Saalequerung zwischen dem Süden und Norden von Weißenfels. Die Stationierung erfolgt von Weißenfels - Netzknoten 4737059B nach Uichteritz - Netzknoten

Die Alte Saalebrücke verläuft von NK 4737059B Station 0+037.000 bis Station 0+147.000 und bindet auf der südlichen Seite an einem Kreisverkehr an. Auf der nördlichen Seite führt die L 206 unter einer Bahnbrücke durch weiter nach Uichteritz.

Das Bestandsbauwerk wurde 1952 als eine durchlaufende Stahlbetonplattenbalkenbrücke über 3 Fel- der gebaut. Die Stützweiten betragen 30,35 m – 40,50 m – 30,35 m. Die vier Hauptträger im Achsab- stand von 3,90 m und 0,6 m Dicke tragen eine 0,2 m starke kreuzweise bewehrte Fahrbahnplatte. Durch Querträger sind die Hauptträger statisch zu einem Trägerrot verbunden. Der Abstand der Quer- träger im Mittelfeld beträgt 5,063 m und in den Randfeldern 3,37 m. Die Fahrbahnbreite beträgt 8,50 m, die Gehwegbreite je 3,25 m.

Die Zustandsnote der 2023 erfolgten Brückenhauptprüfung beträgt 3,0 und die dort aufgeführten Män- gel betreffen vor allem:  Betonabplatzungen mit freiliegenden Bewehrungen im Bereich der Balkenunterseiten, Vouten, Kragarm und Widerlagerwände  Risse mit Aussinterungen im Bereich des Kragames, der Widerlagerwände und Flügel  Widerlagerwand sowohl gebrochen als auch gerissen, Rissbreite 1,3 mm  Schrägriss im Bereich des Flügels  gerissener Fahrbahn- sowie Gehwegbelag  Geländer mit Korrosionsschäden und Anrostungen, gebrochen und fehlendes Seil

Eine weitere kurzfristige Verschlechterung des Bauwerkszustandes und die Vergrößerung der Schä- den sind ohne umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen nicht zu verhindern. Aufgrund des Umfan- ges der Instandsetzungsmaßnahmen, auch in monetärer Hinsicht, wurde im Jahr 2019 eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gemäß RI-WI-BRÜ durchgeführt. Im Ergebnis dieser Betrachtung und unter Berücksichtigung der Kriterien gemäß der RI-WI-BRÜ fiel die Entscheidung auf die Planung und Errichtung eines Ersatzneubaus. Die Planung der LB Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph. 1, 2, 4; optional Lph. 3 und 6 sind Bestand- teile dieser Ausschreibung. Die Planung der LB Verkehrsanlage erfolgt durch Dritte und die Vorplanung zur VA wird zur Verfügung gestellt.

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Erforderliche Leistungen

  • LB Objektplanung Ingenieurbauwerke Lph. 1, 2, 4; optional 3 und 6
  • LB Tragwerksplanung Lph. 1, 2; optional 3 und 6

Honorarermittlung

  • Honorarzone III
  • Umbauzuschlag: 20 %
  • anrechenbare Kosten Bauwerk 9.600.000 € (netto)
  • Abzurechnen ist nach Kostenschätzung für die Lph. 1, 2, 4
  • Abzurechnen ist nach Kostenberechnung für die Lph. 3 und 6
  • Die Planung wird mit der Schlussrechnung abgeschlossen

Folgende Grundlagen sind im Zuge der Vorplanung u. a. zu klären:

  • Abstimmung mit TÖB sowie mit allen Versorgungsträgern
  • Eine Umleitungsstrecke ist für die geplante Baumaßnahme aufzustellen
  • Erkundung der Zufahrtswege (mindertragfähige Bauwerke, Kurvenradien, etc.) zur Baustelle. Gibt es Einschränkungen für Großgeräte?
  • Erkundungen ob Einschränkung für ansässige Betriebe zu erwarten sind
  • Darstellung vorläufiger Flächeninanspruchnahme zur Beauftragung der Bearbeitung naturschutz- rechtlicher Belange
  • Bei der BW-Planung (Achsen) ist die Stationierungsrichtung der Straße einzuhalten

Bestandsvermessungen sind vorhanden.

Über alle Gespräche mit Dritten, an denen der AG nicht teilgenommen hat, sowie über gemeinsame Koordinierungsgespräche hat der AN Niederschriften zu fertigen und dem AG unverzüglich zuzulei- ten. Sollten sich bei der Sichtung aller vorhandenen Unterlagen oder während der Bearbeitung Aspekte ergeben, die weiterer Untersuchungen bedürfen oder die in der Aufgabenstellung nicht erfasst sind, ist der AG sofort zu informieren., Sämtlicher Schriftverkehr geht als Kopie an die LSBB, RB Süd.

  1. Beschreibung des Ingenieurbauwerks Bauwerkskenndaten
ASB Nr.4737 618
Interne Bauwerksbezeichnung (BW-Nr.)L 206 0040
BauwerksnameAlte Saalebrücke Weißenfels
Brückenklasse30/30 nach DIN 1072
Gesamtlänge101,20 m
Breite zwischen Geländer15,00 m
Fahrbahnbreite8,50 m
Brückenfläche1518 m²
Lichte Höhe
Kreuzungswinkel
Für Bestandsbauwerke:

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KonstruktionPlattenbalkenbrücke
Hauptbaustoff des ÜberbausStahlbeton
Letzte Hauptprüfung04.08.2023
Bauzustandsnote3,0
Traglastindex
Baujahr1952
Einzelstützweite/Blocklängen30,35 m – 40,50 m – 30,35 m
  1. Randbedingungen und Zwangspunkte, Leistungen des Auftraggebers Vom LSBB zur Verfügung zu stellende Unterlagen (siehe Datenaustauschserver LSBB)
  • Bauwerksbuch, Brückenhauptprüfung
  • Eigentümernachweise betroffene Flurstücke
  • Vermessung
  • Baugrundgutachten
  • Stellungnahmen Burgenlandkreis, LHW, FG 21 LSBB
  • Beschaffung amtlicher Karten
  • die Vorplanung VA ist erfolgt, es werden der Regelquerschnitt, die Gradiente und die Lage der Vor- zugsvariante der Straenplanung als Grundlage für die Planung des Bauwerkes übergeben

Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die erforderlichen Abstimmungs- und Arbeitsgesprä che, diese werden im 4-Wochen Rhythmus als Jour fixe durchgeführt.

  1. Anforderungen an die zu übergebenden Daten und Dokumente 4.1 Die Planunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen sind dem Auftraggeber in digitaler Form (Planunterlagen im dwg/dxf - Format sowie im pdf-Format; Beschreibungen und Berech- nungen als Word- bzw. Excel-Datei im docx- bzw. xlsx-Format; Präsentationen als PowerPoint- Datei im pptx-Format) und zusätzlich in analoger Form als kopierfähiger Farbausdruck (2-fach) zu übergeben. 4.2 Digitale Bestands- und Objektdaten sind im OKSTRA-, IFC- bzw. SHAPE-Format zu übergeben. 4.3 Der Auftragnehmer hat die von ihm zu übergebenden Unterlagen im nötigen Umfang zu bear- beiten, u. a. normengerecht farbig und mit Planzeichen und Legende anzulegen sowie DIN-ge- recht zu falten. Das Schriftfeld des Auftraggebers ist zu übernehmen. 4.4 Der Auftragnehmer hat die von ihm angefertigten Unterlagen als „Verfasser" zu unterzeichnen.

Stand: 03-22 10554 Seite 4

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B. Beschreibung der Grundleistungen

[wird bei angekreuzten Grundleistungen keine Bewertung eingetragen, gilt die jeweilige Bewertung der Grundleistung]

Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Be-
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)wertung [%]

Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung

a Klären der Aufgabenstellung aufgrund der Vorgaben oder der Be- 0,2 0,2 darfsplanung des Auftraggebers.

unter Berücksichtigung der „ Beschreibung der Planungsaufgaben und Planungsziele“

b Ermitteln der Planungsrandbedingungen sowie Beraten zum ge- 0,5 0,5 samten Leistungsbedarf.

Zusammenstellen von Informationen zum Objekt:

  • Angaben aus Geologie,
  • Angaben zur Hydrologie,
  • Angaben zur Geometrie (z. B. Lichte Höhe, Lichte Weite, Quer- schnittsaufteilung (Fahrspuren)) Zusammenstellen der bereits vorhandenen Unterlagen:
  • Angaben aus den vorangegangenen Leistungsphasen der Verkehrs- planung
  • Bauwerksbuch, Bauwerksakte usw.
  • vorangegangene Untersuchungen (z. B. Objektbezogene Scha- densanalyse) Zusammenstellen der die Aufgabe beeinflussenden Planungsabsichten. Hierzu gehören insbesondere auch örtliche Planungen z. B. von Kommu- nen, Wasserbehörden, Eisenbahnkreuzungspartnern und sonstigen Pla- nungen Dritter (z. B. Ver- u. Entsorgungsunternehmen). Auflisten der für die Maßnahme relevanten öffentlich-rechtlichen Randbe- dingungen (z. B. Wasserschutzzonen, Umweltschutzgebiete) Aufzeigen des Leistungsumfanges und der erforderlichen Vorarbeiten

c Formulieren von Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an 0,3 0,3 der Planung fachlich Beteiligter.

Angabe der für das Objekt erforderlichen fachspezifischen Beiträge (z. B. hydrologische, geologische Untersuchungen, Vermessungsleistungen, Im- missionsschutz, denkmalpflegerischer Beitrag) mit Begründungen

0,4 0,4

dBei Objekten nach § 41 Nummer 6 und 7, die eine Tragwerkspla-
nung erfordern: Klären der Aufgabenstellung auch auf dem Gebiet der Tragwerksplanung

unter Berücksichtigung der „ Beschreibung der Planungsaufgaben und Planungsziele“ in Abstimmung mit dem Tragwerksplaner.

e Ortsbesichtigung 0,3 0,3

Durchführen von Ortsbesichtigungen zum Abschätzen der erforderlichen Leistung. Über die Auswertung der beschafften Unterlagen hinaus, sind alle dort nicht erfassten, für die Bearbeitung des Projektes bedeutsamen Gegeben- heiten in der Örtlichkeit zu erkunden.

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Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Be-
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)wertung [%]

f Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse 0,3 0,3

Beschreibung des Istzustandes Beschreibung des Planungszieles in Abstimmung auf die weitere Bearbei- tung Aufzeigen aller Sachverhalte, die die Maßnahme/das Objekt beeinflussen

Summe Leistungsphase 1 2,0 2,0

Leistungsphase 2: Vorplanung

a Analysieren der Grundlagen 0,31 [0,5] 0,3

Sichten der Unterlagen aus den vorangegangen Lph´en der Verkehrspla- nung Systematische Untersuchung und Beurteilung aller Sachverhalte, die die Maßnahme/das Objekt beeinflussen und Aufzeigen der daraus entstehen- den Konsequenzen mit Vor- und Nachteilen Erarbeiten eines Arbeits- und Terminplanes unter Berücksichtigung der Fachbeiträge

b Abstimmen der Zielvorstellungen auf die öffentlich rechtlichen 0,31 [0,3] 0,3 Randbedingungen sowie Planungen Dritter.

Tabellarische Darstellung der Zielvorstellungen, der öffentlich-rechtlichen Randbedingungen und den Planungen Dritter und der gegenseitigen Ab- hängigkeiten

2,01 [5,0] 2,0

cUntersuchen von Lösungsmöglichkeiten mit ihren Einflüssen auf
bauliche und konstruktive Gestaltung, Zweckmäßigkeit, Wirtschaft- lichkeit unter Beachtung der Umweltverträglichkeit

Erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten nach gleichen Anforderungen unter Berücksichtigung der Einpassung in das Umfeld (Variantenuntersuchung)

d Beschaffung und Auswertung von amtlichen Karten 0,21 [0,2] 0,0

Beschaffung und Auswertung von z. B. Kataster-, Bauleit-, Bestands-, Grunderwerbspläne

4,01 [9,0] 4,0

eErarbeiten eines Planungskonzepts einschließlich Untersuchung
der alternativen Lösungsmöglichkeiten nach gleichen Anforderun-
gen mit zeichnerischer Darstellung und Bewertung unter Einarbei-
tung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

Alle Varianten sind in übersichtlicher Form gegenüberzustellen, als Bau- werksskizzen darzustellen und zu bewerten. Erläutern der wesentlichen Vor- und Nachteile.

f Klären und Erläutern der wesentlichen fachspezifischen Zusam- 0,71 [2,0] 0,7 menhänge, Vorgänge und Bedingungen

Aufzeigen der wesentlichen fachspezifischen Sachverhalte, die die Aufga- benstellung beeinflussen mit Angabe der Konsequenzen für die Aufga- benstellung. Festlegung der Vorzugsvariante

1 Hinweis: Bewertung mit max. 10 % gemäß § 43 Absatz 2 HOAI bei Objekten nach § 41 Nummern 6 und 7 HOAI, die eine Tragwerks- planung erfordern.

Stand: 03-22 10554 Seite 6

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Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Be-
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)wertung [%]

0,51 [1,0] 0,5

gVorabstimmen mit Behörden und anderen an der Planung fachlich
Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit, gegebenenfalls Mit-
wirken bei Verhandlungen über die Bezuschussung und Kostenbe-
teiligung

Vorabstimmen und Erläutern der Vorzugsvariante auf der Grundlage des Planungskonzeptes mit Behörden (z. B. Kommunen, Wasserbehörden, Umweltämter) und fachlich Beteiligten (z. B.: Landschaftsplaner, Straßen- planer, SiGeKo, Geologie, UVS, Artenschutz) für die Vorzugsvariante

h Mitwirken beim Erläutern des Planungskonzepts gegenüber Dritten 0,51 [0,5] 0,5 an bis zu zwei Terminen

Protokollieren der Besprechungstermine, Vor- und Nachbereitung der Ter- mine

i Überarbeiten des Planungskonzepts nach Bedenken und Anre- 0,51 [0,5] 0,5 gungen

Erstellung eines groben Rahmenterminplanes für die Planung und Umset- zung der Vorzugsvariante unter Berücksichtigung der Fachbeiträge Einarbeiten der vorgebrachten Anregungen und Hinweise in das Pla- nungskonzept in Abstimmung mit dem Auftraggeber

j Kostenschätzung, Vergleich mit den finanziellen Rahmenbedin- 0,51 [0,5] 0,5 gungen

Schätzen der Kosten für jede Variante und Vergleich mit den Kosten aus der Bedarfsplanung.

k Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse 0,51 [0,5] 0,5

Zusammenstellen der Vorplanungsergebnisse in schriftlicher und zeichne- rischer Form mit Erläuterung der betrachteten Varianten, der Entschei- dungsmatrix und der Gründe für die Auswahl der Vorzugsvariante gem. RAB-ING.

Summe Leistungsphase 2 10,01 [20,0] 9,8

Leistungsphase 3: Entwurfsplanung optional

14,0 14,0

aErarbeiten des Entwurfs auf Grundlage der Vorplanung durch
zeichnerische Darstellung im erforderlichen Umfang und Detaillie-
rungsgrad unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforde-
rungen
Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen
an der Planung fachlich Beteiligten, sowie Integration und Koordi-
nation der Fachplanungen.

Stufenweises Ausarbeiten der ausgewählten Lösung in zeichnerischer Form unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen Koordination der Fachplanungen in Abstimmung mit dem AG; die Ergeb- nisse aus den Fachplanungen sind nachvollziehbar in den Bauwerksent- wurf einzuarbeiten. Herstellen und Ausarbeiten des Bauwerksentwurfs Festlegen der notwendigen Sicherungs- bzw. Umlegungsmaßnahmen für vorhandene Ver- und Entsorgungsleitungen in Abstimmung mit den Lei- tungsträgern

1 Hinweis: Bewertung mit max. 10 % gemäß § 43 Absatz 2 HOAI bei Objekten nach § 41 Nummern 6 und 7 HOAI, die eine Tragwerks- planung erfordern.

Stand: 03-22 10554 Seite 7

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Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Be-
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)wertung [%]

b Erläuterungsbericht unter Verwendung der Beiträge anderer an 2,0 2,0 der Planung fachlich Beteiligter

Mit Gliederung entsprechend den „Richtlinien für das Aufstellen von Bau- werksentwürfen – RAB-ING“

c fachspezifische Berechnungen, ausgenommen Berechnungen aus 1,5 1,5 anderen Leistungsbildern

Stufenweises Ausarbeiten der ausgewählten Lösung in rechnerischer Form unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen die sich aus geometrischen, planerischen und technischen Vorgaben erge- ben. Hierzu gehören z. B. Berechnungen zur Brückenentwässerung, hyd- raulischen Entwässerung, Lichtraumbemessung.

1,0 0,0

dErmitteln und Begründen der zuwendungsfähigen Kosten, Mitwir-
ken beim Aufstellen des Finanzierungsplans sowie Vorbereiten der Anträge auf Finanzierung

1,0 1,0

eMitwirken beim Erläutern des vorläufigen Entwurfs gegenüber Drit-
ten an bis zu 5 Terminen, Überarbeiten des vorläufigen Entwurfs auf Grund von Bedenken und Anregungen

Termin vorbereiten (Vorschlag zum Besprechungsablauf; Erläuterung des Entwurfs), Protokollführung, Termin nachbereiten Einarbeiten der Ergebnisse der vorgebrachten Anregungen und Hinweise in den Bauwerksentwurf

f Vorabstimmen der Genehmigungsfähigkeit mit Behörden und an- 0,5 0,5 deren an der Planung fachlich Beteiligten

Erläutern des Entwurfs und Verhandeln mit Behörden u. a. an der Pla- nung fachlich Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit Erläutern des Entwurfs vor politischen Gremien und Bürgerversammlun- gen

g Kostenberechnung einschließlich zugehöriger Mengenermittlung, 3,0 3,0 Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenschätzung

Kostenberechnung einschließlich Mengenermittlung nach Hauptpositio- nen:

  • Ermitteln der wesentlichen Mengen (z. B. Schalung, Beton, Beschich- tungsfläche für den Korrosionsschutz)
  • Berechnen der Kosten o Erkunden von Einheitspreisen in Abstimmung mit dem Auftraggeber o Aufstellen der Kostenberechnung. Kostenkontrolle durch Vergleich der Kostenberechnung mit der Kosten- schätzung aus Leistungsphase 2

1,0 1,0

hErmitteln der wesentlichen Bauphasen unter Berücksichtigung der
Verkehrslenkung und der Aufrechterhaltung des Betriebes wäh- rend der Bauzeit

Erstellen eines Bauphasenplanes mit Angaben der wesentlichen Baupha- sen und der dazugehörigen Verkehrsführung im Grundriss und im Quer- schnitt mit schriftlicher Erläuterung der wesentlichen Bauphasen unter Angabe der wesentlichem Herstellungsschritte. Die Verkehrsführung ist im Ist-Zustand, während der Bauphasen und im Endzustand mit Vermaßung der Fahrspuren darzustellen.

Stand: 03-22 10554 Seite 8

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Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Be-
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)wertung [%]

i Bauzeiten- und Kostenplan 0,5 0,5

Überschlägiges Ermitteln der Bauzeit und Erstellen eines Bauzeitenplans. Der Bauablauf ist unter Berücksichtigung natur- und umweltschutzfachli- cher sowie anderer Erfordernisse, der Bauphasen mit kritischen Herstel- lungsschritten und sonstigen Ereignissen (z. B. Sperrzeiten, Hochwasser) festzulegen. Ermittlung des überschläglichen, jährlichen Mittelbedarfes Ermittlung der Verteilung der Gesamtkosten auf die beteiligten Kostenträ- ger gemäß gesetzlicher Regelungen oder sonstigen Vereinbarungen mit Dritten

j Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse 0,5 0,5

Zusammenstellen des endgültigen Bauwerksentwurfes mit Ergänzung der zusätzlich erarbeiteten Entwurfsunterlagen gem. RAB_ING

Summe Leistungsphase 3 25,0 24,0

Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung

1,5 1,5

aErarbeiten und Zusammenstellen der Unterlagen für die erforderli-
chen öffentlich-rechtlichen Verfahren oder Genehmigungsverfah- ren einschließlich der Anträge auf Ausnahmen und Befreiungen,
Aufstellen des Bauwerksverzeichnisses unter Verwendung der
Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

Aufbereiten der Entwurfsunterlagen für das öffentlich-rechtliche Genehmi- gungsverfahren in Hinblick auf z. B.

  • Wasserrechtliche Belange
  • Denkmalschutz
  • Immissionsschutz Aufstellen des Bauwerksverzeichnisses gemäß Planfeststellungsrichtlinie

0,5 0,5

bErstellen des Grunderwerbsplanes und des Grunderwerbsver-
zeichnisses unter Verwendung der Beiträge anderer an der Pla-
nung fachlich Beteiligter

Aufstellen eines eigenständigen Grunderwerbsplanes; Darstellen der zu erwerbenden, vorübergehend in Anspruch zu nehmen- den und dauernd beschränkten Flächen im Lageplan des Bauwerksent- wurfes Aufstellen des Grunderwerbsverzeichnisses gemäß Planfeststellungsricht- linie

0,5 0,5

cVervollständigen und Anpassen der Planungsunterlagen, Be-
schreibungen und Berechnungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

Zusammenstellen aller Unterlagen für das öffentlich-rechtliche Genehmi- gungsverfahren einschließlich der vom Auftraggeber benannten Sonder- pläne (z. B. Umwelt- und Naturschutz) Überarbeiten der Unterlagen bei Auflagen/erforderlichen Änderungen im Genehmigungsverfahren

d Abstimmen mit Behörden 0,5 0,5

Verhandeln mit Behörden und Einholung der Genehmigung (z. B. was- serrechtliche Genehmigung)

Stand: 03-22 10554 Seite 9

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Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Be-
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)wertung [%]

e Mitwirken in Genehmigungsverfahren einschließlich der Teilnahme 1,0 1,0 an bis zu 4 Erläuterungs-, Erörterungsterminen

Teilnahme an Bürgersprechstunden und Erörterungsterminen Protokollführung; Vor- und Nachbereitung der Termine

f Mitwirken beim Abfassen von Stellungnahmen zu Bedenken und 1,0 Anregungen in bis zu 10 Kategorien

Summe Leistungsphase 4 5,0 4,0

Leistungsphase 5: Ausführungsplanung

4,0

aErarbeiten der Ausführungsplanung auf Grundlage der Ergebnisse
der Leistungsphasen 3 und 4 unter Berücksichtigung aller fachspe-
zifischen Anforderungen und Verwendung der Beiträge anderer an
der Planung fachlich Beteiligter bis zur ausführungsreifen Lösung

Erstellung der Ausführungszeichnungen, die gemäß ZTV-ING stets zu lie- fern sind:

  • Baustelleneinrichtung,
  • Bauzeiteneinteilung,
  • Absteck- und Höhenmaß,
  • Bauwerksübersicht. Erstellung der objektbezogenen Ausführungsunterlagen gemäß ZTV-ING unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen und den An- forderungen anderer fachlich Beteiligten (z. B. Wasserhaltung, Baugru- benverbau, Traggerüste, Betoniervorgänge). Hierzu gehört auch das Zusammenstellen, Auswerten und Berücksichti- gen der umweltrelevanten Vorgaben, die sich aus dem allgemeinen Um- weltrecht ergeben. Zu den auszuwertenden Unterlagen gehören neben dem Planfeststellungsbeschluss mit seinen Anlagen die Vereinbarungen mit Dritten. Ermitteln des Leistungsumfangs und Festlegen ergänzender Fachleistun- gen

8,0

bZeichnerische Darstellung, Erläuterungen und zur Objektplanung
gehörige Berechnungen mit allen für die Ausführung notwendigen
Einzelangaben einschließlich Detailzeichnungen in den erforderli-
chen Maßstäben

Ausarbeiten der Ausführungsunterlagen als Ergänzung der Pläne für das Leistungsbild Tragwerksplanung, Leistungsphase 5 (z. B. für Brückenaus- stattung, Lager, Fahrbahnübergänge, Bauablaufplan einschließlich Ver- kehrsführungsplanung) unter Beachtung der ZTV-ING, Teil 1, Abschnitt 2. und anderer Leistungsbilder

2,0

cBereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen
an der Planung fachlich Beteiligten und Integrieren ihrer Beiträge bis zur ausführungsreifen Lösung

Abstimmen vorgenannter Unterlagen mit dem Auftraggeber und anderen an der Planung fachlich Beteiligten (z. B. Ver- und Entsorgungsunterneh- men)

Stand: 03-22 10554 Seite 10

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Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Be-
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)wertung [%]

d Vervollständigen der Ausführungsplanung während der Objektaus- 1,0 führung

Fortschreiben der Ausführungsunterlagen auch bei Änderungen anderer Leistungsbilder wie z. B. Tragwerksplanung (z. B. für Brückenausstattung, Lager, Fahrbahnübergänge, Fugenbänder, Bauablaufplan einschließlich Verkehrsführungskonzept) oder Technische Ausrüstung während der Bauausführung

Summe Leistungsphase 5 15,0

Leistungsphase 6: Vorbereiten der Vergabe optional

a Ermitteln von Mengen nach Einzelpositionen unter Verwendung 5,0 5,0 der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

Genaue Mengenermittlung für die auszuschreibende Bauleistung ein- schließlich Massenbilanz und Zuordnung entsprechend der Gliederung des Leistungsverzeichnisses (LV) sowie nach Einzelpositionen gemäß STLK (Standardleistungskatalog) bzw. des RLK (Regionalleistungskatalog der Straßenbauverwaltung des betreffenden Landes) als Grundlage für das Aufstellen der Leistungsbeschreibung.

3,0 3,0

bAufstellen der Vergabeunterlagen, insbesondere Anfertigen der
Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen sowie der Besonderen Vertragsbedingungen

Aufstellen der Vergabeunterlagen auf der Grundlage der Ergebnisse der vorausgehenden Leistungsphasen sowie unter Berücksichtigung der Auf- lagen aus einem Genehmigungsverfahren und Vereinbarungen mit Dritten Erstellen des Vergabevermerkes Aufstellen der Leistungsbeschreibung mit Baubeschreibung und Leis- tungsverzeichnis Die für die Ausschreibung erforderlichen Vordrucke sind zu ergänzen und sämtliche Vergabeunterlagen nach HVA B-StB zusammenzustellen.

c Abstimmen und Koordinieren der Schnittstellen zu den Leistungs- 1,0 1,0 beschreibungen der anderen an der Planung fachlich Beteiligten

Für die hier zu erstellenden Vergabeunterlagen werden noch folgende Bautätigkeiten durch den AG beauftragt bzw. die Beauftragung vorbereitet (z. B. Verkehrsanlage 1, Verkehrsanlage 2, Verpressarbeiten, Rodungsar- beiten):

Diese Bautätigkeiten sind mit den zu beschreibenden Leistungen abzu- gleichen. Auswirkungen auf den Bauablauf sind zu erfassen und zu opti- mieren. Änderungsmöglichkeiten in den anderen Bauausschreibungen sind dem AG aufzuzeigen (z. B. zum Vermeiden von Mehrfachbeauftra- gungen). Aufnahme der Ergebnisse aus Abstimmung und Koordination der anderen Leistungsbeschreibungen in die zu erstellende Leistungsbeschreibung.

d Festlegen der wesentlichen Ausführungsphasen 1,0 1,0

Festlegen der grundsätzlichen Gliederung der Vergabeunterlagen in Ab- schnitte (Lose) und der wesentlichen Ausführungsphasen

Stand: 03-22 10554 Seite 11

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Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Be-
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)wertung [%]
eErmitteln der Kosten auf Grundlage der vom Planer (Entwurfsver-

fasser) bepreisten Leistungsverzeichnisse

Bepreisen des erstellten Leistungsverzeichnisses anhand ortsüblicher Preise

f Kostenkontrolle durch Vergleich der vom Planer (Entwurfsverfas- 0,5 0,5 ser) bepreisten Leistungsverzeichnisse mit der Kostenberechnung

In der Kostenkontrolle festgestellte Abweichungen sind zu dokumentieren und zu begründen. Die Kostenfortschreibung ist zu aktualisieren.

g Zusammenstellen der Vergabeunterlagen 0,5 0,5

Aufstellen der übrigen Unterlagen für die Vergabe von Bauleistungen Zusammenstellen der Verdingungsunterlagen für alle Leistungsbereiche. Dies umfasst die Erstellung eines kopier- und versandfertigen Vergabeun- terlagen-Exemplars. Beschreiben der Länderanforderungen für die digitale Vergabe.

Summe Leistungsphase 6 13,0 13,0

Leistungsphase 7: Mitwirken bei der Vergabe

a Einholen von Angeboten 0,5

Aufstellen der Bekanntmachung der Bauleistung

b Prüfen und Werten der Angebote, Aufstellen des Preisspiegels 0,5

Erarbeiten eines Prüfungs- und Wertungsvorschlages der Angebote Fortschreibung des Vergabevermerkes.

c Abstimmen und Zusammenstellen der Leistungen der fachlich Be- 0,5 teiligten, die an der Vergabe mitwirken

Einholen von Stellungnahmen zu Nebenangeboten oder sonstigen fach- spezifischen Leistungsinhalten der Angebote (z. B. Wertung von techni- scher Ausrüstung im Tunnelbau)

d Führen von Bietergesprächen 0,5

Vorbereiten von Aufklärungsgesprächen inklusive Erstellen der erforderli- chen Schriftstücke Protokollieren des Aufklärungsgespräches, Vor- und Nachbereitung des Gesprächs

e Erstellen der Vergabevorschläge, Dokumentation des Vergabever- 0,5 fahrens

Fertigstellung des Vergabevermerkes

f Zusammenstellen der Vertragsunterlagen 0,5

Zusammenstellen der Vertragsunterlagen für alle Leistungsbereiche

g Vergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer 0,5 bepreisten Leistungsverzeichnissen und der Kostenberechnung

Abweichungen der Kostenkontrolle (Kosten gemäß PreisspiegelLph 6 e) sind zu dokumentieren und zu begründen. Die Kostenfortschreibung ist zu aktualisieren.

h Mitwirken bei der Auftragserteilung 0,5

Stand: 03-22 10554 Seite 12

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Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Be-
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)wertung [%]

Vorbereiten der Unterlagen für die Zuschlagserteilung sowie die Erstel- lung aller erforderlichen Schriftstücke zum Abschließen des Verfahrens

Summe Leistungsphase 7 4,0

Leistungsphase 8: Bauoberleitung

4,0

aAufsicht über die örtliche Bauüberwachung, Koordinierung der an
der Objektüberwachung fachlich Beteiligten, einmaliges Prüfen von Plänen auf Übereinstimmung mit dem auszuführenden Objekt
und Mitwirken bei deren Freigabe

Einweisung der örtlichen Bauüberwachung in die Baumaßnahme (Bauan- laufbesprechung) Aufsicht über die örtliche Bauüberwachung Vorbereitung, Leitung und Protokollierung der Grundsatzbesprechung ge- mäß ZTV-ING Teil 1.2 Koordinierung aller am Projekt zu Beteiligender (Schnittstellenkoordina- tion) auch unter Berücksichtigung umweltfachlicher Aspekte Formale Prüfung der Bauausführungsunterlagen des Auftragnehmers auf Übereinstimmung mit dem auszuführenden Projekt, sowie auf Einhaltung von Auflagen (z. B. umweltfachliche und verkehrliche Aspekte, Verbrin- gungskonzepte, Arbeitsanweisungen, Havariepläne) Mitwirken bei der Freigabe der Bauausführungspläne

b Aufstellen, Fortschreiben und Überwachen eines Terminplans 1,0 (Balkendiagramm)

Aufstellen, Fortschreibung der Terminpläne des Auftraggebers. Darin sind Aktivitäten aller am Projekt Beteiligten einzuarbeiten. Dazu zählt z. B. Prüfingenieur, Kontrollvermessung, geotechnische Begleitung, Bauwerks- prüfung Zeitliche Verfolgung der Nachtragsbearbeitung.

c Veranlassen und Mitwirken beim Inverzugsetzen der ausführenden 1,0 Unternehmen

Veranlassen und Mitwirken beim Inverzugsetzen der ausführenden Unter- nehmen einschließlich Entwurf des Verzugsschreibens.

d Kostenfeststellung, Vergleich der Kostenfeststellung mit der Auf- 1,0 tragssumme

Vergleich der Kostenfeststellung mit der Auftragssumme einschließlich der Dokumentation der Ursachen von Kostenänderungen

1,0

eAbnahme von Bauleistungen, Leistungen und Lieferungen unter
Mitwirkung der örtlichen Bauüberwachung und anderer an der Pla- nung und Objektüberwachung fachlich Beteiligter, Feststellen von
Mängeln, Fertigung einer Niederschrift über das Ergebnis der Ab-
nahme

Zustandsfeststellung und Durchführung aller vorbereitenden Maßnahmen für die bauvertragliche Abnahme der Bauleistungen unter Mitwirkung der örtlichen Bauüberwachung und anderer an der Planung und Objektüber- wachung fachlich Beteiligter. Feststellen und Dokumentieren von Mängeln unter Mitwirkung der örtli- chen Bauüberwachung Beurteilung der Abnahmevoraussetzungen Vorbereitung und Fertigung der Abnahmeniederschrift. Die Unterzeich- nung erfolgt durch den Auftraggeber.

Stand: 03-22 10554 Seite 13

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Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Be-
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)wertung [%]
fÜberwachen der Prüfungen der Funktionsfähigkeit der Anlagen-

teile und der Gesamtanlage

Überwachen der Prüfungen der Funktionsfähigkeit der Anlagenteile und der Gesamtanlage in Abstimmung mit anderen an der Ausführung fachlich Beteiligten (z. B. Technische Ausrüstung im Tunnelbau)

g Antrag auf behördliche Abnahmen und Teilnahme daran 1,0

Vorbereitung und Teilnahme an behördlichen Abnahmen (z. B. Verkehrs- behörde, Feuerwehr) einschließlich Fertigung der Niederschrift

h Übergabe des Objekts 1,0

Mitwirkung bei der Übergabe des Objektes durch den AG an den/die Bau- lastträger einschließlich Zusammenstellung und Übergabe der erforderli- chen Unterlagen gemäß HAV B-StB Teil 3, Abschnitt 3.7 „Rechnungen und Zahlungen“

i Auflisten der Verjährungsfristen der Mängelansprüche 1,0

Aufstellung und Bearbeitung von Daten für die Fristenverfolgung (z. B. Fristenblatt)

j Zusammenstellen und Übergeben der Dokumentation des Bauab- 2,0 laufs, der Bestandsunterlagen und der Wartungsvorschriften

Zusammenstellen und Übergabe von Unterlagen für die Rechnungsle- gung für das Objekt. Hierzu gehören bei Ingenieurbauwerken u. a. die Be- standsunterlagen gemäß ZTV-ING, Unterlagen zur Baustoff- und Bauteilprüfung, Wartungsvorschriften, Bautagebuch und Bautagesberichte und sonstige objektspezifische Unterlagen.

Summe Leistungsphase 8 15,0

Leistungsphase 9: Objektbetreuung

0,3

aFachliche Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für Ge-
währleistungsansprüche festgestellten Mängel, längstens jedoch bis zum Ablauf von fünf Jahren seit Abnahme der Leistung, ein-
schließlich notwendiger Begehungen

Fachliche Bewertung der festgestellten Mängel auf der Grundlage der Er- gebnisse der Bauwerksprüfung nach DIN 1076 oder sonstiger Schadens- feststellungen während der Verjährungsfristen. Die maßgebenden Verjährungsfristen ergeben sich aus den Verträgen.

0,5

bObjektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjäh-
rungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den ausführenden Unternehmen

Begehen des Objektes mit den ausführenden Unternehmen zur Mängel- feststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für die Gewährleistung

c Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen 0,2

Bewertung, ob die Sicherheitsleistungen (z. B. Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchebürgschaft) zurückgegeben werden können oder er- neute Sicherheitsleistungen mit reduzierter Höhe zu verlangen ist.

Summe Leistungsphase 9 1,0

Summe Leistungsphasen 52,8

Stand: 03-22 10554 Seite 14

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C. Beschreibung der Besonderen Leistungen

TitelMEin- heitEP in €GP in €
e
Leistungstextn
g
e

Zu Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung

1.01 Auswahl und Besichtigung ähnlicher Objekte

1.02 ggf. Text ergänzen

Zu Leistungsphase 2: Vorplanung

2.01 Erstellen von Leitungsbestandsplänen 20 h

2.02 Vertiefte Untersuchungen zum Nachweis von Nachhaltigkeitsaspekten

2.03 Anfertigen von Nutzen-Kosten-Untersuchungen

2.04 Wirtschaftlichkeitsprüfung

2.05 Beschaffen von Auszügen aus Grundbuch, Ka- taster und anderen amtlichen Unterlagen

2.06 Umleitungsstrecke, Erkundung Zufahrtswege zur Baustelle, Erkundung, ob Einschränkungen für ansässige Betriebe zu erwarten sind

Stand: 03-22 10554 Seite 15

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TitelMEin- heitEP in €GP in €
e
Leistungstextn
g
e

Zu Leistungsphase 3: Entwurfsplanung

3.01 Fortschreiben von Nutzen-Kosten-Untersuchun- gen

3.02 Mitwirken bei Verwaltungsvereinbarungen

3.03 Nachweis der zwingenden Gründe des überwie- genden öffentlichen Interesses der Notwendig- keit der Maßnahme (zum Beispiel Gebiets- und Artenschutz gemäß Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natür- lichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABI. L 206 vom 22.7.1992, S.7))

3.04 Fiktivkostenberechnungen (Kostenteilung)

3.05 Umleitungskonzept 60 h

Verkehrsführung für Fußgänger und Radfahrer, Markierungs- und Beschilderungsplan

Zu Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung

4.01 Mitwirken bei der Beschaffung der Zustimmung von Betroffenen

4.02 ggf. Text ergänzen

Stand: 03-22 10554 Seite 16

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TitelMEin- heitEP in €GP in €
e
Leistungstextn
g
e

Zu Leistungsphase 5: Ausführungsplanung

5.01 Objektübergreifende, integrierte Bauablaufpla- nung

5.02 Koordination des Gesamtobjektes

5.03 Aufstellen von Ablauf- und Netzplänen

5.04 Planen von Anlagen der Verfahrens- und Pro- zesstechnik für Ingenieurbauwerke gemäß § 41 Nummer 1 bis 3 und 5, die dem Auftragnehmer übertragen werden, der auch die Grundleistun- gen für die jeweiligen Ingenieurbauwerke er- bringt

5.05 ggf. Text ergänzen

Zu Leistungsphase 6: Vorbereiten der Vergabe

6.01 Detaillierte Planung von Bauphasen bei beson- deren Anforderungen

6.02 ggf. Text ergänzen

Stand: 03-22 10554 Seite 17

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TitelMEin- heitEP in €GP in €
e
Leistungstextn
g
e

Zu Leistungsphase 7: Mitwirken bei der Vergabe

7.01 Prüfen und Werten von Nebenangeboten

7.02 ggf. Text ergänzen

Zu Leistungsphase 8: Bauoberleitung

8.01 Kostenkontrolle

Kontrolle der Kosten während der Baudurchführung: Verfolgung der Kostenentwicklung der einzelnen Verträge und der einzelnen Baulose sowie deren Auswirkung auf die Kos- ten der Gesamtmaßnahme. Dabei ist abzuschätzen, wie sich Kostenänderungen in Ein- zelbereichen auf die Gesamtmaßnahme auswirken (Kostenprognose). Die Ursache der Kostenänderung der einzelnen Verträge und der einzelnen Baulose sind zu ergründen und auf ihre Auswirkungen auf andere Verträge und Baulose zu überprüfen. Der Auftrag- geber ist laufend zu unterrichten.

8.02 Prüfen von Nachträgen

Bearbeiten von Nachträgen gemäß HVA B-StB, u. a.

  • Beurteilung, ob und ggf. welche Änderungen oder Ergänzungen des Bauvertrages (Nachtrag) erforderlich sind. Dabei sind auch technische und wirtschaftliche Gesichts- punkte zu berücksichtigen.
  • Entwurf des Nachtrags (u. a. Erstellen des Nachtrags-LVs in GAEB-Format (DA 83))
  • Prüfung des Nachtragsangebotes
  • Einholen von Nachweisen und ggf. erforderlicher Aufklärungen des Bau-AN
  • Vorbereitung und Protokollierung von Nachtragsverhandlungen
  • Entwurf des Nachtragsauftragsschreibens einschließlich Erstellen des Auftrags-LVs in GAEB-Format (DA 86)
  • Dokumentation des Nachtragsvorgangs

8.03 Erstellen eines Bauwerksbuches

8.04 Erstellen von Bestandsplänen

Erstellen von Bestandsunterlagen gemäß ZTV-ING: Inhaltsverzeichnisse für die Standsicherheitsnachweise, Zeichnungsverzeichnisse, Stahllisten einschließlich Mengenberechnung für Stahl- und Spannbetonbauwerke oder –bauteile, Vorspann- und Auspressprotokolle,

Stand: 03-22 10554 Seite 18

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TitelMEin- heitEP in €GP in €
e
Leistungstextn
g
e

Gütenachweise von Baustoffen, Abnahmezeugnisse, allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen bzw. europäische technische Zulassungen, Vermessungsergebnisse (baubegleitende und Nullmessungen), Bauwerksdaten und Bauwerksbuch (Anforderungen hierzu in 8.03 eintragen) ein- schließlich sämtlicher Unterlagen (Pläne in der Höhe des Formates DIN A 4), Bestandsübersichtszeichnung(en), ist i. d. R. gesondert zu erstellen Stücklisten einschließlich Mengen- und Beschichtungsflächenberechnung für stäh- lerne Bauwerke oder Bauteile, Korrosionsschutzpläne. Überprüfung der Ausführungspläne (Schal-, Bewehrungs-, Detailpläne etc.) auf Überein- stimmung mit der Ausführung mit eventueller Veranlassung der Aktualisierung durch den AN (Bau) und Feststellung als Bestandspläne.

8.05 Örtliche Bauüberwachung

Erstellen eines Personaleinsatzplanes und Übergabe an den AG spätestens zu Baube- ginn. Regelmäßige Fortschreibung des Personaleinsatzplanes. Plausibilitätsprüfung der Absteckung Überwachung der Ausführung der Bauleistung gemäß HVA B-StB

  • Mitwirken beim Einweisen des Bauauftragnehmers in die Baumaßnahme (Bauanlauf- besprechung)
  • Überwachen der Ausführung des Objektes auf Übereinstimmung mit den zur Ausfüh- rung freigegebenen Unterlagen, dem Bauvertrag und den Vorgaben des Auftraggebers
  • Gemeinsames Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen
  • Prüfung der Leistungsnachweise (Aufmaß, Wiegescheine, Lieferscheine, Stundenlohn- zettel usw.)
  • Auswertung der Eignungs-, Eigenüberwachungs- und ggf. Fremdüberwachungsprü- fung
  • Durchführung oder Veranlassen von Kontrollprüfungen
  • Dokumentation des Bauablaufs (z. B. Bautagebuch, Fotodokumentation)
  • Überwachen der vertraglich vereinbarten Termine und Fristen einschließlich der Über- wachung der angemessenen Förderung der Ausführung (z. B. durch ausreichende Ar- beitskräfte, Geräte, Gerüste, Stoffe oder Bauteile) Zustandsfeststellung von Teilen der Leistung, die durch die weitere Ausführung einer Prü- fung und Feststellung entzogen werden (z. B. Bewehrung, Planum). Prüfen und Bewerten von Behinderungs- und Bedenkenanzeigen Prüfen und Bewerten der Berechtigung von Nachträgen (Sachverhaltsdarstellung, Prü- fung auf Vollständigkeit der Nachtragsangebote) Unverzügliche Information an den Auftraggeber über erkennbare Änderungen der ver- traglich zwischen dem Bauauftragnehmer und dem Auftraggeber vereinbarten Bauleis- tung, über Behinderungen und Unterbrechung der Ausführung, über geändertem Einsatz von Nachunternehmern/anderen Unternehmen sowie über Mengenänderungen und mög- lichen Kostenerhöhungen. Mitwirken bei der Abnahme von Leistungen und Lieferungen Mitwirken bei behördlichen Abnahmen (z. B. Verkehrsbehörde, Feuerwehr) Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme der Leistung festgestellten Mängel Prüfung gemäß HVA B-StB der Rechnungen einschließlich der Mengenberechnungen unter Nutzung einer qualifizierten AVA-Software. Laufende Beurteilung und Information an den Auftraggeber über die zu erwartenden Ab- rechnungssumme. Überwachung der bauvertragsgemäßen Entsorgung gefährlicher Abfälle i. S. d. KrWG. Anwendung des elektronischen Nachweisverfahrens gemäß NachwV unter Nutzung eige- ner Signaturkarte und Lesegerät. Mitwirken beim Überwachen der Prüfung der Funktionsfähigkeit der Anlagenteile und der Gesamtanlage

8.06 Fertigungsüberwachung Stahlbau

Überprüfung der Herstellerqualifikation der Stahlbaufirma gemäß DIN EN 1090 Prüfung der Fertigungsstätten auf deren Eignung für das jeweilige Projekt Prüfung der Qualifikation des eingesetzten Personals des Bau-AN Prüfung der Ausführungszeichnungen in schweiß- und korrosionsschutztechnischer Sicht

Stand: 03-22 10554 Seite 19

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TitelMEin- heitEP in €GP in €
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Leistungstextn
g
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Prüfung der schweißtechnischen Unterlagen (Schweißpläne, Schweißanweisungen, Schweißfolgepläne, Schweißnahtprüfpläne) Kontrolle der Materialprüfzeugnisse Identifizierung der verwendeten Bleche anhand der Materialprüfzeugnisse Kontrolle der Brennschnittgüte und der Schweißnahtvorbereitungen Überwachung der Schweißarbeiten hinsichtlich Ausführung und Schweißnahtgüte (Sicht- prüfung) Überwachung der zerstörungsfreien Schweißnahtprüfungen durch die Stahlbaufirma Überwachung der Stahlbauteile hinsichtlich Übereinstimmung mit den Ausführungszeich- nungen und Einhaltung der Toleranzen Durchsicht der Aufzeichnungen der werkseigenen Produktionskontrolle der Stahlbaufirma

8.07 Fertigungsüberwachung Korrosionsschutz

Prüfung der ausführenden Korrosionsschutzfirmen und des Personals auf Einhaltung der Anforderungen gemäß ZTV-ING Teil 4, Abschn. 3 Prüfung der Fertigungsstätten auf deren Eignung für das jeweilige Projekt Prüfung der Korrosionsschutzpläne Prüfung der Materialprüfzeugnisse Überwachung der Ausführung gemäß ZTV-ING

8.08 ggf. Text ergänzen

Zu Leistungsphase 9: Objektbetreuung

9.01 Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen

9.02 ggf. Text ergänzen

Summe Besondere Leistungen

Stand: 03-22 10554 Seite 20

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