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EU-Vergabeverfahren AZV Untere Mandau Anforderung Verfahrenskonzept PlanungsleistungenBaumaßnahme SKU 20 Zittau FB 15
| Vergabeverfahren: | Planungsleistungen Baumaßnahme SKU 20 Zittau |
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| Projekt-Nr. Auftraggeber: | 23716002 |
Anforderungen an das Verfahrenskonzept
zum Angebot
1 Zweck dieses Dokuments
Gemäß Aufforderung zur Angebotsabgabe ist mit dem Angebot durch den Bieter ein Verfahrenskonzept einzureichen, das im Fall des Zuschlags Bestandteil des Ingenieurvertrags wird. Das jeweilige Verfahrenskonzept beschreibt einen Teil der Planungsidee des Bieters im Rahmen der Gesamtplanung. Es wird durch die Vergabestelle nach dem Schulnotensystem bewertet und ist neben dem Preis des Angebots die weitere Bewertungsgrundlage für die Auswahl des besten Preis-/Leistungsangebots durch die Vergabestelle.
Das vom Bieter jeweils verlangte Verfahrenskonzept als das von ihm mit dem Angebot in Textform abzugebende Dokument besteht aus einem inhaltlichen Teil (Kapitel 1 bis 5). Es schließt sich eine Verpflichtungserklärung des Bieters an.
2 Zweck der Verfahrensbeschreibung
Das Verfahrenskonzept sollnicht die gesamte Planung des Bieters vor Erhalt eines ggf. an ihn zu erteilenden Zuschlags vorwegnehmen, sondern lediglich einen Aspekt der gemäß der Aufgabenbeschreibung zur Planung des Stauraumkanals sich stellenden Anforderungen betreffen: das Konzept hat sich dazu zu erklären, wie der Bieter für die Dauer der von ihm zu planenden Bau- und ggf. Lieferleistungen, die dann im laufenden Betrieb des Kanalnetzes im Baubereich ausgeführt werden, sich den kontinuierlichen und störungsfreien Betrieb der Kanalnetzes bei gleichzeitiger baulicher Umsetzung in dem mit Medien belegten Bauraum und bei nur in beschränktem Maße verfügbaren Freiflächen vorstellt.
Nachstehend wird beschrieben und für Zwecke des Vergabeverfahrens vorgeschrieben, wie der Bieter das Verfahrenskonzept zu gestalten und was er hierinmindestens darzustellen hat.
Es ist gestattet, dem Verfahrenskonzept Anlagen beizufügen. Der Bieter hat jedoch streng darauf zu achten, dass er mit dem Verfahrenskonzept und/oder den Anlagen Vorgaben aus der Vergabeunterlage (insbesondere aus der Aufgabenbeschreibung oder aus dem Ingenieurvertrag) nicht abändert und folglich nicht einen anderen Beschaffungswunsch konzeptioniert, als ihn die Vergabestelle mit der Vergabeunterlage geäußert hat. Beachtet der Bieter dies nicht und ändert er damit die Vergabeunterlage ab, kann sein Angebot ausgeschlossen werden.
Die nachfolgenden Vorgaben (2.0 bis 2.5) an die Konzept-Überschrift und die Kapitel (Überschriften) hat der Bieter einzuhalten und zu übernehmen. Die Erwartungen der Vergabestelle sind zu jedem Kapitel in diesem Dokument FB 15 in kursiver Schrift dargestellt. Zu dieser Erwartung ist seitens des Bieters zu texten. Die Verpflichtungserklärung muss der Bieter am Ende des Verfahrenskonzepts unverändert und vorbehaltlos abgeben.
Stand:13.01.2026 Seite1/2
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EU-Vergabeverfahren AZV Untere Mandau Anforderung Verfahrenskonzept PlanungsleistungenBaumaßnahme SKU 20 Zittau FB 15
2.0 Gestaltung der Überschrift
Verfahrenskonzept für die Planungsleistungen zur Baumaßnahme SKU 20 in der Stadt Zittau vom Abwasserzweckverband Untere Mandau
2.1 Kapitel 1 Konzept für die Aufrechterhaltung der Ableitungsfähigkeit des Verbandssammlers
Der Vergabestelle kommt es hier darauf an, aufgezeigt zu erhalten, welche Lösungsansätze der Bieter sieht, die Mischwasserableitung des von der Baumaßnahme betroffenen Hauptsammlers des AZV-Untere Mandau während dem Bau des neuen Staukanals einschließlich Entlastungsbauwerk, sicherzustellen. Die Frage einer gesicherten Mischwasserableitung stellt sich auch vor dem Hintergrund, dass über diesen Mischwasserstrang sowohl Abwasser der Stadt Zittau als auch Abwasser aus der Verbandsgemeinde Mittelherwigsdorf zur Kläranlage abgeleitet wird und keine alternativen Ableitungsmöglichkeiten bestehen.
2.2 Kapitel 2 Konzept für Fragen der Wirtschaftlichkeit
Alle Maßnahmen der Gewährleistung eines kontinuierlichen und störungsfreien Betriebs des Kanalnetzes während der Bauphase haben wirtschaftliche Auswirkungen einerseits für den Betreiber des Verbandssammlers, den AZV Untere Mandau, aber auch für die Stadt Zittau über das von der Baumaßnahme betroffene Ortsnetz. In diesem Kapitel erwartet die Vergabestelle Ausführungen hierzu.
2.3 Kapitel 3 Darstellung der Referenzerfahrungen
Der Vergabestelle kommt es hier darauf an, dass der Bieter anhand seiner Referenzen zu ähnlichen Planungsaufgaben mit Realisierung der Maßnahmen im laufenden Betrieb des Kanalnetzes darstellt, welche Erfahrungen für die Umsetzung einer solchen spezifischen Baumaßnahme (Bauwerk zur Mischwasserentlastung) in dieser Größenordnung (ca. 2,5 Mio. Investitionskosten) bei ihm vorliegen und welche Erkenntnisse daraus (positiv oder negativ) in die sich hier stellende Aufgabe eingebracht werden können. Wie wurde z. B. ein kontinuierlicher und störungsfreier Betrieb des Mischwasserkanalnetzes während der Bauphase abgesichert oder welche besondere fachliche Expertise kann aus diesen Referenzen in die Lösung der sich stellenden Aufgabe eingebracht werden. Für die Vergabestelle ist es in diesem Zusammenhang auch wichtig, anhand der persönlichen Referenzen (FB 21) bewerten zu können, über welche Erfahrungen die für die Bearbeitung der Planungsleistung vorgesehen Mitarbeiter verfügen.
2.4 Kapitel 4 Sonstige Konzeptideen
Hier hat der Bieter die Möglichkeit, außerhalb der Themen der vorangegangenen Kapitel Konzepte für das Verfahren darzulegen, welche thematisch nicht bereits dort abzuhandeln sind. Die Vergabestelle versteht hier z. B. Ideen bzw. konzeptionelle Ansätze zur Ausrüstung des Entlastungsbauwerkes mit Mess- und Regeleinrichtungen bzw. zum Monitoring des Stauraumkanals oder auch Lösungsansätze zu innovativer Ausrüstungstechnik mit Anpassungsoptionen an sich ändernde Vorgaben.
2.5 Verpflichtungserklärung
Der Bieter gibt in diesem Kapitel nur die nachfolgend entworfene Erklärung ab und zeichnet das Dokument wie abschließend beschrieben:
Ich/Wir erklären, dass
das vorstehende Konzept Bestandteil meines/unseres Angebotes im Vergabeverfahren ist und verpflichtet mich/uns zu einer entsprechenden Ausführung vorbehaltlich weiterer Detailplanungen bzw. der anderweitigen Planungswünsche des Auftraggebers.
……………….. …………………………………………………………………………………………….. Datum Name des Bieters bzw. der Bewerbergemeinschaft eintragen
Stand:13.01.2026 Seite2/2