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Standortanalyse Regenüberlaufbecken
RÜB 20 in Zittau
1. Ausfertigung
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken
RÜB 20 in Zittau
VERZEICHNIS DER PLANUNTERLAGEN
1 Erläuterungsbericht
2 Anlagen
2.1 Kosten 2.2 Baugrund 2.3 HUBER Rotamat Siebanlage RoK 2 2.4 Amiblu Amiscreen-System 2.5 BIOGEST®-ALPHEUS-Abflussbegrenzer 2.6. Kostenvergleichsrechnung nach LAWA
3 Zeichnungen
3.1 Übersichtsplan M 1 : 5.000 3.2 Lagepläne M 1 : 250 3.2.1 Lageplan – Variante 1 „RÜB 20 in Flurstück-Nr. 1716/2“ 3.2.2 Lageplan – Variante 2 „Staukanal DN 2.200 mit Amiscreen-System“ 3.2.3 Lageplan – Variante 3 „RÜB 20 in Flurstück-Nr. 2901/2“ 3.2.4 Lageplan – Variante 4 „Staukanal DN 2.000 mit ROTAMAT-Siebanlage“ 3.2.5 Lageplan – Vorzugstrasse mit „ROTAMAT-Siebanlage“ 3.2.6 Lageplan – Vorzugstrasse mit „Amiscreen-System“
4 Stellungnahmen und Bestandsunterlagen
5 Fachplanungen
− entfällt −
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 1
NTERLAGE
Erläuterungsbericht
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 2
NTERLAGE
Anlagen
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 3
NTERLAGE
Zeichnungen
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 4
NTERLAGE
Stellungnahmen und Bestandsunterlagen
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 2.1
NTERLAGE
Kosten
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 2.2
NTERLAGE
Baugrund
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 2.3
NTERLAGE
HUBER Rotamat Siebanlage RoK 2
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 2.4
NTERLAGE
Amiblu Amiscreen-System
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 2.5
NTERLAGE
BIOGEST®-ALPHEUS-Abflussbegrenzer
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 2.6
NTERLAGE
Kostenvergleichsrechnung nach LAWA
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 3.1
NTERLAGE
Übersichtsplan
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Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20
in Zittau
U 3.2
NTERLAGE
Lagepläne
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Ingenieurbüro für Tiefbau, Wasserwirtschaft und Umweltfragen, Ostsachsen GmbH
Kleine Konsulstraße 3 - 5, 02826 Görlitz Telefon 03581 4737-0, Telefax 4737-12 E-Mail: info@ibos-goerlitz.de
UNTERSCHRIFTENBLATT
Auftraggeber: Abwasserzweckverband „Untere Mandau“ Äußere Weberstraße 43, 02763 Zittau Tel. 03583 5715-0, Fax 03583 5715-30, E-Mail: info@sowag.de
Maßnahme: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Vertragsnummer Auftraggeber: Auftr.-Nr. BV7 2300009
Vertragsnummer IBOS GmbH: 230480A
Bearbeiter: Dipl.-Ing. Sven Herrlich
Projektleiter: Dipl.-Ing. (FH) Ines Bürgel
Görlitz, den 28. Februar 2025
Abwasserzweck- Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. verband Heinfried Stübner Gunnar Zähnsch „Untere Mandau“ IBOS GmbH IBOS GmbH
Schutzvermerk DIN 34-1-D: Die Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung des Inhaltes sind nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
ERLÄUTERUNGSBERICHT
I n h a l t
1 Veranlassung und Aufgabenstellung .................................................................... 2 1.1 Vorhabensträger ....................................................................................................... 2 1.2 Zweck des Vorhabens .............................................................................................. 2 1.3 Grundlagen ............................................................................................................... 2
2 Örtliche Verhältnisse .............................................................................................. 3 2.1 Lage ......................................................................................................................... 3 2.2 Gewässer ................................................................................................................. 3 2.3 Baugrundverhältnisse ............................................................................................... 3 2.4 Medienbestand ......................................................................................................... 5
3 Ergebnis der Planung ............................................................................................. 6 3.1 Ausgangsdaten für Bemessung der Abwasseranlagen ............................................. 6 3.2 Kanalnetz – Bestand/Planung ................................................................................... 6 3.3 Benennung der Planungsvarianten für die Standortanalyse ...................................... 7 3.4 Kurzbeschreibung der Varianten ............................................................................... 8 3.4.1 Variante 1 – RÜB 20 im Flurstück-Nr. 1716/2 ........................................................... 8 3.4.2 Variante 2 – Staukanal DN 2.200 mit Amiscreen-System ......................................... 9 3.4.3 Variante 3 – RÜB 20 im Flurstück-Nr. 2901/2 ......................................................... 11 3.4.4 Variante 4 – Staukanal DN 2.000 mit ROTAMAT-Siebanlage ................................. 13 3.5 Bewertung der untersuchten Planungsvarianten ..................................................... 15
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
1 Veranlassung und Aufgabenstellung
1.1 Vorhabensträger
Abwasserzweckverband „Untere Mandau“
Chopinstraße 6a, 02763 Zittau
Tel. 03583 5715-0, Fax 03583 5715-30,
E-Mail: info@sowag.de
1.2 Zweck des Vorhabens
Entsprechend der Aufgabenstellung der SOWAG mbH Zittau [1] vom 28.04.2023 soll für die
Errichtung des Regenüberlaufbeckens RÜB 20 des Abwasserzweckverbandes „Untere Man-
dau“ eine Standortanalyse erstellt werden.
Die Standortanalyse soll als Grundlage für die Investitionsplanung des Verbandes dienen.
Das Ingenieurbüro IBOS GmbH in Görlitz wurde seitens des AZV „Untere Mandau“ mit der
Erstellung der vorliegenden Planungsunterlage beauftragt.
1.3 Grundlagen
Für die Erstellung der Planung standen unter anderem folgende Unterlagen zur Verfügung:
[1] Aufgabenstellung für die Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 vom 28.04.2023;
erstellt durch SOWAG mbH Zittau
[2] GEP Zittau, erstellt durch IBOS GmbH Görlitz; 2005 bis 2009
[3] Hydrologisches Gutachten zur Bewertung der Versickerungsmöglichkeiten im Stadtgebiet
Zittau, erstellt durch IFG Ingenieurbüro für Geotechnik aus Bautzen; 27.11.2002
[4] Bestandsunterlagen der Medienträger
[5] EN-/DIN-Normen, DWA-Regelwerk
[6] Abstimmungen mit Auftraggeber, TÖB
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
2 Örtliche Verhältnisse
2.1 Lage
Gemeinde/Stadt: Stadt Zittau
Kreise: Landkreis Görlitz
Bundesland: Freistaat Sachsen
Das vorhandene Entlastungsbauwerk RÜ 20 befindet sich im Flurstück Nr. 2901/2 an der Schil-
lerstraße in Zittau.
Im Generalentwässerungsplan Zittau [2] ist die Anordnung des neuen Regenüberlaufbeckens
RÜB 20 – Nord im Flurstück 1716/2 an der Schillerstraße in Zittau geplant.
Im Übersichtsplan ist der Baubereich („Schillerstraße“) dargestellt.
2.2 Gewässer
Nordöstlich des Untersuchungsgebietes verläuft der Eckartsbach.
Der Eckartsbach ist ein Gewässer II. Ordnung und mündet in die Lausitzer Neiße.
Das vorhandene Entlastungsbauwerk RÜ 20 schlägt bei Starkregenereignissen Abwasser in
den Eckartsbach ab. Die Einleitstelle befindet sich ca. 25 m oberhalb der Straßenbrücke (Schil-
lerstraße) über den Eckartsbach.
2.3 Baugrundverhältnisse
Ein vorhabenbezogenes Baugrundgutachten liegt gegenwärtig nicht vor.
Im Rahmen der Aktualisierung des GEP Zittau wurden durch IFG Ingenieurbüro für Geotechnik
im Stadtgebiet Zittau vorhandene Baugrundaufschlüsse recherchiert und neue Sondierungen
zur Bewertung der Versickerungsfähigkeit des Untergrundes abgeteuft.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Die Ergebnisse sind im Hydrologischen Gutachten zur Bewertung der Versickerungsmöglich-
keiten im Stadtgebiet Zittau aus dem Jahr 2002 [3] dokumentiert.
Im Bereich der Schillerstraße sind folgende Sondierungen im Gutachten erfasst (siehe Bohr-
profile – Anlage 2.2):
Bohrpunkt BP 36_2002
Bohrpunkt 362/LfUG
Bohrpunkt 367/LfUG
Bohrpunkt 369/LfUG
Die Sondierungen wurden in einer Tiefe von 3,0 m bis 5,0 m abgeteuft.
Im Bereich der Sondierungen wurden unter der Oberflächenbefestigung im Wesentlichen
schluffige und tonige Böden angetroffen.
Grundwasser wurde während der Baugrundsondierungen in den Bohrpunkten nicht angetrof-
fen.
Hinweis:
Nach Festlegung der Vorzugsvariante für den Standort des RÜB 20 sind im Bereich der ge-
planten Abwasseranlagen detaillierte Baugrunduntersuchungen durchzuführen und ein vorha-
benbezogenes Baugrundgutachten als Grundlage für die weitere Planung zu erstellen.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
2.4 Medienbestand
Im Baubereich befinden sich zahlreiche Medien:
Abwasser
Trinkwasser
Gas
Energieversorgung
Telekommunikation
Straßenbeleuchtung
Der Bestand der Medienträger wurde anhand der vorliegenden Bestandsunterlagen der Medi-
enträger in die Zeichnungen übertragen.
Für die Genauigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird durch unser Ingenieurbüro keine
Gewähr übernommen.
Das Höhensystem in den Zeichnungen wurde entsprechend den Höhenangaben an den Ab-
wasserschächten in den Bestandsplänen der Stadtwerke Zittau GmbH mit HN76 übernom-
men.
Hinweis:
Infolge möglicher Setzungserscheinungen im Stadtgebiet Zittau sind im Rahmen der weiteren
Planung die Abwasseranlagen im Planungsgebiet aufzumessen, dies betrifft insbesondere die
Anschlusshöhen an den Baugrenzen.
Die Erstellung der Entwurfsvermessung ist nach Festlegung der Vorzugsvariante im Rahmen
der weiteren Planung zu veranlassen.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
3 Ergebnis der Planung
3.1 Ausgangsdaten für Bemessung der Abwasseranlagen
Für die Bemessung der Abwasseranlagen im Bereich des geplanten RÜB 20 – Nord wurden
die Berechnungsgrundlagen aus dem GEP Zittau [2] verwendet. Diese sind:
befestigte Fläche im Einzugsgebiet: A = 25,01 ha red
stündlicher Spitzenabfluss bei Trockenwetter in direktem EG: Q = 5,1 l/s sx
Q aus gesamtem EG vom RÜB 20: Q = 5,8 l/s sx sx
Fremdwasserzufluss aus gesamtem EG: Q = 2,5 l/s f 24
Mischwasserabfluss (Q = 2Q + Q ): Q ≥ 14,1 l/s m sx f 24 m
Das RÜB 20 – Nord ist im GEP Zittau [2] als Fangbecken im Nebenschluss mit einem Spei-
chervolumen von 200 m³ geplant. Der Drosselabfluss wurde mit 30 l/s festgelegt.
Im Ergebnis der hydrodynamischen Kanalnetzberechnung mit HYSTEM-EXTRAN wurden in
der Planungsberechnung mit dem 3-jährigen Modellregen am Entlastungsbauwerk für das
RÜB 20 nachfolgende maximalen Abflüsse ausgewiesen (aus [2]):
Zufluss zum Entlastungsbauwerk: Q = 3.191 l/s Zu
Drosselabfluss: Q = 30 l/s Dr
Abfluss Entlastung (Eckartsbach): Q = 3.159 l/s E
3.2 Kanalnetz – Bestand/Planung
Entsprechend den Bestandsunterlagen der Stadtwerke Zittau erfolgt in den Ablaufkanal vom
vorhandenen RÜ 20 die Einleitung von Schmutzwasser und in den Entlastungskanal (Ablei-
tung in Eckartsbach) die Einleitung von Regenwasser aus dem Wohngebiet nördlich der Schil-
lerstraße. Die Abwasserentsorgung des Wohngebietes erfolgt somit im Trennsystem.
Die Einleitung des Abwassers aus dem Trennsystem in das Einzugsgebiet des geplanten RÜB
20 ist auch künftig auszuschließen, da dies zu einer zusätzlichen stofflichen und hydraulischen
Belastung der Abwasseranlagen und im Eckartsbach führt.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Im Vergleich zu den Planungsmaßnahmen für den Neubau vom RÜB 20 – Nord im GEP Zittau
[2] ergeben sich hieraus zusätzliche Kanalbaumaßnahmen im Untersuchungsgebiet. In den
Zeichnungen für die Planungsvarianten sind diese Maßnahmen mit dargestellt.
3.3 Benennung der Planungsvarianten für die Standortanalyse
Im Rahmen der vorliegenden Planung wurde alternativ zur Errichtung des Regenüberlaufbe-
ckens RÜB 20 – Nord die Anordnung eines Staukanals mit untenliegender Entlastung (SKU)
im Bereich der Schillerstraße untersucht.
Für den SKU wurde das erforderliche Volumen zur Schmutzfrachtrückhaltung um 15 % auf
230 m³ erhöht.
Folgende Varianten wurden im Rahmen der vorliegenden Standortanalyse untersucht:
Variante 1: RÜB 20 im Flurstück-Nr. 1716/2
Variante 2: Staukanal DN 2.200 mit Amiscreen-System
Variante 3: RÜB 20 im Flurstück-Nr. 2901/2
Variante 4: Staukanal DN 2.000 mit ROTAMAT-Siebanlage
Der Standort für das RÜB 20 in Variante 1 entspricht den Angaben im GEP Zittau [2].
Die Anordnung der für die Realisierung der geplanten Varianten notwendigen Abwasseranla-
gen ist in den Lageplänen dargestellt.
Im nachfolgenden Punkt 3.4 erfolgt die Kurzbeschreibung der einzelnen Varianten.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
3.4 Kurzbeschreibung der Varianten 3.4.1 Variante 1 – RÜB 20 im Flurstück-Nr. 1716/2
In Variante 1 ist die Einordnung des Regenüberlaufbeckens RÜB 20 im Flurstück-Nr. 1716/2
(analog zum GEP Zittau [2]) geplant. Eigentümer des Grundstückes ist WOGENO - Woh-
nungsgenossenschaft Zittau eG.
Das RÜB 20 ist als Rundbecken mit einem Innendurchmesser von 10 m geplant. Um das
erforderliche Speichervolumen von 200 m³ zu aktivieren, ist eine Einstauhöhe von ca. 2,55 m
erforderlich. Die Entleerung des Beckens nach Regenereignissen erfolgt mittels nassaufge-
stellter Abwasserpumpen.
Im Zulauf zum RÜB 20 wird ein Trennbauwerk (MW004 – Abmaße im Lichten ca. 10,0 m x
6,0 m) errichtet. Der Zulauf zum RÜB 20 erfolgt über einen Kanal DN 1.600.
Um die Schmutzfrachtentlastung in den Eckartsbach zu minimieren ist an der Wehrschwelle
im Trennbauwerk (zum Entlastungskanal) eine HUBER ROTAMAT-Siebanlage vom Typ RoK
2 vorgesehen. Im Rahmen der Planung erfolgte eine Vorbemessung der Siebanlage durch
den Hersteller (siehe Anlage 2.3).
Für den Bemessungsabfluss von 3.159 l/s ist eine ROTAMAT-Siebanlage mit einem Siebkorb-
durchmesser von 700 mm und einer Sieblänge von 7,50 m erforderlich.
Der geplante Entlastungskanal DN 1.400 mündet an der bestehenden Einleitstelle von RÜ 20
in den Eckartsbach aus. Die Baustrecke für den Entlastungskanal beträgt ca. 42 m.
Für die Drosselung des Abflusses am RÜB 20 auf 30 l/s ist im Rahmen der vorliegenden Pla- nung ein ALPHEUS-Abflussbegrenzer der Firma BIOGEST® AG (Produktbeschreibung siehe
Anlage 2.5) vorgesehen. Der Abflussbegrenzer wird vor dem Ablauf DN 300 im Trennbauwerk
eingebaut. Der geplante Ablaufkanal DN 300 vom Trennbauwerk bindet am Schacht
SCLS 4014 in den Verbandssammler ein.
Die vorhandenen Abwasserkanäle im Ablauf von RÜ 20 werden künftig für die Abwasserab-
leitung aus dem Wohngebiet nördlich der Schillerstraße (Trennsystem) genutzt.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Zwischen dem vorhandenen RÜ 20 und dem geplanten Trennbauwerk für das RÜB 20 sind
ca. 178 m Mischwasserkanal DN 1.000 bis DN 1.600 neu zu verlegen. Die Verlegung des
Mischwasserkanals erfolgt weitestgehend in der Schillerstraße.
Im Bereich des geplanten RÜB 20 sind zur Schaffung der Baufreiheit die vorhandene MD-
Gasleitung DN 150 sowie der Schmutzwasserkanal DN 300 umzuverlegen.
Im Rahmen der Kostenannahme wurden für die geplanten Abwasseranlagen bei Realisierung
der „Variante 1 – RÜB 20 im Flurstück-Nr. 1716/2“ Bruttobaukosten in Höhe von 3.603,3 T€
ermittelt.
Die Baukosten sind im Rahmen der weiteren Planung (Baugrund, Vermessung, Fachplanun-
gen für EMSR, Statik, Verbau, etc.) zu präzisieren.
Bei Realisierung der Variante 1 entstehen laufende Betriebskosten (Energiekosten) für die
Reinigung und Entleerung des Regenüberlaufbeckens nach Regenereignissen sowie für den
Betrieb der Siebanlage im Trennbauwerk (MW004).
3.4.2 Variante 2 – Staukanal DN 2.200 mit Amiscreen-System
In Variante 2 ist die Errichtung eines Staukanals DN 2.200 mit untenliegender Entlastung
(SKU) geplant. Der geplante Staukanal mit einem Mindeststauvolumen von 230 m³ wird in der
Schillerstraße errichtet.
Die Länge des Staukanals DN 2.200 beträgt 75,0 m. Der Kanal ist bei Entlastungsbeginn im
Mittel 2,1 m eingestaut. Damit stehen ca. 283 m³ Stauvolumen zur Verfügung.
Zur Minimierung des Schmutzfrachteintrages bei Starkregenereignissen in den Eckartsbach
ist der Einsatz des Amiscreen-Systems der Firma Amiblu zur Feststoffrückhaltung geplant. Für
die Feststoffrückhaltung werden im Staukanal kreisförmige Filterelemente in mehreren Reihen
angeordnet. Eine Beschreibung des Systems ist den Unterlagen in Anlage 2.4 zu entnehmen.
Im Rahmen der Planung erfolgte eine Vorbemessung der Amiscreen-Rohre durch den Her-
steller (siehe Anlage 2.4).
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Entsprechend der Vorbemessung ist die Anordnung von 4 Amiscreen-Strängen mit einer
Nennweite DN 600 und einer Länge von je 36 m im Staukanal DN 2.200 erforderlich.
Am Ende des Staukanals befindet sich der Entlastungsschacht DN 3.200 (MW004). Ausge-
hend vom Entlastungsschacht erfolgt die Verlegung des geplanten Entlastungskanals DN
1.400 weitestgehend auf der Trasse des vorhandenen Entlastungskanals DN 1.000 B bis zur
bestehenden Einleitstelle in den Eckartsbach. Es sind ca. 53 m Kanal DN 1.400 zu verlegen.
Die Anordnung des Drosselorgans (ALPHEUS-Abflussbegrenzer – vgl. Variante 1) erfolgt in
einem separaten Schachtbauwerk (Drosselschacht - MW005).
Der geplante Ablaufkanal DN 300 vom Drosselschacht bindet am Schacht SCLS 4022 in den
Verbandssammler ein.
Die vorhandenen Abwasserkanäle im Ablauf vom RÜ 20 werden künftig für die Abwasserab-
leitung aus dem Wohngebiet nördlich der Schillerstraße (Trennsystem) genutzt. Entsprechend
den baulichen Erfordernissen binden diese in den geplanten Mischwasserentlastungskanal
DN 1.400 (Regenwasser) bzw. in den Ablaufkanal DN 300 (Schmutzwasser) ein.
Zwischen dem vorhandenen RÜ 20 und dem geplanten Staukanal DN 2.200 sind ca. 46 m
Kanalrohr DN 1.000 in der Schillerstraße zu verlegen.
Im Rahmen der Kostenannahme wurden für die geplanten Abwasseranlagen bei Realisierung
der „Variante 2 – Staukanal DN 2.200 mit Amiscreen-System“ Bruttobaukosten in Höhe
von 2.155,2 T€ ermittelt.
Die Baukosten sind im Rahmen der weiteren Planung (Baugrund, Vermessung, Fachplanun-
gen für EMSR, Statik, Verbau, etc.) zu präzisieren.
Beim Betrieb des Amiscreen-Systems fallen keine Energiekosten für die Feststoffrückhaltung
an.
Das Amiscreen-System wird mit einem Messüberwachungssystem (mit Verschmutzungs-
sensor) ausgestattet. Das Messüberwachungssystem dient zur Erfassung der Entlastungser-
eignisse bei Regenereignissen und zur Überwachung der Verschmutzung der Filterelemente.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Bei Versatz sind die im Staukanal verbauten Filterelemente von Hand zu reinigen (abzuspü-
len). Da die Zuwegung in den Staukanal DN 2.200 über die Einstiegsschächte in der Schiller-
straße erfolgt, ist während der Wartungsarbeiten an dem Amiscreen-System stets eine halb-
seitige Sperrung der Schillerstraße (Stellfläche für Einsatzfahrzeuge, Sicherung Einstiege,
etc.) erforderlich.
3.4.3 Variante 3 – RÜB 20 im Flurstück-Nr. 2901/2
In Variante 3 ist analog zu Variante 1 die Errichtung eines runden Regenüberlaufbeckens zur
Schmutzfrachtrückhaltung geplant.
Das RÜB 20 wird in Variante 3 im Flurstück-Nr. 2901/2 im Bereich der bestehenden Grünflä-
che/Spielplatz angeordnet. Eigentümer des Grundstückes ist WOGENO - Wohnungsgenos-
senschaft Zittau eG.
Das geplante Trennbauwerk (MW002 – Abmaße im Lichten ca. 10,0 m x 5,2 m) im Zulauf zum
RÜB 20 befindet sich somit unmittelbar nördlich des bestehenden Entlastungsbauwerkes
RÜ 20. Zwischen dem vorhandenen RÜ 20 und dem geplanten Trennbauwerk sind ca. 8 m
Kanal DN 1600 zu verlegen.
Im Vergleich zur Variante 1 kann auf den Bau des neuen Mischwasserkanals DN 1.000 bis
DN 1.600 in der Schillerstraße verzichtet werden.
Das RÜB 20 ist wie in Variante 1 als Rundbecken mit einem Innendurchmesser von 10 m
geplant. Für die Entleerung des Beckens ist eine nassaufgestellte Abwasserpumpe erforder-
lich.
Im Trennbauwerk (MW002) wird an der Wehrschwelle die Huber ROTAMAT-Siebanlage vom
Typ RoK 2 (Vorbemessung siehe Anlage 2.3) mit einem Siebkorbdurchmesser von 700 mm
und einer Sieblänge von 7,50 m angeordnet.
Bei Starkregenereignissen gelangt das „vorgereinigte Abwasser“ ins geplante Regenüberlauf-
becken. Das erforderlichen Stauvolumens von 200 m³ wird über die Wehrschwelle das nach-
geschalteten Trennbauwerkes (MW005 – Abmaße im Lichten ca. 5,0 m x 3,0 m) aktiviert.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Ausgehend vom Schacht MW005 erfolgt die Verlegung des geplanten Entlastungskanals
DN 1.200 weitestgehend auf der Trasse des bestehenden Entlastungskanals DN 1.000 B bis
zur Einleitstelle in den Eckartsbach. Die Baustrecke für den neuen Entlastungskanal DN 1.200
beträgt ca. 154 m. In den Entlastungskanal DN 1.200 werden die bestehenden Regenwasser-
kanäle aus dem Wohngebiet nördlich der Schillerstraße wieder eingebunden.
Für die Drosselung des Abflusses am RÜB 20 auf 30 l/s wird am Ablauf DN 300 im Trennbau- werk (MW002) ein ALPHEUS-Abflussbegrenzer der Firma BIOGEST® AG (siehe Anlage 2.5)
eingebaut.
Der geplante Ablaufkanal DN 300 vom Trennbauwerk (MW002) bindet in den bestehenden
Ablaufkanal vom RÜ 20 ein. Die Baustrecke für den Ablaufkanal DN 300 beträgt ca. 66,5 m.
Im Bereich des geplanten RÜB 20 ist zur Schaffung der Baufreiheit die vorhandene Trinkwas-
serleitung DN 150 PVC/AZ umzuverlegen.
Der Abstand der geplanten Baugrube für das RÜB 20 zum Gebäude Haus Nr. 47 beträgt nur
ca. 4,1 m (siehe Lageplan – Variante 3). Bei Realisierung der Variante 3 sind im Rahmen der
Baugrunderkundungen die Anforderungen an die Ausführung der Baugrubenverbaue zu defi-
nieren, um bei der Bauausführung Schäden an der vorhandenen Bebauung auszuschließen.
Im Rahmen der Kostenannahme wurden für die geplanten Abwasseranlagen bei Realisierung
der „Variante 3 – RÜB 20 im Flurstück-Nr. 2901/2“ Bruttobaukosten in Höhe von 3.434,0 T€
ermittelt.
Die Baukosten sind im Rahmen der weiteren Planung (Baugrund, Vermessung, Fachplanun-
gen für EMSR, Statik, Verbau, etc.) zu präzisieren.
Bei Realisierung der Variante 3 entstehen analog zur Variante 1 laufende Betriebskosten
(Energiekosten) für die Reinigung und Entleerung des Regenüberlaufbeckens nach Regener-
eignissen sowie für den Betrieb der Siebanlage im Trennbauwerk (MW002).
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
3.4.4 Variante 4 – Staukanal DN 2.000 mit ROTAMAT-Siebanlage
In Variante 4 ist die Errichtung des Staukanals DN 2.000 mit untenliegender Entlastung (SKU)
zur Schmutzfrachtrückhaltung in der Grünfläche südlich der Schillerstraße im Grundstück der
WOGENO - Wohnungsgenossenschaft Zittau eG (Flurstück-Nr. 1700/13) geplant.
Für die Schmutzfrachtrückhaltung ist in Variante 4 der Einsatz einer Huber ROTAMAT-Sie-
banlage, welche an der Wehrschwelle im Trennbauwerk (MW004 – Abmaße im Lichten ca.
10,0 m x 5,1 m) angeordnet wird, geplant.
Die Vorbemessung der ROTAMAT-Siebanlage durch den Hersteller ist in Anlage 2.3 enthal-
ten. Geplant ist der Einsatz einer ROTAMAT-Siebanlage vom Typ RoK 2 mit einem Siebkorb-
durchmesser von 700 mm und einer Sieblänge von 7,50 m.
Die Länge des Staukanals DN 2.000 beträgt 75,0 m. Der Kanal ist bei Entlastungsbeginn voll-
ständig eingestaut. Damit stehen ca. 235 m³ Stauvolumen zur Verfügung.
Im Vergleich zur Variante 2 ist bei Realisierung der Variante 4 die Schillerstraße während der
Bauausführung weitestgehend für den Verkehr (außer bei Realisierung der Straßenquerun-
gen) frei. Für die Wartung der Siebanlage ist keine Straßensperrung erforderlich, da sich das
geplante Trennbauwerk (MW004) außerhalb der Verkehrsfläche befindet.
Der geplante Entlastungskanal DN 1.400 quert die Schillerstraße und wird dann weitestgehend
auf der vorhandenen Trasse des Entlastungskanals DN 1.000 B bis zur Einleitstelle in den
Eckartsbach verlegt. Es sind ca. 70,5 m Kanal DN 1.400 zu verlegen.
Bei Realisierung des Entlastungskanals ist die kreuzende ND-Gasleitung DN 300 zu sichern
bzw. umzuverlegen.
Der ALPHEUS-Abflussbegrenzer (siehe Anlage 2.5) zur Drosselung des Abflusses auf 30 l/s
wird am Ablauf DN 300 im Trennbauwerk (MW004) angeordnet.
Um die Begehbarkeit des Trennbauwerkes (MW004 – Lichte Höhe im Bauwerk= 2,0 m) zu
gewährleisten, ist eine Geländeprofilierung (Auffüllung) im Bereich des Trennbauwerkes erfor-
derlich.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Der geplante Ablaufkanal DN 300 vom Trennbauwerk (MW004) bindet am Schacht
SCLS 4022 in den Verbandssammler ein. Die Baustrecke für den Ablaufkanal DN 300 beträgt
ca. 76,5 m. Die Verlegung des Ablaufkanals DN 300 ist außerhalb der Schillerstraße geplant.
Die Leitung quert dadurch das Flurstück Nr. 1716/1 (Gasstation).
Zwischen dem vorhandenen Schacht SCLS 4006 (neu: MW001) und dem Staukanal sind noch
ca. 38 m Mischwasserkanal DN 1.000 zu verlegen.
Die vorhandenen Abwasserkanäle im Ablauf vom RÜ 20 werden künftig für die Abwasserab-
leitung aus dem Wohngebiet nördlich der Schillerstraße (Trennsystem) genutzt. Entsprechend
den baulichen Erfordernissen binden diese in den geplanten Mischwasserentlastungskanal
DN 1.400 (Regenwasser) bzw. in den Ablaufkanal DN 300 (Schmutzwasser) ein.
Für die Realisierung der geplanten Abwasseranlagen in der Grünfläche ist die Sicherung/Um-
verlegung von FM-Kabeln (Telekom/Vodafone, SachsenNetze) erforderlich.
Die in unmittelbarer Nähe der Baugrube für das Trennbauwerk (MW004) verlaufende Gas-
und Trinkwasserleitung (siehe Lageplan – Variante 4) sind ebenfalls zu sichern bzw. bei Bedarf
umzuverlegen.
Des Weiteren wird bei der Bauausführung voraussichtlich die Fällung der Bäume entlang der
Schillerstraße (wegen Standsicherheit, Baufreiheit, etc.) notwendig.
Im Rahmen der Kostenannahme wurden für die geplanten Abwasseranlagen bei Realisierung
der „Variante 4 – Staukanal DN 2.000 mit ROTAMAT-Siebanlage“ Bruttobaukosten in Höhe
von 2.651,7 T€ ermittelt.
Die Baukosten sind im Rahmen der weiteren Planung (Baugrund, Vermessung, Fachplanun-
gen für EMSR, Statik, Verbau, etc.) zu präzisieren.
Bei Realisierung der Variante 4 entstehen laufende Betriebskosten (Energiekosten) für den
Betrieb der Siebanlage im Trennbauwerk (MW004).
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
3.5 Bewertung der untersuchten Planungsvarianten
Im Rahmen der Standortanalyse für das Regenüberlaufbecken RÜB 20 wurden folgende 4
Varianten untersucht:
Variante 1: RÜB 20 im Flurstück-Nr. 1716/2
Variante 2: Staukanal DN 2.200 mit Amiscreen-System
Variante 3: RÜB 20 im Flurstück-Nr. 2901/2
Variante 4: Staukanal DN 2.000 mit ROTAMAT-Siebanlage
Für die Errichtung der erforderlichen Abwasseranlagen wurden im Rahmen der vorliegenden
Planung zunächst folgende Brutto-Baukosten für die einzelnen Varianten ermittelt:
Tabelle 1: Vergleich Brutto-Baukosten für Planungsvarianten
| Variante | Brutto-Baukosten |
|---|---|
| Variante 1: RÜB 20 im Flurstück-Nr. 1716/2 | 3.603,3 T€ |
| Variante 2: Staukanal DN 2.200 mit „Amiscreen-System“ | 2.155,2 T€ |
| Variante 3: RÜB 20 im Flurstück-Nr. 2901/2 | 3.434,0 T€ |
| Variante 4: Staukanal DN 2.000 mit „ROTAMAT-Siebanlage“ | 2.651,7 T€ |
Im Rahmen der vorliegenden Kostenannahme wurden die höchsten Brutto-Baukosten für die
Realisierung der Varianten 1 und 3 ermittelt.
Des Weiteren ist bei diesen beiden Varianten für den laufenden Betrieb des Regenüberlauf-
beckens (Reinigung und Entleerung nach Regenereignissen) in Abhängigkeit von der Anzahl
der jährlichen Regenereignisse mit „hohen“ Energiekosten zu rechnen.
Variante 1 und 3 sind daher aus wirtschaftlicher Sicht nicht zu empfehlen.
Im Rahmen der Projektbearbeitung wurden in einem nächsten Schritt die vier Planungsvari-
anten Vertretern der Stadtverwaltung Zittau und der WOGENO - Wohnungsgenossenschaft
Zittau eG vorgestellt, um zu prüfen, ob die Errichtung eines Entlastungsbauwerkes an den
vorgeschlagenen Standorten auch umsetzbar sein wird. Des Weiteren erfolgte die Durchfüh-
rung eines Ortstermins zur Abstimmung hinsichtlich der Einordnung der Trassen und daraus
resultierender Baumschutzmaßnahmen bzw. Fällarbeiten (siehe Protokolle in Anlage 4).
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Seitens der WOGENO - Wohnungsgenossenschaft Zittau eG wurde der Realisierung der Ab-
wasseranlagen für das RÜB 20 gemäß der Variante 3 im Flurstück-Nr. 2901/2 zudem aufgrund
der Nähe zu den vorhandenen Wohngebäuden nicht zugestimmt.
Des Weiteren wurde festgestellt, dass bei Realisierung der Variante 4 im Flurstück-Nr. 1700/13
die Fällung der Baumreihe entlang der Schillerstraße erforderlich wird. Gleiches gilt für die
Bäume an der Stirnseite von Haus Nr. 73 bei Realisierung der Variante 2 und der Variante 4,
da diese sich im Bereich der Trasse des bestehenden Entlastungskanals DN 1.000 B befinden.
Für die zu fällenden Bäume sind laut Gehölzschutzsatzung der Stadt Zittau umfangreiche Er-
satzpflanzungen bzw. Ausgleichzahlungen (Flächenbedarf, Mehrkosten) erforderlich.
Für den Erhalt der vorhandenen Bäume im Grünstreifen an der Schillerstraße soll die Einord-
nung des Staukanals in der Straße erfolgen (= Vorzugstrasse).
Um die Querung der Schillerstraße mit dem Entlastungskanal sowie die Fällung von Bäumen
im Bereich der vorhandenen Einleitstelle zu vermeiden, ist im Rahmen der weiteren Planung
die Errichtung einer neuen Einleitstelle in den Eckartsbach östlich der Schillerstraße zu prüfen.
Hinweis:
Diese neue Einleitstelle wird nach Rücksprache mit der Unteren Wasserbehörde bevorzugt,
da die Entlastung des Bauwerkes dann nach dem Brückenbauwerk erfolgt und dieses nicht
als Abflusshindernis wirken kann. Aufgrund der Erhöhung der Einleitmenge im Vergleich zum
Bestand ist in der weiteren Planung wie auch bereits beim Bau der Bauwerke RÜ 17 und SKU
15 ein Nachweis zu erbringen, dass das Gewässer hydraulisch in der Lage ist, die geplante
Entlastungsmenge gefahrlos abzuleiten. Bei Bau einer neuen Einleitstelle ist zudem eine
Emissionsbetrachtung nach DWA-A 102-2 vorzunehmen.
Im Ergebnis der Abstimmungen wurde nachfolgende Vorzugstrasse für die ursprüngliche Va-
riante 2 und Variante 4:
Vorzugstrasse mit „ROTAMAT-Siebanlage“ (analog Variante 4):
In Zeichnung-Nr. 3.2.5 „Lageplan – Vorzugstrasse mit „ROTAMAT-Siebanlage“ ist nach den
Abstimmungen geplante Vorzugstrasse in der Schillerstraße bei Ausrüstung des Trennbau-
werkes mit einer ROTAMAT-Siebanlage dargestellt.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Die bevorzugte Trasse des geplanten MW-Kanals zwischen dem vorhandenen Entlastungs-
bauwerk RÜ 20 und dem geplanten Trennbauwerk vom SKU entspricht der Kanaltrasse aus
der Planungsvariante 1 (vergleiche Zeichnung-Nr. 3.2.1 „Lageplan – Variante 1 „RÜB 20 im
Flurstück-Nr. 1716/2“). Im Zulauf zum Trennbauwerk wird ein Staukanal DN 2.000 verlegt.
Das Trennbauwerk wird, wie in Variante 1, im Flurstück-Nr. 1716/2 angeordnet. Damit wird
sichergestellt, dass das Entlastungsbauwerk sich außerhalb von Verkehrsflächen befindet und
stets ohne Verkehrseinschränkungen zugänglich ist. Am Standort des Trennbauwerkes ist ne-
ben der Schillerstraße eine Stellfläche für Einsatzfahrzeuge zu errichten.
Das Trennbauwerk für den geplanten SKU wird mit einer ROTAMAT-Siebanlage ausgerüstet.
Um eine ausreichende Stehhöhe im Trennbauwerk sicher zu stellen, ist eine Geländeprofilie-
rung (Auffüllung) am Standort des Trennbauwerkes möglich.
Der geplante Entlastungskanal DN 1.400 mündet an der bestehenden Einleitstelle von RÜ 20
in den Eckartsbach aus. Die Baustrecke für den Entlastungskanal beträgt ca. 42 m.
Die Anordnung eines neuen Einleitbauwerkes in den Eckartsbach unterhalb der Brücke ist im
Rahmen der weiteren Planungen zu prüfen. Analog zur Variante 1 ist für die Errichtung des
Trennbauwerkes die Umverlegung der MD-Gasleitung sowie des SW-Kanals DN 300 im Bau-
bereich notwendig.
Vorzugstrasse mit „Amiscreen-System“ (analog Variante 2):
In Zeichnung-Nr. 3.2.6 „Lageplan – Vorzugstrasse mit „Amiscreen-System“ ist nach den Ab-
stimmungen geplante Vorzugstrasse in der Schillerstraße bei Realisierung eines Staukanals
mit „Amiscreen-System“ dargestellt.
Statt eines Staukanals DN 2.000 in der Schillerstraße ist bei dieser Variante ein Staukanal
DN 2.200 mit „Amiscreen-System“ geplant (analog Variante 2).
Das Trennbauwerk DN 3.200 vom Staukanal DN 2.200 sowie der Drosselschacht werden je-
doch aus Gründen der besseren Zugänglichkeit für die Wartung (Reinigung über Spülfahr-
zeug) im Flurstück-Nr. 1716/2 angeordnet.
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Vorhaben: Standortanalyse Regenüberlaufbecken RÜB 20 in Zittau
Der geplante Entlastungskanal DN 1.400 mündet an der bestehenden Einleitstelle von RÜ 20
in den Eckartsbach aus. Die Baustrecke für den Entlastungskanal beträgt ca. 44 m.
Die Anordnung eines neuen Einleitbauwerkes in den Eckartsbach unterhalb der Brücke ist im
Rahmen der weiteren Planungen zu prüfen. Analog zur Variante 1 ist für die Errichtung des
Entlastungsschachtes und des Drosselschachtes die Umverlegung der MD-Gasleitung sowie
des SW-Kanals DN 300 im Baubereich geplant.
Für die Reinigung und Wartung des „Amiscreen-Systems“ bleibt trotz dieser Maßnahmen ein
Einstieg zum Staukanal über den Schacht MW003 in der Schillerstraße (Verkehrseinschrän-
kung, etc.) erforderlich. Dies wird nachfolgend noch beschrieben.
Für die Errichtung der erforderlichen Abwasseranlagen auf der Vorzugstrasse wurden im Rah-
men der vorliegenden Planung für die beiden Varianten folgende geänderte Brutto-Baukosten
ermittelt:
Tabelle 2: Vergleich Brutto-Baukosten für die beiden Planungsvarianten auf Vorzugstrasse
| Nr. | Variante | Brutto-Baukosten |
|---|---|---|
| 1 | Vorzugstrasse mit Staukanal DN 2.200 und mit „Amiscreen-System“ – analog zu Variante 2 | 2.349,7 T€ |
| 2 | Vorzugstrasse mit Staukanal DN 2.000 und mit Trennbauwerk (ROTAMAT-Siebanlage) – analog zu Variante 4 | 2.632,7 T€ |
Bei Errichtung der geplanten Abwasseranlagen auf der Vorzugstrasse wurden für die Reali-
sierung der Variante - Staukanal DN 2.000 und mit Trennbauwerk (ROTAMAT-Siebanlage) im
Vergleich zur Variante - Staukanal DN 2.200 und mit „Amiscreen-System“ Mehrkosten in Höhe
von ca. 283,0 T€ ermittelt.
Da das „Amiscreen-System“ im AZV Untere Mandau bisher noch keine Anwendung findet,
wurde eine Vor-Ort-Begehung eines vorhandenen Systems bei den Wasserwerken Zwickau
durch den Kanalnetzmeister der SOWAG durchgeführt, um die Praxistauglichkeit dieser tech-
nischen Lösung näher zu beleuchten.
Im Folgenden sollen nun die Vor- und Nachteile beider Varianten nochmals aufgezeigt werden.
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Allgemeine Randbedingungen
Für beide Varianten ist im Bereich des Trennbauwerkes bzw. Entlastungsbauwerkes ausge-
hend von der Schillerstraße die Errichtung einer Stellfläche für Servicefahrzeuge möglich.
Für die Errichtung des Trennbauwerks auf dem Flurstück 1700/13 ist die Zustimmung des
Eigentümers der WOGENO - Wohnungsgenossenschaft Zittau eG zum Bau und Betrieb der
geplanten Abwasseranlagen im Grundstück erforderlich. Die geplanten Abwasseranlagen sind
dinglich zu sichern. Die WOGENO hat im gemeinsamen Termin bereits zugesichert, dass
keine Einwände gegen die Nutzung des Grundstücks bestehen.
Bei Realisierung beider Varianten sind Maßnahmen zur Sicherung und Umverlegung von Me-
dienleitungen anderer Medienträger (Telekom/Vodafone, SachsenNetze, ...) erforderlich. Im
Rahmen der weiteren Planung sind hierfür Abstimmungen mit den Medienträgern zu führen.
Im Rahmen der erforderlichen Baugrunderkundungen sind die im Trassenbereich der geplan-
ten Abwasseranlagen anstehenden Oberflächenbefestigungen (Asphalt) und Erdstoffe zu un-
tersuchen und der erforderliche Verwertungs-/Entsorgungsweg für die Baustoffe festzulegen.
Dies kann zu Mehrkosten für die Entsorgung belasteter Baustoffe (Asphalt, Boden, ...) führen.
Die Baukosten sind im Rahmen der weiteren Planung (Baugrund, Vermessung, Fachplanun-
gen für EMSR, Statik, Verbau, etc.) zu präzisieren. Die lage- und höhenmäßige Einordnung
der geplanten Abwasseranlagen ist nach Erstellung der Entwurfsvermessung zu präzisieren.
Feststoffrückhaltung mit eine ROTAMAT-Siebanlage (analog zu Variante 4)
Mit Errichtung eines Staukanals mit Trennbauwerk und Rotamat-Siebanlage im Flurstück-Nr.
1716/2 wird eine bekannte Technologie verwendet, für die bereits anhand der Entlastungs-
bauwerke vom RÜ 17 und SKU 15 Betriebserfahrungen vorliegen.
Die Rechenanlage arbeitet wartungsarm und lässt sich nach einem Einstauereignis ohne Ein-
stieg ins Bauwerk von oben reinigen. Größere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten können
mit zwei Mann auch bei Einstieg ins Bauwerk arbeitsschutzkonform (ausreichende Trittflächen,
kein Vollschutz, kein Einstieg über Schächte notwendig) durchgeführt werden.
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Es fallen laufende Energiekosten für den Betrieb der ROTAMAT-Siebanlage (Motorleistung
1,1 kW) im Trennbauwerk (MW004) an.
Die Ausrüstung des Bauwerkes (Siebanlage, EMSR-Technik) ist in der Erst- und jeder Rein-
vestition kostenintensiver.
Feststoffrückhaltung mit eine „Amiscreen-System“ (analog zu Variante 2):
Variante 2 ist hinsichtlich der Brutto-Baukosten eindeutig der Vorzug zu geben. Auch der Er-
satz des Siebsystems aller 10 Jahre ist nicht so kostenintensiv, wie die Reinvestition in die
ROTAMAT-Siebanlage in Variante 4.
Während des Betriebes fallen keine Energiekosten an, da es keine Maschinentechnik gibt. Der
Umfang der benötigten EMSR-Technik ist geringer.
Als großer Nachteil ist der hohe personelle und technische Aufwand für die Reinigung und
Wartung der Siebröhren zu nennen. Die bei Regenereignissen an den Filterelementen rück-
gehaltenen Grobstoffe fallen im Betrieb zum Teil in den Staukanal zurück und werden in Rich-
tung der Kläranlage mit dem Abwasser ausgespült. Zur Überwachung der Leistungsfähigkeit
des Amiscreen-Systems kommt ein Messüberwachungssystem mit Verschmutzungssensor
zum Einsatz. Die Reinigung der Filterelemente erfolgt in Abhängigkeit vom festgestellten Ver-
schmutzungsgrad der Filterelemente. Analog zum Staukanal der Wasserwerke Zwickau ist mit
einem häufigen Einstau zu rechnen, da ein sehr geringer Drosselabfluss von 30 l/s zum Schutz
des nachfolgenden Kanalsystems gewählt wurde. Es wird daher davon ausgegangen, dass
nach jedem Regenereignis eine Kontrolle und mindestens monatlich eine Reinigung stattfin-
den muss.
Eine Reinigung durch das Hochdruckspülfahrzeug ist bedingt möglich, reicht aber nicht aus,
da die Siebröhren nur von Seiten des Entlastungsbauwerkes zugänglich sind (Reichweite
Spülschlauch begrenzt) und bei der geplanten Anordnung mit 4 Röhren an den Wandungen
und zwischen den Röhren schwer zugängliche Stellen vorhanden sind.
Um die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Siebe zu gewährleisten, müssen diese demnach
händisch abgespült werden. Für diesen Einsatz sind zur Einhaltung der Arbeitsschutzbestim-
mungen 4 Personen notwendig (Bedienung HDS, Person im Kanal, 2 Sicherungsposten). Alle
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Personen, die in den Kanal einsteigen, müssen persönliche Schutzausrüstung mit sehr gerin-
ger Durchlässigkeit (Infektionsgefahr) inklusive Atemschutz tragen. Die Aufenthaltszeit im Ka-
nal ist aufgrund der hohen Aerosolbelastung zu begrenzen. Das Spülfahrzeug muss innerhalb
der Reinigung aufgrund der Länge der Siebröhren neu befüllt werden. Es ist mit mindestens
4h Arbeitseinsatz für jede Reinigung zu rechnen.
Die Begehung in Zwickau zeigte außerdem ein erhöhtes Unfallrisiko durch den glatten Unter-
grund im GFK-Kanal mit Biofilm, was bereits zu einem Arbeitsunfall führte, sowie durch sehr
beengte Platzverhältnisse. Bei der geplanten Anordnung der vier Siebröhren DN 600 im Stau-
kanal DN 2200 verbleibt zwischen den Siebröhren eine Durchgangsbreite von ca. 70 cm.
Für die Realisierung von Kontroll- und Wartungsarbeiten der Siebröhren im Staukanal ist die
Zuwegung über Schacht MW003 erforderlich. Der Schacht MW003 dient gleichzeitig zur Be-
lüftung des Staukanals bei Arbeiten innerhalb des Staukanals. Da sich der Einstieg vom
Schacht MW003 in der Schillerstraße befindet, ist für den Zeitraum des Baus aber auch für die
Begehung der Anlage (Kontrolle, Reinigung) eine zeitweise Sperrung der Straße notwendig.
Aufgrund der abweichenden Betriebskosten für die Wartung bei beiden Varianten wurde zur
endgültigen Entscheidung einer Vorzugsvariante eine Kostenvergleichsrechnung nach LAWA
durchgeführt und der Projektkostenbarwert für 50 Jahre Betriebsdauer ermittelt.
Die Ermittlung der Projektkostenbarwerte für die beiden Varianten wurde in den Formblättern
in Anlage 2.6 aufgeführt.
Tabelle 3: Vergleich der Projektkostenbarwerte nach 50 Jahren für die beiden Planungsvari- anten auf Vorzugstrasse
| Nr. | Variante | Projektkostenbarwert |
|---|---|---|
| 1 | Vorzugstrasse mit Staukanal DN 2.200 und mit „Amiscreen-System“ – analog zu Variante 2 | 2.809,4 T€ |
| 2 | Vorzugstrasse mit Staukanal DN 2.000 und mit Trennbauwerk (ROTAMAT-Siebanlage) – analog zu Variante 4 | 2.773,5 T€ |
Im Ergebnis der Kostenvergleichsrechnung nach LAWA ist folgendes festzustellen:
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Die Variante - Staukanal DN 2.000 und mit Trennbauwerk (ROTAMAT-Siebanlage) ist bei Ein-
beziehung von Reinvestitionen und Betriebskosten um 36 T€ günstiger als die Variante - Stau-
kanal DN 2.200 und mit „Amiscreen-System“.
Wirtschaftlich betrachtet sind damit beide Varianten gleichwertig.
In Anbetracht des hohen personellen Aufwandes und der gesundheitlichen Risiken wird für die
weitere Planung des Staukanals an der Schillerstraße jedoch der Variante - Staukanal DN
2.000 und mit Trennbauwerk (ROTAMAT-Siebanlage) der Vorzug gegeben.
Die Anordnung des „Amiscreen-Systems“ ist für einen Kanal mit einer erwartbaren hohen Ein-
stauhäufigkeit und damit häufig notwendigem Einstieg, begrenzter Dimension (Limitierung auf
DN 2.200 aufgrund Überdeckung) und Einstieg im Straßenkörper eher ungeeignet.
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