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2026-09-29 Teilnahmeantrag.docx

Planungsleistungen für den Abriss und Ersatzneubau einer Brücke über den Hellbach

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 30.09.2026, 10:39 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.subreport.de

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Gemeinde Am Salzhaff über

Amt Neubukow-Salzhaff

Herr Matthias Hübner

Panzower Landweg 1

18233 Neubukow

Deutschland (DE)

Telefon: +49 3829470241

Fax: +49 3829470255

E-Mail: m.huebner@neubukow-salzhaff.de

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb für Planungsleistungen für den Abriss und den Ersatzneubau einer Brücke über den Hellbach in der Gemarkung Rakow-Teßmannsdorf, Flur 2, Flurstück 270 (1. Objektplanung Ingenieurbauwerk, 2. Tragwerksplanung inkl. Baugrund, 3. Planung zu Natur-, Umwelt-, Artenschutz)

Bekanntmachung:

hier: Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen mit Anlagen)

Sehr geehrter Bewerber,

die Gemeinde Am Salzhaff vergibt Planungsleistungen für den Abriss und Ersatzneubau der Brücke über den Hellbach im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb.

Mit diesem Schreiben erhalten Sie in der Anlage einen Teilnahmeantrag. Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Leitfaden, dem Bewerbungsbogen und den zugehörigen Anlagen.

Der Teilnahmeantrag ist bis zum 05.11.2026, 09:00 Uhr bei der dafür benannten Stelle einzustellen. Bei eventuell auftretenden Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Im Voraus dankend verbleibe ich

Mit freundlichen Grüßen

gez. Matthias Hübner

Verhandlungsverfahren mit

Teilnahmewettbewerb

zum

Abriss und Ersatzneubau einer Brücke über den Hellbach

in der Gemarkung Rakow-Teßmannsdorf, Flur 2, Flurstück 270

(1. Objektplanung Ingenieurbauwerk, 2. Tragwerksplanung inkl. Baugrund, 3. Planung zu Natur-, Umwelt-, Artenschutz)

Aktenzeichen: 17-2026-002

Teilnahmeantrag

Ablauf der Teilnahmefrist (Eingang der Teilnahmeanträge): 05.11.2026, 09:00 Uhr

Name und Anschrift des Bewerbers

(Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben des Bevollmächtigten einzutragen)

Name:

Straße/Postfach:

Postleitzahl:

Ort:

Staat:

Telefon:

Telefax:

E-Mail:

Ansprechpartner:

Inhaltsverzeichnis

1 Leitfaden inkl. Bewerbungsbedingungen

1.1 Vergabeverfahren

1.2 Ausschreibungsinhalt

1.3 Losgliederung

1.4 Zustellung des Teilnahmeantrages

1.5 Rügeobliegenheiten und Präklusionsvorschriften

2 Allgemeine Angaben

2.1 Einzelunternehmer oder Bewerbergemeinschaft

2.2 Angaben zu der Bewerbergemeinschaft

2.3 Angaben zum Personal

2.4 Unterbeauftragung

3 Geforderte Erklärungen und Nachweise

3.1. Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

3.2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

3.3. Technische Leistungsfähigkeit

4 Auswahlkriterien

5 Liste der geforderten Angaben und Nachweise

6 Weitere Erklärungen und Unterschrift

1. Leitfaden und Bewerbungsbedingungen

1.1. Vergabeverfahren

1.1.1. Verfahrensart

Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorheriger Aufforderung zur Teilnahme an einem Teilnahmewettbewerb.

1.1.2. Verfahrensablauf

Das Vergabeverfahren wird in zwei Phasen durchgeführt, welche im Folgenden näher beschrieben werden:

1.1.2.1. Teilnahmewettbewerb

Im Rahmen des hier gegenständlichen Teilnahmewettbewerbs werden die Bewerber in einem ersten Schritt einer Eignungsprüfung unterzogen. Ziel dieser Eignungsprüfung ist es, anhand der vorgegebenen Mindestkriterien diejenigen Bewerber zu ermitteln, die die für die Leistungserbringung notwendige erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit/Gesetzestreue nachweisen können (vgl. Nr. 3).

Anschließend erfolgt über die Auswahlkriterien (vgl. Nr. 4) eine Eingrenzung der am besten geeigneten Bewerber. Der Auftraggeber sieht vor, mit den 3 bis 10 am besten geeigneten Bewerbern in Verhandlungen (Phase 2) zu treten.

Der Teilnahmewettbewerb wird voraussichtlich im November 2026 abgeschlossen.

1.1.2.2. Verhandlungsverfahren

Im Verhandlungsverfahren werden den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern die Vergabeunterlagen übersendet mit der Aufforderung, ein vollständiges erstes („indikatives") Angebot, unter Beachtung der in den Vergabeunterlagen dargestellten Vorgaben, abzugeben (voraussichtliche Versendung der Vergabeunterlagen: 23.11.2026 voraussichtlicher Abgabetermin für die indikativen Angebote: 11.01.2027).

Sodann wird das Verhandlungsverfahren in zwei Stufen durchgeführt:

Erste Stufe:

Die aufgrund des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bieter erhalten Gelegenheit zu einer Präsentation gegenüber dem Auftraggeber und zur Abgabe eines unverbindlichen (indikativen) Honorarangebotes. Die Präsentation wird abschließend bewertet. Das vorläufige Honorarangebot wird lediglich vorläufig bewertet.

Zweite Stufe:

Der Auftraggeber handelt mit den Bietern die Vertragsbedingungen aus. Hierzu wird den Bietern ein Vertragsentwurf übermittelt. Den Bietern wird Gelegenheit gegeben, Anmerkungen und Änderungswünsche zu dem Vertragsentwurf vorzubringen. Den Bietern wird für die Auseinandersetzung mit dem Vertragsentwurf eine angemessene Zeit eingeräumt werden. Der Auftraggeber entscheidet, ob und wenn ja, in welcher Weise er den Vertragsentwurf ändert. Ein Anspruch der Bieter auf Änderungen besteht nicht. Nach den Verhandlungsgesprächen werden die Bieter aufgefordert, ein verbindliches Angebot auf Basis des vom Auftraggeber vorgegebenen finalen Vertragsentwurfs abzugeben. Der Auftraggeber wird die Angebote, insbesondere die verbindlichen Honorarangebote abschließend bewerten. Die Angaben in der Präsentation werden nicht erneut bewertet. Der Auftraggeber kann den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

Der Verhandlungsprozess endet mit der Aufforderung zur Abgabe eines letztverbindlichen Angebots. Diese Aufforderung soll voraussichtlich im Februar 2027 erfolgen.

Die Prüfung und Wertung der letztverbindlichen Angebote soll im Februar 2027 erfolgen. Die Zuschlagserteilung ist für März 2027 vorgesehen.

1.2. Ausschreibungsinhalt

Vergeben werden sollen Leistungen der Objekt- und Fachplanung für folgendes Vorhaben:

In der Gemarkung Rakow-Teßmannsdorf, Flur 2, Flurstück 270wird die Gemeindestraße „Reriker Straße“ über den Hellbach geführt. Die vorhandene Brücke in Stahlverbund Bauweise muss entsprechend Brückenprüfung mittelfristig erneuert werden.

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Am Salzhaff hat beschlossen, die alte Brücke beseitigen zu lassen und durch einen Neubau zu ersetzen.

Die „Reriker Straße“ ist eine Gemeindeverbindungsstraße mit einer mittleren befestigten Fahrbahnbreite von 4,50 m. Sie ist nicht gewichtsbeschränkt. Parallel zur Fahrbahn befindet sich ein Radweg, der aktuell vor und hinter der Brücke auf die Fahrbahn geführt wird. Der Radfahrer wird gemeinsam mit dem Straßenverkehr auf der Brücke geführt.

Die vorhandene Brücke hat einen Stahlverbund Überbau und eine Länge von 18 m. Es ist eine Mittelabstützung vorhanden. Die Fahrbahnbreite auf der Brücke beträgt 4 m. Die Überbaubreite beträgt 5,80 m. Es handelt sich um Bauwerk aus der DDR Zeit, die den aktuellen Anforderungen nicht mehr stand hält.

Im Zuge des Neubaus der Brücke ist eine getrennte Führung des Radfahrers vom KFZ Verkehr zu realisieren. Hier wären die Führung der getrennten Verkehrsarten auf einem Bauwerk oder der Bau einer gesonderten Radwegbrücke denkbar.

Der Hellbach ist ein gesetzlich geschütztes Biotop.

Die erforderlichen Planungsleistungen umfassen alle Leistungsphasen der HOAI inkl. Vermessung, Baugrund, naturschutzrechtliche Voruntersuchungen/ Nachweise und Planung, Abstimmung mit Trägern öffentlicher Belange, Behörden und der Gemeindevertretung der Gemeinde Am Salzhaff sowie die besondere Leistungen der Leistungsphasen 7 und 8. Alle erforderlichen Grundleistungen und alle erforderlichen besonderen Leistungen der Leistungsphasen 7 und 8 sind anzubieten.

Die Beauftragung der Planung erfolgt zunächst bis zur Planreife (von Leistungsphase 1 bis Leistungsphase 4 der HOAI), wie es für die Gewährung von Fördermitteln erforderlich ist. Sollten keine Fördermittel bzw. nicht in auskömmlicher Höhe zu Verfügung gestellt werden, behält die Gemeinde Am Salzhaff es sich vor, die Planung abzubrechen.

Es wird davon ausgegangen, dass die Bewerber die Örtlichkeit vor Erstellung der Bewerbungsunterlagen in Augenschein nehmen.

Die Leistungen sind mindestens im Zeitraum vom 01.04.2027 bis 23.12.2028 zu erbringen.

1.3. Losgliederung

Es erfolgt eine Aufteilung in Lose wie folgt:

Los 1: Objektplanung Ingenieurbauwerk

Los 2: Tragwerksplanung inkl. Baugrund

Los 3: Planung zu Natur-, Umwelt-, Artenschutz

1.4. Zustellung des Teilnahmeantrages

Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Schriftliche Anträge, Anträge per Telefon, Fax und E-Mail sind nicht zulässig.

Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.

Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich, über die Vergabeplattform entgegengenommen und von der Vergabestelle nur über die Vergabeplattform bearbeitet. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle die vom Bewerber angegebene E-Mail-Adresse. Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Bewerbers.

1.5. Rügeobliegenheiten und Präklusionsvorschriften

Die Bewerber werden auf die Rügeobliegenheiten und Rechtsbehelfsfristen hingewiesen:

Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der geltenden Fassung Anwendung.

Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist hiernach ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit:

  1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
  2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
  3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
  4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 160 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten.

Zuständige Vergabekammer für Nachprüfungsanträge:

Vergabekammern des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei dem Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Johannes-Stelling-Straße 14 19053 Schwerin

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Das-Ministerium/Vergabekammern/

2. Allgemeine Angaben

2.1. Einzelunternehmer oder Bewerbergemeinschaft

Ich/Wir bewerbe/n mich/uns als

󠄀 Einzelunternehmer

Name/Firma

Adresse

󠄀 Bewerbergemeinschaft. — Diese Bewerbergemeinschaft besteht aus folgenden Unternehmern:

Name/Firma

Adresse

Name/Firma

Adresse

Name/Firma

Adresse

Name/Firma

Adresse

Als bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft haben wir uns für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages auf den Unternehmer

Nr.

geeinigt.

Alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haften als Gesamtschuldner.

(Unterschrift Unternehmer 1)

(Unterschrift Unternehmer 2)

(Unterschrift Unternehmer 3)

(Unterschrift Unternehmer 4)

2.2. Angaben zu der Bewerbergemeinschaft

(Nur auszufüllen, wenn sich eine Bewerbergemeinschaft bewirbt.)

Darstellung, welche Leistungen im Auftragsfall vom jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft ausgeführt werden.

2.3. Angaben zum Personal

Wir verfügen über folgende in Vollzeit tätigen Fachkräfte (Berufsträger, ohne technische Hilfskräfte oder sonstige Mitarbeiter) mit der folgenden beruflichen Qualifikation und Berufserfahrung:

Name

berufliche Qualifikation

Berufserfahrung (Jahre)

Name

berufliche Qualifikation

Berufserfahrung (Jahre)

Name

berufliche Qualifikation

Berufserfahrung (Jahre)

Name

berufliche Qualifikation

Berufserfahrung (Jahre)

Name

berufliche Qualifikation

Berufserfahrung (Jahre)

Name

berufliche Qualifikation

Berufserfahrung (Jahre)

Name

berufliche Qualifikation

Berufserfahrung (Jahre)

Name

berufliche Qualifikation

Berufserfahrung (Jahre)

Name

berufliche Qualifikation

Berufserfahrung (Jahre)

Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nrn. 2, 8 VgV

Anzahl der in den letzten drei Jahren bei mir/uns im jährlichen Mittel Beschäftigten: 󠄀

Anzahl der in den letzten drei Jahren bei mir/uns im jährlichen Mittel beschäftigten Fachkräfte (Berufsträger): 󠄀

2.4. Unterbeauftragung

lch/Wir beabsichtige/n,

󠄀 die nachfolgend aufgeführten (Teil-)Leistungen an Unterauftragnehmer zu übertragen:

Leistungen, für die eine Unterbeauftragung vorgesehen ist, sind zwingend anzugeben! Die Unterauftragnehmer sind – sofern bereits bekannt – mit Namen/Firma, Anschrift und Berufsgenossenschaft zu benennen.

(Teil)Leistung Name/Firma, Anschrift vorgesehener

Unterauftragnehmer

3. Geforderte Erklärungen und Nachweise

3.1. Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

3.1.1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen und Personengesellschaften

Juristische Personen und Personengesellschaften haben die Unterschriftsberechtigung der Handelnden nachzuweisen; sofern eine Rechtsform vorliegt, für die ein Register geführt wird, aus der sich die Vertretungsmacht ergibt, so ist ein Auszug des Registers vorzulegen (Handelsregisterauszug oder Auszug aus vergleichbaren Registern des Herkunftslandes).

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat dies für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erfolgen.

3.1.2. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt

Ich/Wir erkläre/n, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt.

(Unterschrift, Stempel)

3.1.3. Erklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB

Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen

(von jedem Bieter bzw. Mitglied einer Bietergemeinschaft auszufüllen)

I. Ich erkläre/wir erklären, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB sowie keine fakultativen Ausschlussgründe nach §124 GWB (jeweils in der aktuell gültigen Fassung) vorliegen:

☐ Ja

☐ Nein

Falls Nein: Nachweis der Selbstreinigung nach § 125 GWB (siehe Punkte III) erforderlich

II. Ich/wir führen folgende Nachweise der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB an:

Tatbestand nach GWBNachweis der Selbstreinigung nach § 125 GWB (Erläuterungen ggf. auf separater Anlage)

(Unterschrift, Stempel)

3.1.4. Erklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation

☐ Ich/wir erkläre(n), dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich/mein Unternehmen nicht in Liquidation befindet.

☐ Ein Insolvenzplan wurde rechtskräftig bestätigt, auf Verlangen werde ich/werden wir ihn vorlegen.

(Unterschrift, Stempel)

3.1.5. Nachweise zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

Es sind folgende Nachweise beizufügen:

  1. Nachweis durch Bescheinigung des Finanzamtes (Kopie ausreichend), dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist; der Nachweis darf bei Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als sechs Monate sein;
  2. Nachweis durch Bescheinigung der Sozialversicherungsträger (Kopie ausreichend), dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist; der Nachweis darf bei Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als sechs Monate sein.

(Unterschrift, Stempel)

3.1.6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“

Beizubringen ist ein schriftlicher Nachweis darüber, dass der Bieter nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß nachweisen.

󠄀 Bei juristischen Personen und Personengesellschaften: benannte(r) Berufsangehörige(r):

Die vorgenannten Erklärungen und Nachweise, sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bewerbergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Erklärungen und Nachweise auch von Dritten abzugeben.

3.2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

3.2.1. Eigenerklärung des Bewerbers zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen und Zusammenarbeit mit Anderen

Unternehmen Beschreibung der Art der wirtschaftlichen Verknüpfung bzw. der Zusammenarbeit

3.2.2. Erklärung zu Nachunternehmern

Es ist im Hinblick auf die in Nr. 2.4. angegebenen Leistungen, hinsichtlich derer sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient (Beauftragung von Unterauftragnehmern) zu erklären, dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.

3.2.3. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV)

GesamtumsatzUmsatz vergleichbarer Leistungen
letztes Geschäftsjahr
vorletztes Geschäftsjahr
vorvorletztes Geschäftsjahr

3.2.4. Berufshaftpflichtversicherung

Verlangt wird, dass der Bieter über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügt, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 500 000 EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 2 500 000 EUR beträgt. Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exendentenversicherung nachzuweisen bzw. durch eine Bescheinigung der Versicherung, dass im Auftragsfall die geforderten Summen abgesichert sind.

3.3. Technische Leistungsfähigkeit

Es sind folgende Nachweise und Erklärungen beizubringen:

3.3.1. Soweit nicht bereits durch Nachweis der Berufszulassung erbracht, Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder Bieters und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen.

3.3.2. Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber oder Bieter für die Dienstleistungen verfügen wird.

3.3.4. Der Bieter hat seine besondere Erfahrung mit der Fachplanung von Brücken mittels Eigenerklärung nachzuweisen. Er hat hierzu mindestens ein Referenzobjekt mit vergleichbaren Baukosten aus den vergangenen 5 Jahren anzugeben. Zu Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Der Bieter hat für die jeweilige Referenz eine kurze Beschreibung der Maßnahme zu machen.

Es ist die nachfolgende Tabelle auszufüllen (diese ist ggf. zuvor zu vervielfältigen).

Referenz Nr. ____
Objekt
Jahr
kurze Beschreibung des Objektes/Auftrages
Auftraggeber Kontaktdaten Ansprechpartner

Die vorgenannten Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bewerbergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Erklärungen und Nachweise auch von Dritten abzugeben.

4. Auswahlkriterien Teilnahmewettbewerb

Es erfolgt eine Auswahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden.

Geplante Mindestzahl 3: wenn auch weniger möglich ist

Höchstzahl 10

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

AuswahlkriteriumGewichtung
1.Finanzielle / wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Gesamtumsatz für die letzten drei Geschäftsjahre — 3 Punkte: wenn der Umsatz der Dienstleistungen über 300.000,00 EUR netto beträgt — 2 Punkte: wenn der Umsatz der Dienstleistungen 100.000,00 EUR bis 300.000,00 EUR netto beträgt — 1 Punkt: wenn der Umsatz der Dienstleistungen, unter 100.000,00 EUR netto beträgt10 %
2.Finanzielle / wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Umsatz der Dienstleistungen, die den anstehenden Aufgaben entsprechen, für die letzten drei Geschäftsjahre — 3 Punkte: wenn der Umsatz der Dienstleistungen, die den anstehenden Aufgaben entsprechen, über 100.000,00 EUR netto beträgt — 2 Punkte: wenn der Umsatz der Dienstleistungen, die den anstehenden Aufgaben entsprechen, 50.000,00 EUR bis 100.000,00 EUR netto beträgt — 1 Punkt: wenn der Umsatz der Dienstleistungen, die den anstehenden Aufgaben entsprechen, unter 50.000,00 EUR netto beträgt10 %
3.Fachliche Eignung: Anzahl der in den letzten drei Jahren im jährlichen Mittel Beschäftigten — 3 Punkte: mehr als 5 Beschäftigte — 2 Punkte: mehr als 1 bis 5 Beschäftigte — 1 Punkt: 1 oder weniger Beschäftigte10 %
4.Fachliche Eignung: Anzahl der in den letzten drei Jahren im jährlichen Mittel beschäftigten Fachkräfte (Berufsträger) — 3 Punkte: mehr als 3 beschäftigte Fachkräfte — 2 Punkte: 2 bis 3 beschäftigte Fachkräfte — 1 Punkt: 1 beschäftigte Fachkraft10 %
5.Fachliche Eignung: Summe der Berufserfahrung aller beschäftigten Fachkräfte — 3 Punkte: mehr als 15 Jahre — 2 Punkte: mehr als 5 bis 15 Jahre — 1 Punkt: bis 5 Jahre10 %
6.Erfahrungen und Referenzen: Kompetenzen für Dienstleistungen, die den anstehenden Aufgaben entsprechen — 3 Punkte: 5 oder mehr Referenzen — 2 Punkte: mehr als 2 aber weniger als 5 Referenzen — 1 Punkt: 1 oder 2 Referenzen50 %

Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.

5. Liste der geforderten Angaben und Nachweise

Die geforderten Nachweise ergeben sich aus den nachfolgend aufgelisteten Formularen. Sofern zutreffend, kann der Teilnehmer die Angaben in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung abgeben.

Die Vergabestelle fordert die folgenden Angaben bzw. Nachweise:

  • Angaben zum Bewerber – Einzelunternehmer oder Bewerbergemeinschaft Nr. 2.1.
  • Angaben zu der Bietergemeinschaft Nr. 2.2.
  • Angaben zum Personal Nr. 2.3.
  • Angaben zur Unterbeauftragung Nr. 2.4.
  • Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen und Personengesellschaften Nr. 3.1.1.
  • Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt Nr. 3.1.2.
  • Erklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB Nr. 3.1.3.
  • Erklärung zu Insolvenzverfahren und Liquidation Nr. 3.1.4.
  • Nachweise zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen Nr. 3.1.5.
      • Nachweis durch Bescheinigung des Finanzamtes
      • Nachweis durch Bescheinigung der Sozialversicherungsträger
  • Nachweis über der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ Nr. 3.1.6.
  • Eigenerklärung des Bewerbers nach zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen und Zusammenarbeit mit Anderen Nr. 3.2.1.
  • Erklärung zu Nachunternehmern Nr. 3.2.2.
  • Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren Nr. 3.2.3.
  • Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung Nr. 3.2.4.
  • Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung Nr. 3.3.1.
  • Erklärung zu Ausstattung, Geräten, technischer Ausrüstung Nr. 3.3.2.
  • Referenzen Nr. 3.3.4.
  • Erklärungen nach Tariftreue- und Vergabegesetz Mecklenburg-

Vorpommern (TVgG M-V) und der Mindestarbeitsbedingungen-

verordnung (MinArbV M-V)

6. Weitere Erklärungen und Unterschrift

Ich bin mir/Wir sind uns bewusst, dass eine wissentlich falsche Erklärung und Angabe meinen/unseren Ausschluss von dieser und weiteren Auftragserteilungen zur Folge haben kann.

Ort, Datum, Stempel, Name (Blockschrift) und Unterschrift:

Bei Bewerbergemeinschaften unterschreibt der Bevollmächtigte. Die Unterschriftsleistung hat durch den Bewerber selbst, dessen gesetzlichen Vertreter oder durch eine kraft Vollmacht rechtsgeschäftlich ermächtigte Person zu erfolgen. Die Vergabestelle behält sich vor, entsprechende Vollmachten nachzufordern.

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