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HVA F-StB LB Planungsbegleitende Vermessung
Leistungen und Bewertung
für
Planungsbegleitende Vermessung
Inhaltsverzeichnis Seite
A. Beschreibung der Aufgabe ........................................................................................................ 2
- Allgemeines ............................................................................................................................ 2
- Beschreibung der Planungsbegleitenden Vermessung für die Verkehrsanlage oder das Ingenieurbauwerk ............................................................... 2
- Randbedingungen und Zwangspunkte, Leistungen des Auftraggebers ................................ 3
- Anforderungen an die zu übergebenden Daten und Dokumente ........................................... 3
B. Beschreibung der Grundleistungen ......................................................................................... 4
Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung ..................................................................................... 4 Leistungsphase 2: Geodätischer Raumbezug .............................................................................. 4 Leistungsphase 3: Vermessungstechnische Grundlagen ............................................................ 7 Leistungsphase 4: Digitales Geländemodell ................................................................................ 11
C. Beschreibung der Besonderen Leistungen ............................................................................. 13
Zu Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung ................................................................................ 13 Zu Leistungsphase 2: Geodätischer Raumbezug ........................................................................ 13 Zu Leistungsphase 3: Vermessungstechnische Grundlagen ....................................................... 14 Zu Leistungsphase 4: Digitales Geländemodell ........................................................................... 15
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A. Beschreibung der Planungsaufgabe
- Allgemeines
Der Landesbetrieb Straßenwesen und der Landkreis Uckermark planen die Erneuerung der Fahrbahn der L 24 im Bereich der Ortsdurchfahrt Gerswalde als Gemeinschaftsmaßnahme durchzuführen. Die Landesstraße L 24 hat eine regionale Verbindungsfunktion und schließt an die Bundesstraßen B 109 und B 198, sowie an die Bundesautobahn A 11 an. Der Verkehr ist durch PKW und LKW geprägt, aufgrund der ländlichen Prägung der Region ist mit land- und forstwirtschaftlichem Verkehr (Schwerverkehr) zu rech- nen. Der Umfang der Maßnahme betrifft die Ortsdurchfahrt Gerswalde und erstreckt sich von L 24 Abschnitt 040 Station 8+860 bis Abschnitt 050 Station 0+445 über eine Gesamtlänge von rd. 1.470 m. Im Zuge der Baumaßnahme erfolgt im Auftrag der Gemeinde Gerswalde auch die Sanierung bzw. Erneue- rung der straßenbegleitenden Gehwege und der Zufahrten.
Übersichtslageplan:
L24 OD Gerswalde
- Beschreibung der Planungsbegleitenden Vermessung für die Verkehrsanlage oder das Inge- nieurbauwerk Beschreibung innerorts
- Ausbaubreite Fahrbahn = 6,50 m, Gehwege bis 2,00 m
- Ausbaulänge ca. 1.470 m
- Entwässerung ist geschlossen geplant
- Neubau bzw. Sanierung der fahrbahnbegleitenden Gehwege
- Anpassung aller Zufahrtsbefestigungen
- Ausgleichs- und Ersatzpflanzungen
Es ist eine Entwurfsvermessung nach HOAI 2021 Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1) Weitere Fachplanungs- und Beratungsleistungen Punkt 1. 4 Ingenieurvermessung einschl. Grenzdarstellung (die ALK-Daten werden nicht zur Verfügung gestellt) vorzunehmen. Die Punktdichte entsprechend der Verrechnungseinheiten (VE) ist der Flächenklasse 11 (816-1.650 Punkte/ha) zuzuordnen. Die Anforderungen an die Genauigkeit sind als durchschnittlich anzusehen. Die Beeinträchtigungen durch die Geländebeschaffenheit, Behinderungen
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durch Bebauung und Bewuchs sowie durch Verkehr sind als durchschnittlich einzuschätzen. Der Platzbe- reich Dorfmitte und die L242 (Herstellung/Neuordnung des Knotenpunktes L24/L242) ist vollständig bis 150 m tief zu vermessen. Baubeginn und Ende der L 24 sind in beide Richtungen 70 m (Achsanschlüsse - Anschlussdarstellung der weiterführenden Achse) mit aufzunehmen. Die anderen Einmündungen (Rosen- gasse, Ziegenwinkel, Buchholzer Straße und die Buswendeschleife) sind jeweils bis 50 m tief zu vermes- sen. Der vorhandene Entwässerungsgraben zwischen Haßlebener Straße 24 und 26 ist bis zum Haussee, ca. 200 m, mit aufzumessen. Es ist die Verkehrssicherung mit anzubieten.
- Randbedingungen und Zwangspunkte, Leistungen des Auftraggebers
- Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die erforderlichen Abstimmungs- und Arbeitsgesprä- che.
- Vermessungslänge ca. 1.600 m zzgl. Einmündungsbereiche (zw. 50 bis 150 m) und Grabenauf- messung (ca. 200 m)
- Straßenprofile alle 10 m, in Kurvenbereichen alle 5 m, zusätzlich Hoch- u. Tiefpunkte aufmessen
- Einmessen aller Verkehrszeichen, Straßenbeleuchtungen und sonstiger Bauwerke bis 10 m neben der neu hergestellten Verkehrsfläche
- Einmessen aller Bäume, mit Ermittlung des Durchmessers und der Baumart, zusätzlich die Ermitt- lung und Darstellung der Stammbreite im unmittelbaren Geländebereich
- detailgetreues Aufmessen der Straßensituation, Höhen an Asphaltkanten
- örtliche Aufnahme aller relevanter Geländehöhen bis 2 m hinter den anschließenden Grundstücks- grenzen
- Die Gebäude auf den Grundstücken können reflektorlos aufgemessen werden.
- Einmessen von Schiebern, Schächten (Deckel, Schachtsohle einschl. der dazugehörigen Beschil- derung), Regenabläufen, Zaunanlagen, Tor- und Türanlagen
- Erstellung eines Festpunktfeldes inkl. Einmessskizze außerhalb des Baufeldes
- Einarbeitung der ALK-Daten auf dem gesamten Bauabschnitt
Die Vermessung erfolgt im Koordinatensystem ETRS 89 und im Höhensystem DHHN 2016. Die Übergabe der Vermessungsdaten erfolgt analog (Papierausdruck) und digital im DXF-Format bzw. CARD/1-Format im angegebenen Lage- und Höhensystem
Für Protokolle, Erläuterungsberichte und Dokumente, die einen endgültigen archivfähigen Status erlangen, sind PDF-Dateien im Format PDF/A als Langzeitarchivierung gemäß ISO 19005 zu erstellen. Es sind alle drei Ausprägungen des Formats A-1 bis A-3 möglich und entsprechend der gebotenen Zweckmäßigkeit auszuwählen.
- Anforderungen an die zu übergebenden Daten und Dokumente 4.1 Die Planunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen sind dem Auftraggeber in digitaler Form (Planunterlagen im dxf - Format sowie im pdf-Format; Beschreibungen und Berechnun- gen als Word- bzw. Excel-Datei im docx- bzw. xlsx-Format; Präsentationen als PowerPoint- Datei im pptx-Format) und zusätzlich in analoger Form als kopierfähiger Farbausdruck (3 fach) zu übergeben. 4.2 Digitale Bestands- und Objektdaten sind im OKSTRA-, IFC- bzw. SHAPE-Format zu überge- ben. 4.3 Der Auftragnehmer hat die von ihm zu übergebenden Unterlagen im nötigen Umfang zu bear- beiten, u. a. normengerecht farbig und mit Planzeichen und Legende anzulegen sowie DIN- gerecht zu falten. Das Schriftfeld des Auftraggebers ist zu übernehmen. 4.4 Der Auftragnehmer hat die von ihm angefertigten Unterlagen als „Verfasser" zu unterzeichnen.
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B. Beschreibung der Grundleistungen
[wird bei angekreuzten Grundleistungen keine Bewertung eingetragen, gilt die jeweilige Bewertung der Grundleistung]
| Grund- leistung | HOAI – Text gemäß Leistungsbild | Bewertung [%] | Eintrag Be- |
|---|---|---|---|
| mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv) | wertung [%] |
Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung
a Einholen von Informationen und Beschaffen von Unterlagen über 2,0 2,0 die Örtlichkeit und das geplante Objekt
Einholen von Informationen aus allgemein zugänglichen Quellen 0,5
Ermitteln der Betreiber von Ver-, Entsorgungs- und Kommunikati- 1,0 onsanlagen und Beschaffen der Unterlagen
Beschaffen von Unterlagen zu öffentlich-rechtlichen Festsetzungen 0,5
b Beschaffen vermessungstechnischer Unterlagen und Daten 1,0 1,0
Beschaffen von Liegenschaftsdaten ALKIS-Daten mit Eigentümernachweis ohne Eigentümernachweis ALK Liegenschaftskarte ALB Liegenschaftsbuch
Beschaffen von AFIS-Daten/Festpunkten
Beschaffen folgender ATKIS-Daten
Hinweis: Beschaffen folgender Unterlagen durch den Auftraggeber (AG):
im Format
c Ortsbesichtigung 1,0 1,0
Durchführen von Ortsbesichtigungen zum Abschätzen der erforder- lichen Leistung. .....................
d Ermitteln des Leistungsumfangs in Abhängigkeit von den Genauig- 1,0 1,0 keitsanforderungen und dem Schwierigkeitsgrad
.....................
Summe Leistungsphase 1 5,0 5,0
Leistungsphase 2: Geodätischer Raumbezug
Verwenden folgender Koordinatenreferenzsysteme:
Lage DE, ETRS 89, UTM ______, Kurzbezeichnung __; oder DE, DHDN, 3GK , Lagestatus _____, Kurzbezeichnung ________; oder [Land][geod. Datum][Koord.system][Submerkmale]
Höhe DE, DHHN _____, NH, Höhenstatus _____,
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| Grund- leistung | HOAI – Text gemäß Leistungsbild | Bewertung [%] | Eintrag Be- |
|---|---|---|---|
| mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv) | wertung [%] |
Kurzbezeichnung ________; oder [Land][geod. Datum][Koord.system][Submerkmale]
a Erkunden und Vermarken von Lage- und Höhenfestpunkten 4,0 4,0
Lagefestpunktfeld 2,0 Aufsuchen und Kontrollieren der Lageanschlusspunkte im vorhan- denen amtlichen Lagefestpunktfeld bzw. Nutzung von GNSS- Referenzstationen Zusätzliche Hinweise: ........... Erkunden des Lagefestpunktfeldes, Anfertigen eines Netzentwurfs und Abstimmen mit AG Die Festpunkte sollen mindestens ...... m und höchstens ...... m von der Achse entfernt liegen. Die Abstände in Achsrichtung dürfen ...... m nicht überschreiten. Vermarken der Lagefestpunkte ............ ............ ............ ............
.....................
Höhenfestpunktfeld 2,0 Aufsuchen und Kontrollieren der erforderlichen Höhenanschluss- punkte und ggf. Abweichungen protokollieren Zusätzliche Hinweise: ........... Erkunden des Höhenfestpunktfeldes, Anfertigen eines Netzentwur- fes und Abstimmen mit dem AG. Die Festpunkte sollen mindestens ....... m und höchstens ....... m von der Achse entfernt liegen. Die Abstände in Achsrichtung dürfen ....... m nicht überschreiten. Vermarken der Höhenfestpunkte ......... ......... .........
.....................
b Fertigen von Punktbeschreibungen und Einmessungsskizzen 2,0 2,0
für Lagefestpunkte 1,0
für Höhenfestpunkte 1,0
c Messungen zum Bestimmen der Fest- und Passpunkte 10,0 10,0
Messen der Lagefestpunkte 4,5 Wahl des Messverfahrens so, dass die Genauigkeitsangaben gemäß RAS-Verm die Genauigkeitsangaben gemäß DIN 18710 mit ....... Genauig- keit folgende Standardabweichung σ ..........mm Lage eingehalten werden/wird.
Bestimmen der Lagefestpunkte zusätzlich in der Höhe mit mittlerer 1,0 Genauigkeit gemäß DIN 18710.
Messen der Höhenfestpunkte durch geometrisches Nivellement mit 4,0 An- und Abschluss an überprüfte amtliche Höhenfestpunkte. Das Messverfahren ist so zu wählen, dass die Genauigkeitsangaben gemäß RAS-Verm die Genauigkeitsangaben gemäß DIN 18710 mit ....... Genauig- keit folgende Standardabweichung σ ..........mm Höhe
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| Grund- leistung | HOAI – Text gemäß Leistungsbild | Bewertung [%] | Eintrag Be- |
|---|---|---|---|
| mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv) | wertung [%] |
eingehalten werden/wird.
Bestimmen der Höhenfestpunkte in der Lage mit sehr geringer 0,5 Genauigkeit gemäß DIN 18710. Einbinden der Höhenfestpunkte in das Lagefestpunktfeld
d Auswerten der Messungen und Erstellen des Koordinaten- und 4,0 Höhenverzeichnisses
Berechnen der Koordinaten der Lagefestpunkte, ggf. Ermitteln der 1,0 Transformationsparameter sowie Nachweis auf Einhaltung der zu- lässigen Abweichungen bzw. Genauigkeitsmaße gemäß Leistungs- phase 2 Buchstabe c.
Für den Datumsübergang gilt:
Bereitstellen der Unterlagen und Ergebnisse zum Koordinatenver- 1,0 zeichnis: Netzentwurf Einmessungsskizzen Messdaten, Berechnungsprotokolle Erläuterungsbericht mit Genauigkeitsnachweis Verzeichnis der Lagefestpunkte Festpunktübersichten im Maßstab 1: ....... mit topografischem Hintergrund
in folgender Form: Messdaten, Berechnungsprotokolle, Lagefestpunktverzeichnis, Erläuterungsbericht analog digital im ASCII Datei-Format gemäß Vorgabe des AG im ................ - Format in der Version .......... im ...............- Format des OKSTRA® Netzentwürfe, Einmessungsskizzen, Festpunktübersichten analog digital im ................ - Format in der Version .......... im ...............-Format des OKSTRA® ...........
Berechnen der Höhen der Höhenfestpunkte und Nachweis auf Ein- 1,0 haltung der zulässigen Abweichungen bzw. Genauigkeitsmaße gemäß Leistungsphase 2 Buchstabe c.
Bereitstellen der Unterlagen und Ergebnisse zum Höhenverzeich- 1,0 nis: Netzentwurf Einmessungsskizzen Messdaten, Berechnungsprotokolle Erläuterungsbericht mit Genauigkeitsnachweis Verzeichnis der Höhenfestpunkte Festpunktübersichten im Maßstab 1: ....... mit topografischem Hintergrund
in folgender Form: Messdaten, Berechnungsprotokolle, Höhenfestpunktverzeichnis, Erläuterungsbericht analog
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| Grund- leistung | HOAI – Text gemäß Leistungsbild | Bewertung [%] | Eintrag Be- |
|---|---|---|---|
| mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv) | wertung [%] |
digital im ASCII Datei-Format gemäß Vorgabe des AG im ................ - Format in der Version .......... im ...............- Format des OKSTRA® Netzentwürfe, Einmessungsskizzen, Festpunktübersichten analog digital im ................ - Format in der Version .......... im ...............-Format des OKSTRA® ...........
Summe Leistungsphase 2 20,0 16,0
Leistungsphase 3: Vermessungstechnische Grundlagen
40,0*1 40,0
| a | Topographische/morphologische Geländeaufnahme einschließlich |
|---|---|
| Erfassen von Zwangspunkten und planungsrelevanter Objekte | |
| *1 Hinweis: Die Bewertung für 3a) und 3b) kann abhängig vom Aufnahmeverfahren | |
| variieren. In Summe dürfen sich maximal 44 Prozentpunkte ergeben. |
Aufnahmebereich Der Aufnahmebereich besteht gemäß beigefügtem Plan aus: dem Kernbereich höhere Anforderung an Aufnahmeum- fang und Genauigkeit und zusätzlich aus dem Außenbereich geringere Anforderung an Aufnahmeum- fang und Genauigkeit
Aufnahmeumfang Der Aufnahmeumfang des Kernbereiches ergibt sich aus der lan- desspezifischen Fachbedeutungs(Objekt)liste
Erfassen des Außenbereiches durch: Übernahme von ALKIS-Daten Übernahme von ATKIS-DLM-Daten Übernahme von ATKIS-DGM-Daten Übernahme von ATKIS-DOP-Daten Aufnahme von Objekten für Fachplanungen wie folgt ........... ..........
Aufnahmegenauigkeit Einhalten der folgenden Genauigkeiten:
| σ σ Lage/ Höhe | ||
|---|---|---|
| Kernbereich | Außenbereich | |
| Eindeutig definierte Punkte auf befestigten Flächen und festen Objekten | ..../ .... cm | ..../ .... cm |
| Punkte der Geländeober- fläche unter Berücksichti- gung der Geländerauhigkeit | ..../ .... cm | ..../ .... cm |
Im Übrigen gelten die allgemeinen Bestimmungen der RAS-Verm über einzuhaltende Genauigkeiten der Basisdatenerfassung.
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| Grund- leistung | HOAI – Text gemäß Leistungsbild | Bewertung [%] | Eintrag Be- |
|---|---|---|---|
| mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv) | wertung [%] |
Aufnahmeverfahren Die Wahl des Aufnahmeverfahrens erfolgt in Abhängigkeit von dem geforderten Aufnahmeumfang und der einzuhaltenden Genauigkeit. Wenn einzelne Aufnahmeverfahren nicht die erforderliche Genauig- keit aufweisen, z. B. die Erfassung befestigter Flächen in der Pho- togrammetrie, sind ergänzende Verfahren heranzuziehen.
Die Verfahren sind, soweit angekreuzt, zwingend vorgegeben Aufnahmeverfahren können, soweit angekreuzt, frei gewählt oder in Kombination eingesetzt werden Weitere alternative Aufnahmeverfahren werden zugelassen
Tachymetrische/Satellitengestützte Aufnahme ............................
Photogrammetrische Aufnahme Erkunden und Signalisieren der Passpunkte Durchführen der Passpunktbestimmung nach Lage und Höhe Durchführen des Bildflugs, Bodenauflösung (GSD) ____ cm Durchführen der terrestrische Ergänzungsmessungen Durchführen des Feldvergleichs zur Erfassung nicht luftsichtba- rer Attribute zu Objekten ..................
Laserscanverfahren Folgende Verfahren können – auch in Kombination - eingesetzt werden: Terrestrisches Laserscanning Mobiles Laserscanning Airborne Laserscanning mit einer Auflösung von mind. _____/einer Punktdichte von ............. Punkte/m² inkl. Bilderfassung Erkunden und bei Bedarf Signalisieren der Passpunkte Durchführen der Passpunktbestimmung nach Lage und Höhe Durchführen der terrestrische Ergänzungsmessungen Durchführen des Feldvergleichs zur Erfassung nicht sichtbarer Attribute zu Objekten ..................
Alternative Aufnahmeverfahren .................
4,0*1 4,0
| b | Aufbereiten und Auswerten der erfassten Daten 1 |
|---|---|
| * Hinweis: Die Bewertung für 3a) und 3b) kann abhängig vom Aufnahmeverfahren variieren. In Summe dürfen sich maximal44 Prozentpunkte ergeben. |
Tachymetrische/Satellitengestützte Verfahren
Photogrammetrie Durchführen der Aerotriangulation und der photogrammetri- schen Messungen unabhängger Kontrollpunkte Durchführen der photogrammetrischen Auswertung nach Lage und Höhe Erstellen der Orthophotos im Maßstab ......... Bodenauflösung _____ cm Color Graustufen
Die Ausgabe erfolgt: gekachelt
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| Grund- leistung | HOAI – Text gemäß Leistungsbild | Bewertung [%] | Eintrag Be- |
|---|---|---|---|
| mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv) | wertung [%] |
im Blattschnitt des Projektes
Die Orientierung erfolgt: in Nordrichtung im Blattschnitt des Projektes
Laserscanverfahren Herstellen einer zusammenhängenden, bereinigten georeferen- zierten Punktwolke und Überprüfen der Auswertung anhand unab- hängiger Kontrollpunkte Klassifizieren der Punktwolke wie folgt Auswerten der Laserscandaten und Ableiten objektstrukturierte Daten
Alternative Aufnahmeverfahren .......... ..........
c Erstellen eines digitalen Lagemodells mit ausgewählten planungs- 8,0 8,0 relevanten Höhenpunkten
Aufbereiten und Zusammenfassen der erfassten Basisdaten im digitalen Lagemodell, so dass daraus die geforderten Daten und Pläne abgeleitet werden können. Ggfs. Einarbeiten von vorhande- nen Bestands- und Geländedaten aus vorhergehenden Vermes- sungen.
4,0 4,0
| d | Übernehmen von Kanälen, Leitungen, Kabeln und unterirdischen |
|---|---|
| Bauwerken aus vorhandenen Unterlagen |
e Übernehmen des Liegenschaftskatasters 1,0 1,0
f Übernehmen der bestehenden öffentlich-rechtlichen Festsetzungen 1,0 1,0
g Erstellen von Plänen mit Darstellen der Situation im Planungsbe- 5,0 5,0 reich mit ausgewählten planungsrelevanten Höhenpunkten
Bereitstellen der Unterlagen und Ergebnisse:
Grundpläne im Maßstab 1: 250 mit den Themen: Grundriss Höhenpunkte Höhenlinien Kataster Leitungen
Grundpläne im Maßstab 1: ...... mit den Themen: Grundriss Höhenpunkte Höhenlinien Kataster Leitungen
Vorablieferung eines Kontrollplots eines beispielhaft ausgearbeiteten Grundplans
Erstellen der Übersichtspläne mit Darstellung der Abgrenzungen der Aufnahmebereiche (Photogrammetrie, Tachymetrie, La- serscanverfahren) und der Blattschnitte im Maßstab 1: ....... .
h Liefern der Pläne und Daten in analoger und digitaler Form 2,0 2,0
Tachymetrische/Satellitengestützte Aufnahme Bereitstellen der Unterlagen und Ergebnisse: Feldbücher
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| Grund- leistung | HOAI – Text gemäß Leistungsbild | Bewertung [%] | Eintrag Be- |
|---|---|---|---|
| mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv) | wertung [%] |
Messdaten Nachweis der Überprüfung der Anschlusspunkte
Photogrammetrische Aufnahme Bereitstellen der Unterlagen und Ergebnisse: Passpunktbestimmung Originäre Luftbilddaten gescannte Luftbilddaten Kamerakalibrierungsschein Bildflugprotokoll Bildmittenübersicht Signalisierungsübersicht Ergebnisse und Protokoll der Aerotriangulation Koordinaten der Kontrollpunkte gekachelte Orthophotos _____ m x _____ m digitale Orthophotos im Blattschnitt der Grundpläne Arbeitsunterlagen des Feldvergleichs ..........
Laserscanverfahren Bereitstellen der Unterlagen und Ergebnisse: Systemkalibrierung Koordinaten der Fahrzeug-/Flugzeugtrajektorie Passpunktbestimmung zusammenhängende, bereinigte, georefenzierte Punktwolke im Format ...... gekachelte Punktwolke _____ m x _____ m Bilderfassung Koordinaten der Kontrollpunkte Arbeitsunterlagen des Feldvergleichs
Datenaustausch der Projektdaten
Die gemäß Fachbedeutungsliste geforderten Basisdaten sind in nachfolgend gekennzeichneter Objektgliederung als OKSTRA- Daten zu liefern:
| OKSTRA-Schema | OKSTRA-Objekt | ||
|---|---|---|---|
| Schema Kataster: | Flurstück | ||
| Flur | |||
| Gemarkung | |||
| Schema Ökologie: | Baum | ||
| Schema Topographie: | Böschung | ||
| Mauer | |||
| Zaun | |||
| Gehölz | |||
| Gebäude | |||
| Hecke | |||
| Isolinie | |||
| Allgemeine Geometrieobjekte | allgemeines Punktobjekt | ||
| allgemeines Linienobjekt | |||
| allgemeines Flächenobjekt | |||
| Beschriftung | |||
| Blattschnitt |
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| Grund- leistung | HOAI – Text gemäß Leistungsbild | Bewertung [%] | Eintrag Be- |
|---|---|---|---|
| mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv) | wertung [%] |
Das Schema "Allgemeine Geometrieobjekte" ist nur für die Objekte anzuwenden, für die keine spezielle fachliche Modellierung existiert oder erzeugt werden kann. Für das Allgemeine Geometrieobjekt ist die Fachbedeutungsliste anzuwenden.
Vorabliefern eines Teilbereiches der digitalen Basisdaten im vereinbarten Format
Bereitstellen sämtlicher vermessungstechnischer analoger und digitaler Projektdaten analog digital im dxf- und pdf-Format in der Version .......... im ...............-Format des OKSTRA®
Bereitstellen der Grundpläne jeweils in folgender Form analog (Zeichenträger: ...... ) digital als pdf-Datei in der Version digital als -Datei in der Version
Bereitstellen der erstellten Übersichtspläne analog (Zeichenträger: ..... ) digital als nachbearbeitete Plot-Datei in Abstimmung mit AG hinsichtlich Datei-, Datenstrukturen, Layerbelegungen usw. digital als pdf-Datei in der Version digital als -Datei in der Version
Übergabe aller vom Auftraggeber bereitgestellten und vom Auf- tragnehmer beschafften Unterlagen
Keine Übergabe der Unterlagen der Betreiber der Versor- gungs-, Entsorgungs- und Kommunikationsanlagen
.....................
Summe Leistungsphase 3 65,0 65
Leistungsphase 4: Digitales Geländemodell
a Selektion der die Geländeoberfläche beschreibenden Höhenpunkte 5,0 5,0 und Bruchkanten aus der Geländeaufnahme
b Berechnung eines digitalen Geländemodells 1,0 1,0
Berechnung des digitalen Geländemodells (DGM) Berechnen von Höhenlinien aus dem DGM mit einem Abstand von ..... m
c Ableitung von Geländeschnitten 2,0 2,0 Querprofile 1,0 Erstellen von Querprofilen des Urgeländes im Abstand von 10 m in Kurvenbereichen alle 5 m zur Hauptachse ..... Achsnummer ..... ..... ..... im Maßstab Länge 1:100, Darstellen im Maßstab Höhe 1:100
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| Grund- leistung | HOAI – Text gemäß Leistungsbild | Bewertung [%] | Eintrag Be- wertung [%] |
|---|---|---|---|
| mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv) |
Längsprofile 1,0 Erstellen von Stück Längsprofile des Urgeländes, Darstellen im Maßstab Länge 1:....., Maßstab Höhe 1:..... .
d Darstellen der Höhen in Punkt-, Raster- oder Schichtlinienform 1,0
Darstellen der Höhen als selektierte Einzelpunkthöhen als Punktraster als Höhenschichtlinien mit einer Äquidistanz von m
e Liefern der Pläne und Daten in analoger und digitaler Form 1,0 1,0
Bereitstellen von Unterlagen und Ergebnissen:
| OKSTRA-Schema | OKSTRA-Objekt |
|---|---|
| Allgemeine Geometrieobjekte | Digitales Geländemodell |
| Dreieck | |
| Allgemeines Punktobjekt | |
| Beschriftung |
digital im ...............-Format in der Version .......... im ...............-Format des OKSTRA® als ASCII-Datei in den REB-konformen Datensatzarten 45 Punktinformationen 49 Linien 58 Dreiecke
Längs- und Querprofile digital im ...............-Format in der Version .......... im ............... -Format des OKSTRA® als ASCII-Datei in den planungsrelevanten Datensatzar- ten 021 Gradiente 040 Achse 055 Querprofile
Pläne/Profile analog digital im dxf-Format in der Version im pdf-Format in der Version
Summe Leistungsphase 4 10,0 9,0
Summe Leistungsphasen 100,0 95,0
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C. Beschreibung der Besonderen Leistungen
| Titel | M | Ein- heit | EP in € | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| e | |||||||
| Leistungstext | n | GP in € | |||||
| g | |||||||
| e |
Zu Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung
1.01 Schriftliches Einholen von Genehmigungen zum 1 Psch Betreten von Grundstücken, von Bauwerken, zum Befahren von Gewässern und für anordnungsbe- dürftige Verkehrssicherungsmaßnahmen
1.02 ggf. Text ergänzen
Zu Leistungsphase 2: Geodätischer Raumbezug
2.01 Entwurf, Messung und Auswertung von Sonder- netzen hoher Genauigkeit
2.02 Vermarken auf Grund besonderer Anforderungen
2.03 Aufstellung von Rahmenmessprogrammen
2.04 ggf. Text ergänzen
Stand: 03-22 10566 Seite 13
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| Titel | M | Ein- heit | EP in € | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| e | |||||||
| Leistungstext | n | GP in € | |||||
| g | |||||||
| e |
Zu Leistungsphase 3: Vermessungstechnische Grundlagen
3.01 Maßnahmen für anordnungsbedürftige Verkehrs- 1 Psch sicherung
3.02 Orten und Aufmessen des unterirdischen Be- 1 Psch standes
3.03 Vermessungsarbeiten unter Tage, unter Wasser oder bei Nacht
3.04 Detailliertes Aufnehmen bestehender Objekte und Anlagen neben der normalen topographi- schen Aufnahme, wie zum Beispiel Fassaden und Innenräume von Gebäuden
3.05 Ermitteln von Gebäudeschnitten
3.06 Aufnahmen über den festgelegten Planungsbe- reich hinaus
3.07 Erfassen zusätzlicher Merkmale wie zum Beispiel Baumkronen
3.08 Eintragen von Eigentümerangaben
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| Titel | M | Ein- heit | EP in € | GP in € | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| e | |||||||
| Leistungstext | n | ||||||
| g | |||||||
| e |
3.09 Darstellen in verschiedenen Maßstäben
3.10 Ausarbeiten der Lagepläne entsprechend der rechtlichen Bedingungen für behördliche Geneh- migungsverfahren
3.11 Übernahme der Objektplanung in ein digitales Lagemodell
3.12 ggf. Text ergänzen
Zu Leistungsphase 4: Digitales Geländemodell
4.02 ggf. Text ergänzen
Summe Besondere Leistungen
Stand: 03-22 10566 Seite 15