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Vergabenummer: 651-D-1-26-17-UVgO
Projekt-Matchcode: SDT-IGP1 Projekt-Name: Modernisierung der Anbindung des Industrie- und Gewerbegebietes Pinnow (IGP) an das überregionale Straßennetz in Ver- bindung mit der K 7304 Los 1 - Kreisstraße K 7304
Leistungsbeschreibung für Planungsbegleitende Vermessung
Version: 1 Stand: 15.07.2026
Inhaltsverzeichnis
A. Beschreibung der Planungsaufgabe ....................................................................................................... 2
- Allgemeines ........................................................................................................................................ 2
- Beschreibung der Planungsbegleitenden Vermessung für die Verkehrsanlage ............................................ 2
- Randbedingungen und Zwangspunkte ................................................................................................... 2 B. Beschreibung der Leistungen ................................................................................................................ 3
- Allgemeine Hinweise ........................................................................................................................... 3
- Leistungen bei Entwurfsvermessungen .................................................................................................. 4
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Leistungsbeschreibung für Planungsbegleitende Vermessung
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A. Beschreibung der Planungsaufgabe
- Allgemeines
Durch den Landkreis Uckermark ist die Modernisierung der Kreisstraße 7304 geplant. Die Straße hat eine bedeutende Verbindungsfunktion für das Gewerbegebiet Pinnow, welches über eine kommunale Straße an diese anbindet. Der Verkehr ist durch PKW und LKW sowie durch Schwerverkehr geprägt. Die Fahrbahn der Kreisstraße befindet sich in mäßigem Zustand und weist auf der gesamten Länge Deckenschäden, Kantenab- brüche und Verwerfungen auf. Die Länge der Baustrecke beträgt ca. 1 km. Die vorhandene Fahrbahn der Kreisstraße ist ca. 5,50 m breit.
- Beschreibung der Planungsbegleitenden Vermessung für die Verkehrsanlage
Für den Ausbau des vorgenannten Abschnitts sind Planungsleistungen für Verkehrsanlagen sowie Entwässe- rung und Bepflanzung vorgesehen. Als Grundlage hierfür sind die Vermessungsunterlagen zu erarbeiten.
- Randbedingungen und Zwangspunkte
Es liegen keine ALK-Daten als Grundlagen der Vermessungsleistungen vor. Diese sind mitzubeschaffen.
Die Planbearbeitung soll digital unter Verwendung des vom AG vorgegebenen Datenmodells erfolgen (DXF/DWG im Lagesystem ETRS89/UTM33N (zE-N) und im Höhensystem DHHN 16).
Die Pläne sind in diesem Format sowie zusätzlich als PDF-Dateien zu übergeben.
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B. Beschreibung der Leistungen
- Allgemeine Hinweise
1.1 Leistungsumfang
Grundleistungen für Entwurfsvermessungen nach HOAI 2013 Anlage 1 Pkt. 1.4 1: Grundlagenermittlung 2: Geodätisches Festpunktfeld 3: Vermessungstechnische Lage- und Höhenpläne
1.2 Vertragsbestandteile
Das HVA-F wird Vertragsbestandteil.
Als Vertragsbestandteil wird die TVB-Vermessung (Teil 5 „Vertragsbedingungen“) vereinbart. Damit ist eben- falls die RAS-Verm und die RE Vertragsbestandteil.
1.3 ergänzende Hinweise:
Aufnahmen bzw. Darstellungen:
Querprofile (rechtwinklig zur Straßenachse) alle 10 m aufnehmen (keine Punktwolke!) Hochbord oben und -unten leicht versetzt (Modell bedingt) Mauern oben und -unten leicht versetzt (Modell bedingt) Gewässer zusätzlich mit Wasserspiegelhöhe und Fließrichtung Bäume mit Kronen- und Stammdurchmesser ab 0,1 m in 1,30 m Höhe (mit maßstabsgerechter Dar- stellung von Stamm, Kronentraufe und Baumart) und Punkt mit Höhe (bei mehrfach ausgetriebenen Bäumen sind die einzelnen Stammumfänge anzugeben) Darstellung des Wurzelanlaufes zur Straßenseite (Kennzeichnung mit Pfeil) Elemente der Straßenkilometrierung und OD-Steine (mit textl. Beschreibung) Gebäude (mit Hausnummer) und sonst. Bauwerke (Begrenzungslinien) sowie Zäune mit Geländehöhe an allen Eckpunkten (Modell bedingt) Gebäude für Straßenplanungen vollständig alle Seiten darstellen (Lärmprüfung) Durchlässe (mit Höhe, Nennweite und Material) Ver- und Entsorgungseinrichtungen einschließlich der Fallrohre (nach örtlicher Möglichkeit mit Rohr- sohle) Straßennamen bei Treppen jede Stufe mit Höhe vorne und hinten sowie links und rechts (notwendig fürs Modell)
Als Schriftart ist ARIAL zu verwenden.
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1.4 Datenübergabe digital
Dateiformat: DXF oder DWG nach Möglichkeit ein CARD 1 Projekt-> dazu aber Abstimmung der Sym- bolnummern mit dem AG (sinnvoll ist auch, für das Modell nur Punkte und Linien zusätzlich als CARD 1 Daten) Punkte 3-dimensional, sämtliche Linienpunkte der Topografie mit Höhe Pläne und Skizzen zusätzlich im PDF-Format Übergabe fertiges DGM in REB-Format
1.5 Datenübergabe analog
in Papierform, 1-fach einschließlich aller Messdaten (Polygonnetz, Skizzen, Festpunkte, Lagepläne) (nach Aufforderung)
1.6 Layerbelegung
Nicht zu viele Layer anlegen ca. 10 Stück. Topografie (hier alle relevanten Linien für Bruchkanten des Modells, alle Linien mit Punkthöhen!) Bäume (Stamm und Krone mit wahrer Ausdehnung) Festpunkte Höhentexte Böschungsschraffen Gebäudeschraffen Bruchkanten Kataster / Flurstücksgrenzen Kataster / Flurgrenzen Kataster / Gemarkungsgrenzen Kataster / Politische Grenzen (Gemeinde/Kreis …)
Die Linien müssen auf den gemessenen Punkten liegen (Punkt = Linienpunkt). Bruchkanten als Splines etc. sind nicht zulässig. Punkte sind geradlinig zu verbinden; andernfalls ist die Punktdichte zu erhöhen. Alle Li- nienpunkte müssen eine Höhe besitzen (die reale Höhe), Linienpunkte ohne Bezug einzufügen ist unzulässig. Es sind Linienzüge zu übergeben. Einzellinien sind zu verbinden.
- Leistungen bei Entwurfsvermessungen
2.1 Grundlagenermittlung
Einholen von Informationen und Beschaffen von Unterlagen über die Örtlichkeit, z. B. Bauleitplanung, Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Schutzgebiete sowie über das geplante Objekt Beschaffung von vermessungstechnischen Unterlagen
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Ortsbesichtigung
2.2 Geodätisches Festpunktfeld
2.2.1 Lagefestpunktfeld 2.2.1.1 Aufsuchen und Kontrollieren der Anschlusspunkte bzw. Nutzung der GPS-Referenzstationen im vorhandenen Lagefestpunktfeld 2.2.1.2 Lagefestpunktfeld erkunden, Netzentwurf anfertigen und Abstimmen mit dem AG Vermarken, Einmessen der Lagefestpunkte, Kontrollieren und Fertigen von Punktübersichten und Einmessungsskizzen zum Auffinden 2.2.1.3 Messen der Lagefestpunkte, ggf. Passpunkte für Photogrammetrie Messverfahren so wählen, dass die Genauigkeitsangaben gemäß RAS-Verm eingehalten werden. Messprotokolle an Auftraggeber übergeben
Alle Berechnungen und Ergebnisse aus 2.2.1.1 bis 2.2.1.3 analog und digital an AG übergeben.
2.2.2 Höhenfestpunktfeld 2.2.2.1 Aufsuchen und Kontrollieren der Anschlusspunkte im vorhandenen Höhenfestpunktfeld und ggf. Abweichungen vermerken 2.2.2.2 Höhenfestpunktfeld erkunden, Netzentwurf anfertigen und Abstimmen mit dem AG Vermarken, Einmessen zum Wiederauffinden der neuen Höhenfestpunkte Fertigen von Punktübersichten und Einmessungsskizzen Koordinatenbestimmung der Höhenfestpunkte zum Auffinden 2.2.2.3 Messen der Höhenfestpunkte mit An- und Abschluss an überprüfte Höhenfestpunkte Messverfahren so wählen, dass die Genauigkeitsmaße für die Höhenfestpunkte gemäß RAS-Verm eingehalten werden Messprotokolle an AG übergeben 2.2.2.4 Rechnerische Auswertung der Messungen zur Höhenbestimmung, Dokumentation der Ergebnisse im ETRS 89 (neu)..System, Einhaltung der zulässigen Genauigkeitsmaße nachweisen.
Alle Berechnungen und Ergebnisse aus 2.2.2.1 bis 2.2.2.4 an Auftraggeber analog und digital übergeben.
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2.3 Vermessungstechnische Lage- und Höhenpläne (Basisdaten)
2.3.1 Terrestrische Aufnahme
Aufnahme von einmündenden Straßen, Wegen, Bahnlinien, Gewässern bis Einleitstelle, Leitungen etc. Profile wie folgt:
| Abstandsmaße / Ausdehnung der Profile | |||
|---|---|---|---|
| Aufnahmeobjekt | konstanter Abstand in Längsrichtung [m] (Profilin- tervall) | seitliche Ausdeh- nung links [m] | seitliche Aus- dehnung rechts [m] |
| durchgehende Strecke | 10 | 20 | 20 |
| einmündende Straßen, Wege | 10 | 20 | 20 |
| Bahnlinien | 20 | 15 | 15 |
| Gewässer bis Einleit- stelle | 25 | 15 | 15 |
| Freifläche (B-Plan) | 20 | 20 | 20 |
Die seitliche Ausdehnung ist abhängig von den topographischen Verhältnissen. Der angegebene Wert stellt einen Mindestwert dar.
2.3.1.1 Flächenhafte Geländeaufnahme (Basisdatenerfassung) einschließlich Aufnahme von Grenzpunk- ten zur Einpassung des Katasters gemäß RAS-Verm für digitale und analoge Daten.
Anm. für DGM: Bei der flächenhaften Geländeaufnahme sind Dichte und Anordnung der Stütz- punkte so zu wählen, dass die erforderlichen Längs- und Querprofile sowie Höhenlinien später mit entsprechender Genauigkeit aus dem DGM ermittelt werden können. DGM ist zu erstellen und zu liefern. 2.3.1.2 Linienhafte Aufnahme (Basisdatenerfassung) gem. 2.3.1 in Längs- und Querprofilen 2.3.1.3 Messdaten liefern
im Feldbuch/Aufnahmeprotokoll analog digital (siehe auch Angebotsaufforderung) 2.3.1.4 Geländeaufnahme berechnen Alle Berechnungen und Ergebnisse an Auftraggeber analog und digital übergeben 2.3.1.5 Herstellen des Grundplans im Maßstab 1: 1.000 bzw. 1:500 in Abstimmung mit dem AG
Herstellen des Layers „Kataster“ auf der Grundlage digitaler Daten, z.B. Automatisierte Liegenschaftskarte Grenzpunkte im Trassenbereich berechnen, kartieren und Kataster anpassen Anlage Leistungsbeschreibung für Planungsbegleitende Vermessung K 7304.docx Seite 6 von 7
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Leistungsbeschreibung für Planungsbegleitende Vermessung
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rechnerische Einpassung (Digitalisierung, Transformation) graphische Einpassung nach identischen Punkten
Für die Übernahme der Katasterdaten sind nach Möglichkeit immer digitale Daten des Katasteramtes zu übernehmen. Ist dies nicht möglich, die weiterhin aufgeführten Möglichkeiten nutzen.
Nachfolgende Layer werden Vertragsbestandteil, wenn diese angekreuzt sind.
„Layer Ltg“ Übernehmen von Kanälen, Leitungen, Kabeln und unterirdischen Bauwerken aus den nach Leistungsphase 1 beschafften bzw. bereitgestellten Unterlagen unter Verwendung der aufgemessenen oberirdischen Versorgungszeichen Übernahme öffentlich-rechtlicher Festsetzungen, z.B. Bauleitplanung, Schutzgebiete „Layer Höhe“ Höhendarstellung durch Höhenlinie (Intervall ) Punkthöhen
2.3.1.6 Übergabe des Grundplans analog und digital
Digital in Abstimmung mit dem AG hinsichtlich der Datei- und Datenstrukturen, Layerbelegungen, Kodierun- gen (siehe auch Angebotsaufforderung).
Anlagen
Anlage 1 : Übersichtsplan 1:30.000 (Stadt Schwedt/Oder)
Anlage 2 : Skizze des Vermessungsbereichs
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