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Bewerbermemorandum Membrananlage.pdf

Planung und betriebsfertige Lieferung einer Membrananlage mit Keramik- und Spiralwickelmodulen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 01.10.2026, 09:51 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.deutsche-evergabe.de

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Europaweite Vergabe

(Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb)

der

Planung, Bau und Installation einer Membrananlage

für den Biocampus MultiPilot (BMP)

im Hafen Straubing-Sand

BEWERBERMEMORANDUM

ZUR ABGABE EINES TEILNAHMEANTRAGS


Bewerbermemorandum: Planung, Bau und Installation einer Membrananlage für den Biocampus MultiPilot (BMP) im Hafen Straubing-Sand (Zum Verbleib beim Bewerber bestimmt. Nicht mit dem Teilnahmeantrag oder Angebot zusenden.)

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Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis ...................................................................................................................... 2

  1. Vorbemerkung .................................................................................................................... 3
  2. Allgemeines ........................................................................................................................ 4
  3. Fragen zum Verfahren......................................................................................................... 4
  4. Gegenstand des Verfahrens ................................................................................................. 5
  5. 1 Hintergrund des Projektes BioCampus MultiPilot (BMP) ........................................... 5
  6. 2 Gesamtkonzept der BioCampus MultiPilot (BMP) ..................................................... 5
  7. 3 Erkenntnisse aus dem Konzeptdesign der BioCampus MultiPilot ............................... 6
  8. 4 Ergebnisse des Basic Engineering der BioCampus MultiPilot (BMP) ......................... 7
  9. 5 Ausschreibungsinhalt ................................................................................................. 7
  10. Projektbeteiligte und Rollen ................................................................................................ 7
  11. 1 Ausschreibungs-, Verhandlungs- und Vergabephase .................................................. 8
  12. 2 Projektbearbeitungsphase ........................................................................................... 8
  13. 3 Inbetriebnahme-, Abnahme-, Übergabephase ............................................................. 8
  14. Formale Vorgaben zum Verfahren ...................................................................................... 9
  15. 1 Verfahrensart ............................................................................................................. 9
  16. 2 Verhandlungsverfahren .............................................................................................. 9
  17. 3 Bewerbergemeinschaften ........................................................................................... 9
  18. 4 Eignungsleihe /Nachunternehmer ............................................................................. 10
  19. 5 Form und Frist der Einreichung der Teilnahmeanträge ............................................. 10
  20. 6 Information nach §§ 10-12 VgV ............................................................................... 11
  21. 7 Berichtigungen, Änderungen oder Rücknahme des Teilnahmeantrags ...................... 12
  22. 8 Kostenerstattung für die Teilnahme am Vergabeverfahren ........................................ 12
  23. 9 Änderung und Aufhebung des Verfahrens ................................................................ 12
  24. 10 Verschwiegenheitsverpflichtung .............................................................................. 13
  25. Kriterien für die Teilnahme am Verfahren ......................................................................... 13
  26. 1 Generelles ................................................................................................................ 13
  27. 2 Eignungskriterien ..................................................................................................... 14
    1. 1 Formale Leistungsfähigkeit .......................................................................... 14
    1. 2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ........................................ 14
    1. 3 Referenzen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit .................... 14
  28. 3 Auswahlkriterien ...................................................................................................... 15
  29. 4 Einverständnis der Bewerber, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse .......................... 17
  30. Nachforderung von Unterlagen ......................................................................................... 17
  31. Vergabekammer ................................................................................................................ 17

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  1. Vorbemerkung Dieses Bewerbermemorandum bezieht sich ausschließlich auf die Phase des Teilnahmewettbewer- bes und die Abgabe von Teilnahmeanträgen (Bewerbungsphase). Zum Bewerbermemorandum ge- hören als weitere Bestandteile der Vergabeunterlagen folgende Anlagen mit Anhängen:

• Anlage T1 – Teilnahmeantrag • Anlage T2 – Erklärung DSGVO • Anlage T3 – Geheimhaltungsvereinbarung (NDA)

Anlagen zu den Eignungskriterien der formalen Leistungsfähigkeit: „Anlagen Eigenerklärungen.zip“ • Anlage T4 – 124 Eigenerklärung zur Eignung • Anlage T5 – L 127 Erklärung Bezug Russland_0626 • Anlage T6 – 1316 Vorzulegende Unterlagen Teilnahmewettbewerb • Anlage T7 - L 1314 Bewerbergemeinschaft (0416) • Anlage T8 - L 1312 EU_Bewerbungsbedingungen Teilnahmewettbewerb_0620 • Anlage – Referenzen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit • Anlage 233 – Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (sofern erforderlich) • Anlage L 235 – Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (sofern er- forderlich)

Die anschließende Phase des Verhandlungsverfahrens und die Abgabe von Angeboten bestimmt sich nach den Vorgaben im Verfahrensleitfaden. Die Vergabeunterlagen für die Angebots- und Verhandlungsphase bestehen aus:

• Verfahrensleitfaden Membrananlage • Anlage V1 – Angebotsformular • Anlage V2 – Leistungsbeschreibung (vorläufig) • Anlage V3 – Vertragsentwurf (vorläufig)

Gegenstand der Vergabeunterlagen sind die im Rahmen des Basic Engineerings der gesamten Pro- zesstechnik erarbeiteten Ergebnisse, die die Membrananlage betreffen. Diese Unterlagen werden den interessierten Unternehmen zum Schutz der Vertraulichkeit erst nach Unterzeichnung der Geheimhaltungsvereinbarung und Kenntnisnahme der Datenschutzerklärung zur Ver- fügung gestellt. Die Geheimhaltungsvereinbarung ist von den interessierten Unternehmen unterzeichnet über die Vergabeplattform zu übersenden. Die vertraulichen Unterlagen werden im Anschluss hieran über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Die Entwürfe der Leistungsbeschreibung und des Vertrages sind vorläufig und werden als finale Versionen mit möglichen kleineren Änderungen zum Beginn der Angebotsphase zur Verfügung gestellt.


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  1. Allgemeines Das vorliegende Bewerbermemorandum stellt Ihnen die Formalitäten des Teilnahmewettbewerbs vor, gibt Ihnen einen Überblick über die zu erbringenden Leistungen und erläutert Ihnen die Rah- menbedingungen für die Teilnahme am gegenständlichen Verfahren. Bitte lesen Sie das Bewerber- memorandum sowie den Teilnahmeantrag und alle weiteren formalen Unterlagen sorgfältig durch. Die Vollständigkeit dieser Unterlagen insgesamt ist auf Grundlage des Anlagenverzeichnisses die- ses Dokuments sowie anhand der Seitenzahlen innerhalb des jeweiligen Dokuments zu prüfen. Im Zweifel ist eine Kommunikation mit der Vergabestelle anzuraten.

Öffentlicher Auftraggeber und Vergabestelle dieses Verfahrens ist der Zweckverband Hafen Straubing-Sand Europaring 4, 94315 Straubing Tel.: +49 9421 785-163 Fax: +49 9421 785-155

Ansprechpartner Dr. Laura Lautenschläger E-Mail: laura.lautenschlaeger@biocampus-straubing.de

Der Zweckverband Hafen Straubing-Sand (kurz: ZVH) wird in den Vergabeunterlagen gleichbe- deutend auch als „Auftraggeber“ oder als „Vergabestelle“ bezeichnet. Die an diesem Vergabever- fahren teilnehmenden Unternehmen werden während des Teilnahmewettbewerbs gleichbedeutend auch als „Bewerber“ oder als „Auftragnehmer“ bezeichnet.

  1. Fragen zum Verfahren Anfragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich über das elektronische Vergabeportal, Deutsche eVergabe www.deutsche-evergabe.de, unter Bezugnahme auf die jeweilige Anlage so- wie unter Nennung des jeweiligen Kapitels bzw. der Ziffer und/oder Seite zu stellen.

Die Anfragen müssen bis zum 21.10.2026 09:00 Uhr bei dem Vergabeportal eingegangen sein. Anfragen, die nach dem o. g. Zeitpunkt bei der Vergabestelle eingehen, sind nicht mehr „rechtzei- tig“ im Sinne der vorgenannten Vorschrift. Der Auftraggeber behält sich vor, ggf. auch noch zu einem späteren Zeitpunkt Bewerberfragen zu beantworten oder zusätzliche Auskünfte zu erteilen. Ein Anspruch der Unternehmen hierauf besteht nicht. In diesen Fällen wird – sofern erforderlich – der Auftraggeber die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge angemessen verlängern. Ant- worten auf Bewerberfragen sowie zusätzliche Auskünfte werden durch die Vergabestelle ebenfalls in Textform über das o. g. Vergabeportal elektronisch zur Verfügung gestellt. Die Fragen der Be- werber werden gesammelt, sortiert und soweit möglich in regelmäßigem Turnus auf dem elektro- nischen Vergabeportal Deutsche eVergabe beantwortet.

Bitte beachten Sie folgende Informationen. Die zusätzlichen Auskünfte werden ausschließlich auf dem elektronischen Vergabeportal Deutsche eVergabe zur Verfügung gestellt. Es obliegt den Bewerbern, sicherzustellen, dass sie vor Ange- botsabgabe mögliche zusätzliche Informationen auf dem o.g. Vergabeportal abgerufen haben bzw. das Vergabeportal auf solche geprüft haben. Das bedeutet, dass durch die Bewerber bis zum Ende der Angebotsfrist zu prüfen ist, ob durch die Vergabestelle im Vergabeportal neue Informationen,


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Antworten oder Bekanntmachungen bereitgestellt wurden. Die vor Ablauf der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge auf oben genannter Plattform veröffentlichten Antworten sind im Rahmen der Erstellung des Teilnahmeantrags von den Bewer- bern zu beachten. Verbindlicher Bestandteil der Unterlagen für das Verfahren werden die auf der Plattform veröf- fentlichten Antworten und Informationen. Mündliche Auskünfte und Erklärungen haben keine Gül- tigkeit.

  1. Gegenstand des Verfahrens

  2. 1 Hintergrund des Projektes BioCampus MultiPilot (BMP) Straubing ist die bayerische Musterregion für die Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Die Institu- tionen des Kompetenzzentrums für nachwachsende Rohstoffe KoNaRo sind Impulsgeber für The- men der Energie- und Rohstoffwende. In seinen wissenschaftlichen Einrichtungen, der Techni- schen Universität München mit dem Campus für Biotechnologie und Nachhaltigkeit und der Fraun- hofer BioCat, werden wegweisende Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die postfossile Ge- sellschaft erarbeitet. In diesem wissenschaftlich-technischen Umfeld ist der Hafen Straubing-Sand der Standort für Innovationen. Zahlreiche junge, aber auch etablierte Unternehmen der biobasierten Wirtschaft realisieren hier, u.a. im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) ihre Geschäftsideen. Eigentümer und Betreiber des TGZ ist der ZVH. Mit einer Gesamtfläche von ca. 4.000 m² Büro-, Labor- und Werkstatträumlichkeiten bietet das TGZ zum Jahreswechsel 2025/2026 über 40 Unter- nehmen mit mehr als 200 Beschäftigten Raum für ihre Geschäftstätigkeit. Es ist angesiedelt auf dem ca. 12 ha großen Areal des „BioCampus“ im Hafen Straubing-Sand, der vom ZVH für die Ansiedlung von weiteren Unternehmen und Institutionen der biobasierten Wirtschaft vorgehalten wird. Neben den baulichen Rahmenbedingungen forciert der ZVH mit seiner Tochter BioCampus Straubing GmbH (BCG) die Entwicklung eines „Ökosystems“ für die Gründerszene der biobasier- ten Wirtschaft. Mit dem Gründerwettbewerb „PlanB-Biobasiert.Business.Bayern.“ unterstützt die BCG mit Förderung des Freistaats Bayern seit 2014 biobasierte, nachhaltige Geschäftsideen. Meh- rere Teilnehmer aus dem Wettbewerb haben sich seither im TGZ angesiedelt.

Zur weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Umsetzung von biobasierten Entwick- lungsprojekten plant der ZVH auf dem BioCampus die Errichtung und den Betrieb einer internati- onal ausgerichteten, offen zugänglichen Mehrzweckdemonstrationsanlage „BioCampus MultiPi- lot“ (BMP) mit Fokus auf Entwicklung von Prozessen der industriellen Biotechnologie. Der Frei- staat Bayern fördert diese Investitionsvorhaben in erheblichem Umfang. Der Bau der BMP soll den BioCampus im Hafen Straubing-Sand als ein Leuchtturmprojekt für die biobasierte Wirtschaft stär- ken und als synergetische Ergänzung zu den Einrichtungen der Stadt Straubing einen wesentlichen Beitrag zur Rohstoffwende und der Etablierung der Bioökonomie in Bayern leisten.

  1. 2 Gesamtkonzept der BioCampus MultiPilot (BMP) Die BioCampus MultiPilot (BMP) wird Unternehmen (Industrie, KMU, Start-Ups) und For- schungseinrichtungen eine Möglichkeit bieten, ihre Verfahren und Prozesse in einem industriere- levanten Maßstab zu demonstrieren und zu validieren und damit neue Ideen und Produkte auf dem Weg zur Marktreife entscheidend voranzubringen. Die kostenpflichtige Nutzung der Maschinen und Anlagen im Prozessbereich ist das Kernstück des Angebotes und ist verknüpft mit begleitenden Prozessanalysen und weiteren beratenden Dienstleistungen.

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Der Dienstleistungs- und Mehrzweck-Charakter der Anlage erfordert es, eine im gegebenen finan- ziellen Rahmen hinsichtlich Flexibilität optimierte Prozessinfrastruktur aufzubauen, um aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen eines breiten, nicht vollständig bekannten und nicht abschließend definierbaren Kundenspektrums gerecht zu werden. Funktionelle Flexibilität, Schnelligkeit der An- lagenbereitstellung, Equipmentexzellenz und ein digitaler Zugriff auf die Prozessdaten sollen die Attraktivität der BMP erhöhen und damit zu einer wirtschaftlichen Auslastung beitragen. Ein opti- mierter Grad an Automatisierung soll für kurze und personalarme Rüst-, Inbetriebnahme- und War- tungszeiten und damit einen effizienten Betrieb sorgen. Diese Charakteristik erfordert, dass die Planung und Auslegung der Maschinen und Apparate, der Medienbereitstellung und -verteilung, weiterer übergeordneter Prozessfunktionen und damit der BMP insgesamt nicht wie bei Einpro- duktanlagen üblich basierend auf einem einzigen Verfahren mit einem fixen Betriebspunkt durch- geführt wird. Vielmehr muss die Auslegung der Maschinen, Apparate und der Versorgungsinfra- struktur anhand der Analyse verschiedener Szenarien (case studies) und Abwägungen zwischen Einsatzflexibilität, verfahrens- und energietechnischer Effizienz und investitions- und betriebstech- nischer Wirtschaftlichkeit erfolgen.

  1. 3 Erkenntnisse aus dem Konzeptdesign der BioCampus MultiPilot Die Studien zum Konzeptdesign (Conceptual Engineering) unterteilen die Prozesskette in vier Ab- schnitte: Vorbehandlung lignocellulosehaltiger Biomasse (Pretreatment), biochemische Umset- zung (Reaktion), Produktaufarbeitung (Downstream Processing) und Versorgung (Medien- und Energiebereitstellung und -verteilung, Entsorgungsmanagement).

Der Prozessbereich Pretreatment beinhaltet Maschinen und Apparate zu Vorbereitung, Auf- schluss und Fraktionierung der lignocellulosehaltigen Biomasse wie z.B. Stroh, Holz- und Grün- schnitt, Sägemehl und anderen Seiten- und Restströme der Agrarindustrie. Es sollen die zurzeit am häufigsten angewendeten oder projektierten Verfahren wie alkalischer und basischer thermo-che- mischer Aufschluss, lösemittelbasiertes Organosolv-Verfahren, sowie enzymatische Verzuckerung realisiert werden. Insgesamt soll das Pretreatment der lignocellulosehaltigen Biomasse die Nutzung von sowohl fermentierbaren Zuckern, als auch Extraktiva, Lignin und Fasern ermöglichen, um so eine möglichst breite Valorisierung der eingesetzten Rohstoffe zu gewährleisten.

Die Reaktion ist das zentrale Element der Prozesstechnik und damit der gesamten Demonstrati- onsanlage. Die Machbarkeitsstudie zur Realisierung der BMP hat eine Marktlücke für die Fermen- tationsgrößen im Bereich 10 bis 25 m³ aufgezeigt. Aus diesem Grund ist für den Bereich Reaktion eine Reaktorstaffelung (seed train) ausgehend von zwei 20 L über 100 L und 1 m³ bis zu 10 m³ und 25 m³ Fermentern vorgesehen (Arbeitsvolumina). Da eine Vielzahl an potenziellen Verfahren (ae- rob, mikroaerophil, (repeated)-(fed)-batch) und dafür eingesetzte Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, filamentöse Pilze) behandelt werden sollen, ist eine Auslegung der Fermenter auf Robust- heit und Flexibilität notwendig.

Der Bereich Downstream Processing soll der innovativste Teil der Anlage gegenüber vorhande- nen Lösungen sein und somit die Marktattraktivität der BMP gegenüber vergleichbaren Lösungen steigern. Dieser Bereich beinhaltet alle Maschinen und Apparate von der Zellernte, und Zellauf- schluss, über Produktgewinnung und -reinigung, bis hin zur Konfektionierung. Der Mehrzweck- Charakter der BMP erfordert eine Auslegung auf Flexibilität und Modularität. Es soll ein breites Spektrum von Verfahren und Funktionen (services) auf möglichst wenigen Prozesseinheiten sowie ein möglichst breites Betriebsfenster auf der jeweiligen Maschine/dem jeweiligen Apparat abge- bildet werden. Einzelne Prozesseinheiten sollen über eine einheitliche prozess- und IT-technische


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Konnektivität und eine weitreichende sicherheits- und automatisierungstechnische Autonomie ver- fügen. Ferner ist eine gemeinsame Nutzung der Feed/Pumpmodule für Materialförderung zwischen verschiedenen Modulen erstrebenswert.

Unter dem Versorgungsbereich werden alle Maschinen und Apparate zusammengefasst, die hauptsächlich zur Bereitstellung, Verteilung und Entsorgung der Hilfsmittel wie Dampf, Wärme, Kälte, (Ab)Wasser, (Ab)Luft, Strom, etc. notwendig sind. Ferner zählt zu diesem Bereich maschi- nen- und apparateübergreifende Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, über die ad- ministrative Funktionen hinausgehende IT-Technik, sowie eine gesamthafte Sicherheitstechnik.

  1. 4 Ergebnisse des Basic Engineering der BioCampus MultiPilot (BMP) Den aktuellen Stand der Planung der Membrananlage stellen die im Zuge des Basic Engineerings erstellten Dokumente, Pläne, Berechnungen und Beschreibungen dar. Folgende Angaben stellen eine Grundlage für die weitere Bearbeitung dar und sind durch den AN einzubeziehen. Die Membranfiltration soll Teil eines flexiblen DSP sein, um unterschiedlichen Kundenanforde- rungen gerecht zu werden. Fokus: Biotechnologie und Lebensmittel

Basis des Designs ist die Aufarbeitung einer Fermentationsbrühe oder feststofffreier Lösungen (z.B. Zuckerlösungen, Gemische aus Lösemittel/Wasser, Fermentationsbrühen nach Fest/Flüssig- Trennung) im Bereich 1-10 m³.

Zu beachten: Die beschriebenen Funktionen der Membrananlage sind während der Planung mög- lichst vollständig zu integrieren. Ebenso sind die in den vorhandenen Unterlagen angegebenen Spe- zifikationen als Leitlinien zu verstehen, die im Rahmen der Realisierung hinsichtlich wirtschaft- lich-technischer Machbarkeit zu überprüfen und ggf. zu modifizieren sind.

  1. 5 Ausschreibungsinhalt Der ZVH schreibt die „Planung und den Anlagenbau einer zweiteiligen Membrananlage für die Mehrzweckdemonstrationsanlage BioCampus MultiPilot (BMP) im Hafen Straubing-Sand“ aus.

Als Grundlage der Ausschreibungsgegenstandes dienen die Unterlagen des Basic Engineerings. Zusätzlich kann der AG dem AN zu Beginn der Projektbearbeitung weitere Planungsunterlagen des Basic und Detail Engineerings der gesamten Prozesstechnik sowie der Entwurfs- und Geneh- migungsplanung des Gebäudes zur Verfügung stellen.

Der Auftraggeber schreibt mit dieser Ausschreibung die Gesamtheit aller Planungs-, Liefer-, Bau- und Dienstleistungen aus, die zur Realisierung einer vollumfänglich funktionsfähigen Membrana- nlage als Gesamtpaket (Package Unit) notwendig sind. Das Gesamtpaket umfasst alle notwendigen periphere Ausrüstungen, Nahverrohrung, -verkabelung und -instrumentierung, Stahlbau, Automa- tisierung und sicherheitstechnische Einrichtungen. Die Einzelheiten des Leistungsumfanges, der Abgrenzungen einzelner Teile und der Schnittstellen sind der Anlage V2 - Leistungsbeschreibung (Textteil und Anhänge) zu entnehmen.

  1. Projektbeteiligte und Rollen

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  1. 1 Ausschreibungs-, Verhandlungs- und Vergabephase Bauherr und Investor der BioCampus MultiPilot (BMP) ist der Zweckverband Hafen Straubing- Sand (ZVH). Die BioCampus Straubing GmbH (BCG) ist als ein Tochterunternehmen des ZVH für die operative Durchführung aller Phasen des Vergabeverfahrens beauftragt.

  2. 2 Projektbearbeitungsphase Während der Projektbearbeitungsphase vertritt BioCampus Straubing GmbH (BCG) den Bauher- ren und Investor ZVH als Projektmanager, -steuerer und -koordinator. Die BCG hat vollständige operative Entscheidungsbefugnis und wird für die Projektbearbeitungszeit einen Gesamtprojektlei- ter und einen stellvertretenden Projektleiter stellen. Aufgrund aktueller personeller Situation behält sich der Auftraggeber das Recht vor, bei Notwendigkeit Unterstützung für Projektmanagement, - steuerung und -koordination durch weitere Personen und/oder Unternehmen zu beauftragen oder Zuständigkeiten zu ändern. Die mit der Gesamtprojektleitung seitens BCG beauftragten Personen haben während der gesamten Projektbearbeitungszeit die abschließende Entscheidungsbefugnis.

Die Formierung des Teams für die Bearbeitung der hier ausgeschriebenen Leistungen obliegt dem Auftragnehmer.

Der AG hat bereits in separaten Verfahren Generalübernehmerleistungen für die Planung und Re- alisierung der übergeordneten Prozesstechnik und des Gebäudes der BMP ausgeschrieben. Die Un- ternehmen, die der AG mit der Erfüllung dieser Leistungen beauftragt, versteht der AG als haupt- führende Planer und Realisierer der BMP. Dem AN dieses Verfahrens ist jedoch einzig der AG vertraglich weisungsbefugt. Der AG bzw. sein Projektmanager BCG ist für die Koordination zwi- schen diesen Unternehmen, dem AN dieses Verfahrens und möglichen weiteren Beteiligten zustän- dig. Der AG versteht während der gesamten Projektbearbeitungszeit alle Auftragnehmer als eine gesamthaft an dem Projekterfolg arbeitende Einheit mit klaren Abgrenzungen der Zuständigkeiten, (Weisungs-)Befugnisse, Rechte und Pflichten.

  1. 3 Inbetriebnahme-, Abnahme-, Übergabephase Nach aktuellem Planungsstand wird die BioCampus Straubing GmbH (BCG) nach Abschluss der Investitionsphase in der Rolle des Betreibers den Betrieb der gesamten BioCampus MultiPilot (BMP) Anlage übernehmen. Daher wird BCG während der Inbetriebnahme-, Abnahme-, Überga- bephase der Membrananlage sowohl die Investor- als auch die Betreiberseite vertreten. Der Auf- traggeber behält sich vor, jederzeit Änderung hierzu zu veranlassen.

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  1. Formale Vorgaben zum Verfahren

  2. 1 Verfahrensart Als Vergabeverfahren wird ein europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gewählt (unter Beachtung der Vorgaben der VgV sowie des GWB). Diese Wahl begründet sich zum einen in der Höhe des geschätzten Auftragswertes. Zum anderen erfordert der Auftrag kon- zeptionelle Lösungen bzgl. Planung, Auslegung und Optimierung der Leistungen und Funktionen auf Basis der vorliegenden Entwurfsplanung im gegebenen finanziellen Rahmen. Zudem wird die bestmögliche prozesstechnische als auch sicherheitstechnische Integration der Membrananlage in die Gesamtanlage, die parallel entsteht, gefordert. Diese Anforderungen bzgl. Rahmenbedingungen und Inhalte können nur im Dialog mit dem AG erörtert, festgelegt und damit erfüllt werden.

  3. 2 Verhandlungsverfahren Das Verhandlungsverfahren wird in zwei Stufen durchgeführt.

Stufe 1 - Teilnahmewettbewerb Interessierte Unternehmen sind in der Stufe 1 zur Beteiligung am Teilnahmewettbewerb aufgefor- dert. Auf der Grundlage der in diesem Bewerbermemorandum dargestellten Kriterien wird die Eig- nung der Bewerber geprüft. Sodann werden gemäß den im Kapitel 7. 3 dieses Bewerbermemoran- dums dargestellten Auswahlkriterien unter den grundsätzlich geeigneten Bewerbern im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs, sofern zutreffend, mindestens drei und maximal fünf Bewerber ausge- wählt und zur Abgabe eines verbindlichen Angebots aufgefordert.

Stufe 2 - Verhandlungsverfahren Die Bestimmungen zum Ablauf der Angebots- und Verhandlungsphase sind im Verfahrensleitfa- den dargestellt. Der grobe Terminplan für das Verhandlungsverfahren kann dem Verfahrensleitfa- den entnommen werden.

  1. 3 Bewerbergemeinschaften Unternehmen können sich für die Teilnahme an diesem Verfahren zu Bewerbergemeinschaften zusammenschließen. Bewerbergemeinschaften stehen Einzelbewerbern gleich. Eine nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften nach Ende der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ist nicht zulässig. Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach ‒ sei es als Bewerber, Mitglied einer Be- werbergemeinschaft oder Unterauftragnehmer ‒ an diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unterneh- men beteiligt bzw. als Unterauftragnehmer vorgesehen ist, führen. Geben mehrere Unternehmen einen gemeinschaftlichen Teilnahmeantrag ab, sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag aufzuführen und der bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Des Weiteren ist zu erklären, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und die in Kapitel 7. 2 aufgeführten Eig- nungskriterien erfüllen. Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit im Kapitel 7. 2 nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eig- nungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Bewerbergemein- schaften müssen spätestens nach Aufforderung durch die Vergabestelle erläutern, aus welchen un- ternehmerischen Erwägungen heraus keine Abgabe eines eigenständigen Teilnahmeantrags durch die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft erfolgt und darzulegen, dass keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung vorliegt.

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  1. 4 Eignungsleihe /Nachunternehmer Ein Bewerber kann zum Nachweis seiner Eignung (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Verga- bestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung ste- hen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unterneh- mens vorgelegt wird.

Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eig- nung gemäß den Kriterien im Kapitel 7. 2 dieses Dokuments, hinsichtlich derjenigen Eignungskri- terien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB i.V.m. § 47f VgV auch für diese Unternehmen vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungs- anforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB i.V.m. § 47f VgV vor, so ist das Unternehmen auf Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorge- gebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 123 GWB vor, so kann die Vergabe- stelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt.

Hinsichtlich des Nachweises der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit nach Kapitel 7. 2. 2 ist es nicht erforderlich, dass das Unternehmen, dessen Kapazitäten im Rahmen der Eig- nungsleihe in Anspruch genommen werden, die ausgeschriebenen Leistungen erbringt. Sofern ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Hinblick auf die erforderliche wirtschaft- liche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt, haften der Bewerber und das im Rah- men der Eignungsleihe eingebundene Unternehmen für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam. Für die übrigen Eignungskriterien und für alle Auswahl- kriterien ist eine „Know-How“-Leihe nicht zulässig. Das heißt, dass im Rahmen der Eignungsleihe eingebundene Unternehmen muss die ausgeschriebenen Leistungen dann selbst erbringen. Nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer müssen noch nicht mit dem Teilnahmeantrag benannt wer- den. Zum Nachweis der Eignungsanforderungen ist das ausgefüllte Teilnahmeformular inklusive der dort aufgeführten Anlagen oder eine entsprechend den Vorgaben ausgefüllte einheitliche Euro- päische Eigenerklärung vorzulegen.

  1. 5 Form und Frist der Einreichung der Teilnahmeanträge Der Teilnahmeantrag ist in deutscher oder englischer Sprache abzufassen. Der Teilnahmeantrag ist mit Hilfe elektronischer Mittel bis spätestens zum 01.11.2026, 23:59 Uhr über das Online-Ver- gabeportal www.deutsche-evergabe.de (Deutsche eVergabe) zu übermitteln.

Es wird empfohlen, rechtzeitig vor Ende der Teilnahmefrist (mindestens 24 Stunden vor Fristab- lauf) zur Einreichung des Teilnahmeantrags die Übermittlung von Dateien zu testen. Bei techni- schen Problemen und Fragen in diesem Zusammenhang finden Sie unter www.deutsche-evergabe.de weitergehende Informationen. Die Vergabestelle kann zu technischen Fragen im Zusammenhang mit der Teilnahmeantragsabgabe grundsätzlich keine Auskünfte ertei- len.

Zur Abgabe eines Teilnahmeantrages sind zwingend das ausgefüllte Formular (Anlage T1 –Teil- nahmeantrag) sowie die Anlagen zur formalen Leistungsfähigkeit (Kapitel 7. 2. 1) über das Verga- beportal im Bereich „Teilnahmeantrag hochladen“ elektronisch einzureichen. Die Dateien müssen


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in dem Dateiformat „.pdf“ erstellt sein. Weitere Dateien sind im Bereich „zusätzliche Dokumente für die Vergabestelle“ hochzuladen. Im Zweifel ist eine rechtzeitige Kommunikation mit der Vergabestelle anzuraten.

Hinweis zur Größe der einzureichenden Dateien Als Teilnahmeantrag kann ein max. 50 MB großes Dokument als .pdf-Datei hochgeladen werden. Im Schritt „Zusätzliche Dokumente für die Vergabestelle“ können pro Upload max. 20 MB hoch- geladen werden. Dieser Vorgang kann ggf. mehrfach durchgeführt werden. Die Erstellung des Teil- nahmeformulars erfolgt durch Ausfüllen oder Ankreuzen der besonders gekennzeichneten Felder und Kästchen des Teilnahmeformulars, einschließlich seiner Anhänge. Änderungen von Eintragun- gen müssen zweifelsfrei sein. Es dürfen keinerlei Veränderungen – in welcher Form auch immer – an dem Angebotsformular oder anderen Unterlagen dieses Vergabeverfahrens vorgenommen werden dürfen. Das Verändern der Unterlagen der Vergabestelle führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Alle eingereichten Un- terlagen müssen für die Vergabestelle ohne besondere technische Mittel und/oder lizensierte nicht als freeware erhältliche Programme lesbar sein. Die .pdf-Dateien dürfen nicht schreibgeschützt ein- gereicht werden. Im Zweifel ist eine Kommunikation mit der Vergabestelle anzuraten.

Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Auf schriftlichem Wege übermittelte Angebote, bspw. per Post oder mittels Telefax oder E-Mail, sind nicht zugelas- sen. Die Übermittlung des Angebotes über die Funktion "Kommunikation" der Vergabeplattform ist nicht zulässig.

  1. 6 Information nach §§ 10-12 VgV Das Vergabeverfahren wird elektronisch in der vollständig webbasierten E-Vergabeplattform Deut- sche eVergabe durchgeführt und ist unter folgender URL im Internet erreichbar: www.deutsche-evergabe.de.

Die Datenübermittelung erfolgt über eine verschlüsselte Internetverbindung unter Verwendung ei- nes aktuellen Internet-Browsers. Der Nachrichtenaustausch wird über das interne Nachrichtensys- tem der Plattform abgewickelt, welche außerdem eine Benachrichtigungsfunktion mit E-Mail be- inhaltet. Teilnahmeanträge, Angebote oder Interessensbestätigungen können grundsätzlich in be- liebigen Dateiformaten (PDF, Word, Excel, RTF, Text, JPG, ZIP, ...) erstellt und übermittelt wer- den. Die Übermittlung der Dokumente erfolgt über den Internet-Browser. Für die Registrierung an der Plattform Deutsche eVergabe wird ein gültiger E-Mail-Account benötigt. Die elektronische Teilnahme an Vergabeverfahren sowie die Registrierung für die E-Vergabeplattform sind für /Bie- ter vollständig kostenfrei.

Die von der Vergabestelle übermittelten Informationen werden entweder direkt in der bzw. über die Oberfläche der E-Vergabeplattform bzw. dem virtuellen Projektraum zum Vergabeverfahren (z.B. Bekanntmachungen, Kommunikationsnachrichten) oder innerhalb der Plattform bzw. virtu- ellen Projekträume als Datei-Downloads bereitgestellt (Vergabeunterlagen oder Anhänge zu Kom- munikationsnachrichten). Die verwendeten Dateitypen und Dateiformate werden durch das Verga- beverfahren bzw. die Vergabestelle vorgegeben.

Zur Nutzung der E-Vergabeplattform bis zur Abgabe elektronischer Angebote sind lediglich ein aktueller Internet-Browser sowie ein Internetzugang erforderlich. Hierbei werden ausschließlich


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HTML- und Javascript-konforme Standardtechnologien und keinerlei Add-Ons/Plugins oder sons- tige ggf. (sicherheits-) kritische Technologien verwendet. Cookies müssen erlaubt sein (insbeson- dere Sitzungscookies). Pop-ups müssen erlaubt sein (insbesondere für die Nutzung des Angebots- assistenten).

Angebote sind in Textform nach § 126b BGB einzureichen.

Elektronische Angebote, die über das Portal abgegeben werden, werden mit einem qualifizierten oder einfachen elektronischen Zeitstempel versehen.

Weitere Erläuterungen zur Verschlüsselung Ihrer Angebote Die Verbindung zu Deutsche eVergabe erfolgt ausschließlich über das HTTPS-Protokoll und ist mit 256 Bit verschlüsselt. Die Verbindung verwendet TLS 1.2. Mit Ablauf der entsprechenden Frist und nach einem erfolgreichen 4-Augen-Login durch zwei berechtigte Nutzer der Vergabestelle werden die Angebote in der E-Vergabeplattform entschlüsselt zur weiteren Auswertung bereitge- stellt.

  1. 7 Berichtigungen, Änderungen oder Rücknahme des Teilnahmeantrags Nachträgliche Berichtigungen oder Änderungen des Teilnahmeantrags bzw. die Rücknahme des Teilnahmeantrags sind nur bis Ablauf der Frist zur Abgabe eines Teilnahmeantrags gemäß Kapitel

  2. 5 möglich. Nach Abgabe eines Teilnahmeantrags kann sich der Bewerber im System des Verga- beportals eine Übersicht aller seiner für das jeweilige Verfahren eingereichten Teilnahmeanträge anzeigen lassen. Ausgehend von dieser Übersicht können bis zum Ablauf der Frist auch Teilnah- meanträge elektronisch zurückgezogen werden mit der Folge, dass diese zwar nicht physisch ge- löscht, allerdings der Vergabestelle mit Öffnung der Teilnahmeanträge nicht mehr vorgelegt wer- den. Neue bzw. geänderte Teilnahmeanträge sind ebenfalls wieder über das elektronische Verga- beportal einzureichen. Berichtigungen oder Änderungen in den Teilnahmeanträgen müssen zwei- felsfrei zuzuordnen sein. Teilnahmeanträge, die diese Anforderungen nicht erfüllen, werden nicht berücksichtigt.

  3. 8 Kostenerstattung für die Teilnahme am Vergabeverfahren Für das Bearbeiten und Erstellen des Teilnahmeantrags und des Angebots wird dem Bewerber/Bie- ter vom Auftraggeber keine Vergütung oder Entschädigung gewährt.

  4. 9 Änderung und Aufhebung des Verfahrens Die Vergabestelle behält sich vor, den Teilnahmewettbewerb zu jedem Zeitpunkt zu modifizieren oder durch einfache Mitteilung zu beenden, insbesondere dann, wenn nicht genügend qualifizierte Teilnahmeanträge eingehen. Im Falle der Beendigung des Verfahrens während des Teilnahmewett- bewerbs sind Ansprüche gegen die Vergabestelle ausgeschlossen. Die Vergabestelle ist nicht ver- pflichtet, den Zuschlag zu erteilen. Sie ist berechtigt, das Vergabeverfahren aufzuheben. Die Verga- bestelle behält sich insbesondere die Aufhebung des Vergabeverfahrens vor, wenn kein wirtschaft- liches Ergebnis erzielt wird.

Insbesondere ist zu beachten: Ungeachtet vorheriger Regelungen steht die Zuschlagserteilung unter dem Vorbehalt der Einhal- tung der Kostenobergrenze für das Gesamtvorhaben. Wird im Laufe dieses Vergabeverfahrens für den Auftraggeber ersichtlich, dass der auf dieses Vergabeverfahren entfallender Teil der Kosten den geschätzten Wert wesentlich übersteigt und damit die Einhaltung der Kostenobergrenze des Gesamtvorhabens gefährdet, behält sich der AG das Recht vor, das Vergabeverfahren aufzuheben.


Bewerbermemorandum: Planung, Bau und Installation einer Membrananlage für den Biocampus MultiPilot (BMP) im Hafen Straubing-Sand (Zum Verbleib beim Bewerber bestimmt. Nicht mit dem Teilnahmeantrag oder Angebot zusenden.)

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  1. 10 Verschwiegenheitsverpflichtung Jeder Bewerber hat – auch nach Beendigung des Vergabeverfahrens – über die ihm bei seiner Tä- tigkeit bekannt gewordenen dienstlichen Angelegenheiten der Vergabestelle Verschwiegenheit zu bewahren. Er hat hierzu die mit der Erstellung des Teilnahmeantrags und/oder des Angebots be- fassten eigenen und gegebenenfalls sonstigen Mitarbeiter – auch von Unterauftragnehmern oder sonstigen in die Teilnahmeantrags- und Angebotserstellung eingebundenen Personen – schriftlich zu verpflichten.

  2. Kriterien für die Teilnahme am Verfahren

  3. 1 Generelles Für den Fall, dass eine ausreichende Zahl der qualifizierten Bewerbungen eingegangenen ist, wählt der Auftraggeber aus dem Teilnahmewettbewerb, sofern zutreffend, mindestens drei und maximal fünf geeignete Bewerber zur Teilnahme an der Angebots- und Verhandlungsphase aus. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs erfolgt die Bewerberauswahl dreistufig.

Stufe 1: Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.

Stufe 2: Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber gemäß Ziffer 5.1.9 der in der Auftragsbe- kanntmachung aufgeführten Regelungen geeignet ist, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Stufe 3: Schließlich wird für den Fall, dass mehr als fünf Bewerber die erforderliche Eignung auf- weisen, anhand der Auswahlkriterien beurteilt, wer unter den grundsätzlich als geeignet eingestuf- ten Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.


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  1. 2 Eignungskriterien

    1. 1 Formale Leistungsfähigkeit Zum Nachweis formaler Leistungsfähigkeit sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Erklärungen zum Belegen des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen und Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister abzuge- ben: • Anlage T4 – 124 Eigenerklärung zur Eignung oder Angabe der PQ-Nummer im Angebots- schreiben oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung • Anlage T5 – 127_Erklärung_Bezug_Russland • Anlage T6 - 1316_Vorzulegende_Unterlagen_Teilnahmewettbewerb • „Anlage T7 –1314 Bewerbergemeinschaft“ ist nur bei beabsichtigter Bildung einer Bieter- gemeinschaft abzugeben. • Auf Anlage „Anlage T8 - 1312EU Bewerbungsbedingungen Teilnahmewettbewerb EU“ wird ausdrücklich hingewiesen
    1. 2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Zum Nachweis wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Erklärung abzugeben:

Durchschnittliche jährliche Belegschaft Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, die Zahl seiner Mitarbeiter in Bereichen Ingenieurdienstleistungen (Planung), Projektmanagement und Anlagenbau in den letzten drei Jahren ersichtlich sind.

Durchschnittlicher Jahresumsatz Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Hierbei gilt folgende Mindestanforderung: Der durchschnittliche Gesamtumsatz der vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens 2.000.000 EUR Netto betragen. Bei Bewer- bergemeinschaften ist hier der Umsatz in Summe über alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft relevant.

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung Eigenerklärung, dass spätestens zum Leistungsbeginn eine Haftpflichtversicherung mit einer De- ckungssumme in Höhe von mind. 5 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie Vermögens- schäden geschlossen wird. Bei Bewerbergemeinschaften besteht die Anforderung nur für mindes- tens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft.

    1. 3 Referenzen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Zum Nachweis technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit sind mit dem Teilnahmeantrag fol- gende Erklärungen abzugeben:

Referenzen zu bestimmten Lieferungen Eigenerklärung über das Vorliegen von mindestens drei Referenzen über die Erbringung von Pla- nungs- und Lieferleistungen von drei Membrananlagen. • Es soll je mindestens eine Referenz für eine keramische Filtration und eine Filtration mittels Spiralwickelmodulen enthalten sein. - Membranfläche von mindestens 25 m² (Keramik) und 80 m² (Spiralwickelmodul)


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• Einsatz in Lebensmittel- und/oder Futtermitteltechnologie und/oder pharmazeutischer Technologie und/oder der industriellen Biotechnologie • Innerhalb der letzten fünf Jahre vor Einreichung des Teilnahmeantrags. Bei Referenzen ak- tuell laufender Projekte, bei denen zum Zeitpunkt der Referenzabgabe mindestens der Bau- beginn erfolgt ist, ist das Quartal und Jahr der voraussichtlichen Abnahme der Leistungen anzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften besteht die Anforderung nur für mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft.

Bitte beachten Sie, dass die Referenzen über die Erbringung von ausschließlich Dienstleistungen (Projektmanagement/Steuerung) ohne die Erbringung von eigenen Planungsleistungen (Enginee- ring) und/oder Bauleistungen (Anlagenbau) diesem Kriterium nicht genügen und nicht gewertet werden. Ebenso werden die Referenzen über die Erbringung von ausschließlich Bauleistungen (An- lagenbau) ohne die Erbringung von eigenen Planungsleistungen von der Wertung ausgeschlossen. Die Referenzen über die Erbringung von Planungs- und/oder Realisierungsleistungen von lediglich einzelnen nicht zu einer gesamthaften verfahrenstechnischen Anlage verknüpften Maschinen und Apparaten und/oder peripheren Komponenten sind ebenfalls von der Wertung ausgeschlossen.

  1. 3 Auswahlkriterien Für den Fall, dass mehr als fünf geeignete Bewerber die erforderliche Eignung aufweisen, wird anhand der Auswahlkriterien beurteilt, wer unter den grundsätzlich als geeignet eingestuften Be- werbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und am weiteren Verfah- ren beteiligt werden soll. Die Auswahl des Bieterkreises, mit welchem die Vergabestelle schließlich in Verhandlungen treten wird, erfolgt anhand der von den Bewerbern unter der Rubrik Auswahl- kriterien benannten Referenzen. Die Bewertung der Referenzen erfolgt nach verschiedenen Krite- rien. Für jedes Kriterium werden die Angaben der Bewerber von der Vergabestelle mit Punkten bewertet. Für die Angebots- und Verhandlungsphase werden die drei bis maximal fünf Bewerber ausgewählt, die in Summe über alle Kriterien die höchsten Punktzahlen erzielt haben. Sofern die maximale Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerbern aufgrund eines Punk- tegleichstands überschritten wird, entscheidet das Los.

Für die Auswahl werden je Bewerber lediglich die drei benannten Referenzen berücksichtigt und bewertet. Die Vorlage von mehr Referenzen ist nicht gewünscht. Bei den Referenzen im Rahmen der Auswahlkriterien muss es sich um eine Referenz des Bewer- bers oder eines Mitglieds der Bewerbergemeinschaft handeln. Zulässig sind auch Referenzen, im Rahmen einer Eignungsleihe, die den Anforderungen des Kapitels 6. 4 genügen (keine „Know- How“-Leihe). Andere Referenzen sind im Rahmen der Auswahlkriterien nicht zulässig. Diese Referenzen werden jeweils nach den nachfolgenden Kriterien bewertet:

AuswahlkriteriumPunkte maximal (je Referenz)
1: Branchenbereich der Anlage30
2: Auftragswert der bearbeiteten Leistungen20
3: Merkmale der realisierten Anlage50
Summe100

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Insgesamt können für die drei zu benennenden Referenzen maximal 300 Punkte (3 x 100 Punkte) erreicht werden.

Auswahlkriterium 1 – Branchenbereich der Anlage (max. 30 Punkte je Referenz) Bewertet wird der Branchenbereich, dem die Referenz jeweils zuzurechnen ist. Die Bewertung der Referenzen erfolgt jeweils nach folgender Maßgabe:

KriteriumPunkte
Membrananlage für den Bereich pharmazeutische Technologie10
Membrananlage für den Bereich Lebensmittel-/Futtermitteltechnologie20
Membrananlage für den Bereich industrielle Biotechnologie30

Auswahlkriterium 2 – Auftragswert der bearbeiteten Leistungen (max. 20 Punkte je Referenz) Bewertet wird der bei Erbringung der Referenzleistung erzielte Netto-Auftragswert für die Gesamt- heit der durch den Bewerber bei der Projektbearbeitung erbrachten Leistungen. Die Bewertung der Referenzen erfolgt jeweils nach folgender Maßgabe:

KriteriumPunkte
Netto-Auftragswert weniger als 100.000 EUR0
Netto- Auftragswert zwischen 100.001 EUR bis 250.000 EUR5
Netto- Auftragswert zwischen 250.001 EUR bis 500.000 EUR10
Netto- Auftragswert zwischen 500.001 EUR bis 750.000 EUR15
Netto- Auftragswert von mehr als 750.001 EUR20

Auswahlkriterium 3 – Merkmale der Anlage (max. 50 Punkte je Referenz) Bewertet wird der/werden die durch den Bewerber innerhalb des jeweiligen Referenzprojektes re- alisierte verfahrenstechnischen und apparativen Merkmale der Membrananlage. Die Bewertung der Referenzen erfolgt jeweils nach folgender Maßgabe:

KriteriumPunkte
Erstellbarkeit von Rezepten und Reinigungsprotokollen durch Benutzer10
Auslegung auf Prozessierung von wässrig-organischen Lösemittelgemischen (ATEX)15
Einsatzgebiet Keramik: Auslegung auf Einsatz feststoffhaltiger Suspensionen, z.B. Fermentationsbrühen Polymer: Auslegung auf Aufreinigung feststofffreier fermentativ hergestellter Produkte (z.B. Enzymlösungen) oder zuckerhaltiger Produkte (Hydrolysate)15
Einsatz für verschiedene Volumina im Bereich 20-100% der Auslegung10

Der Bewerber hat die Möglichkeit, mehrere Merkmale im Rahmen der jeweiligen beigefügten Re- ferenz zu benennen. Die Punkte der Einzelmerkmale werden summiert, so dass maximal 50 Punkte je Referenz erzielt werden können.


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  1. 4 Einverständnis der Bewerber, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Jeder am Verfahren beteiligte Bewerber erklärt sich durch seine Beteiligung und Mitwirkung mit den vorliegenden Verfahrensbedingungen einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf des Verfahrens vor und während der Laufzeit des Wettbewerbs einschließlich der Ver- öffentlichung aller Ergebnisse dürfen nur durch die Vergabestelle und ihre Bevollmächtigten ab- gegeben werden. Jeder Bewerber hat in seinem Teilnahmeantrag und in seinem Angebot diejenigen Unterlagen deutlich kenntlich zu machen, die Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten und in welche nach Auffassung des Bewerbers daher im Falle eines vergaberechtlichen Nachprüfungs- verfahrens die Akteneinsicht durch Dritte zu versagen ist. Geschieht dies nicht, können die Verga- bestelle und die Rechtsbehelfsinstanz im Falle eines Rechtsbehelfsverfahrens von der Zustimmung der betroffenen Bewerber auf Einsicht durch andere Verfahrensbeteiligte (z.B. andere Teilnehmer oder Bieter) ausgehen.

  2. Nachforderung von Unterlagen Die Vergabestelle kann fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterla- gen sowie fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen im Rahmen des vergabe- rechtlich Zulässigen und unter Berücksichtigung der Vorgaben des § 56 VgV nachfordern. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen ist ausgeschlossen, soweit diese die Wirtschaft- lichkeitsbewertung anhand der Zuschlagskriterien betreffen.

  3. Vergabekammer Die für Nachprüfungsverfahren zuständige Stelle ist die Vergabekammer Südbayern:

Maximilianstraße 39 80538 München E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de Telefon: 089 - 2176-2411 Fax: 089 - 2176-284


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