LRA-ARC-AVA_VE3423_PR-Fassade_Türen_EG_RevA_LV-Blankett.pdf

Pfosten-Riegel-Fassade und Türelemente für den Eingangsbereich eines Verwaltungsgebäudes

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 27.10.2026, 14:40 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.tender24.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

Originaldatei öffnen

[Seite 1]

LRA RW - Neubau Verwaltungsgebäude Landratsamt Rottweil

VE 3423 - P-R-Fassade + Alutüren EG Überarbeitete Fassung - Stand: 07.10.2026

Leistungsverzeichnis

Währung EUR

Projekt LRA RW - Neubau Verwaltungsgebäude Landratsamt Rottweil

Leistungsverzeichnis VE 3423 - P-R-Fassade + Alutüren EG Überarbeitete Fassung - Stand: 07.10.2026

Auftraggeber Landkreis Rottweil

Marienstraße 2 78628 Rottweil DE

Vergabeart Öffentliche Ausschreibung

Vergabeort Vergabeplattform: Tender 24

Angebotssumme netto EUR ___________________________

Nachlass _________ % EUR ___________________________

netto abzügl. Nachlass EUR ___________________________

Mehrwertsteuer 19 % EUR

Angebotssumme brutto ___________________________EUR


[Seite 2]

Inhaltsverzeichnis

01 DGNB-ZERTIFIZIERUNG 50

01.01 DGNB Zertifizierung, Nachweis, Zuarbeit 50

02 BAUSTELLENEINRICHTUNG & TECHNISCHE BEARBEITUNG 51

02.01 Technische Bearbeitung 51

02.02 Bauorganisation 53

02.03 Muster 55

03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 56

03.01 Aluminium-Türelemente 57

03.02 Blechverkleidungen von Türlaibungen 66

03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik 72

04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 85

04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich) 85

04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich) 107

04.03 P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung (Innenbereich) 117

04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik 122

05 STUNDENLOHNARBEITEN 133

05.01 Stundensätze 133

06 WARTUNGSARBEITEN 135

06.01 Wartung Türen und Türtechnik 135

Zusammenstellung 137

[Seite 3]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Neubau Verwaltungsgebäude Landratsamt Rottweil

Grundstück Königsstraße 36 78628 Rottweil

Gemarkung Flurstück 519, 519/1, 458/5, 458

Standortbeschreibung Das Baufeld befindet sich im Innenstadtbereich von Rottweil mit angrenzenden Wohn- und Gewerbeeinheiten. Das Grundstück ist auf drei Seiten von Straßen begrenzt:

  • Im Norden durch die Königstraße, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich eine gemischte Wohn- und Gewerbenutzung und ein Ärztehaus.
  • Im Osten durch die Marienstraße, auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich eine gemischte Wohn- und Gewerbenutzung.
  • Im Westen auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Stadionstraße befinden sich ein Supermarkt, eine Bäckerei mit Cafe, sowie Gebäude mit gemischter Wohn- und Gewerbenutzung und ein denkmalgeschütztes Gebäude.
  • Im Süden des Neubaus befindet sich das Gebäude Stadionstraße 5, das ebenfalls zum Landratsamt gehört. Das Gebäude bleibt während der gesamten Baumaßnahme in Betrieb.

Zwischen dem Neubau und der Stadionstr. 5 befindet sich eine Bestandstiefgarage, die während der Ausführungen eingeschränkt in Betrieb bleibt. Die Ein- und Ausfahrt zur Tiefgarage aus Richtung der Stadionstraße ist frei zu halten.

Baumaßnahme Der Neubau des Landratsamtes Rottweil wird als 4-5-geschossiger Holzhybridbau geplant. Es werden 358 neue Arbeitsplätze in einer modernen Arbeitsumgebung und der Möglichkeit des Desk-Sharing geschaffen. Zudem ist eine offene Treppenhalle über alle Geschosse für Besucher, ein Atrium im Erdgeschoss und Versammlungsräume im 4.Obergeschoss vorgesehen.

Konstruktion Die Gründung ist als Pfahlgründung konzipiert. Das UG wird in WU-Beton errichtet und zusätzlich mit einer Frischbetonverbundfolie versehen. Damit eignet sich das UG sowohl für die Haustechnik als auch für die Lagerung von Akten und Kunstwerken. Die Anschlüsse Neu- zu Altbau innerhalb der Untergeschosse werden mit WU-Konformen Fugenbändern ausgeführt. Die Konstruktion des Verwaltungsbaus besteht aus den aussteifenden Treppenhaus-, Aufzugs-, Sanitär und Technikkernen aus Stahlbeton und einer Betondecke im Bereich des auskragenden Haupteingangs. Der gesamte Bürobereich wird weitestgehend als Holzkonstruktion mit Brettschichtholzdecken geplant. Aus schalltechnischen Gründen ist Recyclingbeton auf den Brettschichtholzdecken vorgesehen. Im Erdgeschoss besteht die Fassade aus einer zweischaligen Stahlbetonwand. In den oberen Geschossen werden die

Seite 1 von 137

[Seite 4]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

t ragenden Außenwände aus Brettschichtholzwänden geplant. Der innere Bereich des Gebäudes besteht aus Brettschichtholzstützen und Brettschichtholzträgern. In den stärker belasteten Decken über dem 3.OG, im Bereich des Dachgartens, wird zudem Baubuche für die Unterzüge benötigt. Die nicht tragenden Trennwände in den Bürogeschossen werden als Holz-Glas-Systemtrennwände oder GK-Trockenbauwände eingebaut, nichttragende Wände im UG werden als Mauerwerk ausgeführt. Die Dächer werden ebenfalls als Holzdecken ausgeführt. Um die Brandschutzanforderung zu erfüllen, erhalten die Dachfläche über der Treppenhalle und über dem 3.OG im Bereich der Dachterrasse ebenfalls einen Recycling-Aufbeton. Die Dachdecken über dem Konferenzbereich und über der Cafeteria erhalten reine Holzdecken. Damit diese Räume stützenfrei genutzt werden können, wird eine Holz-Fachwerkträgerkonstruktion ausgeführt. Diese Fachwerkträger-Ebene wird verkleidet, sodass die Haustechnik und Beleuchtung darin integriert werden können. Die unteren Träger werden sichtbar bleiben, sodass die quadratische Struktur der Decke im Raum wahrnehmbar wird. Für die Deckenverkleidung sind Pyramidenstümpfe aus Holzfurnier geplant, die den Raum nach oben öffnen. Die Treppen in den Fluchttreppenhäusern werden als Stahlbetonfertigteile mit Betonwerksteinstufen geplant. Die Treppe in der Haupttreppenhalle soll als Stahl-Wangen-Konstruktion mit Holzstufen ausgeführt werden. Die Geländer werden als Schlosserkonstruktion geplant. Die Verbindungsbrücke zwischen Neubau und Stadionstraße 5 wird als 2-geschossige Stahlkonstruktion vorgesehen. Als Auflager dient die Decke des neuen Treppenhauses sowie die bisherige Anschlussstelle der Stadionstraße 5 und die Decke des darüberliegenden Geschosses. Die Brücke befindet sich außerhalb der thermischen Hülle. Eine Trocken-Fußbodenheizung ist vorgesehen, damit es nicht zu Kondensat kommt. Innerhalb der Bestandstiefgarage sind zusätzliche bauliche Maßnahmen vorgesehen, um ein Treppenhaus inkl. Schleuse auszubilden. Dazu werden Bestands-Decken- und -Wände abgebrochen.

Erdbebenzone Erdbebenzone 1

Seite 2 von 137

[Seite 5]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

1 . Allgemeine technische Vertragsbedingungen

Normen und Richtlinien, VOB Grundlage dieses Leistungsverzeichnisses sind die jeweils gültige Ausgaben der:

  • VOB Teil B
  • VOB Teil C
  • ZTV (zusätzliche technische Vertragsbedingungen), siehe jeweilige Titel
  • Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BG-Regeln)
  • Merkblätter des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften
  • Alle anerkannten Regeln der Technik, einschließlich der einschlägigen DIN-Normen und sonst geltenden und anwendbaren Vorschriften, sowie mitgeltende Normen und Regeln einschließlich der Änderungen, Berichtigungen und Beiblätter und die für die Ausführung der anzubietenden Leistung maßgebenden weiteren Vorschriften, Fachnormen und Richtlinien der entsprechenden Hersteller und Verbände, in der zum Vertragsschluss gültigen Fassung

Seite 3 von 137

[Seite 6]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

2 . Art und Umfang der Leistungen

Gegenstand der Ausschreibung Für die vorliegende Ausschreibung sind folgende Leistungen anzubieten:

  • Zuarbeit zur DGNB-Zertifizierung
  • Baustelleneinrichtung & technische Bearbeitung
  • Aluminium-Türelemente
  • P-/R-Fassaden mit Automatik-Schiebetüranlagen
  • Stundenlohnarbeiten
  • Wartungsarbeiten

Alle Leistungen, die sich aus Forderungen und Bestimmungen der Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen ergeben, sind, soweit sie nicht in eigenen Positionen erfasst sind, in die Einheitspreise der entsprechenden LV-Positionen einzukalkulieren. Dies ist in der Regel im Einzelfall nicht mehr besonders erwähnt.

Seite 4 von 137

[Seite 7]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

3 . Abschläge, Schnittstelle Baustrom und -wasser

Gemäß den beiliegenden Vertragsunterlagen (KEV-Formular 116.1, 116.2 (B) BVB) beteiligt sich der AN über die unten genannten Abschläge für folgende Leistungen, die seitens des AG erbracht werden:

3.1 Baustrom- / Bauwasserversorgung: Der Bauwasser- und Baustrom-Anschluss wird als Übergabepunkt an geeigneter Stelle im Bereich der Baustelleneinrichtungsfläche durch den AG errichtet. Zusätzliche Abnahmepunkte für die eigene Versorgung sind vom AN eigenständig, ggf. in Abstimmung mit dem Elektriker des AG, und auf eigene Kosten zu errichten und zu erweitern. Der Anschluss an die Hauptverteilung ist seitens des AN durch eine Fachfirma durchführen zu lassen, sämtliche erforderlichen Leistungen für die Baustellenversorgung selbst, obliegen dem AN. Der AN hat sich über die anliegenden Anschlusswerte eigenverantwortlich zu informieren, sollte der AN z.B. für Großgeräte eine höhere Leistung beanspruchen, so sind die Kosten für eine Erhöhung des Anschlusswertes vom Auftragnehmer zu tragen und werden nicht gesondert vergütet. Der AN hat die notwendigen Schutzvorkehrungen, insbesondere für die von Ihm verlegten Stromkabel eigenständig durchzuführen. Es ist auf einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen Strom und Wasser zu achten.

3.2 Bauwesensversicherung Der AG schließt eine Bauwesensversicherung zur Abdeckung der Risiken von z.B. Beschädigung während der Bauzeit ab. Beschädigungen, die dem Verursacher zugewiesen werden können, werden darüber hinaus dem jeweiligen Verursacher entsprechend in Rechnung gestellt.

3.3 Zusammenstellung Abschläge: Für die oben aufgeführten Leistungen stellt der AG dem AN folgende Abschläge in Rechnung:

jeweils bezogen auf die Nettorechnungssumme: Bauwasser: keine Umlage (0 %) Baustrom: keine Umlage (0 %)

jeweils bezogen auf die Bruttorechnungssumme: Bauwesensversicherung: 0,25 % Sicherheitsdienst: keine Umlage (0 %) SiGeKo: keine Umlage (0 %)

Seite 5 von 137

[Seite 8]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

4 . Allgemeine Vorbemerkungen

4.1 Allgemeine Geschäftsbedingungen Die diesem Leistungsverzeichnis beiliegenden Kommunalen Einheitlichen Vordrucke (KEV-Blätter) gelten vollumfänglich. Die einzelnen Vertragsgrundlagen ergänzen einander, nur bei Widersprüchen gilt die in KEV 117 (B) ZVB dargelegte Rangfolge.

4.2 Produktnennungen Sind in der vorliegenden Ausschreibung einzelne Produkte als Planungsprodukte abgefragt, sind diese entsprechend anzubieten. Bei Abweichung führt der AN den Nachweis der Gleichwertigkeit und legt diesen im Zuge der Angebotsabgabe bei. Werden im Falle von Produktabfragen in der Ausschreibung seitens des AN keine Angaben zum angebotenen Produkt gemacht, gelten gemäß KEV-Blatt 115.2 die in der Ausschreibung als Planungsprodukte genannten Richtfabrikate als angeboten.

4.3 Produktnennungen im BIM-Modell Informativ wird zur Kalkulation ein BIM-Modell des Gebäudes zur Verfügung gestellt. Sollten sich in der Attribuierung des Modells Produktnennungen befinden, sind diese nicht relevant und sollen ignoriert werden.

4.4 Angaben zum Einbauort Angaben zum Einbauort in den Positionslangtexten stellen lediglich einen Kalkulations- und Abrechnungshinweis dar, ohne Garantie auf Richtigkeit und Vollständigkeit

4.5 Zertifizierungen Das Gebäude soll gemäß Nachhaltigkeitszertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert werden. Die verwendeten Bauprodukte müssen den entsprechenden Anforderungen entsprechen, Prüfzeugnisse sind den Vorgaben nach vorzulegen. Weiterführende Informationen sind dieser Ausschreibung beigelegt bzw. dem entsprechenden Titel zu entnehmen.

4.6 Prüfzeugnisse Vor Bestellung der einzubauenden Materialien sind dem Auftraggeber unaufgefordert die entsprechenden Technischen Merkblätter und Prüfzeugnisse vorzulegen.

4.7 Abwasser: Durch den Bauprozess belastete Abwässer sind vom AN extern zu entsorgen. Eine Einleitung in vorhandene Entwässerungsleitungen ist nicht statthaft. Dies gilt speziell für Abwasser aus Reinigung von Werkzeugen und Maschinen.

4.8 Abfallentsorgung / Baustellenreinigung: Sämtliche Abfälle, Bauschutt, Materialreste, Verpackungsmaterial etc. aus dem Bereich des Auftragnehmers sind von ihm ordnungsgemäß zu beseitigen. Ein Abfallbehälter (Container) wird vom Auftraggeber nicht bereitgestellt. Ablagerungen von Abfällen an der Baustelle, Verbrennen oder Vergraben sind nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlungen hat der Auftragnehmer die Verunreinigungen auf seine Kosten zu entfernen. Geschieht das nicht, lässt der Auftraggeber die Verunreinigung auf Kosten des Auftragnehmers entfernen. Bei mehreren beteiligten Firmen werden die Kosten entsprechend umgelegt. Durch die Anforderungen aus der angestrebten DGNB-Zertifizierung bestehen ggf. erhöhte Anforderungen an die Materialtrennung. Weiterführende Informationen sind dieser Ausschreibung beigelegt.

Zu den Pflichten des Auftragnehmers gehört auch die regelmäßige Reinigung der Baustelle und umgebenden Flächen von den Verschmutzungen, die von seinen Arbeiten herrühren, in der Regel mindestens wöchentlich mit Besen, bei Bedarf täglich. Flächen sind ggf. abzudecken. Falls eine gewissenhafte Baureinigung durch den Auftragnehmer nicht gegeben ist, behält sich der Auftraggeber vor, die Baureinigung durch Dritte ausführen zu lassen und die Kosten für die Baureinigung in entsprechender Höhe bei der Schlussrechnung abzuziehen. Die Entscheidung über den Bedarf einer Baureinigung ist Sache der örtlichen Bauleitung oder des AG.

4.9 Umweltschutz / Emissionsschutz Die allgemein gültigen Vorschriften zum Schutz gegen Baulärm sind einzuhalten. Außerdem sind die Auflagen und Verwaltungsvorschriften des Emissionsschutz- und Abfallbeseitigungsgesetzes zu beachten und einzuhalten. Belästigungen im Baustellenbereich an/ auf den Zufahrtsstraßen durch Lärm, Staubentwicklung o.ä. bei den Arbeiten und Transporten sind auf das unvermeidbare Maß zu beschränken. Der AN hat alle Arbeiten mit Geräten auszuführen, die den neuesten Stand des Emissionsschutzgesetzes entsprechen. Der AN trägt die

Seite 6 von 137

[Seite 9]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

a lleinige Verantwortung für die Einhaltung aller Auflagen und einschlägigen Bestimmungen. Die Kosten sind als Nebenleistung entsprechend zu berücksichtigen. Durch die Anforderungen aus der angestrebten DGNB-Zertifizierung bestehen erhöhte Anforderungen an Umwelt- und Emissionsschutz. Weiterführende Informationen sind dieser Ausschreibung beigelegt.

4.10 Erschütterungsprognose, Einschränkungen Das denkmalgeschützte Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist sensibel hinsichtlich Schwingungen / Erschütterungen. Die in der Anlage "Erschütterungsprognose" aufgeführten Einschränkungen bei den Baugeräten sind einzuhalten und einzukalkulieren. Dies betrifft insbesondere Verdichtungsarbeiten.

4.11 Lieferung und Verarbeitung: Mit den im Leistungsverzeichnis enthaltenen Angaben über Bauteil, Baustoff und Abmessungen gilt die Lieferung, sowie auch der Einbau, Herstellungsvorgang und -ablauf bis zur fertigen Leistung unter Zugrundelegung der anerkannten Regeln der Technik und der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften als beschrieben.

4.12 Reine Lieferleistungen: Reine Lieferleistungen sind besonders ausgewiesen und sind mit der Übergabe der Teile und der Abnahme durch den AG oder die örtliche Bauleitung abgeschlossen.

4.13 Arbeitszeiten: An Sonn- und Feiertagen und außerhalb von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr darf nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des AG gearbeitet werden.

4.14 Abrechnung und Aufmaß: Allen Rechnungen sind prüfbare Aufmaßzusammenstellungen mit Aufmaßplänen und allen sonstigen Belegen beizulegen. Alle Maße müssen in den Aufmaßplänen dargestellt, dem Aufmaß durch Positionsnummern des Auftrags-LVs zugeordnet und ohne großen Aufwand nachvollziehbar sein. Aufmaß und Massenermittlung sind zeitgleich durchzuführen. Ab der ersten Abschlagsrechnung sind Leistungen durch :

  1. Massenermittlung mit Aufmaß
  2. Materialnachweise
  3. ggf. erforderliche Wiegescheine
  4. ggf. erforderliche, unterzeichnete Rapportscheine
  5. Bautagebuch zu belegen.

4.15 Nachtragsangebote: Der AN hat Nachtragsangebote vollständig vor der Ausführung beim AG einzureichen. Bei der Erstellung von Nachtragsangeboten durch den AN sind nachfolgende Regelungen bindend zu beachten:

  • Vorzeichen NA mit fortlaufender Nummerierung, beginnend mit 01
  • Titel- und Positionszeichnungen in Abstimmung auf Auftrags-LV
  • Zusätzlich zu den Einheitspreisen sind die genauen Mengen zu ermitteln und als Summe auszuwerfen.
  • Aus dem Hauptangebot entfallende Positionen mit Mengenansatz sind der NA-Position gegenüberzustellen.
  • Die Preisermittlung ist durch Vorlage der Originalkalkulation mit der detaillierten Nachtragskalkulation nachzuweisen.
  • Detail- und Übersichtspläne, die den Bereich der NA-Ausführung genau definieren, sind beizufügen. Die bisher angebotene Detailplanung ist ebenfalls beizufügen und der NA-Ausführung gegenüberzustellen.
  • Lieferantenrechnungen der vom AN zugekauften Materialien bzw. Produkte sind dem NA beizulegen. Bei Nichtbeachtung wird das Nachtragsangebot mit der Bitte um Neubearbeitung zurückgewiesen. Die Freigabe des Nachtragsangebots durch den AG erfolgt erst nach vorheriger Prüfung durch den Planer / die Objektüberwachung.

4.16 Stundenlohnarbeiten: Mit der Ausführung der in der Leistungsbeschreibung vorgesehenen Stundenlohnarbeiten ist erst nach schriftlicher Anordnung des Auftraggebers zu beginnen. Der Umfang der im Einzelfall zu erbringenden Leistungen wird bei der Anordnung festgelegt. Der AN hat Stundenlohnarbeiten gemäß KEV-Blatt 117 (B) ZVN, Punkt 16 einzureichen.

4.17 Endfällige Baubestandsdokumentation: Für den späteren Betrieb, die Nutzung sowie für Umbaumaßnahmen, Instandsetzungen und Instandhaltungen ist vom Auftragnehmer eine endfällige Baubestandsdokumentation zur Übergabe an den Auftraggeber zu erstellen. Hierfür sind alle erforderlichen Einzeldokumente (inkl. der Planunterlagen) in ausgedruckter sowie in digitaler Form wie folgt zu übergeben:

Seite 7 von 137

[Seite 10]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

  1. Endfällige Baubestandsdokumentation ausgedruckt: Die endfällige Baubestandsdokumentation ist jeweils 3-fach ausgedruckt und unverkleinert zu übergeben. Dokumente und Planzeichnungen größer DIN A4 sind gem. DIN 824 zu falten. Alle Dokumente sind in neue, anthrazitfarbene DIN A4 Standardordner mit Hebelmechanik und Rückenschild als Klarsichteinschub einzuheften. Für jedes Bauteil ist eine eigenen Rückenschildfarbe zu verwenden. Bei mehreren Ordnern enthält jeder Ordner ein vollständiges Gesamtinhaltsverzeichnis, die im jeweiligen Ordner enthaltenen Unterlagen sind dabei eindeutig zu kennzeichnen, z.B. indem sie grau hinterlegt werden. Die jeweilige Ordnerfüllung beträgt max. 80%.

  2. Endfällige Baubestandsdokumentation digital: Die endfällige Baubestandsdokumentation ist auf geeignetem Datenträger (CD, DVD, USB-Stick) in den gängigen Dateiformaten (.dwg, .dxf, .pdf, .jpg, .doc, .xls, etc...) zu übergeben. Die Dateien sind entsprechend der ausgedruckten Baubestandsdokumentation zu benennen und auf dem gewählten Datenträger entsprechend zu ordnen.

Um eine Überprüfung der endfälligen Baubestandsdokumentation durch die beauftragte Objektüberwachung bzw. den Auftraggeber und/oder die Projektsteuerung zu ermöglichen, ist diese mindestens 15 Arbeitstage vor der Abnahme an die beauftragte Objektüberwachung zur Prüfung bzw. Weiterleitung an den AG oder die Projektsteuerung in vorbeschriebener Qualität zu übergeben. Können aus bauablaufbedingten Gründen einzelne Dokumente oder Planzeichnungen nicht vor der Abnahme fertiggestellt werden, so ist dies rechtzeitig der Objektüberwachung schriftlich mitzuteilen und die Übergabe dieser Dokumente abzustimmen.

Eine Übersicht über den geforderten Mindestumfang der zu übergebenden endfälligen Baubestandsdokumentation (Unterlagen und Planzeichnungen) sind der entsprechenden Position in diesem Leistungsverzeichnis zu entnehmen und entsprechend anzubieten.

4.18 Sprache: Die Sprache auf der Baustelle ist deutsch. Beschäftigt der Auftragnehmer auf der Baustelle Personen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, hat er sicherzustellen, dass ein Dolmetscher dauerhaft anwesend ist.

4.19 Vollständiges Verbot von berauschenden Mitteln Das Konsumieren von Alkohol, sowie berauschenden Mitteln (auch legaler) ist auf der gesamten Baustelle strikt verboten (innerhalb wie außerhalb der Arbeitszeiten). Bei Zuwiderhandlung wird gegen die betroffenen Personen ein unmittelbares Baustellenverbot ausgesprochen.

Seite 8 von 137

[Seite 11]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

5 . Allgemeine Vorbemerkungen Baustelleneinrichtung

5.1 Allgemeines Für die Ausführung der Leistungen gelten die Vertragsunterlagen sowie die vorgenannten Grundlagen der Vorbemerkungen Allgemein. Die gesamte Baustelleneinrichtung des AN, welche zum Erbringen der ausgeschriebenen Leistungen notwendig werden, ist vom AN selbst, in Abstimmung mit dem AG bzw. der Bauleitung zu stellen und vorzuhalten. Die Baustelleneinrichtung ist in die Einheitspreise einzurechnen, soweit das Leistungsverzeichnis nichts anderes regelt. Ist für die Baustelleneinrichtung eine eigenständige Position vorgesehen, ist hier die gesamte Baustelleneinrichtung zu kalkulieren und anzubieten. Die Leistung umfasst die für die Leistung des AN erforderlichen Baustelleneinrichtung einschl. der gesamten Geräte, Hebezeuge, Behälter, Unterkünfte usw.. Sofern vorhanden, ist die Benutzung der bauseits gestellten Sanitäreinrichtungen gestattet. Alle Auflagen der Ordnungsbehörden bezüglich der Baustellenandienung sind zu beachten. Nach Abschluss seiner Hauptleistung hat der Auftragnehmer das Baufeld in ordnungsgemäßen Zustand an die nachfolgenden Gewerke zu übergeben. Der Auftragnehmer muss in seinen Arbeitsbereichen für eine ausreichende Beleuchtung sorgen. Alle Materialien müssen rechtzeitig vor dem Einbautermin angeliefert werden. Der AN übernimmt die volle Haftung für die von ihm oder in seinem Auftrag angelieferten wie auch eingelagerten Materialien und Geräte. Anlieferung von Materialien sind der Bauleitung rechtzeitig anzukündigen. Bei Nichtbeachtung können Anlieferungen durch die Bauleitung abgewiesen werden ohne einen Schadensersatzanspruch seitens des Auftragnehmers. Für den Transport von Materialien, der Einbaumaterialien und Geräte zum Einbauort ist der AN selbst verantwortlich.

5.2 Baustraßen Der AN hat keinen besonderen Anspruch auf Errichtung einer Baustraße.

5.3 Vermessungsleistungen

  1. Leistungen des Auftraggebers (AG) Der AG stellt bauseitig durch einen von ihm beauftragten Vermesser Höhenfestpunkte sowie Hauptachsen her und kennzeichnet diese dauerhaft, z. B. durch Bolzen. Darüber hinaus stellt der Vermesser des AG je Geschoss zwei Meterrisse als Höhenbezugspunkte her und kennzeichnet diese dauerhaft.

  2. Leistungen des Auftragnehmers (AN) Der AN hat sein Aufmaß auf die vom AG vorgegebenen Höhenfestpunkte, Hauptachsen und Meterrisse zu beziehen und etwaige Unstimmigkeiten unverzüglich anhand dieser Bezugspunkte zu überprüfen. Die Weiterführung, Übertragung und Verdichtung der Meterrisse innerhalb der Geschosse sowie in alle für die Ausführung relevanten Bauteilbereiche erfolgt eigenverantwortlich durch den AN. Die Einhaltung der zulässigen Toleranzen gemäß DIN 18201 bis DIN 18203 ist durch den AN sicherzustellen und durch regelmäßige Kontrollmessungen nachzuweisen. Alle für die Ausführung der Leistungen des AN zusätzlich erforderlichen Vermessungsarbeiten sind, sofern sie nicht gesondert ausgeschrieben oder vergütet werden, in die Baustelleneinrichtung einzukalkulieren und vom AN eigenständig zu erbringen. Etwaige Abweichungen oder erkennbare Unstimmigkeiten sind dem AG unverzüglich anzuzeigen.

5.4 Genehmigungen / Sperrungen Der AN hat alle Genehmigungen (Baubehörde, Ortspolizei, Versorger etc.) selbst und eigenverantwortlich rechtzeitig vor Ausführung zu beantragen und einzuholen. Die Gebühren hierfür trägt der AN. Sollte die zusätzliche Anmietung von öffentlichen oder privatem Gelände zu Lagerzwecken von Materialien- oder Personenunterbringung notwendig werden, so müssen sämtliche in diesem Zusammenhang stehende Kosten vom AN übernommen werden.

Die langfristigen Sperrungen von Gehwegen und Straßen (Gehweg entlang der Stadionstraße und halbseitige Sperrung der Marienstraße) werden durch den AG separat vergeben.

Eventuelle temporären Sperrungen für Anlieferungen von Großgeräten oder Materialien (wie z.B. halbseitige Straßensperrung der Stadionstraße, Vollsperrung der Marienstraße, Sperrung des Fußwegs nördlich der Stadionstraße 5 von der Stadionstraße zur Marienstraße) sind vom AN gemäß den Vorgaben der Stadt Rottweil durchzuführen und vom AN rechtzeitig und selbstständig bei der Stadt Rottweil zu beantragen. Die für die Sperrungen notwendige Beschilderung ist zu stellen, auf- und abzubauen. Alle daraus entstehenden Kosten trägt der AN.

Die wasserrechtliche Genehmigung für Bohrarbeiten und Wasserhaltung wird / wurde vom AG beantragt. Antragskosten trägt der AG.

Seite 9 von 137

[Seite 12]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

5 .5 Brandschutzmaßnahmen während der Bauzeit Der AN ist im Rahmen seiner eigenen Leistung für den jeweiligen Brandschutz verantwortlich. Dem AG ist ein seitens des AN zuständiger Ansprechpartner zu benennen. Während der Bauzeit sind vorbeugende Brandschutzmaßnahmen betrieblicher Art zu treffen. Feuergefährliche Arbeiten müssen bei der Bauleitung bzw. dem SiGeKo angemeldet werden. Auf die technische Regel "Baustellen - Unverbindlicher Leitfaden für ein umfassendes Schutzkonzept VdS" in der aktuell gültigen Fassung wird hingewiesen. In dem Bauobjekt bzw. auf dem Baugelände dürfen brennbare Baustoffe und sonstige brennbare Gegenstände nur örtlich und in Tagesgebrauchsmengen begrenzt, gelagert werden. Dies gilt auch für brennbare Flüssigkeiten und brennbare Gase. Brennbare Abfallstoffe sind täglich aus dem Bauobjekt zu entfernen. Großbehälter mit brennbaren Baustoffen sind mit einem ausreichenden Abstand zu den Objekten aufzustellen Bei Arbeiten mit offener Flamme sind stets Brandbekämpfungsmittel durch den AN bereit zu halten.

5.6 Baustelleneinrichtung auf der Bestands-Tiefgarage Die Decke der Bestands-Tiefgarage darf mit maximal 1 t / m² belastet werden. Materialien sind so zu lagern, dass die Lasten flächig verteilt sind und keine höheren Punktlasten entstehen.

5.7 Wiederherstellung Infrastruktur nach Bauende AG-seitig wird kurz vor Beginn der Rohbauarbeiten eine Bestandsdokumentation / ein Beweissicherungsverfahren durchgeführt. Die Kosten für das Beweissicherungsverfahren trägt der AG. Der Schutz der im Zuge der Bauarbeiten gefährdeten Bereiche(z. B. Fuß-/Radwege, Straßen, Grünflächen) sowie die Wiederherstellung beschädigter Flächen unmittelbar nach Bauende in den ursprünglichen Zustand ist Aufgabe des AN. Das oben genannte gilt auch für zu erhaltende Schächte, Kanäle u. ä. sowie deren Abdeckungen.

5.8 Schutz Infrastrukturanlagen Beschädigungen der öffentlichen Verkehrsflächen sind generell zu vermeiden. Hier sind Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um Beschädigungen der Straße, des Gehwegs (außerhalb der BE-Flächen) und der Leitungen (Innerhalb- und Außerhalb der BE-Fläche) zu verhindern.

5.9 Baumschutz Der Schutz von Bestandsbäumen hat nach DIN 18920 "Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen" zu erfolgen. Die erhaltenswerten Bäume werden im Vorfeld mit einem Holz- oder Metallzaun geschützt. Der Holzzaun darf im Zuge der Arbeiten nicht versetzt werden. Die abgesperrten Bereiche dürfen nicht überfahren oder als Lagerfläche genutzt werden.

5.10 Lagerflächen, Container-Aufstellflächen Lagerflächen sind mit der örtlichen Bauleitung abzustimmen. Die Befestigung von Lagerplätzen obliegt dem AN. Sämtliche Flächen der Baustelleneinrichtung sind mit Geotextil abzudecken, um spätere Verunreinigungen zu vermeiden (in den Einheitspreis einzurechnen). Dauerhafte Lagerplätze können innerhalb des Baustellenbereichs nur in sehr begrenztem Umfang nach Abstimmung mit der Bauleitung des AG zur Verfügung gestellt werden. Die ausgewiesenen Flächen sind nach Abschluss der Arbeiten rückstandsfrei zu räumen. Einrichtung von Innenräumen für Materiallagerung durch den AN, inklusive Verschließen der Räume mit eigener Bautür, nur nach Abstimmung mit der Bauleitung!

5.11 Sanitär,- Mannschafts-/Materialcontainer bauseits Der AG stellt bauseits an zwei Stellen (siehe BE-Plan) Baustellencontainer, welche in Teilen durch den AN unentgeltlich genutzt werden dürfen:

  • 2-geschossige Containeranlage im Süden der BE-Fläche: Mitnutzung der Sanitäranlage im Obergeschoss
  • Sanitäranlage im Norden der BE-Fläche Darüber hinaus benötigte Material-, Magazin-, Büro-, oder Mannschaftscontainer sind vom AN zu erbringen und in die Einheitspreise einzukalkulieren. Umfang und Standort ggf. zusätzlich benötigter Container sind aufgrund der begrenzten BE-Fläche frühzeitig mit der örtlichen Bauleitung abzustimmen. Unterkunftscontainer sind nicht zugelassen.

5.12 Aufzüge / Hebezeuge Im Atrium wird bauseits ein Bauaufzug zur Personen- und Materialbeförderung gemäß DIN EN 12159 bereitgestellt. Der Bauaufzug verfügt über eine Tragfähigkeit von bis zu 1.000 kg sowie Kabinenabmessungen von ca. 2,55 × 1,35 m. Die Eignung und Befahrbarkeit des Bauaufzugs mit den vom AN vorgesehenen Hebe- und Transportgeräten ist eigenverantwortlich

Seite 10 von 137

[Seite 13]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

d urch den AN zu prüfen und sicherzustellen. Ggf. erforderliche Zusatzmaßnahmen, insbesondere die Herstellung und Vorhaltung von Rampen oder Übergangskonstruktionen, sind in die Leistung des AN einzurechnen und von diesem abzustimmen und auszuführen. Der Bauaufzug erschließt sämtliche Geschossebenen im Bereich des Atriums; er bedient also die Etagen EG bis 3.OG (nicht das UG und nicht das 4.OG). Die Nutzung erfolgt ausschließlich in Abstimmung mit der Bauleitung. Ein Anspruch auf jederzeitige oder vorrangige Nutzung besteht nicht. Der Bauaufzug wird von mehreren Gewerken genutzt; hierdurch entstehende Wartezeiten, Nutzungseinschränkungen oder Unterbrechungen sind vom AN einzukalkulieren und berechtigen nicht zu Mehrkosten oder Bauzeitverlängerungen.

Bauseits werden, neben dem oben genannten Bauaufzug im Atrium, keine weiteren Aufzüge, Kräne etc. zur Verfügung gestellt. Sonstige Maßnahmen für den Höhentransport, z.B. für den Transport von Materialien, Ausbau und Herablassen aller abzubrechenden Materialien und den Transport von Geräten und Einbaumaterialien zum Verwendungsort, innerhalb wie außerhalb des Gebäudes sind durch den AN selbst und eigenständig in Abstimmung mit der Bauleitung des AG zu organisieren und zu unterhalten. Dies ist in die Baustelleneinrichtung einzukalkulieren.

5.13 Parkmöglichkeiten Auf dem Baugrundstück können nur eingeschränkt Parkflächen für Kraftfahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. Anderweitige Flächen zum Parken der eigenen Fahrzeuge (auch die eventueller Nachunternehmer) sind durch den AN vor Ausführungsbeginn eigenständig zu organisieren und im Baustelleneinrichtungsplan des AN darzustellen. Es ist darauf zu achten dass Nachbarn und Anwohner durch parkende Fahrzeuge und Lieferverkehr weder gestört noch behindert werden. Parkmöglichkeiten auf dem Schotterplatz an der Stadthalle: Eine Nutzung der Fläche (ca. 20 Stellplätze) ist ab dem 4. Quartal 2025 möglich und muss auch vorrangig genutzt werden, damit die umliegenden Straßen um das LRA nicht von Baufahrzeugen zugestellt werden. Material und Baumaschinen dürfen dort nicht gelagert und abgestellt werden.

5.14 Erschließung Die Baustelle wird allseitig mit einem Bauzaun umschlossen. Es wird mindestens ein Tor als Ein- und Ausfahrt vorgesehen. Die Baustellenzufahrt wird im beigelegten Baulageplan des AG dargestellt.

5.15 Lieferverkehr: Lieferverkehr ist an Werktagen nur zwischen 7.00 und 19.00 Uhr möglich, außerhalb dieser Zeiten nach Absprache mit der örtlichen Bauleitung.

Sämtlicher Lieferverkehr ist 7 Tage vorher bei der örtlichen Bauleitung anzumelden!

Für den Verkehr freizuhaltende Flächen Öffentliche Verkehrsflächen, die Zu- und Ausfahrt der Baustelle und die Zufahrts- und Abfahrtsstraße zur Baustelle sind freizuhalten.

Verkehrsverhältnisse auf der Baustelle, insbesondere Verkehrsbeschränkungen: Materialtransporte dürfen nur über die im Baulageplan vorgesehenen Transportwege durchgeführt werden. Die vorgesehenen Baustraßen / Ladezonen sind in den Baulageplänen dargestellt. Es gilt die Straßenverkehrsordnung StVO. Die Ein- und Ausfahrt zum Baustellenbereich sowie der Verkehr auf dem Baufeld hat in Schrittgeschwindigkeit zu erfolgen. Rückwärtsfahrten sind obligatorisch durch einen Einweiser mit Warnweste abzusichern.

Baustraßen und alle öffentlichen Verkehrsflächen außerhalb des Gebäudes, Straßen, Wege und sonstige Außenanlagen sind unbeschädigt und sauber zu halten und bei unvermeidlichen Verschmutzungen vom Auftragnehmer unverzüglich zu reinigen. Ebenso sind die Schmutzeinsätze der Straßeneinläufe bei Verschmutzung arbeitstäglich zu reinigen. Die herzustellende Baustraßenausfahrt in Richtung Stadionstraße ist ebenfalls zu reinigen. Alle hieraus entstehenden Kosten trägt der AN.

5.16 An- und Abfahrt zur Baustelle: Die Baustelle ist von Süden über die Stadionstraße anzufahren. Es ist vorgesehen, dass die Fahrzeuge über den Kreisel von der Stadionstraße in die Königstraße fahren und dort in die Marienstraße abbiegen. Die Marienstraße wird halbseitig gesperrt. Der Bereich dient als Baustellenstraße und kann für die Be- und Entladung genutzt werden. Aus dieser Baustellenstraße sollen die Fahrzeuge in Richtung Altstädter Straße die BE-Fläche verlassen und direkt nach dem Gebäude

Seite 11 von 137

[Seite 14]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

S tadionstraße 5 in Richtung die zweite BE-Fläche einfahren. Über die bereits hergestellte Baustraße soll die Fläche in Richtung Stadionstraße verlassen werden. Je nach Verkehr kann direkt in Richtung Süden abgefahren werden, oder es wird in Richtung Norden eingefädelt und am Kreisverkehr gewendet. Die Abfuhr erfolgt in Richtung Süden.

Die Mittelstadtstraße und die Altstädter Straße sollen nicht genutzt werden.

Parkmöglichkeiten für Firmenfahrzeuge stehen innerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche nur begrenzt zur Verfügung. Parkmöglichkeiten auf dem Schotterplatz an der Stadthalle: Eine Nutzung der Fläche (ca. 20 Stellplätze) ist ab dem 4. Quartal 2025 möglich und muss auch vorrangig genutzt werden, damit die umliegenden Straßen um das LRA nicht von Baufahrzeugen zugestellt werden. Material und Baumaschinen dürfen dort nicht gelagert und abgestellt werden.

5.17 Bauzaun: Das Baugelände wird bauseits komplett mit einem offenen Holz-/ Metallgitterzaun umschlossen und gegen unbefugten Zutritt gesichert. Es werden Tore eingerichtet die ausschließlich der Ver- und Entsorgung der Baustelle dienen. Außerhalb der Arbeitszeiten bleibt das Baugelände geschlossen. Außerhalb der Arbeitszeiten sind die Tore durch den AN zuschließen bzw. zu öffnen (Nachtverschluss der Baustelleneinrichtungsfläche). Umbauten des Bauzauns durch den AN sind nicht zulässig! Sollten für den Bauablauf des AN Umbauten am Bauzaun bzw. am Bauzaunverlauf notwendig werden, so sind diese min 10AT vor benötigtem Ausführungszeitpunkt der Bauleitung schriftlich - sowie auf Wunsch der Bauleitung – zeichnerisch mitzuteilen. Eventuell anfallende Kosten für den Umbau des Bauzauns durch eine entsprechende Fachfirma trägt der AN.

5.18 Baustellenkamera / Webcam Der AG hat eine Videokamera zur Dokumentation des Baustellfortschritts installieren lassen. Personen auf der Baustelle und umliegende öffentliche Bereiche werden unkenntlich gemacht.

5.19 Werbung auf der Baustelle Firmenwerbung auf dem gesamten Baugelände (Bauzaun, etc.) ist nur nach Genehmigung durch den Bauherrn gestattet.

Seite 12 von 137

[Seite 15]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

6 . Gerüste

Arbeits- und Schutzgerüste, sowie Innengerüste, die für die Erbringung der eigenen Leistungen des AN notwendig werden, sind Sache des AN und können nach dessen Wahl innerhalb geeigneter und zugelassener Gerüstsysteme ausgeführt werden.

Die gewählte Konstruktionsart ist vor Ausführung der Bauleitung des AG zur Information vorzulegen.

Die Gerüste sind in die allgemeine Baustelleneinrichtung einzukalkulieren, sofern sie nicht als separate Position erfasst werden.

Seite 13 von 137

[Seite 16]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

7 . Bauablauforganisation

7.1 Terminplan Spätestens 10 AT nach Auftragserteilung ist vom AN ein Detailterminplan für alle beauftragten Leistungen, in dem die Einhaltung der Vertragstermine nachgewiesen ist, dem AG vorzulegen. Der Terminplan ist entsprechend dem Bauablauf fortzuschreiben und die jeweils geänderte Variante dem AG zu übergeben. Die Ausführungs- und Vertragsfristen sind im KEV-Blatt 116.1 (B) BVB unter Punkt 3 definiert.

7.2 Werkstattplanung, Werkstatt- und Montagezeichnungen

  • Der AN hat prüffähige, allumfassende Werkstattzeichnungen und Berechnungen auf Verlangen vorzulegen.
  • Projektbezogene Werkstatt-, Detailzeichnungen und Stücklisten, aus denen alle zum Einbau vorgesehenen Teile klar ersichtlich sind. Hierzu gehören die Pläne des Gewerks mit Darstellung aller bauvorhabenspezifischen An- und Abschlüsse - auch an Anschlußgewerke in entsprechenden Maßstäben (1:1, 1:5, 1:10, 1:50) und sämtliche Werkstoffzeugnisse.
  • Baustoff- / Bauteilnachweise bzw. Werkstoffzeugnisse entspr. der Bauregelliste und soweit sie zur Beurteilung und Ausführungsfreigabe notwendig sind. Vorlage aller Bescheinigungen, Zulassungen, rechnerischen Nachweise, Brandschutz, Sicherheit.
  • Koordination und technische Abstimmung mit Anschlussgewerken hinsichtlich Material, Oberflächen, Maße, Lastannahmen, Befestigungen etc. Die Materialbestellung und die weitere Ausführung darf erst nach Prüfung der Werkstattplanung durch den Architekten / Fachplaner und der Freigabe der Muster durch den AG bzw. erfolgen.

In der Werkstatt- und Montageplanung sind auch sämtliche anschließenden Nachbargewerke im Umgriff in realistischer Form darzustel- len, auch wenn diese nicht zum Leistungsbild des AN gehören. Der AN hat sich diesbezüglich rechtzeitig Informationen einzuholen und mit den am Bau Beteiligten abzustimmen bzw. zu koordinieren und diese in seine Planung einfließen zu lassen. Unter anderem hat der AN in seinen Zeichnungen explizit kenntlich zu machen, welche Bauteile dabei nicht von ihm geliefert bzw. montiert werden.

Alle hier genannten Leistungen sind, sofern nicht explizit in einzelnen Positionen beschrieben und dort anzubieten, vom AN in die Ein- heitspreise einzukalkulieren.

Planprüfung: Die Architekten und / oder Fachplaner prüfen die Werkstatt- und Montagepläne auf formale Belange. Die geprüften Zeichnungen entbin- den den AN nicht von der Haftung für die von ihm angebotenen Konstruktionen bezüglich Statik, Standfestigkeit, Funktion und Einhal- tung der allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Werden im Zuge der Prüfung Änderungen oder Ergänzungen an den vorgelegten Unterlagen verlangt, so wird der AN diese unverzüg- lich durchführen und die Unterlagen ausschließlich bei geforderter Wiedervorlage erneut innerhalb von 5 AT nach Rückgabe vorlegen (jeweils eine Ausfertigung für Architekt, Objektüberwachung und, so weit erforderlich, für den Sonderfachmann). Es erfolgt keine weitere Prüfung der durch den AN korrigierten Unterlagen.

Nicht geprüfte Unterlagen haben für die Ausführung keine Gültigkeit. Die Eintragungen in den Vorlageplänen- oder Unterlagen sind in der Ausführung zu berücksichtigen.

Prüffristen Werkstatt- und Montagezeichnungen: Ein Prüfzeitraum zur Prüfung der Werkstatt- und Montagezeichnungen von 10 Arbeitstagen hat der AN zu berücksichtigen. Sofern in den jeweilien Planungspositionen hiervon abweichenden Prüffristen genannt sind, gelten diese als vereinbart und sind zu be- achten. Die Prüffrist beginnt ab Vorlage (Posteingang) der vollständig eingereichten Planunterlagen beim AG bzw. Architekt/Fachplaner. Der AG behält sich vor, nicht prüfbare bzw. mangelhafte bzw. unvollständige Pläne zurückzuweisen und zur erneuten Vorlage anzufordern. Die genannten Prüffristen beginnen ab Wiedervorlage der vollständigen und prüffähigen Planungsunterlagen. Dies gilt ebenso für die Wie- dervorlage nach Übernahme von Prüfeintragungen.

Prüfingenieur: Dem AN obliegt die fristgerechte Einreichung der Unterlagen, sowie die fristgerechte Erwirkung der Prüffreigabe beim zuständigen Prüf- ingenieur, soweit eine Freigabe der Leistungen durch den Prüfingenieur erforderlich ist. Die jeweiligen Prüffristen des Prüfingenieurs sind durch den AN eigenverantwortlich direkt nach eigener Beauftragung beim zuständigen Prüfingenieur abzufragen. Die Prüfgebühren trägt der AG.

Seite 14 von 137

[Seite 17]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

7 .3 Bauablauf zeitlich versetzt Die Leistungen müssen in Teilbereichen zeitlich versetzt ausgeführt werden. Der Montageablauf bzw. die zeitlich versetzte Leistungserbringung ist mit der Bauleitung vor Ort abzustimmen. Die sich hieraus ergebenden Mehraufwendungen sind vom AN in die Einheitspreise einzukalkulieren.

7.4 Muster und Bemusterungen Vom AN sind die ausgeschriebenen Farben, Oberflächen, Qualitäten und Fabrikate wesentlicher Bauteile mittels Hand-, Stück- und/ oder Großflächenmuster zu bemustern. Entsprechende Positionen der geforderten Muster sind bei Bedarf im Leistungsverzeichnis enthalten. Die Lieferung der geforderten Muster hat so rechtzeitig vor Materialbestellung bzw. Ausführung der bemusterten Elemente zu erfolgen, dass Änderungen und Wiedervorlagen beim AG von überarbeiteten bzw. neu zu erstellenden Mustern noch möglich sind, sofern diese nicht den geforderten und ausgeschriebenen Qualitäten entsprechen. Hierbei sind zusätzlich 20AT für Bemusterung und Freigabe durch den Bauherren terminlich vom AN einzukalkulieren. Der Nachweis der geforderten bzw. ausgeschriebenen Qualitäten obliegt dem AN. Eine Freigabe der Muster und somit eine Freigabe zur Materialbestellung bzw. Ausführung der ausgeschriebenen Arbeiten erfolgt erst nach vollständigem Nachweis der geforderten und ausgeschriebenen Qualitäten.

7.5 Bautageberichte / Bautagebuch Der AN ist verpflichtet, während der gesamten Ausführungszeit seiner Leistungen ein detailliertes Bautagebuch zu führen und dieses dem Bauleiter bei jedem Baustellenbesuch unaufgefordert vorzulegen. Die Bautageberichte sind vom AN im Format DIN A4 einmal wöchentlich, für jeden Arbeitstag getrennt, bei dem Auftraggeber einzureichen. Im Bautagebuch sind festzuhalten:

  • Baustellenbesetzung und Qualifikation der Mitarbeiter,
  • Witterung und Temperatur, Arbeitszeit, Datum
  • Baustellenbesuche von Bauleiter, Statiker u.a.,
  • besondere Vorkommnisse und Anweisungen,
  • Kurzbeschreibung der durchgeführten Leistungen (insbesondere Betoniervorgänge und Montagearbeiten), sowie Abnahmen.

Die Kosten für die Erstellung, Führung und Vorlage der Bautageberichte sind in die Einheitspreise einzurechnen. Eine gesonderte Vergütung erfolgt nicht.

7.6 Bauleiter Der Auftragnehmer hat für die Leitung seiner Arbeiten an der Baustelle einen fachkundigen Vertreter zu benennen, der ihn dem Auftraggeber gegenüber rechtsverbindlich vertritt (Fachbauleiter). Als Aufsichtsperson ist ein fachlich geeigneter und deutsch sprechender Polier, Vorarbeiter bzw. Obermonteur zu benennen, der während der Arbeiten auf der Baustelle ständig anwesend sein muss. Er darf nicht ohne vorherige Vereinbarung abgezogen werden.

Weiterhin wird durch den Auftragnehmer jederzeit sichergestellt, dass die Ausführung sämtlicher Arbeiten, auch die von Nachunternehmern, durch weisungsbefugte Aufsichtsführende kontrolliert wird. Die Leitungs- und Aufsichtspersonen stimmen sich ggf. bei vorhandenen Gefährdungsmomenten ab und koordinieren selbstständig die Arbeiten so, dass kein Beschäftigter auf der Baustelle sowie Dritte einer Gefährdung ausgesetzt werden.

Die Objektüberwachung des AN schließt die Verpflichtung zu regelmäßigen Kontrollen zur Unfallverhütung ausdrücklich ein. Der Fachbauleitung des AN obliegt ebenfalls die Verkehrssicherungspflicht insoweit, dass durch Rückarbeiten geschaffene Gefahrenquellen Dritte nicht gefährden können.

Der Objektüberwachung des AG ist mit Baubeginn eine Liste der vorgesehenen Aufsichtspersonen (Anschrift, Telefon, Mobilfunknummer, ggf. Fax) zu übergeben. Die Geschäftsleitung des Auftragnehmers, dessen Bauleiter sowie Aufsichtsführende sind verpflichtet, die Einhaltung der Vorschriften zur Verhütung von Unfällen und zum Gesundheitsschutz zu gewährleisten. Es wird durch den Auftragnehmer sichergestellt, dass dessen Nachunternehmer die Anforderungen an die Leitung und Aufsicht im gleichen Maße erfüllen.

7.7 Baubesprechungen Baubesprechungen finden in regelmäßigen Abständen (z.B. einmal wöchentlich) an einem vom AG festgesetzten Termin vor Ort im Baubüro statt. Die Auftragnehmer sind innerhalb ihres Ausführungszeitraumes verpflichtet, an diesen Besprechungen mit dem benannten Fachbauleiter teilzunehmen. Der AN hat sicher zu stellen, dass mit den Arbeitnehmern jederzeit problemlos eine Verständigung in deutscher Sprache möglich ist.

Seite 15 von 137

[Seite 18]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

7.8 Arbeiten anderer Unternehmen auf der Baustelle Der Ablauf der Arbeiten und die Schnittstellen werden durch einen Bauzeitenplan geregelt. Die Bauleitung des AN hat die Koordination der Schnittstellen mit seinem und fremden Gewerken zu unterstützen. In der vorliegenden Leistungsbeschreibung sind bei Bedarf auch Positionen erfasst, die als Vorleistung oder Anschlussleistung von den Arbeiten anderer AN abhängig sind. Zwischen einzelnen Arbeitsschritten sind ggf. Arbeitsschritte von bauseitigen Unternehmen erforderlich, die bei der Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen üblich sind.

7.9 Schutz von Leistungen anderer Gewerke Angrenzende (insbesondere oberflächenfertige) Flächen, Bauteile und Einbauten anderer Gewerke in den Arbeitsbereichen des AN sind von diesem vor Beschädigungen, Verschmutzungen, etc... zu schützen. Dies ist durch den AN einzukalkulieren.

7.10 Anlagen im Baubereich Schaltschränke, Schachteinstiege und dergleichen müssen stets zugänglich bleiben.

7.11 SiGe-Koordinator Gemäß der Baustellenverordnung hat der Auftraggeber einen Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) eingeschaltet. Den Anweisungen des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (auch den Festlegungen im SiGe-Plan) ist unbedingt Folge zu leisten.

7.12 Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGe-Plan) Für das Bauvorhaben wird nach Baustellenverordnung ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGe-Plan) erstellt. Der SiGe-Plan gilt grundsätzlich für alle am Bauvorhaben beteiligten Firmen und Arbeitnehmern und wird auf der Baustelle für alle zur Einsichtnahme ausgelegt. Die auf seiner Grundlage erstellten Sicherheitsunterlagen wie u.a. Baustellenordnung, Brandschutzordnung, Maßnahmenkataloge und Richtlinien sind für alle Mitarbeiter der beteiligten Firmen bindend. Gleichzeitig dokumentieren sie den Stand des Arbeitsschutzes nach außen. Der AN verpflichtet sich mit den Grundsätzen und Regelungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan vertraut zu machen. Die Regelungen des SiGe-Plans gelten bis zum Abschluss des Bauvorhabens (Abnahme aller Bereiche) einschließlich eventueller Nacharbeiten. Der SiGe-Plan stellt eine verbindliche Regelung dar.

7.13 Unterstützung des SiGeKo Im Zuge der Koordination gemäß Baustellenverordnung verpflichtet sich der Auftragnehmer vor Beginn der Arbeiten, dem Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator folgende Unterlagen zur Verfügung zu stellen:

  • Namensliste der Ersthelfer und der Aufsichtsführenden, die auf der Baustelle eingesetzt werden sollen
  • Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes gem. Arbeitsschutzgesetz
  • Prüfnachweise der Arbeitsmittel, soweit diese durch Vorschriften der BG oder andere Vorschriften gefordert werden
  • Sachkundenachweis für Eingriffe in den Straßenverkehr, soweit diese aus Gründen der Baustelleneinrichtung notwendig sind
  • Montageanweisungen für Montagearbeiten, soweit erforderlich sowie alle weiteren vom SiGeKo gewünschten Unterlagen.

7.14 Einweisung: Die verantwortlichen Bauleiter/ Fachbauleiter des AN erhalten eine Grundeinweisung in die Baustelle und die Regelungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz aus dem SiGe-Plan und verpflichten sich ihrerseits ihre Mitarbeiten zu unterweisen. Diese Grundeinweisung ersetzt nicht die gesetzlich vorgeschriebenen regelmäßigen Unterweisungen der Beschäftigten im Arbeitsschutz durch die Arbeitgeber (BGV Berufsgenossenschaftliche Verordnung früher VBG oder UVV SGB Sozialgesetzbuch)

7.15 Schutzmaßnahmen: Im Zuge der Arbeiten hat der Auftragnehmer alle gemäß UVV, SiGe-Plan, etc... erforderlichen Schutz- und Sicherungseinrichtungen wie:

  • Treppengeländer
  • Brüstungsgeländer
  • Schachtabsperrungen
  • Schachtabdeckungen
  • Absturz- und Auffangeinrichtungen, etc... zu beachten. Bereiche, die für die Ausführung der Leistung umgebaut, abgebaut oder umgesetzt werden müssen, sind min. 10 AT vor benötigtem Umbau der Bauleitung des AG anzuzeigen.

Seite 16 von 137

[Seite 19]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

7 .16 Baustellenbesetzung: Der AN ist verpflichtet, die Baustelle während der Ausführung der vertraglich geschuldeten Leistung werktags zu den üblichen Arbeitszeiten ohne Unterbrechung bis zum Abschluss der Maßnahme mit ausreichend Personal zu besetzen und somit seine Erreichbarkeit gegenüber dem AG sicher zu stellen.

7.17 Planunterlagen zur Ausführung: Planunterlagen (Ausführungsplanung, Detailplanung, Übersichtsplanung) werden dem AN vom AG nur digital (pdf-Datei) Projektkommunikationsplattform (PKM) zur Verfügung gestellt. Kosten für Repro/Plotservice sind vom AN zu übernehmen. Der Ausführung dürfen nur Planunterlagen zugrunde gelegt werden, die dem Auftragnehmer als zur Ausführung bestimmt gekennzeichnet sind. Der AN hat selbstständig sicherzustellen, dass die jeweils aktuellste Fassung der übergebenen Planunterlagen auf der Baustelle zur Ausführung vorliegt. Entsprechend sind auch immer die aktuellen Planunterlagen in Eigenverantwortung von der Projektkommunikationsplattform (PKM) abzurufen. Sollten seitens des AN Ausfertigungen der Planunterlagen in Papierform benötigt werden, so sind diese auf eigene Kosten zu erstellen.

Die zur Verfügung gestellten Planunterlagen dürfen nur für die Zwecke der eigenen Bauausführung vervielfältigt und genutzt werden. Eine Weitergabe der Unterlagen darüber hinaus ist nicht gestattet.

Grundlage für die vom AN zu erbringende Terminplanung, Berechnungen, Werk- und Montageplanung sowie für die Bauausführung sind ausschließlich die den Vergabeunterlagen in ihrer jeweils aktuellsten Fassung beigefügten Unterlagen sowie die Leistungsbeschreibung. Weitergehende Planunterlagen, Berechnungen oder sonstige Planungsunterlagen werden vom Auftraggeber nicht zur Verfügung gestellt und sind nicht Bestandteil des Vertrags.

Seite 17 von 137

[Seite 20]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

8 . Projektkommunikationsplattform

Von Seiten des Bauherren wird eine kostenlose, webbasierte Projektkommunikationsplattform (PKM) für das Projekt Neubau Verwaltungsgebäude eingesetzt. Die ausführenden Firmen erhalten hierzu entsprechende Zugangdaten. Es werden keine individuellen Zugänge eingerichtet, sondern Zugänge für die jeweilige "Rolle" wie z.B. Bauleitung Rohbau. Konkret wird die Plattform CDE von Conclude eingesetzt. Diese Plattform ist für den Austausch von Plandokumenten zu verwenden. Dokumente müssen beim Einstellen entsprechend der Notwendigkeit verteilt werden. Empfangene Dokumente/ Pläne sind nach Benachrichtigung durch die Plattform per Mail selbstständig von der Plattform abzuholen. Die Plancodierung und Dateinamenskonvention der Plattform ist zu beachten. Sämtlicher vertragsrelevanter Schriftverkehr, wie auch die Rechnungsstellung, hat über das PKM zu erfolgen. Dieser ist dort einzustellen und nach Notwendigkeit durch den Einsteller zu verteilen. Der Empfänger muss den Schriftverkehr über die Plattform selbstständig nach Benachrichtigung herunterladen.

Seite 18 von 137

[Seite 21]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

9 . Anlagen zum LV

  1. Gutachten

1.1 Brandschutzgutachten einschl. Pläne 1.2 Anforderungen DGNB + QNG 1.3 Bauteilkatalog Bauphysik

  1. Pläne

2.1 Pläne Architektur: 2.1.1 Allgemein BE-Plan IFC Modell Rohbau (rein informativ) IFC Modell Architektur (rein informativ)

2.1.2 Schnitte WP Schnitt A-A WP Schnitt B-B WP Schnitt C-C WP Schnitt D-D WP Schnitt E-E WP Schnitt F-F

2.1.3 Ansichten WP Übersicht Ansicht Nord Süd WP Übersicht Ansicht Ost West

WP Ansicht Nord Teil 1 WP Ansicht Nord Teil 2 WP Ansicht Ost Teil 1 WP Ansicht Ost Teil 2 WP Ansicht Süd Teil 1 WP Ansicht Süd Teil 2 WP Ansicht West Teil 1 WP Ansicht West Teil 2 WP Ansicht West Teil 3

2.1.4 Grundrisse WP Erdgeschoss WP Erdgeschoss Teil 1 von 3 WP Erdgeschoss Teil 2 von 3 WP Erdgeschoss Teil 3 von 3

2.1.5 Übersichtspläne WP Türübersicht EG

2.1.6 Details D05.30 Fassade Eingang ILS HS D05.31 Fassade Eingang ILS VS D05.32 Fassade Eingang ILS Übersicht D05.33 Fassade Eingang KfZ Zulassung HS D05.34 Fassade Eingang KfZ Zulassung VS D05.35 Fassade Eingang KfZ Zulassung Übersicht D05.36 Fassade Nebeneingangstüren Alu HS D05.37 Fassade Nebeneingangstüren Alu VS

Seite 19 von 137

[Seite 22]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

D 05.38 Fassade Nebeneingangstüren Alu Übersicht D05.40 PR-Fassade Haupteingang Übersichtsplan D05.41 PR-Außenfassade Haupteingang Festvergl. VS D05.42 PR-Außenfassade Haupteingang AST VS D05.43 PR-Außenfassade Haupteingang Tür VS D05.44 PR-Innenfassade Haupteingang Festvergl. VS D05.45 PR-Innenfassade Haupteingang Tür VS D05.46 PR-Fassade Zugang TRH3 Tür HS D05.47 PR-Fassade Zugang TRH3 Tür VS D05.48 PR-Fassade Haupteingang Glasecke D05.49 PR-Fassade TRH3 Festverglasung + Kaltfassade VS D05.76 Stele KFZ Stelle D05.77 Schlüsselschalter WC für alle

2.2 Pläne Vermessung Lageplan

  1. Listen Türenliste P/R-Fassade + Alutüren EG

Seite 20 von 137

[Seite 23]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

1 0. Angebotsabgabe / Vertragsgrundlagen

Angebotsabgabe siehe hierzu KEV Blatt: KEV 110.2 (B) A EU

Vertragsgrundlagen siehe hierzu KEV Blatt: KEV 110.2 (B) A EU sowie die dort genannten weiterführenden KEV Blätter

Seite 21 von 137

[Seite 24]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

1 1. Abkürzungen

Hinweis: Abkürzungen sämtlicher gängiger Maßeinheiten für Längen-, Flächen- und Raummaße sowie Volumina, Zeitangaben, Massen, Gewichte, Dichten, Drücke, Schallpegel und sonstige mathematische und/oder physikalische Abkürzungen und Bezeichnungen sowie Abkürzungen für Währungen, Gesetze, Rechtsformen, Verordnungen, Normen, chemischer Elemente und chemischer Verbindungen, etc… werden hier nicht erläutert und in Ihrer Bedeutung als bekannt vorausgesetzt. Selbiges gilt für die Abkürzungen und Bezeichnungen von Materialien, Material- und Ausführungsgüten sowie Hersteller-, Typen- und/ oder Ausführungsbezeichnungen.

AG = Auftraggeber AHO = Ausschuss für die Honorarordnung e.V. allg. = allgemein amd. = amendiert (geändert) AN = Auftragnehmer ASGB = Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen AT = Arbeitstage (in diesem Leistungsverzeichnis die Tage von Montag bis einschl. Freitag die kein gesetzlicher Feiertag sind sowie ohne Samstag und Sonntag) ATV = allgemeine technische Vertragsbedingungen AVA = Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung AZ = Abschlagszahlung BAnz = Bundesanzeiger BauGB = Baugesetzbuch BauNVO = Baunutzungsverordnung BaustellV = Baustellenverordnung BGB = Bürgerliches Gesetzbuch BG Bau = Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft BGF = Bruttogrundfläche Bglb = Bundesgesetzblatt BIM = Building Information Modeling BMA = Brandmeldeanlage BRH = Brüstungshöhe BRI = Bruttorauminhalt BSH = Brettschichtholz BSP = Brettsperrholz bspw. = beispielsweise bzw. = beziehungsweise ca. = circa (ungefähr, etwa) CAD = Computer Aided Design cbm = Kubikmeter cc = Carbon Copy (Durchschlag bzw. Verteiler im E-Mail Verkehr) CD = Compact Disc CEN = Europäisches Komitee für Normung c/o = care of (zu Händen) CRC = Korrosionsbeständigkeitsklasse (Corrosion Resistance Class) DA = Dacheinlauf DBV = Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e.V. DG = Dachgeschoss DGfdB = Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V. dgl. = dergleichen d.h. = das heißt DIBt = Deutsches Institut für Bautechnik DIN = Deutsches Institut für Normung e.V. DN = Nennweite (Anschlußmaß von z.B. Rohren) DVA = Deutscher Vergabe- und Vertragsausschuss für Bauleistungen DVD = Digital Versatile Disc dwg. = Drawing (AutoCAD Dateiformat) dxf. = Drawing Interchange Format (Dateiformat) EDV = elektronische Datenverarbeitung EFH = Eingangsfußbodenhöhe/ Erdgeschossfußbodenhöhe EG = Erdgeschoss einschl. = einschließlich

Seite 22 von 137

[Seite 25]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

E LT = Elektro/ Elektrotechnik erf./ Erf. = erforderlich/ Erfordernis EnEV = Energieeinsparverordnung (seit 2020: Gebäudeenergiegesetz GEG) entsp. = entsprechend EPs = Einheitspreise ESG = Einscheiben-Sicherheitsglas etc. = et cetera (und so weiter) e.V. = eingetragener Verein evtl. = eventuell exkl. = exklusive ff. = folio (fortfolgende) FFB = Fertigfußboden Fi/Ta = Fichte / Tanne flg. = flügelig/ flügelige (Beispiel: 2-flg. Tür) FLK = Flüssigkunststoff FT = Fertigteil GAEB = Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen GEG = Gebäudeenergiegesetz gem. = gemäß gez. = gezeichnet GFZ = Geschossflächenzahl ggf. = gegebenenfalls GK = Gipskarton GKF = Gipskarton-Feuerschutzplatte glw. = gleichwertig GRZ = Grundflächenzahl GÜ = Generalübernehmer HBV-Decke = Holz-Beton-Verbunddecke HG = Hanggeschoss HK = Hinterkante HKV = Heizkreisverteiler HLS = Heizung, Lüftung, Sanitär HOAI = Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HP = Hochpunkt HPL = High Pressure Laminate IFC = Industry Foundation Classes i.l. = im lichten inkl. = inklusive insb. = insbesondere i.V.m. = in Verbindung mit ISO = Internationale Organisation für Normung jpg/ jpeg = Joint Photographic Experts Group (Dateiformat) KB = Kernbohrung KFZ = Kraftfahrzeug KfW = Kreditanstalt für Wiederaufbau KG = Kostengruppe KGF = Konstruktionsgrundfläche KOK-Richtlinie = Richtlinien für den Bäderbau des Koordinationskreis Bäder KVH = Konstruktionsvollholz KVHB = Kommunales Vergabehandbuch KW = Kalenderwoche LBO = Landesbauordnung LBO BW = Landesbauordnung Baden-Württemberg LBOVVO = Verfahrensordnung zur Landesbauordnung LKW = Lastkraftwagen LOD = Level of Detail LP = Leistungsphase (HOAI) Lph. = Leistungsphase (HOAI) LV = Leistungsverzeichnis max. = maximal MBO = Musterbauordnung min. = minimal oder Minute

Seite 23 von 137

[Seite 26]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

m ind. = mindestens Mwst. = Mehrwertsteuer/ Umsatzsteuer NA = Nachtrag Nr. = Nummer NSi = nicht sichtbarer Bereich NU = Nachunternehmer NUF = Nutzfläche o.ä. = oder ähnliche o.g. = oben genannte OG = Obergeschoss o. glw. = oder gleichwertig OK = Oberkante OÜ = Objektüberwachung OSB = Oriented Strand Board p.a. = pro Jahr (per annum) pdf = Portable Document Format (Dateiformat) Pos. = Position ppm = parts per million (relative Maßangabe) PKM = Projektkommunikationsplattform PR = Pfosten-Riegel psch = Pauschal PV = Photovoltaik qm = Quadratmeter RAB = Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen RBLM = Rohbau-Lichte-Maße RBK = Rohbaukante RD = Rohdecke RFB = Rohfußbodenhöhe RP = Regierungspräsidium RR = Regenrohr RSA = Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßem RW = Rettungsweg RWA = Rauch-Wärme Abzug SB = Sichtbeton (I, II, III, IV = Sichtbetonklassen) Si = sichtbarer Bereich SiGeKo = Sicherheits- und Gesundheitskoordinator s.o. = siehe oben stat. = statischer Stb. = Stahlbeton (auch abgekürzt als STB) Stck / St = Stück STG = Steigung STLB = Standardleistungsbuch SZR = Scheibenzwischenraum TF = Technikfläche TG = Tiefgarage TGA = Technische Gebäudeausrüstung Tif = Tagged Image File Format (Dateiformat) tlw. = teilweise Ti-Zn = Titanzink TP = Tiefpunkt TRAV = Technische Regeln für absturzsichernde Verglasungen TÜV = Technischer Überwachungsverein TVOC = Total Volatile Organic Compounds u.a. = unter anderem u.ä. = und ähnlich(e) UG = Untergeschoss UK = Unterkante oder Unterkonstruktion USB = Universal Serial Bus usw. = und so weiter UVV = Unfallverhütungsvorschriften UZ = Unterzug üNN = Meter über Normalnull

Seite 24 von 137

[Seite 27]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

ü NHN = Meter über Normalhöhennull VDE = Verband der Elektrotechnik VDI = Verein Deutscher Ingenieure e.V. VDI-Richtlinie = Richtlinienwerk des Vereins Deutscher Ingenieure VDZ = Verein Deutscher Zementwerke e.V. VF = Verkehrsfläche vgl. = vergleiche VgV = Vergabeverordnung VK = Vorderkante VOB = Vergabe und Vertragsordnung für Bauleistungen (Teile A, B und C) VOF = Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen VSG = Verbundsicherheitsglas WDVS = Wärmedämmverbundsystem WNFL = Wohnfläche WT = Wochentage (alle Tage der Woche von Montag bis einschl. Sonntag) GK = Gipskarton z.B. = zum Beispiel z.Hd. = zu Händen z.T. = zum Teil ZTV = zusätzliche technische Vertragsbedingungen zw. = zwischen zzgl. = zuzüglich

Sollten in dieser funktionalen Leistungsbeschreibung Abkürzungen vorkommen, deren Bedeutung in der vorstehenden Auflistung nicht erwähnt bzw. erläutert wurden, so hat der Auftragnehmer/ Bieter die Bedeutung dieser Abkürzungen eigenständig, unverzüglich und noch in der Angebotsphase, beim AG schriftlich zu erfragen!

Seite 25 von 137

[Seite 28]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

1 2. Besichtigung Baugrundstück / Baustelle

Es ist möglich und empfehlenswert, vor Abgabe des Angebots das Gelände / Baugrundstück und Umgebung zu besichtigen. Seit September 2025 laufen die Rohbauarbeiten. Außerhalb des Bauzauns kann das Areal jederzeit eigenständig durch den Bieter in Augenschein genommen werden.

Das Gelände kann nach vorheriger Absprache an einem gemeinsamen Termin mit einem Vertreter des Bauherren begangen werden.

Seite 26 von 137

[Seite 29]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

1 3. Eintragungen im Leistungsverzeichnis durch Auftragnehmer

Bei einigen Positionen im Leistungsverzeichnis werden vom Bieter Eintragungen hinsichtlich Fabrikat, Typ, Abmessungen, technischer Daten und/ oder sonstiger Angaben verlangt. Der Bereich für die erforderlichen Textergänzungen ist jeweils mit Textfeldern gepunktet unterstrichen markiert. Vom Bieter müssen alle Eintragungen vorgenommen werden.

Diese Angaben müssen auch in Textfeldern gemacht werden, die "gleichwertige" Fabrikats- und Typangaben zum vorgegebenen Leitfabrikat zulassen. Eine verbindliche Bestätigung der Leitfabrikate im Anschreiben des Bieters zur Angebotsabgabe ist nicht gültig.

Erreichen die Eintragungen des Auftragnehmers nicht die betreffenden Vorgaben des Auftraggebers im Hinblick auf Abmessungen, Leistung, Qualität und Wirtschaftlichkeit etc., behalten die Vorgaben des Auftraggebers Vorrang vor den Eintragungen des Auftragnehmers, ohne dass der Auftragnehmer dafür eine zusätzliche Vergütung fordern kann, der Auftragnehmer kann sich insofern nicht auf seine Eintragungen berufen.

Generell ist bei allen Positionen die Lieferung und Montage in den Einheitspreis einzukalkulieren, sofern nicht explizit in der jeweiligen Position abweichende Vorgaben gemacht werden.

Seite 27 von 137

[Seite 30]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

F assadenarbeiten -

  1. Allgemein

1.1 Art und Umfang der Leistung Gegenstand dieser Ausschreibung sind Metallbauarbeiten. Die Leistung umfasst die Herstellung, die Lieferung und die Montage von Aluminium-Bauelementen.

Zusätzlicher Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Verglasungsarbeiten. Die Leistung umfasst die Lieferung, das Einsetzen und das Abdichten aller Glasscheiben und Ausfachungen.

1.2 Hinweis Gerüste: Einbauhöhe im Außenbereich bis 6 m ü. GOK. Der vorhandene Untergrund im Außenbereich besteht aus Erdreich bzw. verfülltem Arbeitsraum und ist für die Aufnahme der Gerüstlasten durch den AN zu beurteilen. Erforderliche Maßnahmen zur Lastverteilung, Untergrundverbesserung, Stabilisierung oder Sicherung des Gerüststandes sind vom Auftragnehmer vorzusehen und in die Einheitspreise einzukalkulieren. Die Wahl des Gerüstsystems sowie der hierfür erforderlichen Unterlagen, Lastverteilungsmaßnahmen und sonstigen Hilfskonstruktionen bleibt dem AN überlassen. Sämtliche Anforderungen an Standsicherheit, Arbeitssicherheit sowie die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften und technischen Regeln sind einzuhalten.

1.3 Hinweis zu aufgeführten Normen etc.: Alle aufgeführten Normen, Vorschriften, Gesetze gelten, wenn nicht anders in den Texten vermerkt, in der zum Vertragsschluss gültigen Fassung.

1.4 Konstruktionssystem Die Profil-, Zubehör-, Dichtungs- und Beschlagauswahl muss nach den gültigen Unterlagen des jeweiligen System-Herstellers erfolgen.

1.5 Angaben zur Leistungsbeschreibung Grundlage des Angebotes ist das vorliegende Leistungsverzeichnis einschließlich der Vorbemerkungen.

1.6 Qualitätssicherung Gemäß der Bauproduktenverordnung muss für jedes nachfolgend beschriebene Bauprodukt, das von einer harmonisierten Norm erfasst ist oder das einer Europäisch Technischen Bewertung entspricht, eine Leistungserklärung, in Bezug auf dessen wesentliche Merkmale (Anhang ZA der harmonisierten Norm) vorliegen. Alle für den Verwendungszweck im Mitgliedstaat geforderten wesentlichen Merkmale sind in der Leistungserklärung anzugeben. Weiterhin können nach Landesbauordnung die Bauprodukte zusätzlich mit einer Bestätigung ihrer Übereinstimmung mit den technischen Regeln, den allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen, den allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen oder den Zustimmungen im Einzelfall ausgestattet werden. Für die einzelnen Aluminiumelemente sind element- und herstellerspezifische EPDs gemäß EN 15804, nachgewiesen gemäß ISO 14025, vorzulegen.

1.7 Für die Auftragsabwicklung gelten VOB/B (Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen). VOB/C (Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen). Die für dieses Gewerk und für die Erstellung aller ausgeschriebenen Maßnahmen aktuellen DIN-Normen, DIN EN-Normen, DIN EN ISO-Normen, Vorschriften, Richtlinien, Verordnungen, Gesetze, Arbeitsanweisungen, etc. sind einzuhalten.

1.8 Baumaße Das Aufmaß ist vom AN grundsätzlich eigenverantwortlich und auf Grundlage der bauseitig hergestellten Ausgangssituation am Bau zu nehmen. Werden dabei Rohbautoleranzen außerhalb der festgelegten Toleranzen festgestellt, ist der AG darüber zu informieren. Fordert der AG, dass die Konstruktionen schon zu einem Zeitpunkt zur Montage bereitstehen müssen, der ein Aufmaß vor Fertigung unmöglich macht, so sind die objektspezifischen Toleranzen vom AG vorzugeben und vom AN zu beachten.

Maßänderungen innerhalb üblicher Fertigungs- und Bautoleranzen berechtigen nicht zu Preisänderungen. Darüber hinausgehende Änderungen sind vor Ausführung anzuzeigen und gesondert zu vereinbaren.

1.9 Aluminium

Seite 28 von 137

[Seite 31]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

E s sind stranggepresste Aluminiumprofile der Legierungen EN AW 6060 und EN AW 6063 nach DIN EN 755 und DIN EN 12020 mit für die vorgesehene Pulverbeschichtung geeigneter Sichtoberflächenqualität zu verwenden.

1.10 Stahl Stahlteile (Anker-, Unterkonstruktionen, geschweißte Konstruktionen, etc.) sind im Außenbereich in feuerverzinkter Ausführung vorzusehen. Stahlbleche im Außenbereich sind verzinkt auszuführen. Die Nachbesserung von Fehlstellen, Beschädigungen sowie das Nacharbeiten von etwaigen Schweißstellen hat entsprechend DIN EN ISO 1461 zu erfolgen.

1.11 Edelstahl Verankerungselemente und -mittel, die einem Korrosionsangriff ausgesetzt und für Wartungen nicht zugänglich sind, z. B. Befestigungs- und Verankerungskonstruktionen von vorgehängten Fassaden (Kaltfassaden) sowie alle Verbindungsteile sind grundsätzlich aus rostfreiem Edelstahl herzustellen. Als Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungselemente dürfen, ohne besonderen Korrosionsschutznachweis gemäß DIN 18516-1, nur nichtrostende Stähle bzw. Stähle gemäß der allgemeine bauaufsichtlichen Zulassung "Z-30.3-6" vom 05.März 2018 der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei, verwendet werden. Weiterhin ist sicherzustellen, dass unter Spannung stehende Bauteile, besonders wenn sie legiert sind, in uneingeschränkter Festigkeit zu keiner Spannungskorrosion oder anderweitiger interkristalliner oder auch anderweitig wirksam werdender Zersetzung im Alterungsprozess neigen. Auf Anforderung des AG hat der AN über die Einhaltung der v. g. Forderungen projektbezogene Bescheinigungen des Herstellers bzw. Prüfzeugnisse und Nachweise vorzulegen.

1.12 Zusammenbau unterschiedlicher Werkstoffe Beim Zusammenbau unterschiedlicher Werkstoffe muss gewährleistet sein, dass keine Kontaktkorrosion und keine andere ungünstige Beeinflussung entstehen kann. Es sind Zwischenlagen aus Kunststofffolie oder dgl. vorzusehen.

1.13 Systembeschreibung Die Angaben der formalen Profilabmessungen (Bautiefen und Ansichtsbreiten von außen) und der Konstruktionsmerkmale sind zu berücksichtigen. Bei Widersprüchen geht die Leistungsbeschreibung in den jeweiligen Positionen den Vorbemerkungen und diesen ZTV vor.

1.14 Profilauswahl Bei wärmegedämmten Profilen sind nur solche zulässig, bei denen die Innen- und Außenschalen durch Wärmedämmprofile durchgehend kraft- und formschlüssig miteinander verbunden sind. Die Profile müssen die auftretenden Beanspruchungen gemäß DIN EN 1990 nach DIN EN 1991 inkl. der zugeordneten nationalen Anhängen sicher abtragen. Die dabei zwischen Innen- und Außenschalen auftretenden Schubkräfte müssen vom Verbund zuverlässig übertragen werden. Die vom System-Hersteller angegebenen wirksamen Trägheitsmomente (Ix) sind, unter Berücksichtigung der DIBT Richtlinie für thermisch getrennte Profile, für die Auswahl zu berücksichtigen. Das Prinzip der Wärmedämmung ist für die gesamte Konstruktion einzuhalten. Alle Verbundprofile der Fenster- und Türsysteme sind mindestens als Dreikammersystem (zwei Hohlprofile plus Verbundzone) auszuführen. Der Verbund der Profile muss ohne zusätzliche Abdichtung wasserdicht und wasserbeständig sein. Der Falzgrund der Profile muss absolut glattflächig ausgebildet sein (auch die Verbundzone), so dass anfallende Feuchtigkeit immer in die tiefste, außenliegende Ebene (Rinne) des Falzes abgeführt wird, ohne dass hierfür zusätzliche Drainagekanäle hergestellt werden müssen. Die Belüftung des Falzgrundes bei Isolierverglasungen muss nach den Richtlinien der Isolierglas-Hersteller erfolgen.

1.15 Profilverbindungen Eckverbinder müssen in ihrem Querschnitt den inneren Profilkonturen entsprechen. Bei den Gehrungen ist auf eine einwandfreie Verklebung der Gehrungsfläche zu achten. Auch an den T-Stößen ist das Einsickern von Wasser in die Konstruktion - durch entsprechende Füllstücke mit dauerelastischer Abdichtung - zu verhindern. Bei wärmegedämmten Profilen muss die Dämmwirkung auch im Eck- und T-Verbinderbereich voll erhalten bleiben.

1.16 Flügeldichtungen Die Dichtungen müssen auswechselbar sein. Für Dreh-, Drehkipp- und Stulp-Fenster ist eine Mitteldichtung vorgeschrieben.

Seite 29 von 137

[Seite 32]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

1 .17 Entwässerung der Konstruktion Falze und Profilnuten, in die Niederschlag und Kondenswasser eindringen können, müssen nach außen entwässert werden. Sichtbare Entwässerungsschlitze sind mit Kappen abzudecken. Entwässerung, Dampfdruckausgleichsöffnungen Entwässerung: Gemäß DIN 18055 muss sichergestellt sein, dass in die Rahmenkonstruktion eingedrungenes Wasser unmittelbar und kontrolliert abgeführt wird, um Schäden am Fenster und am Baukörper zu vermeiden. Die Entwässerungsöffnungen zur Außenseite sollen einen Mindestquerschnitt von 5x20 mm haben. Der Abstand der Öffnungen untereinander soll bei diesem Mindestquerschnitt nicht mehr als 600 mm betragen. Beschläge Fenster Alu |

Sind nicht systemgebundene Beschlagteile vorgesehen, müssen diese unter Beachtung der gültigen DIN-Normen ausgewählt werden.

Die für die jeweilige Öffnungsart einzusetzenden Beschläge in ihrer Grundausstattung sind unter Berücksichtigung der Lastannahmen/Gewichte/Größen und der zu erreichenden Öffnungsweite nach den Bemessungstabellen des System-Herstellers einzusetzen. Alle Beschlagteile sind aus nichtrostenden Materialien herzustellen und müssen justierbar sein. Inkl. der erforderliche Zusatzteile wie zusätzliche Verriegelungen, Scherenbefestigungen, Eigenanschlag und Bänder.

1.18 Beschläge Türen Für die jeweiligen Anforderungen der Türen, sind die einzusetzenden Türbänder und Beschläge in ihrer Grundausstattung in den Leistungspositionen beschrieben. Die Ausführung und die Anordnung der Türbänder ist unter Berücksichtigung der Lastannahmen nach den Bemessungstabellen des System-Herstellers vorzusehen. Die Stulpbleche der einzusetzenden Schlösser und die Schließbleche müssen aus Edelstahl bestehen.

Zubehörteile wie Zylinder-Rosetten, Drückerstifte, Dichtstücke, Befestigungszubehör und Fußpunktabdichtungen werden in den folgenden Beschreibungen nicht besonders erwähnt; diese Zubehörteile sind jedoch in jedem Fall mitzuliefern.

1.19 Nachkaufgarantie für Aluminium Fenster- und Beschlagssysteme Für Bauteile der Aluminium Fenster- und Beschlagssysteme, die einem besonderen Verschleiß unterliegen oder die designrelevant sind, ist eine Nachkaufgarantie durch den AN zu gewährleisten. Die Nachkaufgarantie hat mindestens 10 Jahre, ausgehend vom Kauf des ursprünglichen Bauteils durch den AN, zu betragen. Ein Bestätigungsschreiben des Systemlieferanten, des zur Ausführung angebotenen Fabrikats, ist mit der Angebotsabgabe vorzulegen.

1.20 Verglasung Die nachfolgende Beschreibung stellt eine allgemeine Regelung für die Lieferung und das Einsetzen der Verglasung in Bauelementen dar. Die in den Positionsbeschreibungen angegebenen Abmessungen beziehen sich auf die Außenmaße der Bauelemente. Die Kosten für die Ermittlung der Glasmaße sind in die Angebotspreise einzurechnen, eine gesonderte Vergütung erfolgt hierfür nicht. Zum Lieferumfang der Verglasungsarbeiten gehören alle hierfür erforderlichen Dichtungen und deren Einbau, einschließlich der dicht auszuführenden Eckausbildungen und Stöße. Weiterhin mitzuliefern sind alle erforderlichen Dichtstoffe, Glasauflager und Klotzungsbrücken. Die Angabe der Licht- und Energiewerte erfolgt nach DIN EN 410. Sie beziehen sich auf einen Standardaufbau. Abweichungen vom Standardaufbau und Einbaulage aus der Senkrechten führen zu Wertänderungen.

  • Technische Richtlinien des Instituts des Glashandwerks für Verglasungstechnik und Fensterbau, Hadamar (IGH)
  • DIN 18545 Abdichten von Verglasungen mit Dichtstoffen
  • Richtlinie VE-06/01: Beanspruchungsgruppen für die Verglasung von Fenstern vom Institut für Fenstertechnik e.V., Rosenheim

Die Verglasungen sind gemäß den "Glasbemessungs- und Konstruktionsregeln" nach DIN 18008-1 bis -5 und DIN 18545 "Anforderungen an Glasfalze und Verglasungssysteme" unter Berücksichtigung der EN 12488 (Verklotzung) auszuführen. Die Glaskanten der beschriebenen Gläser sind nach DIN 1249-11, auszuführen.

1.21 Einbau der Elemente Die Verankerungen der Elemente sind so auszuführen, dass alle aus horizontaler und vertikaler Richtung auftretenden Kräfte und Lasten

Seite 30 von 137

[Seite 33]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

k raftschlüssig und mit den vorgeschriebenen Sicherheitsreserven auf den Baukörper übertragen werden. Bewegungen des Baukörpers und Dehnungen der Elemente müssen aufgenommen werden, ohne dass hieraus Belastungen auf die Konstruktion übertragen werden. Die Montage der Aluminium-Bauelemente muss flucht- und lotrecht erfolgen. Die horizontalen Einbauebenen sind nach den Meterrissen einzumessen, die in jedem Geschoss durch den AG anzubringen sind. Alle zur Montage erforderlichen Befestigungsmittel sind in die Einheitspreise mit einzukalkulieren. Befestigungs- und Verbindungsmittel - wie Schrauben, Bolzen und Dübel - müssen entsprechend dem jeweiligen Verwendungszweck und gemäß den Anforderungen ausgewählt werden. Bei der Auswahl sind die hierfür gültigen Normen und den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu berücksichtigen und zu befolgen. Es kommen nur bauaufsichtlich zugelassene Dübel zur Ausführung. Sämtliche Befestigungsteile, die der Witterung ausgesetzt sind bzw. in hinterlüfteten Bereichen liegen, sind aus Edelstahl zu fertigen. Sämtliche Anschlüsse und Abdichtungen an angrenzende Bauteile sind in die Einheitspreise einzukalkulieren. Die Anschlüsse müssen den bauphysikalischen Anforderungen gerecht werden. Das heißt, Anforderungen aus Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz und Fugenbewegung sind zu berücksichtigen. Für die Montage nach Meterriss sind gemäß dem RAL Leitfaden zur Montage 2020-03, Ziffer 3.1.2, Nr. 15, Seite 37, Höhenbezugspunkte an der Baustelle durch den AG vorzusehen. Diese müssen sich in jedem Stockwerk befinden und dürfen nicht weiter als 10 Meter von jedem Einbauort einer der nachfolgend beschriebenen Leistung entfernt sein.

1.22 Ausfachungen Für die Lieferung und den Einbau von Ausfachungen gilt sinngemäß die im Abschnitt Verglasung näher beschriebene Regelung.

Die in der nachfolgenden Beschreibung der Paneele gemachten Angaben zu den einzusetzenden Werkstoffen und deren Querschnitt sind formale Mindestanforderungen. Die in den "ZTV" gemachten Angaben zum Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz und zur Angriffs- und Durchschusshemmung, sowie die für diese Bereiche geltenden DIN-Normen sind zu berücksichtigen.

Der Dämmkern der Paneele ist in jedem Fall in druckfester Ausführung und/oder mit einem druckfesten Einleimer auszuführen. Die anwendungsbezogenen Anforderungen an die Wärmedämmstoffe und die entsprechende DIN EN des Bezeichnungsschlüssels sind gemäß der DIN V 4108-10 auszuwählen. Die Klassifizierung des Brandverhaltens und die Eingruppierung erfolgt nach der DIN EN 13501, bei Schäumen ist die Klasse E zu berücksichtigen, bei Mineralwolle Klasse A1. Kommt als Dämmkern Mineralwolle zur Ausführung, so ist diese in stehender Faser und mit zusätzlicher mechanischer Sicherung gegen Absacken zu verarbeiten.

Der Werkstoff des druckfesten Einleimer richtet sich nach der Vorgabe des ψp W(mk) des Abstandshalter.

Die beschriebenen Paneele müssen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik dampfdiffusionsdicht ausgebildet sein. Durch konstruktive Maßnahmen muss verhindert werden, dass eine Durchfeuchtung sowie eine mechanische Zerstörung des Dämmstoffes eintritt.

Die Oberflächenveredelung der Aluminium-Verbundpaneele ist, wenn in den Positionsbeschreibungen nicht anders angegeben gemäß der Beschreibung in den "ZTV" auszuführen.

1.23 Abdichtung zum Baukörper Erforderliche Dichtungsprofile sind aus EPDM einzusetzen. Sie müssen in Beschaffenheit, Abmessung und Gestaltung dem vorgesehenen Verwendungszweck entsprechen. Ihre elastischen Eigenschaften müssen im vorkommenden Temperaturbereich den Anforderungen genügen. Für Versiegelungen sind elastisch bleibende Dichtstoffe auf Silikon- oder Polysulfidbasis zu verwenden. Die Versiegelung muss unter Berücksichtigung der konstruktiven Gegebenheiten innerhalb der vorkommenden Temperaturbereiche an den anschließenden Bauteilen so haften, dass sie - unter Berücksichtigung der zulässigen Dehnungsbewegungen der Bauteile - nicht von den Haftflächen abreißt. PVC-Profile dürfen nicht mit bitumenhaltigen Stoffen in Verbindung kommen. Bei der Abdichtung von Anschlussfugen mit elastischen Dichtstoffen sind die DIN 18540 und die Verarbeitungs-Richtlinien des Herstellers zu befolgen. Bei Abdichtung der Bauteile zum Baukörper mit Bauabdichtungsfolien ist die Auswahl nach deren Eigenschaften, geringe bzw. hohe Dampfdurchlässigkeit, entsprechend den jeweiligen Anforderungen vorzunehmen. Wird die Bauabdichtungsfolie verklebt, so müssen die Klebeflächen frei von Verunreinigungen und Fremdstoffen sein. Die Angaben des Herstellers sind zu beachten.

1.24 Feuchtigkeitsschutz Bei der Wärmedämmung eines Bauteils ist stets darauf zu achten, dass die dampfdichten Materialien auf der warmen Seite und die dampfdurchlässigen auf der kalten Seite angebracht werden. Baukörperanschlüsse sind fachgerecht abzudichten.

Seite 31 von 137

[Seite 34]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

D ie Abdichtung der Fenster-, Tür- und Fassadenelemente zum Baukörper ist mit Bauabdichtungsfolien bzw. abgekanteten Blechprofilen einschl. geeigneter dauerelastischer Versiegelungen inkl. Vorfüller zu angrenzenden Bauteilen herzustellen. Lage und Anordnung von Dampfsperren und Folien müssen wärme- und feuchttechnischen Erfordernissen entsprechen. Alle Flächen der Fassade müssen so entkoppelt, gedämmt und abgedichtet werden, dass an keiner Stelle (Flächen , Ecken, Randbereiche, Deckenbereiche und Fußpunkte etc.) unzulässiges Tau- bzw. Kondensatwasser anfällt. Zur Vermeidung von Tauwasser- und Schimmelpilzbildung auf raumseitigen Bauteiloberflächen darf die raumseitige Oberflächentemperatur von 12,6° C gemäß DIN 4108 bezogen auf 20° C Rauminnentemperatur und -5° C Außentemperatur, bei einer korrespondierenden Raumluftfeuchte von 50% nicht unterschritten werden. Die Mindestforderungen zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung im Bereich von Wärmebrücken sind gemäß DIN 4108 einzuhalten. Soweit die Anschlussausbildungen entsprechend dem Beiblatt 2 zur DIN 4108 ausgeführt werden, ist kein gesonderter Nachweis erforderlich. Für alle abweichenden Konstruktionen müssen die Mindestanforderungen nachgewiesen werden.

Die bauphysikalischen Einwirkungen durch das Raumklima und das Außenklima sind zu berücksichtigen. Die Anschlüsse zum Baukörper müssen den Anforderungen aus Wärme-, Schall- und Feuchteschutz gerecht werden. Die Anforderungen an die Anschlussfugenausbildung sind in DIN 4108-7, DIN 4109 sowie DIN 18355 und DIN 18533 enthalten. Für nähere Informationen wird der Leitfaden zur Montage der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren, Frankfurt a. M. empfohlen.

Die Anschlussfugenabdichtung vom Baukörper zum Element zur kalten Außenseite, sowie zur warmen Innenseite, ist entsprechend der Anforderungen aus dem Wärmeschutznachweis gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Bauanschlüsse auszuführen. Die nachfolgend spezifizierten Folien dienen als Elementabdichtungen. Folien sind vor Erstellung der Außenschale anzubringen. Materialdicke: min. 0,75 mm Folienbreite seitlich: ca. 250 mm Folienbreite oben: ca. 250 mm Folienbreite unten: ca. 250 mm

Sollten bedingt durch den Verwendungsort oder Art der Bauteile ein andere Funktion hinsichtlich der Beschaffenheit und Ausführung der Folien gefordert sein, wird dieses gesondert beschrieben.

1.25 Verankerung Fenster / Tür Die Verankerung von Fenster- und Türwänden hat gemäß DIN 18360 und den örtlichen Gegebenheiten statisch ausreichend zu erfolgen. Der Leitfaden zur Montage der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren, Frankfurt a. M, Stand 2020-03, Ziffer 3.1.2, Nr. 7, Seite 33 ist zu berücksichtigen.

1.26 Verankerung Glas-Aluminium-Warmfassade Die Verankerung der Fassadenpfosten erfolgt mittels zum System gehörender, toleranzausgleichender Konsolen aus Aluminium. Diese Konsolen werden jeweils in den Kopf und/oder Fußpunkten beziehungsweise an den Zwischendecken der Fassade angeordnet. Sie sind je nach Anforderung als Los- oder Festpunktaufhängung auszubilden.

Konstruktiv sind die Konsolen so auszubilden, dass sie eine zwängungsfreie Dilatation der Fassade gewährleisten. Gleichermaßen müssen Formänderungen des Baukörpers wie z.B. Deckendurchbiegungen ausgeglichen werden.

Die Befestigung der Konsolen am Baukörper erfolgt mittels Befestigungsmitteln aus Edelstahl und entsprechend ihrem speziellen Verwendungszweck angepassten und bauaufsichtlich zugelassenen Dübeln.

Alle Bauteile der Fassadenbefestigung müssen so ausgebildet sein, dass sie die auf die Fassade einwirkenden Kräfte sicher aufnehmen und auf das Tragwerk des Baukörpers übertragen.

1.27 Oberflächenbehandlung, Farb-Beschichtung (Pulver) Die Beschichtung der Aluminium-Profile und/oder -Bleche muss mit GSB International und/oder QUALICOAT gütegesicherten Pulver auf Polyesterbasis in einer Schichtdicke von mindestens 50 µm / bzw. nach Vorgaben des Nasslackherstellers, erfolgen. Der ausführende Beschichtungsbetrieb muss Inhaber des Gütezeichens der GSB International ("Gütegemeinschaft für die Stückbeschichtung von Bauteilen aus Aluminium", Franziskanergasse 6, D-73525 Schwäbisch Gmünd) oder des Gütezeichens der QUALICOAT (Verband für

Seite 32 von 137

[Seite 35]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

d ie Oberflächenveredelung e.V. (VOA) Laufertormauer 6, 90403 Nürnberg) sein. Für Metallbauelemente im einbaufertigen oder eingebauten Zustand sind die Empfehlungen für die visuelle Beurteilung von organisch beschichteten Oberflächen des VFF-Merkblatts AL.02 zu berücksichtigen. Farbton siehe ZTV 5.

1.28 Blitzschutz und Potentialausgleich Sämtliche Fassadenbauteile sind mit geeigneten leitenden Verbindungen zu versehen. Es müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • elektrisch leitende Verbindung
  • Verbindungsquerschnitt mind. 50 mm²
  • Verbindung gemäß DIN 18384, DIN 57185 und VDE 0185 bis hin zu den Anschlussfahnen der Blitzschutzanlage
  • Durchführung der Abnahmeprüfung und Vorlage eines schriftlichen Prüfberichts nach DIN 18384 Die Leistungen hierfür sind in die Einheitspreise der LV Positionen einzurechnen, eine separate Vergütung erfolgt nicht.

1.29 Elektrische Anschlüsse Falls im Positionsbeschrieb Türkonstruktionen Elektrokomponenten wie z.B. Türantriebe ausgeschrieben werden, sind diese in Abstimmung mit dem Gewerk Elektro auszuführen und einzubauen. Die Ausführung der Kabelanschlüsse sind individuell entsprechend der Einbausituation und Anordnung der externen Komponenten in Abstimmung mit dem Gewerk Elektro eigenverantwortlich festzulegen. Die Kabelführungen sind in der Türkonstruktion unsichtbar verlegt auszuführen und unten oder oben bis zum bauseitigen Übergabepunkt in der Decke herauszuführen. Notwendige Abzweig- und Steuerdosen, Motorschlosssteuerungen oder ähnliches sind unsichtbar im Zwischendeckenbereich zu installieren. Die v.g. Leistungen sind in die entsprechenden Positionen einzurechnen. Eine gesonderte Vergütung hierfür erfolgt nicht.

1.30 Leistungsabgrenzung AN Fassade / AN Elektroarbeiten: Leistung AN Fassade:

  • Lieferung der notwendigen Schaltpläne
  • Vorrichten von Bohrungen und Zugdrähten
  • Verkabelung im Türelement, freie Leitungsenden bis 15,00 m.
  • Wand-/ Deckenmontage der Komponenten wie Taster, Motorschlosssteuerungen, etc
  • Lieferung und betriebsfertige Montage aller Komponenten Türtechnik (z.B. Auslösetaster, etc.) und Kabelübergänge
  • Einziehen der Kabel innerhalb der Türkonstruktion für die jeweiligen zugehörigen Komponenten (einzukalkulierende max. Kabellänge 15 m) und bis zur Abzweigdose 230 V (max. Kabellänge 5,00 m); sowie Einbau der elektrischen Ein- bauteile innerhalb der Tür inkl. Schloss. Einschl. kompletter Verkabelung aller Komponenten, Abmanteln der Kabel und Leitungen, und Einbau der Abdeckun- gen der Zugkästen.
  • Eigenverantwortliche Funktionsprüfung, sowie zeitlich getrennte
  • Funktionsprüfung / Inbetriebnahme gemeinsam mit dem abnehmenden Sachverständigen
  • jeweilige Revisions- und Prüfunterlagen Leistung AN Elektro:
  • Elektrische Zuleitung 230 V mit Übergangsdose im Wand- und Deckenbereich, Auflegen der Zuleitung des AN auf die Übergangsdose,
  • Teilnahme an Sachkundigen-Abnahme und Inbetriebnahme

1.31 Leistungsabgrenzung AN Metallbekleidungen / AN Pfosten-Riegel-Fassade Die Metallbekleidungen (Decke und Wand) einschließlich sämtlicher Unterkonstruktionen, Befestigungsmittel, Anschluss- und Abschlusselemente werden durch den Auftragnehmer Metallbau hergestellt und montiert. Sämtliche Schnittstellen zwischen den Metallbekleidungen und den Pfosten-Riegel-Fassaden sind durch die beteiligten Auftragnehmer eigenverantwortlich zu koordinieren und abzustimmen. Hierzu zählt insbesondere die Abstimmung von Anschlussdetails, Befestigungspunkten, Toleranzen, Fugenverläufen sowie die Sicherstellung der luft-, wind- und schlagregendichten Anbindung der Bauteile. Der hieraus resultierende Koordinations-, Planungs- und Abstimmungsaufwand ist vollständig in die Einheitspreise einzukalkulieren. Gesonderte Vergütungen hierfür werden nicht gewährt.

1.32 Abschlussarbeiten 5 AT vor der Übergabe des Gebäudes an den Bauherrn, sind die Schutzmaterialien (Folien etc.) zu entfernen, die Drückergarnituren zu

Seite 33 von 137

[Seite 36]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

m ontieren und in einer Endkontrolle zu reinigen und zu überprüfen. Die Türschließer sind auf Funktion zu überprüfen und einzustellen. Alle Dichtungen sind einzusetzen, die Schlösser und beweglichen Beschläge zu ölen bzw. einzufetten. Die leichte Gängigkeit der Türelemente ist herzustellen. Alle Boden-/ Wandtürstopper sind zu montieren. Alle Verpackungsmaterialien sind ordnungsgemäß zu entsorgen. Der separate Arbeitseinsatz ist in die Einheitspreise einzukalkulieren.

Seite 34 von 137

[Seite 37]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

F assadenarbeiten - 2. Verglasung

2.1 Glasvorstatik AG-seitig Als Kalkulationsgrundlage wurde von Seiten AG für exemplarische Glasscheiben eine Glasvorstatik beigelegt. Diese Glasvorstatik dient als Hilfestellung zur Kalkulation der EPs der Verglasung. Die Verglasungstypen sind in ZTV "Glastypen" definiert und den einzelnen Positionen zugeordnet.

2.2 Allgemeine Angaben Die Verglasung soll farbneutral ausgeführt werden, die Gläser sind vor der Ausführung zu bemustern. Randverbund thermisch verbessert, Farbe: schwarz, UV beständig

Für die Verglasung gelten: · die einschlägigen Normen · die Richtlinien und Empfehlungen der Fachverbände · die Verarbeitungsvorschriften bzw. -Richtlinien von Glashersteller und Aluminium-System-Hersteller.

Auf die Beachtung der beiden letztgenannten Unterlagen und gegebenenfalls eine Abstimmung mit den Glas-Herstellern wird im Hinblick auf deren Garantieleistungen ausdrücklich hingewiesen. Die Verglasung erfolgt allseitig im Falz zwischen inneren und äußeren EPDM Dichtprofilen. Bevorzugt anzuwenden sind, entsprechend den technischen Gegebenheiten des Verglasungssystems, folgende Ausführungen: · Umlaufende, nur in Feldmitte oben stumpf gestoßene Dichtprofile · Auf Maß vorgefertigte vulkanisierte Dichtungsrahmen.

In allen anderen Fällen durch maßgenau zugeschnittene und zugspannungsfrei eingebaute gerade Längen, mit besonderen Vorkehrungen zur Abdichtung der Ecken durch Verkleben der Stöße oder durch zusätzliche Hinterlegung mit Dichtstoffen.

2.3 Besondere Hinweise: 1.) Türverglasungen bis zu einer Höhe von 2 m, von der Standfläche gemessen, müssen aus einem Sicherheitsglas bestehen. Bei Isolierglas sind beide Scheiben mit Sicherheitsglas auszuführen. Sicherheitsglas ist Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG) gemäß DIN 18361 "Verglasungsarbeiten", Abschnitt 2.3.6.3. Drahtglas ist kein Sicherheitsglas.

2.) Festverglasungen müssen bis zu einer Höhe von 2 m, unabhängig von evtl. Riegelteilungen, ebenfalls ausnahmslos mit einem Sicherheitsglas versehen werden, sofern sie sich im Verkehrsbereich befinden. Dies gilt für die Glasauswahl der Angriffsseite, von der ein Zugang möglich ist. Ist wie bei Türverglasungen eine beidseitige Angriffsseite gegeben, sind bei Isolierglas beide Seiten mit Sicherheitsglas auszuführen.

3.) Für Absturz-Verglasungen, die einen Höhenunterschied von mehr als 1,00 m sichern, sind mit einer absturzsichernden Verglasung entsprechend der DIN 18008-4 zu versehen. Die Festlegung, bis zu welcher Höhe von der Standfläche aus, eine absturzsichere Verglasung benötigt wird, ist der entsprechenden Bauordnung des zuständigen Bundeslandes zu entnehmen.

4.) Die Glasstärke der jeweiligen Scheiben ist entsprechend der Forderung z.B. DIN 18008 bzw. der zu erwartenden Belastung zu dimensionieren. Die Verglasung ist sach- und fachgerecht nach DIN 18361 - Verglasungsarbeiten - nach VOB und den Informationsschriften des Institutes des Glaserhandwerkes für Verglasungstechnik und Fensterbau, Hadamar, durchzuführen. Bei der Abdichtung von Isolierglasscheiben ist darauf zu achten, dass bestimmte Anforderungen, die an den Glasfalz bezüglich der Abmessung gestellt werden, einzuhalten sind (DIN 18545). Bei der Verglasung von Mehrscheibenisolierung sind in allen Fällen die Vorschriften der Isolierglashersteller zu beachten.

2.3 Verglasung mit Dichtstoffen Zur Anwendung kommen Dichtstoffe, die alterungs- und witterungsbeständig sein sollen. Sie sind je nach Beanspruchung plastisch oder dauerelastisch und müssen in den Eigenschaften und dem Verwendungszweck den Anforderungen nach DIN 18540, Blatt 3,

Seite 35 von 137

[Seite 38]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

e ntsprechen. Die Dichtmittel für Verglasungen und Abdichtung sind Einkomponenten-Dichtstoffe, die sofort verarbeitungsfähig sind, oder Zweikomponenten-Dichtstoffe, die kurz vor der Verarbeitung gemischt werden. Die Nassverglasung ist gemäß der "Tabelle zur Ermittlung der Beanspruchungsgruppen zur Verglasung von Fenstern" herausgegeben vom Institut für Fenstertechnik e.V. Rosenheim, durchzuführen.

2.4 Druckverglasung, Dichtprofile Für die Verglasung kommen vierseitig umlaufende Dichtprofile aus APTK (EPDM) zum Einsatz. Dieser Kunstkautschuk muss wetter- und ozonbeständig, widerstandsfähig gegen atmosphärische Einflüsse, die UV-Strahlen, Wärmedampf und Feuchtigkeit sein.

Die Alterungsbeständigkeit und Dauerelastizität, wie der Druckverformungstest, muss den Prüfbedingungen nach DIN 7863 und NAAMM- Spezifikation entsprechen. Bei der Verglasung mit Dichtprofilen ist nach den Richtlinien des Glaserhandwerks der Glasfalz zu belüften. Bohrungsöffnungen, Kerbstellungen bei Eckverbindungen, Gehrungen, Stöße und Kreuzungspunkte müssen wasserdicht abgedichtet werden. Die gezielte, nach außen führende Entwässerung ist unter den nach DIN 18055, auftretenden Beanspruchungen zu gewährleisten. Die Glasleisten sind entsprechend den Verglasungsanweisungen des Systemherstellers auf die Glasscheibendicke optimal abzustimmen.

2.5 Klotzung Glasscheiben, Paneele und Füllungen sind nach den "Klotzungsrichtlinien für ebene Glasscheiben" des Institutes des Glaserhandwerks für Verglasungstechnik und Fensterbau, Hadamar, zu verklotzen. Je nach Füllungsart und Einbaufalz ist mit dem Stand der Technik entsprechenden Klötzen von mindestens 10 cm Länge eine einwandfreie und fachgerechte Verklotzung durchzuführen. Es ist für eine ebene Klotzunterlage (Klotzbrücke) zu sorgen. Der Abstand der Klötze zur Falzecke muss eine Klotzlänge betragen.

2.6 Verschiedene Stoffe Werden verschiedene Stoffe miteinander kombiniert, so muss durch geeignete Maßnahmen gewährleistet sein, dass keine Korrosion oder andere ungünstige Eigenschaften auftreten. Bei Dehnungsfugenausbildung ist dafür zu sorgen, dass Dilatation geräuschlos vor sich gehen kann und Fugen mit geeigneten Dichtstoffen abgedichtet werden.

2.7 Sonstige Regelungen Sind die Glaslasten in einer P-R-Fassade für verdeckt befestigte Riegelverbinder zu groß (sichtbare Verschraubungen am Riegel sind nicht zugelassen) ist ein Sonderglasträger aus Edelstahl (z.B. Kreuzträger) verdeckt in den Falzraum einzusetzen. Die Kosten sind in die Verglasung mit einzurechnen.

Die Art der Verglasung ist vom Glashersteller schriftlich genehmigen zu lassen, insbesondere in Anbetracht der Garantiebedingungen. Diese Genehmigung ist mit den Ausführungsplänen dem AG vorzulegen. Das Auswechseln einer Scheibe darf keine großen Schwierigkeiten hervorrufen.

Der Einbau von Paneelen erfolgt sinngemäß der Verglasung. Bei der Isolierglaswahl ist darauf zu achten, dass das System mit zwei voneinander unabhängig wirkenden Dichtungen verbunden ist.

Weiterhin muss gewährleistet sein, dass die Ecken des Abstandhalteprofils gebogen und nicht gesteckt oder geknickt sind. Auf eine saubere Eckführung ist zu achten. Das Abstandhalteprofil mit nur einer Steckstelle an der Glasscheibe oben. (Vorgabe der Einbaurichtung auf dem Glasaufkleber erforderlich)

Die Entwässerung und die Belüftung des Falzraumes muss gewährleistet sein. Eingedrungenes Niederschlagswasser muss indirekt, durch eine verdeckt liegende Nut, nach außen gelangen können. Die Entwässerung des Glasfalzes wird in Verbindung mit der Entwässerung der gesamten Konstruktion vorgenommen.

Bei den Glasstößen mit Versiegelungsfuge ist die Oberfläche glatt und gleichmäßig abzuziehen. Das Material aus Silicon muß mit dem Randverbund der Scheibe verträglich sein. Es dürfen keine Blasen oder Unebenheiten ablesbar sein.

Die Glaskanten sind umlaufend Feingeschliffen (KGN) mit gefasten Kanten auszuführen. Sämtliche Türverglasungen sind außen und innen mit VSG - mind. 8 mm dick - auszuführen, falls nicht anders im LV ausgewiesen.

Seite 36 von 137

[Seite 39]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

F ür sämtliche Glastypen sind Prüfzeugnisse vorzulegen. Die ausgewiesenen technischen und bauphysikalischen Werte und die ausgewiesenen Glasdicken sind vom AN eigenverantwortlich zu überprüfen. Erforderliche Änderungen sind vom AN kostenneutral auszuführen. Es gelten die ausgewiesenen Verglasungstypen, einschließlich den Ergänzungen in den Leistungs- und Positionsbeschreibungen. Zwischen der Beschichtung und dem Randbereich des Isolierglasverbundes darf kein sichtbarer Spalt sein. Damit eine optische Beulenfreiheit gegeben ist, muss die stärkere Scheibe der Isolierglaseinheit nach Außen verlegt werden. Die Durchbiegungen aus der Konstruktion sind aufzunehmen. Die erhöhten Windbelastungen an den Gebäudeecken ist bei der Glasdickenberechnung zu berücksichtigen. Die Klimalasten sind mit einem innenseitig nicht ventilierten Blendschutz und den tatsächlichen Absorptionswerten der Isolierglaseinheit zu berücksichtigen. Insbesondere bei kleinen Glasscheiben bzw. durch Vorgaben des Glaslieferanten kann es erforderlich werden, dass ESG-H bzw. TVG Scheiben verwendet werden müssen. Der erforderliche Mehrpreis ist in die Position mit einzurechnen. Auf die UV- Beständigkeit des Randverbundes wird hingewiesen. Die vom Architekten gewünschten Glas- Farbproben der verschiedenen Glashersteller (mind. 3 verschiedener Basisglashersteller) sind vor Ausführung und Bestellung zur Freigabe vorzulegen. Die vom Architekten freigegebene Verglasung ist mit dem Angebotspreis abgedeckt.

Bei Einscheibensicherheitsgläsern (ESG) dürfen im eingebauten Zustand keine Aufhängepunkte sichtbar sein. Es ist eine horizontale Vorspannung vorzunehmen. Einscheibensicherheitsgläser sind grundsätzlich als "ESG-H" = heißlagergetestetes Einscheibensicherheitsglas, nach MVVTB, einschließlich der hierin enthaltenen Anlage A 1.2.7/2 mit b= 3,8 (Bezugszeitraum 50 Jahre) nach DIN EN 1990:2010-12 auszuführen. Eine Fremdüberwachung für den Herstellungsprozess wird zwingend vorgeschrieben und ist mit dem RAL-Gütezeichen ESG-HF nachzuweisen. Sollte es dennoch zu Spontanbrüchen durch Nickelsulfid Einschlüsse kommen gilt dies als Gewährleistungsschaden. Die ESG-Scheibe ist mit einem eingebrannten Stempel zu kennzeichnen. Der Stempel muss unten links von innen gesehen im eingebauten Zustand sichtbar angebracht werden. Die zulässigen Abweichungen der Geradheit der ESG-Scheiben dürfen maximal 50% der in der "Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von vorgespanntem Glas (ESG)" angegebenen Werte betragen. Vom AN ist die Abstimmung mit der vorgesehenen Konstruktion so vorzunehmen, dass die geforderten Gesamtschalldämmwerte eingehalten werden. Das Vorhaltemass muss mind. 2dB betragen. Schallschutzgläser sind mit Schallschutzfolien auszuführen. Das Verwenden von Gießharz erfordert die Zustimmung der Planer und wird nur in Ausnahmefällen zugelassen. Freistehende Scheibenkanten, oder Scheibenkanten die stumpf zueinander versiegelt werden sind poliert (KPO) mit gefasten Kanten auszuführen. Die Glaskanten von Gläsern die einer erhöhten Wärmewechsel- belastung durch Schlagschatten bzw. Wärmestau ausgesetzt sind, sind zu schleifen (KGN). Scheibenversätze sowie Folienüberstände bzw. gequetschte PVB Verbundfolien bei VSG- Scheiben werden nicht zugelassen Es dürfen keine kantenbeschädigten Scheiben eingebaut werden. Der Randverbund der Isolierglaseinheiten ist grundsätzlich als thermisch verbesserter Randverbundsystem auszuführen. Randverbund nach DIN 4108-4, Anhang C mind. aus A4-Edelstahl mit Dämmbeschichtung. Mit Zustimmung bzw. auf Anforderung durch den Architekten/Fachplaner kann ein Kunststoffrandverbund (PSI <(=) 0,031 für thermisch getrennte Al-Profile und einer 3-fach Isolierverglasung) eingesetzt werden. Sowohl ein Edelstahlrandverbund als auch ein Kunststoffrandverbund ist kalkulatorisch zu berücksichtigen. Für einen späteren Glasaustausch ist es erforderlich, dass ein gut leserlicher Rollenstempel auf dem Randverbund den Glashersteller, die Glasbezeichnung, den Scheibenaufbau mit Angabe der Folien und Beschichtungen, die Glasgrösse und das Herstelldatum angibt. Bei versiegelten Glasstoßfugen und Glasecken ohne Pressleisten ist der Falzhohlraum optisch durchgehend schwarz auszuführen. Es ist eine entsprechende Emaillierung zur Abdeckung vorzusehen. Werden Gläser mit Alarmspinnen verwendet sind diese immer an der gleichen Stelle, oben links, anzubringen. Die Kabel verdeckt in der Konstruktion verlegt, im Glasfalz verlötet und mit einem Schrumpfschlauch gegen Feuchtigkeit geschützt. Ausserhalb der Konstruktion ist eine Kabellänge von mind. 6m zu berücksichtigen. Für die bauaufsichtlichen Zulassungen ist über sämtliche Verglasungen der Nachweis zu führen. Die erforderlichen Zustimmungen sind durch den AN zu erwirken.

  • Hinweise zu den erforderlichen Feuerwiderstandsforderungen und Feuerwiderstandsfähigkeiten.
  • Konstruktionszeichnungen, einschließlich der wichtigsten Detailbereiche
  • Spezifikation der gewählten Glasmaterialien
  • Hinweise zur erforderlichen Eigenüberwachung bei der Glasherstellung und bei der Glasverarbeitung.
  • Hinweise zur erforderlichen Fremdüberwachung bei der Glasherstellung.
  • Da Glas im Bauwesen weitgehend noch nicht durch Anwendungs- und Konstruktionsnormen geregelt ist, sind beim anstehenden

Seite 37 von 137

[Seite 40]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

B auvorhaben ggf. Zustimmungen im Einzelfall nach LBO erforderlich. Diese müssen rechtzeitig und weit vor den Einbauterminen bei der obersten Baurechtsbehörde des jeweiligen Bundeslandes beantragt werden.

Folgende Regelwerte des DIBt sind zu beachten:

  • Allgemeines Merkblatt zur Erlangung der Zustimmung im Einzelfall.
  • Zusammenfassung der wesentlichen Anforderungen an absturzsichernde Verglasungen im Rahmen von Zustimmungen im Einzelfall
  • Zusammenfassung der wesentlichen Anforderungen an zustimmungspflichtige Vertikalverglasungen
  • Zusammenfassung der wesentlichen Anforderungen an zustimmungspflichtige Überkopfverglasungen
  • Zusammenfassung der wesentlichen Anforderungen an Verwendbarkeitsnachweise von Glashaltern im Rahmen von Zustimmungsverfahren des jeweiligen Bundeslandes.

Vom AN ist ein rechnerischer Nachweis des Uw-Wertes, unter Berücksichtigung der tatsächlichen Flächenanteile der Verglasung und des Rahmens und des tatsächlichen, längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten des Glas-Randverbundes vorzulegen. Die Kosten sind in die EPs einzurechnen.

Seite 38 von 137

[Seite 41]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

F assadenarbeiten - 3. Glastypen

Die nachfolgende Glasvordimensionierung dient ausschließlich als Kalkulationsgrundlage und der Überprüfung der grundsätzlichen Umsetzbarkeit der geforderten bauphysikalischen Eigenschaften.

Sie ersetzt weder die prüffähige statische Berechnung noch die Festlegung des endgültigen Glasaufbaus. Diese sind im Zuge der Werk- und Montageplanung durch den Auftragnehmer in Abstimmung mit dem Glashersteller zu erstellen und, soweit erforderlich, dem zuständigen Prüfingenieur zur Genehmigung vorzulegen.

Glastyp GT1 Einbauort: Fassade EG, Festverglasung außen

Ug-Wert: ≤ 0,6 W/m²K g-Wert: 0,40

Aufbau beispielhaft: Glas außen 6 mm ESG (Floatglas), oder glw. SZR 1 16 mm, Füllung 90 % Argon, oder glw. Glas Mitte 6 mm ESG (Floatglas), oder glw. SZR 2 16 mm, Füllung 90 % Argon, oder glw. Glas innen 10,76 mm VSG aus 2 × 5 mm ESG (Floatglas) mit 0,76 mm PVB-Folie, oder glw.

Hinweis: Die vom Auftraggeber vorgegebenen Glasvordimensionierungen beziehen sich ausschließlich auf die wesentlichen Regeltypen und dienen der Kalkulation. Für alle Glastypen ohne Vorgabe des Auftraggebers hat der Auftragnehmer die erforderlichen Nachweise und Bemessungen eigenverantwortlich zu erstellen und dem Auftraggeber auf Verlangen vorzulegen. Diese Glastypen sind in den Positionen mit dem Hinweis „gem. ZTV / Berechnung AN“ gekennzeichnet.

Seite 39 von 137

[Seite 42]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

F assadenarbeiten - 4. Ausfachungen

Ausfachung Verbundpaneel Ausführung als wärmegedämmtes Verbundpaneel zur Integration in die Pfosten-Riegel-Fassade.

Aufbau:

  • Innenschale: Aluminiumblech, Dicke ca. 2 mm
  • Dämmkern: Mineralwolle, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ ≤ 0,035 W/(mK)
  • Außenschale: Aluminiumblech, Dicke ca. 2 mm

Dicke: Gemäß jeweiliger Leistungsposition, in der Regel ca. 80 mm.

Ausführung mit thermisch verbessertem Abstandhalter beziehungsweise konstruktiv gleichwertiger thermischer Trennung entsprechend dem angebotenen Pfosten-Riegel-Fassadensystem.

Oberfläche Aluminiumschalen: Pulverbeschichtung sämtlicher sichtbarer Aluminiumoberflächen in RAL-Farbton nach Wahl des AG. Ausführung gemäß: „ZTV Fassadenarbeiten – 5. Projektspezifische Vorgaben“.

Technische Anforderungen:

  • Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit des Dämmkerns: λ ≤ 0,035 W/(mK)
  • Einspanndicke: entsprechend den Anforderungen des angebotenen Pfosten-Riegel-Systems, ca. 46 mm bzw. gleichwertig.

Die Paneelkonstruktion ist hinsichtlich Einspannung, Befestigung und Anschlussausbildung auf das angebotene Pfosten-Riegel-System abzustimmen. Die Innenschale ist konstruktiv so auszubilden, dass eine dauerhaft formstabile und funktionsgerechte Aufnahme innerhalb der Fassadenkonstruktion gewährleistet ist. Erforderliche Kantungen, Verstärkungen, Eckausbildungen sowie konstruktive Maßnahmen zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit und Gebrauchstauglichkeit sind Bestandteil der Leistung des AN.

Seite 40 von 137

[Seite 43]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

F assadenarbeiten - 5. projektspezifische Vorgaben

Farbbestimmung Metallbauarbeiten Farbton außen / innen: Folgende Farben sollen zur Kalkulation angenommen werden:

RAL 8015 "Kastanienbraun" matt, Glanzgrad ca. 30-40%,

Eine finale Farbfestlegung erfolgt im Rahmen der Bemusterung. Die Farben sind erst nach Bestätigung durch den AG freigegeben.

Betätigungen/Handhaben Fenster: C-0, oder glw. Türbänder: C-0, oder glw. Betätigungen/Handhaben Türen: Inox (Edelstahl), oder glw.

Der endgültige Farbton wird nach Auftragserteilung bekannt gegeben. Alle Profile und Aluminiumpaneele erhalten den gleichen Farbton.

Technische Vorgaben und bauphysikalische Anforderungen Soweit in den Leistungsbeschreibungen für einzelne Positionen keine anderen Angaben erfolgen, gelten die nachstehenden Vorgaben:

Anforderungen an die Bauteile Die entsprechenden Nachweise sind nach Aufforderung durch den AG diesem in schriftlicher Form vorzulegen. Der AN hat im Rahmen seiner EG-Konformitätserklärung die Übereinstimmung seines Produkts mit den jeweiligen Anforderungen nach DIN EN zu erklären.

Die nach genannten Werte beziehen sich auf Standardelemente. Gegebenenfalls können andere Elementformen/Öffnungsvarianten oder Profilkombinationen abweichende Klassifizierungen haben.

Bauphysikalische Anforderungen Wärmeschutz, Tauwasserschutz: Wärmeschutz gemäß DIN 4108 und DIN EN ISO 10077, sowie nach der neuesten GEG. Siehe auch beiliegender Bauteilkatalog.

P/R-Fassade außen: Verglasung: Ug ≤ 0,60 W/m²K Gesamtwert Fassade: Ucw ≤0,9 W/m²K

Einsatzelemente: Außentüren: UD ≤1,4 W/m²K Automatikschiebetür außen: UD ≤1,8 W/m²K Verbundpaneele: Up ≤ 0,6 W/m²K

Für sämtliche Fassadenbereiche sind Wärmeschutznachweise mit Tauwassernachweis gemäß der GEG zu führen und vor Ausführungsbeginn zur Prüfung vorzulegen. Die Kosten für die Nachweise sind in den angebotenen Preisen enthalten, eine separate Vergütung ist ausgeschlossen.

Lage und Anordnung von Dampfsperren und Folien müssen den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Die Abdichtungen zum Baukörper sind luft- und feuchtigkeitsdicht, sowie raumseitig dampfdicht herzustellen.

Für die Fassadenkonstruktionen sind Isothermenberechnungen zu erstellen, um den Wärmeschutz und die Tauwasserfreiheit nachzuweisen. Die Nachweise sind vor der Werkstattplanung im Zuge der Detailplanung anzufertigen und rechtzeitig zur Prüfung und Freigabe zu übergeben

Nachweis sommerlicher Wärmeschutz: g-Wert Verglasung: g ≤ 0,4

Seite 41 von 137

[Seite 44]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Schallschutz nach DIN EN 20140 T3 und DIN 4109, bewertetes Schallschutzmaß*:

Außentüren aus Titel 03: - keine Anforderungen - P/R-Fassade außen: - keine Anforderungen - P/R-Fassade innen: - keine Anforderungen -

*Hinweis: Das flächengewichtete, bewertete Gesamtschalldämm-Maß Rw wird aus den Werten des jeweiligen Prüfzeugnisses ohne weiteren Zuschlag eines Vorhaltemaßes berechnet

Technische Anforderungen gemäß DIN EN 13830:

Fassade außen: Die max. Durchbiegung der Fassadenteile ist auf L/200 bzw. 15 mm begrenzt. Die Eigenlast ist nach DIN EN 1991-1-1 zu bestimmen. Luftdurchlässigkeit nach EN 12153 Klassifizierung: AE Schlagregendichtigkeit nach EN 12155 Klassifizierung: RE 1200 Stoßfestigkeit, Belastung von außen, DIN EN 14019 Klassifizierung: E 5 Widerstand gegen Windlasten EN 12179 Klassifizierung Warmbereich: ±2.000 Pa Widerstand gegen Windlasten EN 12179 Klassifizierung Kaltbereich: ±1.000 Pa Einbruchhemmung nach DIN EN 1627 Klassifizierung: RC 2N

Türelemente außen: Luftdurchlässigkeit nach DIN EN 12207 Klassifizierung: 2 Schlagregendichtheit nach DIN EN 12208 Klassifizierung, Prüfverfahren A: 4A Widerstandsfähigkeit bei Windlast nach DIN EN 12210 Klassifizierung: B2 Stoßfestigkeit nach DIN EN 13049 Klassifizierung: 1 Bedienkräfte nach DIN EN 12217 Klassifizierung: 2 Mechanische Festigkeit nach DIN EN 1192 Klassifizierung: 3 Dauerfunktion nach DIN EN 12400 Klassifizierung: 5 Einbruchhemmung nach DIN EN 1627 Klassifizierung: RC2-N

Seite 42 von 137

[Seite 45]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

F assadenarbeiten - 6. P-/R-Fassade als wärmegedämmtes selbsttragendes Aluminium Fassaden-System

als Pfosten-Riegel-Konstruktion mit einer inneren und äußeren Ansichtsbreite von ca. 50 mm.

Konstruktionsmerkmale: Die Konstruktion ist, entsprechend den Füllungsdicken, mit Aluminium-Andruckprofile von außen abzudichten.

Tragwerk: Das Tragwerk der Fassaden-Konstruktion besteht aus rechteckigen Mehrkammer-Hohlprofilen. Die tragenden Profile sind raumseitig angeordnet. Alle Profilkanten sind gerundet. Die Riegelprofile werden ausgeklinkt und überlappen im Kreuzungspunkt den Pfosten, um eventuell auftretende Feuchtigkeit sicher abzuleiten. Horizontale Stöße bei mehrgeschossigen Fassaden sind mit - zum System gehörenden - Stoßverbindern und Stoßstücken auszuführen. Für vertikale Dehnungs- und Montagestöße sind entsprechende systemseitige Alu-Einschubprofile und Halbschalen sowie Dehnungsstoß-Dichtstücke einzusetzen.

Verglasung / Einsatzelemente: Alle Glasscheiben - auch die der Einsatzelemente - sind in der gleichen Ebene angeordnet. Die raumseitigen Verglasungsdichtungen aus witterungsbeständigem schwarzem EPDM haben in den Pfosten und Riegeln ungleiche Bauhöhen (ca. 6 mm Versatz). Außen werden zwei Einzeldichtungen aus witterungsbeständigem schwarzem EPDM mit 5 mm Höhe angeordnet. Stoßbereiche (Pfosten/Riegel) sind mit Dichtungskreuzen aus EPDM auszuführen. Segmentierte Bereiche und Dachverglasungen sind grundsätzlich mit zwei Einzeldichtungen und einem Butyl-Dichtband auszuführen.

Belüftung: Die Falzgrundbelüftung sowie der Dampfdruckausgleich erfolgen über die vier Ecken eines jeden Scheibenfeldes in den Pfostenfalz. Für eine feldweise Entwässerung und Belüftung sind in den Aluminium-Andruckprofilen, Deckschalen und Dichtungen entsprechende Öffnungen vorzusehen.

Profilansichtsbreiten: Pfosten, Montagepfosten, Riegel ca. 50 mm

Profilbautiefen: Pfosten: ca. 150 mm Riegel: ca. 155 mm Deckschale (Pfosten): ca. 20 mm Deckschale (Riegel): ca. 15 mm Andruckprofil für Brüstungssicherung: ca. 45 mm

Seite 43 von 137

[Seite 46]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

F assadenarbeiten - 7. Aluminium-Türelemente

7.1 Türliste Die beigefügte Türliste gibt einen Überblick über die vorgesehenen Türanlagen sowie deren wesentliche Ausstattungsmerkmale.

Die angegebenen Maße sind Planmaße. Sie entbinden den AN nicht von der Verpflichtung zur eigenverantwortlichen Maßkontrolle anhand der aktuellen Planunterlagen sowie des Aufmaßes vor Ort. Die Konstruktionen sind erforderlichenfalls an die tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Die in der Türliste dargestellten Kombinationen unterschiedlicher Ausstattungsmerkmale und Sonderfunktionen sind durch den AN hinsichtlich technischer Umsetzbarkeit, Zulässigkeit sowie gegebenenfalls erforderlicher Verwendbarkeits- und Eignungsnachweise zu überprüfen. Erkennbare Unstimmigkeiten, fehlende Angaben oder technisch nicht umsetzbare Kombinationen sind mit Angebotsabgabe schriftlich anzuzeigen. Der AN hat im Rahmen der Werk- und Montageplanung auf Grundlage der Planungsunterlagen des AG eine ausführungsreife Türliste einschließlich sämtlicher technischer Angaben zu erstellen und dem AG zur Prüfung vorzulegen. Mehrere Abstimmungs- und Prüfschleifen sind einzukalkulieren.

7.2 Baumaße / Aufmaß Die im Leistungsverzeichnis und in den Türlisten angegebenen Maße beziehen sich auf:

  • Breite: Rohbauöffnungsbreite
  • Höhe: Oberkante Fertigfußboden bis Unterkante Rohbausturz

Das Aufmaß ist durch den AN eigenverantwortlich am Bau zu nehmen und in die Kalkulation einzubeziehen. Werden Rohbaumaße oder Ausführungen festgestellt, die außerhalb der zulässigen Toleranzen nach DIN 18202 liegen oder die vorgesehene Ausführung beeinträchtigen können, ist der AG unverzüglich schriftlich zu informieren. Sofern aufgrund des Bauablaufs eine Fertigung vor endgültigem Aufmaß erforderlich wird, sind die zulässigen Bautoleranzen nach DIN 18202 bei Planung, Konstruktion und Fertigung zu berücksichtigen.

7.3 Fluchtwege und lichte Durchgangsbreiten Sämtliche Anforderungen aus Landesbauordnung, Baugenehmigung, Arbeitsstättenrecht, Barrierefreiheit sowie den einschlägigen technischen Regelwerken sind einzuhalten. Die in den Planunterlagen und Türlisten angegebenen lichten Durchgangsbreiten sind dauerhaft nachzuweisen. Notausgangs- und Paniktüren sind einschließlich sämtlicher Beschläge, Schlösser, Verschlüsse und Betätigungseinrichtungen als aufeinander abgestimmte und zugelassene Gesamtkonstruktion entsprechend den jeweiligen Anforderungen auszuführen. Die angegebenen lichten Durchgangsbreiten beziehen sich auf den nutzbaren Durchgang bei einem Türöffnungswinkel von 90°.

7.4 Konstruktion Ausführung als wärmegedämmte Aluminium-Türkonstruktion einschließlich aller erforderlichen Verstärkungen, Verbindungsmittel und systembedingten Zusatzkomponenten.

Die Systemwahl hinsichtlich Profilaufbau, Profilgeometrie, Bautiefe und konstruktiver Ausbildung obliegt dem AN.

Die Konstruktion muss sämtliche Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses hinsichtlich Standsicherheit, Gebrauchstauglichkeit, Wärmeschutz, Dauerhaftigkeit sowie Gestaltung erfüllen.

7.5 Gestalterische Anforderungen Außen flächenbündige Türkonstruktion. Außen umlaufende Schattenfuge zwischen Flügel und Rahmen mit einer Breite von ca. 5 bis 10 mm. Die Konstruktion ist hinsichtlich Profilgeometrie, Ansichtsbreiten und Detailausbildung so auszubilden, dass ein schlankes und dem architektonischen Gesamterscheinungsbild entsprechendes Erscheinungsbild entsteht.

7.6 Profilabmessungen Die in den Planungsgrundlagen dargestellten Ansichtsbreiten beschreiben das angestrebte Erscheinungsbild.

Seite 44 von 137

[Seite 47]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

G eringfügige systembedingte Abweichungen sind zulässig, sofern die technische und gestalterische Gleichwertigkeit nachgewiesen wird.

7.7 Oberfläche Aluminiumbauteile Pulverbeschichtung sämtlicher sichtbarer Aluminiumbauteile in RAL-Farbton nach Wahl des AG. Ausführung entsprechend den Anforderungen der projektspezifischen Vorgaben und ZTV Fassadenarbeiten.

7.8 Bänder Türbänder für Objektbereiche mit hoher Nutzungsfrequenz. Die Bänder sind entsprechend Türgröße, Türgewicht, Beanspruchung und den Anforderungen des eingesetzten Türsystems auszulegen. Die Bänder müssen dreidimensional verstellbar sein. Anzahl, Dimensionierung und Befestigung sind nach statischen, konstruktiven und nutzungsbedingten Erfordernissen auszuführen.

7.9 Verglasung Verglasungen gemäß den Anforderungen der jeweiligen Leistungspositionen. Der Glasaufbau ist unter Berücksichtigung der bauphysikalischen Anforderungen, der Glasstatik sowie der geltenden Normen und Vorschriften durch den AN festzulegen. Erforderliche Nachweise sind durch den AN zu erbringen.

7.10 Paneelfüllungen Türfüllungen als flügelüberdeckende Konstruktion. Aufbau und Materialwahl sind systemspezifisch frei wählbar, sofern sämtliche Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses erfüllt werden. Die Füllungen müssen die Anforderungen an Wärmeschutz, Dauerhaftigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Standsicherheit erfüllen. Die in den projektspezifischen Vorgaben genannten energetischen und brandschutztechnischen Anforderungen sind einzuhalten.

7.11 Türausstattung, Türtechnik und Zubehör Beschläge, Schlösser, Türschließer, Feststellanlagen, Drehtürantriebe sowie sonstige Türausstattungen werden in den jeweiligen Leistungspositionen beschrieben und abgerechnet. Die Türen sind einschließlich sämtlicher zur vorgesehenen Ausstattung erforderlicher Vorbereitungen, Verstärkungen, Fräsungen, Befestigungspunkte, Kabelübergänge, Leerrohre, Kabelkanäle und sonstiger konstruktiver Maßnahmen auszuführen. Der hierfür erforderliche Aufwand ist in die jeweilige Türposition einzukalkulieren. Sämtliche Türsysteme sind hinsichtlich Profilgeometrie und Konstruktion so auszulegen, dass die vorgesehenen elektrischen und sicherheitstechnischen Komponenten ohne nachträgliche konstruktive Änderungen integriert werden können.

7.12 Befestigung, Anschlüsse und Entwässerung Sämtliche Befestigungen, Lastabtragungen und Anschlüsse an angrenzende Bauteile beziehungsweise Unterkonstruktionen sind Bestandteil der Leistung des AN und entsprechend den statischen und konstruktiven Erfordernissen auszulegen. Erforderliche Entwässerungs- und Belüftungseinrichtungen sind systemgerecht auszubilden. Eine dauerhafte Beeinträchtigung der Konstruktion durch anfallendes Wasser ist auszuschließen.

Seite 45 von 137

[Seite 48]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

F assadenarbeiten - 8. Aluminium-Türelemente - Drücker-/Wechselgarnituren

Garnitur entsprechend Türanforderung, Ausgelegt für Objektbereich nach DIN 18255, Klassifizierung nach DIN EN 1906. Die Ausführungsart der Türdrücker ist nach brandschutztechnischen Erfordernissen - Normalbeschlag oder Feuerschutzbeschlag zu wählen.

Ausführung in Feuerschutz- und Rettungswegtüren nach DIN 18273 / EN 1634 / EN 179, in einbruchhemmenden Türen nach DIN EN 1627 entsprechend den jeweiligen, im Positionsbeschrieb angeführten Anforderungen. Für Türen ohne Brandschutzanforderung mind. Benutzerkategorie Klasse 3 für mittelschwere bis schwere Türen, am Gangflügel eingebaut.

Ausführung der Garnituren:

Beschläge, Edelstahl:

Gestalterische Anforderung: Im Ausgangsdesign schlanker L-Form-Türdrücker in Säbelform und einer sich zum Türdrückerende im Querschnitt verjüngenden Handhabe mit einer Ansichtshöhe von größtenteils < ca.18 mm. Der Drücker ist mit einer zum Griffende hin leicht verjüngten Handhabe auszuführen. Die Konstruktion soll sich in ihrer Gestaltung an klassischen Entwürfen der Moderne orientieren und für hochwertige öffentliche Gebäude geeignet sein. Maßänderungen sind unter Beibehaltung der gestalterischen Proportionen zulässig.

L-Form: Länge ca. 135 mm, Drückerhalslänge ca. 59 mm, Return ca. 31 mm U-Form: Länge ca. 141 mm, Drückerhalslänge ca. 59 mm, Return ca. 40 mm Schild: Rundrosetten Ø ca. 55 mm oder ovales Kurzschild ca. 45 x 185 mm Wechselgarnituren: Türknopf kugelförmig Ø ca. 55 mm, Hals gerade, feststehend Maßänderungen sind unter Einhaltung der Proportionalität zulässig. Einteilige Deckrosette mit Befestigung in Clipstechnik, oder glw. Unsichtbare Verschraubung Unsichtbare Drückerführung (Führungslager) Material: Edelstahl Oberfläche: Naturfarbig fein gebürstet, matt

Klassifizierungsschlüssel gem. DIN EN 1906: 2012-12 4 / 7* / - / 0 / 1** / 5 / 0 / B für Objekttüren mind. Benutzerkategorie Klasse 3

4 / 7* / - / B / 1** / 5 / 0 / B / U für Feuer- und Rauchschutztüren / EN 179 Ausführungsart U bei Standflügelgarnituren

Kombinationen nachfolgender Ausführungen:

  • Türdrückergarnitur
  • Wechselgarnitur
  • Türdrückergarnitur für Fluchttüranforderung
  • Wechselgarnitur für Fluchttüranforderung

Leitfabrikat: FSB, Produktfamilie 1023, oder glw.

Angebotenes Fabrikat:


(vom Bieter einzutragen)

Seite 46 von 137

[Seite 49]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Seite 47 von 137

[Seite 50]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

F assadenarbeiten - 9. Nullschwelle

IIndustriell vorgefertigtes Nullschwellen-System, passend zum angebotenen Türsystem, bestehend aus einem hochwärmegedämmten Bodenprofil mit zwei Magnet-Dichtungen, einem Alu-Wetterschenkel mit verstellbarer Silikonschleifdichtung, sowie einer lastabtragenden Wärmedämmung als Schwellenunterbau, Dicke des Bodenaufbaus von OK Rohdecke bis OK FFB ca. 250 mm, mit geradem oder gebogenem Wasserablaufstutzen, in Abstimmung mit dem GaLa-Planer zur bauseitigen Entwässerungsrinne / Fassadenrinne passend.

Seite 48 von 137

[Seite 51]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Bieterangaben

P/R-Fassade:

Angebotenes Fabrikat: '....................................................' (vom Bieter einzutragen)

Außentüren:

Angebotenes Fabrikat: '....................................................' (vom Bieter einzutragen)

Seite 49 von 137

[Seite 52]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

01 DGNB-ZERTIFIZIERUNG

01.01 DGNB Zertifizierung, Nachweis, Zuarbeit

ZTV DGNB-Zertifizierung

Das Projekt „Verwaltungsgebäude Königstraße 36 in Rottweil“ wird als nachhaltiges Gebäude im Qualitätsstandard Gold gemäß dem Bewetungssystem „Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – Neubau Büro- und Verwaltungsgebäude“ zertifiziert.

Anfoderungen an die Bauausführung Die Nachhaltigkeitsanforderungen während der Phase der Bauausführung sind in der Anlage unter Punkt 2 zusammengestellt

Anforderungen an die verwendeten Bauprodukte Die verwendeten bzw. einzubauenden Bauprodukte müssen die in der Anlage beschriebenen Anforderungen der DGNB-Qualitätsstufe 3 nach ENV1.2 „Risiken für die lokale Umwelt“ sowie die QNG-Anforderungen zur Schadstoffvermeidung erfüllen. Die Einzelanforderungen sind in Kapitel 5 (DGNB) und Kapitel 6 (QNG) aufgeführt.

Anlage: "W2022274-16 Textbaustein DGNB LV - mit QNG.pdf"

01.01.0001 Nachweis und Dokumentation Der AN ist dazu verpflichtet, alle Materialien im Sinne der Auflistung aus Abschnitt 5 der Anlage zu melden und in einer vom AG zur Verfügung gestellten Pendelliste anzugeben. Die Pendelliste muss folgende Angaben enthalten:

• Bauprodukt • Einsatzbereich • Hersteller • Produkttyp • Nachweisdokumente (Datenblätter, Herstellererklärung, Zertifikat)

Bei der Meldung ist zu berücksichtigen, dass diese min. 2 Wochen vor Bestellung der Materialien stattfindet, um eine entsprechende Prüfung und Freigabe der Produkte sicher zu stellen.

1 psch ....................

01.01 DGNB Zertifizierung, Nachweis, Zuarbeit ....................

01 DGNB-ZERTIFIZIERUNG ....................

Seite 50 von 137

[Seite 53]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

02 BAUSTELLENEINRICHTUNG & TECHNISCHE BEARBEITUNG

02.01 Technische Bearbeitung

02.01.0001 Baustelleneinrichtungsplan Technische Bearbeitung

Baustelleneinrichtungsplan Erstellen von Baustelleneinrichtungsplänen min. im Maßstab 1:200 auf Grundlage und unter Berücksichtigung der Vorgaben der beiliegenden BE-Pläne des AG.

Vorlage der Baustelleneinrichtungspläne zur Freigabe bei der Objektüberwachung des AG spätestens 10 Arbeitstage nach Auftragserteilung. Die Vorlage erfolgt je einfach in Papierform (unverkleinert) und in digitaler Form im Dateiformat pdf (Portable Document Format).

Darin maßstabsgetreu einzuzeichnen sind in Anzahl und Position u.a.:

  • die notwendigen Lagerflächen
  • die notwendigen Zufahrten, Abfahrten, Rampen
  • die notwendigen Stellflächen Fahrzeuge
  • Gerüste
  • Baukräne, Hebegeräte, Behelfsaufzüge
  • Container für Mannschaft, Geräte etc.
  • Montageablauf

Die oben genannten Eintragungen sind entsprechend auf die Gebäudeaußenkanten und/oder Grundstücksgrenzen zu vermaßen.

Die Baustelleneinrichtung ist grundsätzlich mit der Objektüberwachung des AG vor Ausführung sowie vor Erstellen des Baustelleneinrichtungsplanes abzustimmen. Der Baustelleneinrichtungsplan ist vom AN nach Erfordernis während der Bauzeit weiterzuführen und zu aktualisieren. Änderungen und Angaben von Seiten der Objektüberwachung sind aufzunehmen. Inkl. erneuter Vorlage nach Anpassung des Plans.

1 psch ....................

02.01.0002 Bauzeitenplan Technische Bearbeitung

Bauzeitenplan Erstellen der Terminplanung für das eigene Gewerk, sowie deren Vorlage zur Freigabe beim Architekten bzw. der Objektüberwachung des AG gemäß "Bauablauforganisation" für alle beauftragten Bauteile. Die Vorlage beim Architekten / der Objektüberwachung erfolgt spätestens 10 Arbeitstage nach Auftragserteilung. Die Terminplanung ist auf Grundlage des übergeordneten Bauzeitenplans des AGs zu erstellen, dort genannte Termine und Fristen sind durch den AN zu übernehmen und nachzuweisen.

Folgende Termine / Zeiträume sind mindestens darzustellen:

  • Zeitraum Montageplanung inkl. Prüf- und Freigabefristen gemäß Angabe LV

Übertrag: ....................

Seite 51 von 137

[Seite 54]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 02 BAUSTELLENEINRICHTUNG & TECHNISCHE BEARBEITUNG 02.01 Technische Bearbeitung

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

  • Zeitraum Bemusterungen gemäß Angabe LV
  • Bauablauf
  • Fertigstellungstermine (auch Zwischenfristen)

Die Vorlage des Bauzeitenplans erfolgt je einfach in Papierform und einfach in digitaler Form im Dateiformat pdf (Portable Document Format).

Der Bauzeitenplan ist bei Änderungen entsprechend anzupassen, laufend fortzuführen und jeweils erneut zur Freigabe vorzulegen.

1 psch ....................

02.01.0003 Statische Berechnung und Planung Technische Bearbeitung

Statische Berechnung und Planung Erstellen der prüffähigen Ausführungsstatik ergänzt mit Typenzulassungen bzw. bauaufsichtlichen Überwachungszertifikaten, Anschluss- und Detailstatik, Windsogprüfungen, Verbindungsmittelnachweis und anderen notwendigen Nachweisen gemäß Angaben und Vorgaben in den ZTV. Vorlage bei Prüfingenieur einschl. Erwirken der Prüffreigabe. Anfallende Prüfgebühren trägt der AG. Prüfgebühren, die durch Verschulden des AN anfallen, trägt der AN.

Dem AN obliegt die fristgerechte Einreichung der Unterlagen, sowie die fristgerechte Erwirkung der Prüffreigabe beim zuständigen Prüfingenieur. Dies ist vollumfänglich einzukalkulieren.

1 psch ....................

02.01.0004 Werk- und Montageplanung Technische Bearbeitung

Werk- und Montageplanung Erstellen der Werk- und Montageplanung und der Detailzeichnungen gemäß "Bauablauforganisation - Werkstattplanung, Werkstatt- und Montagezeichnungen" zur Vorlage beim Architekten.

Prüffristen: Eine Prüffrist von 10 AT ist zu beachten.

Die Prüffrist beginnt ab Vorlage (Posteingang) der vollständig eingereichten Planunterlagen beim AG bzw. Architekt/Fachplaner. Der AG behält sich vor, nicht prüfbare bzw. mangelhafte bzw. unvollständige Pläne zurückzuweisen und zur erneuten Vorlage anzufordern. Die oben genannte Prüffrist beginnt ab Wiedervorlage der vollständigen und prüffähigen Planungsunterlagen.

Dem AN obliegt die fristgerechte Einreichung der Unterlagen, sowie die fristgerechte Erwirkung der Prüffreigabe beim zuständigen Prüfingenieur. Dies ist vollumfänglich einzukalkulieren.

1 psch ....................

Übertrag: ....................

Seite 52 von 137

[Seite 55]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 02 BAUSTELLENEINRICHTUNG & TECHNISCHE BEARBEITUNG 02.01 Technische Bearbeitung

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... 0 2.01.0005 Endfällige Baubestandsdokumentation Anfertigen und Zusammenstellen der endfälligen Baubestandsdokumentation und Übergabe der Dokumentation gemäß Vorgaben in den ZTV "Allgemeine Vorbemerkungen" an den AG.

Die nachfolgend genannten Unterlagen, Dokumente, Planzeichnungen, etc. entsprechen lediglich der Mindestanforderung der zu übergebenden endfälligen Baubestandsdokumentation:

  • Fachbauleitererklärung
  • Fachunternehmererklärung
  • Konformitätserklärung
  • Datenblätter der verwendeten Bauprodukte inkl. Gefahrstoff- und Entsorgungshinweise
  • Zusammenstellung aller Zulassungen
  • Zusammenstellung aller Prüfzeugnisse
  • Entsorgungsnachweisen des Erdaushubs
  • Abnahmebescheinigungen und Abnahmeprotokolle
  • Bemusterungsblätter
  • Bautagebuch
  • Wartungshinweise und Pflegeanleitungen

Übergabeort der endfälligen Baubestandsdokumentation: Lieferung auf die Baustelle z.Hd. der Objektüberwachung

1 psch ....................

02.01 Technische Bearbeitung ....................

02.02 Bauorganisation

Hinweis Baustrom / Bauwasser

Die Stellung des Hauptverteilers Baustrom und Bauwassers erfolgt durch den AG an vom Ihm festgelegter Stelle innerhalb der BE Fläche. Stellung (zusätzlicher) Unterverteiler Strom und Unterverteiler Wasser, sowie deren Anschluss und Zuführung ist Sache des AN. Vorhaltung über den eigenen Leistungszeitraum.

Baustrom Bauseits vorhanden: Bautrafostation mit einer integrierten Mittelspannungsmessung. Diese Trafostation hat einen 630kVA-Trafo und eine NS-Schaltanlage mit 5 St. Abgangsleisten NH2 /400A integriert. Hier sind bereits Abgänge für bauseitige Unterverteiler (2St) belegt, diese können vom AN genutzt werden. Standort siehe BE-Plan. Die beiden Unterverteiler sind jeweils wie folgt ausgerüstet:

Baustrom Unterverteilerschrank 44 kVA bestehend aus:

  • 230/400V, 50Hz
  • Anschluss als Sicherungsglastrennschalter Gr. NH00 / 80A
  • Schutzart: offen/geschlossen IP 21/44
  • 1 FI-Schutzschalter RCD 4-polig, 63 A, IAN = 0,3A, Typ B
  • 1 FI-Schutzschalter RCD 4-polig, 63 A, IAN = 0,03A, Typ B

Seite 53 von 137

[Seite 56]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 02 BAUSTELLENEINRICHTUNG & TECHNISCHE BEARBEITUNG 02.02 Bauorganisation

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

  • 1 x 63 A, 1-2 x 32A, 2 x 16 3-6 x 230 V

Darüber hinaus benötigte Verteiler müssen vom AN selbst an den vorhandenen Abgangsleisten installiert werden.

Bauwasser: bauseits vorhanden:

  • 50x4,6 (DN 40), Standorte der Anschlussschächte siehe BE-Plan (rote Kreise).

Sollte durch den AN eine höhere Anschlussleistung benötigt werden, so ist diese durch den AN und auf Kosten des AN herzustellen.

02.02.0001 Baustelle einrichten, vorhalten und räumen Baustelleneinrichtung gemäß Vortext "5. Allgemeine Vorbemerkungen Baustelleneinrichtung" für sämtliche vertraglich geschuldeten Leistungen:

  • Einrichten der Baustelleneinrichtung vor Beginn der Ausführung,
  • Vorhalten für die Dauer der vertraglich vereinbarten Ausführungsfrist,
  • Räumen und Rückbau nach Abschluss der Leistungen.

Alle hierfür erforderlichen Kosten sind in der Pauschale enthalten. Mehrkosten infolge einer vom Auftragnehmer zu vertretenden Bauzeitverlängerung werden nicht gesondert vergütet.

1 psch ....................

02.02.0002 Baustelleneinrichtung verlängerte Vorhaltung Baustelleneinrichtung für eine verlängerte Vorhaltung infolge von Bauzeitverlängerungen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat. Abrechnung erfolgt je Kalendertag.

28 d .................... ....................

02.02.0003 Zusätzliche An- und Abfahrt, unverschuldet Fertigstellen der Arbeiten in mehreren Arbeitsgängen zur Ermöglichung von Arbeiten anderer Auftragnehmer bzw. Gewerke, einschließlich:

  • zusätzliche An- und Abfahrten
  • Mehraufwand für Ab- und Wiederaufbau Baustelleneinrichtung

Abrechnung je Arbeitsgang / Bereich für Ausführung von Teilleistungen. Leistungen, die an aufeinanderfolgenden Arbeitstagen erbracht werden, zählen als ein Arbeitsgang.

Einmalige An- und Abfahrt bzw. Leistungen Baustelleneinrichtung sind in die jeweiligen Hauptpositionen einzurechnen. Abrechnung dieser Position erst ab 2. Arbeitsgang.

5 St .................... ....................

02.02.0004 Rückschneiden bauseitiger bituminöser Abdichtungsbahnen

Übertrag: ....................

Seite 54 von 137

[Seite 57]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 02 BAUSTELLENEINRICHTUNG & TECHNISCHE BEARBEITUNG 02.02 Bauorganisation

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Rückschneiden und Entsorgen, einschl. Entsorgungskosten, von bauseitigen bituminösen Abdichtungsbahnen, im Bereich von Sockeln und Türöffnungen. Rückschneiden nur von über die Rohbaukante überstehenden Bahnen (unverschweißt).

Einlagige Bitumenbahn PYE-PV 200 S5, Überstands-Breiten bis 50 cm

50 m .................... ....................

02.02 Bauorganisation ....................

02.03 Muster

02.03.0001 Handmuster Glastypen Jeweils ein Handmuster der verschiedenen Glastypen

Abmessung mindestens DIN A4

2 St .................... ....................

02.03.0002 Handmuster Aluschale / Deckleiste / Paneele Handmuster der beschichteten Aluminiumschalen / Alu-Deckleisten Länge ca. 15 cm

3 St .................... ....................

02.03.0003 Handmuster Garnituren D/D, D/K Handmuster der Drücker- und Wechselgarnituren

2 St .................... ....................

02.03.0004 Handmuster Stangengriff Handmuster des Holz-Stahl Stangengriffs

Länge ca. 15 cm

1 St .................... ....................

02.03 Muster ....................

02 BAUSTELLENEINRICHTUNG & TECHNISCHE BEARBEITUNG ....................

Seite 55 von 137

[Seite 58]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE

Einbauort / Systematik

In diesem Titel befinden sich nur die Türelemente, welche vom AN in bauseitige Rohbauöffnungen montiert werden:

  • 5 Stück in Stahlbetonwand mit Sichtbetonvorsatzschale
  • 1 Stück in Stahlbetonwand mit Holzfassade, Sockel als Sichtbetonvorsatzschale
  • 1 Stück in Trockenbau (innen)

Die Türen, die als Einsatzelemente in die P/R-Fassade des AN montiert werden, befinden sich im Titel 04.

Aluminium-Türelemente - Baukörperanschlüsse

AU-T Anschluss unten (Türen) Nullschwelle (Komfortschwelle)

Die Nullschwelle (siehe ZTV 9) ist über eine feuerverzinkte Tragkonstruktion aus Stahlkonsolen /-Winkeln, statisch dimensioniert durch den AN, am Rohfußboden bzw. an der Stirnseite der Bodenplatte zu befestigen. Die Auskragung der Tragkonstruktion ist entsprechend der jeweiligen Einbausituation auszubilden. Innenseitig ist die Türschwelle auf einem durchlaufenden, feuerverzinkten Stahlkantblech gleitend zu lagern. Das Stahlkantblech dient zugleich als Abschluss zu den bauseitigen Estrich- und Bodenbelagsarbeiten. Der Anschluss der Türschwelle an den Rohfußboden erfolgt über eine dampfdiffusionsdichte Anschlussfolie. Außenseitig ist ein die Tragkonstruktion der Schwelle vollständig überdeckendes, feuerverzinktes Stahlkantblech einzubauen. Über dieses Blech ist die Abdichtung an den Rohbau heranzuführen. Die Abdichtung des Stahlkantblechs sowie die Anarbeitung an die bauseitige bituminöse Sockelabdichtung sind vollflächig mit Flüssigkunststoff herzustellen. Die bauseitige Perimeterdämmung ist im Bereich der Tragkonstruktion wärmebrückenfrei zu ergänzen.

AU-T-FV Anschluss unten (Türen im Bereich Festverglasung / Seitenelement):

Das Element ist über feuerverzinkte Tragkonstruktion aus Stahlkonsolen / -Winkeln, statisch dimensioniert durch den AN, am Rohfußboden bzw. an der Stirnseite der Bodenplatte zu befestigen. Die Auskragung der Tragkonstruktion ist entsprechend der jeweiligen Einbausituation auszubilden. Innenseitig ist das Element auf einem durchlaufenden, feuerverzinkten Stahlkantblech gleitend zu lagern. Das Stahlkantblech dient zugleich als Abschluss zu den bauseitigen Estrich- und Bodenbelagsarbeiten. Der Anschluss des Elements an den Rohfußboden erfolgt über eine dampfdiffusionsdichte Anschlussfolie. Anschlussfugen sind mit einem geeigneten Kompriband zu schließen. Hohlräume sind mit Dämmstoff zu füllen. Außenseitig ist ein die Tragkonstruktion der Schwelle vollständig

Seite 56 von 137

[Seite 59]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

überdeckendes, feuerverzinktes Stahlkantblech einzubauen. Über dieses Blech ist die Abdichtung an den Rohbau heranzuführen. Die Abdichtung des Stahlkantblechs sowie die Anarbeitung an die bauseitige bituminöse Sockelabdichtung sind vollflächig fachgerecht mit Flüssigkunststoff herzustellen. Die Eignung des verwendeten FLK ist vorab durch den AN zu prüfen. Die bauseitige Perimeterdämmung ist im Bereich der Tragkonstruktion wärmebrückenfrei zu ergänzen. Zusätzlich ist außen ein durchlaufender Wetterschenkel / Sockelblech aus pulverbeschichtetem Aluminium-Kantblech, d=2 mm, vorzusehen. Das Blech überdeckt die äußere Perimeterdämmung und die Fuge zum Außenbelag / zur Rinne.

AS-T-B Anschluss seitlich (Türen in Betonfassade) Die Kerndämmung der bauseitigen Sichtbeton-Vorsatzschale wird mit einer Aluminium-Blechverkleidung verkleidet, siehe separate Positionen. Abdichtung der Bauteilfuge mit vorkomprimiertem 3D-Multifunktionsband, geprüft nach DIN 18542, Beanspruchungsgruppe BG1 als Dreiebenen-Dichtungssystem mit äußerer Schlagregendichtung, Mitteldichtungsebene mit Druckausgleich und Entwässerung sowie innerer Luftdichtung.

AS-T-H Anschluss seitlich (Türe in Holzfassade) Die Laibung der bauseitigen Holzfassade wird mit einem gekanteten Aluminiumblech verkleidet, siehe separate Positionen. Abdichtung der Bauteilfuge mit vorkomprimiertem 3D-Multifunktionsband, geprüft nach DIN 18542, Beanspruchungsgruppe BG1 als Dreiebenen-Dichtungssystem mit äußerer Schlagregendichtung, Mitteldichtungsebene mit Druckausgleich und Entwässerung sowie innerer Luftdichtung. Innen ist zusätzlich zur Abdeckung der Fuge ein gekantetes Aluminium-Blech, pulverbeschichtet, am Blendrahmen und an der Sichtbetonlaibung befestigt, auszuführen.

AO-T-B Anschluss oben (Türen in Betonfassade) Ausführung analog AS-T-B

AO-T-H Anschluss oben (Türe in Holzfassade) Ausführung analog AS-T-H

Generell für alle oben beschriebenen Baukörperanschlüsse: Technisch gleichwertige Ausführungen sind zulässig.

03.01 Aluminium-Türelemente

03.01.0001 2-flg Alu-Außentür, 4.210 x 3.405 mm, mit 2 verglasten Seitenelementen und Oberlicht, RC2N (Eingang KFZ-Zulassung) Außentür-Element gemäß ZTV, auf Grundlage der Zeichnung Architekt, nach Aufmaß des AN, sowie nach Statik und Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren.

Seite 57 von 137

[Seite 60]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.01 Aluminium-Türelemente

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Gesamtelement: Bauart: 2-flg-Aluminium-Systemtür, mit 2 verglasten Seitenelementen und 1 Oberlichtelement Wand: Stahlbetonwand kerngedämmt, mit Sichtbetonvorsatzschale Montage: Laibungsmontage außenbündig in StB-Wand Anschlüsse: seitlich: AS-T-B unten, (Tür): AU-T unten (Festverglasung): AU-T-FV oben: AO-T-B U-Wert: Ud ≤ 1,4 W/(m²K) Brandschutz: Fluchttür ohne Brandschutzanforderungen Schallschutz: ohne Anforderungen Einbruchhemmung: RC2 N RBLM (bxh): Gesamtelement ca. 4.210 x ca. 3.405 mm Höhe ab FFB: ca. 3.155 mm

2 verglaste Seitenelemente: Anordnung: je links und rechts der Tür Höhe: gesamte Höhe des Türelements Breite: jew. ca. 905 mm Festverglasung: gem. ZTV Verglasung / Berechnung AN g-Wert: ≤ 0,4

Oberlichtelement: Anordnung: über der 2-flg Tür Höhe: ca. 655 mm Breite: gesamte Breite des 2-flg Türelements Festverglasung: gem. ZTV Verglasung / Berechnung AN g-Wert: ≤ 0,4

Türelement: Flügel: 2-flg., asymmetrisch geteilt Füllung Flügel: beidseitig flügelüberdeckende Aluminiumfüllung Maße Flügel: Gangflügel: ca. 1.285 x 2.500 mm Lichter Durchgang Gangflügel min. 1.200 mm Standflügel: ca. 975 x 2.500 Rahmen / Zarge: zusätzliche Rahmenverbreiterung, für Montage Drehtürantrieb, Höhe ca. 160 mm. Türschwelle: Nullschwelle gem. ZTV

Beschläge, Türtechnik, Zubehör: Folgende Beschläge bzw. Türtechnik werden in gesonderten Positionen vergütet. Die Türelemente sind hierfür entsprechend vorzubereiten; die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind in die Hauptposition einzurechnen.

Garnitur: Gangflügel außen: Griffstange, Gangflügel innen: Drücker Schloss Gangfl.: selbstverriegelndes Mehrpunkt-Motorschloss mit Teilpanikfunktion E Schloss Standfl.: Falztreibriegelschloss und Schaltschloss

Seite 58 von 137

[Seite 61]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.01 Aluminium-Türelemente

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Türschließer: - (DtA) Türstopper: Standfl.: Bodenstopper Gangflügel: Stopper an Stele Antrieb Gangfl.: Drehtürantrieb (nur am Gangflügel) Zubehör: 2x Tür-Auf-Taster (1x in Stele) Anbindung GLT Anbindung Programmschalter Türlaibung: Laibungsverkleidung aus Aluminiumblech

Verortung: Türnummer: A 086.01 Einbauort: EG Achse J-6/7 Planverweis: D05.35 Fassade Eingang KFZ Zulassung Ü D05.33 Fassade Eingang KFZ Zulassung HS D05.34 Fassade Eingang KFZ Zulassung VS

(Screenshots nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

03.01.0002 2-flg Alu-Innentür, 4.210 x 3.200 mm, mit 2 verglasten Seitenelementen und Oberlicht (Windfang KFZ-Zulassung) Innentür-Element gemäß ZTV, auf Grundlage der Zeichnung Architekt, nach Aufmaß des AN, sowie nach Statik und Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren.

Gesamtelement: Bauart: 2-flg-Aluminium-Systemtür, mit 2 verglasten Seitenelementen und 1 Oberlichtelement Wand: Trockenbauwand / -Deckenschürze Montage: Laibungsmontage innenbündig Bodenaufbau: Heiz-Estrich ca. 210 mm + Betonwerkstein 40 mm U-Wert: keine Anforderung, da innenliegend Brandschutz: Fluchttür, ohne Brandschutzanforderungen Schallschutz: - Einbruchhemmung: keine Anforderung, da innenliegend RBLM (bxh): Gesamtelement ca. 4.400 x ca. 3.200 mm Höhe ab FFB: ca. 3.200 mm bis zur UK Deckenschürze

2 verglaste Seitenelemente: Anordnung: je links und rechts der Tür Höhe: gesamte Höhe des Türelements Breite: jew. ca. 1.000 mm Festverglasung: gem. ZTV Verglasung / Berechnung AN keine Sonnenschutzverglasung

Übertrag: ....................

Seite 59 von 137

[Seite 62]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.01 Aluminium-Türelemente

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

Oberlichtelement: Anordnung: über der 2-flg Tür Höhe: ca. 700 mm Breite: gesamte Breite des 2-flg Türelements Festverglasung: gem. ZTV Verglasung / Berechnung AN keine Sonnenschutzverglasung

Türelement: Flügel: 2-flg., asymmetrisch geteilt Füllung Flügel: beidseitig flügelüberdeckende Aluminiumfüllung Maße Flügel: Gangflügel: ca. 1.250 x 2.500 mm Lichter Durchgang Gangflügel min. 1.200 mm Standflügel: ca. 975 x 2.500 Rahmen / Zarge: zusätzliche Rahmenverbreiterung, für Montage Drehtürantrieb, Höhe ca. 160 mm, zusätzlich für Einbindung Abhangdecke ca. 40 mm Türschwelle: keine

Beschläge, Türtechnik, Zubehör: Folgende Beschläge bzw. Türtechnik werden in gesonderten Positionen vergütet. Die Türelemente sind hierfür entsprechend vorzubereiten; die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind in die Hauptposition einzurechnen.

Garnitur: Gangflügel außen: Griffstange, Gangflügel innen: Drücker Schloss Gangfl.: Rollenfallenschloss mit Teilpanikfunktion E (wird aber nie verriegelt) Schloss Standfl.: Falztreibriegelschloss und Schaltschloss Türschließer: - (DtA) Türstopper: Standflügel: Bodenstopper Gehflügel: Bodenstopper Antrieb Gangfl.: Drehtürantrieb (nur am Gangflügel) Zubehör: 2x Tür-Auf-Taster, Anbindung GLT Anbindung Programmschalter Türlaibung: -

Verortung: Türnummer: A 086.02 Einbauort: EG Achse K-6/7

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

03.01.0003 1-flg Alu-Außentür, 1.610 x 2.410 mm, RC2 (TRH0)

Übertrag: ....................

Seite 60 von 137

[Seite 63]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.01 Aluminium-Türelemente

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Außentür-Element gemäß ZTV, auf Grundlage der Zeichnung Architekt, nach Aufmaß des AN, sowie nach Statik und Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren.

Türelement: Bauart: 1-flg-Aluminium-Systemtür Wand: Stahlbetonwand kerngedämmt, mit Sichtbetonvorsatzschale Montage: Laibungsmontage außenbündig in StB-Wand Anschlüsse: seitlich: AS-T-B unten: AU-T oben: AO-T-B U-Wert: Ud ≤ 1,4 W/(m²K) Brandschutz: Fluchttür, ohne Brandschutzanforderungen Schallschutz: ohne Anforderungen Einbruchhemmung: RC2 RBLM (bxh): ca. 1.610 x ca. 2.410 mm Höhe ab FFB: ca. 2.260 mm Anschlag DIN: L DGM Breite: lichte Durchgangsbreite min. 1.300 mm DGM Höhe: lichte Durchgangshöhe min. 2.100 mm Füllung Flügel: beidseitig flügelüberdeckende Aluminiumfüllung Türschwelle: Nullschwelle gem. ZTV

Beschläge, Türtechnik, Zubehör: Folgende Beschläge bzw. Türtechnik werden in gesonderten Positionen vergütet. Die Türelemente sind hierfür entsprechend vorzubereiten; die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind in die Hauptposition einzurechnen.

Garnitur: außen Knauf, innen Drücker Schloss Gangfl.: selbstverriegelndes Mehrpunkt-Motorschloss mit Panikfunktion E Türschließer: OTS Gleitschiene Bandgegenseite Türstopper: Bodenstopper Antrieb: - Zubehör: ZK (Lesegerät bauseits, Verkabelung durch AN) Türlaibung: Laibungsverkleidung aus Aluminiumblech

Verortung: Türnummer: A 096.02 Einbauort: TRH0, EG Achse J-1 Planverweis: D05.36 Fassade Nebeneingangstüren Alu HS D05.37 Fassade Nebeneingangstüren Alu VS D05.38 Fassade Nebeneingangstüren Alu Übersicht

Übertrag: ....................

Seite 61 von 137

[Seite 64]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.01 Aluminium-Türelemente

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

03.01.0004 1-flg Alu-Außentür, 1.610 x 2.410 mm, RC2 (TRH1) wie vor, jedoch:

Türschließer: OTS Gleitschiene Bandgegenseite, mit mechanischer Rastfeststellung (Abrechnung separat).

Verortung: Türnummer: A 098.02 Einbauort: TRH1, EG Achse K-1 Planverweis: D05.36 Fassade Nebeneingangstüren Alu HS D05.37 Fassade Nebeneingangstüren Alu VS D05.38 Fassade Nebeneingangstüren Alu Übersicht

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

03.01.0005 1-flg Alu-Außentür, 1.610 x 2.410 mm, RC2 (Technik-/Abstellraum) Außentür-Element gemäß ZTV, auf Grundlage der Zeichnung Architekt, nach Aufmaß des AN, sowie nach Statik und Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren.

Türelement: Bauart: 1-flg-Aluminium-Systemtür Wand: Stahlbetonwand kerngedämmt, mit Sichtbetonvorsatzschale Montage: Laibungsmontage außenbündig in StB-Wand Anschlüsse: seitlich: AS-T-B unten: AU-T oben: AO-T-B U-Wert: Ud ≤ 1,4 W/(m²K) Brandschutz: keine Fuchttür, keine Brandschutzanforderungen Schallschutz: ohne Anforderungen Einbruchhemmung: RC2 RBLM (bxh): ca. 1.610 x ca. 2.410 mm Höhe ab FFB: ca. 2.260 mm Anschlag DIN: R

Übertrag: ....................

Seite 62 von 137

[Seite 65]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.01 Aluminium-Türelemente

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... DGM Breite: lichte Durchgangsbreite min. 1.300 mm DGM Höhe: lichte Durchgangshöhe min. 2.100 mm Füllung Flügel: beidseitig flügelüberdeckende Aluminiumfüllung Türschwelle: Nullschwelle gem. ZTV

Beschläge, Türtechnik, Zubehör: Folgende Beschläge bzw. Türtechnik werden in gesonderten Positionen vergütet. Die Türelemente sind hierfür entsprechend vorzubereiten; die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind in die Hauptposition einzurechnen.

Garnitur: außen Knauf, innen Drücker Schloss Gangfl.: Mehrpunkt-Fallenriegel-Einsteckschloss Türschließer: OTS Gleitschiene Bandgegenseite mit mechanischer Rastfeststellung Türstopper: Bodenstopper Antrieb: - Zubehör: - Türlaibung: Laibungsverkleidung aus Aluminiumblech

Verortung: Türnummer: A 084.01 Planverweis: D05.36 Fassade Nebeneingangstüren Alu HS D05.37 Fassade Nebeneingangstüren Alu VS 05.38 Fassade Nebeneingangstüren Alu Übersicht Einbauort: Technik-/Abstellraum Süd, EG Achse N-1

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

03.01.0006 1-flg Alu-Außentür, mit Oberblende, 1.610 x 3.605 mm, RC2 (TRH2) Außentür-Element gemäß ZTV, auf Grundlage der Zeichnung Architekt, nach Aufmaß des AN, sowie nach Statik und Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren.

Gesamtement: Bauart: 1-flg-Aluminium-Systemtür, mit Oberblende Wand: Stahlbetonwand kerngedämmt, mit Sichtbetonvorsatzschale Montage: Laibungsmontage außenbündig in StB-Wand Anschlüsse: seitlich: AS-T-B unten: AU-T oben: AO-T-B U-Wert: Ud ≤ 1,4 W/(m²K) Brandschutz: Fluchttür, ohne Brandschutzanforderungen

Übertrag: ....................

Seite 63 von 137

[Seite 66]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.01 Aluminium-Türelemente

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Schallschutz: ohne Anforderungen Einbruchhemmung: RC2 RBLM (bxh): ca. 1.610 x ca. 3.605 mm Höhe ab FFB: ca. 3.455 mm

Flügel: Anschlag DIN: R DGM Breite: lichte Durchgangsbreite min. 1.300 mm DGM Höhe: lichte Durchgangshöhe ca. 2.500 mm Füllung Flügel: beidseitig flügelüberdeckende Aluminiumfüllung Türschwelle: Nullschwelle gem. ZTV

Oberblende: Elementhöhe: ca. 955 mm Typ: Aluminium-Verbundpaneel, feststehend

Beschläge, Türtechnik, Zubehör: Folgende Beschläge bzw. Türtechnik werden in gesonderten Positionen vergütet. Die Türelemente sind hierfür entsprechend vorzubereiten; die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind in die Hauptposition einzurechnen.

Garnitur: außen Knauf, innen Drücker Schloss.: selbstverriegelndes Mehrpunkt-Motorschloss mit Panikfunktion E Türschließer: ITS Türstopper: Bodenstopper Antrieb: - Zubehör: ZK (Lesegerät bauseits, Verkabelung durch AN zu baus. Übergabedose in Türlaibung / -Sturz) Türlaibung: Laibungsverkleidung aus Aluminiumblech

Verortung: Türnummer: A 097.01 Einbauort: TRH2, EG Achse J-8/9

(Screenshots nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

03.01.0007 1-flg Glas-Alu-Außentür, 1.650 x 3.735 mm, mit Oberlicht, RC2N (ILS) Gesamtelement gemäß ZTV, auf Grundlage der Zeichnung Architekt, nach Aufmaß des AN, sowie nach Statik und Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren.

Gesamt-Türelement:

Übertrag: ....................

Seite 64 von 137

[Seite 67]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.01 Aluminium-Türelemente

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Bauart: 1-flg-Glas-Alurahmen-Systemtür, mit Oberlicht Wand: Stahlbetonwand, oben vorgehängte Holzfassade, im Sockelbereich kerngedämmte SB-Vorsatzschale Montage: Wandmontage aufgesetzt außen, in Dämmebene. Anschlüsse: seitlich: AS-T-H unten: AU-T oben: AO-T-H U-Wert: Ud ≤ 1,4 W/(m²K) Brandschutz: Fluchttür, ohne Brandschutzanforderungen Schallschutz: ohne Anforderungen Einbruchhemmung: RC2 N RBLM (bxh): ca. 1.475 x ca. 3.680 mm Höhe ab FFB: ca. 3.430 mm Elementgröße: ca. 1.650 x 3.735 Verglasung: gem. ZTV Verglasung / Berechnung AN g-Wert: ≤ 0,25 (da nach Süden ausgerichtet)

Flügel: Anschlag DIN: R DGM Breite: lichte Durchgangsbreite min. 1.300 mm DGM Höhe: lichte Durchgangshöhe ca. 2.500 mm Türschwelle: Nullschwelle gem. ZTV

Rahmen / Zarge: zusätzliche Rahmenverbreiterung: seitlich: ca. 100 mm oben: ca. 45 mm

Oberlicht: Elementhöhe: ca. 930 mm Typ: Festverglasung

Beschläge, Türtechnik, Zubehör: Folgende Beschläge bzw. Türtechnik werden in gesonderten Positionen vergütet. Die Türelemente sind hierfür entsprechend vorzubereiten; die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind in die Hauptposition einzurechnen.

Garnitur: außen Knauf, innen Drücker Schloss.: selbstverriegelndes Mehrpunkt-Motorschloss mit Panikfunktion E Türschließer: ITS Türstopper: Bodenstopper Antrieb: - Zubehör: ZK (Lesegerät bauseits, Verkabelung durch AN zu Übergabedose in Türlaibung-/Sturz) Türlaibung: Laibungsverkleidung aus Aluminiumblech Türnummer: A 069.04 Einbauort: Tür ILS TRH4, Achse 9/E-F, Ansicht Süd Teil 1

Übertrag: ....................

Seite 65 von 137

[Seite 68]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.01 Aluminium-Türelemente

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

03.01 Aluminium-Türelemente ....................

03.02 Blechverkleidungen von Türlaibungen

Bereich Sichtbetonfassade

03.02.0001 Türlaibung Blechverkleidung Alu, d=2 mm (KFZ-Zulassung) Blechverkleidung aus Aluminium DIN EN 485 von Türlaibungen gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben"

Türlaibungs-Bleche links und rechts: Blechstärke: 2 mm Laibungstiefe: ca. 205 mm Kantungen: 2-fach gekantet Abwicklung: ca. 205 + 20 + 20 mm Länge / Höhe: jeweils 3.350 mm Stöße: hinterlegt mit Rillenverbindungsstücken; Lage der Stöße nach Abstimmung Architekt. Befestigung: mechanisch an Blendrahmen der Tür befestigt

Sturzblech: bauseits durch Folge-Gewerk Metallbauer (Blech ist Teil des Vordachs)

Leistungsbestandteile:

  • bauseitige, eventuell in die Türöffnung überstehende Kerndämmung zurückschneiden und entsorgen, sowie den Tagwasserschutz der Kerndämmung (Holzbrett) entfernen und entsorgen;
  • Hohlräume zwischen bauseitiger Kerndämmung und Blech mit Mineralwolle 035, Schmelzpunkt > 1.000°C ausstopfen;
  • Hohlräume zwischen bauseitiger Kerndämmung und Blech im Sockelbereich bis 30 cm ü.OK Pflasterbelag mit XPS WLG 032 hinterfüllen.
  • Kompriband BG1 nach DIN 18542:2020-04, Farbe schwarz, umlaufend,

Seite 66 von 137

[Seite 69]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.02 Blechverkleidungen von Türlaibungen

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

zwischen Blech und Blendrahmen, und zwischen Blech und Sichtbetonwand, ca. 10 mm nach hinten versetzt.

Türnummer: A 086.01 Einbauort: EG Achse J / 6-7, Eingang KFZ-Zulassung Detailverweis: D05.33, D05.34, D05.35 Abrechnung: Laibungen links, rechts, wie vorbeschrieben, als 1 Stück je Tür

1 St .................... ....................

03.02.0002 Türlaibung Blechverkleidung Alu, d=2 mm (TRH0, TRH1, Technik/Abstellraum) Blechverkleidung aus Aluminium DIN EN 485 von Türlaibungen und Sturz gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben"

Türlaibungs-Bleche links und rechts: Blechstärke: 2 mm Laibungstiefe: ca. 205 mm Kantungen: 2-fach gekantet Abwicklung: ca. 205 + 20 + 20 mm Länge / Höhe: jeweils 2.525 mm Stöße: keine Befestigung: mechanisch an Blendrahmen der Tür befestigt

Sturzblech: Blechstärke: 2 mm Laibungstiefe: ca. 205 mm Kantungen: 2-fach gekantet Abwicklung: ca. 205 + 20 + 20 mm Länge / Breite: ca. 1.500 mm Stöße: keine Befestigung: mechanisch an Blendrahmen der Tür befestigt Aussparung: Mittig 68 mm für baus. Rundleuchte (ELT).

Leistungsbestandteile:

  • bauseitige, eventuell in die Türöffnung überstehende Kerndämmung zurückschneiden und entsorgen, sowie den Tagwasserschutz der Kerndämmung (Holzbrett) entfernen und entsorgen;
  • Hohlräume zwischen bauseitiger Kerndämmung und Blech mit Mineralwolle 035, Schmelzpunkt > 1.000°C ausstopfen;
  • Hohlräume zwischen bauseitiger Kerndämmung und Blech im Sockelbereich bis 30 cm ü.OK Pflasterbelag mit XPS WLG 032 hinterfüllen.
  • Kompriband BG1 nach DIN 18542:2020-04, Farbe schwarz, umlaufend, zwischen Blech und Blendrahmen, und zwischen Blech und Sichtbetonwand, ca. 10 mm nach hinten versetzt.

Türnummern: A 096.02, A 098.02, A 084.01

Übertrag: ....................

Seite 67 von 137

[Seite 70]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.02 Blechverkleidungen von Türlaibungen

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Planverweis: D05.36 Fassade Nebeneingangstüren Alu HS D05.37 Fassade Nebeneingangstüren Alu VS D05.38 Fassade Nebeneingangstüren Alu Übersicht Einbauort: TRH0: EG Achse J-1 TRH1: EG Achse K-1 Technik-/Abstellraum: EG Achse N-1

Abrechnung: Laibungen links, rechts, oben, wie vorbeschrieben, als 1 Stück je Tür

3 St .................... ....................

03.02.0003 Türlaibung Blechverkleidung Alu, d=2 mm (TRH2) wie vor jedoch:

Türlaibungs-Bleche links und rechts: Länge / Höhe: jeweils 3.650 mm Stöße: hinterlegt mit Rillenverbindungsstücken; Lage der Stöße nach Abstimmung Architekt.

Türnummer: A 097.01 Einbauort: TRH2, EG Achse J-8/9

1 St .................... ....................

Bereich Holzfassade (Sockel Sichtbeton)

03.02.0004 Türleibung Blechverkleidung Alu, d=2 mm (ILS) Blechverkleidung aus Aluminium DIN EN 485 von Türleibungen und Sturz gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben"

Türleibungs-Bleche links und rechts: Blechstärke: 2 mm Tiefe / Breite: ca. 300 mm Abwicklung: ca. 390 mm Kantungen: 3-fach gekantet Länge: links / rechts jew. 3.000 mm Befestigung: nicht sichtbare Befestigung Stöße hinterlegt mit Rillenverbindungsstücken

Sturzblech: Blechstärke: 2 mm Tiefe / Breite: ca. 300 mm Abwicklung: bis ca. 340 mm Kantungen: 1-fach gekantet Länge: ca. 1.500 mm Befestigung: nicht sichtbare Befestigung Stöße hinterlegt mit Rillenverbindungsstücken

Übertrag: ....................

Seite 68 von 137

[Seite 71]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.02 Blechverkleidungen von Türlaibungen

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

Leistungsbestandteile:

  • Hohlräume zwischen bauseitiger Wand und Blech mit Mineralwolle 035, Schmelzpunkt > 1.000°C ausstopfen;
  • Kompriband BG1 nach DIN 18542:2020-04, Farbe schwarz, umlaufend, zwischen Blech und Blendrahmen, und zwischen Blech und Holzwand, ca. 10 mm nach hinten versetzt.

Türnummer: A 069.04 Einbauort: EG Achse E-F/9, Eingang ILS Detailverweis: D05.30 Fassade Eingang ILS Horizontalschnitt D05.31 Fassade Eingang ILS Vertikalschnitt D05.32 Fassade Eingang ILS Übersicht

Abrechnung: Leibungen links, rechts, oben, wie vorbeschrieben, als 1 Stück je Tür

(Screenshots nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

03.02.0005 ZULAGE Türlaibung, Einbau baus. gestellter Komponenten (ILS) Zulage zu vorgenannter Blechverkleidung der Türleibung, für den Einbau bauseits gestellter Komponenten (Gewerk Elektro), einschl. Abstimmungs- / Koordinationsaufwand

Leistungsbestandteile:

  • Einbau von Zutrittskontrolle, bauseits gestellt
  • Einbau von Klingelanlage, bauseits gestellt
  • Aussparungen im Blech passgenau herstellen
  • Bauseits gestellte Zutrittskontrolle und Klingelanlage in Abstimmung mit dem Gewerk Elektro fachgerecht einbauen / montieren
  • Einschl. notwendiger Unterkonstruktionen aus verzinkten Blechwinkeln
  • Durchdringungen und Befestigungen an der bauseitigen Fassadenbahn sind dampfdicht zu verschließen
  • Verkabelung erfolgt durch das Gewerk Elektro
  • Verschließen sämtlicher Anschlussfugen an Stahlbeton / Holzbauteile mit vorkomprimiertem Fugendichtband (schwarz)

Einbauort: EG Achse E-F/9, Eingang ILS

Übertrag: ....................

Seite 69 von 137

[Seite 72]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.02 Blechverkleidungen von Türlaibungen

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Detailverweis: D05.30 Fassade Eingang ILS HS D05.31 Fassade Eingang ILS VS D05.32 Fassade Eingang ILS Übersicht

1 psch ....................

03.02.0006 Randabdeckung baus. Fassadenband Alu, d=2mm (ILS) Seitlicher Abschluss / Endkappe von offenen Enden des Fassadenbandes als vorgefertigtes Formstück, Aluminium DIN EN 485, nach Zeichnung Architekt, Aufmaß AN, sowie Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren Die Passstücke schließen die offenen Enden des Fassadenbands im Bereich der Türleibung. An den Außenecken sind die Bleche auf Gehrung gestoßen, verschweißt und sauber verschliffen.

Material: Aluminium DIN EN 485 Blechstärke d = 2 mm Maße: ca. 450 x 80 mm Form: trapezförmig mit Ausklinkungen gem. Aufmaß AN Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Einbauort: EG Achse E-F/9, Eingang ILS im Bereich der Türleibung links und rechts Detailverweis: D05.31 Fassade Eingang ILS Vertikalschnitt D05.32 Fassade Eingang ILS Übersicht

Abrechnung: je Passstück, Abrechnung für eine Tür jew. 2 Stück

(Screenshot nur zur Orientierung)

2 St .................... ....................

03.02.0007 Türleibung Blechverkleidung Alu, d=2 mm, im Bereich baus. Stahlbetonsockel (ILS) Blechverkleidung aus Aluminium DIN EN 485 von Türleibungen, gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren.

Zur Überdeckung der Sichtbetonsockel-Stirnseiten / Kerndämmung Sockelbereich der Türöffnung.

Übertrag: ....................

Seite 70 von 137

[Seite 73]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.02 Blechverkleidungen von Türlaibungen

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Material: Aluminium DIN EN 485 Blechstärke d = 2 mm Tiefe/Breite: ca. 280 mm Abwicklung: ca. 550 mm Kantungen: 4-fach gekantet Länge / Höhe: ca. 400 mm Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Befestigung: mechanisch an Blendrahmen

Leistungsbestandteile:

  • bauseitige, eventuell in die Türöffnung überstehende Kerndämmung zurückschneiden und entsorgen, sowie den Tagwasserschutz der Kerndämmung (Holzbrett) entfernen und entsorgen;
  • Hohlräume zwischen bauseitiger Kerndämmung und Blech mit Mineralwolle 035, Schmelzpunkt > 1.000°C ausstopfen;
  • Hohlräume zwischen bauseitiger Kerndämmung und Blech im Sockelbereich bis 30 cm ü.OK Pflasterbelag mit XPS WLG 032 hinterfüllen.
  • Kompriband BG1 nach DIN 18542:2020-04, Farbe schwarz, umlaufend, zwischen Blech und Blendrahmen, und zwischen Blech und Sichtbetonwand, ca. 10 mm nach hinten versetzt.

Einbauort: EG Achse E-F/9, Eingang ILS Im Bereich des Sichtbeton-Sockels links und rechts Detailverweis: D05.30 Fassade Eingang ILS HS D05.31 Fassade Eingang ILS VS D05.32 Fassade Eingang ILS Übersicht Abrechnung: je Passstück, Abrechnung für eine Tür jew. 2 Stück

(Screenshots nur zur Orientierung)

2 St .................... ....................

03.02.0008 Blech-Abdeckwinkel innen

Übertrag: ....................

Seite 71 von 137

[Seite 74]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.02 Blechverkleidungen von Türlaibungen

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Abdeckwinkel aus Aluminium DIN EN 485 von Türlaibungen gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben"

L-Winkel zur Abdeckung der Fuge Blechstärke: 2 mm Kantungen: 2-fach gekantet Abwicklung: ca. 50 + 30 Stöße: hinterlegt mit Rillenverbindungsstücken; Lage der Stöße nach Abstimmung Architekt. Befestigung: mechanisch an Blendrahmen der Tür und an der Wand befestigt

Einschl.: Kompriband BG1 nach DIN 18542:2020-04, Farbe schwarz, umlaufend, zwischen Blech und Sichtbetonwand, ca. 10 mm nach hinten versetzt.

15 m .................... ....................

03.02 Blechverkleidungen von Türlaibungen ....................

03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

  • SCHLÖSSER -

Ausführungsbeschreibung Schlösser

Für alle folgenden Schlösser gilt: Einsteckschlösser für Objekttüren, schwere Beanspruchung, nach DIN EN 12209, Gebrauchsklasse 4, für Profilzylinder nach DIN 18252 / DIN EN 1303, oder glw., vorgerichtet. Korrosionsbeständig für den Einsatz an Außentüren. Bei Notausgangstüren sind Schlösser bzw. Verschlusseinrichtungen entsprechend DIN EN 179 auszuführen. Alle Schlösser einschließlich Edelstahl-Schließblech. Ausführung nach Erfordernis für DIN links oder DIN rechts anschlagende Türen.

Seite 72 von 137

[Seite 75]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

0 3.03.0001 Rollenfallenschloss Rollen-Fallen-Schloss, nach DIN 18251-2 Stulpausführung Edelstahl matt gebürstet, abgerundet; Riegel und Rollenfalle vernickelt

Türnummer: A 086.02 Windfang KFZ innen (für Gangflügel)

1 St .................... ....................

03.03.0002 Mehrpunkt-Fallenriegel-Einsteckschloss RC2 Mehrpunkt-Fallenriegel-Einsteckschloss nach DIN 18251-2, Wechselfunktion, geeignet für Türelemente mit Einbruchhemmung RC2 nach DIN EN 1627, Falle und Riegel aus Stahl, vernickelt; Riegelausschluss zweitourig, Stulpausführung Edelstahl matt gebürstet, abgerundet.

Türnummer: A 084.01 Abstellraum außen

1 St .................... ....................

03.03.0003 Falztreibriegelschloss und Schaltschloss Falztreibriegelschloss und Schaltschloss, vernickelt, für den Standflügel 2-flügeliger Objekttüren, Stulpausführung Edelstahl matt gebürstet, abgerundet; einschließlich Treibstange und verdeckt geführter Treibstangenmechanik.

Türnummer: A 086.01 Eingang KFZ A 086.02 Windfang KFZ innen

2 St .................... ....................

03.03.0004 Selbstverriegelndes Mehrpunkt-Motorschloss mit Panikfunktion, RC2 Motorische Mehrfachverriegelung als Mehrpunkt-Einsteckschloss mit oberer und unterer Zusatzverriegelung sowie zentraler Hauptverriegelung. Automatische Selbstverriegelung beim Schließen der Tür.

Motorische Entriegelung mit Kurzzeit-, Dauer- und Tagesentriegelungsfunktion, geeignet zur Anbindung an externe Zutrittskontrollsysteme sowie automatische Türantriebe. Wechselfunktion für mechanische Entriegelung über Profilzylinder.

Mit Panikfunktion zur jederzeitigen Öffnung in Fluchtrichtung gemäß DIN EN 179 und DIN EN 1125. Rückmeldekontakte für Türzustand (auf/zu) und Verriegelungszustand sind vorzusehen.

Geeignet für Türsysteme mit Einbruchhemmung RC2 nach DIN EN 1627 sowie für Feuer- und Rauchschutztüren. Betriebsspannung 24 V DC (alternativ 12 V DC im Analogbetrieb). Freilaufzylinder mit Zwangsentkopplung erforderlich.

Lieferung als komplettes System einschließlich Schloss, Schließteilen, Zubehör, Anschlusskabel bis ca. 20 m sowie Kabelübergang. Einschl. Leitungsverlegung und Anschluss an Motorschlosssteuerung.

Übertrag: ....................

Seite 73 von 137

[Seite 76]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Leitfabrikat: dormakaba M-SVP 2200 DC, oder glw. Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer(n): A 086.01 Eingang KFZ A 096.02 TRH 0 A 098.02 TRH 1 A 097.01 TRH 2 A 069.04 ILS

5 St .................... ....................

03.03.0005 Motorschlosssteuerung Motorschlosssteuerung für selbstverriegelndes Mehrpunkt-Motorschloss mit Panikfunktion M-SVP im Stand-Alone-Betrieb, Montage gemäß Herstellervorschriften

Produktbeschreibung: Motorschlosssteuerung, erforderlich zum Betrieb des o.g. Panikschlosses im Stand-Alone-Betrieb, Konfiguriert für motorische Ver- und Entriegelung der Tür über Zutrittskontroll-Systeme (bauseitig), Steuereinheit und Schloss sind über DCW-Systembus, oder glw., verbunden, LAN / LON Vernetzung bei Bedarf möglich, werksseitig parametrierte Ein- und Ausgänge, erweiterte Parametrierung über RS232 Schnittstelle mittels TMS Software, oder glw.

Technische Merkmale: Versorgungsspannung: 24 V DC Anschluss: 12 / 24 V DC Anlaufspitzenstrom: ca. 1 A Ruhestrom: ca. 65 mA Kontaktbelastbarkeit: 24 V DC, 0,5 A, induktiv Abmessungen Platine (BxHxT): ca. 135 x100 x 40 mm

Verkleidung: Kunststoffgehäuse mit Netzteil (BxHxT) ca. 200 x 120 x 90 mm, Anschluss 230 V DC

Verkabelung: Einschl. Verlegen der Anschlusskabel, Länge bis 20 m, bis zum Schloss bzw. bis zur bauseitigen Übergabedose, sowie Anschließen, ggf. in Abstimmung mit dem Gewerk Elektro.

Leitfabrikat: dormakaba SVP-S Motorschlosssteuerung SVP-S44, oder glw.

Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummern: A 096.02 TRH 0

Übertrag: ....................

Seite 74 von 137

[Seite 77]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... A 098.02 TRH 1 A 097.01 TRH 2 A 069.04 ILS (Hinweis: Schlosssteuerung für "A 086.01 KFZ Eingang" erfolgt über den Drehtürantrieb dieser Tür)

4 St .................... ....................

  • DREHTÜRANTRIEB -

03.03.0006 Drehtürantrieb 2-flg, nur am Gangflügel Elektromechanischer Drehflügeltürantrieb, stark abfallendes Öffnungsmoment bei manueller Begehung. Geeignet für die Verwendung an Türen in Flucht- und Rettungswegen. Baumustergeprüft gemäß DIN 18650/EN16005, Klasse 3.

Türparameter:

  • Türblattbreiten 700 mm bis 1600 mm
  • Türflügelgewicht bis 400 kg (abhängig von der Türblattbreite)

Technische Merkmale:

  • Antriebsmaße H x T x B ca. 70 mm x ca. 130 mm x ca. 685 mm
  • Versorgungsspannung: 230 V AC, 50 Hz
  • Spannungsversorgung für externe Verbraucher: 24 V DC, 1500 mA
  • Stufenlos einstellbare Schließkraft EN 4-7 nach EN 1154

Funktionen:

  • Öffnungswinkel maximal: 110°
  • Windlastregelung (aktive motorische Unterstützung des Schließens)
  • Fahrkurvenoptimierung mit Blockiererkennung
  • Interne Bedien- und Updateschnittstelle
  • Integrierter Zyklen Zähler, LED-Statusanzeige und Wartungsintervallanzeige
  • Statuskontakt zum direkten Anschluss von Gebäudeleittechnik
  • Betrieb von E-Öffnern und Motorschlössern mit Rückmeldekontakt, oder ohne Rückmeldekontakt über einstellbare Zeitverzögerung (bis ca. 4 s).
  • Impulseingang für Gegensprech- und Telefonanlagen
  • interner Programmschalter mit Funktionen AUS / AUTOMATIC / unbegrenzte DAUERAUF / AUSGANG, oder glw.
  • Anschlussmöglichkeit externer Programmschalter

Montage: Bandgegenseite drückend mit Gestänge oder Bandseite ziehend mit Gleitschiene

Türart: (X) 2-flügelig, am Gangflügel (Standflügel nicht automatisiert)

Farbe: ( ) silberfarbig ( ) weiß, ähnl. RAL 9016 (X) Sonderfarbe RAL gem. Angabe Architekt

Übertrag: ....................

Seite 75 von 137

[Seite 78]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Folgendes Zubehör wird in separaten Positionen abgerechnet: Der DtA muss jedoch für den Einsatz des Zubehörs vorgerichtet / geeignet sein, dies ist in die Hauptposition mit einzukalkulieren.

Impulsgeber:

  • 2x Großflächentaster (siehe separate Pos.)
  • 2x Radarbewegungsmelder MotionIQ oder glw. (siehe separate Pos.)

Türverriegelung:

  • Motorschloss (Tür A 086.01 Eingang KFZ), separate Pos.
  • Rollenfallenschloss (Tür A 086.02 Windfang KFZ), separate Pos.

Sicherheitseinrichtungen:

  • 1x Laserscanner zur Absicherung des Drehbereichs automatischer Drehflügeltüren gemäß DIN18650/EN16005, zusätzlicher Schutz der Nebenschließkante, siehe separate Pos.

Sonstiges Zubehör:

  • Erweiterungsmodul für Motorschloss-Steuerung. Der DtA übernimmt die Steuerung des Motorschlosses, somit ist eine separate Motorschlosssteuerung nicht notwendig (separate Pos.)
  • Verbindungsmodul zur Gebäudeleittechnik (separate Pos.)

Leitfabrikat: dormakaba ED 250, oder glw. Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer(n): A 086.01 KFZ Eingang A 086.02 KFZ Windfang

2 St .................... ....................

03.03.0007 Laser-Sicherheits- und Präsenzsensor für DtA Laserscanner zur Absicherung des Drehbereichs automatischer Drehflügeltüren gemäß DIN18650/EN16005. Zusätzlicher Schutz der Nebenschließkante gemäß TÜV Zertifikat. Die zusätzliche Tiefenerfassung bietet eine optimale Absicherung der Nebenschließkante.

Leitfabrikat: Dormakaba Flatscan LZR SW + 3D SW, oder glw. Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer(n): A 086.01 KFZ Eingang A 086.02 KFZ Windfang

2 St .................... ....................

03.03.0008 Radarbewegungsmelder für DtA

Übertrag: ....................

Seite 76 von 137

[Seite 79]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Radarbewegungsmelder für DtA, intelligentes System mit Bewegungsvektoren für individuelle, dynamische Türöffnungen und -schließungen sowie bedarfsgerechte Offenhaltezeiten, Richtungs-, Querverkehrerkennung und Verweilfunktion

Leitfabrikat: dormakaba MotionIQ, oder glw. Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer(n): A 086.01 KFZ Eingang A 086.02 KFZ Windfang

4 St .................... ....................

03.03.0009 Erweiterung DtA für Motorschloss-Steuerung Zulage Erweiterung des Drehtürantrieb, die den direkten Anschluss eines Motorschlosses ermöglicht, für volle Funktionalität, ohne separate Motorschlosssteuerung.

  • Erweiterung des Antriebs um DCW BUS Anschluss, oder glw.
  • steuert Kommunikation und Abläufe mit DCW Schlössern
  • Schnittstelle zur Vernetzung über LON/LAN BUS und Bedienung durch das Türmanagement-System TMS, oder glw.

Leitfabrikat: dormakaba Upgrade Card DCW, oder glw. Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer: A 086.01 KFZ Eingang

1 St .................... ....................

03.03.0010 Verbindungsmodul für DtA zur Gebäudeleittechnik Verbindungsmodul / Erweiterungsmodul für Drehtürantriebe zur bauseitigen MSR-Anbindung / Gebäudeleittechnik, einschl. Montageset (ggf. mit Gehäuseverlängerung).

Einschl. Verkabelung / Leitungsführung, Kabellänge bis 20 m, durch Trockenbauwände / Trockenbau-Abhangdecken, bis zur Übergabedose, in Abstimmung mit dem Gewerk MSR.

Leitfabrikat: dormakaba Connector One G2, oder glw. Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer(n): A 086.01 Eingang KFZ

Übertrag: ....................

Seite 77 von 137

[Seite 80]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... A 086.02 KFZ Windfang

2 St .................... ....................

03.03.0011 Stele Aluminium mit Großflächentaster für DtA Stele aus Aluminium gem. Zeichnung Architekt, mit Großflächentaster aus Edelstahl, mit Symbol „Tür öffnen“, bündig eingelassen, vandalismussicher, liefern und montieren, einschließlich Bohrungen für interne Verdrahtung sowie Verkabelung und elektr. Anschluss an Motorschlosssteuerung / Drehtürsteuerung. Alle sichtbaren Außenkanten gerundet, Radius ca. 2 mm, bzw. gleichwertig bearbeitet und für die Pulverbeschichtung geeignet vorbereitet.

Material: Aluminium DIN EN 485 Materialdicke: min. 4 mm Oberflächen: pulverbeschichtet RAL matt, Glanzgrad ca. 30% Maße der Stele: (b x t x h): ca. 100 x 80 x 1.600 mm Höhe über GOK sichtbar: ca. 1.100 mm

Einschließlich:

  • Revisionsöffnung 100 x 100 mm im Sockelbereich, einschließlich abnehmbarer Revisionsklappe aus Aluminium in gleicher Oberflächenqualität wie die Stele, verdeckt befestigt, Verschluss mit Vierkant-Schloss
  • Ausschnitt 60 x 60 mm im Bereich des Fundaments zur Kabelführung, einschl. fachgerechte Abdichtung mit FLK nach Fertigstellung der Verkabelung.
  • Türstopper an Seitenfläche der Stele montieren: Wandstopper aus Edelstahl, matt gebürstet, Puffer Gummi Schwarz gefedert.

Schutzart mindestens IP55 für die komplette Einheit einschließlich aller Einbauten.

Einschl. Leitungsführung:

  • von der Unterseite der Stele in die rückwärtige Fassade, Verlegung im Erdreich als geeignetes Erdkabel im Schutzrohr, einschließlich fachgerechter, dauerhaft wasserdichter Einführung und Abdichtung (FLK)
  • im Fassadenbereich verdeckt innerhalb der Pressleiste/Deckleiste oder innerhalb der P/R-Konstrktion
  • bis zur Motorschlosssteuerung bzw. Steuerung des Drehtürantriebs (siehe Folgepositionen) der Tür "KfZ-Zulassung", einschl. elektr. Anschluss.

Montage der Stele auf bauseitig hergestelltem Fundament (Gewerk GaLa), inkl. aller erforderlichen Befestigungsmittel und Verankerungen, Fußplatte für aufgeschraubte Ausführung.

Die Montage der Stele hat zeitversetzt in einem gesonderten Arbeitsgang nach, Fertigstellung des Einzelfundaments durch den GaLa-Bauer, zu erfolgen. Die Verkabelung ist vorzurichten und zu sichern. Sämtliche hieraus resultierenden Aufwendungen, insbesondere für zusätzliche Anfahrten sowie Abstimmungs- und Koordinationsleistungen mit dem

Übertrag: ....................

Seite 78 von 137

[Seite 81]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... GaLa-Bauer und der örtlichen Bauleitung, sind in die Einheitspreise einzurechnen und werden nicht gesondert vergütet.

Planverweis: D05.76 Stele KFZ Stelle Türnummer: A 086.01

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

03.03.0012 Großflächentaster für DtA Impulsgeber Großflächentaster, Montage auf Trockenbauwand Edelstahl, mit Symbol „Tür öffnen“ Maße ca. 75 x 250 x 17 mm

Einschließlich Leitungsführung durch Trockenbau-Abhangdecke / Trockenbauwand und elektr. Anschluss an Motorschlosssteuerung / Drehtürsteuerung.

Leitfabrikat: dormakaba Großflächentaster Edelstahl, oder glw.

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

(Screenshot nur zur Orientierung)

Das Fabrikat muss vor Bestellung mit dem Architekten bemustert und freigegeben werden.

Übertrag: ....................

Seite 79 von 137

[Seite 82]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Türnummer(n): 1x für A 086.01 (Taster außen siehe Pos. 03.03.11) 2x für A 086.02

3 St .................... ....................

03.03.0013 Programmschalter für DtA Programmschalter für Drehtürantrieb, nicht abschließbar, 5-stellig, mit Rahmen GIRA System 55 oder glw., weiß. Montage in angrenzendem Raum in Trockenbauwand. Einschl. Verkabelung / Leitungsführung in Trockenbauwand / in Trockenbau-Abhangdecke und elektr. Anschluss an DtA, Kabellänge bis 20 m

Leitfabrikat: dormakaba Programmschalter EPS-D DCW, oder glw.

Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer(n): A 086.01 A 086.02

2 St .................... ....................

  • DRÜCKERGARNITUREN -

03.03.0014 Stangengriff Stahl-Holz, l = 2.750 mm Griffstange aus Stahl und Holz gemäß Ausführungsplanung des Architekten sowie Werk- und Montageplanung des Auftragnehmers, einschließlich aller erforderlichen Befestigungs- und Verbindungsmittel.

Bestehend aus:

  1. Vertikaler U-Stahlwinkel, Querschnitt 50/50/6 mm, Länge ca. 2.750 mm Werkstoff: Stahl S235 oder gleichwertig Korrosionsschutz: feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461, oder glw. Zusätzliche Beschichtung : Pulverbeschichtung, Farbton nach RAL nach Wahl des Auftraggebers, Schichtdicke gemäß Herstellerangaben, geeignet für Außenanwendung.

  2. Holzgriff aus Rundholz, Räuchereiche, Durchmesser ca. 50 mm, Länge ca. 800 mm. Holzqualität: rissarm, astarm, technisch getrocknet (Holzfeuchte ca. 12–15 % bei Einbau). Kanten an den Enden allseitig gerundet (mind. r = 2 mm). Oberfläche lasiert / geölt. Hirnholzflächen sind besonders zu schützen und zu versiegeln.

Befestigung: Holzgriff auf Stahlwinkel aufgesteckt, Befestigung nicht sichtbar Verbindung dauerhaft, form- und kraftschlüssig, geeignet für Außenbereich. Korrosionsbeständige Verbindungsmittel (nichtrostender Stahl).

Türnummer: A 086.01 (auf der Außenseite)

Übertrag: ....................

Seite 80 von 137

[Seite 83]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... A 086.02 (auf der Außenseite) Planverweis: D05.35 Fassade Eingang KFZ Zulassung Übersicht D05.33 Fassade Eingang KFZ Zulassung HS D05.34 Fassade Eingang KFZ Zulassung VS Einbauort: EG Achse J-6/7

2 St .................... ....................

03.03.0015 Halbgarnitur D Fluchttür Liefern und montieren von Garnitur gemäß ZTV "8. Drücker- / Wechselgarnituren"

Typ: Halbgarnitur Drücker (innen) (außen Stangengriff aus Vorpos.) Schild: Rundrosette Ø 55 Brandschutzanforderung: - Fluchttüranforderung: ja, gem. EN 179

Türnummer: A 086.01 (auf der Innenseite) A 086.02 (auf der Innenseite)

2 St .................... ....................

03.03.0016 Wechselgarnitur DK für Fluchttür, RC2 Liefern und montieren von Garnitur gemäß ZTV "8. Drücker- / Wechselgarnituren"

Typ: Drücker-Knauf (Wechselgarnitur) Schild: Kurzschild RC2 Brandschutzanforderung: - Fluchttüranforderung: ja, gem. EN 179 Einbruchhemmung: RC2

Türnummer: A 096.02 A 098.02 A 097.01 A 069.04

4 St .................... ....................

03.03.0017 Wechselgarnitur DK, RC2 Liefern und montieren von Garnitur gemäß ZTV "8. Drücker- / Wechselgarnituren"

Typ: Drücker-Knauf (Wechselgarnitur) Schild: Kurzschild RC2 Brandschutzanforderung: - Fluchttüranforderung: - Einbruchhemmung: RC2

Türnummer: A 084.01 Abstellraum außen

Übertrag: ....................

Seite 81 von 137

[Seite 84]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

1 St .................... ....................

  • TÜRSCHLIEßER, FESTSTELLANLAGEN -

03.03.0018 ITS-G 1-flg, Of-m Im Türblatt oder in der Zarge integrierter Gleitschienen-Türschließer nach EN 1154.

Funktionen:

  • Abmessungen Schließkörper BxHxT (mm): ca. 291 x 51 x 39,5
  • Schließkraft: EN 3-6
  • stark abfallendes Öffnungsmoment für leichtes Türöffnen
  • hydraulische über Ventil einstellbare Öffnungsdämpfung
  • stufenlos einstellbare Schließgeschwindigkeit
  • Endschlag 7° - 0°
  • inklusive Öffnungsbegrenzung in der Gleitschiene
  • Rastfeststelleinheit mechanisch

Zulassungen:

  • Fertigung nach DIN ISO 9001
  • geprüft nach EN 1154
  • barrierefrei nach DIN 18040 bis 1.250 mm Türbreite
  • stark abfallendes Öffnungsmoment gem. DIN SPEC 1104

EN 1154 Klassifizierung: Schließen aus 105° Türöffnung Klasse 3 Dauerfunktion 500000 Zyklen Klasse 8 Türschließergröße EN 3-6 Anwendbarkeit an Feuer- u. Rauchschutztüren Klasse 1 Sicherheit Klasse 1 Sehr hohe Korrosionsbeständigkeit Klasse 4

Türart: 1-flg. Türflügelbreite: bis 1.400 mm

Leitfabrikat: dormakaba ITS 96 BC/ÖD EN 3-6 Türschließer für 1-flg. Türen, oder glw.

Angebotenes Fabrikat: '........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer(n): A 097.01 Eingang TRH 2 A 069.04 Eingang TRH 4 (ILS)

2 St .................... ....................

03.03.0019 OTS-G 1-flg, BGS

Übertrag: ....................

Seite 82 von 137

[Seite 85]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Gleitschienentürschließer nach EN 1154, für einflügelige Türanlagen im Außenbereich, auf der Bandgegenseite, mit stark abfallendem Öffnungsmoment für leichtes Türöffnen nach DIN SPEC 110, Schließgeschwindigkeit, Schließverzögerung, Schließkraft, Endschlag und Öffnungsdämpfung stufenlos einstellbar, Schließkraft entsprechend Abmessungen / Gewicht des Türblatts. DIN-L und DIN-R verwendbar. Gleitschiene höhenverstellbar, mit optischer Größenanzeige, einschl. Gleitschiene, Hebelarm, Montageplatte.

Oberfläche Türschließer: RAL nach Wahl AG

Türnummer: A 096.02 TRH 0

1 St .................... ....................

03.03.0020 OTS-G 1-flg, BGS, Of-m wie vor, jedoch zusätzlich mit Rastfeststelleinheit mechanisch

Oberfläche Türschließer: RAL nach Wahl AG

Türnummer(n): A 084.01 Abstellraum außen A 098.02 TRH 1

2 St .................... ....................

  • TÜRSTOPPER -

03.03.0021 Türstopper Boden, Edelstahl, gefedert, nur liefern Bodenstopper aus Edelstahl, matt gebürstet, Puffer Gummi Schwarz gefedert, für Montage auf Außenbelag, nur liefern und an GaLa-Bauer übergeben

Übergabe an GaLa-Bauer für Einbau in / auf Außenbelag. Dem GaLa-Bauer ist die genaue Montageposition anzugeben.

Leitfabrikat: Opo Oeschger, Bodentürpuffer KWS 2024, Art Nr. 66.278.03 Edelstahl matt gebürstet

Angebotenes Fabrikat: '........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türen: Alle Außentüren dieses Titels

Übertrag: ....................

Seite 83 von 137

[Seite 86]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

(Screenshot nur zur Orientierung)

7 St .................... ....................

03.03.0022 Türstopper Boden, rund, schwarz Bodenstopper rund, schwarz, Montage durch AN im Innenraum auf Fußbodenbelag Sauberlaufmatte in einem gesonderten Arbeitseinsatz nach Fertigstellung des Bodenbelags. Der erneute Arbeitseinsatz einschl. An- und Abfahrt, ist hier mit einzukalkulieren.

Material: Edelstahl Oberfläche: Schwarz pulverbeschichtet mit Struktur Abmessungen: Ø 30 mm, Höhe 40 mm

Leitfabrikat: Artitec 02004 Bodentürpuffer Black

Angebotenes Fabrikat: '........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer: A 086.02 Windfang KFZ Gang- und Standflügel

(Screenshot nur zur Orientierung)

2 St .................... ....................

03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik ....................

03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE ....................

Seite 84 von 137

[Seite 87]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM

04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Einbauort / Systematik

Die äußere P/R-Fassade als Haupteingangsfassade hat insg. 5 Fassadenabschnitte: [1]: Die lange Frontseite (Nordseite) enthält die automatische Schiebetür-Anlage (AST) und 2 Glas-Rahmentüren; die restlichen Elemente sind festverglast.

[2] und [3]: Die beiden kurzen Seiten (Ost- und Westseite) sind festverglast, Ausbildung der 90°-Ecken zu [1] als Ganzglasecken .

[4] und [5]: Die beiden Fassaden am WC-für-Alle und TRH3-Eingang (Nord), Ausbilung der 90°-Ecken als Paneelecken zu [3] und [4], enthalten jeweils eine Aluminium-Systemtür. Seitlicher Anschluss über Eck an die PR-Vorhangfassaden mit Blindglasverglasung aus Titel 04.03.

Skizze Systematik im Grundriss:

Ansichten:

Fassadenabschnitte [1] (mitte), [4] (rechts) und [5] (links):

Seite 85 von 137

[Seite 88]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Fassadenabschnitt [2] und [3]:

3D-Modell Rohbau:

3D-Modell P/R-Fassade und geneigte Abhangdecke:

(Screenshots / Skizzen nur zur Orientierung)

Seite 86 von 137

[Seite 89]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

P/R-Fassade Haupteingang - Baukörperanschlüsse

Folgende Baukörperanschlüsse sind vollumfänglich in die jeweiligen Positionen mit einzukalkulieren:

AU-PR Anschluss unten (Bereich Fassade / Festverglasung) Planverweis: D05.41 PR-Außenfassade Haupteingang Festvergl. VS

(Screenshot nur zur Orientierung)

Das Element ist über eine feuerverzinkte Tragkonstruktion aus Stahlkonsolen / -Winkeln, statisch dimensioniert durch den AN, am Rohfußboden bzw. an der Stirnseite der Bodenplatte zu befestigen. Die Höhe des Fußbodenaufbau beträgt ca. 250 mm. Die Auskragung der Tragkonstruktion ist entsprechend der jeweiligen Einbausituation auszubilden. Innenseitig ist das Element auf einem durchlaufenden, feuerverzinkten Stahlkantblech (pulverbeschichtet RAL gem. ZTV 5) gleitend zu lagern. Das Stahlkantblech dient zugleich als Abschluss zu den bauseitigen Estrich- und Bodenbelagsarbeiten. Der Anschluss des Elements an den Rohfußboden erfolgt über eine dampfdiffusionsdichte Anschlussfolie. Anschlussfugen sind mit einem geeigneten Kompriband zu schließen. Hohlräume sind mit Dämmstoff zu füllen. Außenseitig ist ein die Tragkonstruktion der Schwelle vollständig überdeckendes, feuerverzinktes Stahlkantblech einzubauen / einzuspannen. Über dieses Blech ist die Abdichtung an den Rohbau heranzuführen. Die Abdichtung des Stahlkantblechs sowie die Anarbeitung an die bauseitige bituminöse Sockelabdichtung sind vollflächig fachgerecht mit Flüssigkunststoff herzustellen. Die Eignung des verwendeten FLK ist vorab durch den AN zu prüfen. Die bauseitige Perimeterdämmung ist im Bereich der Tragkonstruktion wärmebrückenfrei zu ergänzen. Zusätzlich ist außen ein durchlaufender Wetterschenkel / Sockelblech aus pulverbeschichtetem Aluminium-Kantblech, d=2 mm, vorzusehen. Das Blech ist in die Pressleiste des Riegels eingespannt und überdeckt die äußere Perimeterdämmung und die Fuge zum Außenbelag / zur Rinne. Schutz der 90°-Außenecken durch eine zusätzliche Eckschutzleiste / L-Profil aus pulverbeschichtetem Aluminium.

AU-PR-T Anschluss unten (Türen) Nullschwelle 1 Planverweis: D05.43 PR-Außenfassade Haupteingang Tür VS

Seite 87 von 137

[Seite 90]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

(Screenshot nur zur Orientierung)

Die Nullschwelle (ZTV 9) ist über eine feuerverzinkte Tragkonstruktion aus Stahlkonsolen /-Winkeln, statisch dimensioniert durch den AN, am Rohfußboden bzw. an der Stirnseite der Bodenplatte zu befestigen. Die Höhe des Fußbodenaufbau beträgt ca. 250 mm. Die Auskragung der Tragkonstruktion ist entsprechend der jeweiligen Einbausituation auszubilden. Die Auskragung beträgt von Außenkante Rohbau bis Innenkante Element ca. 135 mm. Innenseitig ist die Türschwelle auf einem durchlaufenden, feuerverzinkten Stahlkantblech gleitend zu lagern. Das Stahlkantblech dient zugleich als Abschluss zu den bauseitigen Estrich- und Bodenbelagsarbeiten. Der Anschluss der Türschwelle an den Rohfußboden erfolgt über eine dampfdiffusionsdichte Anschlussfolie. Außenseitig ist ein die Tragkonstruktion der Schwelle vollständig überdeckendes, feuerverzinktes Stahlkantblech einzubauen. Über dieses Blech ist die Abdichtung an den Rohbau heranzuführen. Die Abdichtung des Stahlkantblechs sowie die Anarbeitung an die bauseitige bituminöse Sockelabdichtung sind vollflächig mit Flüssigkunststoff herzustellen. Die bauseitige Perimeterdämmung ist im Bereich der Tragkonstruktion wärmebrückenfrei zu ergänzen.

AU-PR-T2: Anschluss unten (Türen) Nullschwelle 2 Planverweis:D05.47 PR-Fassade Zugang TRH3 Tür VS

(Screenshot nur zur Orientierung)

Seite 88 von 137

[Seite 91]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Ausführung analog AU-PR-T, jedoch: Die Höhe des Fußbodenaufbau beträgt ca. 150 mm. Die Auskragung beträgt von Außenkante Rohbau bis Innenkante Element ca. 185 mm.

AU-AST Anschluss unten (Bereich Automatikschiebetüre) Planverweis: D05.42 PR-Außenfassade Haupteingang AST VS

(Screenshot nur zur Orientierung)

Ausführung analog AU-T2, jedoch zusätzlich / abweichend: im Bereich der Automatikschiebetür ist zwischen den Pfosten eine bodenbündige zweiteilige Edelstahlschwelle zu montieren. Lastabtrab nach Statik AN über eine feuerverzinkte Tragkonstruktion aus Konsolen / Winkeln. Die Schwelle ist als durchgehendes, stoßfreies Edelstahl-Kantblech über die gesamte lichte Öffnungsbreite auszubilden und seitlich mit bündigem, sauberem Anschluss an die Fassadenpfosten auszuführen. Schwelle mit rutschhemmender Oberfläche, Bewertungsgruppe R12, einschließlich zweier dauerhaft integrierter besandeter Antirutschstreifen, Breite jeweils ca. 10 mm. Die Führungsschiene der Automatikschiebetüre ist ebenengleich zu montieren. Die Anschlussfugen zu den Fassadenpfosten dürfen eine Breite von 2 mm nicht überschreiten und sind durch ein eingelegtes Dichtband dauerhaft abzudichten.

AO-PR Anschluss oben Planverweis: D05.41 PR-Außenfassade Haupteingang Festvergl. VS D05.42 PR-Außenfassade Haupteingang AST VS D05.43 PR-Außenfassade Haupteingang Tür VS

(Screenshot nur zur Orientierung)

Seite 89 von 137

[Seite 92]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Das Element ist über eine feuerverzinkte Tragkonstruktion aus Stahlkonsolen / -Winkeln, statisch dimensioniert durch den AN, gleitend an der Stahlbetondecke / dem Stahlbetonsturz befestigt. Von der Glasebene innen bis an die Stahlbetondecke ist ein Aluminium-Kantblech einzubauen. Über das Kantblech bis an die Rohbaudecke ist die Fassade mit einer Folie dampfdiffusionsdicht anzuschließen. Vom obersten Riegel der äußeren Glasebene bis unter die auskragende Stahlbetondecke ist eine dampfdiffusionsoffene Fassadenfolie zu verlegen. Die Folie ist an die angrenzenden Bauteile entsprechend den Herstellervorgaben anzuschließen. Der Hohlraum zwischen den Dichtebenen ist voll satt mit Mineralwolle 035, Dicke min. 140 mm, auszudämmen und an die Deckendämmung der Metalldecke aus Titel 06 anzuschließen.

Generell für alle oben beschriebenen Baukörperanschlüsse: Technisch gleichwertige Ausführungen sind zulässig.

Sichtbare An- / Abschlussbleche siehe separate Positionen

Seite 90 von 137

[Seite 93]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

04.01.0001 P/R-Konstruktion Windfangfassade, außen Herstellung, Lieferung und Einbau von P-R-Fassade gemäß ZTV, auf Grundlage der Planung des Architekten, nach Statik des AN, sowie nach Werk-/Montageplanung des AN.

Einteilung siehe Planung, die hier genannten Maße sind circa-Maße zur Übersicht.

Befestigung am Bauwerk: Die vor den runden StB-Stützen durchlaufende P/R-Fassade ist im Bereich [1] unten an der Stirnseite der Bodenplatte aufgesetzt und oben an der Stirnseite des StB-Unterzugs gleitend befestigt. In den Bereichen [2] bis [5] befindet sich oben kein Unterzug, sondern etwas höher gelegen die Rohdecke. Siehe auch ZTV Baukörperanschlüsse.

Höhen: Rohbauhöhen: [1] lange Frontseite (Nord): lichte Höhe zwischen Rohboden und Unterzug: ca. 3.550 mm

[2] und [3]: Die beiden kurzen Seiten (Ost- und Westseite): lichte Höhe zwischen Rohboden und Rohdecke: ca. 4.070 mm

[4] und [5]: Die beiden Fassaden am WC-für-Alle und TRH3-Eingang: lichte Höhe zwischen Rohboden und Rohdecke: ca. 3.970 mm

Achsabstand zwischen oberem und unterem Riegel: ca. 2.935 mm

Rasterung vertikal:

  • Aufzählung von außen gesehen von links nach rechts
  • Breite = Achsabstand zwischen den Pfosten

[1] lange Frontseite (Nord):

  • Ausbildung Ganzglasecke - PR_N1: Breite ca. 1.010 mm Einsatz Festverglasung PR_N2: Breite ca. 1.870 mm Einsatz Festverglasung PR_N3: Breite ca. 1.505 mm Einsatz Glasrahmen-Tür PR_N4: Breite ca. 575 mm Einsatz Festverglasung PR_N5: Breite ca. 3.650 mm Einsatz AST (Anlagenbreite ca. 3.620 mm) PR_N6: Breite ca. 575 mm Einsatz Festverglasung PR_N7: Breite ca. 1.505 mm Einsatz Glasrahmen-Tür PR_N8: Breite ca. 1.870 mm Einsatz Festverglasung PR_N9: Breite ca. 1.010 mm Einsatz Festverglasung
  • Ausbildung Ganzglasecke -

[1] lange Frontseite (Nord): Rasterung der Oberlichter (festverglast): über PR_N3 (Tür): PR_N3_O: Breite ca. 1.505 mm, Höhe ca. 535 mm (Achsmaße) über PR_N5 (AST): PR_N5_O1: Breite ca. 970 mm, Höhe ca. 535 mm (Achsmaße) PR_N5_O2: Breite ca. 1.710 mm, Höhe ca. 535 mm (Achsmaße) PR_N5_O3: Breite ca. 970 mm, Höhe ca. 535 mm (Achsmaße)

Seite 91 von 137

[Seite 94]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

über PR_N7 (Tür): PR_N7_O: Breite ca. 1.505 mm, Höhe ca. 535 mm (Achsmaße)

[2]: kurze Seite (Ostseite):

  • Anschluss an Paneel-Innenecke - PR_O1: Breite ca. 710 mm - Einsatz Festverglasung, OK 5° geneigt PR_O2: Breite ca. 1.820 mm - Einsatz Festverglasung, OK 5° geneigt PR_O3: Breite ca. 1.005 mm - Einsatz Festverglasung, OK 5° geneigt
  • Ausbildung Ganzglasecke -

Hinweis: Im Deckenhohlraum 5° geneigter Riegel mit eingesetztem Verbundpaneel, Abrechnung als Zulage separat.

[3]: kurze Seite (Westseite):

  • Ausbildung Ganzglasecke - PR_W1: Breite ca. 1.005 mm - Einsatz Festverglasung, OK 5° geneigt PR_W2: Breite ca. 1.820 mm - Einsatz Festverglasung, OK 5° geneigt PR_W3: Breite ca. 710 mm - Einsatz Festverglasung, OK 5° geneigt
  • Anschluss an Paneel-Innenecke -

Hinweis: Im Deckenhohlraum 5° geneigter Riegel mit eingesetztem Verbundpaneel, Abrechnung als Zulage separat.

[4] Fassade TRH3-Eingangstür: PR_TRH3_E: Breite ca. 185 mm - Einsatz Eckpaneel 215 / 200 mm PR_TRH3_T: Breite ca. 1.470 mm - Einsatz Drehtür Aluminium PR_TRH3_P: Breite ca. 135 mm - Einsatz Ergänzungspaneel

  • Anschluss an Metallpaneel-Wandbekleidung aus Titel 05.01 -

[5] Fassade WC-für-Alle

  • Anschluss an Metallpaneel-Wandbekleidung aus Titel 05.01 - PR_WC_P: Breite ca. 530 mm - Einsatz Ergänzungspaneel PR_WC_T: Breite ca. 1.130 mm - Einsatz Drehtür Aluminium PR_WC_E: Breite ca. 135 mm - Einsatz Eckpaneel 215 / 200 mm

Leistungsbestandteile:

  • P-R-Fassadenkonstruktion in der Widerstandsklasse RC2-N
  • Ausbildung Innen- und Außenecken auf Gehrung
  • (Zulage für Ganzglas-Ecken separat)
  • Baukörperanschlüsse gem. ZTV
  • Verkabelung sämtlicher elektrischer Komponenten dieser Leistungsbeschreibung (Türtechnik, Taster) innerhalb der P/R Konstruktion
  • Potentialausgleich

(Einsatzelemente Türen, AST, Verbundpaneele, Verglasung: siehe separate Positionen)

Einschließlich aller Befestigungen und An-/ Abdichtungen.

Abrechnungsbasis in der Höhe ist die lichte Höhe zwischen Rohboden und Unterzug / Rohdecke (siehe Rohbauhöhen oben) und in der Breite

Seite 92 von 137

[Seite 95]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

die Fassadenabwicklung auf Glasebene außen.

Planverweis: D05.48 PR-Fassade Haupteingang Übersichtsplan Einbauort: EG Achse 19 O-J EG Achse O/N 18-19 EG Achse J/K 18-19

92,2 m² .................... ....................

04.01.0002 ZULAGE 5° geneigter Riegel ZULAGE für die Ausbildung eines schräg geneigten oberen Riegels, einschl. Ausbildung der aufwändigeren Anschlüsse und Knotenpunkte.

Neigung: ca. 5°, entsprechend der Metalldecke (siehe Titel 06.01)

Einbauort: Fassadenbereich [1], oberer Riegel Planverweis: D05.49 PR-Fassade TRH3 Festverglasung

(Skizze nur zur Orientierung)

13,5 m .................... ....................

  • Einsatzelemente -

Widerstandsklasse aller Einsatzelemente der Haupteingangsfassade: RC2-N

04.01.0003 Festverglasung Festverglasung gem. Vortext "ZTV Verglasung allgemein" und "ZTV Glastypen" liefern und in P-/R-Fassade einbauen.

Insg. 12 Glasfelder + 5 festverglaste Oberlichter, Glasgrößen gem. Rasterung und Höhe der P/R-Fassade.

Kalkulationshinweis: Hier sind nur die Flächen der festverglasten Elemente einzurechnen. Die Verglasung der Türen und der Automatikschiebetüre wird über die entsprechende Position abgerechnet.

42,4 m² .................... ....................

04.01.0004 ZULAGE Festverglasung mit Ganzglasecke Zulage für die Ausbildung einer Ganzglasecke als Stufenglas, einschließlich Kantenschutzprofil aus Aluminium zur Überdeckung der freien Glaskanten, Oberfläche schwarz pulverbeschichtet. Einschl. transparente Versiegelung der Fugen zwischen Glas und Blech, beidseitig.

Übertrag: ....................

Seite 93 von 137

[Seite 96]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

2 Außenecken 90°, Fassadenecke [1] zu [2] Fassadeecke [1] zu [3]

Abrechnung je lfm der Kante

5,8 m .................... ....................

04.01.0005 ZULAGE Festverglasung, Oberkante 5° geneigt / trapezförmige Gläser Zulage zu Festverglasung, Ausführung für insg. 6 Gläser, Glasoberkante 5° geneigt, die Glasform ist dadurch trapezförmig.

Abrechnung: Länge der geneigten / schrägen Oberkante Planverweis: D05.49 PR-Fassade TRH3 Festverglasung Einbauort: Fassadenbereiche [2] und [3]

Abrechnung je lfm

7 m .................... ....................

04.01.0006 Verbundpaneel als Innenecke 90°, 206 / 158 mm, (WC-für-alle, TRH3) Einsatzelement Innenecke 90°, L-Förmig, mit Umkantung / "Verdickung" nach innen auf die benötigte Dämmstärke, als Verbundpaneel, gem. Vortext "ZTV Fassadenarbeiten - 4. Ausfachungen" liefern und in P-/R-Fassade einbauen

Dicke: ca. 80 mm Dämmung: MiWo Wärmeleitfähigkeit: 0,035 W/m²K Breite langer Schenkel: ca. 206 mm* Breite kurzer Schenkel: ca. 158 mm * (* gemessen von Pfostenachse bis Außenkante Paneel) Höhe: ca. 2.950 mm (Achsmaß Riegel)

Einbauort: 2 Stück Innenecken: WC-für-Alle, TRH3 Abrechnung: je Stück Eckpaneel

(Screenshot nur zur Orientierung)

2 St .................... ....................

04.01.0007 Verbundpanel Anschluss Wand, b = 530 mm (WC-für-alle)

Übertrag: ....................

Seite 94 von 137

[Seite 97]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Einsatzelement Verbundpaneel, mit Umkantung / "Verdickung" nach innen auf die benötigte Dämmstärke, gem. Vortext "ZTV Fassadenarbeiten - 4. Ausfachungen" liefern und in P-/R-Fassade einbauen

Gesamtdicke: ca. 80 mm Breite*: ca. 530 mm Höhe: ca. 2.950 mm (Achsmaß Riegel) (* gemessen von Pfostenachse bis Außenkante Paneel)

Einbauort: 1 Stück Ergänzungspaneel WC-für-Alle Abrechnung: je Stück

Einschl. Bohrung mit Manschettenabdichtung durch Verbundpaneel für Verkabelung (bauseitig) für bauseitige Blitzleuchte (Gewerk ELT)

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

04.01.0008 Verbundpanel Anschluss Wand, b = 190 mm (TRH 3) Einsatzelement Verbundpaneel, mit Umkantung / "Verdickung" nach innen auf die benötigte Dämmstärke, gem. Vortext "ZTV Fassadenarbeiten - 4. Ausfachungen" liefern und in P-/R-Fassade einbauen

Gesamtdicke: ca. 80 mm Breite*: ca. 530 mm (* gemessen von Pfostenachse bis Außenkante Paneel) Höhe: ca. 2.950 mm (Achsmaß Riegel)

Einbauort: 1 Stück Ergänzungspaneel TRH3 Abrechnung: je Stück

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

04.01.0009 Verbundpaneel Deckenbereich, Unterkante geneigt (WC-für-alle, TRH3) Einsatzelement Verbundpaneel, mit Umkantung / "Verdickung" nach innen auf die benötigte Dämmstärke und schräger Unterkante, gem. Vortext "ZTV Fassadenarbeiten - 4. Ausfachungen" liefern und in P-/R-Fassade einbauen.

Übertrag: ....................

Seite 95 von 137

[Seite 98]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Gesamtdicke: ca. 200 mm Länge: ca. 3.650 mm Höhe H1: ca. 885 mm Höhe H2: ca. 1.100 mm Fläche: ca. 3,62 m² je Stück Unterkante: 5° schräg

Einbauort: 1 Stück Ergänzungspaneel TRH3 1 Stück Ergänzungspaneel WC-für-Alle Abrechnung: je Stück

(Screenshot nur zur Orientierung)

Planverweis: D05.49 PR-Fassade TRH3 Festverglasung Einbauort: Fassadenbereiche [2] und [3]

2 St .................... ....................

04.01.0010 Automatiktüranlage AST außen, ca. 3.620 x 2.504 mm, RC2 Herstellung, Lieferung und fachgerechter Einbau einer automatischen Schiebetüranlage mit Oberlicht gemäß ZTV Fassadenarbeiten, auf Grundlage der Planung des Architekten sowie der durch den AN zu erstellenden Werk- und Montageplanung einschließlich erforderlicher technischer Nachweise.

Einbau in die vorbeschriebene Pfosten-Riegel-Fassade.

Die Leistung umfasst die vollständige, betriebsfertige Türanlage einschließlich sämtlicher erforderlicher Komponenten, Befestigungen, Anschlüsse, Steuerungen, Sicherheitseinrichtungen und Zubehörteile.

Einschließlich:

  • erforderlicher Riegelverstärkungen und konstruktiver Anpassungen innerhalb der Fassadenkonstruktion
  • aller erforderlichen Befestigungs- und Anschlussmittel
  • Anschluss an angrenzende Fassadenbauteile
  • betriebsfertiger Inbetriebnahme, Einstellung und Funktionsprüfung

Übertrag: ....................

Seite 96 von 137

[Seite 99]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Ausführung: Automatische, wärmegedämmte Schiebetüranlage aus Aluminium mit thermisch getrennten Profilen. Die Konstruktion ist entsprechend den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sowie den einschlägigen technischen Regelwerken auszuführen. Die Türanlage ist für den Einsatz in einem öffentlichen Gebäude mit hoher Nutzungsfrequenz auszulegen. Die Profilgeometrie und Ansichtsbreiten sind auf die vorbeschriebene Pfosten-Riegel-Fassade abzustimmen. Die Türflügel sind mit schmalen, thermisch optimierten Aluminiumprofilen auszuführen.

Antrieb und Steuerung: Elektromechanischer Automatikantrieb mit:

  • energiesparender Antriebstechnik
  • geräuscharmem Betrieb
  • modular aufgebauter Steuerung
  • elektronischer Kraftüberwachung während Öffnungs- und Schließvorgang
  • automatischer Anpassung der Betriebsparameter
  • einstellbaren Fahrparametern
  • einstellbarer Offenhaltezeit
  • Fehlerüberwachung und Diagnosefunktion
  • Möglichkeit zur Einbindung in ein übergeordnetes Türmanagement- beziehungsweise Gebäudemanagementsystem

Die Parametrierung und Wartung müssen über geeignete Bedien- und Serviceeinrichtungen möglich sein.

Sicherheitseinrichtungen: Die Absicherung des Türbereichs erfolgt entsprechend DIN EN 16005 und ASR A1.7.

Einschließlich:

  • Überwachung des Öffnungs- und Schließbereiches durch geeignete Sensorik
  • Hinderniserkennung mit Reversierfunktion
  • Sicherung der Haupt- und Nebenschließkanten entsprechend den normativen Anforderungen
  • erforderlicher Notentriegelungs- und Sicherheitsfunktionen

Bedienung: Programmschalter mit mindestens folgenden Betriebsarten:

  • Aus
  • Automatik
  • Teilöffnung
  • Daueröffnung
  • Verriegelt beziehungsweise Nachtbetrieb

Weitere erforderliche Betriebsfunktionen wie Schleusensteuerung, Feuerwehrfunktion oder Störungsbetrieb sind entsprechend

Übertrag: ....................

Seite 97 von 137

[Seite 100]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Nutzungskonzept vorzusehen.

Dauerhaftigkeit: Die Türanlage ist für den vorgesehenen Nutzungszweck auszulegen. Der Antrieb sowie sämtliche beweglichen Komponenten sind dauerhaft funktionssicher auszuführen. Nachweis einer geprüften Dauerhaftigkeit entsprechend den Anforderungen der DIN EN 16005.

Einbruchhemmung: Die vollständige Türanlage einschließlich Beschläge, Verriegelung und Verglasung ist mit geprüfter Einbruchhemmung RC2 nach DIN EN 1627 auszuführen.

Verglasung: Isolierverglasung, klar.

Glasaufbau: 49,52 mm P4A - SZR 14 - ESG 6 - SZR 14 - ESG 6 oder technisch gleichwertige Verglasung entsprechend den Anforderungen der Glas- und Systemstatik des angebotenen Türsystems. Die endgültige Festlegung des Glasaufbaus erfolgt durch den AN unter Berücksichtigung der statischen, bauphysikalischen, sicherheitstechnischen und systembedingten Anforderungen. Der erforderliche Glasaufbau einschließlich aller erforderlichen Nachweise ist Bestandteil der Leistung und in die Einheitspreise einzukalkulieren.

Ug-Wert: ≤ 0,6 W/(m²K)

Der Glasaufbau ist entsprechend den statischen, bauphysikalischen und sicherheitstechnischen Anforderungen durch den AN zu bestätigen.

Wärmeschutz: Der Wärmedurchgangskoeffizient der vollständigen Türanlage einschließlich Rahmen, Verglasung und Antriebseinheit ist gemäß DIN EN ISO 10077-1 nachzuweisen.

Uw-Wert: ≤ 1,8 W/(m²K)

Die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sind einzuhalten.

Schutzflügel: Einschließlich 2 Stück Schutzflügel zur Absicherung der Nebenschließkanten hinter den Fahrflügeln.

Ausführung:

  • ESG-Sicherheitsglas klar
  • geschliffene beziehungsweise polierte Glaskanten
  • drehbar gelagert
  • mit Verriegelungseinrichtung

Übertrag: ....................

Seite 98 von 137

[Seite 101]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

  • Beschlagoberfläche Silber

Bauanschlüsse:

Anschluss unten: AU-AST

Sämtliche Anschlüsse an angrenzende Bauteile sind entsprechend den Anforderungen der Fassadenkonstruktion dauerhaft luft- und schlagregendicht auszuführen.

Abmessungen: Anlagenbreite: ca. 3.620 mm Anlagenhöhe: ca. 2.504 mm

Nachweise: Mit der Werk- und Montageplanung sind sämtliche erforderlichen Nachweise und Prüfunterlagen vorzulegen.

Hierzu gehören insbesondere:

  • Nachweis DIN EN 16005
  • Nachweis DIN EN 1627 RC2
  • Nachweis Wärmedurchgangskoeffizient
  • technische Datenblätter
  • Wartungs- und Bedienungsunterlagen

Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer: A 001.06 Einbauort: EG Achse 19 L/M

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

04.01.0011 1-flg Glas-Alu-Außentür, 1.455 x 2.450 mm, RC2N (Haupteingang links+rechts) Außentür-Element gemäß ZTV, auf Grundlage der Zeichnung Architekt, nach Aufmaß des AN, sowie nach Statik und Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren.

Türelement:

Übertrag: ....................

Seite 99 von 137

[Seite 102]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Bauart: 1-flg-Glas-Alurahmen-Systemtür Montage: in vorbeschriebene P/R-Fassade Anschlüsse: unten: AU-PR-T U-Wert: Ud ≤ 1,4 W/(m²K) Brandschutz: Fuchttür, ohne Brandschutzanforderungen Einbruchhemmung: RC2 N RBLM (bxh)*: ca. 1.455 x ca. 2.450 mm *lichte Breite zwischen den Pfosten; lichte Höhe zwischen UK Riegel und OK FFB

Verglasung: gem. ZTV Verglasung / Berechnung AN

Flügel: Anschlag DIN: L / R DGM Breite: lichte Durchgangsbreite min. 1.200 mm DGM Höhe: lichte Durchgangshöhe min. 2.100 mm Türschwelle: Nullschwelle gem. ZTV

Beschläge, Türtechnik, Zubehör: Folgende Beschläge bzw. Türtechnik werden in gesonderten Positionen vergütet. Die Türelemente sind hierfür entsprechend vorzubereiten; die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind in die Hauptposition einzurechnen.

Garnitur: außen Knauf, innen Drücker Schloss.: selbstverriegelndes mechanisches Panikschloss SVP mit Panikfunktion E Türschließer: ITS Türstopper: Bodenstopper Antrieb: - Zubehör: - Türnummern: A 001.02 (Haupteingang Windfang rechts) A 001.04 (Haupteingang Windfang links) Einbauort: EG Achse 19 N und Achse 19 K

(Screenshots nur zur Orientierung)

2 St .................... ....................

04.01.0012 1-flg Alu-Außentür, 1.085 x 2.500 mm, RC2 (WC-für-Alle) Außentür-Element gemäß ZTV, auf Grundlage der Zeichnung Architekt, nach Aufmaß des AN, sowie nach Statik und Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren.

Türelement: Bauart: 1-flg-Aluminium-Systemtür Montage: in vorbeschriebene P/R-Fassade

Übertrag: ....................

Seite 100 von 137

[Seite 103]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Anschlüsse: unten: AU-PR-T2 U-Wert: Ud ≤ 1,4 W/(m²K) Brandschutz: keine Fuchttür, keine Brandschutzanforderungen Einbruchhemmung: RC2 RBLM (bxh)*: ca. 1.085 x ca. 2.500 mm *lichte Breite zwischen den Pfosten; lichte Höhe zwischen UK Riegel und OK FFB Anschlag DIN: R DGM Breite: lichte Durchgangsbreite min. 900 mm DGM Höhe: lichte Durchgangshöhe min. 2.100 mm Rahmen / Zarge: zusätzliche Rahmenverbreiterung oben, Höhe ca. 170 mm. Füllung Flügel: beidseitig flügelüberdeckende Aluminiumfüllung Oberfläche: pulverbeschichtet RAL nach Wahl AG, siehe ZTV 5 Türschwelle: Nullschwelle gem. ZTV

Beschläge, Türtechnik, Zubehör: Folgende Beschläge bzw. Türtechnik werden in gesonderten Positionen vergütet. Die Türelemente sind hierfür entsprechend vorzubereiten; die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind in die Hauptposition einzurechnen.

Garnitur: außen Knauf, innen Drücker Schloss.: selbstverriegelndes Mehrpunkt-Motorschloss mit Panikfunktion E Türschließer: - (DtA) Türstopper: Bodenstopper Antrieb: Drehtürantrieb Zubehör: Euroschlüsselschalter außen (in Fassadenschwert), Frei-Besetzt-Lichtanzeige rot/grün außen (in Fassa denschwert), Tür-auf-Taster innen (als Großflächentaster), Verriegelungs-Taster innen, Statusanzeige "besetzt" innen, Anbindung GLT (einschl. Verkabelung bis Übergabedose.) (Notöffnung erfolgt von außen über Schlüssel, es gibt also keine Notentriegelungstaste außen)

Türnummer: A015.01 (WC-für-Alle) Einbauort: EG Achse 18-O

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

Übertrag: ....................

Seite 101 von 137

[Seite 104]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... 0 4.01.0013 1-flg Alu-Außentür, 1.420 x 2.500 mm, RC2 (Eingang TRH3) Außentür-Element gemäß ZTV, auf Grundlage der Zeichnung Architekt, nach Aufmaß des AN, sowie nach Statik und Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren.

Türelement: Bauart: 1-flg-Aluminium-Systemtür Montage: in vorbeschriebene P/R-Fassade Anschlüsse: unten: AU-PR-T2 U-Wert: Ud ≤ 1,4 W/(m²K) Brandschutz: Fuchttür, keine Brandschutzanforderungen Einbruchhemmung: RC2 RBLM (bxh)*: ca. 1.420 x ca. 2.500 mm *lichte Breite zwischen den Pfosten; lichte Höhe zwischen UK Riegel und OK FFB Anschlag DIN: L DGM Breite: lichte Durchgangsbreite min. 1.200 mm DGM Höhe: lichte Durchgangshöhe min. 2.100 mm Rahmen / Zarge: zusätzliche Rahmenverbreiterung oben, Höhe ca. 170 mm. Füllung Flügel: beidseitig flügelüberdeckende Aluminiumfüllung Oberfläche: pulverbeschichtet RAL nach Wahl AG, siehe ZTV 5 Türschwelle: Nullschwelle gem. ZTV

Beschläge, Türtechnik, Zubehör: Folgende Beschläge bzw. Türtechnik werden in gesonderten Positionen vergütet. Die Türelemente sind hierfür entsprechend vorzubereiten; die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind in die Hauptposition einzurechnen.

Garnitur: außen Knauf, innen Drücker Schloss.: selbstverriegelndes Mehrpunkt-Motorschloss mit Panikfunktion E Türschließer: ITS Türstopper: Bodenstopper Antrieb: - Zubehör: ZK (Lesegerät bauseits, Verkabelung durch AN)

Türnummer: A 026.02 (Seiteneingang TRH3) Einbauort: EG Achse 18-J

Übertrag: ....................

Seite 102 von 137

[Seite 105]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

(Screenshot nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

  • An- und Abschlussbleche -

Hinweis: Positionen für Abschlussbleche im Bereich der Metalldecke sind teilweise auch im Titel 06 enthalten

04.01.0014 Anschluss oben, Eingangsfassade innen Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zur bauseitigen Metalldecke

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 2-fach gekantet Abwicklung: ca. 30 + 155 + 30 mm Befestigung: nicht sichtbare Befestigung an Riegel

(Screenshot nur zur Orientierung)

Planverweis: D05.41 PR-Außenfassade Haupteingang Festvergl. VS D05.42 PR-Außenfassade Haupteingang AST VS D05.43 PR-Außenfassade Haupteingang Tür VS

13,5 m .................... ....................

04.01.0015 Anschluss oben, Eingangsdassade außen

Übertrag: ....................

Seite 103 von 137

[Seite 106]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zur bauseitigen Metalldecke

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 1-fach gekantet Abwicklung: ca. 55 + 25 mm Befestigung: eingespannt in Pressleiste Riegel

(Screenshot nur zur Orientierung)

Planverweis: D05.41 PR-Außenfassade Haupteingang Festvergl. VS D05.42 PR-Außenfassade Haupteingang AST VS D05.43 PR-Außenfassade Haupteingang Tür VS

13,5 m .................... ....................

04.01.0016 Anschluss oben, Eingangsfassade AST innen Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zwischen AST und Riegel

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 2-fach gekantet Abwicklung: ca. 50 + 40 + 20 mm Befestigung: nicht sichtbare Befestigung an Riegel

(Screenshot nur zur Orientierung)

Planverweis: D05.42 PR-Außenfassade Haupteingang AST VS

1,8 m .................... ....................

Übertrag: ....................

Seite 104 von 137

[Seite 107]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... 0 4.01.0017 Anschluss oben, Türsturz TRH3 und WC-für-alle, innen Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zwischen Fassade und Rohbau

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 2-fach gekantet Abwicklung: ca. 75 + 20 + 15 mm Befestigung: nicht sichtbare Befestigung an Riegel

Einschl. Kompriband BG1 nach DIN 18542:2020-04, Farbe schwarz, zwischen Blech und Sichtbetonwand, ca. 10 mm nach hinten versetzt

(Screenshot nur zur Orientierung)

Planverweis: D05.47 PR-Fassade Zugang TRH3 Tür VS

1,5 m .................... ....................

04.01.0018 Anschluss oben, Türsturz TRH3 und WC-für-alle, außen Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zur bauseitigen Metalldecke

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 1-fach gekantet Abwicklung: ca. 55 + 25 mm Befestigung: eingespannt in Pressleiste Riegel

(Screenshot nur zur Orientierung)

Übertrag: ....................

Seite 105 von 137

[Seite 108]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

Planverweis: D05.47 PR-Fassade Zugang TRH3 Tür VS

3,1 m .................... ....................

04.01.0019 Anschluss seitlich, Türlaibung TRH3 und WC-für-alle, innen Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zwischen Fassade und Rohbau

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 2-fach gekantet Abwicklung: ca. 15 + 45 + 30 mm Befestigung: nicht sichtbare Befestigung an Pfosten

Einschl. Kompriband BG1 nach DIN 18542:2020-04, Farbe schwarz, zwischen Blech und Sichtbetonwand, ca. 10 mm nach hinten versetzt

(Screenshot nur zur Orientierung)

Planverweis: D05.46 PR-Fassade Zugang TRH3 Tür HS

8,7 m .................... ....................

04.01.0020 Seitenverkleidung, Türlaibung WC-für-alle, innen Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zwischen Fassade und Rohbau

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 2-fach gekantet Breite: ca. 530 mm Höhe: ca. 2.800 mm Befestigung: nicht sichtbare Befestigung an Pfosten und StB-Wand

Einschl. Kompriband BG1 nach DIN 18542:2020-04, Farbe schwarz, zwischen Blech und Sichtbetonwand, ca. 10 mm nach hinten versetzt

Übertrag: ....................

Seite 106 von 137

[Seite 109]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

(Screenshot nur zur Orientierung)

Planverweis: D05.40 PR-Fassade Haupteingang Übersichtsplan

1 St .................... ....................

04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich) ....................

04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Einbauort / Systematik

Die P/R-Fassade als innenliegende Wandfangfassade hat 1 Fassadenabschnitt: [I]: Die Fassade enthält die innere automatische Schiebetür-Anlage (AST) und 2 Glas-Rahmentüren; die restlichen Elemente sind festverglast. Seitlich links und rechts schließt die P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung aus Titel 04.03 an.

Grundriss:

Seite 107 von 137

[Seite 110]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Ansicht:

3D-Modell Rohbau:

3D-Modell P-R-Fassade und waagerechte Abhangdecke: (Links u. rechts schließt die P/R-VHF mit Blindglas-Verglasung an)

(Screenshots / Skizzen nur zur Orientierung)

Seite 108 von 137

[Seite 111]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

P/R-Fassade Windfang - Baukörperanschlüsse

Folgende Baukörperanschlüsse sind vollumfänglich in die jeweiligen Positionen mit einzukalkulieren:

AO-PR-WF Anschluss oben im Windfang Planverweis: D05.44 PR-Innenfassade Haupteingang Festvergl. VS

(Screenshot nur zur Orientierung)

Das Element ist über eine feuerverzinkte Tragkonstruktion aus Stahlkonsolen / -Winkeln, statisch dimensioniert durch den AN, gleitend an der Stahlbetondecke befestigt. Der lichte Abstand zwischen oberem Riegel und UK Rohdecke beträgt ca. 80 cm. Alternativ kann im mittleren Bereich auch an die Stirnseite des dort vorhandenen Stahlbeton-Unterzugs befestigt werden.

AU-PR-WF Anschluss unten im Windfang (Bereich Festverglasung) Planverweis: D05.44 PR-Innenfassade Haupteingang Festvergl. VS

(Screenshot nur zur Orientierung)

Das Element ist über eine feuerverzinkte Tragkonstruktion aus Stahlkonsolen / -Winkeln, statisch dimensioniert durch den AN, am Rohfußboden zu befestigen. Die Höhe des Fußbodenaufbau beträgt ca.

Seite 109 von 137

[Seite 112]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

250 mm. Innenseitig ist das Element unterhalb des Riegels mit einem durchlaufenden Aluminium-Kantblech / Sockelblech (pulverbeschichtet RAL nach Wahl Architekt) zu verkleiden. Befestigung nicht sichtbar / eingeklipst. Das Sockelblech ist ca. 15 mm hinter die Vorderkante des Riegels hineinversetzt und dient zugleich als Abschluss zu den bauseitigen Estrich- und Bodenbelagsarbeiten. Außenseitig ist das Element unterhalb des Riegels mit einem durchlaufenden Aluminium-Kantblech / Sockelblech (pulverbeschichtet RAL nach Wahl Architekt) zu verkleiden. Befestigung nicht sichtbar / oben in die Pressleiste des Riegels eingespannt / eingeklipst. Das Sockelblech dient zugleich als Abschluss zu den bauseitigen Estrich- und Bodenbelagsarbeiten.

AU-PR-WF-T Anschluss unten (Türen innen) Ausführung ohne Bodeneinstand und ohne Schwelle

AU-WF-AST Anschluss unten (Bereich AST im Windfang innen) Ausführung ohne Bodeneinstand und ohne Schwelle / ohne Unterflurführung

Generell für alle oben beschriebenen Baukörperanschlüsse: Technisch gleichwertige Ausführungen sind zulässig.

Sichtbare An- / Abschlussbleche siehe separate Positionen

Seite 110 von 137

[Seite 113]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

04.02.0001 P-R-Konstruktion Windfangfassade, innenliegend Herstellung, Lieferung und Einbau von P-R-Fassade gemäß ZTV, auf Grundlage der Planung des Architekten, nach Statik des AN, sowie nach Werk-/Montageplanung des AN.

Einteilung siehe Planung, die hier genannten Maße sind circa-Maße zur Übersicht.

Befestigung am Bauwerk: Die vor den runden StB-Stützen durchlaufende P/R-Fassade ist unten auf der Bodenplatte aufgesetzt und oben an der Stirnseite des StB-Unterzugs gleitend befestigt. In den äußeren Bereichen befindet sich oben kein Unterzug, sondern etwas höher gelegen die Rohdecke.

Höhen: Rohbauhöhen: lichte Höhe zwischen Rohboden und Unterzug: ca. 3.550 mm lichte Höhe zwischen Rohboden und Rohdecke: ca. 4.070 mm

Achsabstand zwischen oberem und unterem Riegel: ca. 2.935 mm

Rasterung vertikal:

  • Aufzählung von außen gesehen von links nach rechts

  • Breite = Achsabstand zwischen den Pfosten

  • Anschluss an PR-Vorhangfassade mit Blindverglasung aus Titel 04.03 - PR_I1: Breite ca. 1.505 mm Einsatz Glasrahmentür PR_I2: Breite ca. 575 mm Einsatz Festverglasung PR_I3: Breite ca. 3.650 mm Einsatz AST (Anlagenbreite 3.620 mm) PR_I4: Breite ca. 575 mm Einsatz Festverglasung PR_I5: Breite ca. 1.505 mm Einsatz Glasrahmentür

  • Anschluss an PR-Vorhangfassade mit Blindverglasung aus Titel 04.03 -

Rasterung der Oberlichter (festverglast): über PR_I1 (Tür): PR_I1_O: Breite ca. 1.505 mm, Höhe ca. 535 mm (Achsmaße) über PR_I3 (AST): PR_I3_O1: Breite ca. 970 mm, Höhe ca. 535 mm (Achsmaße) PR_I3_O2: Breite ca. 1.710 mm, Höhe ca. 535 mm (Achsmaße) PR_I3_O3: Breite ca. 970 mm, Höhe ca. 535 mm (Achsmaße) über PR_I5 (Tür): PR_I5_O: Breite ca. 1.505 mm, Höhe ca. 535 mm (Achsmaße)

Leistungsbestandteile:

  • P-R-Fassadenkonstruktion
  • unterer, oberer und seitlicher Fassadenanschluss gem. ZTV

(Einsatzelemente, Verglasung: siehe separate Position)

Einschließlich aller Befestigungen und An-/ Abdichtungen.

Abrechnungsbasis in der Höhe ist die lichte Höhe zwischen Rohboden

Seite 111 von 137

[Seite 114]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

und Rohdecke und in der Breite der Abstand zwischen den Außenkanten der beiden Außenpfosten.

Planverweis: D05.48 PR-Fassade Haupteingang Übersichtsplan Einbauort: EG Achse 18 N-K

33,2 m² .................... ....................

  • Einsatzelemente -

04.02.0002 Festverglasung Festverglasung gem. Vortext "ZTV Verglasung allgemein" einbauen.

Insg. 2 Glasfelder + 5 festverglaste Oberlichter, Glasgrößen gem. Rasterung und Höhe der P/R-Fassade.

Kalkulationshinweise:

  • Im Innenbereich ist keine Isolierverglasung notwendig, da sich diese Fassade innerhalb der thermischen Hülle befindet.

  • Hier sind nur die Flächen der festverglasten Elemente einzurechnen. Die Verglasung der Türen und der Automatikschiebetüre wird über die entsprechende Position abgerechnet.

6,8 m² .................... ....................

04.02.0003 Automatiktüranlage AST innen, ca. 3.620 x 2.504 mm Herstellung, Lieferung und fachgerechter Einbau einer automatischen Schiebetüranlage mit Oberlicht gemäß ZTV Fassadenarbeiten, auf Grundlage der Planung des Architekten sowie der durch den AN zu erstellenden Werk- und Montageplanung einschließlich erforderlicher technischer Nachweise.

Einbau im Innenbereich.

Die Leistung umfasst die vollständige, betriebsfertige Türanlage einschließlich sämtlicher erforderlicher Komponenten, Befestigungen, Steuerungen, Sicherheitseinrichtungen und Zubehörteile.

Einschließlich:

  • erforderlicher Riegelverstärkung über AST
  • sämtlicher Befestigungs- und Anschlussmittel
  • konstruktiver Anpassungen an angrenzende Bauteile
  • betriebsfertiger Montage, Einstellung, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung

Ausführung:

Übertrag: ....................

Seite 112 von 137

[Seite 115]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Automatische Schiebetüranlage mit schlanken Aluminiumprofilen für den Innenbereich. Die Türflügel sind mit feingerahmten Aluminiumprofilen auszuführen.

Richtwerte:

  • Ansichtsbreite Profile: ca. 35 bis 50 mm
  • Bautiefe Profile: ca. 30 mm Systembedingte Abweichungen sind zulässig, sofern die gestalterischen und technischen Anforderungen erfüllt werden.

Antrieb und Steuerung: Elektromechanischer Automatikantrieb mit:

  • geräuscharmer Antriebstechnik
  • wartungsfreundlichem und modular aufgebautem Antriebssystem
  • elektronischer Überwachung der Flügelbewegung während Öffnungs- und Schließvorgang
  • automatischer Anpassung der Betriebsparameter
  • einstellbarer Offenhaltezeit
  • Fehlerdiagnose und Zustandsüberwachung
  • Möglichkeit zur Einbindung in übergeordnete Steuerungs- oder Türmanagementsysteme

Die Parametrierung und Wartung müssen über geeignete Bedien- und Serviceeinrichtungen möglich sein.

Dauerhaftigkeit: Die Türanlage ist für den vorgesehenen Nutzungszweck und die zu erwartende Frequentierung auszulegen. Der Antrieb sowie sämtliche beweglichen Komponenten sind dauerhaft funktionssicher auszuführen. Nachweis einer geprüften Dauerhaftigkeit entsprechend DIN EN 16005.

Sicherheitseinrichtungen: Die Absicherung der Türanlage erfolgt entsprechend DIN EN 16005 sowie ASR A1.7.

Einschließlich:

  • Überwachung des Durchgangsbereiches durch geeignete Sensorik
  • Absicherung der Öffnungs- und Schließbereiche
  • Hinderniserkennung mit Reversierfunktion
  • Sicherstellung der erforderlichen Schutzfunktionen an Haupt- und Nebenschließkanten

Bedienung: Programmschalter mit mindestens folgenden Betriebsarten:

  • Aus
  • Automatik
  • Teilöffnung
  • Ausgang
  • Daueröffnung

Zusätzliche erforderliche Funktionen wie beispielsweise:

Übertrag: ....................

Seite 113 von 137

[Seite 116]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

  • Schleusensteuerung
  • Feuerwehrfunktion
  • Nachtbetrieb
  • Störungsentriegelung
  • Störungsverriegelung
  • Türzustandsmeldung

sind entsprechend Nutzungskonzept vorzusehen.

Führungen und Bodenausbildung: Erforderliche untere Führungs- und Stabilisierungselemente entsprechend den Herstellervorgaben liefern und montieren. Eine durchgehende Bodenschiene im Durchgangsbereich ist nicht zulässig. Die Konstruktion ist so auszubilden, dass ein barrierearmer und dauerhaft funktionssicherer Durchgang gewährleistet wird.

Schutzflügel: Einschließlich Schutzflügel zur Absicherung der Nebenschließkanten hinter den Fahrflügeln.

Ausführung:

  • ESG-Sicherheitsglas klar
  • geschliffene beziehungsweise polierte Glaskanten
  • drehbar gelagert
  • mit Drehverriegelung
  • Beschlagoberfläche Silber (E6/C0) oder gleichwertig

Verglasung: Verglasung entsprechend den Anforderungen des angebotenen Türsystems sowie den statischen und sicherheitstechnischen Anforderungen. Die endgültige Festlegung des Glasaufbaus erfolgt durch den AN. Erforderliche Nachweise sind Bestandteil der Leistung.

Abmessungen: Anlagenbreite: ca. 3.600 mm Anlagenhöhe: ca. 2.504 mm

Nachweise: Mit der Werk- und Montageplanung sind sämtliche erforderlichen technischen Unterlagen und Nachweise vorzulegen. Hierzu gehören insbesondere:

  • technische Datenblätter
  • Nachweis DIN EN 16005
  • Bedienungs- und Wartungsunterlagen
  • erforderliche System- und Montageunterlagen

Angebotenes Fabrikat

'........................................'

Übertrag: ....................

Seite 114 von 137

[Seite 117]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... (vom Bieter einzutragen)

1 St .................... ....................

04.02.0004 1-flg Glas-Alu-Tür, 1.455 x 2.450 mm (Windfang innen, links+rechts) Türelement gemäß ZTV, auf Grundlage der Zeichnung Architekt, nach Statik und Werk-/Montageplanung des AN, liefern und montieren.

Türelement: Bauart: 1-flg-Glas-Alurahmen-Systemtür Montage: in vorbeschriebener inneren P/R-Fassade Anschlüsse: unten: ohne Bodeneinstand U-Wert: ohne Anforderungen Brandschutz: Fluchttür, ohne Brandschutzanforderungen Schallschutz: ohne Anforderungen Einbruchhemmung: ohne Anforderungen RBLM (bxh)*: ca. 1.455 x ca. 2.450 mm *lichte Breite zwischen den Pfosten; lichte Höhe zwischen UK Riegel und OK FFB

Verglasung: gem. ZTV Verglasung / Berechnung AN, keine Wärmeschutzverglasung notwendig, da innerhalb thermischer Hülle.

Flügel: Anschlag DIN: L / R DGM Breite: lichte Durchgangsbreite min. 1.200 mm DGM Höhe: lichte Durchgangshöhe min. 2.100 mm Türschwelle: -

Beschläge, Türtechnik, Zubehör: Folgende Beschläge bzw. Türtechnik werden in gesonderten Positionen vergütet. Die Türelemente sind hierfür entsprechend vorzubereiten; die hierfür erforderlichen Maßnahmen sind in die Hauptposition einzurechnen.

Garnitur: Drücker-Drücker Schloss.: Fallen-Riegel-Einsteckschloss mit Panikfunktion B Türschließer: ITS Türstopper: Bodenstopper Antrieb: - Zubehör: - Türnummern: A 001.02 (Haupteingang Windfang rechts) A 001.04 (Haupteingang Windfang links) Einbauort: EG Achse 19 N und Achse 19 K

2 St .................... ....................

  • An- und Abschlussbleche -

04.02.0005 Anschluss oben, Innenfassade in Richtung Windfang Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren,

Übertrag: ....................

Seite 115 von 137

[Seite 118]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... zur Überdeckung der Fuge zur Metalldecke

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 1-fach gekantet Abwicklung: ca. 175 + 25 mm Befestigung: eingespannt in Pressleiste Riegel

Das Blech läuft versatzfrei über den beiden angrenzenden Fassaden mit Blindglas-Verglasung (Titel 04.03) durch.

(Screenshot nur zur Orientierung)

13,5 m .................... ....................

04.02.0006 Anschluss oben, Innenfassade in Richtung Foyer Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zur Gipskartondecke innen

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 2-fach gekantet Abwicklung: ca. 15 + 175 + 15 mm Befestigung: nicht sichtbare Befestigung an Riegel

Übertrag: ....................

Seite 116 von 137

[Seite 119]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

(Screenshot nur zur Orientierung)

8,1 m .................... ....................

04.02.0007 Anschluss oben, Innenfassade AST in Richtung Windfang Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zwischen AST und Riegel

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 3-fach gekantet Abwicklung: ca. 50 + 40 + 20 mm Befestigung: nicht sichtbare Befestigung an Riegel

(Screenshot nur zur Orientierung)

3,6 m .................... ....................

04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich) ....................

04.03 P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung (Innenbereich)

Einbauort / Systematik

Die P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung besteht aus 2 getrennten Abschnitten. Seitlich schließen sie sowohl an die innere Windfangfassade, als auch an die äußere P/R-Fassade des Haupteingangs an.

Grundriss:

Seite 117 von 137

[Seite 120]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.03 P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Horizontalschnitt linker Teil:

Horizontalschnitt rechter Teil:

(Screenshots nur zur Orientierung)

ZTV P/R-Vorhangfassade vor baus. StB-Wänden

als hinterlüftete P/R-Vorhangfassade im Innenbereich

Konstruktionsbeschreibung: Die Fassadenpfosten / -Riegel als Al-P/R-Aufsatzkonstruktion sind mit werkseitig verschraubten Tragprofilen aus Al-Kantblechen über Edelstahlwandhalter mit thermischer Trennlage in der Höhe und Tiefe justiert an den Stahlbetonwänden zu befestigen. Die durchlaufenden Al-Klipsdeckel der Pfosten haben eine Bautiefe von

Seite 118 von 137

[Seite 121]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.03 P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

ca. 20 mm und die der Riegel ca. 15 mm. Einseitig schließt die Fassade an die P/R-Fassade aus Titel 04.02 an - die Blindverglasung ist in den äußeren Pfosten der P/R-Fassade aus Titel 04.02 einseitig eingespannt. Die Riegel oben und unten laufen durch die gesamte Windfangfassade optisch durch bzw schließen ohne Versatz an die Riegel der P/R-Fassade aus Titel 04.02 an.

Einteilung und vertikale / horizontale Gliederung gemäß Zeichnung Architekt.

Leistungsbestandteile:

  • Al-Tragprofile mit Edelstahlwandhaltern
  • Al-P-R-Aufsatzkonstruktion (Übergänge zu angrenzenden P/R-Fassaden separate Pos.) (Blindglas-Verglasung separate Pos.)

Oberfläche Pulverlackbeschichtung nach Wahl des Architekten, siehe ZTV 5. Ziel ist eine optisch einheitliche Gesamt-Fassade.

Einschließlich aller Befestigungen, Verklotzungsunterlagen und Andichtungen in fertiger Arbeit und Montage.

ZTV Blindglas-Verglasung

Technische Vorbemerkungen Blindglas-Verglasung Die Art der Verglasung ist vom Glashersteller schriftlich zu genehmigen, insbesondere im Hinblick auf Garantiebedingungen. Die Genehmigung ist zusammen mit den Ausführungsplänen dem Auftraggeber vorzulegen. Der Austausch einzelner Scheiben muss problemlos möglich sein. Die Glaskanten sind umlaufend feingeschliffen (KGN) und mit gefasten Kanten auszuführen. Kantenbeschädigte Gläser dürfen nicht eingebaut werden. Für alle eingesetzten Glastypen sind gültige Prüfzeugnisse vorzulegen. Die technischen und bauphysikalischen Kennwerte sowie Glasdicken sind vom Auftragnehmer eigenverantwortlich zu prüfen. Erforderliche Anpassungen sind kostenneutral auszuführen. Die Durchbiegungen aus der Konstruktion sind aufzunehmen. Vor Ausführung sind dem Architekten mindestens drei freizugebende Farbproben verschiedener Basisglashersteller zur Auswahl vorzulegen. Die freigegebene Variante ist im Angebotspreis enthalten.

Verglasung: Fassadenplatte aus mind 8 mm ESG-HF, oder glw. Für ein möglichst gleiches Erscheinungsbild von außen ist die Fassadenplatte mit einer an die übrigen Glastypen angepassten reflektierenden Metalloxidbeschichtung und einer vollflächigen Emaillierung auf der Witterung abgewandten Seite beschichtet. Farbe der Emaillierung nach Bemusterung und Wahl des Architekten

Anforderungen an ESG Einscheibensicherheitsglas (ESG) ist grundsätzlich als

Seite 119 von 137

[Seite 122]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.03 P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

heißlagergetestetes ESG-H („ESG-H“) gemäß MVVTB inkl. Anlage A 1.2.7/2 mit b = 3,8 (Bezugszeitraum 50 Jahre) nach DIN EN 1990:2010-12 auszuführen. ESG ist horizontal vorzuspannen, sichtbare Aufhängepunkte sind unzulässig. Die Fertigung ist durch Fremdüberwachung zu kontrollieren (RAL-Gütezeichen ESG-HF). Spontanbrüche infolge von Nickelsulfideinschlüssen gelten als Gewährleistungsschaden. Die zulässige Abweichung der Geradheit darf max. 50 % der in der „Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von ESG“ angegebenen Werte betragen.

Zulassungen und Nachweise Für alle Verglasungen sind bauaufsichtliche Nachweise zu führen. Der Auftragnehmer hat sämtliche erforderlichen Zustimmungen zu erwirken. Da für Glas im Bauwesen vielfach keine normativen Anwendungsregeln bestehen, sind ggf. Zustimmungen im Einzelfall (ZiE) nach Landesbauordnung erforderlich. Diese sind frühzeitig bei der zuständigen obersten Baurechtsbehörde zu beantragen. Die Kosten sind vollumfänglich durch den AN einzukalkulieren.

04.03.0001 P/R-Vorhangfassade Fassaden-Konstruktion, statisch-konstruktive Anschlüsse an das Bauwerk, als innenliegende P/R-Vorhangfassade, gemäß ZTV / Vorbeschrieb, Zeichnung Architekt, Werk-/Montageplanung und Statik des AN herstellen, liefern und montieren.

Befestigungsuntergrund: bauseitige Stahlbetonwände

Die Fassade schließt seitlich an die P/R-Fassaden aus Titel 04.01 und 04.02 an.

16,6 m² .................... ....................

  • Einsatzelemente -

04.03.0002 Blindglas-Verglasung Blindglas-Verglasung in P/R-Fassade liefern und als Einsatzelement gemäß ZTV, Zeichnung Architekt, Werk-/Montageplanung des AN und Statik des AN, in der Vorhangfassade montieren.

Maße Verglasung: Stückzahl: 4 St Breite große Gläser: ca. 680 mm Breite kleine Gläser: ca. 1.820 mm Höhen: ca. 2.880 mm

16,6 m² .................... ....................

04.03.0003 Seitlicher Anschluss an P/R- Fassade Im Übergangsbereich zwischen Kaltfassade und P/R Fassade aus Titel 04.02 wird das Blindglas in das Pressprofil des P/R-Pfostens eingespannt. Abrechnung nach lfm vertikaler Anschluss / Einspannung.

Übertrag: ....................

Seite 120 von 137

[Seite 123]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.03 P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

(Screenshot nur zur Orientierung)

6,5 m .................... ....................

  • An- und Abschlussbleche -

04.03.0004 Sockelblech Sockelblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zur Metalldecke

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: 1-fach gekantet Abwicklung: ca. 160 + 25 mm Befestigung: eingespannt in Pressleiste Riegel

Das Sockelblech dient zugleich als Abschluss zu den bauseitigen Estrich- und Bodenbelagsarbeiten.

6,5 m .................... ....................

04.03.0005 Anschluss seitlich an P/R-Fassade Anschlussblech aus Aluminium DIN EN 485 gemäß Zeichnung Architekt, sowie Werk-/Montageplanung AN, liefern und montieren, zur Überdeckung der Fuge zwischen Vorhangfassade und P/R-Fassade

Material: Aluminium DIN EN 485 Oberflächen: pulverbeschichtet RAL Farbton: gem. ZTV "5. projektspezifische Vorgaben" Blechstärke: 2 mm Kantungen: - Breite: ca. 25 mm Befestigung: nicht sichtbare Befestigung an Pfosten, verdeckt eingeclipst

Übertrag: ....................

Seite 121 von 137

[Seite 124]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.03 P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung (Innenbereich)

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

(Screenshot nur zur Orientierung)

Planverweis: D05.46 PR-Fassade Zugang TRH3 Tür HS

3,8 m .................... ....................

Hinweis: Abschluss oben

oberer Abschluss siehe Pos. 04.02.0005

04.03 P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung (Innenbereich) ....................

04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

  • ZUBEHÖR AST -

04.04.0001 Verbindungsmodul für AST zur Gebäudeleittechnik Verbindungsmodul / Erweiterungsmodul für Automatikschiebetüren zur bauseitigen MSR-Anbindung / Gebäudeleittechnik, einschl. Montageset und, sowie Gehäuseverbreiterung /-Anpassung

Einschl. Verkabelung / Leitungsführung, Kabellänge bis 20 m, durch Metall-Abhangdecke aus Titel 06 und durch bauseitigen Trockenbau, bis zur Übergabedose, in Abstimmung mit dem Gewerk MSR.

Leitfabrikat: dormakaba Connector One G2, oder glw.

Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer: A 001.05 und A 001.06 (AST innen und außen)

2 St .................... ....................

04.04.0002 Programmschalter für AST innen und außen Lieferung und Montage eines Programmschalters zur Bedienung und Steuerung der Automatiktüranlagen gemäß ZTV Fassadenarbeiten.

Übertrag: ....................

Seite 122 von 137

[Seite 125]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Der Programmschalter dient zur gemeinsamen Bedienung der beiden vorgesehenen Automatiktüranlagen.

Einbauort: Raum Telefonzentrale, Einbau in angrenzende GK-Wand.

Ausführung als Unterputz- beziehungsweise flächenbündig integrierte Bedieneinheit entsprechend den örtlichen Gegebenheiten. Farbe und Ausführung der sichtbaren Oberfläche nach Wahl des AG.

Funktionen mindestens:

  • Aus
  • Automatikbetrieb
  • Teilöffnung
  • Daueröffnung
  • Verriegelt / Nachtbetrieb

Weitere erforderliche Betriebs- und Sonderfunktionen der Türanlagen sind über die Bedieneinheit zu ermöglichen.

Einschließlich:

  • erforderlicher Einbaugehäuse und Befestigungsmittel
  • erforderlicher Verkabelungen und Steuerleitungen zwischen Programmschalter und Automatiktüranlagen
  • Anschlussarbeiten
  • Parametrierung und Inbetriebnahme
  • Funktionsprüfung beider Türanlagen

Der Programmschalter ist mit den Steuerungen der beiden Automatiktüranlagen kompatibel auszuführen.

Erforderliche Schnittstellen, Module und Anpassungen innerhalb der Türsteuerungen sind Bestandteil dieser Leistung und in den Einheitspreis einzukalkulieren. Einschl. Verkabelung / Leitungsführung in Trockenbauwand / in Trockenbau-Abhangdecke und elektr. Anschluss an DtA, Kabellänge bis 20 m

Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer: A 001.05 und A 001.06 (AST innen und außen)

2 St .................... ....................

  • SCHLÖSSER -

Ausführungsbeschreibung Schlösser

Für alle folgenden Schlösser gilt:

Übertrag: ....................

Seite 123 von 137

[Seite 126]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Einsteckschlösser für Objekttüren, schwere Beanspruchung, nach DIN EN 12209, Gebrauchsklasse 4, für Profilzylinder nach DIN 18252 / DIN EN 1303 vorgerichtet. Korrosionsbeständig für den Einsatz an Außentüren. Bei Notausgangstüren sind Schlösser bzw. Verschlusseinrichtungen entsprechend DIN EN 179 auszuführen. Alle Schlösser einschließlich Edelstahl-Schließblech. Ausführung nach Erfordernis für DIN links oder DIN rechts anschlagende Türen.

04.04.0003 Mehrpunkt-Fallenriegel-Einsteckschloss mit Panikfunktion B Mehrpunkt-Fallenriegel-Einsteckschloss nach DIN 18251-2, Falle und Riegel aus Stahl, vernickelt; Riegelausschluss zweitourig, Stulpausführung Edelstahl matt gebürstet, abgerundet.

Mit Panikfunktion B (Umschaltfunktion) gemäß DIN EN 179 bzw. DIN EN 1125. Öffnung in Fluchtrichtung jederzeit über den Innendrücker möglich.

Türnummern: A 001.01 (Windfang Haupteingang innen rechts) A 001.03 (Windfang Haupteingang innen links)

2 St .................... ....................

04.04.0004 Selbstverriegelndes Mehrpunkt-Panikschloss, RC2 Mechanische Mehrfachverriegelung als Mehrpunkt-Einsteckschloss mit oberer und unterer Zusatzverriegelung sowie zentraler Hauptverriegelung. Automatische Selbstverriegelung beim Schließen der Tür. Wechselfunktion für mechanische Entriegelung über Profilzylinder. Mit Panikfunktion E zur jederzeitigen Öffnung in Fluchtrichtung gemäß DIN EN 179 und DIN EN 1125. Geeignet für Türsysteme mit Einbruchhemmung RC2 nach DIN EN 1627 sowie für Feuer- und Rauchschutztüren.

Türnummern: A 001.02 Windfang Haupteingang außen rechts A 001.04 Windfang Haupteingang außen links

2 St .................... ....................

04.04.0005 Selbstverriegelndes Mehrpunkt-Motorschloss mit Panikfunktion, RC2 Motorische Mehrfachverriegelung als Mehrpunkt-Einsteckschloss mit oberer und unterer Zusatzverriegelung sowie zentraler Hauptverriegelung. Automatische Selbstverriegelung beim Schließen der Tür.

Motorische Entriegelung mit Kurzzeit-, Dauer- und Tagesentriegelungsfunktion, geeignet zur Anbindung an externe Zutrittskontrollsysteme sowie automatische Türantriebe. Wechselfunktion für mechanische Entriegelung über Profilzylinder.

Mit Panikfunktion zur jederzeitigen Öffnung in Fluchtrichtung gemäß DIN EN 179 und DIN EN 1125. Rückmeldekontakte für Türzustand (auf/zu) und Verriegelungszustand sind vorzusehen.

Übertrag: ....................

Seite 124 von 137

[Seite 127]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Geeignet für Türsysteme mit Einbruchhemmung RC2 nach DIN EN 1627 sowie für Feuer- und Rauchschutztüren. Betriebsspannung 24 V DC (alternativ 12 V DC im Analogbetrieb). Freilaufzylinder mit Zwangsentkopplung erforderlich.

Lieferung als komplettes System einschließlich Schloss, Schließteilen, Zubehör, Anschlusskabel bis ca. 20 m sowie Kabelübergang. Einschl. Leitungsverlegung und Anschluss an Motorschlosssteuerung.

Leitfabrikat: dormakaba M-SVP 2200 DC, oder glw.

Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummern: A015.01 (WC-für-Alle) A 026.02 (Seiteneingang TRH3)

2 St .................... ....................

04.04.0006 Motorschlosssteuerung Motorschlosssteuerung für selbstverriegelndes Motorschloss mit Panikfunktion M-SVP im Stand-Alone-Betrieb, Montage gemäß Herstellervorschriften

Produktbeschreibung: Motorschlosssteuerung, erforderlich zum Betrieb des o.g. Panikschlosses im Stand-Alone-Betrieb, Konfiguriert für motorische Ver- und Entriegelung der Tür über Zutrittskontroll-Systeme (bauseitig), Steuereinheit und Schloss sind über DCW-Systembus, oder glw., verbunden, LAN / LON Vernetzung bei Bedarf möglich, werksseitig parametrierte Ein- und Ausgänge, erweiterte Parametrierung über RS232 Schnittstelle mittels TMS Software, oder glw.

Technische Merkmale: Versorgungsspannung: 24 V DC Anschluss: 12 / 24 V DC Anlaufspitzenstrom: ca. 1 A Ruhestrom: ca. 65 mA Kontaktbelastbarkeit: 24 V DC, 0,5 A, induktiv Abmessungen Platine (BxHxT): ca. 135 x100 x 40 mm

Verkleidung: Kunststoffgehäuse mit Netzteil (BxHxT) ca. 200 x 120 x 90 mm, Anschluss 230 V DC

Verkabelung: Einschl. Verlegen der Anschlusskabel, Länge bis 20 m, bis zum Schloss bzw. bis zur bauseitigen Übergabedose, sowie Anschließen, ggf. in Abstimmung mit dem Gewerk Elektro.

Leitfabrikat: dormakaba SVP-S Motorschlosssteuerung SVP-S44, oder glw.

Übertrag: ....................

Seite 125 von 137

[Seite 128]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummern: A 026.02 Eingang TRH 3 (Hinweis: Schlosssteuerung für "A 015.01 WC-für-alle" erfolgt über den Drehtürantrieb dieser Tür)

1 St .................... ....................

  • DREHTÜRANTRIEB -

04.04.0007 Drehtürantrieb (WC-für-Alle) Drehtürantrieb ED 250, für einflügelige Türe Elektromechanischer Drehflügeltürantrieb, stark abfallendes Öffnungsmoment bei manueller Begehung. Zuverlässige Funktion durch aktive selbstlernende Windlastregelung mit motorischer Schließunterstützung. Modulares Antriebssystem mit Upgrade Schnittstelle auch zur Nachrüstung vorgesehen, oder glw.. Geeignet für die Verwendung an allgemeinen Türen und Türen in Flucht- und Rettungswegen, ein- oder zweiflügelig. Baumustergeprüft gemäß DIN 18650/EN16005, Klasse 3, getestet für ca. 1 Mio. Zyklen. Programmierung / Parametereinstellung ohne zusätzliche Hilfsmittel möglich.

Türparameter:

  • Türblattbreiten ca. 700 mm bis ca. 1600 mm
  • Türflügelgewicht bis 400 kg (z.B. 250 kg bei 1400 mm Türblattbreite) Montage Bandgegenseite drückend mit Gestänge Technische Merkmale:
  • Versorgungsspannung: 230 V 50 Hz
  • Spannungsversorgung für externe Verbraucher: 24 V DC 1500 mA
  • Stufenlos einstellbare Schließkraft EN 4-6 nach EN 1154

Funktionen:

  • Öffnungswinkel maximal: ca. 110°
  • Türschließer Modus mit automatischer Öffnung oder manueller Begehfunktion sowie einstellbarer Power-Assist Funktion aus 0° Position (Servo) nach DIN 18040, DIN Spec 1104, CEN/TR 15894, BS 8300/2100,

Dokument M

  • Windlastregelung (aktive motorische Unterstützung des Schließens)
  • Fahrkurvenoptimierung mit Blockiererkennung
  • Interne Bedien- und Updateschnittstelle
  • Integrierter Zyklen Zähler, LED-Statusanzeige und Wartungsintervallanzeige
  • Statuskontakt zum direkten Anschluss von Gebäudeleittechnik
  • Betrieb von E-Öffnern und Motorschlössern mit Rückmeldekontakt, oder ohne Rückmeldekontakt über einstellbare Zeitverzögerung (bis 4 s).
  • Impulseingang für Gegensprech- und Telefonanlagen
  • interner Programmschalter mit Funktionen AUS / AUTOMATIC /

Übertrag: ....................

Seite 126 von 137

[Seite 129]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... unbegrenzte DAUERAUF / AUSGANG

Farbe: (X) silberfarbig ( ) weiß, ähnl. RAL 9016 ( ) Sonderfarbe ähnl. RAL

Folgendes Zubehör wird in separaten Positionen abgerechnet: Der DtA muss jedoch für den Einsatz des Zubehörs vorgerichtet / geeignet sein, dies ist in die Hauptposition mit einzukalkulieren.

Sicherheitseinrichtungen:

  • 1x Laserscanner zur Absicherung des Drehbereichs automatischer Drehflügeltüren gemäß DIN18650/EN16005, zusätzlicher Schutz der Nebenschließkante (siehe separate Pos.)

Türverriegelung: Motorschloss (siehe separate Pos.)

Impulsgeber:

  • Schlüsseltaster mit Euroschlüssel, außen (siehe separate Pos.)
  • Großflächentaster, innen (siehe separate Pos.)

Sonstiges Zubehör:

  • Erweiterungsmodul für Motorschloss-Steuerung. Der DtA übernimmt die Steuerung des Motorschlosses, somit ist eine separate Motorschlosssteuerung nicht notwendig (separate Pos.)
  • Verbindungsmodul zur Gebäudeleittechnik (separate Pos.)
  • Upgrade Card, Barrierefreies WC, oder glw.: Durch Einsatz der Upgrade Card werden die Ein- und Ausgänger-Steuerung mit den speziell für diese Anwendung notwendigen Funktionen belegt und die notwendigen Zubehörkomponenten können direkt angeschlossen werden (separate Pos.)

Leitfabrikat: dormakaba ED 250, oder glw.

Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer: A 015.01 (WC-für-Alle)

1 St .................... ....................

04.04.0008 Laser-Sicherheits- und Präsenzsensor für DtA Laserscanner zur Absicherung des Drehbereichs automatischer Drehflügeltüren gemäß DIN18650/EN16005. Zusätzlicher Schutz der Nebenschließkante gemäß TÜV Zertifikat. Die zusätzliche Tiefenerfassung bietet eine optimale Absicherung der Nebenschließkante.

Leitfabrikat: Dormakaba Flatscan LZR SW + 3D SW, oder glw.

Übertrag: ....................

Seite 127 von 137

[Seite 130]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer: A 015.01 (WC-für-Alle)

1 St .................... ....................

04.04.0009 Erweiterung DtA für Motorschloss-Steuerung Zulage Erweiterung des Drehtürantrieb, die den direkten Anschluss eines Motorschlosses ermöglicht, für volle Funktionalität, ohne separate Motorschlosssteuerung.

  • Erweiterung des Antriebs um DCW BUS Anschluss, oder glw.
  • steuert Kommunikation und Abläufe mit DCW Schlössern, oder glw.
  • Schnittstelle zur Vernetzung über LON/LAN BUS und Bedienung durch das Türmanagement-System TMS, oder glw.

Leitfabrikat: dormakaba Upgrade Card DCW, oder glw. Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer: A 015.01 (WC-für-Alle)

1 St .................... ....................

04.04.0010 Verbindungsmodul für DtA zur Gebäudeleittechnik Verbindungsmodul / Erweiterungsmodul für Drehtürantriebe zur bauseitigen MSR-Anbindung / Gebäudeleittechnik, einschl. Montageset (ggf. mit Gehäuseverlängerung) und Verkabelung bis zur bauseitigen Übergabedose, Kabellänge bis 15 m.

Leitfabrikat: dormakaba Connector One G2, oder glw.

Angebotenes Fabrikat:

'........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummer: A 015.01 (WC-für-Alle)

1 St .................... ....................

04.04.0011 Erweiterung DtA für Ausstattung barrierefreies WC Upgrade Card, Barrierefreies WC, oder glw. Durch Einsatz der Upgrade Card werden die Ein- und Ausgänger-Steuerung mit den speziell für diese Anwendung notwendigen Funktionen belegt und die notwendigen Zubehörkomponenten können direkt

Übertrag: ....................

Seite 128 von 137

[Seite 131]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... angeschlossen werden.

1 St .................... ....................

  • ZUBEHÖR FÜR WC-FÜR-ALLE -

04.04.0012 Aluminium-T-Schwert für Schl.-Taster / Bes.-Anzeige, WC-für-alle Aluminium-T-Schwert für die Montage der Komponenten für das WC-für-alle, nicht sichtbar an Pfosten befestigt, Abdeckung der Durchdringung mit Deckleisten aus Aluminium. Auf der Stirnseite des herausstehenden Blechs ist mittig orthogonal ein Stirnseiten-Blech aufgeschweißt, worauf die Komponenten aus separater Position montiert werden. Sichtbare Oberflächen pulverbeschichtet, RAL-Farbton nach Wahl des AG. Alle sichtbaren Außenkanten gerundet, Radius ca. 2 mm, bzw. gleichwertig bearbeitet und für die Pulverbeschichtung geeignet vorbereitet.

Maße Schwert (sichtbarer Bereich): ca. 100 x 100 mm Maße Stirnseiten-Blech: ca. 80 x 170 mm Blechstärken: ca. 10 mm

Planverweis: D05.77 Schlüsselschalter WC

(Skizze nur zur Orientierung)

1 St .................... ....................

04.04.0013 Komponenten für WC-für-alle, außen Lieferung und Montage der Komponenten für den Außenbereich des WC-für-alle:

  • Euro-Schlüsseltaster, einschl. Profilhalbzylinder nach DIN 18252
  • Status-Anzeige rot/grün (frei/besetzt)
  • jeweils in Edelstahl-Aufputz-Gehäuse, ca 80 x 80 x 45 mm

Montage auf Aluminium-T-Schwert aus Vorposition auf Grundlage Zeichnung Architekt, einschließlich aller erforderlichen Befestigungsmittel und Bohrungen.

Anschluss der Komponenten an die Steuerung des Drehtürantriebs / Motorschlosses. Leitungsführung:

Übertrag: ....................

Seite 129 von 137

[Seite 132]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Verkabelung im sichtbaren Bereich (auf dem Schwert) in Aluminium-Kabelkanal (pulverbeschichtet wie das Schwert), verdeckt in den Deckleisten der P/R-Fassade, einschl. Kabeldurchführung durch die Fassade in den Innenraum gem. Herstellervorgaben, Kabellänge bis 20 m

Komplett montiert, angeschlossen, parametriert und funktionsgeprüft.

1 psch ....................

04.04.0014 Komponenten für WC-für-alle, innen Lieferung und Montage der Komponenten für den Innenbereich des WC-für-alle:

  • Impulsgeber Großflächentaster, Edelstahl, mit Symbol „Tür öffnen“
  • Verriegelungstaster innen
  • Statusanzeige „Besetzt“ innen

Montage in bauseitigen Gerätedosen, bzw. Aufputz auf Fliesenbelag.

Anschluss der Komponenten an die Steuerung des Drehtürantriebs / Motorschlosses. Leitungsführung: Verkabelung durch bauseitige Leerrohre, Kabellänge bis 20 m

Komplett montiert, angeschlossen, parametriert und funktionsgeprüft.

1 psch ....................

  • DRÜCKERGARNITUREN -

04.04.0015 Drückergarnitur DD für Fluchttür Liefern und montieren von Garnitur gemäß ZTV "8. Drücker- / Wechselgarnituren"

Typ: Drücker-Drücker Schild: Rundrosette Ø 55 Brandschutzanforderung: - Fluchttüranforderung: ja, gem. EN 179 Einbruchhemmung: -

Türnummer: A 001.01 Windfang Haupteingang innen R A 001.03 Windfang Haupteingang innen L

3 St .................... ....................

04.04.0016 Wechselgarnitur DK für Fluchttür, RC2 Liefern und montieren von Garnitur gemäß ZTV "8. Drücker- / Wechselgarnituren"

Typ: Drücker-Knauf (Wechselgarnitur)

Übertrag: ....................

Seite 130 von 137

[Seite 133]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Schild: Kurzschild RC2 Brandschutzanforderung: - Fluchttüranforderung: ja, gem. EN 179 Einbruchhemmung: RC2

Türnummer: A 001.02 Windfang Haupteing. außen R A 001.04 Windfang Haupteing. außen L A 026.02 Eingang TRH 3

3 St .................... ....................

04.04.0017 Wechselgarnitur DK, RC2 Liefern und montieren von Garnitur gemäß ZTV "8. Drücker- / Wechselgarnituren"

Typ: Drücker-Knauf (Wechselgarnitur) Schild: Kurzschild RC2 Brandschutzanforderung: - Fluchttüranforderung: - Einbruchhemmung: RC2

Türnummer: A 015.01 WC-für-alle

1 St .................... ....................

  • TÜRSCHLIEßER, FESTSTELLANLAGEN -

04.04.0018 ITS-G 1-flg Im Türblatt oder in der Zarge integrierter Gleitschienen-Türschließer nach EN 1154.

Funktionen:

  • Schließkraft: EN 3-6
  • stark abfallendes Öffnungsmoment für leichtes Türöffnen
  • hydraulische über Ventil einstellbare Öffnungsdämpfung
  • stufenlos einstellbare Schließgeschwindigkeit
  • Endschlag ca. 7° - 0°
  • inklusive Öffnungsbegrenzung in der Gleitschiene

Zulassungen:

  • Fertigung nach DIN ISO 9001
  • geprüft nach EN 1154
  • barrierefrei nach DIN 18040 bis 1.250 mm Türbreite
  • stark abfallendes Öffnungsmoment gem. DIN SPEC 1104

EN 1154 Klassifizierung: Schließen aus 105° Türöffnung Klasse 3 Dauerfunktion 500.000 Zyklen Klasse 8

Übertrag: ....................

Seite 131 von 137

[Seite 134]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... Türschließergröße EN 3-6 Anwendbarkeit an Feuer- u. Rauchschutztüren Klasse 1 Sicherheit Klasse 1 Sehr hohe Korrosionsbeständigkeit Klasse 4

Türart: 1-flg. Türflügelbreite: bis 1.400 mm

Leitfabrikat: dormakaba ITS 96 BC/ÖD EN 3-6 Türschließer für 1-flg. Türen, oder glw.

Angebotenes Fabrikat: '........................................' (vom Bieter einzutragen)

Türnummern: A 026.02 (Seiteneingang TRH3) A 001.02 (Haupteingangs-Fassade rechts) A 001.04 (Haupteingangs-Fassade links) A 001.01 (Windfang Haupteingang innen rechts) A 001.03 (Windfang Haupteingang innen links)

5 St .................... ....................

04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik ....................

04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM ....................

Seite 132 von 137

[Seite 135]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

05 STUNDENLOHNARBEITEN

Hinweis Stundenlohnarbeiten

Arbeiten auf Nachweis

  1. Stundenlohnarbeiten bedürfen der Genehmigung durch die Bauleitung des AG oder durch den AG selbst. 1.1 Ausführung nur nach Aufforderung durch die Bauleitung. Sollte es zu notwendigen Stundenlohnarbeiten kommen, die den Baufortschritt behindern, so ist für die Bauleitung eine Anordnung bis zu 10 Stunden zulässig. Höhere Anordnungen durch die Bauleitung nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem AG. 1.2. Ausführung nach Freigabe durch den Bauherren. Ohne Behinderung des Bauablaufs dürfen Stundenlohnarbeiten nur nach Freigabe der Bauherrenvertretung angeordnet/ ausgeführt werden.
  2. Rapporte sind spätestens nach drei Tagen der Bauleitung zur Unterschrift vorzulegen. Verspätet eingereichte Rapporte können von der Bauleitung abgelehnt werden.
  3. Materiallieferungen müssen frei Baustelle erfolgen.
  4. Bei unterschiedlichen Verrechnungssätzen kann nur der Stundensatz für den entsprechend der Aufgabe qualifizierten Mitarbeiter abgerechnet werden. Eine detaillierte Aufschlüsselung ist beizulegen.

Verrechnungssätze für Löhne: Die Verrechnungssätze für die nachstehenden Lohn- und Berufsgruppen sind unaufgegliedert anzubieten.

In ihnen sind enthalten:

  • Lohn- und Gehaltskosten
  • Lohn- und Gehaltsnebenkosten
  • Sozialkosten einschließlich Sozialkassenbeiträge
  • Gemeinkostenanteile
  • Gewinn

Zuschläge zu den Verrechnungssätzen für vom Auftraggeber angeordnete oder zu vertretende Nacht-, Sonntags-, Feiertags- und Mehrarbeit (Überstunden) sind gesondert nachzuweisen; sie werden in Höhe der tariflichen Vereinbarung vergütet. Für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit wird als Zuschlag nur der Beitrag zur gesetzlichen Unfallversicherung vergütet. Für Mehrarbeit werden zusätzlich die Sozialkosten vergütet. Beschäftigt der Bieter bei einer der nachstehenden Lohn-/Berufsgruppen keine Arbeitskraft, hat er dies anzugeben und statt dessen den Einsatz möglichst gleichwertiger Arbeitskräfte anzubieten.

Stundenlohnarbeiten sind ausschließlich schriftlich durch die Bauleitung des AG oder durch den AG zu vereinbaren.

05.01 Stundensätze

05.01.0001 Vorarbeiter/-in Vorarbeiter/-in, Bauleistungen im Stundenlohn, wie zuvor beschrieben.

3 Std .................... ....................

Übertrag: ....................

Seite 133 von 137

[Seite 136]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 05 STUNDENLOHNARBEITEN 05.01 Stundensätze

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: ....................

05.01.0002 Facharbeiter/-in Facharbeiter/-in, Bauleistungen im Stundenlohn, wie zuvor beschrieben.

6 Std .................... ....................

05.01.0003 Bauhelfer/-in Bauhelfer/-in, Bauleistungen im Stundenlohn, wie zuvor beschrieben.

9 Std .................... ....................

05.01 Stundensätze ....................

05 STUNDENLOHNARBEITEN ....................

Seite 134 von 137

[Seite 137]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

06 WARTUNGSARBEITEN

06.01 Wartung Türen und Türtechnik

Hinweis zur Wertung / Beauftragung der Wartungsarbeiten

Die Wartungsleistungen werden aus einem separaten Budget finanziert. Daher erfolgt die Beauftragung von Wartungsleistungen in einem separaten Auftrag. In der Angebotswertung werden die Positionen jedoch voll gewertet (sie gelten im Preisspiegel nicht als Eventual- / Bedarfspositionen).

Wartung Türen und Türtechnik

Prüfung und Wartung durch vom Hersteller der Beschläge anerkannten Sachkundigen von Antrieben, Feststellanlagen, Freilauftürschließern an Türen einschl. aller Anbauteile und Funktionsbestandteile nach GUV/ASR/BGV sowie Verordnung über die Prüfung technischer Anlagen und Einrichtungen von Sonderbauten (PrüfVO) für die unter Titel 02.04 aufgeführten Türen. Anfallende Klein-, Reinigungs- und Schmiermaterialien, sowie Anfahrtskosten, Arbeitszeit, Spesen und event. Übernachtungskosten sind in dieser Position mit einzukalkulieren und werden nicht separat vergütet.

Bei Vergabe der hier aufgeführten Wartungsleistungen an den AN, erfolgt dies über einen separaten Wartungsvertrag im Anschluss an die Fertigstellung / Inbetriebnahme (Beauftragung über vier Jahre, Abrechnung jährlich).

Leistungsumfang AN

  • Koordination und Organisation der Wartungstermine mit AG
  • Funktionsprüfung in vom Hersteller / öff. Vorschriften vorgegebenen Umfang
  • Reinigung bei funktionsbeeinträchtigender Verschmutzung
  • Ölen, Schmieren, Einstellen, Justieren von Beschlägen und sonstigen beweglichen Teilen
  • Prüfen der Bauanschlüsse
  • Mängelbeseitigung im Rahmen der eigenen Gewährleistung
  • Meldung sämtlicher festgestellter Beschädigungen an AG
  • Erstellung Angebote zur Mangelbeseitigung, sofern festgestellt
  • Dokumentation der Wartung, sowie Übergabe der Wartungsunterlagen in digitaler Form an den AG

Wartungszyklus: 1-mal jährlich Abrechnung: pauschal für alle Türen in diesem Leistungsverzeichnis

06.01.0001 Wartungsarbeiten Türen und Türtechnik, gesamt, 1. Jahr Wartungsarbeiten Türen und Türtechnik, gemäß Ausführungsbeschreibung für das 1. Jahr nach Fertigstellung.

1 psch ....................

Übertrag: ....................

Seite 135 von 137

[Seite 138]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG 06 WARTUNGSARBEITEN 06.01 Wartung Türen und Türtechnik

Position Beschreibung Menge Einh EP GP

Übertrag: .................... 0 6.01.0002 Wartungsarbeiten Türen und Türtechnik, gesamt, 2. Jahr Wartungsarbeiten Türen und Türtechnik, gemäß Ausführungsbeschreibung für das 2. Jahr nach Fertigstellung.

1 psch ....................

06.01.0003 Wartungsarbeiten Türen und Türtechnik, gesamt, 3. Jahr Wartungsarbeiten Türen und Türtechnik, gemäß Ausführungsbeschreibung für das 3. Jahr nach Fertigstellung.

1 psch ....................

06.01.0004 Wartungsarbeiten Türen und Türtechnik, gesamt, 4. Jahr Wartungsarbeiten Türen und Türtechnik, gemäß Ausführungsbeschreibung für das 4. Jahr nach Fertigstellung.

1 psch ....................

06.01 Wartung Türen und Türtechnik ....................

06 WARTUNGSARBEITEN ....................

Seite 136 von 137

[Seite 139]

L eistungsverzeichnis Blankett 07.10.2026 Neubau Landratsamt Rottweil VE3423_PR-Fassade+Türen EG

Zusammenstellung

01.01 DGNB Zertifizierung, Nachweis, Zuarbeit .................... 01 DGNB-ZERTIFIZIERUNG ....................

02.01 Technische Bearbeitung .................... 02.02 Bauorganisation .................... 02.03 Muster .................... 02 BAUSTELLENEINRICHTUNG & TECHNISCHE BEARBEITUNG ....................

03.01 Aluminium-Türelemente .................... 03.02 Blechverkleidungen von Türlaibungen .................... 03.03 Beschläge, Zubehör, Türtechnik .................... 03 ALUMINIUM-TÜRELEMENTE ....................

04.01 P/R-Fassade Haupteingang mit AST und Glas-Alu-Türen (Außenbereich) .................... 04.02 P/R-Fassade Windfang mit AST und Glas-Alu-Türen (Innenbereich) .................... 04.03 P/R-Vorhangfassade mit Blindglas-Verglasung (Innenbereich) .................... 04.04 Beschläge, Zubehör, Türtechnik .................... 04 P/R-FASSADEN ALUMINIUM ....................

05.01 Stundensätze .................... 05 STUNDENLOHNARBEITEN ....................

06.01 Wartung Türen und Türtechnik .................... 06 WARTUNGSARBEITEN ....................

Summe ....................

zzgl. MwSt ......... % ....................

Gesamtsumme ....................

Seite 137 von 137

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung