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Vergabeverfahren der Grün Berlin GmbH
Park am Gleisdreieck
Grün- und Freiflächenpflege
Los 1 Ostpark und Los 2 Westpark
Vergabenummer: E 2026-169 GB
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Inhalt
1 Allgemeines ...................................................................................................... 3
1.1 Auftraggeberin .................................................................................................... 3
1.2 Verfahrensart ..................................................................................................... 3
2 Leistungsgegenstand ...................................................................................... 3
3 Vergabeunterlagen ........................................................................................... 3
4 Unklarheiten ..................................................................................................... 3
5 E-Vergabe und elektronische Kommunikation ............................................. 4
5.1 Verwendete elektronische Mittel ........................................................................ 4
5.2 Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren .......................... 4
6 Ablauf des Vergabeverfahrens ....................................................................... 5
7 Angebot ............................................................................................................. 5
7.1 Form des Angebots ............................................................................................ 5
7.2 Angebotsfrist ...................................................................................................... 6
7.3 Rückgabe von Unterlagen .................................................................................. 6
8 Eignungsbezogene Unterlagen ...................................................................... 6
9 Leistungsbezogene Unterlagen ...................................................................... 8
9.1 Ausschlusskriterien zur Leistung ....................................................................... 8
9.2 Zuschlagskriterien .............................................................................................. 8
9.2.1 Qualitative Zuschlagskriterien ............................................................ 8
9.2.2 Ausgefülltes Preisblatt Teil D. ............................................................ 8
10 Weitere einzureichende Unterlagen ............................................................... 9
11 Bietergespräche ............................................................................................... 9
12 Zuschlagsentscheidung .................................................................................. 9
13 Zuschlagsfrist / Bindefrist ............................................................................. 10
14 Bestimmung über nicht berücksichtigte Angebote ................................... 10
15 Wettbewerbsbeschränkende Absprachen .................................................. 10
16 Veröffentlichung ............................................................................................. 11
17 Datenschutz .................................................................................................... 11
18 Nachprüfungsstelle ........................................................................................ 11
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1 Allgemeines
1.1 Auftraggeberin
Grün Berlin GmbH
Ullsteinhaus, Altbau, 3. OG
Mariendorfer Damm 1
12099 Berlin
1.2 Verfahrensart
Es findet ein offenes Verfahren gemäß § 15 VgV statt.
2 Leistungsgegenstand
Die hier ausgeschriebenen Leistugen beinhalten die gärtnerischen Unterhaltungs- und Pflegearbeiten,
die Grauflächenreinigungsarbeiten sowie die wöchentlichen Sichtkontrollen von Spielplätzen und
Zaunanlagen. Weiterhin umfassen die Leistungen kleinere Instandhaltungsarbeiten. Die Ausschrei-
bung ist in 2 Lose aufgeteilt. Die Verfahrensbedingungen gelten für beide Lose: Los 1 - Ostpark und Los
2 - Westpark.
3 Vergabeunterlagen
In dem offenen Verfahren sind folgende Dokumente maßgeblich:
Teil A: Verfahrensbedingungen (dieses Dokument) nebst Zuschlagsmatrix
Teil B: Leistungsbeschreibung mit Anlagen
Teil C: Vertragsentwurf inkl. aller darin benannten Anlagen
Teil D: Preisblatt bzw. Leistungsverzeichnis (ggf. nebst Optionsblatt)
Formblätter
4 Unklarheiten
Die Bieter haben sich unmittelbar nach dem Erhalt der Unterlagen über deren Vollständigkeit zu ver-
gewissern.
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Sind die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters unvollständig oder enthalten sie Unklarhei-
ten, so hat der Bieter die Auftraggeberin vor der Angebotsabgabe unverzüglich darauf hinzuweisen.
Hinweise und Nachfragen sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
5 E-Vergabe und elektronische Kommunikation
5.1 Verwendete elektronische Mittel
Es findet eine elektronische Vergabe statt. Angebote werden in Textform entgegengenommen. Sofern
in diesem Dokument oder den sonstigen Vergabeunterlagen unterschriebene Dokumente gefordert
werden, reichen eingescannte Unterlagen als pdf aus. Eine qualifizierte elektronische Signatur wird
nicht gefordert.
Die Kommunikation mit der Auftraggeberin, insbesondere Fragen zu den Angeboten und deren Beant-
wortung erfolgen ausschließlich über den sogenannten ITWO tender auf der Homepage
https://www.berlin.de/vergabeplattform.
Es ist eine Registrierung auf www.berlin.de/vergabeplattform/ über ITWO tender https://www.mein-
auftrag.rib.de/public/registerCompany erforderlich. Die Bieter laden nach der Anmeldung in ITWO
tender die bearbeitbaren Vergabeunterlagen in digitaler Form herunter.
In der Angebotsphase ist ggf. eine Nutzung des sog. ava-clients erforderlich. Diesen können Sie unter
der o.g. URL kostenfrei herunterladen.
Eine ausführliche Hilfe und Bedienungsanleitung finden Sie unter:
http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html
Die technischen Voraussetzungen sowie weitere Informationen zur Nutzung der Vergabeplattform
entnehmen Sie bitte dem den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatt „IV 2121/V 2121/Wirt-2121
Teilnahmebedingungen bei elektronischen Vergabeverfahren über die Vergabeplattform“.
5.2 Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren
Die Auftraggeberin verlangt – abgesehen von der Nutzung des iTWO tender auf der Homepage
https://www.berlin.de/vergabeplattform - keine besonderen Verschlüsselungs- und Zeiterfassungs-
verfahren.
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Die Auftraggeberin selbst erfasst den Zeitpunkt der Datenabgabe und stellt nach Maßgabe von
§ 10 VgV sicher, dass kein vorfristiger Zugriff möglich ist. Besonderheiten bestehen nicht.
6 Ablauf des Vergabeverfahrens
Es findet ein offenes Verfahren statt. Die Vergabestelle sieht folgenden Verfahrensablauf vor:
Angebotsphase
Die Bieter reichen ihr Angebot inklusive aller in den nachfolgenden Kapiteln geforderten Nachweise
und Erklärungen ein.
Die Auftraggeberin überprüft zunächst die Angebote auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit sowie
auf vergaberechtliche Ausschlussgründe.
Bei den nach dieser Prüfung verbleibenden Bietern wird in einem zweiten Schritt geprüft, ob sie die
aufgeführten Mindeststandards einhalten. Bieter, die diese Mindeststandards nicht erfüllen, scheiden
aus.
Die Angebote der verbliebenen Bieter werden sodann hinsichtlich Wirtschaftlichkeit (auf Grundlage
der festgelegten Zuschlagskriterien) und Angemessenheit ausgewertet.
7 Angebot
7.1 Form des Angebots
Das Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist in elektronischer Form unter der URL https://www.ber-
lin.de/vergabeplattform/ über den iTWO tender bei der Auftraggeberin eingegangen sein.
Das Angebot ist vollständig in deutscher Sprache abzufassen.
Die Angebotsunterlagen müssen das in Textform gemäß § 126 BGB unterzeichnete Angebotsschreiben
(Wirt-213) enthalten. Zur besseren Beurteilung des Angebots erforderliche Erklärungen können dem
Angebot auf gesonderten Anlagen beigefügt werden.
Für das Angebot sind bestimmte Erklärungen und Angaben gefordert (siehe nachfolgende Kapitel). Die
Auftraggeberin behält sich vor, unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes und des Wettbe-
werbs fehlende Angaben, Erklärungen oder Nachweise von den Bietern nachzufordern. Die Auftragge-
berin ist hierzu jedoch nicht verpflichtet. Die Bieter sollten daher im eigenen Interesse von vornherein
vollständige Angebote abgeben.
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7.2 Angebotsfrist
Das Angebot ist bis zum verbindlichen Abgabetermin
Donnerstag, den 12.11.2026, 12:00 Uhr
über die Vergabeplattform einzureichen. Nach Ablauf der Frist ist die Einreichung nicht mehr möglich.
7.3 Rückgabe von Unterlagen
Angebote sind ausschließlich elektronisch einzureichen. Eine Rückgabe von Unterlagen findet nicht
statt.
8 Eignungsbezogene Unterlagen
Es werden die nachfolgend aufgezählten Mindestanforderungen an die Eignung der Bieter gestellt. Zur
Beantwortung dieser Mindestanforderungen hat der Bieter mit dem Angebot bietereigene Anlagen
einzureichen.
a) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
• Der Bewerber/Bieter muss in das Handelsregister/Berufsregister eingetragen sein. Der Nach-
weis erfolgt durch Vorlage eines entsprechenden Registerauszugs, der nicht älter als 6 Monate
ist. Bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist der Nachweis von allen Bietergemeinschafts-
partnern zu erbringen. • Der Bewerber/Bieter stellt sein Unternehmen in einer Kurzdarstellung dar. Hieraus muss her-
vorgehen, dass der Leistungsschwerpunkt des Unternehmens im Tätigkeitsbereich des Auf-
tragsgegenstands liegt.
b) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
• Mindestens 100.000EUR durchschnittlicher Jahresumsatz (letzten drei Kalenderjahre) in dem
Tätigkeitsbereich des hier ausgeschriebenen Leistungsgegenstands.
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• Die Bieter haben mit Einreichung des Angebots einen Nachweis über den Abschluss einer Be-
rufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 2.000.000 EUR für Per-
sonenschäden und 500.000 EUR für Sach-/ Vermögensschäden einzureichen. Sofern die Versi-
cherungssummen derzeit niedriger sind, ist jedenfalls eine entsprechende Erklärung der Be-
rufshaftpflichtversicherung vorzulegen, dass die hier geforderten Mindestdeckungssummen
im Zuschlagsfall bereitgestellt werden (Bereitstellungserklärung).
c) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
• Der Bewerber/Bieter hat nachzuweisen, dass er vergleichbare Leistungen bereits erbracht hat.
Der Nachweis erfolgt durch Vorlage von mindestens drei Referenzen aus den letzten 3 Kalen-
derjahren, die mit dem Ausschreibungsgegenstand in Art und Umfang vergleichbar sind.
Zu den Referenzen sind die folgenden Angaben zu machen: Auftraggeber, Auftragsvolumen in
EUR netto, beauftragte Leistungsinhalte, Leistungszeitraum, Leistungsstandort.
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften können die gestellten Anforderungen an die Referenzen
in Kumulation erfüllt werden. • Der Bewerber/Bieter muss, pro Los, mindestens 3 dauerhaft beschäftigte Mitarbeiter/innen
im Park einsetzen. 2 Mitarbeiter/innen müssen in dem Leistungsbereich des Ausschreibungs-
gegenstandes beruflich qualifiziert sind. Als qualifiziert gelten Mitarbeiter/innen, die über ein
Studium / eine Ausbildung im Bereich Garten- und Landschaftsbau vorweisen können. Der
Nachweis erfolgt durch Vorlage einer Eigenerklärung des Bieters.
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften können die gestellten Anforderungen an die personelle
Ausstattung in Kumulation erfüllt werden. • Der Bewerber muss für die Baumpflegemaßnahmen qualifiziertes Personal einsetzen. Als qua-
lifiziert gelten Mitarbeiter/innen, die mindestens über die Qualifikation European Tree Worker
(ETW) verfügt. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage einer Eigenerklärung des Bieters.
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften können die gestellten Anforderungen an die personelle
Ausstattung in Kumulation erfüllt werden.
Sofern ein Bieter seinen Eignungsnachweis in Form einer Präqualifizierung (ULV oder andere Präquali-
fizierungsstelle) erbringen möchte, bitten wir mit Einreichung des Angebotes um Mitteilung der erfor-
derlichen Zugangsdaten.
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9 Leistungsbezogene Unterlagen
Nachfolgende (ggf. bietereigene) leistungsbezogene Unterlagen sind von dem Bieter mit dem Angebot
einzureichen.
9.1 Ausschlusskriterien zur Leistung
Es bestehen die nachfolgend benannten Ausschlusskriterien zur Leistung:
• Der Bieter ist verpflichtet, pro Los, für die Leistungserbringung ausschließlich qualifizier- tes Personal in der Rolle des/der Vorarbeiterin sowie mindestens ein/e weitere/r Gärt- nerin einzusetzen. Als qualifiziertes Personal werden Mitarbeiter angesehen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Garten- und Landschaftspflege oder Gar- ten- und Landschaftsbau nachweisen können. • Für die Leistungserbringung ist ausschließlich Personal einzusetzen, welches die deut- sche Sprache in Wort und Schrift beherrscht. • Mindestens 100.000EUR durchschnittlicher Jahresumsatz (letzten drei Kalenderjahre) in dem Tätigkeitsbereich des hier ausgeschriebenen Leistungsgegenstands.
Die Erfüllung der genannten Ausschlusskriterien zur Leistung ist mit dem in den Vergabeunterlagen
enthaltenen Formblatt „Eigenerklärung zu den Ausschlusskriterien zur Leistung“ zu bestätigen. Kann
nur eines der Ausschlusskriterien zur Leistung nicht vom Bieter bestätigt werden, führt dies zum zwin-
genden Ausschluss des Angebots.
9.2 Zuschlagskriterien
9.2.1 Qualitative Zuschlagskriterien
Die qualitativen Zuschlagskriterien sowie die Unterlagen, welche von dem Bieter für deren Beantwor-
tung mit dem Angebot einzureichen sind, ergeben sich aus der beigefügten Zuschlagsmatrix.
9.2.2 Ausgefülltes Preisblatt Teil D.
Das in den Vergabeunterlagen enthaltene Preisblatt bzw. Leistungsverzeichnis nebst Optionsblatt ist
vollständig auszufüllen.
Wichtiger Hinweis:
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Das den Vergabeunterlagen beigefügte Optionsblatt muss zwingend mit dem Angebot eingereicht
werden. Das Optionsblatt kann nicht nachgefordert werden. Das Nichteinreichen des Optionsblatt
führt zum zwingenden Ausschluss des Angebots.
10 Weitere einzureichende Unterlagen
Folgende weitere Unterlagen sind zwingend mit dem Angebot einzureichen
• Wirt-213 - Angebotsschreiben • Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen und Angaben zum Unternehmen (bzw. Wirt- 124) • Eigenerklärung zu den restriktiven Maßnahmen gegen Russland • IV 4021 F/Wirt-2141 - Besondere Vertragsbedingungen zur Frauenförderung
Folgende weiter Unterlagen sind sofern erforderlich oder vorhanden mit dem Angebot einzureichen:
• IV 125 F/Wirt-235 – Unteraufträge/Eignungsleihe • IV 128 F/Wirt-238 – Erklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft
Die Einwilligungserklärung gemäß DSGVO für die in die projektbezogene Verarbeitung von Daten ist
erst im Fall einer Beauftragung mit der Vertragsgegenzeichnung einzureichen.
11 Bietergespräche
Die Auftraggeberin behält sich vor, Bietergespräche durchzuführen. Die Bieter sollen innerhalb dieser
Bietergespräche ihr Angebot präsentierten. Die Bietergespräche dienen insbesondere dafür, Unklar-
heiten innerhalb eines Angebotes zu beseitigen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um Verhandlungs-
gespräche. Das heißt über die Angebotsinhalte kann weder verhandelt noch können diese innerhalb
des Bietergespräches ergänzt oder verändert werden.
Sofern erforderlich, werden die Bietergespräche voraussichtlich in der KW 48 dieses Jahres geführt.
Die Bieter sollten sich auf entsprechende Termine in diesem Zeitraum einstellen.
12 Zuschlagsentscheidung
Die Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der in der Anlage befindlichen Zuschlagsmatrix.
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Ein Angebot muss mindestens 2/3 der erreichbaren Gesamtpunktzahl in den qualitativen Zuschlagskri-
terien (alle außer Preis/Honorar), das heißt mindestens 600 Punkte, erreichen, um bei der Zuschlagser-
teilung berücksichtigt werden zu können.
Neben dem Preis wird auch die Qualität in der Gesamtauswertung der Angebote berücksichtigt.
Die qualitativen Zuschlagskriterien ergeben sich aus der Zuschlagsmatrix. Für die Ermittlung des wirt-
schaftlichsten Angebotes wird die einfache Richtwertmethode herangezogen. Hierfür wird die Kenn-
zahl Z nach der folgenden Formel errechnet:
𝐸𝑟𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ𝑡𝑒 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑝𝑢𝑛𝑘𝑡𝑧𝑎ℎ𝑙 𝑖𝑛 𝑑𝑒𝑛 𝑞𝑢𝑎𝑙𝑖𝑡𝑎𝑡𝑖𝑣𝑒𝑛 𝑍𝑢𝑠𝑐ℎ𝑙𝑎𝑔𝑠𝑘𝑟𝑖𝑡𝑒𝑟𝑖𝑒𝑛 𝑍 = 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑝𝑟𝑒𝑖𝑠
Das Angebot, das die höchste Punktzahl Z erreicht, erhält den Zuschlag. Die Kennzahl Z wird dabei auf
7 Stellen nach dem Komma kaufmännisch gerundet.
13 Zuschlagsfrist / Bindefrist
Die Zuschlagsfrist beginnt mit dem Ablauf der Angebotsfrist. Der Bieter ist bis zum Ablauf dieser Zu-
schlagsfrist an sein Angebot gebunden. Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 23.12.2026.
14 Bestimmung über nicht berücksichtigte Angebote
Nicht berücksichtigten Bietern wird die Ablehnung ihres Angebotes unter Angabe der Gründe für die
Ablehnung ihres Angebotes und des Namens des erfolgreichen Bieters mindestens 10 Kalendertage
vor Zuschlagserteilung mitgeteilt (§ 134 Abs. 1 und 2 GWB).
15 Wettbewerbsbeschränkende Absprachen
Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss des Angebotes. Werden diese erst
nach Zuschlagserteilung bekannt, berechtigen sie die Auftraggeberin zur Kündigung des Vertrages.
Weitere Ansprüche bleiben vorbehalten.
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16 Veröffentlichung
Mit Abgabe eines Angebots erklärt sich der Bieter damit einverstanden, dass im Falle der Zuschlagser-
teilung auf sein Angebot unter den Voraussetzungen des § 39 Abs. 1 VgV sein Name und der Auftrags-
wert nach den Vorgaben der Spalte 29 der Tabelle 2 des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU)
1780/2019 in Verbindung mit § 10a VgV bekannt gegeben wird und nicht berücksichtigten Bietern ge-
mäß § 134 Abs. 1 GWB mitgeteilt wird.
17 Datenschutz
Der Bieter erklärt sich mit der Abgabe seines Angebotes damit einverstanden, dass die von ihm mitge-
teilten personenbezogenen Daten für das Vergabeverfahren verarbeitet und gespeichert werden kön-
nen.
18 Nachprüfungsstelle
Zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen kann sich der Bewerber oder
Bieter an folgende Nachprüfungsstelle wenden:
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
10825 Berlin
E-Mail: Vergabekammer@senweb.berlin.de
Internetadresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer
Telefon: +49 30 90138316
Telefax: +49 30 90137613
Wir weisen darauf hin, dass ein Antrag bei der Vergabekammer unzulässig ist, sofern ein Verstoß nicht
unverzüglich bei der Vergabestelle gerügt wird (§ 160 Abs. 3 GWB). Die Rechtsbehelfsfristen und Präk-
lusionsbestimmungen nach § 160 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten!
Wir weisen ferner darauf hin, dass der Bieter wegen der Möglichkeit der Durchführung eines Nachprü-
fungsverfahrens mit Akteneinsichtsrecht aller Beteiligten nach § 165 GWB mit der konkreten Möglich-
keit rechnen muss, dass sein Angebot mit allen wesentlichen Bestandteilen von den Beteiligten bei der
Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunter-
lagen auf wichtige Gründe, die nach § 165 Abs. 2 GWB die Vergabekammer veranlassen, die Einsicht
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in die Akten zu versagen, hinzuweisen und diese in seinen Angebotsunterlagen entsprechend kenntlich
zu machen. Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter in einem solchen Falle an die Verga-
bekammer wenden.
Anlage: Zuschlagsmatrix
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