Örtliche Bauüberwachung für den Ersatzneubau der Talbrücke Oesede

Status
Vergeben
Angebotsfrist
22.06.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Niedersachsen, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
21.05.2026
CPV-Codes
Beaufsichtigung der Bauarbeiten (71247000)
Bekanntmachungsnummer
349438-2026
Verfahrensnummer
46440df9-507f-4fef-8168-330a0ee0600f

Fragenkatalog

Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.

Kurzbeschreibung

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Osnabrück, vergibt Leistungen zur örtlichen Bauüberwachung für den Ersatzneubau der Talbrücke Oesede an der Bundesstraße B 51 in Georgsmarienhütte-Oesede. Der Auftrag umfasst die Überwachung von Brücken-, Straßenbau- und Regenrückhaltebeckenarbeiten, besondere Leistungen der Objektplanung, Kostenkontrolle, die Überwachung des Stahlbaus sowie eine zeitweise geologische Betreuung zu Altlasten auf Stundenbasis. Die Gesamtbaukosten werden auf rund 30 Millionen Euro brutto geschätzt; der Planfeststellungsbeschluss wird für September 2026 erwartet, und Angebote sind bis zum 22. Juni 2026 um 08:00 Uhr einzureichen.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Auf einen Blick

KI-Auswertung der Bekanntmachung

So schnell verstehst du mit VergabeHero jede Ausschreibung.

Termin buchen

Leistungsbeschreibung

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr - Geschäftsbereich Osnabrück (NLSTBV, Gb Osnabrück) beabsichtigt an der Bundesstraße B 51, die bestehende Talbrücke Oesede km 7,979 über DB / WI. Düte (BW 5898; 3714507) in Georgsmarienhütte durch ein neues Brückenbauwerk zu ersetzen. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1965 und überspannt im Ortsteil Oesede u.a. die Oeseder Straße (Gemeindestraße), die Bahnstrecke "Haller Willem" sowie das Gewässer Düte. Die Bundesstraße 51 verläuft von Münster im Süden nach Osnabrück im Norden und nimmt den überregionalen Verkehr auf und verteilt diesen auf das untergeordnete Straßennetz. Der Abschnitt 130 (Osnabrücker Straße) liegt in Georgsmarienhütte (Ortsteil Oesede), unmittelbar nach der Anschlussstelle NK3714009 (B 51; L 95). Im betrachteten Streckenabschnitt (Abschnitt 130) liegt die Verkehrsstärke (DTV 2021) bei 20.700 Kfz/24h und der DTVSV bei 900 SV/24h. Damit liegt der Schwerverkehrsanteil bei rund 4,3% und stieg damit gegenüber dem Jahr 2015 (DTV 2015 - 19.900 Kfz/24h; DTVSV 2015 - 800 SV/24h) um rd. 12,5%. Der Gesamtverkehr nahm um rund 4% zu. Der betrachtete Abschnitt der Bundesstraße 51 befindet sich bedingt durch die Talbrücke Oesede in Dammlage. Die Fahrbahn wird auf den neuen Querschnitt der Brücke angepasst. Durch den breiteren Querschnitt der Fahrbahn sind die Böschungsbereiche anzupassen und auf den Bestand zurückzuführen. Die Lage der Fahrbahn orientiert sich an der vorhandenen Trasse. Baulast- und Vorhabensträger ist die Bundesrepublik Deutschland. Der Planfeststellungsbeschluss liegt noch nicht vor, dieser wird im September 2026 erwartet. Sobald dieser vorliegt, werden die Unterlagen zur Verfügung gestellt. Die geschätzten Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei ca. 30 Mio. EUR brutto. Mit diesem Auftrag soll die Vergabe der Leistung örtliche Bauüberwachung (Bauwerk / Straßenbau / Regenrückhaltebecken) inkl. erforderlicher besonderer Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbau und eine zeitweise geologische Betreuung (Baugrundgutachter für Altlasten) auf Stundenbasis erfolgen.

Ganze Leistungsbeschreibung anzeigen

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · 2026-36_ÖBÜ_Brückenersatzneubau_Talbrücke_Oesede_über_Wl_Düte_u_DB

    Im Rahmen dieser Vergabe werden folgende Leistungen der Leistungsphasen (LPH) vergeben: Objektplanung für Ingenieurbauwerke - Besondere Leistungen zu LPH 8 - Kostenkontrolle - Örtliche Bauüberwachung - Baugrundgutachter für Altlasten - Überwachung des Stahlbaus im Herstellerwerk und auf der Baustelle Objektplanung für Verkehrsanlagen - Besondere Leistungen zu LPH 8 - Kostenkontrolle - Örtliche Bauüberwachung Die Leistungen sind in Zusammenarbeit mit der Bauoberleitung (BOL), des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) sowie der Umweltbaubegleitung (UBB) zu erbringen. BOL, SiGeKo und UBB werden separat beauftragt. Beauftragungen weiterer Leistungen, über die Bauüberwachung hinaus, an ein und denselben Auftragnehmer sind nicht möglich. Zeitlicher Ablauf: Die Bautätigkeit für das Regenrückhaltebecken und somit die entsprechenden Bauüberwachungsleistung ist für Herbst / Winter 2026 (ca. ab Oktober 2026) anvisiert, der Brückenersatzneubau wird ca. Mitte 2027 starten. Eine Verzögerung bzw. Verlängerung einzelner Baufristen und damit auch der gesamten Baumaßnahme ist nicht auszuschließen und entsprechend bei der Kalkulation zu berücksichtigen. Die reine Bauzeit wird auf rund 40 Monaten veranschlagt. Der grundlegende Vertragszeitraum beginnt voraussichtlich im September 2026 nach Beauftragung der Bautätigkeit für das Regenrückhaltebecken und endet mit der vorbehaltlichen Annahme der Schlussrechnung des Brückenersatzneubaus.

    Frist: 22.06.2026, 04:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Es gelten die Ausschlussgründe nach § 123 (1) Nr. 1 bis 10 GWB und § 123 (4) GWB sowie § 124 (1) Nr. 2 GWB. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.

Wie wird das Angebot bewertet?

Kriterien ohne Loszuordnung

Der Preis (in EUR, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes. Die Wertungssumme (in EUR, netto) wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme. Für die Angebotswertung wird der Preis (in EUR, netto) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: - 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises. - Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. - Die Punktermittlung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma.
100 %

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.

Zum Ursprungsportal

Anforderungen

Es gelten die Ausschlussgründe nach § 123 (1) Nr. 1 bis 10 GWB und § 123 (4) GWB sowie § 124 (1) Nr. 2 GWB. Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 29.07.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 523194-2026

Welche ähnlichen Ausschreibungen sind offen?

Alle ähnlichen Ausschreibungen anzeigen

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.