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Aufgabenstellung zur Erfassung von
Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand
gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Ausgabe 16.01.2026
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Verfasser:
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Fachbereich Wasserwirtschaft
Pirna, 16.01.2026
Das Dokument umfasst 35 Seiten.
Ersatz für die Fassung vom 08.12.2020.
Frühere Ausgaben:
12.02.2008 22.05.2009 20.08.2012 29.04.2013 08.12.2020
Ansprechpartner:
Postfach: HSAContainer@ltv.sachsen.de
Allgemein:
Sven Eberhardt Referat 21 03501 796-412 sven.eberardt@ltv.sachsen.de Martin Kunath (SV) Referat 23 03501 796-322 martin.kunath@ltv.sachsen.de
GIS:
Ellen Leske Referat 25 03501 796-303 ellen.leske@ltv.sachsen.de
CAD:
Karsta Herre Referat 25 03501 796-353 karsta.herre@ltv.sachsen.de
Datencontainer/LTV-Administrator:
Cyrano Heine Referat 32 03501 796-414 cyrano.heine@ltv.sachsen.de
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Inhaltsverzeichnis
1 Veranlassung ____________________________________________________ 4
2 Grundsätzliches __________________________________________________ 4
3 Technische Aufgabenstellung _______________________________________ 4
3.1 Bearbeitungsumfang im Überblick 4 3.2 Bearbeitungshinweise 6
Anlagen
A 1 Mustergliederung „Dokumentationsmappe Baumaßnahme“ - Bestandteil des Anlagenbuchs __________________________________________________ 10
A 2 Datenablage und Datenformate _____________________________________ 11
A 3 Hinweise für die Erstellung von GIS-Daten und Erzeugung von GIS Projekten 16
A 4 Anzulegende Shape-Dateien _______________________________________ 19
A 5 Bewertung des Zustands von Hochwasserschutzanlagen ________________ 20
A 6 Beispielkonstellationen für Hochwasserschutzanlagen ___________________ 23
A 7 Anleitung zur Neuerfassung oder Aktualisierung von HSA mit dem Erfassungstool __________________________________________________ 26
A 8 Hinweise zur Darstellung/Erstellung der Lagepläne und Querprofile ________ 34
A 9 Ausfüllhinweise für das Erfassungstool _______________________________ 35
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
1 Veranlassung
In den Jahren 2006 bis 2008 wurden für einen Teil der Deiche der Landestalsperrenverwaltung Zu- standsanalysen nach einheitlichen Vorgaben erarbeitet. In Verbindung mit Festlegungen zur Daten- ablage und automatisierten Prüfung der strukturellen und inhaltlichen Qualität der Daten wurde eine betriebsübergreifend einheitliche Darstellung und Auswertung der Daten möglich.
Aufbauend auf der Aufgabenstellung für die Deichzustandsanalysen von 2006 werden mit dieser Aufgabenstellung die Laufendhaltung dieser Informationen sowie die Erweiterung auch auf solche Hochwasserschutzanlagen geregelt, für die bisher keine Informationen in dieser Form und Qualität vorliegen. Ziel ist die Schaffung eines homogenen, konsistenten Datenbestandes über alle Hoch- wasserschutzanlagen der LTV. Dafür ist es notwendig, die Informationen nach einheitlichen Vorga- ben zu erfassen, aufzubereiten und abzulegen. Hierfür werden von der LTV entsprechende Vorlagen sowie Erfassungs- und Prüfwerkzeuge zur Verfügung gestellt.
Der so geschaffene Datenbestand wird zum einen LTV-intern für Informationszwecke und als Ar- beitsgrundlage genutzt. Zum anderen dient er auch der Erstellung eines Verzeichnisses der öffent- lichen Hochwasserschutzanlagen und ihrer Bestandteile gemäß § 78 Abs. 2 SächsWG.
Die Veränderungen gegenüber der Fassung der Aufgabenstellung vom 08.12.2020 ergeben sich aus Änderungen bei den zu erfassenden Informationen und dem seit der letzten Überarbeitung fest- gestellten Anpassungsbedarf. Die aktuelle Ausgabe der Aufgabenstellung vereinfacht die Datenab- lage und Abfrage auf den LTV-Systemen.
2 Grundsätzliches
Die Regelungen für die Erfassung, Dokumentation und Ablage der Informationen gelten für Hoch- wasserschutzanlagen der LTV. Hochwasserschutzanlagen sind Deiche, Hochwasserschutzwände und linienförmige mobile Hochwasserschutzsysteme. Gebäude, welche sich in einer Hochwasserschutzlinie befinden, zählen nicht zu den Hochwasser- schutzanlagen. Da Gebäude z. T. wesentliche Bestandteile eine Hochwasserschutzlinie bilden, wer- den im Rahmen dieser Aufgabenstellung ausgewählte Informationen über diese Gebäude erfasst. Neben den Informationen zur Hochwasserschutzanlage werden auch ausgewählte Daten zu den Bauwerken im Bereich der Hochwasserschutzanlage erfasst.
Mit den Regelungen werden der Inhalt und Umfang sowie die Ablage von Bestandsunterlagen von Hochwasserschutzanlagen innerhalb der LTV vereinheitlicht. Die Zusammenstellung der Be- standsinformationen erfolgt nach Abschluss der Baumaßnahme an der jeweiligen Hochwasser- schutzanlage (Baudokumentation und die Bauwerksschlussvermessung müssen in geprüfter Form vorliegen). Im Rahmen dieser Aufgabenstellung sind bestimmte Daten zu erfassen, entsprechend den Vorgaben zusammenzustellen und an die LTV zu übergeben.
3 Technische Aufgabenstellung
3.1 Bearbeitungsumfang im Überblick
Es ist grundsätzlich vorgesehen, dass die LTV dem AN mit der Beauftragung der Leistungsphase 3 der Objektplanung ein Datenverzeichnis mit schreibgeschütztem Datencontainer1 übergibt. Mit der Beauftragung der Leistungsphase 5 erhält der AN dann den beschreibbaren Datencontainer. Für bereits vorhandene Hochwasserschutzanlagen ist eine Übergabe der Datencontainer an den AN auch zu früheren Zeitpunkten möglich. Abweichend dazu kann die Datenübergabe auch alternativ erfolgen, wenn dazu separate Rahmenverträge mit dem AN bestehen.
1 Der Datencontainer wird in der LTV-Z Referat 23 auf Anforderung und in Abstimmung mit dem Betrieb erzeugt und dem AN digital zur Verfügung gestellt.
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Der Datencontainer beinhaltet bei der Übergabe die zum Zeitpunkt der Beauftragung in der Objekt- datenbank der LTV gespeicherten Daten der Hochwasserschutzanlage bzw. ist leer. Mit der Über- gabe des beschreibbaren Datencontainers erfolgt auch die Bereitstellung des Erfassungs-/Prüfwerk- zeuges.
Die frühzeitige Datenbereitstellung dient vorrangig der Optimierung der späteren Datenerfassung. Eine spätere Übergabe von Datenverzeichnis und -container durch die LTV, wie sie sich beispiels- weise bei schon fortgeschrittener Bearbeitung ergeben kann, ändert nichts an Inhalt und Umfang der durch den AN zu erbringenden Leistung.
Nach Abschluss der Baumaßnahmen sind durch den AN die Daten im übergebenen Datencontainer unter Berücksichtigung der aktuellen Bestandsinformationen zu ändern/ zu ergänzen. Bei einer Än- derung der Bauwerksart der alten Hochwasserschutzanlage wird von der LTV ein neuer leerer Da- tencontainer zur Verfügung gestellt. Durch den AN erfolgt dann eine komplette Neuerfassung der Hochwasserschutzanlage. Je Bauwerksart und Abschnitt ist ein neuer Datencontainer zu erstellen. Die vorher zur Verfügung gestellten Datencontainer mit den Informationen zur Altanlage dienen da- mit nur zur Information.
Weiterhin sind Sach- und GIS-Daten zu erstellen/ zu ändern/ neu zu fassen und in einer vorgege- benen Struktur (siehe Anlage A 2) abzulegen.
Danach ist durch den AN mittels des integrierten Prüfwerkzeuges eine Prüfung des Datencontainers vorzunehmen. Sind die Daten in Ordnung, kann der gesamte Datencontainer gespeichert und über- geben werden. Bei Fehlern im Datencontainer wird der AN vom Prüfwerkzeug zur Fehlerbehebung/ Fehlerprüfung aufgefordert. Zur Vereinfachung der Fehlerbehebung können die Prüfregeln der Ein- zelattribute ausgedruckt werden (siehe Anlage A 7).
Bestandteil der Leistung ist auch die Erstellung einer Dokumentationsmappe. Vorgaben zu Inhalt und Aufbau finden sich in Anlage A 1.
Nach Abschluss der Bearbeitung durch den AN sind alle Unterlagen digital der LTV zu übergeben. Hierzu zählen neben dem Datencontainer und der Dokumentationsmappe auch die im Rahmen der Bearbeitung erzeugten/verwendeten Arbeits-2 und Informationsdaten3. Vorgaben zur Datenablage und zu Dateiformaten sind Anlage A 2 zu entnehmen.
Die Dokumentationsmappe ist auf Anforderung des Betriebs auch in gedruckter Form in einer Aus- fertigung zu übergeben. Nach Abstimmung mit dem Auftraggeber sind Abweichungen hiervon mög- lich. Die Übergabe von Ausdrucken weiterer Inhalte wird im Bedarfsfall vom jeweils zuständigen Bearbeiter des Betriebes gesondert vorgegeben.
Für den gegenseitigen Datenaustausch zwischen der LTV und dem AN wird durch die LTV grund- sätzlich ein Up- und Download Link per SiDaS zur Verfügung gestellt. Der AN legt hier beispiels- weise in dem für ihn eingerichteten Link die Daten direkt ab und kann bei eventuellen Korrekturen auch auf diesen erneut zugreifen und die Daten zur weiteren Bearbeitung herunterladen.
Weiterer Austauschmöglichkeit ist per E-Mail.
2 Arbeitsdaten sind digitale Daten, welche zur Planung der Hochwasserschutzanlage verwendet wurden und auch verän- dert werden können. Hierzu zählen beispielsweise DOCX-, SHP-, DWG- und BOE-Dateien. 3 Informationsdaten sind Daten, welche ausschließlich Ergebnisse in digitaler Form darstellen und erläutern sowie nicht veränderbar sind. Dies sind hauptsächlich PDF-Dateien.
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
3.2 Bearbeitungshinweise
Neben der Erstellung der Dokumentationsmappe stellt die Aktualisierung des von der LTV überge- benen Datencontainers einen wesentlichen Bestandteil der Bearbeitung dar.
ANMERKUNG:
- Der Aufbau des Datencontainers und der Umfang der anzugebenden Informationen hängen wesentlich von der jeweiligen Bauwerksart ab.
- Der Umfang der übergebenen Alt-Bestands-Daten hängt zum einen von der Bauwerksart ab. So liegen zz. im Allgemeinen für Deiche mehr Informationen vor als für Hochwasserschutzwände. Zum anderen beein- flusst die Bauwerksart den Umfang der im Datencontainer vorliegenden Informationen. So sind beispiels- weise bei Neubauten auf neuer Trasse nur wenige Daten angegeben, wohingegen bei Instandsetzungs- maßnahmen auf bestehender Trasse mehr Daten vorliegen. Einen weiteren westlichen Einfluss auf den Datenumfang des übergebenen Datencontainers hat noch das Vorliegen einer Bauwerksanalyse (z. B. Deichzustandsanalyse). Deiche mit einer Deichzustandsanalyse haben hier gegenüber den Deichen ohne Deichzustandsanalyse den wesentlich größeren Datenumfang.
Bei der Bearbeitung des Datencontainers sind immer Daten zur Hochwasserschutzanlage im Allge- meinen, zu den Bauwerkskilometern, Querprofilen und Zustandsabschnitten anzugeben. Eine auf die Bauwerksarten bezogene Übersicht zu den einzutragenden Informationen enthält die folgende Tabelle.
| Bauwerksart | Information zur/zum | |||
|---|---|---|---|---|
| Anlage | Bauwerkskilometer | Querprofil | Zustandsabschnitt | |
| Deich | x | x | x | x |
| Hochwasserschutzwand | x | x | x | x |
| planmäßig linienförmiges mobiles Hochwasser- schutzsystem (ohne statio- nären Anteil) | x | x | x | |
| planmäßig linienförmiges mobiles Hochwasser- schutzsystem (mit statio- närem Anteil) | wird nur als Be- standteil einer stati- onären An- lage er- fasst | |||
| Gebäude in der Hochwas- serschutzlinie | x | x | ||
| Unterobjekte an HWS-An- lagen | x | x |
ANMERKUNG:
- Grundsätzlich werden nur Hochwasserschutzanlagen im Zuständigkeitsbereich der LTV erfasst.
- Gebäude befinden sich nicht im Eigentum und nicht in der Zuständigkeit der LTV. Es werden nur ausge- wählte Informationen erfasst, die eine Zuordnung zur Hochwasserschutzlinie sicherstellen.
- Zu den Unterobjekten zählen zum aktuellen Stand Schöpfwerke, Siele, Düker, Rampen/Überfahrten, Lei- tungen unter Hochwasserschutzanlagen, Verteidigungswege und sonstige Bauwerke. Diese Bauwerke sind zusammen mit der Hochwasserschutzanlage durch den AN zu erfassen.
Mit dem Datencontainer werden von der LTV auch die vorliegenden Sachdaten und GIS-Daten über- geben. Der Umfang der übergebenen Alt-Bestands-Daten hängt auch hier wieder von der Bauwerks- art und der Maßnahmeart sowie dem Vorliegen einer Bauwerkserfassung ab. Bei Deichen mit einer Deichzustandsanalyse werden hierbei mehr Daten übergeben als bei anderen Deichen oder Bau- werksarten. Diese übergebenen Daten sind bei gleichbleibender Bauwerksart so zu verändern, dass sie die neuen Bestandsinformationen wiedergeben. Dabei sind auch die aktuellen Vorlagedateien
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(z. B. GIS-Musterprojekt gemäß Anlage A 4 unter Beachtung der Hinweise aus Anlage A 3) zu ver- wenden. Bei einer Änderung der Bauwerksart sind die Bestandsinformationen in einen leeren Da- tencontainer einzutragen.
ANMERKUNG:
- Wurden nur Abschnitte einer bestehenden Hochwasserschutzanlage baulich geändert, so sind auch nur die Daten für diesen Abschnitt (Bauwerkskilometer/Querprofil) anzupassen.
- Wenn keine aktuellen Informationen zu bisher aufgeführten Alt-Querprofilen vorliegen, entfallen diese bei der weiteren Bearbeitung (Löschung). Es sind nur Querprofile zu pflegen/anzulegen, zu denen aktuelle Informationen vorliegen. Die Anzahl der Querprofile je Bauwerkskilometer ist nicht festgelegt. Sie richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten (wie z. B. markante Punkte) sowie vorliegenden Informationen.
Bei Anlagen, für die von der LTV keine digitalen Sach- und GIS-Daten zusammen mit dem Daten- container zur Verfügung gestellt werden, werden nur die Vorlagedateien (z. B. GIS-Musterprojekt) übermittelt. Diese sind dann an den aktuellen Anlagebestand anzupassen.
Bei der Erstellung der Unterlagen sind generell nachfolgende Sachverhalte zu berücksichtigen:
-
Die Bezeichnung der Hochwasserschutzanlage wird durch den zuständigen Betrieb vorgegeben (Namenskonvention) und entspricht dem HSA Containernamen.
-
Die Bauwerksstationierung beginnt bei 0+000, bezieht sich auf die Bauwerksachse und verläuft von der Mündung zur Quelle des jeweiligen Gewässers. Ausnahmen bilden die Gewässer Elbe, Schwarzer Graben und Weinske (s. a. CAD-RL). Anfangs- und Endpunkt der Bauwerksstationie- rung werden durch den Bauwerksanfang und das -ende bestimmt.
-
Bei der Erfassung von Objekten an der Lausitzer Neiße ist die internationale Kilometrierung zu verwenden. Die Stationierungsangaben der Hochwasserschutzkonzepte sind im Bemerkungsfeld unter genauer Nennung des Stationierungspunktes, z. B. Fluss-km [Abschnittsanfang] oder QP 1 anzugeben.
-
Der jeweiligen Bauwerksstationierung ist die Flusskilometrierung am Bauwerksanfang, Bauwerk- sende, Querprofil und bei Abschnittswechseln zu zuordnen. Liegen im Ausnahmefall Deichab- schnitte quer zur Flussachse (z.B. Ringdeiche, Polderdeiche), dann liegt durch den rechten Win- kel auch hier der Bezug auf das Gewässer vor.
-
Hochwasserschutzanlagen enden an einmündenden Gewässern.
-
Die Hochwasserschutzanlagen, die eine Rückstausicherung übernehmen, sind den Anlagen am Gewässer I. Ordnung zu zuordnen.
-
Bei der Angabe des Nord- und Ostwertes in der Stammdatenmaske ist ein „Punkt“ auf der Hoch- wasserschutzanlage auszuwählen. Dieser Punkt muss auf der Bauwerksachse liegen, i. d. R. bei Bauwerksstation 0+000.
-
Eine räumlich oder funktional zusammenhängende Hochwasserschutzlinie aus mehreren Bau- werksarten oder Einzelbauwerken kann als Verband zusammengefasst werden. Die Bauwerke erhalten dann neben der Bauwerksstationierung eine durchgehende Verbandsstationierung (siehe Beispiele in Anlage A 6). Diese Verbandsstationierung ist separat schriftlich mitzuteilen und wird im Rahmen der Einspielung der Daten in die LTV-Objektdatenbank durch den LTV- Administrator (Referat 21/ Referat 32) eingepflegt. Die Abstimmung der Verbandsbildung erfolgt zwischen dem LTV-Administrator und dem Betrieb.
-
Bauwerksunterbrechungen (z. B. hoch liegendes Gelände) von mehr als 50 m Länge führen zum Beginn einer neuen, separaten Hochwasserschutzanlage. Gleiches gilt für Änderungen der Bau-
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
werksart. Schließt eine Hochwasserschutzanlage an eine Straße, Bahndamm oder ähnliche bau- lichen Anlagen an, ist dies als Unterbrechung zu werten. Bei Unterbrechungen von weniger als 50 m Länge kann in Abstimmung mit dem AG eine neue Anlage begonnen werden.
-
Unterbrechungen durch Straßen, Bahndämme oder ähnliche bauliche Anlagen, die mit mobilen Hochwasserschutzsystemen oder Toren verschlossen werden, führen bei Abschnittslängen grö- ßer 10 m zum Beginn einer neuen, separaten Anlage. Die Erfassung erfolgt im Erfassungstool als „mobiles Hochwasserschutzsystem“.
-
Werden Hochwasserschutzwände durch in die Hochwasserschutzlinie integrierte und besonders ertüchtigte Gebäude unterbrochen, so werden alle Anlagen als eine Hochwasserschutzanlage erfasst. Im Erfassungstool (Objektart “Hochwasserschutzwand“) ist dann beim Attribut „Gebäude in HW-Linie“ ein „ja“ auszuwählen. Am Anfang und Ende der jeweiligen Hochwasserschutzwand- abschnitte sind Querprofile im Erfassungstool zu erfassen. Die Erfassung der Geometriedaten erfolgt gemäß der Anlage A 4 als separate Bauwerkskontur.
-
Deiche mit aufgesetzten Hochwasserschutzwänden oder mit mobilem Hochwasserschutzaufsatz werden wie Deiche erfasst. Die Information zum Aufsatz wird im Erfassungstool bei den Attributen „mobiler Hochwasserschutz“ bzw. „fester Hochwasserschutz“ vermerkt.
-
In Einzelfällen kann es erforderlich sein, Hochwasserschutzanlagen Dritter zu erfassen. Dies kann erforderlich werden, wenn diese Bestandteil einer geschlossenen Hochwasserschutzlinie sind. Die detaillierte Verfahrensweise ist dann anlagekonkret mit der LTV abzustimmen.
-
Bei der Darstellung bzw. Erstellung der Lagepläne und Querprofile sind entsprechende Mindest- anforderungen (siehe Anlage A 8) zu berücksichtigen. Die Bezeichnung der Querprofile ist immer auf die Bauwerksstationierung zu beziehen (siehe Anlage A 2).
-
Bei Lageplänen ist neben der Bauwerksstationierung und der Flusskilometrierung die Verbands- stationierung anzugeben, wenn es sich um einen Verband handelt.
-
Es sind die CAD- und GIS-Richtlinie der LTV in der jeweils zum Vertragsabschluss gültigen Fas- sung anzuwenden. Bei einer Ergänzung der vorliegenden Bestandspläne ist gemäß der aktuellen CAD-Richtlinie auf Lesbarkeit, Zuordenbarkeit und Übersichtlichkeit (z. B. Textvermerk zu Stand und Verfasser der zu Grunde liegenden Bestanddokumentation, etc.) zu achten.
-
Vorhandene CAD-Dateien sind an die zum Zeitpunkt der Erstellung der Pläne gültige Fassung der CAD-Richtlinie anzupassen. Dies gilt nur für die Daten des bearbeiteten Teilabschnittes.
-
Das Lagebezugssystem für geografische Daten ist ETRS89_UTM33 (EPSG-Code: 25833).
-
Alle geodätischen Höhenangaben im Erfassungstool erfordern Angaben im amtlichen Höhenbe- zugssystem (DHHN2016). Ausnahmen bilden Werksnetze. Hierfür ist die entsprechende Um- rechnung in den Plänen anzugeben und im Container sind die entsprechenden Attribute zu be- füllen.
-
Die Eingabegenauigkeit bei Stationierungen und Kilometrierungen erfolgt in Dezimeter.
-
Bei den Angaben der Bauwerkshöhe ist zu beachten, dass in der ODB derzeit Attribute zur geo- dätischen Bauwerkshöhe sowie zur Bauwerkshöhe in Bauwerksachse (siehe Anlage A 9) zu pfle- gen sind.
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Anlagen
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A 1 Mustergliederung „Dokumentationsmappe Baumaßnahme“ - Bestandteil des Anlagen- buchs
0 Deckblatt
1 Veranlassung
2 Literaturverzeichnis
3 Pläne
3.1 Übersichtslageplan M 1 : 10 000 oder M 1 : 25 000 3.2 Lage- und Höhenpläne 3.3 Längsprofile (mit Darstellung des BHW) 3.4 Regelprofile/Querprofile (mit Darstellung des BHW)
4 Geotechnischer Bericht
5 Prüfunterlagen zur Eigenüberwachung und Kontrollprüfung
6 Sicherheitsnachweise
7 Zusammenfassende Bewertung/Bericht des Bauwerkes
7.1 Grundlage der Bearbeitung … zeitlicher Ablauf der Planung, Genehmigung 7.2 Verfahren der Instandsetzung/Neubau 7.3 Schutzgüter/Bauwerke 7.4 Besonderheiten … kurze Darstellung von Problemen bei der Bauausführung, Benennung von Bauwerkskreu- zungen etc. 7.5 Benennung aller am Projekt Beteiligten (Ingenieurbüros, Baufirmen) 7.6 Ausführungszeiten Sonstiges
Hinweise:
- Die Dokumentationsmappe wird Bestandteil des Anlagenbuchs.
- Bestandteile des Berichtes sind unter anderem Geotechnische Berichte und Berechnungen zur Tragfähigkeit. Diese sind gemäß dem für die Genehmigung/Ausführung notwendigen Stand und Umfang in die Unterlage aufzunehmen.
- Die Dokumentationsmappe ist auf Anforderung des Betriebes vollständig in Papierform zu übergeben. Daneben ist der Bericht als PDF-Datei und als DOCX-Datei zu übergeben. Von den Tabellen, Plänen und Sicherheitsnachweisen sind zusätzlich die Arbeitsdaten in der jeweiligen Dateiform zu übergeben. Entsprechende Festlegungen zur Datenablage finden sich in Anlage A 2.
- Maßstäbe sind unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten jeweils mit dem Auf- traggeber abzustimmen.
- Die Entscheidung über die Aufnahme weiterer Gliederungspunkte obliegt je nach Erforder- nis dem Auftraggeber.
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A 2 Datenablage und Datenformate
Bemerkungen zur Ordnerbenennung und den Kapitel ge- Inhalten und Dateiformaten in den Ordnern mäß A 1
\Gewaesser └ \Anlagenbezeichnung wird vom AG vergeben ├\Jahr_Monat z. B. 2011_08 │ Jahr und Monat beziehen sich auf das Datum │ der VOB-Abnahme. │ ├ \Arbeitsdaten │ │ ├ Datencontainer Datencontainer, incl. Bearbeitungsprogramm │ │ │ und Prüfdatei │ │ ├ \Bericht *.docx, *.xlsx, *.txt 0, 1, 2, 7 │ │ ├ \Ergebnisse *.Datencontainer (Ergebnisdatei) │ │ ├ \Geotechnik Arbeitsdaten der geotechnischen, geoelektri- 4 │ │ │ schen und labortechnischen Untersuchungen │ │ ├ \Planung Unterlagen der Planung (z. T. nicht Bestandteil │ │ │ des Berichtes gemäß Anlage A 1) │ │ │ ├ \Ausführungsplanung - Erläuterungsbericht/Baubeschreibung 3.1, 3.2 │ │ │ │ - Detailzeichnungen │ │ │ │ - Werkszeichnungen │ │ │ │ - Regelquerschnitte │ │ │ │ │ │ │ │ *.docx, *.xlsx, *.txt │ │ │ │ *.dwg, *.dxf │ │ │ └ \Genehmigungsplanung - Genehmigung der Baumaßnahme │ │ │ - Eigentümerverzeichnis und Grunderwerbs- │ │ │ plan │ │ │ │ │ │ *.doc(x), *.xls(x), *.txt │ │ │ *.dwg, *.dxf │ │ ├ \GIS Daten gemäß Anlage A 3 und A 4 │ │ │ ├ \Daten │ │ │ │ ├ \Bauwerk *.shp, *.shx, *.dbf; *.lyr; *prj, *.cpg │ │ │ │ ├ \Grunddaten *.shp, *.shx, *.dbf; *.lyr; *prj, *.cpg │ │ │ │ └ \Layout │ │ │ │ ├ \Blattschnitte *.shp, *.shx, *.dbf, *.lyr, *prj, *.cpg │ │ │ │ ├ \Layer *.lyr │ │ │ │ ├ \Logos *.jpg, *.tif │ │ │ │ └ \Styles *.style │ │ │ └ \Karten *.mxd │ │ ├ \Sonstiges nicht zuordenbare Daten/Unterlagen │ │ ├ \Tragfaehigkeit Ablage der Berechnungen entweder im Ordner 6 │ │ │ „Gesamtanlage“ oder im Ordner „Station“ │ │ │ └ \Gesamtanlage Arbeitsdaten der Sicherheitsnachweise: │ │ │ - bei Deichen je Einwirkungskombination z. B.: │ │ │ *.boe, *.da1, *.da2, *.da3, *.fen, *.dat, *.plw; │ │ │ *.txt, *.aft │ │ │ └ \Station - bei Hochwasserschutzwänden und linienför- │ │ │ migen mobilen Hochwasserschutzsystemen: │ │ │ keine, aber Ablage der PDF-Dateien unter │ │ │ …\Infodaten\Tragfähigkeit
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Bemerkungen zur Ordnerbenennung und den Kapitel ge- Inhalten und Dateiformaten in den Ordnern mäß A 1
│ │ └ \T-Vermessung Pläne der Bestandsvermessung (Achtung: Be- │ │ standsdokumentation/Bestandsunterlage nach │ │ Abschluss Baumaßnahme, nicht Vermessung │ │ vor Baubeginn) │ │ ├ \Bilder *.jpg │ │ ├ \Laengsprofile *.dwg 3.3 │ │ ├ \Querprofile *.dwg, *.csv 3.4 │ │ └ \Uebersicht *.dwg │ └ \Infodaten │ ├ \Bericht *.pdf 0 bis 7 │ ├ \Geotechnik *.pdf 4 │ ├ \Plaene *.pdf 3.3, 3.4 │ ├ \Planung *.pdf │ │ ├ \Ausführungsplanung - Erläuterungsbericht/Baubeschreibung 3.1, 3.2 │ │ │ - Detailzeichnungen │ │ │ - Werkszeichnungen │ │ │ - Regelquerschnitte │ │ └ \Genehmigungsplanung - Genehmigung der Baumaßnahme │ │ - Eigentümerverzeichnis und Grunderwerbs- │ │ plan │ ├ \Pruefprotokolle_ *.pdf 5 │ │ Materialzertifikate │ ├ \Sonstiges *.pdf (nicht zuordenbare Daten /Unterlagen) │ └ \Tragfaehigkeit *.pdf 6 ├ \Dueker bei Hochwasserschutz- z. B.: Dueker bei Hochwasserschutzanlage_ │ anlage_Bauwerksstation 0-100 │ ├ \Arbeitsdaten │ │ ├ \Bericht *.docx, *.xlsx, *.txt │ │ ├ \Plaene *.dwg, *.dxf │ │ └ \Sonstiges │ └ \Infodaten │ ├ \Bericht *.pdf │ ├ \Plaene *.pdf │ └ \Sonstiges *.pdf ├ \Leitung unter Hochwasser- Leitung = Leitung-Abwasser/Gas/Strom/Wasser/ │ schutzanlage_Bauwerksstation Daten/Telefon │ z. B.: Leitung unter Hochwasserschutzanlage- │ Strom_2-205 │ ├ \Arbeitsdaten │ │ ├ \Bericht *.docx, *.xlsx, *.txt │ │ ├ \Plaene *.dwg, *.dxf │ │ └ \Sonstiges │ └ \Infodaten │ ├ \Bericht *.pdf │ ├ \Plaene *.pdf │ └ \Sonstiges *.pdf ├ \Rampe_Bauwerksstation z. B.: Rampe_0-600 │ ├ \Arbeitsdaten │ │ ├ \Bericht *.docx, *.xlsx, *.txt │ │ ├ \Plaene *.dwg, *.dxf │ │ └ \Sonstiges
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Bemerkungen zur Ordnerbenennung und den Kapitel ge- Inhalten und Dateiformaten in den Ordnern mäß A 1
│ └ \Infodaten │ ├ \Bericht *.pdf │ ├ \Plaene *.pdf │ └ \Sonstiges *.pdf ├ \Scharte_Bauwerksstation z. B.: Scharte_0-350 │ ├ \Arbeitsdaten │ │ ├ \Bericht *.docx, *.xlsx, *.txt │ │ ├ \Plaene *.dwg, *.dxf │ │ └ \Sonstiges │ └ \Infodaten │ ├ \Bericht *.pdf │ ├ \Plaene *.pdf │ └ \Sonstiges *.pdf ├ \Schoepfwerk_Bauwerksstation z. B.: Schoepfwerk_1-500 │ ├ \Arbeitsdaten │ │ ├ \Bericht *.docx, *.xlsx, *.txt │ │ ├ \Plaene *.dwg, *.dxf │ │ └ \Sonstiges │ └ \Infodaten │ ├ \Bericht *.pdf │ ├ \Plaene *.pdf │ └ Sonstiges *.pdf ├ \Siel_Bauwerksstation z. B.: Siel_0-500 │ ├ \Arbeitsdaten │ │ ├ \Bericht *.docx, *.xlsx, *.txt │ │ ├ \Plaene *.dwg, *.dxf │ │ └ \Sonstiges │ └ \Infodaten │ ├ \Bericht *.pdf │ ├ \Plaene *.pdf │ └ \Sonstiges *.pdf ├ \Sonstiges-Bauwerk _Bau- z. B.: Sonstiges-Bauwerk_1-560 │ werksstation │ ├ \Arbeitsdaten │ │ ├ \Bericht *.docx, *.xlsx, *.txt │ │ ├ \Plaene *.dwg, *.dxf │ │ └ \Sonstiges │ └ \Infodaten │ ├ \Bericht *.pdf │ ├ \Plaene *.pdf │ └ \Sonstiges *.pdf └ \Ueberfahrt_Bauwerksstation z. B.: Ueberfahrt_2-100 ├ \Arbeitsdaten │ ├ \Bericht *.docx, *.xlsx, *.txt │ ├ \Plaene *.dwg, *.dxf │ └ \Sonstiges └ \Infodaten ├ \Bericht *.pdf ├ \Plaene *.pdf └ \Sonstiges *.pdf
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Hinweise:
-
Kursiv gekennzeichnete Dateiordner sind umzubenennen. Entsprechende Vorgaben für die Be- nennung enthält die Bemerkungsspalte. Der Ordner Anlagenbezeichnung wird immer umbe- nannt in den Namen der jeweiligen Hochwasserschutzanlage, welcher in dem Datencontainer (Erfassung- und Prüfwerkzeug) enthalten ist. Über diesen Namen des Ordners findet die Zuord- nung zum Datenbankobjekt statt. Es ist auf eine korrekte Schreibweise zu achten.
-
Es ist für jedes Bauwerk immer diese Ordnerstruktur anzulegen und entsprechend den Vorgaben mit Daten zu füllen.
-
Gibt es Änderungen/Korrekturen der Pläne/Ausführungen zwischen der Genehmigungsplanung und der Ausführungsplanung der Hochwasserschutzanlage, so ist mit dem AG abzustimmen, ob beide Planzustände abzubilden sind. In aller Regel genügt der Planzustand der Ausführungspla- nung.
-
Die zu den Unterobjekten (Siele, Schöpfwerke usw.) abzulegenden Daten sind mit dem AG ab- zustimmen.
Für die Benennung der abzulegenden Dateien gelten folgende Namenskonventionen. Kursiv ge- kennzeichnete Namensbestandteile sind anzupassen:
-
Fotos: Bauwerksstation_lfdNr.jpg Bsp.: 12-123_1.jpg
-
Bericht: Bericht.docx, *.pdf Bsp.: Bericht.docx
-
Lagepläne: LP_vonBW-Stationierung.dwg oder *.dxf, *.pdf Bsp.: LP_12-000.dwg
-
Querprofile: QP_vonBW-Stationierung.dwg oder *.dxf, *.pdf Bsp.: QP_12-000.dwg
-
Längsschnitte: LS_vonBW-Stationierung.dwg oder *.dxf, *.pdf Bsp.: LS_12-000.dwg
-
Detailzeichnungen: Detail_Detailbezeichnung_Planungsphase.dwg (*.dxf), *.pdf
Planungsphase mit GP für Genehmigungsplanung AP für Ausführungsplanung
Bsp.: Detail_Querung_AP.dwg
- Genehmigung: Gehmigungsverfahren.pdf
Genehmigungsverfahren mit Plangenehmigung Planfeststellung Unterhaltung
Bsp.: Planfeststellung.pdf
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
- „Unterobjekt“: Bauwerk_Bauwerksstation_Thema.doc(x), *.pdf, *….
Bauwerk mit Düker, Rampe, Schöpfwerk, Siel, Scharte, Sonstiges Bauwerk, Überfahrt Thema mit Erläuterungsbericht, Lageplan, …
Bsp.: Schöpfwerk_0-200_Lageplan.pdf
- Shape-Dateien z. B. HSA_l.shp (Liniengeometrien, Konturen u.s.w.): Die Bezeichnung der Shape-Dateien ist in Anlage A 4 festgelegt und nicht zu verändern.
Die ausgewiesenen Dateiformate werden in der Regel mit folgenden Programmen erstellt:
| Dateiformat | Programm | Bemerkung |
|---|---|---|
| *.docx | Microsoft Word | |
| *.xlsx | Microsoft Excel | |
| Adobe Systems Incorporated Acrobat | ||
| *.shp, *.shx, *.dbf | Esri ArcGIS | Shapedatei |
| *.lyr | Esri ArcGIS | Gruppenlayer/Symbologie |
| *.prj | Esri ArcGIS | Projektionsdatei |
| *.cpg | Esri ArcGIS | Zeichensatzspezifizierung |
| *.style | Esri ArcGIS | Symbol-/Farbpalette |
| *.mxd | Esri ArcGIS | ArcGIS-Dokument |
| *.dwg | Autodesk AutoCAD | Vorzugsformat für Zeichnungen |
| *.dxf | z. B. Autodesk AutoCAD | Alternativformat für Zeichnungen |
| *.boe | GGU Stability | Ergebnisdatei Böschungsbruchberechung |
| *.da1 | GGU-SS-FLOW2D | Ergebnisdatei stationäre Berechnung |
| *.da2 | GGU | stationärer Anfangszustand für instationäre Berechnung |
| *.da3 | GGU | Ergebnisdatei instationäre Berechnung |
| *.fen | GGU-SS-FLOW2D | Modelldatei |
| *.dat | GGU-TRANSIENT | Grunddaten |
| *.plw | GGU-TRANSIENT | Ergebnisdatei instationäre Berechnung |
| *.txt | GGU | Potentiale der Wassereinwirkung |
| *.aft | GGU-UPLIFT | Ergebnisdatei hydraulische Grundbruchbe- rechnung |
| *.asc | diverse Texteditoren | ASCII-Datei |
| *.csv | diverse Texteditoren | ASCII-Datei |
| *.txt | diverse Texteditoren | Textdatei |
| *.tif, *.tfw; *jpg | diverse Grafikprogramme | Bilddateien |
Der AG bevorzugt die Verwendung der neusten Programmversionen. Im Zweifelsfall ist diese mit dem AG abzustimmen.
PDF-Dateien von Karten sind so zu erzeugen, dass eine layoutgetreue und speichernutzungsarme (Arbeitsspeicher) Darstellung auf normalen Büro-PC garantiert ist.
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
A 3 Hinweise für die Erstellung von GIS-Daten und Erzeugung von GIS Projekten
-
Für die Erzeugung von GIS-Daten und die Erstellung von GIS-Projekten gilt die GIS-Richtlinie der LTV in der jeweils zum Vertragsabschluss gültigen Fassung (verfügbar unter LTV Service: CAD und GIS-Daten für Auftragnehmer - https://www.wasserwirtschaft.sachsen.de/service- 4202.html → Informationen für Auftragnehmer)
-
Für jede Hochwasserschutzanlage ist eine Übersichtskarte zu erstellen. Ist eine Hochwasser- schutzanlage Bestandteil eines Verbandes, so ist hier der gesamte Verband darzustellen. Als Kartenhintergrund dient die Topografische Karte 1 : 10 000. In der Regel sind die Maßstäbe 1 : 10 000 oder 1 : 5000 zu verwenden. Bei kurzen Anlagen sind auch andere Maßstäbe (z. B. 1 : 2 500) zulässig.
-
Es ist ein ArcGIS-Projekt anzulegen, welches mit relativen Pfaden im Ordner ...\Arbeitsdaten\GIS abzuspeichern ist. Die Erzeugung von ArcGIS Pro oder QGIS ist gestattet, muss dem Auftrag- geber jedoch vorab mitgeteilt werden. Die erstellten Karten sind als PDF-Dateien im Ordner …\In- fodaten abzulegen (siehe hierzu Anlage A 2). Der prinzipielle Aufbau des GIS-Projektes hin- sichtlich Verzeichnisstruktur, Inhalt und Gestaltung ist dem beiliegenden Musterprojekt zu ent- nehmen. Die dargestellten Geometrien, Zustandsabschnitte, Bauwerksstationierungen und Blattschnitte sowie die zugehörigen Attribute im Musterprojekt stellen lediglich ein Beispiel dar und entspre- chen nicht der Realität. Anpassungen an Maßstab, Blattgröße, -aufteilung, Schriftgröße und - platzierung, Symbolgröße, Legendeneinträge usw. sind durch die AN vorzunehmen.
-
Musterprojekt:
-
Allen Datenrahmen und ArcGIS-Shapes ist das Koordinatensystem ETRS89_UTM33 (EPSG- Code: 25833) zuzuweisen.
-
Für alle GIS-Daten und GIS-Projekte sind Metadaten anzulegen. Die Mustermetadatendatei- en sind entsprechend anzupassen. Die visuelle Veranschaulichung der Shapeinhalte in den Metadaten kann entfallen, wohingegen in der Metadatendatei des GIS-Projektes ein Abbild der Übersichtskarte einzubinden ist.
-
Im Ordner ...\GIS\Daten\Bauwerk dürfen außer den geforderten ArcGIS-Shapes und den zu- gehörigen Metadaten keine weiteren Daten abgelegt werden. Die Shape-Vorlagedateien des Musterprojektes sind zu löschen.
-
Entsprechend den Shape-Vorlagedateien des Musterprojektes sind die in Anlage 4 aufgeführ- ten ArcGIS-Shapes anzulegen.
-
Für die Farb- und Symbolgestaltung sind die im Ordner ..\GIS\Daten\Layout\Layer abgelegten Layerdateien zu verwenden.
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Datenrahmen sind mit einem Bezugsmaßstab (entspricht dem Maßstab des Übersichtspla- nes) zu versehen, um einheitliche Symbol- und Textgrößen zu gewährleisten.
-
Datenrahmen und Inhalte (in dieser Darstellungsreihenfolge) für den Übersichtsplan:
-
Datenrahmen - HSA-Übersicht
-
Bauwerks- und Verbandsstationierung (HSA_km_p, siehe auch Anlage 4), 200 m-Äqui- distanz sowie letzte Station auf Bauwerksende, beschriftet rechtwinklig zur Bauwerk- sachse in Stationierungsrichtung (siehe auch DIN 1356:1995-02 (Kapitel 8.2)), sichtbar
-
LTV-Stationierung, beschriftet, sichtbar
-
Hochwasserschutzanlage (HSA_kontur_l), klassifiziert nach Attribut HSA_Art, sichtbar
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
-
Sanierungsbedarf (HSA_l), klassifiziert nach Attribut San_Bed, nicht sichtbar
-
Kontur (HSA_kontur_l), klassifiziert nach Attribut Kontur, nicht sichtbar
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Schutzstreifen (HSA_Schutz_l), nicht sichtbar
-
basemap P10 Graustufenvariante (Download unter: https://sidas12.extranet.sach- sen.de/public/download-shares/HwRHkHJllVSQJqE644rasthaDYga3ciR, ca. 14 GB, Verwendung im Projekt, jedoch keine Datenübergabe an den Auftraggeber)
-
Datenrahmen - HSA-Sanierungsbedarf
identisch mit Datenrahmen HSA-Übersicht, jedoch mit folgendem Unterschied:
-
Hochwasserschutzanlage, nicht sichtbar
-
Sanierungsbedarf, sichtbar
-
Datenrahmen - Übersicht (zur Verdeutlichung der Lage der Hochwasserschutzanlage)
-
Grenzen, klassifiziert, beschriftet (Verwaltungseinheiten, INSPIRE-WFS-Dienst des GeoSN : geodienste.sach- sen.de/aaa/public_inspire/alkis/au/dls/wfs?REQUEST=GetCapabilities&SER- VICE=WFS) )
-
Fließgewässer, klassifiziert, beschriftet (Gewässernetz, REST-Feature-Service, WFS-Dienst beim LfULG unter https://luis.sachsen.de/wasser/gewaessernetz.html)
-
Sofern REST-Feature-Services bzw. WFS-Dienste angeboten werden, sind diese zu verwenden. In diesen Fällen ist auf einen Download von Geodaten Dritter zu verzich- ten. Die Topografische Grundlagenkarte basemap.de P10 Raster ist bei Projektübergabe an die LTV nicht mit zu übergeben .
-
Bauwerkskonturen
-
Die für die GIS-Daten relevanten Liniengeometrien der Hochwasserschutzanlage sind aus den Vermessungsdateien zu extrahieren und je Bauwerk entsprechend der Shape-Vorlagedateien auszuliefern.
-
Es ist darauf zu achten, dass die Bauwerksachse mittig zwischen luft- und wasserseitiger Krone verläuft. Bei Gebäuden in der Hochwasserschutzlinie ist die Wandvorderseite zu ver- wenden. Die Bauwerksachse kann andere Konturlinien zwar treffen, jedoch nicht schneiden. Ausnah- men können bei "komplizierten" Bauwerksgeometrien auftreten, müssen aber mit dem AG ab- gesprochen werden.
-
Differenzen in der Achslage der Bestandsdaten mit den tatsächlichen mittigen Achslagen müs- sen im Rahmen der Bearbeitung behoben werden.
-
Bei der Bearbeitung von Teilabschnitten der Hochwasserschutzanlage ist die Bauwerksstatio- nierung des Gesamtbauwerks zu verwenden.
-
Alle Bauwerkskonturen sind innerhalb der Shapes an jedem vollen Kilometer zu trennen. Bei Restlängen von bis zu 50 m kann dieser Abschnitt dem vorhergehenden Bauwerkskilometer
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
zugeordnet werden. Wie im Kapitel 3.2 der Aufgabenstellung beschrieben, kann in Abstim- mung mit dem AG auch ein neuer Abschnitt gebildet werden. Die genaue Verfahrensweise ist mit dem AG abzustimmen.
- Im Shape HSA_kontur_l darf es pro Bauwerkskilometer nur einen KM-Datensatz geben.
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
A 5 Bewertung des Zustands von Hochwasserschutzanlagen
Die nachfolgend genannten Kriterien sollen die Bewertung des Sanierungsbedarfes (dringlicher Sa- nierungsbedarf, Sanierungsbedarf, Prüfung lokaler Maßnahmen, kein Sanierungsbedarf) einer Hochwasserschutzanlage vereinheitlichen. Die hieraus ermittelte Bewertung ist im Erfassungstool einzutragen. Die Erstellung einer separaten Matrix/Darstellung der mit einer Zusammenstellung der Ergebnisse der Bewertung ist nicht erforderlich.
Es wird insgesamt davon ausgegangen, dass bei neu gebauten oder instand gesetzten Hochwas- serschutzanlagen kein Sanierungsbedarf besteht, somit die Einträge im Erfassungstool ohne um- fangreiche Prüfungen vorgenommen werden können. Lediglich bei Teilsanierungen/Sofortmaßnah- men ist eine Bewertung der Anlage vorzunehmen.
In die Bewertung fließen folgende, in Anlehnung an die Aufgabenstellung der Deichzustandsanaly- sen von 2006 gefasste Kriterien ein. Sie gelten in erster Linie für Deiche.
Gruppe 1: geotechnische Kriterien
-
Gesamtstandsicherheit: allgemeine (globale) Tragfähigkeit (Nachweise der land- und wassersei- tigen Böschungen gegen Böschungsbruch, Böschungsgrundbruch und Abschieben des Deich- körpers, Tragfähigkeit der wasserseitigen Böschung für schnell fallenden Wasserspiegel) (LF 2/LF 3)
-
lokale Standsicherheit: lokale Tragfähigkeit der land- und wasserseitigen Böschungen gegen oberflächennahen Bruch (LF 2/LF 3)
-
lokale Standsicherheit: lokale Tragfähigkeit am Böschungsfuß (Spreizsicherheit) (LF 2/LF 3)
-
Nachweis der Lagesicherheit: Tragfähigkeit von Böschungsdichtungen bei Wasserdruck vom Deichkörper her (LF 2/LF 3)
-
Nachweis der Gebrauchstauglichkeit: Sickerlinienaustritt über Böschungsfuß (LF 2/LF 3)
-
Nachweis der Erosionssicherheit: Sicherheit gegen Materialtransport (LF 2/LF 3)
ANMERKUNG:
- Der Lastfall 2 gemäß DIN 19712:111997-11 ist der ständigen Bemessungssituation BS-P gemäß DWA-M 507-1 (12/2011)/DIN 19712:2013-01 gleichzusetzen.
- Der Lastfall 3 gemäß DIN 19712:1997-11 ist der außergewöhnlichen Bemessungssituation BS-A.1 gemäß DWA-M 507-1 (12/2011)/DIN 19712:2013-01 gleichzusetzen.
Gruppe 2: geometrische Kriterien und Schwachstellen
-
Kronenbreite
-
Freibord
-
Unterhaltungs-/Verteidigungsweg
-
Baum- oder Gehölzbewuchs auf Deich oder Schutzstreifen
-
Wühltierbefall
-
bei Hochwasser entstandene Schadstelle
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Gruppe 3: topografische, anthropogene und geogene Kriterien
-
Überfahrten/Rampen steiler 1:10 oder gegen Fließrichtung
-
Bebauung/Bauwerke auf Deich oder Schutzstreifen (mit Benennung)
-
ungünstige Linienführung der Trasse (Querschnittseinengung, Pralluferbereich bzw. Schardeich)
-
Leitungskreuzung
-
Altarm
-
angrenzendes Gewässer
-
Zuwegungen zum Bauwerk
Die Darstellung der einzelnen Kriterien und deren Bewertung erfolgt für jeden Deichkilometer sepa- rat.
Gruppe 1:
Grün = Kriterium erfüllt/eingehalten bzw. keine Schadstelle vorhanden
Rot = Kriterium nicht erfüllt/nicht eingehalten bzw. Schadstelle vorhanden
Gruppe 2:
Grün = Kriterium erfüllt/eingehalten
Orange = Kriterium nicht erfüllt/nicht eingehalten
Gruppe 3:
Grau = Kriterium vorhanden
Weiß (leer) = Kriterium nicht vorhanden/nicht belegt
Auf dieser Grundlage ist nun zusammenfassend für die betrachtete Bauwerksstationierung differen- ziert einzuschätzen, ob
-
dringlicher Sanierungsbedarf (rot)
-
Sanierungsbedarf (orange)
-
Prüfung lokaler Maßnahmen (gelb)
-
kein Sanierungsbedarf (grün)
besteht.
Für die Feststellung von dringlichem Sanierungsbedarf sind die Kriterien der Gruppe 1 maßge- bend, wobei die Nichterfüllung eines der in dieser Gruppe genannten Kriterien hinreichend ist.
In Abstimmung mit dem Auftraggeber kann das Auftreten des Kriteriums „bei Hochwasser entstan- dene Schadstelle“ in Verbindung mit einem oder mehreren weiteren Kriterien der Gruppe 2 gleich- falls zu dieser Einstufung führen.
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Sanierungsbedarf entsteht, wenn ein oder mehrere Kriterien der Gruppe 2 nicht erfüllt sind. Auch das mehrfache Auftreten des Kriteriums „bei Hochwasser entstandene Schadstelle“ kann in Abstim- mung mit dem Auftraggeber zu dieser Einstufung führen.
Die Prüfung lokaler Maßnahmen ist mit dem Vorhandensein von einem oder mehreren Kriterien der Gruppe 3 zu begründen. Auch das alleinige Auftreten des Kriteriums „bei Hochwasser entstan- dene Schadstelle“ kann in Abstimmung mit dem Auftraggeber zu dieser Einstufung führen.
Hinsichtlich der Bauwerke am und im Deich ist deren Zustand bzw. Funktionsfähigkeit wie folgt zu klassifizieren und darzustellen:
-
Funktionsfähigkeit vollständig gegeben - Zustand A (grün)
-
Funktionsfähigkeit eingeschränkt gegeben - Zustand B (orange)
-
Funktionsfähigkeit nicht gegeben Zustand C (rot)
Für die Feststellung des Sanierungsbedarfes einer Hochwasserschutzanlage findet der Zustand der integrierten Bauwerke zunächst keine unmittelbare Berücksichtigung.
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
A 6 Beispielkonstellationen für Hochwasserschutzanlagen
Hinweis: Das Anlegen eines Verbandes erfolgt im Nachgang der Datenpflege der Einzelobjekte (Wand/Deich/Wand/…) im Rahmen der Dateneinspielung in Abstimmung mit dem Verantwortlichen des jeweiligen Betriebes der LTV.
| Einzelanlage I | Einzelanlage II |
|---|---|
| Hochwasserschutzanlage Deich oder Hochwasserschutzwand | Hochwasserschutzanlage mit Einzelunterbrechung zwischen den Hochwasserschutzbauwerken von bis zu 50 m - Regelfall |
| Objekt „H SA_Verband“ nicht belegt Objekt „HSA“ (z. B. Deich X) 0 0 0 0 0 0 0 0 Bauwerks- 0 0 0 5 + + + + stationierung 0 1 2 2 X Verbands- nicht belegt stationierung 0 0 0 0 0 0 0 0 3 7 0 6 Fluss- + + + + 0 1 3 3 kilometrierung 1 1 1 1 Objekt „H SA_Kilometer“ von … bis … Objekt „H SA_Querprofil“ bei Station X+XXX Regelprofil von … bis … Objekt „H SA_Zustandsabschnitt“ von … bis … | Objekt „H SA_Verband“ nicht belegt Objekt „HSA“ (z. B. Deich X) 0 0 0 0 0 0 0 0 Bauwerks- 0 0 0 5 + + + + stationierung 0 1 2 2 X Verbands- nicht belegt stationierung 0 0 0 0 0 0 0 0 3 7 0 6 Fluss- + + + + 0 1 3 3 kilometrierung 1 1 1 1 Objekt „H SA_Kilometer“ von … bis … Objekt „H SA_Querprofil“ bei Station X+XXX Regelprofil von … bis … Objekt „H SA_Zustandsabschnitt“ von … bis … |
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Verband I Verband II
Hochwasserschutzanlage mit Unterbrechung in den Hochwasserschutzanlage mit mehreren Hochwasser- Hochwasserschutzbauwerken von mehr als 50 m, schutzbauwerken (z. B. Bauwerkstypen), einzelne Bauwerke wie „Einzelanlage“ einzelne Bauwerke wie „Einzelanlage“
Objekt „HSA_Verband“ (z. B. Verband XY) Objekt „HSA_Verband“ (z. B. Verband XYZ)
Objekte „HSA“ (z. B. Deiche X und Y) Objekte „HSA“ (z. B. Deiche X, Z und Mauer Y)
Objekt „HSA_Kilometer“ von … bis … Objekt „HSA_Kilometer“ von … bis …
Objekt „HSA_Querprofil“ bei Station X+XXX Objekt „HSA_Querprofil“ bei Station X+XXX
Regelprofil von … bis … Regelprofil von … bis …
Objekt „HSA_Zustandsabschnitt“ von … bis … Objekt „HSA_Zustandsabschnitt“ von … bis …
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000+0 003+01 000+1 007+11 000+2 000+31 005+2 006+31 Bauwerks- stationierung
Verbands- stationierung
Fluss- kilometrierung 000+0 003+01 000+1 007+11 000+2 000+31 005+2 006+31 Bauwerks- stationierung
Verbands- stationierung
Fluss- kilometrierung 000+0 000+0
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
A 7 Anleitung zur Neuerfassung oder Aktualisierung von HSA mit dem Erfassungstool
Startseite nach Programmstart
Überblick Menüpunkte
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Öffnen eines Datencontainers
Klicken Sie auf den Menüpunkt „Datei“ → „Container öffnen“ und wählen Sie den Ordner mit den zu bearbeitenden Daten (siehe folgende Abbildung, Datenstand „2010_10“) aus.
Mit einem Klick auf „OK“ wird der Datencontainer (oder der Musterdatencontainer) geladen.
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
.
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Arbeiten mit dem Erfassungstool
Anlegen oder Löschen neuer Objekte
Mit einem Rechtsklick auf das jeweilige Element in der Baumstruktur kann ein neues Objekt hin- zugefügt oder gelöscht werden. Dabei wird die Auswahl auf die möglichen Punkte je Ebene be- schränkt.
Beim Löschen eines Objektes wird dieses nicht komplett aus der Struktur entfernt, sondern nur als gelöscht markiert (siehe folgende Abbildung, graue Unterlegung).
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Das gelöschte Objekt kann jederzeit durch einen Rechtsklick auf dieses Element wiederherge- stellt werden.
Erfassung von Daten
Nach der Erstellung von Objekten erhalten diese automatisch einen Namen.
Hellrosa eingefärbte Felder sind Pflichtfelder. Die weiß hinterlegten Felder sind optional auszu- füllen. Bei der Prüfung der Einträge werden hier jedoch andere Kriterien angewendet. Wenn ein Feld nicht befüllt werden muss, wird dem erfassenden Ingenieurbüro dies durch den HSA-Ver- antwortlichen mitgeteilt.
Während der Eingabe wird direkt überprüft, ob die Einträge im richtigen Format (z. B. Zahl oder Text, Zeichenanzahl) erfolgt. Ist dies nicht der Fall, wird das bearbeitete Feld rot hinterlegt. So- lange diese Felder diesen Status haben, werden die Einträge nicht gespeichert!
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Erfassung der SAP-Projekt-Nr., der Standortnummer, der Anlagennummer und der SAP-Kosten- stelle im Reiter „Fremdschlüssel“ des Prüftools
Die vom Betrieb vorgegebenen Angaben sind im Reiter „Fremdschlüssel“ im Hauptobjekt (z.B. Deich, NICHT Deichkilometer) des Prüftools einzutragen. Die SAP-Projektnummer ist vollständig mit den Trennungspunkten im Feld „Text 1“ (Bsp. 5.231.XXX) zu erfassen. Alle weiteren zu er- fassenden Fremdschlüssel, die über das Auswahlfeld „Fremdschlüsseltyp“ ausgewählt werden, sind im Nummernfeld zu erfassen.
Prüfung der Daten
Für die Prüfung von Arbeitsständen kann ausgewählt werden, welche Daten geprüft werden sol- len. Bei der abschließenden Prüfung sind alle Daten zu prüfen.
Sachdaten: Es werden alle im Erfassungstool eingegebenen Daten geprüft. wurden.
Verzeichnisstruktur: Es wird Ordnerstruktur der abgelegten Dateien geprüft.
Geodaten: Es werden die GIS-Dateien in der Ordnerstruktur geprüft.
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Nach erfolgter Prüfung kann nach Informationen, OK-Meldungen, Warnungen und Fehlern gefil- tert werden. Für eine Abnahme der Daten durch die LTV dürfen keine Fehler auftreten.
Anzeige/Ausdruck der Prüfkriterien
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
Nach der Auswahl des Menüpunktes „Container Info“ werden im Register „Attributes“ die Feldei- genschaften angezeigt.
Im Register „Constraints“ werden die Prüfkriterien der Attribute in Listenform gezeigt. Hinweis: Die Änderungen HW und RW zu Nord- und Ostwert müssen noch technisch umgesetzt werden.
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
A 8 Hinweise zur Darstellung/Erstellung der Lagepläne und Querprofile
Sofern die entsprechenden Grundlagendaten vorliegen, sind die folgenden Mindestanforderungen bei den CAD-Plänen zu erfüllen:
- Vermerk zu den verwendeten Datengrundlagen (i. d. R. Bestandsdokumentation, Vermesser xyz bzw. Baufirma xyz vom xxs.xx.xxxx)
- Angabe des Bemessungswasserspiegels BHW der Hochwasserschutzanlage (gemäß DIN 19712:2013-01)
- Angabe der Bauwerksstationierung
- Bemaßung wesentlicher Elemente
- Aufnahme der Leitungen im Anlagenquerschnitt
- Ausweisung des Deichschutzstreifens
- Lageplan: − farbige Darstellung der Stationierung/Kilometrierung (Erklärung in einer Legende) − Darstellung der Lage der Querprofile, einschließlich deren Stationierung/Kilometrierung
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Erfassung von Bauwerksdaten bei neu gebauten/instand gesetzten Hochwasserschutzanlagen
A 9 Ausfüllhinweise für das Erfassungstool
| Angabe | Erklärung |
|---|---|
| Bauwerkshöhe in Bauwerksachse (OKBW-OKG) | Abweichend von der Ermittlung der Bauwerkshöhe ge- mäß Bild 3 der DIN 19712:2013-01 ist die Bauwerkshöhe in Bauwerksachse (OKBW-OKG) zu erfassen. |
| Freibord | Der Freibord beim Bemessungshochwasserstand ist auf die Bauwerksoberkante auf der Wasserseite zu beziehen (vgl. DIN 19712:2013-01). Der Mindestfreibord ist abhän- gig von der Klasse/Bauart der Hochwasserschutzanlage und ist gemäß Tabelle 3 der DIN 19712:2013-01 zu ermit- teln. |
| Dränung | Eine ist nur anzugeben, wenn eine Entwässerungsleitung parallel zum Deich verläuft. |
| Untergrundabdichtung/Gründung | Bei einem Deich i. d. R. mit „nein“ auszufüllen. |
| Dichtung bei Tool Version 16.6.10453 | Ein homogener Deich weist keine Dichtung auf. |
| Kronenbreite | Bei Hochwasserschutzwänden ist die Wandstärke anzu- geben. |
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