NNB_261023_VE731.01_Teilnahmeantrag.pdf

Objektplanung für die Sanierung des Nordbads Neuss

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 26.10.2026, 10:22 (Europe/Berlin)

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Teilnahmeantrag

im

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

nach der Vergabeverordnung

Projekt: Sanierung Nordbad Neuss

Leistungen: Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume)

nach § 34 HOAI

Bewerber: ____________________________




Abgabetermin: 23.11.2026, 12:00 Uhr

Auftraggeber: Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH

Moselstraße 25-27

41464 Neuss

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Antrag auf Teilnahme am Vergabeverfahren nach der Vergabeverordnung (VgV)

Die zutreffenden Felder bzw. Spalten sind auszufüllen oder anzukreuzen. Der Auftraggeber wird

nur die im Bewerbungsbogen geforderten Angaben, Unterlagen bzw. Nachweise werten.

Darüberhinausgehende Erläuterungen im Anschreiben des Bewerbers oder weitere und zusätz-

liche und nicht geforderte Publikationen (Imagebroschüren, etc.) werden nicht berücksichtigt und

nicht in die Bewertung einbezogen.

Die Unterlagen für das gesamte Vergabeverfahren stehen für einen uneingeschränkten und voll-

ständigen direkten Zugang gebührenfrei auf der elektronischen Vergabeplattform zur Verfügung.

ANLAGENVERZEICHNIS

Nummerierung, Anzahl der Seiten und Bezeichnung der Anlage (Inhalt) bitte einfügen.

Nr. Bezeichnung der Anlage Nr. Bezeichnung der Anlage

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A. Allgemeine Informationen zum Teilnahmewettbewerb

I. Teilnehmer am Vergabeverfahren

Die Vergabe der Leistungen der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume) nach

§ 34 HOAI erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach der VgV.

Der Auftrag kann an Einzelbewerber oder an Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Be-

werbergemeinschaften geben den Teilnahmeantrag für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft

in gesonderten Anträgen ab. Dieser Teilnahmeantrag enthält bei der Abfrage der einzelnen Infor-

mationen ggf. notwendige Hinweise für die konkrete Vorgehensweise von Bewerbergemeinschaf-

ten beim Ausfüllen des Teilnahmeantrags.

Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung über die Bildung einer

Bewerbergemeinschaft vorzulegen (Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall nach §§

705 ff. BGB. Hiermit erklären die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass sie im Auftragsfall

gesamtschuldnerisch haften. Weiter haben die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit der Er-

klärung ihren bevollmächtigten Vertreter sowie die Zuständigkeit der einzelnen Mitglieder der Be-

werbergemeinschaft zu benennen. Eine entsprechende „Bewerbergemeinschaftserklärung“ wird

als Anlage 1 beigefügt und ist ggf. mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können unzulässig sein

und zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Ver-

fahren führen. Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist nur bis zum Bewerbungsschluss für

die Teilnahmeanträge zulässig.

Für die Bewerbungen sind ausschließlich die Formblätter im digitalen Projektraum zu verwenden.

Die Bewerbungen sind elektronisch in Textform nach § 126b BGB über die Projektplattform

einzureichen. Bewerbungen ausschließlich in Papierform, per Fax oder E-Mail oder über

nicht dafür vorgesehene Funktionen der Projektplattform (etwa das Kommunikationsmo-

dul) sind nicht zulässig.

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Die Möglichkeit der Eignungsleihe gilt auch bei Bewerbergemeinschaften und bezüglich von

Nachunternehmern entsprechend den Vorschriften des § 47 VgV. Sofern von der Eignungsleihe

Gebrauch gemacht wird, ist die „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe nach § 47 VgV“ zu ver-

wenden. Diese wird als Anlage 2 beigefügt und ist ggf. mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

Die Eignungsnachweise können in Form von Eigenerklärungen (Präqualifikationsverzeichnis,

Vorlage von Einzelnachweisen in Form von Eigenerklärungen) erbracht werden. Der Auftragge-

ber akzeptiert die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE). Wenn dies

zur angemessenen Durchführung des Verfahrens erforderlich ist, kann der Auftraggeber die Be-

werber, die eine Eigenerklärung abgegeben haben, jederzeit während des Verfahrens auffordern,

sämtliche oder einen Teil der Nachweise beizubringen.

Der Auftraggeber fordert in jedem Fall vor Zuschlagserteilung den Bieter, an den der Auftrag

erteilt werden soll und der bislang nur eine Eigenerklärung als vorläufigen Nachweis vorgelegt

hat, auf, die einschlägigen Nachweise unverzüglich beizubringen.

II. Auswahl der Teilnehmer

Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren nach der VgV. Die

erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfah-

ren, an dem nur noch die geeigneten Bewerber teilnehmen.

Die Entscheidung über die Auswahl der Bewerber, die aufgefordert werden, am Wettbewerb wei-

ter teilzunehmen, erfolgt in zwei Wertungsschritten.

▪ Zunächst wird formal geprüft, ob die nachfolgend geforderten Eignungsnachweise voll-

ständig vorliegen. Das Fehlen eines geforderten Nachweises kann zum Ausschluss füh-

ren.

▪ Danach wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers anhand der geforderten Nach-

weise inhaltlich überprüft.

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Die Einzelheiten zum Vorgehen bei der Bewertung sind in der EU-weiten Bekanntmachung im

Amtsblatt der Europäischen Union, im weiteren Verlauf dieses Teilnahmeantrags und in der An-

lage 3 „Wertungsmatrix Teilnahmewettbewerb“ festgelegt.

Im Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs werden maximal fünf Bewerber, die am besten geeignet

sind, zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.

Den höchstens fünf qualifizierten Bewerbern der Stufe 1 werden sodann die Vergabeunterlagen

für die Stufe 2 nochmals bereitgestellt. Die übrigen Bewerber werden entsprechend der vergabe-

rechtlichen Erfordernisse über ihre Nichtberücksichtigung informiert.

Für den Fall, dass mehr als fünf Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen, erfolgt eine Aus-

wahl entsprechend der Eignungskriterien wie folgt:

▪ Zur Gewichtung der einzelnen Eignungsnachweise sind die jeweiligen Klammerzusätze

aufgenommen.

▪ Es findet eine vergleichende Wertung der Teilnahmeanträge statt. Für die entsprechend

gewichteten Eignungskriterien erfolgt eine Bewertung nach einer Punkteskala von 0 bis 5

Punkte, deren Anforderungen für die entsprechenden Kriterien transparent in weiteren

Verlauf des Teilnahmeantrags aufgenommen sind.

▪ Die erreichte Punktzahl in dem jeweiligen Eignungskriterium wird sodann mit der Gewich-

tung multipliziert und ergibt die gewichtete Punktezahl.

▪ Grundlage für die Auswahl der maximal fünf Bewerber im Teilnahmewettbewerb sind die

im Ergebnis höchsten Punktzahlen (Addition alle gewichteten Kriterien).

▪ Gibt es hier einen Gleichstand, kann der Auftraggeber die Entscheidung per Los treffen.

Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Nachweise berücksichtigt. Darüberhinaus-

gehende Unterlagen sind nicht erwünscht

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III. Hinweise zur Datenerhebung

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH fragt beim Bewerber personenbezogene Daten der

Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung an. Es wird darauf hingewiesen, dass

diese, nämlich die unter Punkt D.II. und D. III. dieses Bewerbungsbogens abgefragten Angaben

zur Person – nicht jedoch zu den Referenzen der Person – freiwillig sind und dass eine Einwilli-

gungserklärung der betroffenen Person bei-zulegen ist.

Fehlende Angaben zu diesen Punkten können gegebenenfalls zu einer schlechteren Bewertung

im Rahmen der Eignungsprüfung führen.

Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass sie im Rahmen des Vergabeverfahrens gegen-

über ihrer Projektleitung und Mitarbeitern zum Datenschutz in Bezug auf deren personenbezo-

gene Daten verpflichtet sind. Für den Fall der Angabe dieser Daten erklärt der Bewerber, sämtli-

che Vorschriften des Datenschutzes im Verhältnis zu seinen Projektleitern / Mitarbeitern einge-

halten zu haben und einzuhalten. Eine entsprechende „Einwilligung zur Datenweitergabe, Daten-

verarbeitung und Datenspeicherung“ wird als Anlage 4 beigefügt und ist mit dem Teilnahmean-

trag vorzulegen.

IV. Bauvorhaben

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH betreibt das Nordbad Neuss und beabsichtigt des-

sen grundhafte Sanierung. Das Bad dient insbesondere der Sicherstellung des Schul- und Ver-

eins-schwimmens sowie des öffentlichen Badebetriebs in Neuss. Das Nordbad in Neuss wurde

im Jahr 2008 beziehungsweise 2009 in wesentlichen Teilen saniert. Ausgenommen waren unter

anderem Teile des älteren Technikbereichs und die Rutschenanlage. Der Technikkeller und Teile

der tragenden Konstruktion stammen aus dem Ursprungsbau. Die bauliche Bestandsanalyse

weist darauf hin, dass insbesondere die Konstruktion des Technikkellers stark sanierungsbedürf-

tig ist. Festgestellt wurden unter anderem Feuchtigkeitsschäden, Leckagen, Korrosionserschei-

nungen, freiliegende Bewehrung und Abplatzungen der Betonüberdeckung.

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Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer technisch, wirtschaftlich, energetisch und betrieblich

tragfähigen Sanierungskonzeption für das Nordbad. Die Planung soll insbesondere

▪ die festgestellten Schäden und altersbedingten Defizite der Baukonstruktion und der tech-

nischen Anlagen,

▪ die Anforderungen an einen langfristig sicheren und wirtschaftlichen Badebetrieb,

▪ die geltenden technischen, hygienischen, energetischen und bauordnungs-rechtlichen

Anforderungen,

▪ die Barrierefreiheit,

▪ die Auswirkungen der Maßnahmen auf Betrieb, Bauablauf, Schließungszeiten und Wie-

derinbetriebnahme,

▪ die Investitions-, Betriebs- und Folgekosten sowie

▪ mögliche Varianten, Einsparpotenziale und ggf. Fördermöglichkeiten

berücksichtigen.

Diese Gesamtkosten umfassen die Kosten der Kostengruppen 200 bis 700 nach DIN 276 und

betragen derzeit ca. 9,2 € (netto).

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Objektplanung (Leis-

tungsbild Gebäude und Innenräume) nach § 34 HOAI (Grundleistungen der LPH 1-9 sowie be-

stimmte besondere Leistungen).

V. Angaben zum Bewerber

Geforderte AngabenVom Bewerber hier anzugeben bzw. als Anlage beizufügen
Bürobezeichnung
Anschrift / Sitz

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Darstellung der wirtschaftli- chen Verknüpfung mit ande- ren Unternehmen
Kontaktperson
Telefon
Fax
E-Mail
Homepage
Rechtsform; bitte HRG-Aus- zug beilegen (sofern mög- lich)
Jahr der Bürogründung
Nachweis der Teilnahmebe- rechtigung (Berufszulas- sung)

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B. Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Anlagen hinsichtlich der Eintragung

in einem Berufs- oder Handelsregister

I. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123 Abs. 1 und

Abs. 4, 124 Abs. 1 GWB

§ 123 GWBEine Rechtskräftige Verurteilung wegen oder eine Festsetzung einer Geldbuße nach § 30 OWiG:LiegtLiegt vor
nicht
vor
Abs. 1 Nr. 1§ 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Ver- einigungen im Ausland)
Abs. 1 Nr. 2§ 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese fi- nanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Abs. 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen
Abs. 1 Nr. 3§ 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrecht- mäßig erlangter Vermögenswerte)
Abs. 1 Nr. 4§ 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet wer- den,
Abs. 1 Nr. 5§ 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auf- trag verwaltet werden,
Abs. 1 Nr. 6.§ 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im ge- schäftlichen Verkehr),
Abs. 1 Nr. 7§ 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern),

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Abs. 1 Nr. 8den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetz- buchs (Ausländische und internationale Bedienstete),
Abs. 1 Nr. 9Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Beste- chung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder
Abs. 1 Nr. 10.den §§ 232 und 233 des Strafgesetzbuchs (Menschenhandel) oder § 233a des Strafgesetzbuchs (Förderung des Menschenhandels).
§ 123 GWBVon der Teilnahme am Verfahren können Bewerber oder Bieter ausgeschlossen werden, wennLiegtLiegt vor
nicht
vor
Abs. 4 Nr. 1das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nachgekom- men ist und dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestands- kräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde
§ 124 GWBVon der Teilnahme am Verfahren können Bewerber oder Bieter ausgeschlossen werden, wennLiegtLiegt vor
nicht
vor
Abs. 1 Nr. 1das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweis- lich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflich- tungen verstoßen hat,
Abs. 1 Nr. 2das Unternehmen zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Un- ternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfah- ren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unterneh- men im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit ein- gestellt hat,
Abs. 1 Nr. 3das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird; § 123 Abs. 3 ist entsprechend anzuwenden,
Abs. 1 Nr. 4der öffentliche Auftraggeber über hinreichende Anhaltspunkte dafür verfügt, dass das Unternehmen Vereinbarungen mit anderen Unter- nehmen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken,
Abs. 1 Nr. 5ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öf- fentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann,

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Abs. 1 Nr. 6eine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unterneh- men bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann,
Abs. 1 Nr. 7das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags er- heblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vor- zeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichba- ren Rechtsfolge geführt hat,
Abs. 1 Nr. 8das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskri- terien eine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nach- weise zu übermitteln, oder
Abs. 1 Nr. 9das Unternehmen a) versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftrag- gebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder c) fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers er- heblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informatio- nen zu übermitteln.

II. Erklärung über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des Staates, in dem

der Bewerber niedergelassen ist

Geforderte AngabenVom Bewerber hier anzugeben bzw. als Anlage beizu- fügen
Eintragung im Berufs- oder Han- delsregister gemäß § 44 Abs. 1 VgVIch/Wir erkläre/n mit meiner/unserer Unterschrift, dass mein/unser Unternehmen / Büro ordnungsgemäß im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist, und dass es gewer- berechtlich ordnungsgemäß angemeldet ist bzw. ent- sprechende gewerberechtliche Erlaubnisse erteilt wor- den sind. Ein aktueller Berufs- / Handelsregisterauszug kann vorgelegt werden.

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C. Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit

I. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV

Hinweis: Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 5,0 Mio. € für Personenschäden

und 5,0 Mio. € für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss

mindestens das Zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der

Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der

Bewerbung beigelegt werden. Bewerbergemeinschaften müssen einen entspre-

chenden Nachweis bzw. eine Erklärung für die Bewerbergemeinschaft oder für je-

des Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen. Eine projektbezogene Aufsto-

ckung der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzep-

tiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit den Bewerbungs-

unterlagen vorzulegen.

Geforderte AngabenVom Bewerber hier anzugeben bzw. als Anlage beizu- fügen
Versicherer
Deckungssummen Personen- schäden
Deckungssummen sonstige Schäden
Der Nachweis, dass die Deckung der Berufshaftpflichtversiche- rung entsprechend den Vorga- ben der Vergabebekanntma- chung vorhanden ist

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Schriftliche Erklärung des Versi- cherers, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine Versicherung ent- sprechend der Bekanntmachung mit mir/uns abzuschließen

II. Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren gemäß § 45

Abs. 4 Nr. 4 VgV

Geforderte AngabenVom Bewerber hier anzugeben bzw. als Anlage beizu- fügen
Umsätze der letzten drei abge- schlossenen Geschäftsjahre (ge- rechnet ab dem 01.01.2023)2023: 2024: 2025:

III. Erklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanung für Neu-

bau, Umbau, Sanierung und/oder Erweiterung von Hallenbädern) gemäß § 45 Abs. 4

Nr. 4 VgV

Geforderte AngabenVom Bewerber hier anzugeben bzw. als Anlage bei- zufügen
Umsätze vergleichbarer Dienst- leistungen der letzten drei abge- schlossenen Geschäftsjahre (ge- rechnet ab dem 01.01.2023)2023: 2024: 2025:

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Hinweis: Gewichtung mit 10 %, maximal erreichbare Punktzahl = 30

Bewertung: Es wird der durchschnittliche Umsatz vergleichbarer Dienstleistungen der letz-

ten drei Jahre bewertet

30 Punkte: ≥ 500.000 €

25 Punkte: ≥ 400.000 €

20 Punkte: ≥ 350.000 €

15 Punkte: ≥ 300.000 €

10 Punkte: ≥ 250.000 €

0 Punkte: < 250.000 €

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D. Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit

I. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers

und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist gemäß §

46 Abs. 3 Nr. 8 VgV

Geforderte AngabenVom Bewerber hier anzugeben bzw. als Anlage beizufügen
Erklärung (jährliches Mittel) über die Anzahl der Führungskräfte der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (gerechnet ab dem 01.01.2023)2023: 2024: 2025:
Erklärung (jährliches Mittel) über die Anzahl der festangestellten Mitarbeitenden (Full-Time-Equi- valent (FTE)) (Architekten, Bau- ingenieure, BauzeichnerInnen, TechnikerInnen) der letzten drei abgeschlossenen Geschäfts- jahre (gerechnet ab dem 01.01.2023)2023: 2024: 2025:

Hinweis: Gewichtung mit 10 %, maximal erreichbare Punktzahl = 30

Bewertung: Es wird die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl, das heißt die Anzahl der

festangestellten Mitarbeitenden (FTE) (Architekten, Bauingenieure, Bauzeich-

nerInnen, TechnikerInnen) zzgl. der Anzahl der Führungskräfte der letzten drei

Jahre bewertet

30 Punkte: ≥ 08 Mitarbeitende inklusive Führungskräfte

25 Punkte: ≥ 06 Mitarbeitende inklusive Führungskräfte

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20 Punkte: ≥ 05 Mitarbeitende inklusive Führungskräfte

15 Punkte: ≥ 04 Mitarbeitende inklusive Führungskräfte

10 Punkte: ≥ 03 Mitarbeitende inklusive Führungskräfte

0 Punkte: < 03 Mitarbeitende inklusive Führungskräfte

II. Benennung der Projektleitung für das Projekt mit Qualifikation sowie Erfahrungen

der Person in vergleichbaren Projekten anhand von Nachweisen und Referenzen

(Objektplanung für Neubau, Umbau, Sanierung und/oder Erweiterung von Hallenbä-

dern) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV

Geforderte AngabenVom Bewerber hier anzugeben bzw. als Anlage beizu- fügen
Name der verantwortlichen Pro- jektleitung für die Durchführung des Projekts
Nachweis der Qualifikation/Er- fahrung sowie persönliche Refe- renzen der verantwortlichen Pro- jektleitung, die Referenzpro- jekte sind im Referenzdatenblatt nach Anlage 5 beizufügen
Nachweis beruflichen Befähi- gung als Anlage

Hinweis: Gewichtung mit 20 %, maximale erreichbare Punktzahl = 30

Bewertung: Die Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung werden anhand von Nachwei-

sen und Referenzen bewertet, die die Person als Projektleitung oder stellvertre-

tende Projektleitung begleitet hat. Bei der Bewertung werden die vom Bewerber

im Referenzdatenblatt genannten Projekte (maximal zwei) herangezogen. Die

Höchstpunktzahl in diesem Eignungskriterium kann bei zwei vergleichbaren Refe-

renzen erreicht werden.

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Der Auftraggeber wird bei der Prüfung die vom Bewerber vorgelegten, zwei besten Referenzob-

jekte heranziehen. Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Referenzen ist, dass es sich um

Referenzen der Projektleitung handelt, die nach ihrem Grad der Schwierigkeit den ausgeschrie-

benen Objektplanungsleistungen entsprechen. Jede Referenz wird zur Erfüllung dieser Eig-

nungsvorgabe mit maximal 15 Punkten und 50 % bewertet. Die maximale Punktezahl in diesem

Eignungskriterium kann mit zwei Referenzen, die jeweils alle Kriterien erfüllen (15 Punkte x 2 =

30 Punkte), erreicht werden.

a) Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung: Bauen im Bestand

0 bis 3 Punkte

▪ 3 Punkte: Grundhafte Sanierung/Umbau eines bestehenden Hallen- oder Kom-

bibades mit wesentlichen Eingriffen in Baukonstruktion und Technische Ausrüs-

tung

▪ 2 Punkte: Umfassende Sanierung eines anderen komplexen Schwimmbades

oder vergleichbaren Sonderbaus

▪ 1 Punkt: Erweiterung/Modernisierung eines Hallenbades mit begrenzten Eingrif-

fen in den Bestand

▪ 0 Punkte: ausschließlich Neubau

b) Komplexität der Bäder-/Funktionsbereiche

0 bis 2 Punkte

▪ 2 Punkte: mindestens drei unterschiedliche wasserbezogene Funktionsbereiche,

z. B. Sportbecken, Lehr-/Kursbecken, Hubbodenbecken, Freizeit-/Kinderbereich

▪ 1 Punkt: zwei unterschiedliche Funktionsbereiche

▪ 0 Punkte: nur ein Funktionsbereich

c) Schnittstellen- und Koordinationskomplexität

0 bis 3 Punkte

▪ 3 Punkte: Objektplanung mit nachgewiesener Koordination mehrerer für den Bä-

derbau wesentlicher Fachdisziplinen, insbesondere Tragwerk, Betonsanierun-

gen, TGA, Badewassertechnik und Bauphysik

▪ 2 Punkte: Koordination mehrerer technischer Fachplanungen

▪ 1 Punkt: nur eingeschränkte Schnittstellenkoordination

▪ 0 Punkte: nicht nachgewiesen

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d) Planungstiefe und Realisierungserfahrung

0 bis 3 Punkte

▪ 3 Punkte: LPH 2 bis 8 vollständig erbracht bzw. LPH 8 weitgehend abgeschlos-

sen

▪ 2 Punkte: mindestens LPH 3 bis 8

▪ 1 Punkt: mindestens LPH 2 bis 5

▪ 0 Punkte: ausschließlich frühe Planungsphasen

e) Bauen bei laufendem bzw. abschnittsweisem Betrieb

0 bis 2 Punkte

▪ 2 Punkte: Sanierung bei zumindest teilweise aufrechterhaltenem Betrieb bzw.

Umsetzung in mehreren Bauabschnitten

▪ 1 Punkt: komplexe Bauphasen-/Interimsplanung erforderlich

▪ 0 Punkte: vollständige Außerbetriebnahme ohne besondere Bauphasenanforde-

rungen

f) Vergleichbare Größenordnung

0 bis 2 Punkte

▪ 2 Punkte: vergleichbare oder größere anrechenbare Kosten/Baukosten

▪ 1 Punkt: mindestens ca. 50 bis 75 % der Größenordnung

▪ 0 Punkte: deutlich geringere Größenordnung

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III. Benennung der stellvertretenden Projektleitung für das Projekt mit Qualifikation so-

wie Erfahrungen der Person in vergleichbaren Projekten anhand von Nachweisen

und Referenzen (Objektplanung für Neubau, Umbau, Sanierung und/oder Erweite-

rung von Hallenbädern) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV

Geforderte AngabenVom Bewerber hier anzugeben bzw. als Anlage bei- zufügen
Name der verantwortlichen stell- vertretenden Projektleitung für die Planung und Durchführung des Projekts
Nachweis der Qualifikation/Er- fahrung sowie persönliche Refe- renzen der verantwortlichen stellvertretenden Projektlei- tung, die Referenzprojekte sind im Referenzdatenblatt nach An- lage 5 beizufügen
Nachweis der beruflichen Befä- higung als Anlage

Hinweis: Gewichtung mit 20 %, maximale erreichbare Punktzahl = 30

Bewertung: Die Qualifikation und Erfahrung der stellvertretenden Projektleitung werden an-

hand von Nachweisen und Referenzen bewertet, die die Person als Projektleitung

oder stellvertretende Projektleitung begleitet hat. Die Referenzobjekte sind im Re-

ferenzdatenblatt als Anlage zu benennen. Bei der Bewertung werden die vom

Bewerber im Referenzdatenblatt genannten Projekte (maximal zwei) heran-

gezogen. Die Höchstpunktzahl in diesem Eignungskriterium kann bei zwei ver-

gleichbaren Referenzen erreicht werden.

Der Auftraggeber wird bei der Prüfung die vom Bewerber vorgelegten, zwei besten Referenzob-

jekte heranziehen. Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Referenzen ist, dass es sich um

Referenzen des stellvertretenden Projektleiters / der stellvertretenden Projektleiterin handelt, die

nach ihrem Grad der Schwierigkeit den ausgeschriebenen Fachplanungsleistungen entsprechen.

Jede Referenz wird zur Erfüllung dieser Eignungsvorgabe mit maximal 15 Punkten und 50 %

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bewertet. Die maximale Punktezahl in diesem Eignungskriterium kann mit zwei Referenzen, die

jeweils alle Kriterien erfüllen (15 Punkte x 2 = 30 Punkte), erreicht werden.

a) Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung: Bauen im Bestand

0 bis 3 Punkte

▪ 3 Punkte: Grundhafte Sanierung/Umbau eines bestehenden Hallen- oder Kom-

bibades mit wesentlichen Eingriffen in Baukonstruktion und Technische Ausrüs-

tung

▪ 2 Punkte: Umfassende Sanierung eines anderen komplexen Schwimmbades

oder vergleichbaren Sonderbaus

▪ 1 Punkt: Erweiterung/Modernisierung eines Hallenbades mit begrenzten Eingrif-

fen in den Bestand

▪ 0 Punkte: ausschließlich Neubau

b) Komplexität der Bäder-/Funktionsbereiche

0 bis 2 Punkte

▪ 2 Punkte: mindestens drei unterschiedliche wasserbezogene Funktionsbereiche,

z. B. Sportbecken, Lehr-/Kursbecken, Hubbodenbecken, Freizeit-/Kinderbereich

▪ 1 Punkt: zwei unterschiedliche Funktionsbereiche

▪ 0 Punkte: nur ein Funktionsbereich

c) Schnittstellen- und Koordinationskomplexität

0 bis 3 Punkte

▪ 3 Punkte: Objektplanung mit nachgewiesener Koordination mehrerer für den Bä-

derbau wesentlicher Fachdisziplinen, insbesondere Tragwerk, Betonsanierun-

gen, TGA, Badewassertechnik und Bauphysik

▪ 2 Punkte: Koordination mehrerer technischer Fachplanungen

▪ 1 Punkt: nur eingeschränkte Schnittstellenkoordination

▪ 0 Punkte: nicht nachgewiesen

d) Planungstiefe und Realisierungserfahrung

0 bis 3 Punkte

▪ 3 Punkte: LPH 2 bis 8 vollständig erbracht bzw. LPH 8 weitgehend abgeschlos-

sen

▪ 2 Punkte: mindestens LPH 3 bis 8

▪ 1 Punkt: mindestens LPH 2 bis 5

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▪ 0 Punkte: ausschließlich frühe Planungsphasen

e) Bauen bei laufendem bzw. abschnittsweisem Betrieb

0 bis 2 Punkte

▪ 2 Punkte: Sanierung bei zumindest teilweise aufrechterhaltenem Betrieb bzw.

Umsetzung in mehreren Bauabschnitten

▪ 1 Punkt: komplexe Bauphasen-/Interimsplanung erforderlich

▪ 0 Punkte: vollständige Außerbetriebnahme ohne besondere Bauphasenanforde-

rungen

f) Vergleichbare Größenordnung

0 bis 2 Punkte

▪ 2 Punkte: vergleichbare oder größere anrechenbare Kosten/Baukosten

▪ 1 Punkt: mindestens ca. 50 bis 75 % der Größenordnung

▪ 0 Punkte: deutlich geringere Größenordnung

IV. Büroreferenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in den letzten zehn

Jahren (Objektplanung für Neubau, Umbau, Sanierung und/oder Erweiterung von

Hallenbädern) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV

Geforderte AngabenVom Bewerber hier anzugeben bzw. als Anlage beizu- fügen
Nachweis von vergleichbaren Projekten seit 2016 bis Ablauf der Bewerbungsfrist; Die Refe- renzprojekte sind im Referenz- datenblatt nach Anlage 5 beizu- fügen

Hinweis: Gewichtung mit 30%, maximale erreichbare Punktzahl = 5

Bewertung: Die Qualifikation und Erfahrung des Büros werden anhand von Nachweisen und

Referenzen bewertet, die das Büro in den letzten zehn Jahren erbracht hat. Bei

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der Bewertung werden die vom Bewerber im Referenzdatenblatt genannten

Projekte (maximal zwei) herangezogen. Die Höchstpunktzahl in diesem Eig-

nungskriterium kann bei zwei vergleichbaren Referenzen erreicht werden.

Der Auftraggeber wird bei der Prüfung die vom Bewerber vorgelegten, zwei besten Referenzob-

jekte heranziehen. Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Referenzen ist, dass es sich um

Referenzen des Büros handelt, die nach ihrem Grad der Schwierigkeit den ausgeschriebenen

Objektplanungsleistungen entsprechen. Jede Referenz wird zur Erfüllung dieser Eignungsvor-

gabe mit maximal 15 Punkten und 50 % bewertet. Die maximale Punktezahl in diesem Eignungs-

kriterium kann mit zwei Referenzen, die jeweils alle Kriterien erfüllen (15 Punkte x 2 = 30 Punkte),

erreicht werden.

a) Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung: Bauen im Bestand

0 bis 3 Punkte

▪ 3 Punkte: Grundhafte Sanierung/Umbau eines bestehenden Hallen- oder Kom-

bibades mit wesentlichen Eingriffen in Baukonstruktion und Technische Ausrüs-

tung

▪ 2 Punkte: Umfassende Sanierung eines anderen komplexen Schwimmbades

oder vergleichbaren Sonderbaus

▪ 1 Punkt: Erweiterung/Modernisierung eines Hallenbades mit begrenzten Eingrif-

fen in den Bestand

▪ 0 Punkte: ausschließlich Neubau

b) Komplexität der Bäder-/Funktionsbereiche

0 bis 2 Punkte

▪ 2 Punkte: mindestens drei unterschiedliche wasserbezogene Funktionsbereiche,

z. B. Sportbecken, Lehr-/Kursbecken, Hubbodenbecken, Freizeit-/Kinderbereich

▪ 1 Punkt: zwei unterschiedliche Funktionsbereiche

▪ 0 Punkte: nur ein Funktionsbereich

c) Schnittstellen- und Koordinationskomplexität

0 bis 3 Punkte

▪ 3 Punkte: Objektplanung mit nachgewiesener Koordination mehrerer für den Bä-

derbau wesentlicher Fachdisziplinen, insbesondere Tragwerk, Betonsanierun-

gen, TGA, Badewassertechnik und Bauphysik

▪ 2 Punkte: Koordination mehrerer technischer Fachplanungen

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▪ 1 Punkt: nur eingeschränkte Schnittstellenkoordination

▪ 0 Punkte: nicht nachgewiesen

d) Planungstiefe und Realisierungserfahrung

0 bis 3 Punkte

▪ 3 Punkte: LPH 2 bis 8 vollständig erbracht bzw. LPH 8 weitgehend abgeschlos-

sen

▪ 2 Punkte: mindestens LPH 3 bis 8

▪ 1 Punkt: mindestens LPH 2 bis 5

▪ 0 Punkte: ausschließlich frühe Planungsphasen

e) Bauen bei laufendem bzw. abschnittsweisem Betrieb

0 bis 2 Punkte

▪ 2 Punkte: Sanierung bei zumindest teilweise aufrechterhaltenem Betrieb bzw.

Umsetzung in mehreren Bauabschnitten

▪ 1 Punkt: komplexe Bauphasen-/Interimsplanung erforderlich

▪ 0 Punkte: vollständige Außerbetriebnahme ohne besondere Bauphasenanforde-

rungen

f) Vergleichbare Größenordnung

0 bis 2 Punkte

▪ 2 Punkte: vergleichbare oder größere anrechenbare Kosten/Baukosten

▪ 1 Punkt: mindestens ca. 50 bis 75 % der Größenordnung

▪ 0 Punkte: deutlich geringere Größenordnung

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V. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität sei-

ner Dienstleistung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV

Hinweis: Gewichtung mit 10 %, maximal erreichbare Punktzahl = 30

Die Beschreibung soll dem Auftraggeber einen Einblick in die Maßnahmen des Bewerbers zur

Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistung ermöglichen.

Erwartet werden Aussagen zu den nachfolgenden Themen, die in der Beschreibung klar geglie-

dert und getrennt dargestellt werden sollten:

▪ Werden Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter zur Qualitätssicherung durchgeführt

und wie sehen diese Maßnahmen aus?

▪ Werden andere Aktivitäten zur Qualitätssicherung durchgeführt und wie sehen diese Maß-

nahmen aus?

▪ Wie wird die die projektspezifische Qualitätssicherung zwischen Planung und Ausführung

sichergestellt (mit grafischer, projektspezifischer Darstellung)?

▪ Gibt es gültige Zertifikate nach DIN ISO 9001 oder vergleichbar, welche den Bewerbungs-

unterlagen in Kopie beigelegt sind?

▪ Angaben über die technische Büro-Ausrüstung des Planungsteams mit Erläuterung der

eingesetzten Hard- und Software.

▪ Angaben über projektspezifische Qualitätssicherungsmaßnahmen.

▪ Projektspezifische Darstellung von Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitätsziele.

Folgende Bewertung nimmt der Auftraggeber in diesem Kriterium nach den vorgenannten Vor-

gaben an die Beschreibung vor:

0 Punkte: Darstellung der Qualitätssicherung fehlt / keine Angabe

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10 Punkte: Darstellung der Qualitätssicherung wurde nur teilweise ausreichend dargelegt

15 Punkte: Darstellung der Qualitätssicherung wurde ausreichend dargelegt

20 Punkte: Darstellung der Qualitätssicherung wurde durchschnittlich gut dargelegt

25 Punkte: Darstellung der Qualitätssicherung wurde überdurchschnittlich gut dargelegt

30 Punkte: Darstellung der Qualitätssicherung wurde besonders herausragend dargelegt

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ERKLÄRUNG

zur Richtigkeit der Angaben

Ich bin mir/Wir sind uns bewusst, dass eine wissentlich falsche Erklärung im Teilnahmeantrag

einschließlich aller Anlagen meinen/unseren Ausschluss von dieser und weiteren Auftragsertei-

lungen zur Folge haben kann.

Ich/Wir erklären mich/uns damit einverstanden, dass durch den Auftraggeber zur Überprüfung

der Angaben unter Wahrung der Vertraulichkeit gegebenenfalls ergänzende Unterlagen angefor-

dert werden können.

Des Weiteren bestätige/n ich/wir mit meiner/unserer Unterschrift, dass ich/wir die Unterlagen zum

Teilnahmewettbewerb einer vollständigen Überprüfung unterzogen habe/n und das Vorhaben so-

wie die für das Verfahren geltenden Bedingungen mit der für den Teilnahmeantrag erforderlichen

Genauigkeit beurteilen kann/können.

Ich/Wir erkläre/n mich/uns mit den aufgestellten Verfahrensregeln ausdrücklich einverstanden.

Datum, Bewerbername (Firma), Name Erklärender in Klarschrift im Sinne des § 126b BGB und

seine Position im Unternehmen

……………………………………………………………………………………………………………….

Hinweis:

Ist bei einer elektronischen Übermittlung in Textform der Erklärende nicht erkennbar, wird der

Antrag ausgeschlossen.

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ANLAGENVERZEICHNIS

− Anlage 1 – Erklärung Bewerbergemeinschaft

− Anlage 2 – Verpflichtungserklärung § 47 VgV

− Anlage 3 – Wertungsmatrix Eignung

− Anlage 4 – Einwilligung Datenweitergabe

− Anlage 5 – Referenzdatenblatt

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