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Objektplanung für die Sanierung des Nordbads Neuss

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 26.10.2026, 10:22 (Europe/Berlin)

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VERGABEUNTERLAGEN

SANIERUNG NORDBAD NEUSS

VERHANDLUNGSVERFAHREN MIT TEILNAHMEWETTBEWERB

NACH DER VGV

FÜR DIE

OBJEKTPLANUNG (LEISTUNGSBILD GEBÄUDE UND INNENRÄUME)

NACH § 34 HOAI )

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Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS

1 Einführung ................................................................................................................ 4

1.1 Ausgangslage ................................................................................................. 4

1.2 Projektziel und Planungsauftrag ..................................................................... 4

1.3 Ablauf des Vergabeverfahrens ....................................................................... 5

2 Bewerbungsbedingungen ....................................................................................... 7

2.1 Grundlagen des Verfahrens ............................................................................ 7

2.2 Unklarheiten / Rechtsverstöße / Fragen.......................................................... 7

2.3 Gewährleistungsausschluss ........................................................................... 9

2.4 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen .................................................... 9

2.5 Angebot .........................................................................................................10

2.6 Keine Lose ....................................................................................................11

2.7 Keine Nebenangebote ...................................................................................11

2.8 Angebotsfrist und Terminplan ........................................................................11

2.9 Kosten und Entschädigung ............................................................................13

2.10 Bietergemeinschaft ........................................................................................13

2.11 Vertraulichkeit ................................................................................................14

2.12 Nachunternehmer ..........................................................................................14

2.13 Kriterien für die Auftragserteilung...................................................................15

2.14 Aufhebung des Verfahrens ............................................................................16

2.15 Anwendbarkeit des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen

(TVgG-NRW) und Erklärungen nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG)..........17

2.16 Erklärungen zu Russlandsanktionen ..............................................................18

3 Angebotsgrundlagen (Status quo) ........................................................................19

3.1 Vorbemerkung ...............................................................................................19

3.2 Tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten ..................................................19

4 Anforderungen an die Angebote ............................................................................20

4.1 Aufgabenbeschreibung (Gegenstand des Angebotes) ...................................20

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Inhaltsverzeichnis

4.2 Erforderliche Leistungen der Objektplanung ..................................................26

4.3 Preisangaben ................................................................................................26

4.4 Qualität der Leistungserbringung ...................................................................27

4.5 Objektplanungsvertrag ...................................................................................28

4.6 Meilensteine ..................................................................................................28

4.7 Vorzulegende Unterlagen ..............................................................................28

5 Angebotsformular ...................................................................................................30

6 Anlagen....................................................................................................................34

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  1. Einführung

1 Einführung

1.1 Ausgangslage

Der Auftraggeber betreibt das Nordbad Neuss und beabsichtigt dessen grundhafte Sanie-

rung. Das Bad dient insbesondere der Sicherstellung des Schul- und Vereinsschwimmens

sowie des öffentlichen Badebetriebs in Neuss. Das Nordbad in Neuss wurde im Jahr 2008

beziehungsweise 2009 in wesentlichen Teilen saniert. Ausgenommen waren unter ande-

rem Teile des älteren Technikbereichs und die Rutschenanlage. Der Technikkeller und

Teile der tragenden Konstruktion stammen aus dem Ursprungsbau. Die bauliche Be-

standsanalyse weist darauf hin, dass insbesondere die Konstruktion des Technikkellers

stark sanierungsbedürftig ist. Festgestellt wurden unter anderem Feuchtigkeitsschäden,

Leckagen, Korrosionserscheinungen, freiliegende Bewehrung und Abplatzungen der Be-

tonüberdeckung.

1.2 Projektziel und Planungsauftrag

Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer technisch, wirtschaftlich, energetisch und be-

trieblich tragfähigen Sanierungskonzeption für das Nordbad. Die Planung soll insbeson-

dere

▪ die festgestellten Schäden und altersbedingten Defizite der Baukonstruktion und

der technischen Anlagen,

▪ die Anforderungen an einen langfristig sicheren und wirtschaftlichen Badebetrieb,

▪ die geltenden technischen, hygienischen, energetischen und bauordnungsrechtli-

chen Anforderungen,

▪ die Barrierefreiheit,

▪ die Auswirkungen der Maßnahmen auf Betrieb, Bauablauf, Schließungszeiten und

Wiederinbetriebnahme,

▪ die Investitions-, Betriebs- und Folgekosten sowie

▪ mögliche Varianten, Einsparpotenziale und ggf. Fördermöglichkeiten

berücksichtigen.

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  1. Einführung

Die Summe der Ausgaben (Baumaßnahme einschließlich Planung) wurde auf ca. 9,2 Mio.

€ (netto) geschätzt.

Zur fachlichen Begleitung der Planungsphase wird mit dieser Ausschreibung ein Büro zur

Vergabe der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume) nach § 34 HOAI

gesucht.

Der Auftraggeber ist öffentlicher Auftraggeber und beabsichtigt daher, die Objektplanungs-

leistungen nach den Vorgaben der Vergabeverordnung (VgV) europaweit auszuschreiben

und zu vergeben.

1.3 Ablauf des Vergabeverfahrens

Das Vergabeverfahren wird nach § 14 Abs. 3 VgV in Verbindung mit § 74 VgV als euro-

paweites Verhandlungsverfahren mit vorherigem öffentlichen Teilnahmewettbewerb

durchgeführt. Das Vergabeverfahren wird nach dem unter Punkt 2.8 der Vergabeunterla-

gen aufgeführten voraussichtlichen Terminplan wie folgt umgesetzt:

Die Bieter haben der Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH bis zum 27.01.2027, 12:00

Uhr ihr 1. indikatives Angebot vorzulegen, welches den Anforderungen dieser Vergabe-

unterlagen entspricht. Anschließend wird die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH

Verhandlungen durchführen, wobei nur eine Verhandlungsrunde angestrebt wird. Die Ver-

handlungsrunde wird voraussichtlich am 12.02.2027 in Neuss stattfinden. Die Bieter wer-

den gebeten, den Termin bereits zu reservieren. Gesonderte Einladungen folgen nach

Eingang des 1. indikativen Angebots.

Der Ablauf der Verhandlungsrunde wird im Einzelnen voraussichtlich wie folgt sein:

− 10 Minuten: Bürovorstellung und Vorstellung der Teammitglieder für das Projekt

(Projektleiter, Stellvertretung, Organisation des Teams, Qualifika-

tion)

− 20 Minuten: Darstellung Vorgehen, Konzept, Methoden durch den Pro-

jektleiter (inklusive Organigramm der Verfahrensbeteiligten)

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  1. Einführung

− 10 Minuten: Antworten und Erläuterungen zu den in Anlage 3 genannten

Anforderungen der einzelnen Kriterien

− 10 Minuten: Darstellung und Erörterung zum Honorarangebot

− 10 Minuten: Kolloquium „Gegenseitige Fragen und Antworten“

Im Anschluss an die Verhandlungsrunde wird die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH

– sofern erforderlich – die Anforderungen an die zu vergebenden Planerleistungen über-

arbeiten und die Bieter auffordern, auf Basis der optimierten Vergabeunterlagen letztver-

bindliche Angebote voraussichtlich bis zum 05.03.2027, 12:00 Uhr einzureichen.

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH wird sodann die Angebote prüfen, nach den

Zuschlagskriterien unter Punkt 2.13 der Vergabeunterlagen bewerten, einen Vergabevor-

schlag erarbeiten und den Zuschlag erteilen.

Sollte es bis zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe etwaige weitere für die Angebote rele-

vante Tatsachen geben, werden die Bieter hierüber unverzüglich informiert, um diese mit

ihrem Angebot kalkulieren zu können.

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  1. Bewerbungsbedingungen

2 Bewerbungsbedingungen

2.1 Grundlagen des Verfahrens

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH vergibt die Objektplanungsleistungen (Leis-

tungsbild Gebäude und Innenräume) nach § 34 HOAI im Projekt „Sanierung Nordbad

Neuss“ in einem europaweiten Verhandlungsverfahren mit vorherigem öffentlichen Teil-

nahmewettbewerb auf der Grundlage des § 14 Abs. 3 VgV in Verbindung mit § 74 VgV,

dieser Bewerbungsbedingungen und der weiteren Vergabeunterlagen.

2.2 Unklarheiten / Rechtsverstöße / Fragen

  1. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen

und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen Unklarheiten

oder verstoßen diese gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Neusser Bä-

der- und Eissporthalle GmbH unverzüglich – spätestens jedoch mit der Angebots-

abgabe – schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder

die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als

von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren.

  1. Die Bieter werden gebeten, der Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH mitzutei-

len, wenn wesentliche für die Angebotskalkulation erforderliche Informationen feh-

len. Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH wird sich bemühen, diese – so-

weit möglich – unverzüglich zu beschaffen und den Bietern zur Verfügung zu stel-

len.

  1. Auskünfte werden nur schriftlich erteilt. Auskunftsersuchen zu Unklarheiten sind

unverzüglich über die Projektplattform zu stellen.

Auskunftsersuchen bzw. Fragen sind rechtzeitig, das heißt nach Möglichkeit spä-

testens 10 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist zu stellen.

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  1. Bewerbungsbedingungen

Die Antworten zu den Auskunftsersuchen werden gemäß den dazu bestehenden

vergaberechtlichen Erfordernissen in neutralisierter Form jeweils allen Bietern ge-

mäß § 20 Abs. 3 Nr. 1 VgV bis spätestens sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist

zur Verfügung gestellt.

Die Beantwortung von Bieterfragen, Änderungen oder jegliche Mitteilung an die

Bieter im laufenden Vergabeverfahren erfolgt anonymisiert und neutral an alle Bie-

ter. Sämtliche Angaben werden entsprechend den Erfordernissen der e-Vergabe

mittels elektronischer Informations- und Kommunikationsmittel transparent allen

Bietern mitgeteilt und auf der elektronischen Vergabeplattform, über die die Bieter

die Vergabeunterlagen heruntergeladen haben, eingestellt.

Die Bieter haben sich regelmäßig über diese Plattform, letztmalig sechs Tage

vor Ablauf der Angebotsfrist, zu informieren, ob Mitteilungen eingestellt wor-

den sind.

  1. Termine für eine Ortbesichtigung können mit der Neusser Bäder- und Eissporthalle

GmbH abgestimmt werden. Ortsbesichtigungen sind nicht verpflichtend, werden

jedoch empfohlen. Terminwünsche für die Ortsbesichtigung sowie Fragen, die sich

aus oder in Zusammenhang mit der Ortsbesichtigung ergeben, sind ausschließlich

über die Projektplattform zu stellen.

  1. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rü-

gepflichten des Bieters nach der Bekanntmachung im EU-Amtsblatt wird ausdrück-

lich hingewiesen. Außerdem weist die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH

auf die Rechtsbehelfspflicht des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag

auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftragge-

bers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen

sind.

Verfahrensrügen sind zu richten an:

Matthias.Braun@stadtwerke-neuss.de

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  1. Bewerbungsbedingungen

sowie die Rechtsberatung der Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH aus der Sozietät

BUSE Rechtsanwälte Steuerberater GmbH & Co. KG unter:

steinert@buse.de

  1. Zuständig für die Überprüfung von Verstößen gegen das Vergaberecht im Wege

eines Nachprüfungsverfahrens ist die

Vergabekammer Westfalen

Albrecht-Thaer-Str. 9

48147 Münster

Fax: +49 251 411-2165

E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de

2.3 Gewährleistungsausschluss

  1. Ferner wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Vergabeunterlagen samt

Anlagen eventuell unzutreffende oder auch unvollständige Angaben enthalten kön-

nen. Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH übernimmt hierfür – soweit

rechtlich zulässig – keine Haftung. Die Bieter müssen daher die Informationen der

Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH entsprechend überprüfen.

  1. Die Bieter bestätigen mit ihrem Angebot, sich ausreichend über die tatsächlichen

Voraussetzungen informiert zu haben. Sie erkennen an, dass die Neusser Bäder-

und Eissporthalle GmbH keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der

Unterlagen und Informationen übernehmen kann und ihnen insoweit keine Scha-

densersatzansprüche zustehen.

2.4 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen

Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer

unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden ausgeschlossen.

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  1. Bewerbungsbedingungen

2.5 Angebot

  1. Dem Angebot sind die übersandten Vergabeunterlagen einschließlich aller Anla-

gen zu Grunde zu legen.

  1. Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH erbittet von den Bietern entspre-

chend umfassende und präzise Angebote, die den inhaltlichen Anforderungen un-

ter Punkt 4 der Vergabeunterlagen entsprechen. Daneben haben die Bieter bei

der Erstellung ihrer Angebote auch die unter Punkt 3 der Vergabeunterlagen ge-

nannten Grundlagen für ihre Angebote zu berücksichtigen.

  1. Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen.

  2. Alle Preise sind in Euro bzw. Cent anzugeben.

  3. Sämtliche Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei

sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein.

  1. Sämtliche zur Bearbeitung des Angebots erforderliche Unterlagen hat der Bieter

seinem Angebot beizufügen.

  1. Das 1. indikative Angebot ist bis zum Ablauf der Angebotsfrist am 27.01.2027,

12.00 Uhr, elektronisch über die Projektplattform einzureichen

Zur Wahrung der Angebotsfrist ist der Eingang des digitalen Angebots in

Textform nach § 126b BGB entscheidend. Angebote ausschließlich in Papier-

form, per E-Mail oder Telefax oder Angebote über die nicht dafür vorgesehenen

Funktionen der Projektplattform (etwa das Bieterkommunikationstool), sind nicht

zugelassen und werden von der Wertung ausgeschlossen.

  1. Für das Angebot füllen Sie bitte das Angebotsformular unter Punkt 5 der Verga-

beunterlagen sowie das als Anlage 1 der Vergabeunterlagen eingeführte Hono-

rarblatt aus und unterschreiben diese rechtsverbindlich. Zusammen mit den übri-

gen für Ihr Angebot erforderlichen Unterlagen sind diese Formulare – wie zuvor

beschrieben – einzureichen.

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  1. Bewerbungsbedingungen

  2. Ein eingereichtes Angebot kann bis zum Ablauf der Angebotsfrist schriftlich zu-

rückgezogen werden.

  1. Von der Möglichkeit der Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise ge-

mäß § 56 Abs. 2 Satz 1 VgV macht die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH

gegebenenfalls Gebrauch. Der Gebrauch des Nachforderungsrechts erfolgt ge-

genüber allen Bietern gleichermaßen.

  1. Da es sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb

handelt, bleiben die 1. indikativen Angebote bis zum Einreichungstermin ver-

schlossen, werden aber nicht im Beisein der Bieter und/oder ihrer Bevollmächtig-

ten geöffnet.

  1. Der Bieter hält sich bis zum 31.03.2027 an sein im Verfahren abgegebenes letzt-

verbindliches Angebot gebunden.

2.6 Keine Lose

Die Leistungen werden nicht in Lose aufgeteilt.

2.7 Keine Nebenangebote

Nebenangebote sind nicht zugelassen und werden von der Wertung ausgeschlossen.

2.8 Angebotsfrist und Terminplan

  1. Die Angebotsfrist für den Eingang der 1. indikativen Angebote endet am

27.01.2027, 12:00 Uhr. Angebote, die nicht rechtzeitig digital gemäß Punkt 2.5,

Ziffer 7 eingehen, werden nicht berücksichtigt.

  1. Für das Vergabeverfahren „Sanierung Nordbad Neuss | Verhandlungsverfahren

mit Teilnahmewettbewerb nach der VgV zur Vergabe der Objektplanung (Leis-

tungsbild Gebäude und Innenräume) nach § 34 HOAI (ab LPH 3)“ gilt nachfolgen-

der vorläufiger Terminplan, auf den sich die Bieter einzurichten haben, der sich

aber im Laufe des Vergabeverfahrens gegebenenfalls noch ändern kann:

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[Seite 12]

  1. Bewerbungsbedingungen

Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH

Sanierung Nordbad Neuss | Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der VgV zur Vergabe der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume) nach § 34 HOAI

  • Voraussichtlicher Zeitplan -

2027

Oktober November Dezember Januar Februar März 01.-02. 05.-09. 12.-16. 19.-23. 26.-30. 02.-06. 09.-13. 16.-20. 23.-27. 30. 01.-04. 07.-11. 14.-18. 21.-25. 28.-31. 01. 04.-08. 11.-15. 18.-22. 25.-29. 01.-05. 08.-12. 15.-19. 22.-26. 01.-05. 08.-12. 15.-19. 22.-26. 29.-31,

Versand Bekanntmachung an das EU-Amtsblatt 23.10.2026

Erstellung der Teilnahmeanträge (mind. 30 Kalendertage)

Eingang der Teilnahmeanträge 23.11.2026

Auswertung der Teilnahmeanträge

Aufforderung zur Abgabe der 1. indikativen Angebote 30.11.2026

Erstellung der 1. indikativen Angebote (mind. 30 Kalendertage)

Eingang der 1. indikativen Angebote 27.01.2027

Prüfung der 1. indikativen Angebote

Verhandlungsrunde und Angebotsvorstellung in Neuss 12.02.2027

Aufforderung zur Abgabe der letztverbindlichen Angebote 22.02.2027

Eingang der letztverbindlichen Angebote 05.03.2027

Prüfung der letztverbindlichen Angebote, Erarbeitung Vergabevorschlag, interne Beschlussfassung

Versand Vorabinformation nach § 134 GWB (mind. 10 Kalendertage) 12.03.2027

Zuschlag und Vertragsschluss 24.03.2027

Bindefrist 31.03.2027

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[Seite 13]

  1. Bewerbungsbedingungen

2.9 Kosten und Entschädigung

  1. Die Beteiligung der Bieter an diesem Vergabeverfahren erfolgt für die Neusser Bä-

der- und Eissporthalle GmbH ohne Kosten und Entschädigung.

  1. Für den Fall, dass die Ausschreibung aufgehoben wird, sind – soweit rechtlich zu-

lässig – Entschädigungsansprüche des Bieters ausgeschlossen.

2.10 Bietergemeinschaft

  1. Eine Bietergemeinschaft mehrerer Kooperationspartner ist zulässig.

  2. Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechts-

verbindliche unterschriebene Erklärung abzugeben, in der:

− die Bildung einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft er-

klärt ist,

− alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung des Ver-

fahrens bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

− erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften sowie

− ein Kreditinstitut und die Nummer des Kontos angegeben werden, auf das

im Auftragsfall sämtliche Zahlungen der Neusser Bäder- und Eissporthalle

GmbH mit schuldbefreiender Wirkung geleistet werden können.

  1. Zur Erklärung der Bietergemeinschaft im Vergabeverfahren „Sanierung Nordbad

Neuss | Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der VgV zur

Vergabe der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume) nach § 34

HOAI“ ist das unter Anlage 2 der Vergabeunterlagen beigefügte Formular zu ver-

wenden.

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  1. Bewerbungsbedingungen

2.11 Vertraulichkeit

  1. Die Vergabeunterlagen samt Anlagen dürfen nur bis zur Erstellung des letztver-

bindlichen Angebotes verwendet werden. Alle Unterlagen, die den Bietern im Zu-

sammenhang mit dem Vergabeverfahren überlassen werden, dürfen ohne Zu-

stimmung der Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH nicht für andere Zwecke

verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden (auch nicht aus-

zugsweise).

  1. Das von den Bietern beschäftigte Personal ist zur entsprechenden Geheimhaltung

zu verpflichten. Dies gilt auch für alle vom Bieter im Zusammenhang mit diesem

Projekt beauftragten oder einbezogenen Unternehmen, insbesondere für Koope-

rationspartner.

  1. Die Bieter werden gebeten, für den Fall eines Nachprüfungsverfahrens die Teile

ihres Angebots zu benennen, die nicht bekannt gegeben werden dürfen.

2.12 Nachunternehmer

  1. Sofern die Bieter beabsichtigen, Teile der Leistungen von einem Nachunternehmer

erbringen zu lassen, müssen sie in ihrem Angebot Art und Umfang der durch einen

Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen angeben und die vorgesehenen

Unternehmen benennen.

  1. Auf Verlangen der Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH sind für den benann-

ten Nachunternehmer entsprechende Eignungs- und Verfügbarkeitsnachweise

vorzulegen.

  1. Die Bieter dürfen unabhängig von Art und Umfang der Teilleistungen ohne die vor-

herige schriftliche Zustimmung der Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH keine

Nachunternehmer beauftragen.

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[Seite 15]

  1. Bewerbungsbedingungen

2.13 Kriterien für die Auftragserteilung

  1. Kriterium für die Auftragserteilung ist die Wirtschaftlichkeit des Angebots. Die Wirt-

schaftlichkeit der eingehenden Angebote bewertet die Neusser Bäder- und Eis-

sporthalle GmbH anhand der folgenden Kriterien und Gewichtung:

a) Gesamthonorar nach HOAI (netto) 30 %

b) Projektorganisation 20 %

− Personelle Projektorganisation / Vorstellung des

Projektteams (davon 15 %)

− Ressourcen- und Kapazitätsplanung (davon 5 %)

c) Projektumsetzung 50 %

− Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (davon 10 %)

− Herangehensweise an die Aufgabenstellung /

auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der

Planungs- und Baudurchführungsphase (davon 40 %)

  1. Das Kriterium „Gesamthonorar nach der HOAI (netto)“ nach Ziffer 1. lit. a) wird,

wie in der Wertungsmatrix nach Anlage 3 der Vergabeunterlagen dargestellt, ge-

wertet.

  1. Für die Kriterien „Projektorganisation“ und „Projektumsetzung“ unter Ziffer 1. lit. b)

und lit. c) nebst der Unterkriterien erfolgt eine Bewertung auf folgender Punk-

teskala:

− Anforderungen in vollem Umfang erfüllt: 3 Punkte

− Anforderungen erfüllt: 2 Punkte

− Anforderungen nur teilweise erfüllt: 1 Punkt

− Anforderungen nicht erfüllt / keine Aussagen: 0 Punkte

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[Seite 16]

  1. Bewerbungsbedingungen

  2. Zum Vorgehen bei der Wertung wird auf die Wertungsmatrix in Anlage 3 der

Vergabeunterlagen verwiesen.

  1. Im Hinblick auf die vorgenannte Bewertung macht die Neusser Bäder- und Eis-

sporthalle GmbH deutlich, dass bei der Punktevergabe die vergaberechtlichen

Grundsätze von Transparenz und Gleichbehandlung stets eingehalten werden.

Insbesondere für die Punktevergabe in den Hauptkriterien nach Ziffer 1. lit. b) und

lit. c) bedeutet dies, dass der Auftraggeber die Ausführungen der Bieter eingehend

nach den in der Wertungsmatrix in Anlage 3 der Vergabeunterlagen dargestellten

Vorgaben werten wird.

  1. Die Bewertung in den einzelnen Kriterien wird sodann mit dem Gewichtungspro-

zentsatz des jeweiligen Kriteriums multipliziert und ergibt die gewichtete Punktzahl.

  1. Der Bieter mit der höchsten Punktzahl insgesamt (Addition aller Kriterien) erhält

den Zuschlag.

2.14 Aufhebung des Verfahrens

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH behält sich vor, das Vergabeverfahren „Sa-

nierung Nordbad Neuss | Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der VgV

zur Vergabe der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume) nach § 34

HOAI“ durch Verzicht auf die Auftragserteilung gemäß § 63 Abs. 1 VgV zu beenden.

Ein Verzicht auf die Auftragserteilung kommt für die Neusser Bäder- und Eissporthalle

GmbH allerdings nur dann in Betracht, wenn die Fortführung des Vergabeverfahrens nicht

mehr sinnvoll und / oder zweckmäßig ist und dies für sie auch nachvollziehbar und plau-

sibel ist.

Ein Verzicht auf die Auftragserteilung kann daher grundsätzlich nur in den gesetzlich ge-

nannten Fällen erfolgen, wenn

a) kein Angebot eingegangen ist, das den Bewerbungsbedingungen dieser Vergabe-

unterlagen entspricht,

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[Seite 17]

  1. Bewerbungsbedingungen

b) sich die Grundlagen des Vergabeverfahrens wesentlich geändert haben,

c) kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt wurde

oder

d) andere schwerwiegende Gründe bestehen.

2.15 Anwendbarkeit des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-

NRW) und Erklärungen nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG)

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmun-

gen des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) zu beach-

ten. Sie wird einen fairen Wettbewerb um das wirtschaftlichste Angebot bei der Vergabe

öffentlicher Aufträge sicherstellen, bei gleichzeitiger Sicherung von Tariftreue und Einhal-

tung des Mindestlohns.

Hierzu wird die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH Vertragsbedingungen verwen-

den,

− durch die der Auftragnehmer verpflichtet ist, die in den § 2 Abs. 1 bis 4 TVgG-NRW

genannten Vorgaben einzuhalten,

− die ihr ein Recht zur Kontrolle und Prüfung der Einhaltung der Vorgaben einräu-

men und dessen Umfang regeln und

− die ihr ein außerordentliches Kündigungsrecht sowie eine Vertragsstrafe für den

Fall der Verletzung der in § 2 Abs. 1 bis 4 TVgG-NRW genannten Pflichten einräu-

men.

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmun-

gen des MiLoG einzuhalten. Die Erklärung nach dem MiLoG gemäß Anlage 4 der Verga-

beunterlagen haben die Bieter bereits mit ihrem 1 indikativen Angebot vorzulegen.

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[Seite 18]

  1. Bewerbungsbedingungen

2.16 Erklärungen zu Russlandsanktionen

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH hat bei der Auftragsvergabe schließlich auch

die Erklärung zu Russlandsanktionen nach Anlage 5 der Vergabeunterlagen abzufordern,

die von den Bietern mit dem 1. indikativen Angebot vorzulegen sind.

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[Seite 19]

  1. Angebotsgrundlagen (Status quo)

3 Angebotsgrundlagen (Status quo)

3.1 Vorbemerkung

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit

und Vollständigkeit der in den Vergabeunterlagen oder im Verlauf des Verfahrens den Bie-

tern mitgeteilten Angaben, Unterlagen und Informationen.

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH übernimmt keine Haftung dafür, dass die

genannten derzeitigen Gegebenheiten vollständig erfasst und inhaltlich richtig wiederge-

geben sind.

Die Bieter haben sich daher selbst über die Grundlage der Angebote zu informieren und

etwaige Risiken in ihre Angebote einzukalkulieren. Die Bieter werden insbesondere gebe-

ten, der Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH mitzuteilen, wenn wesentliche für die

Angebotskalkulation erforderlichen Informationen fehlen. Die Neusser Bäder- und Eis-

sporthalle GmbH wird sich bemühen, diese – soweit möglich – unverzüglich zu beschaffen

und den Bietern zur Verfügung zu stellen.

3.2 Tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten

Die Einzelheiten zur Bestandssituation können die Bieter den Bestandsuntersuchungen

und den Bestandsplänen in der Anlage 6 der Vergabeunterlagen entnehmen.

19

[Seite 20]

  1. Anforderungen an die Angebote

4 Anforderungen an die Angebote

4.1 Aufgabenbeschreibung (Gegenstand des Angebotes)

4.1.1 Planungsaufgabe

a) Ausgangslage und Planungsziel

Das Nordbad wurde 2008/2009 in wesentlichen Teilen saniert. Der ältere Technikkeller,

Teile der tragenden Konstruktion und die Rutschenanlage weisen erhebliche alters-,

feuchte- und korrosionsbedingte Defizite auf. Die vorhandenen Bestandsanalysen (vgl.

Anlage 7 der Vergabeunterlagen) beruhen überwiegend auf Sichtprüfungen und sind im

Zuge der Planung zu verifizieren und zu vertiefen.

Ziel ist eine fachübergreifend abgestimmte, genehmigungsfähige, wirtschaftliche, ausführ-

bare und betrieblich tragfähige Sanierungsplanung. Sie soll die Schadensursachen dau-

erhaft beseitigen, einen sicheren und langfristig wirtschaftlichen Badebetrieb ermöglichen

und belastbare Entscheidungen zu Umfang, Qualität, Kosten, Terminen, Schließungs-

dauer und Umsetzung vorbereiten.

b) Übergeordnete Aufgaben der Objektplanung

▪ Übernahme der räumlichen, funktionalen, gestalterischen und baulichen Gesamt-

planung sowie der Integration und Koordination aller Fachplanungen.

▪ Sichtung, Plausibilisierung und Fortschreibung der Bestandsunterlagen; Durchfüh-

rung eigener Bestandsaufnahmen im erforderlichen Umfang.

▪ Erstellung eines abgestimmten Bestands-, Schadens-, Untersuchungs-, Schnitt-

stellen- und Entscheidungskatalogs.

▪ Entwicklung eines ganzheitlichen Sanierungs- und Nutzungskonzepts für Ge-

bäude und Innenräume unter Einbeziehung von Tragwerk, TGA, Brandschutz,

Bauphysik, Hygiene, Betrieb und Bauablauf.

▪ Frühzeitige Anzeige fehlender Grundlagen, erkennbarer Widersprüche, zusätzli-

cher Untersuchungsbedarfe und projektgefährdender Umstände.

▪ Federführung bei der Planungskoordination sowie Fortschreibung der Schnittstel-

len-, Entscheidungs-, Plan- und Freigabelisten.

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  1. Anforderungen an die Angebote

c) Bestandsklärung und Untersuchungsprogramm

Zu Beginn der Bearbeitung ist gemeinsam mit den Fachplanungen ein Untersuchungs-

programm aufzustellen. Die Objektplanung koordiniert insbesondere:

▪ Bestandsvermessung und digitale Erfassung der relevanten Gebäude-, Raum-

und Bauteilgeometrien.

▪ Bauteilöffnungen und Untersuchungen zu Bodenaufbauten, Abdichtungen, Durch-

dringungen, Fassaden, Dächern und verdeckten Bauteilen.

▪ Ursachenklärung von Feuchtigkeit, Leckagen und Kondensation einschließlich

Dokumentation der Schadenswege.

▪ Abstimmung der betontechnologischen, tragwerksbezogenen, bauphysikalischen

und schadstoffbezogenen Untersuchungen.

▪ Dokumentation der Untersuchungsergebnisse, verbleibender Unsicherheiten und

Auswirkungen auf Planung, Kosten und Termine

d) Gebäudehülle, Dächer und Abdichtungen

▪ Planung der Sanierung erdberührter Außenwände, Durchdringungen und An-

schlüsse einschließlich geeigneter Abdichtungs-, Dämm- und Entwässerungslö-

sungen.

▪ Überarbeitung beziehungsweise Erneuerung der Fassaden und Fassadenele-

mente, insbesondere am Technikgebäude, an Glasbausteinen, Fenstern, WDVS,

Sandwichpaneelen und Faltschiebeelementen.

▪ Grundhafte Sanierung der Dachflächen des Technikgebäudes einschließlich Ge-

fälle, Dampfsperre, Wärmedämmung, Abdichtung, Anschlüssen, Entwässerung

und Absturzsicherung.

▪ Entwicklung und Bewertung dauerhafter Varianten für das Variodach beziehungs-

weise Foliendach unter Berücksichtigung von Dichtheit, Wärmeschutz, Betrieb,

Tragwerk, Kosten und Lebensdauer.

▪ Koordination von Photovoltaik, Dachlasten, Wartungsflächen, Leitungswegen und

Absturzsicherung mit den beteiligten Fachplanungen.

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[Seite 22]

  1. Anforderungen an die Angebote

e) Innenräume, Nassbereiche und Ausbau

▪ Grundhafte Sanierung schadensbetroffener Bodenaufbauten, Estriche, Abdichtun-

gen, Fliesen und Entwässerung in Beckenumgängen, Duschen, Umkleiden und

sonstigen Nassbereichen.

▪ Planung dauerhaft funktionsfähiger Abdichtungsdetails an Beckenköpfen, Rinnen,

Bodenabläufen, Durchdringungen, Bewegungsfugen und aufgehenden Bauteilen.

▪ Erneuerung feuchte-, chlorid- und korrosionsbeständiger Wand-, Decken-, Tür-,

Zargen- und Einbausysteme.

▪ Funktionale Überarbeitung der Umkleide-, Sanitär-, Dusch-, Personal- und Neben-

bereiche mit Fokus auf Nutzerführung, Flächeneffizienz, Reinigbarkeit und Ro-

bustheit.

▪ Planung beziehungsweise Erneuerung von Schränken, Bänken, Kabinen, Trenn-

wänden, Schlössern, Beschilderung und sonstigen festen Einbauten.

▪ Prüfung der weiteren Verwendung oder Erneuerung der Textilsauna und weiterer

ausstattungsbezogener Funktionsbereiche

f) Rutsche, Rutschenturm und angrenzende Bereiche

▪ Entwicklung und Vergleich geeigneter Varianten für Erhalt und Sanierung, voll-

ständige Erneuerung oder Rückbau von Rutsche und Rutschenturm.

▪ Bewertung der Varianten nach Attraktivität, Ganzjahresnutzung, Baukonstruktion,

Energie, Betrieb, Wartung, Sicherheit, Kosten und Termin.

▪ Planung der baulichen Anschlüsse, Fundamente, Fassaden, Dächer, Erschlie-

ßung und Schnittstellen zur Anlagentechnik.

▪ Planung der Wiederherstellung der durch die Baumaßnahmen betroffenen Außen-

anlagen; weitergehende Umgestaltungen nur, soweit gesondert beauftragt.

g) Barrierefreiheit und Nutzerqualität

▪ Erstellung eines durchgängigen Barrierefreiheitskonzepts für Zugang, Kasse, Um-

kleiden, Sanitärbereiche, Duschen, Beckenzugänge, Orientierung und Flucht-

wege.

▪ Normgerechte Überarbeitung des barrierefreien WCs und Planung geeigneter un-

terfahrbarer Einrichtungen.

22

[Seite 23]

  1. Anforderungen an die Angebote

▪ Prüfung und Planung eines taktilen und visuell kontrastreichen Leit- und Beschil-

derungssystems.

▪ Berücksichtigung der Anforderungen von Schulen, Vereinen, Familien, älteren

Menschen und Menschen mit Einschränkungen.

h) Varianten, Wirtschaftlichkeit und Entscheidungsvorlagen

Für wesentliche bauliche Entscheidungen sind eine Vorzugsvariante und sinnvolle Alter-

nativen zu entwickeln. Die Varianten sind einheitlich und nachvollziehbar zu bewerten

nach:

▪ Funktion, Regelkonformität, Dauerhaftigkeit und Schnittstellen

▪ Investitions-, Betriebs-, Instandhaltungs- und Folgekosten

▪ Restnutzungsdauer und Weiterverwendung von Bestandsbauteilen

▪ Planungs-, Genehmigungs-, Liefer- und Bauzeiten

▪ Bestands-, Kosten-, Termin-, Genehmigungs- und Betriebsrisiken

▪ Energie, Ressourcenverbrauch, Wartung und Rückbaubarkeit

Entscheidungsvorlagen sind managementtauglich aufzubereiten und müssen Empfeh-

lung, Auswirkungen, Kosten, Termine, Risiken, offene Punkte und erforderliche Be-

schlüsse enthalten.

i) Kosten, Termine, Bauablauf und Risiken

▪ Fortschreibung der Kosten nach DIN 276 für die zugehörigen Kostengruppen und

Bauteile einschließlich Rückbau, Provisorien, Untersuchungen, Risiken und Re-

serven.

▪ Abgleich jeder Kostenfortschreibung mit dem freigegebenen Kostenrahmen und

nachvollziehbare Erläuterung von Abweichungen.

▪ Erstellung und Fortschreibung eines integrierten Planungs-, Genehmigungs-,

Vergabe- und Bauablaufplans in Abstimmung mit den Fachplanungen.

▪ Entwicklung eines belastbaren Vollschließungsszenarios und, soweit sinnvoll, ei-

nes Bauabschnitts- oder Teilbetriebsszenarios.

▪ Planung von Baustellenlogistik, Schutzmaßnahmen, Demontage- und Einbringwe-

gen sowie Sicherung weiterzuverwendender Bauteile.

23

[Seite 24]

  1. Anforderungen an die Angebote

▪ Mitwirkung am Projektrisikoregister und unverzügliche Anzeige erkennbarer Kos-

ten-, Termin-, Qualitäts- oder Betriebsabweichungen.

j) Genehmigung, Koordination und Qualitätssicherung

▪ Klärung der erforderlichen Genehmigungen, Anzeigen, Zustimmungen und Prü-

fungen sowie Koordination der Antragsunterlagen.

▪ Abstimmung mit Bauaufsicht, Brandschutz, Gesundheitsamt, Arbeitsschutz, Un-

fallversicherungsträgern, Versorgern und Sachverständigen, soweit erforderlich.

▪ Federführende Koordination von Objektplanung, Tragwerksplanung, Technischer

Ausrüstung und weiteren Sonderfachleuten.

▪ Gewerkeübergreifende Kollisions- und Plausibilitätsprüfung vor jedem Planungs-

abschluss.

▪ Prüfung der Übereinstimmung von Plänen, Details, Leistungsverzeichnissen, Kos-

ten und Terminen.

▪ Bemusterung und Freigabe besonders beanspruchter Materialien, Abdichtungs-

details, Befestigungen und Oberflächen.

k) Planungsergebnisse der ersten Beauftragungsstufe

▪ Verifizierte Bestands- und Schadensbeschreibung einschließlich dokumentierter

Unsicherheiten.

▪ Abgestimmtes Untersuchungsprogramm und Auswertung der für die Vorplanung

erforderlichen Untersuchungsergebnisse.

▪ Bedarfs-, Funktions- und Barrierefreiheitskonzept.

▪ Variantenvergleich für die wesentlichen baulichen Entscheidungen mit begründe-

ter Vorzugslösung.

▪ Fachübergreifend abgestimmtes Sanierungs-, Nutzungs- und Betriebskonzept.

▪ Planunterlagen und Erläuterungsbericht in der für die Vorplanung erforderlichen

Bearbeitungstiefe.

▪ Vertiefte Kostenschätzung nach DIN 276 mit Abweichungsanalyse zum Kosten-

rahmen.

▪ Rahmentermin-, Bauablauf- und Schließungskonzept.

▪ Beitrag zum Projektrisikoregister sowie Empfehlung zur weiteren Planung und Um-

setzung.

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[Seite 25]

  1. Anforderungen an die Angebote

l) Baulogistische Einflüsse

Durch die Einordnung des Grundstücks und die vorhandenen Liegenschaften vor Ort, die

während der Baumaßnahmen unbeeinträchtigt bleiben müssen, sind die baulogistischen

Einflüsse bereits in der Planungsphase zu beachten.

m) Wirtschaftliche Planungsziele

Die wirtschaftlichen Planungsziele sind für die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH

von wesentlicher Bedeutung. Der Investitionsrahmen wurde auf ca. 9,2 Mio. € festgelegt

(Kostengruppen 200-700 nach DIN 276 zzgl. Umsatzsteuer). Die Kosten sind vorläufig

und werden im Rahmen der Planung weiter konkretisiert. Etwaige Veränderungen, ggf.

auch Kostenreduzierungen, können zudem Einfluss auf das Raumprogramm haben.

Da die Investitionskosten direkten Eingang in die Folgekostenberechnung der kommen-

den Jahre haben (Kapitaldienst), sind sie für die Realisierbarkeit der Maßnahme im hohen

Maße relevant. Bei der Planung des Gebäudes und der Innenräume ist daher auf eine

wirtschaftliche Bauweise zu achten.

Neben den Investitionskosten und den damit einhergehenden Kapitaldienst sind die Per-

sonal- und Verbrauchskosten die weiteren signifikanten Kostenblöcke.

n) Grundsätzliche Ziele

Mit dem neuen Hallenbad in Neuss müssen folgende Bedingungen erfüllt werden, die sich

aus dem Raumprogramm ergeben:

• Versorgungsauftrag für Schul- und Vereinsschwimmen,

• weitgefächertes Kursangebot,

• öffentlicher Badebetrieb,

• ansprechendes Angebot an Freizeitgestaltung mit hoher Aufenthaltsqualität für

alle Altersgruppen (ganzjährig) aus dem lokalen und regionalen Umfeld ebenso

wie für die verschiedenen touristischen Zielgruppen

25

[Seite 26]

  1. Anforderungen an die Angebote

4.2 Erforderliche Leistungen der Objektplanung

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH erwartet Angebote für die zur Realisierung

des Projekts „Sanierung Nordbad Neuss“ erforderlichen Objektplanungsleistungen (Leis-

tungsbild Gebäude und Innenräume) nach § 34 HOAI für die folgenden Bereiche:

− Leistungsphasen 1-9 für Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume)

nach § 34 Abs. 1 HOAI in Verbindung Anlage 10 zu § 34 Abs. 4, § 35 Abs. 7 HOAI

Die Bieter müssen ihr Angebot auf der Grundlage der vorstehenden und nachfolgenden

Angaben sowie der beigefügten Unterlagen kalkulieren.

Die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass

die Bieter keine planerischen Leistungen im Rahmen der Angebotserstellung zu er-

bringen haben.

4.3 Preisangaben

4.3.1 Honorarblatt

Bei der Angebotskalkulation müssen die Bieter das in Anlage 1 der Vergabeunterlagen

enthaltenen Honorarblatt zwingend verwenden und ausgefüllt einreichen. Die Neusser

Bäder- und Eissporthalle GmbH weist darauf hin, dass die Bieter zur Vergleichbarkeit der

Angebote die vorgegebenen anrechenbaren Kosten heranziehen können.

Das angebotene Gesamthonorar (netto) wird unter Einbeziehung aller Grundleistungen

der ausgeschriebenen Leistungsphasen, der jeweiligen Nebenkosten und der etwaig an-

gefragten Besonderen Leistungen gewertet.

Sollten die Bieter bei der Kalkulation ihres Angebots feststellen, dass etwaige besondere

Leistungen und/oder Nebenkosten im Preis der Grundleistungen enthalten sind, dann tra-

gen Sie an der entsprechenden Stelle im Honorarblatt nach Anlage 1 der Vergabeunter-

lagen „enthalten“ ein. Bitte geben Sie aus Gründen der Vergleichbarkeit nicht „0 %“, „0

Euro“ oder Ähnliches an.

26

[Seite 27]

  1. Anforderungen an die Angebote

Sofern Sie einen bedingungsfreien Nachlass auf Ihre Planungsleistungen anbieten wol-

len, ist hierzu die Zeile „Zu- oder Abschlag in %“ im Honorarblatt zu verwenden.

4.3.2 Herstellkosten

Die Herstellkosten dienen als Grundlage zur Berechnung der anrechenbaren Kosten. Die

geschätzten Bauwerkskosten (KGr 200 - 700 nach DIN 276) für den Neubau des Hallen-

bades in Neuss teilen sich – entsprechend prozentualen Annahmen – wie folgt auf (An-

gaben netto, das heißt ohne Umsatzsteuer):

− KG 200 – Herrichten und Erschließen: 360.030,00 €

− KG 300 – Bauwerk – Baukonstruktion: 2.493.065,00 €

− KG 400 – Bauwerk – Technische Anlagen 4.150.000,00 €

− KG 500 – Außenanlagen: 175.000,00 €

− KG 600 – Ausstattung: 0,00 €

− Zwischensumme KG 200 – 600: 7.178.095,00 €

− KG 700 – Baunebenkosten 2.045.419,50 €

− Gesamtsumme KG 200 – 700: 9.223.514,50 €

4.4 Qualität der Leistungserbringung

Die Bieter müssen ferner mit ihrem Angebot eine Aussage dazu treffen, wie sie die Ob-

jektplanungsleistungen erbringen. Hierzu sollen sie im Rahmen der Wertungskriterien

„Projektorganisation“ sowie „Projektumsetzung“ ein entsprechendes Konzept vorlegen,

mit dem die Anforderungen der Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH nachgewiesen

werden. Dies betrifft die in den Unterkriterien genannten Punkte „Personelle Projektorga-

nisation / Vorstellung des Projektteams“, „Ressourcen- und Kapazitätsplanung“, „Kosten-

, Termin- und Qualitätsmanagement“ und „Herangehensweise an die Aufgabenstellung /

auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Planungs- und Baudurchführungsphase“.

Grundlage der Entscheidung über die Auftragsvergabe ist die Bewertung der eingereich-

ten letztverbindlichen Angebote sowie die Bewertung der aus dem Verhandlungsgespräch

gewonnenen Eindrücke bei der Vorstellung des für das Projekt vorgesehenen Teams. Die

Einzelheiten hierzu sind in der Wertungsmatrix nach Anlage 3 der Vergabeunterlagen

genannt.

27

[Seite 28]

  1. Anforderungen an die Angebote

4.5 Objektplanungsvertrag

Der Objektplanungsvertrag wird als Anlage 8.1 der Vergabeunterlagen im Entwurf über-

sandt. Der Vertrag wird in der vorliegenden Fassung zwischen der Neusser Bäder- und

Eissporthalle GmbH und dem obsiegenden Bieter geschlossen. Änderungen und Ergän-

zungsvorschläge zum Vertrag sind möglich und können mit dem 1. indikativen Angebot

vorgebracht werden. Diese Anmerkungen werden in der Verhandlungsrunde besprochen

und mit den Bietern vor Abgabe der letztverbindlichen Angebote abschließend festgelegt.

Die weiteren Einzelheiten sind dem Objektplanungsvertrag nach Anlage 8.1 der Verga-

beunterlagen sowie den weiteren Anlagen zum Vertrag zu entnehmen.

4.6 Meilensteine

Folgender, wesentlicher Meilenstein ist für die Erbringung der Objektplanungsleistungen

und das Gesamtprojekt zu beachten:

− Vorplanung: August 2027

− Baubeginn: Mitte 2028

− Fertigstellung: Herbst 2029

Einzelne Zwischenfristen vorab werden gemeinsam nach Auftragserteilung mit dem ob-

siegenden Bieter festgelegt.

4.7 Vorzulegende Unterlagen

Mit dem Angebotsformular unter Punkt 5 der Vergabeunterlagen sind folgende Unterla-

gen von den Bietern bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der 1. indikativen Angebote am

27.01.2027, 12:00 Uhr einzureichen:

− Ausgefülltes Honorarblatt gemäß Anlage 1 der Vergabeunterlagen,

28

[Seite 29]

  1. Anforderungen an die Angebote

− Konzept über die Leistungserbringung nebst auftragsbezogenem Konzept zum

Ablauf der Planungs- und Baudurchführungsphase entsprechend Punkt 4.4 der

Vergabeunterlagen,

− weitere, gegebenenfalls erforderliche Unterlagen, wie zum Beispiel die Erklärung

einer Bietergemeinschaft gemäß Anlage 2 der Vergabeunterlagen, die Erklärung

nach dem MiLoG gemäß Anlage 4 der Vergabeunterlagen sowie die Erklärung zu

Russlandsanktionen gemäß Anlage 5 der Vergabeunterlagen.

29

[Seite 30]

  1. Angebotsformular

5 Angebotsformular

Name des Bieters





Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH

Herr Matthias Braun

Moselstraße 25-27

41464 Neuss

VIA VERGABEPORTAL

  1. INDIKATIVES ANGEBOT

im Rahmen des Vergabeverfahrens

Sanierung Nordbad Neuss | Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

nach der VgV zur Vergabe der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innen-

räume) nach § 34 HOAI

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bieten die in den Vergabeunterlagen beschriebenen Leistungen im Vergabeverfahren

für den „Sanierung Nordbad Neuss | Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

nach der VgV zur Vergabe der Objektplanung (Leistungsbild Gebäude und Innenräume)

nach § 34 HOAI“ an. Zu unserem Angebot machen wir folgende Angaben:

30

[Seite 31]

  1. Angebotsformular

  2. Bestandteile unseres Angebots sind neben diesem Anschreiben folgende Unter-

lagen:

− Honorarblatt,

− Konzept der Leistungserbringung nebst auftragsbezogenem Konzept zum

Ablauf der Planungs- und Baudurchführungsphase,

− weitere gegebenenfalls erforderliche Unterlagen, wie zum Beispiel die Er-

klärung der Bietergemeinschaft, die Erklärung nach dem MiLoG sowie die

Erklärung zu Russlandsanktionen.

  1. Wir erklären ausdrücklich, dass

− wir zur Durchführung der zu vergebenden Leistungen nach den in unserem

Herkunftsland geltenden Bestimmungen berechtigt sind,

− wir die Vergabeunterlagen einer vollständigen Prüfung unterzogen haben

und die zu erbringenden Leistungen sowie die für das Verfahren geltenden

Bestimmungen mit der für das Angebot erforderlichen Genauigkeit beurtei-

len können,

− wir die Angaben wahrheitsgemäß gemacht haben,

− die Neusser Bäder- und Eissporthalle GmbH unter Wahrung der Vertrau-

lichkeit diese Angaben überprüfen und erforderlichenfalls ergänzende Un-

terlagen anfordern darf.

− wir unserem Angebot nur unsere eigene Preisermittlung zugrunde gelegt

haben und dass wir keine für den Auftraggeber nachteilige, die gegen die

guten Sitten oder den Grundsatz des unlauteren Wettbewerbs verstoßen-

den Abreden über die Preisbildung getroffen haben

und

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[Seite 32]

  1. Angebotsformular

− Irrtümer, Fehleinschätzungen und Kalkulationsirrtümer ein Teil unseres Un-

ternehmensrisikos darstellen und zu unseren Lasten gehen.

  1. Wir sind uns bewusst, dass eine wissentlich falsche Erklärung zum Ausschluss

von der Auftragserteilung führen kann.

  1. Wir erklären, dass wir sämtliche in den Vergabeunterlagen der Neusser Bäder-

und Eissporthalle GmbH festgelegten Anforderungen und verbindlichen Bedingun-

gen ohne Einschränkungen anerkennen.

  1. Wir binden uns bis zum 31.03.2027 an unser letztverbindliches Angebot und sind

bereit, in dieser Frist sämtliche dazu geforderten Auskünfte zu erteilen, die Einhal-

tung der in den Vergabeunterlagen gestellten Anforderungen nachzuweisen sowie

im Falle der Auftragserteilung die Angebote innerhalb der genannten Fristen zu

erfüllen.

  1. Wir erklären, dass der Entwurf des Objektplanungsvertrages, mit Ausnahme der

im Folgenden von uns unter Angabe von Seite, Paragraph, Satz und Formulierung

genannten Punkte, keinerlei Kriterien beinhaltet, die von uns grundsätzlich nicht

akzeptiert werden.

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[Seite 33]

  1. Angebotsformular

Datum, Bietername (Firma), Name des Erklärenden im Sinne des § 126b BGB und seine/ihre Position im

Unternehmen

…………………………………………………………………………………………………………………….

Hinweis:

Ist bei einer elektronischen Übermittlung in Textform der Erklärende nicht erkennbar, wird das Angebot

ausgeschlossen.

33

[Seite 34]

  1. Anlagen

6 Anlagen

Anlage 1 – Honorarblatt

Anlage 2 – Erklärung der Bietergemeinschaft

Anlage 3 – Wertungsmatrix

Anlage 4 – Erklärung nach dem MiLoG

Anlage 5 – Erklärung zu Russlandsanktionen

Anlage 6 – Bestandsunterlagen

Anlage 7 – Bestandsanalysen

Anlage 8 – Objektplanungsvertrag nebst Anlagen (Entwurf)

34

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung