251208_GR_BS_Bürgerstadl_Mängel_1.pdf

Objektplanung für die Sanierung des Bürgerstadls in Grafrath

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 15.10.2026, 19:56 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.deutsche-evergabe.de

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Grafrath

“Bürgerstadl“

Bestandsanalyse / Empfehlung

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‐ Bodenbeläge und Tür in schlechtem Zustand. ‐ Der Heizkörper hat eine Oberflächentemperatur von etwa 52 Grad. Trotzdem können im direktem Umfeld Temperaturen bis 1,6 Grad festgestellt werden.

EG

Schleuse

Haupteingang

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‐ Die mit einem Rechteck markierte Dachfläche zeigt Oberflächentemperaturen zwischen 11,9 und 17,8 Grad auf. Hier ist die Dämmung lückenhaft oder durchfeuchtet.

‐ Auch im Übergang Mauerwerk zur Sparrenlage sind Mängel ersichtlich.

EG

Treppenraum

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‐ Die Oberlichtkonstruktion ist schlecht isoliert zeigt aber für Ihr Alter erstaunlich wenig Mängel.

EG

Saal

‐ Traufbereich mit sehr schlechte Verglasung. An Punkt SP1, direkt neben dem Heizkörper, 6,1 Grad.

‐ Traufbereich undicht. Schäden der Dämmung zwischen den Sparren.

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 Vom Gebäude und von allen Räumen wurden zur Erläuterungen zum Bestandserfassung Aufnahmen erstellt.  Es liegen nun ca. 150 hochauflösende 3D

Vorgehen bei der

Aufnahmen, etwa 100 Thermographie ‐

Schadensermittlung.

Aufnahmen und rund 1.500 normale Fotos vor.  Es wurde eine Mängelliste mit 61 Seiten erstellt. Bei der Erstellung wurde klar das es fast unmöglich ist alle Einzelheiten zu erfassen.  Es gibt schlicht so viele kleine Einzelmängel das es sich anbietet eine stufenweise bauteilorientierte Gesamtsanierung anzugehen.

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Erläuterungen zum  Bei der Bestandserkundung wurden eine sehr hochwertige Thermographiekamera der 30 tsd. € Klasse verwendet.

Vorgehen bei der

 Auf dem nachfolgendem Bild sieht man zur Erläuterung den Boden des Saals. Schadensermittlung. Hier zeichnen sich die Lagerhölzer ab. Der Temperaturunterschied liegt bei 0,2°C

 Um den Rahmen des Vortrags nicht zu sprengen nachfolgend, überwiegend mit Thermographie Aufnahmen hinterlegt, eine bauteilorientierte Bestandsdarstellung.

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Dach

Das Dach des Bürgerhauses zeigt am kältesten Punkt ‐2,8°C. Eine am gleichen Tag erstellte Vergleichsaufnahme eines anderen Altbaus am wärmsten Punkt ‐3,7°C.

Im Bild rechts zwei ebenfalls am gleichen Abend untersuchte Doppelhaushälften aus den 70ér Jahren. Beide mit frisch saniertem Dach. Links zusätzlich mit Vollwärmeschutz. Bildeinstellung exakt wie auf dem obigen Foto des Bürgerhauses.

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Dach

Die Dachflächen sind schlecht gedämmt. Der Dämmwert erreich allerdings fast die Vorgaben der Wärmeschutzverordnung 1995. Es gibt erhebliche Undichtigkeiten und Schäden in der vorhandenen Dämmschicht. Eine komplette Dachsanierung ist langfristig unumgänglich.

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Fenster und

Fenstertüren

Das Isolierglas hat seine Lebensdauer überschritten. Beschläge und Dichtungen von Fenstern und Türen sind verbraucht. Ein Austausch sollte mittel‐ bis kurzfristig erfolgen.

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Fassade

Oberflächlich betrachtet stellt sich die Fassade, auch in der Thermographie, in einem altersgerecht gutem Zustand da. Die Tücke liegt jedoch im Detail. Betrachtet man die Wärmeausbreitung des Sockels zum umliegenden Betonpflaster so wird klar das hier extrem schlecht gedämmt ist. Aus dem bauzeitlichem Wärmeschutznachweis wird klar das die damals geltende WSchVO 1977 eingehalten wurde… aber nicht wesentlich mehr.

Aus energetischen Gründen sollte die Fassade mittelfristig gedämmt werden.

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Kalte Oberflächen. In den Umkleiden mit Duschbereich große Gefahr Gründung / Keller von Tauwasserbildung

Oberflächen mit Temperatur unter 10°C

Putzschäden an kalten Fallrohren

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Keller

In den ehemaligen Lager‐ und Kühlräumen der Gastronomie werden Temperaturen bis zum Frostbereich gemessen. Tauwasserausfall, Putzschäden,…

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[Seite 15: Text nur als Bild — nicht lesbar]

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Das Gebäude wird mit Gas beheizt. Wärmeerzeugung mit einem wandhängendem Gas‐ Brennwertgerät und einem Blockheizkraftwerk.

Heizung

Warmwassererzeugung durch Pufferspeicher und Frischwasserstation.

Veraltete Technik. Hohe Instandhaltungskosten BHKW. Steigende Energiekosten für fossile Wärmeerzeugung. Vorschlag: Dauerhaft Umstellung auf Wärmepumpe Sinnhaftigkeit eines BHKW da (Nach Gebäudesanierung) oder Einbau einer im Sommer geringe Laufzeiten. Pelletheizung mit Solarthermie (Raum für Pelletbunker ist vorhanden)

Finale Abstimmung, sobald das Gebäude saniert ist, entsprechend der dann vorhandenen Randbedingungen

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[Seite 17: Text nur als Bild — nicht lesbar]

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  1. Bestandssicherung

‐ Entfernung aller abgehängten Kellerdecken >>Leitungssanierung ‐ Instandsetzung der Sanitäranlagen ‐ Erneuerung der Lüftungstechnik unter besonderer Berücksichtig einer Luftentfeuchtung. (Mindestens das Gerät für die Umkleiden) ‐ Entkernung ehemalige Lagerflächen im Keller und thermische Trennung oder

Erforderliche

Konditionierung.

Bauwerksverbesse

  1. Verbesserung thermische Hülle rungen a. Außentüren und Fenster Saal b. Fassade und restliche Fenster c. Frostschürze (horizontal)

  2. Sanierung / Austausch Gebäudeheizung

  3. Sanierung / Austausch Lüftungstechnik

  4. Elektro/ Böden / Malerarbeiten

  5. Sanierung der Dachflächen (Ablauf Pachtvertrag PV)

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Orientierung an den Fördervorgaben des SJK‐Förderprogramms. (Aus Eigenverantwortung und als Bewerbungsgrundlage für Förderungen)

  1. Keine fossilen Heizenergien (Wärmepumpe, Solar oder Pellets)
  2. Effizienzgebäude 70 (Hier wird ein Nachweis aufgrund der ungedämmten Kellerflächen kaum möglich. Eine Orientierung an den Einzelwerten entspricht jedoch eigentlich auch schon dem Stand der Technik. Ziel erreichen eines Primärenergiebedarfs entsprechend den Vorgaben eines

Sanierungsstandard

Effizienzgebäudes (EG 70) 3. Mittelwerte der bauteilbezogenen U‐Werte begrenzt. (Hier in Abweichung nur die bearbeiteten Bauteile) 4. QNG‐Anforderungen an die Nachhaltige Materialgewinnung für Beton, Erd‐ und Holzprodukte. (z.B. 30% Recyclingbeton und FSC‐zertifizierte Holzprodukte.)

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Gesamtsumme (Grobe Schätzung Preise III-25)

2.430.000 €

Fördermittel energetisch (Grobe Schätzung Stand IV 2025)

250.000 €

Suche nach Fördermöglichkeiten.

portstätten“ (SKS) mit bis zu 45% Förderquote. ler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und

2026/27
Entf. Deckenuntersicht KG -Leitungssanierung40.000 €
Erneuerung der Lüftungstechnik Umkleiden85.000 €
Kosten und ZeitablaufInstandsetzung der Sanitäranlagen und Decken100.000 €
Entkernung ehemalige Lagerfächen im Keller…10.000 €
...thermische Trennung oder Konditionierung.15.000 €
Sonstiges 10%25.000 €
Baunebenkosten etc. 20%55.000 €
Summe 2026/27330.000 €
2028
Außentüren100.000 €
Fenster Saal60.000 €
Sonstiges 10%15.000 €
Baunebenkosten etc. 20%45.000 €
Summe 2017220.000 €
2029/30
Fenster85.000 €
Fassade325.000 €
Frostschürze (horizontal)80.000 €
Sonstiges 10%50.000 €
Baunebenkosten etc. 20%110.000 €
Summe 2029/30650.000 €
2031
Sanierung / Austausch Gebäudeheizung200.000 €
Sonstiges 10%20.000 €
Baunebenkosten etc. 28%60.000 €
Summe 2031280.000 €
2032
Sanierung / Austausch Lüftungstechnik150.000 €
Sonstiges 10%25.000 €
Baunebenkosten etc. 28%45.000 €
Summe 2032220.000 €
2033
SanierungDachflächen300.000 €
Sonstiges 10%35.000 €
Baunebenkosten etc. 20%65.000 €
Summe 2033400.000 €
2034
Elektro/ Böden / Malerarbeiten250.000 €
Sonstiges 10%25.000 €
Baunebenkosten etc. 20%55.000 €
Summe 2034330.000 €

Letztes Jahr: Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK) mit bis zu 60% Förderquote + BEG Mittel. >> Beide Programme… eine Art Lotteriespiel. BEG Förderungen haben Förderquoten zwischen 15 und 30%.

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VIELEN DANK FÜR IHRE

AUFMERKSAMKEIT!

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung