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Vertrags-Nr.: 26D710006
Vertrag Objektplanung - Gebäude und Innenräume
Zwischen dem Freistaat Sachsen
vertreten durch das Sächsische Staatsministerium der Finanzen
vertreten durch den Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
Niederlassung Leipzig II
Tieckstraße 2
04275 Leipzig
- nachstehend Auftraggeber genannt -
und
vertreten durch
- nachstehend Auftragnehmer genannt -
wird für die Baumaßnahme:
Landesschule für Hörgeschädigte "Samuel-Heinicke-Schule" Leipzig
Brandschutz- und sicherheitstechnische Erschließung
0705601 E 1802
folgender Vertrag geschlossen:
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Vertrags-Nr.: 26D710006
Inhaltsverzeichnis
Anlagenverzeichnis 3
§ 1 Gegenstand des Vertrages 4
§ 2 Bestandteile und Grundlagen des Vertrages 4
§ 3 Behandlung von Unterlagen 6
§ 4 Leistungspflichten des Auftragnehmers, stufenweise Beauftragung 6
§ 5 Allgemeine Leistungspflichten 7
§ 6 Spezifische Leistungspflichten 11
§ 7 Fachlich Beteiligte 14
§ 8 Personaleinsatz des Auftragnehmers 14
§ 9 Baustellenbüro 14
§ 10 Honorar 15
§ 11 Nebenkosten 18
§ 12 Umsatzsteuer 19
§ 13 Haftpflichtversicherung des Auftragnehmers 19
§ 14 Ergänzende Vereinbarungen 19
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Vertrags-Nr.: 26D710006
Anlagenverzeichnis
Teil A
− 1 Anlage(n) zu § 6 − spezifische Leistungspflichten – Objektplanung Gebäude und Innenräume (Anlage 1)
− Anlage Honorartafel SIB (Anlage 2)
− Anlage Allgemeine Vertragsbestimmungen (AVB Land), Stand: 02/2023 (Anlage 3)
− Anlage zur technischen und wirtschaftlichen Prüfung (Anlage 4)
Anlage zu § 1.1 −
Auflistung über die zu bearbeitenden Gebäude Innenräume Beschreibung der Bauaufgabe (Anlage
)
Zusätzliche Vertragsbestimmungen zur Erstellung von Ausschreibungsunterlagen und Datenaustausch (Anlage 5)
Formblatt Abnahme von Planungsleistungen (Anlage 6)
Zielvereinbarungstabellen zur Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB)
( für ) mit Auflistung der Zuständigkeiten für das BNB – mit vorläufigem Stand vom (Anlage )
VS-NfD-Merkblatt – „Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades
VS-Nur für den Dienstgebrauch“ (Anlage )
Anlage zu § 14.1 − Formblatt Verpflichtungserklärung (Anlage )
Richtlinien für Sicherheitsmaßnahmen bei der Durchführung von Bauaufgaben des Freistaates Sachsen (RiSBau Sach-
sen) Stand: (Anlage )
Anlage zu § 10: Zusammenstellung der Einzelpreise / Honorarangebot (Anlage 7)
Anlage zu § 8: Formblatt 921-AI EU – Liste Projektteam Personaleinsatzkonzept (Anlage 8)
Leistungsbeschreibung - Besondere Leistungen Interim Container (Anlage 12)
(Anlage )
(Anlage )
Teil B
Anlage(n) zu § 10 – vorläufige Honorarermittlung (Anlage 9)
Anlage zu § 7 – Liste der fachlich Beteiligten (Anlage 10 wird gesondert übergeben)
Terminplan vom (Anlage )
Datenaustauschformular (Anlage 11 wird gesondert übergeben)
(Anlage )
(Anlage )
(Anlage )
Dem Auftragnehmer werden die vorgenannten Unterlagen in einfacher Ausfertigung mit Vertragsschluss übergeben bzw. digital
übermittelt.
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§ 1
Gegenstand des Vertrages
1.1 Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI,
mit denen in der Liegenschaft
Karl-Siegismund-Straße 2, 04317 Leipzig
(genaue Bezeichnung des Orts der Bauaufgabe)
für Förderzentrum für Hörgeschädigte
(Bezeichnung – Bauherr/Nutzer)
Gebäude Innenräume
neu errichtet, hergestellt, erweitert [Neubau]
umgebaut, modernisiert, instandgesetzt oder instandgehalten [Bestandsbauten] werden sollen.
Die Bauaufgabe wird als Große Baumaßnahme nach Abschnitt E RLBau
Kleine Baumaßnahme nach Abschnitt D RLBau
durchgeführt.
1.2 Die Leistungen umfassen auch Grundleistungen für Freianlagen mit weniger als 7.500 Euro anrechenbaren Kosten
(§ 37 (1) HOAI).
1.3 Die Bauaufgabe ist Teil des Gesamtvorhabens:
§ 2
Bestandteile und Grundlagen des Vertrages
2.1 Die im Anlagenverzeichnis Teil A aufgeführten Anlagen sind Vertragsbestandteil. Gleiches gilt für folgende techni-
sche und sonstige Vorschriften, Regelwerke, Erlasse und Handlungsanweisungen bzw. Schreiben:
– Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben und Bedarfsdeckungsmaßnahmen sowie die Bewirtschaf-
tung von Liegenschaften des Freistaates Sachsen im Zuständigkeitsbereich der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung (RLBau Sachsen) in aktueller Fassung1
Leitfaden Nachhaltiges Bauen
Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen – Modul (BNB)
Steckbriefe des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen – Modul (BNB-Steckbriefe) Leitfaden Barrierefreiheit1
Handlungsanweisung Bauproduktenrecht des Auftraggebers Pflichtenheft Raum- und Gebäudebuch für stepIN RGB 2.01
BFR Boden- und Grundwasserschutz (BFR BoGwS), Arbeitshilfen zur Planung und Ausführung der
Sanierung von schädlichen Bodenveränderungen und Grundwasserverunreinigungen
BFR Kampfmittelräumung (BFR KMR), Arbeitshilfen zur Erkundung, Planung und Räumung von Kampfmit-
teln auf Liegenschaften des Bundes
Sächsische Schulbau-Richtlinie (SächsSchulBau)
CAD/FM-Dokumentationsrichtlinie (CAD/FM-DokuRL)1
Teil 0: Grundlagen der Dokumentation
Teil 1: Allgemeine CAD-Konventionen für den Landesbau
Teil 2: Spezifische CAD-Konventionen, Anforderungen an Baubestandspläne sowie Erstellung eines Raum-
& Gebäudebuches (RGB)
Teil 3: Technisches Anlagenbuch (TAB)
Teil 4: Bestandspläne zur Liegenschaft / Außenanlagen
1 Siehe Internetseite des Auftraggebers - www.sib.sachsen.de, Informationen für Auftragnehmer/Zuwendungsempfänger/Be- darfsträger, Landesbau-Richtlinien, Formulare und Vorlagen.
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Sofern nicht anders vereinbart, ist der Leistungserbringung die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses jeweils
gültige Version der CAD/FM-Dokumentationsrichtlinie zugrunde zu legen.
Die in den o.g. Unterlagen enthaltenen Formulare, Muster und sonstigen Formblätter sind zu verwenden.
Soweit der Auftragnehmer im Rahmen seiner Leistungserbringung Widersprüche aus den Vorgaben des Auftrag-
gebers erkennt, hat er auf diese hinzuweisen.
2.2 Für das Erbringen der Leistungen −
bei Großen Baumaßnahmen zur Aufstellung der Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) sind zu Grunde zu legen:
die bestätigte Projektunterlage (PU) vom
die Qualifizierte Bedarfsanmeldung (QBedAn) vom
bei Kleinen Baumaßnahmen zur Aufstellung der Bauunterlage KBM (BauU-KBM) sind zu Grunde zu legen:
die Bedarfsanmeldung (Muster 40 B RLBau) vom
sind zu Grunde zu legen:
und folgende Vorgaben des Auftraggebers:
− aus dem Auftrag zur Durchführung der Baumaßnahme (Planungsauftrag) der Zentrale des Staatsbetriebes
Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
− die einvernehmlichen Festlegungen der Planungsbesprechungen (schriftlich bzw. in Textform)
sowie
das baufachliche Gutachten über das Baugrundstück gemäß Abschnitt K 1 RLBau – mit Stand:
das Planungsraumbuch – mit Stand:
das Raum- und Gebäudebuch – mit Stand:
den amtlichen Lageplan – mit Stand:
das Bodengutachten – mit Stand:
die Bestandspläne des Gebäudes/ Gebäudekomplexes – mit Stand:
in digitaler Version
gemäß beigefügter Planliste
2.3 Für die weitere Bearbeitung sind bei Baumaßnahmen zu Grunde zu legen:
Die vom Auftraggeber geprüfte und anerkannte EW-Bau vom 23.06.2026
Die vom Auftraggeber aufgestellte und anerkannte BauU-KBM vom
− die einvernehmlichen Festlegungen der weiteren Planungsbesprechungen (schriftlich bzw. in Textform)
− die Vorgaben aus dem Auftrag zur Durchführung der Baumaßnahme (Bauauftrag) der Zentrale des Staatsbe-
triebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement
Abweichungen davon bedürfen der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers in Textform.
2.4 Die Planungsleistungen unterliegen
dem Baugenehmigungsverfahren
dem Zustimmungsverfahren
der Kenntnisgabe
nach den öffentlich-rechtlichen Bestimmungen des Freistaates Sachsen.
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§ 3
Behandlung von Unterlagen
3.1 Der Auftragnehmer hat sämtliche ihm vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Unterlagen unverzüglich zu sich-
ten und ihn in Textform zu unterrichten, wenn er feststellt, dass sie unvollständig oder unzutreffend sind oder ihre
Beachtung als Grundlage der Planung und Ausführung mit den Planungs- und Überwachungszielen nicht vereinbar
ist.
Der Auftragnehmer hat im Rahmen der geschuldeten Leistungen die im Geschäftsbereich des Auftraggebers vor-
gegebenen Formulare zu verwenden und entsprechend auszufüllen.
3.2 Die vom Auftragnehmer vorzulegenden Unterlagen, wie Zeichnungen, Beschreibungen einschließlich der Leis-
tungsverzeichnisse und der Berechnungen sowie die diesbezüglichen Unterlagen von Nachträgen sind dem Auf-
traggeber
digital im Projektmanagement-System PlanTeam-Space (PTS) in weiterverarbeitungsfähige Datenforma-
ten einzustellen.
digital (auf Datenträger / ) einschließlich einer Planliste (nach CAD/FM-DokuRL, Teil 0, Anlage 0-04
Planliste) zu übergeben. [soweit an anderer Stelle nicht anderes bestimmt]
Das dem Auftragnehmer übergebene Datenaustauschformular ist entsprechend zu ergänzen und bei Auftragser-
füllung dem Auftraggeber mit zu übergeben. Es dient als Kontrollinstrument der vollständigen und vertragsgerech-
ten Übergabe digitaler Pläne an den Auftraggeber.
Abweichend zu Satz 1 dieses Absatzes bzw. zur Anlage zu § 6 dieses Vertrages sind folgende Unterlagen
Endausfertigung Entwurfsunterlage / Entwurfsplanung, -fach
Genehmigungsplanung, -fach
Zwischenstände/Vergabeunterlagen, -fach
Zusammenstellung der Dokumentation, zeichnerischen Darstellungen (letzter Stand) und rechnerischen Er-
gebnisse des Objekts (Kosten, Flächen, Rauminhalte), -fach
, -fach
, -fach
zusätzlich in Papier in kopierfähiger Ausfertigung zu übergeben.
Der Auftragnehmer dokumentiert die Übereinstimmung der analog übergebenen Unterlagen mit den digital abge-
legten Unterlagen. Hierfür steht im Projektmanagement-System ein vorgefertigter XLS-Bericht zur Verfügung (Über-
einstimmungserklärung).
Für die weiteren Beteiligten (Firmen etc.) sind die Ausführungsunterlagen im erforderlichen Umfang zur Verfügung
zu stellen.
Die von den Zeichnungen angefertigten Vervielfältigungen in Papierform sind vom Auftragnehmer im nötigen Um-
fang weiter zu bearbeiten, normengerecht anzulegen, DIN-gemäß zu falten und in Ordnern vorzulegen. Die Vorga-
ben des Auftraggebers zur Erstellung von Zeichnungen [in Papierform und in digitaler Form] sowie zum Datenfor-
mat/-austausch sind einzuhalten.
§ 4
Leistungspflichten des Auftragnehmers, stufenweise Beauftragung
4.1 Allgemeine und spezifische Leistungspflichten
Die Leistungspflichten des Auftragnehmers gliedern sich in allgemeine und spezifische Leistungspflichten:
− Die allgemeinen Leistungspflichten (§ 5) sind in jeder Stufe der Beauftragung zu beachten und
zu erfüllen.
− Die spezifischen Leistungspflichten (§ 6) sind in der jeweils beauftragten Stufe zu erbringen.
4.2 Stufenweise Beauftragung
Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Leistungsstufen, die der Auftraggeber nicht nach Ziffer 4.2.1 mit Ver-
tragsabschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie gemäß Ziffer
4.2.2 abruft.
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Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne
Abschnitte der Bauaufgabe zu beschränken.
4.2.1 Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Vertragsschluss
mit der Erbringung der Leistungsstufe 1 gemäß § 6.1
mit der Erbringung der Leistungsstufe(n) 2 bis 4 gemäß § 6.2 bis 6.4
mit der Erbringung der
Diese Beauftragung ist beschränkt auf:
4.2.2 Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen
abzurufen. Der Abruf erfolgt in Textform.
Der Auftragnehmer hat den Auftraggeber zur Vermeidung von Störungen im Planungsablauf rechtzeitig auf die
Notwendigkeit des Anschlussabrufs hinzuweisen.
4.2.3 Der Auftraggeber ist berechtigt, entsprechend Ziffer 4.2.2 weitere Leistungsstufen nach § 6 im Wege der Vertragser-
weiterung abzurufen, solange keine Kündigung des Auftragnehmers nach Ziffer 4.2.4, § 14.1 AVB erfolgt ist. Soweit
dies nach dem Planungs- und Baufortschritt sachgerecht ist, ist der Auftraggeber auch befugt, die weitere Beauf-
tragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder einzelne Abschnitte der Bauaufgabe zu beschränken,
sofern es sich um abgrenzbare Teilleistungen handelt. Dabei soll eine unnötige Teilung von Leistungsstufen ver-
mieden werden.
4.2.4 Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet,
die Leistungen der weiteren Leistungsstufen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt; auf das Kün-
digungsrecht des Auftragnehmers nach § 14.1 AVB wird verwiesen. Aufgrund einer stufenweisen Beauftragung
gemäß den Regelungen in diesem Vertrag kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten.
§ 5
Allgemeine Leistungspflichten
5.1 Planungs- und Überwachungsziele
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, auf der Grundlage des § 2 seine Leistungen in allen Leistungsstufen so zu er-
bringen, dass das Bauprojekt/die Baumaßnahme gemäß den Vorgaben nach Ziffern 5.2 bis 5.4 (Planungs- und
Überwachungsziele) mangelfrei hergestellt werden kann. Bei diesen Planungs- und Überwachungszielen handelt
es sich um die für den Auftraggeber im Zeitpunkt des Vertragsschlusses wesentlichen Planungs- und Überwa-
chungsziele im Sinne des § 650p (1) BGB und damit um die vereinbarte Beschaffenheit des vom Auftragnehmer
geschuldeten Werks.
5.1.1 Leitfaden − Nachhaltiges Bauen
Die Anforderungen des Leitfadens – Nachhaltiges Bauen sind – in Abstimmung mit dem Auftraggeber − bei der
Planung und Baudurchführung zu berücksichtigen.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die mit der Zielvereinbarung vorgegebenen Quantitäts- und Qualitätsziele zur
Nachhaltigkeit und der Energieeffizienz umzusetzen [Anlagenverzeichnis Teil A – Zielvereinbarungstabelle in Ver-
bindung mit den dort benannten weiteren Unterlagen] und in Abstimmung mit dem vom Auftraggeber sowie
den/dem beauftragten Dritten/Projektsteuerer zu präzisieren, fortzuschreiben und an deren Erreichen sowie an der
Nachweisführung der Einhaltung der vorgegebenen Kriterien mitzuwirken.
Die notwendigen fachspezifischen Nachweise, Bewertungen und Daten der Liegenschaften sind dem Auftraggeber
bzw. dem von ihm beauftragten Dritten/Projektsteuerer zur Verfügung zu stellen.
Die in diesem Zusammenhang vom Auftragnehmer ggf. darüber hinaus zu erbringenden Besonderen Leistungen
ergeben sich aus der / den Anlage(n) zu § 6.
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5.2 Quantitäten/Qualitäten
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die vom Auftraggeber in der PU in der QBedAn in der Bedarfsanmel-
dung in der vorliegenden geprüften EW-Bau vom 23.06.2026 vorgegebenen Quantitäts- und Qualitätsziele um-
zusetzen. Diese hat der Auftragnehmer für die Grundflächen und Bauteile nach Kostenkennwerten (Euro/Bezugs-
einheit) zu belegen und bei Bedarf in Abstimmung mit dem Auftraggeber zu präzisieren. Die vom Auftraggeber
vorgegebenen Quantitäten (NUF, BGF, GF, NE) sind vom Auftragnehmer als Teil der Planung in Form einer Be-
rechnung nachzuweisen.
Die Vorgaben dieser genehmigten Unterlagen sind verbindlich; Abweichungen bedürfen der vorherigen Zustim-
mung des Auftraggebers in Textform.
5.3 Kosten
5.3.1 Der Auftragnehmer hat seine Leistungen so zu erbringen, dass
die in der EW-Bau / BauU-KBM festzulegende Kostenobergrenze (ermittelte Gesamtbaukosten zum Zeitpunkt
der Aufstellung) für die Baumaßnahme nicht überschritten wird.
die in der anerkannten EW-Bau / bestätigten BauU-KBM vom 23.06.2026 2
in der vom
festgelegte Kostenobergrenze – für das Bauprojekt/die Baumaßnahme in Höhe von 6.340.334,00 EUR
brutto netto nicht überschritten wird.
Die Kosten der Kostenobergrenze umfassen die Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN 276 −
in der Fassung 2018-12 einschließlich Umsatzsteuer ohne Umsatzsteuer, soweit diese Kostengruppen in der
jeweiligen Bauunterlage erfasst sind.
Der Auftragnehmer übernimmt damit keine Kostengarantie.
5.3.2 Unabhängig von der Beachtung der Planungs- und Überwachungsziele hat der Auftragnehmer bei allen Leistungen
die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit nicht nur in Bezug auf die Baukosten, sondern auch im
Hinblick auf den Betrieb des Gebäudes zu beachten. Unter Wahrung der Vorgaben des Auftraggebers sind die
künftigen Bau- und Nutzungskosten möglichst gering zu halten; Baukosten dürfen nicht mit der Folge eingespart
werden, dass die Einsparungen durch absehbare höhere Nutzungskosten (insbesondere Betriebs- und Instandset-
zungskosten) unverhältnismäßig gemindert werden.
5.3.3 Im Rahmen der fortlaufenden Kostensteuerung und Kostenkontrolle ist der Auftragnehmer verpflichtet, die Kosten
bis zum Abschluss der Entwurfsplanung in der Gliederung gemäß DIN 276: Fassung 2018-12 und ab der Ausfüh-
rungsplanung parallel auch nach Vergabeeinheiten/vergabeorientierten Kostenkontrolleinheiten (KKE), zu erfassen
und kontinuierlich fortzuschreiben.
Mit Beginn der Vorbereitung der Vergabe ist die Kostensteuerung und -kontrolle dann ausschließlich nach Verga-
beeinheiten in vergabeorientierten Kostenkontrolleinheiten (KKE) fortzuführen.
Der Auftragnehmer führt die laufende Kostenkontrolle elektronisch, nach den Vorgaben des Auftraggebers zu In-
halt, Form und Austauschformat durch und meldet regelmäßig bzw. auf Verlangen des Auftraggebers den aktuellen
Kosten-, Leistungs- und Zahlungsstand der beauftragten Leistungen sowie die prognostizierte Abrechnungshöhe.
5.3.4 Der Auftragnehmer hat den Auftraggeber fortlaufend zu Kostenrisiken zu beraten. Er hat geeignete Maßnahmen
zur Reduzierung, Vermeidung, Überwälzung und Steuerung von Kostenrisiken aufzuzeigen. Kostenrisiken sind in
der Kostenermittlung gesondert beziffert auszuweisen und nach den Vorgaben des Auftraggebers zu Inhalt,
Form und Austauschformat darzustellen. Bezifferte Kostenrisiken stellen keine anrechenbaren Kosten dar. Reali-
siert sich ein Kostenrisiko nach Vertragsschluss und sind dadurch die Planungs- und Überwachungsziele ein-
schließlich der Kostenobergrenze nicht mehr einzuhalten, ist nach Ziffer 5.5 vorzugehen.
2 bei einer Beauftragung ab Leistungsstufe 2.
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5.4 Termine
5.4.1 Der Auftragnehmer hat seine Leistungen so zu erbringen, dass folgende Termine eingehalten werden können:
Baubeginn: 10/2027
Fertigstellungstermin: 06/2030
Beginn der Inbetriebnahmephase:
Übergabetermin nach Abschnitt H RLBau:
5.4.2 Auf der Grundlage der Termine gemäß Ziffer 5.4.1 erarbeitet
der Auftraggeber oder der von ihm beauftragte Dritte
der Auftragnehmer
in Abstimmung mit seinem Vertragspartner unverzüglich nach Vertragsschluss einen Zeit- und Ablaufplan betref-
fend Planung, Vergabe und Ausführung. In Abstimmung mit dem Auftraggeber wird der Auftragnehmer diesen Ter-
minplan in regelmäßigen Abständen überprüfen und, soweit sich die Projektumstände geändert haben, fortschrei-
ben bzw. an dessen Fortschreibung mitwirken.
5.4.3 Für die Leistungen des Auftragnehmers werden die nachfolgenden Vertragstermine bzw. -fristen vorgegeben:
Für die komplette Erbringung der folgenden Leistungen gemäß der/den Anlage(n) zu § 6 gelten die folgenden Ter-
mine oder Leistungszeiträume:
Leistungen Datum Leistungszeitraum
Vorlage der EW-Bau / BauU-KBM am Wochen
sämtliche Leistungen der Leistungsstufe 1 – am Wochen, ab
Anlage zu § 6:
sämtliche Leistungen der Leistungsstufe 2 – am 01/2027 bis 05/2027 Wochen, ab
Anlage zu § 6:
die Vorlage der Ausschreibungsunterlagen – ab 05/2027 Wochen, ab
für
Erstellen einer Baubestandsliste für Bewirt- 8 Monate vor Übergabeter-
schaftungsaufgaben (LPH 8) min nach Abschnitt H
RLBau
RGB-Sachdatenerfassung nach CAD/FM-Do- mit Übergabetermin nach
kuRL (LPH 8) Abschnitt H RLBau
Erstellen bzw. Aktualisieren der Bestandspläne mit Übergabetermin nach
nach CAD/FM-DokuRL (Gebäude) (LPH 8) Abschnitt H RLBau
Baubestandsvermessung nach CAD/FM-Do- mit Übergabetermin nach
kuRL (Außenanlagen) (LPH 8) Abschnitt H RLBau
Baubeginn am 10/2027 Wochen, ab
Bauende am 06/2030 Wochen, ab
5.5 Einhaltung der Planungs- und Überwachungsziele
5.5.1 Der Auftragnehmer hat die Einhaltung der Planungs- und Überwachungsziele laufend zu überprüfen und den Auf-
traggeber unverzüglich in Textform und begründet darauf hinzuweisen, soweit für ihn eine Gefährdung der Pla-
nungs- und Überwachungsziele erkennbar wird. Er hat die aus seiner Sicht möglichen Handlungsvarianten zur
Gewährleistung der Einhaltung der Planungs- und Überwachungsziele und dabei insbesondere der Kostenober-
grenze darzulegen.
5.5.2 Weist der Auftragnehmer mit dem ihm nach Ziffer 5.5.1 obliegenden Hinweis nach, dass eine Beeinträchtigung der
Planungs- und Überwachungsziele auf von ihm nicht zu vertretenden, insbesondere äußeren Umständen beruht,
wie einem für ihn bei Vertragsschluss nicht erkennbaren Zielkonflikt, einer Anordnung des Auftraggebers, Baupreis-
steigerungen, den Beiträgen anderer an der Planung fachlich Beteiligter, geänderten technischen Regeln, unver-
meidbaren behördlichen Anordnungen, der Realisierung von unvermeidbaren Baugrund- oder Bestandsrisiken und
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dergleichen, obliegt es dem Auftraggeber, die Planungs- und Überwachungsziele nach Ziffer 5.7 anzupassen. Sind
zu deren Umsetzung wiederholte oder geänderte Leistungen erforderlich, gilt § 10.10. Lässt der Auftraggeber die
Planungs- und Überwachungsziele unverändert und hat der Auftragnehmer seine weiteren, auf die ordnungsge-
mäße Vertragserfüllung gerichteten Pflichten erfüllt, haftet der Auftragnehmer insoweit nicht für die berechtigt an-
gezeigte, unvermeidbare Beeinträchtigung der Planungs- und Überwachungsziele.
5.5.3 Billigt der Auftraggeber Planungsergebnisse des Auftragnehmers im Rahmen einer Leistungsstufe für die weitere
Bearbeitung, ist der Auftragnehmer verpflichtet, seine weiterführenden Arbeiten auf den darin enthaltenen gestal-
terischen, wirtschaftlichen und funktionalen Anforderungen aufzubauen. Die Billigung von Planungsergebnissen
durch den Auftraggeber befreit den Auftragnehmer jedoch nicht von seiner Verantwortung für die Einhaltung der
Kostenobergrenze, vertragsgerechte Qualität seiner Planungen und die Mangelfreiheit der sie realisierenden Bau-
leistungen. Sie stellt auch keine Teilabnahme dar.
5.5.4 Die Verantwortung des Auftragnehmers für die Erreichung der Planungs- und Überwachungsziele bleibt durch die
Beauftragung eines Projektsteuerers unberührt.
5.6 Besprechungen
5.6.1 Der Auftragnehmer ist verpflichtet, auf Einladung des Auftraggebers an projektbezogenen Besprechungen teilzu-
nehmen und an Verhandlungen mit Behörden mitzuwirken. Diese Termine sind rechtzeitig abzustimmen. Die Be-
sprechungen sind durch rechtzeitige Übersendung von Unterlagen durch den Auftragnehmer zu unterstützen.
Der Auftragnehmer fertigt über die Besprechungen und Verhandlungen unverzüglich Niederschriften an und
legt sie dem Auftraggeber zur Genehmigung vor.
5.6.2 Der Auftragnehmer fertigt über die von ihm geführten Planungs- und Baubesprechungen Niederschriften. Diese
legt er dem Auftraggeber zur Kenntnis vor.
5.7 Leistungsänderungen
5.7.1 Begehrt der Auftraggeber gegenüber dem Auftragnehmer eine Änderung des vereinbarten Werkerfolgs oder eine
Änderung, die zur Erreichung des vereinbarten Werkerfolgs notwendig ist, ist der Auftragnehmer verpflichtet, dem
Auftraggeber unverzüglich ein Angebot über die Mehr- oder Mindervergütung vorzulegen, bei einer Änderung des
vereinbarten Werkerfolgs jedoch nur, soweit ihm die Ausführung der Änderung zumutbar ist. Aus dem Angebot des
Auftragnehmers müssen sich Art und Umfang der geänderten oder zusätzlichen Leistungen sowie die geänderte
oder zusätzliche Vergütung, die nach Maßgabe der Regelungen in § 10.10 zu ermitteln ist, ergeben.
5.7.2 Die Parteien streben Einvernehmen über die Änderung und die infolge der Änderung zu leistende Mehr- oder Min-
dervergütung an.
5.7.3 Erzielen die Parteien binnen angemessener Frist, spätestens nach 30 Kalendertagen nach Zugang des Änderungs-
begehrens beim Auftragnehmer, keine Einigung nach Ziffer 5.7.2, kann der Auftraggeber die Änderung in Textform
anordnen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, der Anordnung nachzukommen, bei einer Änderung des vereinbarten
Werkerfolgs aber nur, soweit ihm die Ausführung zumutbar ist.
5.7.4 Dem Auftraggeber steht ein Anordnungsrecht ohne Einhaltung einer Frist zu, soweit
(a) der Auftragnehmer ein Angebot nach Ziffer 5.7.1 nicht rechtzeitig vorgelegt hat oder
(b) nach Vorlage des Angebots eine Einigung nach Ziffer 5.7.3 endgültig gescheitert ist oder
(c) die Ausführung der Änderung vor Ablauf der Verhandlungsfrist unter Abwägung der beiderseitigen Interes-
sen dem Auftragnehmer zumutbar ist. Die Ausführung vor Ablauf der Verhandlungsfrist ist dem Auftragneh-
mer in der Regel zumutbar, soweit ohne eine sofortige Anordnung einer notwendigen Änderung zur Errei-
chung des vereinbarten Werkerfolges die Bau-, Planungs- oder Projektabläufe nicht nur unwesentlich be-
einträchtigt werden, insbesondere Gefahr im Verzug ist.
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5.7.5 Macht der Auftragnehmer betriebsinterne Vorgänge für die Unzumutbarkeit der Änderung oder der Ausführung
geltend, trifft ihn dafür die Beweislast.
5.8 Koordination
Der Auftragnehmer hat die fachlich Beteiligten in jeder Leistungsstufe zeitlich und sachlich so zu koordinieren und
ihre Beiträge rechtzeitig und ordnungsgemäß zu integrieren, dass die vereinbarten Planungs- und Überwachungs-
ziele eingehalten werden.
§ 6
Spezifische Leistungspflichten
Die spezifischen Leistungspflichten des Auftragnehmers umfassen die in der/den Anlage(n) zu § 6 enthaltenen
Leistungen und gliedern sich in folgende Leistungsstufen:
6.1 Leistungsstufe 1
Die Leistungsstufe 1 umfasst
für die Erarbeitung der EW-Bau nach Abschnitt E 3 RLBau –
alle in der/den Anlage(n) zu § 6 zu dieser Leistungsstufe gekennzeichneten Leistungen.
Dem Auftraggeber obliegt im Rahmen des Genehmigungsverfahrens die Federführung für −
das Führen von Verhandlungen mit den Behörden über die Genehmigungsfähigkeit
das Einreichen dieser Unterlagen einschließlich der noch notwendigen Verhandlungen mit Behörden
6.2 Leistungsstufe 2 – Ausführungsplanung
Die Leistungsstufe 2 umfasst alle in der/den Anlage(n) zu § 6 zu dieser Leistungsstufe gekennzeichneten Leistun-
gen.
6.3 Leistungsstufe 3 – Leistungen für die Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe
Die Leistungsstufe 3 umfasst alle in der/den Anlage(n) zu § 6 zu dieser Leistungsstufe gekennzeichneten Leistun-
gen.
6.3.1 Der Auftraggeber erbringt im Rahmen der Vergabe folgende Leistungen:
− Zusammenstellen und Versenden der Vergabe- und Vertragsunterlagen für alle Leistungsbereiche, ein-
schließlich Führen der Bewerber- und Bieterliste,
− Auskunftserteilung gegenüber Bewerbern und Bietern,
− Einholen von Angeboten,
− Durchsicht und Nachrechnen der Angebote, einschließlich Aufstellen des Preisspiegels,
− Führung von Aufklärungsgesprächen mit Bietern,
− Auftragserteilung,
−
6.3.2 Zu den Leistungen des Auftragnehmers gehören:
− das Vorbereiten von Bietergesprächen,
− die Eignungsprüfung der Bieter,
− das Einholen, Prüfen und Werten von Nachtragsangeboten,
− das Prüfen und Werten von Nebenangeboten (ohne Auswirkungen auf die abgestimmte Planung)
mit Einbeziehung in den Vergabevorschlag.
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Die Durchführung der technischen und wirtschaftlichen Prüfung der Angebote ist im Vergabevorschlag zu doku- mentieren und zusätzlich in der „Anlage zur technischen und wirtschaftlichen Prüfung“ zu vermerken.3
Die geprüften und gewerteten Angebote sind einschließlich des Vergabevorschlages spätestens 10 Kalendertage
nach Eingang der Angebote beim Auftragnehmer dem Auftraggeber vorzulegen.
Hinsichtlich der Wertung der Angebote wird neben den Regelungen des 1. bzw. 2 Abschnitts der VOB/A insbeson-
dere auf die Einhaltung und Beachtung der einzelnen Wertungsstufen gemäß den Richtlinien zu 321 des Vergabe-
und Vertragshandbuches für die Baumaßnahmen des Bundes (VHB) verwiesen.
Nachtragsangebote sind - sofern prüfbar - unverzüglich nach Zugang spätestens aber innerhalb von 7 Kalender-
tagen zu prüfen. Anderenfalls ist deren fehlende Prüffähigkeit mit schriftlicher Begründung zu dokumentieren.
Bei sämtlichen Nachtragsvereinbarungen ist jeweils der Nachtragsverursacher / Grund der Änderung bzw. der zu-
sätzlichen Leistungen vom Auftragnehmer im detaillierten Prüfungsvermerk anzugeben. Unberechtigte Forderun-
gen der ausführenden Unternehmen sind unverzüglich dem Auftraggeber unter Benennung der Abweisungsgründe
anzuzeigen.
| Die Durchführung der Prüfung der Einheitspreise und der Gesamtpreise ist im Prüfungsvermerk zum Nachtragsan- | |||
|---|---|---|---|
| gebot zu dokumentieren. Die rechnerische, technische und wirtschaftliche Prüfung des Nachtragsangebotes ist mit | |||
| folgender Prüfbemerkung festzustellen: | |||
| „rechnerisch, technisch, wirtschaftlich geprüft und festgestellt auf Euro .......................... | |||
| Die Bedingungen des § 2 VOB/B und des Hauptauftrages einschließlich etwaiger Nachlässe sind erfüllt.“ | |||
| Im Fall einer erforderlichen Korrektur eines Nachtragsangebotes erfolgt die Prüfbemerkung | |||
| „Nachfolgende Nachtragspositionen wurden abweichend geprüft: [Aufzählung der Positionen mit Abweichun- | |||
| gen]“, | |||
| ggf. auf einer gesonderten Anlage. |
Auf die Hinweise bzw. Richtlinien zu 521 bis 523 des Vergabe- und Vertragshandbuches für die Baumaßnahmen
des Bundes (VHB) sowie den Leitfaden zur Vergütung bei Nachträgen (510 VHB) wird verwiesen.
Im Einzelfall können durch den Auftraggeber kürzere Bearbeitungsfristen festgelegt werden.
6.4 Leistungsstufe 4 – Objektüberwachung und Dokumentation
Die Leistungsstufe 4 umfasst alle in der/den Anlage(n) zu § 6 zu dieser Leistungsstufe gekennzeichneten Leistun-
gen.
6.4.1 Die Überwachungstätigkeit ist so auszuüben, dass die Bauleistungen von Bauunternehmen mangelfrei und ver-
tragsgerecht ausgeführt werden. Insbesondere die schadensgeneigten Bauleistungen und solche Arbeiten, deren
Ergebnisse durch die nachfolgende Bautätigkeit nicht mehr zugänglich sind, sind durch Inaugenscheinnahme sorg-
fältig zu kontrollieren.
Der Auftragnehmer hat seine für die Bauausführung erforderlichen Leistungen so zu erbringen, dass der mit den
ausführenden Firmen und dem Auftraggeber vereinbarte Bauablauf störungsfrei verläuft.
6.4.2 Eingehende Rechnungen sind mit Eingangsvermerk zu erfassen und unverzüglich auf ihre Prüffähigkeit zu prüfen
und wenn prüffähig,
sachlich und rechnerisch
fachtechnisch und rechnerisch
zu prüfen und mit den entsprechenden Feststellungsvermerken festzustellen. Nicht prüffähige Rechnungen sind
unverzüglich mit entsprechender Begründung zurück zu geben.
Bei der Behandlung der Rechnungen und der diese begründenden Unterlagen sind einschlägigen Regelungen des
Vergabehandbuches (VHB), des Abschnitts J RLBau und die für den Freistaat Sachsen geltenden haushaltsrecht-
lichen Vorschriften zu beachten.
3 Eine elektronisch ausfüllbare Fassung der Anlage ist im Internet unter www.sib.sachsen.de/Öffentliche Ausschreibun- gen/Formblätter eingestellt.
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Vertrags-Nr.: 26D710006
Der Auftragnehmer hat mit Unterzeichnung des Vermerks „fachtechnisch und rechnerisch richtig“ die fachtechni-
sche und rechnerische Richtigkeit auf der Rechnung zu bescheinigen und übernimmt, auch in den Fällen, in denen
diese Bescheinigung durch seinen Erfüllungsgehilfen ausgestellt werden, damit die Verantwortung dafür, dass
− die in der Rechnung, ihren Anlagen und den begründenden Unterlagen enthaltenen, für die Zahlung
maßgebenden Angaben richtig sind,
− nach den geltenden Vorschriften und nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit verfahren worden
ist,
− die Lieferung oder Leistung als solche und auch die Art, die Güte und der Umfang ihrer Ausführung
geboten war,
− die Lieferung oder Leistung entsprechend der zugrunde liegenden Vereinbarung oder Bestellung
sachgemäß, fachgerecht und vollständig ausgeführt worden ist,
− Abschlagszahlungen und Vorauszahlungen (Vorleistungen) vollständig und richtig berücksichtigt wor-
den sind,
− dass der anzunehmende oder auszuzahlende Betrag sowie alle auf Berechnungen beruhenden An-
gaben, ihren Anlagen und den begründenden Unterlagen richtig sind,
− die den Berechnungen zugrunde liegenden Ansätze, wie Maße und Mengen, Einzelansätze in Auf-
maßen, Abrechnungszeichnungen, Mengenberechnungen, Stundenlohnzetteln, Lieferscheinen und
dgl. richtig sind.
Der Vermerk ist mit Datum zu versehen. Nicht zutreffende Angaben in den Rechnungen und begründenden Unter-
lagen sind mit grüner Farbe zu berichtigen. Berichtigungen sind so auszuführen, dass die ursprünglichen Angaben
lesbar bleiben.
Sind die Endbeträge durch den Auftragnehmer zu korrigieren, so ist der vorstehende Vermerk um den Zusatz "mit
... EUR ... Ct" zu erweitern.
Die Prüfung von Mengenberechnungen und Abrechnungszeichnungen ist mit folgendem Stempel in grüner
Farbe wie folgt zu dokumentieren:
In allen Teilen geprüft und mit den aus der
Mengenberechnung (Abrechnungszeichnung)
ersichtlichen Änderungen für richtig befunden.
……………….. ……………………..
(Ort und Datum) (Unterschrift)
(zzgl. Firmenstempel)
Die Prüfung von Rechnungen ist mit folgendem Stempel in grüner Farbe wie folgt zu dokumentieren:
fachtechnisch und rechnerisch richtig
mit EUR …………………Ct………
……………….. ……………………..
(Ort und Datum) (Unterschrift)
(zzgl. Firmenstempel)
6.4.3 Der Auftragnehmer hat bei der Vorlage von Rechnungen der ausführenden Unternehmen beim Auftraggeber fol-
gende Fristen einzuhalten:
− Abschlagsrechnungen: 8 Kalendertage
− Teil-/Schlussrechnungen: 11 Kalendertage
− Skontorechnungen: 5 Kalendertage
6.4.4 Der mit der Objektüberwachung Beauftragte hat während der Bauzeit zum Nachweis aller Leistungen – ausgenom-
men solcher, die durch fachlich Beteiligte überwacht werden – die Ausführungszeichnungen entsprechend der tat-
sächlichen Ausführung während der Objektausführung fortzuschreiben bzw. ihre Fortschreibung durch die jeweili-
gen Ausführungsplanenden zu veranlassen.
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Vertrags-Nr.: 26D710006
6.5 Leistungsstufe 5 – Objektbetreuung
Die Leistungsstufe 5 umfasst alle in der/den Anlage(n) zu § 6 zu dieser Leistungsstufe gekennzeichneten Leistun-
gen.
§ 7
Fachlich Beteiligte
7.1 Die für die Erbringung der übrigen Planungs- und Überwachungs- sowie der Beratungs- und Gutachterleistungen
vorgesehenen Unternehmen (fachlich Beteiligte) ergeben sich aus der als Anlage zu § 7 beigefügten Liste. Ände-
rungen und Ergänzungen zu dieser Liste wird der Auftraggeber zeitnah dem Auftragnehmer mitteilen.
7.2 Das Projekt wird unter Beteiligung eines Projektsteuerers durchgeführt.
Der Projektsteuerer ist im Rahmen des mit ihm abgeschlossenen Vertrages bevollmächtigt, die Rechte des
Auftraggebers zur Realisierung der Planungs- und Überwachungsziele gegenüber dem Auftragnehmer und den
Fachplanern wahrzunehmen.
§ 8
Personaleinsatz des Auftragnehmers
8.1 Als fachlich Verantwortliche für die Erbringung der vertraglichen Leistungen werden benannt
(Name, Qualifikation):
für Leistungsstufe 1 −
für Leistungsstufe 2 −
für Leistungsstufe 3 −
für Leistungsstufe 4 −
für Leistungsstufe 5 −
siehe Anlage zu § 8
Der für die Leistungsstufe 4 Benannte ist berechtigt, die nach § 6.4.2 und Anlage zu § 6, Leistungsstufe 4 auszu-
stellenden Bescheinigungen für den Auftragnehmer zu vollziehen.
8.2 Durchgängiger Mitarbeitereinsatz
Der Auftragnehmer hat darauf hinzuwirken, dass die benannten Mitarbeiter über die gesamte Vertragsdauer bzw.
während der jeweiligen Leistungsstufe eingesetzt werden.
§ 9
Baustellenbüro
9.1 Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, an der Baustelle ein Baustellenbüro zu unterhalten. Er hat ausrei-
chende Kontrollen vorzunehmen, deren Häufigkeit sich nach ihrer Notwendigkeit und nach dem Fortgang der
Arbeiten richtet, mindestens aber an 1 Tag/en pro Woche.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, ab der Leistungsstufe 4 bis zur Fertigstellung des Bauprojektes/der Bau-
maßnahme ein Baustellenbüro auf oder in unmittelbarer Nähe der Liegenschaft ausreichend zu besetzen.
Der Auftragnehmer hat durch mindestens fachlich geeignete Mitarbeiter während des Betriebs der
Baustelle im Baustellenbüro präsent zu sein.
9.2 Kostentragung
Die Räume für das Baustellenbüro werden dem Auftragnehmer vom Auftraggeber – ohne Einrichtung – kos-
tenfrei zur Verfügung gestellt.
Die Räume für das Baustellenbüro werden dem Auftragnehmer mit folgenden Einrichtungen kostenfrei be-
reitgestellt:
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Vertrags-Nr.: 26D710006
Die Betriebskosten trägt der Auftragnehmer.
Der Auftragnehmer beschafft sich das Baustellenbüro selbst, inklusive der erforderlichen Einrichtung auf ei-
gene Kosten.
§ 10
Honorar
Die Ermittlung der Vergütung richtet sich nach der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieur-
leistungen (HOAI) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Juli 2013 (BGBl. I S. 2276) zuletzt geändert durch
die Erste Verordnung zur Änderung der HOAI vom 2. Dezember 2020 (BGBl. I S.2636), insbesondere nach Teil 1
Allgemeine Vorschriften (§§ 1-16 HOAI und nach Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume
(§§ 33-37 HOAI) sowie nach dem in diesem Vertrag vereinbarten Zu- oder Abschlag (siehe Ziffer 10.7).
Der Auftragnehmer erhält für seine Leistungen ein Honorar, das wie folgt vereinbart wird:
10.1 Anrechenbare Kosten
Die anrechenbaren Kosten nach § 4 in Verbindung mit § 33 und ggf. § 37 (1) HOAI werden für die Leistungen nach
§ 6.1 bis § 6.5 auf der Grundlage der mangelfreien Kostenberechnung
zur Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) zur Entwurfsplanung
gemäß DIN 276 in der Fassung 2018-12 ohne Umsatzsteuer ermittelt.
Solange die Kostenberechnung nicht vorliegt, ist die –
Kostenermittlung zur qualitätsgesicherten und bestätigten Bedarfsanmeldung
ohne Umsatzsteuer, zugrunde zu legen.
Für folgende vergleichbare Gebäude gemäß § 11 (2) HOAI wird das Honorar nach der Summe der anrechen-
baren Kosten berechnet:
mitzuverarbeitende Bausubstanz (mvB)
Die anrechenbaren Kosten der mitzuverarbeitenden Bausubstanz (mvB) werden nach der Formel berech-
net:
aKmvB = M x W x WF x LF
aKmvB - anrechenbare Kosten mitzuverarbeitende Bausubstanz
M - Menge der mitzuverarbeitenden Bausubstanz (m, m², m³, Stück)
W - Wert (ortsüblicher funktionsbezogener Wert in Euro)
WF - Wertfaktor (< 1,0)
LF - Leistungsfaktor (<1,0)
| Gebäude / Innenräume | mvB – in EUR netto |
|---|---|
| --- | --- EUR |
| --- | --- EUR |
| --- | --- EUR |
10.2 Honorarzonen
Folgende Honorarzonen werden der Honorarermittlung zugrunde gelegt:
| Gebäude / Innenräume | Honorarzone |
|---|---|
| Landesschule für Hörgeschädigte "Samuel-Heinicke-Schule" Brandschutz- und sicherheitstechnische Erstüchtigung | III |
| --- | --- |
| --- | --- |
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Vertrags-Nr.: 26D710006
10.3 Honorarsatz
Grundlage für die Honorarberechnung ist die Anlage Honorartafel SIB.
Grundlage für die Honorarberechnung ist der Basishonorarsatz der Honorartafel nach § 35 (1) HOAI, zuzüg-
lich v. H. der Differenz zum oberen Honorarsatz für Gebäude/Innenräume:
.
10.4 Vom-Hundert-Sätze
Die Bewertung der Grundleistungen ergibt sich aus den in der/den Anlage(n) zu § 6 vereinbarten v.H.-Sätzen.
10.5 Honorarzuschläge
Folgende Honorarzuschläge werden vereinbart:
Für Umbauten und Modernisierungen wird das Honorar aller Leistungsstufen gemäß § 36 HOAI wie folgt
erhöht:
| Gebäude / Innenräume | v.H.-Satz |
|---|---|
| Landesschule für Hörgeschädigte "Samuel- Heinicke-Schule" Brandschutz- und sicherheitstechnische Erstüchtigung | 20,00 |
| --- | --- |
| --- | --- |
Für Instandhaltungen/Instandsetzungen wird das Honorar für die Leistungsstufe 4 gemäß § 12 HOAI wie folgt
erhöht:
| Gebäude / Innenräume | v.H.-Satz |
|---|---|
| --- | --- |
| --- | --- |
| --- | --- |
Für Umbauten und Modernisierungen wird kein Honorarzuschlag vereinbart.
10.6 Mehrere Gebäude gemäß § 11 (3) bis (4) HOAI (Wiederholungsbauten):
10.7 Auf das Gesamthonorar der Grundleistungen gem. Ziffer 10.1 bis 10.5 wird ein Zu- oder Abschlag vereinbart4:
| Gebäude / Innenräume | zuzüglich / abzüglich (+) v.H / (−) v.H. (in %) |
|---|---|
| Landesschule für Hörgeschädigte "Samuel- Heinicke-Schule" Brandschutz- und sicherheitstechnische Erstüchtigung | siehe Anlage zu §10: Einzelpreise / Honorarange- bot |
| --- | --- |
| --- | --- |
10.8.1 Unterschreitung der Eingangstafelwerte der anrechenbaren Kosten
Unterschreiten die anrechenbaren Kosten nach § 33 HOAI die Eingangstafelwerte des § 35 (1) HOAI), werden die
Leistungen wie folgt vergütet:
nach Zeitaufwand zum Nachweis – gemäß § 10.10.2 des Vertrages und § 10.3 AVB
4 Die Honorartafeln der HOAI weisen Orientierungswerte aus (§ 2a (1) HOAI). Es kann auch ein von den Honorartafeln abwei- chendes, höheres oder niedrigeres Honorar vereinbart werden (§ 7 (2) HOAI).
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Vertrags-Nr.: 26D710006
10.8.2 Überschreitung des maximalen Tafelwertes der anrechenbaren Kosten
Überschreiten die anrechenbaren Kosten nach § 33 HOAI die Tafelwerte des § 35 (1) HOAI, werden die Leistungen
wie folgt vergütet:
nach den Honorartafelwerten gemäß Anlage erweiterte RifT-Tabelle
10.9 Besondere Leistungen
Die Besonderen Leistungen werden pauschal oder zum Nachweis (bei Stundenhonorar nach vereinbartem Stun-
densatz nach Ziffer 10.10.2) oder mit den v.H.-Sätzen bezogen auf das Honorar nach § 10.3
gemäß der/den Anlage(n) zu § 6 des Vertrages
gemäß Anlage zu § 10 Zusammenstellung der Einzelpreise / Honorarangebot
vergütet.
10.9.1 Die Leistungen zur Erstellung bzw. zur Aktualisierung der Bestandspläne gemäß Anlage zu § 6 werden wie folgt
vergütet:
Voraussichtliche Vergütung:
19.379 m² BGF x gemäß Anlage zu § 10 Zusammenstellung der Einzelpreise / Honorarangebot Euro / m²
= Euro
- 19 % MwSt. = Euro
Euro
============
Der Nettomaximalwert pro m² Brutto-Grundfläche (BGF) beträgt Euro.
Für die Berechnung der Vergütung wird nur die maßgebliche BGF zu Grunde gelegt.
10.9.2 Die Leistungen zur Erstellung bzw. zur Aktualisierung des Raum- und Gebäudebuches gemäß Anlage zu § 6 wer-
den wie folgt vergütet:
Voraussichtliche Vergütung:
m² BGF x Euro / m² = Euro
- 19 % MwSt. = Euro
Euro
============
Der Nettomaximalwert pro m² Brutto-Grundfläche (BGF) beträgt Euro.
Für die Berechnung der Vergütung wird nur die maßgebliche BGF zu Grunde gelegt.
10.9.3 Die Leistungen zur Aktualisierung der Bestandspläne und des Raum- und Gebäudebuches mit dem stepIN RGB 2.0
- Excel-Erfassungsmodul gemäß Anlage zu § 6 werden wie folgt vergütet:
Voraussichtliche Vergütung:
m² BGF x Euro / m² = Euro
- 19 % MwSt. = Euro
Euro
============
Der Nettomaximalwert pro m² Brutto-Grundfläche (BGF) beträgt Euro.
Für die Berechnung der Vergütung wird nur die maßgebliche BGF zu Grunde gelegt.
10.10 Honorar bei Leistungsänderungen
Begehrt der Auftraggeber geänderte Leistungen im Sinne von § 5.7 oder ordnet der Auftraggeber solche Leistungen
an, so erfolgt eine Anpassung der Vergütung des Auftragnehmers gemäß den folgenden Festlegungen:
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Vertrags-Nr.: 26D710006
10.10.1 Die Anpassung der Vergütung für Grundleistungen richtet sich nach § 10 HOAI. Soweit gemäß Ziffer 10.7 dieses
Vertrags ein Zu- oder Abschlag vereinbart wurde, ist dieser zu berücksichtigen. Im Übrigen gelten § 650c (1) und
(2) BGB entsprechend.
10.10.2 Stimmt der Auftraggeber alternativ einer aufwandsbezogenen Abrechnung in Textform zu und erfordern die zu
ändernden oder geänderten Leistungen im Verhältnis zu den beauftragten Leistungen einen erhöhten Aufwand,
erhält der Auftragnehmer ein zusätzliches Honorar in Verbindung mit § 10.3 AVB unter Zugrundelegung
folgender Stundensätze
− für Projektleiter EUR netto / Stunde
− für Mitarbeiter: Ingenieure, Bautechniker
und sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation EUR netto / Stunde
− für technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter
mit vergleichbarer Qualifikation, die technische oder
wirtschaftliche Aufgaben erfüllen EUR netto / Stunde
der Stundensätze gemäß Anlage zu § 10 Zusammenstellung der Einzelpreise / Honorarangebot.
Allgemeine Bürokosten/Sekretariatskosten sind in den v. g. Stundensätzen enthalten, Zuschläge werden nicht ver-
gütet.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, den Auftraggeber vor der Ausführung von Leistungen darauf hinzuweisen, dass
es sich seiner Meinung nach um zusätzlich zu honorierende Leistungen nach dieser Vorschrift handelt, den voraus-
sichtlichen Zeitaufwand zu benennen und die Entscheidung des Auftraggebers über die Anordnung entsprechender
Leistungen abzuwarten. Soweit der Zeitaufwand hinreichend abschätzbar ist, hat der Auftragnehmer dem Auftrag-
geber auf dessen Verlangen ein Pauschalhonorar anzubieten.
Werden vom Projektleiter Leistungen erbracht, welche Mitarbeiterleistungen (Ingenieur, Bautechniker oder ver-
gleichbar) sind, wird nur der diesen Leistungen entsprechende Stundensatz gezahlt; dies gilt analog für die vom
Projektleiter und/oder von Mitarbeitern erbrachten Zeichner-/sonstigen Mitarbeiterleistungen. Es wird nur die reine
Arbeitszeit (ohne Wegezeiten, Fahrtzeiten, Arbeitspausen und dgl.) vergütet.
Über die geleisteten Stunden ist vom Auftragnehmer ein Nachweis zu führen. Dieser muss mindestens die Tätigkeit
im Einzelnen, d. h. zumindest nach Zeit, Datum und Anzahl der Stunden, Personen, Qualifikation und Tätigkeits-
inhalten sowie den maßgeblichen Stundensatz und die Vertragsnummer aufführen.
10.11 Sonstige/Weitere Vergütungsvereinbarungen:
Das Preisgeld in Höhe von Euro (netto) wird auf das Honorar der Leistungsstufe 1 angerechnet.
Auf die Abrechnungssumme des Vertrages wird ein Preisnachlass ohne Bedingung vereinbart, in Höhe von
„gemäß Anlage zu § 10: Zusammenstellung der Einzelpreise / Honorarangebot“.
§ 11
Nebenkosten
11.1 Erstattung von Nebenkosten
Die Nebenkosten nach § 14 HOAI werden −
nicht erstattet.
pauschal mit v.H. / gemäß Anlage zu § 10: Zusammenstellung der Einzelpreise/ Honorar-
angebot vom Nettohonorar ohne Umbau- und Instandsetzungszuschlag erstattet.
auf Einzelnachweis erstattet:
Der vorgenannte Ausgleich beinhaltet neben in den § 14 (2) HOAI aufgeführten Kosten die Kosten für:
Werden Leistungen nach § 5.7. beauftragt, gelten die vorgenannten Nebenkostenregelungen auch für diese Leis-
tungen.
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Vertrags-Nr.: 26D710006
11.2 Reisekosten
Bei Erstattung von Reisekosten auf Einzelnachweis ist das Bundesreisekostengesetz (BRKG) anzuwenden. Reisen
zu Lasten des Auftraggebers müssen vorher mit diesem abgestimmt werden.
Der Antrag und die Einreichung der Unterlagen richten sich nach § 3 BRKG.
Reiseunterlagen werden vom Auftragnehmer beschafft.
11.3 Vorsteuerabzug
Soweit Nebenkosten – ob pauschal oder zum Einzelnachweis – erstattet werden, sind sie abzüglich der nach § 15
(1) des Umsatzsteuergesetzes abziehbaren Vorsteuern anzusetzen.
§ 12
Umsatzsteuer
Für das Honorar des Auftragnehmers gemäß § 10 und die Nebenkostenerstattung gemäß § 11 gilt:
Die Umsatzsteuer ist gesondert auszuweisen.
Die Leistung ist umsatzsteuerbefreit.
§ 13
Haftpflichtversicherung des Auftragnehmers
Der Auftragnehmer hat – wahlweise – eine durchlaufende oder eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung
nachzuweisen. Die Deckungssummen nach § 16 AVB müssen mindestens betragen:
Für Personenschäden 2.000.000,00 Euro
Für sonstige Schäden 1.500.000,00 Euro
In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen für die Jahresversicherung
pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme oder
bei einer objektbezogenen Versicherung mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme
für die Dauer des Vertrages beträgt.
Der Versicherungsschutz der Berufshaftpflichtversicherung ist für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuer-
halten und regelmäßig unaufgefordert dem Auftraggeber nachzuweisen.
§ 14
Ergänzende Vereinbarungen
14.1 Verpflichtung
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, auf Verlangen des Auftraggebers rechtzeitig vor Aufnahme der Tätigkeiten
eine Verpflichtungserklärung (Anlage zu § 14.1 "Niederschrift über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Per-
sonen“) nach der Verwaltungsvorschrift der Sächsischen Staatsregierung zur präventiven und repressiven Korrup-
tionsbekämpfung in der staatlichen Verwaltung des Freistaates Sachsen (VwV Anti-Korruption) und nach Maßgabe
des Verpflichtungsgesetzes in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden Fassung über die gewissen-
hafte Erfüllung seiner Obliegenheiten vor der vom Auftraggeber dafür anzugebenden zuständigen Behörde/Stelle
schriftlich abzugeben.
Er hat dafür zu sorgen, dass ggf. auch seine, mit den Leistungen fachlich betrauten Beschäftigten gegenüber dem
Auftraggeber ebenfalls rechtzeitig eine solche Verpflichtungserklärung vor der zuständigen Behörde/Stelle abgeben
(siehe Anlage zu § 14.1).
14.2 Zugangsbestimmungen
Beim Betreten und Befahren der die Bauaufgabe betreffenden Liegenschaften sind die jeweiligen Zugangsbestim-
mungen des Nutzers einzuhalten. Der Auftragnehmer beachtet die Sicherheits- und Ordnungsvorschriften, die in-
nerhalb der Liegenschaft gelten.
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Vertrags-Nr.: 26D710006
Zur Ausführung der Leistungen sind die Anforderungen des Gesetzes über die Voraussetzungen und das Ver-
fahren von Sicherheitsüberprüfungen im Freistaat Sachsen (Sächsisches Sicherheitsüberprüfungsgesetz - Sächs-
SÜG) zu erfüllen.
14.3 Online-Zugänge
Die Weitergabe von Daten von Online-Zugängen bzw. jeglicher Kennungen und Passwörter an Dritte sowie die
Verwendung bzw. der Versuch der Verwendung außerhalb des Anwendungsbereiches dieses Vertrages ist unter-
sagt.
Der Auftragnehmer hat sich vertrags- und zweckbezogen im Rahmen der Eignungsprüfung in der Leistungs-
phase 7 gemäß Anlage zu § 6 für den Online-Zugang des PQ-Vereins (www.pq-verein.de) anzumelden. Dafür erhält
er vom Auftraggeber eine Bestätigung über die zu erbringenden Leistungen für das Bauvorhaben des Vertrages.
14.4 Bauaufnahme
Macht sich die Erstellung von Bauaufnahmezeichnungen notwendig, d. h. die Anfertigung von maßstabsgetreuen
grafischen Dokumentationen des IST-Zustandes von Bauwerksteilen, Bauwerken oder Bauwerksgruppen (vor Be-
ginn einer Maßnahme) hat der Auftragnehmer den Auftraggeber darauf hinzuweisen.
14.5 Rechnungsstellung
Die Honorarrechnungen sind dem Auftraggeber kumulativ in 1-facher Ausfertigung mit Angabe der Vertragsnummer
vorzulegen.
Die elektronische Rechnungsstellung wird entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und den Vorgaben des Auf-
traggebers akzeptiert. Die Vorgaben des Auftraggebers zur Stellung elektronischer Rechnungen sind unter
www.sib.sachsen.de (Informationen für den Auftragnehmer) bekannt gemacht. Im Zusammenhang mit der elektro-
nischen Rechnungsstellung anfallende Kosten trägt der Auftragnehmer.
Leitweg-ID: 14-0411124SIBL2BAU01-95
14.6 Projektserver / Projektkommunikation / Projektdokumentation
Für die Ablage und Verwaltung aller Projektunterlagen und Pläne sowie zur Datenerfassung im digitalen Raum-
und Gebäudebuch (RGB) und Technischen Anlagenbuch (TAB) ist verbindlich der durch den Auftraggeber kosten-
frei zur Verfügung gestellte Projektserver PlanTeam-Space mit einer durch den Auftraggeber vorgegebenen Pro-
jektablagestruktur und den zur Verfügung stehenden Funktionalitäten Flächenmanagement und Bauteil-/ Anlagen-
management zu nutzen.
Zur Anmeldung auf dem Projektmanagementserver kann eine Zwei-Faktor-Authentifizierung mittels Nutzung einer
Anwendung (App) auf einem mobilen Endgerät erforderlich sein. Der Auftragnehmer hat bei entsprechendem Be-
darf jederzeit während des laufenden Vertragsverhältnisses die Möglichkeit zur Zwei-Faktor-Authentifizierung zu
gewährleisten. Damit für den Auftragnehmer ggf. verbundene eigene Kosten werden vom Auftraggeber nicht ge-
sondert erstattet.
Auftraggeber Auftragnehmer
Leipzig,
(Ort), (Datum) (Ort), (Datum)
Michael Mayer
Niederlassungsleiter
Unterschrift / Textform mit Angabe des Namens, Unterschrift / Textform mit Angabe des Namens,
gem. § 126b BGB gem. § 126b BGB
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