Anlage K Baugrunduntersuchung Baugrundbeurteilung.pdf

Objektplanung für den Neubau eines Schulgebäudes zur Erweiterung einer Gesamtschule

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 20.10.2026, 09:39 (Europe/Berlin)

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ERDBAULABOR SCHEMM GmbH

INGENIEURBÜRO

Baugrundbeurteilungen – Gründungsberatungen/Gutachten, Erdstatische Berechnungen, Beweissicherungen Kontrollprüfungen für den Erd–, Grund- und Straßenbau, Bohrungen, Sondierungen, Rammkernsondierungen

Baugrunduntersuchung, Baugrundbeurteilung und

Gründungsberatung

Bauvorhaben: Erweiterung der Gesamtschule Janusz-Korczak Schledebrückstraße 170 33334 Gütersloh

Auftraggeber: Stadt Gütersloh Technisches Gebäudemanagement Am Anger 37 33332 Gütersloh

Bearbeitungs-Nr.: 12.848

Bearbeiter: Dipl.-Ing. Marjeh

Borgholzhausen, den 23.01.2026

Zeichen: 12848 Erweiterung Gesamtschule Janusz-Korczak, Schledebrückstr. 170 in 33334 Gütersloh

Hesselteicher Str. 71 Telefon: 05425 / 94 42 - 0 33829 Borgholzhausen Fax: 05425 / 94 42 - 44 info@erdbaulabor-schemm.de

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Inhalt

1 Vorgang und Bauvorhaben .......................................................................................... 4

2 Unterlagen ................................................................................................................... 4

3 Art, Umfang und Zeitpunkt der Untersuchungen ......................................................... 5

4 Baugrundaufbau .......................................................................................................... 6

5 Ergebnisse der Rammsondierungen ........................................................................... 7

6 Grundwasser ............................................................................................................... 7

7 Bezeichnung der Böden und bodenmechanische Kennwerte ..................................... 8

8 Homogenbereich ....................................................................................................... 11

8.1 Homogenbereich nach DIN 18320 (Landschaftsbauarbeiten) ............................ 11

8.2 Homogenbereiche nach DIN 18300 (Erdarbeiten) ............................................. 12

9 Baugrundbeurteilung und Folgerungen für die Gründung ......................................... 14

9.1 Allgemeines ........................................................................................................ 14

9.2 Baugrundbeurteilung und Hinweise zu den Erdarbeiten .................................... 14

9.3 Gründung ........................................................................................................... 16

9.3.1 Erweiterung der Sporthalle .......................................................................... 16

9.3.2 Gründung des Neubaus nördlich der Sporthalle ......................................... 17

10 Bauwerksabdichtung und Dränagen ......................................................................... 19

11 Baugrube und Wasserhaltung ................................................................................... 19

12 Versickerung ............................................................................................................. 20

13 Zusammenfassung, Weiteres .................................................................................... 21

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Anlagen

1 Körnungslinien

2 Lageplan M. 1: 500

3 Profilschnitte und Widerstandsdiagramme M. 1: 50

Anhang

Ergebnisse der Grundwasseranalyse, GBA Hamburg, NL Hildesheim

Einstufung Betonaggressivität nach DIN 4030

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1 Vorgang und Bauvorhaben

Auf dem Gelände der Gesamtschule Janusz-Korczak ist nördlich der Sporthalle ein nicht

unterkellerter Neubau und östlich der Sporthalle eine nicht unterkellerte Erweiterung

dieser, wie im Lageplan der Anlage 2 verzeichnet, geplant.

Das Gelände im Grundrissbereich der Erweiterung liegt zwischen ca. -0,23 m und ca.

0,07 m bzw. im Bereich des Neubaus zwischen ca. -1,06 m und ca. 0,27 m bezogen auf

den von uns gewählten Festpunkt (s. auch Abschnitt 3).

Die Baunullen (OKFF EG) der beiden Bauvorhaben sind noch nicht festgelegt. Wir gehen

vorläufig davon aus, dass das Baunull der Erweiterung der Sporthalle im selben Niveau wie

OKFF Eingang Sporthalle (0,00 m) und das Baunull des Neubaus auf der mittleren

Geländeoberfläche liegen werden.

Vorgenannte Höhenkoten haben wir an die Schichtenprofile in der Anlage 3 angetragen

und bitten um Benachrichtigung, wenn es bei der weiteren Planung gravierende

Änderungen geben sollte.

Unser Büro wurde beauftragt, den Baugrund zu untersuchen und ein Gründungsgutachten

auszuarbeiten. Weiterhin soll die Möglichkeit einer Regenwasserversickerung beurteilt

werden.

2 Unterlagen

Zur Bearbeitung standen folgende Unterlagen zur Verfügung:

U/1 Auftrag vom 21.11.2025 U/2 Lageplan M. 1: 500

Weiterhin wurde die Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen, Maßstab 1: 100.000,

hinzugezogen.

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3 Art, Umfang und Zeitpunkt der Untersuchungen

Zur Erkundung des Baugrundes wurden am 08. und 09.12.2025 insgesamt 11

Kleinrammbohrungen (RKB 1 bis 11) gemäß DIN EN ISO 22475-1 bis 6,0 m unter

Geländeoberkante (GOK) abgeteuft.

Zur Abschätzung der Tragfähigkeiten bzw. der Lagerungsdichten des Untergrundes wurde

neben den Kleinrammbohrungen jeweils eine Rammsondierung (DPM 1 bis 11) mit der

mittelschweren Rammsonde DPM-10 gemäß TP BF-StB, Teil B 15.1 gleichtief

niedergebracht. Bei der DPM 2 trat vorzeitig „Stand“ bei 0,7 m unter GOK ein und musste

deshalb zur DPM 2A umgesetzt werden.

Des Weiteren wurde aus der Rammkernbohrung 8 eine Grundwasserprobe entnommen,

die bei der GBA Gesellschaft für Bioanalytik Hamburg mbH, NL Hildesheim, hinsichtlich der

Betonaggressivität nach DIN 4030 untersucht wurde (Ergebnis s. Kapitel 6).

Der Anlage 2 sind die Ansatzpunkte der Aufschlüsse zu entnehmen. Die Sondierprofile mit

den Rammdiagrammen sind in der Anlage 3 gemäß DIN 4023 farbig dargestellt.

Nach Beendigung der Feldarbeiten wurden die Ansatzpunkte auf den Festpunkt

FP = 0,0 m NHN = OKFF Eingang Sporthalle eingemessen (s. Anlage 2). Die Höhen sind

in der Tabelle 1 zusammengestellt:

Tabelle 1: Höhen der Ansatzpunkte

AnsatzpunktHöhe [m] bezogen auf FPAnsatzpunktHöhe [m] bezogen auf FP
RKB/DPM 1-0,01RKB/DPM 70,27
RKB/DPM 2/2A0,07RKB/DPM 80,20
RKB/DPM 3-0,10RKB/DPM 9-0,31
RKB/DPM 4-0,01RKB/DPM 10-0,18
RKB/DPM 5-0,23RKB/DPM 11-0,24
RKB/DPM 6-1,06-/--/-

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Zur Ermittlung von bodenmechanischen Kennziffern wurden in unserem Labor an

repräsentativem Probenmaterial folgende Versuche durchgeführt:

  • Ansprache von 75 gestörten Bodenproben
  • 3 Bestimmungen der Korngrößenverteilungen durch Siebanalyse gem. DIN EN ISO 17892-4
  • 3 Bestimmungen der Wassergehalte durch Ofentrocknung gem. DIN EN ISO 17892-1

Die Ergebnisse der Wassergehaltsbestimmungen sind an die Schichtenprofile in der

Anlage 3 angetragen.

Die manuelle und visuelle Bodenprobenansprache wurde durch die stichprobenartig

durchgeführten labortechnischen Bestimmungen der Korngrößenverteilungen (s. Anlage 1)

bestätigt.

4 Baugrundaufbau

Die Geologische Karte von NRW weist im Untersuchungsbereich

Niederterrassenablagerungen der Ems oder der Lippe aus der Weichsel-Kaltzeit aus.

Bei den Kleinrammbohrungen im Bereich der Erweiterung (RKB 1 bis 5) wurden unter

0,08 m dickem Pflaster bei den RKB 1 bis 4 sowie ab Geländeoberkante (GOK) bei

RKB 5 Auffüllungen bis 0,9 / 1,3 m Tiefe angetroffen.

Auch bei den Kleinrammbohrungen im Gründungsbereich des Neubaus (RKB 6 bis 11)

waren Auffüllungen bis ca. 0,6 / 1,3 m vorhanden. Lediglich bei der RKB 9 wurde bis 0,4 m

Tiefe sandiger Mutterboden erkundet.

Die Auffüllungen bestehen hinsichtlich der Kornzusammensetzung aus schwach

verlehmten, gemischtkörnigen Sanden und Kiesen. In den Auffüllungen sind zum Teil

Holz-, Wurzel- und Ziegelreste sowie teils Schotter und teils wechselnde Beimengungen

von Humus enthalten.

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Unter Vorgenannten stehen bis zu den Aufschlussendtiefen Niederterrassensande an.

Diese sind kornanalytisch überwiegend als mittelsandiger, schwach schluffiger, schwach

grobsandiger, teils bis 1,3 m unter Gelände humoser Feinsand anzusprechen.

Der genaue Baugrundaufbau mit Antragung der Bodenklassen nach DIN 18300:2012

und der Bodengruppen nach DIN 18196 kann der Anlage 3 entnommen werden.

5 Ergebnisse der Rammsondierungen

Aus den Widerstandsdiagrammen (Anzahl der Schläge/10 cm Eindringtiefe = N ) der 10

mittelschweren Rammsonden DPM-10 lassen sich für die Auffüllungen vorwiegend lockere

bis mitteldichte und teils mitteldichte bis sehr dichte Lagerungen ableiten.

Darunter sind die Sande überwiegend mitteldicht und im Tiefsten mitteldicht bis dicht

gelagert. Lediglich das Widerstandsdiagramm der DPM 5 weist für die Sande bis in ~2,4 m

Tiefe lockere bzw. lockere bis mitteldicht Lagerungen auf.

Die Sande können als tragfähig bezeichnet werden.

6 Grundwasser

Bei den Feldarbeiten im Dezember 2025 wurde bei allen Kleinrammbohrungen

Grundwasser zwischen 0,2 und 2,4 m unter GOK festgestellt.

Die Vernässungen/Wasserführungen sind durch die Symbole ∪∪∪ an die Profilschnitte in

der Anlage 3 angetragen.

Nach langanhaltenden Niederschlägen sowie aufgrund der guten Durchlässigkeit der

Sande ist mit einem Anstieg der Wasserstände zu rechnen.

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Für den Neubau sollte somit ein

Bemessungswasserstand = umliegende GOK

zugrunde gelegt werden.

Die aus der Kleinrammbohrung RKB 8 entnommene und bei der GBA Gesellschaft für

Bioanalytik Hamburg mbH, NL Hildesheim hinsichtlich der chemischen Betonaggressivität

nach DIN 4030 analysierte Grundwasserprobe weist im Ergebnis

„einen mäßigen Betonangriffsgrad“ (Espositionsklasse XA2)

auf.

Die Analyseergebnisse im Einzelnen sind dem beigefügten Anhang zu entnehmen. Es ist

der Rat eines Betontechnologen einzuholen.

7 Bezeichnung der Böden und bodenmechanische Kennwerte

Durch die manuelle und visuelle Beurteilung des Bohrgutes sowie aufgrund unserer

Erfahrungen mit geologisch und bodenmechanisch vergleichbaren Böden, können den

angetroffenen Hauptbodenarten folgende bodenmechanischen Kennwerte und Eigen-

schaften zugeordnet werden:

a) Mutterboden

Benennung (DIN EN ISO 14688-1:2013) Feinsand; humos, mittelsandig, schwach grobsandig, schwach schluffig

Bodengruppe (DIN 18196) OH Bodenklasse (DIN 18300:2012) 1

Da der Mutterboden restlos aus dem Lastabtragungsbereich des Neubaus zu entfernen und somit gründungstechnisch ohne Relevanz ist, wird hier auf die Angabe von bodenmechanischen Kennziffern verzichtet.

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b) Auffüllungen

Benennung (DIN EN ISO 14688-1:2013) Feinsand mittelsandig, schwach grobsandig, schwach kiesig bis kiesig, schwach schluffig Schotter, Holz- und Wurzelreste teils schwach humos bis humos und Kies; sandig bis stark sandig, schwach schluffig, schwach steinig, Ziegelreste und Schotter Bodengruppe (DIN 18196) SU/GU Bodenklasse (DIN 18300:2012) 3 Bodenklasse (DIN 18301:2012) BN 1 Lagerungsdichte locker, locker bis mitteldicht, mitteldicht bis sehr dicht

Frostempfindlichkeits- ZTV E-StB 17 F1 (nicht frostempfindlich) klasse

Verdichtbarkeitsklasse ZTV A-StB 97 V 1, organogene Böden dürfen nicht wieder eingebaut werden

Wichte, erdfeucht γ = 17,0-18,0 kN/m³ k Wichte unter Auftrieb γ' = 9,0-10,0 kN/m³ k Wasserdurchlässigkeit k ≤ 1,0 x 10-5 m/s f,k Reibungswinkel ϕ' = 28,0-35,0° k Kohäsion c' = 0,0 kN/m² k Steifemodul E = 20,0-40,0 MN/m² s,k (locker bis mitteldicht) E = 40,0-100,0 MN/m² s,k (mitteldicht bis sehr dicht)

Hinweis: Grobe Bestandteile können durch die Kleinrammbohrungen nicht bestimmt werden. In den Auffüllungen können aber erfahrungsgemäß auch gröbere Steine/Blöcke vorhanden sein, die dann eine Einstufung in die Bodenklasse 5, gegebenenfalls auch 6 bis 7 erfordern.

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c) Niederterrassensande

Benennung (DIN EN ISO 14688-1:2013) Feinsand; mittelsandig, schwach grobsandig, vorwiegend schwach schluffig, teils schwach kiesig teils humos Bodengruppe (DIN 18196) SU Bodenklasse (DIN 18300:2012) 3 Bodenklasse (DIN 18301:2012) BN 1 Lagerungsdichte vorwiegend mitteldicht bis dicht, zonenweise locker bis mitteldicht

Frostempfindlichkeits- ZTV E-StB 17 F 1 (nicht frostempfindlich) klasse

Verdichtbarkeitsklasse ZTV A-StB 97 V 1

Wichte, erdfeucht γ = 17,5-18,5 kN/m³ k Wichte unter Auftrieb γ' = 9,5-10,5 kN/m³ k Wasserdurchlässigkeit k ≤ 3,0 x 10-5 m/s f,k Reibungswinkel ϕ' = 30,0-34,0° k Kohäsion c' = 0,0 kN/m² k Steifemodul E = 25,0-60,0 MN/m² s,k

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8 Homogenbereich

Durch die manuelle und visuelle Beurteilung des Bohrgutes sowie aufgrund unserer

Erfahrungen mit geologisch und bodenmechanisch vergleichbaren Böden können den

angetroffenen Bodenarten Eigenschaften und Kennwerte zugeordnet und die Böden in

Homogenbereiche eingeteilt werden.

8.1 Homogenbereich nach DIN 18320 (Landschaftsbauarbeiten)

Tabelle 2: Eigenschaften und Homogenbereich nach DIN 18320.

Homogenbereich A
Ortsübliche Bezeichnungnicht bindiger bis schwach bindiger sandiger Mutterboden/Oberboden1
Bodengruppen
Bodengruppe DIN 18196OH
Bodengruppe DIN 189152, 4
Massenanteil Steine, Blöcke und große Blöcke (untere-obere Werte in M.-%)
Steine und Blöcke20-10
Große Blöcke20-1

1 Genaue Benennung siehe Bohrprofile 2 durch Kleinrammbohrungen nicht erfassbar, abgeschätzt aus Erfahrungswerten

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8.2 Homogenbereiche nach DIN 18300 (Erdarbeiten)

Tabelle 3: Eigenschaften und Homogenbereich nach DIN 18300

Homogenbereich B
Ortsübliche BezeichnungAuffüllungen1
Korngrößenverteilung Boden (untere-obere Werte in M.-%)
Ton0-4
Schluff5-15
Sand15-80
Kies0-60
Steine und Blöcke20-15
Große Blöcke20-5
Eigenschaften / Kennwerte
Dichte ρ [g/cm³]1,7-1,8
Undränierte Scherfestigkeit c [kN/m²] u-
Wassergehalt w [M.-%] n5-15
Konsistenzzahl I [ - ] c-
Konsistenzzahl I [ - ] c-
Konsistenz [ - ]-
Plastizität [ - ]-
Lagerungsdichte I [%] D15-100
Lagerung [ - ]locker bis sehr dicht
Organischer Anteil V [M.-%] gl0-5
Bodengruppe DIN 18196 [ - ]SU/GU
Umweltrelevante Merkmale
Zuordnung nach EBV / LAGA / DepVnicht analysiert

1 Genaue Benennung siehe Bohrprofile 2 durch Kleinrammbohrungen nicht erfassbar, abgeschätzt aus Erfahrungswerten

Tel.: 05425/9442-0, Fax: 05425/9442-44, Hesselteicher Str. 71, 33829 Borgholzhausen, info@erdbaulabor-schemm.de, www.erdbaulabor-schemm.de ERDBAULABOR SCHEMM GmbH - INGENIEURBÜRO Handelsregister HRB 62039

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Tabelle 4: Eigenschaften und Homogenbereich nach DIN 18300

Homogenbereich C
Ortsübliche BezeichnungNiederterrassensande1
Korngrößenverteilung Boden (untere-obere Werte in M.-%)
Ton0-4
Schluff5-15
Sand60-95
Kies0-15
Steine und Blöcke20-3
Große Blöcke20-1
Eigenschaften / Kennwerte
Dichte ρ [g/cm³]1,75-1,85
Undränierte Scherfestigkeit c [kN/m²] u-
Wassergehalt w [M.-%] n3-15
Konsistenzzahl I [ - ] c-
Konsistenz [ - ]-
Plastizitätszahl I [%] P-
Plastizität [ - ]-
Lagerungsdichte I [%] D15-85
Lagerung [ - ]locker bis mitteldicht, mitteldicht bis dicht
Organischer Anteil V [M.-%] gl0-5
Bodengruppe DIN 18196 [ - ]SU
Umweltrelevante Merkmale
Zuordnung nach EBV / LAGA / DepVnicht analysiert

1 Genaue Benennung siehe Bohrprofile 2 durch Kleinrammbohrungen nicht erfassbar, abgeschätzt aus Erfahrungswerten

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9 Baugrundbeurteilung und Folgerungen für die Gründung

9.1 Allgemeines

Die geologischen Verhältnisse sind nur für den Bereich um den jeweiligen Aufschlusspunkt

herum repräsentativ. Entsprechend dem Abstand der Bodenaufschlüsse muss eine lineare

Interpolation des Schichtenverlaufes zwischen den Bohrpunkten nicht immer exakt mit der

Wirklichkeit übereinstimmen.

Die Dicken des Mutterbodens und der Auffüllungen sind wegen der Stauchung in der

Rammkernsonde nicht genau erfassbar. Auch sind bei den Kleinrammbohrungen mit

geringem Durchmesser gröbere Bestandteile oder evtl. vorhandene Fremdstoffe häufig

nicht erkennbar. Deshalb empfehlen wir zusätzlich Baggerschürfe auszuführen, wenn der

Mutterboden und die Auffüllungen genauer erkundet werden sollen.

Sollten während der Baumaßnahmen beim Aushub des Bodens Veränderungen des

Schichtenverlaufes festgestellt werden, so ist unser Büro zur Festlegung eventueller

weiterer Maßnahmen kurzfristig zu benachrichtigen.

Örtlich auf der Baustelle vorhandene Verhältnisse sind maßgebend.

9.2 Baugrundbeurteilung und Hinweise zu den Erdarbeiten

Wie im Abschnitt 1 bereits erwähnt, nördliche der Sporthalle ein nicht unterkellerter

Neubau und östlich der Sporthalle eine nicht unterkellerte Erweiterung dieser, wie im

Lageplan Anlage 2 verzeichnet, geplant.

Das Gelände im Grundrissbereich der Erweiterung liegt zwischen ca. -0,23 m und ca.

0,07 m bzw. im Bereich des Neubaus zwischen ca. -1,06 m und ca. 0,27 m bezogen auf

den von uns gewählten Festpunkt.

Die Baunullen (OKFF EG) der beiden Bauvorhaben sind noch nicht festgelegt. Wir gehen

vorläufig davon aus, dass das Baunull der Erweiterung der Sporthalle im selben Niveau wie

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OKFF Eingang Sporthalle (0,00 m) und das Baunull des Neubaus auf der mittleren

Geländeoberfläche liegt.

Nach den Erkundungsergebnissen stehen in den Grundrissbereichen unter den 0,4 bis

1,3 m mächtigen Auffüllungen und dem Mutterboden bis 6,0 m Tiefe Sande an.

Die Auffüllungen im Grundrissbereich der Erweiterung (RKB 1 bis 5) sind überwiegend

mind. mitteldicht, lediglich bei der RKB 5 locker gelagert.

Die darunter liegenden Sande sind überwiegend mitteldicht und teils locker bis mitteldicht

gelagert.

Somit sind die Auffüllungen erst durch Nachverdichtung zum Abtrag der Fundamentlasten

geeignet.

Im Gründungsbereich des Neubaus nördlich der Sporthalle stehen nach Abtrag des org.

Oberbodens bzw. der humosen Auffüllungen teils mitteldicht gelagerte Sande/Auffüllungen

an. Diese können als bedingt tragfähig bezeichnet werden.

Falls Geländeauffüllungen notwendig sind, sollte Kiessand der Bodengruppe GW/SW,

grobkörniges Brechkorn oder RC-Material der Körnung 0/32 oder 0/45 mm mit

Feinanteilen < 0,063 mm von max. 5 % verwendet werden.

Die Geländeauffüllungen sollten lagenweise je Lage max. 30 cm eingebaut und verdichtet

werden.

Vor Einbau der Geländeauffüllungen sind die Sande und Auffüllungen intensiv zu

verdichten.

Bei der Verdichtung der Geländeauffüllungen und der Sande ist ein Verdichtungsgrad von

D = 100 % der einfachen Proctordichte zu erreichen. pr

Die Verdichtung muss gemäß ZTV E-StB 17 kontrolliert und geprüft werden.

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9.3 Gründung

9.3.1 Erweiterung der Sporthalle

Für die geplante nicht unterkellerte Erweiterung östlich der Sporthalle sind die

Aufschlüsse RKB/DPM 1 bis 5 relevant.

Die geplante Erweiterung kann bei Einhaltung der o.g. Maßnahmen flach auf einer mind.

25 cm dicken bzw. nach statischen Erfordernissen dicken Stahlbetonplatte sowie auf

Streifen- und/oder Einzelfundamenten in den nachweislich gut und ausreichend

verdichteten Auffüllungen bzw. in den gewachsenen Sanden gegründet werden.

Unter der Sohlplatte sollte mind. 30 cm kornabgestuftes Brechkorn (z.B. Schotter 0/45 mm

der Bodengruppe GW) eingebaut und bis auf 100 % der Proctordichte verdichtet werden.

Vor Einbau der Schottertragschicht ist das Planum ebenfalls bis auf 100 % der

Proctordichte zu verdichten.

Die Verdichtung sollte gemäß ZTV E-StB 2017 kontrolliert werden.

Bei Einhaltung des Vorgenannten sollten bei der Dimensionierung der Gründung der

Bemessungswert des Sohlwiderstandes und der charakteristische Wert der

Bettungsziffer für

Sohlplatte σ = 170 kN/m² R,d k = 15 MN/m³ (Bettungsmodul) s,k

Streifenfundamente σ = 310 kN/m² (Mindestabmessungen: b/h = 0,50 / 0,60 m) R,d (b = Fundamentbreite, h = Einbindetiefe) k = 22 MN/m³ (Bettungsmodul) s,k

Einzelfundamente σ = 350 kN/m² (Mindestabmessungen: a/b/h = 1,0-3,0/1,0-3,0/0,8 m) R,d (a/b = Fundamentbreite u. -länge, h = Einbindetiefe)

nicht überschritten werden. Bei den Bemessungswerten sind die Sicherheitsfaktoren zu

berücksichtigen (Abminderung). Die zulässigen Bodenpressungen betragen somit σ = 120/220/250 kN/m². zul

Tel.: 05425/9442-0, Fax: 05425/9442-44, Hesselteicher Str. 71, 33829 Borgholzhausen, info@erdbaulabor-schemm.de, www.erdbaulabor-schemm.de ERDBAULABOR SCHEMM GmbH - INGENIEURBÜRO Handelsregister HRB 62039

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Sollen höhere Sohlspannungen zugelassen werden, so sind gesonderte

Standsicherheitsnachweise sowie Setzungsberechnungen durchzuführen.

Auf eine frostfreie Einbindung der Außenfundamente (mind. 0,8 m unter späterer GOK) ist

zu achten.

Setzungen von s < 1 cm sind zu erwarten und als bauwerksverträglich einzustufen. Die

Grundbruchsicherheiten sind gewährleistet.

9.3.2 Gründung des Neubaus nördlich der Sporthalle

Für den geplanten nicht unterkellerten Neubau nördlich der Sporthalle sind die

Aufschlüsse RKB/DPM 6 bis 11 relevant.

Aus bodenmechanischer Sicht kann die Gründung des Neubaus flach auf einer mind. 25

cm dicken bzw. nach statischen Erfordernissen dicken Stahlbetonplatte sowie auf

Streifen- und/oder Einzelfundamenten in den durchgehend mindestens mitteldicht

gelagerten Niederterrassensanden bzw. in den nachweislich gut und ausreichend

verdichteten Auffüllungen gegründet werden. Hier sollte unter der Sohlplatte ebenfalls

mind. 30 cm kornabgestuftes Brechkorn (z.B. Schotter 0/45 mm der Bodengruppe GW)

eingebaut und bis auf 100 % der Proctordichte werden.

Vor Einbau der Schottertragschicht ist das Planum ebenfalls bis auf 100 % der

Proctordichte verdichtet werden.

Die Verdichtung sollte gemäß ZTV E-StB 2017 kontrolliert werden.

Wir haben die Grenze zwischen gering/nicht und mittel/gut tragfähigem Baugrund in den

Profilschnitten der Anlage 3 als „Gt erf.“ angetragen.

Bei planmäßig nicht ausreichender Fundamenttiefe können diese über die statische

Fundamenthöhe hinaus in Fundamentbreite mit Unterbeton tiefer geführt werden.

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Die Fundamentgräben sind kurzzeitig standsicher, der Unterbeton ist unverzüglich

einzubauen, d. h. der Betonwagen muss bereitstehen.

Bei Einhaltung des Vorgenannten sollten bei der Dimensionierung der Gründung der

Bemessungswert des Sohlwiderstandes und der charakteristische Wert der

Bettungsziffer für

Sohlplatte σ = 170 kN/m² R,d k = 15 MN/m³ (Bettungsmodul) s,k

Streifenfundamente σ = 310 kN/m² (Mindestabmessungen: b/h = 0,50 / 0,60 m) R,d (b = Fundamentbreite, h = Einbindetiefe) k = 22 MN/m³ (Bettungsmodul) s,k

Einzelfundamente σ = 350 kN/m² (Mindestabmessungen: a/b/h = 1,0-3,0/1,0-3,0/0,8 m) R,d (a/b = Fundamentbreite u. -länge, h = Einbindetiefe)

nicht überschritten werden. Bei den Bemessungswerten sind die Sicherheitsfaktoren zu

berücksichtigen (Abminderung). Die zulässigen Bodenpressungen betragen somit σ = 120/220/250 kN/m². zul

Sollen höhere Sohlspannungen zugelassen werden, so sind gesonderte

Standsicherheitsnachweise sowie Setzungsberechnungen durchzuführen.

Setzungen in einer Größenordnung von s ≤ 1,5 cm sind zu erwarten und als

bauwerksverträglich einzustufen. Die Grundbruchsicherheiten sind gewährleistet.

Alle Außenfundamente sind mind. 0,8 m (frostfrei) unter späterer GOK zu gründen.

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10 Bauwerksabdichtung und Dränagen

Ein stark wasserdurchlässiger Untergrund (k > 10-4 m/s) liegt meist nur bei lockerer bis f

mitteldichter Lagerung vor. Bei verdichtetem und durch Bauarbeiten verschmutztem

Untergrund muss damit gerechnet werden, dass der Untergrund weniger durchlässig wird

und sich Wasser vor einbindenden Bauteilen zeitweise aufstaut.

Deshalb sollte die Sohle über GOK angeordnet, eine kapillarbrechende Schicht mit

Ringdränagen nach DIN 4095 eingebaut und das Außengelände um das Gebäude mit

Gefälle weg von diesem profiliert werden. Dann genügt eine Abdichtung nach DIN 18533

gegen Bodenfeuchte (Wassereinwirkungsklasse W1.1-E nach DIN 18533-1:2017).

Andernfalls ist eine Abdichtung gegen drückendes Wasser (Wassereinwirkungsklasse

W2.1-E nach DIN 18533-1:2017) erforderlich.

11 Baugrube und Wasserhaltung

Für die Durchführung der Erd- und Gründungsarbeiten ist eine offene Wasserhaltung

(Baudränagen und Pumpensümpfe) für den Bedarfsfall vorzusehen.

Das Grundwasser ist im Bedarfsfall partiell für die Fundamenttieferführungen und bei

steigenden GW-Ständen bis 0,5 m unter jeweilige Baugrubensohle durch Vakuum-Anlagen

abzusenken.

Die Anlagen sollten so flach wie möglich dimensioniert werden, um eine tiefere und

weitreichende Absenkung, die die umliegende Bebauung beeinflussen kann, zu vermeiden. Auf starken Wasserandrang wird hingewiesen (k = 3 x 10-5 m/s). f

Vor Beginn der Erdarbeiten sollten Baggerschürfe zur Erkundung der bauzeitigen

Wasserstände angelegt werden. Danach kann beurteilt werden, ob eine

Grundwasserabsenkung durch Vakuum-Anlagen erforderlich ist. Diese ist auf jeden Fall für

den Bedarfsfall vorzusehen.

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Bei der Durchführung der Gründungsarbeiten am Bestand ist die DIN 4123

„Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangung im Bereich bestehender Gebäude“ zu

beachten.

Die Ist-Gründungstiefen der Bestandsfundamente sollten recherchiert bzw. durch

Fundamentfreilegungen (Schürfe) überprüft werden.

12 Versickerung

Gemäß DWA - REGELWERK Arbeitsblatt DWA-A 138-1 (Oktober 2024) "Anlagen zur

Versickerung von Niederschlagswasser – Teil 1: Planung, Bau und Betrieb“ sollte im

Frühstadium der Planung eine Ersteinschätzung erfolgen, ob eine Versickerung von

Niederschlagswasser grundsätzlich möglich ist.

Der Abstand der Sohle der Versickerungsanlage zum maßgeblichen mittleren höchsten Grundwasserstand (MHGW) von ≥ 1 m sollte in der Regel eingehalten werden, andernfalls

muss eine Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde erfolgen.

Für eine ausschließliche Versickerung ohne zusätzliche Ableitungsmöglichkeit muss der

Durchlässigkeitsbeiwert k der aufnehmenden Bodenschicht in der Regel mindestens f 1 x 10-6 m/s betragen.

Die Mächtigkeit des Sickerraumes bezogen auf den mittleren höchsten Grundwasserstand

sollte in der Regel mindestens 1,0 m betragen, um eine ausreichende Sickerstrecke für

eingeleitete Niederschlagsabflüsse zu gewährleisten. Nach langanhaltenden

Niederschlägen steigen die Grundwasserstände an und die erforderliche Sickerstrecke von

1,0 m ist gegeben.

Lediglich bei der Kleinrammbohrung RKB 6 ist die Sickerstrecke von mind. 1,0 m nicht

gegeben.

Die o.g. Anforderungen sind vorwiegend erfüllt. Somit ist eine Regenwasserversickerung

möglich.

Tel.: 05425/9442-0, Fax: 05425/9442-44, Hesselteicher Str. 71, 33829 Borgholzhausen, info@erdbaulabor-schemm.de, www.erdbaulabor-schemm.de ERDBAULABOR SCHEMM GmbH - INGENIEURBÜRO Handelsregister HRB 62039

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Für die Versickerung des Regenwassers in den Untergrund sind flache

Versickerungsanlagen (Versickerungsmulden) vorzusehen. Für die Bemessung der Versickerungsanlage sollte ein Wasserdurchlässigkeitsbeiwert von k ≤ 5,0x10-5 m/s oder f

niedriger zugrunde gelegt werden. Bei der Bemessung ist ein Korrekturfaktor gemäß DWA-

A 138 Oktober 2024, Anhang A, Tabelle 11 von f = 0,1 zu berücksichtigen. Methode

Tabelle 5: k -Werte (Berechnung nach Beyer) f

RKBTiefe [m unter GOK]Wasserdurchlässigkeits- beiwert k f [m/s]Bemessungs- k -Wert [m/s] i
10,30-1,304,1 x 10-54,1 x 10-6
111,00-1,604,5 x 10-54,5 x 10-6

13 Zusammenfassung, Weiteres

In der vorliegenden Bearbeitung wurden auf der Grundlage der Baugrunderkundungen

Vorschläge für die Gründung der Neubauten ausgearbeitet.

Bei gravierender Planänderung sollten wir zur weiteren Abstimmung benachrichtigt werden.

Werden bei den Erd- und Aushubarbeiten zwischen unseren Aufschlusspunkten veränderte

Verhältnisse festgestellt, so ist unser Büro unverzüglich zu informieren und zur

Baugrubenabnahme aufzufordern.

Die Verdichtung der Sande und der Schottertragschicht sollte gemäß ZTV E-StB 17

überwacht und kontrolliert werden.

Für empfehlenswerte und evtl. erforderliche abfalltechnische Untersuchungen gem. der

EBV/LAGA/DepV werden die Bodenproben 3 Monate lang in unserem Lager zurückgestellt.

Tel.: 05425/9442-0, Fax: 05425/9442-44, Hesselteicher Str. 71, 33829 Borgholzhausen, info@erdbaulabor-schemm.de, www.erdbaulabor-schemm.de ERDBAULABOR SCHEMM GmbH - INGENIEURBÜRO Handelsregister HRB 62039

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Damit ist unser Auftrag abgeschlossen.

Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

ERDBAULABOR SCHEMM GmbH – INGENIEURBÜRO

Dipl.-Ing. Marjeh

Tel.: 05425/9442-0, Fax: 05425/9442-44, Hesselteicher Str. 71, 33829 Borgholzhausen, info@erdbaulabor-schemm.de, www.erdbaulabor-schemm.de ERDBAULABOR SCHEMM GmbH - INGENIEURBÜRO Handelsregister HRB 62039

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GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Daimlerring 37 31135 Hildesheim

Erdbaulabor Schemm GmbH Ingenieurbro Schaberg Hesselteicher Str. 71

33829 Borgholzhausen

Prfbericht-Nr.: 2026P600328 / 1

AuftraggeberErdbaulabor Schemm GmbH Ingenieurbro
Eingangsdatumsiehe Tabelle
ProjektErweiterung der Gesamtschule Janusz-Korczak
MaterialGrundwasser
Auftrag12.848
VerpackungGlas- und PE-Flaschen
Probenmengeje Probe 750 mL
unsere Auftragsnummer26600126
Probenahmedurch den Auftraggeber
ProbentransportKurier (GBA)
Analysenbeginn / -ende16.01.2026 - 22.01.2026
ProbenaufbewahrungWenn nicht anders vereinbart, werden Feststoffproben 3 Monate, bzgl. EBV und
BBodSchV 2021 abweichend 6 Monate und Wasserproben bis 2 Wochen nach
Prfberichtserstellung aufbewahrt.
Bemerkungkeine

Hildesheim, 22.01.2026

Dieser Prfbericht wurde automatisch erstellt und ist auch ohne Unterschrift gltig.

i. A. S. Zuba Projektbearbeitung

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.: ML 510-02 # 5
Dok.-Nr.: ML 510-02 # 5
Seite 1 von 3 zu Prfbericht-Nr.: 2026P600328 / 1

GBA Gesellschaft fr Bioanalytik mbH Sitz der Gesellschaft: Geschftsfhrer: Daimlerring 37, 31135 Hildesheim Hamburg Ralf Murzen, Telefon +49 (0)5121 75096-50 Handelsregister: Ole Borchert, Fax +49 (0)5121 75096-55 Hamburg HRB 42774 Alexander Kleinke, E-Mail hildesheim@gba-group.de USt-Id.Nr. DE 118 554 138 Dr. Dominik Obeloer www.gba-group.com St.-Nr. 47/723/00196

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Prfbericht-Nr.: 2026P600328 / 1 Erweiterung der Gesamtschule Janusz-Korczak

unsere Auftragsnummer26600126
Probe-Nummer001
MaterialGrundwasser
ProbenbezeichnungRKB8
Probeneingang16.01.2026
AnalysenergebnisseEinheit
Betonaggressivitt
Aussehentrbe
Geruchunauffllig
Geruch (angesuerte Probe)ohne
pH-Wert6,6
GesamthrtedH14
Calciummg/L95
Magnesiummg/L4,7
HrtehydrogencarbonatdH9,4
Chloridmg/L35
Sulfatmg/L59
Kohlendioxid, kalklsendmg/L62
Ammoniummg/L<0,20

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.:ML 510-02 # 5
Dok.-Nr.:ML 510-02 # 5
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Prfbericht-Nr.: 2026P600328 / 1 Erweiterung der Gesamtschule Janusz-Korczak

Angewandte Verfahren

ParameterBGEinheitMUMethode
%
BetonaggressivittDIN 4030-2: 2008-06
Aussehenvisuell
GeruchDIN EN 1622 Anhang C: 2006-10
Geruch (angesuerte Probe)DIN EN 1622 Anhang C: 2006-10
pH-Wert1DIN EN ISO 10523: 2012-04
pH-WerDIN EN ISO 10523: 2012-04
GesamthrtedH15DIN 38409-6: 1986-01
GesamthrteDIN 38409-6: 1986-01
Calciummg/L15DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-09
Calcium0,020DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-09
Magnesium0,10mg/L15DIN EN ISO 11885 (E22): 2009-09
MagnesiumDIN EN ISO 11885 (E22): 2009-09
HrtehydrogencarbonatdH6DIN 38409-7: 2005-12/DEV D8: 1971
Hrtehydrogencarbonat0,050DIN 38409-7: 2005-12/DEV D8: 1971
Chlorid0,60mg/L10DIN EN ISO 10304-1: 2009-07
ChloridDIN EN ISO 10304-1: 2009-07
Sulfat0,50mg/L15DIN EN ISO 10304-1: 2009-07
SulfatDIN EN ISO 10304-1: 2009-07
Kohlendioxid, kalklsend5,0mg/L10DIN 4030-2: 2008-06
Kohlendioxid, kalklsendDIN 4030-2: 2008-06
Ammonium0,20mg/L12DIN EN ISO 11732: 2005-05
AmmoniumDIN EN ISO 11732: 2005-05

Die Messunsicherheit (MU) wurde berechnet nach DIN ISO 11352:2013-03 als erweiterte, kombinierte Unsicherheit mit k=2 (95 %), Probenahme nicht inbegriffen.

Die mit gekennzeichneten Verfahren sind akkreditierte Verfahren des ausfhrenden Untersuchungslabors. Die Bestimmungsgrenzen (BG) knnen matrixbedingt variieren.

Untersuchungslabor: GBA Pinneberg (D-PL-14170-01) GBA Hildesheim (D-PL-14170-01)

BG = Bestimmungsgrenze MU = Messunsicherheit n.a. = nicht auswertbar n.b. = nicht bestimmbar n.n. = nicht nachweisbar ngw. = nachgewiesen

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen Konformittsbewertung werden Messunsicherheiten nicht bercksichtigt.

Dok.-Nr.:ML 510-02 # 5
Dok.-Nr.:ML 510-02 # 5
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Anlage zu Prfbericht 2026P600328

Probe-Nr.: 26600126 / 001

Probenbezeichnung: RKB 8

Tabelle 1:

Expositionsklassen fr Betonkorrosion durch chemischen Angriff durch Grundwasser
Expositionsklassen fr Betonkorrosion durch chemischen Angriff durch Grundwasser
nach DIN 4030 Teil 1 (07/2024), Tabelle 4
MesswertEinheitExpositionsklasse
XA1XA2XA3
chemischchemischchemisch
schwachmigstark
angreifendangreifendangreifend
pH-Wert Kohlendioxid, kalklsend Ammonium Magnesium Sulfat Chlorid Gesamthrte Hrtehydrogencarbonat6,6 62 <0,20 4,7 59 35 14 9,4mg/L mg/L mg/L mg/L mg/L dH dH6,5 - 5,5 15 - 40 15 - 30 300 - 1000 200 - 600 --- --- --- ---< 5,5 - 4,5 > 40 - 100 > 30 - 60 >1000-3000 > 600 - 3000 --- --- --- ---< 4,5 - 4,0 > 100 > 60 -100 > 3000 > 3000 - 6000 --- --- --- ---
> 600 - 3000
> 600 - 3000

Die Klasse wird durch den ungnstigsten Wert fr jedes einzelne chemische Merkmal bestimmt. Wenn zwei oder mehrere angreifende Merkmale zu derselben Klasse fhren, muss die nchsthhere Expositionsklasse festgelegt werden, sofern nicht in einer speziellen Studie fr diesen Fall nachgewiesen wird, dass dies nicht erforderlich ist.

Kurzbeurteilung: Das Wasser ist in die Expositionsklasse XA2 einzustufen.

Die Einstufung in Expositionsklassen erfolgt nach DIN 4030 Teil 1, whrend die Analytik der einzelnen Parameter im Labor entsprechend der im Prfbericht genannten Methoden erfolgte.

Die angegebenen Einstufungen sind eine Serviceleistung und dienen zur Untersttzung der Auswertung durch den Auftraggeber. Die abschlieende rechtsverbindliche Einstufung ist durch den Auftraggeber vorzunehmen und liegt allein in seinem Verantwortungsbereich.

Die Prfergebnisse beziehen sich ausschlielich auf die im Bericht beschriebenen Prfgegenstnde. Es wird keine Verantwortung fr die Validitt der Ergebnisse bernommen, sofern vom Kunden bereitgestellte Daten oder Informationen diese beeinflussen knnen. Vom Kunden bereitgestellte Daten sind gekennzeichnet. Das Laboratorium bernimmt keine Verantwortung fr die Probenahme, sofern diese nicht durch Probenehmer eines zur GBA Group gehrenden Unternehmens oder in dessen Auftrag durchgefhrt wurde. In diesem Fall gelten die Ergebnisse fr die Probe wie erhalten. Ohne schriftliche Genehmigung des ausstellenden Unternehmens darf der Prfbericht weder verffentlicht noch auszugsweise vervielfltigt werden. Bei einer etwaigen

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Erdbaulabor Schemm GmbH - Ingenieurbüro Hesselteicher Str. 71, 33829 Borgholzhausen Tel. 05425-94420 Fax: 05425-944244 Bearbeiter: ls Datum: 12.12.25Körnungslinie Erw. Gesamtschule in GüterslohProjektnummer: 12848 Probe entnommen/angeliefert am: 10.12.25 Art der Entnahme: gestört Arbeitsweise: Siebanalysen
Schlämmkorn Siebkorn Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Feinstes Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- 100 3 2 1 90 80 egnemtmaseG 70 red 60 % ni d 50 < renröK 40 red elietnanessaM 30 20 2 10 13 0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100 Korndurchmesser d in mm
Signatur:Bemerkungen: Natürliche Wassergehalte Wn (%): Probe 1: 12.2 Probe 2: 20.0 Probe 3: 17.1 Probe 4: Probe 5: Probe 6:1 Anlage: Bericht:
Bezeichnung:123
Entnahmestelle:RKB 1RKB 6RKB 11
Tiefe:0.3 - 1.3 m0.6 - 1.4 m1.0 - 1.6 m
Bodenart:fS, ms, g, u'fS, ms, u'fS, ms, u'
k [m/s] (Hazen):---
U/Cc3.3/0.8-/-2.3/0.9
SchlämmkornSiebkorn
FeinstesSchluffkorn Fein- Mittel- Grob-Sandkorn Fein- Mittel- Grob-Kieskorn Fein- Mittel- Grob-Steine
321
2
1313

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ERDBAULABOR SCHEMM GmbH INGENIEURBÜRO Hesselteicher Str. 71, 33829 Borgholzhausen, Tel.: 05425-9442-0, Fax: 05425-9442-44 E-Mail: info@erdbaulabor-schemm.de RKB / DPM 9 RKB / DPM 10 RKB / DPM 8 RKB / DPM 11 RKB / DPM 6 RKB / DPM 7 RKB / DPM 4 RKB / DPM 5 FP = 0,0 m = OKFF Eingang Sporthalle RKB / DPM 3 RKB / DPM 2/2A RKB / DPM 1
Projekt: 12.848Erweiterung Gesamtschule Januzs-Korczak Schledebrückstr. 170 in 33334 GüterslohLageplan M. 1 : 500
Datum: 16.12.2025Anlage 2

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pob.1-84821\uen tadI:G

3202

4991 HbmG TADI yB © thgirypoC GOK GOK

3,00 3,00

2,00 2,00

1,00 1,00

DPM 2 DPM 2A RKB 2 DPM 4 RKB 4 DPM 1 RKB 1 DPM 3 RKB 3 DPM 5 RKB 5 FP = 0,0 m = OKFF Eingang Sporthalle N10 -0,00 N10 N10 40 30 20 10 +0,07 N10 40 30 20 10 +0,07 +0,07 N10 -0,01 w

-1 0

, ,

0 0

0 0 N10 40 30 20 10 -0,23 0 3 3 5 6 3 4 3 0,5 - 0 0,23 0,50 A g S s u c ' h f , f o ü g t l , l t u e u n r ') , g , d S ( u F U n e k , i e n 3 l s g , a r H n a o d u l , / z b m r r e a s s u - t n e, 40 30 20 10 1 1 1 1 1 1 1 1 0 2 1 9 4 1 0 0 0 9 1,00M 0 0 , , 0 4

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Z UNT E ER I SU C CH H UNG E SS N TEL E LEN RKLÄRUNG (s. DIN 4023) P P R ro O b B e E n N - E G N ü T t N ek A l H a M ss E e U n N ac D h G D RU IN N D 4 W 02 A 1 S S E T R ab.1 -2,00 2 2 3 2 3 4 4 5 4 3 3 4 2 1 , , 0 0 0 0 M L 1 1 , , 2 8 0 0 0 0 , , 7 6 0 0 h A g F e s e u , l i f l n f g g ü s r ' l , a a l u u u n n ' d ) g , , S m (F U s e , , i n u 3 s ', , a S h n e U d l , l , b m 3 ra s , u - n 1 1 1 1 1 1 0 1 0 0 0 1 7 8 7 8 8 8 2,00M 1 1 , , 3 8 0 0 0 0 , , 9 5 0 0 A g h d F s e u e u ' l n i f , l n f b k ü g s r e l , a a l l u u g u n n ' r n d ) a g , , u S m ( / F U b s e r , , a i n u 3 u s ' n , , a S n U d, , m 3 s , - 1 1 1 1 1 0 0 1 0 1 8 7 8 7 6 6 6 2,00M 1,60 0 0 , , 1 4 5 5 A g d A g s u s u u ' ' n f f , , f f k ü ü g u e l l ' ' , ) l l l u u , g u n n S r ' a ) g g U , u ( ( S / , F F b U 3 e e ra i i , , n n u 3 s s n a a , n n d d , , m h, s m - s- 1 1 1 1 1 9 9 9 9 9 7 9 2 0 0 1 0 2,00M 1 2 , , 3 0 0 0 0 0 , , 5 7 0 0 F F S , h e e U e i i n n , l l s s 3 g a a r , a n n d u d d u , , n m h k , s e m - lg g s r - s a ' g u , s / u g ' ' , r , ü g S n ', U u , ' , 3 1 1 1 1 1 1 1 5 8 8 7 9 2 2 2 0 2 3 2 2,00M 0 2 8 , . 1 + 0 0 G 9. W 12 .25 1 2 , , 3 0 0 0 1 0 , , 0 7 0 0 A u F ' e u ), i f n f S ü s U l a lu n , n d 3 g , , m ( b F s r e a , i u n u n s ', a S n U d, , m 3 s, g, -2,00 A S K B A K S O aa uu ii n ee n D ff ss dd ff E üü N D llll A P uu R nn M T gg EN Rammsond s k i a e ie n ru s d i n i g g g mittelschwere So s g nde DIN 4094 w W Gr a u s n s d e w rg a e s h s a e l r t angebohrt 3 10 9 10 9 SScchhlluuffff schluffig u -3,00 4 4 5 6 6 5 6 6 5 5 6 3,00M 0 3 8 , . 0 + 0 0 G 9. W 12 .25 3,00 1,20 3 Fe , i h n e s l a lg n r d a , u ms- gs', u', f, SU, 1 1 1 0 0 0 9 9 8 9 9 6 7 8 3,00M 0 3 8 ,0 .+ 0 0 G 9. W 12 .25 3,00 1,20 3 Fe , i h n e s l a lg n r d a , u ms- gs', u', f, SU, 1 1 1 1 1 1 1 1 0 0 1 2 1 4 3 3 8 9 8 3,00M 0 3 8 , . 0 + 0 0 G 9. W 12 .25 3,00 0 1 , , 7 4 0 0 d F S F u e e U n i i n n , k s s 3 e a a l , g n n h r d d a e , , u l h m lb /b ', r s r a m - a u g u s n s n - ', g u s' ' , , g f, ' , S u U ', , 1 1 1 1 1 1 9 9 9 9 9 0 2 4 2 0 2 3,00M 0 3 8 , . 0 + 0 0 G 9. W 12 .25 3,00 1 1 , , 0 0 0 0 3 F F e e , i i h n n e s s l a a lg n n r d d a , , u m m s s - - g g s s ' ' , , u u ' ' , , f f, , S S U U , , 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 0 0 0 0 4 2 4 1 0 3 2 3,00M 3,00 1 1 , , 0 0 0 0 3 F F e e , i i h n n e s s l a a lg n n r d d a , , u m m s s - - g g s s ' ' , , g u ' ' , , u f, ', S U, -3,00 SS T K T tt O oo ee rr R ii ff nn N ee GRÖßENBEREICH f m g s h t u e m i n f g o i e m g r s i o n i b ttel h x NEBENANTEILE ' ¯ ' ' s s e s c t h h a r w r k s a c c ( h c h w a ( . a < 3 c 0 h 1 - ; 5 4 = % 0 % s ) eh ) r stark 1 0 7 9 1,00 Feinsand, ms- gs', u', f, SU, 1 1 0 0 8 1,30 Feinsand, ms- gs', u', f, SU, 1 1 1 2 4 2 3, hellgrau 1 1 1 2 0 0 3, hellgrau 1 1 1 2 1 2 f, SU, 3, hellbraun

    • 4 5 , , 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 0 1 3 2 0 3 2 4 6 4 2 6 5 8 7 4 5 , , 0 0 0 0 M M 4 5 , , 0 0 0 0 1,00 3 3 Fe , , i h h n e e s l l a l l g g n r r d a a , u u ms- gs', u', f, SU, 1 1 1 1 1 1 1 1 2 0 2 0 2 4 0 5 9 9 8 9 9 9 9 4 5 , , 0 0 0 0 M M 4 5 , , 3 0 0 0 0,70 3 3 Fe , , i h h n e e s l l a l l g g n r r d a a , u u ms- gs', u', f, SU, 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 0 0 1 0 2 1 4 6 5 6 4 5 9 4 5 , , 0 0 0 0 M M 4 5 , , 1 0 0 0 1 0 , , 1 9 0 0 3 3 F F e e , , i i h h n n e e s s l l a a l l g g n n r r d d a a , , u u m m s s - - g g s s ' ' , , u u ' ' , , f f , , S S U U , , 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 9 9 9 2 4 2 1 0 2 2 0 0 2 0 2 4 5 , , 0 0 0 0 M M 4 5 , , 0 0 0 0 1,00 3 Fe , i h n e s l a lg n r d a , u ms- gs', u', f, SU, 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 9 8 9 9 2 5 6 0 3 0 0 2 1 2 2 4 5 , , 0 0 0 0 M M 4 5 , , 0 0 0 0 1,00 3 Fe , i h n e s l a lg n r d a , u ms- gs, u', f, SU, - - 4 5 , , 0 0 0 0 B R B A O O M D D M E E S S c N N h O lag N G K za D R L hl I e A E U n R f S ü P r U S 1 P N 0 E E c G m E N in A dr C in H g n n ti e a a D fe c c I h h N D D 40 I I 9 S S G R F N N 4 p p a a e l i i m s l t t t h z z 1 1 ä m e e ö n n n h b 8 8 g d q e ä e u u r d g r e 1 3 u c e r r h s w 9 0 c c m h i h c 6 0 m e n h s i e : : t s tt s e s r e r z z . . B B . . 2 2 5 1 5 D . . . 0 0 P 2 5 0 . . 0 2 0 0 0 L U 0 c c c c 5 m m m m k L 4 g ² = = 3 3 1 3 5 D l K e . . 0 0 0 P 2 5 . . . i 0 7 0 0 0 M l c 0 0 0 a c c 1 m m c k c h s 0 m m g s t ² e p 4 la 3 1 5 4 5 D s . 5 0 . 0 P 2 3 . . . t 0 0 0 7 0 H i 0 0 0 c c s 1 m m c k c 5 c m m g h ² e Schluf B fe OH F R E LO U C C H H RA T M IG M K SO E N IT DIERUN f f G NACH s n D t a a I ß N rk 4 0 f 9 e 4 ucht 1 1 7 7 1 1 2 2 1,00 Feinsand, ms- gs', u', f, SU, 1 1 2 3 1 1 0 4 1,00 Feinsand, ms- gs', u', f, SU, 1 1 4 5 1,00 Feinsand, ms- gs, u', f, SU, 1 1 1 8 2 4 1,00 Feinsand, ms- gs', u', f, SU, 1 1 1 3 2 2 3, hellgrau 1 1 1 2 4 4 1,00 3 Fe , i h n e s l a lg n r d a , u ms- gs', u', f, SU, 1 1 1 6 3 4 3, hellgrau 1 1 1 4 5 3 3, hellgrau Bauvorhaben: -6,00 1 1 1 1 1 2 2 4 5 2 66,,0000 6,00 3, hellgrau 14/10cm 1 1 1 5 4 4 66,,0000 6 -6 ,0 ,0 0 1 15/10cm 1 1 1 1 3 6 4 5 66,,0000 6 -6 ,0 ,1 0 0 10/10cm 1 1 2 0 66,,0000 6 -5 ,0 ,9 0 3 16/10cm 1 1 1 6 5 6 66,,0000 6 -6 ,0 ,0 0 1 -6,00 Erweiterung Gesamtschule Janusz-Korczak, 12/10cm -6,23 Schledebrückstr. 170, 33334 Gütersloh

Planbezeichnung:

-7,00 -7,00

  • Profilschnitte 5-4-3-1-2/2A
  • Widerstandsdiagramme -8,00 -8,00

Plan-Nr: Anlage 3.1 Maßstab: 1:50

Erdbaulabor Schemm GmbH Bearbeiter: SK Datum:

-9,00 -9,00 Gezeichnet: FRW 15.12.2025

Ingenieurbüro

FRW 05.01.2026 Hesselteicher Str. 71 Geändert: FRW 22.01.2026 33829 Borgholzhausen Gesehen: Ma 22.01.2026 Tel.: 05425 / 9442-0 Projekt-Nr: 12.848-1 )m( efeiT )m( efeiT 0.35-0.80 13 Schl./30cm offene Spitze 5/6/7 1.55-2.00 15 Schl./30cm geschlossene Spitze 6/7/8

[Seite 30]

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3202

4991 HbmG TADI yB © thgirypoC GOK GOK

3,00 3,00

2,00 2,00

1,00 1,00 DPM 7 RKB 7 DPM 8 RKB 8 DPM 9 RKB 9 DPM 10 RKB 10 N10 DPM 11 RKB 11 N10 +0,27 +0,20 40 30 20 10 +0,27 40 30 20 10 +0,20 FP = 0,0 m = OKFF Eingang Sporthalle 1

            • 1 2 3 4 5 6 0 , , , , , , , 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 N 1 1 2 0 /10cm 40 30 20 10 -0,3 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 0 2 0 2 2 0 2 0 2 2 1 3 4 4 5 4 6 6 7 9 6 9 9 8 7 8 8 8 8 9 9 9 8 8 7 7 6 6 5 4 5 4 3 4 5 4 4 3 5 5 6 3 5 6 5 7 8 8 9 66 1 2 3 4 5 ,, , , , , , 00 0 0 0 0 0 00 0 0 0 0 0 M M M M M 0 1 8 , . 8 + 0 0 G 9. W 12 .25 0 1 8 , . 7 + 0 0 G 9. W 12 .25 0 0 1 2 3 5 6 -6 , , , , , , , 4 6 5 0 5 0 0 , - 3 0 0 0 0 0 0 0 0 1 ,31 0 0 0 0 1 1 1 , , , , , , , 4 2 9 5 5 5 0 0 0 0 0 0 0 0 3 3 3 3 b F d F F F F M m , F r h u e e e e e e , , , , u s a e n i i i i i i h h h h - t n n n n n n u t l k e e e e l e s g s s s s s n b e l l l l a a a a a a r s l l l l r l b b b g g b n ' n n n n n a , o r r r r r d d d d d d u a a a a u a d , , , , , , n u u u u ' u e ) m m m m m m , n n n n O s s s s s s ( - , - - - - H F u g g g g g e , ' s s s s s , i 1 n ' ' ' ' ' S , , , , , s , u u u u u U a ' ' ' ' ' , , , , , n , S f f f f d 3 , , , , , U S S S S , h U U U U , , 3 , , , , N 1 8 0 /10cm 40 30 20 10 -0,1 8 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 0 1 0 7 2 1 0 2 2 0 0 0 0 1 4 3 4 5 4 4 5 6 7 9 7 7 8 9 8 8 9 7 7 7 8 7 9 7 8 9 9 7 6 4 6 4 8 5 6 5 6 7 7 8 9 9 9 9 8 8 66 1 2 3 4 5 ,, , , , , , 00 0 0 0 0 0 00 0 0 0 0 0 M M M M M 0 2 8 ,7 + 0 .0 G 9. W 12 .25 0 0 1 2 4 5 6 -6 , , , , , , , 3 6 6 7 0 0 0 , - 1 0 0 0 0 0 0 0 0 8 ,18 0 0 1 1 1 1 1 , , , , , , , 3 3 0 1 3 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3 3 3 3 F d A g F F F A m h F S u s e e e e e e u u U , , , , s , n l i i i i i f f h h h h l - n n n n n f f , b g k ü ü e e e e s s s s s g 3 r e ' l l , l l l l a a a a a a s l l l l l l l u u , b g g g u g u n n n n n ' , n n h r r r r ' r n d d d d d ) a a a a g a g g e , / , , , , , u u u u ' u g l , S m m m m m l ( ( n b / r u F F U b a r s s s s s ' e e r ) a u - - - - - , a , i i u n n g g g g g 3 u S n s s s s s s s n U , a a ' ' ' ' ' , , , , , n n , u g u u g d d 3 ' ' ' ' ' , , , , , , , , f u f f u m h , , , ' , ' , - S S S s S f - h U U U , U , , , , , -1, 1 3 2 /1 m 0c m unter GOK = Gt. erf. 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 0 2 0 2 2 0 4 0 0 0 2 2 4 5 4 2 2 3 4 2 4 2 2 4 2 1 1 1 0 1 2 2 1 0 0 3 2 3 5 5 6 7 6 5 5 4 5 5 4 5 5 4 5 5 6 7 9 8 9 8 1 66 2 3 4 5 , ,, , , , , 0 00 0 0 0 0 0 00 0 0 0 0 M M M M L 0 1 8 , . 8 + 0 0 G 9. W 12 .25 0 1 2 3 4 6 -5 , , , , , , 8 3 2 0 4 0 ,8 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 , , , , , , 8 5 9 8 4 6 0 0 0 0 0 0 h F 3 3 3 d A g F F h F A m e u s e e e e e u u , , , s ' l n l i i i i f f , h h h l l - n n n n f f b g k ü ü u e e e s s s s g r r e l l ' l l l a a a a a a s ) l l l l l l u u g g g , b u n u n n n ' , n n r r r S r n d b d d d a a a g a g g U , r , , , u u u , u a m m m m ( ( u n , u F F ' s s s s 3 n ) e e , - - - , i i , n n S u g g g s s ' U s s s , a a ' ' ' , , , f , n n , u u u 3 d d S ' ' ' , , , , , , U f f f m h , , , , '- S S S s 3 - h U U U , , , , , -1 N , 0 1 8 0 /1 m 0c m u 40 nter 3 G 0 OK 20 = G 1 t 0 . er - f 0 . ,2 4 1 0 1 2 2 3 2 3 4 4 3 2 9 8 6 7 6 5 5 6 7 6 6 7 9 8 6 6 8 9 8 6 9 8 6 7 5 5 6 5 4 4 4 6 5 5 4 7 8 7 8 6 7 7 8 9 6 7 8 8 8 1 2 3 4 5 66 , , , , , ,, 0 0 0 0 0 00 0 0 0 0 0 00 M M M M M 0 1 8 , . 4 + 0 0 G 9. 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16 Planbezeichnung:

15 -7,00 1 1 5 6 66,,0000 6,00 -7,00 16/10cm -7,06

  • Profilschnitte 9-10-8-11-7-6
  • Widerstandsdiagramme -8,00 -8,00

Plan-Nr: Anlage 3.0 Maßstab: 1:50

Erdbaulabor Schemm GmbH Bearbeiter: SK Datum:

-9,00 -9,00 Gezeichnet: FRW 15.12.2025

Ingenieurbüro

FRW 05.01.2026 Hesselteicher Str. 71 Geändert: FRW 22.01.2026 33829 Borgholzhausen Gesehen: Ma 22.01.2026 Tel.: 05425 / 9442-0 Projekt-Nr: 12.848 )m( efeiT )m( efeiT 0.35-0.80 13 Schl./30cm offene Spitze 5/6/7 1.55-2.00 15 Schl./30cm geschlossene Spitze 6/7/8

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