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Vergabeunterlagen (02102026).pdf

Objektplanung für den Anbau der Gemeinschaftsgrundschule Vorst

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 07.10.2026, 10:58 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.vmp-rheinland.de

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Diese Vergabeunterlagen dienen lediglich der Information und werden erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs relevant, wenn Sie zur Angebotsabgabe aufgefordert werden!

Vergabeunterlagen

zur Vergabe der Planungsleistungen für den OGS-Erweiterungsneubau für

die GGS Vorst in Kaarst:

• Leistungsbild Gebäude und Innenräume (inkl. Freianlagen)

• Leistungsbild Brandschutzplanung

• Leistungsbild Barrierefreiheitplanung

Europaweites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem

Teilnahmewettbewerb

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Inhaltsverzeichnis

  1. Einführung/Vorhaben/Ziele ................................................................................................. 4

1.1 Einführung .................................................................................................................. 4

1.2 Erbetene Angebote ..................................................................................................... 5

1.3 Ablauf des Vergabeverfahrens .................................................................................... 6

  1. Bewerbungsbedingungen ................................................................................................... 7

2.1 Grundlagen des Verfahrens ........................................................................................ 7

2.2 Inhalt und Aufbau der Angebote ................................................................................. 7

2.3 Änderungen und Korrekturen an den Angeboten ........................................................ 9

2.4 Nebenangebote .......................................................................................................... 9

2.5 Fragen zur Vergabe und Ortsbesichtigung .................................................................. 9

2.6 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen .............................................................. 10

2.7 Lose .......................................................................................................................... 10

2.8 Nachunternehmer ..................................................................................................... 11

2.9 Angebotsfrist und Terminplan ................................................................................... 11

2.10 Kostenentschädigung ............................................................................................... 12

2.11 Geheimhaltung ......................................................................................................... 12

2.12 Schutzrechte ............................................................................................................. 12

2.13 Kenntlichmachung von Geschäftsgeheimnissen ....................................................... 12

2.14 Vergabekammer ....................................................................................................... 13

  1. Ausgangslage/Status quo ................................................................................................. 15

3.1 Örtliche Gegebenheiten / Aufgabenstellung Neubau OGS ........................................ 15

3.2 Bisher beauftragte und erbrachte Planungsleistungen Neubau OGS ........................ 15

3.3 Auflagen aufgrund des laufenden Betriebs ............................................................... 16

3.4 Zeitliche Rahmenbedingungen ................................................................................. 16

3.5 Finanzielle Rahmenbedingungen .............................................................................. 17

  1. Anforderungen an die Angebote ....................................................................................... 17

4.1 Leistungsanforderungen und -umfang ...................................................................... 17

4.1.1 Stufenweise Beauftragung ............................................................................ 18

4.1.2 Mindestanforderungen an die Planung .......................................................... 19

4.1.2.1 Ergebnisse aus der Vor- und Entwurfsplanung .............................................. 19

4.1.2.2 Energetische Anforderungen ......................................................................... 19

4.1.2.3 Nachhaltigkeit ................................................................................................ 19


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 2

[Seite 3]

4.1.3 Projektinformationssystem ............................................................................ 19

4.1.4 Besondere Anforderungen an die LPH 8 ....................................................... 20

4.2 Honorarangebote ...................................................................................................... 21

4.3 Reaktionszeiten ........................................................................................................ 21

4.4 Kostensicherheit ....................................................................................................... 22

4.5 Zeitplan ..................................................................................................................... 22

4.6 Vertrag ...................................................................................................................... 23

  1. Wertungssystem und Zuschlagskriterien ........................................................................ 24

5.1 Wertungssystem ....................................................................................................... 24

5.2 Zuschlagskriterien ..................................................................................................... 24

5.2.1 Honorarangebot ............................................................................................ 26

5.2.2 Kostensicherheit ............................................................................................ 26

5.2.3 Terminsicherheit ............................................................................................ 27

5.2.4 Organisation der Planung und Bauüberwachung ........................................... 28

5.2.5 Lösung Fallbeispiel ........................................................................................ 29

Angebotsformular ..................................................................................................................... 30

Anlage Nachunternehmer ........................................................................................................ 35


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 3

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1. Einführung/Vorhaben/Ziele

1.1 Einführung

Die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Vorst ist die Ortsteilschule für die Stadtteile Vorst

und Driesch und wird inklusiv im offenen Ganztag geführt. Der Schulbetrieb erfolgt derzeit

dreizügig mit aktuell 11 und perspektivisch ab dem Schuljahr 2027/2028 mit 12

jahrgangsgetrennten Klassen. Derzeit besuchen 295 Schülerinnen und Schüler die

Schule. Das Schulensemble besteht aus einem zweigeschossigen Bestandsgebäude aus

den Baujahren 1964 und 1974, welches durch einen Erweiterungsbau aus dem Jahr 2017

(Verwaltungsbereich und Offene Ganztagsschule – OGS) ergänzt wurde. Zusätzlich

wurde zur Deckung des Raumbedarfs ein Containermodul mit zwei weiteren

Klassenräumen errichtet. Mit der Inbetriebnahme des Verwaltungstraktes ist die Schule

barrierefrei erschlossen und entspricht den aktuellen Anforderungen an Inklusion.

Insgesamt stehen derzeit 12 Klassenräume im Bestands- und Modulbau zur Verfügung.

Die OGS ist im Neubau aus dem Jahr 2017 untergebracht und umfasst aktuell fünf

Betreuungsräume sowie eine Mensa mit ca. 50 Sitzplätzen. Auf dem rund 12.251 m²

großen Schulgrundstück befindet sich zudem eine Einfachturnhalle. Zum Zeitpunkt der

Errichtung des OGS-Anbaus wurde die Schule noch zweizügig geführt. Die Planung der

Ganztagsbetreuung basierte auf einer Teilnahmequote von etwa 50 %, entsprechend

einer Kapazität von rund 120 Plätzen. Diese Annahmen entsprechen inzwischen nicht

mehr dem tatsächlichen Bedarf. Bereits im Schuljahr 2020/2021 nahmen 176

Schülerinnen und Schüler am Ganztagsangebot teil; aktuell werden 197 OGS-Plätze

bereitgestellt.

Vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen, der etablierten Dreizügigkeit sowie eines

deutlich gewachsenen Betreuungsbedarfs ist eine umfassende Erweiterung der OGS

erforderlich. Im Zuge des geplanten Neubaus ist eine Erhöhung der Kapazitäten auf

künftig insgesamt 300 Betreuungsplätze vorgesehen. Damit werden sowohl 103

zusätzliche Plätze geschaffen als auch die bestehenden rund 190 Plätze qualitativ

weiterentwickelt. Neben der quantitativen Erweiterung steht insbesondere die

Qualitätssicherung und -verbesserung im Fokus. Ziel ist es, eine reibungslose,

pädagogisch hochwertige und kindgerechte Betreuung zu gewährleisten. Hierfür sollen

die OGS-Aufenthaltsräume auf insgesamt 10 Einheiten – ausgebaut sowie die


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 4

[Seite 5]

Mensakapazitäten bedarfsgerecht erweitert werden. Die Planung und Umsetzung des

Neubaus erfolgt in enger Abstimmung zwischen Schulverwaltung, Schulleitung und OGS-

Träger. Ziel dieser kooperativen Vorgehensweise ist es, ein bedarfsgerechtes,

funktionales und zugleich zukunftsfähiges Gebäude zu entwickeln, das sowohl den

pädagogischen Anforderungen als auch den organisatorischen Abläufen des Schul- und

Ganztagsbetriebs gerecht wird.

Wesentliche Ziele der Stadt Kaarst sind:

• Gesucht wird ein zuverlässiger und leistungsfähiger Objektplaner sowie Planer für die

Leistungsbilder Brandschutz, Barrierefreiheit und Freiflächen incl. Stellplatznachweis,

der kooperativ mit allen den Fachplanern und den weiteren Projektbeteiligten arbeitet.

Der Objektplaner muss ein besonderes Augenmerk auf die Kosteneinhaltung/-

steuerung und die Terminsicherheit legen.

• Kurze Reaktionszeiten für Rückmeldungen und Vorort-Termine, insbesondere in der

LPH 8, sind für den Projekterfolg von entscheidender Bedeutung. Dies haben

insbesondere auch die Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt.

• Die Beachtung aller zuwendungsrechtlichen Auflagen und Unterstützung des

Auftraggebers beim Abruf und der Verwendung der Fördermittel sowie der

Dokumentation sind von entscheidender Bedeutung.

1.2 Erbetene Angebote

Die Realisierung des vorstehend beschriebenen Vorhabens sowie die damit verfolgten

Ziele setzen voraus, dass die Angebote die jeweiligen Mindestanforderungen erfüllen, die

in diesen Vergabeunterlagen festgelegt sind. Die Angebote müssen zwingend die

jeweiligen Vorgaben der Vergabeunterlagen erfüllen. Ausgehend von diesen

Vergabeunterlagen, den in den Vergabeunterlagen beschriebenen Gegebenheiten und

Mindestanforderungen sowie den beigefügten Unterlagen haben die Angebote der Bieter

insbesondere die in Kapitel 2, Ziffer 2.2 näher beschriebenen Unterlagen, Nachweise und

Erklärungen zu enthalten. Die Bieter haben für die Erstellung ihrer Angebote vor allem

auch die Ausgangslage und die derzeitigen Gegebenheiten, wie sie in Kapitel 3

dargestellt und beschrieben sind, sowie bei Art, Umfang und Kalkulation die jeweils

anzubietenden Leistungen gemäß Kapitel 4 zu berücksichtigen.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 5

[Seite 6]

1.3 Ablauf des Vergabeverfahrens

Die Vergabestelle vergibt die Planungsleistungen in einem Verhandlungsverfahren mit

vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb.

Das Vergabeverfahren wird nach dem in diesen Bewerbungsbedingungen vorgegebenen

Zeitplan voraussichtlich wie folgt umgesetzt:

Die Bieter haben bis zum

xxxxx, 12:00 Uhr

jeweils erste indikative Angebote über den Vergabemarktplatz einzureichen, die

sämtlichen Anforderungen dieser Vergabeunterlagen entsprechen und vollständig sind.

Alle ersten indikativen Angebote werden in einer ersten Verhandlungsrunde vorgestellt

und erörtert. Im Nachgang erhalten die Bieter die Möglichkeit zur Anpassung des

Angebotes. In einer weiteren Verhandlungsrunde soll der Vertragsentwurf erörtert werden.

Die letztverbindlichen Angebote werden gemäß den in Kapitel 5 genannten

Zuschlagskriterien ausgewertet. Die danach jeweils wirtschaftlichsten Angebote werden

bezuschlagt. Bei Gleichstand zwischen mehreren Angeboten entscheidet das Los.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 6

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2. Bewerbungsbedingungen

2.1 Grundlagen des Verfahrens

Die Vergabestelle ist öffentliche Auftraggeberin im Sinne von § 99 Nr. 1 des Gesetzes

gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Bitte lesen Sie die nachfolgenden Bewerbungsbedingungen sorgfältig durch und

berücksichtigen Sie diese vollständig bei der Erstellung Ihres Angebots. Sollten sich

gleichwohl Unklarheiten ergeben, machen Sie bitte von Ihrem Fragerecht Gebrauch.

Die Vergabestelle vergibt den Auftrag im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit

vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb auf der Grundlage von § 119 Abs. 5 GWB,

§ 74 VgV i.V.m. § 17 VgV diesen Bewerbungsbedingungen und der weiteren

Vergabeunterlagen einschließlich Anlagen.

Die Vergabe steht unter dem Vorbehalt der zuständigen Gremien der Vergabestelle.

Angebote sind ausschließlich über den Vergabemarktplatz einzureichen.

2.2 Inhalt und Aufbau der Angebote

Den Angeboten sind die übersandten Vergabeunterlagen zugrunde zu legen. Die

Angebote müssen sich auf sämtliche anzubietenden Leistungen erstrecken sowie die

hierfür in diesen Vergabeunterlagen sowie in späteren Checklisten geforderten

Unterlagen, Erklärungen und Angaben vollständig enthalten.

Die Nachforderung von Erklärungen und Nachweisen unter Fristsetzung steht im

Ermessen der Vergabestelle.

Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Preise

sind in EUR und ohne Umsatzsteuer anzugeben. Etwaige Umsatzsteuerbeträge sind

unter Zugrundelegung des Steuersatzes i.H.v. 19 % an der vorgesehenen Stelle

hinzuzufügen.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 7

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Das Angebot ist in sämtlichen Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen.

Unterlagen, die in einer Fremdsprache eingereicht werden, sind beglaubigte oder von

einem öffentlich bestellten oder vereidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigte

Übersetzungen beizufügen. Dies gilt auch für Prospekte, Dokumentationen und

Handbücher.

Dem Angebot dürfen keine AGB oder weiteren Vertragsbedingungen des Bieters

beigefügt sein. Fügt ein Bieter eigene AGB oder Vertragsbedingungen bei, führt dies in

der Regel zum Ausschluss vom Verfahren.

Wir möchten Sie bitten, die nachfolgend genannten Unterlagen durch ein Register

getrennt in nachstehender Reihenfolge mit dem Angebot einzureichen:

  1. Ggf. formloses Anschreiben mit Datum und Unterschrift. Dieses Anschreiben sollte

auch alle wesentlichen Daten für eventuelle Rückfragen beinhalten, insbesondere

den Namen des Bearbeiters mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Achtung: die Kommunikation über den VMP erfolgt über den dort hinterlegten

Account, über den der Teilnahmeantrag/das Angebot abgegeben wurde!

  1. Konzept zur Kostensicherheit gemäß Kapitel 5, Ziffer 5.2.2.

  2. Konzept zur Terminsicherheit gemäß Kapitel 5, Ziffer 5.2.3.

  3. Darstellung der Organisation der Planungsausführung und Bauüberwachung

gemäß Kapitel 5, Ziffer 5.2.4.

  1. Vollständig ausgefülltes Angebotsformular

  2. Erläuterung zur Kalkulation des Honorars in Form einer „Urkalkulation“ oder

vergleichbar, auf deren Basis etwaige Nachträge bei der Planungsleistung verhandelt

werden können. Anzugeben sind mindestens die anrechenbaren Kosten,

Honorarzone und Honorarsatz für alle Leistungsphasen, Nebenkostenpauschale,

Rabatte und Skonti in %, besondere Leistungen, getrennt nach Leistungsbildern.

  1. Darstellung Baustellendokumentation gemäß Ziffer 4.1.4

  2. Ggf. Nachunternehmererklärung gem. Anlage.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 8

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  1. Änderungswünsche zum Vertrag

Die vorgenannten Inhalte sind im Verhandlungsgespräch im Rahmen einer

Präsentation darzustellen. Es steht den Bietern frei, bereits mit dem Angebot die

Präsentation einzureichen, in der die vorgenannten Inhalte dargestellt werden.

2.3 Änderungen und Korrekturen an den Angeboten

Nachträgliche Änderungen und auch Korrekturen der Angebote sind nur bis zum Ablauf

der Angebotsfrist zulässig. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist können Angebote über den

Vergabemarktplatz zurückgezogen werden.

2.4 Nebenangebote

Die Abgabe von Nebenangeboten ist ausgeschlossen. Jeder Bieter darf nur ein einziges

Hauptangebot abgeben.

2.5 Fragen zur Vergabe und Ortsbesichtigung

Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen oder

zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen nach Meinung der Bieter

Unklarheiten oder verstoßen diese nach Auffassung der Bieter gegen geltendes Recht,

werden die Bieter aufgefordert, die Vergabestelle unverzüglich schriftlich darauf

hinzuweisen.

Auskünfte werden nur schriftlich erteilt. Etwaige Fragen sind ausnahmslos schriftlich über

den Vergabemarktplatz bis zum xxx 2026, 10:00 Uhr zu stellen.

Später eingehende Fragen werden ggf. nicht mehr beantwortet.

Die Vergabestelle wird ergänzende und berichtigende Angaben in einem Fragen- und

Antwortenkatalog zusammenfassen und den Bietern über den Vergabemarktplatz

anonymisiert zur Verfügung stellen.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 9

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Die Bieter haben zudem die Möglichkeit, die GGS Vorst während der laufenden Vergabe

zu besichtigen. Bitte melden Sie sich dafür zur Terminvereinbarung telefonisch bei Frau

Schirmeisen, Tel. 02131 987 857.

2.6 Unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen

Angebote von Bietern, die sich im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren an einer

unzulässigen Wettbewerbsbeschränkung beteiligen, werden ausgeschlossen. Als

unzulässige Wettbewerbsbeschränkung gelten insbesondere wettbewerbswidrige

Verhandlungen und Verabredungen mit anderen Bietern über die Abgabe oder

Nichtabgabe von Angeboten, die zu fordernden Preise, die Bindungen sonstiger Entgelte,

Gewinnaufschläge, Verarbeitungsspannen und andere Preisbestandteile, Zahlungs-,

Lieferungs- und andere Bedingungen, soweit sie unmittelbar den Preis beeinflussen,

Entrichtungen von Ausfallentschädigungen oder Abstandszahlungen, es sei denn, dass

sie nach § 22 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zulässig sind.

Solchen Handlungen von Bietern stehen Handlungen von Personen gleich, die von ihnen

beauftragt oder für sie tätig sind.

2.7 Lose

Die Objektplanung wird zusammen mit der Barrierefreiheitsplanung, der

Brandschutzplanung und der Freiflächenplanung (hier soll von der Wattmannstraße eine

Zufahrt incl. Stellplätze gem. der gültigen Stellplatzsatzung der Stadt Kaarst hergestellt

werden) als erstes Los vergeben. Weitere Fachlose folgen.

Diese Leistungsbilder sollen in einem gemeinsamen Planungslos vergeben werden, da

für die vorliegende Maßnahme insbesondere technische Gründe für eine gemeinsame

Vergabe vorliegen.

Der geplante Neubau umfasst einen zweigeschossigen Erweiterungsbau, der funktional

an den Bestand angebunden wird. Dieses hat erhebliche Auswirkungen auf Grundriss,

Erschließung, Flucht- und Rettungswege, Treppenräume, Aufzüge, Türbreiten,

Höhenlagen und die Ausbildung einzelner Bauteile.

Aufgrund der vorhandenen baulichen Strukturen ist zudem davon auszugehen, dass

einzelne Anforderungen nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand vollständig


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 10

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umgesetzt werden können. In diesen Fällen müssen alternative Lösungen, Abweichungen

und Kompensationsmaßnahmen entwickelt werden. Dies erfordert eine unmittelbare

Abstimmung zwischen Objektplanung, Brandschutzplanung und Barrierefreiheitsplanung.

Die gemeinsame Vergabe dient daher der integrierten Entwicklung technisch, funktional,

genehmigungsrechtlich und wirtschaftlich abgestimmter Lösungen.

2.8 Nachunternehmer

Die Einschaltung von Nachunternehmern ist zulässig. Schaltet ein Bieter oder eine

Bietergemeinschaft Nachunternehmer ein, haftet dieser Bieter als späterer Auftragnehmer

für die ordnungsgemäße Gesamtabwicklung des Vertrages.

Soweit der Bieter Leistungen auf Nachunternehmer übertragen möchte, hat er mit Abgabe

des Angebotes zu erklären, welche Leistungen auf Nachunternehmer übertragen werden.

Hierfür ist die Anlage Nachunternehmer zu verwenden. Nach Möglichkeit sind die

Nachunternehmer bereits jetzt namentlich zu benennen.

2.9 Angebotsfrist und Terminplan

Die Angebotsfrist für die Angebote läuft am xxx 2026 12:00 Uhr ab. Maßgeblich ist der

Eingang, der im Zweifel vom Bieter nachzuweisen ist, auf dem Vergabemarktplatz.

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist können Angebote über den Vergabemarktplatz

zurückgezogen werden.

Bieter und deren Bevollmächtigte sind zur Angebotsöffnung nicht zugelassen.

Für das Verfahren gilt folgender vorläufiger Terminplan, auf den sich die Bieter

einzurichten haben:

VerfahrensschrittZeitpunkt/Zeitraum
Fragen zu den Vergabeunterlagen bis
Abgabe der indikativen Angebote bis

Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 11

[Seite 12]

Auswertung der indikativen Angebote bis
Verhandlung mit den Bietern
optional: Abgabe überarbeiteter indikativer Angebote
optional: Verhandlung mit den Bietern
Abgabe letztverbindlicher Angebote
Voraussichtlicher Versand der Vorabinformationsschreiben
Voraussichtlicher Zuschlag und Vertragsschluss

[wird nach dem Teilnahmewettbewerb ergänzt]

2.10 Kostenentschädigung

Eine Entschädigung für die Teilnahme am Vergabeverfahren ist ausgeschlossen.

2.11 Geheimhaltung

Alle Unterlagen, die den Bietern im Zusammenhang mit diesem Vergabeverfahren

überlassen werden, dürfen ohne Zustimmung der Vergabestelle nicht für andere Zwecke

verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden. Dies gilt auch für alle

vom Bieter im Zusammenhang mit diesem Vorhaben etwa beauftragte Dritte,

insbesondere für Nachunternehmer.

2.12 Schutzrechte

Im Angebot ist anzugeben, ob für dessen Inhalt gewerbliche Schutzrechte bestehen oder

vom Bieter oder anderen beantragt sind.

2.13 Kenntlichmachung von Geschäftsgeheimnissen

Nach dem GWB haben die Verfahrensbeteiligten im Rahmen eines

Nachprüfungsverfahrens unter Umständen Anspruch auf Akteneinsicht und können sich

ggf. Ausfertigungen, Auszüge oder Abschriften der Angebote erteilen lassen (vgl.

§ 165 Abs. 1 GWB). Die Vergabekammer hat die Einsicht in die Unterlagen zu versagen,


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 12

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soweit dies aus wichtigen Gründen, insbesondere des Geheimschutzes oder zur Wahrung

von Geschäftsgeheimnissen geboten ist (vgl. § 165 Abs. 2 GWB).

Nach § 165 Abs. 3 GWB hat jeder Beteiligte mit Übersendung seiner Akten oder

Stellungnahmen auf die Wahrung der Geschäftsgeheimnisse hinzuweisen und diese in

den Unterlagen deutlich kenntlich zu machen. Bieter haben ihre Geschäftsgeheimnisse

bereits im Angebot zu kennzeichnen, ggf. durch Einreichen einer separaten Aufstellung

über die zu schützenden Informationen und Unterlagen mit Seitenangaben. Fehlt eine

deutliche Kennzeichnung, ist von der Zustimmung des Bieters zur Einsichtnahme im

Sinne von § 165 Abs. 3 GWB auszugehen.

2.14 Vergabekammer

Zuständig für Nachprüfungsverfahren ist die:

Vergabekammer Westfalen

Albrecht-Thaer-Straße 9

48147 Münster

Fax: +49 251 411 2165

vergabekammer@brms.nrw.de

Folgende Hinweise zur Geltendmachung von Vergaberechtsverstößen vor der

Vergabekammer sind zu beachten:

Die Vergabestelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit

  1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im

Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle innerhalb von

spätestens 10 Tagen gerügt hat;

  1. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar

sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur

Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber der Vergabestelle gerügt werden;


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 13

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  1. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar

sind, spätestens mit Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Frist zur Abgabe

erster indikativer Angebote gegenüber der Vergabestelle gerügt werden;

  1. der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15

Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht

abhelfen zu wollen, gestellt wird.

Weitere Einzelheiten können § 160 GWB entnommen werden.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 14

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3. Ausgangslage/Status quo

3.1 Örtliche Gegebenheiten / Aufgabenstellung Neubau OGS

Bitte beachten Sie die folgenden Anlagen im Projektraum:

• 2. Flurkarte 1500_GGS Vorst.pdf

• 3. Erläuterungsbericht_GGS Vorst.pdf

• 11. Unterlagen Brandschutz (Endreß), Baugrund (Protavis).pdf

• Grundleitungen - A-EG-S01.pdf

• 2018 Bestand Entwässerungspläne.PDF

• Feuerwehrplan Übersicht 65.31.01-0005 0018(E003646565)

Seitens der Bauaufsicht bestehen aktuell keine Bedenken im Hinblick auf die

Genehmigungsfähigkeit.

• 8. Genehmigungsfähigkeit GGS Vorst Erweiterungsneubau.pdf

3.2 Bisher beauftragte und erbrachte Planungsleistungen Neubau

OGS

Die Stadt Kaarst hatte Wichmann Architekten Ingenieure GmbH aus Neuss mit

Planungsleistungen beauftragt, um die notwendigen Unterlagen für den Förderantrag

einreichen zu können und die Kosten besser abschätzen zu können. Die vom

Planungsbüro erstellten Unterlagen werden zum Ausgleich einer möglichen

Projektantenstellung in den Projektraum geladen:

• Erläuterungsbericht Architektur_GGS Vorst

• Vorentwurfsplanung+LP_GGS Vorst

• Kostenschätzung inkl. Mengenberechung GGS Vorst

• Flächenberechnung BGF, BRI

• Genehmigungsfähigkeit GS Vorst

Des Weiteren wurden die folgenden Fachplaner beauftragt mit jeweiliger Angabe der

erstellten Unterlagen, welche auch im Projektraum zu finden sind:


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 15

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Endreß Brandschutz

• Unterlagen Brandschutz

Protavis (Geotechn. Untersuchung)

• Baugrundgutachten

Neue Aufgabenstellung Erweiterungsneubau OGS:

Die Vergabestelle weist darauf hin, dass die bereits erstellte Planung nicht 1:1 umgesetzt

werden kann. Denn es wurde nachträglich zur erfolgten Planung ein neues

Raumprogramm mit reduzieren Schüler*innen / OGS-Kindern beschlossen - siehe

Anlage:

• SchulA 01.07.2026_Anlage 1 Raumprogramm der GGS Vorst

Dementsprechend ist davon auszugehen, dass der OGS- Erweiterungsneubau kleiner

ausfällt; nach erster grober Einschätzung sollen 2 OGS-Räume (10 anstatt 12 Räume)

wegfallen. In dem Zuge der Planungsanpassung wäre es wünschenswert, auf den

Teilkeller zu verzichten und die Technik im Erdgeschoss bzw. Obergeschoss anzuordnen.

Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen werden die Planerleistungen im Rahmen

dieser Vergabe auch wieder ab LPH 1 vergeben.

3.3 Auflagen aufgrund des laufenden Betriebs

Ziel der Stadt Kaarst ist es, das Bauvorhaben wirtschaftlich zu optimieren und mit

maximaler Kosten- und Termintreue umzusetzen. Die Baustellenlogistik stellt hierbei eine

besondere Herausforderung dar, denn die Realisierung erfolgt unter laufendem Schul-

bzw. OGS– Betrieb.

3.4 Zeitliche Rahmenbedingungen

• Zuschlag: Februar 2027

• Zwingender spätester Projektabschluss inkl. Rechnungszahlungen ist aufgrund

der gewährten Fördermittel der 31. Dezember 2029.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 16

[Seite 17]

• Aufgrund dieser unabdingbaren Frist muss der genaue bauliche

Fertigstellungstermin in der Terminplanung noch definiert werden.

• Da die Fördermittel bis Ende 2029 verausgabt sein müssen, müssen sämtliche

Schlussrechnungen bis spätestens Ende Oktober 2029 vorliegen.

• Insofern ist der bauliche Fertigstellungstermin inkl. aller Abnahmen und

Inbetriebnahmen bis spätestens September 2029 zu erfolgen.

• Alle Projektaktivitäten müssen dementsprechend zeitlich so terminiert werden,

dass diese Teil-Endtermine eingehalten werden können.

3.5 Finanzielle Rahmenbedingungen

Kostenschätzung nach DIN 276, alles Brutto-Summen aus der bisherigen

Vorentwurfsplanung:

Erweiterungsneubau OGS:

Summe 300 Bauwerk – Baukonstruktionen: EUR 2.774.797,21

Summe 400 Bauwerk - Technische Anlagen: EUR 863.003,68

Summe 500 Außenanlagen und Freiflächen: EUR 327.508,50

Gesamtkosten (Erweiterungsneubau OGS): EUR 3.965.309,39

Die vorgenannten Summen sind Ergebnis der Vorentwurfsplanung auf Basis eines

überholten Raumprogrammes.

Mit der Umplanung ab LPH 1 soll das neu beschlossene / reduzierte Raumprogramm

(2 OGS- Räume weniger, Teilkeller entfernen, Technik in EG/OG) übernommen werden,

was auch zur Kostenersparnis in den KG 300 / 400 führt. Jedoch wurde hier noch nicht

der notwendige Parkplatz inkl. die Zufahrt berechnet. Im Ergebnis heben sich die

Einsparungen deshalb mit den Mehrkosten für Parkplatz und Zufahrt auf.

Vgl. zu den Kostenobergrenzen Ziffer 4.4.

4. Anforderungen an die Angebote

4.1 Leistungsanforderungen und -umfang


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 17

[Seite 18]

Der Leistungsumfang ergibt sich aus den in den Projektraum hochgeladenen

Leistungsbildern:

• Objektplanung - Leistungsbild Gebäude und Innenräume (inkl. Freianlagen)

• Leistungsbild Planung der Barrierefreiheit

• Leistungsbild Brandschutz

Bitte beachten Sie, dass es sich nicht 1:1 um das Leistungsbild der HOAI handelt.

Vielmehr hat die Stadt Kaarst das Leistungsbild modifiziert, in dem sie einzelne Leistungen

ergänzt bzw. gestrichen hat.

4.1.1 Stufenweise Beauftragung

Die Leistungen zu dem vorgenannten Leistungsbild werden stufenweise

beauftragt.

• Stufe 1:

• Neubau OGS: Einarbeitung in die bisherige Planung (pauschal als

besondere Leistung), LPH 1 – 3

• Stufe 2:

▪ Neubau OGS: LPH 4

• Stufe 3:

▪ Neubau OGS: 5 - 7

• Stufe 4:

▪ Neubau OGS: 8

• Stufe 5:

▪ Neubau OGS: 9

Mit Zuschlagserteilung wird die Stufe 1 beauftragt. Es besteht kein

Anspruch auf Beauftragung der weiteren.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 18

[Seite 19]

4.1.2 Mindestanforderungen an die Planung

4.1.2.1 Ergebnisse aus der Vor- und Entwurfsplanung

Die Ergebnisse der Grundlagenermittlung und Vorentwurfsplanung (LPH 1

    1. sind grundsätzlich weiter fortzuführen.

Die beiden Leistungsphasen wurden für den Förderantrag nur rudimentär

bearbeitet. Im Nachgang gab es noch Änderungswünsche. Diese sind

nochmalig auf Grund der Reduzierung von 2 OGS Räumen in der

Leistungsphase 1 und 2 weiter auszuarbeiten. Auf den Teilkeller soll

verzichtet werden. Die Technik wird im EG oder OG eingeplant. Jedoch

sollen die Grundüberlegungen möglichst übernommen werden.

4.1.2.2 Energetische Anforderungen

Die Vorgaben des GModG 2026 sind zu erfüllen.

4.1.2.3 Nachhaltigkeit

Die Anforderungen des Förderprogramms sind einzuhalten, siehe auch:

Anlage

▪ Revier.Gestalten: Förderprogramm - Ausbau ganztägiger

Betreuungsangebote für Kinder in der Primarstufe im

Rheinischen Revier

▪ FAQ Ganztagsbetreuung

Es ist nicht vorgesehen eine Nachhaltigkeitszertifizierung zu beantragen.

4.1.3 Projektinformationssystem

Es wird ein Projektinformationssystem durch den Auftraggeber zur

Verfügung gestellt.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 19

[Seite 20]

4.1.4 Besondere Anforderungen an die LPH 8

Für die Vergabestelle ist eine engmaschige Kontrolle auf der Baustelle von

besonderer Relevanz. Erwartet wird eine arbeitstägliche Anwesenheit

(Ausschlusskriterium). Im Angebotsformular ist einzutragen, wie viele

Stunden pro Woche der Bauleiter durchschnittlich in der LPH 8 auf der

Baustelle ist. Dies ist Teil der Wertung (vgl. Ziffer 5.2.4).

Zudem werden hohe Anforderungen an die Dokumentation gestellt. Es ist

wünschenswert, dass der Bieter ein EDV-Tool anwendet, dass für die

Baufortschrittsverfolgung eine leistungsstarke Fotodokumentation auf

wöchentlicher Basis an einem festen Tag erstellt und insbesondere 360°-

Fotos erstellt und archiviert. Die Fotos sollen automatisch nach Datenblatt

und Zeit abgelegt sein. Die Bauaktivitäten sollen vollständig aufgezeichnet

werden. So soll es möglich sein, die Baustelle jederzeit virtuell zu

besichtigen und jederzeit eine Rundumsicht zu erhalten. Die Vergabestelle

hat in einem anderen Projekt gute Erfahrung mit Produkten von Holobuilder

gemacht, es ist den Bietern aber freigestellt, mit welchem System sie

arbeiten. Im Angebot ist darzustellen, wie die Dokumentation sichergestellt

werden soll und ob und welche Erfahrungen in Anwendung mit speziellen

EDV-Tools gibt.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 20

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4.2 Honorarangebote

Die Stadt Kaarst geht davon aus, dass folgende Honorarzone einschlägig ist.

Abweichende Auffassungen sind zu begründen:

LeistungsbildHonorarzone
Objektplanung – Gebäude, Innenräume FreianlagenIII

Die mitzuverarbeitende Bausubstanz liegt bei 0,00 EUR. Abweichende Auffassungen sind

mit dem Angebot einzureichen, zu begründen und sind Gegenstand der Verhandlung.

Für das Leistungsbild Brandschutz ist folgende Einordnung zugrunde gelegt:

• Angesetzter Nutzungsbeiwert (n): 1,5

• Projektschwierigkeitsbeiwert (S ): 0,3 P

• Teilflächenschwierigkeitsbeiwert (S ): 0,2 T

Für das Leistungsbild Barrierefreiheit ist folgende Einordnung zugrunde gelegt:

• BGF: o Neubau OGS:

▪ BGF Oberirdisch 1.167 m²

• Angesetzter Nutzungsfaktor (n): 1,2

• Projektschwierigkeitsbeiwert (S ): 1,3 P

4.3 Reaktionszeiten

Es gelten die nachfolgenden Mindestreaktionszeiten innerhalb der Arbeitszeit (8:00 –

17:00 Uhr):

• Fundierte Beantwortung von Mails/Rückrufe innerhalb von drei Arbeitstagen

• Termine (Präsenz/digital) innerhalb von 1 Woche

• Notfalltermine innerhalb von 24 Stunden

Die Reaktionszeiten sind im Angebotsformular einzutragen und sind verbindlich. Kürzere

Reaktionszeiten führen zu einer besseren Wertung.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 21

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4.4 Kostensicherheit

Die Kostensicherheit ist von hoher Bedeutung, da die Mittel ihrer Höhe nach begrenzt

sind. Es gelten die folgenden NEUEN Kostenobergrenzen aufgrund der neuen

Zielvorgaben für die Planung:

Neubau OGS

• Summe 300 Bauwerk – Baukonstruktionen: EUR 2.774.797,21

• Summe 400 Bauwerk - Technische Anlagen: EUR 863.003,68

• Summe 500 Außenanlagen und Freiflächen: EUR 327.508,50

Gesamtkosten (Erweiterungsneubau OGS): EUR 3.965.309,39

Die technischen Anlagen fallen zwar nicht in den Verantwortungsbereich des

Auftragnehmers, ihm obliegt aber eine besondere Rücksichtsnahmepflicht, um

Kostensteigerungen bei den technischen Anlagen zu vermeiden, soweit dies von ihm

beeinflusst werden kann.

4.5 Zeitplan

Bitte beachten Sie den beigefügten Zeitplan. Zwingender spätester Projektabschluss inkl.

Rechnungszahlungen ist aufgrund der gewährten Fördermittel der 31. Dezember 2029.

Eine Erläuterung von Fördermittelabhängigen Fristen und baulichem

Fertigstellungstermin ist unter 3.5 Zeitliche Rahmenbedingen aufgeführt.

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle geschuldeten Leistungen so rechtzeitig zu

erbringen, dass die zwischen dem Auftragnehmer und den anderen Projektbeteiligten für

die Planungs- und Ausführungsleistungen zu vereinbarenden Anfangs-, wesentlichen

Zwischentermine und Endtermine nicht aus Gründen gefährdet oder verzögert werden,

die in der Sphäre des Auftragnehmers liegen.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 22

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4.6 Vertrag

Der Vertragsentwurf wird im Rahmen der Angebotsphase über den Vergabemarktplatz

bereitgestellt.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 23

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5. Wertungssystem und Zuschlagskriterien

5.1 Wertungssystem

Die Vergabestelle wird die fristgerecht eingegangenen indikativen und letztverbindlichen

Angebote prüfen. Dabei wird sie die Angebote zunächst einer formalen Prüfung

unterziehen, d. h. sie auf Vollständigkeit bzw. Abweichungen von den jeweiligen

Anforderungen der Vergabeunterlagen prüfen. Erfüllt ein letztverbindliches Angebot nicht

die gesetzten Leistungsanforderungen, wird es von der weiteren Wertung

ausgeschlossen.

Zudem wird die Angemessenheit der Preise untersucht. Die wirtschaftliche Auswertung

erfolgt anhand der nachbenannten Zuschlagskriterien. Die letztverbindlichen Angebote

werden gemäß den nachbenannten Zuschlagskriterien ausgewertet.

5.2 Zuschlagskriterien

Die Vergabestelle wird nur die letztverbindlichen Angebote anhand der in den Ziffer 5.2.1

– 5.2.5 genannten Kriterien unter Berücksichtigung der angegebenen Wertungspunkte

und Gewichtung bewerten.

Die Vergabestelle behält sich ausdrücklich vor, die Zuschlagskriterien mit ihren

Erläuterungen und Gewichtungen im Rahmen des Verfahrens - soweit im Interesse eines

transparenten und diskriminierungsfreien Wettbewerbs sinnvoll und rechtlich zulässig - zu

präzisieren. Insbesondere kann sie Unterkriterien bilden und einzelne Kriterien streichen

oder diese durch zusätzliche Mindestanforderungen einengen und verändern, wenn und

soweit die damit verbundenen Anforderungen an die Angebote für alle Bieter einheitlich

verbindlich vor Angebotsabgabe vorgegeben werden.

Die Punktzahl für das Honorar wird interpoliert. Die Punkte für die übrigen

Zuschlagskriterien werden nach dem Grad der erwarteten Erfüllung vergeben. Maximal

sind 5 Wertungspunkte erreichbar. Die Vergabestelle wird die Konzepte/Ideen/Vorschläge

nach der sogenannten relativen Bewertungsmethode bewerten. Bei der Wertung erhält

das Angebot die volle Punktzahl, welches im Vergleich zu den anderen Angeboten das

Zuschlagskriterium am besten erfüllt. Die anderen Angebote erhalten eine dem jeweiligen


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 24

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Erfüllungsgrad gegenüber dem Angebot des besten Bieters entsprechend niedrigere

Punktzahl für das Zuschlagskriterium.

Die Zuschlagkriterien werden von einer Jury (Auswahlgremium) einstimmig bewertet. Das

Auswahlgremium besteht aus Mitgliedern des Verwaltungsvorstands der Stadt Kaarst,

und politischen Interessenvertretern der Stadt Kaarst.

UnterkriteriumPunktzahlGewich- tungmax.
Zuschlagskriterium
ErgebnisErgebnis
Gewertet wird das angebotene Honorarangebot für alle Leistungen. Zur Ermittlung der Punktzahl wird das niedrigste Honorarangebot mit dem Faktor 40 multipliziert und durch das jeweilige Honorarangebot dividiert. Das so ermittelte Punkt-Ergebnis wird bis zur ersten Kommastelle nach den Grundsätzen der kaufmännischen Rundung gerundet.40
Honorarangebot
Umgang mit Nachträgen (Kostensicherheit, kurzfristige Prüfung)1 - 5210
Kostensicherheit
Überzeugende und detaillierte Terminplanung, Terminüber- wachung und Terminsteuerung zur Erlangung von Termin- sicherheit sowie erste Ein- schätzung zum Zeitbedarf1 - 515
Terminsicherheit
Fallbeispiel zu einem aktuellen fiktiven Problem in der Planungs- und Bauausführung, das gelöst werden muss1 - 5420
Lösung Fallbeispiel
Reaktionszeiten (Termine)1 – 5125
Qualität derReaktionszeiten (Rückrufe, E- Mails)1 – 51
Organisation und
Bauüberwachung
Durchschnittliche wöchentliche Anwesenheitszeiten auf der Baustelle durch den Bauleiter0 - 20

Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 25

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5.2.1 Honorarangebot

Für dieses Zuschlagskriterium wird das angebotene Honorarangebot (vgl.

Ziffer 1.1 – 1.5 des Angebotsformulars) gewertet. Das niedrigste

Honorarangebot (brutto) erhält 40 Wertungspunkte. Alle übrigen Angebote

werden gemäß der nachstehenden Formel miteinander ins Verhältnis

gesetzt:

Honorarangebot brutto des niedrigsten Angebotes x 40 Wertungspunktzahl Angebot = ------------------------------------------------------------- Honorarangebot brutto Angebot

Die so ermittelte Punktzahl wird nach den Grundsätzen der

kaufmännischen Rundung bis auf die erste Kommastelle gerundet.

Maximal sind 40 Wertungspunkte erreichbar.

5.2.2 Kostensicherheit

Jedes Angebot kann in Summe maximal 10 Punkte für das Konzept zur

Sicherstellung der Einhaltung der Kosten und dem Umgang mit Nachträgen

erhalten. Die erreichte Wertungspunktzahl wird jeweils mit dem Faktor 2

multipliziert, maximal sind hier also 10 Punkte je Unterkriterium erreichbar.

Darzustellen ist, in welchem Turnus und mit welchen Maßnahmen und

Instrumenten die Einhaltung Kosten geprüft und dokumentiert wird, damit

der Auftraggeber sehr schnell von Abweichungen erfährt. Zudem ist

darzustellen, wie der Auftragnehmer den Auftraggeber berät, um bei

Abweichungen „gegenzusteuern“ und das Projekt innerhalb des

vereinbarten Kostenrahmens fertigzustellen. Zu erläutern ist auch das

Nachtragsmanagement, um sicherzustellen, dass einerseits kein Stillstand

auf der Baustelle entsteht, andererseits aber nur der Höhe und dem Grunde

nach berechtigte Nachträge akzeptiert werden. Zu Punktgewinnen führt es,

wenn anhand überzeugender Darlegungen und Erläuterung von

Praxisbeispielen belegt werden kann, dass sich Konzept zur Einhaltung

Kosten und zum Nachtragsmanagement in der Praxis bewährt hat. Bitte

stellen Sie hierbei auch einen Bezug zum konkreten Projekt her.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 26

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5.2.3 Terminsicherheit

Jedes Angebot kann maximal 5 Wertungspunkte für die Qualität des

Konzeptes zur Terminsicherheit erhalten. Die erreichte Wertungspunktzahl

wird mit dem Faktor 1 multipliziert, maximal sind hier also 5 Punkte

erreichbar.

Eine hohe Punktzahl kann insbesondere erreicht werden, wenn die

Methoden der Terminplanung, Terminüberwachung und Terminsteuerung

zur Erlangung von Terminsicherheit und Einhaltung der Terminziele für die

Planung und Bauausführung dargelegt werden. Es ist darzulegen, wie mit

Störungen aufgrund des Umbaus eines Bestandsprojektes und dem

parallelem Neubau umgegangen wird. Gerne können die Bieter zusätzlich

zu den vorgenannten Ausführungen anhand von abgeschlossenen und

laufenden Projekten erläutern, inwieweit ihr Konzept zur Terminsicherheit

sich eignet und erfolgreich angewandt wurde. Mit dem Konzept können Sie

auch Änderungsvorschläge zum Terminplan einreichen, wobei die

Fertigstellung 31. Dezember 2029 gewährleistet sein muss.

Zudem wird eine erste Einschätzung des Zeitbedarfs für Planung und

Bauausführung erwartet mit Lösungsansätzen für eine terminliche

Fertigstellung der Gesamtmaßnahme.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 27

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5.2.4 Organisation der Planung und Bauüberwachung

Das Konzept zur Organisation der Planungs- und Bauüberwachung gliedert

sich in drei Unterkriterien.

• Durchschnittliche wöchentliche Anwesenheitszeiten auf der Baustelle

durch den Bauleiter

Die „Durchschnittliche Anwesenheitszeit Bauleiter“ wird wie folgt

bewertet:

Ø Anzahl Stunden je Woche x 20

Wertungspunktzahl Angebot = ---------------------------------------------------------------------------------

Höchste Ø Anzahl Stunden je Woche

• Reaktionszeiten

ZuschlagskriteriumPunktzahl
Reaktionszeiten für Rückrufe bzw. Rückmeldungen per E-Mail (Montag – Freitag, 8:00 – 17:00 Uhr) durch das Projektteam< 1 Arbeitstag5
1 Arbeitstag3
2 Arbeitstage1
3 Arbeitstage0
> 3 ArbeitstageAusschluss
Reaktionszeiten Termine2 Arbeitstag5
3 Arbeitstag3
4 Arbeitstage1
5 Arbeitstage0
> 5 ArbeitstageAusschluss

Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 28

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5.2.5 Lösung Fallbeispiel

Jede Präsentation der Falllösung kann maximal 5 Wertungspunkte für die

Lösung des Fallbeispiels erhalten. Die erreichte Wertungspunktzahl wird

mit dem Faktor 4 multipliziert, maximal sind hier also 20 Punkte erreichbar.

Die Bieter erhalten am Tag der ersten Verhandlungsrunde 60 Minuten vor

Beginn der eigentlichen Verhandlung eine Fallstudie aus der Praxis.

Anhand dieser Fallstudie sollen die Bieter dann einen Lösungsansatz

entwickeln, wie in dem Praxisbeispiel weiter zu verfahren ist. Das Ergebnis

ist sodann im Rahmen der Verhandlungsrunde zu präsentieren. Hierzu wird

den Bietern eine Zeitspanne von 30 Minuten eingeräumt. Um hier die zu

erwartende Leistungsqualität einschätzen zu können, ist es erforderlich,

dass das tatsächlich für die Stadt Kaarst vorgesehene Team an der

Verhandlung teilnimmt und die Lösung entwickelt und präsentiert.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 29

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Angebotsformular

Name und Anschrift des Bieters

………………………………………………….

………………………………………………….

………………………………………………….

Stadt Kaarst Am Neumarkt 2 41564 Kaarst

Angebotsdatum: ………………..

Erstes indikatives Angebot Objektplanung (inkl. Freianlagen) / Barrierefreiheit / Brandschutz GGS Vorst

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir erklären, dass wir die Vergabeunterlagen nebst Anlagen vollständig erhalten haben und diese

Grundlage unseres Angebotes sind. Wir haben uns mit den Voraussetzungen für Planung und Bau

des OGS-Vorst ausreichend auseinandergesetzt. Insbesondere erkennen wir die tatsächlichen

Bedingungen des Auftrages an und haben das Angebot aufgrund der Vergabeunterlagen

einschließlich aller Anlagen erstellt. Die vom Auftraggeber beschriebenen und zu erbringenden

Leistungen erkennen wir als allgemein verbindlich an. Wir bieten an:


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 30

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  1. Honorar Planung und Bauüberwachung1 (incl. Besonderer Leistungen, Nebenkosten,

Umbauzuschlag, Rabatten)

1.1. Stufe 1 (Einarbeitung in die bisherige Planung, LPH 1 – 3)

Honorar netto € ………………………………

zzgl. 19 % USt. € ………………………………

Honorar brutto € ………………………………

1.2 Stufe 2 (LPH 4)

Honorar netto € ………………………………

zzgl. 19 % USt. € ………………………………

Honorar brutto € ………………………………

1.3 Stufe 3 (LPH 5 – 7)

Honorar netto € ………………………………

zzgl. 19 % USt. € ………………………………

Honorar brutto € ………………………………

1.4 Stufe 4 (LPH 8)

Honorar netto € ………………………………

zzgl. 19 % USt. € ………………………………

Honorar brutto € ………………………………

1 Etwaige Rabatte und besondere Leistungen sind in das Honorar je Stufe einzurechnen.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 31

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1.5 Stufe 5 (LPH 9)

Honorar netto € ………………………………

zzgl. 19 % USt. € ………………………………

Honorar brutto € ………………………………

1.6 Nettostundensätze2

Architekten und Ingenieure € …………

Techniker € …………

  1. Reaktionszeiten

Ich/Wir sage(n) die folgenden Reaktionszeiten gemäß Ziffer 4.3 der Vergabeunterlagen zu:

Reaktionszeiten für Rückrufe bzw. Rückmeldungen per E-Mail (Arbeitstage Montag – Freitag, 8:00 – 17:00 Uhr) durch das Projektteam:

innerhalb von __________ Arbeitstagen

Reguläre Termine:

innerhalb von __________ Arbeitstagen

Ich/Wir sage(n) die folgenden Reaktionszeiten für Termine zu: ___________Arbeitstage

2 Die Stundensätze werden bei der Wertung des Honorars nicht berücksichtigt.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 32

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  1. Anwesenheit Bauleitung

ø Stundenanzahl pro Woche von der Bauleitung auf der Baustelle in der

LPH 8

__________ø Stundenzahl pro Woche

  1. Angebotsinhalt

Gemäß Kapitel 2, Ziffer 2.2 reichen wir mit dem Angebotsformular die

folgenden Unterlagen ein:

☐ Formloses Anschreiben mit Datum und Unterschrift. Dieses

Anschreiben sollte auch alle wesentlichen Daten für eventuelle

Rückfragen beinhalten, insbesondere den Namen des Bearbeiters mit

Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

☐ Konzept zur Kostensicherheit gemäß Kapitel 5, Ziffer 5.2.2

☐ Konzept zur Terminsicherheit gemäß Kapitel 5, Ziffer 5.2.3

☐ Konzept zur Organisation von Planung und Bauüberwachung gemäß

Kapitel 5, Ziffer 5.2.4

☐ Vollständig ausgefülltes Angebotsformular

☐ Erläuterung zur Kalkulation des Honorars in Form einer „Urkalkulation“

oder vergleichbar, auf deren Basis etwaige Nachträge bei der

Planungsleistung verhandelt werden können. Anzugeben sind

mindestens die anrechenbaren Kosten, Honorarzone und Honorarsatz für

alle Leistungsphasen, Nebenkostenpauschale, Rabatte und Skonti in %,

besondere Leistung getrennt für alle Leistungsbilder.

☐ Darstellung Baustellendokumentation gemäß Ziffer 4.1.4


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 33

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☐ Ggf. Nachunternehmererklärung gem. Anlage

☐ Änderungswünsche zum Vertrag

.


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 34

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Anlage

Nachunternehmer

(Hinweis: Bitte beachten Sie den Hinweis in Kapitel 2, Ziffer 2.8)

Name des Bieters/ Bietergemeinschaft: …………………………………………………

Anschrift: ………………………………………………………………………………………. …………………………………………………………………………………………………..

Bitte Zutreffendes ankreuzen!

☐ Es werden keine Nachunternehmer eingesetzt.

☐ Für folgende Leistungen sollen voraussichtlich Nachunternehmer eingesetzt werden.

Lfd. Nr.Voraussichtlicher Leistungsbereich / vorgesehene Aufgaben im Rahmen der VergabemaßnahmeName des Nachunternehmers
1.
2.
3.

(für weitere Nachunternehmer bitte ergänzende Blätter verwenden, Nummerierung fortführen)


Vergabeunterlagen GGS Vorst I Kaarst Seite 35

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung