Kostenloses Live-Webinar: VergabeHero in Aktion erleben.

Baugrundgutachten Terra Umwelt - Protavis GGS Vorst.pdf

Objektplanung für den Anbau der Gemeinschaftsgrundschule Vorst

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 07.10.2026, 10:58 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.vmp-rheinland.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

Die Textansicht ist gekürzt oder weist einen Verarbeitungshinweis auf. Bitte prüfe die Originaldatei auf vollständige Angaben.

Originaldatei öffnen

[Seite 1]

protavis Arbeitsschutz GmbH – Gell’sche Straße 45, 41472 Neuss

Stadt Kaarst Gebäudewirtschaft Es schreibt Ihnen: Frau Nicole Schirmeisen Dipl.-Geol. Gerd Schmitz  02131/7408-13 email: gerd.schmitz@protavis.de Rathausplatz 23

41564 Kaarst

Neuss, 18. August 2026

Erweiterung GGS Vorst, Kaarst

Sehr geehrte Frau Schirmeisen,

auf dem o. g. Grundstück planen Sie die vorhandene Bebauung durch einen Anbau zu erweitern. Gleichzeitig werden Teile der vorhandenen Gebäude saniert.

Für die weiteren Planungen sollte die Beschaffenheit des Untergrunds im Bereich der geplanten Neubaumaßnahme erkundet werden.

Basierend auf unserem Angebot vom 4. April 2026 wurden wir am 7. April 2026 beauftragt, die Bau- grundverhältnisse auf dem o. g. Grundstück zu erkunden.

Hiermit erhalten Sie unsere Stellungnahme zu den Untersuchungen.

Im geplanten Baubereich befindet sich aktuell eine Grünfläche (siehe nebenstehende Abbildung).

Der geplante Erweiterungsbau wird nicht unterkellert und zweigeschossig ausgeführt. Die Fußbodenhöhe des Bestands (OKFFEG) wird übernommen.

Eine genaue Angabe zur Höhe liegt uns nicht vor. Wir nehmen sie nach- folgend mit 40,10 m NN an.

protavis Arbeitsschutz GmbH Website www.protavis.de Bank Deutsche Bank Geschäftsführer Dirk Kemper Amtsgericht Neuss Gell’sche Straße 45 E-Mail info@protavis.de IBAN DE85 1007 0100 0357 3615 00 Gerd Schmitz HRB 13237 41472 Neuss Tel. +49 02131 74080 BIC DEUTDEBB101 Tom Tews Fax +49 02131 740820 USt-ID DE 174774696

[Seite 2]

Schreiben vom 18. August 2026 an Stadt Kaarst / Erweiterung GGS Vorst, Kaarst Seite 2

Bodenuntersuchungen

Für die Untersuchung des Baugrunds wurden am 10. April 2026 auf dem Grundstück 4 Rammkern- sondierungen (RKS 1 - 4) sowie 2 Schwere Rammsondierungen (DPH 1, 4 nach DIN EN ISO 22476, Fallge- wicht 50 kg, Fallhöhe 50 cm, Spitzenquerschnitt 15 cm²) bis max. 6 m Tiefe niedergebracht.

Die Bohrungen erfolgten im Bereich des geplanten Neubaus.

Alle Bohrungen endeten in gut tragfähigen Kiessanden der unteren Mittelterrasse.

Die Bohrprofile, die Schichtenverzeichnisse, die Rammdiagramme und ein Lageplan sind als An- lage dieser Stellungnahme beigefügt.

Für das Nivellement wurde eine Kanaldeckelhöhe auf dem Schulgelände verwendet.

Die Höhen der Bohrpunkte sind in den Bohrprofilen dargestellt. Die aktuellen Geländehöhen im Be- reich der geplanten Baumaßnahme liegen bei  39,92 – 40,03 m NHN. (Hinweis: In den Bohrprofilen wer- den die Höhen als NN-Höhen angezeigt).

Bodenaufbau

Basierend auf den uns vorliegenden Karten und unserer Kenntnis der lokalen Geologie sind unter evtl. anthropogenen Auffüllungen zunächst bindige Sedimente (Löss, Lösslehm) zu erwarten, die nachfolgend von Sanden und Kiessanden der Unteren Mittelterrasse unterlagert werden.

Basierend auf unserer Kenntnis von anderen Bauprojekten in Kaarst-Vorst lag der höchste Grund- wasserstand in der 1950er Jahren bei  38,20 – 38,40 mNN. Durch die Sümpfungsmaßnahmen für die Tagebauten wurde der GW-Spiegel abgesenkt und kann nach Einstellung der Tagebauten lang- fristig wieder auf die alten Werte ansteigen.

Durch die Bodenuntersuchungen wurde der nachfolgend dargestellte Bodenaufbau festgestellt.

/1/ Auffüllungen (gemischtkörnig) /2/ Lösslehm (bindig) /3/ Terrasse (nicht bindig)

In den Bohrprofilen werden bindige Böden durch grüne Farben, Sande durch orange Farben und Kiese durch gelbe Farben dargestellt. Evtl. Auffüllungen sind weiß mit einem „A“ gekennzeichnet.

/1/ Auffüllungen/ Mutterboden bis ca. 1,9 m Tiefe

  • Gesteinsansprache: Korngröße: Sand – Kies, ± schluffig, z.T. mit Ziegelbruch, oberflächennah z.T. humos, z. T. durchwurzelt.
  • Farbe: braun, dunkelbraun.
  • bis Meter unter Gelände (min./max.): 0,9 – 1,9 m

[Seite 3]

Schreiben vom 18. August 2026 an Stadt Kaarst / Erweiterung GGS Vorst, Kaarst Seite 3

  • Mächtigkeit: 0,9 – 1,9 m
  • Lagerungsdichte/Konsistenz: sehr locker - mitteldicht
  • Baugrundeigenschaften: bindige Auffüllungen und Mutterboden ungeeignet; unter zukünfti- gen Gebäude- und Verkehrsflächen zu entfernen. Nachverdichtung der verbleibenden Auffül- lungen.
  • im Bereich von evtl. Kellerarbeitsräumen können die Auffüllungen ggf. noch tiefer reichen.

/2/ Lösslehm bis ca. 1,6 m Tiefe nicht mehr flächendeckend vorhanden

  • Gesteinsansprache: Feinsand, ± schluffig
  • Farbe: rot, braun
  • bis Meter unter Gelände (min./max.): mind. 1,5 m – 1,9 m.
  • Mächtigkeit: 0,6 m – 0,7 m
  • Lagerungsdichte/Konsistenz: weich - steif.
  • Baugrundeigenschaften: zur setzungsarmen Lastabtragung ab steifer Konsistenz bedingt geeignet.

/3/ Terrasse Sohle nicht erbohrt

  • Gesteinsansprache: Sand, Kies
  • Farbe: grau, braun
  • bis Meter unter Gelände (min./max.): mind. 5 m / 15 m*.
  • Mächtigkeit: mind. 10 m*
  • Lagerungsdichte/Konsistenz: locker – mitteldicht.
  • Baugrundeigenschaften: für eine Lastabtragung sehr gut geeignet.
  • Erfahrungen aus benachbarten Projekten

Während der Geländearbeiten im April 2026 wurde der Grundwasserspiegel bei 4,70 m ( 35,30 m NN) unterhalb der GOK angetroffen.

Homogenbereiche / Bodenkennwerte

Für die vorgefundenen Böden können die nachfolgenden Kennwerte angenommen werden.

im August 2015 wurden u. a. die DIN 18300, DIN 18301, DIN 18319 geändert. Die bis dahin verwen- deten Einteilungen für Böden (z. B. Bodenklassen, Zusatzklassen) wurden ersatzlos gestrichen und durch "Homogenbereiche" ersetzt.

Zur endgültigen Bestimmung der Homogenbereiche nach DIN 18300:2015-08 sind zahlreiche wei- tere geotechnische Laboruntersuchungen u. a. an ungestörten Bodenproben (z. B. aus Schürfen oder Linerbohrungen) durchzuführen. Diese sind jedoch sehr kostenintensiv und waren nicht Gegenstand unseres damaligen Auftrags.

[Seite 4]

Schreiben vom 18. August 2026 an Stadt Kaarst / Erweiterung GGS Vorst, Kaarst Seite 4

Soweit den nachfolgenden Angaben keine Laborwerte zugrunde liegen, werden Bandbreiten ange- geben, die überwiegend auf unseren lokalen Erfahrungswerten und dem Vergleich mit ähnlichen Bodenarten beruhen.

Das Bauvorhaben wird gemäß DIN 4020 in die Geotechnische Kategorie (GK) 1 eingestuft.

Eigenschaften / KennwerteErbohrte Schichten
Schichtnummer123
Bezeichnung (ortsüblich)AuffüllungenLöss/LösslehmTerrasse
Homogenbereich (DIN 18300: 2015-08)ABC
Bodenklassen (DIN 18300-2012-09)1, 34 Bei Wasserzutritt Tendenz zu 23
Reibungswinkel  k (°)30 – 32,525 – 27,532,5
Wichte erdfeucht γ k (kN/m³)18 - 1918 - 1918 – 21
Wichte u. Auftrieb γ' k (kN/m³)10 - 119 – 1010 – 11
Kohäsion C´ k (kN/m2)03 – 80
Steifeziffer Es (MN/m²)20 - 1003 – 1080 - 200
BodengruppenSWSU*, ULSW, GW
Korngrößenverteilungnicht untersucht
Anteil Steine, Blöcke (%)000
Dichte (g/cm³)nicht untersucht
undränierte Scherfestigkeit (kN/m²)entfällt
Wassergehalt (%) *15 – 2510-3010 - 20
Konsistenzzahlnicht untersucht
Konsistenz--weich -steif--
Plastizitätszahlnicht untersucht
Plastizität------
Lagerungsdichtesehr locker – mitteldicht--mitteldicht
organischer Anteil (%)< 1
  • oberhalb des Grundwassers

Gründung

Auf einem aktuell als Gürnfläche genutzten Grundstücksteil der GGS Vorst soll ein nicht unterkel- lerter zweigeschossiger Erweiterungsbau errichtet werden.

Angaben zu den geplanten Lasten und ein Gründungskonzept liegen uns noch nicht vor. Die OKFFEG nehmen wir auf Höhe des Bestandsfußbodens (Annahme: 40,10 m NN) an. Die Unterkante der Bodenplatte / Dämmung wird dann bei  36,60 m NN liegen.

[Seite 5]

Schreiben vom 18. August 2026 an Stadt Kaarst / Erweiterung GGS Vorst, Kaarst Seite 5

Für die Gründung ergeben sich die nachfolgenden Empfehlungen.

Auf dem Grundstück stehen bis mind. 39,00 m NN (Tiefe 1,0 m u. GOK), lokal bis 1,9 m Tiefe (38,20 m NN) aufgefüllte Bodenmaterialien an, die oberflächennah humos und durchwurzelt sind. Darunter folgen geringmächtige bindige Schichten, die von gut tragfähigen Kiessanden unterlagert werden.

Aufgrund des inhomogen Bodenaufbaus in den obersten 2 Metern empfiehlt sich eine Gründung über eine tragende Bodenplatte.

Um einheitliche Bodenverhältnisse zu schaffen, ist unter der Bodenplatte ein Bodenpolster aus nicht bindigen, kapillarbrechenden und frostsicheren Materialien (z. B. Grubenkies, RCL-Schotter) ein- zubauen. Das Bodenpolster sollte eine Mächtigkeit von mindestens 0,5 m aufweisen.

Es ist lagenweise einzubauen auf 100 % Proctor zu verdichten. Die im Gründungsbereich verblei- benden Altauffüllungen sind sorgfältig nachzuverdichten.

Bei Begrenzung der zulässigen charakteristischen Bodenpressungen auf  250 kN/m² kann der Bet- tungsmodul k bei den zu erwartenden Lasten vorläufig mit 20 MN/m³ angenommen werden. s

Alternativ zu dieser Gründungsform ist eine Gründung über Streifen- und / oder Einzelfundamente denkbar

Die Fundamente müssen dann in der Schicht /3/ gründen.

Für eine erste überschlägige Bemessung der zulässigen Bodenpressungen / des aufnehmbaren Sohldrucks σ zul (im Sinne der alten DIN 1054, globales Sicherheitssystem) von Fundamenten, die in der Schicht /3/ gründen, können die in der DIN 1054:2003-01 genannten Werte der Tab. A.1 / A.2 An- hang A für rollige Böden angenommen werden.

Für die rolligen Böden sind die in der Tab. A 7, Anhang A der DIN 1054:2003-01 genannten Voraus- setzungen erfüllt.

Analog gelten für die Bemessungswerte des Sohlwiderstands σ (im Sinne des EC 7, DIN 1054:2010-12, Rd Teilsicherheitskonzept) die in der DIN 1054:2010-12 genannten Werte der Tabellen A 6.1.

Unabhängig von den o. g. DIN-Daten kann erfahrungsgemäß mit einer zulässigen, charakteristi- schen Bodenpressung von mind. 500 kN/m² ggf. auch höher gerechnet werden.

Signifikante Setzungen sind bei einer Gründung in der Schicht /2/ nicht zu erwarten.

Die weiteren Gründungsdetails sollten zwischen uns, dem Architekturbüro und dem Statikbüro ab- gestimmt werden.

Sämtliche Angaben sind vom Statiker auf Bauwerksverträglichkeit zu prüfen. Die Gründungssohlen sind von uns freizugeben.

[Seite 6]

Schreiben vom 18. August 2026 an Stadt Kaarst / Erweiterung GGS Vorst, Kaarst Seite 6

Baugruben

Für die Herstellung von evtl. Baugruben gelten die nachfolgend genannten Böschungswinkel:

• bindige Böden mit weicher Konsistenz oder nicht bindige Böden:  = 45° • bindige Böden mit mind. steifer Konsistenz:  = 60°

Darüber hinaus sind DIN 4124 (Baugruben), die DIN 4123 (Gebäudesicherung) und die Unfallverhütungs- vorschriften maßgeblich.

Der Neubau grenzt an eine Bestandsbebauung. Vor Beginn der Erdarbeiten sind die Gründungsni- veaus von Nachbargebäude durch Hand- und/oder Baggerschürfe zu erkunden.

Ob ggf. Unterfangungsarbeiten notwendig sind, muss vom planenden Statikbüro geprüft werden. Die Unterfangungsarbeiten sind dann unter Beachtung der DIN 4123 auszuführen.

Erdbeben

Das Untersuchungsgelände liegt nach DIN 4149 (Ausgabe 2005) in der Erdbebenzone 1 und der Un- tergrundklasse T. Danach ergeben sich als Kombination von geologischem Untergrund und Bau- grund die Untergrundverhältnisse C- T.

Abdichtung

Für die Abdichtung der Bodenplatte gelten die Vorgaben der DIN 18195, bzw. DIN 18533.

Evtl. Arbeitsraumverfüllungen sind gemäß DIN 4095 zu erstellen.

Durch den Einbau des kapillarbrechenden Bodenpolsters reicht eine Abdichtungen gegen Erd- feuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser aus.

Es wird empfohlen, unterhalb der Bodenplatte einige "Sickerfenster" (Größe:  2 m²) zu erstellen, in denen die Bodenmaterialien der Schicht /1/ und Schicht /2/ bis zum Erreichen der Schicht /3/ ent- fernt und gegen das Bodenpolstermaterial ausgetauscht werden.

Ob die evtl. vorhandenen Kelleraußenwände des Altbaus abgedichtet werden müssen, ist von de- ren Zustand abhängig und muss von Architekten bzw. Bauherrn entschieden werden.

Handhabung des Aushubs

Hinweise auf Bodenverunreinigungen wurden bei den Bohrarbeiten nicht nachgewiesen. Die Auf- füllungen enthalten vereinzelt z. T. mineralische Fremdstoffe, die ggf. einen leicht erhöhten Schad- stoffanteil aufweisen können.

Für eine erste orientierende Schadstoffeinstufung der evtl. Aushubmaterialien wurden Mischpro- ben erstellt und auf die in der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) genannten Parameter untersucht.

[Seite 7]

Schreiben vom 18. August 2026 an Stadt Kaarst / Erweiterung GGS Vorst, Kaarst Seite 7

Folgende Mischproben wurden aus Einzelproben zusammengestellt.

• MP1= 1/1 + 1/2 + 1/3 + 2/1 + 2/2 + 2/3 + 3/1 + 4/1 • MP2= 1/4 + 2/4 + 3/2+ 3/3+ 4/2 + 4/3

Die chemischen Analysen erfolgten im Labor der UCL Umwelt Control Labor GmbH. Der Laborbe- richt ist als Anlage beigefügt. In dem Laborbericht sind die Analysenergebnisse den Materialwerten der EBV gegenübergestellt.

Signifikant erhöhte Schadstoffgehalte wurden nicht festgestellt. Wegen der mineralischen Fremd- stoffe sind die Auffüllungen (Schicht /1/) gemäß EBV in die Klasse BM-0* einzustufen.

Für natürlich abgelagerten Böden ergibt sich eine Einstufung in die EBV-Klasse BM-0.

Es ist nicht auszuschließen, dass die Entsorgungsunternehmen Analysenergebnisse fordern wer- den, die jünger als 6 Monate sind.

Für eine ggf. erneute Beprobung sollte für die Bearbeitung (Beprobung / Vorlage Analysenergebnisse) ein Zeitraum von ca. 12 Werktagen kalkuliert werden.

Versickerung

Sofern das Regenwasser auf dem Grundstück versickern soll, ist zu beachten, dass die bindigen Schichten stauend wirken. Sie sind für eine Versickerung nicht geeignet. Gleiches gilt für die Auf- füllungsmaterialien, die inhomogen zusammengesetzt sind.

Sofern Versickerungsanlagen geplant sein sollten, sind die Materialien der Schicht /1/ und Schicht /2/ bis zum Erreichen der rolligen, feinkornfreien Schichten /3/ unterhalb von Versickerungsanlagen partiell oder vollständig zu entfernen und gegen gut durchlässige Böden (z. B. Füllkies/Bergkies mit Fein- kornanteil < 7 %) auszutauschen.

Die Durchlässigkeit der Auffüllungsböden ist dann für die Planung von Versickerungsanlagen aus- schlaggebend.

Grundsätzlich ist der Sicherheitsabstand von 1 m zwischen der Sohle der Versickerungsanlage und dem höchsten Grundwasserstand einzuhalten.

Für eine Versickerung von Niederschlag ist eine wasserrechtliche Genehmigung einzuholen.

Für evtl. Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen protavis Arbeitsschutz GmbH

Anlagen

[Seite 8]

[Seite 8: nicht lesbar — PdfminerException]

[Seite 9]

ren e

protavis Arbeitsschutz GmbH Gell'sche Straße 45 41472 NeussProjekt: Erweiterung GGS VorstAnlage:
Datum: 10.04.2026
Auftraggeber: Stadt Kaarst, GebäudewirtschaftBearb.: N. Gläßel
Legende und Zeichenerklärung nach DIN 4023
Boden- und Felsarten Lößlehm, Löl Auffüllung, A Kies, G, kiesig, g Mittelsand, mS, mittelsandig, ms Feinsand, fS, feinsandig, fs Schluff, U, schluffig, u Korngrößenbereich f - fein Nebenanteile ' - schwach (<15%) m - mittel ¯ - stark (30-40%) g - grob Rammdiagramm DPH 0 10 20 30 40 50 15 10 25 35 40 Tiefe (m) Proben A1 1,00 Probe Nr 1, entnommen mit einem Verfahren B1 1,00 Probe Nr 1, entnommen mit einem Verfah der Entnahmekategorie A aus 1,00 m Tiefe der Entnahmekategorie B aus 1,00 m Tief C1 1,00 Probe Nr 1, entnommen mit einem Verfahren W1 1,00 Wasserprobe Nr 1 aus 1,00 m Tiefe der Entnahmekategorie C aus 1,00 m Tiefe Grundwasser 1,00 Grundwasser am 18.08.2026 in 1,00 m unter 1,00 Grundwasser in 1,80 m unter Gelände 18.08.2026 Gelände angebohrt 18.08.2026angebohrt, Anstieg des Wassers auf 1,00 m 1,80 unter Gelände am 18.08.2026 1,00 1,00 Grundwasser nach Beendigung der Ruhewasserstand in einem ausgebauten 18.08.2026 18.08.2026 Bohrarbeiten am 18.08.2026 Bohrloch 1,00 18.08.2026Wasser versickert in 1,00 m unter Gelände

[Seite 10]

pprroottaavviiss AArrbbeeiittsssscchhuuttzz GGmmbbHH GGeellll''sscchhee SSttrraaßßee 4455 4411447722 NNeeuussssPPrroojjeekktt:: EErrwweeiitteerruunngg GGGGSS VVoorrssttAAnnllaaggee::
DDaattuumm:: 1100..0044..22002266
AAuuffttrraaggggeebbeerr:: SSttaaddtt KKaaaarrsstt,, GGeebbääuuddeewwiirrttsscchhaaffttBBeeaarrbb..:: NN..GGllääßßeell
ZZeeiicchhnneerriisscchhee DDaarrsstteelllluunngg vvoonn BBoohhrrpprrooffiilleenn nnaacchh DDIINN 44002233
RKS / DPH 1 NN + 39,99 m 0 10 20 40,00 Feinsand, mittelsandig, kiesig, 1 1 humos, durchwurzelt, leicht zu 1 1/1 0,50 0,50 bohren, dunkelbraun, Auffüllung 1 39,50 1 2 Feinsand, schluffig, kiesig, 4 4 Ziegelbruch, leicht zu bohren, braun, 3 39,00 Auffüllung 2 1/2 1,20 1,20 2 4 Feinsand, kiesig, 3 3 38,50 mittelschwer zu bohren, braun, 1 2 1/3 1,80 1,80 Auffüllung 2 3 4 38,00 4 5 7 8 8 37,50 9 7 8 8 8 37,00 6 6 5 6 5 36,50 5 4 Mittelsand, Feinsand, kiesig, 3 4 mitteldicht, schwer zu bohren, grau / 4 36,00 4 braun, Terrasse 4 3 4 5 35,50 6 4,70 7 7 10.04.2026 7 7 35,00 7 8 9 10 9 34,50 10 11 10 10 1/4 6,00 6,00 10 34,00 10 NN + 33,99 m 33,50 Höhenmaßstab 1:50
DDaattuumm:: 1100..0044..22002266
AAuuffttrraaggggeebbeerr:: SSttaaddtt KKaaaarrsstt,, GGeebbääuuddeewwiirrttsscchhaaffttBBeeaarrbb..:: NN..GGllääßßeell
ZZeeiicchhnneerriisscchhee DDaarrsstteelllluunngg vvoonn BBoohhrrpprrooffiilleenn nnaacchh DDIINN 44002233
RKS 2 40,50 NN + 40,03 m 40,00 Feinsand, kiesig, humos, durchwurzelt, leicht zu 2/1 0,50 0,50 bohren, dunkelbraun, Auffüllung 39,50 Feinsand, schluffig, kiesig, weich, leicht zu bohren, braun, 39,00 Auffüllung 2/2 1,30 1,30 Feinsand, kiesig, 38,50 mittelschwer zu bohren, braun, 2/3 1,90 1,90 Auffüllung 38,00 37,50 37,00 36,50 Mittelsand, Feinsand, kiesig, schwer zu bohren, grau / braun, 36,00 Terrasse 35,50 4,70 10.04.2026 35,00 34,50 2/4 6,00 6,00 34,00 NN + 34,03 m Höhenmaßstab 1:50
DDaattuumm:: 1100..0044..22002266
AAuuffttrraaggggeebbeerr:: SSttaaddtt KKaaaarrsstt,, GGeebbääuuddeewwiirrttsscchhaaffttBBeeaarrbb..:: NN..GGllääßßeell
ZZeeiicchhnneerriisscchhee DDaarrsstteelllluunngg vvoonn BBoohhrrpprrooffiilleenn nnaacchh DDIINN 44002233
RKS 3 40,50 NN + 40,01 m 40,00 Feinsand, mittelsandig, kiesig, humos, durchwurzelt, leicht zu 39,50 bohren, dunkelbraun, Auffüllung 3/1 0,90 0,90 39,00 Feinsand, schluffig, weich, mittelschwer zu bohren, rot / braun, Lösslehm, kalkfrei 38,50 3/2 1,60 1,60 38,00 37,50 37,00 36,50 Feinsand, Mittelsand, kiesig, schwer zu bohren, grau / braun, 36,00 Terrasse 35,50 4,70 10.04.2026 35,00 34,50 3/3 6,00 6,00 34,00 NN + 34,01 m Höhenmaßstab 1:50
DDaattuumm:: 1100..0044..22002266
AAuuffttrraaggggeebbeerr:: SSttaaddtt KKaaaarrsstt,, GGeebbääuuddeewwiirrttsscchhaaffttBBeeaarrbb..:: NN..GGllääßßeell
ZZeeiicchhnneerriisscchhee DDaarrsstteelllluunngg vvoonn BBoohhrrpprrooffiilleenn nnaacchh DDIINN 44002233
RKS / DPH 4 40,00 NN + 39,92 m 0 10 20 1 Feinsand, mittelsandig, kiesig, 2 2 39,50 humos, durchwurzelt, Ziegelbruch, 7 leicht zu bohren, dunkelbraun, 11 12 Auffüllung 8 4/1 0,90 0,90 5 39,00 2 Feinsand, schluffig, 2 2 weich-steif, mittelschwer zu bohren, 4 5 38,50 4/2 1,50 1,50 rot / braun, Lösslehm, kalkfrei 7 9 12 13 11 38,00 10 8 8 10 9 37,50 9 8 6 7 7 37,00 7 7 7 7 7 36,50 7 10 Feinsand, Mittelsand, kiesig, 12 11 mitteldicht, schwer zu bohren, grau / 9 36,00 braun, Terrasse 7 5 4 3 6 35,50 6 6 4,70 7 7 10.04.2026 9 35,00 10 9 10 10 10 34,50 10 10 8 7 7 34,00 4/3 6,00 6,00 7 7 NN + 33,92 m 33,50 Höhenmaßstab 1:50

[Seite 14]

Schichtenverzeichnis nach DIN EN ISO 14688-1/14689-1Anlage Bericht: Az.: 69010-2026-2
Bauvorhaben: Erweiterung GGS Vorst
Bohrung Nr RKS / DPH 1 /Blatt 1Datum: 10.04.2026
123456
Bis . . . . m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkungen1)ArtNr.Tiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische1) Benennungh) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0,50a) Feinsand, mittelsandig, kiesigerdfeuchtC1/10,50
b) humos, durchwurzelt
c)d) leicht zu bohrene) dunkelbraun
f)g) Auffüllungh)i)
1,20a) Feinsand, schluffig, kiesigerdfeuchtC1/21,20
b) Ziegelbruch
c)d) leicht zu bohrene) braun
f)g) Auffüllungh)i)
1,80a) Feinsand, kiesigerdfeuchtC1/31,80
b)
c)d) mittelschwer zu bohrene) braun
f)g) Auffüllungh)i)
6,00a) Mittelsand, Feinsand, kiesigerdefeucht - feuchtC1/46,00
b)
c) mitteldichtd) schwer zu bohrene) grau / braun
f)g) Terrasseh)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor.
Bauvorhaben: Erweiterung GGS Vorst
Bohrung Nr RKS 2 /Blatt 1Datum: 10.04.2026
123456
Bis . . . . m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkungen1)ArtNr.Tiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische1) Benennungh) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0,50a) Feinsand, kiesigerdfeuchtC2/10,50
b) humos, durchwurzelt
c)d) leicht zu bohrene) dunkelbraun
f)g) Auffüllungh)i)
1,30a) Feinsand, schluffig, kiesigerdfeuchtC2/21,30
b)
c) weichd) leicht zu bohrene) braun
f)g) Auffüllungh)i)
1,90a) Feinsand, kiesigerdfeuchtC2/31,90
b)
c)d) mittelschwer zu bohrene) braun
f)g) Auffüllungh)i)
6,00a) Mittelsand, Feinsand, kiesigerdefeucht - nassC2/46,00
b)
c)d) schwer zu bohrene) grau / braun
f)g) Terrasseh)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor.
Bauvorhaben: Erweiterung GGS Vorst
Bohrung Nr RKS 3 /Blatt 1Datum: 10.04.2026
123456
Bis . . . . m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkungen1)ArtNr.Tiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische1) Benennungh) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0,90a) Feinsand, mittelsandig, kiesigerdfeuchtC3/10,90
b) humos, durchwurzelt
c)d) leicht zu bohrene) dunkelbraun
f)g) Auffüllungh)i)
1,60a) Feinsand, schluffigerdfeuchtC3/21,60
b)
c) weichd) mittelschwer zu bohrene) rot / braun
f)g) Lösslehmh)i) 0
6,00a) Feinsand, Mittelsand, kiesigerdefeucht - nassC3/36,00
b)
c)d) schwer zu bohrene) grau / braun
f)g) Terrasseh)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor.
Bauvorhaben: Erweiterung GGS Vorst
Bohrung Nr RKS / DPH 4 /Blatt 1Datum: 10.04.2026
123456
Bis . . . . m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkungen1)ArtNr.Tiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische1) Benennungh) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0,90a) Feinsand, mittelsandig, kiesigerdfeuchtC4/10,90
b) humos, durchwurzelt, Ziegelbruch
c)d) leicht zu bohrene) dunkelbraun
f)g) Auffüllungh)i)
1,50a) Feinsand, schluffigerdfeuchtC4/21,50
b)
c) weich-steifd) mittelschwer zu bohrene) rot / braun
f)g) Lösslehmh)i) 0
6,00a) Feinsand, Mittelsand, kiesigerdefeucht - nassC4/36,00
b)
c) mitteldichtd) schwer zu bohrene) grau / braun
f)g) Terrasseh)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor.
Alle Unterlagen dieser Ausschreibung