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28.04.2026
Kaja Göbberd, M.Sc. 02131 12555 130
Bauvorhaben: GGS Vorst OGS-Erweiterungsneubau Antoniusplatz 27 41564 Kaarst Bauherr: Stadt Kaarst Schule und Sport Am Neumarkt 2 41564 Kaarst
Ergänzend zu den Grundriss- Plänen schriftliche Anmerkungen:
Grundlagen:
- Gebäudeklasse 3, da OKFFB < 7 m
- Auslegung gem. BauO NRW 2018 und SchulBauR
- Betrachteter Bereich: östlicher Anbau
Brandschutztechnische Bewertung:
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Tragende Bauteile: feuerhemmend, im UG feuerbeständig
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Überdachung zur Verbindung Anbau/ Bestand muss statisch vom Anbau entkoppelt sein
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Außenwände: Brandausbreitung muss ausreichend lang begrenzt werden
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Harte Bedachung
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Gebäudeausdehnung > 60 m (ca. 82 m) -> Brandwand erforderlich
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Brandwand hochfeuerhemmend, mind. bis unter die Dachhaut geführt
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Öffnungen in Brandwänden feuerbeständig verschließen
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Tür im UG aus dem Technikraum nicht brennbar
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Trennwände/ Raumabschließende Bauteile:
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Feuerbeständig zur Verkleinerung der Technik-/ Lagerflächen im UG
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Notwendige Flure:
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Im EG und OG zur Erschließung der OGS Räume
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Wände feuerhemmend, Türen dichtschließend (dT)
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Tür feuerbeständig, rauchdicht- und selbstschließend (fbT-RS) zur Unterteilung des Flurs in Abschnitte ca. 30 m
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Nichtbrennbare Möbel i.O. (fest montiert und Rettungswegbreite von mind. 1,50 m wird eingehalten), Installation selbsttätiger Brandmelder in den Fluren
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Notwendige Treppenräume
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Wände Anbau feuerhemmend
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Wände im Bestand feuerbeständig
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Direkter Ausgang ins Freie
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Öffenbare Fenster (mind. 0,5 m² Öffnungsfläche)
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Oberer Abschluss in der Feuerwiderstandsfähigkeit der Decken des Gebäudes, außer die Treppenraumwände reichen bis unter die Dachhaut
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Hinweis: im EG schlagen wir eine Erweiterung des notwendigen Treppenraums im Bestand vor, statt einen Flur auszubilden. Dadurch entfällt eine Tür.
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Türqualitäten gem. Plan
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Rettungswege EG
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zwei voneinander unabhängige bauliche Rettungswege über den notwendigen Flur/ Treppenraum direkt ins Freie, Türen sollten in Richtung des Rettungswegs aufschlagen
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aus dem Mehrzweckraum über den notwendigen Treppenraum und über ein Fenster? Wie ist der 2. Rettungsweg im Bestand ausgeführt?
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Rettungswege OG
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zwei voneinander unabhängige bauliche Rettungswege über den notwendigen Flur/ Treppenräume direkt ins Freie
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Rettungswege UG
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Aus dem Technikraum direkt ins Freie
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Aus den Lagerräumen über den Gang zum notwendigen Treppenraum im Bestandsgebäude
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Interne Alarmierung/ Hausalarm
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Erweiterung Blitzschutzanlage
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Sicherheitsbeleuchtung: in notwendigen Fluren/ Treppenräumen, vor Ausgängen und Rettungswegen
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Bauvorhaben: GGS Vorst OGS-Erweiterungsneubau Antoniusplatz 27 41564 Kaarst
Bauherr: Stadt Kaarst Der Bürgermeister Am Neumarkt 2 41564 Kaarst
BODENVERHÄLTNISSE
E-Mail vom 28.04.2026
Guten Tag,
anbei die Bodenverhältnisse zu den beiden Bauvorhaben.
Matthias-Claudius-Schule Kaarst
Die Bohrung 1 wurde auf Beton und die restlichen 3 Bohrungen auf unbefestigten Flächen ( RKS 3 und 4 / Wiese und 2 im Beet) abgeteuft.
In den Bohrungen 3 und 4 wurden unterhalb einer ca. 0,8 m starken, schluffig, tonigen Deckschicht, zunächst schwach kiesige und sandige Böden erbohrt, die von Sanden und Kiesen (Terrasse) unterlagert werden. Die Schlagzahlen der Rammsondierungen zeigen ab 0,8 m Tiefe eine mitteldichte Lagerung an ( 5-7 Schläge). Ab 2,4 m nahm die Lagerungsdichte weiter zu (> 10 Schläge).
Bei den Bohrung 1 steht zunächst eine 1,4-1,6 m mächtige Auffüllung mit Ziegelbruch an. Bis ca. 0,5 m Tiefe ist die Auffüllung mitteldicht gelagert (DPH 6 Schläge). Darunter folgen schluffig, tonige Schichten, die örtlich schwach kiesigen Lagen (Schlagzahlen sehr gering bei 1-3, weich bis steif) aufweisen. Ab ca. 2,1-2,5 m Tiefe wurden mitteldicht gelagerte Sande und Kiese angetroffen.
Das GW wurde in umliegenden Pegeln ab etwa 35,5-36,0 m NN eingemessen (Abstand zur OKFF des Gebäudes, 39,60 m NN, > 3 m). Bei Bohrung 2 wurde das Grundwasser ab ca. 4 m Tiefe erbohrt.
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GGS-Vorst - Wattmannstraße
Bei der GGS in Vorst wurden Sande und Kiese ab einer Tiefe von etwa 1,5 bis 1,9 m angetroffen. In den Bohrpunkten 3 und 4 wurden in den ersten Metern schluffigen Feinsande // feinsandigen Schluffe mit kiesigeren Komponenten und örtlichen Ziegelbrüchen Beimengungen festgestellt. Im Liegenden folgen dann feinsandige, kiesige Schichten mit einer Mächtigkeit von etwa 0,5 m. Der Grundwasserspiegel wurde bei etwa 4,7 m unter Geländeoberkante erbohrt.
Grundsätzlich liegt an beiden Standorten ein solider Baugrund vor. Die Sande und Kiese eignen sich sehr gut als Baugrund und sind für eine Lastabtragung hoch belastbar. Die lehmigen Schichten sind ab steifer Konsistenz bei Begrenzung der Bodenpressungen zur Lastabtragung eingeschränkt geeignet. Mit hohen Gründungskosten, die beim Bau außerplanmäßig entstehen könnten, ist demnach nicht zu rechnen.
Das Gutachten mit Stellungnahme zu beiden Bauvorhaben folgt in Kürze.
Für evtl. Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
M.Sc Robin Reschke
Georessourcenmanagement
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