A7_3 MKH BA4 KTL Erläuterungsbericht Teil G+K VgV 20230320.pdf

Objektplanung für Aufstockung Haus G, Anbau Haus K und Interimsmaßnahmen am St.-Marien-Krankenhaus Dresden-Klotzsche

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 03.10.2026, 17:21 (Europe/Berlin)

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Erläuterungsbericht

Das Konzept der Erweiterung des St. Marienkrankenhauses basiert auf der Grundlage der Bedarfsplanung und der funktionalen Erfordernisse des Krankenhauses.

Um das Rauprogramm und die Zuordnungen einzelner Bereiche zu erfüllen soll

‐ das Bauwerk G aufgestockt werden und

‐ ein 4‐geschossiger Neubau (Bau K) in südöstlicher Richtung errichtet werden.

Damit die betrieblichen Abläufe besser und wirtschaftlicher erfolgen können, wurde es notwendig, bestehende Räumlichkeiten im 1.Obergeschoss des Baus G, das aufgestockt werden soll, weitgehend ohne baulichen Maßnahmen um zu nutzen.

Die Aufstockung und Erweiterung der Gesamtanlage folgt in wesentlichen Zügen dem 1995 erstellten Zielplan für die bauliche Entwicklung der gesamten Krankenhausanlage. Die Höhenentwicklung der Baukörper, die Dachform, die Gestaltung und Materialität der Fassaden folgen den der Bestandgebäuden.

In den einzelnen Ebenen sind folgende Räumlichkeiten und Baumaßnahmen geplant:

Untergeschoss:

‐ Neubau Technikbereich für das Bewegungsbad o Dieser Bereich ist nur Teilunterkeller und an das Untergeschoß des Bestandes nicht angebunden, um Konflikte mit den Fundamenten des bestehenden Baus G zu vermeiden

Erdgeschoss:

‐ Neubau Bewegungsbad mit Umkleiden für Patienten und Personal o Das Bestandgebäude G wird wir für eine Anbindung an die Physikalische Therapie, Wartebereich Bewegungsbad und Zugang zur Aufnahme der Akutstation umgebaut o Der bestehende Schuppen wird abgebrochen.

1.Obergeschoss

‐ Neubau Akutstation (K1) mit 10 Betten und ein Terrassenbauwerk o Um die Platzzahl realisieren zu können, sind die Zimmer keiner als die im Bestand. o Diese Station wird als geschlossene Station geführt. o Durch die Verbreiterung des Flures soll der Mittelbereich eine Aufenthaltsqualität erhalten. o Von hier aus ist als der Freibereich für die Akutstation, ein Terrassenbauwerk erschlossen. Dieser Bereich soll mit Glas eingerahmt und außen begrünt werden. Über der gesamten Fläche ist ein Gitternetz gespannt, das Ausbruch und Suizid verhindern soll. o Die Akutstation wird mit nicht öffenbaren Fenster ausgestattet. Dies führ dazu, dass diese Station künstlich be,‐ und entlüftet werden muss.

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‐ Umnutzung der best. Gerontopsychiatrie in Akutstation (G1) o Nur an der südöstliche Gebäudeecke des Baus G für die Anbindung des Neubaus und die Reorganisation des Stützpunktes Baumaßnamen notwendig. o Die restliche Fläche des Nordflügels bleibt unangetastet.

2.Obergeschoss

‐ Neubau Teilbereich (TK3) der Tagesklinik (K2) und Ergotherapie o Um die Tagesklinik TK2 und TK3 getrennt von der Ergotherapie erschließen zu können, wird die Struktur des Neubauflügels mit 2 Fluren und einer Mittelspange mit Nebenräumen realisiert. o An der Gebäudeecke werden Baumaßnahmen für den Anschluss an den Bestand und Reorganisation der Räume notwendig. o Auf der gesamten Ebene des Bestandes werden einzelnen Räumen ohne bauliche Maßnahmen umgenutzt.

3.Obergeschoss

‐ Neubau Therapie‐ und Patientenzimmer der Neurologie

‐ Aufstockung Therapie‐ und Patientenzimmer der Neurologie o Die bauliche Struktur folgt der des darunterliegenden Geschosses. o Die vorhandene Lüftungsanlage wird abgebaut und in das Dachgeschoss verlegt.

Dachgeschoss

‐ Neubau Lüftung‐ und Sanitärtechnik

‐ Aufstockung für die Lüftung‐ und Sanitärtechnik o Hier wird die bestehende Technik, die sich auf dem jetzigen Flachdach des Gebäudeteil G befindet verlegt.

Außenbereiche

Der gesamte Wirtschaftshof muss neu organisiert werden. Von hier aus erfolgt nicht nur die Ver,‐ und Entsorgung des Krankenhauses, Küchenanlieferung, Zufahrt zu den Stellplätzen, sondern auch die Aufnahme der Patienten der Akutstation. Die 2 Müllcontainer sollen mit Rolltoren kaschiert werden.

Auch der Zugang vom Park und eine Wegeführung zu den Häusern 27 und 29 werden neu organisiert.

Die für den zusätzlichen Raumbedarf notwendigen Stellplätze wurden auf der Grundlage der Stellplatzverordnung, der der Satzung der Landeshauptstadt Dresden und der Berücksichtigung nach §4 ÖPNV ermittelt. Um die Stellplatzzahl realisieren zu können, wird in Absprache mit dem Nachbarn Haus 29 ein Teil des Nachbargrundstücks in Anspruch genommen.

Konstruktion

Die Neubauten sollen wie der Bestand in konventioneller Massivbauweise errichtet werden. In den tragenden oder aussteifenden Wänden in Beton oder Mauerwerk und mit Wärmeverbundsystem verkleidet. Das 3. Obergeschoss der Aufstockung und des Neubaus soll zum Dachraum hin mit einer Betondecke abgeschlossen werden und nicht wie im Bestand mit Holzfachwerkbinder ausgeführt.

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Validierung der Planung

Die städtebauliche Erweiterung der Gesamtanlage auf der Grundlage der Zielplanung wurde im Vorfeld mit der Genehmigungsbehörde abgestimmt. Die Genehmigungsfähigkeit der vorliegenden Planung und insbesondere die Terrasse für die Akutstation werden nach der Genehmigung des Raumbedarfs nochmals abgefragt.

Die vorliegende Planung wurde auf der Grundlage der bestehenden Tragstruktur und Erschließung mit Fluchtwegen konzipiert, jedoch noch nicht mit der Tragwerks‐ Technikplanung und Brandschutz abgestimmt.

Kosten

Der vorliegende Kostenrahmen wurde grob auf der Grundlage der aktuellen Einheitspreise pro Kubikmeter umbauten Raums vergleichbarer Objekte ermittelt. Genauere Kosten können nur auf der Grundlage einer Kostenberechnung des Bauwerks und der technischen Gewerke erfolgen.

Aufgestellt: Peter Koczor Ktl Architekten 2023‐03‐27

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