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Wiederaufbau Gemeindebrücken Kall 7
WAP 22
BW 3 – Straßenbrücke Zum Eichtal Urft
Ersatzneubau
- Allgemeine Projektangaben
• Maßnahme: Ersatzneubau • Liegenschaft: Gemarkung Urft, Flur 002, Flurstück 314 • Gewässer: Urft • Baulastträger: Gemeinde Kall • Lage: Randbereich Mitte Urft, Abbiegung Richtung Hermann-Josef-Haus • Bauwerksart: BW 3 – Zum Eichtal, Straßenbrücke, Einfeld-Rahmenbauwerk mit Stahlbetonplatte und Naturstein-verblendeten Widerlagern, Flachgründung
• Abmessungen: o Spannweite: ca. 3,50 m o Breite: ca. 5,80 m o Höhe: ca. 1,50 m
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BW 3 – Straßenbrücke Zum Eichtal Urft
Ersatzneubau
- Funktion und verkehrliche Bedeutung
• Die Brücke dient der Erschließung des Hermann-Josef-Haus, eine alternative Anbindung ist gegeben. • Die Maßnahme hat daher keine unmittelbare Auswirkung auf die Lebensqualität der Anwohner und die Erreichbarkeit der angrenzenden Gebäude.
- Zielsetzung der Maßnahme - Ersatzneubau
• Ziel der Maßnahme ist der vollständige Ersatzneubau eines hochwasserresilienten Brückenbauwerks zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit. • Darüber hinaus soll die Maßnahme den aktuellen technischen Standards entsprechen und gleichzeitig die Anforderungen an den Hochwasserschutz berücksichtigen.
- Art und Umfang der Baumaßnahme
• Hochwasserbedingte Schäden: o Ausspülung der Bachböschung vor den Flügelwänden o Verformtes Geländer
• Allgemeine bauliche Defizite: o Brückenbelag hohlklingend, Endfugen gerissen => Durchfeuchtung der Überbauplatte o Betonabplatzungen mit freiliegender Bewehrung an der Überbauunterseite o Schrammbordhöhe nicht ausreichend => Absturzgefahr
• Maßnahmenumfang (gemäß Kostenschätzung): o Bestandstragfähigkeit und Nutzungsdauer wegen fehlender Bestandsunterlagen nicht bestimmbar => Ersatzneubau
- Kostenschätzung
• Neubaukosten inkl. Abbruch ohne Behelfsbrücke 2021: ca. 240.000,00 € netto
• Antrag Fördermittel 2025: ca. 377.520,00 € netto
• Annahme Baukosten (Ausschreibung Planungsleistungen): ca. 375.000,00 € netto
- Rahmenbedingungen und Projektanforderungen
• Flächenverfügbarkeit, Baustelleneinrichtung und Logistik: o Lage im Randbereich mit grundsätzlich besseren Flächenpotenzialen als innerörtliche Bauwerke o Dennoch Abstimmung der Baustellenlogistik.
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Ersatzneubau
• Anwohnerbelange: Anwohner sind nicht direkt betroffen. Trotzdem ist eine frühzeitige Kommunikation und Abstimmung mit den Betroffenen erforderlich.
• Abhängigkeiten: Die Maßnahme ist funktional unabhängig von anderen Infrastrukturprojekten.
- Zentrale Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
• Zeitliche Koordination mit anderen Brückenmaßnahmen im Gemeindegebiet
- Empfohlenes weiteres Vorgehen
• Minimierung der Bauzeit und Sperrwirkungen • Strategische Einordnung des Bauwerks im Gesamtverkehrsnetz von Kall