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AU Ubf Basel, Neubau QRW---ST06 Anlage 3.19.3 Baugrundgutachten_LSW_nbf.pdf

Neues Gebäude mit 50-Hz-Mittelspannungsschaltanlage für den Umschlagbahnhof Basel

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 04.10.2026, 13:00 (Europe/Berlin)

Herkunft: bieterportal.noncd.db.de

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Gesellschaft für Baugeologie und -meßtechnik mbH Baugrundinstitut

Grund- u. Felsbau | Tunnelbau | Altlasten|

Ingenieur- u. Hydrogeologie | Geotechnische

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Geowissenschaftliche Umweltuntersuchungen |

Konstruktiver Ingenieurbau

Umschlagbahnhof Basel-Weil am Rhein

Ausbau und Erweiterung Terminal, Bau einer Lärmschutzwand

(Geotechnischer Bericht)

im Auftrag von

DB Netz AG, Regionalbereich Mitte (I.NI-MI-K-U)

Am Hauptbahnhof 4-12, 66111 Saarbrücken

Auftrag vom: 11.04.2022

erstellt von

gbm

Gesellschaft für Baugeologie und –meßtechnik mbH, Baugrundinstitut

Pforzheimer Straße 126a, 76275 Ettlingen, Tel. : 07243/7632-0

e-322422

Ettlingen, den 21.06.2022

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Ausbau KV-Terminal Ubf Basel-Weil am Rhein Geotechnischer Bericht Bau einer Lärmschutzwand e-322422

Inhaltsverzeichnis:

1 Veranlassung .............................................................................................................................................. 4

2 Grundlagen der geotechnischen Untersuchungen .................................................................................... 4

3 Bauvorhaben .............................................................................................................................................. 4

3.1 Bestand ............................................................................................................................................... 4

3.2 Planung ............................................................................................................................................... 5

4 Geologische und hydrogeologische Baugrundverhältnisse ....................................................................... 5

4.1 Regionale Geologie ............................................................................................................................. 5

4.2 Durchgeführte Felduntersuchungen .................................................................................................. 5

4.3 Baugrundmodell ................................................................................................................................. 6

4.4 Hydrogeologische Verhältnisse .......................................................................................................... 7

5 Bodenmechanische Laboruntersuchungen ................................................................................................ 8

5.1 Allgemeines ........................................................................................................................................ 8

5.2 Bestimmung und Auswertung der Korngrößenverteilung ................................................................. 8

6 Baugrundbeurteilung, Bodenkennwerte, Homogenbereiche .................................................................... 9

6.1 Geotechnische Klassifizierung des Baugrundes ................................................................................. 9

6.2 Bodenkennwerte ................................................................................................................................ 9

6.3 Rammfähigkeit des Untergrundes ................................................................................................... 10

6.4 Homogenbereiche ............................................................................................................................ 10

7 Bautechnische Empfehlungen .................................................................................................................. 11

7.1 Schichtenverlauf ............................................................................................................................... 11

7.2 Gründungsempfehlung.....................................................................................................................1 2

7.2.1 Flachgründung .......................................................................................................................... 12

7.2.2 Fertigrammpfähle ..................................................................................................................... 13

7.2.3 Verpresste Mikropfähle ............................................................................................................ 14

8 Hinweise zur Bauausführung .................................................................................................................... 14

8.1 Baugruben und Baugrubenböschungen ........................................................................................... 14

8.2 Geotechnische Eignung und Wiederverwertbarkeit der Aushubmassen ........................................ 15

8.2.1 Anfallendes Bodenmaterial ...................................................................................................... 15

8.2.2 Bodenaustausch ....................................................................................................................... 15

9 Ergänzende Hinweise ............................................................................................................................... 15

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Anlagenverzeichnis:

Anlagenverzeichnis

Anlage 1 Lageplan mit Aufschlüssen

Anlage 2 Aufschlussprofile (Bohrprofile und Rammdiagramme)

Anlage 2.1 Bohrprofile Kleinrammbohrungen (KRB)

Anlage 2.2 Rammdiagramme schwere Rammsondierungen (DPH)

Anlage 2.3 Ingenieurgeologischer Längsschnitt

Anlage 3 Versuchsprotokolle geotechnische Feld- und Laboruntersuchungen

Anlage 3.1 Korngrößenverteilung

Anlage 4 Geotechnische Berechnungen

Anlage 4.1 Gründung mittels Einzelfundament

Anlage 5 Homogenbereiche

Anlage 6 Bericht Kampfmitteluntersuchung

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1 Veranlassung

Die DB Netz AG plant aufgrund der prognostizierten Steigung der Umschlagsmengen einen bedarfsgerechten Ausbau des vorhandenen Terminals am Umschlagsbahnhof Basel-Weil am Rhein. Die Anlage soll um zwei wei- tere Umschlaggleise und zusätzliche Abstellkapazitäten erweitert werden. U.a. soll die südliche Straßenein- fahrt neu umgestaltet und mit Park- und Anstellflächen erweitert werden.

Die DB Netz AG, Regionalbereich Mitte beauftragte das Ingenieurbüro gbm mit der Durchführung von Bau- grunduntersuchungen und die Erstellung eines geotechnischen Berichtes für eine entlang der Westgrenze des Geländes geplanten Lärmschutzwand (LSW). Der vorliegende Geotechnische Bericht basiert auf die Ergebnisse der durchgeführten Baugrunduntersuchungen im Bereich der geplante LSW.

2 Grundlagen der geotechnischen Untersuchungen

Neben den gegenwärtigen Vorschriften, Richtlinien und DIN-Normen in der jeweils gültigen Fassung wurden bei der Bearbeitung des Berichtes folgende Unterlagen verwendet:

[1] Umschlagbahnhof Basel-Weil, Lageplan „Straßenbautechnischer Teil“, Anlage 15.1.1/Blatt 2, Vorpla- nung, M.: 1:1.000, AFRY Deutschland GmbH, Stand 12/2019

[2] Umschlagbahnhof Basel-Weil, Regelquerprofil B-B, Anlage 15.1.4, Vorplanung, M.: 1:100, AFRY Deutsch- land GmbH, Stand 12/2019

[3] Geologische Karte von Baden-Württemberg (GK 50). Geoportal des Landesamtes für Geologie, Roh- stoffe und Bergbau (www.lgrb-bw.de)

[4] Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (Internet: udo.lubw.baden- wuerttemberg.de)

[5] Ril 836 Erdbauwerke planen, bauen und instand halten, DB Netz, Deutsche Bahn Gruppe, 15.10.2019 [6] Handbuch Erdbauwerke der Bahnen, Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Göbel, Prof. Dr.-Ing. Klaus Lieberenz, 2. Auflage, 2013

[7] EA-Pfähle, Empfehlungen des Arbeitskreises "Pfähle". Ausgabe 06/2012

3 Bauvorhaben

3.1 Bestand

Der Umschlagbahnhof (Ubf) liegt im Grenzgebiet zwischen Deutschland, Schweiz und Frankreich im Landkreis Lörrach an der Stadt Weil am Rhein.

Straßenseitig ist der Ubf im Süden über die Neuhausstraße und der Nationalstraße N 2 an das schweizerische Straßennetz angebunden. Im Norden ist der Ubf Basel/Weil am Rhein über die Bundesstraßen 317, 3 und 532 an die an Autobahn BAB 5 / E 35 und im weiteren Verlauf an die A 36 / E 60 in Richtung Frankreich angeschlos- sen.

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Auf der Westseite des Güter- und Umschlagbahnhofes (Ubf) befindet sich eine zweispurige Verbindungsstraße von Nord nach Süd „Am Umschlagbahnhof“ als Zufahrtsstraße zum Ubf von Deutschland aus. Das westlich dieser Zufahrtsstraße liegende Areal wird im Zuge des Ausbaus des Terminals als Aufstellfläche für Sattelan- hänger und Vorstauplätze mit Zu- und Ausfahrten ausgebaut.

Das gesamte Areal der geplanten Parkfläche liegt höher als das westlich angrenzende Gelände. Der Höhenun- terschied von bis ca. 5 m ist über eine Böschung abgefangen.

3.2 Planung

Gemäß [1] soll die 422 m lange Lärmschutzwand entlang des westlichen Randes der geplanten Parkfläche verlaufen (s. Lageplan Anl. 1.1). Die LSW soll eine Höhe von bis ca. 5,0 m über GOK besitzen.

4 Geologische und hydrogeologische Baugrundverhältnisse

4.1 Regionale Geologie

Das Untersuchungsgebiet liegt naturräumlich betrachtet im Bereich der Markgräfler Rheinebene des südlichen Oberrheintieflandes.

Der Untergrund wird von pleistozänen (quartären) Ablagerungen geprägt. Es handelt sich um die sog. Neuen- burg-Formation, die überwiegend aus unverwitterten („frischen“), grauen bis rötlichgrauen, groben, sehr lo- cker bis locker gelagerten Schottern mit wechselnden Sand- und geringen Schluffanteilen besteht. Stellen- weise sind in die Kiese Steine und Blöcke bzw. Rollkieslagen eingeschaltet. Innerhalb der Kiesabfolge sind lin- senartig sandige Bereiche ausgebildet, die lateral nur über kurze Entfernungen korrelierbar sind. Im Süden des Markgräfler Landes treten im basalen Abschnitt der Neuenburg-Formation nagelfluhartig verkittete Schotter auf. In Rheinnähe dominieren Gerölle alpinen Ursprungs. Mit zunehmender Entfernung vom Rhein nimmt der Anteil an Schwarzwaldkomponenten zu. Am östlichen Grabenrand besteht die Neuenburg-Formation meist ausschließlich aus Schwarzwaldkomponenten.

Oberflächennah lagern aufgrund vorausgegangener Nutzungen des Geländes anthropogene Auffüllungen.

4.2 Durchgeführte Felduntersuchungen

Im Rahmen der Baugrunderkundung wurden 5 Kleinrammbohrungen (KRB) mit einem Elektrobohrhammer (D = 80 mm bis 50 mm) ausgeführt. Zur Ergänzung der aus den direkten Aufschlüssen gewonnenen Erkenntnisse wurden 10 schwere Rammsondierungen (DPH) nach DIN EN ISO 22476-2:2012 durchgeführt. Sie dienen zur qualitativen Beurteilung der Baugrundschichtung (Schichtwechsel) sowie der Lagerungsdichte bzw. der Kon- sistenz des Bodens.

Die Aufschlusspunkte wurden lage- und höhenmäßig eingemessen. Die Lage- und Höheneinordnung der An- satzpunkte kann dem Lageplan (Anlage 1.1) sowie der Tabelle 4-1 entnommen werden.

Aufgrund des bestehenden Kampfmittelverdachts wurden die Ansatzpunkte der Aufschlüsse mittels Georadar freigemessen. Der Bericht zur Kampfmitteluntersuchung ist der Anlage 6 beigefügt.

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Tabelle 4-1: Durchgeführte Aufschlüsse

AufschlussHöhe Ansatzpunkt [m NN]Tiefe ab Ansatzpunkt [m]
KRB 1258,967,0
DPH 1258,9612,0
DPH 2258,7610,0
KRB 3258,503,00
DPH 3258,5210,00
DPH 4258,4610,00
KRB 5258,307,00
DPH 5258,3010,00
DPH 6258,1610,00
KRB 7258,197,00
DPH 7258,2510,00
DPH 8258,1810,00
KRB 9258,607,00
DPH 9258,5812,00
DPH 10258,2910,00

Die Rammkernsonden der jeweiligen Bohrungen wurden ausgelegt und das Bohrgut nach EN ISO 22475-1 an- gesprochen. Aus den Rammkernsonden wurden strukturgestörte Bodenproben der Güteklasse 5 gewonnen und hinsichtlich Korngrößenverteilung nach DIN EN ISO 17892-4 analysiert.

4.3 Baugrundmodell

Die Baugrundverhältnisse im Bereich des geplanten Gleisbaus können – bodenmechanisch vereinfachend – zu den folgenden Schichtkomplexen zusammengefasst werden:

  1. Auffüllungen

  2. Kies

Schicht 1: Auffüllung

Bei allen Aufschlüssen bilden Auffüllungen in Mächtigkeiten von 0,30 bis 0,70 m die oberste Bodenschicht. Bei der Auffüllung handelt es sich zum um Gemische aus Gleisschotter und kiesig-sandigen Erdmassen. Die obers- ten 0,10 - 0,20 m der Auffüllung sind mit organischen Bestandteilen (Wurzelreste) durchsetzt und sind als Oberboden ausgebaut.

Aus geotechnischer Sicht handelt es sich um schwach schluffige, sandige bis stark sandige Kiese und Steine (clsaGr/Co nach DIN EN ISO 14688) der Bodengruppe [GU]. Vereinzelt ist der Feinkornanteil der aufgefüllten Erdmassen sehr gering, so dass hier grobkörnige Böden der Bodengruppe [GE] vorliegen. Aufgrund des Fein- kornanteils können die Auffüllungen als nicht frostempfindlich bzw. als gering bis mittel frostempfindlich be- zeichnet und somit den Frostempfindlichkeitsklassen F1 und F2 nach ZTVE-Stb zugeordnet werden.

Nach den Ergebnissen der Rammsondierungen ist die Auffüllung überwiegend mitteldicht gelagert.

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Schicht 2: Kies

Unter der Auffüllung und bis zur aufgeschlossenen Endteufe wurden im untersuchten Bereich schwach schluf- figer, sandiger Kies mit schwachen bis mäßigen Steinanteilen aufgeschlossen.

Nach DIN 18196 sind die Kiesschichten der Bodengruppe GU zuzuordnen. Aufgrund des Feinkornanteils von 5 bis 15 Gew.-% können die Kiese als gering bis mittel frostempfindlich bezeichnet und somit der Frostempfind- lichkeitsklasse F2 nach ZTVE-Stb zugeordnet werden.

Nach den durchgeführten Rammsondierungen in Abhängigkeit variiert von locker bis dicht.

Im Allgemeinen kann die Kiesschicht unter Zugrundelegung der ermittelten Lagerungsdichte von oben nach unten in folgenden Teilschichten unterteilt werden:

• Schicht 2.1: Kiese, mitteldicht gelagert. Sie wurden unterhalb der Schicht 1 und bis zu Tiefen von 0,7 m bis 2,3 m (i.M 1,0 m) unter GOK sowie in tieferen Bereichen zwischen 6,9 m - 8,7 m (i.M. 8,0) und 8,3 m - 10,0 m (i.M. 9,0 m) unter GOK aufgeschlossen.

• Schicht 2.2: Kies, locker bzw. locker bis mitteldicht gelagert, der zwischen 0,7 m – 2,3 m und 6,9 m - 8,7 m (i.M. 8,0 m) unter GOK erkundet wurde

• Schicht 2.3: Kies, dicht gelagert, ab Tiefen von 8,3 m - 10,0 m (i.M. 9,0 m) unter GOK aufgeschlossen.

Die laterale und vertikale Ausdehnung der oben genannten und beschriebenen Schichten können dem inge- nieurgeologischen Längsschnitt der Anlage 2.3 entnommen werden.

4.4 Hydrogeologische Verhältnisse

Bei den im Mai 2022 durchführten Erkundung wurde bis zu den erreichten Endtiefen der Kleinrammbohrun- gen (7,0 m unter GOK≈ 251 m NN) kein Grundwasser aufgeschlossen.

Bezüglich des Grundwassers konnten über [4] Messdaten der ca. 1700 m NNW des Ubf Basel-Weil befindlichen Grundwassermessstelle GWM WB4 Weil-Haltingen abgerufen werden. Für die seit Mai 1979 betriebene Mess- stelle sind die in der nachfolgenden Tabelle 4-2 dargestellt.

Tabelle 4-2: Grundwassermessstellendaten nahe des Ubf Basel-Weil

GWMIn Betrieb seitGeländehöhe [m NN]Grundwasserstände [m NN]
MaximumMinimumam 07.02.2022
WB 4 Weil-Haltingen05.1979249,15244,11 (30.05.1983)243,04 (05.11.1979)243,46

Unter Zugrundelegung der Grundwasserdaten der Messstelle GWM VB 4 Weil-Haltingen, eines Grundwasser- gefälles (Richtung Rhein) sowie der mittleren Geländehöhe im Gebiet des Ubf Basel-Weil bei ca. 258,50 m NN so sind für das Projektgebiet Grundwassereintritte erst ab ca. 246 m NN und somit ab ca. 12 m unter GOK zu erwarten.

Aufgrund der ermittelten Kornverteilungskurven lässt sich für die im Untergrund anstehenden Kiesschichten eine Durchlässigkeit in der Größenordnung von 5⋅10-6 m/s bis 5⋅10-2 m/s (bei einem Mittelwert von k = 5⋅10-3 m/s) schätzen. Die große Spannweite der Werte ist auf den unterschiedlichen Feinkornanteil der untersuchten Bodenproben zurückzuführen. Die entsprechenden Bemessungswerte der Durchlässigkeit k liegen-nach Kor- f

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rektur mit Faktor 0,2-zwischen k = 1⋅10-6 m/s und 1⋅10-2 m/s. Es ergibt sich somit ein mittlerer Wert der Durch- f lässigkeit von k = 1⋅10--3 m/s. Für die Bemessung und Dimensionierung von Versickerungsanlagen kann dieser f,m Wert angesetzt werden. Nach der früheren DIN 18130 sind die Untergundschichten als sehr stark durchlässig zu bezeichnen.

5 Bodenmechanische Laboruntersuchungen

5.1 Allgemeines

Aus den Kleinrammbohrungen wurden gestörte Bodenproben der Güteklasse 5 entnommen. Um bodenme- chanische Kennziffern zu erhalten, wurden repräsentative Proben ausgewählt und untersucht. Insgesamt wurden folgende 10 Versuche zur Bestimmung der Kornverteilung nach DIN EN ISO 17892-4 ausgeführt.

Über die Auswertung der Laborversuche erfolgten die Ermittlung der bodenspezifscher Kennwerte sowie eine Klassifizierung der Bodenproben nach DIN 18196 und ZTVE-StB (s. Tabelle 5-1). Die Ergebnisprotokolle der durchgeführten Laborversuche können der Anlage 3 entnommen werden.

5.2 Bestimmung und Auswertung der Korngrößenverteilung

Zur Bestimmung der Korngrößenverteilung wurden Nasssiebungen gemäß DIN EN ISO 17 892-4 ausgeführt. Die Versuchsergebnisse sind in Tabelle 5-1 mit Angabe der Bodengruppe, der Frostempfindlichkeit und Ab- schätzung der Wasserdurchlässigkeit aus der Körnungskurve dargestellt. Die Versuchsprotokolle sind der An- lage 3.1 zu entnehmen.

Tabelle 5-1: Ergebnisse der Korngrößenverteilung

Aufschluss/ ProbeEntnahmetiefe [m GOK]S chichtzuordnung gemäß Abschn. 4.3KornanteilUngleichförmigkeit /Bodengruppen. DIN 18196 / Frostempfindlichkeit ZTVE-StB
d≤0,063 mm/ d>2,0 mmKrümmung
[M%]Cu/Cc [-]
KRB 1-MP 10,3-7,02.29,5/70,2174,2/3,4GU / F2
KRB 3-MP10,7-3,02.27,8/68,4131,4/1,1GU / F2
KRB 3-P34,5-5,02.28,9/67,8140,7/1,6GU / F2
KRB 5-MP 12,0-4,52.27,7/67,498,4/0,9GU / F2
KRB 5-MP 24,5- 7,02.29,8/66,6142,9/1,0GU / F2
KRB 7-MP 10,6-4,42.28,4/70,7148,9/2,8GU / F2
KRB 7-MP 24,4-6,62.27,5/74,2105,3/6,7GU / F2
KRB 9-MP 10,5-2,62.27,1/75,4111,4/6,2GU / F2
KRB 9-P22,6-3,02.27,1/68,576,4/1,2GU / F2
KRB 9-P44,3-4,62.212,7/44,5198,7/0,5GU / F2

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Die durchgeführten Laborversuche zur Bestimmung der Korngrößenverteilung (s. Tabelle 5-1) an Bodenpro- ben aus dem Bereich der Kiesschichten (Schicht 2.2) haben gezeigt, dass der Feinkornanteil der Kiesschichten 7,1 bis 12,7 Gew.-% beträgt. Der Kies-Anteil der untersuchten Bodenproben schwankt zwischen 44,5 bis 75,4 Gew.-%. Die Ungleichförmigkeitszahlen C der Körnungskurven liegen zwischen 76,4 bis 198,7, sodass diese U als ungleichförmig zu charakterisieren sind.

Nach DIN 18196 sind die Kiesschichten überwiegend der Bodengruppe GU zuzuordnen. Sie sind als gering bis mittel frostempfindlich zu bezeichnen und somit der Frostempfindlichkeitsklasse F2 nach ZTVE-Stb zugeordnet werden.

6 Baugrundbeurteilung, Bodenkennwerte, Homogenbereiche

6.1 Geotechnische Klassifizierung des Baugrundes

Die erkundeten und im Abschnitt 4.3 beschriebenen Bodenschichten lassen sich gemäß Tabelle 6-1 geotech- nisch klassifizieren.

Tabelle 6-1: Geotechnische Klassifizierung des Baugrundes

SchichtSchichtbezeichnungLagerungsdichte/BodengruppeFrostempfindlichkeitsklassen
Nr.Konsistenznach DIN 18196nach ZTVE-StB 2012
1Auffüllung: kiesig-sandige Erdmassenmitteldicht[GI], [GU]F1, F2
2.1Kies, sandig bis stark sandig, schwach steinig , schwach schluffigmitteldichtGUF2
2.2locker bis mitteldichtGUF2
2.3dichtGUF2

6.2 Bodenkennwerte

Auf Grundlage der Versuchsergebnisse, nach Erfahrungswerten und den Angaben der DIN 1055-2:2010-11 können für geotechnische Berechnungen die in Tabelle 6-2 dargestellten charakteristischen Bodenkenngrö- ßen für die relevanten Bodenschichten im Bereich des Baugeländes angesetzt werden.

Tabelle 6-2: Charakteristische Bodenkennwerte

Schicht-Schichtenbezeichnungγ/γ k kφ´ [°] kc´ kc uE [kN/m2] k,s
Nr.[kN/m2][kN/m2][kN/m2]
1Auffüllung: kiesig-sandige Erdmassen, mittel- dicht20,0/12,035,00,0-50
2.1Kies, sandig bis stark sandig, schwach steinig bis steinig, schwach schluffig, mitteldicht20,0/12,035,00,0-60
2.2Kies, sandig bis stark sandig, schwach steinig bis steinig, schwach schluffig, mitteldicht19,5/11,532,50,0-30
2.3Kies, sandig bis stark sandig, schwach steinig bis steinig, schwach schluffig, mitteldicht20,50/12,5037,50,0-80

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6.3 Rammfähigkeit des Untergrundes

Eine Klassifizierung der Böden hinsichtlich ihrer Rammfähigkeit (z.B. nach DIN-Norm) gibt es nicht. Die nach- folgende Einschätzung (Tabelle 6-3) basiert auf der Grundlage von Erfahrungen mit den erkundeten Bodenar- ten, Lagerungsdichten bzw. Konsistenzen und erfolgt in Anlehnung an Empfehlungen des Arbeitskreises Ufereinfassungen (EAU).

Tabelle 6-3: Rammfähigkeit

SchichtSchichtbezeichnungLagerungsdichte/Rammfähigkeit
Nr.Konsistenz
1Auffüllung: kiesig-sandige Erd- massenmitteldichtschwer bis sehr schwer rammbar
2.1Kies, sandig bis stark sandig, schwach steinig , schwach schluffigmitteldichtmittel bis schwer rammbar
2.2locker bis mitteldichtmittelschwer rammbar
2.3dichtsehr schwer rammbar

Bei Rammarbeiten sollen folgende Grundsätze beachtet werden:

• Zur Verringerung der dynamischen Anregung des Bodens sollten möglichst erschütterungsarme Ver- fahren angewendet werden.

• Die Bohlen sollten nach Möglichkeit in einem Zug bis zur Endtiefe gerammt werden. Sofern ein Nach- rammen vorgesehen ist, muss die Verweilzeit bis zum Rammen auf Endtiefe minimiert werden, um den „Festwachseffekt“ zu vermeiden.

• Es ist ein Rammgerät zu verwenden, das eine ausreichende Größe hat. Wird ein zu kleines Gerät ver- wendet, so dass kaum ein Rammfortschritt erzielt wird, wird die Rammenergie zum großen Teil in Schwingungsenergie umgesetzt, welche zur Verflüssigung des Bodens führen kann.

Wir empfehlen, zur Auswahl der Rammtechnologie und Rammgeräte eine Fachfirma einzuschalten und Probe- rammungen vorzusehen. Die von uns vorgenommenen Einschätzungen zur Rammbarkeit schließen nicht die Erfahrungen von Baufirmen bei der Durchführung von Rammarbeiten mit ähnlichen Baugrundverhältnissen aus.

6.4 Homogenbereiche

Im geotechnischen Bericht können die Homogenbereiche nicht vor der weiteren Planung festgelegt werden. Die Festlegung von Homogenbereichen im vorliegenden Bericht ist daher nur für das Lösen von Boden mit mittelgroßen Baggern, der Transport und die Verdichtung des Bodens nach DIN 18300:2015. Die Festlegung weiterer Homogenbereiche setzt zumindest eine Entwurfsplanung mit der Vorgabe vom Bauverfahren voraus und ist nicht Bestandteil des Angebotes.

Der erkundete Untergrundaufbau (Baugrundmodell) im Bereich der geplanten LAW ist in Kapitel 4.3 einge- hend beschrieben. Die Bodenschichten lassen sich nach DIN 18300 (Erdarbeiten) zu folgenden Homogenbe- reichen zusammenfassen (s. Tabelle 6-4):

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Tabelle 6-4: Homogenbereiche nach DIN 18300

[Schicht-Nr.]SchichtbeschreibungHomogenbereiche
DIN 18300 Erdarbeiten
1Auffüllung: kiesig-sandige Erdmassen, mitteldichtERD-1
2Kies, sandig bis stark sandig, schwach steinig bis steinig, schwach schluffig, locker bis dichte gelagertERD-2

Für diese Homogenbereiche können die in Anlage 5 dargestellten Kennwerte angenommen werden. Die an- gegebenen Kennwerte sind Mindestangaben. Die Kennwerte für die Homogenbereiche stellen keine charak- teristischen Bemessungskennwerte für Standsicherheitsnachweise dar.

Da es sich beim Homogenbereich ERD-1 um Auffüllungen mit (Alt-) Schotter handelt, sind diese gesondert zu behandeln.

7 Bautechnische Empfehlungen

7.1 Schichtenverlauf

Der Schichtenverlauf von oben nach unten entlang der geplanten LSW ist vereinfachend aufgrund der ausge- führten Erkundung in Tabelle 7-1 dargestellt.

Tabelle 7-1: Baugrundmodell im Bereich der Kranbahnschienen

SchichtSchichtbezeichnungLagerungsdichte/Unterkante
Nr.Konsistenz[m u. SO]
1Auffüllung, kiesig-sandige Erdmassenmitteldicht0,30-0,70
2.1Kies, sandig bis stark sandig, schwach steinig bis steinig, schwach schluffigmitteldicht0,70-2,30
2.2locker bis mitteldicht6,90-8,70
2.1mitteldicht8,30-10,0
2.3Kies, sandig bis stark sandig, schwach schluffigdicht> 8,30-10,0

Die laterale und vertikale Ausdehnung der anstehenden Schichten können dem ingenieurgeologischen Längs- schnitt der Anlage 2.3 entnommen werden.

Die geotechnische Beschreibung und Klassifizierung, die charakteristische Bodenkennwerte und die Homo- genbereiche der erkundeten Bodenschichten entlang der geplanten LSW sind dem Abschnitt 6 ( Tabelle 6-1, Tabelle 6-2 und Tabelle 6-43) dieses Berichtes zu entnehmen.

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7.2 Gründungsempfehlung

7.2.1 Flachgründung

Eine Flachgründung der Lärmschutzwand mittels Einzelfundamenten soll aufgrund der Lage in der Frostein- wirkungszone I in einer frostfreien Tiefe von mindestens 0,80 m unter GOK erfolgen.

Nach der durchgeführten Baugrunderkundung stehen im Bereich der möglichen Gründungsebene und darun- ter die locker bis mitteldicht gelagerten Kiese (Schicht 2.2) an, die für das Abtragen der Lasten des geplanten Bauwerkes als bedingt tragfähig anzusehen sind. D.h., dass eine Flachgründung mittels Einzelfundamenten nur nach der Durchführung von baugrundverbessenden Maßnahmen möglich ist, wobei in diesem Fall eine starke Nachverdichtung der Gründungssohle oder ein Teilbodenaustausch als geeignet zu benennen sind. Die Mäch- tigkeit der zu verbessernden Schicht unter dem Fundament hangt von der Größe der Lasten ab.

Unter der Annahme einer Dicke der Bodenverbesserung von d=0,50 m unterhalb der Fundamente, können für den Grundbruchnachweis nach EC 7-1 bzw. DIN 1054:2010-12 (Tragfähigkeitsnachweis) die Bemessungswerte des Grundbruchwiderstandes nach Anlage 4 angesetzt werden. Die in Anlage 4.1 (Einzelfundamente mit Sei- tenverhältnis a/b =1,5) in Abhängigkeit der Fundamentbreite dargestellten Werte gelten für

• den Endzustand bzw. die ständige Bemessungssituation (BS-P) nach EC 7-1,

• eine Einbindetiefe der Fundamente d=0,80 m,

• ein ebenes Gelände und mittig und lotrecht belastete Fundamente (bei ausmittiger Lage der resultie- renden Beanspruchung in der Sohlfläche der Einzelfundamente darf nur derjenige Teil der Gründungs- fläche angesetzt werden, für den die Resultierende der Einwirkungen im Schwerpunkt steht).

Für den Setzungsnachweis (Gebrauchstauglichkeitsnachweis) können die für die Fundamente zu erwartenden Setzungen in Abhängigkeit vom Bemessungswert des Sohldruckes aus dem Diagramm in Anlage 4 abgelesen werden. Die Setzungen stellen charakteristische Werte in Form von vorsichtigen Schätzwerten des Mittelwer- tes dar (im Sinne von wahrscheinlichen Setzungen). Um mögliche Setzungsdifferenzen aufgrund des inhomo- genem Bodenaufbaus im Bereich der Gründungssohle zu begrenzen, empfehlen wir, die Fundamentbemes- sung unter Zugrundelegung einer Setzung von maximal s=1,0 m vorzunehmen.

Setzungen können den Mittelwert um bis zu ca. 50 % unterschreiten bzw. um bis zu ca. 50 % überschreiten, was im Hinblick auf Setzungsunterschiede der Gründungen zu berücksichtigen ist. Im o. g. Schwankungsbe- reich der Setzungen sind ungünstige Überlagerungen möglicher Baugrundreaktionen (wie z.B. unterschiedli- che Steifigkeiten und Schichtdicken) eingeschlossen.

Sind die zu erwartenden Setzungen nicht bauwerksverträglich, ist ein tieferer Bodenaustausch zu planen bzw. auszuführen. Die Austauschtiefe ergibt sich aus den rechnerischen Nachweisen. Alternativ kann eine Bau- grundverbesserung unterhalb der Fundamente ausgeführt werden.

Im Rahmen der weiteren Planung sind weitere „äußere" Standsicherheitsnachweise nach Handbuch EC 7-1 zu führen (u. a. Nachweise der Gleitsicherheit und Kippsicherheit). Sämtliche Nachweise sind auch für den An- fangszustand bzw. die vorübergehende Bemessungssituation (BS-T) nach EC 7-1 unter Ansatz von undränier- ten Scherparametern oder teilkonsolidierten Zuständen in Abhängigkeit des Bauablaufes zu führen. Bei den Nachweisen ist der tatsächliche Geländeverlauf zu berücksichtigen. Bei Fundamenten nahe der Böschungs- kante ist eine Untersuchung der Gesamtstandsicherheit erforderlich.

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7.2.2 Fertigrammpfähle

Generell sind die locker bis mitteldicht gelagerten Kiesschichten (Schicht 2.2) als nur eingeschränkt tragfähig einzustufen, so dass die Mindestanforderungen für die Anwendung der Werte nach EA-Pfähle nicht eingehal- ten sind bzw. die Werte abgemindert (Extrapolation) wurden. Es wird daher empfohlen, im Vorfeld eine Probe- belastung durchzuführen. U. U. können die u. g. Kennwerte hierdurch noch erhöht werden.

In Anlehnung an die EA Pfähle (2. Auflage) dürfen für Rammrohrpfähle im Grenzzustand für die im Baufeld anstehenden Böden / Schichtkomplexe folgende Werte der Tabelle 5 für Mantelreibung und Spitzenwider- stand angesetzt werden:

Tabelle 7-2: Charakteristische Werte für Mantelreibung q und Spitzenwiderstand q nach EA Pfähle für Fer- s,k b,k tigrammpfähle

Schicht Nr.Unterkante i. M. [m u. GOK]Mantelreibung q [MN/m2] s,kSpitzenwiderstand q [MN/m2] b,k
S sg*S = S = 0,1D sg g eqs/D = 0,035 eqs/D = 0,100 eq
10,30-0,70- 1)- 1)- 1)- 1)
2.10,70-2,300,0300,040- 1)- 1)
2.26,90-8,700,0120,018- 1)- 1)
2.18,30-10,00,0300,040- 1)- 1)
2.3> 8,30-10,00,0650,0957,68,75
1) Anforderungen an Baugrundfestigkeit und / oder Dicke der tragfähigen Schicht nicht eingehalten, daher kein Widerstand ansetzbar

Die Schicht 2.3 ist sehr schwer zu Rammen, so dass die Möglichkeit zur Ausführung von Lockerungsbohrungen vorzusehen ist.

Bei einer Einbindung der Fertigrammpfähle innerhalb der Schicht 2.3 ist auf der Baustelle eine entsprechend leistungsfähige Einbringhilfe vorzuhalten. Darüber hinaus ist die Möglichkeit zur Ausführung von Lockerungs- bohrungen vorzusehen; allerdings mit dem Nachteil, dass die ansetzbaren Widerstandswerte für Mantelrei- bung und - je nach Tiefe der Lockerungsbohrung - auch für den Spitzendruck in Abstimmung mit dem Bau- grundsachverständigen ggf. mittels Nacherkundung (Ausführen von Schweren Rammsondierungen DPH im aufgelockerten Bereich) neu zu verifizieren sind, was mit entsprechendem Mehraufwand verbunden ist.

Bei den angegebenen Werten handelt es sich um Grenzwerte, die nach DIN 1054/EC7 mit entsprechenden Sicherheiten abzumindern sind.

Angaben zur Mindesteinbindelänge in die tragfähige Schicht und deren Mächtigkeit unter Pfahlfußfläche sind gemäß EA Pfähle zu beachten. Hinsichtlich ansetzbarer Fläche und Modellfaktoren wird desgleichen auf die EA Pfähle verwiesen.

Die laterale und vertikale Ausdehnung der in Tabelle 7-2 genannten Schichten können dem ingenieurgeologi- schen Längsschnitt der Anlage 2.3 entnommen werden. Dabei werden vereinfachend die Unterkanten der erkundeten Schichten miteinander verbunden. Aufgrund des Abstandes der Aufschlüsse untereinander (ca. 45 m) ist aus diesem Grund ist dieser Schichtenverlauf mit entsprechen-den Ungenauigkeiten behaftet und mit einer Verschiebung der Schichtgrenzen zu rechnen.

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7.2.3 Verpresste Mikropfähle

Bei verpressten Mikropfählen gemäß DIN 4128, EC 7 / EA-Pfähle bzw. DIN EN 14199 ist die zulässige Pfahlbe- lastung aufgrund von Probebelastungen festzulegen. Die Probebelastungen sollen mindestens an zwei Pfäh- len, jedoch wenigstens an 3 % aller Pfähle durchgeführt werden. Werden Bauwerkspfähle als Probepfähle verwendet, so ist nachzuweisen, dass sie unter der Prüflast keine Verringerung ihrer Tragfähigkeit erleiden.

Der Vorbemessung von Mikropfählen können für die im Baufeld anstehenden Böden / Schichtkomplexe die in folgender Tabelle aufgeführten Grenzmantelreibungswerte q zugrunde gelegt werden. s, k

Tabelle 7-3: Charakteristische Pfahlmantelreibung q für verpresste Mikropfähle s,k

Schicht Nr.Unterkante [m u. GOK]charakteristischen Pfahlmantelreibung q [MN/m2] s,k
10,30-0,70- 1)
2.10,70-2,300,135
2.26,90-8,700,060
2.18,30-10,00,135
2.3> 8,30-10,00,215
1) Anforderungen an Baugrundfestigkeit und / oder Dicke der tragfähigen Schicht nicht einge- halten, daher kein Widerstand ansetzbar

Die zulässigen Mantelreibungswerte ergeben sich nach Teilung des Grenzmantelreibungswertes durch die zu- gehörigen Sicherheitsbeiwerte nach DIN-EN 1997 und DIN 1054.

Durch Probebelastungen können die o. a. Werte vermutlich noch erhöht werden.

Die laterale Ausdehnung der in Tabelle 7-3 genannten Schichten sowie die Ausdehnung zur Tiefe hin können den ingenieurgeologischen Schnitten der Anlage 2.3 entnommen werden. Aufgrund des Abstandes der Auf- schlüsse untereinander (ca. 45 m) ist aus diesem Grund ist dieser Schichtenverlauf mit entsprechen-den Un- genauigkeiten behaftet und mit einer Verschiebung der Schichtgrenzen zu rechnen.

8 Hinweise zur Bauausführung

8.1 Baugruben und Baugrubenböschungen

Hinsichtlich der anzulegenden Baugrubenböschungen für Bodenaustausch bzw. Bodenvergütung, Tiefenent- wässerung etc. sind generell die Regelungen der DIN 4124:2012-01 zu beachten. Demnach sind bei Baugru- bentiefen > 5 m grundsätzlich Standsicherheitsnachweise gemäß DIN EN 1997-1 zu führen.

Für Baugruben < 5 m Tiefe sind i.A. in den anstehenden Kiesen in Abhängigkeit von der Baugrubentiefe und der Hydrologie, die Böschungsneigungen auf max. 45° zu beschränken.

An den Rändern der Baugrube ist gemäß DIN 4124:2012-01 ein mindestens 1,0 m, bzw. 2,0 m breiter Schutz- streifen anzuordnen, der aus Standsicherheitsgründen mit leichten (≤ 12 t) bzw. schweren (12 - 40 t) Bauma- schinen nicht befahren werden darf und auch von Aushubmaterial oder anderen zusätzlichen Lasten freige- halten werden muss.

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8.2 Geotechnische Eignung und Wiederverwertbarkeit der Aushubmassen

8.2.1 Anfallendes Bodenmaterial

Im Bereich der geplanten Baumaßnahme fallen als Aushub/Abtragsmassen überwiegend Kies der Boden- gruppe GU an. Diese Böden sind als gering bis mittel frostempfindlich zu bezeichnen und der Frostempfind- lichkeitsklassen F2 nach ZTVE-StB zuzuordnen. Nach ZTV A-StB 97/06 gehören diese Böden der Verdichtbar- keitsklasse V1 (gut verdichtbar) an.

Bezüglich der generellen Eignung und Wiederverwertbarkeit dieser Böden sind die Vorgaben der einschlägigen Vorschriften, besonders die Richtlinie 836 der DB AG, die ZTVE-StB etc. zu beachten.

Die im untersuchten Abschnitt anfallenden Böden können demnach als Schüttmaterial oder Bodenaustausch verwendet werden.

Hinsichtlich der Wahl der Verdichtungsgeräte für den Einbau, der Schütthohe und der Intensität der Verdich- tung wird beispielsweise auf den in Tabelle 2 der zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtli- nien für Aufgrabungen in Verkehrsflächen (ZTVA-StB 12) gemachten Angaben verwiesen.

Der im Zuge des Erdbaus im Untersuchungsgelände auszubauende Mutterboden sollte als schützenwertes Gut zur Rekultivierung wiederverwendet werden.

8.2.2 Bodenaustausch

Sollte ein Bodenaustausch erforderlich werden, dann wird ein Boden der Bodengruppen GW-GI mit C ≥ 3, u frostsicheres gebrochenes Material (Körnung 0/32, 0/45) oder ein vergleichbares RC-Material empfohlen. Das anfallende Bodenmaterial aus der Schicht 2 können für einen Bodenaustausch unterhalb der frostsicheren Tiefe von 0,80 m unter GOK ebenfalls verwendet werden.

Beim Bodenaustausch und bei der Nachverdichtung des Untergrundes ist ein Lastausbreitungswinkel von 45° ab Fundamentunterkante zu berücksichtigen. Der Austauschboden ist lagenweise (Lagendicke d = 0,25 m mit einer Verdichtung von D ≥ 100 % einzubauen. PR

Die Hinterfüllungen sind ebenfalls aus Sanden und Kiesen aufzubauen und auf D ≥ 97 % zu verdichten. Zur PR Vereinheitlichung der Einbauböden sollte für die Hinterfüllung ebenfalls ein Boden der Bodengruppen SE-SW- SI-GE-GW-GI mit C ≥ 3 verwendet werden. u

Auf einen schichtengerechten und lagenweisen Einbau und Verdichtung des Bodens ist zu achten. Das Ver- dichtungsgerät, die eingebrachte Verdichtungsarbeit und die Zahl der Übergänge sind dem Untergrund anzu- passen.

Die aus den Vorschriften, Einbauanweisungen und den Empfehlungen resultierenden Verdichtungs- und Trag- fähigkeitsanforderungen sind Mindestanforderungen. Sie sind einzuhalten und sollten durch Eigenüberwa- chungs- und Kontrollprüfungen begleitet werden.

9 Ergänzende Hinweise

Die Aussagen und Bewertungen in diesem Bericht dürfen nur im Zusammenhang mit dem vollständigen Be- richt (einschließlich Anlagen) verwendet werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die anstehenden Böden

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Anlagen

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Anlage 1

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Legende

KRB 1 Kleinrammbohrung, mit Nr.

DPH 1 Rammsondierung, mit Nr.

A A

Schnittlinie

B

B

DPH 6 KRB 7 DPH 8 KRB 9 DPH 10 DPH 7 DPH 9

A

A

Plangrundlage: DB Netze, Ivl 4260 AI pdf), Stand: 05/2011; Trigeo Ingenieur- und Vermessungsgesellschaft mbH, Bestandsplan (Umsetzstelle Kehl-Kork), Stand: 11.10.2021; Krebs+Kiefer Ingenieure GmbH, Entwurfsplanung - Neubau Trafoumsetzstelle Kehl-Kork - Lageplan (pdf), Stand: 31.03.2022

Auftraggeber:

KRB 1 DPH 2 KRB 3 DPH 4 KRB 5 DPH 1 DPH 3 DPH 5

Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH Washingtonallee 13 36041 Fulda
Planverfasser: Gesellschaft für Baugeologie und -meßtechnik mbH Baugrundinstitut gbm Pforzheimer Str. 128b 76275 EttlingenProjekt-Nr. e-322422
GezeichnetDatum 06/2022Name Vl
Bearbeitet Geprüft06/2022 06/2022Ps Kk
Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer UntersuchungsberichtPlan-Nr. Anlage 1.1
Lageplan mit Darstellung der ausgeführten AufschlüsseMaßstab: 1: 500

mit Darstellung der ausgeführten Aufschlüsse

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Anlage 2

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Anlage 2.1.1

KRB 1 [Ansatz] 0,00 Auffüllung (Kies, stark sandig, schwach schluffig), yA verwurzelt; braun, trocken 258,5 0,30 258,0 Kies, stark sandig, schwach schluffig, schwach 257,5 steinig, GU; grau, braun, trocken 257,0 P1; 0,30-2,30 256,5 2,30 256,0 P2; 2,30-3,00 255,5 255,0 254,5 Kies, stark sandig, schwach schluffig, schwach tonig, GU; ockerbraun, bodenfeucht 254,0 P3; 4,00-5,00 253,5 253,0 252,5 6,70 Kies, sandig, schwach schluffig, schwach tonig, 252,0 P4; GU; ockerbraun, bodenfeucht 6,70-7,00 7,00
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber:AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Maßstab:1:50
Aufschluss:KRB 1Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe:7,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Ansatzhöhe:258,96 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022

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Anlage 2.1.2

KRB 3 [Ansatz] 258,5 0,00 Auffüllung (Kies, sandig, schwach schluffig), yA 258,0 verwurzelt; graubraun 0,70 P1; 257,5 0,70-1,00 257,0 256,5 256,0 P2; 255,5 2,30-3,00 255,0 Kies, stark sandig, schwach schluffig, GU; braun 254,5 254,0 P3; 253,5 4,30-5,00 253,0 252,5 252,0 P4; 251,5 6,50-7,00 7,00
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber:AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Maßstab:1:50
Aufschluss:KRB 3Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe:7,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Ansatzhöhe:258,50 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022

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Anlage 2.1.3

KRB 5 [Ansatz] 0,00 Auffüllung (Kies, sandig, schwach schluffig), yA 258,0 gebrochenes Material; graubraun, trocken 0,30 257,5 P1; 0,50-1,00 257,0 Kies, sandig, schwach schluffig, schwach steinig, GU; graubraun, trocken 256,5 256,0 2,20 255,5 P2; 2,20-3,00 255,0 Kies, stark sandig, schwach schluffig, GU; braun, bodenfeucht 254,5 254,0 4,50 Kies, stark sandig, schwach schluffig; braun, P4; 253,5 4,50-4,80 bodenfeucht 4,80 253,0 P3; 252,5 4,00-5,00 Kies, stark sandig, schluffig; braun, bodenfeucht 252,0 251,5 P5; 6,00-7,00 7,00
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber:AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Maßstab:1:50
Aufschluss:KRB 5Bearbeitet:Guth25.05.2022
Endteufe:7,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Ansatzhöhe:258,30 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022

[Seite 24]

Anlage 2.1.4

KRB 7 [Ansatz] 258,0 yA 0,00 Auffüllung (Kies, sandig, schwach schluffig); braun, grau, trocken 0,30 257,5 257,0 Kies, sandig, schwach schluffig, bis 1,0 m dicht, danach locker; braun, bodenfeucht 256,5 256,0 P1; 255,5 0,60-2,60 2,60 255,0 Kies, stark sandig, schwach schluffig; braun, 254,5 ocker, bodenfeucht 254,0 P2; 2,60-4,40 4,40 Kies, sandig, tonig, schwach schluffig; hellbraun, 253,5 P4; bodenfeucht 4,40-4,80 4,80 253,0 252,5 Kies, stark sandig, schwach schluffig; braun 252,0 P3; 251,5 6,20-6,60 6,60 Kies, stark sandig, schwach schluffig; schwarz, P5; braun 6,60-7,00 7,00
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber:AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Maßstab:1:50
Aufschluss:KRB 7Bearbeitet:Guth23.05.2022
Endteufe:7,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Ansatzhöhe:258,19 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022
2,60 P2; 2,60-4,40
4,40 P4; 4,40-4,80
6,60 P5; 6,60-7,00

[Seite 25]

Anlage 2.1.5

KRB 9 [Ansatz] 0,00 Auffüllung (Kies, stark sandig, schwach schluffig, 258,5 yA schwach tonig); grau, braun, trocken, dicht 0,30 258,0 P1; 257,5 0,50-1,00 Kies, stark sandig, schluffig, GU; braun, 257,0 bodenfeucht, mitteldicht bis locker 256,5 P2; 256,0 2,00-2,60 2,60 P4; 255,5 2,60-3,00 Kies, stark sandig, schwach schluffig, GU; braun, 255,0 bodenfeucht, locker 254,5 4,30 254,0 Kies / Sand, schwach schluffig, GU P3; 4,30-4,80 4,80 253,5 253,0 Kies, stark sandig, schwach schluffig, GU; ocker, 252,5 braun, trocken, locker 252,0 P5; 6,50-7,00 7,00
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber:AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Maßstab:1:50
Aufschluss:KRB 9Bearbeitet:Guth23.05.2022
Endteufe:7,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Ansatzhöhe:258,60 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022

[Seite 26]

Anlage: 2.2.1

DPH 1 [Ansatz] (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 4 8 258,5 12 8 6 6 4 258,0 1 5 4 4 3 3 257,5 4 4 3 3 2 257,0 2 2 3 4 2 3 256,5 3 4 4 3 4 256,0 3 4 6 5 4 5 255,5 3 4 3 4 3 255,0 4 5 2 4 6 6 254,5 4 3 4 4 6 254,0 5 4 4 5 5 4 253,5 4 3 4 5 5 253,0 6 4 4 3 5 19 252,5 19 6 2 6 3 252,0 7 4 3 4 3 2 251,5 2 1 2 4 7 251,0 8 3 4 11 3 10 250,5 7 9 7 7 8 250,0 9 9 8 5 3 5 249,5 4 15 19 18 13 249,0 10 13 23 22 24 25 248,5 21 19 14 16 19 248,0 11 16 15 24 28 35 247,5 37 43 39 30 31 247,0 12 28 30
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Aufschluss:DPH 1Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe12,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Maßstab:1:50Ansatzhöhe:258,96 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022
4
8
12
8
6
6
4
5
4
4
3
3
4
4
3
3
2
2
3
4
2
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4
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3
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2
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6
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4
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5
5
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5
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3
5
19
19
6
2
6
3
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3
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2
2
1
2
4
7
3
4
11
3
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7
9
7
7
8
9
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5
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4
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19
18
13
13
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24
25
21
19
14
16
19
16
15
24
28
35
37
43
39
30
31
28
30

1

[Seite 27]

Anlage: 2.2.2

DPH 2 [Ansatz] (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 258,5 3 4 7 7 7 258,0 5 5 1 4 3 4 257,5 4 4 4 4 6 257,0 5 5 2 5 4 3 256,5 5 5 5 4 5 256,0 4 4 3 4 4 5 255,5 5 4 4 9 5 255,0 4 3 4 5 4 4 254,5 4 4 4 5 3 254,0 6 4 5 2 5 3 253,5 4 5 4 4 3 253,0 5 9 6 4 3 4 252,5 3 4 3 4 3 252,0 4 3 7 3 3 2 251,5 3 3 2 4 7 251,0 1 2 8 6 4 3 250,5 3 3 3 4 6 250,0 7 10 9 17 14 10 249,5 8 6 5 3 3 249,0 2 10 1 2
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Aufschluss:DPH 2Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe10,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Maßstab:1:50Ansatzhöhe:258,76 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022
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2

2

[Seite 28]

Anlage: 2.2.3

DPH 3 [Ansatz] (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0,0 3 6 -0,5 8 9 12 11 10 -1,0 1 9 9 9 4 5 -1,5 6 7 8 7 7 -2,0 2 6 7 9 8 6 -2,5 5 6 5 5 5 -3,0 3 4 5 5 5 3 -3,5 3 3 4 3 4 -4,0 4 4 4 4 3 5 -4,5 4 5 5 4 4 -5,0 5 5 4 3 3 4 -5,5 4 2 4 5 4 -6,0 6 4 4 5 4 5 -6,5 5 4 3 4 4 -7,0 7 4 4 4 5 2 -7,5 3 3 6 7 3 -8,0 8 3 3 4 4 7 -8,5 1 1 1 0 8 4 4 -9,0 9 1 6 0 13 11 16 -9,5 2 2 0 2 19 20 18 -10,0 10 2 2 4 3
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Aufschluss:DPH 3Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe10,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Maßstab:1:50Ansatzhöhe:GOKGeprüft:Pourikas21.06.2022
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24
23

3

[Seite 29]

Anlage 2.2.4

DPH 3.1 (Schlagzahl je 10 cm Eindringtiefe) [Ansatz] 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0,0 1 6 6 -0,5 10 14 16 11
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber:AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Maßstab:1:50
Aufschluss:DPH 3.1Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe:0,80 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Ansatzhöhe:GOKGeprüft:Pourikas21.06.2022
1
6
6
10
14
16
11

[Seite 30]

Anlage: 2.2.5

DPH 4 [Ansatz] (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0,0 9 9 4 -0,5 1 7 0 10 8 7 -1,0 1 7 9 7 8 6 -1,5 4 4 5 4 5 -2,0 2 5 3 3 3 3 -2,5 3 2 3 3 3 -3,0 3 2 4 4 3 3 -3,5 2 3 9 2 3 -4,0 4 2 4 4 2 3 -4,5 4 2 2 3 3 -5,0 5 2 1 1 2 3 -5,5 2 3 4 4 3 -6,0 6 4 4 2 4 2 -6,5 3 4 2 5 1 -7,0 7 5 4 3 8 5 -7,5 6 4 2 2 3 -8,0 8 1 1 2 1 8 7 6 -8,5 4 8 5 5 3 -9,0 9 5 8 14 25 35 -9,5 2 4 9 9 71 50 29 -10,0 10 1 2 5 6
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Aufschluss:DPH 4Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe10,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Maßstab:1:50Ansatzhöhe:GOKGeprüft:Pourikas21.06.2022
9
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29
15
26

5

[Seite 31]

Anlage 2.2.6

DPH 4.1 (Schlagzahl je 10 cm Eindringtiefe) [Ansatz] 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0,0 4 4 9 -0,5 12 12 7
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber:AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Maßstab:1:50
Aufschluss:DPH 4.1Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe:0,70 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Ansatzhöhe:GOKGeprüft:Pourikas21.06.2022
4
4
9
12
12
7

[Seite 32]

Anlage: 2.2.7

DPH 5 [Ansatz] (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0,0 3 5 -0,5 8 9 9 9 6 -1,0 1 6 5 5 7 5 -1,5 3 5 4 4 4 -2,0 2 4 4 2 3 4 -2,5 3 4 3 2 3 -3,0 3 2 3 3 3 4 -3,5 4 4 4 4 4 -4,0 4 5 6 4 4 7 -4,5 4 3 4 3 4 -5,0 5 3 4 4 4 3 -5,5 3 2 2 2 7 -6,0 6 6 5 3 3 3 -6,5 2 3 1 5 5 -7,0 7 3 5 6 13 22 -7,5 2 4 8 1 50 52 27 -8,0 8 2 1 5 4 10 9 6 -8,5 4 4 6 5 7 -9,0 9 1 9 4 20 25 44 -9,5 5 6 0 8 79 41 32 -10,0 10 2 3 7 0
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Aufschluss:DPH 5Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe10,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Maßstab:1:50Ansatzhöhe:GOKGeprüft:Pourikas21.06.2022
3
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32
27
30

7

[Seite 33]

Anlage 2.2.8

DPH 5.1 (Schlagzahl je 10 cm Eindringtiefe) [Ansatz] 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0,0 14 11 13 -0,5 18 12 15
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber:AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Maßstab:1:50
Aufschluss:DPH 5.1Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe:0,70 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Ansatzhöhe:GOKGeprüft:Pourikas21.06.2022
14
11
13
18
12
15

[Seite 34]

Anlage: 2.2.9

DPH 6 [Ansatz] (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 258,0 5 7 8 10 257,5 8 8 8 1 8 8 257,0 8 6 8 7 7 256,5 7 8 7 2 6 10 256,0 7 6 5 5 5 255,5 5 5 4 3 4 5 255,0 5 5 5 4 4 254,5 3 4 3 4 4 3 254,0 4 6 4 4 3 253,5 4 4 3 5 3 3 253,0 3 3 2 2 2 252,5 2 2 5 6 3 3 252,0 4 2 3 2 2 251,5 4 4 3 7 5 5 251,0 4 4 5 5 8 250,5 8 8 9 8 13 10 250,0 7 4 3 4 5 249,5 6 10 14 9 20 21 249,0 22 20 19 18 19 248,5 23 26 27 10 29 21
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Aufschluss:DPH 6Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe10,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Maßstab:1:50Ansatzhöhe:258,16 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022
5
7
8
10
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8
8
8
8
8
6
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19
18
19
23
26
27
29
21

9

[Seite 35]

Anlage: 2.2.1

DPH 7 [Ansatz] (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 258,0 10 12 17 16 12 257,5 8 7 1 4 6 5 257,0 7 6 6 5 5 256,5 4 5 2 7 5 5 256,0 4 3 3 4 3 255,5 4 3 3 5 4 7 255,0 4 3 4 4 3 254,5 3 4 4 4 3 3 254,0 3 3 4 3 4 253,5 4 7 5 3 3 3 253,0 2 1 2 2 2 252,5 1 2 6 2 2 2 252,0 2 2 4 2 2 251,5 2 1 7 3 13 19 251,0 18 21 19 19 16 250,5 5 2 8 2 3 3 250,0 2 8 16 21 26 249,5 29 32 9 23 22 25 249,0 25 18 13 15 14 248,5 14 15 10 18 15
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Aufschluss:DPH 7Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe10,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Maßstab:1:50Ansatzhöhe:258,25 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022
10
12 17
16
12
8
7 4
6
5
7
6 6
5
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4
5 7
5
5
4
3 3
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3
4
3 5
4
7
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3 4
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3
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4 4
3
3
3 3
4
3
4
4
7 3
3
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1 2
2
2
1
2 2
2
2
2 2
4
2
2
2
1 3
13
19
18
21 19
19
16
5
2 2
3
3
2
8 16
21
26
29
32 23
22
25
25
18 13
15
14
14
15 18
15

10

[Seite 36]

Anlage: 2.2.1

DPH 8 [Ansatz] (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 258,0 13 16 13 18 257,5 8 9 7 1 5 6 257,0 6 5 4 3 4 256,5 4 6 9 2 6 4 256,0 4 3 4 3 3 255,5 3 3 3 3 3 4 255,0 4 2 5 7 5 254,5 9 5 4 4 1 4 254,0 4 5 3 4 4 253,5 5 7 4 5 8 7 253,0 3 3 2 2 2 252,5 3 4 3 6 5 2 252,0 4 2 4 4 2 251,5 3 1 1 7 1 2 251,0 1 2 13 41 49 250,5 35 31 18 8 13 10 250,0 5 4 8 13 33 249,5 27 16 16 9 26 25 249,0 26 27 26 30 27 248,5 31 43 19 10 14 14
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Aufschluss:DPH 8Bearbeitet:Guth24.05.2022
Endteufe10,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Maßstab:1:50Ansatzhöhe:258,15 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022
13 16
13
18
8
9 7
5
6
6
5 4
3
4
4
6 9
6
4
4
3 4
3
3
3
3 3
3
4
4
2 5
7
5
9
5 4
1
4
4
5 3
4
4
5
7 4
8
7
3 3
2
2
2
3
4 3
5
2
4
2 4
4
2
3
1 1
1
2
1
2 13
41
49
35
31 18
13
10
5
4 8
13
33
27
16 16
26
25
26
27 26
30
27
31
43 19
14
14

11

[Seite 37]

Anlage: 2.2.1

DPH 9 [Ansatz] (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 258,5 10 12 37 258,0 46 54 49 29 1 17 257,5 13 9 7 7 9 257,0 7 5 4 4 2 3 256,5 3 3 4 3 3 256,0 4 2 4 4 3 3 255,5 3 3 4 2 3 255,0 4 4 3 4 4 3 254,5 4 5 4 4 4 254,0 4 4 3 4 5 4 253,5 4 4 4 4 4 253,0 3 3 3 5 6 5 252,5 3 4 4 3 3 252,0 3 3 2 3 7 4 251,5 4 6 3 3 6 251,0 13 20 21 21 8 31 250,5 22 19 13 6 4 250,0 11 18 14 20 9 7 249,5 2 7 13 16 15 249,0 20 26 26 22 10 25 248,5 20 16 17 21 11 248,0 13 16 20 16 11 12 247,5 13 19 19 14 13 247,0 13 16 21 27 12 32 48
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Aufschluss:DPH 9Bearbeitet:Guth23.05.2022
Endteufe12,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Maßstab:1:50Ansatzhöhe:258,58 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022
10
12
37
46
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49
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17
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21
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19
14
13
13
16
21
27
32
48

12

[Seite 38]

Anlage: 2.2.1

DPH 10 [Ansatz] (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 258,0 6 22 56 78 95 257,5 105 130 1 75 31 26 257,0 17 14 11 10 8 256,5 6 6 2 5 7 6 256,0 6 6 5 7 7 255,5 7 6 3 8 7 8 255,0 7 8 7 8 8 254,5 7 8 4 9 9 7 254,0 10 11 10 11 9 253,5 8 8 5 7 8 8 253,0 8 7 8 6 6 252,5 4 4 6 4 3 3 252,0 4 3 4 4 3 251,5 4 4 7 4 4 4 251,0 5 4 5 3 4 250,5 5 5 8 4 4 5 250,0 6 6 5 5 5 249,5 5 8 9 11 8 9 249,0 10 13 16 14 15 248,5 17 17 10 16 21
Projekt: Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Schallschutzwand; Baugrunderkundung und geotechnischer Untersuchungsbericht (e-322422)
Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH
Ort:Basel
Aufschluss:DPH 10Bearbeitet:Guth25.05.2022
Endteufe10,00 mGezeichnet:Vlasek02.06.2022
Maßstab:1:50Ansatzhöhe:258,29 mNNGeprüft:Pourikas21.06.2022
6
22
56
78
95
105
130
75
31
26
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9
10
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14
15
17
17
16
21

13

[Seite 39]

(Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 10 20 30 40 50 10 20 30 40 50 (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 0 0

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Legende

Schichtgrenze ermittelt

A (NNE) A (SSW)

? Schichtgrenze vermutet

1 Auffüllung

2.1 Kies, mitteldicht gelagert

2.2 Kies, locker gelagert

2.3 Kies, dicht gelagert

projiziert 1 projiziert 1 projiziert 1 1 259,0 m NN ? ? ? ? ? 258,0 m NN ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 2.1 ? 2.1 ? 2.1 2.1 ? ? ? ? ? 257,0 m NN ? ? ? ? ? 256,0 m NN 255,0 m NN 2.2 2.2 254,0 m NN 2.2 2.2 253,0 m NN 252,0 m NN ? ? ? 251,0 m NN ? ? ? ? ? 250,0 m NN 2.1 ? ? ? ? ? ? ? ? ? 2.1 ? 2.1 Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH 2.1 249,0 m NN ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? Was 3 h 6 i 0 n 4 g 1 to F n u a l l d le a e 13 2.3 248,0 m NN 2.3 2.3 Planverfasser: Projekt-Nr. e-322422 2.3 Gesellschaft für Baugeologie und -meßtechnik mbH Datum Name 247,0 m NN Baugrundinstitut Gezeichnet 06/2022 Vl gbm Pforzheimer Str. 128b 76275 Ettlingen Bearbeitet 06/2022 Ps 246,0 m NN Geprüft 06/2022 Kk

Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Plan-Nr.

Schallschutzwand; Baugrunderkundung und Anlage 2.3.1

geotechnischer Untersuchungsbericht

Maßstab: Längsschnitt A-A 1: 100

[Seite 40]

(Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe) 10 20 30 40 50 (Schlagzahlen je 10 cm Eindringtiefe)

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Legende

Schichtgrenze ermittelt

? Schichtgrenze vermutet

B (NNE) B (SSW)

1 Auffüllung

2.1 Kies, mitteldicht gelagert

2.2 Kies, locker gelagert

2.3 Kies, dicht gelagert

projiziert 1 1 projiziert 1 1 259,0 m NN ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 258,0 m NN 2.1 2.1 2.1 2.1 ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 257,0 m NN ? ? ? ? ? ? ? 256,0 m NN

255,0 m NN

254,0 m NN 2.2 2.2 2.2 2.2 253,0 m NN

252,0 m NN ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 251,0 m NN Auftraggeber: AFRY Deutschland GmbH ? ? 2.1 2.1 ? Washingtonallee 13 ? ? 2.1 ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? 2.1 ? ? ? ? 250,0 m NN 36041 Fulda ? Planverfasser: Projekt-Nr. e-322422 249,0 m NN Gesellschaft für Baugeologie 2.3 und -meßtechnik mbH Datum Name 2.3 2.3 2.3 248,0 m NN Baugrundinstitut Gezeichnet 06/2022 Vl gbm Pforzheimer Str. 128b 76275 Ettlingen Bearbeitet 06/2022 Ps Geprüft 06/2022 Kk 247,0 m NN

Erweiterung Ubf Basel - Errichtung einer Plan-Nr.

Schallschutzwand; Baugrunderkundung und Anlage 2.3.2

246,0 m NN

geotechnischer Untersuchungsbericht

Maßstab: Längsschnitt B-B 1: 100

[Seite 41]

Ausbau KV-Terminal Ubf Basel-Weil am Rhein Geotechnischer Bericht Bau einer Lärmschutzwand e-322422

Anlage 3

[Seite 42]

Gesellschaft für Baugeologie und -meßtechnikKornverteilung DIN EN ISO 17892-4Projekt: Ausbau Terminal Ubf Basel-Weil am Rhein. Lärmschutzwand
Dirnismaning 61, 85748 Garching b. MünchenProjektnr.: e-322422
Telefon (089) 360 351 7-70Datum: 13.06.2022Anlage: 3.1.1
TonSchluff Fein- Mittel- Grob-Sand Fein- Mittel- Grob-Kies Fein- Mittel- Grob-
100 90 80 70 60 tnezorpnessaM 50 40 30 20 10 0
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EEEEEnnnnntttttnnnnnaaaaahhhhhmmmmmeeeeetttttiiiiieeeeefffffeeeee [[[[[mmmmm]]]]]0,3 - 7,0 m0,7 - 3,0 m4,5 - 5,0 m2,0 - 4,5 m4,5 - 7,0 m
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BBBBBooooodddddeeeeennnnngggggrrrrruuuuuppppppppppeeeeeGUGUGUGUGU
KKKKKooooorrrrrnnnnnfffffrrrrraaaaakkkkkttttt..... TTTTT/////UUUUU/////SSSSS/////GGGGG0.0/9.5/20.3/70.2 %0.0/7.8/23.8/68.4 %0.0/8.9/23.3/67.8 %0.0/7.7/24.8/67.5 %0.0/9.8/23.6/66.6 %
FFFFFrrrrrooooosssssttttteeeeemmmmmpppppfffffiiiiinnnnndddddllllliiiiiccccchhhhhkkkkkeeeeeiiiiitttttssssskkkkklllllaaaaasssssssssseeeeeF2F2F2F2F2
UUUUUnnnnngggggllllleeeeeiiiiiccccchhhhhfffffööööörrrrrmmmmmiiiiigggggkkkkkeeeeeiiiiitttttsssssgggggrrrrraaaaaddddd UUUUU174.2131.4140.798.4142.9
AAAAAnnnnnttttteeeeeiiiiilllll <<<<< 00000.....000006666633333 mmmmmmmmmm9.5 %7.8 %8.9 %7.7 %9.8 %
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DC
Dirnismaning 61, 85748 Garching b. MünchenProjektnr.: e-322422
Telefon (089) 360 351 7-70Datum: 13.06.2022Anlage: 3.1.2
TonSchluff Fein- Mittel- Grob-Sand Fein- Mittel- Grob-Kies Fein- Mittel- Grob-
100 90 80 70 60 tnezorpnessaM 50 40 30 20 10 0
0.002 0.006 0.02 0.06 0.2 0.6 2 6 20 60 Korndurchmesser in mm
LLLLLaaaaabbbbbooooorrrrr NNNNNrrrrr.....55045505550655075508
PPPPPrrrrrooooobbbbbeeeeennnnnbbbbbeeeeezzzzzeeeeeiiiiiccccchhhhhnnnnnuuuuunnnnngggggKRB7 - MP01KRB7 - MP02KRB9 - MP01KRB9 - P2KRB9 - P4
EEEEEnnnnntttttnnnnnaaaaahhhhhmmmmmeeeeetttttiiiiieeeeefffffeeeee [[[[[mmmmm]]]]]0,6 - 4,4 m4,4 - 6,6 m0,5 - 2,6 m2,6 - 3,0 m4,3 - 4,6 m
BBBBBooooodddddeeeeennnnnaaaaarrrrrtttttsasi'Grsasi'Grsasi'Grsasi'GrsiGr/Sa
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AAAAAnnnnnttttteeeeeiiiiilllll <<<<< 00000.....000006666633333 mmmmmmmmmm8.4 %7.5 %7.1 %7.1 %12.7 %
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DC

[Seite 44]

Ausbau KV-Terminal Ubf Basel-Weil am Rhein Geotechnischer Bericht Bau einer Lärmschutzwand e-322422

Anlage 4

[Seite 45]

  ''  cc EE  Anlage 4.1 Boden ss BBeezzeeiicchhnnuunngg [[kkNN//mm³³]] [[kkNN//mm³³]] [[°°]] [[kkNN//mm²²]] [[MMNN//mm²²]] [[--]] 2200..00 1122..00 3355..00 00..00 5500..00 00..0000 KKiieess,, mmiitttteellddiicchhtt Bemessungswert des Sohlwiderstandes für Einzelfundamente mit a/b <= 1,5 1199..00 1111..00 3322..55 00..00 3300..00 00..0000 KKiieess,, lloocckkeerr bbiiss mmiirrrreellddiicchhtt

Berechnungsgrundlagen: (G,Q) = 0.500 · Q + (1 - 0.500) · G Norm: EC 7 (G,Q) = 1.425 BS: DIN 1054: BS-P Gründungssohle = 0.80 m Grundbruchformel nach DIN 4017:2006 Grundwasser = 4.00 m System (b = 0.80 und 1.80 m) max dphi = 2.2 ° Spannungsverlauf (b = 0.80 und 1.80 m) Teilsicherheitskonzept (EC 7) Vorbelastung = 12.0 kN/m² Einzelfundament (a/b = 1.50) Grenztiefe mit p = 20.0 % R,v = 1.40 Grenztiefen spannungsvariabel bestimmt G = 1.35 Datei: EF.gdg Q = 1.50 Sohldruck Anteil Veränderliche Lasten = 0.500 Setzungen

800.0

500.0 700.0

1.5 cm 2.0 cm

600.0 1.0 cm

400.0

500.0

300.0 0.5 cm 400.0

300.0 200.0

200.0

100.0

100.0

0.0 0.0 0.6 0.8 1.0 1.2 1.4 1.6 1.8 ]²m/Nk[ d,R

sdnatsrediwlhoS sed trewsgnussemeB ]²m/Nk[ k,E 0.00 0.5 0.5 1.30 1.5 1.0

2.5

3.5 1.5

4.5 2.0 5.5

6.5 2.5 7.5

8.5 3.0

3.5

4.0

4.5

5.0

5.5

6.0

6.5

7.0

7.5

8.0

a [m]b [m]R,d [kN/m²]Rn,d [kN]E,k [kN/m²]s [cm]cal  [°]cal c [kN/m²] 2 [kN/m³] Ü [kN/m²]t g [m]UK LS [m]
1.200.80566.5543.9397.60.73 *33.20.0019.4916.004.012.22
1.501.00592.0888.0415.40.97 *33.10.0019.4016.004.702.57
1.801.20619.91339.0435.01.24 *33.00.0019.3416.005.392.92
2.101.40649.11908.5455.51.54 *32.90.0019.3016.006.063.26
2.401.60679.22608.3476.71.87 *32.90.0019.2616.006.733.61
2.701.80709.93450.1498.22.22 *32.80.0019.2416.007.403.96
GS = 0.80
GW = 4.00
GW = 4.00
0.00
498.2 453.3
GS = 0.80
GW = 4.0029 247.
215.6 191.1
171.0
9 8
8 7
GW = 4.00
67.7 62.5 57.8 53.6 49.8 46.3 43.2 40.3 37.7 35.4 33.2 31.2 29.4 27.7 26.2 24.8 23.567 62 57 53 49
46 43. 40. 37. 35.
33. 31.
29. 27.
  • Vorbelastung = 12.0 kN/m² Fundamentbreite b [m] E,k = 0f,k / (R,v · (G,Q)) = 0f,k / (1.40 · 1.43) = 0f,k / 1.99 (für Setzungen) Verhältnis Veränderliche(Q)/Gesamtlasten(G+Q) [-] = 0.50

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Ausbau KV-Terminal Ubf Basel-Weil am Rhein Geotechnischer Bericht Bau einer Lärmschutzwand e-322422

Anlage 5

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Ausbau KV-Terminal Ubf Basel-Weil am Rhein Geotechnischer Bericht Bau einer Lärmschutzwand e-322422

Datenblatt Homogenbereiche

Ausbau KV-Terminal Ubf Basel-Weil am Rhein; Bau einer Lärmschutzwand

  1. Kennwerte der Homogenbereiche

Die angegebenen Kennwerte sind Mindestangaben. Die Kennwerte für die Homogenbereiche stellen keine charakteristischen Bemessungskennwerte für Standsicherheitsnachweise dar.

ParameterKennwerte
HomogenbereicheERD-1ERD-1
Ortsübliche BezeichnungAuffüllung, ErdmassenKies
Bodengruppen nach 19196[GW,GU]GU
Korngrößenverteilung-s. Anlagen:
3.1.1, 3.1.2
Massenanteil Steine 1)2-10%0-15%
Massenanteil Blöcke 1)0-3%0
Massenanteil große Blöcke 1)0%0%
Konsistenzzahl--
Konsistenz--
Plastizitätszahl--
Wassergehalte [Gew.-%]3-63-6
Dichte [g/cm3] 2)1,7-2,01,8-2,0
organischer Anteil0-3%0-1%
Benennung und Beschreibung orga-WurzelwerkWurzelwerk
nischer Anteil
Undrainierte Scherfestigkeit 2)00
Abfalltechnische Bewertung gemäß--
Deklarationsanalyse
  1. nach DIN EN ISO 14688-2 2) Schätzwert

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Ausbau KV-Terminal Ubf Basel-Weil am Rhein Geotechnischer Bericht Bau einer Lärmschutzwand e-322422

Anlage 6

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Ingenieurbüro für Geophysik und Geologie • Kampfmittelerkundung • Bauwerksuntersuchung • Erschütterungsmessung • Geophysikalische Messungen • Archäologie • Lagerstättenprospektion • Grundwassererschließung • Leitungsortung

GEOLOG Fuß-Hepp GbR Glatzer Straße 5a D-82319 Starnberg

gbm Gesellschaft für Baugeologie und -meßtechnik mbH - Baugrundinstitut Pforzheimer Str. 128b D-76275 Ettlingen

Ihre Zeichen Ihre Nachricht vom Ihre Tel.: Ihre Fax: Durchwahl Unser Zeichen a.pourikas@gbm-baugrundinstitut.de 0172 3062946 08151/28070 sh

Starnberg, den 23.05.2022

Kampfmitteluntersuchung von Bohransatzpunkten BV DUSS-Terminal Basel-Weil am Rhein, Am Umschlagbahnhof 1, 79576 Weil am Rhein

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei der Bericht zu oben genanntem Bauvorhaben.

Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Rieger

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Kampfmitteluntersuchung von Bohransatzpunkten BV DUSS-Terminal Basel-Weil am Rhein, Am Umschlagbahnhof 1 79576 Weil am Rhein

Untersuchungsbericht

zur

Kampfmitteluntersuchung von Bohransatzpunkten

BV DUSS-Terminal Basel-Weil am Rhein, Am Umschlagbahnhof 1,

79576 Weil am Rhein

AuftragBearbeitung
GEOLOG Ch. Fuß/W. Hepp GbR Auftraggeber Ingenieurbüro für Geophysik und Geologie gbm Gesellschaft für Baugeologie und Glatzer Straße 5a -meßtechnik mbH - Baugrundinstitut 82319 Starnberg Pforzheimer Str. 128b Tel.: 08151/2807-0, Fax: -2 D-76275 Ettlingen E-Mail: info@geolog2000.de Bauvorhaben Datum: 23.05.2022 DUSS-Terminal Basel-Weil am Rhein, Am Umschlagbahnhof 1, 79576 Weil am Rhein

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Kampfmitteluntersuchung von Bohransatzpunkten BV DUSS-Terminal Basel-Weil am Rhein, Am Umschlagbahnhof 1 79576 Weil am Rhein

Sehr geehrter Herr Pourikas,

Zum Projekt DUSS-Terminal Basel-Weil am Rhein, Am Umschlagbahnhof 1, 79576 Weil am Rhein wurden wir von der gbm mbH beauftragt Kampfmitteluntersuchungen an Bohransatzpunkten durchzuführen. Die Messungen fanden am 19.05.2022 statt und wurden von Ihnen vor Ort begleitet. Die Lage der zu erkundenden Bohransatzpunkte wurde gemeinsam mit unserem Messtechniker vor Ort festgelegt und gekennzeichnet. Die Messungen dienten der Detektion möglicher Kampfmittel im Vorfeld der Eingriffe in den Untergrund. Die Messung umfasste:

• 10 Bohransatzpunkte (vgl. Anlage Fotodokumentation)

In Bereichen, in welchen durch die Messungen der Kampfmittelverdacht nicht restlos ausgeräumt werden konnte, wurden einzelne Bohransatzpunkte in Absprache vor Ort geringfügig verlegt. Die für die Bohrungen festgelegten Ansatzpunkte wurden kenntlich gemacht. Nach Auswertung der Messergebnisse konnten an den im Baufeld festgelegten Bohransatzpunkten keine kampfmittelrelevanten Indikationen festgestellt werden.

Die Kampfmittelfreigabe kann somit für die Bohransatzpunkte erteilt werden.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Starnberg, den 23.05.2022

Wolfgang Hepp Dipl. Geol. / Munitionsfachkraft § 20 SprengG

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Kampfmitteluntersuchung von Bohransatzpunkten BV DUSS-Terminal Basel-Weil am Rhein, Am Umschlagbahnhof 1 79576 Weil am Rhein

Angewandte Messverfahren:

Untersuchungen mittels Georadar:

Eine in der Geophysik häufige Aufgabenstellung ist die Ortung von unterirdischen Objekten (Blindgänger, Fässer, Kabel, Leitungen, Tunnel, Bunker, etc.) oder geologischen Strukturen (Hohlräume, Höhlen, Felsen, geologische Schichtwechsel, etc.). Das Radarverfahren wird als zerstörungsfreies Erkundungsverfahren in nahezu allen geologischen und baubezogenen Ingenieurwissenschaften zur Lösung spezieller Erkundungsprobleme eingesetzt. Durch geeignete Frequenzwahl des Sendesignals sind bei günstigen Umgebungsbedingungen Untersuchungen bis 20 m Bodentiefe möglich.

Das Georadar ist ein elektromagnetisches Reflexions- Verfahren, welches hochfrequente elektromagnetische Wellenimpulse über eine Sendeantenne senkrecht in den Untergrund abstrahlt. Durch Änderungen der elektromagnetischen Eigenschaften im Boden oder Bauwerk (Diskontinuitäten), verursacht z.B. durch geologische Schichtgrenzen bzw. Fremdkörpern (Leitungen, Altfundamente, etc.) werden Teile der Impulse reflektiert und an der Oberfläche mittels einer separaten Empfangsantenne aufgenommen. Aus der Messung der Laufzeiten kann bei Kenntnis der Ausbreitungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Welle im Untergrundmedium der Abstand zum Reflektor berechnet werden. Das Prinzip des Georadars ist in Abb. 1 dargestellt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Wellen ist dabei abhängig von Leitfähigkeit und Dielektrizität des untersuchten Mediums. Um präzise Tiefenangaben machen zu können kann ein Aufschluss an geeigneter Stelle hilfreich zur Eichung der Abbildung 1: Bodenradargerät für Laufzeit der Signale sein. Änderungen der Signalcharakteristik kontinuierliche Messungen entlang von erlauben zusätzlich Rückschlüsse auf die physikalischen Profilen. Eingesetzte Antenne 250 MHz. Eigenschaften des durchstrahlten Mediums. Da die gewonnenen Rohdaten schwer interpretierbar sind, werden zur besseren Darstellung Verfahren der digitalen Signalverarbeitung angewendet, deren Ergebnis das Radargramm ist. Die Auswertung der Messergebnisse erfordert trotz aller Filtermethoden spezielle Erfahrung und sollte nur von Sachkundigen vorgenommen werden.

Je nach Aufgabenstellung verwenden wir Antennen in verschiedenen Frequenzbereichen zwischen 50 MHz und 1,2 GHz. Frequenzen zwischen 25 MHz und 200 MHz erreichen je nach physikalischer Beschaffenheit des durchstrahlten Mediums Eindringtiefen bis 10 m, bieten aber relativ schlechte Auflösung im oberflächennahen Bereich. Im Gegensatz dazu erreicht man mit höheren Frequenzen (450 MHz bis 2 GHz) eine sehr gute Objekt-Auflösung, wobei die Erkundungstiefe stark abnimmt. Die Auswahl der geeigneten Frequenz ist immer ein Kompromiss zwischen Auflösung und Eindringtiefe.

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Kampfmitteluntersuchung von Bohransatzpunkten BV DUSS-Terminal Basel-Weil am Rhein, Am Umschlagbahnhof 1 79576 Weil am Rhein

Anlage – Fotodokumentation

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Kampfmitteluntersuchung von Bohransatzpunkten BV DUSS-Terminal Basel-Weil am Rhein, Am Umschlagbahnhof 1 79576 Weil am Rhein

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Alle Unterlagen dieser Ausschreibung