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B03a-Erläuterungsbericht Ahe.pdf

Neubau von zwei Radwegbrücken und Verlängerung von zwei Durchlässen an der L 71

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 06.10.2026, 19:05 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabe.niedersachsen.de

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NiedersächsischeLandesbehörde für Straßenbau und Verkehr Straßenbauverwaltung: Straßenklasse und Nr.: Radweg an der L71 Streckenbezeichnung: Höckel-Kreuzung L71 / L102 / K154 / K164 Baumaßnahme/Bauwerk: Bauwerks-Nr. (ASB-ING): n.v.
Träger der Baumaßnahme: NiedersächsischeLandesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Bauwerksentwurf - Erläuterungsbericht -
Aufgestellt: LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH Weseler Straße 253 48151 Münster Rufnr.: 0251 6189999 34 Internet: www.lindschulte.deGeprüft:
Gesehen:Genehmigt:

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Erläuterungsbericht der Erweiterung desDurchlasses Ahe

Erweiterung des Durchlasses der Ahe Erläuterungsbericht

Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines.....................................................................................................................3

1.1 Notwendigkeit der Maßnahme, Verkehrswege, örtliche Randbedingungen .......................3

1.2 Lastannahmen...................................................................................................................3

1.3 Bauwerksgestaltung..........................................................................................................3

2 Bodenverhältnisse, Gründung........................................................................................4

2.1 Bodenverhältnisse.............................................................................................................4

2.2 Grundwasser, Wasserhaltung............................................................................................4

2.3 Gründung..........................................................................................................................4

2.4 Altlasten, Kampfmitteluntersuchung...................................................................................4

3 Unterbauten.....................................................................................................................4

3.1 Widerlager, Flügel..............................................................................................................4

3.2 Pfeiler................................................................................................................................4

3.3 Sichtflächen.......................................................................................................................5

4 Durchlass.........................................................................................................................5

4.1 Tragkonstruktion................................................................................................................5

4.2 Lager, Gelenke..................................................................................................................5

4.3 Fahrbahnübergangskonstruktion.......................................................................................5

4.4 Abdichtung, Belag..............................................................................................................5

4.5 Korrosionsschutz, Schutz gegen Umwelteinflüsse.............................................................6

5 Entwässerung..................................................................................................................6

5.1 Durchlass..........................................................................................................................6

5.2 Durchlasshinterfüllung.......................................................................................................6

6 Rückhaltesysteme, Schutzeinrichtungen......................................................................6

7 Zugänglichkeit der Konstruktionsteile...........................................................................6

8 Sonstige Ausstattung und Einrichtung..........................................................................7

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Erläuterungsbericht der Erweiterung desDurchlasses Ahe

9 Herstellung, Bauzeit........................................................................................................7

9.1 Bauablauf, Bauzeit.............................................................................................................7

9.2 Schutzmaßnahmen............................................................................................................7

10 Kosten..............................................................................................................................8

11 Baurechtsverfahren.........................................................................................................8

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Erläuterungsbericht der Erweiterung desDurchlasses Ahe

1 Allgemeines

1.1 Notwendigkeit der Maßnahme, Verkehrswege, örtliche Randbedingungen

Im Zuge des Neubaus eines Bürgerradweges entlang der Landesstraße L 71 zwischen Höckel und dem Knotenpunkt L 71 / L 102 / K 154 / K 164 wird die Ahe mittels eines Durchlasses unter der Straße und dem späteren Radweg hergeführt. Die Erweiterung des Durchlasses ist erforderlich, da der geplante Radweg im vorhandenen Straßenquerschnitt der L 71 nicht untergebracht werden kann und daher außerhalb des bestehenden Straßenkörpers geführt werden muss.

Das Bauwerk befindet sich nördlich des Ortsteils Höckel der Gemeinde Voltlage in der Gemarkung Engelern (3321), Flur 6, Flurstücke 8/3, 22 und7/5.

Geplant ist eine Erweiterung des bestehenden Durchlasses in der gleichen Dimensionierung. Die Erweiterung wird entsprechend der Bachfließrichtung vorgesehen. Die Länge der Verlängerung beträgt 13,85 m.

Für das Bauwerk wird der Rahmendurchlass aus Stahlbetonfertigteil hergestellt und über eine Ortbetonergänzung mit dem Bestandsdurchlass verbunden. Unterhalb befindet sich eine Stahlbetongründungsplatte aus Ortbeton.

Die Außenabmessungen des Rahmendurchlasses liegen, wie im Bestand, bei 1,65 x 1,65 m. Als Abschluss wird ein Böschungsstück mit einer Neigung von 1:1,5 eingebaut.

1.2 Lastannahmen

Das Bauwerk wird für Verkehrslasten auf Fuß- und Radwegen nach DIN EN 1991-2 (inkl. ARS 22 2012) bemessen. Zusätzlich werden die Angaben zu Lastannahmen und konstruktiver Durchbildung aus dem Zusatzdokument des AGs "Konstruktive und statische Zusatzangaben (Stand 01/2022)" berücksichtigt. Neben den Verkehrslasten aus Menschenmenge wird in der ständigen und vorübergehenden Bemessungssituation ein Dienstfahrzeug mit einer Gesamtmasse von 8,89 to berücksichtigt. Das Bauwerk ist der Anforderungsklasse 1 nach RE-ING 2-5 zuzuordnen.

Eine Bemessung für die Militärlasten nach STANAG 2021 ist nicht erforderlich.

Das Bauwerk befindetsich nach DIN 4149 in der Erdbebenzone 0 und bedarfdiesbezüglich keiner weiteren Nachweise.

1.3 Bauwerksgestaltung

An das neue Bauwerk werden keine besonderen Anforderungen im Sinne eines übergeordneten oder individuellen Gestaltungskonzeptes gestellt, sodass die Gestaltung des Durchlasses im Wesentlichen durch die Form und die Proportionen des Bestandbauwerks bestimmt wird.

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Am Übergang in die Böschung bildet das Böschungsstück den Übergang zwischen dem Durchlass und den anschließenden Böschungsdämmen. Dieses wird nahezu vollständig in die Böschung eingeschüttet und erhält dadurch eine relativ geringe Ansichtsfläche, sodass das Gesamtbauwerk nahezu verschwindet.

Bei den gegebenen örtlichen Verhältnissen stellt die gewählte Bauart im Hinblick auf Gestaltung und Baukosten die wirtschaftlichste Lösung dar.

2 Bodenverhältnisse, Gründung

Ein Baugrundgutachten liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor.

2.1 Bodenverhältnisse

2.2 Grundwasser, Wasserhaltung

2.3 Gründung

Aufgrund der Bauweise des bestehenden Durchlasses wird auch der Neubau auf gleiche Weise mit einer Flachgründung gegründet.

Die Unterkante der Gründungsplatte wird in 45,05mNN angeordnet.

Die bewehrte Gründungsplatte wird in Ortbetonbauweise hergestellt. Sie wird aus Beton C30/37 mit Bewehrung aus Betonstahl B 500 B hergestellt. Es werden die Expositionsklassen XC4, XD1, XF2undWA vorgesehen.

Zur Sicherung gegen Kolkschäden wird an dem neu hergestellten Auslauf ein Kolkschutzriegel vorgesehen.

2.4 Altlasten, Kampfmitteluntersuchung

Nach durchgeführter Luftbildauswertung wird keine Kampfmittelbelastung vermutet. Teilweise ist die Fläche aufgrund von Wald nicht auswertbar. Die Betrachtung der Umgebung lässt keine Kampfmittelbelastung vermuten.

3 Unterbauten

3.1 Widerlager, Flügel

Entfällt.

3.2 Pfeiler

Entfällt.

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3.3 Sichtflächen

Alle sichtbaren Kanten werden mit Dreikantleisten 1,5 cm/1,5 cm gebrochen. Die sichtbaren Betonflächen sind mit sägerauer Brettschalung mit längs versetzten Stößen herzustellen.

Es wird die Sichtbetonklasse SB 2 nach ZTV-ING 3-2 festgelegt.

Kappen: Schalung der Sichtflächen mit sägerauer Brettschalung mit längs versetzten Stößen, Brettschalung parallel zur Gradiente ausgerichtet.

Allgemein: Ankerlöcher sind mit eingeklebten Stopfen zu verschließen. In den Gesimskappenschalungen sind Verankerungslöcher nicht zulässig.

4 Durchlass

4.1 Tragkonstruktion

Der Rahmendurchlass wird aus Stahlbetonfertigteilen ausgeführt und über eine Ortbetonergänzung mit dem Bestandsbauwerk verbunden. Die gewählte Bauweise ermöglicht eine wirtschaftliche Herstellung bei gleichzeitig kurzer Bauzeit.

DieLänge der Erweiterung liegt bei 13,85 m. Die Fertigteile werden mit Außenabmessungen von 1,65 m x 1,65 m bei einer Wandstärke von 20 cm ausgeführt. Der Durchlass weist in Längs- und Querrichtung kein Gefälle auf. Das erforderliche Gefälle wird mit dem einzubringenden Sohlsubstrat hergestellt.

Für den Rahmendurchlass und die Ortbetonergänzung ist Beton der Festigkeitsklasse C 35/45 vorgesehen. Die Bewehrung erfolgt mit Betonstahl B 500 B. Der Durchlassbeton wird mit den Expositionsklassen XC4, XD2, XF2und WA ausgeführt.

Auf das Böschungsstück wird eine Fertigteilkappe nach RIZ-ING Kap 8 montiert.

4.2 Lager, Gelenke

Entfällt.

4.3 Fahrbahnübergangskonstruktion

Entfällt.

4.4 Abdichtung, Belag

Die Oberseite des Durchlasses wird entsprechend der Detailzeichnung mit einer Schutzschicht aus Bitumen Schweißbahn, einlagig, ausgeführt (Schutzschicht analog RIZ- ING Fug 4). Die Schweißbahn ist auf der Deckplatte vollflächig aufzubringen. Bei Bedarf ist eine geeignete Grundierung aufzutragen, sodass eine vollflächige Verklebung der

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Bitumen Schweißbahn mit dem Beton gewährleistet ist. Die Bitumen Schweißbahn ist mit den nach Herstellerangaben erforderlichen Längs- und Querüberlappungen auszuführen. Die obere Abdichtung ist 50 cm auf die Wände fortzuführen. Im Bereich der Fugen ist die Bitumen Schweißbahn so anzuordnen, dass sie die Fugenabdichtung überdeckt und einen geschlossenen, wasserundurchlässigen Schutz gewährleistet. Dies wird durch die Ausführung eines 50 cm breiten Streifens über den senkrechten Fugen realisiert.

Auf die Schutzschicht folgt ein Schutzbeton C12/15 mit einer Dicke von min. 10 cm und Ausbildung als Dachgefälle.

Die Fugen zwischen den Fertigteilen, dem Bestand und dem in Ortbeton hergestellten Verbindungsstück werden, über zuvor mit einbetonierte Verpressschläuche, dauerhaft dicht mit einem geeigneten Verpressmittel verpresst. Die Ausführung hat nach ZTV-ING Teil 3, Abschnitt 5, Anhang A zu erfolgen.

4.5 Korrosionsschutz, Schutz gegen Umwelteinflüsse

Die Geländerkonstruktion wird aus Aluminium hergestellt. Der Korrosionsschutz erfolgt durch farblose anodische Oxidation gemäß DIN 17611, Vorbehandlung E0, mit einer kleinsten mittleren Schichtdicke von 25 µm.

5 Entwässerung

5.1 Durchlass

Die Entwässerung des Durchlasses erfolgt über das Dachgefälle des Schutzbetons auf der Durchlassoberseite von 2,5%.

Das Wasser wird über die Seite des Durchlasses weggeführt und in die Hinterfüllung entwässert.

Vor der Kappe wird eine Mulde in Anlehnung an RIZ-ING Kap 8 hergestellt.

5.2 Durchlasshinterfüllung

Die Entwässerung der Durchlasshinterfüllung erfolgt gemäß RIZ-ING Was 7 mit Grundrohr.

6 Rückhaltesysteme, Schutzeinrichtungen

Es wird ein Holmgeländer in Anlehnung an RIZ-ING Gel 7 und 14 ohne Drahtseilfüllung und einer Höhe von 1,20 m über OK Kappe / Böschungsstück angeordnet. Der Anschluss erfolgt mittels Kopfplattenverbindung aufdas Böschungsstück und die Fertigteilkappe(gemäß: RIZ- ING Gel 14).

7 Zugänglichkeit der Konstruktionsteile

Entfällt.

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8 Sonstige Ausstattung und Einrichtung

An dem Durchlassbauwerkerfolgt der Einbau der Jahreszahlmatrize gemäß RIZ-INGJahr 1.

Innerhalb des Durchlasses wird das Gewässerbett mit Sohlsubstrat, wie im Bestand, wiederhergestellt.

9 Herstellung, Bauzeit

9.1 Bauablauf, Bauzeit

Die Herstellung der Erweiterung ist in mehrere Abschnitte zu gliedern.

Herstellung der Baugruben und Umleitung des Gewässers

Teilweiser Rückbau des Bestands

Betonage Sauberkeitsschicht und Gründungsplatte

Einhub der Fertigteile und Betonage des Verbindungsstücks

Abdichtungsarbeiten: Verbindungen, Abdichtung, Schutzbeton

Verfüllung Baugruben

Ausstattungsarbeiten: Kappe, Geländer

Unter Einbeziehung der oben genannten Abläufe ergibt sich folgende Bauzeit:

  1. Herstellung der Baugruben: ca. 2KW

  2. Teilweiser Rückbau des Bestands: ca. 1KW

  3. Betonage SKS und Gründungsplatte: ca. 2KW

  4. Einhub Fertigteile, Betonage Verbindung: ca. 2KW

  5. Abdichtungsarbeiten: ca. 3KW

  6. Verfüllung Baugrube: ca. 2 KW

  7. Ausstattungsarbeiten: ca. 2KW

Summe der gesamten Bauarbeiten: ca. 14 KW

Die oben genannten Termine setzen eine vollständig erstellte und geprüfte Ausführungsplanung voraus.

9.2 Schutzmaßnahmen

Es befinden sich keine Schutzgebiete im Bereich der Baumaßnahme.

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Erläuterungsbericht der Erweiterung desDurchlasses Ahe

Ein Eintrag von Stoffen in das Gewässer ist durch geeignete Schutzmaßnahmen zu verhindern.

10 Kosten

Die Kostenberechnungfür die Erweiterung des Durchlassesvom 10.09.2026beläuft sich auf 255.640,62 (brutto). Diese Kosten sind exklusiv der Planungskosten zu verstehen.Nähere Angaben sind der Kostenberechnung vom 10.09.2026 zu entnehmen.

11 Baurechtsverfahren

Für den Neubau des Radweges entlang der L 71 ist ein Plangenehmigungsverfahren vorgesehen. Die Gemeinde hat Bauerlaubnisverträge mit den Eigentümern abgeschlossen.

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NiedersächsischeLandesbehörde für Straßenbau und Verkehr Straßenbauverwaltung: Straßenklasse und Nr.: Radweg an der L71 Streckenbezeichnung: Höckel-Kreuzung L71 / L102 / K154 / K164 Baumaßnahme/Bauwerk: Bauwerks-Nr. (ASB-ING): n.v.
Träger der Baumaßnahme: NiedersächsischeLandesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Bauwerksentwurf - -
Aufgestellt: LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH Weseler Straße 253 48151 Münster Rufnr.: 0251 6189999 34 Internet: www.lindschulte.deGeprüft:
Gesehen:Genehmigt:

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