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B02e-Statik Wolfsbergbach.pdf

Neubau von zwei Radwegbrücken und Verlängerung von zwei Durchlässen an der L 71

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 06.10.2026, 19:05 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabe.niedersachsen.de

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Entwurfsstatik der Fuß- und Radwegbrücken

Am Wolfsbergbach und Feldwiesenbach

1597_5 Radwegbrücken_NLStBV OS, LI NOH

Bauort:

49599 Voltlage

Auftraggeber:

Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

Geschäftsbereich Osnabrück

Sachgebiet 33; Bauwerksplanung, Erhaltung und Bau von Ing.-Bauwerken

Johann-Domann-Straße 8

49080 Osnabrück

Aufsteller:

LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH

Weseler Straße 253

48151 Münster

Rufnr.: 0251 6189999 34

Internet: www.lindschulte.de

Aufgestellt:

Münster, den 10.09.2026

i.A. Benedikt Deinken M.Sc.

E-Mail:benedikt.deinken@lindschulte.de

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Baumaßnahme Neubau zweier Geh-und Radwegbrücken am Wolfsberg-& FeldwiesenbachProjektnummer
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
Aufsteller LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH, Weseler Str. 253, 48151MünsterDatum: 09/2026
Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines ...................................................................................................................................... 4 1.1 Beschreibung des Gesamtbauwerks, allgemeines zum Herstellungsprinzip ............................. 4 1.2 Baugrund .................................................................................................................................... 6 1.3 Planauszüge ............................................................................................................................... 7 1.4 Technische Vorschriften, Gutachten, Literaturhinweise und EDV-Programme ....................... 10 2 Einwirkungen .................................................................................................................................. 11 2.1 Ständige Einwirkungen ............................................................................................................. 11 2.1.1 Konstruktionseigenlast ...................................................................................................... 11 2.1.2 Ausbaulasten .................................................................................................................... 11 2.1.3 Setzungen ......................................................................................................................... 11 2.2 Baugrund .................................................................................................................................. 12 2.3 Veränderliche Einwirkungen ..................................................................................................... 13 2.3.1 Gleichmäßig verteilte Flächenlast q ................................................................................ 13 fk 2.3.2 Konzentrierte Einzellast ............................................................................................ 13 2.3.3 Dienstfahrzeug .............................................................................................. 14 2.3.4 Einwirkung auf Geländer .................................................................................................. 14 2.3.5 Windlasten ........................................................................................................................ 15 2.3.6 Temperatureinwirkungen .................................................................................................. 16 2.4 Außergewöhnliche Einwirkungen ............................................................................................. 18 2.4.1 12to Dienstfahrzeug .......................................................................................................... 18 2.4.2 Erdbebenlasten ................................................................................................................. 18 2.5 Einwirkungskombination und Teilsicherheitsbeiwerte .............................................................. 18 2.6 Lastfälle .................................................................................................................................... 19 3 Bemessung des Überbaus ............................................................................................................ 20 3.1 Biegebemessung im GZT ......................................................................................................... 20 3.2 Überprüfung Verankerung am Endauflager im Bauzustand .................................................... 21 3.3 Begrenzung der Rissbreite unter Last in Feldmitte .................................................................. 22 3.4 Begrenzung der Rissbreite unter Last in der Rahmenecke ..................................................... 24 3.5 Überprüfung, ob Querkraftbewehrung erforderlich ist .............................................................. 25 3.6 Überprüfung der Eigenfrequenzen ........................................................................................... 26 3.7 Überprüfung der zulässigen Durchbiegung + Überhöhung ...................................................... 26 4 Bemessung der Unterbauten ........................................................................................................ 27 4.1 Kippen ....................................................................................................................................... 28 4.2 Gleiten ...................................................................................................................................... 28 4.3 Grundbruch ............................................................................................................................... 28 5 Bauzustände ................................................................................................................................... 29 5.1 Einhub der Fertigteile ............................................................................................................... 29 5.2 Auflegen der Fertigteilplatte ...................................................................................................... 29
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 2
Kapitel / Vorgang: 1.1 Beschreibung des Gesamtbauwerks, allgemeines zum HerstellungsprinzipArchiv-Nr.
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
Aufsteller LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH, Weseler Str. 253, 48151MünsterDatum: 09/2026
6 Schlussbemerkung ........................................................................................................................ 29 7 Anhang ............................................................................................................................................ 29 7.1 Geländeranschluss ................................................................................................................... 29 7.2 RFEM Ausdruckprotokoll Überbau ........................................................................................... 30
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 3
Kapitel / Vorgang: 1.1 Beschreibung des Gesamtbauwerks, allgemeines zum HerstellungsprinzipArchiv-Nr.
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
Aufsteller LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH, Weseler Str. 253, 48151MünsterDatum: 09/2026
1 Allgemeines 1.1 Beschreibung des Gesamtbauwerks, allgemeines zum Herstellungsprinzip Gegenstand der vorliegenden statischen Berechnung ist der Neubau zweier Geh- und Radwegbrücken, welche im Zuge des Baus eines Radweges neben der L71 notwendig sind. Aufgrund der gleichen Randbedingungen und örtlichen Gegebenheiten werden die beiden Brücken exakt gleich ausgeführt. Somit gilt die statische Berechnung für beide Bauwerke. Der Überbau der Geh- und Radwegbrücke wird als schlaff bewehrte Fertigteilplatte ausgeführt. Die Stützweite beträgt 11,40m. Nach dem Einheben wird die Rahmenecke ausbetoniert, sodass im Endzustand ein integrales Bauwerk vorliegt. Die Gründungssituation ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch unklar, da seitens des Baugrundgutachters eine Gründungsempfehlung vorzulegen ist. Zunächst wird von einer Flachgründung über ein Fertigteilwiderlager ausgegangen. Die Konstruktion wurde so entworfen, dass die untere Fundamentplatte entfallen könnte und hier zwei Stahlrammpfähle als Tiefgründung einbinden könnten. Überbau und Widerlager werden über Schwer- und Sondertransport zum Bauort transportiert und dort mittels Mobilkran eingehoben. Expositionsklassen Der Beton des Überbaus wird in die folgenden Expositionsklassen zugeordnet: XC4 Außenbauteile mit direkter Beregnung C25/30 XD3 Bauteile im Spritzwasserbereich, Parkdecks C35/45 XF4 Tausalzbehandelte Flächen C35/45 XM1 bspw. Verkehrsflächen C30/37 Maßgebend ist die Betondruckfestigkeitsklasse C35/45. Der Beton des Unterbaus wird in die folgenden Expositionsklassen zugeordnet: XC4 Außenbauteile mit direkter Beregnung C25/30 XD3 Bauteile im Spritzwasserbereich, Parkdecks C35/45 XF4 Tausalzbehandelte Flächen C35/45 XM1 bspw. Verkehrsflächen C30/37 *gem. ZTV-ING Teil 3 Abschnitt 1, Kap.4(5) Maßgebend ist die Betondruckfestigkeitsklasse C35/45. Hinweis: Es kommt zwingend zu Farbunterschieden zwischen Ortbeton-Rahmenecke und Fertigteilplatte!
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 4
Kapitel / Vorgang: 1.1 Beschreibung des Gesamtbauwerks, allgemeines zum HerstellungsprinzipArchiv-Nr.
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
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Geometrie Gesamtlängedes Überbaus L = 12,30 m Stützweite (bis Mitte Widerlagerwand) l = 11,40 m eff Gesamtbreitedes Überbaus B = 3,40 m Breite zwischen denHandläufen b = 3,00 m Gel Konstruktionshöhe h = 0,35 m Kreuzungswinkel = 93,6 gon Wolfsbergbach = 96,6 gon Feldwiesenbach Baustoffe Beton Überbau C35/45 Expositionsklassen Überbau XC4, XD3, XF4, XM1, WA Betondeckung Überbau c = 40 mm, c = 55 mm min nom Beton Unterbau C35/45 Expositionsklassen Unterbau XC4, XD3, XF4, WA Betondeckung Unterbau c = 40 mm, c = 55 mm min nom Betonstahl B500B, hochduktil Geländer Aluminium EN AW 6063 T66 Belastung Ständige Einwirkungen Eigengewicht + Ausbau Veränderliche Einwirkungen Gleichmäßig verteilte Flächenlast Konzentrierte Einzellast 8,9to Dienstfahrzeug Wind mit / ohne Verkehrsband Temperatur Außergewöhnliche Einwirkungen 12to Dienstfahrzeug
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 5
Kapitel / Vorgang: 1.1 Beschreibung des Gesamtbauwerks, allgemeines zum HerstellungsprinzipArchiv-Nr.
Geometrie
Gesamtlängedes ÜberbausL = 12,30 m
Stützweite (bis Mitte Widerlagerwand)l = 11,40 m eff
Gesamtbreitedes ÜberbausB = 3,40 m
Breite zwischen denHandläufenb = 3,00 m Gel
Konstruktionshöheh = 0,35 m
Kreuzungswinkel= 93,6 gon Wolfsbergbach = 96,6 gon Feldwiesenbach
Baustoffe
Beton ÜberbauC35/45
Expositionsklassen ÜberbauXC4, XD3, XF4, XM1, WA
Betondeckung Überbauc = 40 mm, c = 55 mm min nom
Beton UnterbauC35/45
Expositionsklassen UnterbauXC4, XD3, XF4, WA
Betondeckung Unterbauc = 40 mm, c = 55 mm min nom
BetonstahlB500B, hochduktil
GeländerAluminium EN AW 6063 T66
Belastung
Ständige EinwirkungenEigengewicht + Ausbau
Veränderliche EinwirkungenGleichmäßig verteilte Flächenlast Konzentrierte Einzellast 8,9to Dienstfahrzeug Wind mit / ohne Verkehrsband Temperatur
Außergewöhnliche Einwirkungen12to Dienstfahrzeug

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Baumaßnahme Neubau zweier Geh-und Radwegbrücken am Wolfsberg-& FeldwiesenbachProjektnummer
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
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1.2 Baugrund Zum Aufstellzeitpunkt noch keine Angaben vorhanden.
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Kapitel / Vorgang: 1.2 BaugrundArchiv-Nr.
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
Aufsteller LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH, Weseler Str. 253, 48151MünsterDatum: 09/2026
1.3 Planauszüge
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 7
Kapitel / Vorgang: 1.3 PlanauszügeArchiv-Nr.
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
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Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 8
Kapitel / Vorgang: 1.3 PlanauszügeArchiv-Nr.
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
Aufsteller LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH, Weseler Str. 253, 48151MünsterDatum: 09/2026
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 9
Kapitel / Vorgang: 1.3 PlanauszügeArchiv-Nr.
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
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1.4 Technische Vorschriften, Gutachten, Literaturhinweise und EDV- Programme Folgende technischen Vorschriften, Gutachten und Bestandsunterlagen werden der Planung zu Grunde gelegt: Normen, Richtlinien und Literatur [N01] DIN EN 1990 inkl. NA Stand 12/2010 (Grundlagen) [N02] DIN EN 1991-2 inkl. NA Stand 12/2010 (Einwirkungen) [N03] DIN EN 1992-2 inkl. NA Stand 12/2010 (Beton) [N04] DIN EN 1993-2 inkl. NA Stand 12/2010 (Stahl) [N05] DIN EN 1997-1 inkl. NA Stand 03/2014 (Baugrund) [R01] ZTV-ING Stand 10/2022 [R02] ARS 22/2012 [R03] RE-ING 03/2023 [L01] Schneider Bautabellen 19. Auflage [L02] Empfehlungen des Arbeitskreises Baugruben EAB Sonstiges [S01] Vermessungsunterlagen EDV-Programme Das Brückenbauwerk wird mit dem räumlichen FEM System RFEM 6 der Fa. Dlubal in der Version 6.15 berechnet.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 10
Kapitel / Vorgang: 1.4 Technische Vorschriften, Gutachten, Literaturhinweise und EDV- ProgrammeArchiv-Nr.
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
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2 Einwirkungen 2.1 Ständige Einwirkungen 2.1.1 Konstruktionseigenlast Das Konstruktionseigengewicht wird programmintern berechnet. 2.1.2 Ausbaulasten Geländer: Für das ZTV-ING GEL 4 Geländer aus Aluminium wird eine Streckenlast von 0,2kN/m angesetzt. Diese Last wurde CAD-technisch ermittelt. 2.1.3 Setzungen Vorab wird der Einfluss der Setzungen ermittelt und abgeschätzt, ob eine Berücksichtigung im Gesamtmodell notwendig ist. Eine einseitige Setzung von 10mm erzeugt ein Rahmeneckmoment von 5kNm/m. Dies ist im Vergleich zu den restlichen Schnittgrößen klein und kann vernachlässigt werden.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 11
Kapitel / Vorgang: 2.1 Ständige EinwirkungenArchiv-Nr.

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Baumaßnahme Neubau zweier Geh-und Radwegbrücken am Wolfsberg-& FeldwiesenbachProjektnummer
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
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2.2 Baugrund Die Belastungen sowie die Bauwerk-Baugrund Interaktionen werden gemäß der RE-ING angesetzt. Der Erddruck ergibt sich aus den zur Hinterfüllung verwendenden Materialien. In diesem Fall sind im Zusatzdokument des AGs folgende Werte hinterlegt. Erddruck Angesetzte Bodenparameter: : 19,0 kN/m³ Boden K = 0,33 und K = 0,5 agh 0gh Für UK Widerlager(ca. 1,55m (Achse)) ergibt sich: aktiver Erddruck: e = = 19 kN/m³ * 1,55 m* 0,33 = 9,72 kN/m² agh,u agh Erdruhedruck: e = = 19 kN/m³ * 1,55 m * 0,5 = 14,7 kN/m² 0,u 0 In Anlehnung an die ZTV-ING wird der halbe aktive Erddruck ständig und die Differenz zum Erdruhedruck veränderlich angesetzt: (Beispielausgabe Unterkante BW) aktiver Erddruck = 9,72kN/m² / 2 = 4,9 kN/m² Erdruhedruck = 14,7kN/m² 4,9kN/m² = 9,8 kN/m² mobilisierter passiver Erddruck: Mobilisierter Erddruckansatz K nach Vogt mob gemäß RE ING [R02] Tabelle 2.5.3: Können bei einem Bauwerk nur geringe Kopfverschiebungen 0 keine weitere Berücksichtigung des mobilisierten Erddrucks.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 12
Kapitel / Vorgang: 2.2 BaugrundArchiv-Nr.

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Baumaßnahme Neubau zweier Geh-und Radwegbrücken am Wolfsberg-& FeldwiesenbachProjektnummer
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2.3 Veränderliche Einwirkungen 2.3.1 Gleichmäßig verteilte Flächenlast q fk Gemäß DIN EN 1991-2, Kapitel 5.3.2.1 wird eine vertikale Flächenlast auf den Bereich zwischen den Handläufen angesetzt: Gemäß DIN EN 1991-2, Kapitel 5.4 (2) wird eine horizontale Flächenlast angesetzt: In Anlehnung an das ARS 22/2012 wird der Teilsicherheitsbeiwert mit anstatt 1,35 angesetzt. 2.3.2 Konzentrierte Einzellast Gemäß DIN EN 1991-2, Kapitel 5.3.2.2 soll eine konzentrierte Einzellast in Höhe von angesetzt werden. Die Aufstandsfläche beträgt 10*10cm. Diese Last ist jedoch im Vergleich zu den Radlasten des Dienstfahrzeuges nicht maßgebend und wird nicht weiter verfolgt.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 13
Kapitel / Vorgang: 2.3 Veränderliche EinwirkungenArchiv-Nr.

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Baumaßnahme Neubau zweier Geh-und Radwegbrücken am Wolfsberg-& FeldwiesenbachProjektnummer
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
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2.3.3 Dienstfahrzeug In der ständigen und vorübergehenden Bemessungssituation wird ein Dienstfahrzeug mit einer Gesamtlast von 8,9to berücksichtigt. Die Achsverteilung, Radaufstandsflächen sowie der horizontale Lastanteil werden in Anlehnung an das Dienstfahrzeug aus DIN EN 1991-2, Kap. 5.6.3 (Radlast jeweils die Hälfte) (Radlast jeweils die Hälfte) der Vertikallast angesetzt. Programmintern wird für das Dienstfahrzeug der Teilsicherheitsbeiwert 1,50 verwendet. Deshalb sind die Lasten im Modell um den Faktor kleiner. 2.3.4 Einwirkung auf Geländer Es wird eine Linienlast von 1,0 kN/m als veränderliche Last horizontal an der Oberkante des Geländers angesetzt. Die Bemessung erfolgt lokal für die Pfosten.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 14
Kapitel / Vorgang: 2.3 Veränderliche EinwirkungenArchiv-Nr.

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Baumaßnahme Neubau zweier Geh-und Radwegbrücken am Wolfsberg-& FeldwiesenbachProjektnummer
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2.3.5 Windlasten Nach DIN EN 1991-1-4.N/NA Bauort: 49599 Voltlage Windzone: 2 Wind ohne Verkehrsband: Bzw. Wind mit Verkehrsband: Bzw. Diese Linienlast wird im Schwerpunkt der Platte angetragen. Aus der ausmittigen Belastung entsteht ein Versatzmoment welches als vertikales Kräftepaar auf die Platte angetragen wird.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 15
Kapitel / Vorgang: 2.3 Veränderliche EinwirkungenArchiv-Nr.
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2.3.6 Temperatureinwirkungen nach DIN EN 1991-1-5/NA N Extremwerte der effektiven Brückentemperatur T = T + 2= 37 + 2 = + 39 °C e max max T = T + 8 = -24 + 8 = -16 °C e min min Aufstelltemperatur: T = 10 °C 0 N Maximale Ausdehnung bei = +39°C -10°C = +29°C N,exp Maximale Verkürzung bei = -16°C (-10°C) = -26°C N,con Temperaturschwankungen insgesamt: = T - T = 39 K (-16 K) = 55 °C N e max e min M Oberseite wärmer als Unterseite = 15°C k = 0,8(für ohne Belag) M,heat sur = 0,8 * 15°C = 12°C M,heat Unterseite wärmer als Oberseite = 8°C k = 1,1(für ohne Belag) M,cool sur = 1,1 * 8°C = 8,8°C M,cool
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 16
Kapitel / Vorgang: 2.3 Veränderliche EinwirkungenArchiv-Nr.
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Überlagerung der Temperatureinwirkungen Mit den Kombinationsfaktoren: =0,35 N =0,75 M + M N Kombination 1 =12°C + 0,35 * 29°C = 12°C + 10,2°C M,heat N N,exp Kombination 2 = -8,8°C + 0,35 * -26°C = -8,8°C + -9,1°C M,cool N N,con Kombination 3 =0,75 * 12°C + 29°C = 9°C + 29°C M M,heat N,exp Kombination 4 = 0,75 *- 8,8°C -26°C = -6,6°C + -26°C M M,cool N,con
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 17
Kapitel / Vorgang: 2.3 Veränderliche EinwirkungenArchiv-Nr.
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2.4 Außergewöhnliche Einwirkungen 2.4.1 12to Dienstfahrzeug Das 12to Dienstfahrzeug wird nicht weiter verfolgt, da es nach Multiplikation mit den jeweiligen Teilsicherheitsbeiwerten gleich groß ist wie das Dienstfahrzeug in der ständigen und vorübergehenden Bemessungssituation. 2.4.2 Erdbebenlasten Der Bauort Voltlage befindet sichgemäß DIN EN 1998-1/NA:2011-01, Bild NA.1 in keiner Erdbebenzone. 2.5 Einwirkungskombination und Teilsicherheitsbeiwerte Nachweise im GZT ständig und vorübergehend: außergewöhnlich: Nachweise im GZG charakteristisch häufig quasi-ständig Einwirkung Verkehr (qfk) 0,4 0,4 0 Wind 0,3 0,2 0 Temperatur 0,8 0,6 0,5 Hinweise: Gemäß ARS 22/2012 gelten die -Beiwerte nach DIN EN 1990, Tab. A2.2
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 18
Kapitel / Vorgang: 2.4 Außergewöhnliche EinwirkungenArchiv-Nr.
Einwirkung
Verkehr (qfk)0,40,40
Wind0,30,20
Temperatur0,80,60,5

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2.6 Lastfälle
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 19
Kapitel / Vorgang: 2.6 LastfälleArchiv-Nr.
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3 Bemessung des Überbaus 3.1 Biegebemessung im GZT Betrachtung im Bauzustand: Biegemoment mx: Auf der sicheren Seite wird mit der endgültigen Stützweite gerechnet. Kd-Verfahren: Schlussfolgerung: Für die Betrachtung im Endzustand wird das Eigengewicht der Platte deaktiviert. Es wird eine Linielast am Widerlagerkopf angesetzt. Im Endzustand ergibt sich aus dem Eigengewicht der Platte kein Rahmeneckmoment, da sich die Verformung des gelenkigen Einfeldträgers bereits eingestellt hat. Das im Endsystem berechnete Biegemoment in Feldmitte ist um zu erhöhen um den Bauzustand korrekt zu berücksichtigen. Darstellung der maximalen Biegemomente m im GZT: x
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Kapitel / Vorgang: 3.1 Biegebemessung im GZTArchiv-Nr.

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Biegebemessung in Feldmitte mittels kd-Verfahren: Biegebemessung in der Rahmenecke mittels kd-Verfahren: Gewählte Bewehrung für weitere Nachweise: Obere Bewehrung: Längs: Ø14mm/12,5cm Quer: Ø12mm/15cm Untere Bewehrung: Längs: Ø20mm/12,5cm Quer: Ø12mm/15cm Übergreifungslänge der Rahmeneckbewehrung: da Schlaufe mit | C35/45, Ø14, mäßiger Verbund. 3.2 Überprüfung Verankerung am Endauflager im Bauzustand Während der Bauphase liegt das Fertigteil lediglich 10cm auf dem Widerlager auf. Hierzu muss die Verankerung am Endauflager nachgewiesen werden. Verankerungslänge vergrößert werden. Dieser ist erst 28d nach der Betonage der Rahmenecke zu entfernen!
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Kapitel / Vorgang: 3.2 Überprüfung Verankerung am Endauflager im BauzustandArchiv-Nr.

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3.3 Begrenzung der Rissbreite unter Last in Feldmitte Gemäß DIN EN 1992-2 Tabelle 7.101DE Die Rissbreite muss auf begrenzt werden. Dazu werden die Spannungen in der Bewehrung in der häufigen Kombination berechnet und mit den zulässigen Spannungen gemäß des Stababstandes verglichen. Es wird ein Stababstand von 12,5cm angesetzt. So ergibt sich die zulässige Stahlspannung zu: Das maximale Biegemoment in Haupttragrichtung in der häufigen Kombination beträgt: in Feldmitte Die Spannungen in der Bewehrung werden mit Hilfe des mb-Moduls 844.de berechnet. Dazu muss eine Bewehrung angesetzt werden. Für diese Berechnung wird in der unteren Lage der Längsbewehrung Ø25/15cm und in der oberen Lage Ø12/15cm angesetzt.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 22
Kapitel / Vorgang: 3.3 Begrenzung der Rissbreite unter Last in FeldmitteArchiv-Nr.
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Die Berechnung zeigt, dass Zulagen Ø12/12,5 in Feldmitte erforderlich sind. (25,13+9,05=34,18cm²/m)
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 23
Kapitel / Vorgang: 3.3 Begrenzung der Rissbreite unter Last in FeldmitteArchiv-Nr.
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3.4 Begrenzung der Rissbreite unter Last in der Rahmenecke Das maximale Biegemoment in Haupttragrichtung in der häufigen Kombination beträgt: Der Nachweis ist ohne Zulagen erfüllt.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 24
Kapitel / Vorgang: 3.4 Begrenzung der Rissbreite unter Last in der RahmeneckeArchiv-Nr.
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3.5 Überprüfung, ob Querkraftbewehrung erforderlich ist Betrachtung als liniengestützte Platte in Längsrichtung: In Querschnitten ist rechnerisch keine Querkraftbewehrung erforderlich, wenn: Es ist keine Querkraftbewehrung erforderlich.
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Kapitel / Vorgang: 3.5 Überprüfung, ob Querkraftbewehrung erforderlich istArchiv-Nr.

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Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
Aufsteller LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH, Weseler Str. 253, 48151MünsterDatum: 09/2026
3.6 Überprüfung der Eigenfrequenzen Mit dem Auftraggeber wurde eine dynamische Untersuchung gemäß HiVoss abgestimmt. Dazu wird zunächst die erste vertikale Eigenfrequenz im Lastmodell TC2 bestimmt. Dies entspricht 0,2P/m² mit P=80kg. Somit beträgt die Flächenlast bzw. des Lastfalls Menschenmenge. Hinzu kommen Eigengewicht und Ausbaulasten. Die erste vertikale Eigenfrequenz liegt bei: Damit liegt sie weit außerhalb des kritischen Bereichs ( ). Es müssen keine weiteren Untersuchungen angestellt werden. 3.7 Überprüfung der zulässigen Durchbiegung + Überhöhung Der Überbau ist so zu überhöhen, dass in der quasi-ständigen Bemessungssituation keine Durchbiegung nach unten entsteht. Durchbiegung als gelenkiger Einfeldträger unter Eigenlast zum Zeitpunkt t=0. Durchbiegung als gelenkiger Einfeldträger unter Eigenlast zum Zeitpunkt t= Zusätzliche Durchbiegung aus quasi-ständiger Last (aus Berechnungsmodell): Überhöhung: Überhöhung gewählt.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 26
Kapitel / Vorgang: 3.6 Überprüfung der EigenfrequenzenArchiv-Nr.

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Baumaßnahme Neubau zweier Geh-und Radwegbrücken am Wolfsberg-& FeldwiesenbachProjektnummer
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
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4 Bemessung der Unterbauten Im Rahmen der Entwurfsstatik wird die äußere Standsicherheit der Unterbauten nachgewiesen. Seitens des AGs wurden konstruktive Zusatzangaben gemacht.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 27
Kapitel / Vorgang: 3.7 Überprüfung der zulässigen Durchbiegung + ÜberhöhungArchiv-Nr.
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4.1 Kippen Aufgrund der integralen Bauweise ist ein Kippen des Gesamtbauwerks ausgeschlossen. 4.2 Gleiten Aufgrund der integralen Bauweise ist ein Gleiten des Gesamtbauwerks ausgeschlossen. 4.3 Grundbruch In einfachen Regelfällen darf bei Flachgründungen ein Vergleich des einwirkenden Sohldrucks mit dem Sohldruckwiderstand als Ersatz für die Nachweise Grundbruch und Gleiten sowie der Gebrauchstauglichkeit geführt werden. Eine ausreichende Sicherheit ist vorhanden, wenn der einwirkende Sohldruck kleiner ist als der Sohlwiderstand: Einwirkender Sohldruck im Grenzzustand der Tragfähigkeit: Lastkombination: [1,35 ständig + 1,50 Menschenmenge + 1,35 0,8 Temp 4] Die Ermittlung des einwirkenden Sohldrucks erfolgt am FE-System, basierend auf einer vertikalen Bettung von . In einer Nebenrechnung wurde mit der halben und der doppelten Bettungssteifigkeit gerechnet. Die Sohldruckspannungen können unten abgelesen werden. (Bettung 20MN/m³) (Bettung 10MN/m³) Da zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Entwurfsstatik noch kein Bodengutachten vorliegt, muss diese Sohldruckspannung zum späteren Zeitpunkt vom Geotechniker bestätigt werden! Hinweis Abgrabungen: Aufgrund der integralen Bauweise sind teilweise und temporäre Abgrabungen o.w.N. vertretbar, sofern das Bauwerk für die Nutzung gesperrt wird.
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 28
Kapitel / Vorgang: 4.1 KippenArchiv-Nr.
Auftraggeber NLStBV, Johann-Domann-Straße 8, 49080 Osnabrück51597
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5 Bauzustände 5.1 Einhub der Fertigteile Das Überbaufertigteil hat eine Gesamtmasse von: Die beiden Widerlagerfertigteile haben eine Gesamtmasse von jeweils: Festlegung und Dimensionierung der Anschlagpunkte ist nicht Bestandteil der Entwurfsstatik. 5.2 Auflegen der Fertigteilplatte Die Fertigteilplatte wird auf zwei temporäre Stahlrahmen abgelegt, sodass die Rahmenecke ausbetoniert werden kann. Diese Konstruktion ist im Rahmen der Ausführungsstatik zu dimensionieren und ausreichend auszusteifen. Nach dem Einheben der Fertigteile und Einbau der Bewehrung kann die Rahmenecke ausbetoniert werden. Hier ist der gleiche Beton für die Fertigteilplatte zu verwenden. Hinweis: Es kommt zwingend zu Farbunterschieden zwischen Ortbeton-Rahmenecke und Fertigteilplatte! 6 Schlussbemerkung Die statische Berechnung gilt nur in Zusammenhang mit allen benannten Unterlagen. Sollten sich Änderungen in der Planung ergeben, ist die Tragwerksplanung ggf. anzupassen. Münster, den 10.09.2026 Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH i.A. Benedikt Deinken M.Sc. E-Mail:benedikt.deinken@lindschulte.de Rufnr.: 0251 6189999 34 7 Anhang 7.1 Geländeranschluss
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 29
Kapitel / Vorgang: 5.1 Einhub der FertigteileArchiv-Nr.

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Baumaßnahme Neubau zweier Geh-und Radwegbrücken am Wolfsberg-& FeldwiesenbachProjektnummer
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7.2 RFEM Ausdruckprotokoll Überbau
Bauteil: Bauteil 1 ÜberbauSeite: 30
Kapitel / Vorgang: 7.2 RFEM Ausdruckprotokoll ÜberbauArchiv-Nr.
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