Neubau und Rückbau von Deichen sowie Bau einer Flutmulde und Grabenverlegung
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 15.12.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Bayern, Deutschland
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Bauleistung
- Veröffentlicht
- 04.11.2026
- CPV-Codes
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- Schächte (45221230)
- Bauarbeiten für Stahlkonstruktionen (45223210)
- Bauarbeiten für Wasser- und Abwasserrohrleitungen (45231300)
- Wasserbauarbeiten (45240000)
- Hochwasserschutzarbeiten (45246400)
- Bekanntmachung
- meinauftrag.rib.de
- Bekanntmachungsnummer
- 767166-2026
- Verfahrensnummer
- ad7b3a2e-4eee-48a1-8a21-1f8cbe293665
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die WIGES Wasserbauliche Infrastrukturgesellschaft mbH schreibt Tiefbauarbeiten für den Hochwasserschutz im Landkreis Straubing-Bogen in Bayern aus. Dazu gehören ein rund 2,7 km langer neuer Deich, der Rückbau eines bestehenden Deichabschnitts, ein temporärer Querdeich, die Verlegung des Grabens Aicha 1 und eine etwa 2,6 km lange Flutmulde samt Wegen und Landschaftsbauarbeiten. Während der Bauzeit muss der Hochwasserschutz aufrechterhalten werden; die Angebotsfrist endet am 15. Dezember 2026.
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Leistungsbeschreibung
1. Deichrückverlegung Aicha (DRV): • Neubau eines zonierten Hochwasserschutzdeiches in Erdbauweise (Länge ca. 2,7 km, Höhe ca. 1,5 bis 6 m) bestehend aus Zone 1 (nicht bindiges, kalkhaltiges Deckenlagenmaterial, ca. 52.900 m³), Zone 2 (nicht bindiger Stützkörper, ca. 85.700 m³) und Zone 3 (bindige Deichbasis aus Eigenmaterial, ca. 53.600 m³). • Herstellung einer Deichinnendichtung in Deichachse bis ca.14,5 m Tiefe, nach Wahl des AN (Dichtwand oder Spundwand, Fläche der Deichinnendichtung ca. 21.600 m²). • Wegebauarbeiten zur Herstellung des asphaltierten Deichhinterwegs (Breite 3,5 m), des Deichkronenwegs als Schotterrasen (Breite 3m), Deichüberfahrten (5 Stück) sowie verschiedener Rampen und Anschlüsse an das vorhandene Wegenetz. • Begleitende Landschaftsbauarbeiten wie Oberboden-, Ansaat- und Mähearbeiten, inkl. Sodenumsetzung aus dem bestehenden Deich Aicha in die DRV (siehe auch Punkt 2). 2. Rückbau des bestehenden Deichs Aicha: • Rückbau des Stützkörpers des Bestanddeichs Süd über eine Länge von ca. 1,7 km inkl. Materialgewinnung für den Deichneubau (ca. 12.200 m ³ bindiges Material aus der Oberflächenabdichtung und ca. 30.600 m³ aus dem kiesigem Stützkörper). • Übertragen des Oberbodens auf die neue DRV, teilweise als Sode. • Rekultivierung der ehemalige Deichaufstandsfläche (ca. 18.400 m²) 3. Temporäre Querdeich: • Herstellung eines ca. 300 m langen Querdeichs aus Lieferkies (ca. 13.900 m³) mit landseitigem Dränfilter aus Schotter 5/56 zur Aufrechterhaltung des Hochwasserschutzes während der Bauzeit. 4. Umlegung Graben Aicha 1: • Herstellung einer ca. 1,2 km lange Grabenverrohrung DN 1000 mit 17 Schächten DN 1500 (Tiefe bis ca. 5,3 m) im Leitungsgraben mit Verbau. • Zum Bau der Grabenverrohrung begleitende Bauwasserhaltung mit Pumpensümpfen, Drainagerohren DN 300, Sammelleitungen und zweistufigen Sandfängen. Stark grundwasserabhängige Baubedingungen mit vorgegebener Bereichspriorisierung und Umsetzkriterien. • Verfüllung der Leitungszone mit Flüssigboden aus Eigenmaterial des Flutmuldenaushubs (siehe Punkt 5). • Herstellung eines ca. 400 m langen offenen Grabenabschnittes (Tiefe bis ca. 2,0 m) 5. Flutmulde Thundorf: • Herstellung einer ca. 2,6 km lange Flutmulde als Trapezgerinne (Sohlbreite ca. 40 m, Böschungsneigungen 1:3) durch Erdaushub bis ca. 2 m Tiefe (Aushub nach Oberbodenabtrag ca. 78.700 m³). Verwendung des bindigen Aushubmaterials teilweise zur Herstellung der Deichbasis der DRV Aicha (ca. 41.400 m³) und des Flüssigbodens für die Grabenverrohrung (ca. 3.000 m³). Entsorgung von Überschussmaterial (ca. 34.300 m³). • Herstellung eines Wegenetzes aus Grünwegen in der Flutmulde (ca. 3 km). • Herstellung eines Rechteckdurchlasses (1,3 m × 0,85 m, ca. 13 m lang) im Bereich der Flutmulde • Begleitende Landschaftsbauarbeiten wie Oberboden-, Ansaat- und Mähearbeiten. -- Besondere Randbedingungen : • Zeitliche Einschränkung der Bautätigkeit in relevanten Baubereiche der Flutmulde, der DRV und des Bestanddeichs im Rahmen der Einhaltung von Bauzeitenregelung zum Schutz verschiedene Tierarten. • Aufrechterhaltung des Hochwasserschutzes während der Bauzeit • Witterungs- und grundwasserabhängige Baubedingungen bei der Herstellung der Grabenverrohrung und der Flutmulde.
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · ThAi.3002 - Tiefbauarbeiten für Deichrückverlegung und Flutmulde
1. Deichrückverlegung Aicha (DRV): • Neubau eines zonierten Hochwasserschutzdeiches in Erdbauweise (Länge ca. 2,7 km, Höhe ca. 1,5 bis 6 m) bestehend aus Zone 1 (nicht bindiges, kalkhaltiges Deckenlagenmaterial, ca. 52.900 m³), Zone 2 (nicht bindiger Stützkörper, ca. 85.700 m³) und Zone 3 (bindige Deichbasis aus Eigenmaterial, ca. 53.600 m³). • Herstellung einer Deichinnendichtung in Deichachse bis ca.14,5 m Tiefe, nach Wahl des AN (Dichtwand oder Spundwand, Fläche der Deichinnendichtung ca. 21.600 m²). • Wegebauarbeiten zur Herstellung des asphaltierten Deichhinterwegs (Breite 3,5 m), des Deichkronenwegs als Schotterrasen (Breite 3m), Deichüberfahrten (5 Stück) sowie verschiedener Rampen und Anschlüsse an das vorhandene Wegenetz. • Begleitende Landschaftsbauarbeiten wie Oberboden-, Ansaat- und Mähearbeiten, inkl. Sodenumsetzung aus dem bestehenden Deich Aicha in die DRV (siehe auch Punkt 2). 2. Rückbau des bestehenden Deichs Aicha: • Rückbau des Stützkörpers des Bestanddeichs Süd über eine Länge von ca. 1,7 km inkl. Materialgewinnung für den Deichneubau (ca. 12.200 m ³ bindiges Material aus der Oberflächenabdichtung und ca. 30.600 m³ aus dem kiesigem Stützkörper). • Übertragen des Oberbodens auf die neue DRV, teilweise als Sode. • Rekultivierung der ehemalige Deichaufstandsfläche (ca. 18.400 m²) 3. Temporäre Querdeich: • Herstellung eines ca. 300 m langen Querdeichs aus Lieferkies (ca. 13.900 m³) mit landseitigem Dränfilter aus Schotter 5/56 zur Aufrechterhaltung des Hochwasserschutzes während der Bauzeit. 4. Umlegung Graben Aicha 1: • Herstellung einer ca. 1,2 km lange Grabenverrohrung DN 1000 mit 17 Schächten DN 1500 (Tiefe bis ca. 5,3 m) im Leitungsgraben mit Verbau. • Zum Bau der Grabenverrohrung begleitende Bauwasserhaltung mit Pumpensümpfen, Drainagerohren DN 300, Sammelleitungen und zweistufigen Sandfängen. Stark grundwasserabhängige Baubedingungen mit vorgegebener Bereichspriorisierung und Umsetzkriterien. • Verfüllung der Leitungszone mit Flüssigboden aus Eigenmaterial des Flutmuldenaushubs (siehe Punkt 5). • Herstellung eines ca. 400 m langen offenen Grabenabschnittes (Tiefe bis ca. 2,0 m) 5. Flutmulde Thundorf: • Herstellung einer ca. 2,6 km lange Flutmulde als Trapezgerinne (Sohlbreite ca. 40 m, Böschungsneigungen 1:3) durch Erdaushub bis ca. 2 m Tiefe (Aushub nach Oberbodenabtrag ca. 78.700 m³). Verwendung des bindigen Aushubmaterials teilweise zur Herstellung der Deichbasis der DRV Aicha (ca. 41.400 m³) und des Flüssigbodens für die Grabenverrohrung (ca. 3.000 m³). Entsorgung von Überschussmaterial (ca. 34.300 m³). • Herstellung eines Wegenetzes aus Grünwegen in der Flutmulde (ca. 3 km). • Herstellung eines Rechteckdurchlasses (1,3 m × 0,85 m, ca. 13 m lang) im Bereich der Flutmulde • Begleitende Landschaftsbauarbeiten wie Oberboden-, Ansaat- und Mähearbeiten. -- Besondere Randbedingungen : • Zeitliche Einschränkung der Bautätigkeit in relevanten Baubereiche der Flutmulde, der DRV und des Bestanddeichs im Rahmen der Einhaltung von Bauzeitenregelung zum Schutz verschiedene Tierarten. • Aufrechterhaltung des Hochwasserschutzes während der Bauzeit • Witterungs- und grundwasserabhängige Baubedingungen bei der Herstellung der Grabenverrohrung und der Flutmulde.
Frist: 15.12.2026, 01:00 (Europe/Berlin)
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Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Unterlagen werden gem. § 16a EU VOB/A nachgefordert.
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LOT-0000 · ThAi.3002 - Tiefbauarbeiten für Deichrückverlegung und Flutmulde
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Anforderungen
Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Unterlagen werden gem. § 16a EU VOB/A nachgefordert.
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