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Lüftungsgesuch Stand: 14.01.2026 2 426 – Tomburg Kaserne Rheinbach - Neubau Unterkunftsgebäude
LÜFTUNGSGESUCH
Tomburg Kaserne Rheinbach - Neubau Unterkunftsgebäude
Objekt
Projektbezeichnung Tomburg Kaserne Rheinbach Neubau Unterkunftsgebäude
Stand 14.01.2026
Auftraggeber:in Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln T +49 221/356600 Domstraße 55-73 k.poststelle@bib.nrw.de 50668 Köln www.blb.nrw.de
Architekt:in
Fachplaner:in
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Lüftungsgesuch Stand: 14.01.2026 2426 – Tomburg Kaserne Rheinbach - Neubau Unterkunftsgebäude
INHALT
1 Grundlagen 3 1.1 Aufgabenstellung / Grundlagen Lüftungsgesuch ............................................................................................... 3
2 Beschreibung der Lüftungssysteme 3 2.1 Einzel Unterkünfte ............................................................................................................................................. 3 2.1.1 RLT Anlage 1+2 ................................................................................................................................................. 4 2.2 Heizzentrale und Kleidertrocknungsraum .......................................................................................................... 4 2.2.1 Deckenlüftungsgerät 1 ...................................................................................................................................... 4
3 Grundrisse/Schemen 5
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1 Grundlagen
1.1 Aufgabenstellung / Grundlagen Lüftungsgesuch
Bei diesem Gebäude handelt es sich um ein Unterkunftsgebäude zur Unterbringung von Dienstreisenden und Wehrübenden am Standort Rheinbach. Über den Eingang gelangt man im Erdgeschoss zu den Einzel Unterkünften, weiteren allgemeinen Räumen und den Treppenhäusern von wo aus man das 1.OG, 2.OG und DG erreicht. Im 1.OG und 2.OG befinden sich weitere Einzel Unterkünfte. Im DG befindet sich ein Aufstellraum für zwei Lüftungsgeräte.
1.2 Normen, Regelwerke, Richtlinien
Die Neuinstallation erfolgt nach den einschlägigen EN-, DIN- und VDI-Vorschriften, sowie die Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen und deren Verordnungen in der jeweils aktuellsten Fassung. Zu erwähnen sind hier insbesondere die:
- Arbeitsstättenrichtlinien (AbrStättV)
- Eingeführte technische Baubestimmungen, insbesondere LüAR und MLAR
- DIN EN 16798 Teil 1 (Anforderungen an die Innenraumqualität in Bezug auf Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik fest und ist entscheidend für die energetische Bewertung von Gebäuden)
- DIN EN 16798 Teil 3 (Energetische Bewertung von Gebäuden - Teil 3)
- VDI 3803 (Raumlufttechnische Anlagen, bauliche und technische Anforderungen)
- VDI 6022 (Hygienische Anforderungen an raumlufttechnische Anlagen)
2 Beschreibung der Lüftungssysteme
2.1 Einzelunterkünfte / Nebenräume
Die Auslegung basiert auf den verbindlichen Planungsvorgaben der Musterplanung für Unterkunftsgebäude der Bundeswehr, nach der folgende Luftvolumenströme für die einzelnen Bereiche angesetzt sind. Einzelunterkünfte 55 m³/(h·m²) IT-Raum 80 m³/(hm²) ELT-Raum 30 m³/(hm²) Teeküche 45 m³/(hm²) Reinigungsraum 60 m³/(hm²) Lagerraum 30 m³/(hm²) Putzmittelraum 30 m³/(hm²) Gemeinschaftsraum 330 m³/(hm²) Reinigungsraum 120 m³/(hm²) Teeküche 45 m³/(hm²) UVD Raum 55 m³/(hm²) Barrierefreie WC 45 m³/(hm²) Wäschelager 100 m³/(hm²) barrierefreie Unterkunft 100 m³/(hm²) HA ELT 90 m³/(hm²) angesetzt wurden. Folgende Außenluftzustände wurden berücksichtigt. Winterbetrieb -8,8°C/ 90% r.F. Sommerbetrieb +32°C/ 40% r.F. Zum Schutz vor Schallübertragung werden über den Einbau von Schwingungsentkopplungen der Lüftungsgeräte und Schalldämpfer in den Kanälen und Leitungen der raumlufttechnischen Anlage eingebaut. Ausgenommen hiervon sind die Heizzentrale und der Kleidertrocknungsraum die separat behandelt und beschrieben werden.
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2.1.1 RLT Anlage 1+2
Die Lüftungsanlagen sind als Kompaktlüftungsgeräte mit integrierten Luftbehandlungsstufen für Heizen und Kühlen ausgeführt. Die Aufstellung erfolgt im Dachgeschoss. Von dort aus werden sämtliche Räume im Erdgeschoss, 1. Obergeschoss, 2. Obergeschoss sowie im Dachgeschoss mit Zu- und Abluft versorgt. Ausgenommen sind die Heizzentrale sowie der Raum für Kleidertrocknung.
Luftführung und Ansaugung
Die Außenluftansaugung erfolgt je Gebäudehälfte über eine Gaube auf der Nordseite. Die Anbindung an das jeweilige Lüftungsgerät erfolgt über einen Luftkanal aus verzinktem Stahlblech, welcher mit einem geeigneten Wetterschutzgitter ausgerüstet ist. Die Fortluft wird analog zur Außenluftansaugung über die auf der Südseite angeordneten Gauben ins Freie abgeführt. Die Luftverteilung erfolgt vom Dachgeschoss aus über Luftkanäle bzw. Lüftungsrohre in die entsprechenden Nutzungseinheiten. Die Zuluft wird über Lüftungsgitter oder Tellerventile in die Räume eingebracht, während die Abluft über entsprechende Abluftauslässe aus den Räumen abgeführt wird..
Brandschutz
Brandschutzklappen mit motorischem Antrieb werden in Wänden und Decken mit den jeweils erforderlichen Feuerwiderstandsklassen installiert. Das Dachgeschoss dient als Aufstellraum für das zentrale Lüftungsgerät. Die Rauchauslöseeinrichtungen sind innerhalb der Luftleitungen in unmittelbarer Nähe des Lüftungsgeräts positioniert. Sämtliche Brandschutzklappen sind vollständig in die Gebäudeleittechnik integriert und dort aufgeschaltet.
Im Ereignisfall, sowohl bei einer thermischen Auslösung als auch bei der Detektion eines Brandereignisses durch einen Kanalrauchmelder, schließen alle Brandschutzklappen automatisch, und das Lüftungsgerät wird unmittelbar außer Betrieb genommen. Der gleiche Abschalt- und Schließvorgang wird ebenfalls ausgelöst, wenn die Brandwarnanlage über einen potentialfreien Kontakt eine Brandmeldung an die Gebäudeautomation überträgt.
Nachtlüftung und Taupunktregelung Die Nachtlüftung und -kühlung ist als passives System vorgesehen und dient der Reduzierung der Raumtemperaturen in den Sommermonaten durch intensive Belüftung mit kühler Außenluft während der Nachtstunden. Eine Taupunktregelung zur Vermeidung von Kondensat und zum Schutz vor Feuchteschäden ist integriert.
Filterung und Luftbehandlung Die Zuluft wird am Geräteeintritt mit Filterklasse ePM1 55 % (F7) gefiltert, ebenso die Abluft. Wärmerückgewinnung, Erwärmung und Kühlung erfolgen geräteintern. Die Erwärmung erfolgt über das Heizungsnetz mit Systemtemperaturen 45 °C Vorlauf und 35 °C Rücklauf. Die Heizfunktion ist nicht zur vollständigen Deckung der Heizlast ausgelegt.
Technische Daten Lüftungsanlage linke Seite Zuluftmenge: 4.600m³/h Lüftungsanlage linke Seite Abluftmenge: 4.600m³/h Lüftungsanlage rechte Seite Zuluftmenge: 5.150m³/h Lüftungsanlage rechte Seite Abluftmenge: 5.150m³/h
2.2 Heizzentrale und Kleidertrocknungsraum
Die aktuelle Auslegung der Lüftungsanlage berücksichtigt nicht die verbindlichen Vorgaben für Unterkunftsgebäude der Bundeswehr. Konkret betrifft dies die Luftvolumenströme in folgenden Bereichen: Heizzentrale: angesetzter Luftvolumenstrom = 300 m³/(h·m²) Kleidertrocknungsraum: angesetzter Luftvolumenstrom = 265 m³/(h·m²) Folgende Außenluftzustände wurden berücksichtigt. Winterbetrieb -8,8°C/ 90% r.F. Sommerbetrieb +32°C/ 40% r.F
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2.2.1 Deckenlüftungsgerät
Das Deckenlüftungsgerät ist im Heizungsraum installiert und mit einem Elektroheizregister ausgestattet. Es übernimmt die Be- und Entlüftung sowohl des Heizungsraums als auch des Kleidertrocknungsraums.
Luftführung Außenluftansaugung: Erfolgt über das Dach der Heizzentrale in nördlicher Richtung. Fortluftabführung: Erfolgt mit ausreichendem Abstand zur Außenluftansaugung ebenfalls über das Dach der Heizzentrale. Die Luft wird aus dem Heizungsraum über Lüftungskanäle bzw. Lüftungsrohre in die einzelnen Räume geleitet und abgesaugt. Zuluft und Abluft werden über Lüftungsgitter bzw. Tellerventile eingebracht und abgeführt.
Brandschutz
Brandschutzklappen mit motorischem Antrieb werden in den Deckeneinbauzonen des Dachbereichs entsprechend den erforderlichen Feuerwiderstandsklassen installiert. Die Rauchauslöseeinrichtungen sind in den Luftleitungen in unmittelbarer Nähe des Lüftungsgeräts angeordnet, sodass eine frühzeitige Detektion von Rauchentwicklungen sichergestellt ist. Sämtliche Brandschutzklappen sind vollständig in die Gebäudeleittechnik integriert und dort aufgeschaltet.
Im Ereignisfall, sowohl bei einer thermischen Auslösung als auch bei der Auslösung durch einen Kanalrauchmelder, schließen alle Brandschutzklappen automatisch, und das Lüftungsgerät wird unverzüglich abgeschaltet. Derselbe Abschalt- und Schließvorgang wird ebenfalls eingeleitet, wenn die Brandwarnanlage über einen potentialfreien Kontakt eine entsprechende Meldung an die Gebäudeautomation überträgt..
Filterung und Luftbehandlung Zuluftfilterung: Filterklasse ePM1 55 % (F7) am Geräteeintritt Abluftfilterung: Filterklasse ePM1 55 % (F7) am Geräteeintritt Thermische Behandlungen (Wärmerückgewinnung, Erwärmung) erfolgen geräteintern. Die Heizfunktion des Elektroheizregisters ist nicht zur vollständigen Deckung der Heizlast ausgelegt. Diese erfolgt über die statische Flächenheizung.
Technische Daten:
Zuluftmenge: 830m³/h Abluftmenge: 830m³/h
3 Grundrisse/Schemen
Die Aufteilung der einzelnen Luftmengen ist den Raumstempeln in den Grundrissen und dem Schema der raumlufttechnischen Planung zu entnehmen.
Plannummer Bezeichnung
L_LP4_SM_00_LUF_00_000_0 Schema L_LP4_GR_EG_LUF_00_000_0 Grundriss Erdgeschoss L_LP4_GR_01_LUF_00_000_0 Grundriss 1.Obergeschoss L_LP4_GR_02_LUF_00_000_0 Grundriss 2.Obergeschoss L_LP4_GR_DA_LUF_00_000_0 Grundriss Dachgeschoss
Aufgestellt: Aachen, den 14.01.2026
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