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Entwässerungsgesuch Stand: 20.11.2025 2 426 – Tomburg Kaserne Rheinbach - Neubau Unterkunftsgebäude
ENTWÄSSERUNGSGESUCH
Tomburg Kaserne Rheinbach - Neubau Unterkunftsgebäude
Objekt
Projektbezeichnung Tomburg Kaserne Rheinbach Neubau Unterkunftsgebäude
Stand 20.11.2025
Auftraggeber:in Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln T +49 221356600 Domstraße 55-73 k.poststelle@bib.nrw.de D-50668 Köln www.blb.nrw.de
Architekt:in
Fachplaner:in
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INHALT
1 Grundlagen 3
2 Grundsätzliches zu den Abwasseranlagen 3
3 Gebäudeentwässerung 4 3.1 Regenwasserentsorgung................................................................................................................................... 4 3.2 Schmutzwasserentsorgung ............................................................................................................................... 4
4 Berechnungen 5 4.1 Schmutzwasser: ................................................................................................................................................ 5 4.2 Regenwasser .................................................................................................................................................... 7 4.2.1 Satteldachfläche ................................................................................................................................................ 7 4.2.2 Flachdachfläche ................................................................................................................................................ 7 4.2.3 Gesamt Regenwassermenge: ........................................................................................................................... 7
5 Zeichnungen Entwässerung 7
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1 Grundlagen
Gebäudekonzeption Auf dem Gelände der Tomburg-Kaserne in Rheinbach wird ein Unterkunftsgebäude mit 125 Einzelunterkünften errichtet. Das Plangebiet befindet sich am südwestlichen Rand des Kasernengeländes und ist derzeit ungenutzte Grünfläche. Das Gebäude besteht aus 4 Geschossen (EG bis DG):
Erdgeschoss (EG): Einzelunterkünfte, Hausanschlussräume, Heizungsraum, Reinigungsräume, Teeküchen, Gemeinschaftsräume, Trockenräume, Lagerräume, Putzmittelräume sowie der UvD-Raum.
OG und 2. OG: Weitere Einzelunterkünfte, Teeküchen, Putzmittelräume und Reinigungsräume.
Dachgeschoss (DG): Technikzentrale Die TGA-Planung wird gemäß den verbindlichen Vorgaben der Musterplanung für Unterkunftsgebäude der Bundeswehr sowie unter Einhaltung aller einschlägigen Normen, Richtlinien und technischen Regelwerke durchgeführt.
Liegenschaftskanalisation Der Anschluss an die Liegenschaftskanalisation erfolgt auf dem Kasernengelände als Trennsystem.
Rückstauhöhe Die maßgebliche Rückstauhöhe wird durch die Höhenlage der Liegenschatskanalisation am jeweiligen Anschlusspunkt bestimmt. Für die betrachtete Entwässerungsanlage ergeben sich folgende Werte: Linke Seite: 203,38(cid:3031)m ü. NHN Rechte Seite: 203,45(cid:3031)m ü. NHN
2 Grundsätzliches zu den Abwasseranlagen
Die Gebäudeentwässerung wird gemäß den Vorgaben der Musterplanung für Einzelunterkünfte der Bundeswehr sowie den anerkannten Regeln der Technik ausgeführt. Besonders relevant sind die Normen:
– DIN 1986 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke) – DIN EN 12056 (Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden) – DIN EN 752 (Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden)
Anschlusssituation Der Anschluss erfolgt über eine neu zu erstellende Leitung an die Liegenschaftskanalisation.
Füllgrade und Betriebsrauhigkeit Schmutzwasser: h/d 0,5; Kb 1 mm Regenwasser: h/d 0,7; Kb 1 mm
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3 Gebäudeentwässerung
3.1 Regenwasserentsorgung
Das Regenwasser der Satteldachflächen wird über außenliegende Fallrohre abgeleitet. Die Ableitung erfolgt im Freispiegelbetrieb über Grundleitungen neben dem Gebäude in die Liegenschaftskanalisation.
3.2 Schmutzwasserentsorgung
Die Schmutzwässer aus den Sanitärräumen werden über Einzel- und Sammelanschlussleitungen den vertikalen Schmutzwasserfallleitungen zugeführt. Für die Duschen sind separate Fallleitungen vorgesehen, um Geruchsbelästigungen zu vermeiden.
Fallleitungen und Entlüftung Die Fallleitungen werden im 2. Obergeschoss und Dachgeschoss zusammengeführt und gemäß DIN 1986-100 über Dach entlüftet.
Grundleitung Die Grundleitung wird mittig unter dem Gebäude geteilt und von der Mitte zu den Stirnseiten geführt. Wartungsschächte an den Stirnseiten ermöglichen die Spülung. Zusätzlich sind Reinigungsverschlüsse im Flurbereich am Beginn jeder Grundleitung vorgesehen. Der Anschluss an die Liegenschaftskanalisation erfolgt hinter dem jeweiligen Spülschacht.
Rückstauschutz An den Stirnseiten des Gebäudes werden automatische Rückstauverschlüsse installiert.
Bodenabläufe im Erdgeschoss Im Erdgeschoss sind Bodenabläufe in folgenden Räumen vorgesehen:
– Putzmittelraum – Reinigungsraum – Technikraum – Hausanschlussraum (für Rückspülung des Rückspülfilters) Diese Abläufe liegen oberhalb der Rückstauebene und werden direkt an die Grundleitung angeschlossen.
Revisionierbarkeit Zur Sicherstellung der Wartung sind Schächte und Reinigungsöffnungen in regelmäßigen Abständen in der Grundleitung vorgesehen.
Brandschutz Alle Deckendurchbrüche werden mit zugelassenen Brandschutzmanschetten gemäß den Anforderungen der MLAR (Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie) ausgeführt.
Rohrmaterialien
– Anschluss-, Fall- und Sammelleitungen: schallgedämmtes PE-Rohr – Grundleitungen : PVC-Rohr (KG 2000) – Bodeneinläufe: Edelstahl
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4 Berechnungen
4.1 Schmutzwasser:
Berechnung des Schmutzwasserabflusses nach DIN EN 12056 und DIN 1986-100. Qww=√∑DU*k Qww = Bemessungsabfluss [l/s] ∑DU= Summe der Design-Units (DU) aller angeschlossenen Entwässerungsgegenstände Kennzahl K = Gleichzeitigkeitsfaktor (Kennzahl), abhängig von Norm und Nutzung
4.1.1 Schmutzwasserberechnung linke Seite:
∑DU= 242,4 l/s Kennzahl K=0,7
Qwwls =√242,4 l/s * 0,7
Qwwls = 10,90 l/s
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4.1.2 Schmutzwasserberechnung rechte Seite:
∑DU= 217,3 l/s Kennzahl K=0,7
Qwwrs =√217,3 l/s * 0,7
Qwwrs = 10,3 l/s
4.1.3 Gesamtschmutzwasserabfluss:
Qwwrs 10,3 l/s + Qwwls 10,9 l/s = Qtot = 21,l/s
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4.2 Regenwasser
Bemessungsregenspenden gemäß DIN 1986-100: QR = A × r × C QR: Regenwasserabfluss in Litern pro Sekunde (l/s) A: Wirksame beregnete Fläche in Quadratmetern (m²) r: Regenspende in Litern pro Sekunde pro Quadratmeter (l/sm²) C: Abflussbeiwert
Regenspenden für Rheinbach: r(5,5) = 273,3 l/(s·ha) 0,02733 l/(s·m²) r(5,100) = 500,0 l/(s·ha) 0,05000 l/(s·m²)
4.2.1 Satteldachfläche
Dachfläche: 1.521 m² Abflussbeiwert: C = 1
QRDach = 1.521 m² x 0,2733 l/(s·m²) x 1
Abflusswert: QRDach = 41,57 l/s
4.2.2 Flachdachfläche
Dachfläche: 99 m² Abflussbeiwert: C = 1
QRDach = 99 m² x 0,2733 l/(s·m²) x 1
Abflusswert: QRDach = 2,71 l/s
4.2.3 Gesamt Regenwassermenge:
QR: 41,57 l/s + 2,71 l/s. = 44,28 l/s
5 Zeichnungen Entwässerung
Plannummer Bezeichnung
530-01_146-UGT-AR-3-AN-00-NOSW-D-P Ansicht Nord, Ost, Süd, West S_LP4_GR_EG_SAN_00_GL0_0 Grundriss Erdgeschoss S_LP4_SM_00_SAN_00_SW_0 Schema
Aufgestellt: Aachen, den 14.11.2025
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