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Zweckverband Wismar o
s to c
Wasser, Abwasser, Fernwärme
k
Neubau Behälter und Druckstation
Groß Stieten
Ausführungsplanung
Los 4 erdverlegte Rohrleitungen
Projekt-Nr.: 233204 Juni 2026
aqua consult Ingenieur GmbH • Schliemannstr. 6 • 18211 Bargeshagen • Tel.: 038203 411-0 • Fax: 038203 411-0
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 1
Inhaltsverzeichnis Seite:
1 Vorbemerkungen 4
1.1 Allgemeines 4
1.2 Standortangaben 4
1.3 Veranlassung und Vorhaben 5
2 Beschreibung der Baumaßnahme 7
3 Bautechnische Grundlagen 8
3.1 Bauzeitraum 8
3.2 Baustellenzufahrt 8
3.3 Baustelleneinrichtung 8
3.4 Baugrund 9
4 Erdverlegte Rohrleitungen 10
4.1 Ausgangsleitungen 11
4.2 Zulaufleitung 11
4.3 Entwässerungsleitung 12
5 Erdarbeiten 13
6 Rohrverlegung 14
7 Druckprüfung und hygienische Freigabe 16
8 Probelauf 16
9 Hinweise zur Bauausführung 17
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 2
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Trinkwasserbehälter und Druckstation Groß Stieten ......................................... 6
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 3
Anlagenverzeichnis
Anlage 1 Blatt 1 Übersichtskarte TWB und DS Groß Stieten M 1 : 10.000
Blatt 2 Versorgungsbereich M 1 : 50.000
Anlage 2 Bestand und Rückbau
Blatt 1 Lageplan Gesamt M 1 : 1.000
Blatt 2 TWB und DS Groß Stieten M 1: 200
Anlage 3 Planung und Rückbau
Blatt 1 Lageplan TWB und DS Groß Stieten M 1: 200
Blatt 2-3 Lageplan Entwässerungskanal M 1: 50 Blatt 4-5 Probetrieb M 1:100 Blatt 6 Lageplan Planung Endzustand M 1: 200
Anlage 4 Planung M 1:50 Blatt 1 Grundriss Blatt 2 Schnitte
Anlage 5 Blatt 1 Längsschnitt Entwässerungskanal M 1: 1000/ 1:100
Anlage 6 Blatt 1 Auslaufbauwerk EW – Kanal M 1: 100
Anlage 7 Detailzeichnungen Knotenpunkte
Anlage 8 Baugrundgutachten
Anlage 9 Genehmigungen/Töbs
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 4
1 Vorbemerkungen
1.1 Allgemeines
Auftraggeber: Zweckverband Wismar
Windmühlenweg 4
23972 Lübow
Nutzer und späterer Eigentümer: Zweckverband Wismar
Windmühlenweg 4
23972 Lübow
1.2 Standortangaben
Land: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordwestmecklenburg
Amt: Dorf Mecklenburg – Bad Kleinen
Gemeinde: Dorf Mecklenburg
Gemarkung: Dorf Mecklenburg
Flur: 2
Flurstücke: 250/2 und Teilfläche aus 250/6 251, 243, 244/1 und 137/1
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 5
1.3 Veranlassung und Vorhaben
Der Zweckverband Wismar (ZVW) unternimmt große Anstrengungen, um eine höhere Effektivität der Trinkwasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungs- anlagen zu erzielen und somit eine kostengünstige Trinkwasserbereitstellung und Abwasserentsorgung unter Berücksichtigung der perspektivischen Ent- wicklung im Verbandsgebiet abzusichern.
Der Zweckverband Wismar erfüllt in seinem Verbandsgebiet die Aufgabe der öffentlichen Wasserversorgung. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass auch lang- fristig Trinkwasser in guter Qualität und ausreichender Menge allen Verbrau- chern zur Verfügung gestellt werden kann.
Der Zweckverband Wismar betreibt am Standort Groß Stieten einen Trinkwas- serbehälter (TWB) mit zwei Behälterkammern (je 300 m3) und eine Drucksta- tion (DS) mit zwei Pumpanlagen (Abbildung 1). Das im Wasserwerk Dorf Meck- lenburg aufbereitete Trinkwasser wird in die beiden Behälterkammern am Standort Groß Stieten gepumpt und dort zwischengespeichert. Anlage 1, Blatt 1 zeigt die Übersichtskarte für den Trinkwasserbehälter und die Drucksta- tion Groß Stieten.
Mit den beiden Pumpanlagen der Druckstation Groß Stieten wird das gespei- cherte Trinkwasser bedarfsgerecht in zwei Druckzonen (Dorf Mecklenburg und Groß Stieten) eingespeist. In Anlage 2, Blatt 1 ist der gesamte Versorgungsbe- reich für den Trinkwasserbehälter und die Druckstation Groß Stieten darge- stellt.
Der Trinkwasserbehälter und die Druckstation in Groß Stieten sind fester Be- standteil des Trinkwasserversorgungssystems des Zweckverbandes Wismar. Die Anlage wurde im Jahr 1970 erbaut und diente zunächst nur zur Versorgung von Groß Stieten. Zwischen 1996 und 1999 wurde dann eine Verbindung zur Druckzone Dorf Mecklenburg mit einer neuen Trinkwasserleitung geschaffen. Im Jahre 1999 erfolgten auch am Trinkwasserbehälter und der Druckstation Umbaumaßnahmen sowie die Installation der zweiten Pumpanlage.
In den Jahren 2016/2017 wurden die Baukörper der Anlagen untersucht und Baugutachten erstellt. Die Aussage der Gutachten ist, dass die Baukörper des Trinkwasserbehälters mit Schieberkammer sowie der Druckstation, gravie- rende Mängel aufweisen.
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 6
Bei Regenereignissen sind Nässeeinbrüche mit daraus resultierenden bakteri- ellen Problemen in den Trinkwasserbehälterkammern vorhanden. Daher wurde im Rahmen einer Notreparatur eine Folie auf den Behälterdecken ausgelegt. Diese erfüllt nicht dauerhaft die Anforderungen einer Behälterabdichtung. Au- ßerdem entsprechen die Anlagentechnik und die EMSR-Technik nicht mehr dem Stand der Technik.
Vor diesem Hintergrund hat der Zweckverband Wismar die aqua consult Inge- nieur GmbH beauftragt, im Ergebnis der Entwurfs- und Genehmigungsplanung, die Ausführungsplanung für den Neubau eines Trinkwasserbehälters mit zwei Behälterkammern mit jeweils 450 m3 Speicherkapazität sowie für den Neubau einer Druckstation am vorhandenen Standort in Groß Stieten zu erarbeiten.
Weiterhin soll ein Gebäude zur Unterbringung des Notstromaggregates geplant werden.
Abbildung 1: Trinkwasserbehälter und Druckstation Groß Stieten
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 7
2 Beschreibung der Baumaßnahme
Es ist geplant, der neue Trinkwasserbehälter mit Druckstation neben dem vor- handenen Trinkwasserbehälter zu errichten. Der neu geplante Trinkwasserbe- hälter mit Druckstation wird in Rechteckbauweise als Kompaktgebäude, eben- erdig aufgestellt geplant, so dass Entleerung und Überlauf der Behälterkammer ohne Pumpvorgänge Richtung Vorfluter abgeleitet werden können.
Zur Sicherstellung einer Reinigungsmöglichkeit bei laufendem Betrieb werden zwei Behälterkammern geplant. Jede Behälterkammer sollte ein Fassungsvo- lumen von 450 m³ haben.
Die gesamte Baumaßnahme wird in 4 Losen ausgeschrieben:
Los 1 – Bauwerk Los 2 – Anlagentechnik Los 3 –E/MSR Technik Los 4 – Erdverlegte Rohrleitungen
Die vorliegende Ausführungsplanung bezieht sich auf Los 4 erdverlegte Rohrleitungen.
Da eine stabile Trinkwasserversorgung jederzeit gewährleistet sein muss, ist eine enge Koordination zwischen den 4 Losen zwingend erforderlich.
Die Baumaßnahme ist in mehreren Bauabschnitten durchzuführen, in enger Abstimmung der 4 Lose.
Folgende Bauabschnitte sind dabei zu berücksichtigen:
-
Baufeldfreimachung und Befestigung Baustraße (Los 1)
-
Herstellung Gebäude Schieberkammer mit Behälterkammern (Los 1)
-
Erdverlegte Rohrleitungen (Druckrohrleitungen und Ablaufleitung)
(Los 4)
- Lieferung und Montage der Behälterbe- und Entlüftungen (Los 2)
- Lieferung und Montage der neuen Pumpanlagen und Schaltschränken im neuen Kompaktbau (Los 2/3)
- Lieferung und Montage von Armaturen (Los 2)
- komplette Verrohrung vom neuen Reinwasserbehälter inkl. Schieberkam- mer mit Edelstahl Material 1.4571 (Los 2)
- Lieferung und Montage EMSR-Technik (Los 3)
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 8
-
Inbetriebnahme der Anlagenteile (Los 1/2/3/4)
-
Demontage- und Abrissarbeiten der alten Pumpanlagen, Armaturen und Verrohrung in der alten Schieberkammer, Druckstation und den beiden Be- hälterkammern (Los 2)
-
Demontage- und Abrissarbeiten der alten Druckstation (Los 1)
-
Demontage- uns Abrissarbeiten der Behälter mit Schieberkammer (Los 1)
-
Erd- und Verfüllarbeiten Abbruchbaugruben (Los 1)
-
Herstellung Gebäude NSA (Los 1)
-
Lieferung/Inbetriebnahme NSA (Los 3)
-
Demontage- und Abrissarbeiten altes Gebäude NSA (Los 1)
-
Rückbau alte Erdverlegte Rohrleitungen (Los 4)
-
Außenanlagen mit Einfriedung (Los 1)
3 Bautechnische Grundlagen
Die Ausführung aller Arbeiten erfolgt an einer Trinkwasserversorgungsanlage.
Alle im DVGW-Regelwerk festgelegten Verhaltensregeln, Verbote und Ein- schränkungen sind unbedingt zu berücksichtigen und einzuhalten.
Das Lagern, Umfüllen von Kraftstoff, Öl- und Schmiermitteln und sonstigen wassergefährdeten Stoffen ist untersagt.
3.1 Bauzeitraum
Die Realisierung der Baumaßnahme erfolgt von 11/2026 – 01/2028.
3.2 Baustellenzufahrt
Als Zufahrt können sämtliche öffentliche Wege und Straßen genutzt werden.
3.3 Baustelleneinrichtung
Die Baustelleneinrichtung, die Beschaffung von Baustrom und Bauwasser ist Sache des Auftragnehmers.
Baustrom und Bauwasser sind in Abstimmung mit dem Auftraggeber zu bezie- hen.
Für die Entnahme von Bauwasser sind Standrohrwasserzähler des Auftragge- bers zu verwenden, Wasserkosten und Stromkosten gehen zu Lasten des Auf- tragnehmers.
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 9
Tagesunterkünfte und Sanitäreinrichtungen sind durch den Auftragnehmer für die gesamte Bauzeit vorzuhalten.
Als Lagerfläche für Baumaterialien ist durch den Bauunternehmer eine geeig- nete Fläche mit dem Auftraggeber abzustimmen.
Nach Fertigstellung der Baumaßnahme ist der ursprüngliche Zustand dieser Flächen wieder herzustellen.
3.4 Baugrund
Zur Einschätzung der geotechnischen Situation wurde das Erdbaulaborato- rium Neubrandenburg GmbH (ELN) beauftragt, den Baugrund zu erkunden. Hierzu erfolgten 4 Kleinbohrungen (BS), die innerhalb der geplanten Trasse des Entwässerungskanals liegen und den Schichtenaufbau bis in Tiefen 5- 7 m dokumentieren. Als Planungsgrundlage dient das vorliegende Gutach- ten vom 25.08.2025.
Regionalgeologisch liegen die vier Aufschlusspunkte einer späteiszeitlichen überprägten Grundmoränenlandschaft. So ist oberflächennah eine Humusde- cke flächendeckend vorhanden, welche auf den Ackerflächen eine Stärke von 40 – 60 cm aufweist. Bei BS 8 sind vergleichbare Humusböden als sog. Ab- schlämmassen bis 2,4 m Tiefe festgestellt worden. Die humosen Deckschich- ten setzen sich aus schluffig-humosen Sanden mit geringem Durchwurzue- lungs-grad zusammen.
Der Untergrund besteht aus Mergelboden mit zwei Schichten. Die obere Schicht (1,8–3,7 m) enthält spätglaziale Umlagerungsprodukte des Geschie- bemergels, kaum aufgelockert und dem Ausgangsmaterial ähnlich. Es handelt sich um Sand-Schluff-Ton-Gemische mit 30–40 % Schluff und 5–10 % Ton. Das Material gehört überwiegend zur Bodenklasse SU* UL.
Die Ausbildung eines freien Grundwasserspiegels ist nur in Böden mit hoher hydraulischer Leitfähigkeit (Sande etc.) möglich. Derartige Erdstoffe sind im Baufeld nur untergerordnet vorhanden, sodas – auch infolge der steil einfallen- den Geländegradiente – von einem weitgehenden Abfluss der Niederschläge auszugehen ist.
Die PP-Leitung DN 300 wird in 1,8–4,8 m Tiefe in tragfähigen Sand-Schluff- Ton-Gemischen verlegt. Zusätzliche Maßnahmen sind gering: empfohlen wird eine 25 cm Kiessandschicht im Sohlbereich und 15 cm über den Rohren.
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Bettung nach DIN EN 1610 Typ 1 oder 2 ist zulässig. Im Sohlbereich sollte ein „zahnloses“ Räumgerät eingesetzt werden. Für die Bettung ist steinfreier Sand (U ≈ 3) zu verwenden. Aushubböden können bei trockener Witterung wiederverwendet werden. Bei nässeren Witterung kommt es zur Herabsetzezung der Verdichtungsfähigkeit, sodas ein Schutz der Aushubböden vor Witterungseinflüssen generell empfohlen wird.
Die Bohrprofile sind der Anlage 4 zuentnehmen.
4 Erdverlegte Rohrleitungen
Zur Einbindung vom Trinkwasserbehälter mit integrierter Druckstation und den Trinkwassernetzen wird es notwendig, auf dem Gelände neue Trinkwasserlei- tungen zu verlegen. Zudem wird ein Entwässerungskanal von dem Neubau zum naheliegenden Gewässer Ordnung II realisiert.
Folgende Leitungen sind zu verlegen und anzuschließen:
-
ca. 12 m Ausgangsleitung DN 250 GGG Groß Stieten
-
ca. 32,5 m Ausgangsleitung DN 250 GGG Dorf Mecklenburg
-
ca. 13,5 m Zulaufleitung DN 250 GGG
-
ca. 663 m Entwässerungskanal
Rohrmaterial für Trinkwasserleitung
Für die Trinkwasserleitung DN 250 sind GGG-Druckrohre nach DIN EN 545, Druckklasse C 40, mit längskraftschlüssiger Steckmuffenverbindung TY-SIT plus und ggf. mit Flanschen, zu verwenden mit:
Innenschutz: Innenauskleidung mit Zementmörtel auf Basis von Hochofenze- ment nach DIN EN 545
Außenschutz: Zink-Aluminium-Legierung mit Kupfer angereichert und Deck- beschichtung Aquacoa sowie Muffen-Innenschutz aus Acryl nach DIN EN 545
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 11
Formstücke und Armaturen
Es werden gusseiserne Formstücke nach DIN EN 545, Innen- und Außenschutz mit Epoxidharz, Flanschanschlussmaße PN 10 eingesetzt.
Es sind nur Bauteile mit DVGW-Prüfung und –Zulassung sowie der Betriebsmit- telvorschrift des Auftraggebers zu verwenden. Bei der Verlegung sind weiter- hin die Herstellerangaben zum Einbau der Materialien zu beachten.
4.1 Ausgangsleitungen
Die erste GGG-Ausgangsleitung mit einer Länge von etwa 12 m ist für die Druckzone Groß Stieten vorgesehen und wird an die bestehende 250-GGG- PE Leitung angeschlossen. Vor dem Neubau der Druckstation wird ein Schie- berkreuz (KP1) errichtet.
Die zweite neue GGG-Ausgangsleitung in Richtung Dorf Mecklenburg mit einer Länge von ca. 32,5 m wird bis zum vorhandenen EU-Stück am bestehenden Knotenpunkt 17 neu verlegt und dort an die bestehende 250 GGG angeschlos- sen. Der Anschluss dieser zweiten neuen GGG-Ausgangsleitung an die beste- hende 250 GGG erfolgt nach dem erfolgreichen Abschluss des Probelaufs (siehe Abschnitt 8).
Die übrigen Bauteile des Knotenpunktes 17 sowie die gesamten Knotenpunkte 20 und 22 werden demontiert. Die vorhandene 150-PVC-Leitung und DN 200 GGG-Ausgangsleitungen der alten Druckstation werden außer Betrieb genommen.
Die Abbrucharbeiten an den bestehenden Knotenpunkten sollen am selben Tag erfolgen wie die Einbindung, um großflächige Versorgungseinschränkun- gen zu vermeiden.
4.2 Zulaufleitung
Die ca. 13,5 m lange GGG-Behälterfüllleitung wird zum neuen Trinkwasserbe- hälter, an die vorhandene Zulaufleitung DN 250 GGG im erdverlegten Bereich vor der alten Schieberkammer, angebunden. Es wird ein Unterflurhydrant ein- gebaut (KP3). Für den Knotenpunkt 3 wird zunächst ein T-Stück DN 250/250 eingebaut, um den Probelauf der neuen Druckstation zu ermöglichen, ohne den alte Trink- wasserbehälter vom Trinkwassernetz zu trennen. Nach erfolgreichem
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Zweckverband Wismar Ausführungsplanung Los 4 Neubau Behälter und Druckstation Groß Stieten Seite 12
Abschluss des Probelaufs wird dieses T-Stück durch ein FF-Stück ersetzt, wodurch der alte Trinkwasserbehälter vom Trinkwassersystem getrennt wird. Im Zuge dieser Arbeiten kann die vorhandenen Saugleitungen der alten Druck- station zurückgebaut werden. Die Abbrucharbeiten an den bestehenden Knotenpunkten sollen am selben Tag erfolgen wie die Einbindung, um großflächige Versorgungseinschränkun- gen zu vermeiden.
4.3 Entwässerungsleitung
Der Entwässerungskanal verläuft zunächst etwa 20 Meter entlang der alten Druckstation. Anschließend führt er rund 26,7 Meter in Richtung Steil-Eiche. Von dort setzt er seinen Verlauf nach Norden fort, bevor er in Richtung B 106 abbiegt und parallel zur bestehenden Trinkwasserleitung (250 GGG) verläuft. Auf dieser Trasse erstreckt sich der Kanal über ca. 219 Meter, ehe er in Rich- tung des Gewässers II. Ordnung abschwenkt und dort eingebunden wird.
Derzeit existiert zur Entwässerung lediglich eine Leitung in Richtung Straßen- graben der Bundesstraße B106. Für diese Einleitung liegt dem Verband keine Genehmigung vor. Aus diesem Grund wurde im Zuge des Neubaus des Trink- wasserbehälters eine neue Ablaufleitung zur Regenwasserentwässerung in Richtung Gewässer II. Ordnung geplant. Die Ableitung der anfallenden Wässer erfolgt in nördlicher Richtung in den Vorfluter. Hier kann der Entwässerungska- nal vollständig über die Ackerflächen des Landwirtes verlegt werden. Die Länge dieser neuen Leitung beträgt etwa 630 Meter. Die Einleitung erfolgt in den Graben 11:BW/3/1 (Wallensteingraben). Der neue Einleitpunkt wurde beim zuständigen Wasser- und Bodenverband beantragt und genehmigt.
Es ergeben sich Niederschlagsmengen aus Zuwegung und Dachflächen von maximal 20,3 l/s. Je Behälterkammer fallen dabei ca. 450 m³/a Wasser an, das dem Entwässerungskanal zugeführt wird. Zusätzlich wird der neue Trinkwas- serbehälter mit einer Notüberlaufleitung ausgestattet. Im Havariefall können durch die Druckstation bis zu ca. 300 m³/h (entspricht 83,3 l/s) Trinkwasser anfallen. Diese Notüberlaufleitung wird im Freigefälle an den Entwässerungs- kanal angeschlossen. Der neue Entwässerungskanal aus PP wird mit eine Di- mension DN 300 geplant.
Schmutzwasser fällt im Regelbetrieb der Anlage nicht an. Ein Schmutzwasser- netz ist am Standort nicht vorhanden. Laut Vorgabe des Auftraggebers soll keine Schmutzwasserleitung geplant werden. Sollte im Zuge der Reinigung der Behälter dennoch Schmutzwasser mit Chemikalien anfallen, wird dieses durch den Zweckverband eigenständig mittels Schlammsaugwagen entsorgt.
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5 Erdarbeiten
Die Erd- u. Verdichtungsarbeiten sind unter Einhaltung nachfolgender Vor- schriften auszuführen:
- DIN 4124/ DIN EN 1610/ DIN EN 805
- Merkblatt für das Verfüllen von Leitungsgräben
- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Auf- grabungen in Verkehrsflächen - ZTV A-StB 12
- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erd- arbeiten im Straßenbau-ZTV E-StB 17
- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für die Ausführung von Bodenverfestigungen und Bodenverbesserungen im Straßenbau -ZTV V-StB 81
Der Mutterboden sowie die Bankettbefestigung der Straßenseitenräume sind getrennt zu lagern und wieder einzubauen. Eine Vermischung der Erdschichten ist zu vermeiden.
Der verdrängte Boden geht in das Eigentum des Auftragnehmers über und ist abzufahren.
Der Rohrgraben ist lagenweise entsprechend den einschlägigen Vorschriften und Richtlinien sowie der Verlegerichtlinien des Rohrherstellers zu verfüllen und zu verdichten. Die Verdichtung versteht sich einschl. Nachweis des jewei- ligen Verdichtungsgrades durch Eigenüberwachung. Bei der Verlegung inner- halb von Verkehrsflächen ist die Verfüllung und Verrichtung des Rohrgrabens entsprechend ZTVA-StB 12 durchzuführen.
Nach Fertigstellung der Arbeiten ist der vorgefundene Zustand der Gelände- oberfläche wiederherzustellen.
Die Beschädigung und Beeinträchtigung von Bäumen, insbesondere bei Stra- ßenbäumen, sind nicht vorgesehen und nicht zulässig.
Sämtliche Arbeiten haben unter Berücksichtigung der DIN 18920 „Schutz von Bäumen, Pflanzbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen“, der RAS-LP4 „Schutz von Bäumen und Sträuchern im Bereich von Baustellen“ so- wie der ZTV – Baumpflege und Baumsanierung zu erfolgen.
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Die Erdarbeiten dürfen keine Schäden im Wurzelraum der Gehölze verursa- chen.
6 Rohrverlegung
Die Rohrverlegung hat entsprechend DIN EN 805 und DIN EN 1610 sowie den Verlegerichtlinien der Rohrhersteller zu erfolgen.
Die notwendigen Rohrverbindungen für die Trinkwasserleitung werden durch Heizelement-Stumpfschweißen bzw. durch Heizwendelmuffenschweißung, un- ter Beachtung der DVS-Richtlinie 2207, hergestellt.
Gefälle und Verlegetiefe
Die Druckrohrleitungen werden i.d.R. mit einer Erdüberdeckung von rd. 1,50 m (Einzelgraben) verlegt. Das Gefälle der Leitung entspricht im Wesentlichen dem Verlauf der Geländeoberkante und reicht nur bei notwendigen Straßen- und Gewässerkreuzungen davon ab.
Rohrgraben
Bei der Verlegung innerhalb von Straßenseitenräumen, ist die Verfüllung und Verdichtung des Rohrgrabens entsprechend der ZTVA StB 12 sowie dem Merkblatt für das Zufüllen von Leitungsgräben der Forschungsgesellschaft für das Straßenbauwesen e. V. durchzuführen.
Die Druckrohrleitungen werden in offener Bauweise in einem Rohrgraben ver- legt. Die Grabentiefe beträgt abhängig von der Rohrleitungsdimension rd. 1,50 m – 1,75 m.
Die Rohrgrabenausführung erfolgt unter Berücksichtigung des anstehenden Baugrundes, entsprechend DIN 4124 sowie DIN EN 805.
Da gemäß DIN 4124 nur bis zu einer Grabentiefe von 1,25 m ohne Verbau in senkrechten Rohrgräben gearbeitet werden darf, ist mit einem geböschten Rohrgraben zu arbeiten.
Zulässiger Böschungswinkel abhängig von anstehender Bodenart:
- nicht bindige oder weich bindige Böden: = 45°
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- steife oder halbfest bindige Böden = 60°
Alternativ ist für Tiefen bis 1,75 m eine Kantenabböschung 45° bzw. ein teilge- sicherter Rohrgraben für die Leitungsverlegung zulässig.
Sollte die Notwendigkeit größerer Grabentiefen bestehen, erfolgt die Leitungs- verlegung entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften und DIN-Normen in einem mit Grabenverbaugerät nach DIN 4124 verbauten Rohrgraben mit senk- rechten Wänden.
In Abhängigkeit der anstehenden Bodenarten sowie des zu verlegenden Rohr- materials ist entsprechend DIN EN 805 die Herstellung eines Rohrleitungsauf- lager sowie im Bereich der Rohrleitungszone ein Bodenaustausch mit stein- freiem Material erforderlich.
Die Verlegerichtlinie des Rohrherstellers ist zu berücksichtigen.
Bei der Ausbildung von Knotenpunkten sowie im Bereich erdeingebauter Ar- maturen und Formteile ist immer ein Kies-Sand-Auflager vorzusehen.
Bei Vorliegen nichttragfähigen Baugrundes sind Untergrund- und Rohraufla- gerverbesserungen in Abstimmung mit der Bauleitung durchzuführen.
Bei der Verlegung innerhalb von Straßenräumen, ist die Verfüllung und Ver- dichtung des Rohrgrabens entsprechend der ZTVA-StB 12 durchzuführen.
Besondere Maßnahmen
Im Zuge der Verfüllung der Rohrgräben in Bereichen der offenen Bauweise sind 30 cm über Rohrscheitel PVC-Warnbänder ohne Metallstreifen (Ortungsband) in der Farbe Blau mit der Aufschrift „Trinkwasserleitung“ 40 mm breit, zu ver- legen.
Oberflächenwiederherstellung
Neben den einschlägigen DIN-Vorschriften sind folgende zusätzliche Techni- sche Vorschriften und Richtlinien verbindlich anzuwenden:
- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Auf- grabungen in Verkehrsflächen ZTV A-StB 12
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- Richtlinie für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen RStO 12
- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Schichten ohne Bindemittel im Straßenbau - ZTV SoB-StB 20
- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt ZTV Asphalt-StB 07/13
- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln und Fahrbahn- decken aus Beton ZTV Beton-StB 07
- Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Pflasterdecken und Plattenbelägen ZTV Pflaster StB 20
- Merkblatt für Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbe- lägen in ungebundener Ausführung sowie für Einfassungen M FP
Eigenüberwachungsprüfungen sind durch den AN durchzuführen, zu protokol- lieren und dem AG über die Bauleitung vorzulegen. Die Eigenüberwachung schließt die labortechnischen Prüfungen mit ein. Die Eigenüberwachungen werden nicht gesondert vergütet, anfallende Kosten sind in die Einheitspreise einzurechnen.
7 Druckprüfung und hygienische Freigabe
Entsprechend DIN EN 805 und DVGW-Arbeitsblatt W 400 T2 ist eine Innen- druckprüfung mit einer vorherigen Ballreinigung durchzuführen. Nach der Druckprüfung ist die Trinkwasserleitung zu desinfizieren und dicht zu verschlie- ßen. Die Durchführung von Spülungen und Desinfektionsmaßnahmen ist ge- mäß DVGW W 291 zu protokollieren.
Eine hygienische Freigabe erfolgt durch ein zugelassenes Labor. Die Proben- entnahme durch den zuständigen Fachdienst Gesundheit ist mindestens 2 Wo- chen vor Inbetriebnahme der Trinkwasserleitung anzumelden.
Nach der Freigabe durch das zugelassene Labor erfolgt die Inbetriebnahme der neuen Trinkwasserleitung durch den Zweckverband Wismar.
8 Probelauf
Beim Probelauf wird der vorhandene Zonentrennschieber (TS) vor der altern Druckstation geöffnet und der neu installierte TS geschlossen (siehe A3 B5;
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Probebetrieb: neue Anlage in Betrieb). Die alten Absperrschieber DN 200 der Ausgangsleitungen der alten Druckstation müssen geschlossen sein Das Trinkwasser wird nun von der neuen Druckstation aus in Richtung Dorf Meck- lenburg und Groß Stieten über die neuen Ausgangsleitungen gefördert.
Wenn die alte Anlage wieder in Betrieb genommen wird, müssen die alten Ab- sperrschieber DN 200 der Ausgangsleitungen der alten Druckstation und der neue Zonentrennschieber (TS) geöffnet sein, während die beiden Absperr- schieber DN 250 der neuen Ausgangsleitungen der neuen Druckstation ge- schlossen sein (siehe A3 B4; Probebetrieb: alte Anlage in Betrieb). Zudem muss auch der vorhandene Zonentrennschieber (TS) vor der alten Drucksta- tion geschlossen sein.
Nach erfolgreichem Abschluss der Probeläufe wird am Knotenpunkt 1 das T- Stück, das die alte Leitung mit der neuen verbindet, durch ein FF-Stück ersetzt (siehe KP 1B). Dadurch sind die beiden Leitungen nicht mehr miteinander ver- bunden, und das Wasser fließt ausschließlich über die neue Leitung. Die alte Leitung DN 250 GGG wird außer Betrieb genommen. Alle bestehenden Kno- tenpunkte, insbesondere KP 17 und KP 20, werden zurückgebaut. Außerdem werden die Leitungen zur alten Druckstation sowie die DN 150 PVC-Leitung außer Betrieb genommen.
9 Hinweise zur Bauausführung
-
Die Bauausführungen sind erst zu beginnen, wenn die Lage anderer Ver- und Entsorgungsleitungen bekannt ist. Auskunft hierzu geben die Ver- und Entsorgungsträger. Der bauausführende Betrieb ist zur Einholung dieser Auskunft verpflichtet. Außerdem sind Ausführungsarbeiten erst zu begin- nen, wenn eine örtliche Einweisung durch den Versorgungsträger und dem Auftragnehmer erfolgt ist, die aktenkundig zu machen ist.
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Vor dem Verfüllen der Rohrgräben sind die Leitungen und Anschlüsse ein- zumessen, abzudrücken und zu desinfizieren, hygienische Freigabe durch das zugelassene Labor. Nach Fertigstellung sind Bestandspläne anzuferti- gen.
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Wiedereinbaufähiger Erdstoff ist so zwischenzulagern, dass sowohl Erosi- onserscheinungen als auch ein Ansteigen des Erdstoffwassergehaltes bei Niederschlägen vermieden bzw. gering gehalten werden.
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Während der Bauzeit sind Leitungsgräben, sofern erforderlich, mit Fußgän- gerüberwegen zu überbrücken und entsprechend allen gesetzlichen Best- immungen zu sichern.
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Baugruben und Gräben in Verkehrsbereichen sind zu sichern, nachts zu be- leuchten und ausreichend entsprechend RSA, ZTV-SA sowie der StVO zu kennzeichnen.
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Für die Ableitung des Schichtenwassers sind bei extremem Witterungsver- lauf offene Wasserhaltungsmaßnahmen vorzusehen. Die Grundwasserab- senkung erfolgt über eine geschlossene Wasserhaltung.
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Verdichtung Es ist grundsätzlich verdichtungsfähiger Boden einzubauen. Die Verdich- tung ist auf die Verdichtungswilligkeit des jeweiligen Bodens abzustimmen. Der Verdichtungsgrad ist durch den Auftragnehmer zu kontrollieren und zu protokollieren. Im Bereich der Rohrleitungstrasse ist nach der vollständi- gen Verfüllung und Verdichtung des Rohrgrabens der Verdichtungsgrad durch Rammsondierung bzw. Plattendruckversuche nachzuweisen. Die An- forderungen entsprechend ZTV A-StB, ZTV E-StB und ZTV SoB-StB in ihrer jeweils aktuellen Fassung sind zu beachten. Werden diese Forderungen nicht erfüllt, ist ein Nachverdichten mit Nachweis notwendig.
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Bestandsvermessung Der AN ist verpflichtet, alle notwendigen Zuarbeiten zur Planerstellung zu erbringen und alle erforderlichen Unterlagen an das Vermessungsbüro zu übergeben.