Kostenloses Live-Webinar: VergabeHero in Aktion erleben.

Untersuchungsbericht Gasspeicher.pdf

Neubau eines Doppelmembran-Gasspeichers mit Fundamenten und Rohrleitungen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 05.10.2026, 12:04 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabemarktplatz.brandenburg.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

Originaldatei öffnen

[Seite 1]

ZWA Zweckverband für Wasserversorgung und Ab- wasserentsorgung Eberswalde

Marienstraße 7

16225 Eberswalde

Eberswalde, 24.09.2024

Geotechnischer Untersuchungsbericht

Bauvorhaben „Errichtung Gasspeicher“ Kläranlage des ZWA Eberswalde Am Eichwerder 3, 16225 Eberswalde

Auftrag : Baugrunduntersuchung und Gründungsberatung

Maßnahme : Gasspeicher

Auftraggeber : ZWA Eberswalde

Projekt-Nr. : 24-0960-E0822

Phase : Hauptuntersuchung

Geotechnische Kategorie : Gk1

Bearbeitung : Dipl.-Ing. (FH) Frank Krüger

Umfang : 13 Seiten Bericht 4 Anlagen

F.Krüger Bearbeiter

[Seite 2]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 2 Geotechnischer Untersuchungsbericht

Inhalt Inhalt 2 Unterlagenverzeichnis und Verweisungen 3 1 Angaben zum Auftrag 3 2 Untersuchungen 4 2.1 Laboruntersuchungen 4 2.2 Felduntersuchungen 4 2.2.1 Konsistenzbeurteilung 4 2.2.2 Bestimmung der Baugrundfestigkeit 5 3 Ergebnisse der Untersuchungen 5 3.1 Geologische Verhältnisse 5 3.2 Baugrundschichtung 6 3.3 Hydrologische Verhältnisse 6 3.4 Lagerungsverhältnisse und Baugrundfestigkeit 6 3.5 Wiederverwendbarkeit der Böden und Baustoffe 7 4 Beschreibung und Einordnung der Böden 7 4.1 Schichtbeschreibung 7 Schicht 1: Oberboden 7 Schicht 2: Auffüllungen und aufgefüllte Böden 7 Schicht 3: Sande 7 Schicht 4: Geschiebemergel 7 4.2 Geotechnische Kennwerte 8 5 Gründung 9 5.1 Allgemein 9 5.2 Bodenplatte 9 5.3 Streifenfundamente 11 6 Festlegung der Homogenbereiche nach VOB/C 12 7 Hinweise 13 Anlagenverzeichnis 13

[Seite 3]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 3 Geotechnischer Untersuchungsbericht

Unterlagenverzeichnis und Verweisungen /U1. Geologische Übersichtskarte des Landes Brandenburg Maßstab: 1:300000, Landesamt

für Geowissenschaften und Rohstoffe Brandenburg, Potsdam 1997

/U2. Geologische Übersichtskarte Landkreis Barnim, Brandenburg, Maßstab: 1:100000;

Landesamt für Geowissenschaften und Rohstoffe Brandenburg, 2014

/U3. Atlas zur Geologie von Brandenburg; Landesamt für Geowissenschaften und Rohstof-

fe Brandenburg

/U4. Geologische Karte 1 : 25 000 , Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Bran-

denburg, weblink

/U5. Schüßler, M.: „Auswertung von Setzungsmessungen an Brückenbauwerken am Berliner

Ring“, geotechnik 39 (2016), Heft 1, Ernst & Sohn Verlag für Architektur und tech-

nische Wissenschaften GmbH & Co. KG, Berlin

1 Angaben zum Auftrag In 16225 Eberswalde, Am Eichwerder 3 ist auf dem Gelände der Kläranlage Eberswalde die

Errichtung eines Gasspeichers geplant. Detailierte Angaben zu den Bauvorhaben liegen nicht

vor.

Die Prüfstelle WILAB GmbH & Co. KG wurde mit der Erstellung einer Baugrunduntersuchung

einschließlich Stellungnahme zur Ableitung der Bauwerkslasten beauftragt.

Abbildung 1: Untersuchungsgebiet (roter Kreis)

[Seite 4]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 4 Geotechnischer Untersuchungsbericht

2 Untersuchungen Zur Erkundung der Untergrundverhältnisse wurden am 10. Bis 11.09.2024 zwei Rammkern- sondierungen (∅ = 36mm) und zwei Rammsondierungen DPL ausgeführt. Die Erkundungstiefe

lag, gemäß Beauftragung, bei t = 6 m.

Anzahl Tiefe Art der Aufschlüsse 5 5,0 m Rammkernsondierung ∅ = 36 mm nach DIN EN ISO 14688-2 1 1,2 m Rammsondierung DPL nach DIN EN ISO 22476-2 Die Lage der Aufschlusspunkte ist der Lageskizze in Anlage 1 zu entnehmen.

2.1 Laboruntersuchungen Im Zuge der Feldarbeiten wurden Proben der anstehenden Böden entnommen und labortech-

nisch untersucht. Das Untersuchungsprogramm umfasste folgende Prüfungen:

AnzahlArt der UntersuchungAnlage
2Bestimmung der Korngrößenverteilungslinie durch Sieb-A-4
und/oder Sedimentationsanalyse

und/oder Sedimentationsanalyse

2.2 Felduntersuchungen

2.2.1 Konsistenzbeurteilung Die Konsistenzbeurteilung der bindigen Böden erfolgte zunächst nach den manuellen Prüfme-

thoden der DIN 4022 Teil 1, Abs. 8.13. Den Zusammenhang zwischen der Konsistenz sowie

Anfangsscherfestigkeit mittels Taschenpenetrometer nach BAW zeigt die Tabelle 1.

Manuelle Prüfmethoden Anfangsscherfes- Benennung der tigkeit Konsistenz Taschenpenetro- meter c [kN/m²] u Boden, der zwischen den Fingern hindurch quillt, < 6 breiig wenn er in der Hand gedrückt wird Boden, bei dem sich die Faust eindrücken lässt 6 – 20 sehr weich Boden, bei dem sich der Finger eindrücken lässt 20 – 60 weich Verformung nur durch Daumendruck 60 – 200 steif

Eindruck nur über Daumennagel 200 – 600 halbfest Boden, der durch den Daumennagel geritzt wer-

600 fest den kann Tabelle 1: Bewertung von Ergebnissen in bindigen Böden nach Placzek und BAW

[Seite 5]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 5 Geotechnischer Untersuchungsbericht

2.2.2 Bestimmung der Baugrundfestigkeit Zur Bestimmung der Festigkeit der im Untergrund anstehenden Böden wurden Rammsondie-

rungen mit der Leichten Rammsonde (DPL) durchgeführt, deren Ergebnisse höhengerecht ne-

ben den Bohrprofilen in Anlage A-3 aufgetragen sind.

Die Schlagzahl N ist ein Maß für die Festigkeit des Bodens. Mit „Festigkeit“ wird hier sum- 10L

marisch die Eigenschaft eines nichtbindigen Bodens bezeichnet, die durch seine Lagerungs-

dichte, Korngröße und Kornrauhigkeit gekennzeichnet ist und sich in der Größe des Steifemo-

duls E sowie des Reibungswinkels ϕ´ äußert. Die durchgeführten leichten Rammsondierungen s

(DPL) eignen sich für die Beurteilung eng gestufter Sande und bindige Böden mit geringer

Plastizität. Dabei wird in Anlehnung an das Beiblatt 1 der ehemaligen DIN 4094 von dem in

der nachfolgenden Tabelle angegebenen Zusammenhang zwischen dem Sondierergebnis, der

Größe des charakteristischen Reibungswinkels ϕ´, des Steifemoduls E und der Benennung der s

Festigkeit ausgegangen.

DPL-10 Charakteristischer Steifemodul Benennung der Fes- Eindringwiderstand Reibungswinkel tigkeit N Φ‘ E (MN/m²) 10L S

N10L < 4 sehr gering 4 – 11 gering 11 – 57 mittel

< 30°< 15
30° – 35°15 – 50
35° – 37,5°50 – 80

11 – 57 35° – 37,5° 50 – 80 mittel

57 37,5°– 40° 80 – 100 groß

3 Ergebnisse der Untersuchungen

3.1 Geologische Verhältnisse

Das Untersuchungsgebiet liegt im, während der Weichsel-Eiszeit entstandenen, Thorn-Ebers-

walder-Urstromtal. Das Eberswalder Urstromtal wird, wie alle Urstromtäler, von mächtigen

Sanden aufgebaut, die z.T. mehr als 20 m Mächtigkeit erreichen können. Die Hauptterrasse des

Eberswalder Urstromtals ist vor dem ansteigenden Barnim in West-Ost Richtung mit einer Hö-

he bei 36 mNN ausgebildete. Im westlichen Stadtgebiet von Eberswalde sowie westlich und

südwestlich der Stadt finden sich aber auch unter geringmächtiger Sandüberdeckung feinkörni-

ge Eisstauseesedimente (Tone und Schluffe), die im 19. und 20. Jahrhundert in Tongruben ab-

gebaut wurden. Darüber hinaus sind im bebauten Gebiet mit anthropogenen Auffüllungen zu

rechnen.

Kleinräumlich befindet sich das Planungsgebiet, südlich des Finowkanal. Der Standort wird

wesentlich geprägt durch die holozänen Niederterrassen der Finow und der Schwärze, die sich

in die ältere Finowterrasse eingeschnitten haben und anschließend mit organogenem Material

wie Torfen und Mudden aufgefüllt wurden. Darunter sind pleistozäne Talsande der Pommer-

[Seite 6]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 6 Geotechnischer Untersuchungsbericht

schen Staffel zu erwarten, die auf Geschiebemergel aufliegen. Laut /U2 wird die Basis der flu-

viatilen Talsande im Bereich des Finowtales mit 5 mNHN angegeben. Die Talsande werden

dort von Beckenschluff und Beckenton der Holstein-Warmzeit und der Elster-Kaltzeit, mit z. T.

erheblicher Mächtigkeiten, unterlagert. Die Basis der Beckenablagerungen wird im Bereich des

Finowtales mit 0 m bis 3 m NHN bzw. -25 m NHN bis -29 m NHN angegeben.

3.2 Baugrundschichtung Die Bodenprofile der Baugrundaufschlüsse sind in Anlage A-3 grafisch dargestellt. Oberflä-

chennah steht zunächst geringmächtiger Oberboden an Unterhalb dieser Schichten wurden vor-

rangig sandige aufgefüllte Böden sowie Sande erkundet. Ab der Tiefe von rund 3,5 m setzt Ge-

schiebemergel ein. Dieser bildet das Liegende im Untersuchungsgebiet.

Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen der Böden aus dem potentiellen Gründungsbereich

sind in der Anlage A-4 dargestellt.

3.3 Hydrologische Verhältnisse Der während der Bohrarbeiten erkundete Grundwasserstand ist in Tabelle 2 angeschrieben.

Auf- Grundwasserstand schluss Datum ab GOK angebohrt in ab GOK gefallen (-)/ Nr. m nach Bohrende in m gestiegen (+) BS1 11.09.2024 1,50 1,63 - 0,13 m BS2 11.09.2024 1,30 1,44 - 0,14 m Tabelle 2 Wasserstände an dem Baugrundaufschluss Der erkundete Wasserstand unterliegt jahreszeitlich bedingten Schwankungen.

3.4 Lagerungsverhältnisse und Baugrundfestigkeit Im Bereich des zu errichtenden Gebäudes wurden parallel zu den Rammkernsondierungen,

Rammsondierungen DPL zur Feststellung der Baugrundfestigkeit durchgeführt (Sondier-

diagramm neben dem Bohrprofil in Anlage A-3).

Die erreichten Schlagzahlen weisen im Untersuchungsgebiet ab GOK ausschließlich mindes-

tens „mittlere“, tendenziell „dichte“ sowie „sehr dichte“ Lagerungsverhältnisse aus.

Im Zuge des Oberbodenabtrags der Geländeprofilierung ist eine intensive Nachverdich-

tung der Aushubsohlen erforderlich.

Entsprechende Hinweise für die Verdichtungsarbeiten auf der Gründungssohle sind in Ab-

schnitt 6 angegeben.

[Seite 7]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 7 Geotechnischer Untersuchungsbericht

3.5 Wiederverwendbarkeit der Böden und Baustoffe Der Abfallerzeuger (Bauherr) und der Abfallbesitzer (beauftragte Baufirma) haben gemeinsam

dafür Sorge zu tragen, dass alle Bauabfälle, soweit technisch möglich, nach Abfallart und

Schadstoffgehalt getrennt voneinander erfasst und ordnungsgemäß und schadlos entsorgt bzw.

widerverwendet werden. Die Deklaration muss durch die zuständige Abfallbehörde bestätigt

werden, dazu ist die Abstimmung im Voraus notwendig.

4 Beschreibung und Einordnung der Böden

4.1 Schichtbeschreibung

Schicht 1: Oberboden

Oberboden ist die oberste Schicht des durch physikalische, chemische und biologische Vorgän-

ge entstandenen belebten Bodens. Er ist für vegetationstechnische Zwecke meist besonders ge-

eignet und enthält Wurzeln und Samen standorttypischer Pflanzen.

Schicht 2: Auffüllungen und aufgefüllte Böden

Die Auffüllungen bzw. aufgefüllten Böden finden sich im flurnahen Bereich. Die aufgefüllten

Böden erreichen Tiefenlagen von bis zu ca. 1,5 m. Diese setzen sich vorrangig aus sandigen

Böden mit z. T. geringen Beimengungen von pflanzlichen Resten zusammen.

Schicht 3: Sande

Unterhalb der aufgefüllten Böden und des Oberbodens wurden zunächst eiszeitliche Sande er-

kundet. Es sind mittel- bis feinkörnige, helle, blassgelbliche bis graue Sande mit z. T. schwach

schluffigen Beimengungen.

Schicht 4: Geschiebemergel

Geschiebemergel dominiert die Bohrprofile im Untersuchungsgebiet ab der Tiefe von ca. 3,5 m

unter Ansatzpunkt. Granulometrisch handelt es sich bei den Grundmoränebildungen um stark

sandige, tonige Schluffe mit geringer Plastizität.

Der Geschiebemergel weißt im gesamten Bereich mindestens steife bis halbfeste Konsistenz

aus.

Die Grundmoräne ist ein Grundwasserstauer. In Abhängigkeit vom Niederschlagsgeschehen

kann es zur Ausbildung eines schwebenden Grundwasserstockwerkes (Schichtenwasser) ober-

halb dieser Schicht kommen.

Im gesamten Untersuchungsgebiet ist mit Steinen und vereinzelt mit Blöcken zu rechnen.

[Seite 8]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 8 Geotechnischer Untersuchungsbericht

4.2 Geotechnische Kennwerte In Tabelle 3 sind Angaben über die bautechnischen Eigenschaften der angetroffenen Bodenar-

ten angeführt.

Spalte 1 2 3 4

SpNarl.t e Hom4o gen- bereich

1 O.1 2 / 3 B.1

BezeichnungBodengruppe DIN 18196Frostempfind- lichkeit ZTVE-StB
Oberboden[OH]-
SandeSE - SUF1 – F2

4 Geschiebemergel SU* - UM F3 B.2 Tabelle 3: Bautechnische Eigenschaften der erkundeten Böden In Tabelle 4 sind weitere Bodenkennwerte zu den erkundeten Böden zusammengestellt. Für die Ermittlung spannungsbedingter Verformungen im Untergrund werden spannungsbezo-

gene Steifemoduln der jeweiligen Bodenart erforderlich. Der Steifemodul ist eine Kennziffer,

die dem Elastizitätsmodul fester Stoffe entspricht, allerdings von der Bodenart, dem Gefüge,

der Lagerungsdichte und bei bindigen sowie organischen Böden vom Wassergehalt abhängt.

Der Steifemodul wird stark vom Lastbereich bestimmt und ist damit von der Auflast und der

Schichtkote abhängig.

Die Steifemodule für die Setzungsberechnungen nach DIN 4019 werden als aus Setzungsmes-

sungen abgeleitete Rechnungsmodul E* eingeführt. Der Ansatz erfolgt nach dem von Schüßler

(/U6) vorgeschlagenen tiefenabhängigen Verfahren, mit:

∗ ∗ Mit: t Tiefe ab ursp𝐸𝐸rün=gl ic𝐸𝐸h 0 e s∙ G(1el+än𝐶𝐶d 1 e ∙𝑡𝑡) Ausgangsmodul: Geschiebemergel weich 10 MN/m² ∗ Geschiebemergel steif 20 MN/m² 𝐸𝐸0 Geschiebemergel halbfest 30 MN/m² Sand, sehr locker (D = 0,1) 5 MN/m² Sand, locker (D = 0,2) 10 MN/m² Sand, mitteldicht (D = 0,3) 21 MN/m² Sand, mitteldicht (D = 0,45) 37 MN/m² Pleistozäne Sande und Kiese: = 0,25 Geschiebemergel: = 0,20 𝐶𝐶 1 𝐶𝐶1 𝐶𝐶1

Die in Tabelle 4 angegeben Bodenkennwerte sind Erfahrungswerte oder aus einschlägiger Lite-

ratur entnommen.

[Seite 9]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 9 Geotechnischer Untersuchungsbericht

Spalte 1 2 3 4 5 6 7 8

8 Schicht- te Nrn. E* in MN/m² 1

2 / 3 40 – 60 50 – 80

BezeichnungBodenBodengruppe
Oberboden[OH]
SandeSand, mitteldicht dichtSE - SU19/10,532,5 35

dicht 35 50 – 80 4 Geschiebe- U,fs,ms,t mergel, SU* - UM 20/11 27,5 > 60 2 25 – 35 steif Tabelle 4: Bodenkennwerte der erkundeten Böden

5 Gründung 5.1 Allgemein Die Sohlfläche der Gründung dauernd genutzter Bauwerke muss frostsicher sein. Sofern die

Frostsicherheit nicht auf andere Weise nachgewiesen wird, muss der Abstand von der dem

Frost ausgesetzten Fläche bis zur Sohlfläche der Gründung mindestens 0,80 m betragen.

Detaillierte Grundbruch und Setzungsberechnungen können erst nach Vorlage der zu erwartenden

Lasten und einer Beschreibung der geplanten Gründung erfolgen.

Unter Beachtung des Oberbodenabtrages sowie des Austausches der vorhandenen Auffüllungen

sowie einer Nachverdichtung der Aushubsohlen können für die Bemessung der Gründungsele-

mente, die unter 5.2 und 5.3 gemachten Angaben herangezogen werden.

5.2 Bodenplatte

Nach den Ergebnissen der durchgeführten Untersuchung liegt eine gleichmäßige Baugrund-

schichtung vor. Die Bauwerkslasten können durch eine Gründungsplatte in den Baugrund abge-

leitet werden. Die Dicke der Gründungsplatte wurde hinsichtlich der Grundbruchsicherheit er-

mittelt.

Nach Lohmeyer errechnen sich unter Berücksichtigung der anstehenden Böden bzw. des Oberbo-

denabtrages und einer intensiven Nachverdichtung der Gründungssohle, aufnehmbare Sohldrücke

unter einem streifenförmigen Gründungsplattenausschnitt von:

Stärke Bemessungswert des Sohlwiderstandes σ R,d 0,15 m 158 kN/m² 0,20 m 200 kN/m² 0,25 m 241 kN/m²

[Seite 10]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 10 Geotechnischer Untersuchungsbericht

Werden für die Ausbildung der Bodenplatte Bettungsmoduln k benötigt, so sind diese unmit- S

telbar aus der Sohlnormalspannung σ und dem Endwert der Bauwerkssetzung s (z. B. aus Set- 0

zungsberechnung DIN 4019) zu ermitteln.

𝜎𝜎0 𝑘𝑘𝑆𝑆 = Mit: Sohlnormalspannung (vorhandene𝑠𝑠 Bodenpressung), kN/m² Endwert der Bauwerkssetzung (nach DIN 4019), m 𝜎𝜎0 𝑠𝑠 Für eine überschlägliche Berechnung kann k z. B. nach S

2∙𝐸𝐸𝑆𝑆 𝑘𝑘𝑆𝑆 = (𝑏𝑏+2∙𝑡𝑡) 𝑏𝑏∙𝑙𝑙𝑙𝑙� � � mit: Steifemodul als geometrisches Mittel, MN/𝑏𝑏m² Breite des Gründungskörpers, m 𝐸𝐸𝑆𝑆 Mächtigkeit der setzungserzeugenden Schicht 𝑏𝑏 abgeschätzt𝑡𝑡 werden.

Das Bettungsmodul ist keine Baugrundkenngröße. Vielmehr ist das Bettungsmodul u. a. vom

Baugrund, der Gründung, der Bauwerkssteifigkeit und der Bauwerkslast abhängig. Üblicher-

weise sollte das Bettungsmodul aus Setzungsberechnungen abgeleitet werden. Bei Anwendung

des Steifemodulverfahrens können die Werte Tabelle 4, Spalte 8 verwendet werden.

• Bei Bemessung der Bodenplatte nach dem Bettungsmodulverfahren kann bei den ange-

nommenen Randbedingungen als 1. Näherung ein Bettungsmodul von k ≈ 10 MN/m³ s

zum Ansatz gebracht werden.

[Seite 11]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 11 Geotechnischer Untersuchungsbericht

5.3 Streifenfundamente Nach den Ergebnissen der durchgeführten Untersuchung liegt eine gleichmäßige Baugrund-

schichtung bis zu einem gesicherten Bereich unter Gründungssohle vor. Zur Ableitung der

Bauwerkslasten können Streifenfundamente vorgesehen werden.

Für Einzelfundamente leiten sich für den einfachen Fall nach DIN 1054 nach Tabelle A.6.2 fol-

gende Bemessungswerte des Sohlwiderstandes ab:

Kleinste Einbindetiefe Bemessungswert σ des Sohlwiderstands R,d des Fundamentes kN/m2 m b bzw. b' 0,50m 1,00 m 1,50 m 2,00m 2,50m 3,00m

3,00m 0,5 310 1 340 1,5 360 2 390

280420460390350
380520500430380
480620550480410
560700590500430

2 560 700 590 500 430 390 bei Bauwerken mit Einbindetiefen 0,30 m bis 0,50 m und mit Fundamentbreiten b 210 bzw. b' > 0,30 m Tabelle 4: Streifenfundamente auf nichtbindigem Boden (DIN 1054: 2010-12, Tabelle A.6.2)

ACHTUNG — Die angegebenen Werte sind Bemessungswerte des Sohlwiderstands, keine aufnehmbaren Sohldrücke nach DIN 1054:2005-01 und keine zulässigen Bodenpressungen nach DIN 1054:1976-11. Die angegebenen Werte gelten für lotrechten und mittigen Lasteintrag. Für außermittigen Last-

angriff ist die Fundamentfläche auf eine rechnerische Teilfläche A´ zu verkleinern, deren

Schwerpunkt der Lastangriffspunkt ist.

− Die oben genannten Werte dürfen für Fundamenbreiten b und b’ ≥ 0,5m um 50% erhöht

werden, wenn unterhalb der Gründungssohle dichte Lagerung hergestellt und nachgewie-

sen wird. − Bei Auslastung der vorstehenden Bodenpressungen können sich zulässige Setzungen im

Bereich von 1 cm einstellen.

[Seite 12]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 12 Geotechnischer Untersuchungsbericht

6 Festlegung der Homogenbereiche nach VOB/C In Abwägung der Laboruntersuchungen, den durchgeführten Baugrundaufschlüssen sowie den

zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung bekannten Baumethoden wurden zunächst für 2 Gewerke

Homogenbereiche festgelegt.

Die nachfolgend festgelegten Bereiche sind zunächst ein Vorschlag des Baugrundsachverständi-

gen. Für die endgültige Festlegung sind Detailkenntnisse aus der Planung notwendig.

Nr. Spalte 1 2 3

Nr. 3 B.2 DIN 18300, GK1 Geschiebemergel, ge- 1 mischtkörnige Böden 4 SU*, ST*, TL, UL, 2 UM, TM < 20. M % 3 < 10 M % T: 0 – 30/U: 15 - 55/ 4 a S: 25 – 85/K: 0 - 40 FeinstesFein- SchlämSmchklMuofiftkt r eon lr-n Grob- Fein- SaMnditkteolr-n Grob- Fein- SiebkornKMieisttkeol-rn Grob- Steine Blöcke

4 b

Korndurchmesser d in mm 5 1,6 – 2,2

6 < 60

7 5 - 25 M. % 8 0,1 – 0,40 ‐ 9 > 0,8

10

11 < 5 M.-% egnemtmaseG red % ni d < renröK red elietnanessaM 100FeinstesFein- SchlämSmchklMuofiftkt r eon lr-n Grob- Fein- SaMnditkteolr-n Grob- Fein- SiebkornKMieisttkeol-rn Grob- Steine Blöcke

90

80 70 60 50 40 30

20

10 00.0010.002 0.0060.010.02 0.060.1 0.2 Korndu0rc.6hmesse1r d in mm2 610 20 60100 200 400630 egnemtmaseG red % ni d < renröK red elietnanessaM 100

90

8 7 6 5 4 0 0 0 0 0 30

20

10

00.0010.002 0.0060.010.02 0.060.1 0.2 0.61 2 610 20 60100 200 400630

Homogenbereich GeltungO.1 DIN 18320 LandschaftsbauB.1 DIN 18300, GK1
Ortsübliche BezeichnungOberbodenSande, nichtbindig aufgefüllte sandige Böden
Schichtnummern12, 3
Bodengruppe nach DIN 18196[OH]A, SE, SU, ST, SI, SW, GI, GW, SU, ST
Steine Massenanteil Blöcke< 20. M %< 20.M%
< 10 M %< 10 M %
Korngrößenverteilung Ton/Schluff/Sand/Kies in M.-%n. e.T: 0 – 15/U: 0 - 25/ S: 70 – 100/K: 80 - 100
Kornbänder-FeinstesFein- SchlämSmchklMuofiftkt r eon lr-n Grob- Fein- SaMnditkteolr-n Grob- Fein- SiebkornKMieisttkeol-rn Grob- Steine Blöcke 100FeinstesFein- SchlämSmchklMuofiftkt r eon lr-n Grob- Fein- SaMnditkteolr-n Grob- Fein- SiebkornKMieisttkeol-rn Grob- Steine Blöcke 100 90 90 egnemtmaseG 80 egnemtmaseG 8 0 red % ni d < renröK red elietnanessaM 70 60 50 40 30 red % ni d < renröK red elietnanessaM 6 7 4 5 0 0 0 0 30 20 20 10 10 Korndurchmesser d in mm 00.0010.002 0.0060.010.02 0.060.1 0.2 Korndu0rc.6hmesse1r d in mm2 610 20 60100 200 400630 00.0010.002 0.0060.010.02 0.060.1 0.2 0.61 2 610 20 60100 200 400630
Dichte, erdfeucht in g/cm³n. e.1,6 – 2,2
Undränierte Scherfestigkeit nach in kPa DIN 18137 2n. b.n. b.
Natürlicher Wassergehalt in M. %3 – 25 M. %.5 - 15 M. %
‐ Plastizitätszahl [ ]n. b.n. b.
‐ Konsistenzzahl [-]‐ n. b.‐ n. b.
‐ Lagerungsdichte Dsehr locker bis mitteldichtlocker bis dicht D > 0,15
organischer Anteil V in M. % gl< 5 M. %< 5 M.-%

gl 12 Bodengruppe nach DIN 18915 2a, 3a, 4a, 1 n. e. n. e. ‐ ‐ n. b. nicht bestimmbar n. e. nicht erforderlich

Für weitere Gewerke nach VOB/C können sich andere Homogenbereiche ergeben. Auch können

sich in Abhängigkeit bestimmter Bauverfahren Änderungen an den obergenannten Bereichen er-

geben.

[Seite 13]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Seite 13 Geotechnischer Untersuchungsbericht

7 Hinweise Bei den vorliegenden Untersuchungen handelt es sich nur um punktuelle Aufschlüsse, deshalb

sind Abweichungen von den im Gutachten beschriebenen Verhältnissen nicht auszuschließen.

Sollte im Verlauf der Erdarbeiten andere als die beschriebenen Baugrundverhältnisse festge-

stellt werden, so ist ein Sachverständiger hinzuzuziehen.

− Der anstehende Oberboden ist vollständig auszutauschen gegen gut abgestuftes, verdicht-

bares nichtbindiges Material (mind. der Bodengruppe SE) bis zur Gründungsebene auszu-

tauschen und lagenweise (d < 30 cm) intensiv zu verdichten.

− Nach den Erd- und Profilierungsarbeiten ist ein Verdichtungsgrad D ≥ 98 % auf der pr

Gründungssohle zu erreichen und nachzuweisen.

− Aufgrund des z. T. hohen Wasserstandes im Planungsgebiet wird empfohlen alle Grün-

dungsbauteile gegen aufstauendes Sickerwasser nach DIN 18195 T 6 bzw. W 2.1-E

(drückendes Wasser) nach DIN 18533 vorzusehen.

− Die Gründungsarbeiten sollten einer versierten Fachfirma übertragen werden.

Für weitere Fragen, welche sich aus diesem Bericht sowie dem Ablauf der weiteren Arbeiten er-

geben steht die Prüfstelle WILAB zur Verfügung.

Anlagenverzeichnis A-1 Lageskizze A-2 Schichtenverzeichnisse der Baugrundaufschlüsse A-3 Bohrungen und Sondierungen A-4 Laboruntersuchungen

[Seite 14]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Anlage A-1 Geotechnischer Untersuchungsbericht

A-1 Lageskizze

[Seite 15]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Anlage A-1

Lageskizze zum Prüfbericht 24-0960-E0822

Baugrunduntersuchung

Errichtung eines neuen Gasspeichers in der Kläranlage Eberswalde

Name X Y Z Datum Genauigk

Name Genauigk BS 1/ DPL 1 0.01 BS 2/ DPL 2 0.01

421908.725855069.1913.0810.09.2024
421917.495855053.4513.1310.09.2024

BS 2/ DPL 2 421917.49 5855053.45 13.13 10.09.2024 0.01

[Seite 16]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Anlage A-2 Geotechnischer Untersuchungsbericht

A-2 Schichtenverzeichnisse der Baugrundaufschlüsse

[Seite 17]

Schichtenverzeichnis für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenBericht: 24-0960-E0822 Anlage: A-2.1.1
Vorhaben: Errichtung eines neuen Gasspeichers in der Kläranlage Eberswalde
Bohrung BS 1 / Blatt: 1 Höhe: 13,08 m DHHNDatum: 11.09.2024
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.20a) Oberboden, Feinsand, mittelsandig, schwach schluffig, schwach humos, Wurzeln, kalkfrei
b)
c)d) leicht bohrbare) dunkelgraubraun
f) Auffüllungg)h) [OH]i) O
0.50a) Feinsand, mittelsandig, schwach grobsandig, schwach kiesig, Schotter, pflanzliche Reste, kalkhaltigbp1.10.20-0.50
b)
c)d) mittelschwer bohrbare) hellgraubraun
f) Auffüllungg)h) [SU]i) +
1.20a) Feinsand, Mittelsand, schwach grobsandig, Feinsand-Anteile, mittelsandige Anteile, pflanzlichebp1.20.70-1.00
b) Reste, kalkfrei
c)d) schwer bohrbare) dunkelgraubraun graubraun
f) Auffüllungg)h) [SE]i) O
1.50a) Feinsand, mittelsandig, schwach schluffig, kalkfreiGW angebohrt (1.50 11.09.2024)
b)
c)d) mittelschwer bohrbare) hellbraun
f)g)h) SUi) O
2.70a) Feinsand, mittelsandig, schwach schluffig, kalkfreiGW in Ruhe (1.63 11.09.2024)bp1.31.50-2.50
b)
c)d) mittelschwer bohrbare) hellgraubraun
f)g)h) SUi) O
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 18]

Schichtenverzeichnis für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenBericht: 24-0960-E0822 Anlage: A-2.1.2
Vorhaben: Errichtung eines neuen Gasspeichers in der Kläranlage Eberswalde
Bohrung BS 1 / Blatt: 2 Höhe: 13,08 m DHHNDatum: 11.09.2024
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
3.60a) Mittelsand, feinsandig, schwach grobsandig, schwach kiesig, kalkhaltigbp1.43.10-3.50
b)
c)d) schwer bohrbare) hellgrau
f)g)h) SEi) +
5.50a) Geschiebemergel, Schluff, tonig, schwach sandig, schwach kiesig, steif - halbfest, kalkhaltigbp1.54.50-5.50
b)
c)d) schwer bohrbare) grau
f)g)h) TMi) +
6.00a) Geschiebemergel, Schluff, stark tonig, schwach kiesig, halbfest, kalkhaltig
b)
c)d) schwer bohrbare) grau
f)g)h) TMi) +
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 19]

Schichtenverzeichnis für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenBericht: 24-0960-E0822 Anlage: A-2.2.1
Vorhaben: Errichtung eines neuen Gasspeichers in der Kläranlage Eberswalde
Bohrung BS 2 / Blatt: 1 Höhe: 13,13 m DHHNDatum: 11.09.2024
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.10a) Oberboden, Feinsand, mittelsandig, schwach schluffig, schwach humos, kalkfrei
b)
c)d) leicht bohrbare) dunkelgraubraun
f) Auffüllungg)h) [OH]i) O
1.40a) Feinsand, mittelsandig, schwach schluffig, starke Feinsandklumpen, Schluffklumpen, kalkfreiGW angebohrt (1.30 11.09.2024)bp2.10.30-1.00
b)
c)d) leicht bohrbare) hellgraubraun dunkelgraubraun
f) Auffüllungg)h) [SU]i) O
2.60a) Mittelsand, feinsandig, schwach grobsandig, schwach schluffig - lagenweise, kalkhaltigGW in Ruhe (1.44 11.09.2024)bp2.21.50-2.50
b)
c)d) mittelschwer bohrbare) hellgraubraun rotbraun
f)g)h) SEi) +
3.50a) Feinsand, schluffig, kalkhaltigbp2.32.70-3.50
b)
c)d) mittelschwer bohrbare) hellgrau
f)g)h) SUi) +
5.50a) Geschiebemergel, Schluff, tonig, schwach sandig, schwach kiesig, schwach Feinsand - lagenweise, steif -bp2.44.50-5.50
b) halbfest, kalkhaltig
c)d) schwer bohrbare) grau
f)g)h) TMi) +
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 20]

Schichtenverzeichnis für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenBericht: 24-0960-E0822 Anlage: A-2.2.2
Vorhaben: Errichtung eines neuen Gasspeichers in der Kläranlage Eberswalde
Bohrung BS 2 / Blatt: 2 Höhe: 13,13 m DHHNDatum: 11.09.2024
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
6.00a) Geschiebemergel, Schluff, tonig, schwach kiesig, halbfest, kalkhaltig
b)
c)d) schwer bohrbare) grau
f)g)h) TMi) +
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 21]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Anlage A-3 Geotechnischer Untersuchungsbericht

A-3 Bohrungen und Sondierungen

[Seite 22]

BS 1

DPL 1

m 13,08 m 13,08 m DHHN 13.5 Schlagzahlen je 10 cm 13.0 0.0 0 10 20 30 40 Tie 0 f . e 1 0 [m] N 1 1 3 0 TTiiee 3 ff . ee 1 0 [[mm]] NN 3 11 3 00 Oberboden 12.5 4 4 4 5 4 1 0 0 . . 2 3 0 0 3 4 8 5 3 3 . . 2 3 0 0 4 3 9 9 bp 1.10.50 d m u it n te ke ls l a g n ra d u ig b , r a sc u h n w , F a e ch in s s a ch n l d u , ffig, [OH] 0.40 44 3.40 18 1 1 1 2 . . 5 0 1.0 GW = 1.50 4 4 4 5 5 4 2 1 3 1 3 2 0 0 0 0 . . . . 5 6 7 8 0 0 0 0 4 3 2 3 1 0 4 3 3 3 3 3 . . . . 5 6 7 8 0 0 0 0 2 2 2 2 0 0 8 7 bp 1.2 1 1 1 .0 .0 0 9.2 1 0 . 2 5 4 0 0.20 s F h c e e h ll i g w n r a a s c u a h b n r h a u d u m n o , s m , i W tte u ls rz a e n l d n i , g k , alkfrei 0.90 42 3.90 24 1.63 schwach grobsandig, schwach [SU] 1.00 41 4.00 21 11.09.2024 11.0 2.0 1.10 43 4.10 25 kiesig, Schotter, pflanzliche 42 1.20 51 4.20 29 Reste, kalkhaltig 10.5 4 4 4 6 6 5 1 1 . . 3 4 0 0 5 4 3 2 4 4 . . 3 4 0 0 3 4 5 9 bp 1.32.50 0.50 Feinsand, Mittelsand 43 1.50 36 4.50 56 10.0 3.0 49 1 1 . . 6 7 0 0 3 2 4 9 4 4 . . 6 7 0 0 6 5 5 7 d sc u h n w ke a l c g h ra g u r b o r b a s u a n n , d g ig ra , u F b e r i a n u s n a , nd-Anteile, [SE] 9.5 1.80 26 4.80 45 bp 1.43.50 mittelsandige Anteile, pflanzliche 1.90 25 4.90 38 Reste, kalkfrei 2.00 30 5.00 48 9.0 4.0 2.10 31 5.10 56 1.20 Feinsand 8.5 4 5 6 9 6 5 2 2 . . 2 3 0 0 3 4 9 2 5 5 . . 2 3 0 0 5 6 6 5 hellbraun, mittelsandig, schwach SU 5 4 7 5 2.40 39 5.40 78 schluffig, kalkfrei 8.0 5.0 4 5 5 8 6 6 2 2 . . 5 6 0 0 3 4 7 6 5 5 . . 5 6 0 0 9 9 7 2 1.50 Feinsand 7.5 6 7 9 9 5 8 7 2 2 2 . . 7 8 0 0 4 4 6 5 5 5 . . 7 8 0 0 7 7 5 4 bp 1.55.50 hellgraubraun, mittelsandig, SU 7 7 5 4 2.90 43 5.90 75 schwach schluffig, kalkfrei 7.0 6.0 7 7 5 5 3.00 38 6.00 75 2.70 Mittelsand 6.5 hellgrau, feinsandig, schwach SE grobsandig, schwach kiesig, kalkhaltig 6.0 3.60 Geschiebemergel grau, Schluff, tonig, schwach TM sandig, schwach kiesig, steif

  • halbfest, kalkhaltig 5.50 Geschiebemergel grau, Schluff, stark tonig, TM schwach kiesig, halbfest, kalkhaltig

6.00

Legende Bohrprofil

halbfest Schluff steif - halbfest Feinsand Prüfberichts-Nr.: Baugrunduntersuchung Mittelsand Legende DPL 10 24-0960-E0822 sehr locker (< 3/2) Err. eines neuen Gasspeichers Geschiebemergel <= 95 % locker (< 11/5)

= 95 % mitteldicht (< 24/13) in der Kläranlage Eberswalde Anlage: Oberboden >= 97 % dicht (< 47/26) GmbH & Co. KG A-3.1 = 98 % sehr dicht (>= 47/26) Coppistraße 10 B 16227 Eberswalde Probenahme: 10.09.-11.09.2024/ D. Matschefski

[Seite 23]

BS 2

DPL 2

m 13,13 m 13,13 m DHHN 13.5 Schlagzahlen je 10 cm 13.0 0.0 0 10 20 30 40 Tie 0 f . e 1 0 [m] N 1 1 2 0 TTiiee 1 ff . ee 9 0 [[mm]] NN 2 11 5 00 Oberboden 12.5 0 0 . . 2 3 0 0 1 2 5 2 2 2 . . 0 1 0 0 3 4 7 1 d m u it n te ke ls l a g n ra d u ig b , r a sc u h n w , F a e ch in s s a ch n l d u , ffig, [OH] 0.40 18 2.20 57 12.0 1.0 GW = 1.30 0 0 0 . . . 5 6 7 0 0 0 1 1 1 5 3 3 2 2 2 . . . 3 4 5 0 0 0 5 4 4 7 6 9 bp 2.11.00 1.30 0.10 s F c e h i w n a s c a h n hu d mos, kalkfrei 11.09.2024 11.5 0.80 20 2.60 55 1.44 hellgraubraun, dunkelgraubraun, 0.90 19 2.70 76 11.09.2024 mittelsandig, schwach schluffig, [SU] 1.00 19 2.80 64 11.0 2.0 4 5 1 7 1.10 15 2.90 55 starke Feinsandklumpen, Schluffklumpen, 10.5 5 4 4 5 7 6 7 6 9 5 6 4 1 1 1 . . . 2 3 4 0 0 0 1 6 4 1 3 3 3 . . . 0 1 2 0 0 0 4 4 5 7 8 0 bp 2.22.50 1.40 k M al i k tt fr e e l i sand 10.0 3.0 5 4 4 5 5 7 8 0 1 1 . . 5 6 0 0 1 1 4 6 3 3 . . 3 4 0 0 5 6 8 4 hellgraubraun, rotbraun, feinsandig, SE 9.5 5 6 7 7 8 4 4 9 1 1 . . 7 8 0 0 2 2 0 0 3 3 . . 5 6 0 0 7 7 4 9 bp 2.33.50 s s c c h h w lu a ff c ig h - g l r a o g b e s n a w n e d i i s g e , , s k c a h l w kh a a ch ltig 2.60 Feinsand 9.0 SU hellgrau, schluffig, kalkhaltig 8.5 3.50 Geschiebemergel grau, Schluff, tonig, schwach 8.0 sandig, schwach kiesig, schwach TM bp 2.45.50 Feinsand - lagenweise, steif 7.5

  • halbfest, kalkhaltig 7.0 5.50 Geschiebemergel grau, Schluff, tonig, schwach TM 6.5 kiesig, halbfest, kalkhaltig

6.00 6.0

Legende Bohrprofil

halbfest Schluff steif - halbfest Feinsand Prüfberichts-Nr.: Baugrunduntersuchung Mittelsand Legende DPL 10 24-0960-E0822 sehr locker (< 3/2) Err. eines neuen Gasspeichers Geschiebemergel <= 95 % locker (< 11/5)

= 95 % mitteldicht (< 24/13) in der Kläranlage Eberswalde Anlage: Oberboden >= 97 % dicht (< 47/26) GmbH & Co. KG A-3.2 = 98 % sehr dicht (>= 47/26) Coppistraße 10 B 16227 Eberswalde Probenahme: 10.09.-11.09.2024/ D. Matschefski

[Seite 24]

WILAB GmbH & Co. KG 24-0960-E0822 Anlage A-4 Geotechnischer Untersuchungsbericht

A-4 Laboruntersuchungen

[Seite 25]

Coppistraße 10B 16227 EberswaldeKörnungsliniePrüfungsnummer: 24-0960-E0822
Tel. 03334/5891-30 Fax 03334/5891-338 GmbH & Co. KGBaugrunduntersuchung Errichtung eines neuen Gasspeichers in der Kläranlage EberswaldeProbe entnommen am: 11.09.2024 Art der Entnahme: gestört Arbeitsweise: DIN EN ISO 17892-4
Bearbeiter: C. Schenk Bearbeitungsdatum: 19.09.2024 Schlämmkorn Siebkorn Schlämmkorn Siebkorn Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Feinstes Steine Feinstes Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- 100 100 12 90 90 egnemtmaseG 80 egnemtmaseG 80 70 70 red red 60 60 % % ni ni d 50 d 50 < < renröK renröK 40 40 red red elietnanessaM elietnanessaM 30 30 20 20 10 10 1 0 0 2 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.06 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100 Korndurchmesser d in mm Korndurchmesser d in mmBearbeiter: C. Schenk Bearbeitungsdatum: 19.09.2024
Bezeichnung:Probe 1.2Probe 2.2Bemerkungen:A-4.1 Anlage: 24-0960-E0822 Prüfbericht-Nr.:
Bodenart:fS, mS, gs'mS, fs, gs'
Tiefe:0,70m - 1,00m1,50m - 2,50m
U/Cc2.5/1.12.3/0.9
Entnahmestelle:BS 1BS 2
k [m/s] nach Beyer8.1 ꞏ 10-52.0 ꞏ 10-4
Bodengruppe:SESE
FrostsicherheitF1F1
T/U/S/G- /4.8/93.8/1.5- /0.5/98.9/0.6
Bodenart DIN EN 14688-1csaMSa/FSacsafsaMSa
SScchhlläämmmmkkoorrnnSSiieebbkkoorrnn
FFeeiinnsstteessSScchhlluuffffkkoorrnn FFeeiinn-- MMiitttteell-- GGrroobb--SSaannddkkoorrnn FFeeiinn-- MMiitttteell-- GGrroobb--KKiieesskkoorrnn FFeeiinn-- MMiitttteell-- GGrroobb-- 12SStteeiinnee
1 2
1
2

Bodenart DIN EN 14688-1 csaMSa/FSa csafsaMSa

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung