Bodengutachten 2603047_Salzkotten_Stadt_Umbau Liboriusschule_GB+Anlagen.pdf

Neubau einer Mensa für die Liboriusgrundschule in Salzkotten

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GEOTECHNISCHER BERICHT

Projekt: Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A

Am Hellweg 1, 33154 Salzkotten

(Gemarkung Salzkotten, Flur 08, Flurstück 190)

- Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht -

Auftraggeber: STADT SALZKOTTEN,

Marktstraße 8, 33154 Salzkotten

Auftragnehmer: KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH

Holzstraße 212, 59556 Lippstadt

Projekt-Nr.: 26 03 047

Ort / Datum: Lippstadt / 29. Juli 2026

Umfang: 46 Seiten Textteil, 32 Seiten Anlagen

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Az.-Nr.: 26 03 047

- I N H A L T S V E R Z E I C H N I S -

1.0 Projekteinleitung ............................................................................................................ 3

1.1 Vorgang / Planung / Aufgabenstellung .......................................................................... 3 1.2 Hintergrundinformationen / Georisiken / Schutzzonen .................................................. 4

2.0 Untergrunderschließung ................................................................................................ 6

2.1 Untergrundschichtung / Geologie .................................................................................. 6 2.2 Grundwasser / Hydrogeologie ...................................................................................... 8

3.0 Chemische Untersuchungen ....................................................................................... 11

3.1 Abfalltechnische Beurteilung der Aushubmassen ....................................................... 11 3.1.1 Methodik / Parameterumfang / Bewertungsgrundlagen .................................... 11 3.1.2 Hinweise zu den Einsatzmöglichkeiten von MEBs ............................................ 12 3.1.3 DepV-Zuordnungskriterien ............................................................................... 14 3.1.4 Bewertung der Mischproben............................................................................. 15 3.1.5 Fazit / Empfehlungen Aushubmaterial .............................................................. 15

4.0 Baugrundbewertung .................................................................................................... 17

4.1 Bodenmechanische Laborversuche ............................................................................ 17 4.2 Baugrundbeurteilende Geländeversuche (DPL) .......................................................... 19 4.3 Baugrundmodell ......................................................................................................... 20 4.4 Bodenmechanische Kennwerte / Baugrundbeurteilung ............................................... 21 4.5 Homogenbereiche ...................................................................................................... 22 4.6 Homogenbereich ERD 1 gem. VOB Teil C ................................................................. 23

5.0 Hinweisgebungen zur Baudurchführung .................................................................... 25

5.1 Vorgesehene Planung ................................................................................................ 25 5.2 Allgemeine Hinweisgebungen ..................................................................................... 28 5.3 Flachgründung über Streifenfundamente mit lastabtragender Bodenplatte ................. 34

6.0 Schlussbemerkung ...................................................................................................... 39

Literaturverzeichnis ........................................................................................................... 41

Anlagen ............................................................................................................................... 46


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1.0 Projekteinleitung

1.1 Vorgang / Planung / Aufgabenstellung

Es sind Umbaumaßnahmen an der Liboriusgrundschule in 33154 Salzkotten (Am Hellweg 1) geplant. Genauer ist die Erweiterung des Gebäudes A, in westlicher Richtung um eine Mensa und im östlichen Teil um einen weiteren Klassenraum vorgesehen (Gemarkung Salzkotten, Flur 08, Flurstück 190).

Aufgabe war die Durchführung einer ingenieurgeologischen Baugrunderkundung und Baugrundbeurteilung. Hierauf basierend erfolgen ingenieurgeologische Hinweisgebungen hinsichtlich des Gebäudebaus. Ergänzend wird das bei der Baumaßnahme anfallende Boden- Aushubmaterial hinsichtlich seiner Wiedereinbaueignung/-zulässigkeit chemisch untersucht und klassifiziert.

Der Auftraggeber die STADT SALZKOTTEN (Marktstraße 8, 33154 Salzkotten) beauftragte das Fachbüro KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH (Holzstraße 212, 59556 Lippstadt) mit den Untersuchungen sowie der Anfertigung des ´Geotechnischen Berichts´.

Auftraggeber: STADT SALZKOTTEN Marktstraße 8, 33154 Salzkotten

Auftragnehmer: KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH Holzstraße 212, 59556 Lippstadt

Für die Geländearbeiten sowie die Erstellung des Geotechnischen Berichts stand ein Lageplan der STADT SALZKOTTEN [U1] im Maßstab 1:500 vom 10.04.2025 zur Verfügung. Im Zuge der Gutachtenbearbeitung wurden durch das Planungsbüro GROßEKATHÖFER + OTTENSMEIER INGENIEURE (Espelner Straße 107, 33161 Hövelhof) ergänzend eine Schnittskizze der geplanten Mensa [U2] sowie ein Grundriss und Längsschnitt ohne Maßstab [U3] (23.07.2026) bereitgestellt. Darüber hinaus wurden am 28.07.2026 ein Entwässerungslageplan aus dem Jahr 1991 im Maßstab 1:500 [U4] sowie ein Kanalbestandsplan der Stadt Salzkotten im Maßstab 1:500 [U5] zur Verfügung gestellt.

Die Lage der Ansatzpunkte geht aus dem Lageplan in Anlage 1.1 und der Fotodokumentation in Anlage 7.1 hervor. Nach Abschluss der Aufschlussarbeiten sind die Sondier- und Bohransatz- punkte georeferenziert mit einem satellitengestützten Gerät der Fa. TOPCON lagemäßig eingemessen und höhenmäßig einnivelliert worden (Bezug UTM32, DHHN2016 = m NHN).

Der Untersuchungsumfang ist in der folgenden Tabelle 1 dargestellt.


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Tabelle 1: Untersuchungsumfang

- Kleinrammbohrung (Ø 100 - 50 mm)(nach DIN EN ISO 22475-1 [1])6 Stück
Gelände
- Leichte Rammsondierung (DPL)(nach DIN EN ISO 22476-2 [2])6 Stück
(26.05.2026)
- Einmessung in Lage und Höhe6 Stück
- Korngrößenanalyse(nach DIN EN ISO 17892-4 [3])3 Stück
Bodenmechanisches
- Wassergehaltsbestimmung(nach DIN EN ISO 17892-1 [4])3 Stück
Labor
- Zustandsgrenzen(nach DIN EN ISO 17892-12 [5])3 Stück
Chemisches- Parameterumfang EBV(nach Anlage 1, Tabelle 3 [6])1 Stück
Labor- Parameterumfang DepV(nach Anhang 3, Tabelle 2 [7])1 Stück

1.2 Hintergrundinformationen / Georisiken / Schutzzonen

Lage/Nutzung/Vorfluter: Das Untersuchungsgrundstück der Grundschule befindet sich an der Straße ´Am Hellweg 1´ im südlichen Bereich der Kernstadt von Salzkotten. Es umfasst das Flurstück 190 der Flur 08, Gemarkung Salzkotten. Das im Rahmen der vorliegenden Untersuchung betrachtete Gebäude A liegt bei Betrachtung des gesamten Schulkomplexes im nördlichen Grundstücksbereich. Die Erschließung des Grundstücks erfolgt von Westen über die Straße ´Am Hellweg´. Die Umgebung ist überwiegend durch Wohnbebauung geprägt. Östlich des Schulgeländes schließen die Auenbereiche der in nördliche Richtung entwässernden ´Heder´ sowie des ebenfalls nach Norden fließenden ´Flomengraben´ an, die als Vorfluter des Untersuchungsgebietes anzusehen sind [8] [9].

Morphologie: Das Baufeld lag am Untersuchungstag (26.05.2026) relativ eben vor. Es konnte lediglich ein geringes Gefälle in südöstliche Richtung festgestellt werden. Die Höhenkote schwankt zwischen +100,71 m NHN und +99,16 m NHN. Die mittlere Höhenkote liegt bei einem Niveau von +99,87 m NHN. Das Gebiet ist der Frosteinwirkungszone I [10] zugehörig.

Erdbebenzone/Gefährdungspotenziale: Gemäß Erdbebenzonenkarte [11] ist das Arbeits- gebiet in einem ´Gebiet außerhalb von Erdbebenzonen´ gelegen. Der in NRW zwischenzeitlich bauaufsichtlich eingeführte Eurocode 8 [12], einschließlich des nationalen Anhangs DIN EN 1998-1/NA:2023-11 [13], kann gegenüber der ´alten´ Einteilung in Erdbebenzonen der DIN 4149:2005-04 [14] in örtlich stark veränderten Erdbebenlasten resultieren. Maßgeblich bei einer Bemessung ist das aktuelle Normenwerk.

Das Online-Fachinformationssystem ´Gefährdungspotenziale des Untergrundes in NRW´ [15] gibt für das von der Maßnahme betroffene 500 x 500 m-Planquadrat ´verkarstungsfähiges Gestein´ als besonderes Gefährdungspotenzial an. Für die Bereiche ´Bergbau´, ´Methanausgasung´, ´Auslaugung´, ´Gasaustritte´ und ´Erdbeben´ werden keine


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Gefährdungspotenziale ausgewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei Vorgenanntem nicht um grundstücksbezogene Informationen handelt, sondern lediglich um flächenbezogene Auskünfte für das betreffende Planquadrat.

Schutzzonen: Das gegenständliche Untersuchungsgebiet liegt außerhalb von Naturschutz-, FFH-, und Natura2000-Gebieten sowie außerhalb von ausgewiesenen oder geplanten Heilquellen- und Trinkwasserschutzzonen [16].

Überschwemmungsgebiete: Das Arbeitsgebiet ist außerhalb festgesetzter/geplanter Überschwemmungsgebiete gelegen und wird auf Grundlage von rechnerischen Hochwassermodellen unabhängig der Seltenheit eines Hochwasserereignisses auch nicht von Hochwasser beeinflusst [17] [16] [18]. Das Baufeld selbst ist nach aktuellen Stand nicht von seltenen und extremen Starkregenereignissen betroffen. Allerdings wird darauf hingewiesen das die angrenzenden Flächen bereichsweise gemäß der Starkregenhinweisekarte [19] von seltenen Starkregen-Ereignissen und extremen Starkregen-Ereignissen von Überflutungen betroffen.

Radon: Das Areal liegt außerhalb von ausgewiesenen Radonvorsorgegebieten [20].

Ver- und Entsorgungsleitungen: Alle Ver- und Entsorgungsleitungen im Trassenbereich sind im weiteren Verlauf der Arbeiten zu schützen.

Vorbemerkung: Kenntnisse über das Vorhandensein nicht zur Wirkung gekommener Kampfmittel sowie von archäologischen Artefakten und/oder Bodendenkmälern liegen dem AN nicht vor und die diesbezügliche Ermittlung ist nicht Bestandteil der Beauftragung. Ebenfalls nicht Bestandteil der Beauftragung ist die Einholung von Auskünften aus dem Altlastenkataster und/oder die Durchführung einer orientierenden Altlastenuntersuchung/Gefährdungs- abschätzung.


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2.0 Untergrunderschließung

2.1 Untergrundschichtung / Geologie

Es wurden insgesamt sechs Kleinrammbohrungen sowie sechs Leichte Rammsondierungen im Baufeldbereich niedergebracht. Die Ansatzpunkte und Erkundungstiefen wurden AN-seits auf Basis der DIN 4020 [21] und dem gültigen Eurocode 7 [22] festgelegt. KRB 1 bis KRB 4 wurden im Bereich des geplanten Mensa-Anbaus und KRB 5 und KRB 6 im Bereich des geplanten Klassenraum-Anbaus durchgeführt. Die Geländearbeiten erfolgten am 26.05.2026. Die Bodenansprache erfolgte durch einen fachkundigen Geologen nach DIN EN ISO 14688-1 [23]. Die Bohrungen wurden gemäß DIN 4023 [24] zu Schichtprofilen entwickelt und höhenmäßig zueinander in Beziehung gestellt (Anlage 2.1). Die Materialansprache und -einteilung (Kies-Sand-Schluff-Ton) im Gelände erfolgt nach der im Bohrgut vorhandenen Korngröße. Bedingt durch den verwendeten Sondendurchmesser konnte Material in Stein- oder Blockkorngröße nicht direkt beprobt werden. Es muss mit dem untergeordneten Vorhandensein von Material in Stein- und Blockkorngröße gerechnet werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Beschreibung der Bodenverhältnisse im Untersuchungs- bereich auf den Bohrungen beruht. Abweichende Bodenverhältnisse zwischen den Bohransätzen können aufgrund der punktuellen Untergrundaufschlüsse nicht ausgeschlossen werden.

Die Ergebnisse der Untergrundaufschlüsse sind in der Tabelle 2 aufgeführt.

Tabelle 2: Ergebnisse der Untergrundaufschlüsse (in m u. GOK / m NHN) Anbau Mensa

KleinrammbohrungKRB 1KRB 2KRB 3KRB 4
Ansatz+100,12+99,78+99,74+99,16
-0,40
Füll-Schluff-0,50-0,80-
0,40-1,00
Füll-Kies----0,25
Lösslehm1,00-2,20-0,80-2,200,25-1,65
3,00-3,10
Fluvioglaziallehm-0,50-2,502,70-3,00
3,45-3,75
2,75-3,00
2,20-2,70
Fluvioglazialsandab 2,20ab 2,503,10-3,45
ab 3,00
3,75-5,25
1,65-2,75
Fluvioglazialkies---
ab 5,25
Grundwasser3,22 = +96,903,00 = +96,782,96 = +96,782,34 = +96,82
Bohr-/Ramm- Endteufe6,00/6,006,00/6,006,00/6,006,00/6,00

Legende: braun = organische/humose Anteile


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Tabelle 3: Ergebnisse der Untergrundaufschlüsse (in m u. GOK / m NHN) Anbau Klassenraum

KleinrammbohrungKRB 5KRB 6
Ansatz+100,71+99,71
Betonstein-0,08-
Füll-Schluff0,50-0,700,50-1,00
Füll-Sand--0,50
Füll-Kies0,08-0,501,00-1,30
Lösslehm0,70-2,30-
2,50-3,00
Fluvioglaziallehm1,30-2,50
4,55-4,70
3,00-4,00
Fluvioglazialsand-
4,70-5,55
2,30-2,50
Fluvioglazialkies4,00-4,55ab 2,50
ab 5,55
Grundwasser3,40 = +97,313,25 = +96,46
Bohr-/Ramm- Endteufe6,00/6,006,00/6,00

Legende: braun = organische/humose Anteile

Geologie: Das lokale Festgestein konnte bis zur maximalen Endteufe von 6,00 m u. GOK nicht nachgewiesen werden und besitzt keine direkte Projektrelevanz. Zuoberst wurden heterogene Auffüllungen aus Schluff, Sand und Kies festgestellt, wobei die Schluffe auch einen gewissen organischen bzw. humosen Anteil führen. Bei den erbohrten unterlagernden geogenen Schichteinheiten handelt es sich bereichsweise um äolische Löss-Ablagerungen sowie größtenteils um fluvioglazial abgelagerte Schmelzwassersande und Grundmoränen aus dem pleistozänen Quartär (Saale-Kaltzeit), welche sich im Hangenden vorwiegend aus einer Wechsellagerung aus Sand und Schluff und im Liegenden aus Sanden und Kiesen zusammensetzen.

Bodenbelastungen: Grundsätzlich wurde das geförderte Bohrgut auch einer umweltgeologischen Bodenansprache unterzogen und auf auffällige bzw. schadstoffbehaftete Inhaltsstoffe kontrolliert. Hinzuweisen sei darauf, dass sich diese Aussagen ausschließlich auf die bisherigen Bodenproben beziehen und Bohrungen punktuelle Aufschlüsse darstellen. Innerhalb der aufgefüllten Böden sowie innerhalb der geogenen/gewachsenen Böden konnten bei der Boden-/Materialansprache keine auffälligen Inhaltsstoffe oder geruchliche/ organoleptische Auffälligkeiten festgestellt werden. Es wurden lediglich Natursteinbeimengungen innerhalb der Kiesfraktionen sowie zum Teil organische Beimengungen wie Wurzel- und Pflanzenreste festgestellt.


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Die chemischen Untersuchungen des potenziellen Aushubmaterials können dem Kapitel 3.0 entnommen werden.

2.2 Grundwasser / Hydrogeologie

Es handelt sich bei den angetroffenen Feuchteverhältnissen um eine zeitliche Momentaufnahme. Langfristige Messdaten liegen dem AN nicht vor. Die Geländearbeiten erfolgten im Mai 2026. Obwohl das Frühjahr 2026 insgesamt im Vergleich zum vieljährigen Mittel niederschlagsärmer ausfiel, war der Mai selbst überdurchschnittlich niederschlagsreich [25] [26]. Die angetroffenen Feuchte- und Nässeverhältnisse sind daher unter Berücksichtigung der unmittelbar vor den Geländearbeiten erhöhten Niederschläge zu bewerten, stellen jedoch noch keine Hoch- bzw. Maximalstände dar. In länger andauernden niederschlagsintensiven Perioden ist mit einem weiteren Anstieg der Bodenfeuchten sowie mit geringeren Grundwasserflurabständen zu rechnen.

Geländebefunde: Am Untersuchungstag (26.05.2026) wurde Grundwasser zwischen 2,34 und 3,40 m u. GOK bzw. zwischen einem Niveau von +96,46 m NHN bis +97,31 m NHN festgestellt. Im Mittel bewegt sich das Grundwasser auf einem Höhenniveau von +96,84 m NHN. Aufgrund der oberflächennah anstehenden Schluffe ist von örtlich teilgespannten Grundwasserverhältnissen auszugehen. Die bindigen Deckschichten wirken bereichsweise als gering durchlässige Überdeckung des Grundwasserleiters und können zu Druckwassererscheinungen beim Anschnitt der darunter anstehenden rolligen Böden führen. Insbesondere die lokal eingeschalteten Kieslagen weisen eine hohe Wasserdurchlässigkeit auf und können bei Freilegung in der Baugrube als schüttende Kieslagen bzw. wasserführende Kieshorizonte in Erscheinung treten. Dies ist bei der Planung und Bemessung einer gegebenenfalls erforderlichen Wasserhaltung zu berücksichtigen.

Behördliche Messstellen: Gemäß dem Online-Portal ´Elwas-Web´ [9] befindet sich im direkten Nahbereich keine Grundwassermessstelle Dritter mit öffentlich zugänglichen Daten. In etwa 300 m südlicher Entfernung befindet sich ein Schachtbrunnen welcher von 1970 bis 1985 zur Wasserstandserfassung jeweils im Frühjahr und Herbst gelotet wurde. Bei einer Geländeoberkante von +99,77 m NHN wurde ein durchschnittlicher Wasserstand bei +98,55 m NHN (1,22 m u. GOK) gemessen. Der geringste Flurabstand wurde innerhalb dieses Zeitraums bei +99,38 m NHN und damit nur 0,39 m u. dortiger GOK festgestellt. Laut ´Elwas- Web´ sind die Messwerte zur Auskunft zum Grundwasserstand in der Umgebung geeignet.

Grundwasserkörper: Gemäß ´Elwas-Web´ [9] handelt es sich im Untersuchungsgebiet um den Grundwasserkörper ´Boker Heide / 2´. G. g. Grundwasserkörper repräsentiert einen ergiebigen Poren-Grundwasserleiter, welcher allgemein durch die lithologischen Einheiten Sand


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und z. T. Kies und Schluff charakterisiert wird. Die Grundwässer werden demnach durch die Porenräume geleitet. Die grundwasserstauenden Tonmergelsteine der Oberkreide bilden die Basis des Aquifers. Laut ´Elwas-Web´ bewegt sich der Grundwasserflurabstand zwischen 1,0 und 3,0 m u. GOK.

Grundwassergleichenkarten: Bei Betrachtung der zugänglichen Grundwassergleichen- karte für ´mittlere Grundwasserverhältnisse von 2006 bis 2015´ [27] ist das Arbeitsgebiet im Bereich der Isolinie +/- 97 m NHN gelegen. Dies entspricht Grundwasserflurabständen von ca. 2,0-3,0 m u. aktueller mittlerer GOK.

Staunässepotenzial: Die Füll-Sande und Füll-Kiese sowie teilweise auch die Fluvioglazialsande und -kiese weisen gemäß Bodenansprache kein nennenswertes bis ein geringes Staunässepotenzial auf. Auf den bindigen Auffüllungen, Lösslehmen und Fluvioglaziallehmen sowie auch auf den verlehmten Schichten der Fluvioglazialsande und -kiese ist das Staunässepotential hingegen als deutlich zu charakterisieren. Nach Offenlegung ist bei Niederschlagsereignissen mit Stauwasser sowie einer Konsistenzverringerung der bindigen/verlehmten Böden zu rechnen. Es ist in diesem Zusammenhang auf die Nässesensibilität und -anfälligkeit dieser Böden hinzuweisen, welche bei einer Wassergehaltszunahme (= Feuchteerhöhung) eine Baugrundgüteverschlechterung infolge einer Konsistenzabnahme (Aufweichungen) aufzeigen.

Bemessungswasserstand: Hinsichtlich der Festlegung des für die Faktoren ´Auftrieb´ und ´drückende Wasserverhältnisse´ ausschlaggebenden Bemessungswasserstandes sei darauf hingewiesen, dass die dafür gemäß DIN 18533 [28] bzw. Merkblatt BWK-M8 [29] notwendigen Daten, insbesondere was den Punkt ´langjährige Beobachtungsergebnisse aus der Umgebung´ anbelangt, eine eingeschränkte Datengrundlage besteht.

Für das vorliegende Bauvorhaben wird empfohlen, den Bemessungswasserstand für den auftriebs- und abdichtungsrelevanten Faktor Stauwasser in Höhe der aktuellen GOK anzusetzen.

Der Bemessungswasserstand für den Faktor Grundwasser – im Sinne des ´höchsten zu erwartenden Grundwasserstandes (zeHGW)´ – wird unter Berücksichtigung der teilgespannten Grundwasserverhältnisse sowie aufgrund unzureichender Datengrundlage auf Basis der ermittelten Grundwasserstände und eines Sicherheitsaufschlags bei ca. +98,84 m NHN angesetzt. Es wird ergänzend eine Rücksprache mit der zuständigen Behörde bzw. eine Anfrage bei dem LANDESAMT FÜR NATUR, UMWELT UND KLIMA NRW (LANUK, kostenpflichtig) empfohlen.


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Die Angabe eines ´höchsten Hochwasserstandes´ (HHW) bei potenziellen HQ -Ereignissen 100 sowie eines ´mittleren höchsten Grundwasserstandes´ (MHGW) für versickerungstechnische Fragestellungen ist in der Maßnahme nicht erforderlich.

Zusammenfassung der Bemessungswasserstände:
Bemessungswasserstand ´Stauwasser´:aktuelle GOK
Bemessungswasserstand ´Grundwasser´ (zeHGW):+98,84 m NHN
´mittlerer höchster Grundwasserstand´ (MHGW):nicht erforderlich
´höchster Hochwasserstand´ (HHW):nicht erforderlich

Die die Wasserdurchlässigkeit bestimmenden k-Werte (´Durchlässigkeitsbeiwerte´) können für f die relevanten Bodenschichten wie folgt abgeschätzt werden: Bodenart k -Wert in m/s f

Füll-Lehm: Schluff, schwach sandig, schwach-stark kiesig, z. T. schwach tonig, schwach humos/org. 10-6 - 10-8

Füll-Sand: Sand, schwach kiesig, schwach schluffig 10-5 - 10-6

Füll-Kies: Kies, (schwach) sandig, schwach schluffig 10-4 - 10-5

Lösslehm: Schluff, schwach sandig, schwach tonig 10-6 - 10-8

Fluvioglaziallehm: Schluff, schwach-stark sandig, schwach kiesig, z. T. schwach humos/org. 10-6 - 10-8

Fluvioglazialsand: Sand, (schwach) kiesig, (schwach) schluffig 10-4 - 10-8

Fluvioglazialkies: Kies, stark-schwach sandig, z. T. (stark) schluffig 10-3 - 10-7

Bewertung der Lockergesteinsdurchlässigkeit nach DIN 18130 [30] [31]: • stark durchlässig: > 10-4 m/s • durchlässig: 10-5 - 10-6 m/s • gering durchlässig: 10-7 - 10-8 m/s • sehr gering durchlässig: < 10-8 m/s


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3.0 Chemische Untersuchungen

3.1 Abfalltechnische Beurteilung der Aushubmassen

3.1.1 Methodik / Parameterumfang / Bewertungsgrundlagen

Es ist bei der Maßnahme mit anfallenden Überschuss-/Aushubböden zu rechnen. Daher erfolgt eine umweltrelevante Untersuchung des potenziell aufzunehmenden Aushubs. Ziel ist die Kenntnisnahme des konkreten Schadstoffpotenzials sowie die Beurteilung einer Wiedereinbau- eignung/-zulässigkeit und die Aufzeigung eines geeigneten Entsorgungsweges.

Methodik / Parameterumfang: Die Böden im Untersuchungsbereich wurden zu einer Mischprobe zusammengefasst und auf die Parameterumfänge gemäß Ersatzbaustoffverordnung (Matrix ´Bodenmaterial´ nach Anlage 1, Tabelle 3) [6] und Deponieverordnung (Auffüllungen nach Anhang 3, Tabelle 2) [7] untersucht.

Bei der untersuchten Mischprobe handelt es sich um eine aus Bohrungseinzelproben zusammen- gestellte Mischprobe. Die in der Mischprobe enthaltenen Einzelproben sind der Tabelle 4 sowie die Details zur Probenahme (Bodenart, Entnahmetiefe, etc.) der Anlage 2.1 (Schichten- darstellung) zu entnehmen. Zusammenfassende Probenahmeprotokolle (z. B. zur Vorlage bei der Deponie) liegen Kleegräfe-intern vor und können bei Bedarf nachgereicht werden.

Tabelle 4: Mischprobenbenennung / Einzelprobenauswahl / Analysenparameter

Feststoffanalysen (Boden)
Mischprobeenthaltene EinzelprobenParameterumfang
MP Auffüllung1/2 + 1/3 + 2/2 + 2/3 + 3/2 + 3/3 + 3/4 + 3/5 + 4/2 + 4/3 + 4/4 + 4/5 + 5/5 + 5/6 + 5/7 + 5/8 + 5/9 + 6/2 + 6/3 + 6/4 + 6/5EBV (Matrix: BM,
Anlage 1, Tabelle 3) und
DepV (Anhang 3,
Tabelle 2)

Legende: BM = Bodenmaterial

Die chemischen Analysen führte das die notwendigen Zulassungen besitzende Chemielabor HORN & CO. ANALYTICS GMBH, Otto-Hahn-Straße 2 in 57482 Wenden, durch. Die Labor- Analysenberichte sind als Kopie der Anlage 6.1 zu entnehmen.

Anmerkung Parameterumfang Ersatzbaustoffverordnung (EBV): Die Analyse der Mischprobe erfolgte auf die Parameter der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) für die Matrix ´Bodenmaterial´ gemäß Anlage 1, Tabelle 3 [6]. Die EBV behandelt u. a. die Anforderungen an die Herstellung und das Inverkehrbringen mineralischer Ersatzbaustoffe (MEBs) sowie deren Einbau in technische Bauwerke und die Anforderungen an die Probenahme und Untersuchung von nicht aufbereitetem Bodenmaterial, das ausgehoben oder abgeschoben werden soll.


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Anmerkung Parameterumfang Deponieverordnung (DepV): Für eine potenzielle Deponierung anfallender Aushubmassen wurde an der Mischprobe ergänzend der Parameterumfang gemäß Deponieverordnung (DepV) untersucht [7]. Es wird darauf hingewiesen, dass am 01.01.2024 ein explizites Ablagerungsverbot nach §7 Abs. 3 der Deponieverordnung [7] für Abfälle in Kraft getreten ist, die einer Verwertung zugeführt werden können. Ausgenommen hiervon sind diejenigen Abfälle, bei denen eine Ablagerung auf Deponien den Schutz von Mensch und Umwelt am besten oder in gleichwertiger Weise wie die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling gewährleistet.

Bewertungsgrundlagen: Die Boden-Bewertung erfolgt hinsichtlich einer Wiedereinbau- beurteilung/-zulässigkeit nach EBV [6] und für eine Entsorgung nach DepV [7].

Gegebenenfalls vorliegende bodenmechanische Anforderungen sind beim Wiedereinbau gesondert zu beachten. Die Anwendung der EBV ist auf die Herstellung von ´technischen Bauwerken´ beschränkt. Anwendungsfälle, die in den Zuständigkeitsbereich der Bundes- Bodenschutzverordnung fallen (z.B. Geländeaufhöhung, Wiedernutzbarmachung, Rekultivierung oder Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht auf technischen Bauwerken) werden nachfolgend nicht betrachtet.

3.1.2 Hinweise zu den Einsatzmöglichkeiten von MEBs

Die Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Ersatzbaustoffen (MEBs) in technischen Bauwerken sind der Anlage 2 der Ersatzbaustoffverordnung zu entnehmen. Für Bodenmaterial sind z. B. die Tabellen 5 (BM-0*/BM-F0*) bis 8 (BM-F3) relevant.

Der Einbau hat oberhalb der in Anlage 2 der EBV vorgesehenen Grundwasserdeckschicht bzw. der sog. „Grundwasserfreien Sickerstrecke“ zu erfolgen. Dabei beschreibt die „Grundwasserfreie Sickerstrecke“ den Abstand zwischen der Unterkante des unteren Einbauhorizontes des mineralischen Ersatzbaustoffs und dem höchsten zu erwartenden Grundwasserstand.

Die Bodenart im Bereich der „Grundwasserfreien Sickerstrecke“ muss dabei den Hauptgruppen der Bodenarten Sand, Lehm, Schluff oder Ton entsprechen, damit eine Funktion als Grundwasserdeckschicht vorliegt. Der Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen ist grundsätzlich unzulässig, wenn die Grundwasserdeckschicht aus Böden mit den Gruppen- symbolen GE, GW, GI, GU und GT besteht. Die Grundwasserdeckschicht kann natürlich vorliegen oder hergestellt werden. Die Herstellung einer künstlichen Deckschicht bedarf der behördlichen Zustimmung.


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In den Einbautabellen werden die Konfigurationen der „Grundwasserfreien Sickerstrecke“ unterschieden in „ungünstig“ (0,1 - 1 m + 0,5 m Sicherheitsabstand; s. Abb. 1) und „günstig - Sand“ bzw. „günstig - Lehm, Schluff, Ton“ (> 1 m + 0,5 m Sicherheitsabstand; s. Abb. 2).

Abbildung 1: Konfiguration der Grundwasserdeckschichten – ungünstig

Abbildung 2: Konfiguration der Grundwasserdeckschichten – günstig

Hinweis: In Wasser- sowie Heilquellenschutzgebieten der Zone I ist der Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen unzulässig. In Schutzgebieten der Zone II darf Bodenmaterial der Klasse BM-0 eingebaut werden. Innerhalb von Schutzbereichen der Zone III sind die Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Ersatzbaustoffen auf günstige Eigenschaften der Grundwasserdeckschichten (Sand oder Lehm, Schluff, Ton; grundwasserfreie Sickerstrecke

1 m + 0,5 m Sicherheitsabstand) beschränkt.

Hinweise zum Einbau von MEBs im Untersuchungsbereich: Das Arbeitsgebiet ist außerhalb festgesetzter oder geplanter Wasser- sowie Heilquellenschutzgebiete gelegen, sodass diesbezüglich keine Einschränkungen vorliegen [17] [16].

Sofern per Rechtsverordnung ´besonders empfindliche Gebiete´ gem. EBV § 19, Abs. 7 [6] für das Areal ausgewiesen wurden (z. B. Karstgebiet, Gebiete mit stark klüftigem, besonders wasserwegsamen Untergrund), sind diesbezügliche ordnungsrechtliche Auflagen zu beachten. Dies ist planerischerseits zu prüfen.

Aufgrund der nicht ausreichenden Daten wurde bereits im Kap. 2.2 die Rücksprache mit der zuständigen Behörde empfohlen, um den „höchsten zu erwartenden Grundwasserstand


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(zeHGW)“ ermitteln zu können. Zunächst wurde dieser bei +98,84 m NHN angesetzt, welches in etwa Flurabständen, ausgehend der Bohrungen von 0,32 bis 1,87 m entspricht.

Die im Untersuchungsgebiet angetroffenen Füll-Lehme, Füll-Sande, Geogen-Lehme und -Sande können gemäß der Bodenansprache im Gelände ebenfalls als Deckschicht-geeignet angesehen werden. Die Füll-Kiese sowie auch die Geogen-Kiese erfüllen hingegen nicht die Funktion einer Deckschicht.

Die zulässigen MEB-Einbaubereiche und die einsetzbaren Ersatzbaustoffe sind abhängig von der ansetzbaren Sickerstrecke („ungünstig“ / „günstig“), den örtlich anstehenden Böden (Deckschicht-geeignet ja/nein) und den zulässigen Einbauweisen nach Anlage 2 der EBV.

Sofern ein Einbau von MEBs bei der Baumaßnahme vorgesehen wird, kann bei Vorlage einer konkreten Höhenplanung und nach Rücksprache mit der Behörde hinsichtlich des zeHGW und potenzieller Auflagen hinsichtlich des Karstgebietes, eine umfangreichere Bewertung / Prüfung der Einbauzulässigkeit erfolgen.

Abschließend wird darauf hingewiesen, dass MEBs der Einstufung BM-0/BG-0 unabhängig von der Grundwasser-/Deckschicht-Situation eingebaut werden dürfen.

3.1.3 DepV-Zuordnungskriterien

In der Deponieverordnung wird zwischen den nachfolgend aufgelisteten Zuordnungskriterien unterschieden:

DK 0Oberirdische Deponie für Inert-Abfälle (z. B. unbelasteter Boden / Bauschutt)
DK 1-2Oberirdische Deponie für nicht gefährliche Abfälle
DK 3Oberirdische Deponie für nicht gefährliche und gefährliche Abfälle
DK 4Untertagedeponien für gefährliche Abfälle

Bei der Zuordnung von Abfällen und von Deponieersatzbaustoffen zu Deponien oder Deponie- abschnitten der Klasse 0, 1, 2 oder 3 sind die Zuordnungswerte der Tabelle 2 Anhang 3 einzuhalten. Im Einzelfall dürfen Abfälle und Deponieersatzbaustoffe mit Zustimmung der zuständigen Behörde auch bei Überschreitung einzelner Zuordnungswerte abgelagert oder eingesetzt werden, wenn der Deponiebetreiber nachweist, dass das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt wird.

Mit Einführung der Ersatzbaustoffverordnung wurde die Deponieverordnung u. a. um den § 6 (1a) ergänzt, wonach bestimmte mineralische Ersatzbaustoffe ohne weitere Analyse den Deponie- klassen 0 und 1 zugeordnet werden können (DK 0 z. B. BM-0, BM-0*, BM-F0* oder BM-F1 / DK 1 z. B. BM-F2 und BM-F3). Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Analyse nach Deponie-


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verordnung eine abweichende, ggf. günstigere, Einstufung ergeben kann (z. B. DK 0-Einstufung für BM-F3-Material).

3.1.4 Bewertung der Mischprobe

In der folgenden Tabelle 5 wird die Mischprobe entsprechend den Analysenergebnissen gemäß EBV [6] und DepV [7] eingestuft. Es werden die Parameter aufgeführt, für die eine Überschreitung von Material-/Zuordnungswerten vorliegt. Es werden die Materialwerte für die Bodenmatrix ´Lehm/Schluff´ berücksichtigt.

Tabelle 5: Ergebnisse der chemischen Untersuchungen nach EBV und DepV

auffällige / klassifizierungsrelevante Parameter EBV DepVEinstufung
Mischprobe
keinekeineBM-0 / DK 0
MP Auffüllung

Das Aushubmaterial im Untersuchungsbereich ist gemäß BM-0 einzustufen. Vorbehaltlich bodenmechanischer Anforderungen ist das Material uneingeschränkt wiedereinbaugeeignet. Gemäß EBV sind bei BM-0-Material nachteilige Veränderungen der Grundwasserbeschaffenheit oder schädliche Bodenveränderungen nicht zu besorgen. Auch ein Einbau nach den Maßgaben der novellierten BBodSchV ist ggf. möglich. Bei einer nachrangig zu betrachtenden Entsorgung kann das Bodenmaterial gemäß DepV in die Deponieklasse DK 0 eingestuft werden, wobei das seit dem 01.01.2024 geltende Ablagerungsverbot zu beachten ist (s. o.).

3.1.5 Fazit / Empfehlungen Aushubmaterial

Das Material der Mischprobe ist auf Grundlage der Analysenergebnisse gemäß BM-0 und DK 0 einzustufen. Für die Ausschreibung sind die o. g. Klassifizierungen maßgeblich. Die hier durchgeführten Sondierungen und entnommenen sowie untersuchten Proben stellen punktuelle Untergrundaufschlüsse dar, daher können spätere chemische Analysen (an anderen Untersuchungspunkten) von den o. g. Zuordnungen abweichende Einstufungen ergeben. In einem LV sollten daher sicherheitshalber Eventualpositionen für „andersartig“ bzw. „höher“ belastete Aushubböden vorgesehen werden.

Aktuelle chemische Analysen: Die durchgeführten Analysen gemäß Ersatzbaustoff- verordnung [6] besitzen nach § 14, Abs. 1 der EBV unbegrenzte Gültigkeit, „sofern sich die Beschaffenheit des Bodens zum Zeitpunkt des Aushubs oder des Abschiebens, insbesondere aufgrund der zwischenzeitlichen Nutzung, nicht verändert hat“. Anderenfalls ist zur Abfuhr vorgesehenes Bodenmaterial gemäß EBV (Anl. 1, Tab. 3) erneut zu untersuchen.


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Für Analysen gemäß Deponieverordnung [7] gilt für gewöhnlich eine Gültigkeit von etwa 3-6 Monaten. Vorgenannte Zeitspanne wird von Annahmestellen i. d. R. als Stichtag für die Beurteilung einer aktuellen Analytik herangezogen.

Sofern ergänzende Untersuchungen notwendig werden, ist zur Abfuhr vom Standort vorgesehenes Bodenmaterial nach Aushub dann zunächst in Mietenform zwischenzulagern und entsprechend zu beproben und zu analysieren. Hierdurch entsteht ein bautechnischer und zeitlicher Aufwand in der Maßnahme. Das Risiko der Gewährleistung des Baufortschritts liegt in diesem Fall gänzlich beim ausführenden Bauunternehmen.

Alternativ empfiehlt sich durch den Tiefbauunternehmer im Beisein des IB KLEEGRÄFE bereits einige Wochen vor tatsächlichem Maßnahmenstart Baggerschürfe durchzuführen und diese entsprechend des geplanten Wiederverwendungs- bzw. Entsorgungsweges chemisch zu untersuchen. Je nach Baustart und Bauausführung bietet es sich dann an, entsprechende Analysen gemäß EBV [6], novellierter BBodSchV [32] und/oder DepV [7] durchführen zu lassen. Sofern eine Verfüllmaßnahme zur Verfügung steht, die vor dem 16.07.2021 genehmigt wurde, kann ggf. eine Analyse gemäß LAGA [33] erforderlich werden. Auf Grundlage dieser Boden aktuellen Untersuchungen kann dann ein angepasster Verbringungsweg direkt zum Maßnahmenstart aufgezeigt werden.

Darüber hinaus eröffnet die EBV die Möglichkeit, Bodenmaterial ohne Analyse in ein BImSchG- genehmigtes Zwischenlager zu verbringen. Das Material geht dann in den Besitz des Zwischenlagerbetreibers über. Bei weiterer Betrachtung dieser Möglichkeit sollten jedoch zuvor enge Abstimmungen bezüglich des Vorgehens mit dem Tiefbauer/Zwischenlagerbetreiber erfolgen.


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4.0 Baugrundbewertung

4.1 Bodenmechanische Laborversuche

Korngrößenanalysen: Im bodenmechanischen Labor wurden drei Korngrößenanalysen nach DIN EN ISO 17892-4 [3] zur Charakterisierung des gründungsrelevanten Bodens durchgeführt. In der Anlage 3.1 sind die ermittelten Kornverteilungen als Kornsummenkurven grafisch dargestellt. Die Ergebnisse der Analysen sind zusammenfassend in der nachfolgenden Tabelle 6 aufgeführt.

Tabelle 6: Ergebnisse der Korngrößenanalysen/Wassergehaltsbestimmungen

Boden- gruppe3)

ST/TL

ST/TL

ST/TL

Probe /ProfilbereichTonSchluffSandKiesk-Wert fWasser-
(Genese)m u. GOK(%)(%)(%)(%)(m/s)1)2)gehalt (%)
1,00-2,206,159,933,70,3~ 2,9 x 10-710,75
1/3 (U)
0,95-1,654,569,825,20,5~ 4,7 x 10-714,17
4/3 (U)
0,70-1,507,669,322,80,3~ 2,0 x 10-79,77
5/5 (U)

Legende: fett = prägend; U = Lösslehm

  1. kf-Wertbestimmung: bei bindigen und verlehmten Böden nach MALLET & PACQUANT [34]

  2. DIN 18130-Einstufung [30]: stark durchlässig / durchlässig / gering durchlässig / sehr gering durchlässig

  3. durch Zustandsgrenzenbestimmung ermittelt

Hinweis: Der Stein- ( ≥ 63 mm) und der Blockanteil ( ≥ 200 mm) kann wegen des maximalen Bohr- (50 mm) in den Korngrößenanalysen nicht berücksichtigt werden.

Laut Korngrößenanalyse handelt es sich jeweils um einen sandigen bis stark sandigen, schwach tonigen Schluff. Die Kornzusammensetzung entspricht einem typischen Löss-Boden.

Durchlässigkeiten: Der Durchlässigkeitsbeiwert kann bei bindigen und auch verlehmten Böden orientierend nach dem empirischen Modell nach MALLET & PACQUANT [34] abgeschätzt und nach DIN 18130 [31] ausgewertet werden. Für die Löss-Proben ergibt sich eine Durchlässigkeit in der Größenordnung von k ~ 2,0 x 10-7 m/s bis ~ 4,7 x 10-7 m/s , welche als f ´gering durchlässig´ beurteilt werden. Diese Böden weisen, wie einleitend beschrieben, ein deutliches Staunässepotential auf.

Wassergehalt: Die ergänzend auf ihren Wassergehalt gemäß DIN EN ISO 17892-1 [4] hin untersuchte Proben weisen unter Berücksichtigung ihrer anzunehmenden Porosität sowie der vor Ort festgestellten Konsistenz eine geringe Durchfeuchtung auf. Es wird trotzdem darauf hingewiesen, dass bindige Böden bei Wassersättigung zum Fließen neigen und daher von einer ausgeprägten Witterungs- und Bewegungsempfindlichkeit des gesamten Untergrundinventars auszugehen ist (´alte´ Bodenklasse 2).


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Verdichtungsempfindlichkeit: Die Verdichtungsempfindlichkeit von Böden kann anhand der Beschreibung der Körnungslinie durch die Ungleichförmigkeitszahl C sowie die Krümmungs- u zahl C nach der DIN EN ISO 14688-2 [35] abgeleitet werden. Auch nach der bautechnisch c relevanten DIN 18196 [36] kann der Boden als eng- oder weitgestuft klassifiziert werden, welches die Verdichtungsfähigkeit ableiten lässt. Mithilfe eines Merkblattes des GEOLOGISCHEN DIENSTES NRW [37] können die Ergebnisse ausgewertet werden.

Die untergrundprägenden bindigen und verlehmten Böden (≥ 15 m.-% Korngröße < 0,063 mm) dürfen trotz hoher Ungleichförmigkeitszahlen keinesfalls direkt verdichtet werden, da dies die Bodenstruktur zerstört und keine effiziente Verdichtung erzielt.

Frostempfindlichkeit: Nach der Frostempfindlichkeitsklassifikation der ZTV E-StB [38] sind die Lösslehme aufgrund der prägenden bzw. erhöhten bindigen Anteile in die Frostempfindlichkeitsklasse F 3 einzustufen (´sehr frostempfindlich´).

Zustandsgrenzen-Ermittlung: Die Bestimmung der Zustandsgrenzen (Fließ- und Ausrollgrenzen) nach der DIN EN ISO 17892-12 [5] wurde ergänzend an den drei Proben 1/3, 4/3 und 5/5 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 7 zusammengefasst und in der Anlage 5.1 dargestellt.

Tabelle 7: Ergebnisse der Zustandsgrenzen-Ermittlung (Fließ-/Ausrollgrenzen)

Probe / (Genese)Fließgrenze w LAusrollgrenze w PPlastizitätszahl I PWassergehalt wKonsistenzzah I Clundrainierte Scherfestigkeit cu1)
1/3 (U)29,7 %20,9 %8,8 %10,8 %2,14> 300 kN/m²
4/3 (U)28,6 %19,8 %8,8 %14,2 %1,63> 300 kN/m²
5/5 (U)30,6 %22,0 %8,6 %9,8 %2,42> 300 kN/m²

Legende: U = Lösslehm; 1) nach Dr. Bernd Schuppener abgeleitet [39]

Bei Einsatz der gewonnenen Daten in das Plastizitätsdiagramm nach CASAGRANDE [40] liegen die Proben jeweils im Bereich der nach DIN 18196 [36] bezeichneten Bodengruppen Sand-Ton- Gemische (ST) und leicht plastische Tone (TL). Bei Betrachtung der Plastizitätszahlen sowie Einsetzung in den sog. Konsistenzbalken nach ATTERBERG [41] ergeben sich für die untersuchten Proben jeweils sehr schmale Bildsamkeitsbereiche, sodass bei Wassergehaltsänderungen (Zunahmen) schnell die Gefahr einer Konsistenzverringerung existiert. Ausgehend von der Konsistenzzahlen liegen die Böden im aufgeschlossenen Zustand in halbfester bis fester Konsistenz vor. Nach Auskofferung (Wegnahme der Überlagerungsspannung) und/oder ungünstigen Witterungsbedingungen ist eine


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Konsistenzabnahme bis hin zum breiigen Zustand möglich. Die Konsistenz ist eine wassergehaltsabhängige Baugrundgröße.

4.2 Baugrundbeurteilende Geländeversuche (DPL)

Zur Untersuchung der Tragfähigkeit erfolgten gemäß DIN EN ISO 22476-2 [2] und TP BF-StB Teil B15.1 [42] sog. Leichte Rammsondierungen (DPL = ´Dynamic Probing Light 5´, 5 cm² Spitzenquerschnitt). Die Rammsondierungen wurden in unmittelbarer Nähe zu den zuvor durchgeführten Rammkernsondierungen angesetzt. Die Ergebnisdarstellung erfolgt in der Gegenüberstellung Schlagzahl pro 10 cm Eindringteufe n gegen die Tiefe. 10

Die Rammdiagramme der DPL sind in der Anlage 2.1 grafisch dargestellt und den jeweiligen Rammkernsondierungen gegenübergestellt. Ausgewertet werden ausschließlich die Boden- schichten unterhalb von Versiegelungen.

Bereich Mensa – KRB 1 bis KRB 4: Grundlegend ist festzustellen, dass überwiegend moderate bis hohe Schlagzahlen vorliegen. Ausnahme bilden im Bereich der DPL 1 bis 3 die obersten Bodenhorizonte, vereinzelte Auflockerungs-/Aufweichungszonen und im Bereich der DPL 4 die geogenen Lehme unterhalb der kiesigen Deckschicht. Bei der Korrelation der Rammdiagramme mit den Bohrprofilen kann somit abgeleitet werden, dass die oberflächlichen Füll-Lehme in weicher Konsistenz anstehen und der Großteil der unterlagernden Auffüllungen und geogenen Böden in steifen Konsistenzen und mitteldichten bis dichten Lagerungen vorliegen.

Bereich Klassenraum – KRB 5 und KRB 6: Auch hier ist festzustellen, dass durchweg hohe Schlagzahlen ermittelt wurden. Lediglich im Bereich der DPL 6 wurden zuoberst sowie im Übergang von Füll-Lehm zu Füll-Kies eine Auflockerungszone erkannt. Die Böden stehen sonst in steifen bis halbfesten Konsistenzen und mitteldichten bis sehr dichten Lagerungsverhältnissen an.

Fazit: Während die oberflächlichen weichen Böden sowie auch die teilweise aufgelockerten und aufgeweichten Zwischenlagen nur gering bis mäßig tragfähig sind, weisen die steifen und mind. mitteldichten Böden eine ausreichende Tragfähigkeit für Gründungszwecke auf. Bei einem Lastabtrag über die oberflächlichen Böden werden ergänzende bautechnische Maßnahmen erforderlich (z. B. Bodenaustausch). Die Baugrundgüte der bindigen Bodenschichten ist stark abhängig von der Durch- feuchtung (ausgeprägte Witterungs- und Bewegungsempfindlichkeit).


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4.3 Baugrundmodell

Aus den Aufschlussdaten gemäß Kapitel 2 bzw. der Anlage 2.1 lassen sich für die beiden geplanten Bauwerke (Mensa-Anbau und Klassenraum-Anbau) jeweils repräsentative Baugrundmodelle ableiten. Diese stellen idealisierte Baugrundverhältnisse dar und dienen als Grundlage für die geotechnischen Bemessungen. Aufgrund der erkennbaren lateralen Heterogenität der oberflächennahen Auffüllungen sowie der örtlich wechselnden Ausbildung der natürlichen Baugrundschichten erfolgt die Darstellung in Form gemittelter, idealisierter Schichtenmodelle. Grundlage hierfür bilden die Schichtenfolgen der insgesamt sechs Kleinrammbohrungen, die lithologischen Bodenansprachen sowie die Ergebnisse der ergänzend ausgeführten Rammsondierungen und bodenmechanischen Laborversuche. Da sich die Baugrundverhältnisse im Bereich des westlich geplanten Mensa-Anbaus und des östlichen Klassenraum-Anbaus geringfügig unterscheiden, werden nachfolgend zwei getrennte Baugrundmodelle hergeleitet. Das Baugrundmodell für den Mensa-Anbau basiert auf den im westlichen Baufeld niedergebrachten Aufschlüssen (KRB 1-4), während das Baugrundmodell für den Klassenraum-Anbau aus den östlich gelegenen Aufschlüssen (KRB 5-6) abgeleitet wurde. Die angegebenen Schichtgrenzen stellen gemittelte Modellgrenzen dar und können lokal entsprechend den Einzelaufschlüssen variieren.

Tabelle 8: Baugrundmodell Anbau Mensa (Bohrungen KRB 1 bis KRB 4)

Tiefe in m u. GOK/mNHNSchichtLagerung/Konsistenz
0,00-0,50 / 99,70-99,20Füll-Lehm (+ org. Beimengungen)weich
0,50-1,50 / 99,20-98,30Lösslehmweich-steif
1,50-2,15 / 98,30-97,55Lösslehmsteif
2,15-2,40 / 97,55-97,30Fluvioglazialsand (tlw. kiesig/schluffig)aufgelockert bis mitteldicht
2,40-2,70 / 97,30-97,00Fluvioglaziallehmsteif
2,70-5,50 / 97,00-94,20Fluvioglazialsandmitteldicht-dicht
5,50-6,00 / 94,20-93,70Fluvioglazialsanddicht-sehr dicht

Legende: orange = nicht gründungsgeeignet, grün = gründungsgeeignet

Tabelle 9: Baugrundmodell Anbau Klassenraum (Bohrungen KRB 5 und KRB 6)

Tiefe in m u. GOK/mNHNSchichtLagerung/Konsistenz
0,00-0,50 / 100,21-99,71Füll-Kies/-Sandlocker-mitteldicht
0,50-0,85 / 99,71-99,36Füll-Lehmweich-steif
0,85-2,40 / 99,36-97,81Lösslehmsteif-halbfest
2,40-2,50 / 97,81-97,71Fluvioglazialkiesdicht
2,50-4,70 / 97,71-95,51Fluvioglazialkies/-sand (tlw. verlehmt)mitteldicht
4,70-6,00 / 95,51-94,21Fluvioglazialkiesdicht-sehr dicht

Legende: orange = nicht unmittelbar gründungsgeeignet, grün = gründungsgeeignet


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4.4 Bodenmechanische Kennwerte / Baugrundbeurteilung

In der folgenden Tabelle 10 werden, abgeleitet aus den bodenmechanischen Laborversuchen und basierend auf örtlichen Erfahrungs- und Literaturwerten, Schwankungsbreiten der bodenmechanischen Kennwerte für die gründungsrelevanten Bodenschichten aufgeführt. Sie stellen ´vorsichtige Schätzwerte der Mittelwerte´ (charakteristische Werte) dar.

Tabelle 10: Bodenmechanische Kennwerte der gründungsrelevanten Bodeneinheiten

BODENARTγγ´φ / φ k s,kc kE s,k
(kN/m3)(kN/m3)()(kN/m²)(kN/m²)
neue Schotterung: Kies, sandig; ± dicht21,0 - 22,0 RW 21,513,0 - 14,0 RW 13,535,0 - 37,5 RW 35,0060.000 - 100.000 RW 80.000
Einbaumaterial der V1- Verdichtbarkeitsklasse; ± dicht20,0 - 21,0 RW 21,012,0 - 13,0 RW 12,532,5 - 35,0 RW 32,5040.000 - 60.000 RW 50.000
Lösslehm: Schluff, (stark) sandig, schwach tonig; weich-steif19,0 - 20,0 RW 19,59,0 - 10,0 RW 9,525,0 - 27,5 RW 25,003.000 - 8.000 RW 4.500
Lösslehm: Schluff, (stark) sandig, schwach tonig; steif19,5 - 20,5 RW 20,09,5 - 10,5 RW 10,025,0 - 27,5 RW 27,52 - 5 RW 38.000- 12.000 RW 10.000
Lösslehm: Schluff, (stark) sandig, schwach tonig; steif-halbfest20,0 - 21,0 RW 20,510,0 - 11,0 RW 10,525,0 - 27,5 RW 27,53 - 7 RW 510.000- 18.000 RW 15.000
Fluvioglaziallehm: Schluff, schwach-stark sandig, schwach kiesig; steif-halbfest20,5 - 21,5 RW 20,010,5 - 11,5 RW 10,025,0 - 27,5 RW 27,52 - 5 RW 39.000 - 18.000 RW 15.000
Fluvioglazialsand: Sand, (schwach) kiesig, (schwach) schluffig; aufgelockert18,0 - 19,0 RW 18,510,0 - 11,0 RW 10,527,5 - 30,0 RW 30,0010.000 - 18.000 RW 15.000
Fluvioglazialsand: Sand, (schwach) kiesig, (schwach) schluffig; mitteldicht-dicht19,0 - 20,0 RW 19,511,0 - 12,0 RW 11,530,0 - 32,5 RW 32,5018.000 - 30.000 RW 25.000
Fluvioglazialkies: Kies, stark-schwach sandig, z. T. (stark) schluffig; mitteldicht bis sehr dicht20,0 - 22,0 RW 21,012,0 - 14,0 RW 13,032,5 - 35,0 RW 35,0030.000 - 60.000 RW 40.000

Legende: γ = Wichte des erdfeuchten Bodens; γ´ = Wichte d. Bodens unter Auftrieb; φk = Reibungswinkel; φs,k = Ersatzreibungswinkel; ck = Kohäsion; Es,k = Steifeziffer; RW = Rechenwert


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4.5 Homogenbereiche

In der folgenden Tabelle 11 erfolgt die Zuweisung der Homogenbereiche des relevanten Gewerks Erdarbeiten für gleichartige Baugrundeigenschaften. Im Rahmen dessen erfolgt die Angabe der alten Bodenklassen für Erdarbeiten, die Zuteilung der Bodengruppen für bautechnische Zwecke sowie die Angabe der Frostempfindlichkeitsklassen.

Tabelle 11: Bodenklassen, Bodengruppen, Frostklassen, Homogenbereiche

Homogenbereiche
BodenklasseBodengruppeFrostklasse
SchichtgliederGewerk
(DIN 18300 [43]) alt(DIN 18196 [36])(ZTV E-StB [44])
Erdarbeiten [45]
Füll-Schluff1)4, u. U. 2A(UL/OU)F 3
Füll-Sand1)3, u. U. 2A(SU)F 2 - F 32)
Füll-Kies3)3, u. U. 5A(GW/GU/GU*)F 1 - F 32)
Lösslehm1)4, u. U. 2TL/ST/ULF 3
ERD 1
Fluvioglaziallehm1)4, u. U. 2UL/UM/TL/SU*F 3
Fluvioglazialsand1)3 - 4, u. U. 2SU/SW/SU*/SEF 1 - F 32)
Fluvioglazialkies3)3, u. U. 5GW/GU/GU*F 1 - F 32)
Steine/Blöcke3)4)6 - 7X/YF 1

Legende: 1) bei Wassersättigung bewegungsempfindlich 2) abhängig vom Feinkornanteil, 3) Steingehalte > 30 Gew.-% mit mehr als 0,01 – 0,1 m3 Rauminhalt = Bk 6 4) Steine über 0,1 m3 Rauminhalt = Bk 7

Homogenbereich ERD 1: Der Homogenbereich für das Gewerk Erdarbeiten wird nach der DIN 18300 [45] festgelegt. Es ist davon auszugehen, dass die Lösung der relevanten Böden überwiegend mittels Löffelbagger-Einsatzes mit Schneidbestückung/Zahnbestückung möglich sein wird. Die obigen Aussagen gelten nicht für ggf. im Untergrund befindliches Material in Stein- bzw. Blockkorngröße, welches aufgrund der Genese des Untergrundmaterials grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden kann. Ebenso gilt diese Aussage nicht für (bislang unbekannte) anthropogene Strukturen wie z. B. Fundamente, Bodenplatten, alte Tanks, Schächte oder sonstige Unterflurbauteile. Diese sollten grundsätzlich vollständig aus dem Baufeld entfernt werden. Hierfür wäre u. U. ein erhöhter Lösungsaufwand erforderlich. Eine Aufnahme der Bodenklassen 6 und 7 in die Ausschreibung empfiehlt sich als Eventualposition für die Bergung von Grobmaterial. Die Bodenklasse 6 z. B. beinhaltet (neben leicht lösbarem Fels) auch vergleichbar schwer zu lösende Bodenarten und Aushubmassen mit Steinanteilen (Korndurchmesser > 63 mm) von mehr als 30 %. Bodenklasse 7 z. B. beinhaltet (neben Fels) auch Blöcke mit einem Kugeldurchmesser > 0,6 m (> 0,1 m³ Rauminhalt).


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Tabelle 12: Erläuterungen zur Tabelle 11

NormSymbol/BezeichnungErläuterung
nach alter DIN 18300 [43]Bodenklasse 2: fließende Bodenarten Bodenklasse 3: leicht lösbare Bodenarten Bodenklasse 4: mittelschwer lösbare Bodenarten Bodenklasse 5: schwer lösbare Bodenarten Bodenklasse 6: leicht lösbarer Fels oder vergl. Bodenarten Bodenklasse 7: schwer lösbarer Fels
nach DIN 18196 [36]A Auffüllung OU Schluffe mit organischen Anteilen UL/TL leicht plastische Schluffe / Tone UM mittel plastische Schluffe SU*/SU Sand-Schluff-Gemische ST Sand-Ton-Gemische SE enggestufte Sande SW/GW weitgestufte Sand-Kies- bzw. Kies-Sand-Gemische GU/GU* Kies-Schluff-Gemische X/Y Steine / Blöcke
nach ZTV E-StB [44]F 1 nicht frostempfindlich F 2 gering bis mittel frostempfindlich F 3 sehr frostempfindlich
HomogenbereicheERD 1: Eigenschaften siehe Tabelle 11

Geotechnische Kategorie: Die im vorliegenden Projekt vorgesehene Maßnahme (Anbau an Bestand) wird gemäß DIN EN 1997-1 der Geotechnischen Kategorie 2 (GK 2) zugeordnet. Die Einstufung erfolgt vor dem Hintergrund, dass es sich um ein Ingenieurbauvorhaben im Bestand handelt und ein heterogener Schichtaufbau vorliegt. Vor diesem Hintergrund ist eine Einstufung in die Geotechnische Kategorie 1 (GK 1) nicht ausreichend, da die hierfür typischen Voraussetzungen (geringe Lasten, einfache Baugrundverhältnisse, geringe Risiken) nicht durchgängig gegeben sind.

4.6 Homogenbereich ERD 1 gem. VOB Teil C

Die Festlegung von Homogenbereichen erfolgt im Hinblick auf die anzusetzende Geotechnische Kategorie GK 2. Grundlage ist der Einsatz eines ausreichend starken Baggers zur Bodenlösung. Sollten hiervon abweichende Erdbaugeräte zum Einsatz kommen, so wird um Mitteilung zwecks Anpassung der Homogenbereichsfestlegung gebeten.


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Tabelle 13: Kennwerte für Homogenbereich ERD 1 (Abgrenzung: Tab. 11)

Kennwert / EigenschaftHomogenbereiche (Wertebereiche)
Gewerk ´Erdarbeiten´
ERD 1
Kornverteilung mit Körnungsbändernsiehe Anlage 3.1, zzgl. Stein-/Blockanteil
Definition von Steinen + BlöckenAuffüllungen: Natursteinbruch Geogen: Flusssteine, Geschiebe, Findlinge
Anteil Steine und Blöcke≤ 20 % (Schätzung)
Anteil große Blöcke≤ 2 % (Schätzung)
mineral. Zusammensetzung der Steine und BlöckeAuffüllungen: Kalzit, Tonminerale, Quarz, Oxide, Silikate, Feldspat, Glimmer, Augit, Magnetit (Schätzung) Geogen: Quarz, Feldspat, Glimmer, Kalkspat, Tonminerale, Oxide (Schätzung)
Dichteρ = 2,65 – 2,85 g/cm3 (Korndichte) s
Kohäsion0 bis 20 kN/m2 bzw. n. b.
undrainierte Scherfestigkeit0 bis > 300 kN/m² bzw. n. b.
Sensitivitätn. b.
Wassergehalt~ 3 % bis 40 % bzw. n. b.
Konsistenzweich bis steif-halbfest bzw. n. b.
Konsistenzzahl~ 0,4 bis 2,5 bzw. n. b.
Plastizitätgering bis mittel bzw. n. b.
Plastizitätszahl~ 0,05 bis 0,35 bzw. n. b.
Durchlässigkeitca. k = 1 x 10-3 bis 1 x 10-9 m/s bzw. n. b. f
Lagerungsdichte~ 0,15 bis > 0,65 bzw. n. b.
Kalkgehaltn. b.
Sulfatgehaltn. b.
Organischer Anteil≤ 5 % (Schätzung) bzw. n. b.
Abrasivitätn. b.
BodengruppenA, X, Y, UL, TL, UM, SU, SU*, ST, SE, SW, GU, GU*, GW, OU
Ortsübliche BezeichnungAuffüllungen, Lösslehm, Fluvioglazialablagerungen

Legende: n. b.: nicht bestimmbar bzw. nicht bestimmt


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5.0 Hinweisgebungen zur Baudurchführung

Aufgabe war die Durchführung einer ingenieurgeologischen Baugrunderkundung und Baugrund- beurteilung für den Umbau der Liboriusgrundschule Gebäude A, um eine Mensa und einen weiteren Klassenraum sowie gründungstechnische Hinweisgebungen.

5.1 Vorgesehene Planung

An der Straße ´Am Hellweg´ in Salzkotten ist vorgesehen, das bestehende Schulgebäude im westlichen Bereich um einen Mensa-Komplex sowie im östlichen Bereich um einen weiteren Klassenraum zu erweitern.

Detaillierte Ausführungsunterlagen einschließlich einer Höhenplanung liegen zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung noch nicht vor. Die nachfolgenden Angaben beruhen daher teilweise auf Annahmen, welche im Zuge der weiteren Planung anhand der endgültigen Planunterlagen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen sind.

Den vorliegenden Unterlagen [U1] bis [U3] können die geplanten Gebäudeabmessungen sowie die Gründung des Bestandsgebäudes entnommen werden. Der westliche Mensa-Anbau weist demnach eine maximale Grundrissausdehnung von ca. 31 m × 28 m auf. Der östliche Klassenraum-Anbau soll mit einer maximalen Grundrissgröße von ca. 15 m × 14 m errichtet werden. Die Bestandsfundamente gründen gemäß den vorliegenden Unterlagen in einer Tiefe von etwa 1,50 m unter Oberkante Fertigfußboden Erdgeschoss (OKFF EG).

Für beide Anbauten wird angenommen, dass die OKFF EG höhengleich an den Bestand anschließt. Da derzeit keine Gelände-/Gebäude-Bezugshöhen vorliegen, wird ferner davon ausgegangen, dass die zukünftige GOK ebenfalls auf Höhe der OKFF EG liegt. Für die weiteren geotechnischen Betrachtungen wird daher sowohl für die OKFF EG des Bestands und der Neubauten als auch für die zukünftige GOK eine Höhe von +100,18 m NHN auf Basis der Unterlagen [U4] und [U5] angesetzt (OKFF EG 30 cm oberhalb Kanalsohle +99,88 m NHN).

Unter Berücksichtigung einer angenommenen Fußboden- und Bodenplattenkonstruktion von insgesamt 45 cm ergibt sich eine Unterkante Bodenplatte (UK BP) auf einem Niveau von +99,73 m NHN. Ausgehend von der angenommenen Gründungstiefe des Bestandsgebäudes von 1,50 m unter OKFF EG liegt dessen Fundamentunterkante bei etwa +98,68 m NHN. Für die Anbauten und eine zwingend zu erzielende höhengleiche Gründung wird ebenfalls eine Mindestfundamenttiefe von 1,50 m u. OKFF EG angesetzt.

Das Bauvorhaben befindet sich innerhalb der Frosteinwirkungszone I, sodass eine frostsichere Gründung ab mindestens 0,80 m unter zukünftiger Geländeoberkante erforderlich ist. Bei der angenommenen Geländehöhe von +100,18 m NHN ist eine frostsichere Einbindung somit ab etwa +99,38 m NHN gewährleistet.


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Sämtliche vorgenannten Höhenangaben beruhen auf den derzeit verfügbaren Planungsunterlagen sowie den getroffenen Annahmen. Vor Ausführungsbeginn sind die tatsächlichen Bestands- und Planungshöhen zu überprüfen. Bei wesentlichen Abweichungen sind die im vorliegenden Gutachten getroffenen Annahmen sowie die daraus abgeleiteten geotechnischen Bewertungen und Gründungsempfehlungen entsprechend anzupassen.

Die für die geotechnische Bewertung maßgebenden Höhenverhältnisse sowie die zu erwartenden Baugrund- und Grundwasserverhältnisse werden nachfolgend zusammenfassend dargestellt.

Tabelle 14: relevante Höhenannahmen

- OKFF-EG Bestand (Annahme): +/- 0,00 m +100,18 m NHN - OKFF EG Anbau (Annahme): +/- 0,00 m +100,18 m NHN - zukünftige GOK: +/- 0,00 m +100,18 m NHN - mittlere GOK Mensa (KRB 01-04): - 0,48 m +99,70 m NHN - mittlere GOK Klassenraum (KRB 05-06): + 0,03 m +100,21 m NHN - UK EG-Bodenplatte Bestand/Neubau (Annahme): - 0,45 m +99,73 m NHN - UK frostsichere Einbindung ab: - 0,80 m +99,38 m NHN - UK Fundamente Bestand/Neubau: - 1,50 m +98,68 m NHN
- Grundwasser (26.05.2026), i. M..:- 3,34 m+96,84 m NHN
- Bemessungswasserstand Stauwasser:aktuelle GOK
- Bemessungswasserstand Grundwasser (= zeHGW), i. M.:- 1,34 m+98,84 m NHN

Innerhalb des Gründungs-/Lastabtragniveaus werden folgende Baugrundverhältnisse erwartet:

• Boden UK EG-Bodenplatte Mensa (+99,73 m NHN): Es werden die Bohrungen KRB 1-4 betrachtet. Die Unterkante der Erdgeschossbodenplatte wird im Bereich der KRB 1 bis 3 innerhalb der weichen Füll-Lehme und im Bereich der KRB 4 oberhalb der aktuellen GOK zu liegen kommen. Diese Böden bieten keine unmittelbare Gründungseignung. Hier werden bodenverbessernde Maßnahmen erforderlich.

• Boden UK Fundamente Mensa (+98,68 m NHN): Es werden die Bohrungen KRB 1-4 betrachtet. Die Unterkante frostfrei gegründeter Fundamente wird innerhalb der weichen bis steifen Lösslehme zu liegen kommen. Es werden weitere Fundamenttieferführungen bis auf den mind. steifen Lösslehm erforderlich. Dies kann zusätzliche Fundamenttiefen von ca. 1,84 m erforderlich machen.

• Boden UK EG-Bodenplatte Klassenraum (+99,73 m NHN): Es werden die Bohrungen KRB 5-6 betrachtet. Die Unterkante der Erdgeschossbodenplatte wird im Bereich der KRB 5


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innerhalb der steifen Lösslehme und im Bereich der KRB 6 innerhalb der mitteldichten Füll- Sande zu liegen kommen. Diese Böden bieten aufgrund der Heterogenität keine unmittelbare Gründungseignung. Hier werden bodenverbessernde Maßnahmen erforderlich.

• Boden UK Fundamente Klassenraum (+98,68 m NHN): Es werden die Bohrungen KRB 5-6 betrachtet. Die Unterkante frostfrei gegründeter Fundamente wird im Bereich der KRB 5 innerhalb der steifen Lösslehme und im Bereich der KRB 6 innerhalb der mitteldichten Füll- Kiese zu liegen kommen. Es werden geringfügige Fundamenttieferführungen bis auf den homogenen mind. steifen Lösslehm erforderlich.

• Grundwasser bzw. eine ´zusammenhängende Untergrundfeuchte´ konnte am Unter- suchungstag bei i. M. +96,84 m NHN gelotet werden. Der bautechnisch relevante Bemessungswasserstand für das Grundwasser ist bei +98,84 m NHN anzusetzen. Der ebenfalls bautechnisch relevante Bemessungswasserstand für den Faktor Stauwasser ist in Höhe der aktuellen GOK anzusetzen. Eine Nässebeeinflussung der Unterflurbauteile ist durch bauliche Maßnahmen zu verhindern. Bei der Auswahl eines geeigneten Betons sind die ´Expositionsklassen für Betonbauteile´ zu berücksichtigen. Von statischer Seite ist entsprechend dem ungünstigsten Bemessungswasserstand der Faktor Auftrieb zu berücksichtigen.

Gründungsempfehlung: Insgesamt ist festzustellen, dass ein heterogener Schichtenaufbau den Untergrund und somit die Gründungsverhältnisse prägt. Während oberflächennah überwiegend bindige Böden anstehen, folgen im Tiefenprofil überwiegend rollige bis gemischtkörnige Böden, welche hinsichtlich des Lastabtrags grundsätzlich günstig zu bewerten sind. Da es sich bei beiden Bauwerken um Anbauten an den Bestand handelt, wird eine Gründung auf Höhe der bestehenden Fundamentunterkanten aus geotechnischer Sicht zwingend empfohlen, um Setzungsdifferenzen zwischen Bestands- und Neubau möglichst gering zu halten und Grundbrüche/Rissausbreitungen etc. zu vermeiden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse sowie der zum Teil allseitig an den Bestand angrenzenden Bauweise im Bereich des Mensa-Anbaus wird eine Gründung über tiefergeführte Streifenfundamente bis in den mindestens steifen Lösslehm empfohlen. Zur Vermeidung von Fundamentüberständen sollten die Tieferführungen in Fundamentbeton ausgeführt werden. Zur Entlastung der Streifenfundamente sowie zur gleichmäßigeren Lastverteilung wird ergänzend ein sekundärer Lastabtrag über die Bodenplatte empfohlen. Hierzu sollte unterhalb der Bodenplatte eine mindestens 40 cm mächtige Bodenverbesserung aus Güteschotter hergestellt werden. Im Zuge dessen sind insbesondere die oberflächennah anstehenden organischen


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Auffüllungen sowie sonstige gering tragfähige Böden vollständig gegen Güteschotter auszutauschen. Zwischen Erdplanum und Güteschotter wird zur Trennung der Materialien und zur Vermeidung von Materialvermischungen die Einlage eines geeigneten Geotextils empfohlen. Grundsätzlich wird diese Gründungsvariante auch für den Bereich des Klassenraum-Anbaus empfohlen. Die Gründung der Anbauten sollte mindestens auf Höhe der Bestandsfundamente erfolgen. Darüber hinaus ist zwischen Bestand und Anbau eine konstruktive Trennfuge auszubilden.

5.2 Allgemeine Hinweisgebungen

Obligatorische Maßnahmen vor Durchführung weiterer Arbeiten: Vor Maßnahmenstart wird dringend angeraten die genaue Gründungssituation des angrenzenden Bestands anhand von Verifizierungen vor-Ort – z. B. über die Anlage von Schürfen – zu klären. Relevanz haben hierbei insbesondere die Bestandsfundament-Gründungs-Tiefen (1,50 m u. OKFF EG) und die ggf. unterschiedlichen Fundament-Qualitäten und -Stärken. Zur Qualität und Ermittlung / Dimensionierung der Bestands-Fundamente wäre ein Statiker zu konsultieren. Grundsätzlich dürfen Bestandsfundamente nicht freigelegt oder unterhöhlt werden. Es sind lediglich ´Untersuchungs-Schürfe´ oder schmale Abschnitte möglich. → Alle weiteren Maßnahmen für die weitere Bauphase sind abhängig der genauen Gründungssituation der Bestandsbauten. Es ist daher nicht auszuschließen, dass zudem spezialtiefbautechnische Maßnahmen (z. B. HDI-Verfahren, o.ä.) erforderlich werden. In Abhängigkeit von den g. g. Arbeiten müssen die nachfolgenden Hinweisgebungen u. U. angepasst werden, weshalb das Büro KLEEGRÄFE fortlaufend zu informieren ist.

Höhengleiche Gründung Anbau / Bestand: Grundsätzlich müssen benachbarte, nebeneinanderliegende Bestands- und Planfundamente bzw. Bodenplatten höhengleich gründen. Dies bedingt je nach Gründungssituation eine Unterfangung des Bestandes oder Fundamenttieferführungen des An-/Neubaus bzw. der neuen Fundamente (z. B. bestehende Fundamente und Tieferführungen bis auf steifen Lösslehm). Die Detail-Ausführung sollte zusammen mit dem Planer, dem Statiker, dem Tiefbauer, dem Bauunternehmer und dem Baugrundgutachter gemeinsam festgelegt werden. Zwischen Bestands-Gebäuden/-Bauteilen oder Gewerken (Wände, Mauern, Bodenplatten, Fundamente, etc.) wird dringend der Einbau von ausreichend dimensionierten Trennfuge(n) angeraten, um Setzungsdifferenzen schadensfrei zu kompensieren sowie ´Knickmomente´ zu vermeiden.

Unterfangungen: Es werden aller Wahrscheinlichkeit nach Unterfangungen des Bestandes erforderlich! Die Unterfangungen müssen mit der nötigen Umsicht durchgeführt werden, um den angrenzenden Bestand nicht zu schädigen.


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Hierfür sollte ein erfahrenes Tiefbauunternehmen herangezogen werden. Die Arbeiten müssen unter Beachtung der DIN 4123 [46] erfolgen. Insbesondere sei auf eine Vorgehensweise mittels Stichgräben hingewiesen. Es sei ausdrücklich auf die in g. g. DIN aufgeführte max. Stichgrabenbreite von 1,25 m hingewiesen. Der Erdblock des zu unterfangenden Bereiches sollte mit einem Überstand von mindestens 2,5 m bis auf 0,5 m oberhalb des tatsächlichen Gründungsniveaus des angrenzenden Bestandes vor- ausgeschachtet werden. Die Stichgräben müssen abschnittsweise / taktweise erstellt werden. Zwischen zeitgleich erstellten Stichgräben sollte ein Abstand von mind. 4 * b eingehalten werden (b = Stichgrabenbreite). Die nachfolgend zu errichtenden Stichgräben dürfen erst nach vollständiger Abbindung der zuvor erstellen Unterfangungen freigelegt werden. Die Erdwände der Stichgräben sind kraftschlüssig abzustützen. Die Unterfangung muss höhengleich zur UK der geplanten Fundamente/Aushubtiefe erstellt werden. Die Unterfangungsarbeiten müssen zügig ohne längeren Stillstand durchgeführt werden. Es muss ein Kraftschluss zwischen Bestandsfundament und Unterfangung hergestellt werden. Hinsichtlich der Tragfähigkeit ist Beton nach statischer Vorgabe zu verwenden.

Beweissicherungsverfahren: Aufgrund der unmittelbar angrenzenden Bebauung wird zur Vermeidung möglicher rechtlicher Auseinandersetzungen die Durchführung eines vorlaufenden Beweissicherungsverfahrens empfohlen (DIN EN ISO 18674-1 [47]).

Problematik Schwingungseinträge in Gebäudebestand: Der bauliche Zustand darf durch die auszuführenden Arbeiten nicht negativ beeinflusst werden. Hinsichtlich eines Schwingungseintrages, wie er z.B. bei der dynamischen Verdichtung von Böden/Schüttgütern entsteht, muss unterschieden werden in solche Schwingungen, die eine unmittelbare Gefährdung der Standfestigkeit des Bauwerkes darstellen (z.B. direkte Schädigung oder durch schwingungsinduzierte Setzungen im Fundamentbereich) und solche, durch die besonders empfindliche Bauteile des Gebäudes betroffen sind (Messeinrichtungen, Server, Alarmanlagen, Maschinen, etc.). Entsprechende Maßnahmen wie z. B. ein statisches Nachverdichten der Schotterpolster o. ä. sind zu treffen.

Baureifmachung des Geländes: Für die weiteren Hinweisgebungen wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass alle potenziellen Altbestand-Gebäude/-Bauteile, inkl. aller Fundamente, Bodenplatten, etc. sowie alle vorhandenen Kanäle, Schächte, Leitungen, Stiche und Tanks und sonstigen Unterflurbauteile vollständig rückgebaut wurden und keine Altbauteile (mehr) vorliegen. Ebenso entfernt werden müssen vorhandene Bäume und Sträucher etc. mitsamt Wurzelballen.


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Vorhandene oder durch die o. g. Arbeiten entstandene Massendefizite sind nötigenfalls mit einem geeigneten Mineralgemisch qualifiziert rückzuverfüllen. Rückverfüllungen sind unter Beachtung der Einbaubedingungen der EBV für MEBs und ggf. BBodSchV derart herzustellen, dass die Eigenschaften, denen der gewachsenen Böden entsprechen, um einen möglichst gleichartigen Baugrund zu gewährleisten. Die qualifizierte Rückverfüllung ist vor Beginn der Gründungs- arbeiten durch Plattendruckversuche und/oder Rammsondierungen zu belegen.

Ver- und Entsorgungsleitungen: Alle örtlichen Ver- und Entsorgungsleitungen sind im weiteren Verlauf der Arbeiten zu schützen. Sofern Bereiche von Leitungen überbaut werden sollen, sind gefährdete Leitungen zu identifizieren und zu sichern oder umzulegen oder ggf. fachgerecht zu überbauen.

Zeitliche Durchführung: Die Auskofferungs- und Gründungsarbeiten sollten möglichst während einer trockenen Wetterlage durchgeführt werden, um hinsichtlich einer Wasserhaltung oder potenzieller Aufweichungen des Erdplanums keinen zusätzlichen bautechnischen Aufwand betreiben zu müssen. Es ist von einer ausgeprägten Witterungs- und Bewegungsempfindlichkeit der Lehme und Sande auszugehen, da die Böden bei Wassersättigung zum Fließen neigen (´alte´ Bodenklasse 2). Das Erdplanum sollte bei Freilegung durch Folien/Planen etc. vor direkter Aufweichung geschützt werden. Bei Starkregen- oder Hochwasserereignissen, Schneefall und während anhaltender Frostperioden sind Stillstandzeiten einzukalkulieren.

Aushub: Der Aushub sollte im Homogenbereich LAND 1 / ERD 1 soweit möglich mit einem Baggerlöffel mit ´Schneidbestückung´ erfolgen, um eine unnötige Auflockerung des Bodens zu verhindern. Es sollte bei der Auskofferung rückschreitend und beim Einbau von Ersatzmaterial ´vor-Kopf´ gearbeitet werden. Das ungeschützte Erdplanum darf nicht befahren und die Aushubsohle sollte nicht direkt nachverdichtet werden.

Bodenaushubgrenzen: Die Bodenaushubgrenzen zur Gebäude- bzw. Mauersicherung sind nach DIN 4123 [46] einzuhalten.

Wasserhaltung: Am Untersuchungstag wurde Grundwasser bei durchschnittlich +96,84 m NHN angetroffen. Dies entspricht Flurabständen von ca. 2,34 bis 3,40 m unter der akt. GOK. Aufgrund der festgestellten teilgespannten Grundwasserverhältnisse wurde der Bemessungswasserstand konservativ bei +98,84 m NHN angesetzt. Bei Verhältnissen wie am Untersuchungstag (26.05.2025) und unter Berücksichtigung der angenommenen Gründungshöhen wird aller Wahrscheinlichkeit nach der Einsatz einer ´verstärkt offenen Wasserhaltung´ als ausreichend erachtet, um anfallendes Tag- und Stauwasser sowie Grundwasser zu fassen und ableiten zu können. Bei einem Anstieg bis zum bautechnisch relevanten Bemessungswasserstand wird der Einsatz einer ´geschlossenen Wasserhaltung´ erforderlich. Dann ist das Untergrundwasser bauzeitlich bis mind. 0,50 m unter Aushubsohle


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abzusenken. Unabhängig davon wird empfohlen, die Grundwasserverhältnisse unmittelbar vor Baubeginn erneut zu kontrollieren, um zwischenzeitliche Änderungen der Wasserstände berücksichtigen zu können. Sollten im Zuge der Ausführung größere Aushubtiefen oder abweichende Gründungsebenen erforderlich werden, bitten wir um erneute Abstimmung, damit die Erfordernisse hinsichtlich der Wasserhaltung überprüft und die vorliegenden Empfehlungen gegebenenfalls angepasst werden können.

Böschen / Verbau: Nach DIN 4124 [48] sind Gruben ab einer Teufe > 1,25 m zu verbauen/böschen. Das vorliegende nicht wassererfüllte bzw. entwässerte Lockergestein kann grundsätzlich unter einem max. Böschungswinkel von  = 45° geböscht werden. Potenzielle Böschungen müssen mittels windgesicherter Folie vor Witterungseinflüssen gesichert werden. Auf in ausreichender Breite (≥ 2 m) ´lastfrei´ zu haltende Böschungs-Oberkanten wird hingewiesen. Die Fundamentgruben weisen bei unmittelbarer Verfüllung mit Beton nach Freilegung weitgehend eine kurzzeitige Standfestigkeit auf. Lediglich die hangenden Kanten sollten schwach geböscht werden. Die Fundamentgruben dürfen nicht betreten werden. Unmittelbar nach Freilegung und Abnahme sollte die Tieferführung der Fundamente mit geeignetem Fundamentbeton (Güte: ≥ C25) erfolgen. In diesem Fall braucht kein Lastabtragswinkel beachtet zu werden. Auf den Tieferführungsbeton können nach Aushärtung die eigentlichen Fundamente aufgesetzt werden.

Ingenieurgeologische Abnahme: Nach Freilegung des Erdplanums/Fundamentgräben sollte eine ingenieurgeologische Abnahme erfolgen, um die exakten Bodenverhältnisse zu bestimmen sowie die vorgeschlagenen Gründungsmaßnahmen den konkreten Verhältnissen anzupassen. Insbesondere ist die ausreichende Konsistenz, Lagerungsdichte und Organikfreiheit der Böden zu überprüfen. Ggf. sind angepasste Maßnahmen vorzunehmen. Bei der Ausführung der Gründungsarbeiten sind die örtlichen Baugrundverhältnisse auf Übereinstimmung mit den Voruntersuchungen zu überprüfen.

Geotextil: Vor dem Auftragen von Schotter als Bodenplattenunterbau und unter V1- Material bei Massendefizitausgleichen sollte die Auflage eines Geotextils erfolgen (Vorschlag: Geotextilrobustheitsklasse GRK 3, mechanisch verfestigt, Flächengewicht ≥ 150 g/m², Stempeldurchdrückkraft FP,5% ≥ 1,5 kN; Bemessungsfall AS 3/ AB 2). Durch das Geotextil erfolgt eine Trennung von bindigem Erdplanum und aufzubringendem Schotter, was die Verdichtungsfähigkeit und Langlebigkeit des darüber aufzubauenden Schotterpolsters nachweislich erhöht.


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Bodenmechanische Anforderungen an ein Mineralgemisch zum Ausgleich von Massen- defiziten sowie zur Arbeitsraumverfüllung: Grundsätzlich darf ausschließlich volumenkonstantes, nicht schrumpf- und quellfähiges sowie verdichtungsfähiges Material eingebaut werden. Holz, Plastik, bindige Böden, organische Böden sowie Gips, etc. dürfen daher nicht eingebaut werden.

Es darf ausschließlich Material eingebaut werden, welches der ZTV A-StB [49] Verdicht- barkeitsklasse V 1 zugehörig ist (V1-Material, max. Lagenmächtigkeit 30 cm). Die zulässigen Materialien werden gutachterlicherseits auf diejenigen der nach DIN 18196 [36] entsprechenden Bodengruppen GW, GI, GU, GT und SW beschränkt. Das verdichtungsfähige und volumenkonstante Material darf maximal einen bindigen Anteil von 5 % aufweisen (Frostempfindlichkeitsklasse F 1). Der organische Anteil des Einbaumaterials darf 2-Massen% nicht überschreiten. Das eingebaute Material ist auf D > 97 - 98 % Proctordichte zu verdichten. Die Lagenmächtigkeit Pr sollte 0,3 m nicht überschreiten. Auf Oberkante ist ein Verformungsmodul von E ≥ 70 - 80 MPa v2 nachzuweisen. Vorgesehenes Einbaumaterial ist mit dem IB KLEEGRÄFE im Vorfeld hinsichtlich der geforderten bodenmechanischen Leistungen und der ausreichenden Homogenität abzustimmen. Zudem sind die Vorgaben der EBV hinsichtlich der einzuhaltenden Materialwerte der mineralischen Ersatzbaustoffe zu beachten.

Chemische Anforderungen an ein Mineralgemisch zum Massendefizitausgleich: Durch das Inkrafttreten der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) am 01.08.2023 bestehen nun gesetzliche Anforderungen an den Wiedereinbau von Böden. Die Anforderungen der EBV betreffen sowohl den Einbau von vor Ort gewonnenen Bodenmaterial als auch den Einbau von zugekauften Ersatzbaustoffen (Bodenmaterial, RC-Material, etc.). ´Steinbruch´-Schotter oder Sand aus Trocken- oder Nassabgrabungen betrifft diese Verordnung nicht.

Bei der Beurteilung der Einbaueignung von mineralischen Ersatzbaustoffen ist eine entscheidende Größe die Vorlage einer ´günstigen´ oder ´ungünstigen´ Deckschicht hinsichtlich der vorliegenden Bodenarten und des Grundwasser-Flurabstandes.

Sofern ein ausreichender Grundwasser-Flurabstand vorliegt, kann die Deckschicht bei Vorlage ungeeigneter Böden auch technisch hergestellt werden. Die Bodenart der Grundwasser- deckschicht muss den Hauptgruppen der Bodenarten Sand, Lehm, Schluff oder Ton entsprechen.

Der Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen ist grundsätzlich unzulässig, wenn die „Grundwasserfreie Sickerstrecke“ bzw. die Grundwasserdeckschicht aus Böden mit den Gruppensymbolen GE, GW, GI, GU und GT besteht.


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Für das Untersuchungsgebiet wird der relevante Bemessungswasserstand Grundwasser vorbehaltlich einer behördlichen Zustimmung zunächst bei einem Niveau von ca. +98,84 m NHN angesetzt. Ein MEB-Einbau ist folglich erst oberhalb von +99,44 m NHN zulässig (ungünstige Sickerstrecke). Im Bereich dieser Sickerstrecke stehen im Untersuchungsgebiet Auffüllungen an, welche nicht einheitlich als Deckschicht-geeignet angesehen werden können (siehe Kap. 3).

Neben den Anforderungen zur Deckschicht / des Grundwasser-Flurabstandes schreibt die EBV unterschiedliche Verwertungsmöglichkeiten für unterschiedliche Materialien, abhängig von der Deckschicht/dem Grundwasserflurabstand vor (Anlage 2, Tabellen 1 bis 27 der EBV).

Bodenplattenunterbau: Der angeratene Bodenplatten-Unterbau sollte aus einem gütegeprüften Mineralgemisch bestehen (Güteschotter, z. B. 0/45 mm HKS-Kalksteinschotter, gebrochen, Mindestgüte ´Frostschutzschicht´). Der Schotter sollte nach den TL Gestein-StB [50] zertifiziert sein. Das Material sollte von der Bauleitung anhand der Lieferscheine kontrolliert werden. Es darf keinesfalls schrumpf- oder quellfähiges Material verwendet werden. Der Güteschotter ist lagenweise aufzutragen und ordnungsgemäß zu verdichten. Die Verdichtung sollte mit einem Verdichtungsgrad von D = 100 % erfolgen. Es ist auf den Druckausbreitungs- Pr winkel zu achten (45°).

Außenseitiger Horizontalüberstand: Der Einbau geeigneten Materials muss im außenseitigen Überstandsbereich erfolgen. Der Horizontalüberstand (Außenkante Bodenplatte - OK Abtreppung Auftragsmaterial zur Außenseite) muss mindestens der späteren Gesamtaufbauhöhe entsprechen. Das Auftragsmaterial sollte am außenseitigen Ende des Überstandes unter maximal 45° einfallen.

Verdichtungsprüfungen: Die ausreichende Verdichtung des Gründungsplanums sollte mittels Verdichtungsüberprüfung (Plattendruckversuche) vor Gründung kontrolliert werden. Auf der OK des ordnungsgemäß eingebauten Güteschotters sollten Plattendruckversuche ein Verformungsmodul von E ≥ 70-80 MPa nachweisen (Forderung in Abhängigkeit von den v2 statischen Erfordernissen bzw. den Forderungen des Bodenplattenherstellers).

Art und Umfang der Verdichtungsüberprüfungen: Gemäß der ZTV E-StB [44] kann bei grob- und gemischtkörnigen Böden (Feinkornanteil < 15 m.-%) die Bestimmung des Verdich- tungsgrades mittels statischen (nach DIN 18134 [51]) oder dynamischen Plattendruckversuchen (nach TP BF-StB [42]) erfolgen. Bei Anwendung von dynamischen Plattendruckversuchen ist der Umfang der Prüfungen im Vergleich zu statischen Plattendruckversuchen zu verdoppeln. Bei bindigen Böden (Feinkornanteil > 15 m.-%) sind ausschließlich statische Plattendruckversuche zur Bestimmung des Verdichtungsgrades zulässig.


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Die Bestimmung der Mindestanzahl durchzuführender Verdichtungskontrollen ist der nachfolgenden Tabelle 15 zu entnehmen.

Tabelle 15: Mindestanzahl der Eigenüberwachungsprüfungen (Gebäudebau)

BereichMindestanzahl der Eigenüberwachungsprüfungen
(Prüfverfahren: statischer Plattendruckversuch1))
Untergrund, Planum, Unterbau je Schüttlageje angefangene 1.000 m2, mind. jedoch 2 Prüfungen
bei abschnittsweisem Bauenje angefangene 1.000 m2 bzw. mind. je 100 m und mind. 2 Prüfungen

Legende: 1) bei dynamischen Plattendruckversuchen ist die Anzahl zu verdoppeln

Wiedereinbaufähigkeit der anstehenden Böden: Die erbohrten organischen und bindigen Böden sind nicht für den Wiedereinbau in lastabtragenden Bereichen geeignet. Hier sollten ausschließlich volumenkonstante und verdichtungsfähige Mineralgemische zum Einsatz kommen. Ist davon auszugehen, dass Bereiche einer reinen Gartennutzung ohne Wege- und Gebäudebau unterliegen, so kann ausgehobenes organisches und bindiges Material dort wiederverfüllt werden (vorbehaltlich einer chemischen Wiedereinbauzulässigkeit). In diesem Fall ist mit Nachsackungen zu rechnen, welche nachgearbeitet werden müssen.

5.3 Flachgründung über Streifenfundamente mit lastabtragender Bodenplatte

Der Haupt-Lastabtrag der Anbauten kann über umlaufende und innenliegende Streifenfundamente gewährleistet werden. Für die Streifenfundamente wird eine (frostfreie) Einbindung von mindestens 1,50 m unter OKFF EG in Ansatz genommen. Auf der Unterkante der Fundamente sind mind. steife Lösslehme nachzuweisen. In Teilbereichen werden weitere geringfügige Fundamenttieferführungen erforderlich.

Folgend wird ein möglicher zeitlicher Ablauf der Gründungsarbeiten dargestellt: • Zunächst sind die im Bereich der geplanten Anbauten anstehenden Auffüllungen sowie organischen und gering tragfähigen Böden vollständig zu entfernen. Das Erdplanum ist entsprechend der geplanten Gründungsebene herzustellen. • Durch eine ingenieurgeologische Abnahme des Erdplanums sind die anstehenden Baugrundverhältnisse auf Übereinstimmung mit den Voruntersuchungen zu überprüfen. • Es ist ein befahrbares Arbeitsplanum zur Errichtung der Streifenfundamente herzustellen, welches ggf. im Anschluss für den sekundären Lastabtrag der Bodenplatte herangezogen werden kann (Geotextil + Güteschotter). • Anschließend können die Fundamentgräben abschnittsweise hergestellt werden. Aufgrund der unmittelbar an den Bestand anschließenden Bauweise sowie der beengten


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Platzverhältnisse sind die Erdarbeiten im Bereich der Bestandsfundamente mit besonderer Sorgfalt auszuführen. Ein Untergraben/Unterhöhlen der vorhandenen Fundamente oder ein Freilegen längerer Abschnitte ist grundsätzlich zu vermeiden. • Die Streifenfundamente sind bis auf Höhe der bestehenden Fundamentunterkanten und mindestens bis in den steifen Lösslehm tieferzuführen. Erforderliche Fundamenttieferführungen sind zur Vermeidung von Fundamentüberständen in Fundamentbeton auszuführen. • Sollten im Zuge der Bauausführung Unterfangungen der Bestandsfundamente erforderlich werden, sind diese ausschließlich abschnittsweise gemäß DIN 4123 herzustellen. Dabei darf jeweils nur ein kurzer Unterfangungsabschnitt geöffnet und unmittelbar mit Unterfangungsbeton verfüllt werden. Erst nach ausreichender Erhärtung darf der benachbarte Abschnitt hergestellt werden. • Die Fundamentsohlen sind vor dem Betonieren ingenieurgeologisch abzunehmen. Hierbei ist nachzuweisen, dass mindestens steifer Lösslehm bzw. die im Gutachten zugrunde gelegten tragfähigen Bodenschichten anstehen. • Nach der Freigabe können die Streifenfundamente entsprechend den statischen Erfordernissen hergestellt werden. • Nach Erhärten der Streifenfundamente ist im Bereich der Bodenplatte, sofern noch nicht erfolgt ein Geotextil auf dem Erdplanum zu verlegen. Anschließend ist die Bodenverbesserung aus mind. 40 cm Güteschotter lagenweise einzubauen und fachgerecht zu verdichten. • Abschließend kann die Bodenplatte hergestellt werden. Neben der Hauptlastabtragung über die Streifenfundamente erfolgt ein sekundärer Lastabtrag über die Bodenplatte, wodurch eine gleichmäßigere Spannungsverteilung sowie eine Reduzierung möglicher Setzungs- differenzen innerhalb des Anbaus erreicht werden.

Bodenpressung / Setzungsberechnung (Streifenfundamente): Anhand der in der Tabelle 10 angegebenen Bodenkennwerte lassen sich voraussichtliche Setzungen berechnen. Es wurde das Programmsystem GGU-FOOTING eingesetzt. Bei den Berechnungen wird von einer Gründung auf mind. mitteldicht gelagerten Fluviatilsanden ausgegangen. Für die Streifenfundamente der Mensa wird auf Grundlage der Planunterlagen eine größtmögliche Länge von l = ca. 31 m bei üblichen Breiten von b = 0,3 – 1,0 m angenommen. Für die Streifenfundamente des Klassenraums wird auf Grundlage der Planunterlagen eine größtmögliche Länge von l = ca. 15 m bei üblichen Breiten von b = 0,3 – 1,0 m angenommen.

In den Tabellen 16 und 17 sowie der Anlagen 8.1 und 8.2 sind die zu erwartenden Setzungen aufgeführt.


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Die maximale Beanspruchung des Baugrundes wird auf Grundlage von Erfahrungswerten zunächst auf  = 200 kN/m2 begrenzt und sollte ohne die vorherige Rücksprache keinesfalls R,d überschritten werden.

Tabelle 16: Setzungsberechnungen Streifenfundamente (Anlage 8.1) Anbau Mensa

Streifenfundamente (l = 31 m)
Gründungsmediumsteifer Lösslehm
Bem.-Sohlwiderstand  R,dmax. 200 kN/m²
Einbindungbis auf den mind. steifen Lösslehm mind. 1,50 m u. OKFF EG (mind. höhengleich Bestand)
Gesamtsetzung Sg bei Fundament- breite bb: 0,30 mSg: 0,61 cm (Bettungsmodul ks = 23,0 MN/m³)
b: 0,40 mSg: 0,74 cm (Bettungsmodul ks = 18,8 MN/m³)
b: 0,50 mSg: 0,87 cm (Bettungsmodul ks = 16,2 MN/m³)
b: 0,60 mSg: 0,98 cm (Bettungsmodul ks = 14,4 MN/m³)
b: 0,70 mSg: 1,08 cm (Bettungsmodul ks = 13,0 MN/m³)
b: 0,80 mSg: 1,17 cm (Bettungsmodul ks = 12,0 MN/m³)
b: 0,90 mSg: 1,26 cm (Bettungsmodul ks = 11,1 MN/m³)
b: 1,00 mSg: 1,35 cm (Bettungsmodul ks = 10,4 MN/m³)

Legende: S = Gesamtsetzung, k = Bettungsmodul g s

Tabelle 17: Setzungsberechnungen Streifenfundamente (Anlage 8.2) Anbau Klassenraum

Streifenfundamente (l = 15 m)
Gründungsmediumsteifer Lösslehm
Bem.-Sohlwiderstand  R,dmax. 200 kN/m²
Einbindungbis auf den mind. steifen Lösslehm mind. 1,50 m u. OKFF EG (mind. höhengleich Bestand)
Gesamtsetzung Sg bei Fundament- breite bb: 0,30 mSg: 0,62 cm (Bettungsmodul ks = 22,6 MN/m³)
b: 0,40 mSg: 0,76 cm (Bettungsmodul ks = 18,4 MN/m³)
b: 0,50 mSg: 0,89 cm (Bettungsmodul ks = 15,8 MN/m³)
b: 0,60 mSg: 1,00 cm (Bettungsmodul ks = 14,0 MN/m³)
b: 0,70 mSg: 1,10 cm (Bettungsmodul ks = 12,7 MN/m³)
b: 0,80 mSg: 1,19 cm (Bettungsmodul ks = 11,8 MN/m³)
b: 0,90 mSg: 1,27 cm (Bettungsmodul ks = 11,1 MN/m³)
b: 1,00 mSg: 1,34 cm (Bettungsmodul ks = 10,5 MN/m³)

Legende: S = Gesamtsetzung, k = Bettungsmodul g s


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Aufgrund der geschaffenen Homogenität der Gründungsverhältnisse (mind. auf dem steifen Lösslehm) und der primär grob-/gemischtkörnigen Böden im tieferen Profilbereich werden keine größeren bzw. kritischen Setzungsunterschiede erwartet.

Bodenpressung / Bettungsmodul (sekundärer Lastabtrag der Bodenplatte: Angaben der Eingangsparameter für die FEM-Berechnung): Die Berechnung des sekundären Lastabtrags der Fundamentplatte sowie der Setzungen und Sohldruckverteilung erfolgt von Seiten der Statik nach der Finite-Elemente-Methode (FEM). Um bei g. g. Verfahren den Bettungsmodul k im Voraus s genau zu bestimmen, müsste die Sohldruckverteilung und Setzung theoretisch Vorfeld bekannt sein, da das Bettungsmodul sich aus der Proportionalität zwischen Sohlspannung und Setzung ergibt, die sich jedoch erst aus den Berechnungsergebnissen ergeben. Es werden die bodenmechanischen Eingangsparameter (siehe Tabelle 10), das jeweils relevante Schichtmodell sowie orientierende Setzungsberechnungen zwecks Erhaltung eines Eingangs- Bettungsmoduls geliefert. Diese Setzungsberechnungen dienen lediglich der Gewinnung eines Eingangs-Bettungsmoduls und müssen durch die FEM spezifiziert werden.

Die maximale Beanspruchung des Baugrundes wird auf Grundlage von Erfahrungswerten zunächst auf  = 80 kN/m2 begrenzt. R,d

Unter Berücksichtigung von aktuell nicht vorliegender Statik kann/muss der vorgenannte Wert noch angepasst werden. Die Länge der längsten Wandscheibe des Mensa Anbaus beträgt 31 m (´Ersatzfläche´ = 31,0 x 1,0 m). Die Länge der längsten Wandscheibe des Klassenraum Anbaus beträgt 15 m (´Ersatzfläche´ = 15,0 x 1,0 m). Die Ergebnisse der Berechnungen sind der Tabelle 18 zu entnehmen.

Tabelle 18: Orient. Setzungsberechnungen / Eingangs-Bettungsmodul (Restbettung)

BereichSohlspannung  / Unterbau´Ersatzfläche´Setzung s
Bettungsmodul k s
Anbau Mensa = 80 kN/m² / R,d auf 40 cm Güteschotter31,0 x 1,0 mca. 0,80 cmca. 7,0 MN/m³
Anbau Klassenraum = 80 kN/m² / R,d auf 40 cm Güteschotter15,0 x 1,0 mca. 0,42 cmca. 13,2 MN/m³

Bei den genannten Setzungen handelt es sich um die Gesamtsetzungen, welche in dem relevanten Baugrund innerhalb gleichartig gegründeter Bauteile ohne größere Setzungsunterschiede auftreten. Die Setzungsdifferenzen betragen rechnerisch < 1 cm, was in der Regel nicht zu einer Überbeanspruchung der Bauwerkskonstruktion führt.

Bettungsmodul: Es sollte zunächst ein Bettungsmodul für den Anbau Mensa von k = 5 MN/m3 und für den Anbau Klassenraum von k = 12,5 MN/m3angenommen werden. Da s s das Bettungsmodul anhand der tatsächlich anfallenden Lasten berechnet wird, ist der


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angegebene Wert lediglich als Einstiegsgröße für die weiteren statischen Berechnungen nach der ´Finite-Elemente-Methode´ zu sehen.

Frostsicherheit: Durch die ohnehin tiefergeführten und gebäudeumlaufenden Streifenfundamente besteht eine frostsichere Einbindung.

Trockenhaltung der Bauwerke: Eine Beeinflussung der Unterflurbauteile durch Stau-/ Grundwasser ist durch bauliche Maßnahmen zu verhindern. Ausgehend von einer periodischen bis permanenten Beeinflussung der Bodenplatte und Streifenfundamente durch Stau- und Grundwasser sollten diese in Abhängigkeit der Einbindung entsprechend DIN 18533 [52] Lastfall W2.1-E (´mäßige Einwirkung von drückendem Wasser ≤ 3 m Eintauchtiefe´) abgedichtet werden. Alternativ kann eine Bauweise in WU-Beton (verm. Beanspruchungsklasse 1) geprüft werden. Unabhängig hiervon sollten die Hinweise der DIN 18195 [53] (´Bauwerksabdichtung´) beachtet werden. Bei der Auswahl eines geeigneten Betons sind die ´Expositionsklassen für Betonbauteile´ zu berücksichtigen. Von statischer Seite ist der Faktor Auftrieb zu berücksichtigen.


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6.0 Schlussbemerkung

Die im (Geotechnischen) Bericht/Schadstoffkataster/Gutachten/Stellungnahme (im Folgenden „Bericht“ genannt) enthaltenen Angaben sind ausschließlich projektbezogen zu verwenden. Der Bericht ist geistiges Eigentum der KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH. Ferner ist die Weitergabe an Dritte und KI-gestützte Systeme – auch auszugsweise – ausdrücklich nur nach schriftlicher Zustimmung der KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH gestattet. Mit Übersendung des Berichts sind die Leistungen der KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH abgeschlossen. Der Bericht berücksichtigt ausschließlich die bis zur Fertigstellung des genannten geologischen Berichts vorliegenden Planungsstände und übermittelten Informationen. Anfragen / Fragestellungen / Leistungen, die über den beauftragten Leistungsumfang hinaus gehen oder die z. B. auf neuen Planungsständen, Besprechungsprotokollen oder sonstigen dienlichen Daten und Informationen beruhen und welche der KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH nicht spätestens bis zur Berichterstellung schriftlich bekannt gemacht wurden, werden nicht berücksichtigt. Sollten im weiteren Projektverlauf Planungsänderungen o. ä., die baugrund-/schadstoffbezogene Inhalte betreffen und eine Bewertung durch die KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH erfordern könnten, auftreten, so ist die KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH auf direktem Weg zu kontaktieren. Ohne expliziten Auftrag werden übersendete Planunterlagen, Besprechungsprotokolle o. ä. jedoch nicht gesichtet. Die Teilnahme an Einzel- sowie Regelterminen und das unabhängig ob in Präsenz oder Online ist ohne expliziten Auftrag ebenfalls ausgeschlossen. Grundsätzlich ist die rechtzeitige Bereitstellung sämtlicher dienlicher Daten und Informationen sowie die rechtzeitige Übermittlung überarbeiteter Planungen, die die Hinzuziehung des Gutachters erfordern, Obliegenheit des Auftraggebers. Bei nicht rechtzeitiger Übersendung kann eine erneute Beauftragung von Teil- oder Gesamtleistungen explizit erforderlich werden. Abschließend stellen wir klar, dass das Befüllen und Abrufen von Online-Plattformen oder Downloadservern zu keinem Zeitpunkt Teil unserer Leistungen sind. Für während des Projektverlaufs auftretende Verzögerungen, Mehraufwendungen oder sonstige Beeinträchtigungen, die auf eine verspätete oder unterlassene Hinzuziehung des Gutachters zurückzuführen sind, übernimmt die KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH keinerlei Haftung. Sofern weitere Leistungen, wie (Rück-)Baubegleitungen, Detailuntersuchungen, etc. durch die KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH gewünscht werden, bitten wir um frühzeitige Beauftragung und Bekanntgabe des Ausführungszeitraums, um entsprechende Tätigkeiten einplanen zu können. Aus Gründen der Lesbarkeit wurde in dieser Arbeit darauf verzichtet, geschlechtsspezifische Formulierungen zu verwenden. Die bei Personen verwendeten maskulinen Formen sind jedoch für alle Geschlechter zu verstehen.


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Dipl.-Ing. (FH) J. Kleegräfe M. Gottlob (Sachverständiger für Geotechnik) (M. Sc. Geow.)

Verteiler: STADT SALZKOTTEN MARKTSTRAßE 8, 33154 SALZKOTTEN (PDF)


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Literaturverzeichnis

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[12] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN EN 1998-1:2010-12. Eurocode 8: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben - Teil 1: Grundlagen, Erdbebeneinwirkungen und Regeln für Hochbauten (EN 1998-1:2004 + AC:2009). Deutsche Fassung, 2010. [13] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN EN 1998-1/NA:2023-11. Nationaler Anhang - National festgelegte Parameter - Eurocode 8: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben - Teil 1: Grundlagen, Erdbebeneinwirkungen und Regeln für Hochbauten, 2023. [14] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 4149:2005-04: Bauten in deutschen Erdbebengebieten - Lastannahmen, Bemessung und Ausführung üblicher Hochbauten. Zurückgezogen, 2005. [15] Geologischer Dienst NRW (Hrsg.), „Gefährdungspotentiale des Untergrundes in Nordrhein-Westfalen,“ Stand der Berichtserstellung. [Online]. Available: https://www.gdu.nrw.de/GDU_Buerger (nicht rechtsverbindlich). [16] Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW (Hrsg.), „Umweltdaten vor Ort,“ Stand der Berichtserstellung. [Online]. Available: https://www.umweltportal.nrw.de/karten (nicht rechtsverbindlich). [17] Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW (Hrsg.), „Elwas-Web,“ Stand der Berichtserstellung. [Online]. Available: https://www.elwasweb.nrw.de/elwas- web/index.xhtml (nicht rechtsverbindlich). [18] Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW (Hrsg.), „Hochwassergefahrenkarten.NRW,“ Stand der Berichtserstellung. [Online]. Available: https://www.hochwasserkarten.nrw.de (nicht rechtsverbindlich). [19] Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW (Hrsg.), „Hochwassergefahrenkarten.NRW,“ Stand der Berichtserstellung. [Online]. Available: https://www.hochwasserkarten.nrw.de (nicht rechtsverbindlich). [20] Bundesamt für Strahlenschutz Deutschland (Hrsg.), „Karte der Radon-Vorsorgegebiete,“ Stand der Berichtserstellung. [Online]. Available: https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/vorsorgegebiete.html (nicht rechtsverbindlich). [21] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 4020:2010-12. Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke - Ergänzende Regelungen zu DIN EN 1997- 2. Deutsche Fassung, 2010. [22] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 1997-2:2010-10. Eurocode 7: Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik - Teil 2: Erkundung und Untersuchung des Baugrunds (EN 1997-2:2007 + AC:2010). Deutsche Fassung, 2010. [23] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN EN ISO 14688-1:2022-11 Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Benennung, Beschreibung und Klassifizierung von Boden – Teil 1: Benennung und Beschreibung (ISO 14688-1:2017). Deutsche Fassung, 2020.


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[24] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 4023:2023-02. Geotechnische Untersuchungen und Erkundung – Zeichnerische Darstellung der Ergebnisse von Bohrungen und sonstigen direkten Aufschlüssen. Deutsche Fassung, 2023. [25] V. Pawlik, „Statista. Durchschnittlicher monatlicher Niederschlag in Deutschland,“ Stand der Gutachtenerstellung. [Online]. Available: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5573/umfrage/monatlicher-niederschlag-in- deutschland/ (nicht rechtsverbindlich). [26] Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK), „Hydrologische Berichte. Berichte zur hydrologischen Situation in NRW. Stand der Gutachtenerstellung,“ [Online]. Available: https://www.lanuk.nrw.de/themen/wasser/hydrologische- messnetze/hydrologische-berichte/ (nicht rechtsverbindlich). [27] Ministerium für Information und Technik NRW (Hrsg.), Grundwassergleichen für mittlere Verhältnisse 2006-2015 (UTM-Projektion). Shape-Datei EPSG25832, 2023. [28] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18533-1:2023-10 Abdichtung von erdberührten Bauteilen – Teil 1: Anforderungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze. Entwurf. Deutsche Fassung, 2023. [29] Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e. V. (BWK) (Hrsg.), Merkblatt 8: Ermittlung des Bemessungswasserstandes für Bauwerksabdichtungen, 2009. [30] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18130-1:1998-05, Baugrund, Untersuchung von Bodenproben - Bestimmung des Wasserdurchlässigkeitsbeiwerts - Teil 1: Laborversuche. Deutsche Fassung, 1998. [31] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18130-2:2015-08, Baugrund, Untersuchung von Bodenproben - Bestimmung des Wasserdurchlässigkeitsbeiwerts - Teil 2: Feldversuche. Deutsche Fassung, 2015. [32] Bundesministerium der Justiz Deutschland (Hrsg.), Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodschV), Ausfertigungsdatum: 09.07.2021. [33] Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) (Hrsg.), LAGA-Mitteilungen 20 - Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Abfällen - Technische Regeln, Ausfertigungsdatum: 06.11.2003 (Teil I), 05.11.2004 (Teil II). [34] C. Mallet und J. Pacquant, Erdstaudämme, Berlin: VEB Verlag Technik, 1954. [35] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN EN ISO 14688-2:2022-11 Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Benennung, Beschreibung und Klassifizierung von Boden – Teil 2: Grundlagen für Bodenklassifizierungen (ISO 14688- 2:2017). Deutsche Fassung, 2022. [36] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18196:2023-02 Erd- und Grundbau – Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke. Deutsche Fassung, 2023.


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[37] Geologischer Dienst NRW (Hrsg.), „Verdichtungsempfindlichkeit von Böden,“ 2023. [Online]. Available: https://www.gd.nrw.de/wms_html/bk50_wms/pdf/VER.pdf. [Zugriff am 2025]. [38] Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau (ZTV E- StB 17), Ausgabe 2017. [39] B. Schuppener und M. Kiekbusch, Plädoyer für die Abschaffung und den Ersatz der Konsistenzzahl. Geotechnik, 11. Jahrgang, Heft 4, S. 193–197, 1988. [40] A. Casagrande, Classification and identification of soils. Trans. ASCE 113, S. 901-991, 1948. [41] A. Atterberg, Über die physikalische Bodenuntersuchung und über die Plastizität der Tone. Internationale Mitteilung für Bodenkunde 1: S.10., 1911. [42] Forschungsgesellschaft Für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Technische Prüfvorschriften für Boden und Fels im Straßenbau. TP BF-StB Teil B 15.1 Leichte Rammsondierung DPL-5 und Mittelschwere Rammsondierung DPM-10, 2012. [43] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18300:2012-09 VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) - Erdarbeiten. Zurückgezogen, 2012. [44] Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau. ZTV E- StB 17, 2017. [45] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18300:2019-09 VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) - Erdarbeiten, 2019. [46] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 4123:2013-04, Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen im Bereich bestehender Gebäude., 2013. [47] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN EN ISO 18674-1:2015-09, Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Geotechnische Messungen – Teil 1: Allgemeine Regeln (ISO 18674-1:2015). Deutsche Fassung, 2015. [48] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 4124:2012-01, Baugruben und Gräben – Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten, 2012. [49] Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Aufgrabungen in Verkehrsflächen (ZTV A-StB 12), 2012. [50] Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Technische Lieferbedingungen für Gesteinskörnungen im Straßenbau (TL Gestein-StB), 2013. [51] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18134:2012-04, Baugrund – Versuche und Versuchsgeräte - Plattendruckversuch., 2012.


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[52] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18533-1:2023-10 Abdichtung von erdberührten Bauteilen – Teil 1: Anforderungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze. Entwurf. Deutsche Fassung., 2023. [53] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18195:2017-07: Abdichtung von Bauwerken - Begriffe, 2017.


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Anlagen

Anlagennr. Anlagenbezeichnung Seitenanzahl 1.1 Lageplan 1 2.1 Schichtendarstellungen / Rammdiagramme 1 3.1 Korngrößenanalyse (Kornsummenkurve) 4 4.1 Wassergehaltsbestimmung 1 5.1 Konsistenzgrenzenbestimmung 3 6.1 Chemische Analysenergebnisse (EBV und DepV) 9 7.1 Fotodokumentation 2 8.1 Setzungsberechnung Streifenfundamente Anbau Mensa 1 8.2 Setzungsberechnung Streifenfundamente Anbau Klassenraum 1

→ 23 Anlagenblätter + 9 Zwischenblätter


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A N L A G E 1.1
Lageplan

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Zeichenerklärung KRB Kleinrammbohrung gemäß DIN EN ISO 22475-1 und DPL Leichte Rammsondierung gemäß DIN EN ISO 22476-2 KLEEGRÄFE Kleegräfe Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 Lippstadt Tel.: 02941-5404 E-Mail: info@kleegraefe.com Übersichtsplan der Aufschlusspunkte Maßnahme: Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten - Baugrunderkundung / Geotechnische Bericht - Auftraggeber: Stadt Salzkotten, Marktstraße 8, 33154 Salzkotten Az.-Nr.: 2603047 Datum: 08.07.2026 Bearbeiter: MG Ausführungsdatum: 26.05.2026 - 26.05.2026 Geologe: FS/DJ Anlage: 1.1
KLEEGRÄFE Kleegräfe Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 Lippstadt Tel.: 02941-5404 E-Mail: info@kleegraefe.com
Übersichtsplan der Aufschlusspunkte
Maßnahme: Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten
- Baugrunderkundung / Geotechnische Bericht -
Auftraggeber: Stadt Salzkotten, Marktstraße 8, 33154 Salzkotten Az.-Nr.: 2603047 Datum: 08.07.2026 Bearbeiter: MG Ausführungsdatum: 26.05.2026 - 26.05.2026 Geologe: FS/DJ Anlage: 1.1

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A N L A G E 2.1
Schichtendarstellungen / Rammdiagramme

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m NHN 101.00 KRB 1

DPL 1

KRB 2 KRB 3

100,12 m 100,12 m DPL 2 DPL 3 Schlagzahlen je 10 cm 0 10 20 30 40 50 99,78 m 99,74 m 10 9 9 9 9 9 0 5 6 7 8 9 . . . . . . 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1 1 1 0 - - - - - - - - 1 2 3 4 5 6 7 8 8.06. 0 1 2 2 3 4 5 6 2 3 . . . . . . . . 0 4 0 2 6 0 0 0 0 . 2 2 0 0 0 5 0 0 0 0 6 2 A A 0 1 2 2 3 6 A s t h s b S W e A s s - N S s s b S s k d F S k s d F S k s f . . . . . . o e , 4 0 2 6 0 0 c t t t a c i i c e e c u r r r l l c a e e a a a u u a a a c n u u u = = 0 0 0 5 0 0 d a d a u h h h h l h h m h t s s k r r r s s i c h u f u f f n n n r w w w w u r r g k k k 5 6 o e = h i i f f z h s s o g g n n l r d d d ü ü , s s 0 0 t a a a a u a u e k k k k k s t s , , t , , 6 s c c l l c c c c e c l i i l t a a a - f , l l m m t e e d g r s s 0 e h h c f h h h h h u u i r . l l l s s g c c s s r , k k k , h i w w t m m = m n n n a c t h h , s k , , f k h h h K P w a e a a h b u i a i g g w w b f f , , a a a 6 m e e r l u e e i a c c r w , a n n r k K K l l l 0 a a s s . n h h t t t u u c a , d + + n , d s i i i a i i c c i i f s g g g h c c u g g K m e e S z a i e k k c h h = t g h h , , , , , S S n s s e n s i a a h k u c m e , h h h t t a a , s s s s t n 6 i d h l l c c c o e s s k k o e e e c c c c n n h , r i 0 h o h h a c s f h h g . l l l h r h h h t t e K f t , l l l t g e e h i n , a a b b b , m l l w w l l t g l u u H u u i e l a i i w t r r r s l l O e b l l , t t e a a m f f a a a : : r f f n u c i i s f f a r g g , s f f r i c c u u u i i N N a i h l m a g g g s c c : , , e h h n n n w u a a n a , , h c h r d i , , , n n f d s t t t h n w a u e u u e t s c , f , i o c n e k a i r r i h t n l h s s n o : k a c u l , s t t u i f e n h c e e g a f f l e t h i i , f b n e n n i , t g r d i b b a l , : i r r g u . . , , , n, A A U S S S W W W M / / / S S S U U U 0 1 2 3 4 5 6 . . . . . . . 0 0 0 0 0 0 0 1 8 4 5 7 1 1 1 1 1 2 2 1 9 7 7 9 9 1 1 1 1 1 8 7 9 1 3 5 2 1 1 1 3 1 1 2 2 1 2 1 1 1 1 1 1 8 6 6 1 1 2 3 2 1 1 1 2 2 2 3 4 3 4 3 1 6 7 1 7 8 5 0 2 2 0 7 4 2 0 5 6 0 2 8 0 6 6 2 0 1 1 0 6 6 0 2 5 4 5 9 9 2 2 2 2 2 2 2 0 - - - - - - 8 1 2 3 4 5 6 .06.2 0 1 2 3 4 5 3 0 . . . . . . . 5 5 5 5 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 6 99,7 A 8 m 0 2 3 5 A s k o b m Z P e S s k b m N f M k f d F F m s d N M f s b F f . . . . e e e e 5 5 5 0 i c i c i c c r r r r r l l i l e a a e e e u c i i u = = i u e u u m m 0 0 0 0 a d a a g a h h h h i i t n n t t t t s s s t s s g c c h i n u f u u a f w w w u u l t t s e s n , , 5 5 e i u i i f s h h s e e e z g g n n n n g l r r a a ü l K K 0 0 a a a u f u s s k k t t s s l e , i , , , , , l l f n n b s l c c c c s s i i i a i i t t a - f n l m m s g s e e d d d s e e d d e e c r f h h h h u n a a n s . c r e c s s s , s u i h i i i , t m m = = . n d g n n g h h t n n h a a , , f f s n , k d , a e e O , i , b b c w l g a n n r N f , , k g W d d 6 5 u s r e i i k r r s h n n r t t e l k K K s , 0 0 e a f . . a k e e u g a c + l u f , , s s c l k h u c i i h t i f b c h i i a l m m e e g u r a a e f h l l e k i h f r e : : a z r h e w n S s s , f r n n r h u w a m m i e l S S s u d t s s i a a h g t s d d a c k a u c a c i l c i t f c c n n g u , c , , g r e i i h a c e l n h h c g g h . t h h h t t k m , d K h , i , i t n u , e e h w , , t g n l o o w a b s u t H i c d i i o = b s s k , - e e t t a l l l k r c a h : : t t f k s u c c i a b r s s i c e e h e a = f l 5 t h . c F N h h , m : a r u t h , r r l s w a 0 h a - a k l w s w , , 6 n a n u i i r h g l u k a c n 0 t t t , a a k s u e a i a , h n c s g s c c r i l h l w , t l k , k t h h s o : i h i a g t f e e f a , c e s i l h n , , ti b g r , ., A U S S S U W W M * / / S S U U 0 1 2 3 4 5 . . . . . . 0 0 0 0 0 0 1 2 4 6 9 1 1 1 1 2 1 1 5 6 8 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 3 4 3 2 2 2 2 2 2 2 1 1 1 9 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 2 2 3 3 4 5 2 3 6 0 7 1 1 2 3 3 8 5 3 1 2 5 2 1 2 7 3 8 5 6 4 4 7 6 0 0 1 5 3 6 8 2 3 5 6 8 0 7 8 8 1 2 6 0 10 Schla 2 g 0 zahlen je 30 10 cm 40 50 08.06.2 2 0 . 2 9 6 6 3 3 3 3 3 3 3 3 3 - - - - - - - - - 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 0 0 1 2 2 3 4 5 . . . . . . . . . 1 4 8 5 2 7 0 0 0 5 0 0 0 0 0 0 0 0 99,7 A A A 4 m 0 0 0 2 2 3 A s k o d m O H A s k b F e A k s b F O S s k m M s s k m N S s s h N - M s k k . . . . . . 1 4 8 2 7 0 a a i a c i c c c c c i c i c e r u e r r r l n l e u a e e e a r r c c u u u m m m u u 5 0 0 0 0 0 a d a g i i h h h h h h h h h l l l n l g g a t t s k k k s m s t s t l s s h h u f u a f f f b u w w w w l w w w u r t t k , , a a , s e i i h h h i i u f f f s s e e g n n n g g g l l i r r r ü ü ü e s n n s f K K a a a a a a u a a a a f n u u k k s a s e i , , , , , , f l l l c i i s l l l c c c c c c c c s s l l l s i i i i i t b t f f k k u u l l l s d d e t t s t e e g e s s e h e c h h h f f h h h h h u u u i i i t a a a a r n g g c g c c c c s o , s s s i h w i a t = = n n n n n n n h h , h h h n n , f f f f f a a , h s , , , f s , u e e e e e f a b b t t a d w w t w w g g g b b b n n Z c N u e 6 6 d d s e e n i i i i i c r r n h n n n n n m t t r r r , i 0 0 a a a a e i i a . . = , e h e e a a a l l + + + , , w d s s s s s : : e h c c c c t b o i i g u u u m m f S a a a a a u i l l 6 k W W r h h h h a r g e : : r e s S S S n n n d n n n n n r a 0 a c m m c s , S F u , s l f , , s , h h f u u d d d d d l b h u c c c e h c e c k t s k l m c c u u d d d , , r r e i i i i i u o r n h i h h h g g g g g h c u h a h z z h n . m m k K K i s t m , , h w = = = t , , , , , c a n l l l l e e o l t s i k s u u u u i i e e d N w o o h l s s s s s b e e l l a t a , h t k 6 6 6 r r f s r t f f f i c c c c c t s s r s s . . f a n a c e K i , = g f f f a 0 0 0 i , i . e , , h h h h h a a g g h , t c r d , f l i u P s w w w w w k s t , e e 6 n n , , h i i k g , r a g c l 0 u s t t a a a a a s a e e a , k h l , a c t k c c c c c n i i i l w e h n l l e k h h h h h h z : : i t t h a s a n e e a i c l b n g i t l h l i r : r , t g . i . , g , , , A A A U S U S W W M M / / S S U U 0 1 2 3 4 5 . . . . . . 0 0 0 0 0 0 3 7 1 9 2 2 5 4 2 2 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 8 1 2 2 4 3 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 9 8 1 1 9 1 1 1 2 2 2 2 2 2 1 1 2 3 3 3 5 3 9 6 5 3 5 4 0 6 8 5 7 5 5 3 5 2 1 4 8 0 5 8 2 2 3 8 9 8 3 2 1 6 3 1 6 9 7 9 6 5 5 6 5 7 7 4 9 6 7 0 10 Schla 2 g 0 zahlen je 30 10 cm 40 50 5 5 5 7 4- 4 4 4 4 4 4 4 4 4 1 2 - - - - - - - - - 0 9 7 8 1 2 3 4 5 6 9.05. 3 3 4 0 0 1 2 2 3 3 2 2 . . . . . . . . . . 0 4 7 5 2 9 6 0 7 0 1 . 2 3 K 5 5 0 5 5 5 0 5 0 0 6 4 9 R 9,1 A B 6 m 4 0 1 3 2 2 3 3 3 A s s S s b S s h K s - K s k S k k S k b S s b S k b . . . . . . . . , 2 6 1 0 7 0 4 7 t i t c c c i c i t a a r e r r r e e e a a a i i c c a a c a u 5 5 0 0 5 0 5 5 a a a a e h h h h l l e e l s s s k k r r l r h h h u u u u f n n n r w w w w b k k k s s h h i d i i f g n n n n g g l l l r d d d ü a a a a a a f u u u a s s k , , , , , , , e l c c c c l l a a c u f f f l s s s e e e e t t u u f f f h h h h i i h n l n c c g g c r r r r k c l n d d d d d h , h h , , s f f f u h h e e e f f f f i w w a l g e b b f a t g e e e e u i i i f n n n n r r r l i , a a u u u u f g d t a a + f s s s d i c c k c c c c i g , f u u g a a a i e a h h h h h h g , s K n n , n n n u t t t t l , g c k , , k k s d d d i c s h f r a a e e e c i i i r h a c g g g w h e l l r r s k k t u h , , , d d i w a h h , , w f f k k k c e e a a a b e a a a a h u u l l c r r l l l t t c a k k k d h i i c c s g g h f h h u f h h a r , , e a a n e t t s n u l l i , c t t d , c i i h g g i h g l , , u t , ffig, A U G G S U S U S U W W L L L W U * * 0 1 2 3 4 5 . . . . . . 0 0 0 0 0 0 1 1 1 8 9 5 6 5 5 5 5 8 7 1 1 1 1 1 7 9 1 2 3 2 2 1 1 1 1 2 1 2 1 1 9 1 1 1 1 1 2 2 2 2 2 2 2 2 3 2 2 0 1 2 1 2 2 2 1 4 9 0 8 4 3 4 9 8 2 8 0 6 1 0 0 2 8 8 2 3 3 4 6 6 3 9 0 3 5 0 10 Sc D hla 9 2 g 0 P z 9 a , h 1 le L 6 n j 3 e m 0 1 4 0 cm 40 50 94.00 2-7 6.00 6 f . e 0 u 0 cht 6.0 3 2 3 5 5 5 3-10 6.00 4 m N F .0 a e m 0 t i u , n r K s s i t a e e n s in a d b n r t . e , i n l: a F s l s usskies, 6.0 2 2 2 6 8 7 4-11 5.25 5 K s .2 c i 5 h e l s uffig, schwach sandig, GU* 2 2 2 3 3 3 0 9 3 5 schwach schluffig, schwach kalkhaltig, hellbraun, erdfeucht 31 kiesig, kalkhaltig, braun, SW/SU 33 d N a = t u 5 r 0 s t m ei m nb , r K ., i e n s a a s n s teil: Flusskies, 4-12 6.00 6.00 6.0 3 3 4 7 5.00 Mittelsand kiesig, schwach feinsandig, KRB 5 schwach schluffig, kalkhaltig, SW braun, d = 50 mm, Kiesanteil:

DPL 5

Flusskies, Natursteinbr., nass m NHN 100,71 m 6.00 101.00 100,71 m Schlagzahlen je 10 cm

0 10 20 30 40 50 5-1 0.08 A Auffüllung + Beton 0.018 KRB 6 5-2 0.35 A s B e e h to r n s , t a e r r k d f k e a u lk c h h a t ltig, grau, A 1 1 1 4 1 0 DPL 6 5-3 0.50 A 0.08 13 A Auffüllung + Mittelkies 14 99,71 m 100.00 5-4 0.70 feinkiesig, schwach grobkiesig, 12 99,71 m schwach sandig, schwach schluffig, A 13 Schlagzahlen je 10 cm 14 s e t r a d r f k e u k c a h lk t haltig, grau, Schotter, 1.01 1 3 0 Auffüllung + Sand 0.02 0 10 20 30 40 50 5-5 1.50 0 A s .3 a u 5 n f d fü ig l , l u sc n h g lu + ff ig K , i k e a s lkhaltig, A 1 1 1 1 0 7 8 4 6-1 0.50 A 0 s h .5 c e 0 h ll w br a a c u h n , k i g e r s a i u g , , e sc rd h f w eu a c c h h t schluffig, A 3 9 9 43 bunt, erdfeucht 13 Auffüllung + Schluff 47 99.00 0 A s g .5 c r u 0 a h u f w f ü a - l c b l h u ra n k u i g n e s , + i e g r S , d k f c e a h u lk l c u h h a f t f ltig, A 2.0 1 2 2 1 1 8 1 2 8 7 6-2 1.00 A 1 s d r . o 0 t u a 0 t n , r k k e e r k d lg ie fe r s a u i u g c , h - s t d c u h n w k a e c lb h r a s u a n nd , ig, A 1.0 2 2 1 1 7 3 4 9 8 0.70 17 A Auffüllung + Kies 8 5-6 2.30 Schluff 20 6-3 1.30 sandig, schwach schluffig, A 9 5-7 2.50 s b c ra h u w n a , c e h r d fe fe in u s c a h n t dig, kalkfrei, UL 2 1 1 2 9 9 1 g .3 r 0 au, -, trocken 1 1 1 0 1 5 98.00 1 S .5 c 0 hluff 1 2 9 3 6-4 1.70 S sc c h h w l a u c ff h tonig, schwach feinsandig, UL 1 1 4 5 5-8 3.00 s k c a h lk w fr a e c i, h g t r o a n u i g - , b s r c a h u w n a , c e h rd f f e e i u n c s h a t ndig, UL 3.0 2 2 2 4 0 1 1 d .7 u 0 nkelbraun, erdfeucht 2.0 1 1 1 7 7 5 2.30 21 Schluff 18 Kies 22 schwach tonig, schwach feinsandig, UL 21 97.00 29.05.2 3 0 . 2 4 6 0 2 s g S .5 c r c 0 a h h u w , l a u e c f r h f d f s e a u n c d h i t g, stark kalkhaltig, GE/GW 2 1 2 3 0 9 2 1 6-5 2.50 2 b .5 r 0 aun, hellbraun, erdfeucht 1 2 2 2 9 0 1 1 Legende schwach feinsandig, schwach UL 3 2 0 3 Kies 1 1 9 9 fest A Auffüllung 5- 5 1 - 0 9 4 4 . . 0 5 0 5 3 k e S k .0 i i r e e a 0 d s s f n e i i g g d u , , c k s h a c t h lk l f u r f e fi i g , , g k ra a u lk - fr e br i, aun, SU* 4.01 1 1 1 1 1 5 7 7 5 6 7 08.06.2 3 0 . 2 2 6 5 s b F t r l a u a r s u k s n k s , i a e g n s ra d , u i f g e , , u d s c c = h h t 5 w 0 a m ch m s , c K h i l e u s ff a ig n , teil: GW 3.01 1 1 1 1 1 6 2 4 3 4 7 h s w t a e e l i i b c f f h e s - t steif M Ki i e tt s elkies braun, erdfeucht 17 20 96.00 5-11 4.70 4 K .0 i 0 es 1 2 8 0 6-6 3.70 3.70 1 2 8 0 weich Mittelsand 28 19 s b t r a a r u k n s , a e n rd d f i e g, u c s h ch t luffig, kalkhaltig, GU* 5.03 4 4 1 4.01 1 9 4 Legende DPL locker bis sehr locker Feinsand 4 S .5 c 5 hluff 4 5 8 6 56 1 1 6 9 sehr locker mitteldicht 58 58 16 Sand 5-12 5.55 s s t c a h r w k a s c a h n d fe ig in , k s i c e h s w ig a , c k h a l t k o h n a ig lti , g, UL 6 6 2 8 6 6 2 8 6-7 4.50 1 1 7 9 l m oc it k te e l r dicht dicht 95.00 5-13 6.00 4 b S s .7 t r a a 0 a r u n k n d f e - i g n r k a ie u s , i e g r , d k f a e l u k c h h a t ltig, SW 4 4 4 3 2 3 K s - a s i n e ta d s r i k g , f e b u ra c u ht n, grau, feucht GW 5.0 2 3 3 3 2 8 0 3 3 8 d se ic h h r t dicht Schluff braun, erdfeucht 33 5.55 6-8 5.30 30 Kies 31 sandig, kalkhaltig, braun, GW 3 3 8 7 KLEEGRÄFE 94.00 grau, -, erdfeucht 42 6.00 35 30 Kleegräfe Geotechnik GmbH, Holzstraße 212, 59556 Lippstadt 6-9 6.00 6.00 6.036 Tel.: 02941-5404 Fax: 02941-3582 E-Mail: info@Kleegraefe.com

Schichtendarstellung nach DIN 4023 93.00 Maßnahme: Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten

  • Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht -

Auftraggeber: Stadt Salzkotten, Marktstraße 8, 33154 Salzkotten

Az.-Nr.: 2603047 Datum:08.07.2026 Bearbeiter:MG

Ausführungsdatum:26.05.2026 - 26.05.2026 Geologe:DJ/FS Anlage:2.1

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Az.-Nr.: 26 03 047

A N L A G E 3.1
Korngrößenanalyse
(Kornsummenkurve)

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KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 Lippstadt Bearbeiter: MG Datum: 08.07.2026Körnungslinie Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht -Prüfungsnummern: 1/3, 4/3, 5/5 Proben entnommen am: 26.05.2026 - 26.05.2026 Art der Entnahme: gestörte Probe Arbeitsweise: nach DIN EN ISO 17892-4
Schlämmkorn Siebkorn Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Feinstes Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- 100 90 egnemtmaseG 80 70 red 60 % ni d 50 < renröK 40 red elietnanessaM 30 20 Zu- und Abschläge Reibungswinkel: 10 Korrektur für Abstufung: mittel (+-0°) Korrektur für Lagerung: mittel (+-0°) Korrektur für Kornform: angerundet (-3°) 0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.063 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 63 100 Korndurchmesser d in mmSchlämmkornSiebkorn
FeinstesSchluffkorn Fein- Mittel- GSandkorn rob- Fein- Mittel- Grob-Kieskorn Fein- Mittel- Grob-Steine
Z Ku- und Absch orrektur für Aläge Re bstufunibun g: migswi ttel (nkel +-0°: )
K Korrektur für L orrektur für Kagerun ornformg: mit : angtel ( eru+-0°) ndet(-3°)
Bezeichnung:1,00 - 2,20 m (1-3) aus KRB 10,95 - 1,65 m (4-3) aus KRB 40,70 - 1,50 m (5-5) aus KRB 5Bericht: 2603047 Anlage: 3.1
Tiefe:1,00 - 2,20 m0,95 - 1,65 m0,70 - 1,50 m
Bodenart:U, fs, t', ms'U, fsU, fs, t'
T/U/S/G [%]:6.1/59.9/33.7/0.24.5/69.8/25.2/0.57.6/69.3/22.8/0.3
kf-Wert:2.9 · 10-74.7 · 10-72.0 · 10-7
Cu/Cc:10.2/2.44.6/1.79.4/2.8
Reibungswinkel:28.629.228.1

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KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2603047 Anlage: 3.1
Körnungslinie Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: MG Datum: 08.07.2026Prüfungsnummern: 1/3, 4/3, 5/5 Proben entnommen am: 26.05.2026 - 26.05.2026 Art der Entnahme: gestörte Probe Arbeitsweise: nach DIN EN ISO 17892-4
Siebanalyse Bezeichnung: 1,00 - 2,20 m (1-3) aus KRB 1 Tiefe: 1,00 - 2,20 m Bodenart: U, fs, t', ms' Korngröße Rückstand Rückstand Siebdurch- T/U/S/G [%]: 6.1 / 59.9 / 33.7 / 0.2 / - [mm] [g] [%] gänge [%] kf-Wert: 2.87E-7 Cu/Cc: 10.2/2.4 4.0 0.00 0.00 100.00 Reibungswinkel: 28.6 ° d10/d30/d60 [mm]: 0.005 / 0.025 / 0.051 2.0 0.05 0.14 99.86 Siebanalyse: Trockenmasse [g]: 35.15 1.0 0.22 0.63 99.23 Schlämmanalyse: Trockenmasse [g]: 30.78 0.5 0.47 1.34 97.89 Korndichte [g/cm³]: 2.650 Aräometer: 0.25 1.62 4.61 93.29 Bezeichnung: Standard Aräometer 0.125 2.01 5.72 87.57 Volumen Aräometerbirne [cm³]: 67.40 Abstand 100-ml 1000-ml [mm]: 307.50 Schale 30.78 87.57 - Länge Aräometerbirne [mm]: 160.00 Abstd. OK Birne - UK Skala [mm]: 9.20 Summe 35.15 Meniskuskorrektur C / R' : 0.50 / 0.70 m 0 d1 = 20.0 d2 = 40.0 d3 = 60.0 d4 = 80.0 Siebverlust 0.00 d5 = 100.0 d6 = 120.0 d7 = 140.0 mm Schlämmanalyse Zeit R' R' + R Korngröße T H η Durchgang h h 0 r [h] [min] [-] R =C +R' [mm] [°C] [mm] [-] [%] 0 m 0 [-] 0 0.5 13.50 14.70 0.0679 25.8 141.69 0.87739 67.17 0 1 12.00 13.20 0.0490 25.8 147.69 0.87739 60.31 0 2 8.90 10.10 0.0361 25.8 160.09 0.87739 46.15 0 5 4.70 5.90 0.0240 25.8 176.89 0.87739 26.96 0 15 2.40 3.60 0.0142 25.9 186.09 0.87540 16.45 0 45 1.70 2.90 0.0082 26.1 188.89 0.87146 13.25 2 0 1.00 2.20 0.0051 26.6 191.69 0.86173 10.05 6 0 0.30 1.50 0.0029 27.2 194.49 0.85026 6.85 24 0 0.00 1.20 0.0015 26.2 195.69 0.86950 5.48
Zeit [h] [min]R' h [-]R' + R h 0 R =C +R' 0 m 0 [-]Korngröße [mm]T [°C]H r [mm]η [-]Durchgang [%]
00.513.5014.700.067925.8141.690.8773967.17
0112.0013.200.049025.8147.690.8773960.31
028.9010.100.036125.8160.090.8773946.15
054.705.900.024025.8176.890.8773926.96
0152.403.600.014225.9186.090.8754016.45
0451.702.900.008226.1188.890.8714613.25
201.002.200.005126.6191.690.8617310.05
600.301.500.002927.2194.490.850266.85
2400.001.200.001526.2195.690.869505.48
Korngröße [mm]Rückstand [g]Rückstand [%]Siebdurch- gänge [%]
4.00.000.00100.00
2.00.050.1499.86
1.00.220.6399.23
0.50.471.3497.89
0.251.624.6193.29
0.1252.015.7287.57
Schale30.7887.57-
Summe35.15
Siebverlust0.00

[Seite 54]

KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2603047 Anlage: 3.1
Körnungslinie Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: MG Datum: 08.07.2026Prüfungsnummern: 1/3, 4/3, 5/5 Proben entnommen am: 26.05.2026 - 26.05.2026 Art der Entnahme: gestörte Probe Arbeitsweise: nach DIN EN ISO 17892-4
Siebanalyse Bezeichnung: 0,95 - 1,65 m (4-3) aus KRB 4 Tiefe: 0,95 - 1,65 m Bodenart: U, fs Korngröße Rückstand Rückstand Siebdurch- T/U/S/G [%]: 4.5 / 69.8 / 25.2 / 0.5 / - [mm] [g] [%] gänge [%] kf-Wert: 4.66E-7 Cu/Cc: 4.6/1.7 4.0 0.00 0.00 100.00 Reibungswinkel: 29.2 ° d10/d30/d60 [mm]: 0.010 / 0.027 / 0.045 2.0 0.22 0.46 99.54 Siebanalyse: Trockenmasse [g]: 47.78 1.0 0.34 0.71 98.83 Schlämmanalyse: Trockenmasse [g]: 43.26 0.5 0.34 0.71 98.12 Korndichte [g/cm³]: 2.650 Aräometer: 0.25 1.38 2.89 95.23 Bezeichnung: Standard Aräometer 0.125 2.24 4.69 90.54 Volumen Aräometerbirne [cm³]: 67.40 Abstand 100-ml 1000-ml [mm]: 307.50 Schale 43.26 90.54 - Länge Aräometerbirne [mm]: 160.00 Abstd. OK Birne - UK Skala [mm]: 9.20 Summe 47.78 Meniskuskorrektur C / R' : 0.50 / 0.70 m 0 d1 = 20.0 d2 = 40.0 d3 = 60.0 d4 = 80.0 Siebverlust 0.00 d5 = 100.0 d6 = 120.0 d7 = 140.0 mm Schlämmanalyse Zeit R' R' + R Korngröße T H η Durchgang h h 0 r [h] [min] [-] R =C +R' [mm] [°C] [mm] [-] [%] 0 m 0 [-] 0 0.5 21.00 22.20 0.0600 26.2 111.69 0.86950 74.62 0 1 17.10 18.30 0.0453 26.2 127.29 0.86950 61.51 0 2 11.40 12.60 0.0348 26.2 150.09 0.86950 42.35 0 5 5.30 6.50 0.0237 26.2 174.49 0.86950 21.85 0 15 2.50 3.70 0.0141 26.2 185.69 0.86950 12.44 0 45 1.40 2.60 0.0082 26.3 190.09 0.86755 8.74 2 0 0.80 2.00 0.0051 26.6 192.49 0.86173 6.72 6 0 0.30 1.50 0.0029 27.2 194.49 0.85026 5.04 24 0 0.00 1.20 0.0015 26.2 195.69 0.86950 4.03
Zeit [h] [min]R' h [-]R' + R h 0 R =C +R' 0 m 0 [-]Korngröße [mm]T [°C]H r [mm]η [-]Durchgang [%]
00.521.0022.200.060026.2111.690.8695074.62
0117.1018.300.045326.2127.290.8695061.51
0211.4012.600.034826.2150.090.8695042.35
055.306.500.023726.2174.490.8695021.85
0152.503.700.014126.2185.690.8695012.44
0451.402.600.008226.3190.090.867558.74
200.802.000.005126.6192.490.861736.72
600.301.500.002927.2194.490.850265.04
2400.001.200.001526.2195.690.869504.03
Korngröße [mm]Rückstand [g]Rückstand [%]Siebdurch- gänge [%]
4.00.000.00100.00
2.00.220.4699.54
1.00.340.7198.83
0.50.340.7198.12
0.251.382.8995.23
0.1252.244.6990.54
Schale43.2690.54-
Summe47.78
Siebverlust0.00

[Seite 55]

KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2603047 Anlage: 3.1
Körnungslinie Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: MG Datum: 08.07.2026Prüfungsnummern: 1/3, 4/3, 5/5 Proben entnommen am: 26.05.2026 - 26.05.2026 Art der Entnahme: gestörte Probe Arbeitsweise: nach DIN EN ISO 17892-4
Siebanalyse Bezeichnung: 0,70 - 1,50 m (5-5) aus KRB 5 Tiefe: 0,70 - 1,50 m Bodenart: U, fs, t' Korngröße Rückstand Rückstand Siebdurch- T/U/S/G [%]: 7.6 / 69.3 / 22.8 / 0.3 / - [mm] [g] [%] gänge [%] kf-Wert: 1.97E-7 Cu/Cc: 9.4/2.8 8.0 0.00 0.00 100.00 Reibungswinkel: 28.1 ° d10/d30/d60 [mm]: 0.004 / 0.021 / 0.039 4.0 0.09 0.19 99.81 Siebanalyse: 2.0 0.05 0.11 99.70 Trockenmasse [g]: 46.57 Schlämmanalyse: 1.0 0.06 0.13 99.57 Trockenmasse [g]: 43.36 Korndichte [g/cm³]: 2.650 0.5 0.17 0.37 99.21 Aräometer: 0.25 1.05 2.25 96.95 Bezeichnung: Standard Aräometer Volumen Aräometerbirne [cm³]: 67.40 0.125 1.79 3.84 93.11 Abstand 100-ml 1000-ml [mm]: 307.50 Länge Aräometerbirne [mm]: 160.00 Schale 43.36 93.11 - Abstd. OK Birne - UK Skala [mm]: 9.20 Summe 46.57 Meniskuskorrektur C / R' : 0.50 / 0.70 m 0 d1 = 20.0 d2 = 40.0 d3 = 60.0 d4 = 80.0 Siebverlust 0.00 d5 = 100.0 d6 = 120.0 d7 = 140.0 mm Schlämmanalyse Zeit R' R' + R Korngröße T H η Durchgang h h 0 r [h] [min] [-] R =C +R' [mm] [°C] [mm] [-] [%] 0 m 0 [-] 0 0.5 20.90 22.10 0.0603 26.0 112.09 0.87343 76.22 0 1 18.40 19.60 0.0445 26.0 122.09 0.87343 67.59 0 2 13.80 15.00 0.0337 26.0 140.49 0.87343 51.73 0 5 7.70 8.90 0.0231 26.0 164.89 0.87343 30.69 0 15 4.20 5.40 0.0139 26.0 178.89 0.87343 18.62 0 45 2.70 3.90 0.0081 26.2 184.89 0.86950 13.45 2 0 2.00 3.20 0.0050 26.4 187.69 0.86560 11.04 6 0 1.10 2.30 0.0029 27.1 191.29 0.85216 7.93 24 0 0.90 2.10 0.0015 26.1 192.09 0.87146 7.24
Zeit [h] [min]R' h [-]R' + R h 0 R =C +R' 0 m 0 [-]Korngröße [mm]T [°C]H r [mm]η [-]Durchgang [%]
00.520.9022.100.060326.0112.090.8734376.22
0118.4019.600.044526.0122.090.8734367.59
0213.8015.000.033726.0140.490.8734351.73
057.708.900.023126.0164.890.8734330.69
0154.205.400.013926.0178.890.8734318.62
0452.703.900.008126.2184.890.8695013.45
202.003.200.005026.4187.690.8656011.04
601.102.300.002927.1191.290.852167.93
2400.902.100.001526.1192.090.871467.24
Korngröße [mm]Rückstand [g]Rückstand [%]Siebdurch- gänge [%]
8.00.000.00100.00
4.00.090.1999.81
2.00.050.1199.70
1.00.060.1399.57
0.50.170.3799.21
0.251.052.2596.95
0.1251.793.8493.11
Schale43.3693.11-
Summe46.57
Siebverlust0.00

[Seite 56]

Az.-Nr.: 26 03 047

A N L A G E 4.1
Wassergehaltsbestimmung

[Seite 57]

Kleegräfe Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2603047 Anlage: 4.1
Wassergehalt gem. DIN EN ISO 17892-1 Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: MG Datum: 08.07.2026Entnahmestelle: KRB 1, 4, 5 Art der Entnahme: gestörte Probe Probe entnommen am: 26.05.2026 - 26.05.2026
1,00 - 2,20 m 0,95 - 1,65 m 0,70 - 1,50 m Probenbezeichnung: (1-3) aus KRB 1 (4-3) aus KRB 4 (5-5) aus KRB 5 Feuchte Probe 245.56 218.40 223.11 + Behälter [g]: Trockene Probe 241.35 215.88 220.21 + Behälter [g]: Behälter [g]: 202.18 198.10 190.54 Porenwasser [g]: 4.21 2.52 2.90 Trockene Probe [g]: 39.17 17.78 29.67 Wassergehalt [%] 10.75 14.17 9.77
Probenbezeichnung:1,00 - 2,20 m (1-3) aus KRB 10,95 - 1,65 m (4-3) aus KRB 40,70 - 1,50 m (5-5) aus KRB 5
Feuchte Probe + Behälter [g]:245.56218.40223.11
Trockene Probe + Behälter [g]:241.35215.88220.21
Behälter [g]:202.18198.10190.54
Porenwasser [g]:4.212.522.90
Trockene Probe [g]:39.1717.7829.67
Wassergehalt [%]10.7514.179.77

[Seite 58]

Az.-Nr.: 26 03 047

A N L A G E 5.1
Konsistenzgrenzenbestimmungen

[Seite 59]

KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2603047 Anlage: 5.1
Zustandsgrenzen Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: MG Datum:Prüfungsnummer: 1-3 Entnahmestelle: KRB 1 Tiefe: 1,00 - 2,20 m Art der Entnahme: gestörte Probe Probe entnommen am: 26.05.2026 - 26.05.2026
32.0 ]%[ 30.0 Wassergehalt w = 10.8 % w 28.0 Fließgrenze w = 29.7 % L tlahegressaW Ausrollgrenze w = 20.9 % 26.0 P Plastizitätszahl I = 8.8 % 24.0 P Konsistenzzahl I = 2.14 C 22.0 Fallkegel 80g/30° 20.0 10 15 20 25 30 Eindringtiefe [mm] Zustandsform I = 2.14 C halbfest steif weich sehr weich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p la stische 0,73 · To n e T M = A-Linie IP T o n e m it o r ga n i s c h e n 20 B e im e ng u n g e n , o r g a nogene Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe plastische Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- OX gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
Fall
Fallkegel 80g/30°
mitte Ton
Tone mit organischen
leicht plastis Tone Tche LschBeimengunge und ausgeprä plastische ScBeimengungen, organogeneTone OT
und ausgeprägt
plastische Schluffe UA
sch
Sand-Ton-OXgungen und organo-
San GemGemische ST
gene Schluffe OU
Zwischenbereich
und mittelplastische
Sand-Schluff-leicht p sche Schlleicht plasti-Schluffe UM
Gemische SUsche Schluffe UL
leicht
plastische
Tone TL
mittelplastische
Tone TM

[Seite 60]

KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2603047 Anlage: 5.2
Zustandsgrenzen Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: MG Datum:Prüfungsnummer: 4-3 Entnahmestelle: KRB 4 Tiefe: 0,95 - 1,65 m Art der Entnahme: gestörte Probe Probe entnommen am: 29.05.2026 - 29.05.2026
30.0 29.0 ]%[ Wassergehalt w = 14.2 % 28.0 w Fließgrenze w = 28.6 % tlahegressaW 27.0 L Ausrollgrenze w = 19.8 % 26.0 P Plastizitätszahl I = 8.8 % 25.0 P 24.0 Konsistenzzahl I = 1.63 C 23.0 Fallkegel 80g/30° 22.0 10 15 20 25 30 Eindringtiefe [mm] Zustandsform I = 1.63 C halbfest steif weich sehr weich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p la stische 0,73 · To n e T M = A-Linie IP T o n e m it o r ga n i s c h e n 20 B e im e ng u n g e n , o r g a nogene Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe plastische Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- OX gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
Fa
Fallkegel 80g/30°
mitte Ton
Tone mit organischen
leicht plastis Toneche TLschBeimengung und ausgepr plastische ScBeimengungen, organogeneTone OT
und ausgeprägt
Schluffeplastische Schluffe UA
mit organi-
schen Beimen-
Sand-Ton-plasti-gungen und organo-
Sand GemGemische STOX
gene Schluffe OU
Zwischenbereich
und mi
Sand-Schluff-leicht sche Schleichtplasti-Schluffe UM
Gemische SUsche Schluffe UL
leicht
plastische
ToneTL
mittelplastische
Tone TM

[Seite 61]

KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2603047 Anlage: 5.3
Zustandsgrenzen Salzkotten, Umbau Liboriusgrundschule Gebäude A Am Hellweg 1, 333154 Salzkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: MG Datum:Prüfungsnummer: 5-5 Entnahmestelle: KRB 5 Tiefe: 0,70 - 1,50 m Art der Entnahme: gestörte Probe Probe entnommen am: 29.05.2026 - 29.05.2026
34.0 ]%[ 32.0 Wassergehalt w = 9.8 % w 30.0 Fließgrenze w = 30.6 % L tlahegressaW Ausrollgrenze w = 22.0 % 28.0 P Plastizitätszahl I = 8.6 % 26.0 P Konsistenzzahl I = 2.42 C 24.0 Fallkegel 80g/30° 22.0 10 15 20 25 30 Eindringtiefe [mm] Zustandsform I = 2.42 C halbfest steif weich sehr weich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p la stische 0,73 · To n e T M = A-Linie IP T o n e m it o r ga n i s c h e n 20 B e im e ng u n g e n , o r g a nogene Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe plastische Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- OX gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
Fallk
Fallkegel 80g/30°
mitte Ton
nischen
leicht plastisc Tone The LschBeimengunge und ausgeprä plastische Scn, organogeneTone OT
gt
Schluffehluffe UA
mit organi-
schen Beimen-
Sand-Ton-OXgungen und organo-
San GemGemische STgene Schluffe OU
Zwischenbereich
und mi
Sand-Schluff-leicht pl sche Schluleicht plasti-Schluffe UM
Gemische SUsche Schluffe UL
plastische
Tone T
mittelplastische
Tone TM

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Az.-Nr.: 26 03 047

A N L A G E 6.1
Chemische Analysenergebnisse
(EBV und DepV)

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Prfbericht-Nr: B2616476

Auftraggeber Kleegrfe Geotechnik GmbH Holzstr. 212 59556 Lippstadt

Ansprechpartner Herr Dipl.-Ing. (FH) Kleegrfe Telefon 02941 / 5404 E-Mail info@kleegraefe.com

Eingangsdatum 23.06.2026

Probenehmer / -eingang unbekannt Prfort Horn & Co. Analytics GmbH Untersuchungszeitraum 23.06.2026 - 26.06.2026

Probe-Nr. P202628542

Probenbezeichnung MP Aushub

Herkunftsort Salzkotten, Liborius Grundschule Entnahmeort Salzkotten, Liborius Grundschule

Untersuchungsauftrag EBV

bersicht der verwendeten Normen / SOP’s BBodSchV 2 Nr. 8: 2021-05 DIN 19529: 2015-12 DIN 19539: 2016-12 DIN 19747: 2009-07 DIN 38407-37: 2013-11 DIN 38407-39: 2011-09

DIN 38414-17: 2017-01 DIN EN 16170: 2017-01

DIN 66165-2: 2016-08DIN EN 14346: 2007-03
DIN EN 17322: 2021-0DIN EN 27888: 1993-11

DIN EN 16170: 2017-01 DIN EN 17322: 2021-03 DIN EN 27888: 1993-11 DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 DIN EN ISO 10523: 2012-04 DIN EN ISO 12846: 2012-08 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 DIN EN ISO 54321 Verf. A2: 2021-04 DIN ISO 11465: 1996-12 DIN ISO 18287: 2006-05 LAGA KW/04: 2019-09

Anlagen keine

Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich nur auf die angelieferten bzw. auf die von der Horn & Co. Analytics GmbH entnommenen Proben. Fehlerhaft zur Verfgung gestellte Proben knnen die Prfergebnisse beeintrchtigen. Die zu den angegebenen Messwerten zugehrigen Messunsicherheiten knnen unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.industrial-lab.de/messunsicherheiten Die von Ihnen ausgewhlte Entscheidungsregel wurde im Rahmen der Konformittsbewertung bercksichtigt. Die auswhlbaren Entscheidungsregeln finden sie hier: https://www.industrial-lab.de/de/downloads.php Der Prfbericht darf nur mit Zustimmung der Horn & Co. Analytics GmbH auszugsweise vervielfltigt werden.

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Prfbericht-Nr: B2616476

Probe-Nr. P202628542

Probenbezeichnung MP Aushub

Untersuchungsergebnisse

ParameterMewertEinheitNormOrt
Probennahmeprotokolln. vorhanden7*Wen
Mineral. Fremdbest.<10Vol-%BBodSchV 2 Nr. 84*Wen
Trockenrckstand (105C)91,5%DIN EN 143461*Wen
Feuchte (105C)8,49%DIN EN 143461*Wen
Trockenrckstand (bis 40C)93,4%DIN ISO 114651*Wen
Feuchte (40C)6,6%DIN ISO 114651*Wen
> 2,00 mm50,4%DIN 66165-21*Wen
< 2,00 mm49,6%DIN 66165-21*Wen
Ergebnis bez. auf Feinfraktion (< 2,00 mm)jaDIN 197471*Wen
TOC (TS)0,15%DIN 195391*Wen
EOX (TS)<1mg/kgDIN 38414-171*Wen
Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)<50mg/kgLAGA KW/041*Wen
Kohlenwasserstoff-Index (TS)<100mg/kgLAGA KW/041*Wen
Benzo(a)pyren (TS)<0,01mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Summe PAK n. EPA (TS)<1mg/kgDIN ISO 182871*Wen
PCB-118 (TS)_EBV<0,001mg/kgDIN EN 173221*Wen
Summe 6 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kgDIN EN 173221*Wen
Summe 7 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kgDIN EN 173221*Wen
KnigswasseraufschlussjaDIN EN ISO 54321 Verf. A21*Wen
Arsen (TS)_EBV4,23mg/kgDIN EN 161701*Wen
Blei (TS)_EBV16,5mg/kgDIN EN 161701*Wen
Cadmium (TS)_EBV0,19mg/kgDIN EN 161701*Wen
Chrom (TS)_EBV13,7mg/kgDIN EN 161701*Wen
Kupfer (TS)_EBV<10mg/kgDIN EN 161701*Wen
Nickel (TS)_EBV12,4mg/kgDIN EN 161701*Wen
Quecksilber (TS) AAS<0,1mg/kgDIN EN ISO 128462*Wen
Thallium (TS)_EBV<0,1mg/kgDIN EN 161701*Wen
Zink (TS)_EBV39,5mg/kgDIN EN 161701*Wen
Elution mit dest. Wasser (2:1 Schttel)jaDIN 195291*Wen
pH-Wert (Eluat)8,0DIN EN ISO 105231*Wen
Elektrische Leitfhigkeit (25C) (Eluat)300S/cmDIN EN 278881*Wen
Sulfat-IC (Eluat)15,6mg/LDIN EN ISO 10304-11*Wen
Arsen (Eluat) ICP-MS1,23g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Blei (Eluat) ICP-MS<1g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Cadmium (Eluat) ICP-MS<0,3g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Chrom (Eluat) ICP-MS<5g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Kupfer (Eluat) ICP-MS<10g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Nickel (Eluat) ICP-MS1,21g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Thallium (Eluat) ICP-MS<0,2g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen

Zink (Eluat) ICP-MS <10 g/L DIN EN ISO 17294-2 1* Wen Seite 2 von 5

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Prfbericht-Nr: B2616476

Probe-Nr. P202628542

Probenbezeichnung MP Aushub

Thallium (Eluat) IPCaPra-MmSeterM<e0w,2ertEgin/LheitDIN EN ISON o1r7m294-21*WOernt
PZirnokb e(Enlnuaaht)m ICepPr-oMtoSkolln.<vo1r0handeng/LDIN EN ISO 17294-271**WWeenn
Quecksilber (Eluat) AAS<0,0001mg/LDIN EN ISO 128461*Wen
Summe 15 PAK (ohne Naphthalin)(Eluat)<0,1g/LDIN 38407-391*Wen
1-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
2-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
Naphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
Summe Naphthaline (Eluat)<0,03g/LDIN 38407-391*Wen
PCB-118 (Eluat)_EBV<0,001g/LDIN 38407-371*Wen
Summe 6 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/LDIN 38407-371*Wen
Summe 7 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/LDIN 38407-371*Wen

Akkreditierte Prfmethode: 1* = Ja; 2*=Ja, mit Modifikationen; 3* Ja, im Unterauftrag // 4*: Nein; 5*: Fremdvergabe Herkunft der Angaben: 6*: Auftraggeber; 7* Horn & Co. Analytics GmbH Ort der Messung: Wen = Wenden, Wtz = Wetzlar, Sie = Siegen, Wit = Witten

Bemerkung GW

Grenzwerteinstufung Einstufung BM-0 Lehm EBV - BM-0 Lehm/Schluff - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

BM-0* <0,5% TOC EBV - BM-0* <0,5% TOC - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

BM-F0* EBV - BM-F0* - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

BM-F1 EBV - BM-F1 - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

Endeinstufung EBV - BM-0 Lehm/Schluff eingehalten

Untersuchungsergebnisse incl. Grenzwerteinstufung

ParameterMewertEinheitBM-0 LehmBM-0* <0,5% TOCBM-F0*BM-F1
Probennahmeprotokolln. vorhanden
Mineral. Fremdbest.<10Vol-%10105050
Trockenrckstand (105C)91,5%
Feuchte (105C)8,49%
Trockenrckstand (bis 40C)93,4%
Feuchte (40C)6,6%
> 2,00 mm50,4%
< 2,00 mm49,6%
Ergebnis bez. auf Feinfraktion (< 2,00 mm)ja
TOC (TS)0,15%10,555
EOX (TS)<1mg/kg1133
Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)<50mg/kg300300300
Kohlenwasserstoff-Index (TS)<100mg/kg600600600

Benzo(a)pyren (TS) <0,01 mg/kg 0,3 Seite 3 von 5

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Prfbericht-Nr: B2616476

Probe-Nr. P202628542

Probenbezeichnung MP Aushub

Parameter Kohlenwasserstoff-Index (TS)Mewert <100Einheit mg/kgBM-0 LehmBM-0* <0,5% TOC 600BM-F0* 600BM-F1 600
Kohlenwasserstoff-Index (TS)
BPeronbzeon(an)aphymreenp (rTotSo)kolln. vo<r0h,a0n1denmg/kg0,3
Summe PAK n. EPA (TS)<1mg/kg3666
PCB-118 (TS)_EBV<0,001mg/kg
Summe 6 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kg
Summe 7 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kg0,050,10,150,15
Knigswasseraufschlussja
Arsen (TS)_EBV4,23mg/kg20204040
Blei (TS)_EBV16,5mg/kg70140140140
Cadmium (TS)_EBV0,19mg/kg1122
Chrom (TS)_EBV13,7mg/kg60120120120
Kupfer (TS)_EBV<10mg/kg40808080
Nickel (TS)_EBV12,4mg/kg50100100100
Quecksilber (TS) AAS<0,1mg/kg0,30,60,60,6
Thallium (TS)_EBV<0,1mg/kg1122
Zink (TS)_EBV39,5mg/kg150300300300
Elution mit dest. Wasser (2:1 Schttel)ja
pH-Wert (Eluat)8,06,5-9,56,5-9,5
Elektrische Leitfhigkeit (25C) (Eluat)300S/cm350350500
Sulfat-IC (Eluat)15,6mg/L250250250450
Arsen (Eluat) ICP-MS1,23g/L81220
Blei (Eluat) ICP-MS<1g/L233590
Cadmium (Eluat) ICP-MS<0,3g/L233
Chrom (Eluat) ICP-MS<5g/L1015150
Kupfer (Eluat) ICP-MS<10g/L2030110
Nickel (Eluat) ICP-MS1,21g/L203030
Thallium (Eluat) ICP-MS<0,2g/L0,2
Zink (Eluat) ICP-MS<10g/L100150160
Quecksilber (Eluat) AAS<0,0001mg/L0,0001
Summe 15 PAK (ohne Naphthalin)(Eluat)<0,1g/L0,20,31,5
1-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/L
2-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/L
Naphthalin (Eluat)<0,01g/L
Summe Naphthaline (Eluat)<0,03g/L2
PCB-118 (Eluat)_EBV<0,001g/L
Summe 6 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/L
Summe 7 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/L0,01

Horn & Co. Analytics GmbH, Wenden 26.06.2026

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Prfbericht-Nr: B2616476

Probe-Nr. P202628542

Probenbezeichnung MP Aushub

i.A. Dorothea Egbun Projektmanagement

Bemerkung MU Die zuvor vereinbarte Entscheidungsregel bei der Konformittsaussage sieht die Betrachtung der Messunsicherheit mit dem Vertrauensniveau von 50 % vor.

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Prfbericht-Nr: B2616536

Auftraggeber Kleegrfe Geotechnik GmbH Holzstr. 212 59556 Lippstadt

Ansprechpartner Herr Dipl.-Ing. (FH) Kleegrfe Telefon 02941 / 5404 E-Mail info@kleegraefe.com

Eingangsdatum 23.06.2026

Probenehmer / -eingang unbekannt Prfort Horn & Co. Analytics GmbH Untersuchungszeitraum 23.06.2026 - 29.06.2026

Probe-Nr. P202628542-1

Probenbezeichnung MP Aushub

Herkunftsort Salzkotten, Liborius Grundschule Entnahmeort Salzkotten, Liborius Grundschule

Untersuchungsauftrag Deponieverordnung

bersicht der verwendeten Normen / SOP’s DIN 19539: 2016-12 DIN 19747: 2009-07 DIN 38409-1: 1987-01 DIN EN 12457-4: 2003-01 DIN EN 14346: 2007-03 DIN EN 1484: 2019-04 DIN EN 15169: 2007-05 DIN EN 15216: 2008-01 DIN EN 15308: 2016-12 DIN EN 27888: 1993-11 DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 DIN EN ISO 10523: 2012-04 DIN EN ISO 11885: 2009-09 DIN EN ISO 12846: 2012-08 DIN EN ISO 14402: 1999-12 DIN EN ISO 14403-2: 2012-10 DIN EN ISO 22155: 2016-07 DIN ISO 18287: 2006-05 DepV Anhang 4 Nr. 3.1.1: 2009-04 LAGA KW/04: 2019-09

Anlagen Probenbegleitprotokoll

Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich nur auf die angelieferten bzw. auf die von der Horn & Co. Analytics GmbH entnommenen Proben. Fehlerhaft zur Verfgung gestellte Proben knnen die Prfergebnisse beeintrchtigen. Die zu den angegebenen Messwerten zugehrigen Messunsicherheiten knnen unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.industrial-lab.de/messunsicherheiten Die von Ihnen ausgewhlte Entscheidungsregel wurde im Rahmen der Konformittsbewertung bercksichtigt. Die auswhlbaren Entscheidungsregeln finden sie hier: https://www.industrial-lab.de/de/downloads.php Der Prfbericht darf nur mit Zustimmung der Horn & Co. Analytics GmbH auszugsweise vervielfltigt werden.

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Prfbericht-Nr: B2616536

Probe-Nr. P202628542-1

Probenbezeichnung MP Aushub

Bemerkung Die Summe BTEX/Styrol/Cumol wurde in der nicht konservierten Probe bestimmt. Dies kann zu Minderbefunden bei dem Parameter Summe BTEX/Styrol/Cumol fhren.

Untersuchungsergebnisse

ParameterMewertEinheitNormOrt
Probennahmeprotokolln. vorhanden7*Wen
Probenhomogenisierung / -mengeauf 1 kgDepV Anhang 4 Nr. 3.1.14*Wen
Probenvorbereitungs. AnlageDIN 197471*Wen
Trockenrckstand (105C)93,1%DIN EN 143461*Wen
Feuchte (105C)6,88%DIN EN 143461*Wen
Summe BTEX / Styrol / Cumol (TS)<1mg/kgDIN EN ISO 221551*Wen
Summe PAK n. EPA (TS)<1mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Summe 7 PCB (TS)<0,01mg/kgDIN EN 153081*Wen
Kohlenwasserstoff-Index (TS)<100mg/kgLAGA KW/041*Wen
Extrahierbare lipophile Stoffe (TS)<0,01%LAGA KW/041*Wen
TOC (TS)0,13%DIN 195391*Wen
Glhverlust (550C)1,80%DIN EN 151691*Wen
Glhrckstand (550C)98,2%DIN EN 151691*Wen
Elution mit dest. WasserjaDIN EN 12457-41*Wen
pH-Wert (Eluat)8,2DIN EN ISO 105231*Wen
Elektrische Leitfhigkeit (25C) (Eluat)111S/cmDIN EN 278881*Wen
Wasserlslicher Anteil0,056%DIN 38409-11*Wen
Gesamtgehalt gelst. Feststoffe<400mg/LDIN EN 152161*Wen
Cyanid, l. freisetzbar (Eluat)<0,005mg/LDIN EN ISO 14403-21*Wen
Fluorid-IC (Eluat)0,49mg/LDIN EN ISO 10304-11*Wen
Chlorid-IC (Eluat)2,19mg/LDIN EN ISO 10304-11*Wen
Sulfat-IC (Eluat)2,94mg/LDIN EN ISO 10304-11*Wen
Phenolindex (Eluat)<0,01mg/LDIN EN ISO 144021*Wen
DOC (Eluat)3,33mg/LDIN EN 14841*Wen
Antimon (Eluat)<0,005mg/LDIN EN ISO 118851*Wen
Arsen (Eluat)<0,01mg/LDIN EN ISO 118851*Wen
Barium (Eluat)<0,01mg/LDIN EN ISO 118851*Wen
Blei (Eluat)<0,02mg/LDIN EN ISO 118851*Wen
Cadmium (Eluat)<0,001mg/LDIN EN ISO 118851*Wen
Chrom, gesamt (Eluat)<0,01mg/LDIN EN ISO 118851*Wen
Kupfer (Eluat)<0,02mg/LDIN EN ISO 118851*Wen
Molybdn (Eluat)<0,01mg/LDIN EN ISO 118851*Wen
Nickel (Eluat)<0,01mg/LDIN EN ISO 118851*Wen
Quecksilber (Eluat) AAS<0,0001mg/LDIN EN ISO 128461*Wen
Selen (Eluat)<0,01mg/LDIN EN ISO 118851*Wen
Zink (Eluat)<0,01mg/LDIN EN ISO 118851*Wen

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Prfbericht-Nr: B2616536

Probe-Nr. P202628542-1

Probenbezeichnung MP Aushub

Akkreditierte Prfmethode: 1* = Ja; 2*=Ja, mit Modifikationen; 3* Ja, im Unterauftrag // 4*: Nein; 5*: Fremdvergabe Herkunft der Angaben: 6*: Auftraggeber; 7* Horn & Co. Analytics GmbH Ort der Messung: Wen = Wenden, Wtz = Wetzlar, Sie = Siegen, Wit = Witten

Bemerkung GW

Grenzwerteinstufung Einstufung DK 0 Deponieklasse 0 nach Deponieverordnung (aktuelle Version) eingehalten

DK 1 Deponieklasse 1 nach Deponieverordnung (aktuelle Version) eingehalten

DK 2 Deponieklasse 2 nach Deponieverordnung (aktuelle Version) eingehalten

DK 3 Deponieklasse 3 nach Deponieverordnung (aktuelle Version) eingehalten

Endeinstufung Deponieklasse 0

Untersuchungsergebnisse incl. Grenzwerteinstufung

ParameterMewertEinheitDK 0DK 1DK 2DK 3
Probennahmeprotokolln. vorhanden
Probenhomogenisierung / -mengeauf 1 kg
Probenvorbereitungs. Anlage
Trockenrckstand (105C)93,1%
Feuchte (105C)6,88%
Summe BTEX / Styrol / Cumol (TS)<1mg/kg6
Summe PAK n. EPA (TS)<1mg/kg30
Summe 7 PCB (TS)<0,01mg/kg1
Kohlenwasserstoff-Index (TS)<100mg/kg500
Extrahierbare lipophile Stoffe (TS)<0,01%0,10,40,84
TOC (TS)0,13%1136
Glhverlust (550C)1,80%33510
Glhrckstand (550C)98,2%
Elution mit dest. Wasserja
pH-Wert (Eluat)8,25,5-135,5-135,5-134-13
Elektrische Leitfhigkeit (25C) (Eluat)111S/cm
Wasserlslicher Anteil0,056%0,43610
Gesamtgehalt gelst. Feststoffe<400mg/L4003000600010000
Cyanid, l. freisetzbar (Eluat)<0,005mg/L0,010,10,51
Fluorid-IC (Eluat)0,49mg/L151550
Chlorid-IC (Eluat)2,19mg/L80150015002500
Sulfat-IC (Eluat)2,94mg/L100200020005000
Phenolindex (Eluat)<0,01mg/L0,10,250100
DOC (Eluat)3,33mg/L505080100
Antimon (Eluat)<0,005mg/L0,0060,030,070,5

Arsen (Eluat) <0,01 mg/L 0,05 0,2 0,2 2,5 Seite 3 von 4

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Prfbericht-Nr: B2616536

Probe-Nr. P202628542-1

Probenbezeichnung MP Aushub

Parameter Antimon (Eluat)Mewert <0,005Einheit mg/LDK 0 0,006DK 1 0,03DK 2 0,07DK 3 0,5
Antimon (Eluat)
APrrsoebne n(Enaluhamt)eprotokolln. vo<r0h,a0n1denmg/L0,050,20,22,5
Barium (Eluat)<0,01mg/L251030
Blei (Eluat)<0,02mg/L0,050,215
Cadmium (Eluat)<0,001mg/L0,0040,050,10,5
Chrom, gesamt (Eluat)<0,01mg/L0,050,317
Kupfer (Eluat)<0,02mg/L0,21510
Molybdn (Eluat)<0,01mg/L0,050,313
Nickel (Eluat)<0,01mg/L0,040,214
Quecksilber (Eluat) AAS<0,0001mg/L0,0010,0050,020,2
Selen (Eluat)<0,01mg/L0,010,030,050,7
Zink (Eluat)<0,01mg/L0,42520

Horn & Co. Analytics GmbH, Wenden 29.06.2026

i.A. Dorothea Egbun Projektmanagement

Bemerkung MU Laut Anhang 4 4 der DepV sind fr die Bewertung der Analysenberichte die ermittelten Messwerte ohne Bercksichtigung der Messunsicherheit zugrunde zu legen.

Seite 4 von 4

[Seite 72]

Az.-Nr.: 26 03 047

A N L A G E 7.1
Fotodokumentation

[Seite 73]

Az.-Nr.: 2603047

Fotodokumentation Seite 1 von 2 Anlage 7.1 Situation am 26.05.2026

KRB 3 KRB 1

KRB 4

Foto 1: Blickrichtung ~ NW; Bereich der KRB 1, 3 und 4 (Markierungen)

Situation am 26.05.2026

KRB 4 KRB 2

Foto 2: Blickrichtung ~ O; Bereich der KRB 2 und 4 (Markierungen)


Projekt: Umbau Liboriusschule Gebäude A in Salzkotten

  • Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht -

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Az.-Nr.: 2603047

Fotodokumentation Seite 2 von 2 Anlage 7.1 Situation am 26.05.2026

KRB 5

Foto 3: Blickrichtung ~ W; Bereich der KRB 5 (Markierung)

Situation am 26.05.2026

KRB 6

Foto 4: Blickrichtung ~ NW; Bereich der KRB 6 (Markierung)


Projekt: Umbau Liboriusschule Gebäude A in Salzkotten

  • Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht -

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Az.-Nr.: 26 03 047

A N L A G E 8.1
Setzungsberechnung Streifenfundamente
Anbau Mensa

[Seite 76]

240.0

220.0

200.0 0.7 cm 0.8 cm 0.9 cm 1.0 cm 1.1 cm 1.2 cm 0.6 cm 1.3 cm

180.0

0.5 cm

160.0

140.0 0.4 cm

a b R,d Rn,d E,k s cal cal c  2  Ü t g UK LS ks 120.0 [m] [m] [kN/m²] [kN/m] [kN/m²] [cm] [°] [kN/m²] [kN/m³] [kN/m²] [m] [m] [MN/m³]

0.3 cm

100.0

80.0 0.2 cm

60.0

0.1 cm

40.0

20.0

0.0 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0 1.1

Fundamentbreite b [m] ]²m/Nk[ d,R= sdnatsrediwlhoS sed trewsgnussemeB Boden ''  cc  EE ss BBeezzeeiicchhnnuunngg [[kkNN//mm³³]] [[°°]] [[kkNN//mm²²]] [[--]] [[MMNN//mm²²]] 2222..00//1144..00 3377..55 00..00 00..0000 8800..00 GGüütteesscchhootttteerr,, ddiicchhtt Streifenfundamente 1199..55//99..55 2255..00 00..00 00..0000 44..55 LLöösssslleehhmm,, wweeiicchh--sstteeiiff 2200..00//1100..00 2277..55 33..00 00..0000 1100..00 LLöösssslleehhmm,, sstteeiiff 1199..00//1111..00 3300..00 00..00 00..0000 2200..00 FFlluuvviiooggllaazziiaallssaanndd,, mmiitttteellddiicchhtt 2200..00//1100..00 2277..55 33..00 00..0000 1155..00 FFlluuvviiooggllaazziiaalllleehhmm,, sstteeiiff 1199..55//1111..55 3322..55 00..00 00..0000 2255..00 FFlluuvviiooggllaazziiaallssaanndd,, mmiitttteellddiicchhtt 2200..00//1111..55 3322..55 00..00 00..0000 3300..00 FFlluuvviiooggllaazziiaallssaanndd,, ddiicchhtt

Fluvioglazialsand, dicht

System (b = 0.30 und 1.00 m) max dphi = 3.7 ° 5.0 kN/m² 100.18 0.5 Güteschotter, dicht 99.23 1.5 Lösslehm, weich-steif GS = 98.30 98.30 2.5 L F ö lu s v s io le g h l m az , i a s l t s e a if nd, mitteldicht 9 9 7 7 . . 5 3 5 0 G Fl W uv i = o g 9 l 6 a . z 8 ia 4 llehm, steif 97.00 3.5 4.5 5.5 Fluvioglazialsand, mitteldicht 94.20 6.5 7.5
100.18
Güteschotter, dicht
Güteschotter, dicht99.23
Lösslehm, weich-steif
GS = 98.3098.30
Lösslehm, steif Fluvioglazialsand, mitteldicht97.55 97.30
Fluvioglaziallehm, steif GW = 96.84 Fluvioglazialsand, mitteldicht97.00
94.20
31.000.30200.060.0140.40.6127.53.0020.0044.043.712.3223.0
31.000.40200.080.0140.40.7427.53.0020.0044.044.142.4618.8
31.000.50200.0100.0140.40.8727.53.0020.0044.044.532.6116.2
31.000.60200.0120.0140.40.9828.32.0119.9344.044.872.7814.4
31.000.70200.0140.0140.41.0828.22.1919.8644.045.192.9213.0
31.000.80200.0160.0140.41.1728.02.4419.8444.045.493.0612.0
31.000.90200.0180.0140.41.2628.82.0319.8344.045.763.2511.1
31.001.00200.0200.0140.41.3529.51.6319.6944.046.023.4410.4
Spannungsverlauf (b = 0.30 und 1.00 m) 100.18 0.5 Güteschotter, dicht 99.23 1.0 1.5 Lösslehm, weich-steifGS = 98.30 1.000 98.30 2.0 0.826 0.677 2.5 Lösslehm, steif 0.590 97.55 0.523 Fluvioglazialsand, mitteldicht 0.467 97.30 3.0 Fluvioglaziallehm, steif 0.419 97.00 GW = 96.84 0.377 3.5 0.342 tg (b = 0.30) 0.312 0.286 4.0 0.263 0.243 4.5 0.226 0.211 0.197 5.0 0.184 0.173 5.5 0.163 0.154 Fluvioglazialsand, mitteldicht 94.20 6.0 tg (b = 1.00) 0.141 6.5 7.0 7.5 8.0 Fluvioglazialsand, dicht
100.18
t
Güteschotter, dich99.23
Lösslehm, weich-steifGS =98.30 1.00098.30
Lösslehm, steif0.826 0.677 0.590
Fluvioglazialsand, Fluvioglaziallehm,mitteldic steif0.523 ht 0.467 0.41997.55 97.30
GW = 96.84 tg (b = 0.30) Fluvioglazialsand,00.377 .342 .312 286 263 43 26 11 97 84 3 3 4 ht97.00
0 0. 0. 0.2 0.2
0.2
0.1 0.1
0.17 0.16
0.15 mitteldic
tg (b = 1.00) 0.141 Fluvioglazialsand, dichttg (b = 1.00)94.20
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH 59556 Lippstadt-Bad Waldliesborn, Holzstraße 212 Tel.: 02941 - 5404 Fax: 02941 - 3582 Projekt: Anbau Liboriusschule, Salzkotten Streifenfundamente (L = 31,00 m)
Berechnungsgrundlagen: (G,Q) = 0.500 ·Q + (1 - 0.500) ·G Liboriusgrundschule Salzkotten (G,Q) = 1.425 Grundbruchformel nach DIN 4017:2006 R,d auf 200.00 kN/m² begrenzt Teilsicherheitskonzept (EC 7) Oberkante Gelände = 100.18 m NHN Streifenfundament (a = 31.00 m) Gründungssohle = 98.30 m NHN R,v = 1.20 Grundwasser = 96.84 m NHN G = 1.35 Grenztiefe mit p = 20.0 % Q = 1.50 Grenztiefen spannungsvariabel bestimmt Anteil Veränderliche Lasten = 0.500

E,k =R,k / (R,v ·(G,Q)) =R,k / (1.20 · 1.43) =R,k / 1.71 (für Setzungen) Verhältnis Veränderliche(Q)/Gesamtlasten(G+Q) [-] = 0.50

Anlage 8.1 Anbau Mensa

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Az.-Nr.: 26 03 047

A N L A G E 8.2
Setzungsberechnung Streifenfundamente
Anbau Klassenraum

[Seite 78]

240.0

220.0

200.0 0.7 cm0.8 cm 0.9 cm 1.0 cm 1.1 cm 1.2 cm 0.6 cm 1.3 cm

180.0

0.5 cm 160.0

140.0 0.4 cm

120.0

0.3 cm 100.0

80.0 0.2 cm

60.0

0.1 cm 40.0

20.0

0.0 0.2 0.3 0.4 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0 1.1

Fundamentbreite b [m] ]²m/Nk[ d,R= sdnatsrediwlhoS sed trewsgnussemeB Boden ''  cc  EE ss BBeezzeeiicchhnnuunngg [[kkNN//mm³³]] [[°°]] [[kkNN//mm²²]] [[--]] [[MMNN//mm²²]] 2222..00//1144..00 3377..55 00..00 00..0000 8800..00 GGüütteesscchhootttteerr,, ddiicchhtt Streifenfundamente 2200..00//1100..00 2277..55 33..00 00..0000 1100..00 LLöösssslleehhmm,, sstteeiiff 2211..00//1133..00 3355..00 00..00 00..0000 3300..00 FFlluuvviiooggllaazziiaallkkiieess,, ddiicchhtt 1199..00//1111..00 3300..00 00..00 00..0000 2200..00 FFlluuvviiooggllaazziiaallssaanndd,, mmiitttteellddiicchhtt 2211..00//1133..00 3355..00 00..00 00..0000 4400..00 FFlluuvviiooggllaazziiaallkkiieess,, ddiicchhtt

System (b = 0.30 und 1.00 m) max dphi = 5.0 ° 5.0 kN/m² 100.18 0.5 Güteschotter, dicht 99.23 1.0 1.5 GS = 98.68 2.0 LFölusvsioleghlmaz,i asltkeiiefs, dicht 9977..8711 2.5 3.0 GW = 96.84 3.5 4.0 4.5 Fluvioglazialsand, mitteldicht 95.51 5.0 5.5 6.0 Fluvioglazialkies, dicht
100.18
Güteschotter, dicht
Güteschotter, dicht99.23
LFölusvsioleghlmaz,i asltkeiiefs, dicht
GS = 98.68
ht
LFölusvsioleghlmaz,i asltkeiiefs, dicht9977..8711
GW = 96.84
Fluvioglazialsand, mitteldicht
Fluvioglazialkies, dicht95.51
a [m]b [m]R,d [kN/m²]Rn,d [kN/m]E,k [kN/m²]s [cm]cal [°]cal c [kN/m² 2 ] [kN/m³] Ü [kN/m²]t g [m]UK LS [m]ks [MN/m³
15.000.30200.060.0140.40.6227.53.0020.0036.903.351.9422.6
15.000.40200.080.0140.40.7627.53.0020.0036.903.742.0818.4
15.000.50200.0100.0140.40.8927.53.0020.0036.904.092.2315.8
15.000.60200.0120.0140.41.0028.5 *2.5220.0136.904.392.4014.0
15.000.70200.0140.0140.41.1028.4 *1.9920.0336.904.672.5512.7
15.000.80200.0160.0140.41.1928.2 *1.7219.9836.904.922.6911.8
15.000.90200.0180.0140.41.2728.1 *1.5219.9236.905.142.8411.1
15.001.00200.0200.0140.41.3428.1 *1.3619.8636.905.362.9910.5
Spannungsverlauf (b = 0.30 und 1.00 m) 100.18 0.5 Güteschotter, dicht 99.23 1.0 GS = 98.68 1.5 1.000 0.826 0.677 2.0 0.589 Lösslehm, steif 0.521 97.81 Fluvioglazialkies, dicht 97.71 2.5 0.462 0.412 0.368 3.0 0.330 GW =tg 9(b6. 8=4 0.30) 0.298 3.5 0.270 0.245 0.224 4.0 0.206 0.190 4.5 0.175 Fluvioglazialsand, mitteldicht 95.51 0.163 0.152 5.0 0.142 tg (b = 1.00) 0.130 5.5 6.0 6.5 Fluvioglazialkies, dicht
100.18
t
Güteschotter, dich99.23
Lösslehm, steifGS =98.6897.81
1.000 0.826 0.677 0.589 0.521
Fluvioglazialkies, GW = 96.84dicht0.462 0.412 0.368 .330 .29897.71
0 0
tg (b = 0.30)0. 0.270 245 24 06 90 5 ht
0.2 0.2
0.1 0.17
Fluvioglazialsand,mitteldic95.51
0.163 0.152 0.142 tg (b = 1.00) 0.130 Fluvioglazialkies, dicht0.16 0.15 0.14
tg (b = 1.00)
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH 59556 Lippstadt-Bad Waldliesborn, Holzstraße 212 Tel.: 02941 - 5404 Fax: 02941 - 3582 Projekt: Anbau Liboriusschule, Salzkotten Streifenfundamente (L = 15,00 m)
Berechnungsgrundlagen: (G,Q) = 0.500 ·Q + (1 - 0.500) ·G Liboriusgrundschule Salzkotten (G,Q) = 1.425 Grundbruchformel nach DIN 4017:2006 R,d auf 200.00 kN/m² begrenzt Teilsicherheitskonzept (EC 7) Oberkante Gelände = 100.18 m NHN Streifenfundament (a = 15.00 m) Gründungssohle = 98.68 m NHN R,v = 1.20 Grundwasser = 96.84 m NHN G = 1.35 Grenztiefe mit p = 20.0 % Q = 1.50 Grenztiefen spannungsvariabel bestimmt Anteil Veränderliche Lasten = 0.500
  • phi wegen 5° Bedingung abgemindert E,k =R,k / (R,v ·(G,Q)) =R,k / (1.20 · 1.43) =R,k / 1.71 (für Setzungen) Verhältnis Veränderliche(Q)/Gesamtlasten(G+Q) [-] = 0.50

Anlage 8.2 Anbau Klassenraum

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