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Wir bieten ganzheitliche sowie zukunftsweisende Lösungen für Umwelt & Bau.
Geo-/umwelttechnischer Bericht
Vorhaben Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms
Standort Talstraße/Lohstraße und Pfalz-Neuburg-Straße, 67549 Worms-Neuhausen
Auftraggeber Stadtverwaltung Worms Bereich 6 – Stadtentwicklung, Planen und Bauen Marktplatz 2 67547 Worms
Auftragnehmer M&S Umweltprojekt GmbH Geschäftsstelle Wörrstadt Hinter dem Turm 13 55286 Wörrstadt
Projektnummer 26/02/142 WOE
Wörrstadt, den 30. April 2026
Bearbeitet: ___________________
M. Sc. Franziska Meißner
Geprüft: ___________________
Dipl.-Ing. Dusan Katic
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Geo-/umwelttechnischer Bericht Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms
Inhaltsverzeichnis
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Auftrag und Zielstellung 3
-
Verwendete Unterlagen 3
-
Standortsituation und bautechnische Angaben 4
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Geologisch-hydrogeologische Situation 5
-
Durchgeführte Untersuchungen 5
5.1. Geotechnische Untersuchungen 5
5.2. Chemische Analytik 6
- Beschreibung Schichtenaufbau 7
6.1. Überblick 7
6.2. Beschreibung der Bodenschichten 7
- Bodenklassifizierung und Homogenbereiche 9
7.1. Klassifizierung der Schichten 9
7.2. Homogenbereiche DIN 18 300 und DIN 18 304 9
-
Hydrogeologische Verhältnisse / Grundwasser 10
-
Baugrundtechnische Schlussfolgerungen 11
9.1. Baugrundbeurteilung 11
9.2. Tiefgründung 11
- Erdarbeiten 12
10.1. Bodenaushub, Erdplanum 12
10.2. Baugruben / Leitungsgräben 13
10.3. Wasserhaltung 14
10.4. Hinterfüllung, Wiedereinbau der Aushubmassen 14
10.5. Wiederverwendbarkeit der Aushubmassen 14
10.6. Einsatzmöglichkeit von Mineralischen Ersatzbaustoffen (MEB) 15
- Verkehrsflächen 16
11.1. Erdplanum 16
11.2. Oberbau 16
- Bewertung chemische Analytik 17
12.1. Boden 17
12.2. Schwarzdecke 18
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Anlagen 19
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Geo-/umwelttechnischer Bericht Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms
- Auftrag und Zielstellung
Die Stadtverwaltung Worms (AG) plant den Neubau einer Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms.
Die M&S Umweltprojekt GmbH, Geschäftsstelle Wörrstadt wurde vom Stadtverwaltung Worms beauftragt, geo- und umwelttechnische Untersuchungen zum geplanten Neubau der Fußgängerbrücke durchzuführen.
Grundlage bildet das Angebot Nr. K2026_02-185 der Firma M&S Umweltprojekt GmbH vom 04.02.2026 sowie die Beauftragung durch die Stadtverwaltung Worms vom 10.02.2026 unter der Auftragsnummer 60000.95035.
Auf Grundlage der vor Ort durchgeführten Felduntersuchungen und der bodenmechanischen La- borversuche sind die Bodenbeschaffenheit und die hydrogeologischen Verhältnisse zu beschreiben und Empfehlungen zur Gründung des geplanten Bauwerks zu unterbreiten.
Des Weiteren sind die zum Abtrag vorgesehenen Schichten (Asphalt, Boden) aus umwelttechnischer und abfallrechtlicher Sicht zu bewerten.
- Verwendete Unterlagen
Zur Verfügung gestellte Unterlagen des Auftraggebers:
[P1] SCHÖNHOFEN Ingenieure PartGmbB, Errichtung einer Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms-Neuhausen zwischen Talstraße/Lohstraße und der Pfalz-Neuburg- Straße, Bauwerksplan, Neubau Rad- und Gehwegbrücke mit Draufsicht, Längs- und Querschnitt, Maßstab 1 : 100 und 1 : 50, vom 01.07.2025 [P2] Stadtverwaltung Worms, Lageplan Anfrage Bodengutachten Fußgängerbrücke über die Pfrimm, Lageplan mit eingezeichneten Untersuchungsstellen, ohne Maßstab, vom 23.01.2026
Standortspezifische Unterlagen:
[K1] Topographische Karte, Blatt 6316 Worms, Maßstab 1 : 25.000 [K2] Geologische Karte, Blatt 6316 Worms, Maßstab 1 : 25.000 [K3] Landesamt für Geologie und Bergbau, Rheinland-Pfalz, 2006-2022, Kartenviewer, abgerufen am 21.04.2026 [K4] Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Land Rheinland-Pfalz, Digitaler Webdienst Geoexplorer, abgerufen am 21.04.2026 [K5] Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz, GeoDatenArchitektur (GDA) Wasser Rheinland- Pfalz, online Karte für Überflutungsgefährdung, abgerufen am 21.04.2026 [K6] IBES Baugrundinstitut GmbH, Ingenieurgesellschaft für Geotechnik und Bauwesen, Baugrund- und Gründungsgutachten zum Ersatzneubau Pfrimmbrücke Worms PF19, Gaustraße L439, Projektnummer 20.586.1, vom 19.02.2021 [K7] Rubel&Partner, Geo-/umwelttechnischer Bericht, Neubau Pfrimmbrücke Gaustraße in Worms, Projektnummer 190803, vom 29.01.2020
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[K8] Stadt Worms, Vollzug der Wassergesetze, Anzeige zur Durchführung einer Baugrunderkundung für den Neubau einer Fußgängerbrücke über die Pfrimm - Anzeige nach § 49 WHG, vom 11.03.2026
Normen und Richtlinien
Zusätzliche spezifische Normen und Richtlinien
[U1] Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau ZTVE-StB 17, Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. (FGSV) [U2] Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Aufgrabungen in Verkehrsflächen, ZTVA-StB 97/12, Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. (FGSV) [U3] Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V Empfehlungen des Arbeitskreises „Pfähle“ (EA- Pfähle), Ausgabe 2012
- Standortsituation und bautechnische Angaben
Die Lage des Projektareals kann dem Übersichtslageplan der Anlage 1.1 im Maßstab 1 : 25.000 entnommen werden. Die Lage der Aufschlusspunkte ist im Lageplan der Anlage 1.2 im Maßstab 1 : 150 ersichtlich.
Das Untersuchungsgebiet liegt nördlich des Ortszentrums von Worms im Stadtteil Neuhausen und westlich der Bahnstrecke an der Pfrimm. Die geplante Fußgängerbrücke soll gemäß [P1] die Pfrimm nördlich der Straßen Talstraße/Lohstraße und südlich der Pfalz-Neuburg-Straße überqueren. Die Brücke weist eine Breite von 3,0 m und eine Stützweite von etwa 16,65 m auf. Aufgrund der seitlichen Geländer entlang der Brücke beträgt die nutzbare Breite ca. 2,5 m. Die geplante Tiefgründung erfolgt über eine Spundwand mit aufliegendem Widerlager und Kopfbalken aus Stahlbeton. Die genaue Absetztiefe der Spundwand ist nicht bekannt. Die UK Widerlager liegt etwa 1,8 m unter der geplanten Geländeoberkante bei etwa 95,45 m NHN bzw. 94,80 m NHN.
In [P1] ist die Sohle der Pfrimm mit 92,3 m NHN angegeben. Das 100-jährliche Hochwasser wurde mit 95,15 m NHN und ein extremes Hochwasser mit 95,6 m NHN verzeichnet. Zum Zeitpunkt der Feldarbeiten am 17.03.2026 wurde von M&S Umweltprojekt GmbH ein Wasserspiegel der Pfrimm von 92,58 m NHN eingemessen.
Im Zuge des Neubaus der Brücke ist nach [P1] auch die Umgestaltung der angrenzenden Straßen zu einem verkehrsberuhigten Sicherheitsraum vorgesehen.
Detaillierte Planunterlagen lagen der M&S Umweltprojekt GmbH zum Zeitpunkt der Berichterstellung nicht vor.
Gemäß dem Schreiben der Stadt Worms [K8] liegt der nordwestliche Brückenkopf innerhalb eines Altstandortes. Hier wurden in der Vergangenheit erhöhte Belastungen an PAK und Schwermetalle festgestellt.
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- Geologisch-hydrogeologische Situation
Die Basis wird im Projektareal nach [K2] von quartären, fluviatilen Sedimenten der Pfrimm gebildet. Es stehen Auen- und Hochflutsedimente aus kiesigem Sand und sandigem Kies an, die zum Teil lehmige und humose Anteile führen. Lokal kann die Schicht mit den Hangsedimenten verzahnt sein. Nördlich des Untersuchungsgebietes stehen die quartären Niederterrassen aus einem sandigen Kies an, der geringmächtig mit Lehm überdeckt ist. Im Straßenkörper liegen über dem natürlichen Boden Auffüllungen sowie eine Oberflächenbefestigung in Form von Kopfsteinpflaster (Talstraße/Lohstraße) und einer Asphaltdecke (Pfalz-Neuburg-Straße) vor.
Die hydrogeologischen Verhältnisse lassen sich von den geologischen Verhältnissen ableiten. Die quartären Sedimente weisen im Allgemeinen eine mittlere bis gute Durchlässigkeit auf und bilden einen Porengrundwasserleiter. Die oberflächennah anstehenden bindigen Bereiche sind (sehr) gering durchlässig.
Der nächste Vorfluter ist die durch das Projektgebiet verlaufende Pfrimm. Diese entwässert nach Nordosten fließend in den Rhein.
Gemäß [K3] und [K4] liegt das Projektareal weder in einem ausgewiesenen Trinkwasser- oder Heilquellenschutzgebiet. Bei einem extremem Hochflutereignis ist der nördliche Teil des Untersuchungsgebietes bei der Pfalz-Neuburg-Straße um etwa < 0,5 m überflutet.
Nach der DIN EN 1998-1/NA:2023-11 ist die spektrale Antwortbeschleunigung von S = 0,855 m/s² (für TNCR = 475 Jahre) zu beachten. Das Projektgebiet liegt in der aP,R Untergrundklasse S (tiefe Beckenstruktur mit mächtiger Sedimentverfüllung) und Baugrundklasse C.
- Durchgeführte Untersuchungen
5.1. Geotechnische Untersuchungen
Am 17.03.2025 wurden die Geländearbeiten durchgeführt. Zur Erkundung und Bewertung der Baugrundverhältnisse wurde folgendes Untersuchungsprogramm durchgeführt:
• 3 Kleinrammbohrungen bis in eine maximale Tiefe von 10,0 m (KRB 1 bis KRB 3). Die Bohrung KRB 2 musste aufgrund eines zu großen Bohrwiderstandes in einer Tiefe von 4,7 m unter Gelände abgebrochen werden. Zudem wurde eine Abschlagsprobe des Asphaltes in der Pfalz-Neuburg-Straße entnommen. Die Lage der Untersuchungsstellen und die Untersuchungstiefen wurden vom Auftraggeber und seinem Planungsbüro vorgegeben. • 3 Schwere Rammsondierungen neben den Kleinrammbohrungen (DPH 1 bis DPH 3). Die schwere Rammsondierungen erreichten die vorgegebenen Tiefen von 2,0 m bzw. 10,0 m. • Beprobung des Bodens bzw. des Bohrguts nach organoleptischen sowie geologischen Kriterien. Die Probenbezeichnung erfolgte nach ihrer Entnahmestelle und der Entnahmetiefe (vgl. Anlage 2). Die Proben wurden als Rückstellproben im Probenarchiv eingelagert. • Geologische Beschreibung des Bodenaufbaus sowie eine bautechnische Klassifizierung. • Vermessung nach Lage und Höhe mittels GPS.
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• Bodenmechanische Laborversuche an ausgewählten Bodenproben: Bestimmung der Wassergehalte, Bestimmung der Korngrößenverteilung und Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenze (Anlage 3).
5.2. Chemische Analytik
Zur orientierenden umwelt-/abfalltechnischen Beurteilung der anstehenden und auszuhebenden Böden wurden schichtenbezogene, umwelttechnische Untersuchungen durchgeführt. Hierzu wurden aus dem Bohrprofil Bodenproben entnommen. Die zur umwelttechnischen Untersuchung vorgesehenen Proben wurden in Kunststoffbehälter gekühlt aufbewahrt und zur Analyse dem Labor bereitgestellt.
Im Rahmen der umwelttechnischen Untersuchung wurden die Bodenproben, wie in Tabelle 1 aufgeführt, zusammengestellt und untersucht.
Tabelle 1: Zusammenstellung der Boden-Mischproben und Einzelprobe mit Untersuchungsumfang
| Probenbezeichnung | Schicht | aus Einzelprobe | Untersuchungsumfang |
|---|---|---|---|
| MP 1 Auffüllung NW | Auffüllung | KRB 1/2 bis KRB 1/4 | • ErsatzbaustoffV (2021), Anlage 1, Tabelle 3 • LAGA (2004) Tabelle II, 1.2-4, -5 |
| MP 2 Auffüllung SO | Auffüllung | KRB 2/1 bis KRB 2/2 KRB 3/1 und KRB 3/3 | |
| MP 3 natürlicher Boden | natürlicher Boden | KRB 1/5 bis KRB 1/9 KRB 2/3 bis KRB 2/6 KRB 3/4 |
Darüber hinaus wurde eine der entnommenen Asphaltproben aus der Fahrbahn auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) analysiert und der Phenol-Index bestimmt.
Tabelle 2: Zusammenstellung der Asphaltproben mit Untersuchungsumfang
| Probenbezeichnung | Lage | aus Einzelprobe | Untersuchungsumfang |
|---|---|---|---|
| KRB 1/1 | Fahrbahn (Pfalz- Neuburg-Straße) | KRB 1/1 (0-0,08 m) | • PAK im Feststoff • Phenol-Index |
Die Originalberichte des Labors sind Gegenstand der Anlage 4. Die zugehörigen Probenahmeprotokolle der Boden-Mischproben in Anlehnung an die LAGA PN 98 sind der Anlage 5 zu entnehmen.
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- Beschreibung Schichtenaufbau
6.1. Überblick
Nach den Ergebnissen der Baugrundaufschlüsse, dem vorhandenen Kartenwerk, sowie der Ergebnisse der Laboruntersuchungen kann der allgemeine Schichtenaufbau wie in Tabelle 3 dargestellt, zusammengefasst werden. Die zeichnerische Darstellung der Bohrergebnisse nach DIN 4023 ist in Anlage 2 beigefügt.
Tabelle 3: Verteilung der Bodenschichten [m u. GOK]
| Homogenbereich A | Homogenbereich B | Homogenbereich C | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KRB Ansatzhöhe | Asphalt / Pflaster 1) | Schicht 1: Sand, Kies (Auffüllung) | Schicht 2: Schluff (Auffüllung) | Schicht 3: | Schicht 4: Sand, Kies, (Quartär) | ||
| Schluff, | |||||||
| stark | |||||||
| schluffiger | |||||||
| Sand | |||||||
| (Quartär) | |||||||
| KRB 1 97,23 m NHN | 0,08 (A) | 0,08 – 0,7 | 0,7 – 1,75 | 1,75 – 2,6 | 2,6 – ≥ 10,0 | ||
| KRB 2 96,43 m NHN | 0,15 (P) | 0,15 – 1,0 | / | 1,0 – 2,5 | 2,5 – ≥ 4,7 2) | ||
| KRB 3 96,52 m NHN | 0,04 (P) | 0,04 – 0,15 | 0,15 – 0,5 | 0,5 – ≥ 2,0 | / |
- (A) entspricht Asphalt, (P) entspricht Pflaster
- mangelnder Bohrfortschritt: Abbruch der Sondierung
6.2. Beschreibung der Bodenschichten
Im Fahrbahnbereich der Pfalz-Neuburg-Straße wurde mit KRB 1 eine Asphaltversiegelung mit einer Stärke von 0,08 m aufgeschlossen. In der Talstraße und in der Lohstraße ist der Gehweg und die Straße mit einer 4 – 15 cm starken Pflasterung befestigt.
Homogenbereich A – Auffüllung, gemischt- bis grobkörniges Lockergestein
Schicht 1: Sand, Kies, Auffüllung
Unterhalb der Pflasterung steht im Bereich des Gehweges in der Talstraße zuoberst ein schwach kiesiger Sand (Verlegesand), gefolgt von einer geringmächtigen Betonschicht, an. Die graue Betonschicht wurde zu einem sandigen Kies zerbohrt.
Im Bereich der Brücke wurde mit KRB 1 und KRB 2 ein sandiger bis stark sandiger, sehr schwach schluffiger bis schluffiger Kies aufgeschlossen. Die graue, braune bis dunkelbraune Schicht führt neben Flusssanden und -kiesen auch Fremdbestandteile wie Ziegelbruchstücke. Anhand der schweren Rammsondierungen lässt sich nur für die Schicht unterhalb der Asphaltdecke auf etwa 20 cm eine dichte Lagerung angeben. Mit zunehmender Tiefe sowie in DPH 2 weist die Schicht eine einheitliche lockere bis mitteldichte Lagerung auf.
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Die Schicht ist durchlässig bis stark durchlässig, mittel bis gut verdichtbar (V 1 – V 2) und frostunempfindlich bis sehr frostempfindlich (F 1 – F 3).
Homogenbereich B – Auffüllung und natürlicher Boden, bindiges und feinkörniges Lockergestein
Schicht 2: Schluff, Auffüllung
Unterhalb der sandigen und kiesigen Auffüllung wurden mit KRB 1 und KRB 3 bindige Auffüllungen aufgeschlossen, die sich aus kiesigen, sandigen, schwach tonigen Schluffen zusammensetzen. Die Konsistenz der rotbraunen und grauen Schluffe wurde bei der Geländeaufnahme mit steif angesprochen. Die Schicht ist (sehr) schwach durchlässig, schlecht verdichtbar (V 3) und sehr frostempfindlich (F 3).
Anthropogene Fremdbestandteile wurden vereinzelt in Form von Ziegelbruchstücken dokumentiert.
Schicht 3: Schluff, stark schluffiger Sand (Quartär)
Die aufgefüllten Böden sind von quartären Ablagerungen (Auelehm) unterlagert. Diese liegen bodenmechanisch in Form von sehr schwach tonigen bis tonigen, sandigen bis stark sandigen, schwach kiesigen Schluffen (KRB 1 und KRB 2) sowie stark schluffigen, kiesigen, schwach tonigen Sanden (KRB 3) vor. Die Konsistenz der rotbraunen Ablagerungen wurde zum Zeitpunkt der Geländearbeiten mit steif aufgenommen. Anhand der schweren Rammsonde kann für den sandigen Auelehm eine lockere Lagerung angegeben werden.
Die Schicht ist (sehr) schwach durchlässig, schlecht verdichtbar (V 3) und sehr frostempfindlich (F 3).
Homogenbereich C – gemischt- bis grobkörniges Lockergestein
Schicht 4: Sand, Kies, Quartär
Als unterstes Schichtglied wurden in den Bohrungen KRB 1 und KRB 2 die fluviatilen Sedimente der Pfrimm aufgeschlossen. Diese sind im bodenmechanischen Sinne als schluffiger, sandiger Kies und als kiesiger, (sehr) schwach schluffiger Sand anzusprechen. Mit zunehmender Tiefe wird der Feinkornanateil geringer. Mit der schweren Rammsonde wurden überwiegend mitteldichte bis sehr dichte Lagerungen bestimmt. Lokal sind auch lockere Lagerungen über einen Tiefenbereich von 40 cm mit der DPH 1 festgestellt worden.
Die Farbe der Kiese und Sande variiert zwischen braun, rotbraun und dunkelbeige.
Die Schicht ist durchlässig bis stark durchlässig, mittel bis gut verdichtbar (V 1 – V 2) und frostunempfindlich bis sehr frostempfindlich (F 1 – F 3).
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- Bodenklassifizierung und Homogenbereiche
7.1. Klassifizierung der Schichten
In der nachfolgenden Tabelle 4 ist die Klassifizierung der Schichten und eine Auflistung der mittleren Bodenkennwerte in Abstimmung mit der DIN 1055 dargestellt.
Tabelle 4: Erdbautechnische Klassifizierung / Bodenmechanische Kennwerte der Schichten
| Homogenbereich | A | B | C | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schicht / Kenngröße | Schicht 1: Sand, Kies (Auffüllung) | Schicht 2: Schluff (Auffüllung) | Schicht 3: | Schicht 4: Sand, Kies (Quartär) | ||||||||||||
| Schluff, stark | ||||||||||||||||
| schluffiger Sand | ||||||||||||||||
| (Quartär) | ||||||||||||||||
| Kurzzeichen | [GW, GU, GU*, SE] | [TL] | UL, TL, TM, SU* | GI, GU*, SI, SU | ||||||||||||
| nach DIN 18 196 | ||||||||||||||||
| Bodenklasse nach | 3, 4, 5 | 4 2, wenn breiig | 4 2, wenn breiig | 3, 4, 5 | ||||||||||||
| DIN 18300:2012_09 | ||||||||||||||||
| Frostempfindlichkeit | F 1 – F 3 | F 3 | F 3 | F 1 – F 3 | ||||||||||||
| nach ZTVE-StB 17 | ||||||||||||||||
| Verdichtbarkeit | V 1 – V 2 | V 3 | V 3 | V 1 – V 2 | ||||||||||||
| nach ZTVA-StB 97 | ||||||||||||||||
| Durchlässigkeit nach DIN 18 130 | durchlässig bis stark durchlässig | schwach bis sehr schwach durchlässig | schwach bis sehr schwach durchlässig | durchlässig bis stark durchlässig | ||||||||||||
| Wichte k | [kN/m³] | 20 – 21 | 20 | 20 | 20 – 21 | |||||||||||
| Wichte k | [kN/m³] | 12 – 13 | 10 | 10 | 12 – 13 | |||||||||||
| unter Auftrieb | ||||||||||||||||
| Reibungswinkel k | [ ° ] | 30 – 35 | 22,5 – 25 | 25 – 27,5 | 30 – 35 | |||||||||||
| Kohäsion c k | [kN/m²] | 0 | 5 | 3 – 5 | 0 | |||||||||||
| Steifemodul E s,k | [MN/m²] | 20 – 60 | 5 | 5 – 8 | 50 – 80 |
7.2. Homogenbereiche DIN 18 300 und DIN 18 304
Im Rahmen der Baumaßnahme ist das Laden und Lösen gemäß ATV DIN 18 300 (Bagger- bzw. Aushubarbeiten) sowie Rüttelarbeiten zum Einbringen der Spundwände (DIN 18 304) zu erwarten. In der folgenden Tabelle 5 sind die Eigenschaften und Kennwerte der vorliegenden Homogenbereiche nach DIN 18 300: 2019-09 für Boden dargestellt.
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Tabelle 5: Homogenbereiche Boden DIN 18 300 und DIN 18 304
| Homogenbereich | A | B | C | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bezeichnung | [-] | Schicht 1: Sand, Kies (Auffüllung) | Schicht 2: Schluff (Auffüllung) | Schicht 3: | Schicht 4: Sand, Kies (Quartär) | ||||
| Schluff, stark | |||||||||
| schluffiger Sand | |||||||||
| (Quartär) | |||||||||
| Bodengruppe | [-] | [GW, GU, GU*, SE] | [TL] | UL, TL, TM, SU* | GI, GU*, SI, SU | ||||
| DIN 18 196 | |||||||||
| Kornkennziffer | [-] | 0/3/3/4 bis 0/0/2/8 | 1/5/2/2 bis 2/6/1/1 | 3/5/2/0 bis 1/3/4/2 | 1/2/5/2 bis 0/1/4/5 | ||||
| Anteil Steine, | [Ma.-%] | ≤ 30 | ≤ 10 | ≤ 30 | |||||
| Blöcke | |||||||||
| Dichte | [g/cm³] | 2,0 – 2,1 | 2,0 – 2,1 | 2,0 – 2,2 | |||||
| Organischer | [Ma.-%] | ≤ 2 | ≤ 6 | ≤ 2 | |||||
| Anteil V Gl | |||||||||
| Wassergehalt w L | [Ma.-%] | 5 – 15 | 10 – 25 | 2 – 10 | |||||
| Lagerungsdicht | [-] | 15 – 85 | / | 15 – 100 | |||||
| e I D | |||||||||
| Plastizitätszahl I P | [-] | / | 4 – 25 | / | |||||
| Konsistenzzahl | [-] | / | 0,75 – 1,0 | / | |||||
| I C | |||||||||
| Undränierte | [kN/m²] | / | 40 – 120 | / | |||||
| Scherfestigkeit | |||||||||
| c u |
- Hydrogeologische Verhältnisse / Grundwasser
Zum Zeitpunkt der Aufschlussarbeiten im März 2026 wurde in den bis maximal 10,0 m tief reichenden Kleinrammbohrungen kein Grundwasser angetroffen. Zum Zeitpunkt der Feldarbeiten am 17.03.2026 wurde ein Wasserspiegel der Pfrimm von 92,58 m NHN eingemessen. Wie bereits in [K6] und [K7] beschrieben, korreliert das Grundwasser nicht mit dem Wasserstand der Pfrimm.
Die Aussagen über den Wasserstand beruhen auf den Feststellungen während der Aufschlussarbeiten. Über jahreszeitliche oder längerfristige Schwankungen des Wasserspiegels können aufgrund der Beobachtungen während der Aufschlussarbeiten keine genauen Aussagen gemacht werden, da hierfür langfristige Beobachtungen vorliegen müssen.
Gemäß der digitalen Karte [K3] lässt sich für das gesamte Projektareal ein Grundwasserflurabstand von etwa 4,8 – 6,0 m angeben. Dies entspricht einer absoluten Höhe von etwa 91,23 – 91,63 m NHN.
In der Nähe befindliche Grundwassermessstellen, abgerufen über [K4], waren inaktiv. Es lagen keine Messwerte vor.
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Gemäß [P1] wird für die Pfrimm ein Wasserstand bei einem HQextrem von 95,6 m NHN und bei einem HQ100 von 95,15 m NHN angegeben.
Die erteuften bindigen (Schluff) und gemischtkörnigen Böden (schluffige Kiese und Sande) können Niederschlagwässer aufstauen, so dass es temporär auch zu einer Schichtwasserführung in geringerer Tiefe kommen kann.
- Baugrundtechnische Schlussfolgerungen
9.1. Baugrundbeurteilung
Schicht 1: Sand, Kies (Auffüllung)
Die unterhalb der Straßenbefestigung vorliegenden aufgefüllten Sande und Kiese sind als mittel tragfähig zu bewerten. Zum Abtrag größerer Lasten ist diese Schicht aufgrund der inhomogenen Zusammensetzung ohne Zusatzmaßnahmen nicht geeignet.
Schicht 2: Schluff (Auffüllung)
Unterhalb der aufgefüllten Sande und Kiese folgen in KRB 1 und KRB 3 aufgefüllte Schluffe. Diese eignen sich aufgrund ihrer (sehr) geringen tragfähigen Eigenschaften nicht für den Abtrag von hohen Bauwerkslasten.
Schicht 3: Schluff, stark schluffiger Sand, Quartär
Der Auelehm weist eine steife Konsistenz der bindigen Fazies und eine lockere Lagerung der stark schluffigen Sande auf. Daraus kann eine geringe bis sehr geringe Tragfähigkeit abgeleitet werden. Für den Abtrag von großen Bauwerkslasten ist diese Schicht ungeeignet.
Schicht 4: Sand, Kies, Quartär
Die quartären Flusssande und -kiese sind gemäß den Ergebnissen der durchgeführten schweren Rammsondierungen als mitteldicht bis sehr dicht gelagert einzustufen. Es ist von einer guten Tragfähigkeit auszugehen.
9.2. Tiefgründung
Gemäß der vorliegenden Planung [P1] ist eine Tiefgründung der Brücke über Spundwände vorgesehen.
Für die Bemessung der Spundwände werden die Tabellen 5.1 und 5.2 für nichtbindige und die Tabellen 5.3 und 5.4 für bindige Böden aus „Empfehlungen des Arbeitskreises Pfähle“ [U3] entnommen. Es sind jedoch die Hinweise bezüglich der Abminderung der angegebenen Erfahrungswerte in Abhängigkeit von der Ausführung und dem Pfahltyp (Tabelle 5.5 der [U3]) zu berücksichtigen. Auf Basis der Erkundungsergebnisse und in Anlehnung an Erfahrungswerte aus [U3] können die in der nachfolgenden Tabelle angegebenen charakteristischen Kennwerte für die Bemessung der Spundwände zum Ansatz gebracht werden.
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Tabelle 6: Kennwerte Gründung über Spundwand
| Schichten | Bruchwert q der s,k | Pfahlspitzendruck q b,k | |
|---|---|---|---|
| Pfahlmantelreibung | [kN/m²] | ||
| [kN/m²] | s / D 1) = 0,035 eq | s / D 1) = 0,1 eq | |
| Sand, Kies (Auffüllungen) | 15 | / | / |
| Schluff (Auffüllung) | 12 | / | / |
| Schluff, stark schluffiger Sand (Quartär) | 20 | / | / |
| Sand, Kies (Quartär) | 60 | 5.000 | 8.500 |
- s / Deq = bezogene Pfahlkopfsetzung; mit s = Setzung, Deq = äquivalente Durchmesser des Pfahlfußes
Die erforderlichen Längen der Spundwände ergeben sich in Abhängigkeit der anfallenden Lasten und aus dem gewählten Profil.
Die Spundwände sind bis in die mindestens mitteldicht gelagerten Flusssande und -kiese abzusetzen, welche ab einer Tiefe von etwa 92,20 m NHN (KRB 1) bzw. 92,50 m NHN (KRB 2) anstehen. Die Spundwände sind mindestens 2,5 m in die tragfähigen Schichten der fluviatilen Sedimente (Schicht 4) einzubinden.
Sollten die Schichten zu dicht gelagert sein, so sind ggf. Lockerungsbohrungen notwendig.
Die Pfahlprotokolle sind nach DIN EN 1536 vollständig mit Angabe des Bodenprofiles und der Wasserstände zu führen.
- Erdarbeiten
10.1. Bodenaushub, Erdplanum
Die im Baufeld anstehenden Böden sind als leicht bis schwer lösbarer Boden einzustufen (Boden- klasse 3 bis 5 gemäß DIN 18 300 alt). Bei einem hohen Wassergehalt neigen die bindigen Böden zu einer Verbreiung (Bodenklasse 2). Erdarbeiten innerhalb der beschriebenen Bodenschichten sind in der Regel mit üblichen Hydraulikbaggern und sonstigen Baugeräten problemlos auszuführen.
Um eine Auflockerung / Aufreißen der Aushubsohle im Zuge der Straßenarbeiten zu vermeiden, ist der Aushub in Tiefenbereichen der Aushubsohle mit glatter Schneide vorzunehmen.
Im Rahmen der Planung und Bauausführung ist grundsätzlich die Witterungsempfindlichkeit der im Planumsbereich anstehenden bindigen Böden (Schluff) sowie gemischtkörnigen Böden (schluffige Sande) zu beachten. Diese reagieren bei Wasserzutritt und dynamischer Beanspruchung mit Verringerung der Tragfähigkeit. Die bauausführende Firma muss die Bauarbeiten mit entsprechender Sorgfalt ausführen und die Aushubsohle vor zufließendem Oberflächenwasser schützen, damit die Tragfähigkeit des Planums nicht beeinträchtigt wird. Grundsätzlich ist bei an-stehenden bindigen Böden eine dynamische Beanspruchung bei der Verdichtung auszuschließen und rückschreitend auszuheben.
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Das freigelegte Planum ist vor Witterungseinflüssen und dynamischer Beanspruchung (u.a. durch Befahrung mit Baufahrzeugen) zu schützen. Das Bauplanum sollte sofort nach seiner Freilegung mit einer Arbeitsschicht aus Schotter geschützt und stabilisiert werden. Sofern das Arbeitsplanum nicht sofort abgedeckt werden kann, ist eine Sicherheitsschutzschicht von mindestens 0,3 m zu belassen. Aufgeweichte, vernässte oder verfahrene Bereiche sind auszutauschen oder nachzuarbeiten.
Grundsätzlich empfehlen wir die Baugrubenaushubarbeiten durch die geotechnische Fachbauleitung überwachen zu lassen.
10.2. Baugruben / Leitungsgräben
Gemäß [P1] ist zur Herstellung der Brückenwiderlager jeweils eine geböschte Baugrube vorgesehen. Für frei Böschungen ist in Anlehnung an die DIN 4124 ein Böschungswinkel von 45° anzusetzen bzw. sollte nicht überschritten werden.
Diese Angabe gilt grundsätzlich nur bis zur Grund-/Schichtwasseroberfläche bzw. bis zur Oberkante des offenen Gewässers.
Es muss beachtet werden, dass die Standsicherheit von Böschungen u.U. durch besondere Gegebenheiten, Witterungseinflüsse sowie den Baustellenbetrieb beeinträchtigt wird. Außerdem sind Verkehrs-, Stapel- und Kranlasten zu berücksichtigen. In solchen Fällen sowie bei Böschungshöhen von ≥5,0 m ist die Standsicherheit der Böschung rechnerisch nachzuweisen.
Sofern aufgrund der Bestandsbebauung (Verkehrswege) nur begrenzte Platzverhältnisse für eine frei geböschte Baugrube zur Verfügung stehen, sind Verbaumaßnahmen einzuplanen. Der Verbau kann bei den anstehenden Baugrundverhältnissen als Trägerbohlwandverbau erfolgen, alternativ kann ein wasserundurchlässiger Baugrubenverbau (Spundwandverbau) verwendet werden. Das Einbringen der Träger ist auf die Leitungslagen und die Bodenverhältnisse ab- zustimmen. Aufgrund der zu erwartenden Rammhindernisse (dichte Kiese, Steine) sind die Trägerfüße in vorgebohrte Löcher zu stellen und diese anschließend zu betonieren. Bei der Verwendung von Spundbohlen werden Lockerungsbohrungen erforderlich.
Für die Bemessung der Verbauwände können die im Kapitel 7, Tabelle 4 angegebenen Bodenkennwerte zugrunde gelegt werden. Dabei ist im Allgemeinen der aktive Erddruck anzusetzen. Sofern eine weitgehende Unverschiebbarkeit des Verbaus gefordert wird ist der Ansatz eines erhöhten aktiven Erddrucks
E = 0,5 x (E + E ) 0h ah
notwendig.
Bei der Bemessung des Verbaus sind zusätzlich zum Endzustand alle Bauphasen des Ein- und Ausbaus zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang ist auf die „Empfehlungen des Arbeitskreises Baugruben“ (EAB), herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Erd- und Grundbau hinzuweisen.
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10.3. Wasserhaltung
Die Aushubarbeiten bewegen sich überwiegend innerhalb bindiger und grobkörniger Schichten (Bodenklasse 3 – 5 nach DIN 18300 alt), die eine geringe bis gute Wasserdurchlässigkeit besitzen und entsprechend Niederschlagswasser temporär aufstauen können.
Insbesondere nach längeren Niederschlägen ist nicht auszuschließen, dass örtlich und zeitlich begrenzt Schicht-wasser aus versickerndem Niederschlagswasser in geringen Tiefen auftritt.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Tagwasserhaltung eine kostenfreie Nebenleistung gemäß VOB, Teil C, DIN 18 299 ist. Alle Zusatzmaßnahmen, die durch eine unsachgemäße Tagwasserhaltung entstehen, sind deshalb von der bauausführenden Firma zu tragen.
Aufgrund der Nähe zur Pfrimm und eines möglichen Hochwasserereignis mit hoch anstehendem Grundwasserspiegel, empfehlen wir, die Arbeiten bei geringem Wasserstand der Primm in der trockenen Jahreszeit durchzuführen.
10.4. Hinterfüllung, Wiedereinbau der Aushubmassen
Für die Hinterfüllung der Widerlager können nach Separierung der bindigen Bereiche sowie ggf. der Steine die anfallenden nicht bindigen Aushubmaterialien wiederverwendet werden. Diese setzen sich überwiegend aus gut verdichtbaren, aufgefüllten Sanden und Kiesen (Verdichtbar- keitsklasse V 1 und V 2) zusammen. Beim Einbau des Aushubmaterials ist insbesondere auf den optimalen Wassergehalt zu achten. Das Aushubmaterial ist witterungsgeschützt zwischenzulagern und vor dem Wiedereinbau von der geotechnischen Fachbauüberwachung freizugeben.
Alternativ ist Fremdmaterial in Form eines Schotters der Körnung 0/45 mm – 0/56 mm zu verwenden.
Für das Hinterfüllungsmaterial ist eine Verdichtung von D ≥ 100 % nachzuweisen. Pr
Das Hinterfüllungsmaterial ist bei der Verwendung des Aushubmaterials in Lagen mit maximal 0,20 m Stärken einzubauen. Bei der Verwendung von Fremdmaterial kann die Einbaustärke auf 0,25 m erhöht werden. Im wandnahen Bereich ist die Verdichtung der Arbeitsräume grundsätzlich mit leichten dynamischen Geräten vorzunehmen, so dass kein unzulässig hoher Verdichtungsdruck auf die Wände erzeugt wird.
Zur Qualitätssicherung der Hinterfüllungsarbeiten sind im Rahmen der Eigenüberwachung dynamische Plattendruckversuche nach jeweils 1,0 m Aufbauhöhe auszuführen. Gefordert wird für die o.g. Bodengruppen ein Verformungsmodul E 30 MN/m². vd
10.5. Wiederverwendbarkeit der Aushubmassen
Eine Wiederverwertung von Erdaushub zur Baugrubenrückverfüllung ist zu prüfen und nach dem Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen – Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) anzustreben.
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Sollten die anstehenden Aushubmaterialien für die Wiederherstellung eingesetzt werden, sind diese nach Aushub am Haufwerk fachgutachterlich zu bewerten und ggf. bodenmechanischen Untersuchung zur Bestimmung der Feinkornanteile durchzuführen
10.6. Einsatzmöglichkeit von Mineralischen Ersatzbaustoffen (MEB)
Die Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Ersatzbaustoffen (MEB) in technischen Bauwerken sind in der ErsatzbaustoffV geregelt. Hier liegen Einbautabellen für unterschiedliche MEB vor. Die Einsatzmöglichkeiten von MEB sind abhängig von der Einbauweise (z.B. Schottertragschicht unter gebundener Deckschicht) und der Eigenschaft der Grundwasserdeckschicht.
Der Einsatz von MEB der Materialklasse BM-0 / BG-0 ist generell auch ohne eine Grundwasser- deckschicht möglich.
Der Einsatz von MEB gemäß den Einbauweisen Nummer 7 (Schottertragschicht) und 8 (Frost- schutzschicht) ist bei Straßen mit Entwässerungsrinnen und vollständiger Entwässerung über das Kanalnetz bei günstigen und ungünstigen Eigenschaften der Grundwasserdeckschicht außerhalb und innerhalb von Wasserschutzbereichen mit Ausnahme der Schutzzonen I und II grundsätzlich zulässig.
Das Projektareal befindet sich außerhalb eines Wasserschutzgebietes, woraus sich für die Auswahl der MEB mit Ausnahme o.g. Materialklasse oder Einbaubedingung die Spalte 1 bis 3 (Lage außerhalb von Wasserschutzgebieten) in den Tabellen der Anlage 2 der ErsatzbaustoffV ergibt.
Für die Auswahl der MEB aus Spalte 1 bis 3 ist die Konfiguration der Grundwasserdeckschicht zu beachten. Diese ist abhängig von der grundwasserfreien Sickerstrecke und dem Material der Grundwasserdeckschicht.
Im Projektareal ist die Grundwasserdeckschicht als „Sand“ einzustufen und kann nach den vorliegenden Aufschlussbohrungen bis mindestens 10,0 m unter Gelände in Ansatz gebracht werden.
Als grundwasserfreie Sickerstrecke ist der Abstand zwischen Unterkante des MEB und dem höchsten zu erwartenden Grundwasserstand definiert. Entsprechend ergibt sich nach einer Einstufung in die Kategorie „günstig“ oder „ungünstig“, die planseits festzulegen ist.
Zum Zeitpunkt der Aufschlussarbeiten im März 2026 wurde in den bis maximal 10,0 m tief reichen- den Kleinrammbohrungen kein Grundwasser angetroffen. Der Wasserstand der Pfrimm wurde am 17.03.2026 mit einer absoluten Höhe von 92,58 m NHN eingemessen. Gemäß dem Kartenwerk [K3] liegt der Grundwasserflurabstand bei 4,8 – 6,0 m unter Gelände.
Aufgrund der Lage der Projektgebiets innerhalb eines Überschwemmungsgebiets, wird der Ein- satz von MEB mit Ausnahme eines Bodenmaterials der Materialklasse BM-0 nicht empfohlen.
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- Verkehrsflächen
11.1. Erdplanum
Im Zuge des Neubaus der Fußgängerbrücke ist vorgesehen, die Talstraße/Lohstraße und die Pfalz-Neuburg-Straße in eine verkehrsberuhigte Zone umzugestalten. Der Straßenaufbau soll in Pflasterbauweise erfolgen [P1].
Das Projektareal liegt gemäß Bild 6 der RStO 12 in der Frostempfindlichkeitszone I. Die auf Planumsniveau anstehenden Böden werden einheitlich in die Frostempfindlichkeitsklasse F 3 eingestuft.
Bei einem grundständigen Ausbau wird unter Annahme einer 0,55 m (Fahrbahn) und 0,35 m (Gehweg) starken Aufbaustärke das Erdplanum innerhalb der aufgefüllten Schluffe (KRB 3) in steifplastischer Konsistenz sowie aufgefüllter Kiese (KRB 1, KRB 2) zu liegen kommen.
Gemäß RStO 12 ist auf dem Erd-/Rohplanum eine Grundtragfähigkeit mit einem Verformungsmodul E 45 MN/m² nachzuweisen. v2
Im Bereich der aufgefüllten Schluffe ist die erforderliche Grundtragfähigkeit nicht zu erwarten, während in den Teilbereichen mit aufgefüllten Kiesen nach einer Nachverdichtung die erforderliche Grundtragfähigkeit nachzuweisen sein wird.
Daher sind für den Ausbau der Verkehrsflächen im Gehwegbereich der Talstraße/Lohstraße Zusatzmaßnahmen in Form eines Bodenaustausches zu berücksichtigen. Der Bodenaustausch ist mit einer Stärke von mindestens d = 0,3 m durchzuführen.
Als Bodenaustauschmaterial wird Schottermaterial der Körnung 0/45 mm – 0/56 mm empfohlen. Der geplante Aufbau ist vorab in einem Probefeld zu testen.
Grundsätzlich ist die Notwendigkeit eines Bodenaustauschs auf Planumsniveau vorab nach dem Freilegen des Erdplanums mit Plattendruckversuchen nach DIN 18 134 oder Überfahrversuchen zu prüfen.
Generell sind bei der Planung und Ausführung von Bodenaustauschmaßnahmen die Tiefenlagen der bestehenden und verbleibenden Leitungen zu berücksichtigen. Sollten aufgrund der Leitungslage Bodenaustauschmaßnahmen bereichsweise nicht möglich sein, sind Sondermaßnahmen (z.B. Geogitter, Dränbeton) örtlich festzulegen.
Der Gehwegausbau grenzt unmittelbar an die Bestandbebauung in der Talstraße/Lohstraße an. Im Bereich von Gebäuden sind der vorgesehene Ausbau sowie ein ggf. erforderlicher Bodenaustausch unter Berücksichtigung der Bodenaushubgrenzen gemäß der DIN 4123 (Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen im Bereich bestehender Gebäude) ggf. abschnittsweise auszuführen.
11.2. Oberbau
Die Ausbildung des Oberbaues erfolgt nach der RStO 12 in Abhängigkeit der vom Planer festzulegenden Belastungsklasse.
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Aufgrund der anstehenden Schichten im Planum ist der Tragschichtaufbau nach den Kriterien für F 3 Böden nach RStO 12 festzulegen.
Für den Aufbau der Trag- und Frostschutzschichten wird ausschließlich gebrochenes Naturstein- material (oder Mineralischer Ersatzbaustoff, MEB) empfohlen, da mit rundkörnigen Materialien die geforderten Verformungsmodule nicht gewährleistet werden können.
Die gemäß RStO 12 geforderten Verformungsmodule für die einzelnen Schichten sind mittels Plattendruckversuche gemäß DIN 18 134 nachzuweisen.
- Bewertung chemische Analytik
12.1. Boden
Ersatzbaustoffverordnung
Die Basis für die Verwertung von anfallendem, nicht aufbereitetem Bodenaushub in technischen Bauwerken bildet die Ersatzbaustoffverordnung. Entsprechend der chemischen Zusammensetzung und den mineralischen Fremdanteilen erfolgt die Einstufung als mineralischer Ersatzbaustoff (MEB) in eine Materialklasse (Tabelle 7).
Tabelle 7: Fremdbestandteile und abfallrechtliche Einstufung Boden (EBV)
| Probenbezeichnung | Mineralische Fremd- bestandteile | Stoffkonzentration > BM-0 1) 2) | Abfallrechtliche Einstufung Materialklasse nach EBV / AVV-Schlüssel |
|---|---|---|---|
| MP 1 Auffüllung NW | 10 – 50 Vol.% | TOC = 1,2 Ma.-% (BM-F0*) 5) Arsen = 25,8 mg/kg (BM-F0*) elektr. Leitf. = 369 µS/cm 4) | BM-F0* / 17 05 04 |
| MP 2 Auffüllung SO | 10 – 50 Vol.% | / | BM-F0* 6) / 17 05 04 |
| MP 3 natürlicher Boden | bis 10 Vol.% | elektr. Leitf. = 824 µS/cm 4) | BM-0 / 17 05 04 |
- Bei Mehrfachnennung ist der einstufungsrelevante Parameter nach ErsatzbaustoffV fett und kursiv gedruckt.
- Einstufung gemäß Bodenart „Lehm/Schluff“
- Materialklasse nach ErsatzbaustoffV
- Stoffspezifischer Orientierungswert, nicht einstufungsrelevant
- Bodenmaterialspezifischer Orientierungswert. Der TOC-Gehalt muss nur bei Hinweisen auf erhöhte Gehalte nach den Untersuchungsverfahren in Anlage 5 der EBV bestimmt werden. § 6 Absatz 11 Satz 2 und 3 der BundesBodenschutz- und Altlastenverordnung ist entsprechend anzuwenden. Beim Einbau sind Volumenbeständigkeit und Setzungsprozesse zu berücksichtigen.
- Einstufung erfolgt nach dem FAQ des Landesamt für Umwelt, Rheinland-Pfalz. Ist der mineralische Fremdbestandteil > 10 Volumenprozent, ist das Material in eine Materialklasse der Spalten 7 bis 10 einzustufen und die Eluatwerte sind mitzubestimmen.
Die erhöhte elektrische Leitfähigkeit in den Proben MP 1 und MP 3 resultiert aus den kalkhaltigen Böden.
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LAGA-Richtlinie
Aufgrund bestehender Übergangsregelungen kann die die Verwertung von nicht aufbereitetem Bodenaushub derzeit auch noch auf Basis der „Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen / Abfällen“ der Ländergemeinschaft Abfall (LAGA) erfolgen.
In der nachfolgenden Tabelle 8 sind die Ergebnisse der Analytik und die abfalltechnische Bewertung aufgeführt.
Tabelle 8: Analysenergebnisse und abfallrechtliche Einstufung Boden (LAGA)
| Probenbezeichnung | Probenbezeichnung | Stoffkonzentration | Abfallrechtliche Einstufung |
|---|---|---|---|
| Überschreitung LAGA > Z 0 1) 2) | (LAGA / AVV-Schlüssel) | ||
| MP 1 Auffüllung NW | TOC = 1,2 M.-% (Z 1) Arsen = 25,8 mg/kg (Z 1) elektr. Leitf. = 467 µS/cm (Z 1.2) Arsen = 0,0269 µg/l (Z 2) | LAGA Z 2 / 17 05 04 | |
| MP 2 Auffüllung SO | / | LAGA Z 0 / 17 05 04 | |
| MP 3 natürlicher Boden | elektr. Leitf. = 471 µS/cm (Z 1.2) | LAGA Z 1.2 / 17 05 04 |
- Bei Mehrfachnennungen sind die einstufungsrelevanten Stoffkonzentrationen nach LAGA fett und kursiv gedruckt.
- Einstufung gemäß Bodenart „Lehm/Schluff“
12.2. Schwarzdecke
Die Ergebnisse der Asphaltuntersuchung sind in nachfolgender Tabelle aufgenommen und im Rahmen einer abfallrechtlichen Einstufung interpretiert.
Tabelle 9: Analysenergebnisse und abfallrechtliche Einstufung Asphalt
| Probenbezeichnun | PAK- | Phenolindex | Verwertungs- | Abfallrechtliche | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| g | Konzentration *) | Klasse | Einstufung | ||||||||
| [mg/kg] | [mg/kg] | [mg/l] | RuVA-StB 01 | RuVA-StB 01 | (AVV-Schlüssel) | (AVV-Schlüssel) | |||||
| KRB 1/1 | < 0,5 | < 0,01 | A | 17 03 02 |
*) Überschreitungen des in Rheinland-Pfalz gültigen Grenzwertes zur Unterscheidung zwischen gefährlichem und ungefährlichem Abfall von ≥ 30 mg/kg der PAK-Konzentration sind fett gedruckt
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- Anlagen
A1 Lagepläne
A1.1 Übersichtslageplan, Maßstab 1 : 25.000
A1.2 Lageplan der Aufschlusspunkte, Maßstab 1 : 150
A2 Geotechnischer Profilschnitt, Maßstab 1 : 50
DPH 1 – KRB 1 – DPH 2 – KRB 2 – DPH 3 – KRB 3
A3 Bodenmechanische Laborversuche
A3.1 Bestimmung der Wassergehalte nach DIN EN ISO 17892-1
A3.2 Bestimmung der Kornverteilung nach DIN EN ISO 17892-4
A3.3 Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN EN ISO 17892-12
A4 Analysenergebnisse Umwelttechnik, M&S Umweltprojekt GmbH Labor Bad Muskau
A4.1 Prüfberichte Nr. 216/1-3/26 (Boden, EBV und LAGA), vom 23.04.2026
A4.2 Prüfbericht Nr. 216/4/26 (Asphalt, PAK und Phenolindex), vom 15.04.2026
A5 Probenahmeprotokolle gemäß LAGA PN 98
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Anlage 1
Lagepläne
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Datengrundlage: © GeoBasis-DE / LVermGeoRP (2026), dl-de/by-2-0, http://www.lvermgeo.rlp.de (Daten verändert) Vorhaben: Geo-/umwelttechnischer Bericht Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms Übersichtslageplan
Auftraggeber: Stadtverwaltung Worms Bereich6 - Stadtentwicklung, Planen und Bauen Marktplatz 2 67547 Worms Planverfasser: M&S Umweltprojekt GmbH Geschäftsstelle Wörrstadt Hinter dem Turm 13, 55286 Wörrstadt Tel.: 06732 93298-0 Leistungsphase: Gezeichnet: 20.03.2026 ME Maßstab: Projektnummer: Anlage: Geo-/umwelttechnische Erkundung Geprüft: 20.03.2026 ME 1 : 25.000 26/02/142 WOE 1.1
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ße
Stra
KRB 1 DPH 1
Neuburg-
Pfalz-
KRB 2
DPH 2 DPH 3
KRB 3
Datengrundlagen: Schönhofen Ingenieure PartGmbH, Bauwerksplan, Errichtung einer Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms-Neuhausen zwischen Talstraße/Lohstraße undder Pfalz-Neuburg-Straße, Neubau Rad- und Gehwegbrück, Draufsicht, Längs- und Querschnitt, Maßstab 1: 100, vom 01.07.2025 (Daten verändert) Vorhaben: Geo-/umwelttechnischer Bericht Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms Lageplan der Aufschlusspunkte
Auftraggeber: Stadtverwaltung Worms Bereich 6- Stadtentwicklung, Planen und Bauen Legende Marktplatz 2 67547 Worms Kleinrammbohrung (KRB) Planverfasser: M&S Umweltprojekt GmbH Geschäftsstelle Wörrstadt Schwere Rammsondierung (DPH) Hinter dem Turm 13, 55286Wörrstadt Tel.: 06732 93298-0 Leistungsphase: Gezeichnet: 20.03.2026 ME Maßstab: Projektnummer: Anlage: Geo-/umwelttechnische Erkundung Geprüft: 20.03.2026 ME 1:150 26/02/142 WOE 1.2
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Geo-/umwelttechnischer Bericht Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms
Anlage 2
Geotechnischer Profilschnitt
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Fußgängerbrücke Gehweg
KRB 1
DPH 1
m NHN 98.00
97,21 m NHN 97,23 m NHN KRB 3
KRB 2
DPH 2
Schlagzahlen je 10 cm
DPH 3
0 10 20 30 0.0 KRB 1/1 (0,0-0,08 m) Asphalt 96,49 m NHN 96,52 m NHN 97.00 KRB 1/2 (0,08-0,35 m) A unauffällig, schwarz 96,43 m NHN 96,25 m NHN 0.08 (97.15) Schlagzahlen je 10 cm A Auffüllung, Kies KRB 1/3 (0,35-0,7 m) 0 10 20 30 Schlagzahlen je 10 cm stark sandig, Flusskies, -sand, stark [GW] 0.0 KRB 3/1 (0,04-0,08 m) A Betonplatten Kopfsteinpflaster 0 10 20 30 1.0 kalkhaltig, grau, braun - dunkelbraun A grau 0.0 KRB 3/2 (0,08-0,15 m) A grau 0.35 (96.88) KRB 2/1 (0,15-0,4 m) KRB 3/3 (0,15-0,5 m) 0.04 (96.48) 96.00 A Auffüllung, Kies 0.15 (96.28) Auffüllung, Sand Auffüllung, Kies UK Widerlager = ca. 95,45 m NHN sandig, Ziegelbruchstücke, muffiger [GW] A sandig, schwach schluffig, gerundete [GU] schwach kiesig, Verlegesand, stark kalkhaltig, [SE] KRB 1/4 (0,7-1,75 m) Geruch, stark kalkhaltig, gelb, rot, 1.0 KRB 2/2 (0,4-1,0 m) Flusskiese, -sand, kalkhaltig, rotbraun braun grau 0.08 (96.44) 2.0 0.70 (96.53) 0.40 (96.03) Auffüllung, Kies 1.0 Beton 95.00 Auffüllung, Schluff UK Widerlager = ca. 94,80 m NHN schluffig, sandig, gerundete Flusskiese, zerbohrt zu sandigem Kies, betonartiger kiesig, sandig, schwach tonig, kleine [GU*] Geruch, stark kalkhaltig, grau KRB 1/5 (1,75-2,6 m) Wurzeln, vereinzelt Ziegelbruchstücke, [TL] KRB 2/3 (1,0-1,75 m) erdfeucht - feucht, muffiger Geruch, 0.15 (96.37) gerundete Flusskiese, Quarzit, kalkhaltig, stark kalkhaltig, rotbraun KRB 3/4 (0,5-2,0 m) Auffüllung, Schluff 2.0 1.00 (95.43) rotbraun, grau kiesig, sandig, schwach tonig, Ziegelbruchstücke, Schluff [TL] 3.0 1.75 (95.48) 2.0 gerundete Flusskiese, feucht, kalkhaltig, 94.00 Schluff KRB 2/4 (1,75-2,5 m) sandig, schwach kiesig, kleine Wurzeln, UL durchgeführt am 17.03.2026 rotbraun tonig, sandig, schwach kiesig, gerundete TM gerundete Flusskiese, stark kalkhaltig, 0.50 (96.02) Flusskiese, kalkhaltig, rotbraun rotbraun Sand 1.75 (94.68) KRB 1/6 (2,6-3,8 m) 2.60 (94.63) 3.0 Schluff stark schluffig, kiesig, schwach tonig, TL - SU* Kies gerundete Flusskiese, erdfeucht - feucht, 4.0 schluffig, sandig, schwach tonig, Flusskies, GU* stark sandig, schwach kiesig, schwach TL - SU* kalkhaltig, rotbraun 93.00 gerundet, rotbraun tonig, Kalkausfällung, wenige gerundete 2.00 (94.52) Flusskiese, stark kalkhaltig, rotbraun KRB 1/7 (3,8-4,5 m) 3.80 (93.43) Sand OK Wasserstand Pfrimm = 92,58 m NHN 2.50 (93.93) durchgeführt am 17.03.2026 kiesig, schwach schluffig, Flusssand, SU 4.0 eingemessen am 17.03.2026 Kies sandig, schluffig, Flusskies, -sand, GU* -kies, wenige Schlufflinsen, rotbraun 5.0 KRB 2/5 (2,5-4,3 m) gerundet, rotbraun 4.50 (92.73) 92.00 4.30 (92.13) Kies, Sand KRB 2/6 (4,3-4,7 m) 32 Kies, Sand Flusskies, -sand, gerundet, feucht, SI - GI Flusskies, -sand, gerundet, kalkhaltig, SI - GI 5.0 stark kalkhaltig, rotbraun Legende 4.70 (91.73) Legende 6.0 grau, braun durchgeführt am 17.03.2026 91.00 steif Auffüllung Sand kein weiterer Sondierfortschritt A 32 KRB 1/8 (4,5-6,6 m) 6.60 (90.63) locker 41 6.0 Kies Schluff 37 7.0 39 mitteldicht 90.00 dicht
7.0 sehr dicht 8.0 Kies, Sand 89.00 Flusskies, -sand, gerundet, kalkhaltig, SI - GI braun, dunkelbeige Vorhaben: Geo-/umwelttechnischer Bericht 8.0 Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms 9.0 Geotechnischer Profilschnitt: DPH 1 - KRB 1 - DPH 2 - KRB 2 - DPH 3 - KRB 3 88.00 Auftraggeber: Stadtverwaltung Worms 9.0 Marktplatz 2 KRB 1/9 (6,6-10,0 m) 10.00 (87.23) 67547 Worms 10.0 87.00 durchgeführt am 17.03.2026 durchgeführt am 17.03.2026 Planverfasser: M&S Umweltprojekt GmbH Geschäftsstelle Wörrstadt 10.0 durchgeführt am 17.03.2026 Hinter dem Turm 13, 55286 Wörrstadt Tel.: 06732 93298-0
Leistungsphase: Gezeichnet: 24.03.2026 WO Maßstab: Projekt-Nr.: Anlage-Nr.:
Geo-/umwelttechnische Erkundung Geprüft: 21.04.2026 ME 1 : 50 26/02/142 WOE 2
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Anlage 3
Bodenmechanische Laborversuche
- April 2026 Projekt-Nr. 26/02/142 WOE ANLAGEN
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Bestimmung des Wassergehaltes durch Ofentrocknung nach DIN EN ISO 17892-1
Anlage: 3.1
| Projekt: | |
|---|---|
| Projektnummer | 26/02/142 WOE |
| Ausgeführt durch: | WO |
|---|---|
| am: | 25.03.2026 |
Entnahme am: 17.03.2026
| Entnahmestelle: | KRB |
|---|---|
| Entnahmetiefe: | 0,50 - 6,60 m |
| Bestimmung des Wassergehaltes w | KRB 1/5 | KRB 1/8 | KRB 2/4 | KRB 2/6 | KRB 3/4 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Entnahmetiefe: | [m] | 1,75 - 2,6 m | 4,5 - 6,6 m | 1,75 - 2,5 m | 4,3 - 4,7 m | 0,5 - 2,0 m | |
| Masse der feuchten Probe + Behälter | m+m f B | [g] | 370,60 | 1230,10 | 886,50 | 1231,90 | 964,40 |
| Masse der trockenen Probe + Behälter | m +m d B | [g] | 348,80 | 1195,40 | 841,30 | 1187,30 | 881,50 |
| Masse des Behälters | m B | [g] | 235,90 | 247,60 | 358,00 | 291,40 | 225,10 |
| Porenwasser | m =m-m w f d | [g] | 21,80 | 34,70 | 45,20 | 44,60 | 82,90 |
| Trockene Probe | m d | [g] | 112,90 | 947,80 | 483,30 | 895,90 | 656,40 |
| Wassergehalt | w=m /m w d | [%] | 19,31 | 3,66 | 9,35 | 4,98 | 12,63 |
Messunsicherheit: Wassergehalt = ± 1,45 % (k=2)*
-
Die erweiterte Messunsicherheit schließt die Probenahme nicht mit ein.
-
k=2: Dies entspricht etwa einen Vertrauensbereich von 95 %.
[Seite 27]
| Bearbeiter: Wollmann Datum: 25.03.2026 | Körnungslinie Baugrunduntersuchung Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm | Bezeichnung: KRB Probe entnommen am: 17.03.2026 Art der Entnahme: gestört Arbeitsweise: DIN EN ISO 17892-4 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schlämmkorn Siebkorn Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Feinstes Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- 100 90 egnemtmaseG 80 70 red 60 % ni d 50 < renröK 40 red elietnanessaM 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.063 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 60 100 Korndurchmesser d in mm | Schlämmkorn | Siebkorn | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Feinstes | Schluffkorn Fein- Mittel- Grob- | Sandkorn Fein- Mittel- Grob- | Kieskorn Fein- Mittel- Grob- | Steine | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Bezeichnung: | KRB 1/8 | KRB 2/4 | KRB 2/6 | KRB 3/4 | Bemerkungen: | Bericht: 26/02/142 WOE Anlage: 3.2 | |||||||||||||||||||||||||||||
| Entnahmestelle: | KRB | KRB | KRB | KRB | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Tiefe: | 4,50 - 6,60 m | 1,75 - 2,5 m _ | 4,30 - 4,70 m | 0,50 - 2,00 m _ | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Bodenart: | S, G | U, s, g', t' | G, S | S, u, g, t' | |||||||||||||||||||||||||||||||
| T/U/S/G [%]: | - /4.7/49.3/46.1 | 9.3/47.6/31.7/1 | 1.4 - /4.5/43.3/52.2 | 12.4/30.1/32.8/24.6 | |||||||||||||||||||||||||||||||
| kf-Wert: | 1.6 · 10-4 | 1.2 · 10-7 | 1.5 · 10-4 | 8.0 · 10-8 | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Bodengruppe: | SI / GI | TL / SU* | SI / GI | TL / SU* |
[Seite 28]
Bestimmung der Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN EN ISO 17892-12 Anlage 3.3
| Projekt: | |
|---|---|
| Projektnummer | 26/02/142 WOE |
| Ausgeführt durch: | WO |
|---|---|
| am: | 02.04.2026 |
Entnahme am: 17.03.2026
| Probenbezeichnung: | KRB 1/5 |
|---|---|
| Entnahmestelle: | KRB |
| Entnahmetiefe: | 1,75 - 2,60 m |
| ]% 31,5 [ tla 31,0 h e 30,5 g r e 30,0 s s a 29,5 W 29,0 28,5 10 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl | |
|---|---|
| wP wL |
Messunsicherheit: Bestimmung Zustandsgrenzen = ± 2,25 % (k=2)* * Die erweiterte Messunsicherheit schließt die Probenahme nicht mit ein. * k=2: Dies entspricht etwa einen Vertrauensbereich von 95 %.
ID: 32.04.031.02 Freigegeben am 23.01.2023 J. Werner / E. Fiß
[Seite 29]
Geo-/umwelttechnischer Bericht Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms
Anlage 4
Analyseergebnisse
- April 2026 Projekt-Nr. 26/02/142 WOE ANLAGEN
[Seite 30]
Durch die DAkkS Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH Labor Bad Muskau nach DIN EN ISO / IEC 17025:2018 akkreditiertes Prüflaboratorium. Die Akkreditierung gilt für die in der Urkundenanlage - Silikat- und Umweltanalytik - aufgeführten Prüfverfahren.
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Prüfbericht
Vorgangs-Nummer: 216 / 1-3 / 26
Auftraggeber: Stadtverwaltung Worms
Auftrag: Ihr Auftrag vom 23.03.2026
Projekt: Fußgängerbrücke Pfrimm in Worms
Projekt-Nr.: 26/02/224 WOE
Prüfgegenstand: 3 Bodenproben; MP 1: Auffüllung NW, MP 2: Auffüllung SO, MP 3: natürlicher Boden
Probenahme: M&S Umweltprojekt GMBH aus KRB nach DIN EN ISO 22475-1:2007-01
Probeneingang: 30.03.2023
Prüfzeitraum: 30.03.2026 – 22.04.2026
Prüfspezifikation / Prüfergebnisse / Prüfverfahren
Seiten 2
Bemerkungen: EBV BM-0*
Archivierung: Bericht und Daten: unter oben genannter Vorg.-Nr. Prüfgegenstand: 6 Monate ab Probeneingang
Hinweis: Die Genauigkeit der Analysenergebnisse entspricht den Forderungen der angegebenen Prüfverfahren.
Bad Muskau, den 23. April 2026 _____________________________ B. Sc. Angela Sperling Geschäftsstellenleiterin
Die Prüfergebnisse beziehen sich nur auf den oben geprüften Gegenstand. Eine auszugsweise Vervielfältigung des Prüfberichtes ist nur mit Genehmigung des Labors gestattet. Die Möglichkeit des Einspruches gegen diese Prüfergebnisse besteht bis 14 Tage nach Eingang der Prüfergebnisse beim Auftraggeber. * nicht akkreditiertes Prüfverfahren. (A) Extraktion mit Aceton/n-Hexan. (B) nach Methanolüberschichtung, (C) Extraktion mit n-Hexan. (D) Summenbildung aus Werten > Bestimmungsgrenze, (E) in Verbindg. mit HLUG Bd. 7 Teil 4:2000
M&S Umweltprojekt GmbH Tel./Fax:(035771)69387/69755 Geschäftsführung: Banken: Geschäftsstelle Lausitz E-mail: Prof. Dr.-Ing. Bernd Märtner HypoVereinsbank, IBAN DE86 8702 0086 5070 1251 63 Betriebsstätte Bad Muskau Bad-Muskau@mus-umweltprojekt.de Handelsregister: Commerzbank, IBAN DE54 8704 0000 0500 2027 00 Heideweg 2 Internet: Amtsgericht Chemnitz Merkurbank, IBAN DE15 7013 0800 0002 2200 32 D-02953 Bad Muskau Http://www.mus-umweltprojekt.de HRB-Nr. 3187 Sparkasse Vogtland IBAN DE69 8705 8000 0103 9621 07
[Seite 31]
Labor Bad Muskau
- Silikat- und Umweltanalytik -
Seite 2 von 2 Seiten weiter zu Vorg.-Nr. 216 / 1-3 / 26
Prüfspezifikation / Prüfergebnis / Prüfverfahren
| PARAMETER | PRÜF ERGEBNIS MP 1 Auffüllung NW 216/1/26 | PRÜF ERGEBNIS MP 2 Auffüllung SO 216/2/26 | PRÜF ERGEBNIS MP 3 natürlicher Boden 216/3/26 | PRÜFVERFAHREN | |
|---|---|---|---|---|---|
| Probenaufbereitung | DIN 19747:2009-07 | ||||
| Trockenrückstand | 89,3 | 91,1 | 96,3 | % | DIN EN 14346:2007-03 |
| TOC | 1,20 | 0,44 | 0,17 | % (TS) | DIN EN 15936:2012-11 |
| EOX | < 0,2 | < 0,2 | < 0,2 | mg/kg (TS | DIN 38 414 -S17:2017-01(C) |
| MKW-Index C -C 10 22 C -C 22 40 | < 30 < 15 < 15 | < 30 < 15 < 15 | < 30 < 15 < 15 | mg/kg (TS) mg/kg (TS) mg/kg (TS) | DIN EN 14039:2005-07 (A) |
| PAK (EPA) dav. Benz(a)pyren | 0,58 0,0079 | < 0,5 < 0,003 | < 0,5 < 0,003 | mg/kg (TS) mg/kg (TS) | DIN ISO 18287:2006-05 (A) (D) |
| PCB und PCB (6) -118 | < 0,024 | < 0,024 | < 0,024 | mg/kg (TS) | DIN EN 15308:2016-12 (A)(D) |
| Aufschluss | DIN EN 13657:2003--01 | ||||
| Arsen | 25,8 | 4,98 | 7,28 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Blei | 32,0 | 8,12 | 7,35 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Cadmium | < 0,2 | < 0,2 | < 0,2 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Chrom ges. | 24,4 | 15,1 | 19,1 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Kupfer | 11,8 | 6,41 | 5,65 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Nickel | 16,3 | 11,7 | 13,9 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Quecksilber | 0,117 | < 0,1 | 0,115 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06* |
| Thallium | < 0,3 | < 0,3 | < 0,3 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Zink | 31,9 | 20,8 | 19,9 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Eluat 2:1 | DIN 19529:2009-01 | ||||
| pH-Wert | 8,6 | 8,3 | 8,1 | DIN EN ISO 10523:2012-04 | |
| Elektr. Leitf. (25°C) | 369 | 167 | 824 | µS/cm | DIN EN 27888:1993-11 |
| Sulfat | 8,67 | < 5 | 23,8 | mg/l | DIN EN ISO 10304-1:2009-07 |
| Chlorid | 1,63 | < 1 | 6,62 | mg/l | DIN EN ISO 10304-1:2009-07 |
| Arsen | 10,2 | < 4 | < 4 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Blei | < 5 | < 5 | < 5 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Cadmium | < 0,5 | < 0,5 | < 0,5 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Chrom ges. | < 10 | < 10 | < 10 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Kupfer | < 10 | < 10 | < 10 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Nickel | < 10 | < 10 | < 10 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Quecksilber | < 0,1 | < 0,1 | < 0,1 | µg/l | DIN EN ISO 12846:2012-08 |
| Thallium | < 0,2 | < 0,2 | < 0,2 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09* |
| Zink | < 10 | < 10 | < 10 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| PAK 15 ohne Naphthalin | 0,054 | 0,081 | < 0,046 | µg/l | DIN 38407-39:2011-09 |
| Naphtalin+ Methylnaphtaline | 0,040 | < 0,012 | 0,019 | µg/l | DIN 38407-F39:2011-09 |
| PCB (6) und PCB-118 | < 0,024 | < 0,024 | < 0,024 | µg/l | DIN 38407-F37:2003-11 |
Ende des Prüfberichtes
[Seite 32]
Durch die DAkkS Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH Labor Bad Muskau nach DIN EN ISO / IEC 17025:2018 akkreditiertes Prüflaboratorium. Die Akkreditierung gilt für die in der Urkundenanlage - Silikat- und Umweltanalytik - aufgeführten Prüfverfahren.
Seite 1 von 2 Seiten
Prüfbericht
Vorgangs-Nummer: 216 / 1-3 / 26
Auftraggeber: Stadtverwaltung Worms
Auftrag: Ihr Auftrag vom 23.03.2026
Projekt: Fußgängerbrücke Pfrimm im Worms
Projekt-Nr.: 26/02/142 WOE
Prüfgegenstand: 3 Bodenproben; MP 1: Auffüllung NW, MP 2: Auffüllung SO, MP 3: natürlicher Boden
Probenahme: M&S Umweltprojekt GMBH aus KRB nach DIN EN ISO 22475-1:2007-01
Probeneingang: 30.03.2026
Prüfzeitraum: 30.03.2026 – 22.04.2026
Prüfspezifikation / Prüfergebnisse / Prüfverfahren
Seite 2
Bemerkungen: LAGA Boden (2004)
Archivierung: Bericht und Daten: unter oben genannter Vorg.-Nr. Prüfgegenstand: 6 Monate ab Probeneingang
Hinweis: Die Genauigkeit der Analysenergebnisse entspricht den Forderungen der angegebenen Prüfverfahren.
Bad Muskau, den 23. April 2026 _____________________________ B. Sc. Angela Sperling Geschäftsstellenleiterin
Die Prüfergebnisse beziehen sich nur auf den oben geprüften Gegenstand. Eine auszugsweise Vervielfältigung des Prüfberichtes ist nur mit Genehmigung des Labors gestattet. Die Möglichkeit des Einspruches gegen diese Prüfergebnisse besteht bis 14 Tage nach Eingang der Prüfergebnisse beim Auftraggeber. * nicht akkreditiertes Prüfverfahren. (A) Extraktion mit Aceton/n-Hexan. (B) nach Methanolüberschichtung, (C) Extraktion mit n-Hexan. (D) Summenbildung aus Werten > Bestimmungsgrenze, (E) in Verbindg. mit HLUG Bd. 7 Teil 4:2000
M&S Umweltprojekt GmbH Tel./Fax:(035771)69387/69755 Geschäftsführung: Banken: Geschäftsstelle Lausitz E-mail: Prof. Dr.-Ing. Bernd Märtner HypoVereinsbank, IBAN DE86 8702 0086 5070 1251 63 Betriebsstätte Bad Muskau Bad-Muskau@mus-umweltprojekt.de Handelsregister: Commerzbank, IBAN DE54 8704 0000 0500 2027 00 Heideweg 2 Internet: Amtsgericht Chemnitz Merkurbank, IBAN DE15 7013 0800 0002 2200 32 D-02953 Bad Muskau Http://www.mus-umweltprojekt.de HRB-Nr. 3187 Sparkasse Vogtland IBAN DE69 8705 8000 0103 9621 07
[Seite 33]
Labor Bad Muskau
- Silikat- und Umweltanalytik -
Seite 2 von 2 Seiten weiter zu Vorg.-Nr. 216 / 1-3 / 26
Prüfspezifikation / Prüfergebnis / Prüfverfahren
| PARAMETER | PRÜF ERGEBNIS MP 1 Auffüllung NW 216/1/26 | PRÜF ERGEBNIS MP 2 Auffüllung SO 216/2/26 | PRÜF ERGEBNIS MP 3 natürlicher Boden 216/3/26 | PRÜFVERFAHREN | |
|---|---|---|---|---|---|
| Probenaufbereitung | DIN 19747:2009-07 | ||||
| Trockenrückstand | 89,3 | 91,1 | 96,3 | % | DIN EN 14346:2007-03 |
| TOC | 1,20 | 0,44 | 0,17 | % (TS) | DIN EN 15936:2012-11 |
| EOX | < 0,2 | < 0,2 | < 0,2 | mg/kg (TS) | DIN 38 414 -S17:2017-01(C) |
| MKW-Index C -C 10 22 C -C 22 40 | < 30 < 15 < 15 | < 30 < 15 < 15 | < 30 < 15 < 15 | mg/kg (TS) mg/kg (TS) mg/kg (TS) | DIN EN 14039:2005-07 (A) |
| BTEX | < 0,24 | < 0,24 | < 0,24 | mg/kg (TS) | DIN 38407-F9:1991-05(B) (D) (E) |
| LHKW | < 0,4 | < 0,4 | < 0,4 | mg/kg (TS) | DIN EN ISO 10301-F4:1997-08(B) (D) (E) |
| PAK (EPA) dav. Benz(a)pyren | 0,58 0,0079 | < 0,5 < 0,003 | < 0,5 < 0,003 | mg/kg (TS) mg/kg (TS) | DIN ISO 18287:2006-05 (A) (D) |
| PCB (6) | < 0,02 | < 0,02 | < 0,02 | mg/kg (TS) | DIN EN 15308:2016-12 (A)(D) |
| Cyanid ges. | < 0,3 | < 0,3 | < 0,3 | mg/kg (TS) | DIN ISO 11262:2012-04 |
| Aufschluss | DIN EN 13657:2003--01 | ||||
| Arsen | 25,8 | 4,98 | 7,28 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Blei | 32,0 | 8,12 | 7,35 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Cadmium | < 0,2 | < 0,2 | < 0,2 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Chrom ges. | 24,4 | 15,1 | 19,1 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Kupfer | 11,8 | 6,41 | 5,65 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Nickel | 16,3 | 11,7 | 13,9 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Quecksilber | 0,117 | < 0,1 | 0,115 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06* |
| Thallium | < 0,3 | < 0,3 | < 0,3 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Zink | 31,9 | 20,8 | 19,9 | mg/kg (TS) | DIN ISO 22036:2009-06 |
| Eluat | DIN EN 12457-4:2003-01 | ||||
| pH-Wert | 6,6 | 8,4 | 7,9 | DIN EN ISO 10523:2012-04 | |
| Elektr. Leitf. (25°C) | 467 | 71 | 471 | µS/cm | DIN EN 27888:1993-11 |
| Chlorid | < 1 | < 1 | 2,32 | mg/l | DIN EN ISO 10304-1:2009-07 |
| Sulfat | < 5 | < 5 | 23,8 | mg/l | DIN EN ISO 10304-1:2009-07 |
| Cyanid ges. | < 3 | < 3 | < 3 | µg/l | DIN EN ISO 14403-1:2012-10 |
| Arsen | 26,9 | < 4 | < 4 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Blei | < 5 | < 5 | < 5 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Cadmium | < 0,5 | < 0,5 | < 0,5 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Chrom ges. | < 10 | < 10 | < 10 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Kupfer | < 10 | < 10 | < 10 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Nickel | < 10 | < 10 | < 10 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Quecksilber | < 0,1 | < 0,1 | < 0,1 | µg/l | DIN EN ISO 12846:2012-08 |
| Zink | < 10 | < 10 | < 10 | µg/l | DIN EN ISO11885-E22:2009-09 |
| Phenolindex | < 10 | < 10 | < 10 | µg/l | DIN EN ISO 14402-H37:1999-12 (Abschn. 3) |
Ende des Prüfberichtes
[Seite 34]
Durch die DAkkS Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH Labor Bad Muskau nach DIN EN ISO / IEC 17025:2018 akkreditiertes Prüflaboratorium. Die Akkreditierung gilt für die in der Urkundenanlage - Silikat- und Umweltanalytik - aufgeführten Prüfverfahren.
Seite 1 von 2 Seiten
Prüfbericht
Vorgangs-Nummer: 216 / 4 / 26
Auftraggeber: Stadtverwaltung Worms
Auftrag: Ihr Auftrag vom 23.03.2026
Projekt: Fußgängerbrücke Pfrimm in Worms
Projektnummer: 26/02/142 WOE
Prüfgegenstand: Asphalt KRB 1/1
Probenahme: M&S Umweltprojekt GMBH aus KRB nach DIN EN ISO 22475-1:2007-01
Probeneingang: 30.03.2026
Prüfzeitraum: 31.03.2026 – 14.04.2026
Prüfspezifikation / Prüfergebnisse / Prüfverfahren
Seite 2
Bemerkungen: -
Archivierung: Bericht und Daten: unter oben genannter Vorg.-Nr. Prüfgegenstand: 6 Monate ab Probeneingang
Hinweis: Die Genauigkeit der Analysenergebnisse entspricht den Forderungen der angegebenen Prüfverfahren.
Bad Muskau, den 15. April 2026 _____________________________ Dipl.-Chem. Stefan Kubitza Qualitätsmanagementbeauftragter
Die Prüfergebnisse beziehen sich nur auf den oben geprüften Gegenstand. Eine auszugsweise Vervielfältigung des Prüfberichtes ist nur mit Genehmigung des Labors gestattet. Die Möglichkeit des Einspruches gegen diese Prüfergebnisse besteht bis 14 Tage nach Eingang der Prüfergebnisse beim Auftraggeber. * nicht akkreditiertes Prüfverfahren. (A) Extraktion mit Aceton/n-Hexan. (B) nach Methanolüberschichtung, (C) Extraktion mit n-Hexan. (D) Summenbildung aus Werten > Bestimmungsgrenze, (E) in Verbindg. mit HLUG Bd. 7 Teil 4:2000
M&S Umweltprojekt GmbH Tel./Fax:(035771)69387/69755 Geschäftsführung: Banken: Geschäftsstelle Lausitz E-mail: Prof. Dr.-Ing. Bernd Märtner HypoVereinsbank, IBAN DE86 8702 0086 5070 1251 63 Betriebsstätte Bad Muskau Bad-Muskau@mus-umweltprojekt.de Handelsregister: Commerzbank, IBAN DE54 8704 0000 0500 2027 00 Heideweg 2 Internet: Amtsgericht Chemnitz Merkurbank, IBAN DE15 7013 0800 0002 2200 32 D-02953 Bad Muskau Http://www.mus-umweltprojekt.de HRB-Nr. 3187 Sparkasse Vogtland IBAN DE69 8705 8000 0103 9621 07
[Seite 35]
Labor Bad Muskau
- Silikat- und Umweltanalytik -
Seite 2 von 2 Seiten weiter zu Vorg.-Nr. 216 / 4 / 26
Prüfspezifikation / Prüfergebnis / Prüfverfahren
| PARAMETER | PRÜF ERGEBNIS KRB 1/1 216/4/26 | PRÜFVERFAHREN | |
|---|---|---|---|
| Probenaufbereitung | DIN 19747:2009-07 | ||
| PAK (EPA) dav. Benz(a)pyren | < 0,5 0,0043 | mg/kg (OS) mg/kg (OS) | DIN ISO 18287:2006-05 (A) (D) |
| Eluat | DIN EN 12457-4:2003-01 | ||
| Phenolindex | < 0,01 | mg/l | DIN EN ISO 14402-H37:999-12 (Abschn. 3) |
Ende des Prüfberichtes
[Seite 36]
Geo-/umwelttechnischer Bericht Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms
Anlage 5
Probenahmeprotokolle
- April 2026 Projekt-Nr. 26/02/142 WOE ANLAGEN
[Seite 37]
Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms 26/02/142 WOE
Probenahmeprotokoll für in situ-Beprobungen von Bodenmaterial (in Anlehnung an die DIN EN ISO 22475-1)
| Allgemeine Angaben | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projekt | Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms | |||||
| Veranlasser | Stadtverwaltung Worms, Bereich 6 – Stadtentwicklung, Planen und Bauen | |||||
| Abfallherkunft | Pfalz-Neuburg-Straße, 67549 Worms | |||||
| Projektnummer | 26/02/142 WOE | Probenehmer | S. Oelsner | |||
| Grund der Probenahme | Deklarationsuntersuchung | vorgesehene | nicht bekannt | |||
| Verwendung | ||||||
| Probenahmegerät | Edelstahlschaufel | Aufschlussart | Kleinrammbohrung | |||
| Probenahmegefäß | PE-Tüte 3l | |||||
| Datum / Uhrzeit | 17.03.2026 / 9.00 – 16.00 | |||||
| Konservierung | homogenisieren, trocken gelagert | |||||
| Wetter | trocken, bewölkt, 10 °C |
| Beschreibung Probenmaterial | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Proben- bezeichnung | Entnahme- tiefe [m] | Proben- menge [g] | Fremdbestandteile | ||||||
| Asbest/ KMF | Asphalt | Mineralisch | sonstige | ||||||
| MP 1: Auffüllung NW | 0,08 – 1,75 | 2.000 | 0 % | 0 % | 10 – 15 % | 0 % | |||
| Ziegel | (Beschreibung) | ||||||||
| Allgemeine Beschreibung / Sensorik | Bodenart gem. KA 5 1 | ||||||||
| Sand | Lehm/Schluff | Ton | |||||||
| grau, braun, dunkelbraun, gelb, rot, rotbraun Ziegel, Wurzeln, Flusssand / -kies, Quarzit kalkhaltig muffiger Geruch | ☐ | ☒ | ☐ | ||||||
| Bodenbeschreibung gem. DIN 4022 2 | |||||||||
| G, s, u, t‘ |
1 Zutreffendes bitte ankreuzen; Mehrfachauswahl möglich, wenn nicht eindeutig zuordenbar 2 T (Ton), U (Schluff), fS mS gS (Fein-, Mittel-, Grobsand), fG mG gG (Fein-, Mittel-, Grobkies), X (Stein), Y (Block)
Worms 17.03.2026 Ort Datum Name
ID: 31.5.018.03 freigegeben: 05.09.2025 Seite 1 von 3
[Seite 38]
Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms 26/02/142 WOE
Probenahmeprotokoll für in situ-Beprobungen von Bodenmaterial (in Anlehnung an die DIN EN ISO 22475-1)
| Allgemeine Angaben | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projekt | Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms | |||||
| Veranlasser | Stadtverwaltung Worms, Bereich 6 – Stadtentwicklung, Planen und Bauen | |||||
| Abfallherkunft | Talstraße/Lohstraße, 67549 Worms | |||||
| Projektnummer | 26/02/142 WOE | Probenehmer | S. Oelsner | |||
| Grund der Probenahme | Deklarationsuntersuchung | vorgesehene | nicht bekannt | |||
| Verwendung | ||||||
| Probenahmegerät | Edelstahlschaufel | Aufschlussart | Kleinrammbohrung | |||
| Probenahmegefäß | PE-Tüte 3l | |||||
| Datum / Uhrzeit | 17.03.2026 / 9.00 – 16.00 | |||||
| Konservierung | homogenisieren, trocken gelagert | |||||
| Wetter | trocken, bewölkt, 10 °C |
| Beschreibung Probenmaterial | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Proben- bezeichnung | Entnahme- tiefe [m] | Proben- menge [g] | Fremdbestandteile | ||||||
| Asbest/ KMF | Asphalt | Mineralisch | sonstige | ||||||
| MP 2: Auffüllung SO | 0,04 – 1,0 | 3.000 | 0 % | 0 % | 10 – 15 % | 0 % | |||
| Ziegel | (Beschreibung) | ||||||||
| Allgemeine Beschreibung / Sensorik | Bodenart gem. KA 5 1 | ||||||||
| Sand | Lehm/Schluff | Ton | |||||||
| rotbraun, braun Flusssand / -kies, Ziegel, muffiger Geruch kalkhaltig | ☐ | ☒ | ☐ | ||||||
| Bodenbeschreibung gem. DIN 4022 2 | |||||||||
| G, s, u, t‘ |
1 Zutreffendes bitte ankreuzen; Mehrfachauswahl möglich, wenn nicht eindeutig zuordenbar 2 T (Ton), U (Schluff), fS mS gS (Fein-, Mittel-, Grobsand), fG mG gG (Fein-, Mittel-, Grobkies), X (Stein), Y (Block)
Worms 17.03.2026 Ort Datum Name
ID: 31.5.018.03 freigegeben: 05.09.2025 Seite 2 von 3
[Seite 39]
Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms 26/02/142 WOE
Probenahmeprotokoll für in situ-Beprobungen von Bodenmaterial (in Anlehnung an die DIN EN ISO 22475-1)
| Allgemeine Angaben | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projekt | Neubau Fußgängerbrücke über die Pfrimm in Worms | |||||
| Veranlasser | Stadtverwaltung Worms, Bereich 6 – Stadtentwicklung, Planen und Bauen | |||||
| Abfallherkunft | Pfalz-Neuburg-Straße/Talstraße/Lohstraße, 67549 Worms | |||||
| Projektnummer | 26/02/142 WOE | Probenehmer | S. Oelsner | |||
| Grund der Probenahme | Deklarationsuntersuchung | vorgesehene | nicht bekannt | |||
| Verwendung | ||||||
| Probenahmegerät | Edelstahlschaufel | Aufschlussart | Kleinrammbohrung | |||
| Probenahmegefäß | PE-Tüte 3l | |||||
| Datum / Uhrzeit | 16.03.2026 / 13.00 – 17.00 | |||||
| Konservierung | homogenisieren, trocken gelagert | |||||
| Wetter | trocken, bewölkt |
| Beschreibung Probenmaterial | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Proben- bezeichnung | Entnahme- tiefe [m] | Proben- menge [g] | Fremdbestandteile | ||||||
| Asbest/ KMF | Asphalt | Mineralisch | sonstige | ||||||
| MP 3: natürlicher Boden | 0,5 – 10,0 | 4.500 | 0 % | 0 % | 0 % | 0 % | |||
| (Beschreibung) | (Beschreibung) | ||||||||
| Allgemeine Beschreibung / Sensorik | Bodenart gem. KA 5 1 | ||||||||
| Sand | Lehm/Schluff | Ton | |||||||
| braun, grau, dunkelbeige, rotbraun, Auelehm, Flusssand / -kies, organoleptisch unauffällig kalkhaltig | ☐ | ☒ | ☐ | ||||||
| Bodenbeschreibung gem. DIN 4022 2 | |||||||||
| G, s, u‘, t‘‘ |
1 Zutreffendes bitte ankreuzen; Mehrfachauswahl möglich, wenn nicht eindeutig zuordenbar 2 T (Ton), U (Schluff), fS mS gS (Fein-, Mittel-, Grobsand), fG mG gG (Fein-, Mittel-, Grobkies), X (Stein), Y (Block)
Worms 17.03.2026 Ort Datum Name
ID: 31.5.018.03 freigegeben: 05.09.2025 Seite 3 von 3