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Vergabeverfahren der Grün Berlin GmbH
Landschaftsraum Tegeler Stadtheide
Naturschutzfachliches Monitoring der Kompensationsflächen
Un ter su chungsjahre 2027 und 20 29
Biotoptypen / Vegetation und Flora
Vergabenummer: O 2026-161 GB
Teil B - Leistungsbeschreibung
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Inhalt
1 Auftraggeberin ................................................................................................. 3
2 Einordnung der ausgeschriebenen Leistung................................................ 4 2.1 Hintergrund und Zielstellung .............................................................................. 4
2.2 Inhaltlicher Projektrahmen ................................................................................. 5
2.3 Vorliegende naturschutzfachliche Grundlagen .................................................. 7
2.4 Projektfinanzierung ............................................................................................ 7
2.5 Projektbeteiligte .................................................................................................. 7
2.6 Sonstige Rahmenbedingungen .......................................................................... 8
3 Beschreibung der ausgeschriebenen Leistung .......................................... 10 3.1 Untersuchungsmethoden und ErfassungszeiträumeFehler! Textmarke nicht definiert. 3.2 Leistungsumfang und Verteilung ................ Fehler! Textmarke nicht definiert.
4 Rahmenbedingungen der Leistungserbringung ........................................ 16 4.1 Leistungszeitraum / Vertragslaufzeit ................................................................ 16
4.2 Leistungsabruf .................................................................................................. 16
5 Anlagen ........................................................................................................... 16
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1 Auftraggeberin
Die Grün Berlin GmbH ist Teil einer landeseigenen Unternehmensgruppe, bestehend aus Grün Berlin
GmbH, Grün Berlin Stiftung, Grün Berlin Service GmbH und GB infraVelo GmbH. Die Grün Berlin
Gruppe ist kommunaler Partner für das Land, den Senat und die Bezirke für eine nachhaltige Stadt-
entwicklung und ist für die Entwicklung, Realisierung und den Betrieb komplexer Freiraum- und Infra-
strukturprojekte und einer Vielzahl touristisch bedeutsamer Projekte und Objekte im Land Berlin ver-
antwortlich. Die fachpolitische federführende Zuordnung erfolgt dabei an die Senatsverwaltung für
Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz. Seit über 25 Jahren schafft die Grün Berlin Gruppe
für und mit den Berliner*innen grüne Infrastrukturen und lebenswerte öffentliche Räume von beson-
derer stadtpolitischer Relevanz. Hierzu zählen neben dem Berliner Mauerweg unter anderem der
Spreepark, das Tempelhofer Feld, der Park am Gleisdreieck, der Britzer Garten, die Gärten der Welt
sowie die Baumaßnahmen anlässlich der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017.
Die Grün Berlin Gruppe hat bisher mehr als 100 Projekte in der Hauptstadt realisiert und bewirtschaf-
tet derzeit über 700 Hektar öffentliche Freiräume und Parkanlagen, darüber hinaus mehr als 100 Ge-
bäude. Der Gesamtumsatz der Gruppe beläuft sich jährlich auf ca. 100 Mio. Euro.
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2 Einordnung der ausgeschriebenen Leistung 2.1 Hintergrund und Zielstellung
Das Nachnutzungskonzept des ehemaligen Flughafens Tegel umfasst neben zwei neuen Stadtquartie-
ren, dem Forschungs- und Industriepark der Urban Tech Republic und das Wohngebiet Schumacher
Quartier, auch einen Landschaftsraum, der als offene, unbebaute Fläche erhalten werden soll.
Der Landschaftsraum, bzw. die sogenannte Tegeler Stadtheide, soll als Naherholungsraum für die
Berliner Bevölkerung und die angrenzenden Stadtquartiere entwickelt werden. Gleichzeitig soll hier
die naturschutzfachliche Kompensation der geplanten baulichen Eingriffe auf dem ehemaligen Flug-
feld erfolgen. Ziel ist es, bereits vorhandene geschützte Biotope zu erhalten und weniger wertvolle
Bereiche zu geschützten Biotopen zu entwickeln.
Abbildung 1: Flächenaufteilung der Nachnutzung des ehemaligen Flughafen Tegel, © Tegel Projekt, 2018
Wegen der schon sehr hohen naturschutzfachlichen Wertigkeit der Arten- und Biotopausstattung der
Tegeler Stadtheide und zur Feststellung des Kompensationserfolges ist ein engmaschiges natur-
schutzfachliches Monitoring notwendig. Dabei sollen die Ergebnisse des Monitorings insbesondere
für die fortlaufende Optimierung der Pflege und Beweidung der Stadtheide nutzbar sein.
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Wesentlich für die Zielstellung des naturschutzfachlichen Monitorings sind:
• die Erfolgskontrolle der Kompensationsmaßnahmen zum Nachweis der Bewältigung der Ein-
griffsfolgen
• die Erfassung von Bestand und Veränderungen von Flora und Vegetation sowie der
biotoptypischen Fauna auf repräsentativen Flächen, insbes.
− aller gemäß § 28 NatSchG Bln und § 30 BNatSchG geschützten Biotoptypen,
− ausgewählter, an die vorkommenden Biotoptypen gebundener, besonders ge-
schützter oder streng geschützter Arten (§ 44 f BNatSchG),
− der Aufwertungsbiotoptypen, die zu geschützten Biotopen entwickelt werden
sollen
• die Ermittlung und Darstellung der Auswirkungen der Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen
auf den Bestand der gesetzlich geschützten Biotope sowie der wertgebenden Arten der Flora
und Fauna mit dem Ziel der Erhaltung und Optimierung
• die Ermittlung und Darstellung der Auswirkungen der Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen
auf die Biotoptypen der „Aufwertungsbiotope“ mit dem Ziel, geschützte Biotope daraus zu
entwickeln
• Empfehlungen für die Anpassung des Monitorings
• die langfristige Dokumentation der Entwicklung
2.2 Inhaltlicher Projektrahmen
Der Landschaftsraum stellt mit rund 180 ha den Großteil der zukünftigen Tegeler Stadtheide als Of-
fenlandschaft auf dem ehemaligen Flughafengelände dar. Die in weiten Teilen bereits heute gemäß
Naturschutzgesetz geschützten Biotope sind für die Erhaltung und Entwicklung der Biodiversität von
großer Bedeutung. Nach Erhebungen des Landesbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege
des Landes Berlin ist die Biotop- und Artenausstattung des Flugfeldes in Verbindung mit den angren-
zenden Flächen des Flughafensees als herausragend anzusehen. Die auf dem Flugfeld festgestellten
trockenen Sandheiden und Magerrasen sind in ihrer Ausdehnung und Ausprägung nur mit den zu-
meist unter Naturschutz stehenden Naturlandschaften ehemaliger Truppenübungsflächen im Um-
land vergleichbar. Es handelt sich zudem um die größte offene Freifläche im Land Berlin, deren Weite
und besonderen Blickbeziehungen ein charakteristisches Landschaftselement im Berliner Frei-
raumsystem darstellt.
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Unter Berücksichtigung von naturschutzfachlichen Aspekten ist auch die Entwicklung von Erholungs-
flächen für die Bevölkerung auf der Fläche vorgesehen. Dazu gehören Wegeertüchtigungen, Vegetati-
onsstrukturen, technische Erschließungen für Ver- und Entsorgung, sowie Bewegungs-, Aufenthalts-
und Umweltbildungsangebote. Die Sicherung großer Teile als Naturschutz- bzw. Landschaftsschutz-
gebiet im Einklang mit einer Erholungsnutzung für die Bevölkerung erfolgt u.a. auf der Grundlage ei-
nes sich in Bearbeitung befindlichen Pflege- und Entwicklungskonzeptes sowie vertiefender Objekt-
planungen.
Die grundlegenden Ziele für die Nachnutzung des Flughafens Tegel wurden durch den Beschluss von
Senat und Abgeordnetenhaus zum Flächennutzungsplan Berlin und zum Landschaftsprogramm Berlin
im Jahr 2011 verankert. Hierauf setzt der Masterplan für die Nachnutzung des Flughafens Tegel zur
Umsetzung erforderlicher Bauleitplanungen auf.
Abbildung 2: Geltungsbereich B-Plan 12-61 zur Entwicklung und Sicherung des Landschaftsraums auf dem Ge- lände des Flughafens Tegel © Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
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2.3 Vorliegende naturschutzfachliche Grundlagen
Grundlage der Planungen zur Nachnutzung waren und sind mehrere Biotoptypenerhebungen. Erst-
mals erfolgten umfassende Kartierungen im Jahr 2009. Die herausragende Bedeutung für den Natur-
schutz wurde durch ergänzende Kartierungen im Jahr 2014 bestätigt. Im Jahr 2018 wurden zusätzli-
che, stichprobenartige- Kartierungen durchgeführt, um das naturschutzfachliche Aufwertungspoten-
zial innerhalb der bereits vorhandenen Biotopstrukturen zu bestätigen.
Im Jahr 2022 startete das naturschutzfachliche Langzeitmonitoring im Auftrag der Grün Berlin GmbH.
Es erfolgten eine erneute flächendeckende Biotoptypenkartierung sowie Erfassungen der Artengrup-
pen Vögel und Zauneidechsen im selben Jahr. Probeflächenbasierte Erfassungen von Vegetation,
Heuschrecken, Tagfaltern und Wildbienen wurden seitdem gestaffelt, der Kampfmittelräumung auf
den Flächen folgend, durchgeführt. Ab dem Jahr 2027 (Ende der Kampfmittelräumung), erfolgen die
Erfassungen aller Artengruppen in regelmäßigen Rhythmen von zwei bzw. vier Jahren (siehe Untersu-
chungsdesign („Untersuchungsdesigns zum Monitoring der Kompensationsflächen im Landschafts-
raum Tegeler Stadtheide“ Stand 09/2022).
2.4 Projektfinanzierung
Die Leistungen des naturschutzfachlichen Monitorings werden im Wesentlichen über Landesmittel
finanziert.
2.5 Projektbeteiligte
Interne Projektbeteiligte:
• Grün Berlin GmbH als AG, Bauherr und verantwortlicher Unterhalter des Landschaftsraumes
Tegeler Stadtheide
• Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
• Ökologische Planungs- und Baubegleitung (Planungsbüro Förster, Braatz / Nissen GbR)
• Koordinierung von Sicherheits- und Gesundheitsschutz (INVO – Ingenieurbüro Vogt)
• Weitere Dienstleister
Externe Projektbeteiligte:
• Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz
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• Berlin TXL Management GmbH
• Ggf. je nach Teilaspekt weitere Akteure (Bezirksamt Reinickendorf von Berlin, Naturschutz-
verbände, etc.)
2.6 Sonstige Rahmenbedingungen
Erweiterungsfläche Bundeswehr
Die nördliche Teilfläche der Tegeler Stadtheide befindet sich derzeit noch im Eigentum der Bundes-
wehr (Erweiterungsfläche). Voraussichtlich werden die Flächen im Jahr 2027 an die Grün Berlin über-
geben und sollen dann auch Teil des Untersuchungsraumes für das naturschutzfachliche Monitoring
werden (siehe auch 3.1). Der genaue Zeitpunkt für die Übertragung steht jedoch aktuell noch nicht
fest, daher ist dieser Leistungsteil optional anzubieten.
Bis zur Übertragung der Erweiterungsfläche kann bzw. darf sie im Rahmen des naturschutzfachlichen
Monitorings noch nicht betreten werden.
Betretungsverbote- Kampfmittelberäumung
Das gesamte Gelände war zum Zeitpunkt der Übergabe kampfmittelbelastet und ist zeitgleich als Alt-
lastverdachtsfläche eingestuft. Um zukünftig eine gefahrlose Nutzung der Flächen zu gewährleisten,
war eine flächendeckende oberflächennahe Kampfmittelräumung erforderlich. Diese ist in der Tege-
ler Satdtheide bereits abgeschlossen. Benachbarte Flächen des ehemaligen Flugfeldes sind jedoch
teilweise noch kampfmittelbelastet.
Noch nicht beräumte Bereiche in benachbarten Flächen, dürfen im Rahmen des Monitorings nicht
betreten werden. Noch nicht beräumte Bereiche sind im Gelände durch Beschilderung gekennzeich-
net.
Weitere Betretungsverbote
Ehemalige Flughafenflächen, die sich außerhalb des Landschaftsraums befinden (Landschaftspark,
Urban Tech Republic, Schuhmacher-Quartier) dürfen ebenfalls nicht betreten werden. Sie befinden
sich nicht im Eigentum der Grün Berlin GmbH.
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Abbildung 1: Begehbarkeit der Flächen
Ansprechpartner
Sowohl der AN als auch der AG benennen eine verbindliche Projektleitung als Hauptansprechpartner
und gewährleisten damit Ansprechbarkeit und Kontinuität.
Dokumentation
Die Dokumentationsunterlagen sind in digitaler Form (alle Textdokumente, Tabellen und Pläne als
barrierefreie .docx, xlsx, barrierefreie .pdf, Zeichnungsdateien als .dwg oder .dxf bzw. als Shape Da-
teien) zu übergeben. Falls Planunterlagen im Rahmen der Leistungserbringung erstellt worden sind,
müssen diese mit dem Geoinformationssystem GRIS kompatibel sein. Die Vorgaben hierzu werden
mit dem AG detailliert abgestimmt.
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3 Beschreibung der ausgeschriebenen Leistung
3.1 Erfassungszeiträume und Methodik
Eine detaillierte Beschreibung der Untersuchungsmethodik ist dem beigefügten Leitfaden zum natur-
schutzfachlichen Monitoring der Tegeler Stadtheide zu entnehmen („Untersuchungsdesigns zum Mo-
nitoring der Kompensationsflächen im Landschaftsraum Tegeler Stadtheide“ Stand 09/2022). Die Un-
terlage ist der Leistungsbeschreibung als Anlage beigefügt. Konkrete Hinweise zur Erbringung der
Leistungen zur Erfassung von Biotoptypen sowie Vegetation und Flora sind insbesondere den Kapi-
teln 3.1.1, 3.2.1, 3.3.1 und 3.4.1 zu entnehmen. Die Vorgaben und Methodik zur Erfassung sind bei
der Angebotskalkulation und Ausführung unbedingt zu berücksichtigen, um eine Vergleichbarkeit für
das laufende Monitoring zu gewährleisten.
Die Kartierungen sollen in zwei Untersuchungsjahren 2027 und 2029 erfolgen. Die Leistungen umfas-
sen insbesondere die
- flächendeckende Erfassung der Biotoptypen auf 148 ha in der Tegeler Stadtheide im Un-
tersuchungsjahr 2027,
- flächendeckende Erfassung der Biotoptypen auf der Erweiterungsfläche (26 ha) als optio-
nale Teilleistung im Untersuchungsjahr 2027,
- Erfassung von Dominanzbeständen von 3 definierten Pflanzenarten („Störarten“) im Un-
tersuchungsjahr 2027,
- Auswertung und Darstellung der Ergebnisse gemäß Untersuchungsdesign,
sowie die
- Erfassung der Vegetation und Flora auf 45 Probeflächen von 4 x 4 m an zwei verschiede-
nen Zeitpunkten in beiden Untersuchungsjahr,
- Erfassung der Vegetation und Flora auf 6 weiteren Probeflächen von 4 x 4 m an zwei ver-
schiedenen Zeitpunkten in beiden Untersuchungsjahren als optionale Teilleistungen in der
Erweiterungsfläche,
- Erfassung der Populationen von 8 Zielarten sowie die Erstellung einer Gesamtartenliste
für Untersuchungsgebiet in beiden Untersuchungsjahren,
- Auswertung und Darstellung der Ergebnisse gemäß Untersuchungsdesign.
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3.2 Untersuchungsgebiet und Probeflächen
Der Untersuchungsraum beinhaltet mindestens das derzeitige Gebiet der Tegeler Satdtheide auf Teil-
bereichen des ehemaligen Flugfeldes. Es umfasst eine Fläche von 148 ha. Innerhalb dieses Untersu-
chungsraums befinden sich 45 festgelegte Probeflächen zur Untersuchung der Vegetation und Flora.
Eine weitere 26 ha umfassende Erweiterungsfläche im Norden befindet sich derzeit noch im Eigen-
tum der Bundeswehr. Hier befinden sich 6 weitere Probeflächen zur Untersuchung der Vegetation.
Voraussichtlich werden die Flächen im Jahr 2027 an die Grün Berlin übergeben, jedoch steht der ge-
naue Zeitpunkt aktuell noch nicht fest.
Bei der Angebotserstellung sind Leistungen auf der Erweiterungsfläche daher als optionale Teilleis-
tungen zu kalkulieren bzw. anzubieten, die nur abgerufen werden, falls die Fläche wie erwartet be-
treten werden kann.
Abbildung 5: Probeflächen und Untersuchungsraum 2027 und 2029
.
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4 Leistungsverzeichnis
Folgende Leistungen sind konkret zu kalkulieren:
| Pos. | Leistung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Organisatorisches | ||||
| 1.1 | Teilnahme an Kick-off Termin vor Ort (2 Stunden vor Ort) | ||||
| 1.2 | Teilnahme an Austauchtermin nach Abschluss der Erfassungen (4 Stunden online) | ||||
| Erfassungsjahr 2027 | |||||
| 2 | Erfassung Biotoptypen (Fläche TSH, 148 ha) 2027 | ||||
| 2.1 | Flächendeckende Erfassung der Biotoptypen nach aktuellem Berliner Biotoptypen- schlüssel einschließlich Zusatzattributen durch terrestrische Kartierung mit Luftbildun- terstützung während der Vegetationsperiode (Mai – September) | ||||
| 2.2 | Erfassung von Dominanzbeständen (Deckung >50%) von drei Pflanzenarten (Problem- arten) | ||||
| 3 | Erfassung Vegetation und Flora (Fläche TSH, 45 Probeflächen) 2027 | ||||
| 3.1 | Erfassen der Vegetation (Arten und Abundanzen) in zwei Zeiträumen (Mitte April bis Ende Mai und Mitte Juni bis Ende August) auf insg. 45 Probeflächen. | ||||
| 3.2 | Eingabe aller Vegetationsaufnahmen in eine digitale Datenmatrix. Es ist eine digitale Gesamttabelle aller Vegetationsaufnahmen zu erstellen und dem Auftraggeber zu übergeben. | ||||
| 3.3 | Erfassung der Flora im Gesamten Untersuchungsgebiet zur Erstellung einer Gesamtar- tenliste und Kartierung von Vorkommen der acht floristischen Zielarten. | ||||
| 3.4 | Führen eines Feldprotokolls während der Freilandbegehungen | ||||
| 4 | Auswertung, Erstellung eines Berichtes und Karten 2027 | ||||
| 4.1 | Erstellung einer Shape-Datei der Biotoptypen mit Datenbank der Attribute aller Bio- topflächen (Struktur der Attributtabelle wird vom AG vorgegeben); Erstellung von |
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| Pos. | Leistung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Shape-Dateien für die Dominanzbestände. (Abgabe als Shape-Dateien in ETRS89 / UTM zone 33N) | |||||
| 4.2 | Erstellung von Shape-Dateien für die Vorkommen der floristischen Zielarten. (Abgabe als Shape-Dateien in ETRS89 / UTM zone 33N) | ||||
| 4.3 | Erstellung eines Berichts mit - Darstellung des aktuellen Biotopbestands sowie Darstellung der Entwicklung seit Ersterfassung, Bilanzierung der Flächenanteile von Ziel- und Aufwertungsbioto- pen sowie Dominanzbeständen von Problemarten, - Darstellung der aktuellen Ausprägung der Vegetation und Flora sowie Darstel- lung der Entwicklung seit Ersterfassung, eine Liste aller im Untersuchungsgebiet vorkommenden Arten der Flora mit Angaben zur Gefährdung, der Abundanz im Gebiet und zur tatsächlichen Habitatnutzung, - Ableiten von Hinweisen für das Naturschutzmanagement | ||||
| 4.4 | Kartografische Darstellungen - der Biotypen, - der Dominanzbestände, - der Vorkommen der floristischen Zielarten. (Abgabe als PDF) | ||||
| 5 | Optionale Teilleistung Erweiterungsfläche 2027 Anmerkung: Im Falle der Beauftragung soll eine gebündelte Bearbeitung und Auswertung der beiden Teil- flächen TSH und Erweiterungsfläche erfolgen. | ||||
| 5.1 | Zusätzlicher Aufwand für die Erfassung der Biotoptypen sowie der Erfassung der Domi- nanzbestände auf der Erweiterungsfläche (26 ha) gem. Pos. 2 | ||||
| 5.2 | Zusätzlicher Aufwand für die Erfassung der Vegetation (6 Probeflächen) sowie Flora und Zielarten auf der Erweiterungsfläche (26 ha) gem. Pos. 3 | ||||
| 5.3 | Zusätzlicher Aufwand bei der Auswertung, Bericht- und Kartenerstellung gem. Pos. 4 in gesonderten Absätzen |
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| Pos. | Leistung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Erfassungsjahr 2029 | |||||
| 6 | Erfassung Vegetation und Flora TSH (Fläche TSH, 45 Probeflächen) 2029 | ||||
| 6.1 | Erfassen der Vegetation (Arten und Abundanzen) in zwei Zeiträumen (Mitte April bis Ende Mai und Mitte Juni bis Ende August) auf insg. 45 Probeflächen. | ||||
| 6.2 | Eingabe aller Vegetationsaufnahmen in eine digitale Datenmatrix. Es ist eine digitale Gesamttabelle aller Vegetationsaufnahmen zu erstellen und dem Auftraggeber zu übergeben. | ||||
| 6.3 | Erfassung der Flora im Gesamten Untersuchungsgebiet zur Erstellung einer Gesamtar- tenliste und Kartierung von Vorkommen der acht floristischen Zielarten. | ||||
| 6.4 | Führen eines Feldprotokolls während der Freilandbegehungen | ||||
| 7 | Auswertung, Erstellung eines Berichtes und Karten 2029 | ||||
| 7.1 | Erstellung von Shape-Dateien für die Vorkommen der floristischen Zielarten. (Abgabe als Shape-Dateien in ETRS89 / UTM zone 33N) | ||||
| 7.2 | Erstellung eines Berichts mit - Darstellung der aktuellen Ausprägung der Vegetation und Flora sowie Darstel- lung der Entwicklung seit Ersterfassung, eine Liste aller im Untersuchungsgebiet vorkommenden Arten der Flora mit Angaben zur Gefährdung, der Abundanz im Gebiet und zur tatsächlichen Habitatnutzung, - Ableiten von Hinweisen für das Naturschutzmanagement | ||||
| 7.3 | Kartografische Darstellungen der Vorkommen floristischer Zielarten. (Abgabe als PDF) | ||||
| 8 | Optionale Teilleistung Erweiterungsfläche 2029 Anmerkung: Im Falle der Beauftragung soll eine gebündelte Bearbeitung und Auswertung der beiden Teil- flächen TSH und Erweiterungsfläche erfolgen. | ||||
| 8.1 | Zusätzlicher Aufwand für die Erfassung der Vegetation (6 Probeflächen) sowie Flora und Zielarten auf der Erweiterungsfläche (26 ha) gem. Pos. 6 |
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| Pos. | Leistung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 8.2 | Zusätzlicher Aufwand bei der Auswertung, Bericht- und Kartenerstellung gem. Pos. 7 in gesonderten Absätzen |
Der Auftraggeber stellt folgende Materialien zur Verfügung:
• Untersuchungsgebiet als shape-File zur Verwendung im GIS
• Vorgaben für die Struktur der Attributtabelle der Ergebnis-Shapefiles (Biotope)
• Shapedateien sowie ggf. Berichte vorheriger Erfassungen
• Methodenleitfaden zur Durchführung der Erfassungen
• Protokollbogen für die Freilanderfassung
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5 Rahmenbedingungen der Leistungserbringung
5.1 Leistungszeitraum / Vertragslaufzeit
Die Vertragslaufzeit ist bis zum Ende des Untersuchungsjahres 2029 festgelegt und beginnt mit Ertei-
lung des Zuschlags. Zur Erfassung des Frühjahraspektes sollte zeitnah nach der Beauftragung mit den
Leistungen begonnen werden (Mitte April).
5.2 Leistungsabruf
Mit Zuschlag wird ein Werkvertrag (siehe Teil C) zwischen der Auftraggeberin und dem Auftragneh-
mer vereinbart. Alle in dieser Leistungsbeschreibung (Teil B) und im Preisblatt (Teil D) dargestellten
Leistungen (ausgenommen der optionalen Leistungen) werden damit beauftragt.
6 Anlagen
Handbuch Monitoring (Untersuchungsdesigns zum Monitoring der Kompensationsflächen im Land-
schaftsraum Tegeler Stadtheide, Stand 15.09.2022).
Übersicht der Leistungsbereiche (Lage der Probeflächen) für den Leistungszeitraum 2027 und 2029.
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