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Extrahierter Dokumenttext · Stand: 13.10.2026, 15:23 (Europe/Berlin)

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Voraussetzungen für den Betrieb von

Systemen bei LVR-InfoKom

Technisches Interoperabilitätsverzeichnis LVR-InfoKom

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LVR-InfoKom Voraussetzungen für den Betrieb von Systemen bei LVR-InfoKom

Version: 0.9.3 Stand: 28.08.2025

Status: In Arbeit

Erstellt von: Michael Perlowski Verantwortlich: Michael Fleck

Vertraulichkeitsklassifizierung: vertraulich

LVR InfoKom, Hermann-Pünder-Str. 1, D-50679 Köln

Tel.: 0221 809 2826 Mail: michael.fleck@lvr.de Internet: www.infokom.lvr.de

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LVR-InfoKom Voraussetzungen für den Betrieb von Systemen bei LVR-InfoKom

Versionshistorie

VersionDatumNameÄnderung
0.1.030.08.2024PerlowskiErsterstellung
0.2.026.11.2024PerlowskiErgänzungen durch die IT-Infrastruktur
0.2.108.01.2025PerlowskiErgänzungen Containertechnologie
0.9.029.04.2025PerlowskiSämtliche Anmerkungen der IT-IS eingearbeitet
0.9.106.05.2025PerlowskiErgänzungen Storage / AD-Schnittstellen
0.9.231.07.2025PerlowskiErgänzungen durch Herrn Petzler
0.9.328.08.2025PerlowskiSchärfungen bei der NAC-Kompatibilität

Abnahmehistorie

Version Datum Beschlossen durch Hinweise

Verteiler

Zugriffsberechtigte Personen/Rollen
Mitarbeitende LVR-InfoKom

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Inhaltsverzeichnis

1 Übersicht 6

2 Sicherheitsanforderungen 6

3 Zuständigkeiten 6

4 Richtlinien 7

5 Eingesetzte Komponenten 7

5.1 Netzwerk 7

5.2 WLAN 7

5.3 Serversysteme 7

5.4 Storagesysteme 7

5.5 Clientsysteme 7

5.6 Clientsoftware 8

5.7 Mobile Endgeräte 8

5.8 Benutzerverwaltung 8

5.9 Datenbanken (Datenbankmanagementsysteme) 8

5.10 Containertechnologie 8

5.11 Terminalserver 8

5.12 VPN 9

5.13 Serverapplikationen 9

5.14 Sonstige Komponenten 9

6 Fernwartung 9

7 Schnittstellen-Standards 9

8 Anhang 10

8.1 Abkürzungen / Akronyme 10

8.2 Glossar 10

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1 Übersicht

Diese Richtlinie beschreibt die grundlegenden Voraussetzungen, die eine Systemkomponente (Software, Hardware, Appliance etc.) erfüllen muss, um ordnungsgemäß bei LVR-InfoKom betrieben zu werden.

2 Sicherheitsanforderungen

Da der ordnungsgemäße Betrieb bzw. die Funktion der Systeme elementar für die IT- Sicherheit des LVR Netzes ist, sind die Sicherheitsanforderungen an die Verfügbarkeit, die Vertraulichkeit und die Integrität „sehr hoch“; an die Revisionsfähigkeit „hoch“.

3 Zuständigkeiten

Die technische und die organisatorische Verantwortung für die Services verbleiben in der Verantwortung der jeweiligen Service Owner. Die Service Owner pflegen die Infrastruktur- interne Tabelle der jeweiligen Lifecylce und das „Clearing Board“ gleicht diese in halbjährigem Turnus mit diesem Dokument ab.

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4 Richtlinien

• Generell werden ausschließlich Systeme betrieben welche sich im Hard- und Software-Lifecycle des jeweiligen Herstellers befinden • Eine ausreichende Frist mit einer angekündigten Übergangsphase zwischen alten und neuen Versionen muss gegeben sein

5 Eingesetzte Komponenten

5.1 Netzwerk

• 802.1x Authentifizierung mit EAP TLS 1.2 (als A-Kriterium) • DHCP Unterstützung nach RFC 4702 • DNS-Unterstützung nach RFC 2136 • Dual Stack o Unterstützung von IPv4 und IPv6 ohne Funktions- oder Performanceeineschränkungen • Layer 3 TCP zum Betrieb von Server und Clients in unterschiedlichen IP-Netzen • Beim Einsatz von unmanged Switch o Transparentes arbeiten o Unterstützung von VLAN tagging nach 802.1q • 100 full duplex und/oder 1000 full duplex • Ggf. lldp Unterstützung

5.2 WLAN

• WiFi5 (IEEE 802.11ac) als Mindestanforderung • WiFi6/6E (IEEE 802.11ax) • WiFi7 (IEEE 802.11be) • Unterstützung von WPA3-Enterprise mit CCNP128 • 802.1x Authentifizierung mit EAP TLS 1.2 • Zentrales Zertifikatmanagement

5.3 Serversysteme

• Windows 2019 • Windows 2022 • RedHat Linux Enterprise 8 • RedHat Linux Enterprise 9 • Bereitstellung von Schnittstellen für das Monitoring über Icinga 2 • VMware vCenter 7 • VMware ESXi 7 • HPE ProLiant Serverysteme

5.4 Storagesysteme

• NetApp Data ONTAP Version 9.x • IBM Spectrum Virtualize Version 9.x

5.5 Clientsysteme

• Windows 10 x64 im jeweils aktuellen Supportzyklus • Windows 11 x64 im jeweils aktuellen Supportzyklus

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5.6 Clientsoftware

• Browsergestützte Clientsoftware muss unter Microsoft Edge oder Google Chrome im jeweils aktuellen Lifecyle lauffähig sein • Insofern Office- oder Mailingschnittstellen in Systemen genutzt werden ist eine Kompatibilität zu Microsoft Office und Outlook-Produkten in aktuellem Lifecyle erforderlich

5.7 Mobile Endgeräte

• Apple iOS im jeweils aktuellen Supportzyklus • VMware Workspace One 2310

5.8 Benutzerverwaltung

• Die eingesetzte Lösung muss grundsätzlich über ein Rechte- und Rollen-System verfügen welches entweder direkt im vorhanden Active Directory integriert ist oder indirekt Gruppen aus dem Active Directory auf die jeweiligen Rollen mappt oder über die Zentrale Benutzerverwaltung von SAP zu bedienen ist. • Microsoft Active Directory • Microsoft ADFS-Schnittstelle

5.9 Datenbanken (Datenbankmanagementsysteme)

• Microsoft SQL 2019 unter Microsoft Windows Server (siehe 4.1 Serversysteme) • (Ab Mitte 2025) Microsoft SQL 2022 unter Microsoft Windows Server (siehe 4.1) • MySQL 8.0 (virtualisiert) auf RHEL (siehe 4.1) • (Ab Mitte 2025) MySQL 8.4 (virtualisiert) auf RHEL (siehe 4.1) • Oracle 19c Standard Edition auf physikalischen Windows Server Systemen (siehe 4.19) • Oracle 19c Enterprise Edition auf physikalischen Windows Server Systemen (siehe 4.1) • (Voraussichtlich ab 2026) Oracle 23 AI SE/EE auf physikalischen Windows Server Systemen (siehe 4.1) • Die Datenbankmanagementsysteme müssen sich stets im Support-Lifecycle befinden

5.10 Containertechnologie

• Es werden nur Container auf den letzten vier aktuellen RKE2 Versionen unterstützt / kein Docker bzw. kein Docker-Compose • Eine Container Anwendung besteht aus Images und einen Helm Chart (im folgenden Artefakte genannt) – https://helm.sh o die Bereitstellung der Artefakte erfolgt über eine OCI konforme Registry (z.B. Harbor oder ähnliches) o ein Support für die Anwendung muss gewährleistet werden o der Hersteller verpflichtet sich sicherheitsrelevante Anpassungen an der Anwendung nach Aufforderung des Kunden zeitnah zu integrieren o der Ressourcenbedarf einer Anwendungsinstanz muss im Vorfeld bekannt sein.

5.11 Terminalserver

• Citrix Storefront 3.12 • Citrix XENApp 2203

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5.12 VPN

• NextGen-Firewall Check Point 16200

5.13 Serverapplikationen

• WebLogic 12 auf RHEL (siehe 5.3) • Jboss 6 auf RHEL (siehe 5.3) • Tomcat 8.5.x auf RHEL (siehe 5.3) • Tomcat 9.x auf RHEL (siehe 5.3) • Tomcat 10.x auf RHEL (siehe 5.3) • Microsoft IIS auf Windows Server (siehe 5.3)

5.14 Sonstige Komponenten

• SAP mit folgenden Schnittstellen o Kopplung über Idocs o Remote Function Calls (RFC) o BAPI o JCo o SOAP • DOXIS ECM • Microsoft Exchange 2019

6 Fernwartung

Der Zugriff auf jegliche Systeme des LVR zu Wartungs- und Installationszwecken erfolgt ausschließlich über die Software „Privileged Remote Access“ (PRA) von BeyondTrust

7 Schnittstellen-Standards

• Eine vollständige Kompatibilität zu einem Microsoft Active Directory Verzeichnisdienst über Kerberos oder LDAPS (ohne NTLM oder LDAP) oder einer Microsoft ADFS- Schnittstelle über SAML2 oder OIDCOAuth2 (ohne SAML) ist gegeben • Eine Azure / EntraID Schnittstelle ist nicht vorgesehen • Vorhandene Mailschnittstellen müssen zu Microsoft Exchange kompatibel sein und über eine Authentifizierungsmöglichkeit verfügen • Die zu versendenden Mails müssen relayed werden können • Die zu versendenden Mails müssen individuell gestaltbar sein • Bei Notwendigkeit muss eine Kompatibilität zur REST-Schnittstelle gegeben sein • Bei Notwendigkeit muss eine Kompatibilität zu Seeburger Business Integration Suite gegeben sein

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8 Anhang

8.1 Abkürzungen / Akronyme

KürzelDokument oder Quelle
ADFSActive Directory Federation Services
IDocIDoc steht für Intermediate Document und dient als Schnittstelle für den Nachrichtenaustausch zwischen SAP-Systemen als auch von SAP-Systemen und Fremdsystemen.
RFCRemote Function Calls sind Verfahren, mit denen Funktionen in entfernten Systemen aufgerufen werden. RFC wird auch als Überbegriff für SAP-eigene Protokolle und Schnittstellen zum Aufruf solcher Funktionen verwendet.
BAPIBusiness API sind wie RFC standardisierte Schnittstellen, mit denen man von externen Anwendungen auf das SAP-System zugreifen kann. Ein BAPI ist allerdings nur ein Funktionsbaustein, der RFC-fähig ist und zusätzliche Eigenschaften sowie einen festen Funktionsumfang besitzt.
JCoDer SAP Java Connector ist eine Middleware-Komponente, der die Kommunikation von Java-Komponenten und Java-Applikationsservern mit dem SAP NetWeaver Application Server ABAP ermöglicht. Die Kommunikation mit dem SAP ABAP Server kann durch die Verwendung von SAP JCo in beide Richtungen erfolgen.
SOAPDie SOAP Webservices gehören den neueren Technologien zur Anbindung von SAP an. Seit der Version 7.0 und der Einführung von SAP NetWeaver gehören Webservices zum Standard bei den Schnittstellen.

8.2 Glossar

BegriffErklärung
Service OwnerEin Service Owner trägt bei LVR-InfoKom die Verantwortung für den von ihm erbrachten Service

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