2024-04-10 Bieterfragen Nr. 11.docx

Miete von Druckern und Multifunktionsgeräten für alle Standorte und Abteilungen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 11.10.2026, 10:56 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.deutsche-evergabe.de

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IKK Südwest

Ausschreibung „Rahmenvereinbarung über die Miete von Druckern und Multifunktionsgeräten – Az.: 2024-DR-06 hier: Bieterfragen

Lfd. Nr.FrageAntwort
1Sie fordern die Möglichkeit, dass nachträglich 10% mehr Geräte angemietet werden können. Die Laufzeit soll hierbei mit dem Hauptvertrag enden. Dürfen wir zur Berechnung der zusätzlichen Miete für diese Geräte davon ausgehen, dass diese gemäß der marktüblichen Formel: "Grundmiete mal Laufzeit, geteilt durch Restlaufzeit " abgerechnet werden?Ja, die marktübliche Formel: „Grundmiete mal Laufzeit, geteilt durch Restlaufzeit“ kann zur Berechnung herangezogen werden.
2Zu Leistungsklasse 1: Hier fordern Sie ein DIN A4 s/w Multifunktionssystem mit mindestens 45 Seiten/Min.. Damit wir Ihnen das wirtschaftlichste Angebot erstellen können, bitten wir Sie die Anforderung um 4,44 % auf 43 Seiten/Min zu reduzieren. Sind Sie damit einverstanden?Ja, wir sind mit der Reduzierung der geforderten Druckleistung auf 43 Seiten pro Minute einverstanden.
3Sie fordern unter dem Punkt 4 "Erstinbetriebnahme", u.a. "...gegebenenfalls erforderliche Geräteumsetzungen...sind im Angebotspreis enthalten". Wir gehen davon aus, dass evtl. gewünschte Geräteumsetzungen während der Vertragslaufzeit, wenn diese durch eine Spedition erfolgen müssen, separat berechnet werden dürfen. Für die Bieter sind die Speditionskosten für Umsetzungen innerhalb einer Laufzeit von 3 Jahren, bei einer unbekannten Menge von gewünschten Umzügen und Geräten, nicht kalkulierbar.A4 Tischdrucker und Multifunktionsgeräte können durch die IKK Südwest selbst umgesetzt werden. Eine Geräteumsetzung von A3 Geräten ist relativ unwahrscheinlich. Damit alle Anbieter von gleichen Voraussetzungen ausgehen, sollen drei Umsetzungen im Angebotspreis eingepreist werden. Ab der vierten Umsetzung eines A3 Gerätes innerhalb der Vertragslaufzeit übernimmt die IKK Südwest die Speditionskosten.
Lfd. Nr.FrageAntwort
4Gehen wir Recht in der Annahme, dass alle 54 Systeme mit internen Finisher ausgestattet werden sollen, da dies in der Grundausstattung vermerkt ist? Auf der Preisliste 3c sind die internen Finisher zusätzlich als separate Position angegeben, sodass es hier uneindeutig ist. Soll der Preis für LK4 ohne Finisher vermerkt werden, oder inkl. Finisher?Der Preis der LK4 soll ohne Finisher angeboten werden. Der Finisher ist eine optionale Ausstattung der voraussichtlich an zwei Geräten benötigt wird.
5Gehen wir Recht in der Annahme, dass das FollowMe Print auf den Systemen mit Kartenleser erfolgen soll. Somit 63 Systeme? Die Drucker wurden mit Direktdrucker Treiber eingepflegt?Ihre Annahme ist richtig.
6Wir bitten um Mitteilung, ob bei der LK 4 der interne Finisher direkt in den Gerätepreis für alle Systeme eingerechnet werden soll oder ob der interne Finisher, so wie im Preisblatt angegeben, separat als Preis ausgewiesen werden soll.Siehe Antwort auf Frage 4. Der Preis für die LK4 soll ohne Finisher angegeben werden. Der Finisher soll separat angeboten werden.
7Im Preisblatt fragen Sie den Preis für ein Neugerät oder ein aufbereitetes Gerät mit Zählerstand < 100 Seiten ab. Wir sind darauf spezialisiert Drucker-, Kopierer und Multifunktionssystem zu "refurbishen". Bei diesem Prozess werden sämtliche wartungsrelevanten Teile erneuert und somit beträgt der Zählerstand der angebotenen Systeme 0 Seiten. Verstehen wir es richtig, dass wir Ihnen diese Systeme anbieten dürfen?Ja, es dürfen auch wieder aufbereitete Geräte angeboten werden. Auch diese Geräte müssen über die gesamte Vertragslaufzeit verfügbar sein um ggf. einen Geräteaustausch durchführen zu können.
8Uns stellt sich die Frage, ob je Leistungskategorie ausschließlich ein Modelltyp eines aufbereiteten Gerätes angeboten werden darf?Um weder unsere Techniker noch unsere Anwender mit unterschiedlicher Hardware zu überfordern ist pro Leistungskategorie ein Modelltyp anzubieten.
Lfd. Nr.FrageAntwort
9Aufgrund der eingegangenen Bieterfragen besteht die Möglichkeit die Abgabe um eine Woche zu verschieben?Die eingegangenen Bieterfragen sind nicht so komplex, dass eine Verschiebung um eine Woche gerechtfertigt ist.
10Sofern die Systeme über die automatischen Sicherheitsfunktionen verfügen, sowie SIEM Funktionalität (sodass die Systeme in Ihrem ggfs. vorhandenen SIEM System angeschlossen werden können), besteht hier die Möglichkeit auf folgende vermerkte "nice to have" Funktionalität des TA-Cockpits zu verzichten? "Es muss außerdem eine Funktion enthalten sein, in dem die wichtigsten Sicherheitseinstellungen der angebundenen Multifunktionsgeräte und Drucker überwacht werden. Falls eine fehlerhafte Einstellung festgestellt wird, muss diese automatisch korrigiert werden. Über alle Vorgänge muss der Administrator benachrichtigt werden. Entsprechende Vorgänge müssen als Protokollverlauf ersichtlich sein."Die IKK Südwest verfügt nicht über ein eigenes SIEM System. Von daher muss vom Anbieter sichergestellt werden, dass die Drucker und Multifunktionsgeräte, die ins Netzwerk eingebunden werden, selbst optimale Sicherheitssoftware mitbringen. Die Anforderungen an die IT-Sicherheit werden permanent größer, da die Bedrohungslage nahezu täglich zunimmt. Von einer „nice to have“ Funktionalität, die z.B. das TA Cockpit mitbringt, zu sprechen, ist in diesem Zusammenhang aus unserer Sicht fahrlässig.
11Da die Ausschreibung sehr wettbewerbsbeschränkend formuliert ist, sodass nur TA (1 Anbieter) und ggfs. HP mit Einschränkungen abgeben kann, besteht hier die Möglichkeit, um einen fairen Wettbewerb zuzulassen, die TA-Cockpit spezifischen Anforderungen zu streichen? Viele Systeme von vielen Herstellern verfügen über automatische Sicherheitsfunktionen, sodass eine "extra Software" mit Protokollauswürfen obsolet ist. Zudem bitten wir um die Streichung folgender Passage: "Es muss außerdem eine Funktion enthalten sein, in dem die wichtigsten Sicherheitseinstellungen der angebundenen Multifunktionsgeräte und Drucker überwacht werden. Falls eine fehlerhafte Einstellung festgestellt wird, muss diese automatisch korrigiert werden. Über alle Vorgänge muss der Administrator benachrichtigt werden. Entsprechende Vorgänge müssen als Protokollverlauf ersichtlich sein." (obsolet bei automatisch operierenden , sich korrigierenden Systemen ) "Über alle Vorgänge muss der Administrator benachrichtigt werden. Entsprechende Vorgänge müssen als Protokollverlauf ersichtlich sein" (obsolet bei automatisch operierenden Systemen - dazu gibt es SIEM Lösungen) "Toner und Kassettenfüllstand können zentral von einem Arbeitsplatz überwacht werden.". (dies ist eine "nice to have" Anforderung) Alternativ bitten wir Sie um kurze Bestätigung, dass Lösungen von anderen Herstellern betrachtet werden, auch wenn diese nicht über das TA Cockpit verfügen, besonders unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit.Es liegt keine Wettbewerbsbeschränkung vor, da nicht explizit die TA-Cockpit Software verlangt wird. Vielmehr werden die in Ihrer Frage beschriebenen Sicherheitsfeatures gefordert. Ob diese Sicherheitsfeatures von einer zusätzlichen Software oder von den Drucksystemen selbst mitgebracht werden, ist hierbei nicht ausschlaggebend. Selbstverständlich können auch Lösungen anderer Hersteller angeboten werden, im Leistungsverzeichnis steht lediglich unter der Nummer 2.4. „…Managementsoftware, wie z.B. TA Cockpit…“. TA-Cockpit wird hier nur als Beispiel für eine mögliche Software genannt.

Stand: 10.04.2024

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