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Leistungsbeschreibung Erstellung einer Machbarkeitsstudie für den Düsselring
Inhaltsverzeichnis
- Kurzbeschreibung ........................................................................................................... 2
- Vergabeverfahren ........................................................................................................... 2
- Auftraggeberin ................................................................................................................ 2
- Anlass und Hintergrund .................................................................................................. 2
- Beschreibung der Tätigkeit und Leistungsumfang .......................................................... 3 5.1 Übersicht Leistungsbausteine ................................................................................ 5 5.2 Bestandsaufnahme und -analyse (Leistungsbaustein A1) ...................................... 5 5.3 Integrierter Entwicklungsplan (Leistungsbaustein B1) ............................................ 6 5.4 Ausarbeitung von Fokusräumen (Leistungsbaustein C1) ....................................... 6 5.5 Planung und Machbarkeit (Leistungsbaustein D1) ................................................. 7 5.6 Wirtschaftliche Grobeinschätzung (Leistungsbaustein D2) ..................................... 8 5.7 Beteiligung (Leistungsbaustein E2) ........................................................................ 8
- Zeitplan .......................................................................................................................... 9
- Abstimmung mit der Auftraggeberin................................................................................ 9
- Dokumentation und Publikation (Leistungsbaustein F) ................................................... 9
- Nutzungsrechte und Datenübergabe ............................................................................ 10
- Finanzieller Rahmen ..................................................................................................... 11
- Allgemeine Anforderungen an das Angebot.................................................................. 11 11.1 Angebotsinhalte ....................................................................................................11 11.2 Projektbearbeitung ................................................................................................12
- Laufzeit ......................................................................................................................... 12
- Zuschlagserteilung und Wertung .................................................................................. 12
- Anhang ......................................................................................................................... 13
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- Kurzbeschreibung
Das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sucht für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie (MBS) eines stadtplanerischen Projekts mit blau-grüner Infrastruktur eine/einen Auftragnehmer*in.
- Vergabeverfahren
Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines einstufigen Vergabeverfahrens, welches folgende Schritte umfasst:
- Angebotsabgabe (Frist: 02.11.2026, 10:30 Uhr)
- Prüfung der Eignung und Bewertung der Angebote
- Absage/ Einladung zur Angebotspräsentation
- Angebotspräsentation (in der 46. Kalenderwoche, am 12.11.2026 nachmittags ab 14 Uhr oder am 13.11.2026 vormittags ab 11 Uhr)
- Bewertung der Präsentationen
- Absage/Zuschlag
Die Ausschreibungsunterlagen zum Vergabeverfahren umfassen alle vorzulegenden Nachweise und Erklärungen, sowie die verbindliche Bewertungsmatrix. Beigefügt ist zudem diese Leistungsbeschreibung für die Angebotsabgabe.
Zugelassen zur Teilnahme an der Ausschreibung und Vergabe sind natürliche sowie juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts. Dazu zählen Unternehmen, Organisationen, Vereine oder Büros. Zugelassen sind sowohl Einzelunternehmen und - organisationen als auch Arbeitsgemeinschaften. Die Geschäftssprache zur Erfüllung des Auftrags ist Deutsch.
- Auftraggeberin
Landeshauptstadt Düsseldorf Stadtplanungsamt Brinckmannstraße 5 40225 Düsseldorf
- Anlass und Hintergrund
Der Rat der Stadt Düsseldorf hat das Raumwerk D mit seinen sechs Elementen als städtebauliches gesamtstädtisches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB im Dezember 2022, mit einer Ergänzung im Juni 2023, beschlossen (siehe Vorlage APS/091/2022). Die im Raumwerk D formulierten Werte und Prinzipien sind bei städtebaulichen Planungen und Projekten als Entscheidungs- und Abwägungsgrundlage zu berücksichtigen.
Zu den zentralen Grundwerten des Raumwerk D zählt der Anspruch: „Düsseldorf kultiviert seine grünen Qualitäten und schützt mit aller Kraft Umwelt und Klima“. Konkret wird unter anderem die Sicherung und Weiterentwicklung von Landschafts- und Grünraumqualitäten sowie die Schaffung von Begegnungsräumen für Mensch und Natur formuliert. Damit rückt auch das städtische Gewässer-Ökosystem in den Fokus der Stadtentwicklung.
Vor diesem Hintergrund kommt den Düsselarmen und ihrer Entwicklung zu einem zusammenhängenden Düsselring eine besondere Bedeutung zu. Der Düsselring ist als
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Schlüsselraum im Raumwerk D verankert und durchzieht sämtliche Elemente des Entwicklungskonzepts. Er ist Bestandteil des blau-grünen Freiraumnetzes und übernimmt als verbindender Freiraum eine wichtige Funktion für die gesamtstädtische Struktur.
Mit dem Düsselring wird das Ziel verfolgt, die Düssel als identitätsstiftendes Gewässer für die Stadtgesellschaft erlebbarer zu machen und durch Aufwertung und Offenlegung die bestehenden Freiraumqualitäten zu vernetzen. Die Ringstruktur der Düssel soll durch Fuß- und Radwege entlang des Gewässers ergänzt und gestärkt werden. Durch städtebauliche und freiraumplanerische Maßnahmen soll eine resiliente, klimaangepasste, ökologische und stadträumlich aufgewertete Entwicklung ermöglicht werden. Dabei entstehen neue Räume für Erholung und Begegnung, die zur Lebensqualität beitragen. Ergänzend können Bildungsangebote den Fluss als Lern- und Erfahrungsraum für die Stadtgesellschaft erschließen.
Zur Vorbereitung einer möglichen schrittweisen Umsetzung soll in einem ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie durch ein externes Planungsbüro erarbeitet werden. Ziel der Studie ist es, die Potenziale und Herausforderungen zu untersuchen und die städtebauliche, ökologische, technische, wasserwirtschaftliche und rechtliche Realisierbarkeit zu bewerten.
Da einzelne Abschnitte der Düssel verrohrt oder durch bestehende Bebauung nur eingeschränkt zugänglich sind, während andere bereits freigelegt und in das Stadtbild integriert wurden, ist eine fundierte Untersuchung erforderlich, um Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungsperspektiven realistisch einschätzen zu können. Die Machbarkeitsstudie soll die Grundlage für eine integrierte Gesamtbetrachtung bilden und frühzeitig mögliche Konflikte sowie räumliche Schwerpunktbereiche identifizieren.
Darüber hinaus sollen für einzelne Räume konkrete Ausarbeitungen und Maßnahmen abgeleitet werden, um eine Fördermittelakquise zu ermöglichen.
Eine entsprechende Verwaltungsvorlage (APS/124/2025) (siehe Anlage 1) zur Beauftragung einer Machbarkeitsstudie wurde am 26.11.2025 durch den Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung der Landeshauptstadt beschlossen. Die Lage und Größe des Betrachtungsraums sind unter Anlage 3 einzusehen. Zu beachten ist, dass in der Anlage 3 die maximale Größe des Betrachtungsraums dargestellt ist. Der Untersuchungsraum kann und soll dynamisch, auf den jeweiligen thematischen Schwerpunkt zugeschnitten bzw. angepasst werden. So wird beispielsweise in den verdichteten Stadtbereichen – wie der Altstadt – aufgrund der geringen Handlungsspielräume nur das direkte Umfeld von Relevanz sein. Im Gegensatz dazu sollte der Betrachtungsraum in den geringer besiedelten Bereichen am Stadtrand, die über mehr Entwicklungspotenzial verfügen, entsprechend größer sein.
- Beschreibung der Tätigkeit und Leistungsumfang
Gegenstand der Leistung ist die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für den Düsselring. Ziel ist die Prüfung der städtebaulichen, ökologischen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Düsselrings, sowie die Ausarbeitung von Fokusräumen für eine schrittweise Realisierung.
Der im Raumwerk D formulierte Schlüsselraum Düsselring (Anlage 2) ist im Rahmen der Machbarkeitsstudie hinsichtlich Handlungsfeldern, Themen, Zielsetzungen und Maßnahmen weiterzuentwickeln, zu konkretisieren und bei Bedarf anzupassen. Dabei sind insbesondere die Potenziale und Herausforderungen innerhalb des Betrachtungsraums zu analysieren.
Die unterschiedlichen räumlichen Situationen entlang des Düsselrings sind zu analysieren und in verschiedene Raumtypen zu gliedern. Für die Raumtypen sind passende Lösungsbausteine zu entwickeln, die sich in ihren räumlichen, gestalterischen, ökologischen
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und technischen Ausprägungen unterscheiden. Auf Grundlage der Raumtypen sind Fokusräume zu identifizieren und auszuarbeiten. In den Fokusräumen werden die entwickelten Lösungsbausteine konkret als Maßnahmen angewendet und an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst. Die Ergebnisse sind so zu dokumentieren, dass die Lösungsbausteine auch auf weitere Fokusräume des gleichen Raumtyps übertragen werden können.
Ziel ist ein modularer Planungsansatz der die Grundidee, den Gesamtzusammenhang und die Individualität einzelner Räume nicht außer Acht lässt. Die Raumtypen nehmen eine Typisierung der unterschiedlichen Gegebenheiten an der Düssel vor. Die Fokusräume dienen als konkrete Ausarbeitung und bilden den ersten Ansatz, sowie die Grundlage für eine schrittweise Entwicklung und Gestaltung des gesamten Düsselrings. Nicht für jeden Raumtyp ist zwingend ein Fokusraum auszuarbeiten.
Zu untersuchen sind in der Machbarkeitsstudie unter anderem:
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Gewässer und Ökologie • Möglichkeiten zur Offenlegung und ökologischen Aufwertung von Gewässerabschnitten • Potenziale für klimaangepasste Stadtentwicklung, Renaturierung und wassersensible Stadtgestaltung
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Freiraum und Aufenthaltsqualität • Aufwertungspotenzial bestehender Grün- und Freiräume sowie Verbesserung der Aufenthaltsqualität entlang der Düssel • Ausbaupotenzial von Freizeit-, Bewegungs- und Erholungsangeboten sowie von weiteren Nutzungsmöglichkeiten, wie z.B. eines blau-grünen Klassenzimmers, entlang des Flusses • Erhöhung der Freiraumgerechtigkeit (die bessere Zugänglichkeit und Versorgung der Bevölkerung mit Freiräumen bzw. Grünflächen) • Erlebbarkeit des Düsselrings in den verschiedenen Abschnitten
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Vernetzung und Mobilität • Räumliche und technische Umsetzbarkeit durchgehender Freiraum- und Wegeverbindungen, insbesondere für den Fuß- und Radverkehr, entlang des Düsselrings zur Vernetzung der Stadtteile • Möglichkeiten zur Stärkung des Umweltverbunds
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Stadt und Quartier • Anknüpfungspunkte des Flusses an die angrenzenden Stadtquartiere • Möglichkeiten, die Düssel stärker mit den angrenzenden Quartieren und Freiräumen zu verknüpfen
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Räumliche Schwerpunkte und Umsetzbarkeit • Identifikation räumlicher Schwerpunkte und Fokusräume mit besonderen Funktionen • Frühzeitige Identifikation möglicher Nutzungskonflikte und Restriktionen
Ein wesentlicher Bestandteil der Bearbeitung ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachämtern der Stadtverwaltung. Ziel ist die Bündelung unterschiedlicher fachlicher Anforderungen, Interessen und Projekte sowie die Entwicklung eines integrierten, fachübergreifenden Gesamtansatzes für den Düsselring. Erste ämterübergreifende Abstimmungen haben bereits stattgefunden und bilden die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit und diese Leistungsbeschreibung.
Die Machbarkeitsstudie soll insbesondere folgende Leistungen umfassen:
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• Bestandsaufnahme und -analyse der räumlichen, städtebaulichen, ökologischen und technischen Ausgangssituation • Entwicklung eines integrierten Entwicklungsplans für den Düsselring • Ableitung von Raumtypen aus dem integrierten Entwicklungsplan • Entwicklung von Lösungsbausteinen je Raumtyp • Vertiefte Bearbeitung ausgewählter Fokusräume – wenn möglich – je Raumtyp unter Anwendung der entwickelten Lösungsbausteine • Darstellung der technischen, wasserwirtschaftlichen sowie planerischen Machbarkeit • Wirtschaftliche Grobeinschätzung möglicher Maßnahmen • Entwicklung eines Umsetzungs- und Priorisierungskonzepts • Erarbeitung eines Zeit- und Realisierungsplans
Die Machbarkeitsstudie soll eine langfristige Entwicklungsstrategie herleiten, die Voraussetzungen für die Umsetzung des Düsselrings realistisch bewerten und eine belastbare fachliche Grundlage für die nächsten Schritte schaffen.
5.1 Übersicht Leistungsbausteine
Aus den in Kapitel 5 aufgeführten Leistungen lassen sich folgende Leistungsbausteine ableiten. Die Benennung der Leistungsbausteine ist für die gesamte Erarbeitung der Machbarkeitsstudie zu übernehmen:
Abbildung 1: Übersicht Leistungsbausteine
5.2 Bestandsaufnahme und -analyse (Leistungsbaustein A1)
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie ist eine Bestandsaufnahme und -analyse der relevanten räumlichen und fachlichen Rahmenbedingungen für den Düsselring durchzuführen. Ziel ist die systematische Erfassung und Bewertung der Gegebenheiten.
Dabei sind insbesondere folgende Aspekte zu betrachten:
• städtebauliche und räumliche Strukturen • Freiraum- und Grünstrukturen • bestehende Gewässerstrukturen und wasserwirtschaftliche Rahmenbedingungen bzw. Restriktionen • wirkungsstarke Ansätze zur Klimaanpassung • vorhandene Projekte, Planungen und fachliche Konzepte der Fachämter • planungsrechtliche Rahmenbedingungen • bestehende Nutzungen und funktionale Zusammenhänge
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• räumliche Verknüpfungen und Barrieren • Zugänglichkeit, Erreichbarkeit und Vernetzung • Querung von Straßen für Fuß- und Radverkehr • örtliche Besonderheiten und stadträumliche Qualitäten • Potenziale und Herausforderungen entlang des Betrachtungsraums • besondere Anknüpfungspunkte, wie städtische Liegenschaften und Einrichtungen.
Die Analyse ist durch Ortsbegehungen zu ergänzen. Auf Grundlage der Erkenntnisse sind räumliche Schwerpunktbereiche abzuleiten. In Anlage 5 befindet sich eine Übersicht mit den von der Stadtverwaltung bereitgestellten (GIS-)Daten. Fehlende Daten sind während der Bearbeitung der Machbarkeitsstudie bei der Auftraggeberin anzufragen. Die Ergebnisse der Analyse sind textlich und grafisch zu dokumentieren.
5.3 Integrierter Entwicklungsplan (Leistungsbaustein B1)
Auf Grundlage der Bestandsanalyse ist ein integrierter Entwicklungsplan für den Düsselring zu entwickeln. Ziel ist die grafische und textliche Erarbeitung eines langfristigen räumlichen Entwicklungsrahmens für die Umsetzung des Düsselrings.
Der Entwicklungsplan soll insbesondere folgende Aspekte berücksichtigen und die folgenden Punkte beinhalten:
• langfristige Entwicklungsziele und räumliche Perspektiven • räumliche Zusammenhänge und Vernetzungsansätze • Laufende und geplante Projekte der Fachämter um und an der Düssel einbeziehen und verknüpfen • Einbindung angrenzender Quartiere und bestehender Strukturen • Identifizierung und Entwicklung der unterschiedlichen Raumtypen • Formulierung von Lösungsbausteinen für die verschiedenen Raumtypen, die auf andere Fokusräume des gleichen Raumtyps übertragbar sind • Ableitung und Verortung von Fokusräumen • Verknüpfung relevanter Fachthemen, mit dem Schwerpunkt Klimaanpassung • mögliche nächste Schritte für die weitere Konkretisierung.
Die Bearbeitung soll unterschiedliche fachliche Anforderungen zusammenführen und einen integrierten Gesamtansatz für die langfristige Entwicklung des Düsselrings aufzeigen. Dabei sind die entwickelten Raumtypen im Entwicklungsplan räumlich zu verorten und miteinander zu verknüpfen. Der integrierte Entwicklungsplan soll dazu beitragen, die in den Fokusräumen entwickelten Ansätze auch auf vergleichbare Bereiche entlang der Düssel übertragen zu können.
Ergebnis ist eine kompakte übergeordnete Gesamtstrategie mit textlicher und grafischer Darstellung der Entwicklungsansätze. Es soll ein prägnantes, abstraktes Gesamtbild entwickelt werden, das die Identität des Düsselrings als zusammenhängenden Raum mit unterschiedlichen Charakteren vermittelt. Dabei sollen die einzelnen Raumtypen und Abschnitte nicht vereinheitlicht, sondern als unterschiedliche Qualitäten eines zusammenhängenden Gesamtraums sichtbar gemacht werden. Dieses Gesamtbild bildet die übergeordnete gestalterische und kommunikative Klammer für die entwickelten Raumtypen, Lösungsbausteine und Fokusräume und soll als prägnantes Bild für die zukünftige Entwicklung des Düsselrings dienen.
5.4 Ausarbeitung von Fokusräumen (Leistungsbaustein C1)
Der Schwerpunkt der Machbarkeitsstudie soll auf der Ausarbeitung der Fokusräume liegen. Aufbauend auf den Raumtypen und den dazu entwickelten Lösungsbausteinen sind
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ausgewählte Fokusräume vertiefend zu betrachten und Maßnahmen für diese zu entwickeln. Die Fokusräume sollen aus den Ergebnissen des Bausteins B1 abgeleitet werden. Es ist möglich, dass Fokusräume mehr als einem Raumtyp zugeordnet werden können. Die Ausarbeitung der Fokusräume soll für die anschließende Fördermittelakquise nutzbar sein und insbesondere Maßnahmen zur Klimaanpassung beinhalten. Hierzu sollen relevante und aktuelle Förderprogramme beachtet werden.
Die Bearbeitung soll insbesondere folgende Inhalte umfassen:
• Ausarbeitung von mindestens 3 bis 5 Fokusräumen für unterschiedliche Raumtypen • Ausarbeitung angelehnt an Entwurfsplanung (LP 3) im Maßstab 1:250 – 1:500 Raumstruktur o Aufenthaltsraum, Naturraum, Aussichtspunkt, Spiel-/Aktivitätsraum, Rückzugsraum etc. (inkl. Stadtmobiliar) Übergänge zwischen den Räumen Blickbeziehungen und Orientierungspunkte Erschließung und Zugänglichkeit o Grünstrukturen o Gewässerplanung inkl. Hochwasserplanung (in enger Absprache mit den o Stadtentwässerungsbetrieben)
Optional ist die Ausarbeitung von mehr als fünf Fokusräumen anzubieten. Hierfür sind die Kosten je auszuarbeitendem Fokusraum zu kalkulieren und der Auftraggeberin vorzulegen. Die Entscheidung über die Anzahl der tatsächlich auszuarbeitenden Fokusräume sowie über die Beauftragung der optionalen Leistungen obliegt ausschließlich der Auftraggeberin und wird im Rahmen des Erarbeitungsprozesses getroffen.
Die Auswahl der Fokusräume ist in enger Abstimmung mit der Auftraggeberin vorzunehmen. Bei der Ausarbeitung sind die städtischen Standards zu berücksichtigen. Diese werden dem Auftragnehmer nach Vertragsbeginn zur Verfügung gestellt.
Die Schwerpunktsetzungen können je Fokusraum variieren und sich aus den örtlichen Rahmenbedingungen und fachlichen Anforderungen ergeben.
Ergebnis sind vertiefende Darstellungen ausgewählter Fokusräume in geeigneter textlicher, grafischer und konzeptioneller Form sowie eine vergleichende Gesamtübersicht.
5.5 Planung und Machbarkeit (Leistungsbaustein D1)
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie ist eine fachliche Prüfung der grundsätzlichen Umsetzbarkeit und der Rahmenbedingungen vorzunehmen. Ziel ist die frühzeitige Identifikation möglicher Anforderungen, Herausforderungen und Restriktionen für die perspektivische Umsetzung des Düsselrings.
Hierbei sollen insbesondere folgende Aspekte betrachtet werden:
• mögliche Zielkonflikte • Betroffenheiten verschiedener Stakeholder • planungsrechtliche Anforderungen • Genehmigungs- und Verfahrensfragen • fachliche und technische Anforderungen • grundsätzliche Realisierungshemmnisse und Entwicklungspotenziale.
Dabei ist auf einen frühzeitigen Austausch mit Fachämtern zu achten.
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Die Betrachtung dient einer ersten fachlichen Einordnung möglicher Umsetzungsbedingungen. Die Prüfung ist insbesondere für die vertieft betrachteten Fokusräume durchzuführen und soll aufzeigen, unter welchen räumlichen, fachlichen, technischen und rechtlichen Voraussetzungen eine Umsetzung grundsätzlich möglich ist.
Ergebnis ist eine überschlägige Einschätzung der fachlichen Rahmenbedingungen und möglicher Restriktionen, sowie grundsätzlicher Realisierungsperspektiven.
5.6 Wirtschaftliche Grobeinschätzung (Leistungsbaustein D2)
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie ist eine überschlägige wirtschaftliche Betrachtung möglicher Entwicklungsansätze vorzunehmen. Ziel ist eine erste Einordnung der finanziellen Dimensionen und des Umsetzungsrahmens.
Hierbei sollen insbesondere folgende Aspekte betrachtet werden:
• grundsätzlicher Kostenrahmen und Finanzierungsperspektiven • Einordnung unterschiedlicher Entwicklungsansätze aus dem Entwicklungsplan (B) • vergleichende Betrachtungen der Lösungsbausteine in den Fokusräumen (C) • zeitliche Umsetzungsperspektiven • mögliche Priorisierungen.
Die Betrachtung dient einer ersten wirtschaftlichen Orientierung und unterstützt die Einschätzung möglicher Entwicklungspfade.
Ergebnis ist eine überschlägige wirtschaftliche Einordnung möglicher Entwicklungsansätze einschließlich einer Darstellung grundsätzlicher Investitions- und Umsetzungsdimensionen.
5.7 Beteiligung (Leistungsbaustein E2)
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie ist ein mehrstufiges Beteiligungskonzept zu entwickeln und durchzuführen. Die Auftraggeberin führt im Vorfeld eine erste Online-Beteiligung durch (Leistungsbaustein E1). Auf diesen Ergebnissen ist die Beteiligung (Leistungsbaustein E2) aufzubauen. Ziel ist die frühzeitige Einbindung relevanter Akteur*innen sowie der Öffentlichkeit, um örtliche Kenntnisse, fachliche Anforderungen und unterschiedliche Interessen in den Bearbeitungsprozess einzubeziehen und die fachliche Herleitung der Lösungsbausteine für die Raumtypen und der Maßnahmen in den Fokusräumen zu unterstützen.
Das Beteiligungskonzept ist auf die Bearbeitungsdauer der Machbarkeitsstudie abzustimmen und soll drei aufeinander aufbauende Beteiligungsformate umfassen.
Dabei sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen: • Identifikation und Einbindung relevanter Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Fachbehörden, Verbänden sowie weiteren Interessengruppen • Information über Anlass, Ziele und Rahmenbedingungen der Machbarkeitsstudie • Sensibilisierung für die Wichtigkeit der Umgestaltung der Düssel, im Rahmen der Klimaanpassung • Erfassung lokaler Kenntnisse, Hinweise und Entwicklungsbedarfe • Diskussion von Potenzialen, Herausforderungen und Nutzungskonflikten • Rückkopplung und Bewertung erster Analyseergebnisse und Entwicklungsansätze • Dokumentation und Auswertung der Beteiligungsergebnisse • Berücksichtigung der Ergebnisse bei der Erarbeitung und Konkretisierung der Handlungsempfehlungen des Schlüsselraums Düsselring.
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Die Beteiligung soll mindestens folgende Formate umfassen: • eine Auftaktbeteiligung zur Vorstellung der Aufgabenstellung sowie zur Aufnahme von Hinweisen und Erwartungen, • ein Beteiligungsformat während der Konzeptbearbeitung (z. B. Workshop, Planungswerkstatt oder Fachdialog) zur Diskussion erster Analyseergebnisse und Entwicklungsansätze, • eine Abschlussveranstaltung zur Präsentation und Erörterung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie.
Die Auswahl geeigneter Beteiligungsformate sowie deren methodische Ausgestaltung obliegt dem/der Auftragnehmer*in. Sämtliche Beteiligungsveranstaltungen sind fachlich vorzubereiten, zu moderieren und zu dokumentieren. Die Ergebnisse sind nachvollziehbar aufzubereiten und in den weiteren Bearbeitungsprozess einzubeziehen.
- Zeitplan
Mit dem Angebot ist ein vorläufiger Zeitplan zur Erstellung der Machbarkeitsstudie einzureichen. Nach Auftragserteilung wird dieser mit der Auftraggeberin abgestimmt und verbindlich aufgestellt.
- Abstimmung mit der Auftraggeberin
Zur Abstimmung mit der Auftraggeberin werden regelmäßige (alle zwei bis vier Wochen) Abstimmungstermine (digital) als notwendig angesehen. Zu Meilensteinen im Erarbeitungsprozess sollen die Abstimmungstermine vor Ort persönlich stattfinden.
Der mit dem Angebot vorzulegende Zeitplan soll wesentliche Meilensteine des Erarbeitungsprozesses inklusive der Beteiligungsformate enthalten. Außerdem soll im Rahmen des Angebots ein Vorschlag gemacht werden, in dem festgehalten wird, zu welchen Meilensteinen persönliche Abstimmungstermine als nötig erachtet werden.
Ferner werden regelmäßige Abstimmungstermine mit den Fachämtern, um die Inhalte der Machbarkeitsstudie zu konkretisieren, notwendig sein. Diese Abstimmungstermine sollten ebenfalls im Angebot enthalten sein.
- Dokumentation und Publikation (Leistungsbaustein F)
Die Dokumentation umfasst die folgenden Leistungsbausteine:
• Eine schriftlich aufgearbeitete Machbarkeitsstudie. Die Endergebnisse sind in einem kompakten, grafisch aufbereiteten, zusammenfassenden Bericht zu dokumentieren. Die Machbarkeitsstudie selbst dient auch als Kommunikationsmittel für diverse Zielgruppen und sollte daher leicht verständlich gestaltet sein. Dazu gehören kompakte Darstellungen analytischer Inhalte, gut lesbare Texte sowie klare Karten und ansprechende Infografiken. • Eine Präsentation mit den wesentlichen Inhalten für die Vermittlung an Dritte ist zu erstellen. • Zu bestimmenden Terminen sind kurze Zwischenmeldungen vorzulegen. Insbesondere sind Ergebnisse und vereinbarte nächste Schritte schriftlich zu dokumentieren. Die Zwischenmeldungen dienen der Unterrichtung der Auftraggeberin und sind zugleich Voraussetzung für etwaige Abschlagszahlungen.
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Die schriftlichen Dokumente sowie die digitale Dokumentation werden in enger Abstimmung mit der Auftraggeberin erstellt. Es ist ausreichend Zeit für verwaltungsinterne Abstimmungswege und Abgabefristen z.B. von politischen Gremien zu beachten.
Alle im Rahmen der Projektbearbeitung erstellten und für die Öffentlichkeit vorgesehenen Publikationen sind der Auftraggeberin barrierefrei, in geschlechtergerechter Sprache zu übergeben. Die Veröffentlichung und das endgültige Layout werden über das Amt für Kommunikation der Landeshauptstadt Düsseldorf abgewickelt (nähere Informationen zum Corporate Design der Landeshauptstadt Düsseldorf unter https://www.duesseldorf- marketing.de/markendesign).
- Nutzungsrechte und Datenübergabe
Der/die Auftragnehmerin räumt der Auftraggeberin bezüglich aller von ihr beauftragten Pläne, Fotos, Infografiken, Texte und Konzepte das uneingeschränkte Recht der Nutzung, Verwertung, Änderung und Veröffentlichung ein. Sämtliche Verwertungsrechte sind mit der im Vertrag vereinbarten Vergütung abgegolten. Der/die Auftragnehmerin sichert zu, dass bei allen übergebenen Unterlagen, insbesondere den Fotografien, keine Rechte Dritter, z.B. Urheberrechte oder das Recht am eigenen Bild, entgegenstehen, und wird nur Fotografien von Personen zur Verfügung stellen, die nachweislich schriftlich in die Aufnahme und die Veröffentlichung eingewilligt haben. Der/die Auftragnehmer*in stellt die Auftraggeberin von allen Ansprüchen frei, die Dritte im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Unterlagen gegen die Auftraggeberin geltend machen.
Der/die Auftragnehmer*in übergibt der Auftraggeberin alle Daten in digitaler Form. Alle Dokumente, die Text enthalten, sind im Microsoft Word-Format (.doc oder .docx) einzureichen. Dies gewährleistet die Kompatibilität und einfache Weiterverarbeitung der Texte.
Alternative Formate: Falls die Dokumente in Adobe InDesign (oder vergleichbar) erstellt wurden, ist es zulässig, diese Dateien im InDesign-Format (.indd) einzureichen, inklusive der gesamten Ordnerstruktur als Zip-Datei. Zusätzlich ist eine exportierte PDF-Version des Dokuments bereitzustellen.
Es ist sicherzustellen, dass alle eingereichten Dateien frei von Passwörtern und Schutzmechanismen sind, um eine reibungslose Überprüfung und Bearbeitung zu ermöglichen. Falls erforderlich, sind alle Grafiken beizufügen, um eine vollständige Darstellung der Dokumente zu gewährleisten.
Die im Rahmen der Machbarkeitsstudie erzeugten Geo- und Sachdaten sind der Auftraggeberin zum Projektabschluss als vollständig funktionsfähiges QGIS-Projekt, kompatibel mit der aktuellen QGIS-Version der Stadt Düsseldorf, einschließlich aller erforderlichen Layer, Attribute, Stile und Layouts zu übergeben. Die Geodaten sind im Bezugssystem ETRS89 / UTM Zone 32N (EPSG:25832) bereitzustellen. Die verwendeten Datenformate müssen eine uneingeschränkte Weiterverarbeitung in QGIS ermöglichen, vorzugsweise ist das Format GeoPackage zu verwenden.
Alle grafischen Inhalte sind in einem bearbeitbaren und allgemein akzeptierten Dateiformat einzureichen. Akzeptierte Formate umfassen:
- Vektorgrafiken: SVG, EPS oder AI (Adobe Illustrator)
- Rastergrafiken: PSD (Adobe Photoshop) oder TIFF (uncompressed) Um eine einfache Weiterverarbeitung zu gewährleisten, dürfen keine unnötigen Verknüpfungen oder Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Programmen (z.B. InDesign, Illustrator, Photoshop) bestehen. Alle grafischen Inhalte sollen in eigenständigen, editierbaren Dateien vorliegen. Zusätzlich sollen Pläne, die nicht mit GIS erstellt wurden, georeferenziert sein.
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Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass eingebettete Bilder und Grafiken in hoher Auflösung vorliegen (mindestens 300 dpi für Druckqualität) und Farbprofile (z.B. CMYK für Druckmedien) korrekt eingebettet und dokumentiert sind. Dateinamen sollten klar und eindeutig sein, um den Inhalt und die Version der Datei leicht identifizieren zu können.
Der Transfer großer Datenmengen erfolgt über eine städtisch geführte Cloud. Die Nutzung von Dropbox, WETransfer etc. ist nicht möglich.
- Finanzieller Rahmen
Das Budget für die Erstellung der Machbarkeitsstudie ist auf 110.000 Euro (brutto) begrenzt. Dieses umfasst sämtliche zur Erbringung der in dieser Leistungsbeschreibung beschriebenen Leistungen: Personalkosten (in Stundenleistung) und operationelle Kosten (Sach- und Honorarkosten von Dritten) zur Erfüllung der im Leistungsverzeichnis beschriebenen Aufgaben. Die Tabelle in Anlage 6 ist durch die Bieter*innen auszufüllen und die Kosten auf die einzelnen Leistungsbausteine aufzuteilen. Die Abrechnung erfolgt je Leistungsbaustein.
Die für Beteiligungsformate gegebenenfalls notwendige Anmietung von Räumen, Catering, Technik etc. wird durch die Landeshauptstadt Düsseldorf vorgenommen und direkt abgerechnet und ist somit nicht Bestandteil der Angebotsanfrage.
- Allgemeine Anforderungen an das Angebot
Das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf erwartet ein Angebot zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie.
11.1 Angebotsinhalte
Das Stadtplanungsamt erwartet ein Angebot mit Gliederung anhand der unter Kapitel 5 und 5.1. aufgeführten Beschreibung der Tätigkeit und Leistungsbausteine inkl. Leistungsumfang.
Angebot: Das Angebot muss die aufgeführten Schwerpunkte mit Benennung der Inhalte, der Methodik, der Arbeitsschritte und der Umsetzung enthalten. Zeitplan: Darstellung eines effizienten und detaillierten Zeitplans für das Erbringen der vorgesehenen und oben aufgeführten Leistungsbausteine, in dem auch die Abstimmungstermine mit der Auftraggeberin angegeben werden. Es ist angedacht die Machbarkeitsstudie im dritten Quartal 2027 den politischen Gremien der Landeshauptstadt Düsseldorf vorzulegen. Kapitel 7 ist bei der Erstellung des Zeitplans zu beachten.
Detaillierte Kostengliederung: Im Angebot ist eine Kostenaufstellung anhand der in Anlage 6 aufgeführten Tabelle mit Angaben über die Leistungsbestandteile (Honorarkosten, auch als Stunden- oder Tagessatz sowie Sachkosten) anzugeben. Die Bieter*innen geben einen Stundensatz brutto an und kalkulieren die Anzahl der Gesamtstunden für den anvisierten Projektzeitraum.
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11.2 Projektbearbeitung
Seitens des/der Auftragnehmerin ist darzulegen, mit welchen Mitarbeiterinnen in welchem Umfang und zu welchem Stundenlohn der Auftrag bearbeitet wird. Die verantwortliche Projektleitung ist für den gesamten Zeitraum festzulegen und zu benennen. Da es sich um ein öffentlich wirksames Projekt handelt und die Beteiligung der Bevölkerung einen Schwerpunkt der Machbarkeitsstudie darstellt, ist eine gute und verständliche Bildsprache zur niedrigschwelligen Vermittlung wichtig. Daher sollen mindestens zwei Visualisierungen als Beispiele aus bereits abgeschlossenen Projekten beigefügt werden.
- Laufzeit
Mit der Leistung soll spätestens 2 Wochen nach Zuschlagserteilung begonnen werden. Die Vertragslaufzeit beträgt mindestens 6 Monate, maximal ein Jahr. Der/die Auftragnehmerin verpflichtet sich, die geforderten Leistungen in dieser Zeit zu erbringen. Dazu ist sowohl ein Zeit- als auch ein Kostenmanagement vonseiten des/der Auftragnehmerin erforderlich.
- Zuschlagserteilung und Wertung
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Wirtschaftlich ist in diesem Zusammenhang das Angebot, das unter Berücksichtigung der in den Vergabeunterlagen festgelegten Zuschlagskriterien (Bewertungsmatrix) und deren Gewichtung das wirtschaftlichste Verhältnis von Preis und Leistung aufweist.
Alle wertbaren Angebote werden zunächst hinsichtlich der Zuschlagskriterien A und B der Bewertungsmatrix (siehe Anlage 7) bewertet. Anschließend erfolgt die Angebotspräsentation, zu der maximal fünf Anbieter*innen eingeladen werden, die bei der Bewertung nach A und B die meisten Punkte erreicht haben, jedoch mindestens 100 Punkte erreicht haben.
Die Präsentationen finden am 12.11.2026 (ab 14 Uhr) oder am 13.11.2026 (ab 11 Uhr) in den Räumen der Auftraggeberin statt. Der/die für die Auftragsausführung benannte Projektleitung muss an der Präsentation teilnehmen. In dem Gespräch soll in einem 20-minütigen Vortrag mit Präsentation das vorgeschlagene Angebot erläutert werden. Im Anschluss werden Rückfragen gestellt. Der Präsentationstermin dauert insgesamt ca. 45 Minuten.
Die Bieterinnen haben sicherzustellen, dass die Präsentation an dem im Anschreiben genannten Termin in den genannten Räumen unter Teilnahme der erforderlichen Personen stattfinden kann. Ein Laptop und ein Beamer werden durch die Stadt Düsseldorf zur Verfügung gestellt (Betriebssystem Windows mit Microsoft Powerpoint und Acrobat PDF-Reader). Die Präsentation ist vorab durch die Bieterinnen in eine von der Auftraggeberin bereitgestellte Cloud hochzuladen.
Die Bewertung des Kriteriums „C. Bietergespräch“ erfolgt im Nachgang dessen.
Bei jedem Kriterium wird die erreichte Punktzahl für den Erfüllungsgrad mit der Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die derart ermittelten gewichteten Leistungspunkte der einzelnen Kriterien einer Kriteriengruppe werden anschließend addiert und die Summe wiederum mit der Gewichtung der Kriteriengruppe multipliziert.
Der Zuschlag wird auf dasjenige Angebot erteilt, das nach der beschriebenen Bewertung die größte Summe der gewichteten Punkte der Kriteriengruppen A, B und C erzielt hat.
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- Anhang
• Anlage 1: Verwaltungsvorlage (APS/124/2025) • Anlage 2: Auszug Raumwerk D: Schlüsselraum Düsselring • Anlage 3: Betrachtungsraum Düsselrings als Karte • Anlage 4: Abbildung Leistungsbausteine • Anlage 5: Übersicht verfügbare Daten • Anlage 6: Detaillierte Kostengliederung (auszufüllen durch Bieter*innen) • Anlage 7: Bewertungsmatrix (Angebote) • Anlage 8: Layoutvorgaben Publikation • Anlage 9: Formatierungsregeln Publikation • Anlage 10: Handreichung Barrierefreiheit
Stand: 13.10.2026, Stadtplanungsamt Düsseldorf
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