26-92303 Aufgabenbeschreibung M109.docx

Machbarkeitsstudie und Sanierungsstrategie für die Universität Ulm West

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 20.10.2026, 14:08 (Europe/Berlin)

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Vergabenummer: 26-92303
Projekt:Machbarkeitsstudie zur Gesamtsanierungsstrategie Uni West in Ulm
Leistung : Beratungsleistung des Generalplaners zur Entwicklung eines Konzepts für die Gesamtsanierung der Universität West
  1. Überblick Aufgabe

Beabsichtigt ist die Beauftragung von zusammengefassten Beratungs- und Planungsleistungen im Sinne einer Generalplanung für die konzeptionelle Entwicklung einer Strategie zur Gesamtsanierung der Uni West.

Der Leistungsumfang umfasst die Objektplanung Gebäude, die Fachplanung Technische Ausrüstung, sowie die Fachdisziplinen Bauphysik, Brandschutz und Laborplanung.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sind verschiedene Szenarien und Umsetzungsvarianten zu entwickeln und zu bewerten. Dabei sind insbesondere eine wirtschaftlich und organisatorisch sinnvolle Gliederung der Gesamtmaßnahme in Sanierungs- und Bauabschnitte sowie deren zeitliche Abfolge darzustellen. Ziel ist die Erarbeitung eines schlüssigen und wirtschaftlich tragfähigen Umsetzungskonzepts für die Gesamtsanierung.

Es ist auch darzustellen, ob die erforderlichen Interimsflächen durch vorhandene oder bereits geplante Ausweichflächen bereitgestellt werden können, oder ob die Errichtung eines Ersatzneubaus beziehungsweise eines temporären Rotationsgebäudes erforderlich ist.

Die zu entwickelnden Szenarien sind in die laufende Fortschreibung des Masterplans für die Universität und die Universitätsklinik sowie in die Fortschreibung des Hochschulstandortentwicklungsplans (HSEP) 2022 einzubetten und mit deren Zielsetzungen abzustimmen.

1.1 Anlass

VB-BW Ulm erhielt 2021 den Auftrag eine Machbarkeitsstudie zur Auslagerung der Institute für Energieumwandlung, Elektrochemie, Oberflächenchemie und Energieumwandlung aus der Uni West zu untersuchen. Die Institute sollen zukünftig in Lise-Meitner-Straße 16 am Oberen Eselsberg untergebracht werden.

Im Zuge der jetzt beschlossenen Maßnahme LM16 muss die Nachbelegung der freien Flächen an der Uni West thematisiert werden. Daraus ergibt sich für VB-BW Ulm die Notwendigkeit, als Folgeprojekt eine Gesamtsanierungskonzeption der Uni West zu erarbeiten.

Schon im Jahr 2022 wurde im HSEP ein erheblicher Sanierungsstau an der Uni West attestiert; jetzt sollen die Rahmenbedingungen für die abschnittsweise Sanierung der Uni West geschaffen werden um die Nutzung des Campus für die kommenden Jahrzehnte sicher zu stellen.

1.2 Zielsetzung

Ziel der Machbarkeitsstudie ist, die liegenschaftlichen, baulichen, terminlichen, planungs- und baurechtlichen Gegebenheiten quantitativ und kostenmäßig so zu erfassen, dass die alternativen Möglichkeiten der Bedarfsdeckung sowie die Gesamtwirtschaftlichkeit der Maßnahmen bewertet werden können.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie bilden die Grundlage für die weitere Projektentwicklung. Sie schaffen die Voraussetzungen für die nachfolgende Ausführungsplanung sowie die schrittweise Umsetzung der Gesamtsanierungsmaßnahme.

Die Entwicklung einer belastbaren Sanierungs- und Umsetzungsstrategie ermöglicht zugleich die Einbindung der Maßnahme in die übergeordnete Gesamtentwicklung der Wissenschaftsstadt am Oberen Eselsberg.

Dadurch wird sichergestellt, dass die zukünftigen baulichen und funktionalen Entwicklungen des Standorts mit den langfristigen Zielen der Campus- und Stadtentwicklung abgestimmt werden.

1.3 Projektbeschreibung

Die Universität Ulm wurde 1967 als medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule gegründet. Ausgehend von den Fakultäten Medizin und Naturwissenschaften entwickelte sie sich zu einer modernen Forschungsuniversität mit Schwerpunkten in Medizin, Ingenieurwissenschaften, Informatik, Mathematik sowie Wirtschafts- und Naturwissenschaften.

Heute zählt sie zu den forschungsstarken Universitäten Deutschlands. Nach Errichtung des Campus Ost auf dem Oberen Eselsberg im Jahr 1970 wurde Ende der 1980er Jahre wurde ein internationaler

Architektenwettbewerbs für den Campus West ausgelobt, aus dem das Münchener Büro Otto Steidle + Partner als Gewinner hervortrat.

Der Baubeginn des 1.BA erfolgte ab 1990, 3 Jahre später wurde der 2. Bauabschnitt ergänzt, dem einige Jahre später der Neubau der Bibliothek folgte.

Die ca. 44.000 m² Fläche werden bis heute durch die Fakultäten Ingenieurwissenschaften, Informatik, Psychologie genutzt.

Der Campus der Uni West wird durch einen 3 bis 4-geschossigen, 1 bis 2-hüftigen Gebäudekomplex charakterisiert, der in Mischkonstruktion aus Stahlbeton sowie Stahl- und Holz-Skelettbauweise mit 6-geschossigen Türmen erstellt ist.

Ein über 400 m langer Längsriegel dient der Erschließung der angedockten Quartiere. Die Sonderbauten Bibliothek, Reinraum-Gebäude, Werkstätte, Fahrzeughalle und eine Cafeteria akzentuieren die aufgelockerte Gesamtstruktur.

2013 wurde zum Quartier 47 das Lehrgebäude Psychologie hinzugefügt.

1.4 Städtebau und Masterplan

Mit dem Masterplan Wissenschaftsstadt 2009 wurden die Grundlagen für die langfristige Entwicklung des Oberen Eselsbergs geschaffen. Seither prägen der Ausbau von Universität, Universitätsklinikum, Forschungseinrichtungen und Science Park sowie die Verbesserung der Infrastruktur die Standortentwicklung.

Die Fortschreibungen des Masterplans berücksichtigen dabei neue Flächenbedarfe und nachhaltige Entwicklungsperspektiven.

1.5 laufende und geplante Bauvorhaben an der Universität

Die Machbarkeitsstudie kann die Untersuchung und Nachbelegung weiterer freiwerdender Flächen der Universität Ulm einschließen. Aktuell werden mehrere große Sanierungs- und Neubaumaßnahmen geplant, teilweise in unmittelbarer Nachbarschaft zur Uni West.

Auch die Rückführung von Instituten, welche derzeit in angemieteten Flächen in der Innenstadt untergebracht sind, ist beabsichtigt.

Vorgesehene Zwischentermine dienen sowohl der Abstimmung zum Bearbeitungsstand, als auch dem Austausch über aktuelle Entwicklungen an der Universität.

2.0 Aufgabenbeschreibung

Für die Bearbeitung der Aufgabe ist eine Auseinandersetzung mit der Rheform-Studie aus dem Jahr 2022 erforderlich, in der die einzelnen Quartiere baulich bewertet wurden.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Gebäude überwiegend einen erheblichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf aufweisen. Teilweise wird die wirtschaftliche Sanierbarkeit auf den heutigen Stand der Technik gegenüber einem Neubau kritisch beurteilt.

Gleichzeitig zeigt die Studie deutliche Unterschiede im baulichen Zustand der einzelnen Quartiere auf. Das Kriterium des jeweils dringendsten Sanierungsbedarfs ist daher in die Untersuchungen der Machbarkeitsstudie einzubeziehen.

Zu betrachten sind insbesondere der Zustand des baulichen und anlagentechnischen Brandschutzes, die sicherheitstechnischen Einrichtungen, die tragenden Konstruktionen aus Holz-, Stahl- und Betonverbund sowie die Erneuerung der Gebäudehülle.

Der Zustand der Technischen Gebäudeausrüstung stellt eine wesentliche Grundlage für die Bewertung und Priorisierung der Sanierungsmaßnahmen dar.

Daher sind die technischen Gewerke zu untersuchen und hinsichtlich ihres Erneuerungs- und Anpassungsbedarfs zu bewerten.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sind eine Plausibilisierung der Ergebnisse des Rheform-Gutachtens sowie Ortsbegehungen vorzusehen.

Für die überschlägige Kostenermittlung der Gesamtsanierung sind System/Prinzip - Konstruktionsvorschläge für Dach, Fassade und Innenausbau zu entwickeln.

2.1 Grundlagen

Neben dem baulichen Zustand des „in die Jahre gekommenen“ Campus Uni West wird hier auf folgende Fachgewerke und sonstige Aspekte hingewiesen.

2.2 Wasserversorgungsanlagen

Die Anforderungen der Trinkwasserverordnung und der einschlägigen Regelwerke erfordern eine Trennung der Versorgungssysteme.

Bereits 2021 wurde zu dieser Fragestellung eine Machbarkeitsstudie erstellt. Deren Ergebnisse und Sanierungsvorschläge sind im Rahmen der vorliegenden Machbarkeitsstudie zu berücksichtigen und weiterzuentwickeln.

2.3 Wärmeversorgungsanlagen und Kälteversorgung

Entsprechend der abschnittsweisen Errichtung wurden in den Quartieren 45 und 47 Übergabestationen für Fernwärme und Fernkälte installiert. Die Station im Quartier 45 versorgt zudem die östlich anschließenden Quartiere, was bei der Sanierungsplanung besonders zu berücksichtigen ist.

2.4 Starkstromanlagen

Die Trafoanlagen befinden sich an 3 Standorten im Außenbereich. Die Erstellung der Trafos und der MSHV erfolgte zum Zeitpunkt der Gesamterstellung. Für die Festlegung einer abschnittsweisen Sanierung muss diese Information berücksichtigt werden.

Bei der Generalsanierung der Dächer sind Vorgaben aus dem Energie- und Klimaschutzkonzept zu beachten.

2.5 Technische Infrastruktur

Am Oberen Eselsberg besteht ein Versorgungsnetz, das von dem Technischen Versorgungszentrum (TVZ) angefahren/versorgt wird. Sowohl der Campus Ost als auch der Campus West werden über das TVZ mit Wärme und Kälte versorgt.

2.6 Reinraumgebäude

Eine Besonderheit stellt das Reinraumgebäude (Bauteil 2.1) mit seinen speziellen Lüftungsanforderungen dar. Für die Behandlung der Laborabwässer ist eine Anlage zur Vorbehandlung der Laborabwässer installiert.

Einrichtungen zur Rückhaltung von Havarie- und kontaminiertem Löschwasser sind vorhanden. Da ein Auszug in ein Ersatzgebäude einen unangemessenen Aufwand nach sich ziehen würde muss geprüft werden, wie das Gebäude im Sanierungsabschnitt Q45 weiter betrieben werden kann.

2.7 Außenanlagen

Im Bereich der Entwässerung erfolgt die Ableitung der Abwässer derzeit überwiegend über ein Mischwassersystem; ein vollständiges Trennsystem ist nicht vorhanden. Es soll geprüft werden, ob die Außenanlagen analog der festzulegenden Sanierungsabschnitte eingeplant werden, oder ob eine abweichende Vorgehensweise gewählt werden soll.

2.8 Brandschutz

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens ab dem Jahre 1990 – 1993 wurde kein Brandschutzgutachten in Auftrag gegeben, jedoch existieren Protokolle zu Gesprächen der Planer mit den Genehmigungsbehörden, die damals zu brandschutztechnischen Fragestellungen geführt wurden. Für alle Varianten ist ein brandschutztechnisches Grobkonzept zu erstellen mit Darlegung der grundsätzlichen baurechtlichen Anforderungen wie Brandabschnitte, Flucht- und Rettungswege.

2.9 Energie und Klimaschutzkonzept

Das Energie- und Klimaschutzkonzept für Landesliegenschaften (EuK) hat sich das Ziel gesetzt, die in Landesliegenschaften verursachten CO² -Emissionen drastisch zu senken. Um die Gebäudeeffizienz zu verbessern soll unter anderem das Flächenwachstum gegen Null gesenkt werden. Die Sanierung von Gebäuden hat grundsätzlich Vorrang vor Neubau, wobei für Ersatzneubauten die Gebäudefläche dahingehend optimiert werden soll, dass eine Flächeneinsparung von min. 20% erreicht wird. Bei 1:1-Sanierungen eines Bestandsgebäudes mit temporärer Auslagerung ist die Reduzierung der NUF 1-7 nicht zwingen erforderlich. Vorgaben zur energetischen Sanierung gem. EuK sind einzuplanen, werden jedoch unter dem Grundprinzip der Wirtschaftlichkeit abgewogen.

2.10 Überblick Funktions- und Flächenprogramm –

Die Gesamtfläche der Uni West beträgt ca. 50.050 m² und verteilt sich auf 4 Quartiere mit Labor, Verwaltung und Lehrbetrieb (Q47, Q45, Q43, Q41) sowie die Bibliothek Q37 und die Cafeteria im östlichen Turm Q37.

Die Quartiere 47 bis 41 sind mit grundsätzlich ähnlicher Verteilung der Nutzfläche ausgestattet, jedem Quartier ist eine Sondernutzung zugeordnet.

Sonderbauten, Technikzentralen, Brandmeldezentralen, Transformatoren, Einspeisepunkte für Trinkwasser und Fernwärme sind in der Darstellung unten markiert.

2.12 Laborplanung

Zur Bewertung der Laborflächen sind Bestandsaufnahmen und Analysen der bestehenden Labore in der Uni West sowie der für Labornutzungen geeigneten Flächen in WR 11 durchzuführen. In Abstimmung mit den Nutzern soll der Laborplaner zudem die künftigen Anforderungen ermitteln, um die Eignung potenzieller Ersatzflächen zu bewerten und um den erforderlichen Sanierungsumfang der Labore in der Uni West festzulegen.

2.13 Bauphysik

In allen Varianten sind die Vorgaben des EuK zu beachten und die Anwendung der Richtlinie in Bezug auf die dargestellte Lösung (Neubau, Mietfläche, Interimsgebäude, Umbau Bestandsgebäude) zu erläutern.

3. Varianten

Es sollen mindestens vier Varianten entwickelt werden, die in einer Matrix zur Kosten-Nutzen-Analyse gegeneinander abgewogen und bewertet werden. Die Gegenüberstellung der zu betrachtenden Kriterien wie Kosten, zeitlichen-, organisatorischen und weiteren möglichen Aspekte soll zu einer klaren Empfehlung einer Vorzugsvariante führen.

Aktuell wird davon ausgegangen, dass der 1. Bauabschnitt mit dem Auszug aller Nutzungen aus einem der 4 relevanten Quartiere erfolgt. Dabei sind die das Quartier betreffenden Aspekte der Gebäudetechnik wie Anschluss- und Einspeisepunkte, Sondernutzungen, Grad des Sanierungsbedarfs, Nutzervorgaben, kosten- und terminrelevante Detail zu erforderlichen Interimslösungen etc. zu betrachten.

Neben diesen die einzelnen Quartiere betreffenden Betrachtungen müssen weitere relevante Entwicklungen auf der Liegenschaft in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden.

3.1 Lise-Meitner-Straße 16

Die Machbarkeitsstudie zur Umsiedelung eines Teils der Nutzungen aus Quartier 47 in das Gebäude LM 16 wurde 2025 im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht. Die Umsetzung des Vorhabens ist beschlossen und wird voraussichtlich bis Ende 2032 abgeschlossen sein. Der Einfluss der Maßnahme auf die Veränderungen im Gesamtgefüge des Campus West erfordert die Einbeziehung in die Variantenbetrachtungen.

Eine Risikobetrachtung der terminlichen Abhängigkeit ist erforderlich.

3.2 Wilhelm-Runge-Straße 11

Im Jahr 2022 wurde vom Land Baden-Württemberg das Gebäude WR 11 erworben. Das Gebäude befindet sich schräg gegenüber dem Campus West und wurde davor durch Daimler, DLR etc. genutzt. Heute sind dort VB-BW Amt Ulm, Daimler und weitere untergebracht, Teile des Gebäudes stehen leer.

Mit dem Auszug von VB_BW Ulm werden Flächen frei, die in der Vergangenheit auch als Laborflächen genutzt wurden. Es muss im Rahmen der MBS untersucht werden ob die Flächen von WR 11 als Interim oder für die endständige Unterbringung der Nutzungen eines Quartiers der Uni West in Frage kommen.

Dabei ist die Eignung der Laborflächen für die Nutzung durch die Institute der Uni West zu prüfen. Auch der Umfang der Umbauarbeiten, kosten- und terminliche Aspekte, sowie bezüglich des erforderlichen Flächenbedarfs zu bewerten.

Baurechtliche Aspekte für die Umnutzung der Flächen für den Lehrbetrieb sind ebenfalls zu betrachten.

3.3 Ersatzneubau vs. Interimsgebäude

Die Auslagerung eines Quartiers ist in einem Ersatzneubau für die finale Unterbringung, genauso wie als Rotationsgebäude für eine interimistische Nutzung denkbar.

Die Möglichkeiten oder Einschränkungen die diese beiden Varianten mit sich bringen sollen als Teilaspekt im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung gewichtet werden.

3.4 Ersatzhörsaalzentrum

Die Universität plant ein Ersatzhörsaalzentrum für Hörsäle der Uni Ost, welche für den Zeitraum einer Gesamtsanierung außer Betrieb genommen werden. Für Quartier 45 mit den beiden Hörsälen könnte sich ein Synergieeffekt ergeben, was zumindest in der zeitlichen Abfolge einbezogen werden könnte.

4. Leistungen

Folgende Leistungen sind zu erbringen und 2-fach in Papierform sowie digital zu Verfügung zu stellen:

4.1 Zwischenbericht und Abschlussbericht (gesamt)

  • Zusammenfassung der Grundlagenermittlung/Aufgabenstellung
  • Erläuterung der Varianten einschließlich Aussagen zu den fachplanerischen Belangen (Brandschutz, Statik, Gebäudetechnik und Bauphysik)
  • Auswertung der Varianten nach gemeinsam festgelegten Bewertungskriterien für die Nutzwertanalyse

4.2 Zeichnerische Darstellungen der Vorzugsvariante

  • Lageplan M 1:500 mit Darstellung des Baukörpers, Erschließung, Freiflächen und ggf. Stellplätzen
  • Schemagrundrisse, Schemaschnitte soweit für das Verständnis erforderlich
  • Belegungspläne für die Nachnutzung M 1:500
  • Zeichnungen/Skizzen/Berechnungen zu TGA, Brandschutz, Statik, Bauphysik nach Erfordernis

4.3 Rechnerische Nachweise (je Variante)

  • Grobkostenermittlung RBK o. ä.

  • Kostengegenüberstellung der Varianten

4.4 Rahmenterminpläne (je Variante)

zu Planungs- und Ausführungsphasen

4.5 Zuarbeit für Projektdarstellung des Amtes (je Variante)

Für die Projektdarstellung des Amtes ist für die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, die Lebenszykluskosten, etc. z.B. in Form von Massen-/Mengenermittlung erforderlich. Art und Umfang der Leistung erfolgt nach gemeinsamer Absprache als zusätzliche Leistung.

4.6 Abstimmungstermine

Es sind 4 Präsenztermine vor Ort zur Abstimmung mit VB-BW Amt Ulm und der Universität Ulm vorgesehen. Weitere Abstimmungstermine können als Videokonferenz stattfinden.

5. Angebot für die Bearbeitung der Machbarkeitsstudie

Die Bearbeitung der Machbarkeitsstudie ist als gesamte Planungsleistung anzubieten.

Zur Nachvollziehbarkeit des Angebotes ist die Aufwandsbewertung nach den jeweiligen Planungsleistungen für:

Objektplanung, Techn. Gebäudeausrüstung, Brandschutz, Bauphysik, Laborplanung separat darzustellen. Das Angebot ist so zu gliedern, dass es jeweils eine pauschale Abschlagszahlung zu den Zwischenterminen im April und Juli ermöglicht.

Eine Pauschale für die Schlusszahlung ist dann nach der Fertigstellung der MBS vorzusehen.

Für weitere erforderliche Leistungen, die sich aus der Bearbeitung der Machbarkeitsstudie ergeben sind anzubieten:

  • Stundensatz Projektleitung
  • Stundensatz Projektbearbeitung (Architektur, Ingenieurwesen)
  • Stundensatz Projektbearbeitung (Bauzeichnung)
  • Tagespauschale mit An- und Abfahrt „Vor-Ort-Termin“ mit Projektleitung
  • Nebenkostenpauschale

6. Termine / weiteres Vorgehen

Die Bearbeitung der Machbarkeitsstudie ist zeitnah (ab Ende Dez. 26) zu beginnen und sieht folgende Zwischenschritte bis zur Fertigstellung im August 2027 vor:

-Orientierungsphase mit Vorlage skizzenhafter Bearbeitung der Variantenbis März 2027
-Zwischentermin mit Amt und BL, in PräsenzAnfang 04.2027
-Präsentation Arbeitsstand mit Nutzern und Dez.5, in PräsenzEnde 04.2027
-Zwischentermin mit Amt und BL, in PräsenzAnfang 07.2027
-Präsentation Arbeitsstand mit Nutzer + Dez. 5 in PräsenzEnde 07.2027
-Fertigstellung MachbarkeitsstudieAugust 2027

7.1 Anlagen für die Angebotserstellung

  • Übersichtspläne Uni West

7.2 Anlagen für die Bearbeitung nach Auftragserteilung

  • HSEP Rheform Auszug zu Uni West
  • EuK aktuelle Fassung
  • Machbarkeitsstudie Sanierung Trinkwasser
  • MBS LM 16
  • WR 11 Planunterlagen
  • Diverse Präsentationen

Ulm, den 28.08.2026

Ingo Barth

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