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Ergänzung zur Angebotsaufforderung
Vergabenummer: VG-0437-2026-0275 Leistung: Durchführung von Wäschereidienstleistun- gen (Lohnwäsche) für die Hessische Hoch- schule für öffentliches Management und Si- cherheit (HöMS).
HCC – Hessisches Competence Center / Delivery Center Beschaffungen Stand 15.09.2026
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Inhaltsverzeichnis
1 Informationen zur ausschreibenden Stelle ............................................................ 3
1.1 Vergabestelle / Ansprechpartner für Verfahrensfragen ....................................... 3
1.2 Vertragspartner / Auftraggeber ............................................................................ 3
2 Angebot ..................................................................................................................... 4
2.1 Allgemeines ......................................................................................................... 4
2.2 Angebotsabgabe / Form der Angebote und deren Einreichung .......................... 4
2.3 Angebotsbestandteile / Liste der einzureichenden Unterlagen (=Angebot) ......... 6
2.3.1 Mit dem Angebot einzureichende Unterlagen ......................................... 6
2.3.1.1 Angebotsschreiben ............................................................................... 6
2.3.1.2 Leistungsverzeichnis ............................................................................. 6
2.3.1.3 Verpflichtungserklärung Tariftreue/ Mindestlohn ................................... 6
2.3.1.4 Eigenerklärung Kenntnisnahme und Anerkenntnis Unterlagen ............. 6
2.3.1.5 Bei Bildung einer Bietergemeinschaft: Erklärung betreffend
Bietergemeinschaft gemäß den Anforderungen der UVgO-
Bewerbungsbedingungen (Formular 632, Ziffer 5).................................................. 7
2.3.2 Erklärungen und Nachweise, die auf gesonderte Anforderung
vorzulegen sind ........................................................................................................ 7
2.3.2.1 Eigenerklärung zur Eignung Liefer-/ Dienstleistungen .......................... 7
2.3.2.2 Bei Tarifbindung des Bieters: Bescheinigung eines
Arbeitgeberverbandes oder einer Innung bzw. Bestätigung der Gewerkschaft nach
§ 10 Abs. 1 S. 2 HVTG .......................................................................................... 7
2.3.2.3 Referenzen ........................................................................................... 8
2.3.2.4 Eigenerklärung Haftpflichtversicherung................................................. 8
2.3.2.5 Unterlagen zum Einsatz Unterauftragnehmer (§ 26 UVgO) ................ 8
2.3.2.6 Eignungsleihe (§ 34 UVgO) ................................................................. 9
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3 Kommunikation ...................................................................................................... 11
3.1 Bieterfragen ....................................................................................................... 11
3.2 Nachforderung von Unterlagen gem. § 41 Abs. 2, 3 UVgO, Aufklärungen gem.
§§ 9 Abs. 2, 44 Abs. 1 UVgO .................................................................................... 11
3.3 Bindefristverlängerung ...................................................................................... 12
3.4 Zuschlagserteilung ............................................................................................ 12
3.5 Informationen nach § 46 Abs. 1 UVgO ............................................................ 12
3.6 Unterrichtung nach § 46 Abs. 1 S. 3 UVgO ..................................................... 12
4 Besichtigungstermin .............................................................................................. 12
5 Gebäudemanagement-Vertrag als Vertragsurkunde ........................................... 12
6 Gesetzliche und tarifliche Verpflichtungen bei der Kalkulation ......................... 13
7 Angebotsprüfung und -wertung ............................................................................ 13
7.1 Formale Prüfung ................................................................................................ 13
7.2 Ungewöhnlich niedrige Angebote, § 44 UVgO ................................................ 14
7.3 Zuschlagskriterien / Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots ....................... 15
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1 Informationen zur ausschreibenden Stelle
1.1 Vergabestelle / Ansprechpartner für Verfahrensfragen
Postanschrift der Vergabestelle:
Hessisches Competence Center
- Delivery Center Beschaffungen -
Mainzer Straße 75
65189 Wiesbaden
Ansprechpartner:
Hessisches Competence Center, - Delivery Center Beschaffungen -
Frau Stiller
Tel.-Nr.: +49 (611) 7038 585
Fax: +49 (611) 3276 38 412
E-Mail: beschaffung@hcc.hessen.de
Das HCC - Delivery Center Beschaffungen - ist zentrale Beschaffungsstelle des Lan-
des Hessen und führt dieses Vergabeverfahren als Vergabestelle für die Hessische
Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS) durch.
1.2 Vertragspartner / Auftraggeber
Vertragspartner für den abzuschließenden Vertrag und somit vertragshaltende Stelle
ist das Land Hessen, vertreten durch die:
Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS)
Schönbergstraße 100
65199 Wiesbaden
Die vorstehend benannte, vertragshaltende Stelle wird in den vorliegenden Aus-
schreibungsunterlagen auch als Auftraggeber (AG) und der Bieter auch als Auftrag-
nehmer (AN) bezeichnet.
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2 Angebot
2.1 Allgemeines
Kosten, die dem Bieter im Zusammenhang mit der Angebotserstellung und -abgabe
entstehen, sind von diesem selbst zu tragen.
Nebenangebote sind nicht zugelassen; dennoch abgegebene Nebenangebote
werden von der Wertung ausgeschlossen.
Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist unzulässig; werden dennoch mehrere
Hauptangebote abgegeben, werden alle Angebote von der Wertung ausgeschlossen.
Der Bieter hat bei verlangter Aufklärung über sein Angebot oder seine Eignung si-
cherzustellen, dass zur Beantwortung des Aufklärungsbegehrens entscheidungsbe-
fugte Personen zur Verfügung stehen.
Hinweis zu Ziffer 3/ Unterlagen des Formulars 631 (UVgO - Aufforderung zur
Abgabe eines Angebots):
Entgegen dem Wortlaut in Ziffer 3 des Formulars 631 fordert der Auftraggeber gemäß
§ 19 Abs. 4 MiLoG ab einer Auftragssumme von mehr als 50.000 € (netto) für den
Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung (Angebots-
schreiben Nummer 6) eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskar-
tellamt an.
Ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister wird nicht mehr angefordert.
2.2 Angebotsabgabe / Form der Angebote und deren Einreichung
In diesem Vergabeverfahren ist ausschließlich die Abgabe von Angeboten in
Textform nach § 126b BGB mithilfe elektronischer Mittel zugelassen (vgl.
§ 38 Abs. 1 UVgO).
Sie müssen nicht mit einer elektronischen Signatur nach § 38 Abs. 6 UVgO ver-
sehen sein.
Die Abgabe von Angeboten in Papierform ist ausgeschlossen. Ebenso ist die Abgabe
von Angeboten ausschließlich auf einem Datenträger (z. Bsp. USB-Sticks, CD-ROM),
per E-Mail oder per Telefax unzulässig.
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Voraussetzung für die Abgabe eines Angebots ist die Registrierung auf der Vergabe-
plattform des Landes Hessen. Das Angebot ist elektronisch über die Vergabeplatt-
form des Landes Hessen mittels der dort bereitgestellten Software „AI Bietercockpit“
zu übermitteln.
Sämtliche Informationen zu dem Vergabeverfahren (Bekanntmachung, Vergabeun-
terlagen, Bieterkommunikation) sind auf der Vergabeplattform des Landes Hessen
(https://vergabe.hessen.de) verfügbar. Das elektronische Angebot muss dort bis zum
Ende der festgelegten Angebotsfrist hinterlegt sein.
Eine Anleitung und die Systemvoraussetzungen entnehmen Sie bitte nachfolgendem
Link:
https://vergabe.hessen.de/NetServer/index.jsp?function=Generic&Page=soft-
ware.jsp.
Bei Fragen bezüglich technischer Probleme mit der Vergabeplattform wenden Sie
sich bitte an die auf der Seite https://vergabe.hessen.de/NetServer/index.jsp?func-
tion=Generic&Page=kontakt&thContext=home genannten Kontaktadressen.
Die Software „AI-Bietercockpit“ verschlüsselt das Angebot und ermöglicht die elekt-
ronische Übersendung an die in der Software voreingestellte Adresse. Sämtliche zu
einem Angebot gehörenden Dokumente sind in einem Sendevorgang an die Verga-
beplattform des Landes Hessen zu übertragen.
Nach dem Eingang des Angebots wird dieses mit einem elektronischen Zeitstempel
versehen und bis zum Ende der Angebotsfrist verschlüsselt gehalten. Nach der Ab-
sendung des Angebots erhalten Bieter eine elektronische Eingangsbestätigung, die
neben dem Eingangszeitpunkt auch eine eindeutige Kennzeichnung enthält. Dadurch
wird die technische Identifizierung des jeweiligen Angebots sichergestellt.
Angebote, die nicht in der vorstehend beschriebenen Form eingehen, werden
zwingend von der Wertung ausgeschlossen, § 42 Abs. 1 Nr. 1 UVgO.
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2.3 Angebotsbestandteile / Liste der einzureichenden Unterlagen (=An-
gebot)
2.3.1 Mit dem Angebot einzureichende Unterlagen
Die nachfolgend aufgeführten Unterlagen sind (soweit in der folgenden Auflistung
nichts anderes bestimmt ist) vollständig ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen
und ohne Unterschrift rechtsgültig. Die Unterlagen sind elektronisch ausfüllbar. Mit
der Einreichung in Textform nach § 126b BGB gelten die Unterlagen als unter-
schrieben
2.3.1.1 Angebotsschreiben
Dem Angebot ist die Datei „VHB_ANGEBOTSSCHREIBEN.aiform“ ausge-
füllt beizufügen. Darin sind das Datum und die Person des Erklärenden (letz-
teres siehe Feld „Unterschrift“) anzugeben.
2.3.1.2 Leistungsverzeichnis
Dem Angebot ist das aufgefüllte Leistungsverzeichnis beizufügen.
Bei zwei abgegebenen Leistungsverzeichnissen gilt bei widersprüchlichen
Angaben grundsätzlich das Leistungsverzeichnis, welches mittels der Soft-
ware „AI-Bietercockpit“ ausgefüllt und dessen Endpreis in das Angebots-
schreiben übernommen wurde.
2.3.1.3 Verpflichtungserklärung Tariftreue/ Mindestlohn
(siehe Datei „Verpflichtungserklaerung_Tariftreue.pdf“)
Bei Bietergemeinschaften ist diese von jedem Mitglied der Bietergemein-
schaft einzureichen.
2.3.1.4 Eigenerklärung Kenntnisnahme und Anerkenntnis Unterlagen
(siehe Datei „Eigenerklaerung_Kenntnisnahme-Anerkenntnis-Unterla-
gen.pdf“)
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2.3.1.5 Bei Bildung einer Bietergemeinschaft: Erklärung betreffend Bieterge-
meinschaft gemäß den Anforderungen der UVgO-Bewerbungsbedin-
gungen (Formular 632, Ziffer 5).
2.3.2 Erklärungen und Nachweise, die auf gesonderte Anforderung vor-
zulegen sind
Gemäß § 16 HVTG werden folgende Erklärungen und Nachweise nur von demje-
nigen Bieter gefordert, dem der Zuschlag erteilt werden soll. Hierzu erfolgt nach
Angebotsprüfung- und -wertung eine separate Aufforderung durch die Vergabe-
stelle. Sollte keine fristgerechte Vorlage seitens des Bieters erfolgen, wird das An-
gebot ausgeschlossen, § 16 Abs. 1 S. 4 HVTG.
Die nachfolgenden Unterlagen können auch bereits mit dem Angebot eingereicht
werden.
2.3.2.1 Eigenerklärung zur Eignung Liefer-/ Dienstleistungen
(u.a. Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB, Insol-
venzverfahren (siehe Datei „Eigenerklaerung_Eignung.pdf“))
Entgegen den Angaben in Nr. 6 des Formulars 632 ist die Eigenerklärung
erst auf gesonderte Aufforderung einzureichen.
Bei Bietergemeinschaften ist diese von jedem Mitglied der Bietergemein-
schaft einzureichen.
2.3.2.2 Bei Tarifbindung des Bieters: Bescheinigung eines Arbeitgeberver-
bandes oder einer Innung bzw. Bestätigung der Gewerkschaft nach §
10 Abs. 1 S. 2 HVTG
Tarifgebundene Unternehmen haben gem. § 10 Abs. 1 S. 2 HVTG zur Be-
wertung der einzuhaltenden Verpflichtungen nach § 4 Abs. 1 oder 5 HVTG
eine Bescheinigung eines Arbeitgeberverbandes oder einer Innung über eine
bestehende Vollmitgliedschaft vorzulegen. Aus dieser Bescheinigung muss
hervorgehen, an welchen Tarifvertrag das Unternehmen gebunden ist. Im
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Falle der Bindung an einen Firmentarifvertrag ist eine Bestätigung der Ge-
werkschaft über die bestehende Tarifbindung unter Benennung des Firmen-
tarifvertrages vorzulegen.
Bei Bietergemeinschaften ist diese von jedem Mitglied der Bietergemein-
schaft einzureichen.
2.3.2.3 Referenzen
(siehe Datei „Referenzliste.pdf“): Auflistung mindestens einer geeigneten Re-
ferenz über die in den letzten 3 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen
mit folgenden Angaben:
• Art der Leistung (hier: Wäschereidienstleistungen (Lohnwäsche))
• Umfang
• Empfänger (öffentliche und/oder private Empfänger)
• Ansprechpartner, Telefon, E-Mail-Adresse
• Erbringungszeitraum
Eine Referenz gilt als geeignet, wenn sie in ihrer Art dem hier zu vergeben-
den Auftrag entspricht.
2.3.2.4 Eigenerklärung Haftpflichtversicherung
Eigenerklärung über eine in ausreichender Höhe bestehende Haftpflichtver-
sicherung mit ausgewiesener Deckungssumme für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden.
2.3.2.5 Unterlagen zum Einsatz Unterauftragnehmer (§ 26 UVgO)
Hinweis: Für den Fall des Einsatzes von Nachunternehmen oder Verleihun-
ternehmen darf derselbe Leistungsgegenstand gem. § 5 Abs. 1 HVTG ab
dem beauftragten Unternehmen maximal zweimal weitergegeben werden
(Nachunternehmerkette).
Bei geplantem Einsatz von Unterauftragnehmern sind folgende Formulare
einzureichen:
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• das Formular 235 „Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Un-
ternehmen“ (Datei „235_Verzeichnis_Unternehmerleistungen.pdf“) voll-
ständig ausgefüllt einzureichen
• das Formular 236 „Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“ (Da-
tei „236_Verpflichtungserklaerung.pdf“)
Für die geplanten Unterauftragnehmer sind einzureichen:
• die Verpflichtungserklärung Tariftreue/Mindestlohn
• die Erklärung zur Eignung Liefer-/Dienstleistungen
• bei Tarifbindung des Unterauftragnehmers: Bescheinigung eines Ar-
beitgeberverbandes oder einer Innung bzw. Bestätigung der Gewerk-
schaft
2.3.2.6 Eignungsleihe (§ 34 UVgO)
Die Unterauftragnehmerschaft, bei der die Erbringung von Teilen der Leis-
tung durch den Bieter (Auftragnehmer) auf einen Unterauftragnehmer über-
tragen wird (§ 26 UVgO), ist von der sogenannten Eignungsleihe zu unter-
scheiden.
Bei der Eignungsleihe beruft sich ein Bewerber/ Bieter auf die Eignung Dritter
(eignungsrelevante Drittunternehmen), ohne dass diese zwingend zugleich
als Unterauftragnehmer mit einem Teil der Leistungserbringung beauftragt
werden müssen. Die Möglichkeit der Eignungsleihe hinsichtlich der erforder-
lichen wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der techni-
schen und beruflichen Leistungsfähigkeit (§ 34 UVgO) besteht nur, wenn der
Bewerber/ Bieter nachweist, dass ihm die erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden. Ein Bewerber oder Bieter kann jedoch im Hinblick
auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbil-
dungs- und Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfah-
rung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen,
wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden
(§ 34 Abs. 1 S. 3 UVgO).
Im Falle der geplanten Eignungsleihe hat der Bieter einzureichen:
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• das Formular 235 „Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Un-
ternehmen“ (Datei „235_Verzeichnis_Unternehmerleistungen.pdf“)
• das Formular 236 „Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“ (Da-
tei „236_Verpflichtungserklaerung.pdf“)
Des Weiteren sind für die eignungsleihenden Unterauftragnehmer einzu-
reichen:
• die Verpflichtungserklärung Tariftreue/ Mindestlohn
• die Erklärung zur Eignung Liefer-/ Dienstleistungen
• bei Tarifbindung des Unterauftragnehmers: Bescheinigung eines Arbeitge-
berverbandes oder einer Innung bzw. Bestätigung der Gewerkschaft einzu-
reichen.
Hinweis zu Ziffer 7/ Eignung des Formulars 632 (UVgO-Bewerbungsbedingungen)
-
Verwendung der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE)
-
Eintragungen in einem Präqualifikationsregister (PQR)
Verwendet der Bewerber/ Bieter die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) in der
Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung der Kommission (EU) Nr. 2016/7 vom
- Januar 2016 oder verweist er auf eine Eintragung in einem Präqualifikationsregister so-
wie seine dort abrufbaren Dokumente, so genügt er nur dann seiner Erklärungspflicht,
wenn er hierin bzw. durch ergänzende Erklärungen, Angaben, Bescheinigungen und
Nachweise zu jeder in diesem Vergabeverfahren festgelegten und bekannt gemachten
Eignungsanforderungen die hierzu erforderlichen Erklärungen, Angaben, Bescheinigun-
gen und Nachweise abgibt.
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3 Kommunikation
3.1 Bieterfragen
Jegliche Fragen, die mit diesem Ausschreibungsverfahren im Zusammenhang ste-
hen, sind über das AI-Bietercockpit an die Vergabestelle zu richten. Eine (fern-)münd-
liche, schriftliche, per Telefax oder per E-Mail erfolgende Kontaktaufnahme ist, soweit
sie die Vergabeunterlagen oder die Angebote betrifft, nicht gestattet.
Bieterfragen sind bis spätestens 10 Tage vor Ende der Angebotsfrist zu stellen.
Nach diesem Zeitpunkt eingegangene, unerhebliche Bieterfragen werden nicht
mehr beantwortet.
Fragen zu diesem Ausschreibungsverfahren, und die darauf erteilten Antworten so-
wie zusätzliche Auskünfte und Erklärungen werden in anonymisierter Form auf der
Vergabeplattform des Landes Hessen (https://vergabe.hessen.de) zur Verfügung ge-
stellt. Die Antworten der Vergabestelle auf Fragen sowie etwaige Änderungen an den
Vergabeunterlagen sind von den Unternehmen eigenverantwortlich zu verfolgen und
bei der Angebotserstellung und Angebotsabgabe zu berücksichtigen und werden
nach Zuschlagserteilung Vertragsbestandteil. Registrierte Bieter werden über die
Vergabeplattform des Landes Hessen über zusätzliche Auskünfte und beantwortete
Bieterfragen per E-Mail informiert.
3.2 Nachforderung von Unterlagen gem. § 41 Abs. 2, 3 UVgO, Aufklärungen
gem. §§ 9 Abs. 2, 44 Abs. 1 UVgO
Sofern die Nachforderung, Vervollständigung, Berichtigung von Unterlagen oder eine
Aufklärung in diesem Ausschreibungsverfahren vergaberechtlich zulässig und gebo-
ten ist, wird der Bieter über die Vergabeplattform entsprechend aufgefordert. Die Her-
gabe der verlangten Unterlagen/ Informationen hat zu der jeweils gesetzten Frist über
die Vergabeplattform an die Vergabestelle zu erfolgen.
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3.3 Bindefristverlängerung
Sofern eine Bindefristverlängerung erforderlich ist, werden die Bieter über die Verga-
beplattform um Zustimmung gebeten.
3.4 Zuschlagserteilung
Die Zuschlagserteilung wird ausschließlich über die Vergabeplattform übermittelt.
3.5 Informationen nach § 46 Abs. 1 UVgO
Die Informationen nach § 46 Abs. 1 UVgO werden ausschließlich über die Vergabe-
plattform übermittelt.
3.6 Unterrichtung nach § 46 Abs. 1 S. 3 UVgO
Bewerber und Bieter, die eine Unterrichtung nach § 46 Abs. 1 S. 3 UVgO verlangen,
haben – sofern nicht bereits mit der Angebotsabgabe erbeten – den Antrag über die
Vergabeplattform zu stellen. Die Unterrichtung erfolgt in Textform nach § 126b BGB
ausschließlich über die Vergabeplattform.
4 Besichtigungstermin
Im vorliegenden Vergabeverfahren finden KEINE Besichtigungen statt.
5 Gebäudemanagement-Vertrag als Vertragsurkunde
Der beigefügte Wäschereivertrag ist Bestandteil der Leistungsanforderung. Mit der
Abgabe des Angebotes erkennt der Bieter ausdrücklich die Inhalte dieses Vertrages
an. Der beigefügte Vertrag ist erst nach Zuschlagserteilung auszufüllen und zu un-
terschreiben.
Eine Rücksendung des Wäschereivertrags mit dem Angebot ist nicht notwendig.
Eventuell vorgenommene Eintragungen in dem Wäschereivertrag können wegen
Änderung der Vertragsunterlagen zum Ausschluss des Angebotes gem. § 42 Abs. 1
Nr. 4 UVgO führen.
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6 Gesetzliche und tarifliche Verpflichtungen bei der Kalkula-
tion
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die für ihn geltenden rechtlichen Verpflichtun-
gen einzuhalten, insbesondere Steuern, Abgaben und Beiträge zur Sozialversiche-
rung zu entrichten, die arbeitsschutzrechtlichen Regelungen einzuhalten und den Ar-
beitnehmerinnen und Arbeitnehmern wenigstens diejenigen Mindestarbeitsbedin-
gungen einschließlich des Mindestentgelts zu gewähren, die nach
• dem Mindestlohngesetz,
• einem nach dem Tarifvertragsgesetz mit den Wirkungen des Arbeitneh-
mer-Entsendegesetzes für allgemein verbindlich erklärten Tarifvertrag
• oder einer nach § 7, § 7a oder § 11 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes
oder einer nach § 3a des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes erlassenen
Rechtsverordnung
für die betreffende Leistung verbindlich vorgegeben werden.
Diese Vorgaben sind im Rahmen der Kalkulation des Angebotes zu berücksichtigen
und zwar mit den Verpflichtungen, die zum Zeitpunkt des Ausführungsbeginns für
den Auftragnehmer gelten.
7 Angebotsprüfung und -wertung
Die Angebote werden gemäß §§ 41 ff. UVgO geprüft und gewertet.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Angebotswertung vor der Eignungsprüfung
durchzuführen, § 31 Abs. 4 UVgO.
7.1 Formale Prüfung
Es erfolgt eine formale Prüfung der Angebote auf Vollständigkeit sowie fachliche und
rechnerische Richtigkeit, § 41 Abs. 1 UVgO.
Von der Wertung ausgeschlossen werden gem. § 42 UVgO Angebote von Bietern,
die die Eignungskriterien nicht erfüllen, und Angebote, die nicht den Erfordernissen
des § 38 UVgO genügen, insbesondere:
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- Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, es sei denn, der
Bieter hat dies nicht zu vertreten,
-
Angebote, die nicht die geforderten oder nachgeforderten Unterlagen enthalten,
-
Angebote, in denen Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen nicht
zweifelsfrei sind,
- Angebote, bei denen Änderungen oder Ergänzungen an den Vergabeunterlagen
vorgenommen worden sind,
- Angebote, die nicht die erforderlichen Preisangaben enthalten, es sei denn, es
handelt sich um unwesentliche Einzelpositionen, deren Einzelpreise den Gesamt-
preis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht
beeinträchtigen, oder
- nicht zugelassene Nebenangebote.
7.2 Ungewöhnlich niedrige Angebote, § 44 UVgO
Erscheinen der Preis oder die Kosten eines Angebotes im Verhältnis zu der zu er-
bringenden Leistung ungewöhnlich niedrig, verlangt die Vergabestelle vom Bieter
Aufklärung in Textform.
Kann anhand der bereits mit dem Angebot vorgelegten Unterlagen die Angemessen-
heit der Preise nicht abschließend beurteilt werden, wird der Bieter um Aufklärung
über die Kalkulation der Preise gebeten. Daraufhin erfolgt eine erneute Prüfung.
Kann die Vergabestelle nach Prüfung gem. § 44 Abs. 1, 2 UVgO die geringe Höhe
des angebotenen Preises oder der angebotenen Kosten nicht zufriedenstellend auf-
klären, darf sie den Zuschlag gem. § 44 Abs. 3 Satz 1 UVgO auf dieses Angebot
ablehnen. Beruht die geringe Höhe des Preises oder der Kosten auf einer Nichtein-
haltung der Verpflichtungen nach § 128 Abs. 1 GWB, insbesondere der für den Bieter
geltenden umwelt-, sozial- und arbeitsrechtlichen Vorschriften, führt dies zur Ableh-
nung des Angebotes gem. § 44 Abs. 3 Satz 2 UVgO.
Das Angebot wird zudem abgelehnt, wenn der Bieter an der Aufklärung nach den
Absätzen 1 und 2 nicht mitwirkt, § 44 Abs. 3 S. 3 UVgO.
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7.3 Zuschlagskriterien / Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots
Der Zuschlag erfolgt gem. § 43 UVgO auf das wirtschaftlichste Angebot.
| Zuschlagskriterium: | Gewich- | ||
|---|---|---|---|
| tung: | |||
| Preis | 100% |
Hinsichtlich der Berücksichtigung von
a) eingeräumten Nachlässen ohne Bedingung im Rahmen der Wertung (Zu-
schlagskriterium „Preis“) gilt folgendes:
Abweichend zu Nummer 3.7 der UVgO-Bewerbungsbedingungen (Formular 632)
werden separat ausgewiesene Preisnachlässe ohne Bedingungen bei der Wer-
tung nicht berücksichtigt.
b) eingeräumten Skonto im Rahmen der Wertung (Zuschlagskriterium „Preis“)
gilt folgendes:
Ein gewährtes Skonto wird auch bei einem Zahlungsziel von mehr als 21 Tagen
bei der Angebotswertung nicht berücksichtigt.
Hinweis zum Zuschlagskriterium „Preis“:
Grundlage der preislichen Wertung je Los ist der angebotene Gesamtangebotspreis,
welcher sich aus den einzelnen Angebotsendpreisen gemäß dem Leistungsverzeich-
nis, (inkl. Optionen), zuzüglich Mehrwertsteuer, zusammensetzt. Hierbei erhält das
Angebot mit dem niedrigsten Gesamtangebotspreis 100 Prozent.
Bei wertungsgleichen Angeboten wird sich für die Zuschlagsentscheidung ein Los-
verfahren vorbehalten
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