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Lieferung von Tablets mit iPadOS, Eingabestiften und Tastaturhüllen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 05.10.2026, 10:14 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.deutsche-evergabe.de

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Leistungsbeschreibung

- Los 3 -

Lieferung von Eingabestiften für Tablets mit iPadOS gehobener Leistungsklasse

Auftraggeber: Schulwerk der Diözese Augsburg

(Stand: 03.09.2026)

1. Einführung

Das Schulwerk der Diözese Augsburg - kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts - arbeitet in der Diözese Augsburg als Träger von 46 Schulen an einer guten Erziehung und Bildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Die Orientierung der schulischen Erziehungsarbeit an christlichen Werten ist für das Schulwerk selbstverständlich. Richtschnur sind die „Qualitätskriterien“ der Deutschen Bischofskonferenz von 2009, daneben eigene, schulspezifische pädagogische Programme.

Das Schulwerk bemüht sich um die notwendigen, materiellen und räumlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulbetrieb. Die Entfaltung und Förderung der Anlagen und der Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler ist das wesentliche Anliegen.

Als ein Bestandteil der materiellen Voraussetzungen für den Schulbetrieb soll die IT-Infrastruktur der Schulen auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

Im Rahmen des Förderprogramms “Beschaffung schulischer mobiler Endgeräte“ (SchulMobE) hat das Schulwerk der Diözese Augsburg die Möglichkeit, die Modernisierung seiner IT-Infrastruktur durch die Beschaffung von Dienstgeräten für Lehrkräfte fortzuführen. Hierzu ist vorgesehen, die Lehrkräfte des Schulwerks mit einem Tablet mit iPadOS gehobener Leistungsklasse (Los 2), einem Eingabestift (Los 3) sowie einer Tastaturhülle mit Tastenhub (Los 4) auszustatten.

2. Gegenstand und Umfang der Beschaffung

Mit dieser Ausschreibung sollen im Rahmen des Förderprogramms für die Schulen des Schulwerks der Diözese Augsburg

mindestens 148 und höchstens 200 Eingabestifte für Tablets mit iPadOs gehobener Leistungsklasse

beschafft werden.

Die verbindliche Mindestabnahmemenge beträgt 148 Eingabestifte. Der Auftraggeber behält sich vor, bei nicht vollständiger Ausschöpfung der für die Beschaffung zur Verfügung stehenden Fördermittel über die Mindestabnahmemenge hinaus weitere Eingabestifte abzurufen (Bedarfsposition). Die maximale Abnahmemenge beträgt insgesamt 200 Eingabestifte. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf einer über die Mindestabnahmemenge hinausgehenden Stückzahl besteht nicht.

3. Begründung der Festlegung des Betriebssystems

Der Auftraggeber legt in Kenntnis des Gebots der produktneutralen Ausschreibung aus auftragsbezogenen Gründen das Betriebssystem iPadOS fest (§ 31 Abs. 6 Satz 1 VgV).

Nach der für Beschaffungen in Bayern maßgebenden Rechtsprechung des Vergabesenats am Bayerischen Obersten Landesgericht (BayObLG, Beschl. v. 25.03.2021, Verg 4/21) erfordert eine produktscharfe Ausschreibung, dass der Auftraggeber objektive und auftragsbezogene Gründe angibt und die Bestimmung folglich willkürfrei getroffen hat, solche Gründe tatsächlich vorhanden (festzustellen und notfalls erwiesen) sind und die Bestimmung andere Wirtschaftsteilnehmer nicht diskriminiert. Dem öffentlichen Auftraggeber steht hierbei ein gewisser Beurteilungsspielraum zu. Insbesondere dürfen an das Vorliegen eines Sachgrundes keine unverhältnismäßigen Anforderungen gestellt werden; die Entscheidung muss plausibel sein (VK Nordbayern, Beschl. v. 12.09.2024, RMF-SG21-3194-9-24).

In einer derzeit noch nicht veröffentlichten Entscheidung hat das OLG Düsseldorf (Beschl. v. 02.09.2026) zuletzt in einem Einzelfall eine produktscharfe Ausschreibung von iPadOS-Geräten mit der Begründung aufgehoben, dass die vorgebrachten Gründe gegen einen Mischbetrieb von Tablets unterschiedlicher Hersteller zu pauschal bzw. nicht hinreichend belegt seien.

Vor diesem Hintergrund werden die Gründe für eine produktscharfe Ausschreibung nachfolgend eingehend dargestellt:

3.1 Erweiterung eines bestehenden Gerätebestands

Zum Stichtag 03.09.2026 sind in den Schulen des Schulwerks 22.200 Tablets ausschließlich mit dem Betriebssystem iPadOS unterschiedlicher Generationen im Einsatz, verteilt auf 46 Schulen. Sie werden über eine zentrale Verwaltungsumgebung administriert, konfiguriert, gewartet und standortunabhängig betreut.

Die ausgeschriebenen 148 bis 200 Geräte entsprechen weniger als einem Prozent dieses Bestands. Gegenstand der Beschaffung ist damit nicht die Einführung einer Geräteumgebung, sondern die Ergänzung einer bestehenden. Schon diese untergeordnete Bestandserweiterung rechtfertigt eine Produktvorgabe, da nur die Herstellerkonformität eine effiziente IT-Administration (Siehe Nr. 3.2) und einen friktionslosen Einsatz jedes Neugeräts an allen 46 Schulen ermöglicht (siehe auch Nr. 3.3).

3.2 Plattformbindung der eingesetzten MDM-Lösung und weitere Bestandsstrukturen

Der Auftraggeber setzt zur Administration und Verwaltung seiner Geräteflotte das Produkt Jamf ein. Jamf unterstützt ausschließlich Apple-Plattformen; Geräte mit anderen Betriebssystemen können hiermit nicht verwaltet werden. Dies ergibt sich aus dem dokumentierten Funktionsumfang des Produkts.

Die Beschaffung von Tablets mit einem anderen Betriebssystem würde daher nicht lediglich ein technisch abweichendes Endgerät betreffen, sondern zwingend die Beschaffung, Einrichtung und den dauerhaften Parallelbetrieb einer zweiten, eigenständigen Verwaltungsplattform erfordern, einschließlich eigener Bereitstellungs-, Konfigurations-, Sicherheits-, Update-, Support- und Rücksetzverfahren.

Der Auftraggeber hat vor Verfahrensbeginn geprüft, ob die Ergänzung des Bestands mit Tablets eines anderen Betriebssystems in Betracht kommt, und den hierfür erforderlichen einmaligen und dauerhaften Mehraufwand ermittelt. Allein der einmalige Mehraufwand läge bei 25.805,15 EUR; die Summe ergibt sich aus einem von einem Dienstleister eingeholten Angebot zur Einführung eines weiteren MDM-Systems zur Verwaltung von Nicht-iPadOS-Geräten.

Neben der eingesetzten MDM-Lösung bestehen beim Auftraggeber:

  • der Apple School Manager zur zentralen Zuordnung und automatisierten Bereitstellung der Geräte, wodurch die Inbetriebnahme ohne individuelle Konfiguration am Schulstandort erfolgt;
  • eine mit dem Datenschutzbeauftragten abgestimmte Datenschutz-Folgenabschätzung nach dem Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) samt Berechtigungskonzept für die bestehende Geräteflotte.

Die für die Lehrkräfte vorgesehenen Geräte sollen ebenfalls über diese bestehende Infrastruktur bereitgestellt und verwaltet werden. Sie können damit in die vorhandenen Prozesse für Gerätezuordnung, automatisierte Bereitstellung, Konfiguration, Applikationsbereitstellung und laufende Administration integriert werden. Eine eigenständige Verwaltungsumgebung für die Lehrerdienstgeräte ist nicht erforderlich.

3.3 Schulübergreifender Einsatz einheitlicher Ausstattung

Die zu beschaffenden Geräte werden als persönliche mobile Dienst- und Unterrichtsgeräte für Lehrkräfte eingesetzt. Sie sollen sowohl innerhalb der Schulen als auch außerhalb der Schulstandorte, insbesondere im häuslichen Umfeld, für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Unterrichts sowie für weitere dienstliche Aufgaben genutzt werden. Die Geräte müssen daher unabhängig vom jeweiligen Einsatzort zentral administriert, konfiguriert, gewartet und bei Bedarf gesperrt oder zurückgesetzt werden können.

In der vergaberechtlichen Rechtsprechung wird ausdrücklich für eine Produktvorgabe anerkannt, dass die Verwendung einer durchgängig einheitlichen Ausstattung und der Einsatz einer vertrauten Technik die Gefahr von Fehlbedienungen und Fehlern im Einsatz mindert und einen reibungslosen Ablauf fördert (BayObLG, Beschl. v. 25.03.2021, Verg 4/21, Rn. 58 zur produktbezogenen Beschaffung eines Winterdienstfahrzeuges mit Anforderungen an eine Touchscreenbedienung, die nur von einem Hersteller erfüllt werden konnte).

Die Lehrkräfte der 46 Schulen des Schulwerks sind bereits mit der Nutzung von iPadOS-Geräten und den hierfür eingesetzten schulischen Anwendungen vertraut. Der Einsatz unterschiedlicher Geräte im Schulunterricht steigert die Gefahr von Fehlbedienungen, würde mehrgleisige Kenntnisse und Anweisungen der Lehrkräfte (für iPadOS, Android und Windows 11-Geräte) voraussetzen und droht damit, den fortgeschritten digitalen Unterricht des Schulwerks zu beeinträchtigen.

Die Installation und Ersteinrichtung der Geräte erfolgt durch eigene Mitarbeiter des Auftraggebers. Die hierfür vorhandenen Kapazitäten sind auf die bestehende iPad-OS Geräteumgebung geschult und ausgerichtet. Die auf den Einsatz von iPadOS-Geräten geschulten Lehrkräfte und zentrale IT-Abteilung des Schulwerks der Diözese Augsburg ermöglicht aktuell eine effiziente MDM-Verwaltung und Fehlerbehebung. Der Aufbau paralleler Strukturen mit Android- und Windows-Tablets würde unnötige zusätzliche personelle Kapazitäten erfordern, für die in der aktuellen Haushaltslage keine Mittel zur Verfügung stehen.

Der Auftraggeber macht insoweit nicht geltend, dass eine standortunabhängige Verwaltung technisch allein unter iPadOS möglich wäre. Maßgeblich ist, dass die hierfür erforderlichen Prozesse, Regelwerke und Vertragsgrundlagen für die bestehende Geräteflotte eingerichtet, erprobt und datenschutzrechtlich freigegeben sind und für eine zweite (Android) und dritte (Windows) Plattform vollständig neu zu erstellen und dauerhaft zu pflegen wären.

Nur eine einheitliche Geräteplattform ermöglicht es jedoch, Geräte innerhalb derselben Verwaltungsumgebung standortübergreifend neu zuzuordnen und zu betreiben. Bei heterogener Geräteflotte wären hierfür betriebssystemabhängig unterschiedliche Konfigurationen, MDM-Zuordnungen, Applikationsbereitstellungen, Sicherheitsvorgaben und Supportverfahren zu berücksichtigen.

3.4 Umfang der Festlegung und fortbestehender Bieterwettbewerb

Die Festlegung beschränkt sich auf das Betriebssystem. Die Vergabeunterlagen enthalten darüber hinaus kein bestimmtes Gerätemodell, keine bestimmte Gerätegeneration und keine Bindung von Zubehör- oder Serviceleistungen an bestimmte Anbieter. Die technischen Mindestanforderungen nach Ziffer 6 sind funktional beschrieben und aus dem Einsatzzweck abgeleitet.

Die Festlegung wirkt auf der Ebene der Gerätehersteller. Der Wettbewerb um den Auftrag bleibt davon unberührt: Geräte mit dem Betriebssystem iPadOS werden von einer Vielzahl von Händlern, Distributoren und Systemhäusern angeboten, denen dieses Verfahren uneingeschränkt offensteht.

3.5 Ergebnis und Dokumentation

Die Festlegung ist nicht Ausdruck einer Hersteller- oder Produktpräferenz, sondern folgt aus der bestehenden technischen und organisatorischen Umgebung, in die die zu beschaffenden Geräte

integriert werden. Sie ist durch den konkreten Auftragsgegenstand sachlich gerechtfertigt und zur Erreichung des Beschaffungszwecks erforderlich (§ 31 Abs. 6 VgV).

Über künftige Beschaffungen wird gesondert und erneut entschieden. Eine Herstellerbindung für künftige Verfahren wird durch diese Festlegung nicht begründet.

3.6 Leistungsklasse der für Lehrkräfte vorgesehenen Geräte

Die für Lehrkräfte vorgesehenen Tablets unterscheiden sich hinsichtlich ihres vorgesehenen Einsatzes wesentlich von den Schülergeräten. Sie dienen als persönliche mobile Arbeits- und Unterrichtsgeräte und werden sowohl innerhalb der Schule als auch außerhalb des Schulgebäudes für die Unterrichtsvorbereitung, -durchführung und -nachbereitung sowie für weitere dienstliche Aufgaben eingesetzt.

Im Gegensatz zu den Schülergeräten sollen die Lehrerdienstgeräte nicht ausschließlich für die Nutzung vorgegebener Lern- und Unterrichtsanwendungen ausgelegt sein. Die Lehrkräfte sollen die Geräte eigenständig zur Erstellung, Bearbeitung, Organisation und Präsentation von Unterrichtsinhalten sowie zur Nutzung verschiedener schulischer Anwendungen und Webdienste einsetzen können. Hierzu gehören insbesondere die Bearbeitung umfangreicher Dokumente und Präsentationen, die gleichzeitige Nutzung mehrerer Anwendungen sowie die Verarbeitung und Wiedergabe von Bild-, Audio- und Videoinhalten.

Für diese erweiterten und teilweise leistungsintensiven Nutzungsszenarien ist eine gegenüber den Schülergeräten höhere Leistungsreserve erforderlich. Insbesondere bei der parallelen Nutzung mehrerer Anwendungen und der Verarbeitung multimedialer Inhalte muss eine zuverlässige und flüssige Nutzung gewährleistet sein. Die Wahl einer gehobenen Leistungsklasse trägt zudem dazu bei, dass die Geräte auch bei der fortschreitenden technischen Entwicklung von Anwendungen, Webdiensten und digitalen Unterrichtsinhalten während der vorgesehenen Nutzungsdauer ausreichend leistungsfähig bleiben.

Die höhere Leistungsklasse steht dabei nicht für eine Abkehr von der einheitlichen iPadOS-Plattform des Schulwerks. Vielmehr sollen die Lehrerdienstgeräte innerhalb derselben technischen Umgebung wie die Schülergeräte eingesetzt werden und mit den vorhandenen Anwendungen, digitalen Unterrichtsmaterialien und Diensten zusammenwirken. Dadurch können Unterrichtsinhalte und digitale Unterrichtsszenarien auf einer gemeinsamen technischen Grundlage vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden.

Die Anforderung an eine gehobene Leistungsklasse ergibt sich somit aus dem konkreten Verwendungszweck und dem erweiterten Nutzungsspektrum der Lehrerdienstgeräte. Sie ist funktional begründet und nicht auf ein bestimmtes Fabrikat, Modell oder eine bestimmte Produktgeneration ausgerichtet. Maßgeblich ist vielmehr eine ausreichende Leistungsfähigkeit, um die vorgesehenen dienstlichen und unterrichtlichen Nutzungsszenarien zuverlässig, dauerhaft und ohne vermeidbare Leistungseinschränkungen abzudecken.

3.7 Einsatz von passendem Zubehör

Um die Tablets im vorgesehenen dienstlichen und unterrichtlichen Einsatz sachgerecht nutzen zu können, ist die Beschaffung eines mit dem gewählten iPadOS-System kompatiblen Eingabestifts erforderlich. Dieser ermöglicht insbesondere das handschriftliche Erstellen von Notizen sowie die Bearbeitung, Kommentierung und Ergänzung von Unterrichtsmaterialien.

Der Eingabestift stellt damit eine funktionale Ergänzung des in Los 2 ausgeschriebenen Lehrerdienstgeräts dar und unterstützt eine effiziente Nutzung insbesondere bei der Unterrichtsvorbereitung und -durchführung.

4. Beschreibung des Anwendungs-/Einsatzbereichs

Die ausgeschriebenen Eingabestifte sollen den Lehrkräften des Schulwerks als ergänzendes Zubehör zu den im Rahmen dieser Vergabe beschafften Tablets mit iPadOS gehobener Leistungsklasse zur Verfügung gestellt werden.

Die Eingabestifte ermöglichen eine präzise und intuitive Bedienung der Tablets und erweitern deren Einsatzmöglichkeiten im schulischen und dienstlichen Alltag. Insbesondere bei der handschriftlichen Eingabe, beim Anfertigen von Notizen und Skizzen, bei der Bearbeitung und Erstellung digitaler Unterrichtsmaterialien sowie bei der Präsentation und direkten Bearbeitung von Inhalten bieten sie gegenüber der ausschließlichen Bedienung über den Touchscreen zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten.

Die Eingabestifte sollen sowohl innerhalb der Schule als auch außerhalb des Schulgebäudes eingesetzt werden. Sie dienen dabei insbesondere der Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung, der handschriftlichen Bearbeitung und Erstellung von Unterrichtsinhalten, der Anfertigung von Notizen und Zeichnungen, der Bearbeitung digitaler Arbeitsmaterialien sowie der direkten Interaktion mit schulischen und dienstlichen Anwendungen und digitalen Lehr- und Lernmaterialien.

5. Rahmenbedingungen für Lieferung, Rechnungsstellung und Leistungs-erbringung

5.1 Liefertermin und Lieferbedingungen

Die Lieferung sämtlicher beauftragter Eingabestifte muss aus förderrechtlichen Gründen spätestens bis zum 21.12.2026, 12:00 Uhr vollständig abgeschlossen sein. Eine spätere Lieferung wäre förderschädlich. Es handelt sich um ein absolutes Fixgeschäft.

Die Lieferung hat hinter die erste Tür der als Lieferadresse genannten Schule zu erfolgen.

Die Lieferung ist vom Auftragnehmer mindestens einen Werktag im Voraus telefonisch anzukündigen. Die telefonische Avisierung erfolgt unter folgenden Rufnummern:

  • 0821/4558-10117
  • 0821/4558-10100

Die physische Lieferung sämtlicher beauftragter Eingabestifte erfolgt ausschließlich an die nachfolgend genannte zentrale Lieferadresse:

Bischof-Ulrich-Realschule Augsburg

des Schulwerks der Diözese Augsburg

Sommestraße 59

86156 Augsburg

5.2 Rechnungsstellung und Rechnungsadressen

Die Abrechnung der gelieferten Eingabestifte erfolgt auf Rechnung. Die Zahlung der ordnungsgemäß gelieferten und vertragsgemäß abgerechneten Eingabestifte erfolgt nach Maßgabe der im Vertrag festgelegten Zahlungsbedingungen.

Für die Rechnungsstellung sind voraussichtlich ca. 30 bis 35 unterschiedliche Rechnungsadressen (Schulstandorte) zu berücksichtigen. Die konkrete Zuordnung der Rechnungsadressen zu den jeweiligen Rechnungspositionen bzw. Schulstandorten wird dem Auftragnehmer nach Auftragsvergabe durch den Auftraggeber mitgeteilt.

Die physische Lieferung erfolgt ausschließlich an die unter Ziffer 5.1 genannte zentrale Lieferadresse. Die Rechnungsstellung erfolgt hingegen getrennt nach den vom Auftraggeber vorgegebenen Rechnungsadressen.

Der Auftragnehmer hat die Rechnungen entsprechend den vom Auftraggeber vorgegebenen Rechnungsadressen auszustellen.

5.3 Installation und Ersteinrichtung

Die Installation und Ersteinrichtung der gelieferten Eingabestifte am jeweiligen Leistungsort erfolgt durch eigene Mitarbeiter des Auftraggebers und ist daher nicht Bestandteil der Leistung des Auftragnehmers.

Der Auftragnehmer hat die Eingabestifte entsprechend den vereinbarten Lieferbedingungen vollständig und unbeschädigt am vorgesehenen Lieferort bereitzustellen.

6. Leistungsbeschreibung - Eingabestifte für Tablets mit iPadOS gehobener Leistungsklasse

Der Eingabestift ist als ergänzendes Zubehör für die im Rahmen dieser Vergabe beschafften Tablets mit iPadOS gehobener Leistungsklasse (Los 2) vorgesehen und muss mit diesem Gerät kompatibel sein.

Kompatibilität

Vollständige Kompatibilität mit dem im Los 2 ausgeschriebenen Tablet

Handballenerkennung

Integrierte Handballenerkennung (Palm Rejection), sodass die Handfläche während der Eingabe auf dem Display aufliegen kann, ohne unbeabsichtigte Eingaben auszulösen.

Neigungserkennung

Unterstützung der Erkennung des Neigungswinkels des Eingabestifts zur differenzierten Darstellung bzw. Anpassung der Strichführung.

Spitze

Austauschbare Stiftspitze; Ersatzspitzen müssen als Ersatzteil erhältlich sein.

Gewicht

Maximal 25 g

Akkulaufzeit

Mindestens 7 Stunden aktive Schreib- bzw. Eingabezeit mit einer Akkuladung.

Ladeverfahren: Aufladung über ein handelsübliches im Lieferumfang enthaltenes USB-C-Ladekabel

Schutz des Ladeanschlusses

Der Ladeanschluss ist durch eine fest mit dem Eingabestift verbundene Kappe gegen Verschmutzung und Beschädigung zu schützen.

Fallschutz

Der Eingabestift muss einen Fallschutz aus einer Höhe von mindestens 1,0 m ohne Funktionsbeeinträchtigung gewährleisten.

Inbetriebnahme

Der Eingabestift muss ohne manuelles Bluetooth-Pairing bzw. ohne aufwändige Kopplung mit dem Tablet unmittelbar zur Eingabe verwendet werden können.

- Ende der Leistungsbeschreibung -

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