Leistungsbeschreibung
VG-Nr. 2026 – 375 Fahrsimulatoren
Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie
Inhaltsverzeichnis
1. Beschreibung des Auftragsgegenstandes 3
2. Darstellung des Angebotes 3
5. Beteiligung von Drittunternehmen 4
5.1 Nachunternehmer/Unterauftragnehmer 4
5.3 Bewerber- oder Bietergemeinschaft 5
7. Liefer- und Ausführungszeit 5
8. Leistungsanforderungen und Zusicherungen 6
1. Beschreibung des Auftragsgegenstandes
Für die Berliner Feuerwehr (Auftraggeber) soll im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens die Belieferung von 6 Fahrsimulatoren sichergestellt werden. Die Größenordnung bemisst sich dabei auf 3 Fahrsimulatoren mit je min. drei 32 Zoll LED Monitore und 3 Fahrsimulatoren mit min. je drei 43 Zoll LED-Monitoren (siehe auch Anlage „Preisblatt“).
2. Darstellung des Angebotes
Als Geschäftssprache gilt Deutsch. Das Angebot einschließlich der Anlagen sowie jeglicher Schriftverkehr mit dem Auftraggeber sind in deutscher Sprache abzufassen.
Für das Angebot sind die auf der Vergabeplattform Berlin eingestellten Vordrucke zu verwenden; die Verwendung selbst gefertigter Abschriften ist unzulässig.
Sollten weiterführende Informationen für den Auftraggeber relevant sein, dann ist ein extra Angebotsschreiben, mit Bezug zu den Forderungen dieser Leistungsbeschreibung durch Angabe der jeweiligen Positionsnummern, als Anlage auf der Vergabeplattform Berlin einzustellen. Pauschalangebote können nicht berücksichtigt werden.
3. Angebotsunterlagen
Mit den Ausschreibungsunterlagen wird eine Checkliste ausgehändigt, in der die zur Eignungs- und Angebotsprüfung erforderlichen Unterlagen aufgeführt sind. Diese Unterlagen müssen mit dem Angebot vollständig eingereicht werden.
Fragen zu den Vergabeunterlagen und zum technischen Inhalt sind über die Vergabeplattform Berlin zu stellen. Antworten werden ebenfalls über die genannte Plattform bereitgestellt.
4. Wertung des Angebotes
Positionsnummern, die mit einem * gekennzeichnet sind, gelten als Ausschlusskriterium. Ihre Erfüllung ist im untenstehenden Vordruck zu bestätigen. Erfüllt ein Angebot ein Ausschlusskriterium nicht, wird es von der Wertung ausgeschlossen. Der Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot erhält den Zuschlag. Die Bestimmung des wirtschaftlichsten Angebotes ergibt sich aus der Anlage „Bewertungsmatrix“. Bei gleichem Preis oder Preis-Leistungsverhältnis entscheidet das Los.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, unmittelbar nach Zuschlagserteilung auf den im Vergabeverfahren nächstplatzierten Bieter überzugehen, sofern sich in der Anfangsphase der Auftragsabwicklung – insbesondere in den ersten Schritten der Leistungserbringung – erhebliche Probleme oder Hinderungsgründe ergeben, die eine ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags gefährden oder unmöglich machen.
Voraussetzung hierfür ist, dass zwischen dem Auftraggeber und dem nächstplatzierten Bieter eine beidseitige Einigung über die Fortführung des Auftrags zustande kommt und die Leistungen zu den im ursprünglichen Vergabeverfahren angebotenen und bezuschlagten Bedingungen erbracht werden.
Die vergaberechtlichen Vorgaben, insbesondere die Regelungen zu wesentlichen Vertragsänderungen, bleiben hiervon unberührt.
5. Beteiligung von Drittunternehmen
Bereits bei Angebotsabgabe ist von dem Bieter anzugeben, ob Nachunternehmer zur Leistungserbringung eingesetzt werden; oder ob Bieter sich bei der Leistungserbringung der Kapazitäten Dritter für Leistungsteile bedienen, auf die ihr Betrieb selbst nicht eingerichtet ist – sogenannte Eignungsleihe.
| 5.1 Nachunternehmer/Unterauftragnehmer | Bitte bestätigen Sie: |
| Bei dem Einsatz von Nachunternehmern werden abgrenzbare Teile des Auftrags von dem Auftragnehmer durch Unteraufträge an einen oder mehrere Dritte (Nachunternehmer) vergeben. Nachunternehmer ist, wer die vertraglichen Arbeiten oder Dienstleistungen teilweise oder ganz im Auftrag und im Namen des Auftragnehmers selbstständig ausführt. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Teilleistungen sind typischerweise für die Funktionsfähigkeit der Gesamtleistung bedeutsam und grenzen sich dadurch von bloßen Hilfeleistungen (Lieferantenleistungen) ab. Nicht als Nachunternehmen bezeichnet werden Lieferanten oder Unterlieferanten, die also aufgrund eines Kaufvertrages tätig werden. Ein Lieferant erbringt regelmäßig nur unwesentliche Hilfsleistungen. Er stellt dem Auftragnehmer z.B. Personal, Material, Standard-Software oder Geräte zur Auftragsausführung zur Verfügung. Damit erbringt der Lieferant – im Gegensatz zum Nachunternehmer – keine Leistungen, die einem selbstständigen Teil des öffentlichen Auftrags oder der Leistungsbeschreibung entsprechen. Der Bieter ist verpflichtet, bereits bei Angebotsabgabe die Teile der Leistung zu benennen, die sie an Nachunternehmer zu vergeben beabsichtigt (“Formblatt Wirt-235 Unterauftraege_Eignungsleihe“). Sofern möglich, soll der Bieter zugleich die Nachunternehmer benennen. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass der Nachunternehmer die Leistung gemäß den Vorgaben der Ausschreibung erbringt. Jede nachträgliche Hinzuziehung eines anderen Unternehmens für Leistungen, die der Bieter nicht bereits als solches in seinem Angebot angegeben hat, bedarf der ausdrücklichen Einwilligung des Auftraggebers. Der Auftraggeber behält sich vor, sich im Einzelfall die Eignung von Nachunternehmern nachweisen zu lassen. Die Verpflichtungserklärung ist vom Nachunternehmer (Formblatt “Wirt-236 Verpflichtungserklaerung zur Unterauftragsvergabe_Eignungsleihe“) bereits mit Angebotsabgabe der Zentralen Vergabestelle vorzulegen. | [ ] Nein, für den Auftrag werden keine Nachunternehmer/Unterauftragnehmer eingesetzt. [ ] Ja, für den Auftrag werden Nachunternehmer/Unterauftragnehmer eingesetzt, die Formblätter “Wirt-235 Unterauftraege_Eignungsleihe“ und “Wirt-236 Verpflichtungserklaerung zur Unterauftragsvergabe_Eignungsleihe“ werden mit Angebotsabgabe ausgefüllt eingereicht. |
| 5.2 Eignungsleihe | Bitte bestätigen Sie: |
| Im Fall der Eignungsleihe wird der Auftrag von dem Auftragnehmer ausgeführt, wobei ihm Dritte die für die Ausführung des Auftrages erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stellen, über die sie selbst nicht verfügen (bspw. durch Maschinen- oder Fachpersonalüberlassung, Zurverfügungstellung von Knowhow, etc.). Hier sind von dem Bieter bereits bei Angebotsabgabe die Unternehmen zu benennen, die ihr die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stellen (Formblatt “Wirt-235 Unterauftraege_Eignungsleihe“). Die Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens (Formblatt “Wirt-236 Verpflichtungserklaerung zur Unterauftragsvergabe_Eignungsleihe“) ist ebenso bereits mit Angebotsabgabe der Zentralen Vergabestelle vorzulegen. | [ ] Nein, für den Auftrag wird keine Eignungsleihe herangezogen. [ ] Ja, für den Auftrag wird eine Eignungsleihe herangezogen, die Formblätter “Wirt-235 Unterauftraege_Eignungsleihe“ und“Wirt-236 Verpflichtungserklaerung zur Unterauftragsvergabe_Eignungsleihe“ werden mit Angebotsabgabe ausgefüllt eingereicht. |
| 5.3 Bewerber- oder Bietergemeinschaft | Bitte bestätigen Sie: |
| Bei einer Bewerbergemeinschaft (ab dem Zeitpunkt der Angebotsabgabe „Bietergemeinschaft“) schließen sich mehrere (natürliche oder juristische) Personen bzw. Unternehmen im Hinblick auf ein Vergabeverfahren zusammen, indem sie sich gemeinschaftlich zur Leistungserbringung verpflichten. Im Falle von Bietergemeinschaften ist bereits bei Angebotsabgabe eine ausgefüllte Erklärung (Formblatt “Wirt-238 Erklaerung der Bieter-Bewerbergemeinschaft“) vorzulegen. | [ ] Nein, für den Auftrag liegt keine Bewerber- oder Bietergemeinschaft vor. [ ] Ja, es liegt eine Bewerber- oder Bietergemeinschaft vor, dass Formblatt “Wirt-238 Erklaerung der Bieter-Bewerbergemeinschaft“ wird mit Angebotsabgabe ausgefüllt eingereicht. |
6. Leistungsort
Die Lieferungen haben frei Verwendungsstelle an folgende Adresse zu erfolgen:
Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst Akademie, Ruppiner Chaussee 268, 13503 Berlin
7. Liefer- und Ausführungszeit
Der Leistungsbedarf ist bis spätestens 04.12.2026 zu erbringen und an den genannten Leistungsort zu liefern.
Die Rechnungslegung erfolgt bis spätestens: 04.12.2026
Die Liefer- und Ausführungszeit wird bestätigt:
[ ] Ja
[ ] Nein, weil: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
8. Leistungsanforderungen und Zusicherungen
| Pos. | Beschreibung | Zusicherung des Bieters: |
| 1 | Lieferung, Aufstellung, Inbetriebnahme und Wartung von 2 Fahrsimulatoren mit min. drei 32 Zoll Curve-LED Monitore und 2 Fahrsimulatoren mit min. drei 43 Zoll LED-Monitoren | |
| 1.1 * | Mechanische Konstruktion Chassis: - Das Chassis beider Fahrsimulatoren muss als kompakte, freistehende und robuste Stahlkonstruktion ausgeführt sein. - Es muss eine stabile Basis für sämtliche Fahrerplatzkomponenten sowie für das Bewegungssystem bilden. - Die Konstruktion muss für den dauerhaften und intensiven Einsatz unter den Bedingungen eines professionellen Trainingsbetriebs geeignet sein. Gestaltung und Farbe: - Die Fahrsimulatoren können in Werksfarbe an den Sichtbaren Elementen (Chassie und Rahmenelemente) ausgeführt sein, wünschenswert wäre die Farbe Rot. - Funktionale Komponenten wie Monitore, Bedienelemente, Sitz, Pedalerie und technische Anbauteile können in ihrer herstellerseitigen Standardfarbe ausgeführt sein. - der Fahrsimulator muss standardmäßig für den Einsatz mit einem Einsatzfahrzeug der Berliner Feuerwehr (inkl. Lenkrad, Pedale und Fahrerplatz, Schalter Blaulicht, Martinhorn etc.) ausgelegt ist Auf- und Abbau: - Beide Systeme müssen jeweils innerhalb von30-60 Minuten durch maximal zwei Personen auf- bzw. abgebaut werden können, sodass sie für den Transport in einer entsprechenden Transportbox vorbereitet sind. Es gibt eine Transportbox für den Simulator sowie eine separate Transportbox für die Monitore. Die Transportbox für die Monitore ist derart auszustatten, dass sich die Monitore weder berühren noch anderweitig an der Transportbox anstoßen können. - Die Transportboxen müssen so ausgestatten sein, dass sie die Geräte vor Beschädigung bei einer LKW-Verlegung geschützt sind, z.B. durch Schaumstoff im inneren der Boxen. - Einfache Verlegung zwischen zwei Schulungsräumen durch min 4 Rollen unterhalb des Gerätes, welche mit Feststellbremsen ausgestattete sind. Platzsparende Konstruktion: Beide Systeme sollen möglichst platzsparend und kompakt konstruiert sein, ohne die Immersion sowie die Fahr- und Bedienqualität zu beeinträchtigen. Abmessungen und Gewicht: Im vollständig aufgebauten und betriebsbereiten Zustand dürfen folgende Werte nicht überschritten werden: Breite: maximal 2.200 mm Länge: maximal 1.500 mm Höhe: maximal 2.200 mm Gesamtgewicht: maximal 225 kg Die maximalen Außenabmessungen und das zulässige Gesamtgewicht müssen einschließlich der Monitore, sämtlicher Halterungen sowie aller für den bestimmungsgemäßen Betrieb erforderlichen Komponenten eingehalten werden. | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.2 * | Fahrersitz Ergonomie: - Beide Fahrsimulatoren müssen mit einem ergonomisch ausgeführten Fahrersitz mit integrierter Kopfstütze ausgestattet sein. - Der Sitz muss für den dauerhaften und intensiven Einsatz im professionellen Trainingsbetrieb geeignet sein. Einstellmöglichkeiten: - Längsverstellung, Rückenlehnenverstellung (voneinander unabhängig) in beiden Simulatorenvarianten. - Das Einstellen muss einfach, sicher und ohne Umbaumaßnahmen durch die Nutzenden vorgenommen werden können. Sicherheit: - Der Fahrersitz muss mit einem Dreipunkt-Sicherheitsgurt und Gurterkennung ausgestattet sein. - Die Gurterkennung muss mindestens unterscheiden können, ob der Sicherheitsgurt angelegt oder nicht angelegt ist un d dies min optisch Wiedergeben im Sichtfeld. Material: - Der Sitzbezug soll strapazierfähig, abriebfest, leicht zu reinigen und für den dauerhaften Einsatz durch wechselnde Nutzende geeignet sein. | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.3 * | Pedalerie, Schaltung und Lenkrad Pedalerie: - Beide Fahrsimulatoren müssen mit einer hängend ausgeführten Pedalerie ausgestattet sein, die mindestens ein Kupplungs-, Brems- und Fahrpedal umfasst. - Das Verhalten der Pedalerie muss softwareseitig konfigurierbar und an unterschiedliche Fahrzeugtypen, Trainingsziele und Trainingsszenarien anpassbar sein. - Mindestens folgende Parameter müssen einzeln eingestellt oder über geeignete Fahrzeugprofile konfiguriert werden können: - Ansprechverhalten und Kennlinie des Fahrpedals - Bremspunkt, Bremskraft und Kennlinie des Bremspedals - Schleif- bzw. Einkuppelpunkt der Kupplung - Pedalkennlinien und Pedalcharakteristik Schaltung: - Für die Simulation manuell geschalteter Fahrzeuge müssen beide Fahrsimulatoren mit einer separaten Schalteinheit ausgestattet oder entsprechend erweiterbar sein. - Die Schalteinheit soll mindestens eine H-Schaltung mit sechs Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang unterstützen und eine realitätsnahe Nachbildung manueller Schaltvorgänge ermöglichen. - Betätigungswege, Schaltgefühl und Schaltlogik sollen sich an einer realen Fahrzeugschaltung orientieren. - Die eingelegte Gangstufe muss vom Trainingssystem eindeutig erkannt und innerhalb der Simulation verarbeitet werden. Lenkrad: - Lenkräder lassen sich in der Neigung verstellen | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.4 * | Bewegungssystem Ein Fahrgefühl muss vermittelt werden, das Beschleunigung, Bremsverhalten, Seitenkräfte und den Haftungsverlust so realistisch wie möglich widerspiegelt, damit Einsatzfahrten unter realen Bedingungen sicher und präzise trainiert werden können. Aktives Bewegungssystem: - Beide Fahrsimulatoren müssen über ein aktives Bewegungssystem verfügen, das relevante Bewegungen und Vibrationen des simulierten Fahrzeugs unmittelbar auf den Fahrerplatz überträgt. - Das System muss eine realitätsnahe haptische Rückmeldung erzeugen und die visuelle so wie akustische Darstellung der Fahrsituation wirkungsvoll ergänzen. Dargestellte Effekte: - Motor- und Antriebsvibrationen - Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge - Reaktionen auf Betätigung von Fahrpedal und Bremse - Fahrbahnunebenheiten und unterschiedliche Straßenoberflächen - Überfahren von Bordsteinen, Fahrbahnrändern und Hindernissen - Fahrzeugbewegungen bei Kurvenfahrten und dynamischen Fahrmanövern Technische Ausführung: - Bewegungssystem mit min. drei Aktuatoren, dabei befindet sich min. ein Aktuator im vorderen und min. zwei Aktuatoren im hinteren Bereich des Sitz- /Simulatoraufbaus. - Zusätzlich verfügt der Simulator über ein der Feedback-Lenksystem mit elektrischem Lenkmotor. Über das Lenkrad werden realitätsnahe Lenkkräfte und Widerstände erzeugt. Der Teilnehmende erhält dadurch eine unmittelbare haptische Rückmeldung zu den ausgeführten Lenkbewegungen und zum simulierten Fahrzustand. Das Lenksystem unterstützt unter anderem die Darstellung von Lenkwiderständen, Rückstellkräften und fahrdynamischen Reaktionen des Fahrzeugs. Dadurch wird das Lenkverhalten nicht ausschließlich visuell dargestellt, sondern auch über das Lenkrad haptisch vermittelt. Die Kombination aus Bewegungssystem und der Feedback-Lenkung ermöglicht somit eine ganzheitliche haptische Rückmeldung. Bewegungen des Fahrzeugs werden über den Simulator körperlich wahrgenommen, während die auftretenden Lenkkräfte unmittelbar über das Lenkrad vermittelt werden. | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.5 * | Visuelle Darstellung Monitorausstattung: Fahrsimulator 1: Muss über mindestens drei Curve-LED Monitore mit einer Bildschirmdiagonale von mindestens 32 Zoll, sowie einem Touchscreen-Display für Benutzerinteraktion verfügen (siehe 1.9 zu Punkt 8). Die Monitore müssen min. eine native Auflösung von mindestens 2.560 × 1.440 Pixeln oder gleichwertige Bildqualität aufweisen. Fahrsimulator 2: Muss über mindestens 3 LED Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von mindestens 43 Zoll, sowie eine Touchscreen-Display für Benutzerinteraktion verfügen (siehe 1.9 zu Punkt 8). Die Monitore müssen eine native Auflösung von mindestens 3.840 × 2.160 Pixeln oder gleichwertige Bildqualität aufweisen. - Die Monitore müssen so angeordnet sein, dass ein ausreichend breites Sichtfeld und eine realitätsnahe Wahrnehmung der Fahrsituation ermöglicht werden. VR-Unterstützung: - Beide Fahrsimulatoren müssen sowohl mit Monitoren als auch mit VR-Brillen betrieben werden können. - Ein schneller und nutzerfreundlicher Wechsel zwischen den Visualisierungsarten muss ohne aufwendige Umrüstmaßnahmen möglich sein. Stabilität: - Der Trainingsbetrieb muss zuverlässig und stabil sein, sodass es während des Betriebs nicht zu Abstürzen oder Einfrieren kommt. Motion Sickness - Minimierung von Motion Sickness, die Ausrichtung der Systeme muss so erfolgen, dass Motion Sickness (Bewegungskrankheit) minimiert wird. | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.6 * | Betriebssicherheit Unbeaufsichtigter Betrieb: - Beide Fahrsimulatoren müssen für den unbeaufsichtigten Betrieb durch Endanwender im bestimmungsgemäßen Gebrauch ausgelegt sein. - Die Sicherheit der Systeme ist konstruktiv zu gewährleisten und darf nicht von einer kontinuierlichen Überwachung, zusätzlichen organisatorischen Maßnahmen oder regelmäßigen Eingriffen des Bedienpersonals abhängig sein. Schutz vor unbefugtem Zugriff: - Der Zugang zu internen Komponenten, gefährlichen elektrischen Spannungen und beweglichen mechanischen Teilen muss gegen unbeabsichtigten oder unbefugten Zugriff gesichert sein. - Das Öffnen entsprechender Gehäuse, Abdeckungen oder Schutzvorrichtungen darf nur unter Verwendung eines geeigneten Werkzeugs möglich sein. | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.7 * | Rechnersystem und Integration - Das für den Betrieb der Fahrsimulatoren erforderliche Rechnersystem muss geschützt und platzsparend in das Gesamtsystem integriert sein. - Die Anordnung muss einen einfachen Zugang für Wartungs-, Austausch- und Servicearbeiten ermöglichen, ohne dass hierfür umfangreiche Demontagearbeiten am Simulator erforderlich sind. - Der Zugang ist gegen eine unbeabsichtigte oder unbefugte Bedienung durch Endanwender zu sichern. - Die Simulatoren müssen sowohl im Einzelbetrieb als auch im Verbundbetrieb einsetzbar sein. Die Kommunikation zwischen den Systemen hat über eine direkte LAN-Verbindung mittels Netzwerkkabel der Kategorie Cat 6a oder höher zu erfolgen. Die Verbindung muss unmittelbar zwischen den Simulatoren erfolgen, ohne dass zusätzliche aktive Netzwerkkomponenten eingesetzt werden. Der Einsatz eines WLAN-Routers oder einer drahtlosen Verbindung ist nicht zulässig. Durch die Verbindung ist es möglich, eine gemeinsame Fahrt, die sogenannte Kolonnenfahrt, durchzuführen. Ebenso kann auf der gemeinsamen Plattform das Anfahren an den Einsatzort aus unterschiedlichen Richtungen gemeinsam trainiert werden. Erweiterbarkeit um KI-Funktionen: - Beide Systeme sollen um KI-Funktionen erweiterbar sein, bei Bedarf. - KI-gestützte Trainings sollten künftig möglich sein, idealerweise auch lokal (On- Premises) und offline. Der Anbieter hat entsprechende Lösungsansätze und Entwicklungsperspektiven darzustellen sowie ein Datenschutzkonzept zu entwickeln und vorzulegen, das die Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen sowie die Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit sicherstellt. | Forderung erfüllt: [x] Ja Nein [ ] |
| 1.8 * | Sonstiges: Betriebsdauer: - Ein durchgehender Betrieb rund um die Uhr (24/7) muss für beide Fahrsimulatoren gewährleistet sein. - Zwischen einzelnen Trainingseinheiten dürfen weder Neustarts noch Wartungsmaßnahmen erforderlich sein. - Schulung: Im Rahmen der Übergabe der Fahrsimulatoren an die Berliner Feuerwehr findet eine umfassende technische Einweisung sowie eine Schulung zur Bedienung statt. Ziel ist es, die verantwortlichen Trainer dazu zu befähigen, die Simulatoren eigenständig aufzubauen, zu bedienen, Übungen durchzuführen und die Trainingsdaten mithilfe eines Management-Tools zu verwalten. Da es sich um mobile Simulatoren handelt, umfasst die Schulung neben der Bedienung insbesondere den sicheren Auf- und Abbau sowie den Anschluss und die Inbetriebnahme der Hardware. Die Schulung findet praxisorientiert direkt am gelieferten Simulator statt. Die Teilnehmenden führen die zentralen Arbeitsschritte eigenständig aus, sodass sie nach Abschluss der Einweisung in der Lage sind, den Simulator selbstständig aufzubauen, in Betrieb zu nehmen, Trainings durchzuführen und ihn im täglichen Ausbildungsbetrieb einzusetzen. Servicelevel: - Während der Betriebsdauer ist eine zentrale Anlaufstelle für Störungen, Probleme und Serviceanfragen bereitzustellen. - Reaktionszeit bei Störungsmeldungen: maximal 4 Stunden nach Eingang der Störungsmeldung (Montag bis Freitag min. von 09:00 – 15:00 Uhr). - Fehlerbehebung: spätestens innerhalb von 24 Stunden (Montag bis Freitag min. von 09:00 – 15:00 Uhr) nach Eingang der Störungsmeldung um länger Ausfallzeiten zu verhindern. Zur Ferndiagnose kann der entsprechende Simulator auch Online geschaltet werden. Es dürfen nur Daten zur Fehlerdiagnose ausgelesen werden und keine Daten die einzelnen Teilnehmenden zu zuordnen wären. - Sollten Probleme mit der Hardware auftreten, die eine Reparatur erfordern, ist es notwendig, vorab die Kosten in Absprache mit der zuständigen Finanzstelle der Berliner Feuerwehr zu klären und eine schriftliche Kostenübernahme einzuholen. - Support findet (Montag bis Freitag min. von 09:00 – 15:00 Uhr) per E-Mail, Microsoft Teams oder Telefon statt Ersatzteile: - Der Anbieter stellt sicher, dass für alle gelieferten Hardwarekomponenten kompatible Ersatzteile zu marktüblichen Preisen die nächsten 5 Jahre verfügbar sind Technische Dokumentation: - Bedienungsanleitung in deutscher Sprache für beide Fahrsimulatoren. - Wartungsanleitung mit Hinweisen zu regelmäßiger Pflege für beide Systeme. - Sicherheitshinweise (z. B. maximale Belastung, richtige Nutzung). Zertifikate: - CE-Konformitätserklärung für beide Fahrsimulatoren. - GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) oder gleichwertig für beide Systeme. Garantie: - Mindestens 2 Jahre Garantie auf alle mechanischen und elektronischen Komponenten für beide Fahrsimulatoren. - 5 Jahre Garantie auf den Rahmen für beide Systeme. | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.9 * | Software allgemein: Die Software muss in der Lage sein, mehrere Simulatoren in einem gemeinsamen Szenario zu vernetzen, unabhängig von der verwendeten Technologie. Dabei sollen die Teilnehmenden einander sehen und die Fahrzeuge der anderen im Szenario erkennen können, so dass ein koordiniertes Zusammenspiel aller Beteiligten trainiert werden kann. - Das System soll über eine intuitive Touchscreen-Oberfläche verfügen und ohne Tastatur bedienbar sein. Zudem muss es die Möglichkeit bieten, sich mit einem persönlichen Login anzumelden, sodass die Ausbildung jederzeit an der zuletzt bearbeiteten Stelle fortgesetzt werden kann. - Die Lautstärke muss individuell einstellbar sein, damit die Verständlichkeit auch in lauter Umgebung gewährleistet bleibt. - Trainings müssen auch ohne permanente Internetverbindung möglich sein. Update- und Remote-Support-Funktionen können hiervon ausgenommen sein. - Die zentralen Benutzeroberflächen für Bedienende und Fahrende müssen mindestens Deutsch und Englisch unterstützen. | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.10 * | Simulationssoftware Echtzeitinteraktion: - Eingaben wie Lenkung, Beschleunigung, Bremsen oder Signale sowie die entsprechenden visuellen, akustischen und fahrdynamischen Rückmeldungen müssen ohne spürbare Verzögerung erfolgen. - Die Interaktion soll unmittelbar und konsistent wirken, um ein realistisches Fahrerlebnis und einen effektiven Trainingsnutzen sicherzustellen. - Alle Szenarien sind auf den Rechtsverkehr ausgelegt. Einsatzsimulation: - Die Simulationssoftware stellt eine realitätsnahe urbane Trainingsumgebung mit typischen Verkehrs- und Einsatzsituationen dar. Dabei handelt es sich nicht um eine exakte Nachbildung der Stadt Berlin, sondern um ein allgemein gehaltenes Stadtgebiet innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, das praxisorientierte Trainings unter realistischen Bedingungen ermöglicht. Die Anwendung beinhaltet funktionsfähige Bedienelemente wie Lenkung, Gas, Bremse, Blinker, Scheibenwischer, Martinshorn, Blaulicht und weitere Sondersignale sowie akustische Elemente. Darüber hinaus werden die Verkehrsregeln entsprechend der deutschen Rechtslage realitätsnah abgebildet. Die Verkehrsteilnehmenden umfassen Pkw, Lkw, Motorräder, Fahrradfahrer und Fußgänger. Zusätzlich sind weitere Verkehrsteilnehmer wie Traktoren, Busse einschließlich Bushaltestellen sowie verkehrsschwache Personen, zum Beispiel Kinder, in der Simulation integriert. - es muss unterschiedliches Verhalten anderer Verkehrsteilnehmender dargestellt werden, beispielsweise defensiv, reaktiv, unvorhersehbar oder abgelenkt - es muss bei Inbetriebnahme des Systems mehrere unterschiedliche Trainingsszenarien zur Auswahl geben. - Die Szenarien sollen so ausgelegt sein, dass sie für wiederholbare Trainings mit variierenden Rahmenbedingungen eingesetzt werden können. - es müssen in der Simulation zusätzliche Fahrzeugtypen wie RTW (Rettungswagen) und LHF (Feuerwehr/Löschfahrzeuge/...) realistisch nachgebildet werden können, auch wenn diese Fahrzeugtypen nicht zwingend mit spezifischer zusätzlicher Hardware ausgestattet sind. Die realistische Nachbildung umfasst unter anderem Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Fahrzeuggewicht, Bremsverhalten und Fahrdynamik. - Einsatzfahrten mit Sonderrechten müssen sowohl in urbanen als auch in Überland- und Autobahnumgebungen bewältigt werden können. Ebenso ist es erforderlich, Fahrten ohne Martinshorn jedoch mit Blaulicht durchzuführen, um taktisch notwendige, unauffällige Anfahrten zu üben, wie etwa bei Suizidfällen, ohne dabei andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden oder Täter zu alarmieren. - Es müssen auch Szenarien genutzt werden können, die computergesteuerte Blaulichtfahrzeuge einbinden, um Fahrten im Verbund sowie deren realitätsnahe Interaktion zu üben. - Die Verkehrsdichte sowie das Reaktionsverhalten anderer Verkehrsteilnehmer sollen flexibel gesteuert werden können – etwa defensiv, regelkonform, abgelenkt oder fehlerhaft. Dabei wird das Belastungs- und Risikoniveau des Trainings situationsgerecht dosiert, so dass verschiedene Einsatz- und Stresslagen realistisch abbildbar sind. Es müssen realistische Sonderrechtsreaktionen (Platz machen, Fehlverhalten) erfahren werden können. Es soll Baustellen- und Engpass- Situationen beinhalten. | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.11 * | Auswertungen der Einsatzsimulation - Während der Fahrt muss das System automatisch Marker in einer Timeline setzen, sobald es ein fehlerhaftes Verhalten erkennt. Auf diese Weise lassen sich kritische Situationen während der nachträglichen Analyse gezielt und schnell identifizieren. Das System soll dabei in der Lage sein, Regelverstöße, Kollisionen sowie fahrrelevante Fehler eigenständig zu erkennen, zu protokollieren und im Rahmen des nachträglichen Videonalyse sichtbar zu machen. - Die laufende Trainingsfahrt muss parallel auf einem separaten Bildschirm oder Beamer mit mindestens Full-HD-Auflösung mindestens 1.920 × 1.080 Pixel oder gleichwertiger Auflösung angezeigt werden können. Die Signalübertragung hat über einen HDMI-over-IP-Umsetzer unter Verwendung einer direkten Netzwerkverbindung mittels Netzwerkkabel der Kategorie Cat 6a oder höher zu erfolgen. Dabei muss gewährleistet sein, dass weitere Personen die Trainingsfahrt sowohl aus der Cockpitperspektive als auch aus einer frei wählbaren Außenansicht in Echtzeit verfolgen und fachlich begleiten bzw. kommentieren können. - es muss unmittelbar nach der Trainingsfahrt sowie zu einem späteren Zeitpunkt ein umfassendes After Action Review durchführt werden können, das alle relevanten Daten, Statistiken, Perspektiven und Ereignisse einer Trainingsfahrt nachvollziehbar darstellt. Zu wichtigen Statistiken gehören: Geschwindigkeit, Bremsverhalten, Unfälle. - Im der nachträglichen Videonalyse sollen frei bewegliche Kameras, Zoomfunktionen sowie Ego- und Vogelperspektiven zur Verfügung stehen, um verschiedene Blickwinkel einzunehmen. Zudem muss die Möglichkeit bestehen, die Sicht einzelner Akteure zu übernehmen. Ebenso soll die Geschwindigkeitskontrolle genutzt werden können, sodass Szenen in Zeitlupe oder im Schnelllauf abgespielt werden können. Hierzu müssen Messwerte (Geschwindigkeit, Bremsdruck, Distanz zum Ziel, ...) synchron zur Szene eingeblendet werden | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.12 * | Szenarien in der Simulation Grundsätzlich sollen alle Szenarien folgende Übungstypen beinhalten: - Lernmodule (Theorievermittlung, z. B. „Einführung in die automatische Gangschaltung“). - Geführte Übungen (Schritt-für-Schritt-Anleitungen). - Freie Übungen (selbstständiges Fahren in verschiedenen Umgebungen). - Szenarien (simulierte riskante Situationen zur Übung des richtigen Verhaltens). - Echtzeit-Feedback während der Übungen (z. B. Warnungen bei zu hoher Geschwindigkeit). - Abschließende Bewertung der Fahrleistung (z. B. Punktevergabe, Fehleranalyse). - Individuelle Lernfortschrittsdokumentation. Szenarien: 1. Modul für automatische Gangschaltung mit folgenden Funktionen: Interaktive Lernmodule zur Erklärung der Funktionsweise von automatischen Getrieben. Praktische Übungen zum Losfahren, Anhalten, Schalten und Rückwärtsfahren. Feedback-System zur Bewertung der Fahrleistung (z. B. Bremswege, Schaltvorgänge, Geschwindigkeitskontrolle). Unterteilt in die Lernabschnitte: – Erlernen, wie die optimale Fahrposition eingestellt wird, welche Funktionen die verschiedenen Bedienelemente haben und wie Sie die Menüs im Simulator bedienen. – Einleitendes Manövrieren (Anfahren, Stoppen, einfache Manöver), Teilnehmende lernen die Getriebestellungen kennen durch die Vermittlung der Funktionen eines Automatikgetriebes. Sie Lernen Schrittweises das sichere Losfahren und Anhalten. Anschließend Lenken sie das Fahrzeug bei geringer Geschwindigkeit mehrfach Durch einen vorgegebenen Kurs mit Stopps und Neustarts zur Festigung der Fahrtechnik. - **Manövrieren (**Rückwärtsfahren und Wenden in mehreren Varianten) In dieser Übung lernen Teilnehmende, wie Sie das Auto rückwärtsfahren. Es werden wichtige Informationen zum Thema Rückwärtsfahren vermittelt (Bremsbereitschaft, Vorfahrt der tote Winkel, falsche Lenken etc.) und Sie haben die Möglichkeit, das Manöver in verschiedenen Situationen auszuprobieren. Des Weiteren erlernen Teilnehmende das Rückwärtsfahren um Ecken / Kurven, sie sollen ein Verständnis für Länge, Breite und räumliche Anforderungen des Fahrzeugs (vorne, hinten, seitlich) bekommen, auch hierzu sollen unterschiedliche Wendemanöver auf beengten Raum durchgeführt werden. - Parken in verschiedenen Varianten: Die Teilnehmenden sollen lernen, ein Fahrzeug richtig rückwärts und längs einzuparken. Dafür stehen Übungen zur Verfügung, bei denen in der Grundübung auf einer freien Fläche, etwa einem leeren Parkplatz, rückwärts in eine Parklücke eingewendet wird. In einer weiteren Übung muss das Fahrzeug zwischen zwei anderen Fahrzeugen in eine Parklücke gefahren werden. Dabei kann es auch vorkommen, dass ein Fußgänger den Weg des Parkenden kreuzt. Ebenso sollte in den vorherigen Varianten das Längsparken geübt werden können, wobei der Unterschied darin besteht, dass in der letzten Übung zusätzlich der laufende Straßenverkehr hinzukommt. - Bremsen, in dieser Übung lernen die Teilnehmenden, die Reaktionswege, Bremswege und den gesamten Anhalteweg kennen. Außerdem haben sie die Gelegenheit, zu üben, wie sie aus hoher Geschwindigkeit möglichst schnell zum Stillstand kommen. In der abschließenden Übung müssen die Teilnehmenden das schnelle Bremsen aus verschiedenen Geschwindigkeiten bis zum vollständigen Stillstand zu erproben. Dabei wird aus 40, 60 und 80 km/h gebremst. So können sie unmittelbar erfahren, wie die Geschwindigkeit den Bremsweg beeinflusst. Das Ziel dieser Übung ist es, das schnelle und gezielte Bremsen zu trainieren und zugleich ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie sich unterschiedliche Geschwindigkeiten auf den Bremsweg auswirken. - Das Manövrieren im städtischen Bereich soll den Teilnehmenden durch diese Übung grundlegende Regeln des innerstädtischen Straßenverkehrs näherbringen. Dabei lernen und üben sie Themen wie Vorfahrts- und Haltepflicht, das Befahren von Kreuzungen und Kreisverkehren mit und ohne Verkehrszeichen sowie das Verhalten an Ampelanlagen. Ebenso gehören das Befahren von Vorfahrtsstraßen sowie das Gewähren von Vorfahrt und das Anhalten an Stoppschildern zum Übungsinhalt. - Das Manövrieren auf einer Autobahn soll den Teilnehmenden durch diese Übung lernen. Teilnehmende erlernen wie man eine Auffahrt und eine Ausfahrt auf einer Autobahn benutzt. Sie werden auch versuchen, langsamere Verkehrsteilnehmer zu überholen. Während der Übung müsse die Teilnehmenden mehrmals auf eine stark befahrene Autobahn auf- und abfahren. - Fahren im Dunkel, Ziel dieser Übung ist es, die zusätzlichen Risiken beim Fahren im Dunkeln und den Umgang des Fahrers mit Fern- und Abblendlicht kennenzulernen. Dies betrifft eingeschränkte Sicht, Fußgänger, entgegenkommende Fahrzeuge und die Verwendung von Fern- und Abblendlicht. Dem Schüler wird gezeigt, wie man im Dunkeln überholt, und er kann dann versuchen, das Manöver selbst durchzuführen. In der abschließenden Übung wird das Fahren auf einer Landstraße im Dunkeln getestet. Es wird erwartet, dass Sie das Fernlicht und das Abblendlicht im Hinblick auf andere Verkehrsteilnehmer korrekt verwenden. - Fahren bei unterschiedlichen Wetterbedingungen: Die Teilnehmenden sollen die verschiedenen Arten von rutschigen Verhältnissen kennenlernen, die auf asphaltierten Straßen entstehen können. Dabei erkennen sie auch den Unterschied im Bremsweg zwischen einem Fahrzeug, das auf trockener Straßenoberfläche bremst, und einem, das auf rutschigem Untergrund abbremst. In einer Übung erfahren die Teilnehmenden, wie sich der Verlust der Fahrzeugkontrolle bei Glätte oder Aquaplaning anfühlt. Eine weitere Übung widmet sich dem Fahren auf einer Landstraße bei Glättegefahr, wobei eine sichere Geschwindigkeit eingehalten werden soll. Zusätzlich absolvieren die Teilnehmenden eine Übung mit eingeschränkter Sicht, verursacht durch Regen oder Nebel. Ziel ist es, die Auswirkungen der Scheibenwischerbenutzung sowie das Verhalten des Fernlichts bei Nebel zu veranschaulichen. In der abschließenden Übung fahren die Teilnehmenden auf einer Landstraße bei Regen und leichtem Nebel. Dabei sollen sie die vorgegebene Strecke zurücklegen und anschließend auf einer Raststätte parken, wobei sie ihre Fahrweise den Wetterbedingungen entsprechend anpassen müssen. - Freie Übung in städtischer Umgebung, auf einer Landstraße oder der Autobahn. Das freie Fahren in der Stadt spielt sich in einer belebten Umgebung ab, in der zahlreiche Fußgänger, Radfahrer und Autos unterwegs sind. Hier kann der Teilnehmende das Erlernte praktisch anwenden und üben. Die Fahrt auf der Landstraße findet unter wechselnden Wetterbedingungen statt, die das Fahrverhalten herausfordern. Auf der Autobahn muss der Teilnehmende einen zwölf Kilometer langen, stark befahrenen Abschnitt befahren und so seine Fähigkeiten unter realistischen Verkehrsbedingungen festigen. - Bei der Risiken- und Sicherheitsübung absolvieren die Lernenden verschiedene Aufgaben, die sich auf die Inhalte des gesamten Moduls 1 stützen. Dieses Modul verfolgt das Ziel, Unfälle zu vermeiden, die durch das Programm entstehen könnten. In einer Übung fahren die Teilnehmenden durch schlecht einsehbare Straßen in einer Wohngegend. In einer weiteren Übung, die im städtischen Bereich, auf einer Landstraße oder auf der Autobahn stattfindet, beobachten sie während der Fahrt ihre Umgebung aufmerksam und passen ihre Geschwindigkeit entsprechend an, um Unfälle zu verhindern. - Die besondere Übung der kombinierten Nachtfahrt kann frei gefahren werden. Dabei können alle möglichen Situationen, die eventuell in den Modulen 1 und 2 auftreten, vorkommen. 2. Modul für manuelle Gangschaltung mit folgenden Funktionen: Interaktive Lernmodule zur Erklärung der Funktionsweise von manuellen Getrieben. Praktische Übungen zum Losfahren, Anhalten, Schalten und Rückwärtsfahren. Feedback-System zur Bewertung der Fahrleistung (z. B. Bremswege, Schaltvorgänge, Geschwindigkeitskontrolle). Unterteilt in die Lernabschnitte: – Teilnehmende Erlernen, wie die optimale Fahrposition eingestellt wird, welche Funktionen die verschiedenen Bedienelemente haben und wie Sie die Menüs im Simulator bedienen. Vermittlung der Korrekten Bedienung von Schaltungen mit Übung. – Starten und Stoppen, der Schwerpunkt dieser Übung liegt darauf, den Schleifpunkt zu erspüren und das Fahrzeug sanft ins Rollen zu bringen. Teilnehmende lernen, das Auto mithilfe des Kupplungspedals ganz langsam und kontrolliert vorwärtszubewegen, fast im Schritttempo. Im Anschluss gilt es, einen Parkour genau in diesem Tempo zu absolvieren. - Gangwechsel, in dieser Übung lernen die Teilnehmenden, wie man während der Fahrt richtig schaltet. Sie beschleunigen und schalten in den min. dritten Gang, zudem üben sie das Herunterschalten in Kombination mit dem Bremsen. Das Ziel dieser Übung besteht darin, Gangwechsel sowohl beim Beschleunigen als auch beim Bremsen sicher auszuführen. Hierzu fahren die Teilnehmenden auf einer Straße, auf der sie nicht nur hoch-, sondern auch herunterschalten müssen. So üben die teilnehmenden das Zusammenspiel von Fahren und Gangwechsel. Dabei folgen die Teilnehmenden einer Route, auf der Gänge bis zum fünften hinauf- und zurück zum ersten hinuntergeschaltet werden. - Bewältigen von Steigungen, in dieser Übung entdecken die Teilnehmenden die grundlegenden Techniken, um ein Fahrzeug sicher an einer Steigung und an einem Gefälle zum Stillstand zu bringen. Dabei lernen sie, das Auto sowohl bergauf als auch bergab kontrolliert zu halten. Sie üben, das Auto in drei unterschiedlichen Situationen, die alle in einem Gefälle stattfinden, sicher zu anzufahren und zum Stillstand zu bringen. - **Manövrieren (**Rückwärtsfahren und Wenden in mehreren Varianten) In dieser Übung lernen Teilnehmende, wie Sie das Auto rückwärtsfahren. Es werden wichtige Informationen zum Thema Rückwärtsfahren vermittelt (Bremsbereitschaft, Vorfahrt der tote Winkel, falsche Lenken etc.) und Sie haben die Möglichkeit, das Manöver in verschiedenen Situationen auszuprobieren. Des Weiteren erlernen Teilnehmende das Rückwärtsfahren um Ecken / Kurven, sie sollen ein Verständnis für Länge, Breite und räumliche Anforderungen des Fahrzeugs (vorne, hinten, seitlich) bekommen, auch hierzu sollen unterschiedliche Wendemanöver auf beengten Raum durchgeführt werden. - Parken in verschiedenen Varianten: Die Teilnehmenden sollen lernen, ein Fahrzeug richtig rückwärts und längs einzuparken. Dafür stehen Übungen zur Verfügung, bei denen in der Grundübung auf einer freien Fläche, etwa einem leeren Parkplatz, rückwärts in eine Parklücke eingewendet wird. In einer weiteren Übung muss das Fahrzeug zwischen zwei anderen Fahrzeugen in eine Parklücke gefahren werden. Dabei kann es auch vorkommen, dass ein Fußgänger den Weg des Parkenden kreuzt. Ebenso sollte in den vorherigen Varianten das Längsparken geübt werden können, wobei der Unterschied darin besteht, dass in der letzten Übung zusätzlich der laufende Straßenverkehr hinzukommt. - Bremsen, in dieser Übung lernen die Teilnehmenden, die Reaktionswege, Bremswege und den gesamten Anhalteweg kennen. Außerdem haben sie die Gelegenheit, zu üben, wie sie aus hoher Geschwindigkeit möglichst schnell zum Stillstand kommen. In der abschließenden Übung müssen die Teilnehmenden das schnelle Bremsen aus verschiedenen Geschwindigkeiten bis zum vollständigen Stillstand zu erproben. Dabei wird aus 40, 60 und 80 km/h gebremst. So können sie unmittelbar erfahren, wie die Geschwindigkeit den Bremsweg beeinflusst. Das Ziel dieser Übung ist es, das schnelle und gezielte Bremsen zu trainieren und zugleich ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie sich unterschiedliche Geschwindigkeiten auf den Bremsweg auswirken. - Das Manövrieren im städtischen Bereich soll den Teilnehmenden durch diese Übung grundlegende Regeln des innerstädtischen Straßenverkehrs näherbringen. Dabei lernen und üben sie Themen wie Vorfahrts- und Haltepflicht, das Befahren von Kreuzungen und Kreisverkehren mit und ohne Verkehrszeichen sowie das Verhalten an Ampelanlagen. Ebenso gehören das Befahren von Vorfahrtsstraßen sowie das Gewähren von Vorfahrt und das Anhalten an Stoppschildern zum Übungsinhalt. - Das Manövrieren auf einer Autobahn soll den Teilnehmenden durch diese Übung lernen. Teilnehmende erlernen wie man eine Auffahrt und eine Ausfahrt auf einer Autobahn benutzt. Sie werden auch versuchen, langsamere Verkehrsteilnehmer zu überholen. Während der Übung müsse die Teilnehmenden mehrmals auf eine stark befahrene Autobahn auf- und abfahren. - Fahren im Dunkel, Ziel dieser Übung ist es, die zusätzlichen Risiken beim Fahren im Dunkeln und den Umgang des Fahrers mit Fern- und Abblendlicht kennenzulernen. Dies betrifft eingeschränkte Sicht, Fußgänger, entgegenkommende Fahrzeuge und die Verwendung von Fern- und Abblendlicht. Dem Schüler wird gezeigt, wie man im Dunkeln überholt, und er kann dann versuchen, das Manöver selbst durchzuführen. In der abschließenden Übung wird das Fahren auf einer Landstraße im Dunkeln getestet. Es wird erwartet, dass Sie das Fernlicht und das Abblendlicht im Hinblick auf andere Verkehrsteilnehmer korrekt verwenden. - Fahren bei unterschiedlichen Wetterbedingungen: Die Teilnehmenden sollen die verschiedenen Arten von rutschigen Verhältnissen kennenlernen, die auf asphaltierten Straßen entstehen können. Dabei erkennen sie auch den Unterschied im Bremsweg zwischen einem Fahrzeug, das auf trockener Straßenoberfläche bremst, und einem, das auf rutschigem Untergrund abbremst. In einer Übung erfahren die Teilnehmenden, wie sich der Verlust der Fahrzeugkontrolle bei Glätte oder Aquaplaning anfühlt. Eine weitere Übung widmet sich dem Fahren auf einer Landstraße bei Glättegefahr, wobei eine sichere Geschwindigkeit eingehalten werden soll. Zusätzlich absolvieren die Teilnehmenden eine Übung mit eingeschränkter Sicht, verursacht durch Regen oder Nebel. Ziel ist es, die Auswirkungen der Scheibenwischerbenutzung sowie das Verhalten des Fernlichts bei Nebel zu veranschaulichen. In der abschließenden Übung fahren die Teilnehmenden auf einer Landstraße bei Regen und leichtem Nebel. Dabei sollen sie die vorgegebene Strecke zurücklegen und anschließend auf einer Raststätte parken, wobei sie ihre Fahrweise den Wetterbedingungen entsprechend anpassen müssen. - Bei der Risiken- und Sicherheitsübung absolvieren die Lernenden verschiedene Aufgaben, die sich auf die Inhalte des gesamten Moduls 1 stützen. Dieses Modul verfolgt das Ziel, Unfälle zu vermeiden, die durch das Programm entstehen könnten. In einer Übung fahren die Teilnehmenden durch schlecht einsehbare Straßen in einer Wohngegend. In einer weiteren Übung, die im städtischen Bereich, auf einer Landstraße oder auf der Autobahn stattfindet, beobachten sie während der Fahrt ihre Umgebung aufmerksam und passen ihre Geschwindigkeit entsprechend an, um Unfälle zu verhindern. - Die besondere Übung der kombinierten Nachtfahrt kann frei gefahren werden. Dabei können alle möglichen Situationen, die eventuell in den Modulen 1 und 2 auftreten, vorkommen. 3. Modul für Transporter mit folgenden Funktionen: Interaktive Lernmodule vermitteln den sicheren Umgang mit Transportfahrzeugen, die mit der Führerscheinklasse B geführt werden dürfen (z.B. Mercedes Sprinter, VW Crafter oder ähnlichen Modellen). Praktische Übungen trainieren das Manövrieren, Bremsen und vorausschauenden Fahren. Ein integriertes Feedback-System bewertet die Fahrleistung anhand von Kriterien (z.B. Bremsweg und Geschwindigkeitskontrolle). Unterteilt in die Lernabschnitte: - Beim Manövrieren lernen die Teilnehmenden, die Länge und Breite von Transportfahrzeugen präzise einzuschätzen. Das Programm leitet sie dabei an diese Erkenntnis heran, dass solche Fahrzeuge beim Vorwärtsfahren, Rückwärtsfahren, Wenden und Abbiegen, sowohl vorwärts als auch rückwärts, jeweils einen unterschiedlichen Platzbedarf benötigen. So werden sie gezielt darin geschult, diese Besonderheiten bewusst wahrzunehmen und sicher zu handhaben. Die Teilnehmenden trainieren das Fahren in engen Kurven sowie das Abbiegen unter verschiedenen Bedingungen, einschließlich solcher mit Einschränkungen durch Hindernisse. trainieren das Einparken, während das Programm ihnen zeigt, worauf sie beim Einparken mit einem solchen Fahrzeug insbesondere achten müssen. Das Fahrzeug ist sowohl rückwärts als auch längs zwischen anderen Fahrzeugen ordnungsgemäß abzustellen. Während der Durchführung dieser Übung kommt es dazu, dass Fußgänger den Weg des Fahrzeugs kreuzen können. Hier sind neben dem Einparken insbesondere Umsicht und Achtsamkeit seitens des Fahrers erforderlich. - Die Teilnehmenden eignen sich fundamentale Kenntnisse über das Bremsen sowie die adäquate Methodik für sicheres Bremsen an, welche durch das Programm systematisch vermittelt werden. Es werden Themen behandelt, die den Bremsweg, die Reaktionszeit sowie das Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Gewicht eines Transportfahrzeugs umfassen. In einer Übung ist es erforderlich, dass die Teilnehmenden mehrfach aus unterschiedlichen vorgegebenen Geschwindigkeiten von 40, 60 und 80 km/h abbremsen. Anschließend präsentiert das Programm den Teilnehmenden die Ergebnisse der verschiedenen Bremswege. Selbiges wird mit der sog. Gefahrenbremsung nochmal Trainiert. - Die sichere Handhabung eines Fahrzeugs unter Beladung oder bei Beförderung von Fahrgästen erfolgt durch eine systematisch durchgeführte Übung. Die Teilnehmenden sind angehalten, eine kurze Strecke innerhalb eines definierten Zeitlimits zurückzulegen, wobei erhöhte Vorsicht geboten ist. Diese praktische Aufgabe findet in einer städtischen Umgebung statt, wobei der Fahrschüler an fünf verschiedenen Positionen durch kontrollierte, sanfte Bremsmanöver zum Anhalten gebracht werden soll. - Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich zeitlich unbegrenzt in einer städtischen Umgebung zu bewegen und dabei ihre erworbenen Kenntnisse zu festigen. Fehler, beispielsweise überhöhte Geschwindigkeit, Unfälle oder generell fehlerhaftes Verhalten, werden durch Marker in der Timeline automatisch dokumentiert, um sie anschließend gemeinsam mit den Ausbildenden auszuwerten. 4. Modul für LKW mit Anhänger mit folgenden Funktionen: Interaktive Lernmodule vermitteln den sicheren Umgang mit Lastkraftwagen, die mit der Führerscheinklasse C CE geführt werden dürfen. Praktische Übungen trainiren das Manövrieren mit und ohne Anhänger, Parken, Wenden und energiesparende Fahrweise. Ein integriertes Feedback-System bewertet die Fahrleistung anhand von Kriterien (z.B. Bremsweg und Geschwindigkeitskontrolle). Unterteilt in die Lernabschnitte: - Vorstellung des LKW, im ersten Schritt werden den Teilnehmenden das Fahrzeug und seine grundlegenden Funktionen vorgestellt. In dieser Übung sollen die Teilnehmenden durch Anklicken verschiedene Teile des LKW identifizieren. Anschließend erlernen sie die Inspektion des gesamten Fahrzeugs, inklusive des Nachfüllens erforderlicher Flüssigkeiten sowie der Erkennung und Behebung von Fahrzeugfehlern. - Fahren ohne Anhänger, diese Übung beinhaltet das präzise Rücksetzen an drei verschiedenen Laderampenstellen, wobei der Schutz des Fahrzeugs und seiner Umgebung vor Beschädigungen im Fokus steht. Ziel der Übung ist es, das Handling des Lkws ohne Anhänger in einer von Fußgängern frequentierten Umgebung zu trainieren. Die Teilnehmenden werden mit der Aufgabe betraut, eine 25 Kilometer lange Strecke auf einer Landstraße zu absolvieren. Auf dem Weg begegnet er bestimmten Risiken sowie zufälligen Ereignissen. Zweck dieser Übung ist es, die Ausdauer und Konzentration des Schülers bei längeren Fahrten zu prüfen. - Fahren mit Anhänger, die Teilnehmende manövrieren den Lkw über eine Slalomstrecke, ohne dabei Kegel umzufahren. Sie Verwenden die Seitenspiegel, um die Position des Anhängers zu kontrollieren. - Wenden und parken, ein falsch geparkter Lkw muss umgeparkt werden. Teilnehmende fahren rückwärts und parken den Lkw an einer besseren Stelle wieder ein. - Rückwärtsfahren mit hoher Präzision, Teilnehmende üben, mit einem Anhänger rückwärts an die Laderampe zu fahren und setzen den Lkw dabei mit seitlicher Bewegung zurück. In der nächsten Übung wenden Sie den Lkw um 180 Grad von der Startposition mit Anhänger. Ebenso sollen Teilnehmende rückwärts rangieren in einem Winkel von 45 Grad. Der Zweck dieser Übung besteht darin, das Rückwärtsrangieren gegen eine Laderampe unter begrenzten Platzverhältnissen in einem Winkel von 45 Grad zu trainieren. - In einer abschließenden Übung müssen die Teilnehmenden eine 25 Kilometer lange Strecke auf einer Landstraße fahren. Der Zweck dieser Übung besteht darin, die Ausdauer und Konzentration der Teilnehmenden während längerer Aufgaben zu testen. Entlang des Weges begegnet er bestimmten Risiken sowie zufälligen Ereignissen. - Grundlegendes, geführtes ökonomisches Fahren, die Übung umfasst das Befahren einer Runde auf einer Strecke ohne Verkehr. Der Teilnehmende bekommt genaue Anweisungen, wann er das Gaspedal und die Bremse benutzen soll. Zudem werden den Teilnehmenden visuelle Unterstützungsmittel zur Verfügung gestellt. Ziel dieser Übung besteht darin, das ökonomische Fahren zu erlernen. Grundlegende Fahrtechniken einer energiesparenden Fahrweise Ziel dieser Übung ist es, die vorherige Übung ohne jegliche Unterstützung zu wiederholen. - Als abschließende Übung ist ein Hindernisparcours vorgesehen, eine Vorwärtsfahrübung durch den abgesteckten Kurs. Dieser umfasst alle Übungen aus diesem Modul. - Frei Strecke in städtische Umgebung die verwendet wird, um die vom Kursleiter gestellten Aufgaben zu bearbeiten. 5. Modul für Sattelzug mit folgenden Funktionen: Interaktive Lernmodule, die anschaulich vermitteln, wie LKW mit einem Sattelzug funktionieren. Praktische Übungen zum Verbinden und Trennen der Zugmaschine, Wenden, Abbiegen, Einparken, Rückwärtsfahren, Bremsverhalten und Fahren bei schlechtem Wetter, etwa hinsichtlich des Bremsweges und Geschwindigkeitskontrolle. Unterteilt in die Lernabschnitte: - Einführung in die Fahrzeugtechnik und die Fahrpraxis mit dem Sattelzug. Diese Übung dient der Vermittlung grundlegender Fahrkompetenzen im Umgang mit dem Sattelzug, darunter das Anfahren, Bremsen und die präzise Positionierung. In einer praktischen Übung ist es erforderlich, den Sattelzug in Quadraten zum Stehen zu bringen. Der Teilnehmende ist in der Lage, die grundlegenden Fahrtechniken zu trainieren, darunter Vorwärtsfahren, Rückwärtsfahren, Bremsen und Schalten. - Erklärung zum Verbinden und Trennen eines Anhängers. Diese Übung vermittelt die methodischen Schritte zur korrekten Verbindung sowie Trennung eines Anhängers. Übung zum Thema Verbinden und Trennen mit dem Ziel, dass die Teilnehmenden drei Anhänger mittels der Zugmaschine ankuppeln und im Anschluss wieder entkoppeln. - Spiegel und tote Winkel Lernen. Der Zweck der Übung liegt in der Vermittlung von Kenntnissen über Fahrzeugspiegel, Sichtachsen und tote Winkel an die Lernenden. Im Zuge dieser Übung macht sich der Fahrschüler mit den Spiegeln sowie den toten Winkeln des Sattelzugs vertraut. - Manövrieren eines Sattelzugs, die teilnehmenden Personen lernen und üben zunächst das sichere Abbiegen mit dem Gespann. Anschließend führen sie diese Übung auf einem Hindernisparcours durch, den sie befahren müssen, ohne Kegel umzuwerfen. Danach erlernt der Teilnehmende das Abbiegen mit dem Sattelzug auf einer Straße. - Der Teilnehmende trainiert das rückwärtsgerichtete Geradeausfahren unter Einbeziehung eines Anhängers. Außerdem findet eine Übung zum Rückwärtsfahren zwischen Kegeln statt, die darauf abzielt, die Steuerung beim Rückwärtsfahren zu verbessern und zu festigen. Der Teilnehmende erhält die Gelegenheit, das Manövrieren beim Abbiegen sowie die exakte Positionierung des Sattelzugs im Rahmen praktischer Übungen zu trainieren. - Rückwärtsfahren und Abbiegen im rechten Winkel, Ziel dieser Übung ist es, dass der Teilnehmende das Rückwärtsfahren in einem 90-Grad-Winkel trainieren kann. In diesem Zusammenhang ist es dem Teilnehmenden gestattet, das Rückwärtsfahren um Kurven mit Sattelzug und Anhänger zu üben und dabei das rechtwinklige Abbiegen zu praktizieren. - Die Manöver des Abbiegevorgangs an Kreuzungen und Einmündungen, hier erhält der Teilnehmende die Gelegenheit, das Abbiegen an Kreuzungen und Einmündungen zu trainieren. - Das Rückwärtseinparken in Parklücken zwischen Lastkraftwagen wird geübt, um dem Lernenden das Rückwärtsfahren sowie das präzise Positionieren des Lastwagens und des Anhängers neben geparkten Lastkraftwagen zu vermitteln. Der Teilnehmende hat die Möglichkeit, das Rückwärtsfahren und die Positionierung in vier beengten Bereichen innerhalb einer komplexeren Umgebung zu trainieren, die anspruchsvoller ist als bei vorherigen Übungen. - Das Rückwärtsfahren an Ladebuchten dient dazu, dem Lernenden Gelegenheit zu bieten, das Rückwärtsfahren in dieser Umgebung zu üben und dabei die Umgebung angemessen zu berücksichtigen. Der Teilnehmende fährt rückwärts an drei Ladebuchten heran und stellt das Fahrzeug auf einem Parkplatz ab, der von weiteren Lastkraftwagen genutzt wird. - Das Parken in der sogenannten „Tasche“ wird geübt, um dem Lernenden das Einparken eines Lastwagens mit Anhänger zu ermöglichen. Dabei trainiert der Lernende das Parken zwischen zwei weiteren Lastkraftwagen. - Das Rückwärtsfahren um 90 Grad in Parklücken wird geübt, um dem Lernenden die Möglichkeit zu geben, das Rückwärtsfahren in einem 90-Grad-Winkel sowie das entsprechende Positionieren von Lastwagen und Anhänger zu trainieren. Der Lernende übt das Rückwärtsfahren von einem Startpunkt aus, der rechtwinklig zur Parklücke liegt. - Das Rückwärtsfahren um 90 Grad auf der „blinden“ Seite erfolgt mit dem Ziel, dem Lernenden die Gelegenheit zu geben, das Rückwärtsfahren in einem 90- Grad-Winkel sowie die Positionierung des Lastwagens und des Anhängers auf der „blinden“ Seite des Fahrers zu trainieren. Der Lernende kann in drei definierten Bereichen, die sich auf der „blinden“ Seite befinden, das Rückwärtsfahren mit 90 Grad sowie die Positionierung des Fahrzeugs üben. - Das Rückwärtsfahren um 90 Grad an Ladebuchten wird geübt, um dem Lernenden die Möglichkeit zu bieten, das Rückwärtsfahren an Ladebuchten zu trainieren. Dabei sind schärfere Kurvenfahrten erforderlich, und die Umgebung muss stärker berücksichtigt werden. Der Teilnehmende fährt rückwärts in drei Ladebuchten und stellt das Fahrzeug in den Parklücken ab. Die Fläche ist geringer als bei der vorherigen Übung, weshalb schärfere Kurven notwendig sind. - Das Rückwärtsfahren um 90 Grad in Parklücken zwischen Lastkraftwagen wird geübt, um den Teilnehmenden das Rückwärtsfahren sowie die Positionierung von Lastwagen und Anhänger in einer besonders anspruchsvollen Umgebung zu ermöglichen. Der Lernende kann in vier engen Bereichen üben, in denen zahlreiche weitere Lastkraftwagen geparkt sind. - Prüfungssimulation: Das Rückwärtsfahren und das Versetzen nach rechts an eine Rampe. Diese Übung überprüft die Rückwärtsfahrkompetenz der Prüflinge. Der Fahrer fährt mit einem Lastwagen inklusive Anhänger rückwärts an eine Laderampe heran und hält dabei in angemessenem Abstand an. - Prüfungssimulation: Rückwärtsfahren um Kurven, diese Übung überprüft die Fähigkeit des Lernenden, an einer Kreuzung rückwärts zu fahren und dabei eine 90-Grad-Wendung auszuführen. Der Benutzer fährt rückwärts und vollzieht an der Kreuzung eine Drehung um 90 Grad. - Prüfungssimulation: Vorbeifahren an Hindernissen, diese Übung ermöglicht es dem Benutzer, sich gezielt auf die reale Prüfung vorzubereiten. Dabei gilt es, einen Hindernisparcours zu durchfahren und anschließend den gleichen Weg zurückzulegen. - Prüfungssimulation: Wenden auf engstem Raum, Ziel dieser Übung ist es, dem Benutzer die Möglichkeit zu bieten, eine Kurve durch einen engen Hindernisparcours zu fahren. - Fahren bei Fahrbahnglätte, die Teilnehmenden sollen die Auswirkungen von Kälte und Nässe auf die Fahrbahn kennenlernen. In einer Übung werden theoretische Grundlagen zum Fahren bei Eis oder Wasser auf der Fahrbahn vermittelt. Die Teilnehmenden erhalten Empfehlungen, die angehende Sattelzugfahrer bei der Gefahr von Fahrbahnglätte beachten müssen. - Glätte und Aquaplaning, die Teilnehmenden erleben, wie sich der Lkw beim Rutschen über eine mit Wasser oder Eis bedeckte Fahrbahn verhält. In dieser Übung können die Fahrschüler den Lkw auf einer Landstraße auf eine riskante Geschwindigkeit beschleunigen. Anschließend müssen sie den Lkw über eine mit Wasser oder Eis bedeckte Fahrbahn sowie durch gefährliche Kurven steuern. - Klappmessereffekt und Brückenszenario, die Teilnehmenden sollen den Klappmessereffekt sowie eine gefährliche Situation auf einer Brücke kennenlernen. Diese Übung erklärt den Klappmessereffekt, anschließend müssen die Fahrschüler eine gefährliche Situation auf einer eisbedeckten Brücke meistern. - Fahrübung bei Glättegefahr, in dieser Übung können die Fahrschüler auf einer Landstraße mit Glättegefahr fahren. Ziel ist es, vorsichtig zu fahren und gefährliche Situationen zu vermeiden. - Witterungsbedingt eingeschränkte Sicht, Ziel dieser Übung ist es, die durch Regen verursachte Sichtbehinderung zu erleben. Die Teilnehmenden beobachten die - Auswirkungen von Regen auf der Windschutzscheibe. Sie lernen die Bedienelemente der Scheibenwischer kennen und müssen diese in bestimmten Übungen verwenden. - Fahren bei Regen, Ziel der Übung ist es, das richtige Fahrverhalten auf einer Landstraße mit viel Verkehr bei Regen und leichtem Nebel zu üben. Die Teilnehmenden können das Fahren unter diesen Bedingungen trainieren. Ziel ist es, die gesamte Strecke zu befahren und an einem Rastplatz anzuhalten. Dabei müssen sie ihren Fahrstil an die Wetterbedingungen anpassen. - Wind und Verlagerung des Schwerpunkts, die Übung ermöglicht es den Teilnehmenden, zu erfahren, wie sich Schwankungen der Windstärke, des Gewichts und der Platzierung der Ladung sowie der Reibung auf ihr Fahrverhalten auswirken. Dabei fährt der Teilnehmende eine Strecke auf einer Landstraße ab. Vor der Fahrt kann die Windgeschwindigkeit, der Schwerpunkt des Anhängers sowie die Reibung zwischen Reifen und Fahrbahnoberfläche eingestellt werden. Auf diese Weise wird verdeutlicht, wie diese Parameter die Fahrfähigkeit beeinflussen können. - Freies Fahren auf einer Landstraße, Ziel dieser Übung ist es, den Lernenden das freie Fahren auf einer Landstraße zu ermöglichen. Dabei kann der Lernende das Fahren im Straßenverkehr mit anderen Verkehrsteilnehmenden frei üben. Die Übung lässt sich an unterschiedliche Wetterbedingungen sowie verschiedene Tageszeiten anpassen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Ereignisse und Zwischenfälle zu simulieren, beispielsweise das Auftreten wilder Tiere auf der Straße, Reifenpannen oder Motorschäden. - Freies Fahren in einer städtischen Umgebung, Ziel dieser Übung ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem der Lernende frei mit computergesteuertem Verkehr üben kann. - Freies Fahren auf dem Land und in der Stadt, diese Übung soll eine Umgebung bereitstellen, in der der Lernende frei fahren kann. Dabei besteht die Möglichkeit, das Fahren sowohl im ländlichen Raum als auch in der Stadt zwischen anderen Verkehrsteilnehmenden zu üben. 6. Modul für Krankenwagen mit folgenden Funktionen: In Interaktive Lernmodule vermitteln den sicheren Umgang mit Krankenwagen z.B. Basis eines Mercedes Sprinter, VW Crafter oder ähnlichen Modellen. Praktische Übungen trainieren das Manövrieren, Bremsen, sicheres Fahren mit einem Patienten sowie das Fahren mit Blaulicht. Ein integriertes Feedback-System bewertet die Fahrleistung anhand von Kriterien (z.B. Bremsweg und Geschwindigkeitskontrolle). Unterteilt in die Lernabschnitte: - Beim Manövrieren lernen die Teilnehmenden, die Länge und Breite von Des Krankenwagens präzise einzuschätzen. Das Programm leitet sie dabei an diese Erkenntnis heran, dass solche Fahrzeuge beim Vorwärtsfahren, Rückwärtsfahren, Wenden und Abbiegen, sowohl vorwärts als auch rückwärts, jeweils einen unterschiedlichen Platzbedarf benötigen. So werden sie gezielt darin geschult, diese Besonderheiten bewusst wahrzunehmen und sicher zu handhaben. Die Teilnehmenden trainieren das Fahren in engen Kurven sowie das Abbiegen unter verschiedenen Bedingungen, einschließlich solcher mit Einschränkungen durch Hindernisse. trainieren das Einparken, während das Programm ihnen zeigt, worauf sie beim Einparken mit einem solchen Fahrzeug insbesondere achten müssen. Das Fahrzeug ist sowohl rückwärts als auch längs zwischen anderen Fahrzeugen ordnungsgemäß abzustellen. Während der Durchführung dieser Übung kommt es dazu, dass Fußgänger den Weg des Fahrzeugs kreuzen können. Hier sind neben dem Einparken insbesondere Umsicht und Achtsamkeit seitens des Fahrers erforderlich. - Die Teilnehmenden eignen sich fundamentale Kenntnisse über das Bremsen sowie die adäquate Methodik für sicheres Bremsen an, welche durch das Programm systematisch vermittelt werden. Es werden Themen behandelt, die den Bremsweg, die Reaktionszeit sowie das Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Gewicht eines Krankenwagenumfassen. In einer Übung ist es erforderlich, dass die Teilnehmenden mehrfach aus unterschiedlichen vorgegebenen Geschwindigkeiten von 40, 60 und 80 km/h abbremsen. Anschließend präsentiert das Programm den Teilnehmenden die Ergebnisse der verschiedenen Bremswege. Selbiges wird mit der sog. Gefahrenbremsung nochmal Trainiert. - Die sichere Handhabung eines Fahrzeugs unter Beladung oder bei Beförderung von Patienten erfolgt durch eine systematisch durchgeführte Übung. Die Teilnehmenden sind angehalten, eine kurze Strecke innerhalb eines definierten Zeitlimits zurückzulegen, wobei erhöhte Vorsicht geboten ist. Diese praktische Aufgabe findet in einer städtischen Umgebung statt, wobei der Fahrschüler an fünf verschiedenen Positionen durch kontrollierte, sanfte Bremsmanöver zum Anhalten gebracht werden soll. - Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich zeitlich unbegrenzt in einer städtischen Umgebung zu bewegen und dabei ihre erworbenen Kenntnisse zu festigen. Fehler, beispielsweise überhöhte Geschwindigkeit, Unfälle oder generell fehlerhaftes Verhalten, werden durch Marker in der Timeline automatisch dokumentiert, um sie anschließend gemeinsam mit den Ausbildenden auszuwerten. - Risiken während einer Blaulichtfahrt im Stadtverkehr: Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse über die spezifischen Gefahren, die mit dem Fahren von Einsatzfahrzeugen im städtischen Verkehr verbunden sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kreuzungen, da dort die Unfallhäufigkeit besonders hoch ist. - Risiken beim Fahren von Blaulichtfahrten auf Landstraßen: Die Teilnehmenden lernen die spezifischen Gefahren kennen, die beim Fahren von Einsatzfahrzeugen auf Landstraßen auftreten. Diese Übung vermittelt den Lernenden ein Verständnis für potenzielle Gefahrenstellen sowie die Besonderheiten des Einsatzfahrzeugverkehrs auf Landstraßen. - Blaulichtfahrt-Übung: Ziel dieser Übung ist es, den Einsatz eines Krankenwagens vom Eingang des Notrufs bis zur Übergabe des Patienten im Krankenhaus praktisch zu erleben. Während der Übung erhält die Nutzerschaft einen Anruf über einen Unfall auf einer Landstraße. Anschließend muss sie von der Notrufzentrale zum Unfallort fahren, den Unfallhergang erfassen und den Patienten danach zurück zum Krankenhaus transportieren. - Freies Fahren in einer städtischen Umgebung, Ziel dieser Übung ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem der Lernende frei mit computergesteuertem Verkehr üben kann. 7. Modul für Feuerwehr LKW mit folgenden Funktionen: Interaktive Lernmodule zur Erklärung der Funktionsweise von Feuerwehrfahrzeugen von Format eines LKW. Praktische Übungen zum Fahren auf Landstraße oder innerstädtischen Umgebung und Blaulichtfahrten mit einem Feedback-System zur Bewertung der Fahrleistung (z. B. Bremswege, Schaltvorgänge, Geschwindigkeitskontrolle). Unterteilt in die Lernabschnitte: - Fahren auf einer Landstraße – eine offene Übung. Teilnehmende fahren auf einer Landstraße gemeinsam mit anderen Verkehrsteilnehmern. Es besteht die Möglichkeit, die Tageszeit zu wechseln. In dieser Übung können Teilnehmende das Fahren auf einer Landstraße in Gegenwart anderer Verkehrsteilnehmer trainieren. Das Ziel besteht darin, von einem Standort zum anderen zu gelangen. Darüber hinaus können Sie die Verwendung von Blaulicht und akustischen Signalen üben. - Freie Fahrt in einer städtischen Umgebung: Ziel dieser Übung ist es, das Fahren mit dem Feuerwehrfahrzeug in einer urbanen Umgebung zu trainieren. Der Benutzer kann wählen, ob er zu einem festgelegten Ort fahren oder sich frei in einer belebten städtischen Umgebung bewegen möchte. - Szenario 1 Das Ziel der Übung besteht darin, den Lernenden die Möglichkeit zu bieten, eine Blaulichtfahrt zu erfahren. Während der Übung erhält der Benutzer einen Anruf über einen Unfall auf einer Landstraße. Anschließend obliegt es ihm, zum Unfallort zu gelangen, eine Untersuchung des Unfalls durchzuführen. - Szenario 2 Blaulichtfahrt durch Kreuzungen Ziel der Übung ist es, die Lernenden auf das fahren mit Blaulicht an Kreuzungen vorzubereiten. Dabei lernen sie verschiedene Methoden kennen, um sich im Verkehr sicher zu bewegen, das ACD-Prinzip anzuwenden und auf die Reaktionszeichen anderer Verkehrsteilnehmer zu achten. Die Übung vermittelt einen theoretischen Überblick über häufige Situationen sowie den Umgang des Fahrers mit diesen. In Schlüsselmomenten wird die Übung unterbrochen, damit die Lernenden die auftretenden Situationen genau beobachten können. - Szenario 3 Üben von Blaulichtfahrten an Kreuzungen Der Zweck der Übung besteht darin, den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, das Fahren eines Feuerwehrfahrzeugs während eines Notfalleinsatzes durch Kreuzungen zu trainieren. Für eine erfolgreiche Fahrt ist es entscheidend, das in der vorherigen Übung Erlernte anzuwenden. - Der Schüler folgt einem GPS, während er durch eine belebte Stadt fährt. in den Szenarien 1 bis 3 aus diesem Modul. 8. Modul für anders Blaulichtfahrzeug mit folgenden Funktionen: Interaktive Lernmodule mit einem PKW mit automatischen Getriebe der Führerscheinklasse 3 und mit Blaulichtfunktion und Martinshorn. Praktische Übungen mit Feedback-System zur Bewertung der Fahrleistung (z. B. Bremswege, Schaltvorgänge, Geschwindigkeitskontrolle). Unterteilt in die Lernabschnitte: - Befahren eines Hindernisparcours, Ziel dieser Übung ist es, den Benutzer mit den Fahreigenschaften des Fahrzeugs vertraut zu machen. Der Benutzer kann das Fahrzeug sowohl vorwärts als auch rückwärts durch zwei Hindernisparcours steuern. - In einer weiteren Übung soll der Teilnehmende eine Reihe anspruchsvoller Manöver bei niedriger Geschwindigkeit durchführen. Diese findet auf einem Übungsplatz statt, auf dem Hütchen und weitere Hindernisse zu verschiedenen Hindernisstrecken aufgebaut sind, die der Benutzer mit seinem Fahrzeug durchfahren soll. - Fahren auf engstem Raum mit dem Ziel, das Fahren auf begrenzten Flächen bei geringer Geschwindigkeit zu trainieren, dabei Gefahren zu vermeiden und Risiken zu minimieren. Während der Übung darf der Nutzer sowohl auf Gehwegen und durch Fußgängertunnel als auch in Höfen und auf Parkplätzen fahren. - Ziel einer weiteren Übung ist es, das Ein- und Ausfahren in Parkhäusern auf engem Raum zu trainieren. Der Benutzer muss dabei zwischen Autos und Betonsäulen auf verschiedenen Etagen eines Parkhauses parken. Die Fahrspuren sind schmal, und die Sichtverhältnisse variieren. - Offene-Feld-Übung, Ziel dieser Übung ist es, die Fähigkeit Teilnehmenden zu verbessern, ihr Fahrzeug kontrolliert zu führen. Die Übung ist in verschiedene Segmente unterteilt, zwischen denen die Teilnehmenden leicht wechseln können, um unterschiedliche Manövriertechniken zu trainieren. - Überholübung, das Ziel dieser Übung besteht darin, das Überholen eines anderen Fahrzeugs auf derselben Fahrspur zu trainieren. Hierbei muss die Teilnehmenden ein anderes Fahrzeug innerhalb eines begrenzten Abstands sicher überholen. - Blaulichtfahrten an Kreuzungen dienen dazu, den Teilnehmenden auf das Fahren mit Blaulicht in solchen Situationen vorzubereiten. Der Nutzer erlernt dabei verschiedene Methoden zur sicheren Fortbewegung im Verkehr, das ACD-Prinzip sowie die Reaktionszeichen, auf die andere Verkehrsteilnehmer achten sollten. Im Rahmen der Übung werden häufig auftretende Situationen und deren Bewältigung simuliert. In entscheidenden Momenten pausiert die Übung, um dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, die entstehenden Situationen zu beobachten. - Szenario 1 Ziel dieser Übung ist es, eine Notfallreaktion zu erleben. Während der Übung wird der Benutzer auf einen Unfall auf einer Autobahn aufmerksam gemacht und muss anschließend zum Unfallort fahren. - Szenario 2 Diese Übung soll dem Benutzer ermöglichen, das Fahren des Fahrzeugs mit Blaulicht an Kreuzungen zu üben. Für ein erfolgreiches Fahren ist dabei die Anwendung der in der vorherigen Übung erworbenen Kenntnisse von zentraler Bedeutung. - Der Teilnehmer folgt in den Szenarien 1 bis 3 einem GPS, während er sich durch eine belebte Stadt bewegt. - Fahren mit einem Anhänger lernen Ziel dieser Übung ist es, die grundlegenden Fertigkeiten für das Fahren mit einem Anhänger zu erlernen. Die Übung vermittelt allgemeine Informationen, die beim Fahren mit Anhänger zu beachten sind. Zudem erhält der Benutzer die Möglichkeit, das Vorwärtsfahren mit dem Anhänger praktisch zu erproben. - Fahrübungen mit einem Anhänger Ziel dieser Übung ist es, das Vorwärtsfahren mit einem Anhänger zu trainieren, wobei der Schwerpunkt auf dem Kurvenfahren sowie dem Abbiegen liegt. Die Übung findet in einer städtischen Umgebung statt, in der der Benutzer an verschiedenen Kreuzungen mit dem Anhänger abbiegen muss, ohne dabei Hindernisse zu berühren. Es ist kein sonstiger Verkehr vorhanden, der berücksichtigt werden müsste. - Rückwärtsfahren mit einem Anhänger lernen Diese Übung dient der Vermittlung grundlegender Fertigkeiten im Umgang mit Rückwärtsfahrmanövern unter Einbindung eines Anhängers. Dabei wird demonstriert, wie sich der Anhänger während des Rückwärtsfahrens verhält und wie das Lenkrad zu bedienen ist, um das Rückwärtsfahren zu optimieren. Der Benutzer hat zusätzlich die Möglichkeit, das Rückwärtsfahren mithilfe einer externen Kamera auszuprobieren. - Üben des Geradeausfahrens mit einem Anhänger Ziel dieser Übung ist es, dem Anwender das Manövrieren im Rückwärtsgang mit einem Anhänger zu ermöglichen und seine Kompetenz in dieser Fahrtechnik zu verbessern. Die Übung findet auf einer unbefahrenen Landstraße statt. Dabei soll der Benutzer versuchen, mit dem Anhänger rückwärts zu fahren, ohne dabei die Fahrspur mit dem Fahrzeug oder dem Anhänger zu verlassen. - Rückwärtsfahren und Wenden mit einem Anhänger üben Diese Übung verfolgt das Ziel, dem Benutzer methodisch das Manövrieren des Anhängers beim Rückwärtsfahren und Wenden zu vermitteln. Hierzu muss der Benutzer mit Fahrzeug und Anhänger rückwärts durch eine Reihe von Toren fahren. Dabei gilt es, sowohl den Anhänger als auch das Fahrzeug zu kontrollieren, um Beschädigungen der Hindernisse zu vermeiden. - Üben des Rückwärtsfahrens von Anhängern in Parklücken Ziel dieser Übung ist es, dass der Benutzer das korrekte Positionieren des Fahrzeugs vor dem Rückwärtsfahren sowie das Abstellen des Anhängers an einem vorgegebenen Ort einübt. Die Aufgabe besteht darin, den Anhänger in drei verschiedenen Parkfeldern abzusetzen. Der Benutzer erhält Zugang zu einem Übungsplatz, auf dem er den Anhänger vor dem Rückwärtsfahren frei positionieren kann. - Üben des freien Fahrens in städtischen Gebieten Ziel dieser Übung ist es, dem Nutzer zu ermöglichen, das Fahren in einer städtischen Umgebung mit regulärem Verkehr eigenständig zu trainieren. - Üben des freien Fahrens auf der Autobahn Diese Übung verfolgt das Ziel, dem Lernenden das eigenständige Fahren auf der Autobahn zu ermöglichen. Die Teilnehmenden können auf einer längeren Autobahnstrecke frei fahren und dabei die Verkehrsdichte sowie die Witterungsbedingungen wählen. | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.13 * | Datenschutz und Netzwerk - Im Trainingsbetrieb sowie bei der Nachbereitung dürfen grundsätzlich keine personenbezogenen Daten erhoben, verarbeitet oder gespeichert werden. - Soweit die Verarbeitung personenbezogener Daten aus technischen oder betrieblichen Gründen unvermeidbar ist, sind geeignete Maßnahmen zur Anonymisierung oder Pseudonymisierung vorzusehen und zu dokumentieren. - Sämtliche Login- und Benutzerdaten der Teilnehmenden sind zu anonymisieren oder in einer Weise zu verarbeiten, die keinen Rückschluss auf natürliche Personen zulässt. - Der Anbieter hat die vorgesehenen technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) zur Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit nachvollziehbar darzustellen. - Durch die Vernetzungsmöglichkeit der Simulatoren ist zusätzlich ein Datenflussdiagramm vorzulegen, aus dem die Datenströme, Kommunikationswege, Schnittstellen sowie gegebenenfalls verarbeitete Datenarten hervorgehen. | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.14 * | Wartung - Zu jedem Gerät liegen eine Bedienungsanleitung sowie ein Wartungsplan vor, anhand derer eingewiesenes Personal die Simulatoren bei Bedarf eigenständig an der Hardware warten kann. Bereitstellung von Updates - Der Auftragnehmer stellt sicher, dass erforderliche Software-Updates, Sicherheitsupdates, Patches und Fehlerkorrekturen in elektronischer Form zum Download bereitgestellt werden. Die Bereitstellung hat über einen angemessen gesicherten Übertragungsweg zu erfolgen (z. B. HTTPS/TLS oder vergleichbarer Sicherheitsstandard). Der Auftragnehmer gewährleistet, dass sämtliche bereitgestellten Dateien vor der Veröffentlichung auf Schadsoftware, Viren, Trojaner und sonstige sicherheitsrelevante Bedrohungen geprüft werden. Hierfür ist ein professionelles, marktübliches Virenschutzsystem einzusetzen. Der Auftragnehmer hat einen geeigneten Nachweis über die erfolgte Sicherheitsprüfung vorzulegen. Der Nachweis muss mindestens das Datum der Prüfung, die verwendete Virenschutzlösung, den Versionsstand der Signaturen, sowie das Prüfergebnis dokumentieren. Es ist sicherzustellen, dass die zum Download bereitgestellten Dateien zum Zeitpunkt der Bereitstellung frei von bekannter Schadsoftware sind. Darüber hinaus sind die bereitgestellten Update- Dateien durch geeignete Maßnahmen zur Integritätsprüfung abzusichern, beispielsweise durch digitale Signaturen oder die Bereitstellung von Prüfsummen (z. B. SHA-256). | Forderung erfüllt: [ ] Ja Nein [ ] |
| 1.15 * | Die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel müssen aufgrund der Jährlichkeit des Haushalts (Haushaltsgrundsatz öffentlicher Auftraggeber) im laufenden Haushaltsjahr vergeben werden. Aufgrund der derzeitigen Ausschreibungssituation sowie der zu berücksichtigenden Liefer- und Ausführungszeiten kann der hier beschriebene Leistungsgegenstand vom Auftragnehmer in diesem Jahr entweder gar nicht oder nicht vollumfänglich umgesetzt werden. Der öffentliche Auftraggeber geht daher in finanzielle Vorleistung. Zur Absicherung dieser Vorleistung gegenüber dem Auftraggeber ist vom Auftragnehmer eine Bankbürgschaft in Höhe des Angebotspreises (abzüglich der Teilleistung, die bis Kalenderwoche 49 bereits erbracht wurde) einzureichen. Die Einreichung der Bankbürgschaft erfolgt nach Zuschlagserteilung im Rahmen der Auftragsabwicklung. Mögliche Kosten für die genannte Bürgschaft sind vom Bieter bei der Angebotserstellung zu berücksichtigen bzw. einzukalkulieren. Eine Erstattung dieser Kosten durch den Auftraggeber erfolgt nicht. | Forderung erfüllt: ☐ Ja Nein ☐ |
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Hinweise:
Bei einem elektronischen Angebot in Textform gem. § 126 b BGB ist bei natürlichen Personen (z.B. Einzelkaufleuten oder freiberuflich Tätigen) der Vor- und Nachname oder die Firma bzw. die Geschäftsbezeichnung sowie bei juristischen Personen die vollständige Bezeichnung bei der elektronischen Übermittlung des Angebots auf der Vergabeplattform Berlin anzugeben.
Achten Sie zwingend auf korrekte Preisangaben. Preise können von der Vergabestelle lediglich hinterfragt oder aufgeklärt werden, jedoch nicht nachgefordert (mit Ausnahme bei Verhandlungsvergaben und Verhandlungsverfahren).