Leistungsbeschreibung
für die
Beschaffung
von
zwei
Notarzteinsatzfahrzeugen
Inhalt
1.2 Aufbau des Leistungsverzeichnisses 3
1.3 Lieferumfang, Optionen und Zeitachse 3
2 Anzuwendende Rechtsgrundlagen und daraus resultierende Anforderungen 3
3 Fahrgestell mit feuerwehrtechnischem Aufbau 5
3.2.4 Licht-, Komfort- und Infotainmentsysteme 9
3.2.5 Passive- und aktive Sicherheitssysteme 10
3.3 Auf- und Ausbau als Notarzteinsatzfahrzeug 11
3.3.2 Funk- und Kommunikationstechnik 22
3.3.4 Arbeitsraum (Einstieg über seitliche Schiebetür Beifahrerseite) 27
3.3.5 Geräteraum Heck (Kofferraum erreichbar über Kofferraumklappe) 34
Allgemeines zu den taktischen Zielen der Beschaffung sowie dem Aufbau des Leistungsverzeichnisses
Taktische Ziele
Die Notarzteinsatzfahrzeuge dienen in erster Linie dazu, den Notarzt und den Notfallsanitäter mit dem notwendigen rettungsdienstlichen Equipment zur Einsatzstelle zu bringen. Weiterhin wird dieses Fahrzeug als Führungsmittel bei größeren rettungsdienstlichen Lagen (z.B. MANV-Fall) innerhalb des Abschnittes „medizinische Rettung“ eingesetzt.
Aufbau des Leistungsverzeichnisses
Einlosverfahren
Lieferung des Fahrgestelles mit den geforderten rettungsdienstlichen Auf- und Ausbauten. Der Auftragnehmer fungiert gleichzeitig als Generalunternehmer (GU).
Hinweis: Die in diesem Leistungsverzeichnis geforderten DIN-Normen müssen eingehalten werden
Werden für die detaillierte Anpassung Ausrüstungsgegenstände benötigt, so sind diese rechtzeitig beim Auftragnehmer anzufordern.
Lieferumfang, Optionen und Zeitachse
Lieferung von zwei baugleichen Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF). Beide Fahrzeuge sind frühestens ab 04.01.2027 und spätestens bis 31.03.2027 auszuliefern und in Rechnung zu stellen.
Das LV vom Auftraggeber ist über die gesamte Laufzeit vom Projekt bindend und somit die Vorgabe für sämtliche Ausbaubesprechungen bis hin zu der Endabnahme!
Es können nur Komplettangebote berücksichtigt werden, bei denen die abgefragten Einzelpreise und Summenangaben in diese Vordrucke eingetragen werden. Das eingetragene Gesamtauftragsvolumen umfasst alle im LV ausgeführten Leistungen. Separate Teilrechnungen in Anhängen, Ergänzungen oder Anlagen werden nicht berücksichtigt! Preisnachlässe wie Rabatt, Skonto und Bonus sind ebenfalls in diesem Vordruck separat auszuweisen.
Anzuwendende Rechtsgrundlagen und daraus resultierende Anforderungen
Angebot für zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) entsprechend folgender Normen:
- DIN 75079 in Verbindung mit
- DIN 14502 Teil 2
- DIN EN 1846 Teil 1-3 und
- DIN EN 1789
in der jeweils aktuellen Fassung.
Grundlage der Ausschreibung und des Vertrages ist ausschließlich das deutsche Recht (BGB).
Ausschließlich die AGB des Auftraggebers, der Stadt Bochum, gelten. Die AGB des Auftragsnehmers werden nicht akzeptiert. Beide oben genannten Kriterien werden durch Abgabe eines Angebotes akzeptiert.
Vorbemerkungen:
Das Fahrzeug muss zum Zeitpunkt der Auslieferung der StVZO entsprechen.
Das Fahrzeug muss dem Stand der Technik, den Unfallverhütungsvorschriften und den zum Zeitpunkt der Auslieferung geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.
Die technische Ausführung des Fahrzeugs muss folgende Maßgaben erfüllen: DIN-EN, Elektroanlagen nach VDE, Fahrzeug-Abnahmekriterien des Landes Nordrhein-Westfalen.
Alle 230 V führenden Verbindungskabel, die für Sonderfahrzeuge verwendet werden, müssen der europäischen Richtlinie IEC 60364-7-717 genügen.
Das Fahrzeug muss zur Übergabe an die Feuerwehr mängelfrei sein. Nach Auftragsvergabe erfolgt neben der Baubesprechung und Endabnahme ebenso eine Rohbauabnahme durch den Auftraggeber.
Optionale Zusatzausstattung abweichend von dieser Leistungsbeschreibung kann angeboten werden, ist aber separat aufzuführen.
Die Angebotspreise für dieses Los sind in die dem Vergabeverfahren beigefügte Excel-Tabelle einzutragen.
Die beiden Einsatzfahrzeuge müssen nach der mangelfreien Endabnahme (durchgeführt durch den Auftraggeber) an die Feuerwehr Bochum überführt werden. Der Gefahrübergang findet am Zielstandort der Feuerwehr Bochum statt.
Zur besseren Verständlichkeit wird das Notarzteinsatzfahrzeug in dieser Leistungsbeschreibung in folgende Bereiche aufgeteilt:
- Fahrerraum (erreichbar über Fahrer- und Beifahrertür)
- Arbeitsraum (erreichbar über seitliche Schiebetüren Fahrer- und Beifahrerseite)
- Geräteraum Heck (Kofferraum erreichbar über Kofferraumklappe)
Fahrgestell mit feuerwehrtechnischem Aufbau
| Pos. | Artikel / Gegenstände / Leistungen | Bemerkungen |
| Grundsätzliches | ||
| 3.1.1 | Sicherungen Alle Relais, Sicherungen und Bedienelemente der elektrischen Ausrüstung sind eindeutig und dauerhaft mit gravierten Schildern zu beschriften. Sie sind in der Bedienungsanleitung für das Fahrzeug und mit Hinweisen für die Fehlersuche zu erläutern. | |
| 3.1.2 | Leistungs- und Energiebilanz Für das gesamte Fahrzeug und die verbaute Technik ist eine ausführliche Energiebilanz entsprechend den Empfehlungen des Arbeitskreises "Energiebilanz" des DIN-FNFW-NA 031-04-06 AA zu erstellen und spätestens zum Beginn der _Fahrzeugabnahme dem Auftraggeber vorzulegen. Die Energiebilanz ist spätestens 14 Tage vor Abnahme per Mail an den Projektleiter zu senden. | |
| 3.1.3 | Korrosionsschutz Das zu liefernde Fahrzeug (Fahrerhaus, Fahrgestell und Aufbau) einschließlich möglicher An- und Umbauten muss hinsichtlich der lackierten Teile einer Korrosionsschutzdauer von "M" (mittel 6-8 Jahre) für die Kor-rosionsschutzkategorie C4 (stark) nach EN ISO 12944 1 bis 8 genügen. Alle verwendeten Verbindungselemente und Kleinteile wie z.B. Schrauben, Federn, Clipse usw. müssen eine Korrosionsschutzdauer im Salzsprühtest SS nach ISO 9227 von mehr als 480 h ohne Rotrost erreichen. Es werden Schrauben etc. der Korrosionsschutzqualität wie z.B. Typ Geomet der Fa. Textron oder vergleichbar gefordert. Im Angebot sind die o.a. Mindeststandards zu bestätigen und auf Verlangen nachzuweisen. | |
| 3.1.4 | Unterbodenschutz Bei notwendigen Arbeiten an der Fahrzeugunterseite, ist dieser Bereich nach Abschluss der Arbeiten mit einem Korrosionsschutzwachs zu beschichten. Es muss dauerelastische, selbstheilende und alterungsbeständige Eigenschaften haben. Ecken und Spalte müssen sicher durchdrungen und versiegelt werden. Rissfreiheit und Kälteflexibilität müssen gewährleistet sein. Die Oberfläche muss sauber und grifffest abtrocknen. Es ist eine Schichtdicke von mind. 200 μm auszuführen. Die Schutzeigenschaften dürfen sich bei freier Bewitterung des Fahrzeuges (mitteleuropäisches Klima, Industrieluft) über einen Zeitraum von 36 Monaten nicht verändern. Ausgenommen ist mechanischer Abrieb. | |
| 3.1.5 | Hohlraumversiegelung Sämtlichen Hohlräume an denen Arbeiten durchgeführt werden, sind mit einem kriechfähigen und dauerelastischen Hohlraumwachs zu beschichten. Mindesteigenschaften analog Ziff. 3.1.4. Es ist eine geschlossene Oberfläche herzustellen, die den Hohlraum allseitig bedeckt und ein Unterrosten wirksam verhindert. Die Schichtdicke soll mind. 50 μm betragen. Die Schutzeigenschaften dürfen sich bei freier Bewitterung des Fahrzeuges (mitteleuropäisches Klima, Industrieluft) ohne Nacharbeit über einen Zeitraum von 6 Jahren nicht verändern. Die beschriebene Hohlraumversiegelung ist auch dann vorzunehmen, wenn die serienmäßigen Produktionsschritte keine weitere Behandlung vorsehen oder nicht für erforderlich halten! | |
| Fahrgestell | ||
| Grundlegendes | ||
| 3.2.1.1 | Transporter Kombi mit vollelektrischem Antrieb, geeignet zum Auf-/Ausbau als Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) nach DIN 75079. Die beiden Seitenwände hinter den Schiebetüren sind werkseitig ohne Sichtfenster zu liefern. Fabrikat angeben:__________________________________________ Fahrzeugtyp angeben: ______________________________________ | |
| 3.2.1.2 | Schiebetür auf der rechten und linken Fahrzeugseite. | |
| 3.2.1.3 | Verdunkelung der Seiten- und Heckscheibe ab der B-Säule. | |
| 3.2.1.4 | Fahrzeug mit Heckklappe. Die Stehhöhe unter der Heckklappe muss mindestens 1.800 mm betragen. | |
| 3.2.1.5 | Farbgebung Fahrgestell und feuerwehrtechnischer Aufbau Die Lackierung des Fahrerhauses und des feuerwehrtechnischen Aufbaus ist in reinweiß RAL 0910 Stoßfänger reinweiß RAL 9010 Kotflügel reinweiß RAL 9010 durchzuführen. Darüber hinaus ist das Fahrzeug gemäß der Vorgaben in der Anlage 1 zum Leistungsverzeichnis „Leistungsbeschreibung Anlage 1 Beklebung NEF 10-05-2019“ großflächig zu bekleben. Weiterhin sind mehrere Schriftzüge und Logos z.B. Rettungsdienst, Feuerwehr sowie der Schriftzug Stadt Bochum anzubringen. Eine Konturenbeklebung ist ebenfalls vorgesehen. Die genaue Folierung und Beschriftung ist vor Beginn der Arbeiten mit dem Auftraggeber zu besprechen und von diesem freizugeben. | |
| 3.2.1.6 | Alle Sitze sind in Kunstleder auszuführen. | |
| 3.2.1.7 | Lenkrad in Lederausführung. | |
| 3.2.1.8 | Es sind drei Fahrzeugschlüssel zu liefern. | |
| 3.2.1.9 | Ein Fahrzeug-Ladekabel mit mindestens 8 m Länge ist mitzuliefern. | |
| 3.2.1.10 | Zweitbatterie (Zusatzbatterie) als Lithium-Batterie oder höherwertiger, mit mindestens 90 Ah Kapazität. | |
| 3.2.1.11 | Zusätzliche Geräuschdämmung im Fahrzeugdach. | |
| 3.2.1.12 | Wegfall-Ersatzradhalterung. | |
| 3.2.1.13 | Überführung des Fahrgestells zum Aufbauhersteller. | |
| Maße und Gewichte | ||
| 3.2.2.1 | Zul. Gesamtmasse min. 3.000 kg max. 3.500kg Tatsächliche zulässige Gesamtmasse angeben: _________________ kg | |
| 3.2.2.2 | Gewichtsbilanz Gesamtfahrzeug NEF Der Auftragnehmer legt eine rechnerische Gewichtsbilanz inklusive der Vorder- und Hinterachslastverteilung bei Angebotsabgabe vor. Hierzu sind die anzugebenden Massen verbindlich anzunehmen und einzuberechnen. Bei Abnahme des ersten Fahrzeugs ist die Gewichtsbilanz per Wägung nachzuweisen. Für den Fahrer und alle Mitfahrer ist abweichend von der Norm ein Gewicht von 90 kg anzunehmen (75 kg nach Richtlinie (EU) 2018/858 zzgl. 15 kg für PSA). Zusätzlich sind mindestens 60 kg als Gewichtsreserve vorzusehen. Die medizinische Beladung muss in Anlehnung an E-DIN 75079:2023 mit 204 kg angenommen werden (+9 kg gegenüber DIN 75079:2009) Wichtig: Zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs höchstens 3.500 kg! | |
| 3.2.2.3 | Radstand max. 3.300 mm. Tatsächlichen Radstand angeben: _____________________ mm | |
| 3.2.2.4 | Maximale Fahrzeughöhe: 2.500 mm (Aufbau geschlossen) Hinweis: Die max. Fahrzeughöhe gilt inklusive aller fest angebauten Teile und wird bei Leermasse gemessen. Gesamthöhe (unbeladen) Aufbau geschlossen angeben: _____________________ mm. Gesamthöhe (unbeladen) Heckklappe geöffnetangeben: _____________________ mm. | |
| 3.2.2.5 | max. Fahrzeugbreite: 2.000 mm ohne Spiegel Angabe der Fahrzeugbreite: _____________________ mm. Hinweis: Die Fahrzeugbreite ist nach § 32 StVZO zu messen. | |
| 3.2.2.6 | max. Fahrzeuglänge: 5.300 mm Angabe der Fahrzeuglänge: _____________________ mm. | |
| 3.2.2.7 | Laderaumlänge hinter den Vordersitzen mindestens 2.300 mm. Tatsächliche Länge angeben: ____________________ mm. | |
| 3.2.2.8 | Laderaumbreite zwischen den hinteren Radkästen mindestens 1.250 mm. Tatsächliche Breite angeben: ____________________ mm. | |
| 3.2.2.9 | Laderaumhöhe mindestens 1.200 mm. Tatsächliche Höhe angeben: ____________________ mm. | |
| 3.2.2.10 | Wendekreisradius maximal 14 m. Angabe tatsächlicher Wendekreisradius: _____________________ m. | |
| Antriebsstrang | ||
| 3.2.3.1 | Fahrzeug mit Front-, Heck- oder Allradantrieb. Antriebsart ist anzugeben: ____________________________________ | |
| 3.2.3.2 | Leistung der elektrischen Antriebsmaschine mindestens 130 kW, bis maximal 150 kW. Tatsächliche Antriebsleistung der Antriebsmaschine angeben: ____________________ kW | |
| 3.2.3.3 | Kapazität der (Fahrzeug-)Antriebsbatterie mindestens 90 kWh. Tatsächliche Kapazität der Antriebsbatterie angeben: ____________________ kWh | |
| 3.2.3.4 | Ladeleistung AC Laden mindestens 11 kW: Tatsächliche Ladeleistung AC angeben: ____________________ kW DC Laden mindestens 100 kW: Tatsächliche Ladeleistung DC angeben: ____________________ kW | |
| 3.2.3.5 | Bereifung Ein Satz Sommerreifen und ein Satz Winterreifen (jeweils betriebsfertig montiert auf Felge). Der nicht- auf dem Fahrzeug montierte Rädersatz, sowie das lose Reserverad sind per Spedition an die Feuerwehr Bochum zu liefern. Maximalalter bei Auslieferung: 18 Monate Die Winterreifen und Felgen müssen für die Aufnahme inkl. Aufnahmedorn der Schneeanfahrhilfen geeignet sein (siehe 3.2.6.2). | |
| Licht-, Komfort- und Infotainmentsysteme | ||
| 3.2.4.1 | Das Fahrzeug muss mit LED-Hauptscheinwerfern und LED-Tagfahrlicht ausgestattet sein. | |
| 3.2.4.2 | Automatisch einschaltendes Fahrlicht (Fahrlichtassistent über Lichtsensor). | |
| 3.2.4.3 | Aktive Fernlichtautomatik. | |
| 3.2.4.4 | Automatikfunktion des Scheibenwischers (per Regensensor). | |
| 3.2.4.5 | Elektrische Fensterheber für Fahrer- und Beifahrertür. | |
| 3.2.4.6 | Der gesamte Fahrzeuginnenraum muss werkseitig klimatisiert sein (mindestens halbautomatische Klimaanlage). | |
| 3.2.4.7 | Das Fahrzeug muss über eine Vorwärmfunktion für den Fahrzeuginnenraum verfügen (ähnlich dem technischen Zweck einer Standheizung bei einem herkömmlichen Verbrennerfahrzeug). Die Vorwärmfunktion (im weiteren als „Standheizung“ bezeichnet) muss von jedem Mitarbeiter aktiviert werden können. Sprich sie darf nicht an eine passwortgebundene App mit Zugang für lediglich einen eingeschränkten Personenkreis (< 20 Leute) gebunden sein. | |
| 3.2.4.8 | Alle Fahrzeugtüren sind mit einer Funk-Ferngesteuerten Zentralverriegelung auszustatten. | |
| 3.2.4.9 | Fahrer und Beifahrersitz sind höhenverstellbar mit einstellbarer Lendenwirbelstütze, seitlichen Armlehnen, Sitzkissentiefenverstellung und Lordosenstützen auszuführen. | |
| 3.2.4.10 | Die Lenksäule muss in Höhe (Länge) und Neigung stufenlos verstellbar sein. | |
| 3.2.4.11 | Beide Außenspiegel müssen elektrisch einstell- und beheizbar sein. | |
| 3.2.4.12 | Eine Sitzheizung muss mindestens in den Fahrer- und Beifahrersitz werkseitig integriert sein. | |
| 3.2.4.13 | Das Fahrzeug muss über ein funktionsfähiges, vom Fahrgestellhersteller werksseitig verbautes, Digital-Radio, sowie den dazugehörigen Lautsprechern verfügen. Des Weiteren muss ein werkseitig verbautes Navigationssystem integriert sein, mit einer Mindest-Bildschirmgröße von 10 Zoll. Alternativ zu einem werkseitigen Navigationssystem, ist eine Smartphone-Navigations-Anbindung an ein mindestens 10 Zoll großes Infotainment-Display mittels Android Auto- und Apple CarPlay, sowie einer induktiven Smartphone-Lademöglichkeit denkbar. Das werksseitig verbaute Radio muss über eine Bluetooth-Connect-Funktion inkl. einer Mobiltelefon-Freisprecheinrichtung verfügen. Weiterhin muss das Radio über die Funktionen / Schnittstellen „Apple Car Play“ und „Android Auto“ verfügen. | |
| 3.2.4.14 | Es müssen mindestens 2 USB-C Lademöglichkeiten im Bereich des Fahrer- und Beifahrers vorhanden sein. | |
| 3.2.4.15 | Lieferung von Gummi, bzw. Allwetterfußmatten für den Fahrer- und Beifahrerfußraum. | |
| Passive- und aktive Sicherheitssysteme | ||
| 3.2.5.1 | Das Fahrzeug muss über eine Parkdistanzkontrolle vorne und hintenverfügen. | |
| 3.2.5.2 | Eine Farb-Rückfahr- und 360°-Kameramussfunktionsfähig eingebaut sein. Nach Möglichkeit ist ein Fahrgestellhersteller werkseitiges Kamerasystem zu wählen. Bietet der Fahrgestellhersteller kein System an, ist der Typ Backeye 360 von Brigade (oder in Form, Art und Leistung vergleichbar) zu wählen. | |
| 3.2.5.3 | Das Fahrzeug muss über eine elektronische Stabilitätskontrolle und Traktionskontrolle verfügen. | |
| 3.2.5.4 | Über folgende Airbags muss das Fahrzeug verfügen: * Lenkradairbag * Beifahrerairbag * Seitenairbags * Kopfairbag | |
| 3.2.5.5 | Über folgende elektronische Assistenzprogramme (oder vergleichbare Programme) muss das Fahrzeug verfügen: * Anti-Blockier-System * Berganfahrhilfe * Fahrlichtassistent * Regensensor * Hold-Funktion * Spurhalteassistent * Aktiver Brems-Assistent * Reifendruckkontrollsystem | |
| 3.2.5.6 | Toter-Winkel-Assistent mit akustischer und visueller Warnung. | |
| 3.2.5.7 | Lieferung und Lagerung von: * Verbandtasche * 2 Stück Warndreieck | |
| Sonstiges | ||
| 3.2.6.1 | Es sind für alle Sitze 4x Textilschonbezüge aus Baumwollstoff in der Farbe Marineblau der Firma Büter Schmitz GBR oder vergleichbar zu liefern, die desinfizierend waschbar gemäß der Empfehlung des Robert Koch Institutes (Liste der geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und –verfahren Stand 31.08.2013) sind. Die Schonbezüge sind mit dem eingestickten Schriftzug „Rettungsdienst Bochum“ zu kennzeichnen. | |
| 3.2.6.2 | Lieferung von einem Satz Schneeanfahrhilfen Typ RUD-Centrax. Insofern ein Fahrzeug mit Allradantrieb angeboten wird, müssen zwei Sätze der oben genannten Schneeanfahrhilfen geliefert werden. | |
| 3.2.6.3 | Die im Fahrgestell enthaltenen, hier bisher nicht abgefragten Leistungen können in einer separaten Zusammenstellung erläutert werden. | |
| Auf- und Ausbau als Notarzteinsatzfahrzeug | ||
| Fahrzeug allgemein | ||
| 3.3.1.1 | Lieferung und funktionsfähiger Einbau von 2 Blaulichtbalken Typ DBS 5000 LED, mit Zusatzblitzer, Zusatzblinker und Alley Lights. Der hintere Blaulichtbalken zusätzlich mit integriertem Heckwarnsystem. Beim Öffnen der Heckklappe schaltet das RWS aus, dafür werden zwei RWS-Leuchten in der Heckklappe aktiviert. Beim Schließen erfolgt die Schaltung entgegengesetzt. Einbauort: jeweils vorn und hinten auf dem Fahrzeugdach. Die Blaulichtbalken sind in der Breite damit möglichst groß, unter Nutzung der gesamten Dachbreite des Fahrzeuges zu konfigurieren. Abgesetzte Akustik mit Druckkammerlautsprechern zu verbauen in der Frontschürze. Stabmikrofon mit Lautstärkeregelung zum Anschluss für Durchsagefunktion. Einbauort auf Mittelkonsole. Akustisches Warngerät nach DIN 14610 (Starktonhörner), Einbauort: unterhalb der Stoßstange oder im Kühlergrill. Alle Funktionen des Warnsystems müssen im Display der Bedieneinheit angezeigt werden. In Verbindung von Standlicht, Blaulicht und Feststellbremse muss ein selbständiges Einschalten der Rückwarneinrichtung erfolgen**.** | |
| 3.3.1.2 | Lieferung und funktionsfähiger Einbau der Steuerung Inomatic „BT 2012“ oder vergleichbar in technischen Leistungsmerkmalen und der Darstellung der Informationen. Über dieses System soll die Bedienung der gesamten Sondersignalanlage und weiterer Einrichtungen (siehe unten) erfolgen. Die Schaltelemente müssen über eine Hintergrundbeleuchtung verfügen. Die Schaltelemente sind zentral im Fahrerhaus zu verbauen. Das System soll zentral im Armaturenbrett in der Sichtachse des Fahrers verbaut werden. Einbauort: Mittelkonsole. Bedienung BT 2012: 1. Blaulicht: * + kurz gedrückt = beide Balken an + lang gedrückt = Heckbalken aus 2. Horn Elektrohorn an/aus (Fußtaster hat Vorrang und schaltet die Martinanlage: einmal treten an, nochmals treten aus; dann automatisch Elektro-Horn weiter, über Hupe wird das Elektro-Horn für eine Tonfolge geschaltet. 3. Stadt/Land-Umschaltung 4. Frontblitzer aus 5. Heckblaulicht aus 6. Heckwarnsystem (RWS) 7. Funkhauptschalter 8. Umfeldbeleuchtung komplett 9. Umfeldbeleuchtung rechts 10. Umfeldbeleuchtung links 🡪 Sobald das Blaulicht über Taster Nr. 1 eingeschaltet wird, müssen sich automatisch alle Blaulichter und Frontblitzer einschalten. Erst danach können dann ggf. Teile der Warneinrichtung z.B. Blaulicht-Heckbalken oder Frontblitzer per Zusatztaster abgeschaltet werden (z.B. zwecks Kolonnenfahrt). Anzeige BT 2012: 1. Jegliche Blaulicht Aktivität 2. Jegliche Umfeldbeleuchtung 3. 230 V Einspeisung und 230 V anliegend 4. Starter und Zusatzbatterie Spannungen mit Ladungseingang Sicherungsausfälle Umfeldbeleuchtung schaltet sich über Lichtsensor und Rückwärtsgang geschaltet ein und beim vorwärts Fahren ab 20 km/h automatisch aus. Die rechte und linke Seite der Umfeldbeleuchtung sind über das jeweilige Bedienteil BT 2004 dimmbar. | |
| 3.3.1.3 | Lieferung und Montage eines Fernbedienungssatteliten in Form eines Inomatic BT2003X Bedienfeldes, integriert in eine geschlossene Konsole, für * Blaulicht EIN / AUS * Elektro-Sondersignal-Horn EIN / AUS am Tachoelement, erreichbar direkt vom Lenkrad aus. Umsetzung wird in der Baubesprechung geklärt. | |
| 3.3.1.4 | Lieferung und Montage von zwei Frontblitzleuchten der Firma Hänsch, vom Typ „Sputnik Hybrid“ (oder vergleichbar in Leistung, Bauart und Lichtabstrahlung) im Kühlergrill integriert. Bedienung über Frontbedienteil, Funktionsüberwachung über Display. | |
| 3.3.1.5 | Lieferung und Montage eines Kreuzungsblitzsystems der Firma Hänsch vom Typ „Sputnik mini HTB“ (oder vergleichbar in Leistung, Bauart und Lichtabstrahlung), bestehend aus vier einzelnen Modulen in folgenden Positionen: * Je einer rechts und links im vorderen Stoßfänger mit Einbauschale integriert, mit Abstrahlrichtung 90° zur Fahrzeuglängsachse * Je einer rechts und links im vorderen Stoßfänger mit Einbauschale integriert, mit Abstrahlrichtung 35° (Toleranz: +25°) zur Fahrzeuglängsachse | |
| 3.3.1.6 | Lieferung und funktionsfähiger Einbau einer Martinhornanlage der Fa. Martin, Typ 2298 GM (oder vergleichbar mit Material, Leistung und Aufbau) mit Kompressor 12 V, (vier Schallbecher). Die Schallbecher sind vibrationsentkoppelt im Bereich der Frontschürze zu verbauen. Die Bedienung erfolgt über einen zu liefernden und funktionsfähig einzubauenden Fußtaster z.B. der Firma Marquardt „Baureihe 2410“ oder in Form Art und Leistung vergleichbar, zur Ansteuerung der Martinhornanlage. Bei eingeschaltetem Blaulicht wird mit Betätigung des Fußtasters die Martinhornanlage aktiviert. Bei nochmaliger Betätigung läuft die Tonfolge zu ende, bevor das Signalhorn abschaltet. Dieser Schalter muss eine Vorrangschaltung gegenüber dem Elektro-Sondersignal-Horn bekommen, d.h., bei Betätigung wird grundsätzlich das Martin-Horn zugeschaltet und das Elektro-Horn ggf. abgeschaltet. Der Fußtaster muss möglichst flach gebaut sein, so dass der Fußballen des linken Beines ergonomisch während der Einsatzfahrt auf dem Taster aufliegen kann. | |
| 3.3.1.7 | Lieferung und funktionsfähiger Einbau von dimmbaren Umfeldbeleuchtungen in LED-Technik, * Seitlich rechts und links je eine Umfeldbeleuchtung, sowie hinten eine * Vom Fahrerraum, Arbeitsraum und Geräteraum Heck aus schaltbar * Seitliche Umfeldbeleuchtung in Fahrzeugabmessung integriert * Rechte und linke Fahrzeugseite müssen dimmbar sein * Lichtleistung mindestens 1.560 Lumen * > 620 Lux bei 1 m Entfernung von der Leuchte * Ausführung in IP 67 Der Status der Umfeld Beleuchtung muss durch die Inomatic-Bedienung sichtbar gemacht werden. Richtfabrikat LED-Umfeldbeleuchtung: Labcraft „LED Scenelite (S17)“ oder vergleichbar in Ausführung, technischen Anforderungen und Leuchtstärke. Die genaue Anordnung wird bei der Baubesprechung festgelegt. | |
| 3.3.1.8 | Unterspannungswächter Optisch und akustisch (mit Bestätigung), mit einstellbaren Warnschwellen für beide 12 V-Batterien (wenn zwei vorhanden sind), anzuzeigen auf beiden Bediendisplays der Inomatic. Unterspannungsvorwarnung mit sofortiger Abschaltung aller nicht benötigten Verbraucher (z.B. Ladeerhaltungen), so dass ein Fahrzeugstart jederzeit noch möglich ist. | |
| 3.3.1.9 | Dimmbare LED- Deckeneinbauleuchte für den Beifahrer. Ausführung: Power LED mit einer Betriebsdauer von mind. 50.000 Stunden. Lichtscheibe mit Optik, Schaltung über die Inomatic-Steuerung. Dimmbar über Taste 12 unten rechts, „An“ und 50 % | |
| 3.3.1.10 | Unfalldatenschreiber (UDS) Unfalldatenschreiber mit Protokoll nach Einbau. Lieferung und betriebsfähige Montage eines Unfalldatenschreibers mit leichtem Zugang zum Auslesen der Daten, mit sämtlichem Zubehör (Gerätepass, Schnittstellen, Anschlussleitungen etc.). Eine Aufzeichnung der Einsatzzeiten von Kennleuchten und/oder Kennsignaleinheiten sowie der akustischen Warneinrichtung, sowie der Standardparameter wie Blinken, Bremsen, Fahrlicht, etc., ist sicherzustellen. Produkt: Jeweils aktuelles Kienzle UDS (AT Pro) (Hinweis: Herstellerdefinition aufgrund des aktuellem Wartungs- und Schulungskonzeptes, vorgehaltene Auslesesoftware bzw. –Hardware und der Lager-/Ersatzteilvorhaltung zwingend erforderlich). Der Einbauort des Bedienelements wird frühestens bei der Baubesprechung festgelegt. | |
| 3.3.1.11 | Der Arbeitsraum und der Geräteraum sind mit Lampen in LED-Technik, auszuleuchten. Ebenso müssen Regalbereiche oder Schränke in voller Breite mit LED-Bändern in IP 67 ausgeleuchtet werden. Die Beleuchtung muss vor Stößen gesichert eingebaut sein oder in sich stoßsicher sein. * Zur Vermeidung von Aufbauschäden ist die Beleuchtung bündig in die Seitenwand bzw. Deckenpanel einzusetzen. * Der Geräteraum und der Arbeitsbereich unter der Heckklappe muss so beleuchtet sein, dass in vollständiger Dunkelheit einwandfrei gearbeitet bzw. beladen oder entladen werden kann. Richtfabrikat LED-Beleuchtung Arbeitsraum: „3x Dutch Disk Dimmbar“ oder vergleichbar in Ausführung und Leuchtstärke. Richtfabrikat LED-Beleuchtung Geräteraum: „Track 40“ oder vergleichbar in Ausführung und Leuchtstärke. Auf ganzer Heckklappenbreite abstrahlend in Richtung Ausbau, sowie zwei Dutch Disc zur Ausleuchtung des hinteren Bereichs. Einschalten / Ausschalten der Geräteraum-Innenbeleuchtung durch Öffnen/Schließen der Geräteraumverschlüsse bzw. Hecktür. Zusätzliche Inomatic Bedieneinheit BT2004 mit vier Tasten (oder vergleichbar in Form und Funktion) im Heckbereich. Der exakte Montageort wird bei der Baubesprechung festgelegt. Schalterfestlegung: * Wechselrichter EIN / AUS * Umfeldbeleuchtung Links EIN / AUS * Umfeldbeleuchtung rechts EIN / AUS * RWS EIN / AUS Sämtliche hier beschriebenen Leuchten und Bedienteile sind zu liefern und betriebsfertig zu installieren. | |
| 3.3.1.12 | Elektroverteilung 12 V Die gesamte elektrische Zusatzausrüstung, einschließlich Warnanlage, ist plusseitig möglichst vollständig von der serienmäßigen elektrischen Ausrüstung des Basisfahrzeuges zu trennen und in geeigneter Weise anzuschließen. Die gesamte elektrische Versorgung ist als zentrale Verteilung zu konzipieren. Hierzu Lieferung und betriebsfertiger Einbau einer programmierbaren Can Bus Zentralelektrik (Inomatic Zentralelektronik / Zentral Steuergerät) für den Auf- und Ausbau (Warnanlage, Außenelektrik, Fahrzeugzustand) mit elektronischer Leitungssicherung, zusätzliche Absicherung aller Stromkreise über Sicherung mit optischer LED-Sicherungsüberwachung. Hauptstromkreise über Sicherungsautomaten abgesichert. Alle Sicherungen müssen zentral in einem Ort untergebracht werden, dieser ist im Rahmen einer Baubesprechung mit dem AG abzustimmen. Die Anlage ist mit einem Verschlussdeckel sicher zu verschließen, auf dessen Innenseite ist ein Belegungsplan für Sicherungen und Relais anzubringen. Die Auslese- und Programmiermöglichkeit muss über eine Netzwerksteckverbindung, ohne Ausbau von Gerätschaften, möglich sein. Weiterhin ist die Programmierung mitzuliefern. An diesem Ort befinden sich alle Sicherungen für den Ausbau, zusätzliche sogenannte „fliegende Sicherungen“ sind nicht zugelassen. Alle Sicherungen sind bei Ausfall akustisch und visuell an den Sicherungsplätzen, sowie auf dem Bediendisplay zu signalisieren. Alle elektrischen Verbraucher sind einzeln abzusichern. Alle Leitungen sind so zu führen, dass die Kabel gegen jegliche mechanischen Einwirkungen geschützt sind. Die Verlegung der Kabel hat prinzipiell so zu erfolgen, dass sie im Falle von Störungen oder notwendigen Nachrüstungen leicht erreichbar sind. Es ist sicherzustellen, dass zwischen allen relevanten Fahrzeugteilen eine einwandfreie Masseverbindung hergestellt wird. Alle elektrischen und elektronischen Bauteile und Geräte entsprechen uneingeschränkt § 55a STVZO. Die elektrischen Zusatzsysteme im Fahrzeug sind - bis auf notwendige Schnittstellen - unabhängig von den elektrischen Systemen des Fahrgestells auszuführen. | |
| 3.3.1.13 | Anforderungen an Kabelverbindungen Kabelverbindungen außen: Ausschließlich sehr hochwertige Steckverbindungen. IP 67 muss hierbei gewährleistet sein. Produkttyp: AMP Superseal (siehe folgende Abbildung) oder in Crimpart (B-Crimp Verfahren) und Eigenschaften direkt vergleichbar. Kabelverbindungen innen: AMP-Stecker (siehe folgende Beispiel-Abbildung) oder alternative Steckverbindungen die in (Crimp)-Art (B-Crimp Verfahren) und Leistung vergleichbar oder höherwertiger sind, sind ebenso zulässig. Die generelle Verwendung von Steckergehäusen (siehe folgende Beispiel-Abbildung) ist obligatorisch. Quetschverbindungen (Oval-Crimp Verfahren u.a.), die der (Quetsch)-Art der folgenden Abbildung entsprechen, sind ausdrücklich unzulässig. Ausnahmen hiervon können durch gesonderte Anfrage beim Auftraggeber von ebendiesem schriftlich erteilt werden (beispielsweise bei Kabelquerschnitten, die Pressverbindungen notwendig machen). Allgemeiner Hinweis: Für die gesamte Verkabelung sind eindeutige Schaltpläne zu liefern. Alle Kabel mit Ausnahme der serienmäßigen Fahrgestellkabel – sind mit Nummerierung oder Kennzeichnungsaufdrucken zu versehen. Die Schaltpläne beinhalten eine Tabelle, in der die Kabelnummer / -kennzeichnungen den Verbindungen zugeordnet sind. Ein Durchscheuern oder Abknicken sämtlicher Leitungen und Kabel muss sicher ausgeschlossen sein. Antennenkabel sind in abgeschirmter Form auszuführen. H155 Halogenfrei oder vergleichbar (in Abschirmung, Dämpfung und Aufbau). | |
| 3.3.1.14 | Schalter, Kontrollleuchten und Anzeigen * Sämtliche Schalter/Signalleuchten sind mit Piktogrammen bzw. Symbolen und Klartextbeschriftungen zu versehen. Diese müssen eingraviert oder abriebfest aufgedruckt werden. Aufgeklebte Symbole sind unzulässig. * Alle feuerwehrspezifischen Schalter, Kontrollleuchten, Anzeigen etc. müssen in einer zentralen Einheit auf dem Armaturenbrett, einer zu Mittelkonsole, oder im mittleren Bereich des Armaturenbrettes bzw. in einer Bedieneinheit am Arbeitsplatztisch verbaut sein. * Alle Schalter sind mit einer Auffindebeleuchtung (bei Einschaltung des Standlichtes) und zusätzlicher signalisierender Beleuchtung bei eingeschaltetem Betriebszustand auszuführen. Eine Aktivierung der Auffindebeleuchtung bei eingeschalteter Zündung ist ebenso zulässig. | |
| 3.3.1.15 | Sicherungen Alle Relais, Sicherungen und Bedienelemente der elektrischen Ausrüstung sind eindeutig und dauerhaft zu beschriften. Sie sind in der Bedienungsanleitung für das Fahrzeug und mit Hinweisen für die Fehlersuche zu erläutern. | |
| 3.3.1.16 | Lieferung und Einbau einer 230 V und Druckluft-Einspeisung im Bereich des Fahrereinstieges, mit Ladegerät zur Ladeerhaltung der Fahrzeugbatterien. Die Ladesteckdose soll sich im Bereich des Fahrereinstiegs befinden. Einspeisung über "Rettbox-Air" der Firma Marechal. Die Ladeeinspeisung ist mit einer Abfahrsperre bei nicht ausgelöstem Steckerauswurf zu versehen. Die Steckercodierung der Rettbox und die Belegung ist nachfolgend beschrieben: Die Steckvorrichtungen sind in die Position 21 zu bringen, beinhalten 1PH+N+E+1HK und den Druckluftanschluss. Über den Hilfskontakt der Steckvorrichtung am Fahrzeug soll nun eine Steuerspannung (Schutzkleinspannung) auf die Kupplungsdose geschickt werden. Diese wird nun über den PE zurück an das Fahrzeug geleitet. Dieses Signal soll somit den korrekten Abwurf der Kupplung feststellen. Zur Weiterverarbeitung ist das Signal an ein Steuergerät oder an ein Unterbrechungsrelais zu leiten. Mit dieser Methode muss sichergestellt werden das Fahrzeug bei gesteckter Kupplung keinesfalls losfahren kann. Die LED in der RettBoxAir zeigt an, dass Spannung am Kfz-Ladegerät anliegt. Lieferung eines Anschlusskabels für die o. g. Druckluft- und Ladeeinspeisung. In der Kupplung des zu liefernden Anschlusskabels (Länge 6 Meter) ist eine Brücke von HK nach E (PE) zu installieren, um die Startunterbrechung zu realisieren. Das andere Ende der Anschlussleitung ist mit einem Druckluftanschluss (Stecker) und einem CEE Stecker 230V ( L-N-PE) zu versehen. Dem Angebot ist ein elektrischer Schaltplan beizulegen, dass die Umsetzung der oben beschriebenen Systematik der Fremdeinspeisung zeigt. | |
| 3.3.1.17 | Lieferung und funktionsfähiger Einbau von zwei Ladegeräten zur Ladeerhaltung der Fahrzeugbatterien (12V): Ladegerät Starterbatterie mit folgenden Spezifikationen: * Ladekennlinie: IU1U2 vorprogrammiert, nicht änderbar * Ladespannung: 14,2V/14,8V * Ladestrom: mindestens 17A * Eingangsspannung: 230VAC / 40-60Hz * min.-max. Eingangsspannung: 90-270VAC * Temperaturbereich: -30 bis +55°C * Kühlung: Konvektion * Abmessungen: 192 x 98 x 47mm * Gewicht: 1,4kg * Verpolungsschutz & Kurzschlussfest * Schutzart: IP65 * Schutzklasse: I * AC Leitung 1,5m mit Schukostecker * DC Leitung: 1,5m mit Ringkabelschuhen M8 * Normen: EN 60 335-2-29(1991) +A2(1993), EN 55022 Class B, EN 61000-3-2, EN 61 000-3-3, EN 61 000-4-2, EN 61 000-4-4, EN 61 000-4-11, DIN 14679 * Prüfzeichen: CE, e-Kennzeichnung nach 95/54/EG Ladegerät für die Zusatzbatterie mit folgenden Spezifikationen: * Nennspannung der Batterie [V] 12 * Eingangsspannungsbereich DC [V] 10,5 - 15,0 * Ladestrom: mindestens 17A * Arbeitstemperaturbereich [°C] -20 bis +50 * Abmessungen inkl. Anschlüsse [mm] 412 x 198 x 116 * Gehäuse eloxiertes Aluminium * Schutzart IP20 * Schutzklasse II * Gewicht [kg] 9,5 * Betriebsanzeige LED * Ladestrom [A] einstellbar 0 – 100 * Ladespannung* [V] 14,4 / 13,5 * Ladekennlinie* IU1U2 * Eingangsspannungsbereich AC [V] 185 – 265 * Eingangsfrequenzbereich [Hz] 45 – 65 * Schutzklasse I * Wirkungsgrad [%] 90 * Prüfzeichen CE, E13-ECE 10R03/2004/104/EG (EMV/ Kfz-Richtlinien) Es sind mindestens 3 Doppelsicherungsautomaten für die Endverbraucher zu verbauen. Alle 230V Leitungen sind als abgeschirmte Leitungen (Querschnitt 2,5 mm²) auszuführen, um Störungen des Funkbetriebs zu vermeiden. | |
| 3.3.1.18 | Lieferung und funktionsfähiger Einbau eines Wechselrichters Typ Leab mit folgenden Spezifikationen: * Nennspannung der Batterie [V] 12 * Eingangsspannungsbereich DC [V] 10,5 - 15,0 * Dauerleistung bei 55 °C [VA] 2000 * Überlast (1s) [VA] 4000 * max. Wirkungsgrad [%] 90 * Ausgangsspannung [V] 230 * min. / max. Ausgangsspannung -10% bis +5% * Wellenform reine Sinus Frequenz [Hz] * Netzvorrangschaltung ja, max. 10 A * Unterspannungsabschaltung [V] 10,5 * Leerlaufleistung: Normal [W] 15 * Suchtaktung [W] < 2 * Schlafmodus [mA] < 5 * Arbeitstemperaturbereich [°C] -20 bis +50 * Abmessungen inkl. Anschlüsse [mm] 412 x 198 x 116 * Gehäuse eloxiertes Aluminium * Schutzart IP20 * Schutzklasse II * Gewicht [kg] 9,5 * AC-Anschluss Neutrik NAC3FCB * DC-Anschluss Schraubklemmen * Montage 4 x M4 * Betriebsanzeige LED * Absicherung DC [A] erforderlich 250 * Externe Anschlüsse Phoenix MSTB 2.5 / 3-St-5.0 / RJ12-6 * Prüfzeichen CE, E13-ECE 10R03/2004/104/EG (EMV/ Kfz-Richtlinien) * Inklusive einer G3-Fernanzeige (Typ Leab oder vergleichbar) und Temperatursensor | |
| 3.3.1.19 | Alle in diesem Leistungsverzeichnis eingefügten Zeichnungen sind einschließlich ihrer Maßangaben verbindlich einzuhalten, sofern nicht die Leistungsbeschreibung selbst hierzu Alternativen zulässt. Die Isometrischen-Zeichnungen dienen der räumlichen Darstellung von Montage- und Lagerorten. | |
| 3.3.1.20 | Zum Schutz vor Nässe, sowie der regelmäßig durchzuführenden Reinigung- und Desinfektionsmaßnahmen des Innenraumes und der Fächer, sind alle Regal- und Schranksysteme, Ablagen, Abschlüsse und Fugen auch zum Fahrzeug und zur Karosserie hin abzudichten sowie desinfektionsmittelfest zu verbauen. Die Werkstoffe der Regal- und Schranksysteme sind entsprechend zu wählen und möglichst als glatte Oberflächen auszuführen. | |
| 3.3.1.21 | Generelle Anforderungen an den Innenausbau Durch den Ausbau darf die Funktion sämtlicher (Sicherheits-) Airbagsysteme im Fahrzeug nicht beeinträchtigt werden. Folgende (Material-) Anforderungen sind zu erfüllen: * Formaldehydfrei * Desinfektions- und Reinigungsmittelresistent * Chemikalien- und korrosionsfest * schwer entflammbar nach DIN 4102 B1 * Schlag- und kratzfeste Arbeitsflächen * Schalldämmung der ggf. verwendeten Verkleidungsplatten gem. DIN 1409 (< 25 dB) * Tritt- und Schlagschutz an gefährdeten Stellen * Arretierungen - insb. bei Schränken und Geräten - überschlagsicher nicht selbsttätig öffnend * Sämtliche Einbauten sind, soweit technisch möglich, „klapperfrei“ zu konstruieren und einzubauen. * Ausschluss der Bildung von scharfen Kanten und Splittern bei Prellungen, Stauchungen oder Biegungen von Innenausbaumaterialien. * Abgerundete bzw. abgeflachte Schrankkanten. Ggf. erforderliche Kantenpolsterung ist anzubringen. * Temperaturbeständigkeit von mindestens - 20° C bis + 60° C (i. V. m. Klimaanlage und Heizung) bei Außentemperaturen von - 25° C bis + 40° C. * Für den Fall von Veränderungen in der Größe der vorgehaltenen Medizintechnik während der Nutzungsdauer dieses NEF, sollen sich die Regalebenen in der Höhe anpassen lassen. | |
| 3.3.1.22 | Angabe des eingesetzten Möbel-Baumaterials Für den Bau der Schrankteile einschließlich der Schubläden dürfen nur nicht quellende, hochfeste, leichte, schlagzähe und hoch biegefeste Kunststoffhartschaumplatten verwendet werden (DIN 53452/ISO 178 mind. 20 N/mm²). Die Raumdichte gem. DIN 53479 / ISO 1183 dieses Materials muss mind. 0,50 g/cm³ betragen. Alternativ wasserfest verleimtes melaminharzbeschichtetes Pappelsperrholz in grau / anthrazit: Firma Kömmerling, Original KÖMACEL oder VEKAPLAN S der Fa. Veka, Stärke 16/17 mm oder gleichwertig. Alternativ wasserfest verleimtes melaminharzbeschichtetes Pappelsperrholz in gleicher Stärke. Für Schubladen wird eine Materialstärke von 10 mm für ausreichend angesehen. Bei Abweichung ist der statische Nachweis der Gleichwertigkeit mit dem Angebot vorzulegen. Alle Umleimer sind in grauer Farbe (oder anthrazit bei melaminharzbeschichtetem Pappelsperrholz) anzubringen. Alle Schubladen und Auszüge des Ausbaus sind aus demselben Material wie der Schrank selbst zu fertigen. Auszugsschienen sind ausschließlich in kugelgelagerter Metallausführung zu verbauen (Tragfähigkeit ausgelegt auf 40 kg je Auszug; Qualität: Fa. Häfele, Typ Soft-Roller 40 RVAS oder gleichwertig). Bei erforderlicher höherer Tragfähigkeit erfolgt die Angabe im Auftrag entsprechend. Für alle Schubläden und Klappen des Ausbaus sind möglichst stabile Muschelgriffe (Qualität: Fa. Hekna, Typ 498) oder gleichwertig zu verwenden. Sämtliche sichtbaren Möbelflächen sind in anthrazit auszuführen. | |
| 3.3.1.23 | Im Bereich der Koffer- / Rucksackentnahmemöglichkeiten, sowie aller Einlegeböden sind vollflächig Edelstahlplatten als Kratz- und Kantenschutz (gesamter Boden und Seiten) anzubringen. | |
| 3.3.1.24 | Spritz- / Streichfußboden im Fahrgastraum Im gesamten hinteren Fahrgastraum ist ein desinfektionsmittelbeständiger rutschhemmender Spritz- oder Streichfußboden mit Wannenfunktion anzubringen. Rutschhemmung R10-R11 (nach DIN 51130 und ASR A1.5/1,2) für den Bodenbelag. Der Bodenbelag ist 50 mm an den Seiten hochzuziehen. Farbgebung in anthrazit. | |
| Funk- und Kommunikationstechnik | ||
| 3.3.2.1 | Die jeweiligen Spannungsversorgungsleitungen der Geräte für die Funk- / Kommunikationstechnik sind mit einem Mindestquerschnitt von 2,5 mm² auszuführen. Die Funktechnik (nicht RescueTrack und Navigationsgerät) soll über einen Funk-Hauptschalter, eingebaut im Armaturenbrett, komplett ein- bzw. ausgeschaltet werden. Zum korrekten Ausbuchen des digitalen Fahrzeugfunkgerätes ist in der Spannungsversorgung ein Relais mit einer festen Abfallverzögerung von 8 Sekunden vorzusehen, siehe beigefügte schematische Darstellung. Die entsprechenden Schaltrelais und Steuerkabel sind zu liefern und einzubauen. Die Montageorte aller Geräte sind so zu wählen, dass eine ausreichende Belüftung gewährleistet ist. Sämtliche Geräte müssen so montiert werden, dass Wartungsarbeiten und Austausch ohne Demontage von Fahrzeugeinbauteilen erfolgen können, d.h. alle Stecker und Befestigung sind zugänglich, alle Displays sind direkt lesbar. Montageorte: * Freisprechmikrofon an A-Säulenverkleidung * Freisprech-PTT (Push To Talk) linksseitig vom Lenkrad * HBC3 auf die Mittelkonsole (angeschrägter Bereich) * Beide Mithörlautsprecher nach Absprache mit dem AG * Rescue-Track Navigationssystem auf dem Armaturenbrett * Sim Card Reader rechts neben HBC3 auf Mittelkonsole * HBC links auf Stirnfläche der Konsole im Fond, mit Blickrichtung hinten * 2 Stück Ladeschalen für HRT inkl. Mila-Halterung; Exakte Platzierung wird bei der Baubesprechung festgelegt Alle Geräte müssen betriebsbereit, funktionsfähig und störungsfrei übergeben werden. Sollten auf Grund technischer Neuerungen oder Geräteabkündigungen zusätzliche Geräte bzw. Zubehör notwendig sein, so sind diese ebenfalls anzubieten, zu beschaffen und zu montieren. Zur Rohbauabnahme muss ein Funktechniker der Ausbaufirma zu gegen sein. Bei der Endabnahme muss ein Funktechniker der Ausbaufirma die funktionsfähige Übergabe an die Feuerwehr Bochum begleiten. | |
| 3.3.2.2 | Fahrzeugsprechfunkgerät Tetra BOS Einbau eines angelieferten Digitalfunkgerätes Tetra BOS, Typ Sepura SCG2229 (nur S/E-Gerät). Das Funkgerät wird im einwandfreien Zustand angeliefert. Sollte dieses beim Einbau beschädigt werden, so sind die Reparaturkosten durch die Einbaufirma zu tragen. Hinweis: das S/E-Teil ist vom Auftragnehmer mindestens 4 Wochen vorher beim Auftraggeber anzufordern. Lieferung, Einbau und betriebsfertige Übergabe folgender Komponenten: * externer SIM-Kartenleser (SiKaPlug-Aufnahmeeinheit) für Sepura SCG2229, Hersteller-ID: 300-00715 (065769), mit einem SiKaPlug-Adapter Hersteller-ID: 300-00716 (065729) und Verbindungskabel für Sepura SCG2229 für abgesetzte Bedienung bzw. zum Anschluss des externen Kartenlesers. (#065919, 065921, 065875, 065912, 065876 oder 065920) * S-/E-Gerätehalterung mit Schnellverschluss für Sepura SCG2229, Hersteller-ID: 49957 / 41006357 * Stromversorgungskabel 12 Volt und alle Verbindungsleitungen * HBC3 Farb-Bedienhandapparate-Set mit Programmieranschluss, für Sepura SCG (Selectric Artikel-Nr.: 41800025) inkl. Anschlusskabel, Montagezubehör, dabei HBC 3 an Mittelkonsole (zum Fahrer hin angewinkelt) regelbarer Lautsprecher mittig oben zur Fahrzeugfront. * Freisprecheinrichtung mit Schwanenhals-PTT (Selectric Art.-Nr.: 185004). Die Freisprecheinrichtung inklusive Schwanenhals-PTT sind dem Fahrerplatz links des Lenkrades zuzuordnen. Die Freisprecheinrichtung muss die Bedienung der PTT-Taste ermöglichen ohne dass die linke Hand vom Lenkrad entfernt werden muss. * HBC3 Farb-Bedienhandapparate-Set mit Programmieranschluss, für Sepura SCG (Selectric Artikel-Nr.: 41800025) inkl. Anschlusskabel, Montagezubehör und regelbaren Mithörlautsprecher. Der Einbauort soll möglichst weit links auf der Konsole des L-Schrank-Schreibtischteils im Fond liegen. Die Schreibfläche soll so möglichst freigehalten werden. Das Erreichen des HBC3 vom Fondsitz aus, ist hierbei eine Grundvoraussetzung. Die genaue Positionierung wird bei der Baubesprechung festgelegt. * 2 Stück regelbare Mithörlautsprecher Funk. Bei Parallelschaltung der Lautsprecher ist auf die Impedanz zu achten. Die Endstufe des MRTs, Sepura SCG, ist für eine Impedanz von 2 – 8 Ohm ausgelegt. Einbauorte der Mithörlautsprecher: * 1 Stück Fahrerraum; Lautsprecher inklusive einer Lautstärkereglung * 1 Stück im Fond; Lautsprecher inklusive einer Lautstärkereglung Hinweis zur Belegung der PEI-Schnittstellen des Fahrzeugfunkgerätes: PEI 1: Anschluss externer Kartenleser und HBC3 (vorne). Die Anschlüsse erfolgen über eine Console Interface Box (Selectric Art.-Nr.: 065942) inkl. aller erforderlichen Verbindungs- bzw. Adapterkabel. PEI 2: Anschluss des RDG1110 RescueTrack Mobile Data Gateway und des HBC3 (hinten). Die Anschlüsse erfolgen über eine CIB, Console Interface Box (Selectric Art.-Nr.: 065942) inkl. aller erforderlichen Verbindungs- bzw. Adapterkabel. Zum Anschluss der Lautsprecher und zur Programmierung sind folgende Komponenten zu bestellen und funktionsfähig zu verbauen: Lautsprecher1-/ I/O-/ USB-Slave Kabel für SCG, USB 2.0 (USB-Programmier-/Datenkabel) Artikel-Nr.:41005106HerstellerSepuraHersteller-ID:300-02013 USB Einbau-Adapter mit Bajonettverschluss und Kappe (USB 2.0, A/A) für SCG22 Artikel-Nr.: 41005286 Hersteller Good Connections Hersteller-ID: IC04-U205 GTIN: 4014619709656 Der Einbauort ist mit dem AG abzustimmen. Vorzugsweise in räumlicher Nähe des SCG. Das MRT ist inkl. aller zu liefernden Komponenten, Adapter, Verbindungsleitungen, Montagematerial usw. einzubauen und betriebsfertig zu übergeben. Hierbei sind alle Herstellerangaben vollumfänglich zu beachten. Weitere Informationen zur Montage sind u.a. im Mobile Radio Compact Installation Guide von Sepura oder dem Installationshandbuch von Selectric Typ SCG2229 zu finden. | |
| 3.3.2.3 | Lieferung und Montage von Fahrzeugantennen Folgende Antennen sind inkl. Verkabelung und aller erforderlichen Stecker und Adapter zu liefern, auf dem Dach zu montieren und betriebsfertig zu übergeben: * Kfz-Dachantenne Tetra BOS, inklusive aller erforderlichen Verbindungsleitungen zum Anschluss an das Digitalfunkgerät Tetra BOS. * GPS-Antenne Sepura MRT: GPS-Antenne, inklusive aller erforderlichen Verbindungsleitungen zum Anschluss an die GPS-Buchse des Fahrzeugsprechfunkgerätes Tetra BOS (SMC-Anschluss). Die Montagehinweise der Hersteller des Fahrzeugfunkgerätes und der GPS-Antenne sind zu beachten. Lieferung und Montage von Kombiantennen sind möglich, die störungsfreie Funktion muss gewährleistet sein und garantiert werden. Die genutzten Antennen sind durch Konfektionierung der Anschlussleitungen mit dem Anschlusstyp FAKRA zu verbinden. Es sind unbedingt Revisionszugänge in Deckenverkleidung für Antennen und eventuell vorhandene Antennenweichen/Verteiler vorzusehen. | |
| 3.3.2.4 | Lieferung und betriebsfertige Montage von zwei Kfz-Ladehalterungen 12/24Volt für tragbare Tetra BOS Funkgeräte (HRT, Sepura STP9038 / SC20), Typ: WeTech WTC1703 oder technisch vergleichbar. Kfz-Ladehalterungen inkl. aller Verbindungsleitungen liefern und betriebsfertig montieren. Um die Passiv-Aktiv-Halterung nutzbar zu machen, ist nach Möglichkeit auf eine zusätzliche Antenne zu verzichten. Falls ein Antennenkoppler notwendig ist, oder zur Reduktion der Dachantennen benötigt wird, so muss dieser durch den Auftragnehmer geliefert und funktionsfähig installiert werden. Die Ladehaltungen sind am vorderen Ende des L-Schrankes - mittig in Fahrtrichtung - zu montieren. | |
| 3.3.2.5 | Rescue Track Lieferung, Einbau und betriebsfertige Übergabe eines Systems der Firma Rescue Track, inkl. aller erforderlichen Anbauteile, Halterungen, Adapter und Kabel. Das Mobile Data Gateway RDG1110 muss mit Hilfe der herstellereigenen Adapter- bzw. Anschlusskabel mit dem digitalen Funksprechgerät Sepura SCG 2229 und dem Navigationsgerät RND1210 verbunden werden. * Die herstellerspezifischen Vorgaben zum Anschluss des RDG1110 (Bsp. Anschlussmöglichkeiten für Dauerstrom und Zündungssignal) sind zwingend einzuhalten. * Das RDG muss so verbaut sein, dass eine ungeübte technische Fachkraft ebendieses binnen 5 Minuten aus- und einbauen kann. Des Weiteren muss das RDG aus- und eingebaut werden können, ohne das andere Fahrzeugkomponenten hierzu demontiert werden müssen. * Der Anschluss des Systems Rescue Track an das Fahrzeugfunkgerät für den Digitalfunk erfolgt über eine Console Interface Box (voraussichtlich CIB, Selectric Art.-Nr.: 065942). * Lieferung, Einbau und betriebsfertige Übergabe einer Kombiantenne für GPS und LTE/GSM zum Anschluss an das System Rescue Track. Die Nutzung bereits vorhandener Antennen ist zulässig. Die störungsfreie Funktion muss gewährleistet sein und garantiert werden. Montageorte für die Antennen: Auf dem Fahrzeugdach o. ä., Klebeantennen im Innenraum sind nicht zulässig. Es sind unbedingt Revisionszugänge in Deckenverkleidung für Antennen und eventuell vorhandene Antennenweichen / Verteiler vorzusehen. * Ein Hauptschalter für das RDG1110 und Navigationsgerät RND1210 ist in unmittelbarer Nähe des Data Gateway RDG1110 zu montieren. Der Hauptschalter muss das RDG1110 und das Navigationsgerät ein- und ausschalten. Der Hauptschalter ist zu beschriften (Bsp. Rescue Track) und ist mit einer optischen Zustandsanzeige zu versehen (Bsp. Lichtanzeige bei Zustand „eingeschaltet“). Die Bedienung des Hauptschalters muss ohne Demontage von Fahrzeugeinbauteilen erfolgen können, jedoch muss die Montageart so gewählt werden, dass ein unbeabsichtigtes Betätigen des Schalters ausgeschlossen wird. * Der Empfang der Einsatzinformationen und Koordinaten der Einsatzstelle muss auch im ausgeschalteten „Parkzustand des Fahrzeuges“ möglich sein. Da die GPS-Antenne fest im Navigationssystem eingebaut ist, ist das Navigationssystem zwingend so zu montieren, dass ein Satellitenempfang jederzeit gewährleistet ist. Einbauorte in Absprache mit AG. Das System Rescue Track muss angemeldet und alle Funktionen getestet werden. Anmeldung und Test müssen vor der Fahrzeugabnahme erfolgen. Das zuzuordnende Kennzeichen ist beim Auftraggeber anzufordern. | |
| 3.3.2.6 | Rescue Track Navigationssystem Lieferung und fester Einbau eines Navigationssystems RND1210, BOS-Datenterminal. Das Navigationsgerät ist fest einzubauen, Halterung: Halterungsset für RND1210 oder in den technischen Leistungsmerkmalen vergleichbar. Da die GPS-Antenne fest im Navigationssystem eingebaut ist, ist das Navigationssystem zwingend so zu montieren, dass ein Satellitenempfang jederzeit gewährleistet ist. Die Spannungsversorgung des Navigationsgerätes erfolgt über den Hauptschalter Rescue Track. Bluetooth-Dongel und Verbindungselement des AV-Chinchkabels müssen an einer Wartungsöffnung (kann auch durch Entfernen einer Lampe oder Rückzug Radio zugänglich gemacht werden) zentral erreichbar sein. Sollte die Verbindung zwischen Navigationsgerät und Steuergerät mittels WLAN-Verbindung hergestellt werden können, so ist kein Einsatz eines Dongels notwendig. Die genaue Positionierung wird bei der Baubesprechung festgelegt. | |
| 3.3.2.7 | Funkentstörung des gesamten Fahrzeuges (siehe DIN EN 1789). | |
| Fahrerraum | ||
| 3.3.3.1 | Mittelkonsole Zwischen Fahrer und Beifahrer ist eine Mittelkonsole mit integrierter Ablagebox zu montieren. Die Handbremse muss weiterhin uneingeschränkt zu bedienen sein. Die Mittelkonsole muss folgende (vom Auftragnehmer zu liefernde) Komponenten aufnehmen: * HBC-3 (auf der Mittelkonsole) * Inomatic-Bedieneinheit BT2012 (auf der Mittelkonsole) * SiKa-Reader (auf der Mittelkonsole) * UDS Bedieneinheit (auf der Mittelkonsole) * Steuerungseinheit für Standheizung (auf der Mittelkonsole) * Stabmikrofon (vor Kopf an der Mittelkonsole) * Nothammer mit integriertem Gurtschneider (vor Kopf an der Mittelkonsole) * Sperrfostenschlüssel (rechts an der Mittelkonsole) Hierbei ist zu bedenken, dass der vordere Bereich der Mittelkonsole zum Fahrer hin angeschrägt sein muss, um eine einwandfreie Sichtung und Bedienung sämtlicher dort platzierter Komponenten zu ermöglichen. Des Weiteren muss ein Fach für ein Smartphone in die Mittelkonsole integriert werden. Dieses Fach muss über eine Doppel-USB-C-Ladebuchse verfügen. Weiterhin ist hierzu ein Multifunktionshandyladekabel mitzuliefern (Micro-USB, USB-C und Lightning). Weiterhin sind drei universal Einweghandschuh-Halter in der Mittelkonsole vorzusehen. Einbauort in Absprache mit dem AG. Beispielhafte isometrische Ansicht der Mittelkonsole zwischen Fahrer und Beifahrer | |
| 3.3.3.2 | Lieferung und funktionsfähiger Einbau von einem Handscheinwerfer DIN 14642 - EX - F mit KFZ-Ladestation, Typ Andaro Adalit L4000. Der Montageort wird bei der Baubesprechung festgelegt. | |
| Arbeitsraum (Einstieg über seitliche Schiebetür Beifahrerseite) | ||
| 3.3.4.1 | Sitz Im Fahrgastraum ist ein Sitz mit klappbarer Rückenlehne einzubauen mit erhöhtem Sitzkomfort, Seitenhalt, Lendenwirbelstütze und Armlehnen. Der Sitz ist in Kunstleder auszuführen. Für den Sitz ist der gleiche Textilschonbezug wie für Fahrer- und Beifahrersitz zu liefern (in vierfacher Ausführung). Der Sitz ist drehbar auszuführen, sodass dieser zu allen Schreibtischbereichen hingedreht werden kann. Der Sitz muss sich wie folgt in das Gesamtfahrzeug einfügen (Fahrtrichtung rechts): Draufsicht auf die Verortung des Fondsitzes und dessen Platzbedarfes | |
| 3.3.4.2 | Lieferung und Lagerung eines Halligantool mit Hebeklaue, Länge 762mm, mit dazugehörigem TNT-Tool. Die Lagerung hat an der zum Fondraum zeigenden Wand des Heckausbaus zu erfolgen. | |
| 3.3.4.3 | L-Schrank Hinter den Frontsitzen ist ein Schreibtischelement in L-Form vorzusehen. Der Abstand zu den Vordersitzen muss so gewählt sein, dass auch Fahrer bis 195 cm Körperlänge hinter dem Lenkrad noch genug Platz finden. Über die Schiebetür der rechten Fahrzeugseite ist der Fond des Fahrzeuges zu begehen und dementsprechend auch der L-Schrank im Innenraum zu erreichen. Auf der gesamten Oberfläche des L-Schrankes (mit Ausnahme des Hochschrankes) ist eine blendfreie transparente Acrylplatte (oder gleichwertig) zum Unterlegen von bspw. Einsatzplänen zu installieren. Das Unterlegen ist durch leichtes Anheben der Platte vom Fondsitz aus zu ermöglichen. Folgende Komponenten sind zu liefern und gebrauchsfertig gemäß untenstehender Zeichnung und Ansicht zu installieren: * Ein Kompressorkühlschrank mit mindestens 5 Litern Fassungsvermögen; von außen ablesbarer Temperaturanzeige und Min. / Max. Anzeige zur Temperaturüberwachung; Temperaturbereich von 2°- 8° Celsius. Die Tür des Kühlschrankes muss nach vorne öffnen, bzw. der Anschlag muss rechts ein. * Ein Thermoschrank mit mind. 5 Litern Volumen zur Unterbringung von mind. 6 x 0,5 L Infusionsplastikflaschen. Fest eingestellter Temperaturbereich von 37° C (+/- 2 °C) mit außenliegender Temperaturanzeige mit Min-/Max-Funktion. Die Tür des Thermoschrankes muss nach hinten öffnen, bzw. der Anschlag muss links ein. * Thermodrucker Brother PJ-773, inkl. Fahrzeughalterung Brother PA-CM-500. Die Stromversorgung ist über Autoadapter Brother PA-CD-600WR herzustellen. * iPad-Halterung (Hersteller: Andres Industries, Typ: aiShell Car Cradle USB-C V2 2m incl. Connector, Art.Nr. 298538C) Die Stromversorgung der Halterung ist über einen fest verbauten Dual USB-C-Port mit Unterstützung von Power Delivery (PD) und einer Ladeleistung von insgesamt min. 50 W (2x 25 W) sicherzustellen. Hinweis: Das Apple iPad 10,9“ und das Gehäuse aiShell 10.9 sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung und müssen nicht mit angeboten werden. * Halterungsarm RAM Mounts RAM-101U oder RAM-101U-D oder RAM-101U-B je nach benötigter Länge (2x Basisplatte rund AMPS, 1x Verbindungsarm mittel) für zuvor beschriebene iPad-Halterung; Die benötigte Länge des Halterungsarmes wird bei der Baubesprechung festgelegt. Anzubieten ist die teuerste Variante. Die Halterung muss das Verdrehen des Tabletts um 360° entlang der Fahrzeughochachse ermöglichen. * Mindestens zwei 230 V Steckdosen * Mindestens fünf 12 V Steckdosen * Mindestens zwei USB-C Doppelsteckdosen * Ein Inomatic-Bedienfeld vom Typ BT2004 auf Brusthöhe auf der linken Fahrzeugseite, zur Steuerung folgender Komponenten: * Wechselrichter EIN / AUS * Umfeldbeleuchtung links EIN / AUS * Umfeldbeleuchtung komplett EIN / AUS * Innenraumbeleuchtung EIN / AUS und Dimmen * Ein Inomatic-Bedienfeld vom Typ BT2004 auf Brusthöhe auf der rechten Fahrzeugseite, zur Steuerung folgender Komponenten: * Wechselrichter EIN / AUS * Umfeldbeleuchtung rechts EIN / AUS * Umfeldbeleuchtung komplett EIN / AUS * Innenraumbeleuchtung EIN / AUS und Dimmen * Drei Auszugschubladen unter dem Schreibtisch * Ausströmer für die Standheizung unterhalb der drei Auszugschubladen * Ein Fach mit zweiflügeliger Drehtür unterhalb des Kühl- und Wärmeschrankes * Ein Auszugschubkasten unterhalb des vorherigen Punktes * Fach mit Drehtür (Tür rechts angeschlagen). Muss ohne Betreten des Fonds direkt über die geöffnete Schiebetür erreichbar sein. Unterteilung in vier übereinander angeordnete Fächer: * Oberste Fach für Unterlagen (Totenscheine, Übernahmebuch, usw.) ausziehbar, beispielweise als Schublade ausgeführt. Die Innenmaße müssen zu jeder Seite mindestens 20 mm größer als DIN-A4 sein. Innenhöhe mindestens 40 mm. * Fach darunter frei * Fach darunter: Lagerung einer Rettungsboa * Unterste Fach: Lagerung einer Traumatasche Über die Schiebetür der linken Fahrzeugseite muss das Fach für die Zentralelektrik, sowie folgende Lagerorte erreicht werden können (siehe auch entsprechende Zeichnung und Ansicht; Zu liefernde Komponenten sind entsprechend gekennzeichnet): * Lieferung und Lagerung eines Feuerlöscher PG 6 der Firma Jockel Feuerschutz. * Lieferung und Montage einer Normschiene zwecks Lagerung von zwei Perfusoren B. Braun Space. Des Weiteren muss für beide Perfusoren eine Ladeerhaltung geliefert und funktionsfähig installiert werden. * Lagerung für das maschinelle Reanimationsgerät Corpuls CPR im Taschensystem inklusive Quadboard. Das Medizinprodukt ist an die Ladeerhaltung anzuschließen. Außerdem sind in diesem Fach folgende Steckdosen zu liefern und funktionsfähig zu installieren: + 1 Stück 230 V + 3 Stück 12 V * Fach für die Zentralelektrik (DC/DC-Wandler, Wechselrichter, etc.) Das über die linke Schiebetür erreichbare Schranksystem ist vollständig mit LED-Dreieckleuchten auszuleuchten. Die Stirnseite des L-Schrankes ist vom Fahrer- und Beifahrerplatz aus zu erreichen. Hierüber müssen die beiden HRT und das iPad entnommen werden können. Weiterhin muss die Zentralsteuereinheit der Inomatic von hier aus zugänglich sein. Eine Helmhalterung (Helmspinne), geeignet für einen „Schubert F300“ ist oben im Trennwandschrankbereich hinter dem Fondsitz zu installieren. Drucker Helmhalterung Isometrische Ansicht des Gesamt-Innenraums I-Pad mit Ram-Mount Haltearm Isometrische Ansicht des L-Schrankes Ansicht des L-Schrankes von der linken Schiebetür aus Schnitt D - D Ansicht des L-Schrankes von Fahrer- und Beifahrer aus Schnitt C - C Ansicht von der rechten Schiebetür aus Schnitt B - B | |
| 3.3.4.4 | Funkuhr Es ist eine Funkuhr mit Datumsanzeige und Innenraumtemperaturanzeige mit möglichst großen Zahlen zu liefern und im Arbeitsraum zu installieren. Beispielprodukt „Infactorie NC-7061“ oder in Form, Art und Leistung vergleichbar. Allgemeine Anforderungen: * Digitaluhr, Format Zeitanzeige HH:MM:SS für 24 Stunden * Displaygröße mindestens 8x13 cm | |
| 3.3.4.5 | Lieferung und betriebsfähige Installation eines thermostatgesteuerten elektrisch betriebenen keramischen Heizlüfters, ca. 1,3 kW (z.B. DEFA-Lüfter 230V oder gleichwertig) zur Beheizung des Fahrzeuginnenraumes bei extern eingespeistem Rettboxanschluss. | |
| Geräteraum Heck (Kofferraum erreichbar über Kofferraumklappe) | ||
| 3.3.5.1 | Die Innenraumhöhe ist bis zum Fahrzeugdach auszunutzen, um auf ein Laderaumtrenngitter verzichten zu können. Gleiches gilt für die Breite des Heckausbaus. Durch den Ausbau entstehende Toträume seitlich des Heckausbaus sind, sofern sie nicht nutzbar sind oder zum Druckausgleich benötigt werden, entsprechend mit Blenden zu versehen, damit sich dort kein Schmutz sammeln kann. | |
| 3.3.5.2 | Heckausbau Erreichbar über die geöffnete Kofferraumklappe. Isometrische Ansicht zur Darstellung der Einbindung des Heckgerätefaches Über die Heckklappe ist der Kofferraum des Fahrzeuges, bzw. das Heckgerätefach zu erreichen. Folgende Komponenten sind zu liefern und gebrauchsfertig gemäß untenstehenden Zeichnungen und Ansichten zu installieren: * Drei Helmhalterungen für Helm „Schubert F300“ gelagert mittels je einer Helmspinne. Zwei mit Entnahmerichtung Heck, eine mit Entnahmerichtung Fond. * Drei übereinander angeordnete Fächer zur transportsicheren Lagerung von Rucksäcken / Taschen * Abschließbare BTM-(Tresor)-Kasette außen an der linken Heckschrankwand * Ein Schwerlastauszugschlitten (Mindestbelastbarkeit 70 kg) als vollständig ausziehbarer Medizingeräteauszug, mit Lagerung und funktionsfähiger Ladeerhaltung (elektrischer Spannungsversorgung, geführt über eine Panzerschleppkette) folgender Komponenten: * 3 Stück Steckdose 230 V * 2 Stück Steckdose 12 V * Aufnahme Weinmann Basestation 3NG mit Ladeerhaltung zur Aufnahme eines Medumat Transport * Accuvac – Lagerung mit Ladeerhaltung * Corpuls C3 – Lagerung mit Ladeerhaltung Des Weiteren sind folgende Komponenten an dem Auszugschlitten zu liefern und zu lagern: * Abfallbehälter * Ein-Hand-Dosierspender mit Auffangschale (Firma Hartmann) * In der untersten Ebene des Heckregals muss der Einbau einer ausziehbaren und arretierbaren Schwerlastschublade (Mindestbelastbarkeit 100 kg), mit rutschhemmend beschichteter aufklappbarer Arbeitsfläche, auf voller Breite des Heckregals erfolgen. Die Arbeitsfläche muss mittels Gasdruckfeder automatisch in ihrer obersten Position gehalten werden. In der Schublade sind folgende Materialien zu lagern und zu liefern: * Bolzenschneider 600 mm * Bordwerkzeug des Fahrzeuges * Nageleisen * LED Kfz-Warnleuchte * Verbandtasche nach StVO * Warndreieck * Warnwesten * Abschleppöse Ansicht des Heckgerätefaches Schnitt E - E Isometrische Ansicht des Heckregales | |
| Dokumentationen | ||
| 3.4.1 | Sonstige Kosten, die bisher in dieser Leistungsbeschreibung nicht abgefragt wurden, jedoch berücksichtigt werden müssen, sind in einer separaten Auflistung beizufügen (z. B. Regiekosten für angelieferte Beladung). | |
| 3.4.2 | Das Fahrzeug ist vollgeladen zu übergeben. | |
| 3.4.3 | Nach positiv abgeschlossener Endabnahme ist das Fahrzeug an die Adresse die Auftragsgebers zu liefern (nicht auf eigener Achse!). | |
| 3.4.4 | Fahrzeugabnahme nach der StVZO (TÜV). | |
| 3.4.5 | Baubesprechung für das Fahrzeug, mind. für 4 Personen, incl. Hotelkosten und Verpflegung für eine Übernachtung, ab einer Entfernung von 300 km 2 Übernachtungen. Bis zu einer Entfernung von 100 km sind keine Übernachtungen notwendig. Die Zugkosten (Deutsche Bahn) für Hin- und Rückfahrt 2. Klasse für 4 Personen (Bochum --> Standort Ausbaufirma --> Bochum) sind zu übernehmen. Ein Shuttleservice von und zum Bahnhof, sowie vom Hotel zur Firma und zurück, ist vom Auftragnehmer einzurichten. Diese Kosten sind zwingend in das Excel-Leistungsverzeichnis erkennbar einzutragen. | |
| 3.4.6 | Zwischenabnahme zum Anpassen der Lagerungen mind. für 3 Personen, incl. Hotelkosten und Verpflegung für eine Übernachtung, ab einer Entfernung von 300 km 2 Übernachtungen. Bis zu einer Entfernung von 100 km sind keine Übernachtungen notwendig. Die Zugkosten (Deutsche Bahn) für Hin- und Rückfahrt 2. Klasse für 3 Personen (Bochum --> Standort Ausbaufirma --> Bochum) sind zu übernehmen. Ein Shuttleservice von und zum Bahnhof, sowie vom Hotel zur Firma und zurück, ist vom Auftragnehmer einzurichten. Diese Kosten sind zwingend in das Excel-Leistungsverzeichnis erkennbar einzutragen. | |
| 3.4.7 | Fahrzeugabnahme / -übernahme und Einweisung in die technischen Geräte mind. für 4 Personen, incl. Hotelkosten und Verpflegung für eine Übernachtung, ab einer Entfernung von 300 km 2 Übernachtungen. Bis zu einer Entfernung von 100 km sind keine Übernachtungen notwendig. Die Zugkosten (Deutsche Bahn) für Hin- und Rückfahrt 2. Klasse für 4 Personen (Bochum --> Standort Ausbaufirma --> Bochum) sind zu übernehmen. Ein Shuttleservice von und zum Bahnhof, sowie vom Hotel zur Firma und zurück, ist vom Auftragnehmer einzurichten. Sollte das Fahrzeug am Abnahmetermin nicht gänzlich fehlerfrei sein, sind die Kosten für die Rückreise, sowie der erneuten Anreise zu übernehmen. Ein Shuttleservice von und zum Bahnhof, sowie vom Hotel zur Firma und zurück, ist vom Auftragnehmer einzurichten. Diese Kosten sind zwingend in das Excel-Leistungsverzeichnis erkennbar einzutragen. | |
| 3.4.8 | Garantiezeiten Fahrgestell _________________ Monate Aufbau _________________ Monate Wird bewertet! | |
| 3.4.9 | Dem Angebot sind detaillierte technische Zeichnungen beizufügen, aus denen die Schrank-, Raum- und Fahrzeugmaße zu entnehmen sind. | |
| 3.4.10 | Angabe der bereits vom Anbieter produzierten NEF seit dem Jahr 2010: Produzierte NEF seit dem Jahr 2010: ______________ Stück Eine Anzahl von < 50 Stück seit 2010 führt zu einem automatischen Ausschluss. | |
| 3.4.11 | Service Es ist anzugeben, welche Servicewerkstätten sich im Umkreis von 500 km befinden. Darüber hinaus ist anzugeben, welche Servicegeschwindigkeit garantiert wird (Wie schnell ist ein Servicetechniker vor Ort). Die Abfrage erfolgt je einmal für Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten am Auf- und Ausbau des Fahrzeuges sowie am Grundfahrgestell. Entfernung ist anzugeben: Werkstatt für Fahrgestell:……………………………….. km Werkstatt für Auf- und Ausbau:…………………………..km Servicezeiten sind anzugeben: Für Servicemaßnahmen, z.B. telefonische Beratung des eigenen Werkstattpersonals der Feuerwehr oder Bestellung von Ersatzteilen für das Fahrgestell: -24-Stunden auch Sonn- und Feiertags ("24/7")::…… ja …… nein -24-Stunden außer Sonn- und Feiertags: …… ja …… nein -eingeschränkte Servicezeiten (< 24 Stunden) auch Sonn- und Feiertags …… ja …… nein eingeschränkte Servicezeiten (< 24 Stunden) außer Sonn- und Feiertags …… ja …… nein Für Servicemaßnahmen, z.B. telefonische Beratung des eigenen Werkstattpersonals der Feuerwehr oder Bestellung von Ersatzteilen für den Auf- und Ausbau des Fahrzeuges: -24-Stunden auch Sonn- und Feiertags ("24/7")::…… ja …… nein -24-Stunden außer Sonn- und Feiertags: …… ja …… nein -eingeschränkte Servicezeiten (< 24 Stunden) auch Sonn- und Feiertags …… ja …… nein eingeschränkte Servicezeiten (< 24 Stunden) außer Sonn- und Feiertags …… ja …… nein Verfügbarkeit Notdienst vor Ort Fahrgestell (rund um die Uhr) in Stunden: ………………………………….h Wird bewertet! | |
| 3.4.12 | Garantierte Ersatzteilversorgung in Jahren Fahrgestell _________________ Monate Aufbau _________________ Monate Fahrgestell wird bewertet! | |
| 3.4.13 | Zulassungsbescheinigung Teil II und Gutachten für die Erlangung einer Betriebserlaubnis | |
| 3.4.14 | Unterweisung des Kfz-Werkstattpersonals zur Wartung und Unterhaltung des Fahrzeugs ein Tag für fünf Personen am Standort Bochum. | |
| 3.4.15 | Nachweisdokumente über die erfolgreiche Prüfung der verbauten elektrotechnischen Anlagen. |