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Lieferung von Lebensmitteln für den Klinikbetrieb

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 01.11.2026, 06:28 (Europe/Berlin)

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Ausschreibung Lebensmittel Kreiskliniken Reutlingen

Vergabe-Nr. 2026-0126-BK

Angebotsbedingungen

Lieferung von Lebensmitteln für den Klinikbetrieb, zur Versorgung

von Patienten, Gästen und Mitarbeitern für:

KREISKLINIKEN REUTLINGEN gGMBH Steinenbergstraße 31 72764 Reutlingen

Lieferorte:

Klinikum am Steinenberg Reutlingen Steinenbergstr. 31 72764 Reutlingen

Albklinik Münsingen Lautertalstr. 47 72525 Münsingen

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Vergabe-Nr. 2026-0126-BK

Inhaltsverzeichnis

1 VORBEMERKUNGEN ................................................................................................................................ 4

2 GEGENSTAND DER VERGABE.................................................................................................................... 4

3 VERGABESTELLE – AUFTRAGGEBER .......................................................................................................... 4

4 GEGENSTAND DES VERFAHRENS .............................................................................................................. 4

4.1 LOSUNTERTEILUNG..................................................................................................................................... 5

4.2 LIEFERANSCHRIFTEN: .................................................................................................................................. 5

5 ABLAUF DES VERGABEVERFAHRENS UND ANGEBOTSBESTANDTEILE ....................................................... 6

5.1 ABLAUF DES VERGABEVERFAHRENS ........................................................................................................... 6

5.2 ANGEBOTSFRIST ......................................................................................................................................... 6

5.3 EINZELBIETER, BIETERGEMEINSCHAFT UND NACHUNTERNEHMER ............................................................. 6

5.4 BIETERGEMEINSCHAFT ............................................................................................................................... 6

5.5 NACHUNTERNEHMER ................................................................................................................................. 6

5.6 ZUSCHLAGS- UND BINDEFRISTEN ............................................................................................................... 7

5.7 AUSKUNFT / KONTAKT ............................................................................................................................... 7

6 WEITERE RAHMENBEDINGUNGEN DES VERFAHRENS .............................................................................. 8

6.1 EINVERSTÄNDNIS DER BIETER .................................................................................................................... 8

6.2 FRAGEN ZUM VERFAHREN .......................................................................................................................... 8

6.3 MITTEILUNG VON UNKLARHEITEN IN DEN VERGABEUNTERLAGEN ............................................................ 8

7 EINZUREICHENDE UNTERLAGEN .............................................................................................................. 9

7.1 ALLGEMEINE VORGABEN ............................................................................................................................ 9

7.2 ANGEBOTSSTRUKTUR ............................................................................................................................... 10

8 ANGEBOTSVORGABEN ........................................................................................................................... 10

8.1 ALLGEMEINE VORGABEN .......................................................................................................................... 10

8.2 EIGNUNGSKRITERIEN ................................................................................................................................ 11

9 ALLGEMEINE LEISTUNGSFÄHIGKEIT ....................................................................................................... 11

9.1 ZUVERLÄSSIGKEIT (A) ............................................................................................................................... 11

9.2 PERSÖNLICHE LAGE DES WIRTSCHAFTSTEILNEHMERS (A)......................................................................... 12

9.3 BETRIEBSHAFTPFLICHTVERSICHERUNG (A) ............................................................................................... 12

9.4 UNBEDENKLICHKEITSBESCHEINIGUNG DES FINANZAMTS / EIGENERKLÄRUNG (A) ................................... 12

10 TECHNISCHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT ........................................................................................................ 13

10.1 NACHWEIS ÜBER DIE HANDHABUNG VON QUALITÄTSSICHERUNGSSYSTEMEN (A) ................................ 13

10.2 SORTIMENTSABDECKUNG (B) ................................................................................................................. 13

10.3 ANWENDUNG DES NOT- & AUSFALLKONZEPTES (B) ............................................................................... 13

10.4 KONZEPT ZUR NACHHALTIGKEIT (B) ....................................................................................................... 14

11 KALKULATION ZUR ERMITTLUNG DES ANGEBOTSPREISES ..................................................................... 15

12 ANGEBOTSBEWERTUNG ........................................................................................................................ 15

12.1 WERTUNGSKRITERIEN ............................................................................................................................ 15

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12.2 AUSSCHLUSSKRITERIEN .......................................................................................................................... 15

12.3 MONETÄRE KRITERIEN ........................................................................................................................... 16

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1 Vorbemerkungen Bitte lesen Sie diese Bewerbungsbedingungen zur Erstellung des Angebots sorgfältig durch. Darüber hinaus werden Sie gebeten, die weiteren Ihnen übersandten Vergabeunterlagen un- mittelbar auf Vollständigkeit zu überprüfen. Der Umfang der zu vergebenden Leistungen ergibt sich aus diesen Angebotsbedingungen sowie den weiteren Vergabeunterlagen (insbesondere aus der Leistungsbeschreibung und den jeweiligen Anlagen). Sie sind Ihrem Angebot in un- veränderter Form zugrunde zu legen.

2 Gegenstand der Vergabe Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss eines Rahmenvertrages zur Belieferung mit einer ersten Laufzeit von 24 Monaten. Zudem besteht optional die Möglichkeit den Vertrag um einmal zwölf Monate zu verlängern.

3 Vergabestelle – Auftraggeber Administrativ wird die Ausschreibung durch die nachfolgende Vergabestelle durchgeführt: Kreiskliniken Reutlingen gGmbH Servicecenter 3 - Einkauf und Logistik Steinenbergstraße 31 72764 Reutlingen petroula.antonoglu@kliniken-rt.de

Der Einwand, dass der Bieter über den Umfang der Leistung oder über die Art und Weise der Ausführung nicht genügend unterrichtet gewesen sei, ist ausgeschlossen.

4 Gegenstand des Verfahrens Die Kreiskliniken Reutlingen (nachfolgend kurz Kliniken) sucht für die nachfolgend aufgeführ- ten Lose erfahrene Lieferanten für die Versorgung mit Lebensmitteln für die Verpflegung von Patienten, Mitarbeitern und Gästen der Kreiskliniken Reutlingen, der die Leistungen durchgän- gig, mit der erforderlichen hygienischen Sorgfalt und der in den Kreiskliniken gewünschten hohen Qualität wirtschaftlich erbringt. Die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen lebens- mittelhygienisch einwandfreien Patientenspeisenversorgung an 365 Tagen im Jahr ist für die Kreiskliniken von wesentlicher Bedeutung. Der Lieferant ist für die Leistungserbringung verantwortlich und sichert im Havariefall eine Er- satzvornahme der Belieferung selbst ab. Leistungsinhalt ist die Anlieferung Lebensmitteln gem. Leistungsverzeichnis zu dem jeweiligen Los.

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4.1 Losunterteilung Die anzubietenden Lebensmittel und Produkte sind in den nachfolgend Loskategorien unter- schieden und entsprechend ihrer losweisen Zuordnung anzubieten:

LOSAngebotsblankettArtikelsortiment:
Nr.
LOS 1 Anlage 1.1 Frischobst, Frischgemüse: Obst, Gemüse, Salate, Kartoffeln etc.
LOS 2 Anlage 1.2 Trockenlagerartikel: Obst-, Sauer- und Gemüsekonserven, Haltbare Konzentrate, Pasten und Fertigsaucen (Ketchup, Senf etc.) Haltbare Brotaufstriche portioniert und Portionswürstchen
Los 3 Anlage 1.5 Molkereiartikel: Milch, Käse (Schnitt-, Weich- und Frischkäse), Joghurt, Fette, Eier bzw. Flüssigeiprodukte, Desserts etc.

4.2 Lieferanschriften: Die Anlieferung erfolgt jeweils bis zur „Küchentür“

"Klinikum am Steinenberg Steinenbergstr. 31 72764 Reutlingen Anlieferung über Küchenrampe / Eb. 01 Übergabe Küchentüre /Ebene 1"

"Albklinik Lautertalstr. 47 72525 Münsingen Anlieferung über Warenwirtschaftshof Übergabe Küchentüre EG"

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5 Ablauf des Vergabeverfahrens und Angebotsbestandteile

5.1 Ablauf des Vergabeverfahrens Der Auftraggeber vergibt einen Rahmenvertrag im Rahmen eines offenen Vergabeverfahrens auf der Grundlage der in diesem Dokument genannten Angebots- und Bewerbungsbedingun- gen. Mit der digitalen Abgabe des Angebotes bestätigt der Bieter zugleich, dass alle in diesem Verfahren dargestellten Anforderungen erfüllt werden bzw. danach verfahren und die als An- lagen beigefügten Bedingungen anerkannt werden.

5.2 Angebotsfrist Das vollständige und gemäß den Vorgaben dieses Leitfadens erstellte Angebot ist gemäß den Vorgaben dieser Unterlage bis zum 30.11.2026, 12:00 Uhr ausschließlich über die Vergabe- plattform (www.dtvp.de) einzureichen. Bis zum Ablauf dieser Frist können Angebote schriftlich geändert, berichtigt oder zurückgezogen werden.

5.3 Einzelbieter, Bietergemeinschaft und Nachunternehmer Die Einreichung von Angeboten durch Einzelbieter und Bietergemeinschaften ist zulässig. Die Einschaltung von Nachauftragnehmern ist zulässig.

5.4 Bietergemeinschaft Eine Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich un- terschriebene Erklärung abzugeben,

• in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Auftragsfalle erklärt wird,

• in der alle Mitglieder mit postalischer Anschrift aufgeführt werden,

• in der ein von allen für die Durchführung des Vertrages gegenüber dem bevollmächtig- ten Vertreter bezeichnet und erklärt wird, dass dieser Vertreter gegenüber dem Auf- traggeber alle Mitglieder rechtsverbindlich vertreten wird,

• in der für alle Mitglieder die postalische Anschrift des Vertreters gegenüber dem Auf- traggeber angegeben wird, über den der gesamte Schriftverkehr abgewickelt wird. Für die Rechtsform der Bietergemeinschaft werden keine Vorgaben gemacht. Darüber hinaus ist in einer selbst zu erstellenden separaten Anlage darzustellen, welches Mitglied der Bieter- gemeinschaft für die Erbringung welcher Leistungen verantwortlich ist. Diese Anlage ist mit dem Angebot einzureichen. Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haften gegenüber dem Auf- traggeber gesamtschuldnerisch für die Erfüllung sämtlicher vertraglicher Verpflichtungen. Es ist unzulässig, als Mitglied einer Bietergemeinschaft und gleichzeitig als einzelner Bieter ein Angebot abzugeben. Gleiches gilt für den Fall, dass sich ein Bieter an verschiedenen Bieter- gemeinschaften beteiligt. Die Bildung oder Änderung einer Bietergemeinschaft nach Ablauf der Angebotsfrist bis zur Zuschlagserteilung ist nicht zulässig.

5.5 Nachunternehmer Die Einschaltung von Nachunternehmern ist zulässig. Sofern der Bieter oder eine Bieterge- meinschaft Nachunternehmer einschaltet, bietet er/sie als Generalunternehmer an. Entspre- chende Unternehmen sind über die Anlagen 3 und 4 im Rahmen der Angebotseinreichung zu benennen. Ein Wechsel der Nachunternehmen ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers zu- lässig.

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5.6 Zuschlags- und Bindefristen Mit Ablauf der Angebotsfrist beginnt die Zuschlags- und Bindefrist. Angebote können während der Zuschlags- bzw. Bindefrist nicht zurückgezogen werden. Der Bieter erklärt sich damit ein- verstanden, dass sich für den Fall der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens durch einen Bieter die Zuschlags- und Bindefrist für das Angebot automatisch bis zum Ablauf von drei Wo- chen nach der rechtskräftigen Beendigung des Nachprüfungs- bzw. Beschwerdeverfahrens verlängert. Unterlegene Bieter erhalten ein Informationsschreiben gem. § 134 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

5.7 Auskunft / Kontakt Auskunftsersuchen jeglicher Art sind ausschließlich über die Vergabeplattform (www.dtvp.de) in schriftlicher Form, unter Angabe der Dokumentnummer des EU-Amtsblat- tes zu stellen. Auskunftsersuchen oder jegliche Vertragsnebenabsprachen unmittelbar an oder mit Mitarbei- tern und/oder Organe des Auftraggebers bzw. den Einrichtungen vor Ort können zum Aus- schluss des Bieters führen. Der im Verlauf des Vergabeverfahrens stattfindende Schriftverkehr zwischen einzelnen Bie- tern und der durchführenden Stelle, d.h. jedes Auskunftsersuchen sowie deren Beantwor- tung durch den Auftraggeber, werden in anonymisierter Form allen Bietern über die Vergabe- plattform zur Verfügung gestellt.

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6 Weitere Rahmenbedingungen des Verfahrens

6.1 Einverständnis der Bieter Jeder am Verfahren beteiligte Bieter erklärt sich durch seine Beteiligung und Mitwirkung mit den vorliegenden Verfahrensbedingungen einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über In- halt und Ablauf des Verfahrens vor und während der Laufzeit des Vergabeverfahrens ein- schließlich der Veröffentlichung aller Ergebnisse dürfen nur durch die Vergabestelle und ihre Bevollmächtigten abgegeben werden. Jeder Bieter willigt durch seine Beteiligung am Verfah- ren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit dem o.g. Verfahren in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Eingetragen werden Name, Vertreter, Anschrift, Telefon und Berufsbezeichnung. Nach Ab- schluss des Verfahrens werden diese Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Best- immungen gelöscht. Jeder Bieter hat mit Übersendung von Unterlagen im Angebotsverfahren diejenigen Unterlagen deutlich kenntlich zu machen, die Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten und in welche nach Auffassung des Bieters daher im Falle eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens die Akteneinsicht durch Dritte zu versagen ist.

6.2 Fragen zum Verfahren Bestehen nach Auffassung eines Bieters in den Bewerbungsunterlagen Unklarheiten, Lücken oder Widersprüche, so ist dies der Vergabestelle über die Vergabeplattform (www.dtvp.de) an die Vergabestelle zu richten. Dies gilt auch für sonstige auftretende Fragen und Probleme bei der Erstellung des Angebotes. Alle Fragen sind in deutscher Sprache schriftlich bis 24.11.2026 einzureichen. Die Beantwortung von später eingehenden Fragen kann nicht garantiert werden. Fragen und deren Beantwortung werden elektronisch über die Vergabeplattform im Fragen− und Antwortenforum allen teilnehmenden Bietern mitgeteilt. Verbindlicher Bestandteil der Vergabeunterlagen werden nur die in Textform zugesandten Ant- worten. Mündliche Auskünfte und Erklärungen haben keine Gültigkeit.

6.3 Mitteilung von Unklarheiten in den Vergabeunterlagen Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bie- ter diese innerhalb von 10 Kalendertagen (vgl. § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB) nach Bekanntwer- den der ausschreibenden Stelle über die Vergabeplattform (vgl. Ziff. 6.2) anzuzeigen.

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7 Einzureichende Unterlagen

7.1 Allgemeine Vorgaben Bei der Abgabe eines Angebotes (entsprechend des angebotenen Loses) ist zwingend darauf zu achten, dass das Angebot samt sämtlicher Unterlagen und Anlagen jeweils mit Datum zu versehen ist. Die geforderten Nachweise und Erläuterungen sind dem Angebot in der angege- benen Reihenfolge beizufügen. Beachten Sie bei der Angebotsgestaltung stets die Artikelbe- schreibungen in den jeweiligen Preistabellen. Die einzureichenden Unterlagen haben der vor- gegebenen Gliederung zu entsprechen. Bitte wiederholen Sie dazu zunächst den geforderten Angebotsinhalt (z.B. in anderer Schriftfarbe und/oder -größe) und fügen Sie anschließend Ihre Erläuterungen an. Die vollständigen Angebotsunterlagen sind über die Plattform des Deutsche Vergabeportals (www.dtvp.de) einzureichen. Das Angebot soll in versand- und druckfähiger Form (z.B. PDF- Datei etc.) eingereicht werden. Zur besseren Übersicht wird gebeten die Dateien entsprechend ihrer Gliederung im Dateina- men zu beziffern. Eigene Grafikteile bzw. Textdokumente können verwendet werden. Das elektronische Angebot muss vor Ablauf der Angebotsfrist vollständig eingegangen sein. Entscheidend dabei ist der Eingang der Unterlagen, nicht der Zeitpunkt, zu dem das Versen- den des Angebotes gestartet wurde. Bei der Abgabe eines elektronischen Angebots muss berücksichtigt werden, dass die Über- mittlung in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Internetanschlusses sowie der Größe der zu übermittelnden Angebotsunterlagen unterschiedlich lange dauern kann. Elektronische Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausge- schlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten.

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7.2 Angebotsstruktur Ihr Angebot hat folgende Angaben zu umfassen:

  1. Eignungsnachweise/ Ausgefüllte Formblätter (vgl. Anlagen 3 – 10 zzgl. Formblatt L2491)
  2. Kalkulation zur Ermittlung des Angebotspreises für die Artikel zu dem jeweiligen Los (1 - 6)
  3. Einreichung der konzeptionellen Anforderungen Beachten Sie bei der Angebotsgestaltung stets die Leistungsbeschreibung in den beiliegen- den Vergabeunterlagen. Das wirtschaftliche Angebot ist von essentieller Bedeutung. Es muss plausibel, nachvollziehbar und vergleichbar sein. Sie werden darauf hingewiesen, dass Ihre Kalkulationsangaben verbindlich sind. Beachten Sie dazu die Bindefrist im Leistungsverzeich- nis. Der Bieter hat dafür einzustehen, alle relevanten Faktoren bei der Bildung seiner Ange- botspreise berücksichtigt zu haben. Die angebotenen Leistungen umfassen alle Arbeiten, Lie- ferungen und sonstigen Leistungen des Unternehmens, die zur vollständigen, gebrauchsfähi- gen und funktionsfähigen Zurverfügungstellung des Ausschreibungsgegenstandes nach dem neuesten Stand der Technik erforderlich sind.

8 Angebotsvorgaben

8.1 Allgemeine Vorgaben Aufträge dürfen nur an geeignete Bieter vergeben werden. Geeignet sind Bieter, wenn sie die für die Erfüllung der vorgesehenen vertraglichen Verpflichtungen erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit besitzen. Zum Nachweis seiner Eignung muss der Bie- ter seinem Angebot die nachfolgenden Erklärungen (gemäß §§ §§ 44 bis 49 Vergabeverord- nung VGV), Nachweise und Erläuterungen beifügen. Sollten sich während des Verfahrens Än- derungen an den vom Bieter erbrachten Eigenerklärungen und Nachweisen ergeben, so dass die abgegebene Erklärung oder der betreffende eingereichte Nachweis seine Gültigkeit ver- liert, ist der Bieter verpflichtet, dem Auftraggeber unverzüglich über die Änderungen zu infor- mieren. Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese Änderungen bei der Prüfung der Eignung des Bieters zu berücksichtigen, wenn die Eignung des Bieters durch die eingetretene Änderung in Frage gestellt wird. Für digital eingereichte Erklärungen ist eine digitale Signatur erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, von dem Bieter, der nach Abschluss der Angebotsprüfung den Zuschlag er- halten soll, Nachweise zur Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde zu verlangen, die belegen, dass die mit Angebotseinreichung abgegebenen Eigenerklärungen wahrheitsge- mäß erfolgten. Es wird daher empfohlen, die erforderlichen Nachweise bei den zuständigen Behörden rechtzeitig zu beantragen, um sicherzustellen, dass diese bei Aufforderung unver- züglich eingereicht werden können. Bei Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied der Ge- meinschaft die geforderten Eigenerklärungen zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilneh- mers sowie zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Angebot abzuge- ben, indem alle Mitglieder der Bietergemeinschaft das Antragsformular eigenhändig unter- schreiben sowie als Anlagen beizufügende Eigenerklärungen abgeben. Im Falle des Vorliegens einer Präqualifizierung gemäß § 50 Abs. 3, ausgestellt von einer an- erkannten Präqualifizierungsstelle, entfällt die Beifügung der Eignungsnachweise. Die Präqua- lifikation ist per Kopie des Zertifikats zu belegen. Eigenerklärungen zur geforderten technischen Leistungsfähigkeit sind von den Mitgliedern der Bietergemeinschaft „nur“ jeweils zu den von ihnen zu erbringenden Teilleistungen beizufügen.

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Angebote von Bietern, die die von dem Auftraggeber geforderten Erklärungen und Nachweise oder sonstige Angaben nicht enthalten, werden vom Verfahren ausgeschlossen.

8.2 Eignungskriterien Grundlagen für die Zuerkennung der Eignung sind die nachfolgend genannten Kriterien. Die Kriterien ermöglichen dem Auftraggeber eine Entscheidung darüber, ob der Bieter die notwen- dige Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit besitzt. Fehlende Fachkunde, Leis- tungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit führt zum Ausschluss des Bieters wegen Nichteignung. Die Forderungen und Fragen sind jeweils kenntlich gemacht durch nachgestellte Buchstaben in Klammern.

• Ausschlusskriterium (A)

• Bewertungskriterium (B) (wird nach Punkten bewertet) Falls eine mit „A“, d.h. Ausschlusskriterium, gekennzeichnete Forderung nicht erfüllt wird, kann das Angebot wegen nicht nachgewiesener bzw. wegen fehlender Eignung nicht berücksichtigt werden.

9 Allgemeine Leistungsfähigkeit

9.1 Zuverlässigkeit (A) Der Bieter hat anhand der vorgegebenen Formblätter bzw. durch Eigenerklärungen zu bestä- tigen, dass

• der Bieter in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist,

• über sein Vermögen weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzli- ches Verfahren eröffnet, die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,

• sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet,

• er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur ge- setzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,

• er die Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland einhält,

• er im Verfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Eig- nung abgegeben hat. Die Eigenerklärungen sind rechtsverbindlich zu unterschreiben und als PDF-Dokument dem Angebot beizufügen. Im Falle des Vorliegens eines Präqualifikationszertifikats entfallen, aus- genommen der beizufügenden Anlagen 3 – 6 zzgl. Anlage 10 und Formblatt L2491, diese Eigenerklärungen.

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9.2 Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers (A) Fügen Sie Ihren Angebotsunterlagen einen Auszug des Berufs- oder Handelsregisters bei. Entfällt bei Vorlage des Präqualifikationszertifikats.

9.3 Betriebshaftpflichtversicherung (A) Erklärung, dass der Bieter eine ausreichende Betriebshaftpflichtversicherung mit den folgen- den Mindest-Deckungssummen hat:

• Personenschäden 5.000.000,00 EUR

• Sach- und allgemeine Vermögensschäden 3.000.000,00 EUR Weiter ist zu erklären, dass die Haftungssumme je Schadensfall mit jeweils mindestens zwei- facher Maximierung pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen wird. Alternativ eine Erklä- rung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungs- vertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.

9.4 Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts / Eigenerklärung (A) Fügen Sie Ihren Angebotsunterlagen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts oder eine entsprechende Eigenerklärung bei. Entfällt bei Vorlage des Präqualifikationszertifi- kats.

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10 Technische Leistungsfähigkeit

10.1 Nachweis über die Handhabung von Qualitätssicherungssystemen (A) Zur Eignungsüberprüfung ist folgender Nachweis zu erfüllen. Dieser lautet wie folgt: Bitte stellen Sie umfassend dar, wie Sie Ihren hohen Qualitätsgrad der eingesetzten Lebens- mittel gewährleisten werden. Bitte fügen Sie Ihrem Angebot ein Qualitätssicherungskonzept und/oder den Nachweis einer gültigen Qualitätszertifizierung (DIN-ISO 9001ff. oder vergleich- bar) bei.

10.2 Sortimentsabdeckung (B) Die Bewerber sind aufgefordert die zur Verfügung gestellten Artikel-Preisblätter für das oder die anzubietenden Los/ Lose mit den von Ihnen angebotenen und verfügbaren Artikeln auszu- füllen und gültigen Preisen zu versehen. Die Bewertung der gemäß Anforderung des Auftraggebers erfüllbaren Sortimentsabdeckung erfolgt entsprechend nachfolgender Punktevergabe:

Punkte:Wertungskriterium:
100 PunkteErhalten Unternehmen die das Sortiment zu 100% abdecken/ be- dienen können
Abweichung in %Die jeweilige Abweichung zur vollständigen Sortimentsabdeckung wird in % ermittelt und mit dem Maximalwert 100 Punkte multipli- ziert. Der sich daraus ergebende Punktwert fließt sodann in die Wertung qualitativer Kriterien ein.

10.3 Anwendung des Not- & Ausfallkonzeptes (B) Beschreiben Sie in Ihrem Belieferungskonzept detailliert ein Notfallkonzept (Havariekonzept u. a. für Brandschäden, Produktionsausfall, Logistikproblem, Elementarschäden etc.), welches sowohl die personelle als auch die technische Komponente berücksichtigt. Die Möglichkeit von Liefer- bzw. Erfüllungsstörungen aufgrund höherer Gewalt sind explizit einzubeziehen. Weiterhin haben Angaben zu angebotsrelevanten Partnerunternehmen (Bietergemeinschaf- ten) zu erfolgen. Der Auftraggeber behält sich vor diese Angaben vor Zuschlagserteilung zu prüfen. Nachfolgende Punktevergabe ist für die Wertung des Not- & Ausfallkonzeptes vorgesehen:

Punkte:Wertungskriterium:
100 PunkteErhalten Unternehmen die ein ausführliches und schlüssiges Not- & Ausfallkonzept inkl. nachvollziehbarer Ausfallszenarien und ent- sprechender Präventions- / Reaktionsmaßnahmen vorlegen.
75 PunkteErhalten Unternehmen die ein schlüssiges Not- & Ausfallkonzept inkl. Ausfallszenarien und entsprechender Präventions- / Reakti- onsmaßnahmen vorlegen.

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50 PunkteErhalten Unternehmen die ein Not- & Ausfallkonzept inkl. Aus- fallszenarien und entsprechender Reaktionsmaßnahmen vorlegen.
25 PunkteErhalten Unternehmen die ein Not- & Ausfallkonzept inkl. Reakti- onsmaßnahmen vorlegen.
0 PunkteErhalten Unternehmen die kein Not- & Ausfallkonzept vorlegen.

Die erreichten Punkte werden mit dem Prozentwert (vgl. 12.1 b) gewichtet.

10.4 Konzept zur Nachhaltigkeit (B) Beschreiben Sie in Ihrem aktiven Nachhaltigkeits- und Umweltschutzkonzept welche zukünftig geplanten Maßnahmen bzw. ggf. bereits vorhandene Konzepte zu den Themen CO²-Emmis- sion, Abfallvermeidung, Energie- und Logistikoptimierung in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden, bzw. zeigen Sie die ggf. bereits vorhandenen Kennzahlen zu den Themen CO²- Emmission, Abfallvermeidung, Energie- und Logistikoptimierung in Ihrem Unternehmen auf. Nachfolgende Punktevergabe ist für die Wertung des Konzepts zur Nachhaltigkeit vorgese- hen:

Punkte:Wertungskriterium:
100 PunkteErhalten Unternehmen die ein ausführliches und schlüssiges Kon- zept zur Nachhaltigkeit inkl. nachvollziehbarer Maßnahmen zur Energieverbrauchs-/ Emissionsreduzierung vorlegen und diese an- hand von nachvollziehbaren Kennzahlen aufzeigen können.
75 PunkteErhalten Unternehmen die ein schlüssiges Konzept zur Nachhal- tigkeit inkl. nachvollziehbarer Maßnahmen zur Energieverbrauchs- / Emissionsreduzierung vorlegen.
50 PunkteErhalten Unternehmen die ein Konzept zur Nachhaltigkeit inkl. nachvollziehbarer Maßnahmen zur Energieverbrauchs-/ Emissi- onsreduzierung vorlegen.
25 PunkteErhalten Unternehmen die ein Konzept zur Nachhaltigkeit inkl. Maßnahmen zur Energieverbrauchs-/ Emissionsreduzierung vorle- gen.
0 PunkteErhalten Unternehmen die kein Konzept zur Nachhaltigkeit vorle- gen.

Die erreichten Punkte werden mit dem Prozentwert (vgl. 12.1 b) gewichtet.

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11 Kalkulation zur Ermittlung des Angebotspreises Kalkulieren Sie Ihr Angebot gem. Anlage 1.1 bis Anlage 1.6 Artikelsortiment. Die von Ihnen angebotenen Leistungen haben dem Kostenstand zum Vertragsbeginn zu entsprechen. Ihr kalkulatorisches Angebot gilt als bindend für eine vertragliche Einigung. Ihre Angaben sind ein wesentlicher Faktor bei der Bewertung der eingehenden Angebote. Die in den Anlagen 1.1 - 1.6 Artikelsortiment aufgeführten Artikel und Kalibrierungen können sich, aufgrund geringer geforderter Gebindegrößen verändern. Zudem sind die Mengen exemplarisch aufgeführt und können in ihrer Zusammensetzung variieren.

12 Angebotsbewertung

12.1 Wertungskriterien Die eingereichten Angebote werden auf der Grundlage der nachstehenden Bewertungskrite- rien und deren Gewichtung bewertet. Die gemeinsam mit dem Angebot einzureichenden Konzepte sind auf maximal 5 DIN-A4 Sei- ten (min. Schriftgröße Arial 11 o. vglb.) zu begrenzen, ab der sechsten Seite werden konzep- tionelle Inhalte in der Wertung nicht mehr berücksichtigt. Bewertungskriterien: a) Eignungskriterien: Wertung: Fehlender Nachweis führt zum Ausschluss

• Erklärungen der Bieter gemäß Formblätter (vgl. Anlagen 3 – 10 zzgl. Formblatt L2491) b) Qualitative Kriterien: Wertung, Gewichtung % Punkte max. 30 % min.-max.

• Sortimentsabdeckung Bewertung 10% 0-100

• Havariekonzept Bewertung 10% 0-100

• Nachhaltigkeit Bewertung 10% 0-100 c) Kostenkriterien: Wertung, Gewichtung % Punkte max. 70% min.-max.

• Kosten gemäß Anlage 1.1 - 1.6 Artikelsortiment Bewertung 70% 0-100 Die Bewertung erfolgt nach den vorgenannten dargestellten Wertungskriterien. Das Angebot, welches in der Summe aller Kriterien die höchste Punktzahl erhält, wird als das beste Ange- bot bewertet und für den Zuschlag vorgesehen.

12.2 Ausschlusskriterien Falls eine als Ausschlusskriterium „A“ definierte Forderung nicht erfüllt wird, kann das Angebot wegen nicht nachgewiesener bzw. wegen fehlender Eignung nicht berücksichtigt werden.

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12.3 Monetäre Kriterien Im Rahmen der Bewertung der monetären Kriterien erhält das Angebot mit dem jeweils nied- rigsten Preis die maximale Punktzahl. Die übrigen Angebote erhalten einen Punktabzug, wel- cher dem prozentualen Abstand zu dem niedrigsten gewichteten Preis entspricht. Ein um 5 % höherer gewichteter Preis erhält also 95 Punkte, ein um 25 % höherer gewichteter Preis erhält 75 Punkte. Angebote, deren gewichteter Preis mehr als 100 % höher ist als der niedrigste gewichtete Preis, erhalten 0 Punkte. Sämtliche Preise sind zuzüglich getrennt ausgewiesener Umsatzsteuer anzugeben.

Anlagenverzeichnis: Im Rahmen der Ausschreibung sind, neben den hier vorliegenden Angebotsbedingungen, nachfolgende Unterlagen und Anlagen die Vergabeunterlagen beigefügt:

Anlage A Rahmenvertrag

Anlage 1.1 Preisblatt Los 1

Anlage 1.2 Preisblatt Los 2

Anlage 1.3 Preisblatt Los 3

Anlage 2 Leistungsbeschreibung

Anlage 3 Erklärung Bewerbergemeinschaft

Anlage 4 Verpflichtungserklärung Eignungsleihe § 47 VgV

Anlage 5 Einwilligung Datenweitergabe

Anlage 6 Eigenerklärung zu EU-Sanktionen Russland

Anlage 7 Eigenerklärung zu MiLog

Anlage 7.1 Eigenerklärung zu AEntG und SchwarzArbG

Anlage 8 Eigenerklärung §§123_124 GWB

Anlage 9 Lieferantenvereinbarung

Anlage 10 Corporate Governance externe Partner

Formblatt_L 2491 Kinderarbeit

Seite 16 von 16 28.10.2026

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