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T E I L E D E R L E I S T U N G S B E S C H R E I B U N G
(Verbleiben beim Bieter und werden Vertragsbestandteil)
I n h a l t s v e r z e i c h n i s
Baubeschreibung
Verzeichnis der Planunterlagen
Erläuterungen zur Leistungsbeschreibung
B a u b e s c h r e i b u n g
Die Stadt Schwabbach beabsichtigt die Sanierung beider Nachklärbecken auf dem Gelände der bestehen- den Kläranlage. Die Ausbaugröße der Kläranlage beträgt aktuell 95.000 EW. Die Sanierung der Becken be- inhaltet neben der betontechnischen Instandsetzung der Becken, die Leistungsoptimierung durch Nachrüs- tung höhenvariabler Mittelbauwerke auch den Austausch der Nachklärbeckenräumer.
Die Stadt Schwabach liegt ca. 15 km süd-westlich von Nürnberg und ist über die Autobahn A6 großräumig zu erreichen. Die Anschrift der Kläranlage lautet Wasserberg 20 in 91126 Schwabach. Die Zufahrt zur Klär- anlage erfolgt über die Straße Wasserberg sowie einen Betriebsweg, welcher an das öffentliche Straßennetz angebunden ist. Die Zufahrt erfolgt teilweise durch ein Wohngebiet. In etwa 500 m Entfernung von der Klär- anlage kreuzt die Baustellenzufahrt die Schwabach. Diese wurde bereits beim Bau der Kläranlage als Zu- fahrt genutzt. Aufgrund der begrenzten Brückenbreite ist der Einsatz bzw. die Zufahrt von Baugeräten und Fahrzeugen darauf abzustimmen.
Die Nachklärbecken liegen im nördlichen Bereich der bestehenden Kläranlage. Die Zugänglichkeit zum Bau- feld erfolgt über zwei teilweise zu erstellende Schotterrasenstreifen.
Das Betreten der Kläranlage ist für das gesamte, vom Auftragnehmer oder einem von ihm beauftragten Drit- ten, eingesetztes Personal, nur nach erfolgter Sicherheitsunterweisung durch Mitarbeiter der Kläranlage der Stadt Schwabach gestattet.
Das Betriebsgelände der Kläranlage ist vollständig eingezäunt. Lagerflächen in begrenztem Umfang können auf den umliegenden Grünflächen innerhalb des Betriebsgeländes, angrenzend zum Baufeld, zur Verfügung gestellt werden.
Die Arbeitszeiten im Bereich der Kläranlage sind auf die Kernarbeitszeiten der Kläranlage (Mo-Do: 6.45 – 16.00 und Freitags von 8:00 – 12.00 Uhr) abzustimmen. Bei abweichenden Arbeitszeiten kann der Zugang über ein separates Zugangstor im Bereich der Baustellzufahrt erfolgen.
Der ausgeschriebene Umfang des Loses 01 umfasst im Wesentlichen die Lieferung und Montage der ma- schinentechnischen Ausrüstung für beide Nachklärbecken mit folgenden Anlagenteilen (jeweils einschließ- lich Rohrleitungssystemen und Armaturen, sowie die Demontage der bestehenden maschinentechnischen Einrichtung:
Neu zu erstellen:
- Räumer, Schwimmschlammräumung und Rinnenreinigung
Arbeiten im Bestand:
- Demontage, Lagerung und Montage der Tauchwand inkl. Zahnschwelle
Wegen der aufrecht zu haltenden Abwasserreinigung sind die Bauarbeiten in zwei Abschnitten auszuführen, sodass jeweils ein Nachklärbecken betrieben werden kann. Entsprechende Aufwendungen für die ab- schnittsweise Bauausführung sind einzukalkulieren.
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Die Rückbauarbeiten sind fachgerecht auszuführen. Die Zahnschwelle sowie die dazugehörende Tauch- wand werden demontiert und fachgerecht für den späteren Wiedereinbau auf dem Gelände der Kläranlage auf Höhe des Betriebsgebäudes zwischengelagert. Bei der Zwischenlagerung ist der vorhandene Unter- grund (Wiesenfläche) zu berücksichtigen. Die Lagerung hat auf einer geeigneten Unterlage sowie mit einer witterungsbeständigen Abdeckung zu erfolgen. Die Lagerung ist bei der Kalkulation mit zu berücksichtigen.
Nach Abschluss der Rückbauarbeiten erfolgt vor der Montage der neuen Räumereinrichtung eine Betonsa- nierung durch Dritte. Hierdurch entsteht eine Unterbrechung von ca. 20 Wochen zwischen Rückbau und er- neuter Montage. Der hieraus resultierende zeitliche Versatz ist bei der Kalkulation, Arbeitsvorbereitung und Terminplanung zu berücksichtigen.
Da die Auftriebssicherheit der Nachklärbecken im entleerten Zustand nicht gewährleistet ist, wird zur Durch- führung der Sanierungsarbeiten an den Nachklärbecken eine aufwändige Grundwasserabsenkung notwen- dig. Um unnötige Kosten der Wasserhaltung aufgrund verzögerter Ausführungen zu vermeiden sind die Ar- beiten der einzelnen Gewerke zeitlich eng aufeinander abgestimmt. Es gilt Verzögerungen im Bauablauf zu vermeiden bzw. frühzeitig anzukündigen.
Die Montage ist nach den vorgegebenen Einzelfristen zu richten.
Zur Kalkulation des Angebotes ist es erforderlich, die örtlichen Verhältnisse auf der Kläranlage, sowie die Anordnung der vorhandenen Bauwerke und Zufahrtsmöglichkeiten einzusehen. Als Baufeld stehen nur der Baubereich und die unmittelbar angrenzenden Freiflächen zur Verfügung.
Die elektrischen Anschlussleitungen, die Schalt- und Steueranlage sowie die erdverlegten Leitungen wer- den, wenn nicht in der Leistungsbeschreibung anders beschrieben, bauseits erstellt.
Die Einbaubedingungen und Anordnungen der Maschinen und sonstigen Anlagenteile sind den beiliegenden Plänen zu entnehmen, zu überprüfen und ggf. zu ergänzen.
Sämtliche systembedingte Zusatzeinrichtungen sind, soweit vom Bieter in der Leistungsbeschreibung nicht ergänzt, in den Einheitspreisen bzw. Pauschalen enthalten und werden nicht gesondert vergütet.
Soweit im eingebauten Zustand Prüfungen einer technischen Prüfstelle erforderlich sind, sind diese vom Auf- tragnehmer zu veranlassen und in die Angebotssumme einzurechnen.
Bei konstruktiven und verfahrenstechnischen Abweichungen von der ausgeschriebenen Lösung sind dem Angebot detaillierte Skizzen bzw. Pläne, eine ausführliche Anlagenbeschreibung mit Betriebskostenrech- nung sowie alle erforderlichen technischen Unterlagen beizufügen, aus denen die Ausführung der angebote- nen Anlage klar hervorgeht. Nebenangebote und Varianten sind entsprechend zu spezifizieren. Der Leis- tungs- und Angebotsumfang muss vollständig der jeweiligen Hauptposition entsprechen. Systembedingte Mehrkosten in anderen Angebotspositionen sind einzukalkulieren und werden nicht gesondert vergütet.
Das Arbeitsschutzgesetz nebst Baustellenverordnung ist bei allen Arbeiten zu beachten. Insbesondere für Arbeiten bei denen ein Einstieg in die Schächte und Bauwerke notwendig ist, sind die erforderlichen Arbeits- schutzmaßnahmen für Arbeiten im Bereich von Abwasseranlagen (s. Gelbe Mappe D 149, BGR 117, etc.) zu beachten und umzusetzen. Alle hierfür erforderlichen Arbeiten und Ausrüstungen sind in die Einheitspreise einzukalkulieren.
V e r z e i c h n i s d e r P l a n u n g s u n t e r l a g e n
Folgende Unterlagen liegen den Verdingungsunterlagen als pdf-Dateien bei:
Plan-Nr. 1 Übersichtskarte Plan-Nr. 2 Bestandslageplan Plan-Nr. 3 Schnitte und Draufsicht Nachklärbecken 1+ 2
Alle anderen Planungsunterlagen wie Erläuterungen, Berechnungen und sonstige Planunterlagen können bei der ausschreibenden Stelle nach telefonischer Anmeldung eingesehen werden.
Die beiliegenden Planunterlagen dienen zur Übersicht. Die Entwurfspläne sind keine Ausführungsunterlagen zur Bauausführung und weichen teilweise vom Ausschreibungsumfang ab.
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E r l ä u t e r u n g e n z u r L e i s t u n g s b e s c h r e i b u n g
- K e n n z e i c h n u n g e n
1.1 Aufbau der Positionsnummern
- --.---- Gewerk --.001.---- Titel --. ---.1000 Position
1.2 Positionstypen
Grundpositionen: Mit Mengenansatz, Einheits- und Gesamtpreis Alternativposition: Alternative zur Grundposition mit folgender Kennzeichnung: Grundposition xxx.0 Wahlposition 1 xxx.1 Wahlposition 2 xxx.2
- . A b k ü r z u n g e n
2.1 Abrechnungseinheiten
mm Millimeter sec Sekunde cm Zentimeter min Minute m Meter h Stunde km Kilometer d Tag lfdm laufender Meter Wo Woche stgm steigender Meter Mt Monat mm² Quadratmillimeter a Jahr cm² Quadratzentimeter Stck Stück m² Quadratmeter psch pauschal ha Hektar l Liter m³ Kubikmeter t Tonne
2.2 Sonstige Abkürzungen
W Watt AG Auftraggeber kW Kilowatt AN Auftragnehmer PN Nenndruck BL Bauleitung DN Nennweite in mm D Durchmesser B Breite L Länge H Höhe T Tiefe
- H i n w e i s e z u r A n g e b o t s b e a r b e i t u n g m i t D a t e n t r ä g e r
Die Ausschreibungsunterlagen werden elektronisch herausgegeben. Für die Bearbeitung ist folgendes zu beachten:
- Das LV ist im GAEB-Format DA 83, Fassung 2000 und XML abgespeichert
- Die Ordnungsziffern haben folgendes Format: GG.TTT.PPPP
- Die Rückgabe des Angebotes hat zusätzlich zum unterschriebenen Angebot auch im GAEB- Format DA 84, XML zu erfolgen. Der Datensatzaufbau darf hierbei nicht verändert werden.