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Anhang A Leistungsbeschreibung
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis .............................................................................................................................. III
1 Gegenstand der zu erbringenden Leistung....................................................................................... 4
1.1 Ziel der Beschaffung ................................................................................................................................... 4
1.2 Grundvorgaben ............................................................................................................................................ 4
1.3 Zeitrahmen ................................................................................................................................................... 4
1.4 Umfang der Arbeiten ................................................................................................................................... 4
2 Bisherige Displaywand .................................................................................................................... 5
2.1 Technik ......................................................................................................................................................... 5
2.2 Schaltbild ...................................................................................................................................................... 6
2.3 Darstellung der Sicht auf Displaywand und Podium ................................................................................. 7
2.4 Maße der aktuell vorhandenen LCD Displaywand und deren Komponenten ........................................... 8
3 Anforderungen im Detail .................................................................................................................. 9
3.1 Räumliche Gegebenheiten .......................................................................................................................... 9
3.2 Bauliche Einschränkungen/Anforderungen an die LED-Displaywand sowie die Medienausstattung .... 9
3.3 Technische Anschlüsse ............................................................................................................................ 11
3.4 Technische Anforderungen ....................................................................................................................... 11
3.5 Software und Lizenzen .............................................................................................................................. 12
4 Dokumentation und Pflichtenheft .................................................................................................. 12
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Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzung Erklärung
COB Chip on Board (Technologie)
LED Light Emitting Diode (deutsch: Licht emittierende Diode oder Leuchtdiode).
Nits Maßeinheit für die Helligkeit (Leuchtdichte) von Displays ( 1 Nit=1 cd/m2 )
Pitch Pixel-Pitch oder Pixelabstand ist bei einer LED-Wand der Abstand in Millimetern von der Mitte eines LED- Pixels bis zur Mitte des nächsten Pixels.
SNMP Simple Network Management Protokoll
SMD Surface Mounted Device (Technologie)
NPP Narrow Pixel Pitch.
SMTP Simple Messaging Transport Protokoll
JSON JavaScript Object Notation
XTP Das XTP System von Extron Electronics ist eine integrierte Systemlösung zur Signalverteilung.
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1 Gegenstand der zu erbingenden Leistung
Diese Leistungsbeschreibung definiert die Ersatzbeschaffung der aktuellen Displaywand durch eine neue Technologie. Dieses Dokument enthält alle technischen Anforderungen und Voraussetzungen.
1.1 Ziel der Beschaffung
Aufgrund neuer Anforderungen muss die aktuell beim Auftraggeber vorhandene, auf rahmenlosen Monitoren basierende Displaywand durch eine neue LED-Displaywand inkl. der dazugehörigen Software (Verwaltungssoftware, Firmware und Monitoring-Software) ersetzt werden. Darüber hinaus sind Support und Wartungsleistungen zu erbringen. Insbesondere sollen die Schwächen des bestehenden Systems, wie unterschiedliche Farbdarstellungen der einzelnen Elemente und sichtbare Trennstege zwischen den Monitoren, beseitigt werden.
1.2 Grundvorgaben
Der Auftraggeber verfügt über eigene technische Mindestanforderungen (TMA), die jährlich überarbeitet und unter https://dbfz.de/tma bereitgestellt werden. Dort definierte Anforderungen müssen im Rahmen dieser Ausschreibung beachtet werden. Definierte oder notwendige Abweichungen sind in dieser Leistungsbeschreibung beschrieben.
1.3 Zeitrahmen
Da der betroffene Raum langfristig mit Veranstaltungen verplant ist, müssen die Umbaumaßnahmen im Zeitraum vom 01.11.2026 bis 15.12.2026 durchgeführt und abgeschlossen werden.
Nacharbeiten sind auch im Zeitraum vom 04.01.2027 bis 29.01.2027 möglich. Diese dürfen die Betriebsfähigkeit der LED-Displaywand jedoch nicht beeinträchtigen.
1.4 Umfang der Arbeiten
Durch den Technologiewechsel auf eine NPP oder vergleichbare Technologie werden aus Sicht des Auftraggebers auch Anpassungsarbeiten an der Wandfassade notwendig sein. Folgende Arbeiten sind vom Auftragnehmer durchzuführen:
- Abbau der bisherigen Displaywand (vgl. Nr. 2)
- Übergabe der demontierten 55-Zoll-Flachbildschirmen (NEC UN551S) an den Auftraggeber
- Anpassung oder Erneuerung der Unterkonstruktion (abhängig vom angebotenen System)
- Notwendige Tischlerarbeiten (Anpassung der Größe des Ausschnitts für die LED- Displaywand)
- Montage der LED-Displaywand
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- Aufbau der Controllertechnik (im Raum hinter der Wand)
- Herstellung der erforderlichen Kernbohrung für die Kabeldurchführung
- Verlegen der erforderlichen Anschlusstechnik
- Anpassung der Kieferholzvertäfelung und des Rahmens der LED-Displaywand
- Implementierung und Systemintegration der LED-Displaywand in das bereits vorhandene IT- Bestandssystem des Auftraggebers
- Durchführung einer eintägigen Nutzer- und Administratorenschulung für bis zu fünf Teilnehmende beim Auftraggeber vor Ort
2 Bisherige Displaywand
2.1 Technik
Die derzeit beim Auftraggeber vorhandene Displaywand basiert auf 16 rahmennlosen 55-Zoll- Flachbildschirmen (NEC UN551S). Die Bildverarbeitung erfolgt in der Displaymatrix. Jeweils vier Monitore sind miteinander verbunden.
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2.2 Schaltbild
Abbildung 1: Schaltbild aktuelle Displaywand
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2.3 Darstellung der Sicht auf Displaywand und Podium
Abbildung 2: Displaywand - Raumsicht
Abbildung 3: Displaywand - Einzeln
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Abbildung 4: Untrkonstruktion
2.4 Maße der aktuell vorhandenen LCD Displaywand und deren
Komponenten
| Was | Maße |
|---|---|
| Pro Monitor | Breite 122 cm x Höhe 68,6 cm |
| Innenrahmen gesamte Wandfläche | Breite 488 cm x Höhe 276 cm |
| Tiefe des Unterbaus | 25 cm |
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3 Anforderungen im Detail
3.1 Räumliche Gegebenheiten
Die LED-Displaywand muss an der vorhandenen Verortung ersetzt werden. Die Controllertechnik muss im Raum hinter der Wand verbaut werden. Hierfür ist eine Kernbohrung notwendig, die vom Auftragnehmer durchzuführen ist. Eine Wiederherstellung der Brandschottung ist nicht notwendig, da sich die beiden betroffenen Räume im selben Brandabschnitt befinden.
Controller- schrank
Displaywand
Bühne
Abbildung 5: Schematische Dartsellung Sicht auf Displaywand und Podium / Einbauposition Controllertechnik
3.2 Bauliche Einschränkungen/Anforderungen an die LED-Displaywand
sowie die Medienausstattung
a) Größe der LED-Displaywand
Die neue LED-Displaywand darf die minimale Größe von Breite 480 cm x Höhe 270 cm nicht unterschreiten.
Hinweis zur Angebotsabgabe: Sollte die LED-Displaywand größer als die hier angegebene minimale Größe sein, ist dies vom Bieter im Leistungsverzeichnis (Anlage zu den Vergabeunterlagen) anzugeben. Dies wird im Rahmen der
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Angebotsbewertung positiv bewertet (Bewertungskriterium), siehe Nr. 2.4 der Wertungsmatrix (Anhang zu den Teilnahmebedingungen (Anlage zu den Vergabeunterlagen).
b) Maximale Breite
Durch die baulichen Gegebenheiten ist die maximale Breite der LED-Displaywand jedoch auf 560 cm inklusive des Rahmens beschränkt. Die Beschränkung links resultiert auf einer Bedarfswand, rechts auf vorhandene Schalter, Sensoren, Brandmelder und einer Tür (siehe Abbildungen 2, 3 und 5).
c) Aktive Hinterlüftung
Für die LED-Displaywand ist eine aktive Hinterlüftung vorzusehen. Der Raum selbst besitzt eine Raumkühlung.
d) Format
Für die Displaywand ist eine 16:9 oder 16:10 Format vorzusehen. Abweichungen sind baulich bedingt zulässig, die Darstellbarkeit des Formats muss aber gewährleistet sein.
e) Ausrichtung der Höhe
Je nach Format kann die Höhe der Displaywand variieren. Bei der Installation ist darauf zu achten, dass eine Sichteinschränkung durch vorhandene Technik des Auftraggebers, wie Deckenmikrofone, Spotlichter und Kameras nicht verschlechtert wird.
f) Wandbefestigung/Unterbau
Die LED-Displaywand, bzw. dessen Unterkonstruktion ist an einer Betonwand mit einer Stärke von 27 cm zu befestigen. Rücksprachen über mögliche Lasten sind im Vorfeld durch den Auftraggeber mit einem Statiker erfolgt. Die Lasten der einzelnen Aufnahmepunkte dürfen 400 kg nicht überschreiten. Wenn Punktlasten höher ausfallen, muss der Ausgleich über die Unterkonstruktion erfolgen.
g) Controller Schrank
Der Controller Schrank für die LED-Displaywand muss in einem 19 Zoll Wandschrank verbaut werden. Der 19 Zoll Wandschrank muss folgende Vorgaben erfüllen:
- Absicherung vor unberechtigten Zugriff
- Verschließbar mit Profilhalbzylinder für Schloss (Profilhalbzylinder wird vom Auftraggeber bereitgestellt)
- die Seitenwände dürfen nur abnehmbar sein, wenn der Schrank offen ist
- Ausreichende Abluft für den Controller (falls notwendig Zwangsbelüftung)
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3.3 Technische Anschlüsse
Spannungsversorgung
Für die aktuelle Displaywand stehen zwei Schukobasierte Stromkreise mit jeweils 10A Absicherung zur Verfügung.
Im Deckenbereich steht ein ungenutzter 32A Kraftstrom Festanschluss zur Verfügung. Der Abstand zur Displaywand ist ca. 10 m und befindet sich im selben Raum.
Eine Verlegung ist ohne Aufwände möglich, weil technische Leitungsbrücken vorhanden sind. Die Position des Anschlusses ist über der Bühne verortet.
Datenbereistellung
Es sind zwei unabhängige Zuspielszenarien zu beachten:
- HDMI 2.0 Signal über einen beim Auftraggeber vorhandene XTP Bespieler
- Ein Zusätzlicher HDMI 2.0 Anschluss ist gut erreichbar, aber versteckt unter der LED- Displaywand bereitzustellen
Management
Das Management der Controller muss über Netzwerk erfolgen. Eine Anbindung in die beim Auftraggeber vorhandene Cestron Verwaltungsumgebung muss über ein Netzwerk möglich sein. Zudem muss der Zustand des Systems auslesbar sein. Mindestens eine der folgenden aufgeführten Technologien für das Auslesen des Zustands müssen vorhanden sein:
- SMTP
- SNMP
- Webanfrage als JSON oder anders strukturiertes Format
- Redfish
Eine zusätzliche Verwendung anderer Technologien bedarf der Abstimmung mit dem Auftraggeber über mögliche Lösungen. Hierfür notwendige Komponenten und Lizenzen müssen im Rahmen des Auftrags mitgeliefert werden.
3.4 Technische Anforderungen
Für die LED-Displaywand gelten folgende technische Anforderungen:
| Anforderung | Wert |
|---|---|
| Technologie | Panelbasierte LED Wand/LED Wall |
| Pixelabstand | Mind. 1,5 mm Pitch |
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| Helligkeit | Mind. 600 Nits |
|---|---|
| Oberflächentechnologie/ Bauweise | SMD oder COB |
| Anschlusstechnik Controller | Mind. zweimal 4k HDMI |
Hinweis zur Angebotsabgabe: Sollte die LED-Displaywand einen geringeren Pixelabstand oder eine höhere Helligkeit vorweisen, ist dies vom Bieter im Leistungsverzeichnis (Anlage zu den Vergabeunterlagen) anzugeben. Zudem hat der Bieter dort die von ihm angebotene Oberflächentechnologie anzugeben. Dies wird im Rahmen der Angebotsbewertung positiv bewertet (Bewertungskriterium), siehe Nr. 2.1 bis 2.3 der Wertungsmatrix (Anhang zu den Teilnahmebedingungen (Anlage zu den Vergabeunterlagen)).
3.5 Software, Lizenzen und Updates
Für die bereitgestellten Softwares (Verwaltungssoftware, Firmaware und Monitoring-Software ) und Firmware muss gewährleistet werden, dass während des Betriebszeitraums von mindestens fünf Jahren ab Lfd. Nr. 1 zu Nr. 10 des EVB-IT Systemlieferungsvertrages (Anlage der Vergabeunterlagen):
- Updates für die Komponenten,
- Updates für die Bediensoftware,
- Sicherheitsupdates für die Managementsoftware/-Images,
- Sonstige notwendige Update für den Betrieb oder Konfiguration
kostenfrei zur Verfügung stehen. Die notwendigen Lizenzen zum Betrieb der hier genannten Softwareprodukte müssen für den gesamten Zeitraum ohne zusätzliche Lizenz- oder Wartungskosten zur Verfügung gestellt werden.
4 Dokumentation und Pflichtenheft
Im Rahmen der Leistungserbringung muss ein Pflichtenheft oder ein vergleichbares Dokument bereitgestellt werden (vgl. Nr. 6.1 des EVB-IT Systemlieferungsvertrages). Im Pflichtenheft sind die angebotenen Komponenten und die Dienstleistungen einzeln auszuweisen und anzugeben.
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