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Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg Gemeinnützige Stiftung
Lastenheft/Leistungsverzeichnis
Vergabe-Nr.: 01
Projekt: MatrEx
Leistung:
Lieferung und Inbetriebnahme eines Laborextruders
inklusive Schulung vor Ort
Ausgefüllt von (Firmenname)
_________________________________
Zugehörig zum Angebot mit der Angebots Nr.
_________________________________
Kontaktperson für evtl. Rückfragen:
Name: ____________________________________
Tel.: ____________________________________
E-Mail: ____________________________________
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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| Dateiname: | Lastenheft für Ausschreibung Laborextru- der integrierbar in eine Glovebox | Seitenanzahl: | Seite 1 von 20 |
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1.1.1 Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeines ................................................................................................................ 3 1.1 Projektzuordnung ............................................................................................... 3 1.2 Erläuterungen zum Lastenheft: .......................................................................... 4 1.3 Zuschlagskriterien .............................................................................................. 4 1.4 Termine .............................................................................................................. 5 1.5 Allgemeine Angaben .......................................................................................... 5
2 Anforderungen an die zu erbringende Lieferleistung ............................................. 6 2.1 Materialien und Anwendungsbereich ................................................................. 6 2.2 Technische und verfahrenstechnische Anforderungen ..................................... 7 2.3 Anlagen- und Verfahrensausführung ................................................................. 8 2.4 Forschung, Entwicklung und Prozesskontrolle .................................................. 9 2.5 Medien und Instandhaltung ............................................................................... 9 2.6 Ersatzteilversorgung ........................................................................................ 10 2.7 Arbeits- und Maschinensicherheit .................................................................... 10 2.8 Datenspeicherung und Visualisierung ............................................................. 10 2.9 Liefer- und Leistungsumfang ........................................................................... 11 2.10 Flexibilität/Erweiterbarkeit ................................................................................ 12 2.11 Serviceleistung ................................................................................................ 14 2.12 Wartungskosten ............................................................................................... 15
3 Kommentare ............................................................................................................. 16
4 Zahlungs- und Lieferbedingungen ......................................................................... 18 4.1 Lieferung .......................................................................................................... 18 4.2 Aufbau, Einführung und Vorabnahme im Werk (FAT) ..................................... 18 4.3 Schulung und Endabnahme ............................................................................ 18 4.4 Zahlungsbedingungen ..................................................................................... 19 4.5 Vorschriften, Richtlinien, Normierung .............................................................. 19
5 Schlusswort .............................................................................................................. 20
6 Abschließende Bestätigung Ihrer Angaben ........................................................... 20
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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2 Allgemeines
2.1 Projektzuordnung
Das Projekt MatrEx erforscht einen kostengünstigen und umweltfreundlichen Herstellungspro-
zess für Lithium-Ionen-Batterien mit hoher Energiedichte. Zur Entwicklung eines industriefähi-
gen Verfahrens mit wettbewerbsfähiger Leistungsfähigkeit werden sowohl die Anpassung von
Materialien und Rezepturen an die Prozessführung und die Erfordernisse in der Zelle als auch
das Anlagenkonzept sowie die Prozessführung erforscht.
Dieses Lastenheft dient der Beschaffung eines modularen Labor-Doppelschneckenextruders
zur Entwicklung und Optimierung von Batterieelektrodenrezepturen sowie zur Herstellung von
Musterchargen im Bereich von 50 g bis 5 kg. Der Extruder soll Rezeptur-Screening-Versuche
bereits mit geringen Materialmengen ermöglichen. Dadurch können Binder, Aktivmaterialien
und Fließhilfsmittel ressourcenschonend untersucht und zeiteffizient erste Erkenntnisse über
die Eignung der Materialien, deren Anforderungen an die Rezepturgestaltung sowie ihre Ver-
arbeitungseigenschaften gewonnen werden. Dies gilt insbesondere für neuartige Materialien,
die häufig nur in begrenzten Mengen verfügbar sind.
Darüber hinaus soll der Laborextruder durch seine vorgesehene Aufstellung in einer vorhan-
denen Glovebox die Untersuchung des Einflusses unterschiedlicher Umgebungsbedingungen
auf die Materialverarbeitung ermöglichen. Insbesondere nickelreiche NCM-Kathodenmateria-
lien, die bevorzugt in Hochenergiezellen eingesetzt werden, weisen eine hohe Feuchtigkeits-
empfindlichkeit auf und müssen daher üblicherweise unter Trockenraumbedingungen verar-
beitet werden. Die geplanten Untersuchungen sollen daher dazu beitragen, die Auswirkungen
kontrollierter Umgebungsbedingungen auf die Verarbeitbarkeit und Qualität der Elektroden-
materialien systematisch zu bewerten.
Im Rahmen des Projekts MatrEx ist deshalb die folgende Lieferleistung eines Laborextruders
mit Feststoff- und Flüssigdosiersystem zur Compoundierung von Batteriematerialien zu ver-
geben.
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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2.2 Erläuterungen zum Lastenheft:
Nachfolgend aufgeführt finden Sie eine Auflistung der geforderten Spezifikationen, welche die
im Rahmen dieser Ausschreibung angebotene Lösung mindestens erfüllen muss. Tragen Sie
bitte in der Spalte „Realisierbare Leistung“ für die entsprechende Kategorie die Leistung des
angebotenen Gerätes genauestens ein. Sollte keine spezifische Leistung in Form eines defi-
nierten Wertes gefordert werden, können Sie im Feld für die realisierbare Leistung gerne die
Besonderheit Ihrer verbauten Technologie kurz erläutern. In der Spalte „Spezifikation wird er-
füllt“ können Sie bereits vormerken, ob Ihr angebotenes Gerät die geforderte Spezifikation
erfüllt. Im Lastenheft vermerkte Angaben und Informationen sind verbindlich.
Sollten Sie zu einem bestimmten Punkt noch nähere Erläuterungen aufführen wollen, finden
Sie am Ende der Spezifikationsliste eine entsprechende Möglichkeit hierfür. Falls der Ihnen
zur Verfügung stehende Platz nicht ausreichen sollte, können Sie weitere Erläuterungen auch
in einem extra Dokument dem Angebot beilegen. Auf dieses Extradokument muss jedoch ex-
plizit im Lastenheft verwiesen werden. Beachten Sie bei Ihren Erläuterungen bitte, dass Sie
diese kurz und prägnant ausführen.
2.3 Zuschlagskriterien
Nachfolgend finden Sie die Bewertungsmatrix, welche für die Bewertung der eingegangenen
Angebote herangezogen wird:
-
Erfüllung der Spezifikationen im Lastenheft: 50 %
-
Preis: 50 %
Beachten Sie: Gewertet werden kann nur die aufgeführte Leistung in der Spalte „Realisier- bare Leistung“ (oder ggfs. die Angaben im Angebot). Fehlende Angaben werden mit 0 Pkt.
gewertet.
Der Angebotspreis ist als Summe der aufgeführten Einzelpositionspreise anzubieten.
Zwischen der Summe der einzelnen Positionen und dem Komplettpreis darf keine Dif-
ferenz entstehen.
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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2.4 Termine
Zum Stand des Lastenheftes sind folgende Termine fixiert: • 02.07.2026 – Verteilung des Lastenheftes mit Aufforderung zur Angebotsabgabe • 05.08.2026 – 12 Uhr – Ende der Angebotsfrist • 21.08.2026– Verteilung von Absagen/Absichtserklärungen • 01.09.2026– Voraussichtliche Auftragserteilung
Vor Auftragsvergabe ist vom Auftragnehmer ein Terminplan zu erstellen und mit der Projekt-
leitung des Auftraggebers abzustimmen. Der Terminplan ist dem Angebot beizufügen. Fol-
gende Eckdaten sind im Terminplan mindestens anzugeben: • Termin für Lieferung • Termin für den Aufbau und Vorabnahme beim Auftraggeber (FAT) • Termin für Einführung und Schulung • Termin für Endabnahme (SAT)
Diese Termine sind als Planung (Angabe in Kalenderwochen) bereits im Angebot zu nennen.
2.5 Allgemeine Angaben
Informationen von Seiten des Auftraggebers (Beschreibungen, usw.) sind ohne weitere Kenn-
zeichnung als vertraulich zu behandeln.
Die Bedienungsanleitung ist nach Möglichkeit in zwei Sprachen (deutsch, englisch) mindes-
tens jedoch in einer der beiden genannten Sprachen dem Gerät beizulegen.
Die anzugebenen Spezifikationen und Informationen sind als verbindlich zu betrachten.
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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3 Anforderungen an die zu erbringende Lieferleistung
| 3.1 Materialien und Anwendungsbereich | |||
|---|---|---|---|
| 3.1.1 Verarbeitbare Materialien | Kathodenaktivmaterialien • NMC • NCA • LFP • LCO • LMFP Anodenaktivmaterialien • Silizium-Graphit • Hartkohlenstoff (Hard Carbon) • CMC, SBR, PAA Weitere Elektroden-Komponenten • Leitruße (Carbon Black) | Ja ☐ | Nein ☐ |
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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| • Carbon Nanotubes (CNT) • Graphit • Binder • Festelektrolyte | |||
|---|---|---|---|
| 3.1.2 Materialeigen- schaften | Verarbeitungseigenschaften • hohe Schüttdichte • abrasive Partikel • feine Pulver mit Partikelgrößen < 10 µm • hygroskopische Materialien • toxikologisch relevante Stoffe | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.2 Technische und verfahrenstechnische Anforderungen | |||
| 3.2.1 Allgemeine technische An- forderungen | Extrudertyp • Gleichläufiger Doppelschneckenextruder • Tischgerät • Mehrere Prozesszonen • Geringes Totvolumen (< 100–200 ml) • Schneller Rezepturwechsel Begründung: • gute Dispergierung • flexible Prozessgestaltung • modulare Schneckenkonfiguration Schneckendurchmesser 16–27 mm L/D-Verhältnis mindestens 40:1 bevorzugt 48:1 bis 60:1 für: • Entgasung • intensive Dispergierung • Reaktionsführung Durchsatz Labormaßstab: 50 g/h bis 5 kg/h Zulässiger Druck Max.100 bar Drehzahlbereich 50–1000 rpm Drehmoment ≥12 Nm/cm³ für hochgefüllte Rezepturen | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.2.2 Spezielle An- forderungen für Batterie- pulver | Einsatzbereich Prozessierung von Batteriematerialien: • Trockenextrusion (Dry Electrode Proces- sing) • Slurry-basierte Elektrodenherstellung (> | Ja ☐ | Nein ☐ |
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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| 60 Gew.-% Feststoff) • PTFE-Fibrillierung möglich Verschleißschutz Batteriematerialien sind stark abrasiv. Gefordert: • verschleißgeschützte Schnecken • verschleißgeschützte Zylinder • Hartmetall-Ausführung • nitridierte oder PM-Stähle Kontaminationsfreiheit Sehr wichtig. Metallabrieb kann Batterieperformance verfäl- schen. Anforderungen: • minimale Fe-/Cr-/Ni-Kontamination • dokumentierte Werkstoffqualitäten • einfache Reinigung Verarbeitung unter Schutzatmosphäre Viele Batteriematerialien sind feuchtigkeitsempfind- lich. Extruder muss integrierbar in eine vorhandene Glo- vebox sein. Anforderungen: • Betrieb unter Stickstoff • Betrieb unter Argon • geschlossene Materialführung | |||
|---|---|---|---|
| 3.3 Anlagen- und Verfahrensausführung | |||
| 3.3.1 Abmaße | Maximale Extruder-Abmaße Länge 1240 mm Breite 800 mm Höhe 900 mm | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.3.2 Dosiersysteme | Gravimetrische Pulver-Dosierung Mindestanforderung: Hauptdosierer Optional: Seitendosierer Flüssigdosierung für Binder, Additiven oder Prozesshilfsmitteln: • Präzises Pumpensystem zur kontinuierli- chen Flüssigkeitsdosierung • Korrosionsbeständig • Geeignet für Flüssigkeiten unterschiedli- cher Viskosität | Ja ☐ | Nein ☐ |
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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| 3.3.3 Temperatur- führung | Zonen • mindestens 7–12 Heizzonen • Temperaturbereich Raumtemperatur bis 250 °C • bei Festkörperbatterien eventuell höher Kühlung • geregelte Wasserkühlung Luftkühlung | Ja ☐ | Nein ☐ | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.3.4 Entgasung | Wichtig für: • Restlösemittel • Feuchtigkeit • eingeschlossene Luft Anforderungen: • atmosphärische Entgasung • Vakuumentgasung | Ja ☐ | Nein ☐ | |||
| 3.3.5 Extrusions- werkzeug | Breitschlitzdüse • Einstellbare Spalthöhe beheizbar | Ja ☐ | Nein ☐ | |||
| 3.4 Forschung, Entwicklung und Prozesskontrolle | ||||||
| 3.4.1 Flexible Ver- suchsdurch- führung | Modulare Konfiguration • Förderelemente • Knetelemente • Mischelemente • Dispergierelemente • Entgasungszonen Schnellwechsel-System • Schnecken • Zylindersegmente • Düsen | Ja ☐ | Nein ☐ | |||
| 3.4.2 Prozessüber- wachung | Sehr wichtig für F&E. Zu erfassende Daten: • Durchsatz • Drehzahl • Drehmoment • Druck • Temperatur aller Zonen • Dosiermengen • Vakuum | Ja ☐ | Nein ☐ | |||
| 3.5 Medien und Instandhaltung | ||||||
| 3.5.1 Medien | Bitte geben Sie alle für den Betrieb benötigten Me- dien (z.B. Kühlwasser, Gase, Abluft, Strom, etc.) an. | Ja ☐ | Nein ☐ | |||
| 3.5.2 Reinigung | Für Batterieentwicklungen essenziell. | Ja ☐ | Nein ☐ | |||
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 | |||
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| Anforderungen: • werkzeugarmer Ausbau • gute Zugänglichkeit • schnelle Produktwechsel Optional: Split-Barrel-System | |||
|---|---|---|---|
| 3.6 Ersatzteilversorgung | |||
| 3.6.1 Ersatzteile | Auswahl empfohlener Ersatzteile Ersatz-Schneckenpaar Schneckenelemente, etc. | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.7 Arbeits- und Maschinensicherheit | |||
|---|---|---|---|
| 3.7.1 Staubschutz | Es sind Arbeiten mit karzinogenen Stoffen vorgese- hen. Pulverhandling • staubdicht • geschlossene Zuführung • Absauganschlüsse • ATEX-Bewertung falls erforderlich | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.7.2 Verhinderung von Pulveraustritt | Bitte beschreiben Sie die technische Lösung, durch welche das angebotene Gerät ein austreten von Pulvern verhindert bzw. den Operator vor diesen Stoffen schützt. | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.7.3 Maschinensicher- heit | • Maschinenrichtlinie • Not-Halt | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.8 Datenspeicherung und Visualisierung | |||
| 3.8.1 Schnittstellen / Kommunikations- protokolle | Umfassende Erfassung und Speicherung rele- vanter Prozessdaten und Visualisierung • Export nach CSV • OPC-UA • Modbus TCP • DAQ • SQL-Datenbank • Audit-Trail | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.8.2 LIMS-Kompatibilität | Das Gerät soll an ein gängiges Labor-Informations- Management-System (LIMS) angeschlossen wer- den. Sind die ausgegebenen Daten mit einem der- artigen System kompatibel (z.B. ASCII-Dateien)? Bitte geben Sie im Zweifel das ausgegebene Da- teiformat an und hängen Sie dem Angebot eine ent- sprechende Messdatei an. | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.8.3 Netzwerkzugang | Bitte geben Sie die Art des Anschlusses für die An- bindung an ein Firmen-internes Netzwerk z.B. via Ethernet an. | Ja ☐ | Nein ☐ |
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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| 3.8.4 Anforderungen an Service und Zugriff | Möglichkeit zur Fernwartung | Ja ☐ | Nein ☐ |
|---|---|---|---|
| 3.9 Liefer- und Leistungsumfang | |||
| 3.9.1 Inbetriebnahme | Aufbau und Inbetriebnahme in Person und vor Ort vor Ende September 2026 | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.9.2 Schulung | Eine Geräteeinführung und eintägige Schulung von ZSW Personal ist Teil des Auftrages. Dabei sollen mindestens drei Personen geschult werden. | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.9.3 Endabnahme | Zusammen mit Vertretern des Auftraggebers (Gerä- teverantwortliche des ZSWs) soll eine Endabnahme erfolgen. Bei der Endabnahme werden alle Geräte- funktionen getestet. Die Endabnahme wird schrift- lich dokumentiert. Die Endabnahme kann erst nach erfolgreicher Inbe- triebnahme und Schulung erfolgen. | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.9.4 Garantie- und Ser- viceleistungen | Mindestens 12 Monate auf den Extruder und alle Bauteile (inkl. des Zubehörs) beginnend ab Mon- tage und Erstbetrieb am ZSW. Sollte für ein Bauteil eine Garantiebeschränkung auf die Anzahl der Be- triebsstunden vorliegen, ist diese entsprechend mit anzugeben. Folgende Punkte sollen in der Garantie enthalten sein: • Lieferung von Ersatzteilen • Reparaturservice • Helpdesk • Bereitstellung von Ersatzteilen im Falle eines Hardwarefehlers • Ersatz der defekten Hardware vor Ort, wenn notwendig • Software Updates zur Fehlerbehebung | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.9.5 Versand | Verpackung und versicherter Versand an Aufstel- lungsort am ZSW Ulm | Ja ☐ | Nein ☐ |
| 3.9.6 Lieferzeit | Die Lieferzeit des Laborextruders soll Im Angebot aufgeführt sein. Die Lieferung erfolgt durch den Her- steller an das ZSW in Ulm. | Ja ☐ | Nein ☐ |
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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3.10 Flexibilität/Erweiterbarkeit
Erläutern Sie hier bitte, wie flexibel ihr Gerät im Hinblick auf Austausch einzelner Komponenten im Falle eines Defektes ist.
Wie einfach ist es, das Gerät an einem neuen Standort aufzustellen?
Da sich in der Forschung immer wieder neue Fragestellungen ergeben: Wie gut kann Ihr Gerät im Nachhinein erweitert werden?
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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3.11 Serviceleistung
Erläutern Sie hier bitte, wie Ihre Serviceleistungen (auch nach Ablauf der Garantie) aussehen und wel- che Servicepakete sie ggfs. anbieten. Gehen Sie dabei insbesondere auf folgende Punkte ein: • Telefonische Erreichbarkeit • Reaktion auf E-Mails • Wie viele Mitarbeiter können uns im Falle eines Problems mit dem Gerät ggfs. weiterhelfen? • Erfolgt eine Benachrichtigung, falls eine neue Softwareversion verfügbar ist? • Wie zeitnah erfolgt eine Benachrichtigung, wenn der Service für das komplette System/ ein Gerät eingestellt wird (z.B. auf Grund einer neuen Gerätegeneration oder Produktionseinstellung eines Zulieferers)? • Wartungsvertrag (welche Varianten sind möglich?) • Typische Reaktionszeiten im Servicefall • Wie lange kann der Service vertraglich angeboten werden • Wo ist zur Zeit der zu Ulm nächstgelegene Servicetechniker stationiert? • Wie schnell können Ersatzteile ohne Servicevertrag vor Ort bereitgestellt werden?
Sie können gerne ein Servicepaket als optionalen Punkt im Angebot vermerken.
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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3.12 Wartungskosten
Bitte stellen Sie die die Kosten für eine jährliche Wartung des Gerätes zum Erhalt der optimalen Per- formance dar. Die Kosten sollten dabei • Anfahrtskosten • Stundensatz-Servicetechniker • Ungefährer Arbeitszeitaufwand für eine jährliche Wartung • Kosten für jährlich zu tauschende (Ersatz-)Teile Enthalten.
Bitte stellen Sie zusätzlich die zu erwartende Lebensdauer sich abnutzender Teile im Gerät dar und listen die anfallenden Materialkosten beim Tausch dieser Teile auf.
Bitte stellen Sie dar, wie lange die Verfügbarkeit von Verschleißteilen sowie ein genereller Support des Herstellers für das angebotene Gerät garantiert werden kann.
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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4 Kommentare
Hier können Sie Anmerkungen zu einer oder mehreren der oben aufgeführten Posi-
tion(en) aufführen. Bitte nennen Sie immer auch die entsprechende Nummer der Po-
sition, auf welche sich Ihr Kommentar bezieht:
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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Fortsetzung Kommentare:
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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5 Zahlungs- und Lieferbedingungen
Soweit nicht anders vereinbart, gelten die in den AGBs für alle Lieferungen an ZSW-
Unternehmen festgelegten Zahlungs- und Lieferbedingungen. Die AGBs werden zu-
sammen mit dem Lastenheft und den restlichen Unterlagen verteilt.
Als Aufstellort ist das Technikum im ZSW-Gebäude (ECM) in der Lise-Meitner-Straße
24, 89081 Ulm, geplant.
5.1 Lieferung
Die Lieferung des Gerätes ist im Terminplan festzuhalten und in Rücksprache mit dem
Auftraggeber abzustimmen.
5.2 Aufbau, Einführung und Vorabnahme im Werk (FAT)
Der Termin für den Aufbau und die Einführung am vereinbarten Lieferort ist ebenfalls
im Terminplan festzuhalten. Im Rahmen der Einführung erfolgt eine Vorabnahme, bei
der seitens des Auftragnehmers sichergestellt werden muss, dass alle im Auftrag auf-
geführten Teile des Gerätes vorhanden und korrekt installiert und funktionsfähig sind.
5.3 Schulung und Endabnahme
Nach erfolgreichem Aufbau am Aufstellort des Auftragsgebers und Test auf vollstän-
dige Funktionsfähigkeit muss eine ausführliche Geräteschulung in die Bedienung des
Gerätes erfolgen. Die Schulung sollte innerhalb eines zwischen Auftraggeber und Auf-
tragnehmer vereinbarten Zeitraumes nach der Geräteinbetriebnahme erfolgen. Nach
der Schulung sollten die vom Auftraggeber festgelegten Personen (mind. 2) in der
Lage sein, den Laborextruder sicher bedienen zu können. Nach erfolgter Schulung
kann ein Termin zur Endabnahme beschlossen werden. Eine Endabnahme kann nur
dann gegeben werden, wenn der Laborextruder erfolgreich getestet wurde. Die End-
abnahme ist schriftlich zu dokumentieren und von Auftragnehmer und Auftraggeber zu
unterschreiben. Noch bestehende geringfügige Mängel sind im Protokoll festzuhalten
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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und können in Einvernehmen beider Seiten auch noch nach der Endabnahme beho-
ben werden. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Endabnahme zu verweigern, wenn
Funktion oder Arbeitssicherheit gefährdet werden.
5.4 Zahlungsbedingungen
Die Zahlung erfolgt entgegen §8 Zahlungsbedingungen ZSW-Unternehmen innerhalb
von 30 Tagen netto nach erfolgter Endabnahme und anschließender Rechnungsstel-
lung (vorzugweise in elektronischer Form an invoice@zsw-bw.de).
5.5 Vorschriften, Richtlinien, Normierung
Das Gerät sowie das verwendete Zubehör müssen allen geltenden EU gesetzlichen
Anforderungen, Vorschriften, Normen, Richtlinien, Verordnungen sowie dem neuesten
Stand der Technik entsprechen.
Dies ist durch Mitlieferung der Konformitätserklärung mit Risiko- / Gefährdungsanalyse
und Anbringung des CE-Zeichens zu dokumentieren. Für Sicherheitsbauteile ohne
CE-Kennzeichnung ist eine Herstellererklärung notwendig. Ferner sind die einschlägi-
gen, zum Zeitpunkt der Lieferung gültigen sonstigen EU- Richtlinien, Unfallverhütungs-
und Umweltvorschriften sowie die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu be-
achten. Werden diese Verpflichtungen nicht beachtet, ist der Auftrag mangelhaft erfüllt.
Schadensersatzansprüche wegen sich daraus ergebender Folgen bleiben vorbehal-
ten. Gefahrstoffe dürfen nur nach vorheriger Zustimmung eingesetzt werden. Sind Ge-
fahrstoffe für den Betrieb der Anlage unbedingt notwendig, so sind sie im Angebot zu
benennen. Für alle Gefahrstoffe ist ein Sicherheitsdatenblatt beizufügen.
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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6 Schlusswort
Nach dem Probebetrieb und erfolgreich durchgeführter Endabnahme beginnt die ver-
traglich festgelegte Gewährleistungsdauer mit der betriebsbereiten Übergabe. Hierbei
geht das Gerät in den Besitz und die Verantwortung des Auftraggebers über.
Bei widersprüchlichen Festlegungen in den unterschiedlichen Vertragsdokumenten gilt
das Lastenheft.
Rückfragen zum Lastenheft sind nur über die Vergabeplattform möglich! Anfra- gen via Telefon, Fax oder E-Mail werden nicht beantwortet!
7 Abschließende Bestätigung Ihrer Angaben
Bitte unterzeichnen Sie zur Bestätigung Ihrer Angaben die nachfolgende Erklärung.
„Hiermit bestätigen wir, dass die im Lastenheft angegebenen Daten mit den im Ange-
bot aufgeführten Daten übereinstimmen.“
Ort, Datum Unterschrift
| Erstellt von: | A.Ilgen | Erstellt am: | 01.07.2026 |
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