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Lieferung und Inbetriebnahme eines modularen Labor-Doppelschneckenextruders

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 15.10.2026, 12:49 (Europe/Berlin)

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Lastenheft/Leistungsverzeichnis

Vergabe-Nr.: 01

Projekt: MatrEx

Leistung:

Lieferung und Inbetriebnahme eines Laborextruders

inklusive Schulung vor Ort

Ausgefüllt von (Firmenname)

_________________________________

Zugehörig zum Angebot mit der Angebots Nr.

_________________________________

Kontaktperson für evtl. Rückfragen:

Name: ____________________________________

Tel.: ____________________________________

E-Mail: ____________________________________

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1.1.1 Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines ................................................................................................................ 3 1.1 Projektzuordnung ............................................................................................... 3 1.2 Erläuterungen zum Lastenheft: .......................................................................... 4 1.3 Zuschlagskriterien .............................................................................................. 4 1.4 Termine .............................................................................................................. 5 1.5 Allgemeine Angaben .......................................................................................... 5

2 Anforderungen an die zu erbringende Lieferleistung ............................................. 6 2.1 Materialien und Anwendungsbereich ................................................................. 6 2.2 Technische und verfahrenstechnische Anforderungen ..................................... 7 2.3 Anlagen- und Verfahrensausführung ................................................................. 8 2.4 Forschung, Entwicklung und Prozesskontrolle .................................................. 9 2.5 Medien und Instandhaltung ............................................................................... 9 2.6 Ersatzteilversorgung ........................................................................................ 10 2.7 Arbeits- und Maschinensicherheit .................................................................... 10 2.8 Datenspeicherung und Visualisierung ............................................................. 10 2.9 Liefer- und Leistungsumfang ........................................................................... 11 2.10 Flexibilität/Erweiterbarkeit ................................................................................ 12 2.11 Serviceleistung ................................................................................................ 14 2.12 Wartungskosten ............................................................................................... 15

3 Kommentare ............................................................................................................. 16

4 Zahlungs- und Lieferbedingungen ......................................................................... 18 4.1 Lieferung .......................................................................................................... 18 4.2 Aufbau, Einführung und Vorabnahme im Werk (FAT) ..................................... 18 4.3 Schulung und Endabnahme ............................................................................ 18 4.4 Zahlungsbedingungen ..................................................................................... 19 4.5 Vorschriften, Richtlinien, Normierung .............................................................. 19

5 Schlusswort .............................................................................................................. 20

6 Abschließende Bestätigung Ihrer Angaben ........................................................... 20

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2 Allgemeines

2.1 Projektzuordnung

Das Projekt MatrEx erforscht einen kostengünstigen und umweltfreundlichen Herstellungspro-

zess für Lithium-Ionen-Batterien mit hoher Energiedichte. Zur Entwicklung eines industriefähi-

gen Verfahrens mit wettbewerbsfähiger Leistungsfähigkeit werden sowohl die Anpassung von

Materialien und Rezepturen an die Prozessführung und die Erfordernisse in der Zelle als auch

das Anlagenkonzept sowie die Prozessführung erforscht.

Dieses Lastenheft dient der Beschaffung eines modularen Labor-Doppelschneckenextruders

zur Entwicklung und Optimierung von Batterieelektrodenrezepturen sowie zur Herstellung von

Musterchargen im Bereich von 50 g bis 5 kg. Der Extruder soll Rezeptur-Screening-Versuche

bereits mit geringen Materialmengen ermöglichen. Dadurch können Binder, Aktivmaterialien

und Fließhilfsmittel ressourcenschonend untersucht und zeiteffizient erste Erkenntnisse über

die Eignung der Materialien, deren Anforderungen an die Rezepturgestaltung sowie ihre Ver-

arbeitungseigenschaften gewonnen werden. Dies gilt insbesondere für neuartige Materialien,

die häufig nur in begrenzten Mengen verfügbar sind.

Darüber hinaus soll der Laborextruder durch seine vorgesehene Aufstellung in einer vorhan-

denen Glovebox die Untersuchung des Einflusses unterschiedlicher Umgebungsbedingungen

auf die Materialverarbeitung ermöglichen. Insbesondere nickelreiche NCM-Kathodenmateria-

lien, die bevorzugt in Hochenergiezellen eingesetzt werden, weisen eine hohe Feuchtigkeits-

empfindlichkeit auf und müssen daher üblicherweise unter Trockenraumbedingungen verar-

beitet werden. Die geplanten Untersuchungen sollen daher dazu beitragen, die Auswirkungen

kontrollierter Umgebungsbedingungen auf die Verarbeitbarkeit und Qualität der Elektroden-

materialien systematisch zu bewerten.

Im Rahmen des Projekts MatrEx ist deshalb die folgende Lieferleistung eines Laborextruders

mit Feststoff- und Flüssigdosiersystem zur Compoundierung von Batteriematerialien zu ver-

geben.

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2.2 Erläuterungen zum Lastenheft:

Nachfolgend aufgeführt finden Sie eine Auflistung der geforderten Spezifikationen, welche die

im Rahmen dieser Ausschreibung angebotene Lösung mindestens erfüllen muss. Tragen Sie

bitte in der Spalte „Realisierbare Leistung“ für die entsprechende Kategorie die Leistung des

angebotenen Gerätes genauestens ein. Sollte keine spezifische Leistung in Form eines defi-

nierten Wertes gefordert werden, können Sie im Feld für die realisierbare Leistung gerne die

Besonderheit Ihrer verbauten Technologie kurz erläutern. In der Spalte „Spezifikation wird er-

füllt“ können Sie bereits vormerken, ob Ihr angebotenes Gerät die geforderte Spezifikation

erfüllt. Im Lastenheft vermerkte Angaben und Informationen sind verbindlich.

Sollten Sie zu einem bestimmten Punkt noch nähere Erläuterungen aufführen wollen, finden

Sie am Ende der Spezifikationsliste eine entsprechende Möglichkeit hierfür. Falls der Ihnen

zur Verfügung stehende Platz nicht ausreichen sollte, können Sie weitere Erläuterungen auch

in einem extra Dokument dem Angebot beilegen. Auf dieses Extradokument muss jedoch ex-

plizit im Lastenheft verwiesen werden. Beachten Sie bei Ihren Erläuterungen bitte, dass Sie

diese kurz und prägnant ausführen.

2.3 Zuschlagskriterien

Nachfolgend finden Sie die Bewertungsmatrix, welche für die Bewertung der eingegangenen

Angebote herangezogen wird:

  • Erfüllung der Spezifikationen im Lastenheft: 50 %

  • Preis: 50 %

Beachten Sie: Gewertet werden kann nur die aufgeführte Leistung in der Spalte „Realisier- bare Leistung“ (oder ggfs. die Angaben im Angebot). Fehlende Angaben werden mit 0 Pkt.

gewertet.

Der Angebotspreis ist als Summe der aufgeführten Einzelpositionspreise anzubieten.

Zwischen der Summe der einzelnen Positionen und dem Komplettpreis darf keine Dif-

ferenz entstehen.

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2.4 Termine

Zum Stand des Lastenheftes sind folgende Termine fixiert: • 02.07.2026 – Verteilung des Lastenheftes mit Aufforderung zur Angebotsabgabe • 05.08.2026 – 12 Uhr – Ende der Angebotsfrist • 21.08.2026– Verteilung von Absagen/Absichtserklärungen • 01.09.2026– Voraussichtliche Auftragserteilung

Vor Auftragsvergabe ist vom Auftragnehmer ein Terminplan zu erstellen und mit der Projekt-

leitung des Auftraggebers abzustimmen. Der Terminplan ist dem Angebot beizufügen. Fol-

gende Eckdaten sind im Terminplan mindestens anzugeben: • Termin für Lieferung • Termin für den Aufbau und Vorabnahme beim Auftraggeber (FAT) • Termin für Einführung und Schulung • Termin für Endabnahme (SAT)

Diese Termine sind als Planung (Angabe in Kalenderwochen) bereits im Angebot zu nennen.

2.5 Allgemeine Angaben

Informationen von Seiten des Auftraggebers (Beschreibungen, usw.) sind ohne weitere Kenn-

zeichnung als vertraulich zu behandeln.

Die Bedienungsanleitung ist nach Möglichkeit in zwei Sprachen (deutsch, englisch) mindes-

tens jedoch in einer der beiden genannten Sprachen dem Gerät beizulegen.

Die anzugebenen Spezifikationen und Informationen sind als verbindlich zu betrachten.

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3 Anforderungen an die zu erbringende Lieferleistung

3.1 Materialien und Anwendungsbereich
3.1.1 Verarbeitbare MaterialienKathodenaktivmaterialien • NMC • NCA • LFP • LCO • LMFP Anodenaktivmaterialien • Silizium-Graphit • Hartkohlenstoff (Hard Carbon) • CMC, SBR, PAA Weitere Elektroden-Komponenten • Leitruße (Carbon Black)Ja ☐Nein ☐
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• Carbon Nanotubes (CNT) • Graphit • Binder • Festelektrolyte
3.1.2 Materialeigen- schaftenVerarbeitungseigenschaften • hohe Schüttdichte • abrasive Partikel • feine Pulver mit Partikelgrößen < 10 µm • hygroskopische Materialien • toxikologisch relevante StoffeJa ☐Nein ☐
3.2 Technische und verfahrenstechnische Anforderungen
3.2.1 Allgemeine technische An- forderungenExtrudertyp • Gleichläufiger Doppelschneckenextruder • Tischgerät • Mehrere Prozesszonen • Geringes Totvolumen (< 100–200 ml) • Schneller Rezepturwechsel Begründung: • gute Dispergierung • flexible Prozessgestaltung • modulare Schneckenkonfiguration Schneckendurchmesser 16–27 mm L/D-Verhältnis mindestens 40:1 bevorzugt 48:1 bis 60:1 für: • Entgasung • intensive Dispergierung • Reaktionsführung Durchsatz Labormaßstab: 50 g/h bis 5 kg/h Zulässiger Druck Max.100 bar Drehzahlbereich 50–1000 rpm Drehmoment ≥12 Nm/cm³ für hochgefüllte RezepturenJa ☐Nein ☐
3.2.2 Spezielle An- forderungen für Batterie- pulverEinsatzbereich Prozessierung von Batteriematerialien: • Trockenextrusion (Dry Electrode Proces- sing) • Slurry-basierte Elektrodenherstellung (>Ja ☐Nein ☐
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60 Gew.-% Feststoff) • PTFE-Fibrillierung möglich Verschleißschutz Batteriematerialien sind stark abrasiv. Gefordert: • verschleißgeschützte Schnecken • verschleißgeschützte Zylinder • Hartmetall-Ausführung • nitridierte oder PM-Stähle Kontaminationsfreiheit Sehr wichtig. Metallabrieb kann Batterieperformance verfäl- schen. Anforderungen: • minimale Fe-/Cr-/Ni-Kontamination • dokumentierte Werkstoffqualitäten • einfache Reinigung Verarbeitung unter Schutzatmosphäre Viele Batteriematerialien sind feuchtigkeitsempfind- lich. Extruder muss integrierbar in eine vorhandene Glo- vebox sein. Anforderungen: • Betrieb unter Stickstoff • Betrieb unter Argon • geschlossene Materialführung
3.3 Anlagen- und Verfahrensausführung
3.3.1 AbmaßeMaximale Extruder-Abmaße Länge 1240 mm Breite 800 mm Höhe 900 mmJa ☐Nein ☐
3.3.2 DosiersystemeGravimetrische Pulver-Dosierung Mindestanforderung: Hauptdosierer Optional: Seitendosierer Flüssigdosierung für Binder, Additiven oder Prozesshilfsmitteln: • Präzises Pumpensystem zur kontinuierli- chen Flüssigkeitsdosierung • Korrosionsbeständig • Geeignet für Flüssigkeiten unterschiedli- cher ViskositätJa ☐Nein ☐
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3.3.3 Temperatur- führungZonen • mindestens 7–12 Heizzonen • Temperaturbereich Raumtemperatur bis 250 °C • bei Festkörperbatterien eventuell höher Kühlung • geregelte Wasserkühlung LuftkühlungJa ☐Nein ☐
3.3.4 EntgasungWichtig für: • Restlösemittel • Feuchtigkeit • eingeschlossene Luft Anforderungen: • atmosphärische Entgasung • VakuumentgasungJa ☐Nein ☐
3.3.5 Extrusions- werkzeugBreitschlitzdüse • Einstellbare Spalthöhe beheizbarJa ☐Nein ☐
3.4 Forschung, Entwicklung und Prozesskontrolle
3.4.1 Flexible Ver- suchsdurch- führungModulare Konfiguration • Förderelemente • Knetelemente • Mischelemente • Dispergierelemente • Entgasungszonen Schnellwechsel-System • Schnecken • Zylindersegmente • DüsenJa ☐Nein ☐
3.4.2 Prozessüber- wachungSehr wichtig für F&E. Zu erfassende Daten: • Durchsatz • Drehzahl • Drehmoment • Druck • Temperatur aller Zonen • Dosiermengen • VakuumJa ☐Nein ☐
3.5 Medien und Instandhaltung
3.5.1 MedienBitte geben Sie alle für den Betrieb benötigten Me- dien (z.B. Kühlwasser, Gase, Abluft, Strom, etc.) an.Ja ☐Nein ☐
3.5.2 ReinigungFür Batterieentwicklungen essenziell.Ja ☐Nein ☐
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Anforderungen: • werkzeugarmer Ausbau • gute Zugänglichkeit • schnelle Produktwechsel Optional: Split-Barrel-System
3.6 Ersatzteilversorgung
3.6.1 ErsatzteileAuswahl empfohlener Ersatzteile Ersatz-Schneckenpaar Schneckenelemente, etc.Ja ☐Nein ☐
3.7 Arbeits- und Maschinensicherheit
3.7.1 StaubschutzEs sind Arbeiten mit karzinogenen Stoffen vorgese- hen. Pulverhandling • staubdicht • geschlossene Zuführung • Absauganschlüsse • ATEX-Bewertung falls erforderlichJa ☐Nein ☐
3.7.2 Verhinderung von PulveraustrittBitte beschreiben Sie die technische Lösung, durch welche das angebotene Gerät ein austreten von Pulvern verhindert bzw. den Operator vor diesen Stoffen schützt.Ja ☐Nein ☐
3.7.3 Maschinensicher- heit• Maschinenrichtlinie • Not-HaltJa ☐Nein ☐
3.8 Datenspeicherung und Visualisierung
3.8.1 Schnittstellen / Kommunikations- protokolleUmfassende Erfassung und Speicherung rele- vanter Prozessdaten und Visualisierung • Export nach CSV • OPC-UA • Modbus TCP • DAQ • SQL-Datenbank • Audit-TrailJa ☐Nein ☐
3.8.2 LIMS-KompatibilitätDas Gerät soll an ein gängiges Labor-Informations- Management-System (LIMS) angeschlossen wer- den. Sind die ausgegebenen Daten mit einem der- artigen System kompatibel (z.B. ASCII-Dateien)? Bitte geben Sie im Zweifel das ausgegebene Da- teiformat an und hängen Sie dem Angebot eine ent- sprechende Messdatei an.Ja ☐Nein ☐
3.8.3 NetzwerkzugangBitte geben Sie die Art des Anschlusses für die An- bindung an ein Firmen-internes Netzwerk z.B. via Ethernet an.Ja ☐Nein ☐
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3.8.4 Anforderungen an Service und ZugriffMöglichkeit zur FernwartungJa ☐Nein ☐
3.9 Liefer- und Leistungsumfang
3.9.1 InbetriebnahmeAufbau und Inbetriebnahme in Person und vor Ort vor Ende September 2026Ja ☐Nein ☐
3.9.2 SchulungEine Geräteeinführung und eintägige Schulung von ZSW Personal ist Teil des Auftrages. Dabei sollen mindestens drei Personen geschult werden.Ja ☐Nein ☐
3.9.3 EndabnahmeZusammen mit Vertretern des Auftraggebers (Gerä- teverantwortliche des ZSWs) soll eine Endabnahme erfolgen. Bei der Endabnahme werden alle Geräte- funktionen getestet. Die Endabnahme wird schrift- lich dokumentiert. Die Endabnahme kann erst nach erfolgreicher Inbe- triebnahme und Schulung erfolgen.Ja ☐Nein ☐
3.9.4 Garantie- und Ser- viceleistungenMindestens 12 Monate auf den Extruder und alle Bauteile (inkl. des Zubehörs) beginnend ab Mon- tage und Erstbetrieb am ZSW. Sollte für ein Bauteil eine Garantiebeschränkung auf die Anzahl der Be- triebsstunden vorliegen, ist diese entsprechend mit anzugeben. Folgende Punkte sollen in der Garantie enthalten sein: • Lieferung von Ersatzteilen • Reparaturservice • Helpdesk • Bereitstellung von Ersatzteilen im Falle eines Hardwarefehlers • Ersatz der defekten Hardware vor Ort, wenn notwendig • Software Updates zur FehlerbehebungJa ☐Nein ☐
3.9.5 VersandVerpackung und versicherter Versand an Aufstel- lungsort am ZSW UlmJa ☐Nein ☐
3.9.6 LieferzeitDie Lieferzeit des Laborextruders soll Im Angebot aufgeführt sein. Die Lieferung erfolgt durch den Her- steller an das ZSW in Ulm.Ja ☐Nein ☐
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3.10 Flexibilität/Erweiterbarkeit

Erläutern Sie hier bitte, wie flexibel ihr Gerät im Hinblick auf Austausch einzelner Komponenten im Falle eines Defektes ist.

Wie einfach ist es, das Gerät an einem neuen Standort aufzustellen?

Da sich in der Forschung immer wieder neue Fragestellungen ergeben: Wie gut kann Ihr Gerät im Nachhinein erweitert werden?

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3.11 Serviceleistung

Erläutern Sie hier bitte, wie Ihre Serviceleistungen (auch nach Ablauf der Garantie) aussehen und wel- che Servicepakete sie ggfs. anbieten. Gehen Sie dabei insbesondere auf folgende Punkte ein: • Telefonische Erreichbarkeit • Reaktion auf E-Mails • Wie viele Mitarbeiter können uns im Falle eines Problems mit dem Gerät ggfs. weiterhelfen? • Erfolgt eine Benachrichtigung, falls eine neue Softwareversion verfügbar ist? • Wie zeitnah erfolgt eine Benachrichtigung, wenn der Service für das komplette System/ ein Gerät eingestellt wird (z.B. auf Grund einer neuen Gerätegeneration oder Produktionseinstellung eines Zulieferers)? • Wartungsvertrag (welche Varianten sind möglich?) • Typische Reaktionszeiten im Servicefall • Wie lange kann der Service vertraglich angeboten werden • Wo ist zur Zeit der zu Ulm nächstgelegene Servicetechniker stationiert? • Wie schnell können Ersatzteile ohne Servicevertrag vor Ort bereitgestellt werden?

Sie können gerne ein Servicepaket als optionalen Punkt im Angebot vermerken.

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3.12 Wartungskosten

Bitte stellen Sie die die Kosten für eine jährliche Wartung des Gerätes zum Erhalt der optimalen Per- formance dar. Die Kosten sollten dabei • Anfahrtskosten • Stundensatz-Servicetechniker • Ungefährer Arbeitszeitaufwand für eine jährliche Wartung • Kosten für jährlich zu tauschende (Ersatz-)Teile Enthalten.

Bitte stellen Sie zusätzlich die zu erwartende Lebensdauer sich abnutzender Teile im Gerät dar und listen die anfallenden Materialkosten beim Tausch dieser Teile auf.

Bitte stellen Sie dar, wie lange die Verfügbarkeit von Verschleißteilen sowie ein genereller Support des Herstellers für das angebotene Gerät garantiert werden kann.

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4 Kommentare

Hier können Sie Anmerkungen zu einer oder mehreren der oben aufgeführten Posi-

tion(en) aufführen. Bitte nennen Sie immer auch die entsprechende Nummer der Po-

sition, auf welche sich Ihr Kommentar bezieht:

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Fortsetzung Kommentare:

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5 Zahlungs- und Lieferbedingungen

Soweit nicht anders vereinbart, gelten die in den AGBs für alle Lieferungen an ZSW-

Unternehmen festgelegten Zahlungs- und Lieferbedingungen. Die AGBs werden zu-

sammen mit dem Lastenheft und den restlichen Unterlagen verteilt.

Als Aufstellort ist das Technikum im ZSW-Gebäude (ECM) in der Lise-Meitner-Straße

24, 89081 Ulm, geplant.

5.1 Lieferung

Die Lieferung des Gerätes ist im Terminplan festzuhalten und in Rücksprache mit dem

Auftraggeber abzustimmen.

5.2 Aufbau, Einführung und Vorabnahme im Werk (FAT)

Der Termin für den Aufbau und die Einführung am vereinbarten Lieferort ist ebenfalls

im Terminplan festzuhalten. Im Rahmen der Einführung erfolgt eine Vorabnahme, bei

der seitens des Auftragnehmers sichergestellt werden muss, dass alle im Auftrag auf-

geführten Teile des Gerätes vorhanden und korrekt installiert und funktionsfähig sind.

5.3 Schulung und Endabnahme

Nach erfolgreichem Aufbau am Aufstellort des Auftragsgebers und Test auf vollstän-

dige Funktionsfähigkeit muss eine ausführliche Geräteschulung in die Bedienung des

Gerätes erfolgen. Die Schulung sollte innerhalb eines zwischen Auftraggeber und Auf-

tragnehmer vereinbarten Zeitraumes nach der Geräteinbetriebnahme erfolgen. Nach

der Schulung sollten die vom Auftraggeber festgelegten Personen (mind. 2) in der

Lage sein, den Laborextruder sicher bedienen zu können. Nach erfolgter Schulung

kann ein Termin zur Endabnahme beschlossen werden. Eine Endabnahme kann nur

dann gegeben werden, wenn der Laborextruder erfolgreich getestet wurde. Die End-

abnahme ist schriftlich zu dokumentieren und von Auftragnehmer und Auftraggeber zu

unterschreiben. Noch bestehende geringfügige Mängel sind im Protokoll festzuhalten

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und können in Einvernehmen beider Seiten auch noch nach der Endabnahme beho-

ben werden. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Endabnahme zu verweigern, wenn

Funktion oder Arbeitssicherheit gefährdet werden.

5.4 Zahlungsbedingungen

Die Zahlung erfolgt entgegen §8 Zahlungsbedingungen ZSW-Unternehmen innerhalb

von 30 Tagen netto nach erfolgter Endabnahme und anschließender Rechnungsstel-

lung (vorzugweise in elektronischer Form an invoice@zsw-bw.de).

5.5 Vorschriften, Richtlinien, Normierung

Das Gerät sowie das verwendete Zubehör müssen allen geltenden EU gesetzlichen

Anforderungen, Vorschriften, Normen, Richtlinien, Verordnungen sowie dem neuesten

Stand der Technik entsprechen.

Dies ist durch Mitlieferung der Konformitätserklärung mit Risiko- / Gefährdungsanalyse

und Anbringung des CE-Zeichens zu dokumentieren. Für Sicherheitsbauteile ohne

CE-Kennzeichnung ist eine Herstellererklärung notwendig. Ferner sind die einschlägi-

gen, zum Zeitpunkt der Lieferung gültigen sonstigen EU- Richtlinien, Unfallverhütungs-

und Umweltvorschriften sowie die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu be-

achten. Werden diese Verpflichtungen nicht beachtet, ist der Auftrag mangelhaft erfüllt.

Schadensersatzansprüche wegen sich daraus ergebender Folgen bleiben vorbehal-

ten. Gefahrstoffe dürfen nur nach vorheriger Zustimmung eingesetzt werden. Sind Ge-

fahrstoffe für den Betrieb der Anlage unbedingt notwendig, so sind sie im Angebot zu

benennen. Für alle Gefahrstoffe ist ein Sicherheitsdatenblatt beizufügen.

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6 Schlusswort

Nach dem Probebetrieb und erfolgreich durchgeführter Endabnahme beginnt die ver-

traglich festgelegte Gewährleistungsdauer mit der betriebsbereiten Übergabe. Hierbei

geht das Gerät in den Besitz und die Verantwortung des Auftraggebers über.

Bei widersprüchlichen Festlegungen in den unterschiedlichen Vertragsdokumenten gilt

das Lastenheft.

Rückfragen zum Lastenheft sind nur über die Vergabeplattform möglich! Anfra- gen via Telefon, Fax oder E-Mail werden nicht beantwortet!

7 Abschließende Bestätigung Ihrer Angaben

Bitte unterzeichnen Sie zur Bestätigung Ihrer Angaben die nachfolgende Erklärung.

„Hiermit bestätigen wir, dass die im Lastenheft angegebenen Daten mit den im Ange-

bot aufgeführten Daten übereinstimmen.“


Ort, Datum Unterschrift

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