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GUTACHTEN
Projekt-Nr. Ausfertigungs-Nr. Datum
2503594 -- 14.10.2025
Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg
– Technische Bausubstanzerkundung –
Auftraggeber
Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung Gustav-Maier-Straße 11 78713 Schramberg
wsc/aal
HPC AG Telefon: 07472 158-0, Fax: 07472 158-111 Schütte 12 – 16 Internet: www.hpc.ag 72108 Rottenburg a. N. E-Mail: rottenburg@hpc.ag
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INHALT Seite
1 Zusammenfassung ............................................................................................. 4 2 Vorbemerkungen, Aufgabenstellung ................................................................... 5 3 Grundlagen ......................................................................................................... 5 3.1 Allgemeine Standortangaben .............................................................................. 5 3.2 Datenerhebung, Ortsbesichtigungen ................................................................... 6 3.3 Planunterlagen, Vorgutachten ............................................................................. 6 3.4 Bauwerksdaten ................................................................................................... 6 3.4.1 Filtratspeicherbehälter ........................................................................................ 7 3.4.2 Rechengebäude ................................................................................................. 8 3.4.3 Räumeinrichtungen/Luftleitungen am Sandfang und an den Vorklärbecken I und II .................................................................................................................. 9 3.4.4 Ablaufrinnen der Nachklärbecken ..................................................................... 10 4 Bausubstanzuntersuchungen ............................................................................ 11 4.1 Untersuchungskonzeption................................................................................. 11 4.2 Bausubstanzuntersuchung – Schritt 2 ............................................................... 12 5 Untersuchungsdurchführung, Probenahmen ..................................................... 13 6 Untersuchungsergebnisse und Bewertung ........................................................ 14 6.1 Bewertungsgrundlagen ..................................................................................... 14 6.1.1 Mineralischer Bauschutt .................................................................................... 14 6.1.2 Bitumen/Teer .................................................................................................... 15 6.1.3 Polychlorierte Biphenyle (PCB) ......................................................................... 16 6.1.4 Asbest............................................................................................................... 17 6.1.5 Künstliche Mineralfasern (KMF) ........................................................................ 18 6.1.6 Polystyrol-Dämmstoffe ...................................................................................... 18 6.2 Untersuchungsergebnisse ................................................................................ 18 6.2.1 Rückzubauende Bauwerke der Kläranlage ....................................................... 19 6.3 Visuelle Schadstofferfassung/beprobungslose Zuordnung ................................ 20 6.3.1 Asbesthaltige Abfälle ........................................................................................ 21 6.3.2 Sonstige Materialien ......................................................................................... 21 7 Ergänzende Hinweise und Schlussbemerkungen ............................................. 21 Anhang I Verzeichnis der Rechtsquellen und fachtechnischen Regelwerke ..................... 23 Anhang II Abkürzungen..................................................................................................... 27
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TABELLEN
Tab. 1: Daten Filtratspeicherbehälter .............................................................................. 7 Tab. 2: Daten Rechengebäude ....................................................................................... 8 Tab. 3: Daten Sandfang, Vorklärbecken I und II ............................................................ 10 Tab. 4: Daten Ablaufrinnen der Nachklärbecken ........................................................... 10 Tab. 5: Verdachtsbereiche Bausubstanz....................................................................... 12 Tab. 6: Untersuchungsergebnisse der vom Rückbau betroffenen Bauwerke ................ 19
ABBILDUNGEN
Abb. 1: Filtratspeicher (GFK-Tanks) ................................................................................ 7 Abb. 2: Rechengebäude ................................................................................................. 8 Abb. 3: Rechengebäude ................................................................................................. 8 Abb. 4: Vorklärbecken I (V = 680 m³) .............................................................................. 9 Abb. 5: Vorklärbecken I ................................................................................................... 9 Abb. 6: Vorklärbecken II (V = 440 m³) ............................................................................. 9 Abb. 7: Vorklärbecken II .................................................................................................. 9 Abb. 8: Sandfang ............................................................................................................ 9 Abb. 9: Sandfang ............................................................................................................ 9 Abb. 10: Räumer Nachklärbecken .................................................................................. 10 Abb. 11: Ablaufrinnen Nachklärung ................................................................................. 10
ANLAGEN
1 Planunterlagen 1.1 Übersichtslageplan, Maßstab 1 : 25.000 1.2 Gebäudeplan, Maßstab 1 : 750 1.3 Lageplan mit Probenahmepunkten, Maßstab 1 : 750
2 Protokoll der Bausubstanzproben
3 Laborergebnisse mit abfallrechtlicher Bewertung (tabellarische Zusammenstellung)
4 Laborberichte GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH, SGS Institut Fresenius GmbH
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1 Zusammenfassung
Die Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung planen den Rückbau di- verser Bauwerke beim bestehenden Klärwerk Schramberg, Rappenfelsen 40, in 78713 Schramberg.
Um ihrer Informationspflicht bzgl. Tätigkeiten mit Gefahrstoffen (s. GefStoffV § 5a und § 6, VDI/GVSS-Richtlinie 6202 Blatt 1, Pkt. 5) nachzukommen sowie zur Erlangung einer höheren Planungssicherheit (s. auch LUBW 2008) beauftragten die Stadtwerke Schramberg die HPC AG, Standort Rottenburg, am 22.07.2025 mit der Durchführung einer orientierenden technischen Bausubstanzerkundung.
Am 22.09.2025 wurden stichprobenartig Bausubstanzproben in den verschiedenen Kläranla- genbauwerken entnommen (vollständige Auflistung s. Tab. 4):
• Die Betonbeprobung aus Bodenplatten und Beckenwandungen wurde auf EBV- Parameter untersucht. Dabei konnten keine nennenswerten Schadstoffe festgestellt wer- den, sodass die Bausubstanz als RC-1 Material deklariert werden kann.
Im Zuge der Untersuchung wurde lediglich in einer Probe ein Schadstoff festgestellt:
• Der braune Anstrich des Rundräumers am Vorklärbecken I (P 3) ist sehr schwach PCB- haltig (0,78 mg/kg). In dieser Konzentration liegt kein gefährlicher Abfall vor.
Beim Abbruch der Bauwerke fallen keine Gefahrstoffe gemäß GefahrstoffV an.
Das Rechengebäude war zum Zeitpunkt der Untersuchungskampagne noch in Benutzung und wird laut Herrn Haberstroh von der Kläranlage Schramberg vermutlich noch mehr als sechs Monate genutzt werden. Eine Probenahme in Wand und Boden konnte im Gebäude durchgeführt werden, das Öffnen des Flachdachs war dagegen nicht möglich.
Das Betonflachdach ist unter einer Schotterschüttung mit bituminösen Dachbahnen abgedich- tet, ggf. sind zusätzlich noch Dämmmaterialien verbaut. Vor dem konkreten Rückbau des Re- chengebäudes ist die Dachabdichtung auf die Gefahrstoffe Asbest und PAK zu untersuchen. Mögliche KMF kann aufgrund des Baujahres des Rechengebäudes als „alte künstliche Mine- ralfaser“ eingestuft werden.
Sollten vor dem Rückbau in den Dachbahnen Asbestfasern gefunden werden, so ist durch das beauftragte Unternehmen vor dem Rückbau eine stoffbezogene Betriebsanweisung ge- mäß TRGS 555 zu erstellen. Arbeiten mit Exposition dieser Gefahrstoffe müssen entspre- chend der Vorgaben der TRGS 524 und/oder bei faserförmigen Gefahrstoffen der TRGS 519 oder TRGS 521 vorbereitet und durchgeführt werden. Weiterhin sind ein Sicherheits- und Ge- sundheitsschutzplan („SIGE-Plan“) gemäß BaustellV sowie ein Arbeits- und Sicherheitsplan gemäß TRGS 524 zu erstellen. Sofern mehrere Arbeitgeber gleichzeitig tätig werden, ist zu- dem ein Koordinator gemäß BaustellV bzw. TRGS 524 zu bestellen.
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2 Vorbemerkungen, Aufgabenstellung
Die Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung, vertreten durch den Fachbereich Umwelt und Technik, Abteilung Tiefbau, planen den Umbau und die Erweiterung der bestehenden Kläranlage mit dem Neubau eines Rechengebäudes, eines neuen Tanks für die Kohlenstoffdosierung sowie eines Belebungsbeckens auf dem Flurstück Nr. 2478/3, Rap- penfelsen 40, 78713 Schramberg.
Für die geplanten Arbeiten müssen diverse Bauwerke des Klärwerks demontiert bzw. rückge- baut werden:
- vier als Filtratspeicherbehälter dienende GFK-Tanks mit 4 x 30 m³ Volumen samt Betonso- ckel,
- das Rechengebäude,
- die Räumeinrichtungen an den Vorklärbecken I und II sowie am Sandfang, sowie Luftlei- tungen am Sandfang,
- die aus Betonfertigteilen bestehenden Ablaufrinnen der Nachklärbecken.
Um ihrer Informationspflicht bzgl. Tätigkeiten mit Gefahrstoffen (s. GefStoffV § 6, VDI/GVSS- Richtlinie 6202, Pkt. 5) nachzukommen sowie zur Erlangung einer höheren Planungssicher- heit, beauftragten die Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung am 22.07.2025 die HPC AG auf Basis des Angebots Nr. 1254586 vom 21.07.2025 mit der Durch- führung einer orientierenden technischen Bausubstanzerkundung.
Gegenstand dieses Berichts ist die Bausubstanzerkundung der rückzubauenden Klärwerks- bauwerke auf dem Flurstück. Nachfolgend sind die durchgeführten Untersuchungen darge- stellt und bewertet sowie Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise formuliert.
3 Grundlagen 3.1 Allgemeine Standortangaben
Name/Bezeichnung: Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg Adresse: Rappenfelsen 40 in 78713 Schramberg Gemeinde/Landkreis: Schramberg/Rottweil Lage: ca. 2.500 m nordwestlich des Ortszentrums Schramberg Flurstück Nr.: 2478/3 Flächengröße: Gesamtfläche ca. 12.500 m². Vier Filtratspeicherbehälter mit ca. 50 m², Rechengebäude mit ca. 48 m², belüfteter Sand- und Fettfang mit ca. 120 m² sowie Vorklärbecken I (680 m³ Volumen) auf 239 m² Fläche und Vorklärbecken II (440 m³ Volumen) auf 152 m², Ablauf- rinnen der Nachklärbecken mit ca. 500 m² UTM-Koordinaten (WGS84): Zone 32U Ostwert: 453657.576 Nordwert: 5343718.308 Morphologie: Kerbtal der Schiltach, das Gelände ist nahezu eben 5
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Aktuelle Nutzung: Kläranlage Schramberg Geplante Nutzung: Umbau und Erweiterung des Klärwerks Umfeldnutzung: Schiltach, Steinbruch/Schotterwerk Rappenfelsen, Wald
3.2 Datenerhebung, Ortsbesichtigungen
Am 22.09.2025 wurden die rückzubauenden Kläranlagenbauwerke mit Herrn Haberstroh von der technischen Abwasserbehandlung der Kläranlage begutachtet. Im Anschluss wurden aus diesen Bauwerken Bausubstanzproben entnommen.
3.3 Planunterlagen, Vorgutachten
Zur Erstellung des Gutachtens wurden die nachfolgend aufgeführten Unterlagen und Baupläne erhoben bzw. durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellt und verwendet.
Pläne zum Bauvorhaben, Ingenieurbüro Alwin Eppler, Dornstetten
• Lageplan, Maßstab 1 : 250, Stand 19.04.2011
Sonstige Unterlagen, Untersuchungen und Gutachten:
• Anforderungsprofil zur Bausubstanzerkundung durch die SAG Ingenieure GmbH, Juli 2025
• Historische Erkundung des „Alten Gaswerks“ in Schramberg. Umwelttechnik GmbH, St. Georgen; 22 Seiten und 12 Anlagen. 22.12.1992
3.4 Bauwerksdaten
Nachfolgend sind die Daten der vom Bauvorhaben betroffenen Bauwerke aufgeführt. Die Lage des Klärwerks kann der Anlage 1.1 entnommen werden. Die Beschreibung orientiert sich an den vorgefundenen Zuständen sowie an den Informationen aus der Ortsbegehung. Die ausgewiesenen Abmessungen wurden grob ermittelt bzw. aus den zur Verfügung gestell- ten Planunterlagen entnommen.
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3.4.1 Filtratspeicherbehälter
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Abb. 1: Filtratspeicher (GFK-Tanks)
Tab. 1: Daten Filtratspeicherbehälter
Bauwerksbezeichnung: Filtratspeicherbehälter
Baujahr: ca. 1980 Abmessungen: Länge: ca. 14,00 m Breite: ca. 3,50 m Fläche: ca. 50 m² Speichervolumen 4 x 30 m³ Baubeschreibung: Bauart: GFK Gründung/Bodenplatte: Beton Anlagentechnik: Elektro- und Hydraulikinstallationen
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3.4.2 Rechengebäude
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Abb. 2: Rechengebäude Abb. 3: Rechengebäude
Tab. 2: Daten Rechengebäude
Bauwerksbezeichnung: Rechengebäude
Baujahr: ca. 1980 Abmessungen: Länge: ca. 8,00 m Breite: ca. 6,00 m Höhe/Tiefe: ca. 5,00 m Fläche: ca. 48 m² Volumen: ca. 240 m³ Baubeschreibung: Bauart: Beton (Boden/Wand/Dach) Gründung/Bodenplatte: Beton Anlagentechnik: Elektro- und Hydraulikinstallationen
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3.4.3 Räumeinrichtungen/Luftleitungen am Sandfang und an den Vorklärbecken I und II
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Abb. 4: Vorklärbecken I (V = 680 m³) Abb. 5: Vorklärbecken I
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Abb. 6: Vorklärbecken II (V = 440 m³) Abb. 7: Vorklärbecken II
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Abb. 8: Sandfang Abb. 9: Sandfang
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Tab. 3: Daten Sandfang, Vorklärbecken I und II
Bauwerksbezeichnung: Sandfang, Vorklärbecken I und II
Baujahr: ca. 1980 Abmessungen: Durchmesser (außen): ca. 20,00 m ca. 15,00 m Tiefe/Höhe: ca. 1,00 m ca. 2,80 m ca. 2,90 m Länge: ca. 26,00 m Breite ca. 4,50 m Fläche: ca. 120 m² 239 m² 152 m² Volumen: ca. 120 m³ 680 m³ 440 m³ Baubeschreibung: Bauart: Beton; Fundamente bleiben bestehen Anlagentechnik: Elektro- und Hydraulikinstallationen
3.4.4 Ablaufrinnen der Nachklärbecken
Falls vorhanden, hier Bild Falls vorhanden, hier Bild einfügen über Zeichen- einfügen über Zeichen- tools ➔ Format ➔ Menü tools ➔ Format ➔ Menü „Fülleffekt“➔Bild … „Fülleffekt“➔Bild …
Abb. 10: Räumer Nachklärbecken Abb. 11: Ablaufrinnen Nachklärung
Tab. 4: Daten Ablaufrinnen der Nachklärbecken
Bauwerksbezeichnung: Ablaufrinnen der Nachklärbecken
Baujahr: ca. 1980 Abmessungen: Länge: ca. 30,00 m Breite: ca. 16,50 m Fläche: ca. 500 m² Baubeschreibung: Bauart: Beton Anlagentechnik: Elektroinstallationen 10
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4 Bausubstanzuntersuchungen 4.1 Untersuchungskonzeption
Aufgrund des angenommenen Baujahrs und der zu dieser Zeit verwendeten Bauprodukte wa- ren Hinweise auf mögliche Schadstoffbelastungen in der Bausubstanz gegeben. Daher sind eine Bestandsaufnahme und technische Bausubstanzuntersuchung vorzusehen. Die Zielstel- lung der Untersuchung ist gemäß der Handlungshilfe „Abbruchplanung – Eine Handlungshilfe für Bauherren“ der Landesanstalt für Umwelt, Messung und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW 2018) bzw. nach AHO Heft Nr. 18 „Baufeldfreimachung/Rückbau“ sowie dem bayeri- schen Leitfaden Rückbau schadstoffbelasteter Bausubstanz (LfU BY 2019) als Grundlagener- mittlung einzustufen.
Vorliegend handelt es sich um eine Bausubstanz-Erstuntersuchung (orientierende Bausub- stanzerkundung). Dementsprechend beschränkt sich die Überprüfung auf material- und nut- zungsbedingte Verdachtsmomente. Werden in der orientierenden Untersuchung wesentliche Kontaminationen in der Bausubstanz festgestellt, ist im Zweifelsfall eine eingrenzende, detail- lierte Untersuchung bzw. eine Ausführungsplanung für Sanierungs- oder Rückbauarbeiten zu empfehlen.
Zudem können auf Basis der Untersuchungen potenzielle Gefährdungen durch Schadstoffe erkannt werden, welche über die Innenraumluft für die Nutzer des Gebäudes eine Gesund- heitsgefahr darstellen können und aufgrund derer eine Untersuchung der Innenraumluft zur Gefährdungsabschätzung zu empfehlen ist (z. B. PCB, Asbest).
Für eine Bewertung der beim Rückbau der Gebäude und Anlagen anfallenden Materialien sind im vorliegenden Projekt vorrangig materialtypische Schadstoffe in der Bausubstanz (z. B. Schwermetalle, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), polychlorierte Biphe- nyle (PCB), Sulfat, Asbestfasern und künstliche Mineralfasern (KMF)) relevant. Bei den ver- wendeten Dämmmaterialien (KMF) waren (aufgrund der Einsatzdauer) krebserzeugende Fa- sern (WHO-Fasern1) bedeutsam.
Die Untersuchungskonzeption gliedert sich gemäß VDI/GVSS RL 6202 Blatt 1 bzw. der Hand- lungshilfe „Abbruchplanung“ (LUBW 2008) in zwei Schritte:
4.1 Bestandsaufnahme – Schritt 1
Ziel
• Einschätzung des Gebäudeaufbaus und der maßgeblichen Bausubstanz
• Einschätzung, ob mit schadstoffhaltigen Abbruchmaterialien zu rechnen ist
• beprobungslose Vorklassifizierung der maßgeblichen Abfallfraktionen
Methoden
• Grobrecherche der Bau- und Nutzungsgeschichte
• Planauswertungen
• Kenntnisträgerbefragungen
• Ortsbegehung mit visueller Aufnahme der Gebäudesubstanz 11
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Auf der Grundlage der o. g. Methodik wurden die in der nachfolgenden Tab. 2 aufgeführten schadstoffverdächtigen Verdachtsmomente identifiziert und in das Untersuchungsprogramm aufgenommen. Ein Verdachtsmoment ist ein „möglicherweise schadstoffhaltiges Material/Produkt, das an einem oder mehreren Bauteilen gleichartig lokalisiert wird“ (VDI 6202-3, Seite 4).
Möglicherweise schadstoffhaltige Materiale/Produkte (Verdachtsstellen) werden beprobt und einer quantitativen bzw. qualitativen Analyse entsprechend dem vermuteten Schadstoffpotenzial unterzogen (s. Kapitel 6.2)
Insbesondere die mineralische Bausubstanz wird in der orientierenden Untersuchung lediglich punktuell anhand von wenigen Übersichtsanalysen untersucht. Eine abfallrechtliche Deklaration des mineralischen Bauschutts ist auf dieser Grundlage in der Regel nicht möglich.
Tab. 5: Verdachtsbereiche Bausubstanz
Mögliche Schadstoffparameter, Ver- dachtsparameter umfangreiches Schadstoffspektrum mög- lich Asbestfasern Chlorid, Sulfat, Schwermetalle, elektrische Leitfähigkeit (EBV) Asbestfasern PAK, Asbest Asbestfasern, PCB PCB
PCB, Asbest
umfangreiches Schadstoffspektrum mög- lich PCB, Asbest
| Gebäude/Anlage | Verdachtsstellen, Verdachts- momente |
|---|---|
| Filtratspeicherbehäl- ter (GFK) | Bodenplatte (Beton) |
| Flansche, Dichtungen | |
| Rechengebäude | Bodenplatte und Außenwände (Beton) |
| Mauerstärke, Estrich, Putz | |
| Flachdachabdichtung | |
| Räumeinrichtungen und Lüftungsleitun- gen (Sandfang/Vor- klärbecken) | Außenwand, Dichtungsanstrich |
| Farbanstrich | |
| Fugenmassen an Bauteilfugen | |
| Ablaufrinnen der Nachklärbecken | Ablaufrinnen aus Beton |
| Fugenmassen an Bauteilfugen |
4.2 Bausubstanzuntersuchung – Schritt 2
Ziel
• Kenntnis des Gebäudeaufbaus und der maßgeblichen Gebäudesubstanz (Bauart, Ab- maße, Einbauten etc.)
• Feststellung, ob und wo Verdachtsmomente für nutzungsbedingte Schadstoffverunreini- gungen sowie materialbedingte Schadstoffbelastungen bestehen
• analytische Überprüfung der relevanten Schadstoffe
• Ausweisung nutzungsbedingter Kontaminationsbereiche
• Klassifizierung der maßgeblichen Abfallfraktionen
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Methoden
• Ortsbegehung mit Aufbruch (Stichproben) aller wesentlichen baulichen Einheiten (Boden- platte, Geschossdecken, Wände, Dach etc.)
• Typenbeprobung bei Verdacht auf materialbedingte Kontaminationen
• Flächenbeprobung bei Verdacht auf nutzungsbedingte Kontaminationen
• Zuordnung nutzungsbedingter Verunreinigungen nach visuellen Kriterien
Im Zuge dieses zweiten Schritts waren in den Verdachtsbereichen Bausubstanzproben zu entnehmen und auf die jeweils relevanten Verdachtsparameter zu analysieren.
Nach Auswertung der Analysenergebnisse können abfallrechtlich relevante Schadstoffbelastungen erhoben sowie den jeweiligen Materialien zugeordnet werden. Daraus abgeleitet kann ein vorläufiges Entsorgungskonzept erstellt werden. Weiterhin können Aussagen in Bezug auf Separierungsleistungen vor dem eigentlichen Abbruch getroffen und Hinweise auf notwendige Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen gegeben werden.
In Bezug auf künstlich zugesetzte Asbestanteile in Estrichen, Putz, Spachtelmassen und Fliesenklebern (PSF) werden Asbest-Untersuchungen nach der VDI-Richtlinie 6202 Blatt 3 vorgesehen mit dem Ziel, eine möglichst hohe Aussagesicherheit zu erreichen. Gegebenenfalls kann dies bei schlechter Zugänglichkeit oder sonstiger Behinderung der Probenahme nicht erreicht werden. In vorliegendem Fall wird angesichts der ersten Untersuchungsstufe eine reduzierte Aussagesicherheit akzeptiert.
5 Untersuchungsdurchführung, Probenahmen
Die HPC AG, Standort Stuttgart und Standort Rottenburg, sind von der DAkkS u. a. nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018-03 für die Probenahme von Asbest in technischen Produk- ten/Probenahme von auf Oberflächen abgelagerten Faserstäuben und die Probenahme von gas- und partikelförmigen Luftinhaltsstoffen akkreditiert. Die akkreditierten Verfahren sind der Urkunde D-PL-14161-01-04 zu entnehmen.
Es wurden folgende Arbeiten ausgeführt:
Datum: 22.09.2025 Umfang: Entnahme von 4 Bohrkernen (BK), 1 Abschlagsprobe (MP) und 8 Ma- terialproben (P) Verfahren: Bohrkerne: mittels wassergekühltem Kernlochbohrgerät Wand- und Materialproben: Abschlagproben mittels Handwerkzeu- gen Putz in Anlehnung an geprüftes Verfahren für Arbeiten mit geringer Exposition Nr. 2.10 Abs. 8 TRGS 519: BT 31 „Stanzverfahren“ Normative Grundla- VDI 3866 Blatt 1:2021-12 – Bestimmung von Asbest in technischen gen: Produkten –- Entnahme und Aufbereitung der Proben VDI 3866 Blatt 5 Anhang B:2017-06 – Bestimmung von Asbest in technischen Produkten – Rasterelektronenmikroskopisches Verfah- ren 13
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VDI 6202 Blatt 3:2021-09 – Schadstoffbelastete bauliche und techni- sche Anlagen – Asbest – Erkundung und Bewertung Rückbau schadstoffbelasteter Bausubstanz. Arbeitshilfe Rückbau: Erkundung, Planung. Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU), Sep- tember 2019 (BY LfU 2009) Tiefe: Bohrkerne: entsprechend den jeweiligen Materialstärken (82 mm) Materialproben: max. 60 mm Putz: entsprechend den jeweiligen Materialstärken Baustoffansprache: entsprechend Aufbau sowie organoleptisch bzgl. evtl. Verunreinigun- gen (s. Anlage 2) Chemische EBV Anl. 1 Tabelle 1 (RC) (5 x), Analysen: im Feststoff: PCB-7 (4 x), Asbest (5 x) Untersuchungslabor: SGS Institut Fresenius GmbH, GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Die Untersuchungslabore sind nach DIN EN ISO/IEC 17025: 2018 akkreditiert (vgl. Laborbe- funde in Anlage 4).
Alle Kläranlagenbereiche waren zum Zeitpunkt der Untersuchungskampagne noch in Benut- zung, eine Probenahme war trotzdem weitestgehend möglich. Aufgrund der noch längeren Nutzung des Rechengebäudes wurde keine Probenahme auf dessen Flachdach durchgeführt.
Vor dem Rückbau des Gebäudes sollte das mit bituminösen Dachbahnen abgedichtete Flach- dach auf die Schadstoffe Asbest und PAK untersucht werden.
6 Untersuchungsergebnisse und Bewertung 6.1 Bewertungsgrundlagen
Im Falle von Sanierungen bzw. Rückbauarbeiten sind die Ergebnisse hinsichtlich einer mög- lichen Sanierungsverpflichtung, des erforderlichen Arbeitsschutzes sowie der Entsorgung nach abfallrechtlichen und wirtschaftlichen Kriterien zu bewerten.
Ergibt sich durch die Bewertung ein Umgang mit Gefahrstoffen, so sind die Ausführungen der TRGS 524 zu Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen zu beachten. Weiter ist in diesem Fall die TRGS 555 zur Information der Beschäftigten zu beachten und die Arbeiten sind durch einen Koordinator gemäß DGUV-Regel 101-004 (ehemals BGR 128) zu begleiten. Spezielle Hinweise zu einzelnen Baustoffen sind im Folgenden in den jeweiligen Kapiteln erläutert.
6.1.1 Mineralischer Bauschutt
Abfallrechtliche Einstufung
Die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) ist mit Datum 1. August 2023 bundeseinheitlich rechts- verbindlich. Darin werden Anforderungen an die Herstellung und den Einbau mineralischer Ersatzbaustoffe (MEB) festgelegt. Mineralische Ersatzbaustoffe im Anwendungsbereich der
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Verordnung sind unter anderem Bodenmaterial (BM), Baggergut (BG), Recycling-Baustoffe (RC) und Ziegelbruch (ZM) aus Bau- und Abbruchabfällen.
Die EBV gibt zum einen für die von der Verordnung erfassten Materialien Grenzwerte (Mate- rialwerte) in Bezug auf bestimmte Schadstoffe vor, deren Einhaltung durch den Hersteller der mineralischen Ersatzbaustoffe im Rahmen der Güteüberwachung zu gewährleisten ist. Zum anderen sieht sie an diese Grenzwerte angepasste Einbauweisen vor, die vom Verwender beim Einbau in technische Bauwerke entsprechend den örtlichen Gegebenheiten zu beachten sind. Damit soll der Eintrag von Schadstoffen durch Sickerwasser in das Grundwasser be- grenzt und Verunreinigungen sollen ausgeschlossen werden.
Zu den Änderungen gegenüber den vor dem 01.08.2023 geltenden Regelungen gehören auch neue Aufschlussverfahren zur Herstellung des wässrigen Eluats (DIN EN 19528/19529 WF 2:1) weshalb ältere Eluatanalysen nicht für eine Bewertung nach EBV angewendet wer- den können.
Die Analysenergebnisse können in Abhängigkeit von Materialart und Fragestellung folgenden Vergleichswerten gegenübergestellt werden:
• Materialwerte nach EBV-Anlage 1, Tabelle 1 (RC-1 bis RC-3)
• Überwachungswerte nach Tabelle 2.2 der Anlage 4 (nur zur Orientierung)
Eine Überschreitung der Überwachungswerte führt nicht zwangsweise zu einer Überschrei- tung der Materialklassen, vielmehr dienen die Überwachungswerte im Rahmen der Vorunter- suchungen lediglich zur Orientierung.
Überschreiten die Schadstoffgehalte die Materialwerte der EBV, so werden in der Deponiever- ordnung (DepV) bzw. Handlungshilfe organische Schadstoffe auf Deponien (BW Handlungshilfe 2012) Zuordnungswerte für eine deponietechnische Entsorgung (Deponieklassen 0 bis IV) auf- geführt.
Im Gutachten werden in der Regel keine abschließenden abfallrechtlichen Deklarationen erstellt. Die abfalltechnische Bewertung von Baustoffen im Rahmen der Bausubstanzerkundung dient der Voreinstufung als Grundlage für weitere Planungen. Die abschließende abfallrechtliche Be- wertung und Deklaration erfolgt üblicherweise auf Basis von Haufwerksbeprobungen am ausge- bauten Material auf Anforderung der annehmenden Stelle (Entsorger).
6.1.2 Bitumen/Teer
Abfallrechtliche Einstufung
Bewertungsrelevant sind die 16 Einzelparameter der polyzyklischen aromatischen Kohlen- wasserstoffe nach EPA (kurz: PAK-16).
Eine Einstufung von Straßenaufbruch und Gussasphalt erfolgt gemäß den Grenzwerten EBV, da es sich hierbei um mineralische Baustoffe handelt, die mit Bitumen oder Teer gebunden sind. Für die Verwertung von Ausbauasphalt der Verwertungsklasse A im Straßenbau gelten die „Richtlinien für die umweltverträgliche Verwertung von Ausbaustoffen mit teer-/pechtypi- schen Bestandteilen sowie für die Verwertung von Ausbauasphalt im Straßenbau
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(RuVA-StB01, Fassung 2005)“ und die „Technischen Lieferbedingungen für Asphaltgranulat – TL AG-StB, Ausgabe 2009“, sofern diese angewendet werden.
Andere bituminöse Baustoffe wie Dichtungsbahnen, Dachpappen, Fugendichtmassen, Kleber etc. werden nur über deren Gefährlichkeit durch die jeweiligen Verdachtsparameter PAK, Benzo(a)pyren und Asbest eingestuft, da für diese Baustoffe in der Regel stoffliche und ener- getische Wege zur Verwertung bestehen.
Überschreiten die PAK-Gehalte 200 mg/kg OS (Originalsubstanz), sind teerhaltige Baustoffe und kohlenteerhaltige Bitumengemische nach Abfallverzeichnisverordnung (AVV) und Mittei- lung UM BW 2019 als gefährlicher Abfall einzustufen. Für andere PAK-haltige Abfälle gilt nach o. g. Mitteilung die Konzentrationsgrenze von 1.000 mg/kg OS PAK (EPA). Als gefährlich ein- gestufte PAK-Abfälle sind im Nachweisverfahren (NachwV) zu entsorgen.
Arbeitssicherheit
Bei einem Gehalt von > 50 mg/kg des PAK-Einzelparameters Benzo(a)pyren sind teerhaltige Materialien nach TRGS 905 als krebserzeugend, Kategorien 1 oder 2, im Sinne der Gefahr- stoffverordnung (GefStoffV) einzustufen und unter gesonderten Arbeitsschutzbedingungen zu handhaben. Zu beachten sind hierfür speziell die TRGS 524/DGUV-Regel 101-004 für Arbei- ten in kontaminierten Bereichen sowie die TRGS 551 – Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material.
6.1.3 Polychlorierte Biphenyle (PCB)
Abfallrechtliche Einstufung
Bei der Entsorgung von Abfällen mit Gehalten von mehr als 50 mg PCB/kg (PCB-ges.) ist die „Verordnung über die Entsorgung polychlorierter Biphenyle, polychlorierter Terphenyle und halogenierter Monomethyldiphenylmethane“ (PCBAbfallV) aus dem Jahr 2000 in Verbindung mit der Europäischen POP-Verordnung („Verordnung Nr. 850/2004 des Europäischen Parla- ments und des Rates vom 29. April 2004 über persistente organische Schadstoffe“ (EU-POP- VO)) anzuwenden. PCB-haltige Abfälle sind im Nachweisverfahren (NachwV) als gefährlicher Abfall (AVV) zu entsorgen.
Arbeitssicherheit
PCB-haltige Materialien (> 50 mg/kg PCB-ges.) sind nach PCB-Richtlinie unter gesonderten Arbeitsschutzbedingungen zu handhaben. Zu beachten sind hierfür speziell die TRGS 524 sowie die DGUV-Regel 101-004 für Arbeiten in kontaminierten Bereichen.
Ausschlaggebend für die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen sowie die Ermittlung eines möglichen Sanierungsbedarfs sind die in der Raumluft ermittelten Konzentrationen sowie die Aufenthaltsdauer in den Räumlichkeiten. Beim Umgang mit PCB-haltigen Baustoffen muss daher sichergestellt sein, dass die Arbeitsplatzgrenzwerte gemäß TRGS 900 über die ge- samte Arbeitsdauer eingehalten werden. Die PCB-Richtlinie liefert umfängliche Informationen zu Schutzmaßnahmen und Sanierungsnotwendigkeiten.
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6.1.4 Asbest
Die Verwendung und der Umgang mit asbesthaltigen Stoffen ist gemäß Gefahrstoffverord- nung (GefStoffV) allgemein verboten und nur im Zusammenhang mit Abbruch-, Sanie- rungs- oder Instandhaltungsarbeiten (ASI-Arbeiten) unter Beachtung besonderer Arbeits- schutzmaßnahmen erlaubt (s. TRGS 519).
Die Bewertung von Asbestanteilen in Putz und Spachtelmassen hat für die Zielstellung „Ab- bruch“ bzw. „Instandhaltung/Sanierung“ unter Beachtung des Kriteriums Faserfreisetzungs- potenzial (Asbestgehalt, Lage und Zustand des Produkts) zu erfolgen. Es ist gemäß der VDI-Richtlinie 6202 Blatt 3 auch aufgrund einzelner positiver Asbestbefunde davon auszuge- hen, dass ein Verdachtsmoment insgesamt als asbesthaltig einzustufen ist, wenn aufgrund der Ergebnisunsicherheit keine eingrenzenden Aussagen möglich sind.
Abfallrechtliche Einstufung
Nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV, Anhang II, Nr. 1) sowie der Abfallverzeichnisver- ordnung (AVV) erfolgt eine Einstufung als asbesthaltiger (gefährlicher) Abfall ab einem As- bestgehalt von 0,1 Masse-% (Konzentration von ≥ 0,1 % an einem als krebserzeugend be- kannten Stoff der Kategorie 1 oder 2). Gefährliche Abfälle sind im Nachweisverfahren (NachwV) nach AVV zu entsorgen.
In der LAGA-Mitteilung 23 (LAGA M23) wird die Einschränkung definiert, dass asbesthaltige Abfälle auch dann weder Sortier- noch Behandlungsanlagen zugeführt werden dürfen, wenn der Faseranteil unter 0,1 % liegt. Insofern ist für asbesthaltige Abfälle eine schadlose Beseiti- gung z. B. auf einer geeigneten Deponie anzustreben, auch wenn der Faseranteil unter 0,1 % liegt und der Baustoff demnach nicht als gefährlich eingestuft ist.
Putz, Spachtelmassen und Fliesenkleber (PSF) sowie bituminöse Dichtungsbahnen oder bi- tuminöse Kleber weisen häufig einen geringeren Asbest-Anteil als 0,1 % auf und sind dann nicht als gefährlicher Abfall einzustufen. Dies betrifft jedoch nicht eine mögliche Sanierungs- erfordernis bzw. notwendige Arbeitsschutzmaßnahmen bei Arbeiten an den betreffenden Bau- stoffen (s. nachfolgender Abschnitt Arbeitsschutz).
Arbeitsschutz
Bei Abbruch- und Sanierungsarbeiten sind die Vorgaben der TRGS 519 vollumfänglich anzu- wenden.
Auch Instandhaltungsarbeiten, z. B. an asbestbelastetem Putz und Spachtelmassen (in der Regel durch Bohren, Spachteln, Überstreichen), haben unter Einhaltung der vorgeschriebe- nen Arbeitsschutzmaßnahmen gemäß TRGS 519 durch entsprechende fachkundige Perso- nen bzw. unter sachkundiger Aufsicht zu erfolgen. Hier ist im Vorfeld der Arbeiten der Risiko- bereich gemäß TRGS 910 zu ermitteln. Zur Expositions- und Emissionsminimierung sind grundsätzlich emissionsarme Verfahren nach DGUV-Information 201-012 (bisher BGI 664) zu bevorzugen.
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6.1.5 Künstliche Mineralfasern (KMF)
Abfallrechtliche Einstufung
Im Rahmen der Bausubstanzuntersuchungen wird keine gesonderte Beprobung bzw. Faser- analytik durchgeführt, da Einstufungen rein über das Baujahr getroffen werden. Künstliche Mineralfasern mit Herstellungsdatum bis 06/2000 sind als gefährliche Abfälle (AVV) einzustu- fen und im Nachweisverfahren (NachwV) zu entsorgen.
Arbeitsschutz
„Alte künstliche Mineralfasern“ (KMF mit Herstellungsdatum bis 06/2000) fallen unter den Re- gelungsbereich der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und müssen unter Beachtung beson- derer Arbeitsschutzmaßnahmen gemäß TRGS 521 gehandhabt werden. Sogenannte „alte künstliche Mineralfasern“ mit Herstellungsdatum bis 06/2000 sind als gefährliche Abfälle (AVV) einzustufen und im Nachweisverfahren zu entsorgen. KMF mit jüngerem Herstellungs- datum können insofern als ungefährlich eingestuft werden.
6.1.6 Polystyrol-Dämmstoffe
Abfallrechtliche Einstufung
Hexabromcyclododecan (HBCD) wurde als Flammschutzmittel für Dämmung aus Polystyrol („Styropor“) verwendet und ist als sog. „persistenter organischer Schadstoff“ in der EU-POP-Verordnung (POP-VO) gelistet. Gemäß EU-POP-Verordnung sind Abfälle, welche einen oder mehrere der im Anhang IV der Verordnung gelisteten Stoffe enthalten, ab einer bestimmten Konzentrationsgrenze der jeweiligen Stoffe so zu entsorgen, dass die darin ent- haltenen POP zerstört oder unumkehrbar umgewandelt werden. Mit Verordnung (EU) 2016/460 der Kommission (POP-AbfallÜberwV) wurde für HBCD eine Konzentrationsgrenze von 1.000 mg/kg festgelegt.
Gemäß der POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung gelten Polystyrol-Monochargen mit ei- nem HBCD-Gehalt > 1.000 mg/kg als nicht gefährlicher Abfall im Sinne der Abfallverzeichnis- verordnung (AVV), sind jedoch im Nachweisverfahren zu entsorgen. Übersteigt der HBCD-Gehalt 30.000 mg/kg, sind Dämmungen als gefährliche Abfälle (AVV) einzustufen und im Nachweisverfahren (NachwV) zu entsorgen.
6.2 Untersuchungsergebnisse
Die Protokolle der Bausubstanzproben mit fotografischer Dokumentation sind der Anlage 2 zu entnehmen. Die dazugehörenden Prüfberichte des Untersuchungslabors befinden sich in An- lage 4.
Die im nachfolgenden Kapitel aufgeführten Bewertungen beziehen sich auf die in den Bewer- tungskriterien genannten Einstufungen.
Nachfolgend sind zuerst die Ergebnisse der abfallrechtlichen Bewertungen der mineralischen Materialien mit den vorläufigen abfalltechnischen Bewertungen angeführt. Die maßgebende
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Deklaration erfolgt i. d. R. am ausgebauten Material. Nachfolgend werden jeweils die Ergeb- nisse der Schadstoffuntersuchungen bezogen auf die jeweiligen Verdachtsmomente aufge- führt.
6.2.1 Rückzubauende Bauwerke der Kläranlage
Tab. 6: Untersuchungsergebnisse der vom Rückbau betroffenen Bauwerke
| Bauteil/ Entnahmeort | Probe | Untersuchungs- umfang | Relevante Parameter, Ergebnisse | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| Mineralische Bausubstanz | ||||
| Beton: Sockel Filterspei- cher | BK 1 | EBV Anl.1 Tab.1 RC | Elektr. Leitf. = 4.090 µS/cm, alle sonstigen Parameter eingehalten | RC-1* |
| Beton: Bodenplatte Re- chengebäude | BK 2 | EBV Anl.1 Tab.1 RC | Elektr. Leitf. = 5.220 µS/cm, alle sonstigen Parameter eingehalten | RC-1* |
| Beton: Wand Rechenge- bäude | BK 3 | EBV Anl.1 Tab.1 RC | Elektr. Leitf. = 5.260 µS/cm, alle sonstigen Parameter eingehalten | RC-1* |
| Beton: Fundament/Kö- nigstuhl Vorklärbecken I | BK 4 | EBV Anl.1 Tab.1 RC | Elektr. Leitf. = 2.600 µS/cm, alle sonstigen Parameter eingehalten | RC-1* |
| Beton: Ablaufrinnen des Nachklärbeckens | MP 1 | EBV Anl.1 Tab.1 RC | alle Parameter einge- halten | RC-1 |
| Sonstige Baustoffe | ||||
| Materialprobe aus: Flanschdichtung an Lei- tungen der Filtratspei- cher | P 1 | Asbest, VDI 3866 Blatt 5 | Asbest < 0,1 % | asbestfrei, KMF-frei |
| Materialprobe aus: Putz an Außenwand Re- chengebäude | P 2 | Asbest, VDI 3866 Blatt 5, Anhang B | Asbest < 0,001 % | asbestfrei |
| Materialprobe aus: Farbanstrich Rundräu- mer an Vorklärbecken I | P 3 | Asbest, VDI 3866 Blatt 5, Anhang B PCB-7 | Asbest < 0,001 % PCB: 0,78 mg/kg | asbestfrei, ge- ring PCB-haltig ngA |
| Materialprobe aus: Farbanstrich Rundräu- mer an Vorklärbecken II | P 4 | Rückstellprobe | Asbest, PCB-7 | |
| Materialprobe aus: Farbanstrich Längsräu- mer an Sandfang | P 5 | Rückstellprobe | Asbest, PCB-7 | |
| Materialprobe aus: | P 6 | Asbest, VDI 3866 Blatt 5, Anhang B | Asbest < 0,001 % PCB< BG | asbestfrei, PCB-frei |
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| Bauteil/ Entnahmeort | Probe | Untersuchungs- umfang | Relevante Parameter, Ergebnisse | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| Farbanstrich Luftleitung an Sandfang | PCB-7 | |||
| Materialprobe aus: Farbanstrich Beton- wände Nachklärbecken | P 7 | Asbest, VDI 3866 Blatt 5, Anhang B PCB-7 | Asbest < 0,001 % PCB< BG | asbestfrei, PCB-frei |
| Materialprobe aus: Fugenmasse zwischen Betonsegmenten im Nachklärbecken | P 8 | PCB-7 | PCB< BG | PCB-frei |
- s. Anmerkung zur Einstufung von mineralischem Bauschutt
Anmerkung zur Einstufung von mineralischem Bauschutt
Auf eine Einstufung von mineralischem Bauschutt (Beton, Ziegel) in einen höheren Zuord- nungswert bzw. in eine Deponieklasse einzig aufgrund des Parameters elektrische Leitfähig- keit kann u. E. mit folgender Begründung verzichtet werden:
Die elektrische Leitfähigkeit ist ein Summenparameter für die im wässrigen Eluat gelösten, dissoziierten Stoffe. Sie kann als Möglichkeit, jedoch nicht als Nachweis verstanden werden, dass wasserschädigende Ionen vorhanden sind. Als wasserschädigend sind u. a. Chloride und Sulfate zu bewerten. In einigen Betonproben ist die elektrische Leitfähigkeit erhöht, ob- wohl die Chlorid- und die Sulfatkonzentrationen unauffällig bzw. nur leicht erhöht sind. Unse- res Erachtens spielt hier der hohe Kalziumoxid-Anteil, der im Zement u. a. als Portlandit (Kal- ziumhydroxid, Ca(OH)2) vorliegt, eine maßgebende Rolle. Bei nicht vollständig abgebunde- nem Zement (zu hoher Wassergehalt, zu hohe Temperaturen während des Abbindeprozes- ses) kommt es zum Verdunsten des überschüssigen Wassers aus dem Beton und das darin gelöste Ca(OH)2 fällt unterhalb der Oberfläche aus. Bei der Probenvorbereitung im Labor wird der Beton aufgebrochen und das gut wasserlösliche Kalziumhydroxid freigesetzt. Diese Re- aktion ist für die erhöhte elektrische Leitfähigkeit verantwortlich. Kalzium-Ionen sind nicht was- serschädlich, sondern essenziell.
Nach einer gewissen Lagerungsdauer sinken die Werte für die elektrische Leitfähigkeit und den pH-Wert.
Die Verwertung von mineralischem Bauschutt mit erhöhten elektrischen Leitfähigkeiten ist mit den zuständigen Behörden abzustimmen.
6.3 Visuelle Schadstofferfassung/beprobungslose Zuordnung
In der nachfolgenden Zusammenstellung sind die Materialien/Bauteile aufgeführt, welche i. d. R. beprobungslos auf der Grundlage von Regelwerken, Erfahrungswerten oder in Anleh- nung an die durchgeführten Laboruntersuchungen zugeordnet werden können.
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6.3.1 Asbesthaltige Abfälle
In Stahlbetonbauteilen können asbesthaltige Abstandhalter, Rohrhülsen bzw. Mauerstärken nicht ausgeschlossen werden. Bei der Begutachtung wurden keine Hinweise auf deren Vor- kommen gefunden.
Asbesthaltige Bauprodukte sind entsprechend TRGS 519 – Asbest: Abbruch-, Sanie- rungs- oder Instandhaltungsarbeiten fachgerecht (im vorliegenden Fall zerstörungsfrei) vor dem Abbruch auszubauen.
6.3.2 Sonstige Materialien
• Dämmungen aus Polystyrol (ggf. auf Flachdach verbaut)
7 Ergänzende Hinweise und Schlussbemerkungen
Vorliegend handelt es sich um eine Erstuntersuchung der Bausubstanz. Dementsprechend beschränkt sich die Überprüfung auf material- und nutzungsbedingte Verdachtsmomente. So- weit keine Analysen von mineralischen Baustoffen aus unverdächtigen Bereichen vorliegen, sind (allgemein wegen natürlicher Chlorid-, Sulfat- oder Schwermetallgehalte Einstufungen über den Material- bzw. Zuordnungswerten zur Verwertung möglich. Insbesondere hinsicht- lich der Verwertung/Beseitigung von recyclingfähigem Material (Beton-, Ziegelbruch), aber auch durch möglicherweise verdeckte Schadstoffe, sind die Ergebnisse als Hinweise einzu- stufen. Da die Schadstoffe in mineralischen Baustoffen i. d. R. nicht homogen verteilt sind und mögliche Belastungen von Fundamenten und überdeckten Bauteilen im Vorfeld nicht einge- schätzt werden können, ist i. d. R. nach dem Rückbau eine repräsentative Untersuchung des separierten Bauschutts zur Deklaration erforderlich. Die Einstufung der Materialien der orien- tierenden Untersuchung basiert auf den nachgewiesenen Konzentrationen der jeweils unter- suchten Parameter. Abweichungen gegenüber den in Kapitel 6.2 bzw. in der Anlage 3 ge- nannten Bewertungen können möglich sein.
Das Gutachten ist nur in seiner Gesamtheit inkl. aller Anlagen gültig. Die Weitergabe oder Verwendung von Teilen bzw. Auszügen bedürfen der Genehmigung der HPC AG. Es wird empfohlen, eventuelle Schlussfolgerungen vom vorliegenden Gutachten auf beabsichtigte vertragliche Regelungen z. B. bei Grundstücksverkäufen oder bei Bau- und Lieferleistungen mit uns detailliert abzustimmen.
Aufgrund des orientierenden Untersuchungscharakters und natürlicher oder anthropogener Heterogenität, v. a. von Schadstoffen in der mineralischen Bausubstanz, sind kleinräumige Abweichungen von den beschriebenen örtlichen Verhältnissen nicht auszuschließen.
Daher sind generell eine sorgfältige Überwachung von Sanierungs- und Rückbauarbeiten so- wie eine laufende Überprüfung der angetroffenen Verhältnisse im Vergleich zu den Untersu- chungsergebnissen und Folgerungen im Gutachten erforderlich.
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HPC AG
geprüft Projektbearbeiter Projektleiter
Werner Schmollinger Bernd Schober Dipl.-Geogr. Dipl.-Ing. (FH)
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Anhang I Verzeichnis der Rechtsquellen und fachtechnischen Regelwerke
Rechtsquellen:
AltholzV Verordnung über Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Altholz (Altholzverordnung – AltholzV) vom 15.08.2002 (BGBl. I 2002 S. 3302), zuletzt geändert durch Artikel 120 der Verord- nung vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1328) AVV Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis- verordnung – AVV) vom 10.12.2001 (BGBl. I S. 3379), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 30. Juni 2020 (BGBl. I S. 15333) geän- dert worden ist. BaustellV Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung – BaustellV) vom 10.06.1998 (BGBl. I S. 1283) in der aktuell gültigen Fassung BioStoffV Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit Biologischen Arbeitsstoffen (Biostoffverordnung – BioStoffV) vom 15. Juli 2013 (BGBl. I S. 2514) in der aktuell gültigen Fassung DepV Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung – DepV) vom 27.04.2009 (BGBl. 2009 S. 900), zuletzt geändert am 09.07.2021 EfbV Verordnung über Entsorgungsfachbetriebe (Entsorgungsfachbetriebe- verordnung – EfbV) vom 10. September 1996 (BGBl. I S. 1421), die zu- letzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 08. Dezember 2022 (BGBl. I S. 2240) geändert worden ist ErsatzbaustoffV, EBV Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Er- satzbaustoffen in technische Bauwerke (Ersatzbaustoffverordnung – ErsatzbaustoffV) vom 9. Juli 2021 (BGBl. I Nr. 43, S. 2598) zuletzt ge- ändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 13. Juli 2023 (BGBl. I Nr. 186, S. 1), in Kraft getreten am 1. August 2023 EU-POP-VO Verordnung (EG) Nr. 850/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über persistente organische Schadstoffe und zur Änderung der Richtlinie 79/117/EWG GefStoffV Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (Gefahrstoffverordnung – GefStoffV) vom 26.11.2010 (BGBl. I S 1643, 1644) die zuletzt durch Ar- tikel 1 der Verordnung vom 2. Dezember 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 384) geändert worden ist GewAbfV Verordnung über die Bewirtschaftung von gewerblichen Siedlungsab- fällen und von bestimmten Bau- und Abbruchabfällen (Gewerbeabfall- verordnung – GewAbfV) vom 18.04.2017 in der aktuell gültigen Fas- sung KrWG Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der um- weltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftsge- setz – KrWG) vom 22.05.2012 das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 02. März 2023 (BGBl. I Nr. 56) geändert worden ist LKreiWiG Gesetz des Landes Baden-Württemberg zur Förderung der Kreislauf- wirtschaft und Gewährleistung der umweltverträglichen Abfallbewirt- schaftung (Landes-Kreislaufwirtschaftsgesetz – LKreiWiG) vom 17. De- zember 2020
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NachwV Verordnung über die Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfällen (Nachweisverordnung – NachwV) vom 20.10.2006 (BGBl. I 2002 S. 2298) in der aktuell gültigen Fassung PCBAbfallV Verordnung über die Entsorgung polychlorierter Biphenyle, polychlo- rierter Terphenyle und halogenierter Monomethyldiphenylmethane (PCB/PCT-Abfallverordnung – PCBAbfallV) vom 26.06.2000 (BGBl. I S. 932), zuletzt geändert durch Artikel 5 Absatz 21 des Gesetzes vom 24.02.2021 (BGBl. I S. 212) POP-AbfallÜberwV Verordnung (EU) 2016/460 der Kommission zur Änderung der Anhänge IV und V der Verordnung über die Getrenntsammlung und Überwachung von nicht gefährlichen Abfällen mit persistenten organi- schen Schadstoffen (POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung – POP-AbfallÜberwV) vom 17.07.2017, die zuletzt durch Artikel 6 der Verordnung vom 28. April 2022 (BGBl. I S. 700) geändert worden ist POP-VO Verordnung (EU) Nr. 2019/1021 des Europäischen Parlaments und des Rates über persistente organische Schadstoffe (POP-Verordnung) vom 20.06.2019 RC-Erlass BW Umweltministerium Baden-Württemberg: Vorläufige Hinweise zum Ein- satz von Baustoffrecyclingmaterial vom 13.04.2004, zul. ergänzt am 12.10.2004. Außer Kraft gesetzt zum 31.07.2023
Fachtechnische Regelwerke und Fachliteratur:
AHO Heft 18 AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 18: Planungsbereich „Baufeldfreima- chung/Rückbau“, 2. Auflage, AHO-Fachkommission „Baufeldfreima- chung/Altlasten“, Berlin, Oktober 2014 AHO Heft 43 AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 43: Fachplanungsleistungen zu „Schad- stoffen in Objekten – bauliche und technische Anlagen“ AHO-Fachkommission „Baufeldfreimachung/Altlasten“. Berlin, Februar 2023 BGI 858 BGI 858 – Handlungsanleitung Gesundheitsgefährdung durch biologi- sche Arbeitsstoffe bei der Gebäudesanierung, Oktober 2006 BW Handlungshilfe 2012 Handlungshilfe für Entscheidungen über die Ablagerbarkeit von Abfäl- len mit organischen Schadstoffen (Handlungshilfe organische Schad- stoffe auf Deponien), Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirt- schaft, Stand: Mai 2012 DGUV-Information 201-012 DGUV-Information 201-012 (ehemals BGI 664) – Verfahren mit gerin- ger Exposition gegenüber Asbest bei Abbruch-, Sanierungs- und In- standhaltungsarbeiten, Ausgabe Juli 2021 DGUV-Information 201-028 DGUV-Information 201-028 – Gesundheitsgefährdungen durch Biostoffe bei der Schimmelpilzsanierung, November 2022 DGUV-Information 201-031 DGUV-Information 201-031(ehemals BGI 892) – Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung nach Biostoffverordnung (BioStoffV) – Ge- sundheitsgefährdung durch Taubenkot, November 2006 DGUV-Regel 101-004 DGUV-Regel 101-004 (ehemals BGR 128) – Kontaminierte Bereiche, April 1997, Fassung vom Februar 2006 LAGA 2021 LAGA – Technische Hinweise zur Einstufung von Abfällen nach ihrer Gefährlichkeit, Stand 09. Februar 2021
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LAGA M23 LAGA M23: Mitteilung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) 23: Vollzugshilfe zur Entsorgung asbesthaltiger Asbestabfälle, Stand November 2022 LfU BY 2019 Bayerisches Landesamt für Umwelt: (LfU) (Hrsg.): Rückbau schadstoff- belasteter Bausubstanz: Erkundung, Planung, Ausführung, Augsburg, September 2019 LUBW 2008 Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Würt- temberg: Handlungshilfe „Abbruchplanung – Eine Handlungshilfe für Bauherren“, 3. Auflage April 2008 LUBW 2024 Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW, Hrsg.): Hand- lungshilfe Deponieverordnung, 1. Auflage September 2024 Mitteilung UM BW 2019 Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württem- berg: Einstufung von Abfällen nach ihrer Gefährlichkeit, Stuttgart, 14.06.2019 PCB-Richtlinie Richtlinie für die Bewertung und Sanierung PCB-belasteter Baustoffe und Bauteile in Gebäuden (PCB-Richtlinie) – Fassung Septem- ber 1994, Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Ba- den-Württemberg (vom 09. März 1995, GABI. S. 221) PCP-Richtlinie Richtlinie für die Bewertung und Sanierung PCP-belasteter Baustoffe und Bauteile in Gebäuden (PCP-Richtlinie), Fassung Oktober 1996 (vom 04. Februar 1997, GABI. S. 233) RuVA-StB 01 Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FSGV): Richtlinien für die umweltverträgliche Verwertung von Ausbaustoffen mit teer-/pechtypischen Bestandteilen sowie für die Verwertung von Ausbauasphalt im Straßenbau – RuVA-StB 01, Ausgabe 2001, Fas- sung 2005 TL AGT-StB Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FSGV): Technische Lieferbedingungen für Asphaltgranulat – TL AGT-StB, Aus- gabe 2009 TRGS 519 Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 519 – Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten, Januar 2014, zuletzt geän- dert und ergänzt im März 2022 GMBl. 2022 S. 269 – 272 v. 31.03.2022 TRGS 521 Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 521 – Abbruch-, Sanie- rungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle, Ausschuss für Gefahrstoffe, Februar 2008 TRGS 524 Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 524 – Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen, Ausschuss für Gefahr- stoffe, Februar 2010, zuletzt geändert und ergänzt GMBl. 2011 S. 1018 – 1019 [Nr. 49 – 51] TRGS 551 Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 551 – Teer und andere Py- rolyseprodukte aus organischem Material, August 2015, geändert und ergänzt GMBl. 2016 S. 8 – 10 [Nr. 1] vom 27.01.2016 TRGS 555 Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 555 – Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten, Ausschuss für Gefahrstoffe, Feb- ruar 2017 TRGS 900 Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 900 – Arbeitsplatzgrenz- werte, Ausschuss für Gefahrstoffe, Januar 2006, zuletzt geändert und ergänzt: GMBl 2024 S. 18 [Nr. 1] vom 15. Januar 2024
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TRGS 905 Technische Regeln für Gefahrstoffe, TRGS 905 – Verzeichnis krebser- zeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe, Ausschuss für Gefahrstoffe, März 2016, zuletzt geändert März GMBl. 2021, S. 899 [Nr. 41] vom 13.07.2021 TRGS 910 Technische Regeln für Gefahrstoffe TRGS 910 – Risikobezogenes Maßnahmenkonzept für Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstof- fen, Februar 2014, in der aktuell gültigen Fassung VDI 6202-3 Verein Deutscher Ingenieure, VDI-Richtlinie 6202 Blatt 3/Part 3: Schad- stoffbelastete bauliche und technische Anlagen, Asbest – Erkundung und Bewertung, September 2021 VDI 6210-1 Verein Deutscher Ingenieure, VDI-Richtlinie 6210 Blatt 1: Abbruch von baulichen und technischen Anlagen. Februar 2016 VDI/GVSS 6202-1 Verein Deutscher Ingenieure/Gesamtverband Schadstoffsanierung, VDI/GVSS 6202 Blatt 1/Part 1: Schadstoffbelastete bauliche und tech- nische Anlagen – Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten, Oktober 2013
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HPC_2503594_Gu.docm
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Projekt-Nr. 2503594 Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg, 78713 Schramberg – Technische Bausubstanzerkundung –
Anhang II Abkürzungen
AP Ansatzpunkt As Arsen BaP Benzo(a)pyren (Einzelparameter der PAK) BG Bestimmungsgrenze BK Bohrkern BRI Brutto-Rauminhalt Cd Cadmium Cr Chrom Cr VI Chromat Cu Kupfer DK Deponieklasse DOC Gelöster organischer Kohlenstoff EBV Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffV) GOK Geländeoberkante GV Glühverlust Hg Quecksilber HBCD Hexabromcyclododekan HWL Holzwolleleichtbauplatten („Heraklith“) KMF Künstliche Mineralfasern KW (GC) Kohlenwasserstoffe (Gaschromatograph) Lf Elektrische Leitfähigkeit MEB Mineralischer Ersatzbaustoff MKW Mineralölkohlenwasserstoffe MP Materialprobe m ü. NN Meter über Normalnull MW Materialwert (Grenzwert nach Ersatzbaustoffverordnung für MEB) µ „Mikro“, 10-6 n „Nano“, 10-9 Nap Naphthalin (Einzelparameter der PAK) Ni Nickel OG Obergeschoss OK Oberkante OU Orientierende Untersuchung OS Originalsubstanz (im Gegensatz zu TM) PAK Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe PAK-16 16 PAK-Einzelparameter nach EPA PCB Polychlorierte Biphenyle PCT Polychlorierte Terphenyle pH pH-Wert PSF Putz, Spachtelmassen und Fliesenkleber PU Polyurethan RC Recycling RC-1, RC-2, RC-3 Recycling-Baustoff der Klassen 1, 2, 3 SM Schwermetalle SM (8) Schwermetalle, 8 Parameter gemäß EBV-Anlage 4 Tabelle 2.2 ohne Thallium SM (9) Schwermetalle, 9 Parameter gemäß EBV-Anlage 4 Tabelle 2.2 Stk. Stück TK Topographische Karte Tl Thallium TM, TS Trockenmasse (ist gleich TS Trockensubstanz) TOC Gesamter organisch gebundener Kohlenstoff TRGS Technische Regeln Gefahrstoffe
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Projekt-Nr. 2503594 Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg, 78713 Schramberg – Technische Bausubstanzerkundung –
UG Untergeschoss VP Verdachtspunkt WF2 Wasser-Feststoff-Verhältnis von 2 : 1 (bzw. WF10 = Verhältnis 10 : 1) ZM Ziegelmaterial
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ANLAGE 1
Planunterlagen
1.1 Übersichtslageplan, Maßstab 1 : 25.000 1.2 Gebäudeplan, Maßstab 1 : 750 1.3 Lageplan mit Probenahmepunkten, Maßstab 1 : 750
HPC_2503594_Tb.docm
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5343723 gwd.1-1_lnA_4953052_CPH\DAC\negnunhcieZ 40\UO egalnarälK gnuretiewre uabmU grebmarhcS
4953052\5202:J:dafP 956354 U23 30/71
Bauherr/Auftraggeber/Antragsteller: Planverfasser:
F:\Eingang\CAD\Rahmen-HPC-2022\HPC-AG-Spiegel_QR-Code.jpg
Stadtwerke Schramberg HPC AG Lage des Standorts Eigenbetrieb e. K. Abwasserbehandlung Chemnitzer Straße 16 Gustav-Maier-Str. 11 70597 Stuttgart 78713 Schramberg www.hpc.ag
Projekt: Schramberg Umbau/erweiterung Kläranlage OU Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg
N
Darstellung:
Übersichtslageplan
Anlage: 1.1 Projektnummer: 2503594 Planstand: 24.09.2025 Maßstab: 1 : 25.000 Plangröße [mm]: 210x297 gezeichnet: RZA
Layout: Anlage 1.1 A4 geprüft: WSC
Koordinatensystem:ETRS89/UTM Z32 (EPSG 3044) Höhensyst.:DHHN16
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gwd.2-1_lnA_4953052_CPH\DAC\negnunhcieZ 40\UO egalnarälK gnuretiewre uabmU grebmarhcS
4953052\5202:J:dafP 31/71
| 0 15 30 45 60 Meter Bauherr/Auftraggeber/Antragsteller: Planverfasser: F:\Eingang\CAD\Rahmen-HPC-2022\HPC-AG-Spiegel_QR-Code.jpg Stadtwerke Schramberg HPC AG Eigenbetrieb e. K. Abwasserbehandlung Chemnitzer Straße 16 Gustav-Maier-Str. 11 70597 Stuttgart 78713 Schramberg www.hpc.ag Projekt: Schramberg Umbau/erweiterung Kläranlage OU Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg Darstellung: N Gebäudelageplan Plangrundlage: Anlage: 1.2 Projektnummer: 2503594 Planstand: 24.09.2025 Maßstab: 1 : 750 Plangröße [mm]: 420x297 gezeichnet: RZA Layout: Anlage 1.2 A3 geprüft: WSC Koordinatensystem:ETRS89/UTM Z32 (EPSG 3044) Höhensyst.:DHHN16 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bauherr/Auftraggeber/Antragsteller: Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e. K. Abwasserbehandlung Gustav-Maier-Str. 11 78713 Schramberg | Planverfasser: F:\Eingang\CAD\Rahmen-HPC-2022\HPC-AG-Spiegel_QR-Code.jpg HPC AG Chemnitzer Straße 16 70597 Stuttgart www.hpc.ag | F:\Eingang\CAD\Rahmen-HPC-2022\HPC-AG-Spiegel_QR-Code.jpg | |||
| Projekt: Schramberg Umbau/erweiterung Kläranlage OU Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | |||||
| Darstellung: Gebäudelageplan | |||||
| Anlage: 1.2 | Projektnummer: 2503594 | Planstand: 24.09.2025 | |||
| Maßstab: 1 : 750 | Plangröße [mm]: 420x297 | gezeichnet: RZA | |||
| Layout: Anlage 1.2 A3 | geprüft: WSC | ||||
| Koordinatensystem:ETRS89/UTM Z32 (EPSG 3044) | Höhensyst.:DHHN16 |
P
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gwd.3-1_lnA_4953052_CPH\DAC\negnunhcieZ 40\UO egalnarälK gnuretiewre uabmU grebmarhcS
4953052\5202:J:dafP 32/71
| P3 BK 4 P4 P5 P6 BK 3 BK 2 P2 BK 1 P1 MP1 P8 P7 0 15 30 45 60 Meter Bauherr/Auftraggeber/Antragsteller: Planverfasser: F:\Eingang\CAD\Rahmen-HPC-2022\HPC-AG-Spiegel_QR-Code.jpg Stadtwerke Schramberg HPC AG Eigenbetrieb e. K. Abwasserbehandlung Chemnitzer Straße 16 Gustav-Maier-Str. 11 70597 Stuttgart 78713 Schramberg www.hpc.ag Zeichenerklärung: Projekt: BK Bohrkern Boden Schramberg Umbau/erweiterung Kläranlage OU Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg BK Bohrkern Wand P Materialprobe Darstellung: MP Materialprobe N Lageplan mit Probenahmepunkten Plangrundlage: Anlage: 1.3 Projektnummer: 2503594 Planstand: 24.09.2025 Maßstab: 1 : 750 Plangröße [mm]: 420x297 gezeichnet: RZA Layout: Anlage 1.3 A3 geprüft: WSC Koordinatensystem:ETRS89/UTM Z32 (EPSG 3044) Höhensyst.:DHHN16 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bauherr/Auftraggeber/Antragsteller: Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e. K. Abwasserbehandlung Gustav-Maier-Str. 11 78713 Schramberg | Planverfasser: F:\Eingang\CAD\Rahmen-HPC-2022\HPC-AG-Spiegel_QR-Code.jpg HPC AG Chemnitzer Straße 16 70597 Stuttgart www.hpc.ag | F:\Eingang\CAD\Rahmen-HPC-2022\HPC-AG-Spiegel_QR-Code.jpg | |||
| Projekt: Schramberg Umbau/erweiterung Kläranlage OU Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | |||||
| Darstellung: Lageplan mit Probenahmepunkten | |||||
| Anlage: 1.3 | Projektnummer: 2503594 | Planstand: 24.09.2025 | |||
| Maßstab: 1 : 750 | Plangröße [mm]: 420x297 | gezeichnet: RZA | |||
| Layout: Anlage 1.3 A3 | geprüft: WSC | ||||
| Koordinatensystem:ETRS89/UTM Z32 (EPSG 3044) | Höhensyst.:DHHN16 |
P
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33/71
ANLAGE 2
Protokoll der Bausubstanzproben
HPC_2503594_Tb.docm
[Seite 34]
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 1
Probenahmeprotokoll Materialprobe (Einzelprobe)
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | |||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | |||
| Werner Schmollinger | 4111 | |||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | |||||
| Gebäude/Bauwerk: Geschoss: | Filtratspeicher | Bauteil: Raum-Nr. : | Flanschdichtung | |||
| Probenbezeichnung: | P 1 | |||||
| Schadstoffverdacht: Beprobtes Produkt: Farbe/Verfärbungen: | Asbest | |||||
| Dichtung | Anhaftungen: Geruch: | |||||
| schwarz | ohne | Entnahmetiefe (cm): | 0,5 | |||
| Lage im Raum: | Frei im Raum | Probentyp: | Typenbeprobung | |||
| Probenart: | Materialprobe | Anzahl Einzelproben bei Mischproben: | ||||
| Ohne Beprobung weil: (Begründung) Probenahmeverfahren: | ||||||
| Abtrennen | ||||||
| Bemerkungen bzw. siehe Anhang "Pläne-Skizzen- Bilder zum Probenahmeprotokoll" | ||||||
| Probentransport und –lagerung: Untersuchungslabor: | Kühl, trocken, dunkel im PE-Beutel | |||||
| GBA | Probenversand: | 24.09.2025 | ||||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025 | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F042 Version 2.02 Revisionsstand 24.03.2023
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 2
Probenahmeprotokoll Materialprobe (Einzelprobe)
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | |||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | |||
| Werner Schmollinger | 4111 | |||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | |||||
| Gebäude/Bauwerk: Geschoss: | Rechengebäude | Bauteil: Raum-Nr. : | Außenwand | |||
| Probenbezeichnung: | P 2 | |||||
| Schadstoffverdacht: Beprobtes Produkt: Farbe/Verfärbungen: | Asbest | |||||
| Putz | Anhaftungen: Geruch: | |||||
| beige | gelblich | ohne | Entnahmetiefe (cm): | 0,5 | ||
| Lage im Raum: | Wand | Probentyp: | Typenbeprobung | |||
| Probenart: | Materialprobe | Anzahl Einzelproben bei Mischproben: | ||||
| Ohne Beprobung weil: (Begründung) Probenahmeverfahren: | ||||||
| Abtrennen | ||||||
| Bemerkungen bzw. siehe Anhang "Pläne-Skizzen- Bilder zum Probenahmeprotokoll" | ||||||
| Probentransport und –lagerung: Untersuchungslabor: | Kühl, trocken, dunkel im PE-Beutel | |||||
| GBA | Probenversand: | 24.09.2025 | ||||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025 | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F042 Version 2.02 Revisionsstand 24.03.2023
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 3
Probenahmeprotokoll Materialprobe (Einzelprobe)
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | |||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | |||
| Werner Schmollinger | 4111 | |||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | |||||
| Gebäude/Bauwerk: Geschoss: | Vorklärbecken I | Bauteil: Raum-Nr. : | Rundräumer | |||
| Probenbezeichnung: | P 3 | |||||
| Schadstoffverdacht: Beprobtes Produkt: Farbe/Verfärbungen: | PCB | Asbest | ||||
| Farbe | Anhaftungen: Geruch: | |||||
| braun | ohne | Entnahmetiefe (cm): | 0,1 | |||
| Lage im Raum: | Stahlräumer | Probentyp: | Typenbeprobung | |||
| Probenart: | Materialprobe | Anzahl Einzelproben bei Mischproben: | ||||
| Ohne Beprobung weil: (Begründung) Probenahmeverfahren: | ||||||
| Abtrennen | ||||||
| Bemerkungen bzw. siehe Anhang "Pläne-Skizzen- Bilder zum Probenahmeprotokoll" | ||||||
| Probentransport und –lagerung: Untersuchungslabor: | Kühl, trocken, dunkel im PE-Beutel | |||||
| GBA | Probenversand: | 24.09.2025 | ||||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025 | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F042 Version 2.02 Revisionsstand 24.03.2023
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 4
Probenahmeprotokoll Materialprobe (Einzelprobe)
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | |||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | |||
| Werner Schmollinger | 4111 | |||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | |||||
| Gebäude/Bauwerk: Geschoss: | Vorklärbecken II | Bauteil: Raum-Nr. : | Rundräumer | |||
| Probenbezeichnung: | P 4 | |||||
| Schadstoffverdacht: Beprobtes Produkt: Farbe/Verfärbungen: | PCB | Asbest | ||||
| Farbe | Anhaftungen: Geruch: | |||||
| braun | ohne | Entnahmetiefe (cm): | 0,1 | |||
| Lage im Raum: | Stahlräumer | Probentyp: | Typenbeprobung | |||
| Probenart: | Materialprobe | Anzahl Einzelproben bei Mischproben: | ||||
| Ohne Beprobung weil: (Begründung) Probenahmeverfahren: | ||||||
| Abtrennen | ||||||
| Bemerkungen bzw. siehe Anhang "Pläne-Skizzen- Bilder zum Probenahmeprotokoll" | ||||||
| Probentransport und –lagerung: Untersuchungslabor: | Kühl, trocken, dunkel im PE-Beutel | |||||
| GBA | Probenversand: | 24.09.2025 | ||||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025 | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F042 Version 2.02 Revisionsstand 24.03.2023
[Seite 38]
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 5
Probenahmeprotokoll Materialprobe (Einzelprobe)
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | |||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | |||
| Werner Schmollinger | 4111 | |||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | |||||
| Gebäude/Bauwerk: Geschoss: | Sandfang | Bauteil: Raum-Nr. : | Längsräumer | |||
| Probenbezeichnung: | P 5 | |||||
| Schadstoffverdacht: Beprobtes Produkt: Farbe/Verfärbungen: | PCB | Asbest | ||||
| Farbe | Anhaftungen: Geruch: | |||||
| braun | ohne | Entnahmetiefe (cm): | 0,1 | |||
| Lage im Raum: | Stahlräumer | Probentyp: | Typenbeprobung | |||
| Probenart: | Materialprobe | Anzahl Einzelproben bei Mischproben: | ||||
| Ohne Beprobung weil: (Begründung) Probenahmeverfahren: | ||||||
| Abtrennen | ||||||
| Bemerkungen bzw. siehe Anhang "Pläne-Skizzen- Bilder zum Probenahmeprotokoll" | ||||||
| Probentransport und –lagerung: Untersuchungslabor: | Kühl, trocken, dunkel im PE-Beutel | |||||
| GBA | Probenversand: | 24.09.2025 | ||||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025 | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F042 Version 2.02 Revisionsstand 24.03.2023
[Seite 39]
39/71
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 6
Probenahmeprotokoll Materialprobe (Einzelprobe)
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | |||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | |||
| Werner Schmollinger | 4111 | |||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | |||||
| Gebäude/Bauwerk: Geschoss: | Sandfang | Bauteil: Raum-Nr. : | Luftleitung | |||
| Probenbezeichnung: | P 6 | |||||
| Schadstoffverdacht: Beprobtes Produkt: Farbe/Verfärbungen: | PCB | Asbest | ||||
| Farbe | Anhaftungen: Geruch: | |||||
| blau | ohne | Entnahmetiefe (cm): | 0,1 | |||
| Lage im Raum: | Luftleitung | Probentyp: | Typenbeprobung | |||
| Probenart: | Materialprobe | Anzahl Einzelproben bei Mischproben: | ||||
| Ohne Beprobung weil: (Begründung) Probenahmeverfahren: | ||||||
| Abtrennen | ||||||
| Bemerkungen bzw. siehe Anhang "Pläne-Skizzen- Bilder zum Probenahmeprotokoll" | ||||||
| Probentransport und –lagerung: Untersuchungslabor: | Kühl, trocken, dunkel im PE-Beutel | |||||
| GBA | Probenversand: | 24.09.2025 | ||||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025 | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F042 Version 2.02 Revisionsstand 24.03.2023
[Seite 40]
40/71
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 7
Probenahmeprotokoll Materialprobe (Einzelprobe)
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | |||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | |||
| Werner Schmollinger | 4111 | |||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | |||||
| Gebäude/Bauwerk: Geschoss: | Nachklärbecken | Bauteil: Raum-Nr. : | Betonanstrich | |||
| Probenbezeichnung: | P 7 | |||||
| Schadstoffverdacht: Beprobtes Produkt: Farbe/Verfärbungen: | PCB | Asbest | ||||
| Farbe | Anhaftungen: Geruch: | |||||
| türkis | ohne | Entnahmetiefe (cm): | 0,1 | |||
| Lage im Raum: | Boden/Wand | Probentyp: | Typenbeprobung | |||
| Probenart: | Materialprobe | Anzahl Einzelproben bei Mischproben: | ||||
| Ohne Beprobung weil: (Begründung) Probenahmeverfahren: | ||||||
| Abtrennen | ||||||
| Bemerkungen bzw. siehe Anhang "Pläne-Skizzen- Bilder zum Probenahmeprotokoll" | ||||||
| Probentransport und –lagerung: Untersuchungslabor: | Kühl, trocken, dunkel im PE-Beutel | |||||
| GBA | Probenversand: | 24.09.2025 | ||||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025 | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F042 Version 2.02 Revisionsstand 24.03.2023
[Seite 41]
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 8
Probenahmeprotokoll Materialprobe (Einzelprobe)
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | |||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | |||
| Werner Schmollinger | 4111 | |||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | |||||
| Gebäude/Bauwerk: Geschoss: | Nachklärbecken | Bauteil: Raum-Nr. : | Betonfuge | |||
| Probenbezeichnung: | P 8 | |||||
| Schadstoffverdacht: Beprobtes Produkt: Farbe/Verfärbungen: | PCB | |||||
| Fugenmasse | Anhaftungen: Geruch: | |||||
| grau | ohne | Entnahmetiefe (cm): | 0,1 | |||
| Lage im Raum: | Wand | Probentyp: | Typenbeprobung | |||
| Probenart: | Materialprobe | Anzahl Einzelproben bei Mischproben: | ||||
| Ohne Beprobung weil: (Begründung) Probenahmeverfahren: | ||||||
| Abtrennen | ||||||
| Bemerkungen bzw. siehe Anhang "Pläne-Skizzen- Bilder zum Probenahmeprotokoll" | ||||||
| Probentransport und –lagerung: Untersuchungslabor: | Kühl, trocken, dunkel im PE-Beutel | |||||
| GBA | Probenversand: | 24.09.2025 | ||||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025 | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F042 Version 2.02 Revisionsstand 24.03.2023
[Seite 42]
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 9
Aufnahme Bohrkern/Bauteilöffnung
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | ||||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | ||||
| Werner Schmollinger | 4111 | ||||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | ||||||
| Bezeichnung Probenahmepunkt | BK 1 | ||||||
| Gebäude: Achse: | Filtratspeicher-Sockel | Adresse: Bauteil: | Geschoss: Raum-Nummer: | ||||
| Fundament | |||||||
| Aufschlussart | Kernlochbohrung | Ausführung der Tätigkeit: | |||||
| Ausrichtung Aufschluss: | vertikal | Entnahme mittels: | Kernlochbohrgerät | Durchmesser Bohrkrone (mm): | 60 | ||
| Bezeichnung der Probe | Tiefe von (cm) | Tiefe bis (cm) | Schicht- mächtigkeit (cm) | Materialbeschreibung | Probengefäß | Analytik | |
| BK 1 | 0,00 | 30,00 | 30,00 | Beton | PE-Beutel | EBV Anl. 1 Tab. 1 RC | |
| Gesamt (cm): | 30,00 | Anzahl entnommener Proben: | 1 | ||||
| Bemerkungen/Fotos: | |||||||
| Probentransport/ und -lagerung: | kühl, trocken, dunkel, im PE-Beutel | Untersuchungs- labor: | SGS | Probenversand am: | 24.09.2025 | ||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025, gez. Rattay | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F050 Version 2.01 Revisionsstand 06.05.2022
[Seite 43]
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 10
Aufnahme Bohrkern/Bauteilöffnung
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | ||||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | ||||
| Werner Schmollinger | 4111 | ||||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | ||||||
| Bezeichnung Probenahmepunkt | BK 2 | ||||||
| Gebäude: Achse: | Rechengebäude | Adresse: Bauteil: | Geschoss: Raum-Nummer: | EG | |||
| Boden | |||||||
| Aufschlussart | Kernlochbohrung | Ausführung der Tätigkeit: | |||||
| Ausrichtung Aufschluss: | vertikal | Entnahme mittels: | Kernlochbohrgerät | Durchmesser Bohrkrone (mm): | 60 | ||
| Bezeichnung der Probe | Tiefe von (cm) | Tiefe bis (cm) | Schicht- mächtigkeit (cm) | Materialbeschreibung | Probengefäß | Analytik | |
| BK 2 | 0,00 | 23,00 | 23,00 | Beton | PE-Beutel | EBV Anl. 1 Tab. 1 RC | |
| Gesamt (cm): | 23,00 | Anzahl entnommener Proben: | 1 | ||||
| Bemerkungen/Fotos: | |||||||
| Probentransport/ und -lagerung: | kühl, trocken, dunkel, im PE-Beutel | Untersuchungs- labor: | SGS | Probenversand am: | 24.09.2025 | ||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025, gez. Rattay | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F050 Version 2.01 Revisionsstand 06.05.2022
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 11
Aufnahme Bohrkern/Bauteilöffnung
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | ||||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | ||||
| Werner Schmollinger | 4111 | ||||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | ||||||
| Bezeichnung Probenahmepunkt | BK 3 | ||||||
| Gebäude: Achse: | Rechengebäude | Adresse: Bauteil: | Geschoss: Raum-Nummer: | EG | |||
| Wand | |||||||
| Aufschlussart | Kernlochbohrung | Ausführung der Tätigkeit: | |||||
| Ausrichtung Aufschluss: | horizontal | Entnahme mittels: | Kernlochbohrgerät | Durchmesser Bohrkrone (mm): | 60 | ||
| Bezeichnung der Probe | Tiefe von (cm) | Tiefe bis (cm) | Schicht- mächtigkeit (cm) | Materialbeschreibung | Probengefäß | Analytik | |
| BK 3 | 0,00 | 26,00 | 26,00 | Beton | PE-Beutel | EBV Anl. 1 Tab. 1 RC | |
| Gesamt (cm): | 26,00 | Anzahl entnommener Proben: | 1 | ||||
| Bemerkungen/Fotos: | |||||||
| Probentransport/ und -lagerung: | kühl, trocken, dunkel, im PE-Beutel | Untersuchungs- labor: | SGS | Probenversand am: | 24.09.2025 | ||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025, gez. Rattay | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F050 Version 2.01 Revisionsstand 06.05.2022
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 12
Aufnahme Bohrkern/Bauteilöffnung
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | ||||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | ||||
| Werner Schmollinger | 4111 | ||||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | ||||||
| Bezeichnung Probenahmepunkt | BK 4 | ||||||
| Gebäude: Achse: | Vorklärbecken I | Adresse: Bauteil: | Geschoss: Raum-Nummer: | ||||
| Fundament | |||||||
| Aufschlussart | Kernlochbohrung | Ausführung der Tätigkeit: | |||||
| Ausrichtung Aufschluss: | vertikal | Entnahme mittels: | Kernlochbohrgerät | Durchmesser Bohrkrone (mm): | 60 | ||
| Bezeichnung der Probe | Tiefe von (cm) | Tiefe bis (cm) | Schicht- mächtigkeit (cm) | Materialbeschreibung | Probengefäß | Analytik | |
| BK 4 | 0,00 | 24,00 | 24,00 | Beton | PE-Beutel | EBV Anl. 1 Tab. 1 RC | |
| Gesamt (cm): | 24,00 | Anzahl entnommener Proben: | 1 | ||||
| Bemerkungen/Fotos: | |||||||
| Probentransport/ und -lagerung: | kühl, trocken, dunkel, im PE-Beutel | Untersuchungs- labor: | SGS | Probenversand am: | 24.09.2025 | ||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025, gez. Rattay | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F050 Version 2.01 Revisionsstand 06.05.2022
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 2, Seite 13
Aufnahme Bohrkern/Bauteilöffnung
| Firma / Auftraggeber: | Stadtwerke Schramberg Eigenbetrieb e.K. Abwasserbehandlung | Projekt-Nr: | 2503594 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektbezeichnung: Projektadresse: Projektverantwortliche/r: Probenehmer/in: | Umbau und Erweiterung der Kläranlage Schramberg | ||||||
| Rappenfelsen 40, 78713 Schramberg | Projektort (PLZ | Ort) Ertragsstelle: Datum: | 78713 | Schramberg | ||||
| Werner Schmollinger | 4111 | ||||||
| M. Rattay, W. Schmollinger | 22.09.2025 | ||||||
| Bezeichnung Probenahmepunkt | MP 1 | ||||||
| Gebäude: Achse: | Nachklärbecken | Adresse: Bauteil: | Geschoss: Raum-Nummer: | ||||
| Betonstrebe Ablaufrinne | |||||||
| Aufschlussart | Aufschluss Meißel | Ausführung der Tätigkeit: | |||||
| Ausrichtung Aufschluss: | horizontal | Entnahme mittels: | Meißel | Durchmesser Bohrkrone (mm): | |||
| Bezeichnung der Probe | Tiefe von (cm) | Tiefe bis (cm) | Schicht- mächtigkeit (cm) | Materialbeschreibung | Probengefäß | Analytik | |
| MP 1 | 0,00 | 5,00 | 5,00 | Beton | PE-Beutel | EBV Anl. 1 Tab. 1 RC | |
| Gesamt (cm): | 5,00 | Anzahl entnommener Proben: | 1 | ||||
| Bemerkungen/Fotos: | |||||||
| Probentransport/ und -lagerung: | kühl, trocken, dunkel, im PE-Beutel | Untersuchungs- labor: | SGS | Probenversand am: | 24.09.2025 | ||
| Datum, Unterschrift Probenehmer/in: | 22.09.2025 | Datum, Unterschrift Projektverantwortliche/r: | 22.09.2025 |
F050 Version 2.01 Revisionsstand 06.05.2022
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ANLAGE 3
Laborergebnisse mit abfallrechtlicher Bewertung (tabellarische Zusammenstellung)
HPC_2503594_Tb.docm
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 3
HPC 2503594 Bausubstanzuntersuchung Kläranlage Schramberg
Ergebnisdarstellung abfallrechtliche Bewertung - Mineralik und Schadstoffe
e
| EBV Anlage 1 Tabelle 1 RC-1 bis RC-3 Materialwerte für geregelte Ersatzbaustoffe (hier nur RC-1 bis RC-3) | RC-1 | RC-2 | RC-3 | Probe | P 1 | P 2 | P 3 | P 4 | P 5 | P 6 | P 7 | P 8 | BK 1 | BK 2 | BK 3 | BK 4 | MP 1 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datum | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | 22.09.2025 | ||||||
| Entnahme- ort | Flanschdichtu ng Filtratspeicher | Außenwand Rechengebäu de | Rundräumer Vorklärbecken I | Rundräumer Vorklärbecken II | Längsräumer Sandfang | Luftleitung Sandfang | Betonwände Nachklärbecke n | Beton- Fugenmasse Nachklärbecke n | Sockel Filterspeicher | Bodenplatte Rechengebäu de | Wand Rechengebäu V de | Fundament/ Königsstuhl orklärbecken I | Ablaufrinnen Nachklärbeck n | ||||||
| Material | Dichtung | Putz | Farbanstrich | Farbanstrich | Farbanstrich | Farbanstrich | Farbanstrich | Dichtung | Beton | Beton | Beton | Beton | Beton | ||||||
| Prüfberichtsn ummer | 2025PB07243/ 1 | 2025PB07243/ 1 | 2025PB07243/ 1 | Rückstell- probe | Rückstell- probe | 2025PB07243/ 1 | 2025PB07243/ 1 | 2025PB07235/ 1 | 7662766 | 7662766 | 7662766 | 7662766 | 7662766 | ||||||
| Parameter | F) | Dim. | Bewertung | asbestfrei | asbestfrei | asbestfrei gering PCB- haltig. ngA | asbestfrei PCB-frei | asbestfrei PCB-frei | PCB-frei | RC-1* | RC-1* | RC-1* | RC-1* | RC-1* | |||||
| pH-Wert | 1) | - | 6-13 | 6-13 | 6-13 | 12,3 | 12,4 | 12,4 | 12,1 | 11, | |||||||||
| Elektrische Leitfähigkeit | 2) | µS/cm | 2.500 | 3.200 | 10.000 | 4090 | 5220 | 5260 | 2600 | 123 | |||||||||
| Sulfat | mg/l | 600 | 1.000 | 3.500 | 1 | 4 | 14 | 6 | 2 | ||||||||||
| PAK-15 | 3) | µg/l | 4,0 | 8,0 | 25 | < BG | 0,34 | 0,86 | 0,56 | 0,2 | |||||||||
| PAK-16 | 4) | mg/kg | 10 | 15 | 20 | < BG | < BG | < BG | 1,61 | < B | |||||||||
| Chrom-ges. | µg/l | 150 | 440 | 900 | < 5 | < 5 | 19 | < 5 | < | ||||||||||
| Kupfer | µg/l | 110 | 250 | 500 | < 5 | < 5 | < 5 | 6 | |||||||||||
| Vanadium | µg/l | 120 | 700 | 1.350 | < 5 | < 5 | < 5 | < 5 | < |
Asbest Asbest Asbest Asbest Asbest < 0,001% sonstige Parameter < 0,001% < 0,001% PCB: < BG < 0,1% < 0,001% PCB: 0,78 PCB: < BG PCB: < BG mg/kg F) = Fußnoten:
- Stoffspezifischer Orientierungswert; bei Abweichungen ist Ursache zu prüfen. Nur bei GRS Grenzwert.
- Stoffspezifischer Orientierungswert; bei Abweichungen ist Ursache zu prüfen.
- PAK-15: PAK-16 ohne Naphthalin und Methylnaphthaline.
- PAK-16: 16 EPA-PAK (inkl. Nap.)
- auf höhere RC-Zuordnung einzig durch elektrische Leitfähigkeit kann u.E. verzichtet werden
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ANLAGE 4
Laborberichte GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH, SGS Institut Fresenius GmbH
HPC_2503594_Tb.docm
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 1 50/71
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 2 51/71
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 3 52/71
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 4 53/71
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 5 54/71
[Seite 55]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 6 55/71
[Seite 56]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 7 56/71
[Seite 57]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 8 57/71
[Seite 58]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 9 58/71
[Seite 59]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 10 59/71
[Seite 60]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 11 60/71
[Seite 61]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 12 61/71
[Seite 62]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 13 62/71
[Seite 63]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 14 63/71
[Seite 64]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 15 64/71
[Seite 65]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 16 65/71
[Seite 66]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 17 66/71
[Seite 67]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 18 67/71
[Seite 68]
Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 19 68/71
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 20 69/71
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 21 70/71
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Projekt-Nr. 2503594, Anlage 4, Seite 22 71/71