Los „Fahrzeug“: Fahrgestell, Aufbau und feuerwehrtechnischer Ausbau GW-L
Ausschreibungsgegenstand:
Die Gemeinde Stelle beabsichtigt für die Freiwillige Feuerwehr einen Gerätewagen-Logistik in Anlehnung an die DIN 14555-22 in der zum Ausschreibungszeitpunkt gültigen Version (derzeit DIN 14555-22:2013-05) zu beschaffen. Gemäß der vorgenannten Norm handelt es sich um ein Feuerwehrfahrzeug mit einer feuerwehrtechnischen Beladung, einem Gerätekasten und einer Ladefläche mit einer Ladebordwand zur Beförderung von Ausrüstung, Löschmitteln und sonstigen Gütern größeren Umfangs zur Versorgung von eingesetzten Einheiten (für verschiedene logistische Aufgaben) bei der Feuerwehr und zur Verwendung als Schlauchwagen, dessen Besatzung aus einer Staffel (1/5) besteht.
Abweichungen von der Norm werden in der Leistungsbeschreibung definiert. Sofern keine Abweichungen definiert sind, gelten die unten genannten Norm- und Unfallverhütungsvorschriften. Auch wenn die Inhalte der anwendbaren Normen nicht vollständig innerhalb der Leistungsbeschreibung wiedergegeben werden, so sind diese dennoch vollständig umzusetzen. Normabweichend ist insbesondere der Entfall des Geräteraumes zwischen Fahrgestellkabine und Laderaum. Weitere Details sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Losbildung:
Der Gerätewagen-Logistik setzt sich insgesamt aus einem Los:
Los „Fahrzeug“: Fahrgestell, Aufbau und feuerwehrtechnischer Ausbau GW-L (Los „Fahrzeug“)
und der
Anlage 1: (Los 1) ortsspezifische Beladeliste
zusammen.
Allgemeine Leistungsbestandteile:
Fahrzeug, Aufbau und in diesem Los enthaltene Beladung/Ausrüstung müssen bei der Endabnahme:
- der StVZO entsprechen und als sonstiges KFZ Feuerwehr abgenommen und zulassungsfähig sein,
- den Anforderungen nach
- DIN EN 1846 in allen Teilen,
- DIN 14502-3
- DIN 14555-22
in Ihren zum Fertigungszeitpunkt entsprechenden Gültigkeitsversionen entsprechen[1], soweit diese anwendbar sind (also keine kundenspezifischen abweichenden Forderungen vorliegen). Auch wenn die Inhalte der anwendbaren Normen nicht vollständig innerhalb der Leistungsbeschreibung wiedergegeben werden, so sind diese dennoch vollständig umzusetzen.
- den nachfolgenden Normen entsprechen (bei Abweichung muss der Hersteller die Gleichwertigkeit nachweisen, es gilt ebenfalls Fußn. 1) :
- Technische Richtlinie BOS (TR BOS)
- Aktuelle EMV-Richtlinie
- Vorschriften über elektrische Anlagen VDE-/DIN-Normen
- Unfallverhütungsvorschrift DGUV 49 (Feuerwehr)
- Unfallverhütungsvorschriften DGUV 70 und 71 (Fahrzeuge)
- EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230
- Aufbaurichtlinien des Fahrgestellherstellers
- allen anerkannten Regeln der Technik entsprechen
- einer Qualitätskontrolle, einer Ablieferungsinspektion und Endreinigung unterzogen sein
- mangelfrei und voll funktionsfähig sein.
Sofern einzelne nachstehende Montage- oder Lageranforderungen nicht Bestandteil einer Serienausführung sind, gilt grundsätzlich der Zusatz „Lieferung und Montage von […]“. Sofern einzelne nachstehende Spiegelstriche nicht näher spezifiziert sind, gilt grundsätzlich ein Zusatz wie „besteht aus […], ausgestattet mit […], […] ist vorhanden“ oder sinngemäßen Anforderungen.
Technische Änderungen können in Abstimmung (in der Bauvorbesprechung oder nach Auftragsvergabe) zugelassen werden. Die Entscheidung trifft die Auftraggeberin.
Angebotserfüllung, Optionen
Alle Punkte müssen vollständig erfüllt werden, der alleinige Wortlaut der Leistungsbeschreibung ist bindend. Eine Nichterfüllung führt zum Ausschluss. Anderslautende Ausführungsbeschreibungen, die dem Angebot beigelegt werden, oder Angaben in der Leistungsbeschreibung wie beispielsweise „nicht lieferbar“ werden als Änderung der Vergabeunterlagen bewertet und führen demnach zum Ausschluss. Dies gilt nicht für allgemeine Info-Broschüren oder Werbeprospekte oder Standardtextbausteine im EDV-Angebot. Kostenneutrale Mehrausstattungen, z.B. beim Fahrgestell, die nicht explizit aufgeführt sind, werden akzeptiert. Technische Änderungen nach Angebotsabgabe, die dem technischen Fortschritt dienen können in Abstimmung akzeptiert werden.
Bieter haben vor Angebotsabgabe die Möglichkeiten über Bieterfragen Änderungen an der Leistungsbeschreibung zu erfragen**.** Die Fragen werden als Einzelfallentscheidungen geprüft. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, die Anfragen negativ zu beantworten.
Alle Plicht-Optionen (markiert mit OP) müssen von allen Bietern angeboten werden und im Endpreis berücksichtigt werden. Im Falle einer Budgetüberschreitung oder bei Änderungen am Bedarf behält sich die Auftraggeberin vor, einzelne Optionen nicht zu beauftragen. Der Auftragswert wird dann um den angegebenen Nettobetrag an der Option gekürzt. Bei der Berechnung von Optionspreisen sind alle damit zusammenhängenden Kosten (z.B. zusätzliche Montagearbeiten, Umbauten, leistungsstärkere Aggregate usw.) in den Optionspreis mit einzuberechnen. Eine Preiserhöhung durch den Wegfall einer Option nach Angebotsende ist ausgeschlossen.
Die Option 2 (maschinelle Zugeinrichtung) soll nach Möglichkeit angeboten werden, sie geht jedoch nicht in die Wertung ein. Angebote ohne diese Option werden in der Ersten Angebotsrunde nicht ausgeschlossen. Die technischen Kriterien können auch im Rahmen der Verhandlungsrunden geklärt werden. Das Recht auf Bieterfragen in der Erstangebotsphase besteht ausdrücklich!
Normanforderungen, Widerspruchregelungen
Sofern dem Bieter/der Bieterin ein Widerspruch zwischen einer kundenspezifischen Forderung zu geltenden Vorschriften oder Normen im Rahmen der Angebotsabgabe auffällt, macht der Bieter/die Bieterin die Auftraggeberin vor Angebotsabgabe darauf aufmerksam. Nach Auftragsvergabe gilt vorranging die Anforderung nach den Normen und Vorschriften. Der Bieter trägt die Mehrkosten, wenn er vor Angebotsabgabe nicht aufmerksam gemacht hat. Eine Zulassung und der Betrieb des Fahrzeuges müssen uneingeschränkt möglich sein.
Zuschlagskriterien:
Zuschlagskriterien sind deutlich mit einem [Z] gekennzeichnet. Die Erfüllung der Mindestanforderung eines Bewertungskriteriums mit 0 P führt nicht zu einem Ausschluss. Die Zuschlagskriterien sind an den jeweiligen Stellen deutlich erläutert. Zur Erreichung der Höchstpunktzahl in der technischen Ausführung haben die Bieter die Vorgaben der Wertungsmatrix in ihren Angeboten zu beachten. Die Wertungspunkte werden kaufmännisch gerundet. Bei widersprüchlichen Angaben zu den Leistungskriterien zwischen den in dieser Leistungsbeschreibung gemachten Angaben und dem EXCEL-Fragebogen zur Leistungsbewertung des VMS gelten, sofern diese nicht zweifelsfrei aufgeklärt werden können, die Angaben der Leistungsbeschreibung als verbindlich. Das Recht auf einen Ausschluss wegen zweifelhafter Einträge nach §57 VgV bleibt bestehen.
Die Wertung in diesem Los setzt sich insgesamt wie folgt zusammen (Details sind den einzelnen Positionen und/oder den Vergabeunterlagen zu entnehmen):
Gesamtendpreis in EUR, brutto 65 %
Technische Leistungskriterien 35 % davon: 1.1.2 b geringes Fahrgestellgewicht 10 % letzte Seite: Entfernung Aufbauhersteller 5 % letzte Seite: kurze Lieferzeit 20 % ___________________________________________________________________
GESAMT: 100%
Leistungsbeschreibung: Fahrgestell, Aufbau und feuerwehrtechnischer Ausbau
1.1.1 Allgemeine Anforderungen 9
1.2.1 Motorisierung/Getriebe/Antrieb 12
1.2.6 Fahrgestelltüren-/einstiege; Fenster 21
1.3 Fahrgestell-/Rahmenanbauteile 25
1.3.3 OPTION 2: Maschinelle Zugeinrichtung – Ohne Wertung, siehe Hinweis 26
1.4.2 Batterien / Ladegeräte / Sonstiges 28
1.5.2 Fahrerbedienbereich/Armaturenbrett 30
1.5.5 Ladegeräte / Anschlüsse 34
1.6.2 Einstieg (Türen/Fenster) 35
1.6.4 zusätzlicher Stauraum / Halterungen 37
1.6.6 Ladegeräte/Anschlüsse 38
1.7 Innenraumbeleuchtung (Fahrzeug) 38
1.8.3 Lamellenrollos (ohne) 40
1.8.4 Trittstufen / Bordwandklappen (ohne) 40
1.8.6 Lagerungsvorgaben, Ausstattung 42
1.8.8 Innenraumbeleuchtung (Aufbau) 44
1.10 Fahrzeug-/ und Umfeldbeleuchtung 49
1.12 Zusätzliche Ausstattung/Lieferung 53
1.13 Beklebung / Lackierung 55
1.14 Qualität und Qualitätsstandards 58
Folgende Tabellenüberschrift gilt für alle Tabellen in dem Gesamtdokument
| Pos. | Beschreibung | Anmerkungen des Bieters (nur in Formularfelder oder [ ] gestattet) |
Wichtiger Hinweis: Bei Unklarheiten in der Leistungsbeschreibung oder auf technisch nicht darstellbare Leistungsmerkmale ist zwingend vor Angebotsabgabe mit Bieterfragen über die Vergabeplattform hinzuweisen. Projektspezifische und individuell verfasste Anlagen zum Angebot, aus denen eine anderweitige Umsetzung hervorgeht, können als Änderung der Vergabeunterlagen angesehen werden und damit zum Ausschluss des Angebotes führen. Die Auftraggeberin behält sich das Recht auf Aufklärung der Angebotsinhalte explizit vor.
Gesamtfahrzeugdaten
Allgemeine Anforderungen
| a | * Neu (Erstzulassung, Laufleistung unter 1.000 km) * Es wird ein handelsübliches Fahrgestell (in der Konfiguration „hoheitliche Aufgaben“/Feuerwehr) verwendet * Das Fahrgestell muss mit einer Seriendoppelkabine des Fahrgestellhersteller ausgerüstet sein[2] * geeignet zum Auf- und Ausbau als GW-L gemäß dieser Leistungsbeschreibung * Front- und Linkslenker | [ ] wird erfüllt Fahrgestell (Hersteller/Typ/Fabrikat): Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. |
Fahrzeuggewicht
| a | Massenklasse * Das Fahrzeug entspricht der Massenklasse S nach DIN SPEC 14502-1 | [ ] wird erfüllt |
| b | Gewicht und Achslasten * Das zulässige Gesamtgewicht muss 18,0 t betragen * Die tatsächliche Achslast von 10,0 t darf überschritten werden * Die Nutzlast (Ladefläche) muss mind. 4.000 kg betragen * [Z] Zugunsten einer möglichst hohen Nutzlast, soll das Eigengewicht des Fahrgestells möglichst gering sein | [ ] wird erfüllt [Z] Eigengewicht Fahrgestell [kg]: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. |
Fahrzeugabmessung
| a | * Die Gesamtabmessungen aus Fahrgestell und Aufbau inkl. Anbauteile/Dachbeladung sind wie folgt einzuhalten: + max. Länge: 8.000 mm + max. Breite: 2.550 mm + max. Höhe nach Wahl des Bieters: 3.850[3] mm * Wendekreis nach DIN EN 1846-2, wobei dieser auch mit Anbauteilen eingehalten werden muss * Radstand in geeigneter Größe nach Wahl des Bieters | [ ] wird erfüllt Länge [mm]: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Breite [mm]: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Höhe [mm]: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. Radstand [mm] Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. |
| b | Piktogramme * Lieferung und Montage von Piktogrammen mit den tatsächlichen Fahrzeugabmessungen (Maße und Gewicht) im Sichtbereich des Fahrers. Aufkleber sind zulässig. | [ ] wird erfüllt |
Fahrgestell
Motorisierung/Getriebe/Antrieb
| a | Motor: * Handelsüblicher Verbrennungsmotor, wassergekühlt, mind. 6 Zylinder, mind. 6 l Hubraum * Die Motorleistung beträgt mind. 210 kW * Kraftstoffart Diesel | [ ] wird erfüllt |
| b | Abgasvorschrift * Abgasnorm EURO VI[4] * zum Zulassungszeitpunkt vorgesehene Abgasvorschrift * Ausführung als „Behördenmotor“, d.h.: + es findet keine emissionsabhängige Drehmomentreduzierung statt + er ist mit der erforderlichen Abgasnachbehandlung und Zusatzsystemen auszurüsten, mit denen die Einsatzbereitschaft und Einsatzverfügbarkeit nicht eigeschränkt wird oder umgehend wiederhergestellt werden kann | [ ] wird erfüllt |
| c | Antrieb * Fahrzeug verfügt über zuschaltbaren Allradantrieb und entspricht der Kategorie 2 (geländefähig)[5] nach DIN EN 1846-1 * Der Antrieb ist begrenzt auf 100 km/h * automatische Drehzahlanhebung für Zusatz-/Nebenverbraucher, wenn Fahrzeug steht (eingelegte Handbremse) | [ ] wird erfüllt |
| d | Getriebe * Das Fahrzeug ist mit Wandler-Vollautomatikgetriebe (z.B. Allison, herstellereigene oder vergleichbare) oder mit einem Automatikgetriebe ausgestattet * Das Rangieren muss ruckfrei möglich sein * Ein Getriebeölkühler ist vorhanden | [ ] wird erfüllt |
| e | Nebenantrieb (Achtung, Bestandteil der Option 2!) * Ein Nebenantrieb, geeignet für die maschinelle Zugeinrichtung, ist vorhanden | [ ] wird erfüllt |
| f | Differentialsperren * Differentialsperren mit Warnanzeigen bei eingelegten Differentialsperren sind vorhanden + an der Vorderachse (hier zusätzlich mit Warnton) + an der Hinterachse + in Längsrichtung | [ ] wird erfüllt |
| g | Kraftstofftanks * Das Fahrzeug verfügt über + 1 Kraftstofftank mit mind. 120 l Nutzvolumen, idealerweise größtmögliche sinnhafte Ausführung (ohne Einschränkungen im Kofferaufbau) + 1 AdBlue-Tank in geeigneter Größe nach Wahl des Bieters (ca. 8-10 l) * Für beide gilt jeweils: + Die Betankung muss von der Standfläche des Fahrzeuges sowohl mit Tankfüllstutzen der Tankstellen als auch mit Kanister einfach möglich sein + Der Behälter muss mit abschließbarem Tankverschluss ausgestattet sein * Im Fahrzeug ist ein heizbarer Kraftstofffilter vorhanden | [ ] wird erfüllt |
| h | Endrohr * Die Auspuffanlage ist mit einem Endrohr-Ausgang nach links ausgestattet. * Dieser ist geeignet für den Anschluss einer Abgasabführung Typ Nedermann, Lieferung und Montage eines Magnetkontaktes am Fahrzeug * Abstimmungen hierzu in der Bauvorbesprechung und/oder Rohbaubesprechung. | [ ] wird erfüllt Beispielhafte Ausführung: Bildquelle: eigene Aufnahme |
| i | Weiteres * Alle Luftansaugungen oder Entlüftungen müssen für den Feuerwehreinsatz geeignet (höhergelegt, mind. über der Wasserdurchfahrtsfähigkeit) sein | [ ] wird erfüllt |
Bremsanlage
| a | Allgemeines * Lastabhängige 2-Kreis-Druckluftbremse für Anhängerbetrieb (hinten, und nach Buchstabe d auch vorne) mit automatischer, elektronisch gesteuerter Bremskraftregelung * Bremsentyp nach Wahl des Bieters, gleiche Bremstypen an allen Achsen * Bremswirkung der Feststellbremse auf alle Achsen * Eine Motorbremse ist vorhanden | [ ] wird erfüllt |
| b | Druckluft * Eine Einrichtung zur Fremdeinspeisung in die Druckluftanlage muss vorgesehen sein (vgl. auch Druckluft-/Stromkombination nach 1.4.1) * Eine Schnell-Start-Vorrichtung für Einsatzfahrzeuge muss vorhanden sein. * Eine separate Noteinspeisung muss vorhanden sein * Ein beheizter Lufttrockner der Druckluftanlage muss vorhanden sein * Lieferung und Verlastung eines an das Druckluftsystem passenden Reifenfüllschlauches mit Druckmanometer in ausreichender Länge | [ ] wird erfüllt |
| c | Sicherheitsmerkmale der Bremsanlage * Die Bremsanlage ist mindestens mit allen nach dem GSRII Paket[6] notwendigen Sicherheitsmerkmalen und -assistenten ausgestattet * Eine elektrische Berganfahrhilfe in beide Fahrtrichtungen ist vorzusehen * Es muss mindestens vorhanden sein: ABS (oder vergleichbar), ESP (oder vergleichbar) | [ ] wird erfüllt |
| d | OPTION 4: * zusätzlich müssen Zweileitungsbremsanschlüsse (rot/gelb) am vorderen Rangierzugmaul (1.3.1a) vorgesehen sein. | [ ] wird erfüllt |
Federung
| a | Allgemeines * Vorder- und Hinterachsfederungen sind an die jeweilige Achslast dimensioniert. Sie sind für den Einsatz Feuerwehr (dauerhafte Belastung mit der Gesamtmasse, Schmutz, Witterung, etc.) geeignet * Luftfederung ist ausgeschlossen * Die Stoßdämpfer und Stabilisatoren sind verstärkt auszuführen und an die Eigenschaften des Fahrzeugs (z.B. hoher Schwerpunkt) anzupassen | [ ] wird erfüllt |
Bereifung
| a | Anforderungen * Vorne: Einzelbereifung mit 3PMSF-Reifen[7] auf Stahlfelgen in der passenden Größe (mit der maximalen Breite) für das Fahrzeug, Grobstollenprofil * Hinten: Einzelbereifung mit 3PMSF-Reifen auf Stahlfelgen in der passenden Größe (mit der maximalen Breite) für das Fahrzeug, Grobstollenprofil * Gleiche Spurweiten an der Vorder- und Hinterachse * Reifendrucküberwachung mit Anzeige im Fahrersichtbereich * Geschwindigkeitsindex gem. Pos 1.2.2c mind. J (100 km/h) * Eine Radmutterabdeckung muss vorhanden sein * Lieferung und Verlastung eines Reifenfüllschlauches in ausreichender Länge, mit Reifenfüllanschlussarmatur und Druckanzeiger/-manometer | [ ] wird erfüllt |
| a2 | OPTION 5 (OP) * Lieferung und Verlastung von passenden Gleitschutzketten in entsprechender Anzahl. | [ ] wird erfüllt |
| b | Neuwertigkeit * Die Reifen müssen bei Auslieferung des Fahrgestells an den Aufbauhersteller + ein identisches Produktionsdatum aufweisen + nicht älter als 12 Monate sein * Der Aufbauhersteller prüft das Reifenalter bei Fahrzeugübernahme | [ ] wird erfüllt |
| c | Reserverad * Ohne Reserverad oder Reserveradhalterung | [ ] wird erfüllt |
Sicherheitsmerkmale
| a | Abbiegeassistent * Das Fahrzeug muss mit einem GSRII[8] konformen und den zum Zulassungszeitpunkt gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden Abbiegeassistenten mit Kamerabildschirm an rechter A-Säule ausgestattet sein | [ ] wird erfüllt |
| b1 | Rückfahrkamera * Lieferung und Montage einer GSRII[9]-konformen Rückfahrkamera mit Bildübertragung in den Fahrersichtbereich (Fahrgestelldisplay). Diese Kamera muss am Heck an der Dachgalerie montiert werden. | [ ] wird erfüllt |
| b2 | OPTION 1: Kamera im Aufbau (OP) * Lieferung und Montage einer weiteren Kamera im Kofferaufbau, so dass dieser und die geöffnete Ladebordwandklappe während der Fahrt beobachtet werden kann. Bildübertragung in den Fahrersichtbereich. Bildübertragung auf Lardis:ONE (nach 1.5.2 b) | [ ] wird erfüllt |
| c | Assistenzsysteme * Das Fahrzeug ist mindestens mit den gesetzlich vorgeschriebenen Assistenzsystemen (GSRII[10]) auszustatten, weitere (insbesondere kostenneutrale) können angeboten werden. Sofern im Verlauf des Bauprozesses neue oder anderweitige Ausnahmemöglichkeiten für Sicherheitsassistenten, die dem Einsatzzweck „Feuerwehr“ hinderlich sind, möglich werden, wird die Umsetzung zwischen Auftraggeberin und Auftragnehmer abgestimmt. | [ ] wird erfüllt |
| d | Rückfahrwarner * Das Fahrzeug ist mit einer akustischen Warneinrichtung bei Rückwärtsfahrt, manuell abschaltbar, ausgestattet | [ ] wird erfüllt |
| e | Unterfahrschutz / Sonstiges * Ein Unterfahrschutz muss vorhanden sein. Er darf die Geländegängigkeit, Bodenfreiheit und Wasserdurchfahrtfähigkeit des Fahrzeuges nur soweit wie nötig einschränken und kann ggfs. klappbar ausgeführt sein. * Die Ölwanne muss zusätzlich geschützt sein | [ ] wird erfüllt |
| f | Spiegel: * Rück- und Weitwinkelspiegel links und rechts; vgl. Umfeldbeleuchtung nach 1.10.1 (Montage von zusätzlichen Rückfahrleuchten am Spiegelarm) * EU-Frontspiegel * Rampenspiegel rechts * Alle Spiegel müssen verstellbar sein. Bei denen, an welchen es seitens des Fahrgestellhersteller technisch möglich ist, müssen diese elektrisch verstellbar sein * Bei denen, an welchen es seitens des Fahrgestellhersteller technisch möglich ist, müssen diese beheizbar sein * Es dürfen keine Kamerasysteme als Rückspiegel angeboten werden | [ ] wird erfüllt |
| g | Wasserdurchfahrtsfähigkeit (WDF) * Die WDF ist mind. 800 mm gemessen ab Bodenfläche * Die erreichbare WDF ist sofern möglich am Aufbau außen an der vorderen linken Fahrzeugseite zu kennzeichnen * Bei der WDF ist die Ausführung des Aufbaus und die Lagerung der Beladung mit zu berücksichtigen. | [ ] wird erfüllt |
| e | Weiteres * Serienmäßige Airbag-Ausstattung des Fahrer-/Mannschaftsraumes | [ ] kein Serienumfang (kein Ausschluss) [ ] wird erfüllt |
Fahrgestelltüren-/einstiege; Fenster
| a | Allgemeines * Es werden die serienmäßigen Fahrer- und Beifahrerdrehtüren mit den serienmäßigen Einstiegsstufen (Allradfahrgestell) verbaut * Beide Türen sind mit elektrischen Hubfenster ausgestattet * Die Innenverkleidung ist leicht zu reinigenden und feucht abwaschbar * Im Türeinstiegsbereich ist beifahrerseitig ein Haltegriff am Dach und beidseitig vertikal im unteren Einstiegsbereich vorhanden. * Die Trittstufenbeleuchtung ist automatisch mit Türkontaktschaltung gesteuert * Türkanten sind mit einem Kantenschutz zu versehen * Reflektoren oder Leuchten (StVZO konform) um die geöffnete Tür nach hinten zu signalisieren sind vorhanden | [ ] wird erfüllt |
| b | Frontscheibe * Die Frontscheibe ist aus Verbundsicherheitsglas, beheizbar * Für Fahrer und Beifahrer sind Sonnenblenden vorhanden * Über der Fahrzeugfront oben ist außen eine feste Sonnenblende angebracht * Automatische Scheibenwischerbetätigung mit Regensensor | [ ] wird erfüllt |
| c | Schließung * Zentralverriegelung für Fahrer-/Mannschaftsraumtüren * zu liefern sind mind. 4 Schlüssel | [ ] wird erfüllt |
Fahrgestellsitze
| a | Allgemein * Alle Sitze müssen mit einem Dreipunkt-Automatik Sicherheitsgurt mit Aufrollautomatik ausgestattet sein | [ ] wird erfüllt |
| b | Fahrersitz*:* * Schwingungssitz, luftgefedert * mit Kopfstütze * verstellbar in Höhe, Neigung und Längsrichtung * verstellbare Rückenlehne * Sitzbezug: schwarz oder vergleichbar dunkel, robust und leicht zu reinigen | [ ] wird erfüllt |
| c | Beifahrersitz*:* * Standardsitz, fest ausgeführt * verstellbar mind. in Höhe und Längsrichtung * mit Kopfstütze * verstellbare Rückenlehne * Sitzbezug: schwarz oder vergleichbar dunkel, robust und leicht zu reinigen | [ ] wird erfüllt |
Heizung / Klima
| a | Fahrer-/Mannschaftsraum * Serienmäßige automatische Heiz- und Klimaanlage für den Fahrer-/Mannschaftsraum * Motorunabhängige Heizung für Fahrer-/Mannschaftsraum * Ein serienmäßiger Innenraumfilter ist in der Lüftungsanlage vorhanden * Defroster-Scheiben-Gebläse an der Frontscheibe | [ ] wird erfüllt |
Fahrzeugbeleuchtung
| a | Anforderung: * Die Fahrzeugbeleuchtung (Fernlicht, Abblendlicht, Nebelscheinwerfer und Schlussleuchte, Tagfahrlicht und Blinkleuchten) muss vollständig nach StVZO ausgeführt und vorhanden sein. * Dort wo technisch möglich, muss LED-Technik verwendet werden, andernfalls ist Halogen-Technik zugelassen * Seitenmarkierungsleuchten sind vorhanden * Am Aufbau sind heckseitig oben zusätzliche Leuchten in LED-Technik für Brems-, Rück- und Blinkerlicht zu installieren * Unter den Spiegelarmen ist rechts und links jeweils ein zusätzlicher LED-Strahler als Rückwärtsstrahler (Ausleuchten der Hinterachsspur und Anhängerbetrieb) vorzusehen. Sofern dieser nach StVZO nicht als Rückstrahler automatisch geschalten werden darf, ist dieser nach 1.10.1 der Umfeldbeleuchtung mit manueller Aktivierung zuzuordnen. | [ ] wird erfüllt |
| b | Tagfahrlicht * Tagfahrlichtautomatik (Abblendlicht und Rückleuchten ab Starten des Motors standardmäßig „ein“) | [ ] wird erfüllt |
| c | Schutzgitter * Hauptscheinwerfer an der Fahrzeugfront sind mit einem Schutzgitter (schwarz) versehen | [ ] wird erfüllt |
Kipphydraulik
| a | Anforderung * Die Kipphydraulik für das Fahrerhaus + ist je nach Ausführung für den Fahrer-/Mannschaftsraum entsprechend zur verstärken und anzupassen + ist mit einer mechanischen Sicherung (ohne zusätzlichen Montageaufwand) ausgestattet + erfüllt die Anforderung nach DIN EN 1846-2 * Vor dem Kippen dürfen keine Montagearbeiten erforderlich sein, ausgenommen sind ohne Werkzeug lösbare Sicherungen. * Ein freier Zugang zum Motor und Getriebe muss möglich sein. | [ ] wird erfüllt |
Fahrgestell-/Rahmenanbauteile
Schleppvorrichtung
| a | Schäkel/“Zugmaul“ * Eine Schleppvorrichtung vorne und hinten am Fahrzeug, die ein Abschleppen des Fahrzeuges ermöglicht, muss vorhanden sein. Sie muss in der Lage sein, jeweils 2 Schäkel in C-Form Nenngröße 3 nach DIN 82101 aufzunehmen. * Lieferung und Montage von 4 der oben genannten Schäkel, Zuglast je mind. 5 t * Ein zusätzliches Kupplungsmaul vorne muss vorhanden sein. Dieses darf nicht überstehend ausgeführt werden, sondern muss in die vordere Stoßstange integriert und abdeckbar sein | [ ] wird erfüllt |
Anhängerkupplungen
| a | Bolzen-Anhängerkupplung * Eine selbsttätig verriegelnde Bolzen LKW-Anhängerkupplung, Ø40 mm, muss vorhanden sein * Anhängelast gebremst mind. 18.000 kg * Piktogramme mit den zul. Stütz- und Anhängelasten sowie die elektrischen und die Druckluftbrems-Anschlüsse (auch ABS) sind vorhanden (24 V / 15 polig & 24 Volt / 13 polig) | [ ] wird erfüllt |
| b | PKW-Kugelkopfkupplung * zusätzlich zu a ist eine Kugelkopf-Anhängerkupplung in geeigneter Höhe zu montieren, Abstimmung in der Bauvorbesprechung * Stützlast mind. 150 kg, Anhängelast mind. 3,5 t * Piktogramme mit den zul. Stütz- und Anhängelasten sowie die elektrischen Anschlüsse sind vorhanden | [ ] wird erfüllt |
OPTION 2: Maschinelle Zugeinrichtung – Ohne Wertung, siehe Hinweis
| a | Anforderung * Lieferung und Montage einer Zugeinrichtung mit hydraulischem Antrieb * Nennzugkraft: erste Seillänge ca. 90 kN, letzte Seillänge ca. 61 kN * Spulgeschwindigkeit ca. 4 – 6 m/min * Trommelkapazität > 30 m * z.B. Dragon Winch DWHI 20000 HD oder vergleichbar (Leistungsdaten, Funktion) * Verlastung des Beladungssatzes I nach DIN 14800-18 Beiblatt 9 („Fahrzeugseilwinde“) * Die Zugeinrichtung wird über den Nebenantrieb des Fahrzeuges angetrieben und ist vom Fahrerplatz und per Fernbedienung (auch kabelgebunden zugelassen) bedienbar * Seilzug-Richtung: vorne * Service-Zugang und Wartung des Antriebes muss sichergestellt sein * Es sind alle Kosten (auch fahrgestellseitige Änderungen) in den Optionspreis einzuberechnen! | [ ] wird erfüllt [ ] kann nicht angeboten werden; wird im Rahmen der Verhandlungsrunden abgestimmt |
Fahrzeugelektronik
Stromversorgung
| a | Allgemeines * Die Elektronik von Fahrgestell und Aufbau muss aufeinander abgestimmt sein. * Alle geltenden Vorschriften der VDE und/oder Unfallverhütungsvorschriften Feuerwehr sind, soweit anwendbar, einzuhalten. * Bei Endabnahme ist eine EU-Konformitätserklärung für die 230 V Anlage vorzulegen | [ ] wird erfüllt |
| b | Sicherungen * Ein ohne Werkzeug zugänglicher Sicherungskasten muss für alle Sicherungen vorhanden sein * Die Zuordnung der elektrischen Sicherungen muss gekennzeichnet sein * Aufbausicherungen und soweit technisch möglich auch die Fahrgestellsicherungen sind als Sicherungsautomaten auszuführen | [ ] wird erfüllt |
| b | Einspeisung * Lieferung, Montage und Verkabelung eines externen Strom- und Druckluftanschlusses (Typ RettBox-AIR, 230 V), fahrerseitig im Bereich FMR montiert. * Automatischer Auswurf mit Startsperre und Ladekontroll-Leuchte * Zusätzliche Lieferung und Anschluss einer 24 V Noteinspeisung („Nato-Steckdose“) für die Fahrzeugbatterie * Lieferung von passenden Anschlusskabel: + 2x RettBox-Air <-> Schuko 230 V (ca. 5 m Länge) + 1x Nato <-> „Krokodil“ – Klemme (ca. 5 m Länge | [ ] wird erfüllt |
| c | Stromversorgung * Bei Anliegen der 230 V Stromversorgung sind alle Steckdosen, Verbraucher und Ladegeräte über die Fahrzeugbatterie zu versorgen, diese ist dabei ebenfalls zu laden. * Ohne Anliegen der externen 230 V Stromversorgung sind bei laufendem Motor alle 12-/24-V Ladegeräte und Steckdosen mit Energie zu versorgen * Ohne Anliegen der externen 230 V Stromversorgung und ohne laufenden Motor sind alle 12-/24-V Ladegeräte und Steckdosen bis zum Erreichen der Unterspannung mit Energie zu versorgen | [ ] wird erfüllt |
Batterien / Ladegeräte / Sonstiges
| a | Batterien * Das Fahrzeug ist mit 2 geeigneten Fahrzeugbatterien auszustatten * Für beide gilt: 12 V, mind. 160 Ah, wartungsarm/-frei * Lagerungsanforderungen nach DIN 14502-2 und DIN EN 1846-2 müssen umgesetzt werden * ein Batteriehauptschalter (Trennung Fahrzeugbatterie / Fahrzeug) ist vorzusehen | [ ] wird erfüllt |
| b | Lichtmaschine * Der fahrzeugeigene Generator (Lichtmaschine), die verbauten Batterien, Spannungswandler, Wechselrichter und weitere Bauteile der Elektroversorgung müssen so bemessen sein, dass alle elektrische Verbraucher von Fahrgestell, Aufbau und Beladung, die darüber versorgt werden, in allen Betriebssituationen mit laufendem Motor sicher mit der erforderlichen elektrischen Energie versorgt werden (28 V, mind. 120 A, mind. 3.000 W) | [ ] wird erfüllt |
| c | Ladegerät und Spannungswandler * Die Nennspannung beträgt 24 V * Ein geeignetes und passendes Batterieladegerät sowie alle notwendigen Spannungswandler und/oder (bei Bedarf) Wechselrichter 230/24/12V müssen verbaut sein * Sofern nicht bereits explizit gefordert gilt für alle akkubetriebenen Geräte mit KFZ-Ladeerhaltung aus dieser Leistungsbeschreibung und der Anlage Beladeliste, dass diese an die Stromversorgung angeschlossen werden müssen. | [ ] wird erfüllt |
| d | Unterspannungsschutz * Ein Unterspannungsschutz, d.h. die Sicherstellung, dass die Kapazität und Leistung der Batterien immer soweit erhalten bleiben, sodass der Motor gestartet werden kann, muss vorhanden sein. * Elektrische Verbraucher wie beispielsweise Ladestationen sind rechtzeitig automatisch abzustellen. * Die Warneinrichtung ist optisch und akustisch auszuführen | [ ] wird erfüllt |
| e | Kommunikationsschnittstelle * Eine Kommunikationsschnittstelle (CANBus oder vergleichbar) zwischen Fahrgestell und Aufbau zur Darstellung und Übertragung aller Signale ist sicherzustellen | [ ] wird erfüllt |
Fahrerraum
Allgemeines
| a | Allgemeines: * Der Fahrerraumboden ist mit entnehmbaren Fußmatten ausgelegt, der Bodenbelag ist strapazierfähig und reinigungsfreundlich sowie rutschhemmend auszuführen. * Das Interieur des Fahrerraums ist in dunkler Farbe ausgeführt * Schall- und wärmeisolierte Fahrerkabine | [ ] wird erfüllt |
| b | Ausstattung: * Lieferung und Montage von 2 Helmhalterungen, variabel und an verschiedene Helmtypen anpassbar. Je ein Helm muss für Fahrer und Beifahrer erreichbar sein * Lieferung und Montage eines Kleiderhakens je Sitz im Bereich des Sitzes | [ ] wird erfüllt |
Fahrerbedienbereich/Armaturenbrett
| a | Lenksäule * Die Lenksäule ist in Neigung und Längsrichtung verstellbar * Das Fahrzeug ist mit einer Multifunktionsanzeige (Fahrgestelldaten metrisch/deutsch) ausgestattet * Eindeutige Piktogramme der Funktionstasten oder Klartextbeschriftung in deutscher Sprache | [ ] wird erfüllt |
| b | Navigationsgerät * Montage eines beigestellten Navigationsgerätes in Sichtweite des Fahrers und Beifahrers mit Schnittstelle an den TETRA-Funk zur Übermittlung von Einsatzkoordinaten und Status, Typ: LARDIS:ONE, neueste Generation. * Programmierung/Anschluss an den TETRA-Funk ist durch den Bieter zu leisten, Ansprechpartner ist die Digitalfunkstelle des Landkreises * Finale Positionierung in Abstimmung mit der Auftraggeberin in der Bauvorbesprechung. | [ ] wird erfüllt |
| c | Bedienung Fahrzeug-/Aufbau * Lieferung und Montage eines zentralen, mind. für den Fahrer erreichbaren, Bedienbereichs für: + Sondersignalanlage + Umfeldbeleuchtung + Geräteraumbeleuchtung + Heckwarneinrichtung * Ausführung des Bedienbereichs in Form von programmierbaren Fertigmodulen mit hintergrundbeleuchteten Einzel-Softtaster (z.B. inomatic BT2008 oder vergleichbar) | [ ] wird erfüllt |
| e | Radio & Lautsprecher * Das Fahrzeug ist mit einem mind. vom Fahrerplatz bedienbaren Radio (DAB+-Empfang) ausgestattet. * Eine Aufschaltung des Radios auf einen Außenlautsprecher (darf auch in Kombination mit der Sondersignalanlage darstellbar sein) muss möglich sein. Es muss ferner möglich sein, automatische Bandansagen mittels USB-Stick abzuspielen. Zusätzlich muss ein Stabmikrofon zur manuellen Ansage im Bereich des Beifahrers geleifert und montiert werden. | [ ] wird erfüllt |
Beifahrerbereich
| a | Ausstattung * Das Fahrzeug ist mit einem 24 V LED-Handsuchscheinwerfer (abnehmbar mit Spiralkabel) am Armaturenbrett beifahrerseitig ausgestattet. | [ ] wird erfüllt |
Mittelkonsole
| a | Anforderungen * Lieferung und Montage einer Ablagebox mit Deckel zwischen Fahrer und Beifahrer. * Der Deckel muss mit einer Umrandung ausgestattet sein, so dass abgelegte Gegenstände nicht unmittelbar herunterrutschen können. Die Umrandung darf nicht scharfkantig ausgeführt sein. * Die Innenausführung muss für die Lagerung der Fahrzeugpapiere und mind. 2-3 DIN A4 Ordner (schmal) geeignet sein. | [ ] wird erfüllt |
| b | Beispielhafte Ausführung: Bildquelle: eigene Aufnahme |
Ladegeräte / Anschlüsse
| a | Elektronik/Ladegeräte: * Montage und Anschluss an die KFZ-Stromversorgung von + Funktechnik nach 1.11 + 1x KFZ-Ladestation (12/24 V) für eine Handlampe + zur freien Verwendung stehen mind. 2 USB-Ladesteckdosen (können ebenfalls im Lieferumfang des Fahrgestells enthalten sein) und 2x 24 V Ladesteckdosen zur Verfügung. * Positionierung in Abstimmung mit der Auftraggeberin bei der Rohbaubesprechung | [ ] wird erfüllt |
Mannschaftsraum
Ausführung
| a | Ausführung * Die Ausführung des Mannschaftsraums muss eine viertürige Serienkabine sein. * Der Mannschaftsraum muss den aktuellen Standards des Insassenschutzes entsprechen und ECE-R29-03 konform sein * Der MR ist schall- und wärmeisolierend auszuführen * Die Verkleidung des Mannschaftsraumes inkl. Dach muss wasserdicht ausgefugt sein. | [ ] wird erfüllt |
| b | Bodenbelag * Der Bodenbelag ist rutschhemmend ausgeführt. Eine Feuchtreinigung muss möglich sein, ohne dass Wasser oder Feuchtigkeit in den Rahmen- oder sonstige Bereiche eindringen kann. | [ ] wird erfüllt |
Einstieg (Türen/Fenster)
| a | Ausführung * Serienmäßige Einstiegstreppen/-stufen in den Mannschaftsraum | [ ] wird erfüllt |
| b | Türen * Serienmäßige Drehtüren * Die Innenverkleidung der Türen muss aus leicht zu reinigenden Materialien bestehen. Stoffbezüge werden nicht zugelassen. * Türkanten sind mit einem Kantenschutz zu versehen | [ ] wird erfüllt |
| c | Fenster * Es sind elektrisch verstellbare Hubfenster vorgesehen * Im Bereich zwischen B-Säule und MR-Tür sind weitere Fensterflächen vorzusehen * Alle Scheiben sind aus Sicherheitsglas auszuführen | [ ] wird erfüllt |
| d | Schließanlage * Zentralverriegelung für Mannschaftsraum mit angeschlossen an die ZV des Fahrerraumes. | [ ] wird erfüllt |
Sitze
| a | Anordnung * 4 Sitze in FR | [ ] wird erfüllt |
| b | Allgemeine Merkmale für alle Sitze * Die Sitze sind als Einzelsitze, gepolsterte Ausführung (grau oder dunkel) mit Kopfstütze inkl. Dreipunkt-Automatik Sicherheitsgurt mit Aufrollautomatik auszuführen | [ ] wird erfüllt |
zusätzlicher Stauraum / Halterungen
| a | Regalsystem * im Bereich hintern den Vordersitzen ist ein Regalsystem, z.B. aus Alu-Profilen, vorzusehen. Dieses soll 1-2 Ebenen haben und max. bis zur Sichtkante der hinteren Sitzbank reichen (so dass sitzende Personen noch nach vorne sehen können). * Es soll zur Aufnahme von kleineren Gegenständen (z.B. Einweghandschuhen, Desinfektionsmittel) und auch persönliche Gegenstände wie z.B. Mobiltelefone, Portemonnaies, etc. dienen. * Detail-Abstimmung in der Bauvorbesprechung und/oder Rohbaubesprechung | [ ] wird erfüllt |
Haltestangen
| a | Haltestangen im Mannschaftsraum: * Je Sitz muss mindestens 1 erreichbare Haltestange im Dachbereich vorgesehen sein, z.B. eine quer verlaufende Stange * Im offenen Türbereich muss auf jeder Seite des MR mind. eine vertikal verlaufende Haltestange vorhanden sein | [ ] wird erfüllt |
Ladegeräte/Anschlüsse
| a | Elektronik/Ladegeräte: * Montage und Anschluss an die KFZ-Stromversorgung von + Funktechnik nach 1.11 + 2x KFZ-Ladestationen für Handlampen (12/24 V) * Es sind 2 zusätzliche Leitungen zur freien Verwendung (12/24 V) mit in den MR (idealerweise ins Regalsystem) zu verlegen und am Sicherungskasten anzuschließen (ausgeführt als Blindleistung ohne Steckdosen) * Mind. 2 USB-C Ladesteckdosen (über das Bordnetz) im Mannschaftraum zur freien Verwendung * Positionierung in Abstimmung mit der Auftraggeberin bei der Rohbaubesprechung | [ ] wird erfüllt |
Innenraumbeleuchtung (Fahrzeug)
Fahrerraum
| a | Allgemein * Serienmäßige Innenraumbeleuchtung mit Türkontaktschaltung einschaltend | [ ] wird erfüllt |
| b | Leseleuchte * Lieferung und Montage einer Leseleuchte für den Beifahrer mit flexiblem Arm (mind. 400 mm), LED-Beleuchtung, mind. 70 lm. | [ ] wird erfüllt |
Mannschaftsraum
| a | Allgemeines * Im Mannschaftraum ist eine mehrfarbige (weiß/grün), blendfreie und gleichmäßige Beleuchtung in LED-Ausführung zu installieren, die eine Beleuchtung während der Fahrt ermöglicht. Dafür muss es + mind. 1 Schalter im MR zum Ein-, Aus,- und Umschalten. Sind mehr als ein Schalter vorhanden, müssen diese sich links und rechts gleichermaßen verteilen + sowie ein Schalter im Fahrernahbereich geben * Leuchtfarbe weiß muss mit einer Türkontaktschaltung versehen sein und beim Öffnen der Tür in Verbindung immer angehen | [ ] wird erfüllt |
| b | Trittstufenbeleuchtung * Trittstufenbeleuchtung des Ein-/Ausstiegsbereiches über separate LED-Beleuchtung, automatisch mit Türkontaktschaltung versehen | [ ] wird erfüllt |
Aufbau
Allgemeines
| a | Material: * Fahrer- und Mannschaftsraum müssen mit einer Hohlraumkonservierung versehen sein. * Der Aufbau (Laderaumboden/-grundstruktur) und das Dach muss aus korrosionsbeständigen Metallen oder Verbundwerkstoffen gefertigt sein; Holz oder ähnliche Baustoffe sind ausgeschlossen[11]. | [ ] wird erfüllt |
| b | Strukturierung * Der Aufbau besteht aus einem Schiebeplanen-Aufbau mit oder ohne klappbaren Leichtmetall-Bordklappen (ca. 60 cm hoch) hinter der Mannschaftskabine ohne festen Geräteraum. Zugunsten einer kleineren Entnahmehöhe soll auf die Bordklappen nach Möglichkeit verzichtet werden | [ ] wird erfüllt (mit Bord-Klappen) [ ] wird erfüllt (ohne Bord-Klappen) |
Geräteraum (ohne)
Lamellenrollos (ohne)
Trittstufen / Bordwandklappen (ohne)
Laderaum
| a | Ausführung * Der Laderaum ist als nach 1.8.1. b auszuführen. * Es muss eine stabile Vorderwand gegen rutschende Gegenstände nach den Anforderungen in DIN EN 12642 5.2.2 vorhanden sein. * Die Laderaumgröße ist so zu gestalten, dass mindestens (3x2) Rollcontainer mit Standardabmessungen (1.200x800 mm) in Längsrichtung einzeln gesichert aufgenommen werden kann. In Summe sind daher mind. 6 Rollcontainer zu transportieren. Die nutzbare Innenraumbreite muss mindestens 2.440 mm betragen. * Die Innenraumstehhöhe ist größtmöglich auszuführen und muss mind. 2.200 mm betragen. Das lichte Durchfahrtsmaß im Heckportal darf geringfügig kleiner sein. | [ ] wird erfüllt |
| b | Anforderungen * Der Fußboden ist aus wasserabweisendem Material auszulegen und hat eine dauerhafte Rutschfestigkeit von mind. R11 * Der Laderaum ist mindestens ausgelegt: + für eine Flächenlast von mind. 800 kg/m² + für eine Punktlast von mind. 150 kg | [ ] wird erfüllt |
| c | Ladungssicherung * mind. 2 Langloch-Schienen (z.B. Airline-Schiene oder vergleichbar) über die gesamte Laderaum-Länge im Boden eingelassen * mind. jeweils 1 Langloch-Schiene (z.B. Airline-Schiene oder vergleichbar) über die gesamte Laderaum-Länge in den Klappwänden eingelassen. Sofern keine Klappwände vorgesehen sind, sind alternative seitliche Sicherungen vorzusehen. * zusätzlich eingelassene Bodenzurösen oder vergleichbares * Durch den Bieter sind mind. 4 passende Zurrstangen (oder vergleichbares) und Rollcontainer-Sicherungen anzubieten. | [ ] wird erfüllt |
Lagerungsvorgaben, Ausstattung
| a | Allgemeines: * Alle Teile nach Anlage 1 („Beladeliste“) und dieser Leistungsbeschreibung müssen sicher (ohne selbstständiges Lösen aus der Lagerung), ergonomisch und einsatztaktisch sinnvoll dauerhaft am Fahrzeug gelagert sein. | [ ] wird erfüllt |
| b | Beladeplanvorschlag * Der Bieter hat zur Angebotsabgabe entsprechende Halterungen, Traversenkästen oder ähnliches vorzusehen und im Angebot einzuplanen. | [ ] wird erfüllt |
| c | Explizit vorzusehen ist dabei * je Fahrzeugseite mind. 1 Staufach am Fahrgestell, wasser- und staubdicht, abschließbar. Eines davon zur Aufnahme der Ladungssicherung und des Beladungssatzes „Seilwinde“ (siehe 1.3.3. a), das Andere zur freien Verwendung. | [ ] wird erfüllt |
Ladebordwand
| a | Anforderungen * Am Heck muss eine elektrohydraulische Ladebordwand über die ganze Fahrzeugbreite und mind. 1.700 mm Höhe montiert werden. Der Bereich oberhalb der geschlossenen Ladebordwand muss ebenfalls mit einer stabilen Klappe (keine Plane) geschlossen werden können * Die Nutzlast beträgt mind. 1.500 kg * Die Ladebordwand muss nicht teilbar ausgeführt sein | [ ] wird erfüllt |
| b | Bedienung * Die Ladebordwand muss von der Beifahrerseite und mittels Fußtaster auf der Ladebordwand bedient werden können | [ ] wird erfüllt |
| c | Sicherheit * Auftrittfläche rutschhemmend mind. R.11 * Abrollsicherung annähernd über die gesamte Breite für einen Rolldurchmesser bis 200 mm * Es sind sowohl eine Gegensprechanlage als auch ein Signalgeber an einem sicheren Standplatz vorzusehen * Überwachungskamera gem. 1.2.6 * Anzeige der geöffneten Ladebordwand im Fahrerraum ohne akustische Warnung * Gelbe Blinkleuchten, die nach hinten den geöffneten Zustand anzeigen. Diese dürfen jedoch nicht so montiert sein, dass Stolpermöglichkeiten im Stehbereich der Bordwand entstehen. | [ ] wird erfüllt |
| d | OPTION 3 (OP) * abweichend nach Buchstabe a muss die Ladebordwand auf halber Höhe teilbar ausgeführt sein. * Lieferung und Montage einer Gegensprechanlage zwischen Heckportal und Fahrerplatz | [ ] wird erfüllt |
Innenraumbeleuchtung (Aufbau)
| a | Laderaum * Im Laderaum ist am Dachhimmel eine Innenraumbeleuchtung in LED-Ausführung zu installieren. * Der komplette Laderaum ist gemäß den Anforderungen nach DIN 14555-22 auszuleuchten (kaltweiß). * Bedienung der Laderaumbeleuchtung am Fahrerraum-Bedientableau und an einer Steuerkonsole im Laderaum (heckseitig montiert) | [ ] wird erfüllt |
Sondersignalanlage
Blaulicht
| a | Allgemein * Die Sondersignalanlage und Beleuchtung müssen StVZO-konform sein und den anwendbaren Normen und Vorschriften entsprechen | [ ] wird erfüllt |
| b | Dachblaulicht vorne * Lieferung und Montage von 2 LED-Blaulichtkomponenten vorn am Fahrerhaus + mit Rundum-Abstrahlung; in Ausführung als „halber Balken“ + links und rechts am Fahrzeug angebracht + jeweils mit eigenem Astabweiser (schwarz) | [ ] wird erfüllt |
| c | Dachblaulicht hinten * Lieferung und Montage von 2 LED-Blaulichtkomponenten am Heck + links und rechts in die Dachblende integriert + Abstrahlung mind. nach hinten und seitlich, auch bei geöffneter Ladebordwand und Verschlussklappe. + separat zu-/abschaltbar vom Fahrerhaus-Bedientableau | [ ] wird erfüllt |
| d | Frontblitzer * Lieferung und Montage von 2 horizontalen LED-Blitzleuchten („Frontblitzer“), separat zu-/abschaltbar vom Fahrerhaus-Bedientableau * Lieferung und Montage von Kreuzungsblitzern je Fahrzeugseite. Die AG wird eine Ausnahmegenehmigung beistellen. | [ ] wird erfüllt |
| e | Beispielausführung Dachausführung vorne: Bildquelle: eigene Aufnahme |
Signalhorn
| a | Drucklufthorn * Lieferung und Montage einer Druckluft-Horn-Anlage mit 4 Schallbechern und Schneeschutzkappen + Die Montage der Drucklufthörner muss mittig auf dem Dach und mit eigenem Astabweiser erfolgen. + Der Kompressor muss außerhalb der Fahrer-/Mannschaftskabine montiert werden. Sofern technisch nicht darstellbar, müssen innen montierte Kompressoren mit einem Schallschutz versehen sein. + Die Schallrichtung muss in Fahrtrichtung zeigen. * Die Schalltonfolge ist nur bei deaktivierter Handbremse möglich | [ ] wird erfüllt |
| b | „Bullhorn“ * Lieferung und Montage einer zusätzlichen Drucklufthupe, analoge Anforderungen wie Buchstabe a. Die Tonabgabe muss abweichend jedoch als Rückzugswarnsignal auch bei eingelegter Handbremse möglich sein. * als sogenanntes „Bullhorn“/Nebelhorn * Schaltung StVZO konform, Abstimmung hierzu in der Bauvorbesprechung | [ ] wird erfüllt |
| c | Bedienung * Die Bedienung der Sondersignalanlage muss vom Fahrerplatz aus möglich sein. * Zusätzlich ist im Bereich der linken Pedalerie ein flacher Fußtaster (tasten = Tonfolge ein, erneutes tasten = Tonfolge aus) vorzusehen. | [ ] wird erfüllt |
Heckwarneinrichtung
| a | Anforderung: * Lieferung und Montage einer nach StvZO (§52 Abs. 11) zugelassenen und DIN 14502-3:2022-03 konformen Heckwarneinrichtung + mit mind. 4 LED-Feldern gelb mit je 6 Einzel-LED, synchron blitzend + Schaltbar sowohl vom Fahrerhaus (Fahrerhaus-Bedientableau) und zusätzlich am Heck + Die Funktion des Heckwarnsystems muss auch - bei fahrendem Fahrzeug (Geschwindigkeiten bis ca. 10 km/h) - bei geöffneter und geschlossener Ladebordwand und Verschlussklappe (sofern vorhanden) uneingeschränkt nach hinten sichtbar sein | [ ] wird erfüllt |
Fahrzeug-/ und Umfeldbeleuchtung
Umfeldbeleuchtung
| a | Fahrzeugfront: * 2 nach vorne gerichtete LED-Scheinwerfer auf dem Dach, separat schaltbar, je mind. 1.500 lm | [ ] wird erfüllt |
| b | Fahrer-/Mannschaftsraum * LED-Leuchtkörper, welche die Einstiegsbereiche ausleuchten. Diese können und dürfen Bestandteil der Umfeldbeleuchtung sein, wenn die Einstiegsbereiche damit ausreichend beleuchtet sind. | [ ] wird erfüllt |
| c | Laderaum/Aufbau * an der oberen Dachkante sind mind. je Fahrzeugseite 2 LED-Leuchtspots oder Leuchtstreifen für eine seitliche Umfeldbeleuchtung vorzusehen | [ ] wird erfüllt |
| d | Heck * sofern nicht bereits über 1.8.8 abgedeckt, muss das Heck mit 2 LED-Strahlern sowohl bei geschlossener als auch bei geöffneter Ladebordwand ausreichend ausgeleuchtet werden | [ ] wird erfüllt |
| e | Bedienung * Die Bedienung muss sowohl vom Fahrerplatz als auch vom Heck möglich sein. * Die Umfeldbeleuchtung (seitlich und hinten) muss als Rangierhilfe bis ca. 10 km/h Geschwindigkeit zuschaltbar und dieser Funktion (ca. 15 km/h) zuschaltbar sein. | [ ] wird erfüllt |
Lichtmast
| a | Anforderungen * Lieferung und Montage eines elektro-/pneumatischen Lichtmastes mit eigenem Kompressor: + Leuchtpunkt ca. 5,00 m über Bodenoberfläche, mind. jedoch 2,00 m über dem höchsten festen Punkt des Fahrzeuges + steuerbar über kabelgebundene Fernbedienung vom Fahrerplatz aus + LED-Lichttechnologie, 6-LED Scheinwerfer (2x mind. 40 W für den Nahbereich, 4x mind. 40 W für den Fernbereich) + Schalter für automatisch anfahrende Null-Stellung + Angeschlossen an das Bordnetz bei laufendem Motor (24 V) * Montage hinter der Fahrgestellkabine mittig | [ ] wird erfüllt |
| b | Warn-/Sicherheitsvorrichtungen * Der Lichtmast muss, sofern gesetzlich möglich, mit einer Sicherheitseinrichtung ausgestattet sein, die das Einfahren und Abschalten beim Lösen der Handbremse ausführt. * Optische Anzeige und akustische Warnung beim Lösen der Handbremse über ausgefahrenen Lichtmast im Fahrerraum (Fahrerhaus-Bedientableau). Sofern wie oben ein Anschluss der Signale an die Handbremse nicht möglich ist, ist eine deutliche optische Anzeige im Fahrersichtbereich für den ausgefahrenen Lichtmast vorzusehen | [ ] wird erfüllt |
Funktechnik
| a | Allgemeines * Die Funkendgeräte werden gemäß Buchstabe d und e von der Auftraggeberin bereitgestellt. * Jede Montagestelle eines Funkgerätes oder Teile der Funkanlage müssen mit der notwendigen Verkabelung ausgestattet werden, insbesondere Anschlusskabel zu den Antennen oder Stromversorgung. Lieferung und Montage erfolgt durch den Bieter. Es dürfen nur vom Hersteller vorgegebene Kabel und Anschlüsse verwendet werden. * Die Funkanlage muss entstört sein. * landesspezifische Funkmessprotokolle sind zu erstellen und bei Endabnahme auszuhändigen * Die endgültigen Positionen der Funkgeräte müssen mit der Auftraggeberin in der Bauvorbesprechung abgestimmt werden. | [ ] wird erfüllt |
| b | Funkhauptschalter * Lieferung und Montage eines zentralen Funkhauptschalters (Ein/Aus) mit Abschaltverzögerung mit Auffinde- und Funktionskontrollbeleuchtung. | [ ] wird erfüllt |
| c | Funklautsprecher * Lieferung und Montage je eines regel- und abschaltbaren Funklautsprecher + im Fahrerraum + (spritzwassergeschützt) am Heck | [ ] wird erfüllt |
| d | MRT und Antennen * Montage, Verkabelung und Anschluss + eines beigestellten MRT (Sepura) mit Farbbedienhandapparat im Fahrerraum + eines beigestellten externen SIM-Kartenleser (einfach erreichbar) * Lieferung, Montage und Verkabelung einer TETRA/GPS Kombi-Dachantenne | [ ] wird erfüllt |
| e | HRT * Lieferung, Montage und Anschluss von 3x KFZ-Ladestationen (12/24 V) für HRT: + 1x als passiv Plus im Fahrerraum + 2x passiv im Mannschaftsraum * Lieferung und Montage von je einer Halterung für die abgesetzten Lautsprecher-mikrofone | [ ] wird erfüllt |
Zusätzliche Ausstattung/Lieferung
Zubehör
| a | Anforderung * Lieferung und Montage bzw. Verladung von Zubehör gemäß StVZO + Bordwerkzeug + Wagenheber + 2x Warndreieck + 2x Warnleuchte + Verbandkasten nach aktueller Norm (neuwertig mit langer Haltbarkeit, mind. 2 Jahren) + 2x Unterlegkeil, angepasst an die Reifengröße + Abschleppstange (mind. 18,0 t), montiert an hinterer Stoßstange | [ ] wird erfüllt |
| b | Typenschild * Lieferung und Montage eines Typenschildes, Anforderung nach DIN EN 1846-2 und DIN 14502-2 | [ ] wird erfüllt |
| c | Beschriftung * Lieferung und Montage einer langlebigen, veränderbaren Beschriftung der Stauräume im/am Aufbau und im Fahrer-Mannschaftsraum | [ ] wird erfüllt |
Dokumentation
| a | Anforderung * Alle Bedienungs- und Wartungsanleitungen (und ähnliches) müssen in deutscher Sprache, soweit rechtlich vorgeschrieben auch in Papierform (mind. jeweils 1 Ausfertigung), vorliegen. Sofern Beladung in OVP angeliefert wird, ist diese und die zugehörigen Papiere aufzubewahren und zur Endabnahme auszuhändigen. * Alternativ können die übrigen Unterlagen auch in digitaler Form vorliegen. Dies gilt auch für die Fahrzeuganleitungen und alle Anbauteile. * Bei Endabnahme sind (mind.) vorzulegen: Ablieferungsinspektion Fahrgestell, EG-Konformitätserklärung, Pumpenprüfprotokolle, Protokolle der feuerwehrtechnischen Abnahme (sofern Bestandteil des Lieferumfangs), Anlagenprüfbuch, VDE-Konformitätserklärungen (230 V Anlage), Fahrgestell-Wartungsbuch | [ ] wird erfüllt |
| b | Bilanzen: * Bei Endabnahme ist eine Gewichtsbilanz und eine Energie-Bilanz für den größtmöglichen Verbrauch basierend auf den echten Daten vorzulegen. | [ ] wird erfüllt |
Weiteres
| a | Betankung * Vollständige Erstbetankung des Fahrzeuges (Kraftstoff und AdBlue) nach Endabnahme durch den Hersteller | [ ] wird erfüllt |
Beklebung / Lackierung
| a | Fahrgestell / Rahmen * Das Fahrgestell ist in serienmäßiger dunkler Farbe auszuführen. * Kotflügel, Stoßstangen, Rundläufe und vollständige Radkästen (sowohl fahrgestellherstellerseitig als auch Aufbauherstelleranbauten) sind in RAL 9010 (Reinweiß) auszuführen * Kühlergrill, Scheinwerfergitter dunkel/schwarz * Radfelgen und Radmutterabdeckung serienmäßig silberfarben * Kotflügel und Tritte sind im Einstiegsbereich zum Schutz vor Beschädigung mit transparenter Schutzfolie zu versehen | [ ] wird erfüllt |
| b | Fahrerhaus/Mannschaftsraum * Fahrzeugkabine ist in RAL 3000 (Feuerrot) auszuführen, Folienbeklebung bei Grundfarbe weiß ist nicht zugelassen * Schriftzug FEUERWEHR an der Fahrzeugfront (leuchtgelb) * Einstige in RAL 9010 (Reinweiß) | [ ] wird erfüllt |
| c | Geräte-/Laderaum * Laderaumplanen sind in RAL 3000 (Feuerrot) auszuführen, das Dach ist zu lackieren (Folienbeklebung ist nicht zugelassen) * Schriftzug „FEUERWEHR FLIEGENBERG/ROSENWEIDE“ mit Telefonsymbol und 112 auf der Schiebeplane (leuchtgelb) | [ ] wird erfüllt |
| d | Türbeschriftung * Druck und Montage eines als Datei angelieferten Klebewappens auf den Fahrerhaustüren (Größe in Abstimmung mit Auftraggeberin) * mehrzeilige Türbeschriftung „Freiwillige Feuerwehr Stelle, Ortsfeuerwehr Fliegenberg-Rosenweide" in leuchtgelber Schrift | |
| e | Weiteres * Heckwarnmarkierung nach DIN 14502-3, rot/gelb fluoreszierend * seitliche und heckseitige Konturbeklebung ECE R 104, leuchtgelb * Alle weiteren Pflichtbestandteile nach DIN 14502-3 sind mit einzuplanen. * Funkkennung vorne und hinten, leuchtgelb * Der Bieter erstellt zur Bauvorbesprechung einen Designvorschlag, welcher ebenfalls abgestimmt und separat durch die Auftraggeberin freigegeben wird | [ ] wird erfüllt |
| f | Ausführungsbeispiele; das Design ist sinngemäß an die Ausführung des GW-L anzupassen: seitliche Darstellung, Bildquelle: eigene Aufnahme Darstellung Heck, Bildquelle: eigene Aufnahme |
Qualität und Qualitätsstandards
| a | Anforderungen * Sämtliche Stoßkanten, insbesondere die aus dem zusätzlichen Ausbau, müssen abgerundet sein. Scharfe Kanten in der Kabine müssen zusätzlich geschützt werden, so dass keine Personen verletzt werden können. * Alle zusätzlichen Kabel und/oder Leitungen müssen – sofern machbar – in der Verkleidung verlegt werden. Sofern Kabelführungen außerhalb der Verkleidung notwendig sind, müssen diese gegen mechanische Beschädigung und Verschmutzung geschützt werden | [ ] wird erfüllt |
Projektablauf
| a | Im Angebotspreis einberechnet (vgl. ÜN-Kosten Regelung gemäß Vertragsbedingungen) und im Projektverlauf umzusetzen ist: * Eine Bauvorbesprechung vor Bestellung des Fahrgestells mit 5 TN der AG + Durchsicht der Leistungsbeschreibung und Abstimmung von Detailfragen * Eine Bauvorbesprechung vor Produktionsbeginn mit 5 TN der AG + Durchsicht der Leistungsbeschreibung und Abstimmung von Detailfragen + Der Bieter legt bis dahin einen ersten Beladeplanvorschlag vor * Die beiden o.g. Termine können auch in einem Termin zusammengefasst werden, dieser muss jedoch vor Änderungsstopps an Fahrgestell und Aufbau durchgeführt werden. Die Bauvorbesprechung findet in Form einer Video-Konferenz statt. * Eine Rohbaubesprechung am im Bau befindlichen Aufbau im Herstellerwerk mit 5 TN der Auftraggeberin + Abstimmung Detailpositionen und Lagerung von Ausrüstung * 1-tägige Endabnahme mit Kurzeinweisung im Herstellerwerk (vgl. 1.16) mit 5 TN der Auftraggeberin. Abnahme und Einweisung dürfen nicht zeitgleich stattfinden | [ ] wird erfüllt |
Zulassung und Abnahme
| a | Abnahmen: * Das Fahrzeug erhält vor Abnahme eine Ablieferungsinspektion vom Fahrgestellhersteller * Das Fahrzeug wird von der Auftragnehmerin im Herstellerwerk einer Endabnahme unterzogen. Dabei steht ein Ansprechpartner des Herstellers, der mit dem Projekt vertraut ist, ständig zur Seite. Geprüft wird dabei die Erfüllung der Leistungsbeschreibung und stichprobenartig die qualitative Umsetzung der Baukonstruktion * Zur Endabnahme ist eine witterungsgeschützte und beleuchtete Halle zur Verfügung zu stellen. Die AG behält sich bei fehlendem Witterungsschutz und schlechter Witterung das Recht vor, die Abnahme abzubrechen. Erneute Reisekosten gehen zu Lasten des Bieters. | [ ] wird erfüllt |
| b | Gutachterliche und/oder sonstige (Landes) Abnahmen * keine | entfällt |
| c | Zulassung * Der Bieter trägt die alleinige Verantwortung, dass das Fahrzeug im Straßenverkehr als sonstiges KFZ-Feuerwehr zugelassen werden kann und dem vorgesehenen Einsatzzweck entsprechend den landesrechtlichen Vorschriften abgenommen werden kann. Er hat die Regelungen der Ausnahmegenehmigungen gemäß den Vertragsbedingungen zur Kenntnis genommen. * Das Fahrzeug muss vor der Endabnahme eine Einzelbetriebserlaubnis (§21 StVZO) z.B. durch TÜV, DEKRA oder vergleichbar haben und zur Abholung bei Endabnahme zulassungsfähig sein * Übergabe der Zulassungsbescheinigung Teil 2 gemäß Zahlungsvereinbarungen * Die Zulassungskosten im Aufgabenbereich des Bieters sind im Angebotspreis enthalten | [ ] wird erfüllt |
| d | Mangelfreiheit * Das Fahrzeug gilt erst dann als mangelfrei, wenn + das Fahrzeug zugelassen ist + die Endabnahme durch die Auftraggeberin mangelfrei ist | [ ] wird akzeptiert |
Preisblatt in EUR:
| Preisposition | netto | MwSt. 19% | MwSt. (andere)[12] | brutto | |
| P1 | Fahrgestellkosten | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | [ ] | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | |
| P2 | Aufbau-/Umbaukosten (ohne Optionen) | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | [ ] | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | |
| P3 | ggf. weitere Nebenkosten[13] | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | [ ] | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | |
| Grundpreis exkl. Optionen: | (Zwischensumme P1 bis P3): Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | - | - | (Zwischensumme P1 bis P3): Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | |
| O1 | Option 1 | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | [ ] | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | |
| O3 | Option 3 | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | [ ] | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | |
| O4 | Option 4 | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | [ ] | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | |
| O5 | Option 5 | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | [ ] | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | |
| Endpreis inkl. Optionen[14] | (Zw.summe P1 bis P3) + (Summe O1, O3 bis O5): Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | - | - | (Zw.summe P1 bis P3) + (Summe O1, O3 bis O5): Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | |
| O2 | informativ ohne Wertung Option 2 | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. | [ ] | Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. |
Liefertermin:
[Z] Verbindliche[15] Lieferdauer für die angefragte Leistung in Wochen[16]
ab Zuschlagserteilung (angenommen für den Ablauf der Preisbindung (1. Verhandlungsrunde): Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
Die maximale Lieferzeit darf 129 Wochen (30 Monate) betragen!
[Z] Fertigungsort:
Der voraussichtliche Produktionsstandort des Aufbaus: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben. (Land, PLZ, Ort)
In die Wertung der Entfernung wird die Fahrzeit in Minuten zwischen dem angegeben Fertigungsort und dem Feuerwehrhaus der Auftraggeberin (Fliegenberg 3b, 21435 Stelle) berücksichtigt und gewertet. Diese wird im Rahmen der Angebotssichtung durch die Auftraggeberin für alle Bieter gleichermaßen mittels einem LKW-Routenplaner (maptrip.de) ermittelt.
- der Bieter stellt bereits bei Angebotsabgabe sicher, dass bekannte Änderungen an einschlägigen Normen, Richtlinien und Verordnungen gemäß seiner kalkulierten Lieferzeit umgesetzt werden, wenn diese für die Zulassung relevant werden. Änderungen, die erst im Bauprozess bekannt werden und durch einen schuldhaften Lieferverzug relevant werden, gehen zu Lasten des Bieters. ↑
- Auch wenn durch die Doppelkabine diese als eine Einheit zu betrachten ist, wird im weiteren Verlauf sinngemäß dennoch zwischen Fahrerraum (vorderer Teil der Kabine) und Mannschaftsraum (hinterer Teil der Kabine) unterschieden. ↑
- mind. jedoch 3.300 mm, vgl. Innenraumstehhöhe unter 1.8.5a ↑
- sofern zur geplanten Zulassung die Abgasnorm EURO 7 relevant wird, ist diese anzuwenden. ↑
- Einschränkung in der Geländefähigkeit darf durch die Ladebordwand oder andere Anbauteile nur so wenig wie technisch möglich eingeschränkt werden. ↑
- sofern zur geplanten Zulassung der Standard nach GSRIII relevant wird, ist dieser umzusetzen ↑
- Ausnahme nur möglich, wenn bauartbedingt keine Bereifung mit 3PMSF-Reifen möglich ist (Nachweis durch den Bieter zu erbringen!) ↑
- sofern zur geplanten Zulassung der Standard nach GSRIII relevant wird, ist dieser umzusetzen ↑
- sofern zur geplanten Zulassung der Standard nach GSRIII relevant wird, ist dieser umzusetzen ↑
- sofern zur geplanten Zulassung der Standard nach GSRIII relevant wird, ist dieser umzusetzen ↑
- dies gilt nicht für den Bodenbelag ↑
- der abweichende Steuersatz ist durch den Bieter anzugeben ↑
- dürfen 0,- EUR betragen und müssen gesondert erläutert werden ↑
- dieser ist wertungsrelevant und im Vergabeportal einzutragen ↑
- Bieter haften als Generalunternehmer auch für den Lieferverzug von Lieferanten und Nachunternehmer. Lieferverzug aufgrund höherer Gewalt ist ausgenommen. Ein entsprechender Nachweis ist zu erbringen. ↑
- Bieterangaben in „Monaten“ werden mit dem Faktor 1 Monat = 4,3 Wochen umgerechnet! ↑