[Seite 1]
Abschließende Liste über beizufügende Unterlagen, Nachweise und vorzunehmende Angaben
(Die Checkliste dient der Kontrolle der Vollständigkeit des Angebotes durch den Bieter.)
Allgemeines
Das den Vergabeunterlagen beigefügte, ausgefüllte und in Textform gezeichnete Angebotsfor- □ mular.
Aufgeschlüsseltes Leistungs- und Preisangebot (inkl. Angaben zum Umsatzsteuersatz bzw. zur Umsatzsteuerpflicht), welches eine rechnerische Überprüfung des Angebotspreises sowie eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit des Angebotes ermöglicht. Insbesondere sind darzustellen:
• detaillierte Aufschlüsselung der Aufwände pro Teilleistung (z. B. in Personentagen oder -stun- □ den), • der jeweils zugrunde gelegte Stunden-, Tages- oder Mannmonatssatz je Qualifikationsstufe / Rolle, • transparente Darstellung aller Kostenbestandteile / -positionen (inklusive ggf. notweniger Er- läuterungen).
□ Darlegung des Firmen- bzw. Institutionsprofils
Ausführungen in Bezug auf die definierten Bewertungskriterien (vgl. Nr. 7 der Leistungsbe- □ schreibung)
□ Darstellung der Projekt-/Zeitplanung
Einseitiger Steckbrief der Person, welche die Rolle des Convenor übernimmt (Kurzdarstellung, □ Kurzbiographie, Referenzen), angelegt als Vorlage zur Übermittlung an die beteiligten Nor- mungsgremien.
In Bezug auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit:
Die den Vergabeunterlagen beigefügte Eigenerklärung/ datenschutzrechtliche Einwilligungs- erklärung (Erklärung zur Zuverlässigkeit in Bezug auf die ordnungsgemäße Erfüllung der Ver- pflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversi- □ cherung, Erklärung über die Zuverlässigkeit, Fachkunde und Leistungsfähigkeit, Erklärung, dass der Bieter die Bewerbungsbedingungen und die Vertragsbedingungen anerkennt, daten- schutzrechtliche Einwilligung; Einwilligung zur Namensnennung im Beraterbericht des BRH).
Gute Kenntnisse des Themas Anpassung an die Folgen des Klimawandels, insbesondere zu □ Klimarisikobewertungen. Es sind vom Bieter oder der Bieterin hierzu mindestens zwei Refe- renzen vorzulegen, nicht älter als 5 Jahre.
Erfahrungen in der Verankerung von wissenschaftlich begründeten Methoden bzw. Konzepten □ in die Praxis, etwa als Leitfäden, Richtlinien, Normen oder Standards. Idealerweise im Umfeld
Seite 1 von 3
[Seite 2]
der Normung. Es sind vom Bieter oder der Bieterin hierzu mindestens zwei Referenzen vorzu- legen, nicht älter als 5 Jahre.
Leistungsfähigkeit des Bieters/AN: der AN verfügt über entsprechendes Personal, was den Anforderungen nach Nr. 5.4 der Leistungsbeschreibung entspricht. Nachzuweisen durch eine formlose Erklärung im Angebot. □ Der Anbietende erklärt, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vor- haben vertragsgemäß bearbeiten zu können. Das gilt insb. für die personelle Besetzung und Absicherung der Leitung der Arbeitsgruppe und Teilnahme an den notwendigen Sitzungster- minen.
Die förmliche Verpflichtung von Auftragnehmern nach dem Verpflichtungsgesetz (VerpflG):
Die den Vergabeunterlagen beigefügte Erklärung, dass die für die Auftragsausführung vorge- sehenen Personen bereit sind, sich – soweit dies aufgrund der Art ihrer Tätigkeit erforderlich □ ist – im Falle der Zuschlagserteilung und vor Aufnahme ihrer Tätigkeit nach § 1 Abs. 1 Ver- pflichtungsgesetz förmlich verpflichten zu lassen.
Sofern Sie Ihr Angebot als Bietergemeinschaft (BG) abgeben wollen:
Die den Vergabeunterlagen beigefügte Eigenerklärung/ datenschutzrechtliche Einwilligungs- □ erklärung (s. o.) von allen Mitgliedern der BG.
Die den Vergabeunterlagen beigefügte Erklärung BG (Benennung der Mitglieder der BG sowie eines bevollmächtigten Vertreters für den Abschluss □ und die Durchführung des Vertrages; Verpflichtung der Mitglieder der BG zur gesamtschuld- nerischen Haftung für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkei- ten)
□ Darlegung der einzelnen Zuständigkeiten im Rahmen des Angebotes.
Nachweis der fachlichen Eignung von demjenigen Mitglied der BG, das mit der jeweiligen Er- □ bringung der (Teil-)Leistung betraut ist.
Die gemäß § 1 Abs. 1 des Verpflichtungsgesetzes erforderliche Erklärung zur förmlichen Ver- □ pflichtung der eingesetzten Personen von allen Mitgliedern der BG.
Für den Fall, dass Sie Ihr Angebot mit einem oder mehreren Unterauftragnehmern (UA) abgeben wollen:
Die den Vergabeunterlagen beigefügte „Einwilligungs-/ Verpflichtungserklärung von Unter- auftragnehmenden / zur Eignungsleihe“ von allen Unterauftragnehmenden einschl. □ - Namentliche Benennung der UA,
- Beschreibung von Art und Umfang der Unterauftragsvergabe sowie
- Erklärung über die Bereitschaft zur förmlichen Verpflichtung der eingesetzten Personen
[Seite 3]
Im Falle der Eignungsleihe1 zusätzlich:
- Angabe, auf welche Eignungskriterien sich die Eignungsleihe bezieht und welche Kapazitä- ten bereitgestellt werden. □
- Nachweis der Eignung von demjenigen Unterauftragnehmenden, welcher mit der jeweiligen Erbringung der (Teil-)Leistung betraut ist und dessen Kapazitäten zur Erfüllung des jeweili- gen Eignungskriteriums in Anspruch genommen werden.
1 Die bloße Übertragung eines Teils der Leistung an einen Unterauftragnehmenden stellt noch keine Eignungsleihe dar. Eine Eignungsleihe liegt nur dann vor, wenn der Bietende/ bzw. die Bewerber-/Bietergemeinschaft Kapazitä- ten des Unterauftragnehmenden (z. B. Referenzen, berufliche Erfahrungen, Fachkräfte, technische Mittel oder die finanzielle Mittel) in Anspruch nimmt, um eine für das Vergabeverfahren festgelegte Eignungsanforderung zu er- füllen. In diesem Fall hat der Nachweis dieser Eignungsanforderung durch den Unterauftragnehmenden zu erfol- gen.