Leistungsverzeichnis
| Leistungsverzeichnis | Unnamed: 1 | Unnamed: 2 | Unnamed: 3 | Unnamed: 4 |
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| Erstellung einer Simulation und Analyse der Abflusswege bei Starkniederschlägen mit Identifikation von zentralen und dezentralen Maßnahmen zur Minderung von Schäden durch diese Starkniederschläge für die Stadt Wetzlar | ||||
| Anbieter: | ||||
| Postion | Titel / Aktivität | Menge | Einzelpreis ohne MwSt. | Gesamtpreis ohne MwSt. |
| Pos. 1 | Gefährdungsanalyse Durchführung einer simulationsgestützten Gefährdungsanalyse für mindestens zwei Starkregenszenarien gem. der Leistungsbeschreibung. Alle erforderlichen Leistungen sind in die entsprechenden Einheitspreise einzukalkulieren | |||
| Pos. 1.1 | Datenanforderung und Aufbereitung Übernahme der von der Kommune bereitgestellten sowie der weiteren, durch den Auftragnehmer zu erhebenden Daten, Aufbereitung und Überprüfung auf Aktualität. | |||
| Pos. 1.1.1 | Digitales hydraulische Oberflächenmodell Aufbereitung der vom HVBG (Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation) als ASCII-File bereitgestellten Rasterdaten (DGM1) oder Laserscandaten für das zur Simulation verwendet hydraulische Oberflächenmodell (GRID oder TIN) | 75,7 km² | 0 | |
| Pos. 1.1.2 | Integration in das hydraulische Oberflächenmodell von bereits erfassten - abflussrelevanten Strukturen (Straßen, Durchlässe, Unterführungen, Dämme, Mauern, Verwallungen, hohen Bordsteine, Bruchkanten, etc.) - offenen Gewässerläufen - verrohrten Gewässerabschnitten - Verdolungen mit Erfassung von Lage, Querschnitt, Leistungsfähigkeit sowie relevanten Zu- und Abläufen - Bauwerken - Daten des amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) mit Prüfung auf Aktualität und Nacherfassung fehlender Gebäudepolygone auf Basis vorliegender Unterlagen (Planzeichnungen, Original Laserscan-Punktdaten, digitale Orthobilder, digitale Bilder der Straßenzüge, etc.) Alternativ/ergänzend: Integration in das Simulationsmodell (1.4.2) | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.1.3 | Ergänzende Aufnahme vor Ort (Kartierteam mit 2 Personen) | 4 Tage | 0 | |
| Pos. 1.1.4 | Vermessung von relevanten Gräben und Gewässern zur Abschätzung ihrer hydraulischen Leistungsfähigkeit und Einarbeiten von nachvermessenen Gräben und Gewässern in das hydraulische Oberflächenmodell (GRID oder TIN) Alternativ/ergänzend kann eine Integration in das Simulationsmodell (1.4.2) vorgenommen werden. | je 1 km | 0 | |
| Pos. 1.1.5 | Erfassung und Berücksichtigung großflächiger Gebietsveränderungen (z.B. Straßenneubau, Neubaugebiete etc.) auf Basis vorliegender, mit der Angebotsaufforderung benannter Unterlagen Alternativ/ergänzend kann eine Integration in das Simulationsmodell (1.4.2) vorgenommen werden. | je 1.000 m² | 0 | |
| Pos. 1.2 | Erfassung der Kanalinfrastruktur / Verdolungen / Brückendurchlässe Erste Schätzung, die genaue Anzahl relevanter Strukturen wird sich erst im Laufe der Bearbeitung ergeben | |||
| Pos. 1.2.1 | Kanalinfrastruktur: - Erfassung von relevanten Bauwerken bzw. Elementen der Siedlungsentwässerung und des Überflutungsschutzes (Hauptsammler, Rückhaltebauwerke, Entlastungsbauwerke etc.) - Erfassung relevanter Punktquellen (bekannte Überlastungsbereiche, Wasseraustritt aus der Kanalisation, Gewässereinleitungen) - Ableitung und Erfassung des ggf. notwendigen Vermessungsbedarfs | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.2.2 | Verdolungen - Erfassung von Lage, Querschnitt, relevanten Zu- und Abläufen von Verdolungen auf Basis vorhandener Unterlagen - Abschätzung der Leistungsfähigkeit von Verdolungen inkl. Ein- und Auslaufbauwerken | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.2.3 | Brückendurchlässe - Erfassung von Lage, Querschnitt, relevanten Zu- und Abläufen von Brückendurchlässen auf Basis vorhandener Unterlagen - Abschätzung der Leistungsfähigkeit der Brückendurchlässe | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.3 | Sichtung und Auswertung vorhandener Unterlagen zu abgelaufenen Hochwasser- und Starkregenereignissen | 5 Est | 0 | |
| Pos. 1.4 | Modellaufbau Erstellung eines zweidimensionalen hydrodynamischen numerischen Simulationsmodells (2d-HN-Modell) Die Modellgröße entspricht der Flächenangabe „Gesamtfläche des Betrachtungsgebietes“, siehe Einzugsgebietsdaten. Hinweis: Angaben zu vorgesehenem HN-Modell unter Bieterangaben in der Leistungsbeschreibung zu ergänzen. | |||
| Pos. 1.4.1 | modelltechnische Abbildung - der Geländeoberfläche im Bearbeitungsgebiet | 75,7 km² | 0 | |
| Pos. 1.4.2 | Alternativ/ergänzend zu 1.1.2 wie 1.1.2, aber Integration in das Simulationsmodell | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.4.3 | Integration in das Simulationsmodell von - relevanten Punktquellen (Wasseraustritt aus der Kanalisation, Gewässereinleitungen) - allen sonstigen erfassten Bruchkanten - Erfassung und Ansatz von fließtiefenabhängigen Rauheitswerten | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.4.4 | Kopplung des Kanalnetzes mit dem Oberflächenabfluss Die Überflutungssimulationen (1.6) sind mit und ohne Kopplung des Kanalnetzes durchzuführen. | |||
| Pos. 1.4.4.1 | Integration des Kanalnetzes | 400 km | 0 | |
| Pos. 1.4.4.2 | Integration von relevanten Bauwerken bzw. Elementen der Siedlungsentwässerung und des Überflutungsschutzes (Hauptsammler, Rückhaltebauwerke, Entlastungsbauwerke etc.) | 72 St | 0 | |
| Pos. 1.5 | Aufbereitung historischer Starkregenereignisse (RADOLAN-Daten) | |||
| Pos. 1.5.1 | Suchen nach historischen Starkregenereignissen innerhalb des Betrachtungsgebietes Quellen: - KLIMPRAX Starkregensammlung - Starkregensammlung des DWD - Starkregensammlung der LAWA (ab Herbst 2022) - Hochschule RheinMain (Auswertung der max.-5-Minuten Starkregenintensitäten für das RADOLAN-Raster ab 2001) Die historischen Starkregenereignisse sind gemäß Anhang A in der Leistungsbeschreibung, Mindestanforderung an die Beschreibung der Auswahl von Starkregenereignissen auf Basis von RADOLAN-Daten und der resultierenden Simulationsergebnisse zu beschreiben | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.5.2 | Ermittlung der maximalen Niederschlagsintensität je RADOLAN-Zelle im Betrachtungsgebiet zur Identifikation der geeigneten historischen Starkregenereignisse und Prüfung auf eine max. Niederschlagsintensität > 100 mm/h (Die Niederschlagsintensität von 100 mm/h ist nur eine Orientierung. Je nach Größe und Form des Einzugsgebietes können auch historische Ereignisse mit Intensitäten < 100 mm/h zu Schäden geführt haben und zur Simulation verwendet werden) | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.5.3 | Wenn max. Niederschlagsintensität der historischen Starkregen in 1.5.2< 100 mm/h: Ermittlung der maximalen Niederschlagsintensität je RADOLAN-Zelle in einem erweiterten Betrachtungsgebiet (mit ähnlicher Orographie) zur Identifikation von historischen Starkregenereignissen und Prüfung auf eine max. Niederschlagsintensität > 100 mm/h und Verschiebung dieses Niederschlagsereignisses in das Untersuchungsgebiet | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.5.4 | Ermittlung des Anteils des effektiven Niederschlags für jeden historischen Starkregen durch - das SCS-Verfahren (empfohlen) - den Regionalisierungsansatz nach Lutz für Abflussbeiwerte | 75,7 km² | 0 | |
| Pos. 1.6 | Überflutungssimulation Die Anforderung von Anhang B der Leistungsbeschreibung an die Ermittlung des sich aus den hohen Niederschlagsintensitäten ergebenden Scheitelabflusses der Abflussganglinie ist zu beachten. | |||
| Pos. 1.6.1 | Überflutungssimulation Vorsimulation und Anpassung HN-Modell - Prüfung, Validierung und schrittweise Optimierung des Simulationsmodells anhand einer Vorsimulation - Für die Vorsimulation ist keine Gebietsaufteilung notwendig - Ortsbegehung zur Validierung der Ergebnisse und Erhebung von Anpassungsbedarf - Modellanpassung auf Basis der Erkenntnisse aus der Ortsbegehung | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.6.2 | Überflutungssimulation Durchführung der Simulationen auf Basis des ermittelten effektiven Niederschlags (1.5.4) für die historischen Starkregen mit mindestens einer Stunde Nachlaufzeit. Eine Gebietsaufteilung ist nicht erforderlich. Die Abrechnung erfolgt nach Anzahl der betrachteten Regenszenarien (RZ). Die Zusammenführung der Einzelsimulationen zu einer Starkregengefahrenkarte ist einzukalkulieren. | 2 RZ | 0 | |
| Pos. 1.6.3 | Zusätzliche Überflutungssimulation mit mindestens einer Stunde Nachlaufzeit In Abstimmung mit dem Auftraggeber sollen Szenarien definiert werden, die das Versagen der Leistungsfähigkeit von Gräben, Verdolungen und Brückendurchlässen durch Sedimente und Geschwemmsel aufzeigen. Dazu können die historischen Aufzeichnungen abgelaufener Ereignisse dienen. Eine Gebietsaufteilung ist nicht erforderlich. Die Zusammenführung der Einzelsimulationen zu einer Starkregengefahrenkarte ist einzukalkulieren. | Je Szenario | 0 | |
| Pos. 1.6.4 | Durchführung der Simulation für zwei Oberflächenabflussszenarien auf Basis KOSTRA-DWD 2020 (D = 60 Minuten) mit Wiederkehrintervall 30 a oder 50 a und 100 a als Euler Modellregen Typ II mit mindestens einer Stunde Nachlaufzeit. Bei Einzugsgebieten größer 5 km²: Festlegung von notwendigen Gebietsaufteilungen des Untersuchungsgebietes in Teilflächen von etwa 5 km². Die Zusammenführung der Einzelsimulationen zu einer Starkregengefahrenkarte ist einzukalkulieren. | 30 RL | 0 | |
| Pos. 1.6.5 | Zusätzliche Überflutungssimulation (Auflage Zuwendungsbescheid) Durchführung der Simulation für ein weiteres Oberflächenabflussszenario mit einer Niederschlagsmenge von 90 l/m2 in einer Stunde als Euler Modellregen Typ II mit mindestens einer Stunde Nachlaufzeit. Bei Einzugsgebieten größer 5 km²: Festlegung von notwendigen Gebietsaufteilungen des Untersuchungsgebietes in Teilflächen von etwa 5 km2. Die Zusammenführung der Einzelsimulationen zu einer Starkregengefahrenkarte ist einzukalkulieren. | 15 RL | 0 | |
| Pos. 1.7 | Plausibilisierung | |||
| Pos. 1.7.1 | Abgleich und Dokumentation mit abgelaufenen Ereignissen | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.7.2 | Abflussbilanzierung Volumenkontrolle der Abflusssimulation entsprechend der „Hinweise zur Berechnung und Erstellung von Starkregengefahrenkarten in Hessen“. | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.7.3 | Abgleich und Dokumentation von Simulationsergebnissen mit RADOLAN-Daten und KOSTRA-Daten | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.8 | Starkregengefahrenkarten Erstellung von digitalen und analogen Starkregengefahrenkarten (SRGK) Die Plangrößen, Kartenausschnitte und die Blattschnittübersicht sind mit dem Auftraggeber abzustimmen. In der Kalkulation ist die Aufbereitung aller Kartenblätter eines Kartensatzes im Format PDF (wenn möglich, in Abstimmung mit dem AG, getrennt in Ebenen) sowie der Ausdruck von einem Kartensatz zu berücksichtigen. Weitere gedruckte Kartenblätter werden einzeln nach den weiter unten angegebenen Verrechnungssätzen abgerechnet. | |||
| Pos. 1.8.1 | Überflutungstiefenkarten (Detail) Detaildarstellung des Bearbeitungsgebiets (in ggf. mehreren Kartenblättern), mit der maximalen Ausdehnung der Überflutung und der maximalen Überflutungstiefe Legende mit Überflutungstiefenklassen: „5 - 10 cm“, „> 10 - 50 cm“, „> 50 - 100 cm“ und „> 100 cm“ Format DIN A0 Maßstab 1: 5000 im Format PDF sowie Druck der o.a. Anzahl | 1 St | 0 | |
| Pos. 1.8.2 | Fließgeschwindigkeitskarten Detaildarstellung des Bearbeitungsgebiets (in ggf. mehreren Kartenblättern), mit den maximalen Fließgeschwindigkeiten und den zugehörigen Fließrichtungen sowie der maximalen Ausdehnung der Überflutung Legende mit Fließgeschwindigkeiten: „> 0,2 - 0,5 m/s“, „> 0,5 - 2 m/s“ und „> 2 m/s“ Format DIN A0 Maßstab 1: 5000 im Format PDF sowie Druck der o.a. Anzahl | 1 St | 0 | |
| Pos. 1.8.3 | Übersichtskarte der gewählten Nutzungsklassen / Rauheiten - Übersichtsdarstellung der gewählten Nutzungsklassen / Rauheiten im Bearbeitungsgebiet Format DIN A0 Maßstab 1: 10000 im Format PDF | 1 St | 0 | |
| Pos. 1.8.4 | Übersichtskarte mit Modifikationen am DGM Übersichtskarte mit Lokalisierung der Bruchkanten und weiterer Modifikationen im Geländemodell (in ggf. mehreren Kartenblättern) Maßstab 1: 10000 im Format PDF sowie Druck der o.a. Anzahl | 1 St | 0 | |
| Pos. 1.8.5 | Überflutungsanimation für jedes berechnete Szenario jeweils mindestens eine Animation pro berechnetem Teilsimulationsgebiet sowie für das Gesamtgebiet zur Darstellung des zeitlichen Verlaufs der Überflutungsausdehnung und der Überflutungstiefen. Die Animationen sollten in mindestens 24 Fünf-Minuten-Zeitschritten (eine Stunde Niederschlagsphase und mindestens eine Stunde Nachlauf bzw. bis kein signifikanter Abfluss mehr vorhanden ist) für eine ansprechende visuelle Qualität der Animation erfolgen. Die Animation muss dabei eine Zeitangabe enthalten und eine Mindestabspieldauer von 30 Sekunden haben. | 1 St | 0 | |
| Pos. 1.8.6 | Datenübergabe: Übergabe aller Ergebnispläne als digitaler Plansatz (PDF) Aufbereitung und Abgabe aller Ergebnis- und Eingangsdaten im GIS-fähigen Format. Die Darstellung erfolgt im Rastermodell oder Dreiecksnetz. (Details siehe Anhang E der Leistungsbeschreibung) | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.8.6.1 | Abstimmungsgespräche Datenübergabe Zu Beginn der Bearbeitung sowie vor der finalen Datenübergabe ist ein technisches Abstimmungsgespräch zwischen dem Auftragnehmer, den Fachverantwortlichen der Stadt Wetzlar, dem städtischen Geodatenmanager sowie dem IT-Dienstleister des städtischen GIS-Systems verpflichtend. Hierbei werden Datenstrukturen, Feldlängen und Layerbezeichnungen verbindlich für den Import in INGRADA festgelegt. | 2 St | 0 | |
| Pos. 1.8.7 | Erstellung einer WebGIS Starkregengefahrenkarte | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.9 | Dokumentation Erstellung eines Erläuterungsberichts der Gefährdungsanalyse (Vorgehensweise, modelltechnische Abbildung, Modifikationen, Beschreibung der historischen Starkregenereignisse gemäß Anhang A der Leistungsbeschreibung, hydraulische Nachweise, Ergebnisdiskussion, Zwischenfazit etc.) gemäß der Ergebnisdarstellung in „Hinweise zur Berechnung und Erstellung von Starkregengefahrenkarten in Hessen“ - Abgabe als Druckfassung in 1-facher Ausfertigung - Abgabe als PDF-Dokument | pauschal | 0 | |
| Pos. 1.10 | Besprechungstermine Teilnahme an folgenden Projektbesprechungen (i. d. R. beim AG): - Startbesprechung - Plausibilisierungsgespräch - Fachliches Abnahmegespräch - Jeweils Vorstellung und Erläuterung von Zwischen- und Endergebnissen - Teilnahme an Diskussionen und Entscheidungen - Erstellung und Verteilung von Besprechungsprotokollen veranschlagte Dauer je Termin: 4 Stunden | 4 St | 0 | |
| Pos. 1.10.1 | Weitere Besprechungstermine Teilnahme an folgenden Projektbesprechungen (i. d. R. beim AG): - Risikoanalyse-Workshop - 3 Handlungskonzept-Workshops veranschlagte Dauer je Termin: 4 Stunden | 4 St | 0 | |
| Pos. 1.11 | Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung und Einbringung von Erfahrungen veranschlagte Dauer je Informationsveranstaltung: 2 Stunden | 1 St | 0 | |
| Pos. 2 | Risikoanalayse Durchführung einer Risikoanalyse inkl. Identifizierung und Bewertung besonders risikobehafteter Objekte und Anlagen gem. DWA-M 119 Risikomanagement kommunale Überflutungsvorsorge in der jeweils aktuellen Fassung. Alle erforderlichen Leistungen sind in die entsprechenden Einheitspreise einzukalkulieren. | |||
| Pos. 2.1 | Auswertung Starkregengefahrenkarten detaillierte Analyse der Starkregengefahrenkarten und Identifizierung und Benennung besonders gefährdeter Areale, Objekte und Anlagen gemäß Merkblatt DWA-M 119 in der jeweils aktuellen Fassung. | pauschal | 0 | |
| Pos. 2.2 | Ermittlung und Bewertung kritischer Objekte und Bereiche (flächenhafte Erstbewertung) - Flächen bezogene Auswertung anhand von Nutzungsdaten - Vorabstimmung von Datengrundlage und Bewertungskriterien - Identifizierung und Lokalisierung kritischer Objekte und Bereiche - Erzeugung GIS-Datensatz mit Risikoobjekten (inkl. ggf. ergänztem Symboldatensatz) | pauschal | 0 | |
| Pos. 2.3 | Gefährdungskarten Detaildarstellung des Bearbeitungsgebiets (in ggf. mehreren Kartenblättern), - mit Ausweisung der Gefährdung von Personen (Details siehe Anhang C der Leistungsbeschreibung) Die für die Berechnung ggf. erforderliche Aufrasterung der Ergebnisdaten (Überflutungstiefe, Fließgeschwindigkeit) für alle simulierten Oberflächenabflussszenarien als GIS-Arbeitsschritt zur Erzeugung von Ergebnisdatensätzen mit einer regelmäßigen Rasterweite (max. 1,0 m) ist einzukalkulieren. - mit Ausweisung der eingestauten Flächen, auf welchen 60 Minuten nach Regenende die Überflutungstiefe mindestens 30 cm beträgt. Die Flächen sind (z.B. schraffiert) zu kennzeichnen. Format DIN A0 Maßstab 1: 5000 im Format PDF sowie Druck der o.a. Anzahl Aufbereitung und Abgabe im GIS-fähigen Format. Die Darstellung erfolgt im Rastermodell oder Dreiecksnetz. | 1 St | 0 | |
| Pos. 2.4 | Ermittlung und Bewertung kritischer Objekte oder Bereiche (Detailanalyse Einzelobjekt) - Auswertung von Planunterlagen - Durchführung von Befragungen (Nutzer, Betriebspersonal etc.) - Ortsbegehung - Schadenspotenzialbewertung (die genaue Anzahl kritischer Objekte wird sich erst im Laufe der Bearbeitung ergeben) | je 10 St | 0 | |
| Pos. 2.5 | Risiko-Steckbrief - Vorbereitung und Entwurf - Detaillierte Begehung des Objektes mit Objektverantwortlichen (2-3 Stunden) und Fotodokumentation - Formulierung erster Maßnahmenvorschläge - Überarbeitung nach Zwischenabstimmung - redaktionelle Ausarbeitung inkl. Bilddokumentation - Zusammenfassende Priorisierung der Risiko-Steckbriefe (die genaue Anzahl Risiko-Steckbriefe wird sich erst im Laufe der Bearbeitung ergeben) | je 10 St | 0 | |
| Pos. 3 | Handlungskonzept mit Identifikation von zentralen und dezentralen Maßnahmen zur Minderung von Schäden Mitwirkung/Leitung/Organisation bei der Erstellung eines Handlungskonzeptes inkl. redaktioneller Ausarbeitung gemäß der Leistungsbeschreibung | |||
| Pos. 3.1 | Schriftliches Handlungskonzept inklusive Erarbeitung der folgenden Bausteine - Informationsvorsorge - Flächenvorsorge - Krisenmanagement - Konzeption kommunaler baulicher zentraler und dezentraler Maßnahmen (bei Gewässern in Abstimmung mit der unteren Wasserbehörde) zur Minderung von Schäden Entwurf und redaktionelle Ausarbeitung Überarbeitung und Einarbeitung von Anmerkungen kommunaler Akteure Abgabe als PDF-Dokument | pauschal | 0 | |
| Pos. 3.2 | Örtliche Zuordnung von identifizierten Maßnahmen zur Minderung von Schäden mit Beschreibung der Örtlichkeit und der Maßnahme | pauschal | 0 | |
| Pos. 3.3 | Darstellung der Wirkung vorgeschlagener möglicher Maßnahmen für ein historisches Starkregenereignis | |||
| Pos. 3.3.1 | Ermittlung des Anteils des effektiven Niederschlags für einen historischen Starkregen durch - das SCS-Verfahren (empfohlen) - den Regionalisierungsansatz nach Lutz für Abflussbeiwerte | 75,7 km² | 0 | |
| Pos. 3.3.2 | Überflutungssimulation Durchführung der Simulation auf Basis des ermittelten effektiven Niederschlags für den abflussrelevanten historischen Starkregen mit mindestens einer Stunde Nachlaufzeit. Bei mehreren im Gemeindegebiet verteilten Maßnahmen kann es erforderlich sein, dass mehrere abflussrelevante historische Starkregen simuliert werden. Die Zusammenführung der Einzelsimulationen zu einer Starkregengefahrenkarte ist einzukalkulieren. | 1 RZ | 0 | |
| Summe netto | 0 | |||
| 0.19 | 0 | |||
| Summe brutto | 0 | |||
| Nachlass (%) | ||||
| Brutto-Stundensätze für weitere Leistungen nach Bedarf (Stundensatzabfrage dient nur zur Abrechnung von zusätzlichen Leistungen. Diese fließen nicht in die Wertung ein) | ||||
| Stundensatz Projektleiter | ||||
| Stundensatz Projektmitarbeiter | ||||
| Stundensatz Projektmitarbeiter - Junior (< 5 Jahre relevante Berufserfahrung) |