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Abfallverwertungs- und Entsorgungskonzept
für die geplante Entschlammung des
Johannisteiches im Schlosspark Zeitz
Projekt-Nr.: 2026-061
Auftraggeber: Stadt Zeitz
SG öffentliches Grün / Baumschutz
Altmarkt 1
06712 Zeitz
Auftragnehmer: ARGOLON GmbH Draschwitzer Hauptstraße 11 06729 Elsteraue
Bearbeiter: Michael Herwig / Christian Winter
Exemplarnummer: 1
Dieses Gutachten besteht aus: 13 Seiten 3 Anlagen
Elsteraue, den 21.07.2026
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INHALTSVERZEICHNIS
1 Einleitung ........................................................................................................................ 6 1.1 Veranlassung / Aufgabenstellung ............................................................................ 6 1.2 Beteiligte Unternehmen ........................................................................................... 6 3 Ergebnisse der Bauwerksuntersuchung ..................................................................... 8 4 Ergebnisse der chemischen Untersuchungen .......................................................... 10 4.1 Bewertungsgrundlagen ......................................................................................... 10 4.1.1 Ersatzbaustoffverordnung – Materialklasse Recyclingmaterial (RC) ................ 10 4.1.1 BBodSchV – Vorsorgewerte .............................................................................. 10 4.2 Bewertung der Ergebnisse der chemischen Untersuchungen .............................. 10 5 Entsorgungskonzept ................................................................................................... 12 5.1 Bereitstellung und Abtransport der Abfälle ............................................................ 12 5.2 Abfallentsorgung / -verwertung ............................................................................. 12 5.3 Mengenschätzung Abfall ....................................................................................... 13
ANLAGENVERZEICHNIS
Anlage 1 Übersichtslageplan mit Kennzeichnung des Untersuchungsgebietes Anlage 2 Probenahmeprotokolle und Prüfberichte Anlage 3 Analytikberichte
TABELLENVERZEICHNIS
Tabelle 1: Übersicht der am Rückbauvorhaben beteiligen Unternehmen ................................ 7
Tabelle 2: Kenndaten zum Grundstück bzw. Untersuchungsgebiet ........................................ 7
Tabelle 3: Übersicht über entnommene Proben ...................................................................... 9
Tabelle 4: Ergebnisse der Analytik / Deklaration ................................................................... 10
Tabelle 5: Mengenschätzung der zu entsorgenden Aushubmengen ..................................... 13
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ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
ASN - Abfallschlüsselnummer AVV - Abfallverzeichnis-Verordnung BOK - Bodenoberkante (Gewässer) DepV - Deponieverordnung EBV - ErsatzbaustoffV / Ersatzbaustoffverordnung FWZ - Flachwasserzone GOK - Geländeoberkante LAGA - Bund-/ Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall MKW - Mineralölkohlenwasserstoffe MP - Mischprobe PAK - polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe UZ - Uferzone TRGS - Technische Regeln für Gefahrstoffe
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LITERATURVERZEICHNIS
/1/ DGUV Regel 101-004 - „Kontaminierte Bereiche“, April 1997, aktuelle Fassung Februar 2006.
/2/ Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis-Verordnung – AVV) vom 10. Dezember 2001, zuletzt geändert Juli 2020.
/3/ Bund-/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall: Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen – Technische Regeln, Mainz, November 2003.
/4/ Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung BBodSchV vom 9. Juli 2021 (BGBl. I S. 2598, 2716).
/5/ TRGS 900 – „Arbeitsplatzgrenzwerte“, hrsg. vom Ausschuss für Gefahrstoffe, Ausgabe Januar 2006, zuletzt geändert und ergänzt 2025.
/6/ Verordnung über die Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfällen (Nachweisver- ordnung – NachwV) vom 20. Oktober 2006, zuletzt geändert April 2022.
/7/ Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, zur Änderung und Aufhebung der Richtlinie 67/548/EWG und 1999/45/EG und zur Änderung der Ver- ordnung (EG) Nr. 1907/2006, Dezember 2008.
/8/ Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung – DepV) vom 27. Ap- ril 2009, zuletzt geändert Juli 2024.
/9/ TRGS 524 – „Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen“, hrsg. vom Ausschuss für Gefahrstoffe, Ausgabe Februar 2010, zuletzt geändert und ergänzt 2011.
/10/ Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (Gefahrstoffverordnung – GefStoffV) vom 26. November 2010, zuletzt geändert Dezember 2024.
/11/ Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Be- wirtschaftung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftsgesetz – KrWG) vom 24. Februar 2012, zuletzt geändert August 2021.
/12/ TRGS 910 – „Risikobezogenes Maßnahmenkonzept für Tätigkeiten mit krebserzeugen- den Gefahrstoffen“, hrsg. vom Ausschuss für Gefahrstoffe, Ausgabe Februar 2014, zu- letzt geändert März 2025.
/13/ DGUV-Information 213-045: Tätigkeiten mit PCB-haltigen Produkten, April 2014.
/14/ TRGS 551 – „Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material“, hrsg. vom Ausschuss für Gefahrstoffe, Ausgabe August 2015, zuletzt geändert Januar 2016.
/15/ Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsor- gung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz – Elekt- roG) vom 20. Oktober 2015, zuletzt geändert August 2021.
/16/ Verordnung über die Getrenntsammlung und Überwachung von nicht gefährlichen Abfäl- len mit persistenten organischen Schadstoffen (POP-Abfall-Überwachungsverordnung – POP-Abfall-ÜberwV) vom 17. Juli 2017, zuletzt geändert April 2022.
/17/ Bund-/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall: Technische Hinweise zur Einstufung von Ab- fällen nach ihrer Gefährlichkeit, Berlin, März 2019. Fassung Februar 2021.
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/18/ Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bauwerke (Ersatzbaustoffverordnung – ErsatzbaustoffV) vom 09. Juli 2021, zuletzt geändert Juli 2023.
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1 Einleitung
1.1 Veranlassung / Aufgabenstellung
Die Stadt Zeitz plant im Rahmen der Baumaßnahme „Schlosspark Moritzburg – Erlebnisfläche
Wasser“ den Johannesteich zu sanieren und dabei die Teichabdichtung zu erneuern. Hierzu
sind gem. aktuellem Planungsstand nachfolgende Maßnahmen vorgesehen:
• Optional: Wiesenfläche am Teich: bewachsene Bodenschicht aufnehmen,
• Optional: Oberboden zur Wiederverwendung abtragen;
• Entleerung des ca. 2.100 m² großen Johannisteiches;
• Entfernung und Entsorgung der Teichvegetation;
• Die die Tondichtung überdeckende, ca. 20 cm starke und durchwurzelte Schottschicht
ist aufzunehmen, am Teichrand zu entwässern und zu entsorgen / zu verwerten. - ca.
190 m³;
• Der Teichschlamm ist aufzunehmen, am Teichrand zu entwässern und zu verwerten /
entsorgen - ca. 80 m³;
• Die nicht durchwurzelte, jedoch mit Schlamm durchsetzte, ca. 20 cm starke Schotter-
schicht ist aufzunehmen, am Teichrand zu entwässern und zu entsorgen / zu verwer-
ten. - ca. 600 m³;
• die vorhandene Tondichtung ist zu profilieren, mit einem Schutzflies abzudecken und
mittels Foliendichtung neu zu dichten.
Für eine fachgerechte Entsorgung/Verwertung der Schotter- und Schlammmassen sowie die
Bewertung der Standorteignung zur Verbringung vor Ort ist im Vorfeld der Teichsanierung der
Entsorgungs- bzw. Verwertungsweg anhand eines Entsorgungs- und Verwertungskonzeptes
zu klären, welches hiermit vorgelegt wird.
1.2 Beteiligte Unternehmen An der Teichsanierung sind die untenstehenden Unternehmen in ihrer genannten Funktion
beteiligt.
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Tabelle 1: Übersicht der am Sanierungsvorhaben beteiligen Unternehmen
| Funktion | Kontakt |
|---|---|
| Auftraggeber: | Stadt Zeitz SG öffentliches Grün / Baumschutz Altmarkt 1 06712 Zeitz Ansprechpartner: Herr Thomas Tel.: 03441 / 83478 E-Mail: christian.thomas@stadt-zeitz.de |
| Planer: | DÄRR Landschaftsarchitekten Ernst-Grube-Straße 1 06120 Halle (Saale) Ansprechpartner: Herr Grafe Tel.: 0345 / 5558117 Mobil: 0172 / 3656985 E-Mail: freiraum@la-daerr.de |
| Schadstoffgutachter und Planer Ab- fallverwertungs- und Entsorgungs- konzept: | Argolon GmbH Draschwitzer Hauptstr. 11 06729 Elsteraue Ansprechpartner: Herr Winter Tel.: 034424 / 306962 Mobil: 0160 / 3204928 E-Mail: c.winter@argolon.de |
| Ausführende Baufirma / Entsorger: | zum Bearbeitungsstand nicht nominiert |
2 Objektbeschreibung
2.1 Lage, Kenndaten
In der nachfolgenden Tabelle 2 werden die wesentlichen Informationen zum Grundstück, auf
dem sich der Johannisteich befindet, knapp zusammengefasst.
Tabelle 2: Kenndaten zum Grundstück bzw. Untersuchungsgebiet
| Kategorie Bundesland Ort | Daten zum Grundstück/Untersuchungsgebiet | |
|---|---|---|
| : | Sachsen-Anhalt | |
| : | 06712 Zeitz |
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| Kategorie | Daten zum Grundstück/Untersuchungsgebiet | |
|---|---|---|
| Grundstück, Straße | : | Schlosspark Zeit, zwischen Stephanstraße und Johannisteich |
| Gemarkung | : | Zeitz |
| Flur, Flurstück | : | 41; 229/6 |
| Eigentümer | : | Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom GmbH |
| Lage-Koordinaten | : | Flächenmittelpunkt des Johannisteiches nach ETRS89/UTM: Nordwert: 5659349; Ostwert: 33U298408 |
Der untersuchte „Johannisteich“ wurde im Rahmen der 2004 in Zeitz stattgefundenen Landes-
gartenschau angelegt und befindet sich im Südwesten des Zeitzer Schlossparks. Er besitzt
eine Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 70 m und eine Ost-West-Ausdehnung von ca. 15 m im
Norden und bis zu ca. 35 m im Süden. Aktuell besteht ist das Gewässer durch eine Tonsperre
gegen den Untergrund abgedichtet. Darüber befindet sich eine Schotterschicht, die u.a. als
Gewässerrandbefestigung und als durchwurzelbare Anwuchshilfe für Wasserpflanzen dient.
Es wird vermutet, dass der Schotter im unteren Horizont mit Schlamm durchsetzt ist. Die obe-
ren Lagen sind Bereich der vorhanden Teichvegetation durchwurzelt.
An den Johannisteich grenzen eine größere Grünfläche/Wiese im Osten, die Festbühne des
Schlossparks mit vorgelagerter und versiegelter Publikumsfläche im Westen sowie asphal-
tierte Fußgängerwege im Norden und Süden des Gewässers.
2.2 Nutzung
Der Johannisteich als künstlich angelegtes Gewässer im Schlosspark Moritzburg dient in ers-
ter Linie als Zier- und Entspannungsort und besitzt keine wesentliche wasserwirtschaftliche
Funktion. Die Stadt Zeitz plant nun, den Johannesteich im Rahmen der Baumaßnahme
„Schlosspark Moritzburg - Erlebnisfläche Wasser“ zu sanieren und die Teichabdichtung zu
erneuern.
3 Ergebnisse der Bauwerksuntersuchung
Zur Deklaration der im Rahmen der geplanten Teichsanierung anfallenden Abfallmassen und
zur Bewertung derer Verwertbarkeit wurden am 18.06.2026 insgesamt 5 repräsentative
Mischproben des Teichschotters und des Bodenmaterials der im Osten angrenzenden Grün-
fläche entnommen. Tabelle 3 liefert einen Überblick über die entnommenen Proben und die
entsprechenden Entnahmetiefen/-punkte. Das Vorgehen bei der Probenahme kann außerdem
den Probenahmeprotokollen inkl. Fotodokumentation in Anlage 2 entnommen werden.
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Tabelle 3: Übersicht über entnommene Proben
Proben- Materialart Probenbezeichnung Untersuchung num- mer
Schottermaterial Ufer- und Flachwasserzone Teich
0 – 0,4 m Schotterprobe 1 (Flachwas- EBV Boden SP 1 u. BOK serzone Ost) Schotter 0 – 0,4 m Schotterprobe 2 (FWZ West) EBV Boden SP 2 u. BOK
0 – 0,4 m Schotterprobe 3 (Uferzone EBV Boden SP 3 u. GOK Ost)
Bodenmaterial angrenzende Grünfläche Ost Boden mit mine- 0 – 0,6 m u. Bodenprobe 1 (naher Uferbe- BBodSchV BP 1 ralischen Bei- GOK reich Ost) mengungen / Bauschuttge- misch 0 – 0,6 m u. Bodenprobe 2 (weiterer Ufer- BBodSchV BP 2 GOK bereich Ost)
Unter Beachtung des Auftragsumfanges wurden aus dem betreffenden Sanierungsbereich
insgesamt 5 Mischproben entnommen, davon 3 Proben aus der Schotterschicht und 2 Proben
aus dem oberen Bodenhorizont der östlich angrenzenden Grünfläche.
Sensorische Auffälligkeiten im Sinne von schadstoffbedingten Kontaminationen konnten im
Rahmen der Probenahme zunächst nicht festgestellt werden.
Entgegen der Zielstellung konnte die unterhalb der Schotterschicht vermutete Schlammschicht
nicht beprobt werden, da diese nicht ohne den Einsatz von schwererer Technik (Bagger o.ä.)
erreicht werden konnte und der darüberliegende Schotter bei Aushub immer wieder zusam-
menrutschte.
Im Rahmen der Bodenprobenahme auf der östlichen Grünfläche konnten bereits ab ca. 0,15
m u. GOK starke Beimengung von Bauschutt festgestellt werden, die sich in sämtlichen Pro-
benahmepunkten widerspiegelten (s. Probenahmeprotokolle in Anl. 2). Vermutlich wurde die
Fläche im Zuge der Geländeregulierung um die Jahrtausendwende mit Bauschuttmaterial
bzw. Boden-Bauschuttgemisch aufgefüllt, um Abbruchmaterial vor Ort zu verkippen oder die
Fläche tragfähig für höhere Lasten im Rahmen der hier häufig stattfindenden Festivitäten zu
machen.
Die Analytik der Schotterproben erfolgte im Hinblick auf die geplante Verwertung nach EBV
Boden. Die analytische Untersuchung der gewonnenen Proben erfolgte durch das akkredi-
tierte Umwelt- und Öllabor Analysen Service GmbH in Leipzig. Die dazugehörigen Laborbe-
richte befinden sich in Anlage 3.
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4 Ergebnisse der chemischen Untersuchungen
4.1 Bewertungsgrundlagen
4.1.1 Ersatzbaustoffverordnung – Materialklasse Recyclingmaterial (RC)
Durch die Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffV / EBV) /18/ wird die Verwertung mine- ralischer Abfälle seit dem 01.08.2023 bundeseinheitlich geregelt. Die ErsatzbaustoffV definiert
für verschiedene mineralische Abfälle wie Recyclingmaterial (RC), Bodenmaterial (BM) und
Baggergut (BG), industrielle Nebenprodukte und Gleisschotter (GS) Materialklassen unter-
schiedlicher Güteklassen, die entsprechend ihrer chemischen Beschaffenheit, an Material-
werte geknüpft sind. Die Einstufung in dezidierte Materialklassen gibt, in Abhängigkeit von
(hydro-)geologischen Charakterisierung des Einbauortes, bestimmte Einbau- bzw. Verwer-
tungsmöglichkeiten vor. Liegt eine Überschreitung der Materialwerte gem. ErsatzbaustoffV
vor, ist eine Verwertung mineralischer Abfälle nicht möglich und es greifen entsorgungsspezi-
fische Regelwerke wie die Deponieverordnung /8/.
4.1.1 BBodSchV – Vorsorgewerte Durch die Vorsorgewerte der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) /4/
werden die rechtlichen Besorgnisschwellen für Schadstoffe im Boden definiert. Bei einer Über-
schreitung ist zu prüfen, ob eine schädliche Bodenveränderung vorliegt. Die genauen Werte
differenzieren nach Bodenarten (Sand, Lehm/Schluff, Ton) und sind in der Anlage 1 der
BBodSchV verankert.
4.2 Bewertung der Ergebnisse der chemischen Untersuchungen
Unter Auswertung der ermittelten Analysenergebnisse und unter Beachtung der in Kapitel 4.1
genannten geltenden Vorschriften lässt sich folgende abfallrechtliche Einordnung der analy-
sierten Mischproben vornehmen. Die Ergebnisse der Bewertung sind in nachfolgender Tab. 2
zusammengefasst. Die ausführlichen Laborergebnisse sind den Prüfberichten aus Anlage 3
zu entnehmen.
Tabelle 4: Ergebnisse der Analytik / Deklaration
| Proben- nummer | Proben- bezeichnung | Unter- suchung nach | Bemerkung/ Feststellung | Einstufung |
|---|---|---|---|---|
| SP1 | Schotterprobe 1 | EBV BM | • Erhöhter Chrom- (44,7 mg/kg) und Nickelgehalt (33,9 mg/kg) • à Überschreitung der Material- werte der Materialklasse BM gem. /18/ und basierend auf der Annahme von grobporigem Ma- terial (≥ Sand) • à Einhaltung der Materialwerte BMF0* | AVV-Nr.: 17 05 04 (Bo- den und Steine) nicht gefährlicher Abfall Verwertung als Material BMF0* gem. EBV |
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| Proben- nummer | Proben- bezeichnung | Unter- suchung nach | Bemerkung/ Feststellung | Einstufung |
|---|---|---|---|---|
| SP2 | Schotterprobe 2 | EBV BM | • Erhöhter Chrom- (52,9 mg/kg), Kupfer- (24,7) und Nickelgehalt (37,6 mg/kg) • à Überschreitung der Material- werte der Materialklasse BM gem. /18/ und basierend auf der Annahme von grobporigem Ma- terial (≥ Sand) • à Einhaltung der Materialwerte BMF0* | AVV-Nr.: 17 05 04 (Bo- den und Steine) nicht gefährlicher Abfall Verwertung als Material BMF0* gem. EBV |
| SP3 | Schotterprobe 3 | EBV BM | • Erhöhter PAK- (1,3 mg/kg), Chrom- (117 mg/kg), Kupfer- (22,2) und Nickelgehalt (68 mg/kg) • à Überschreitung der Material- werte der Materialklasse BM und BMF0* gem. /18/ und ba- sierend auf der Annahme von grobporigem Material (≥ Sand) • à Einhaltung der Materialwerte BMF1 | AVV-Nr.: 17 05 04 (Bo- den und Steine) nicht gefährlicher Abfall Verwertung als Material BMF1 gem. EBV |
| BP1 | Bodenprobe 1 | Vorsorgewerte BBodSchV | • Erhöhter Chrom- (53,9 mg/kg), Nickel- (32,8) und Zinkgehalt (60,7 mg/kg) • à Überschreitung der Vorsor- gewerte nach BBodSchV /4/, basierend auf der Annahme von grobporigem Material (≥ Sand) | AVV-Nr.: 17 05 04 (Bo- den und Steine) nicht gefährlicher Abfall keine abfalltechnische Einstufung nach BBodschV, Verwertung vermutl. als Material BMF1 bzw. RC2-Material gem. EBV |
| BP2 | Bodenprobe 2 | Vorsorgewerte BBodSchV | • Erhöhter Blei- (46,7 mg/kg), Chrom- (48,0 mg/kg), Nickel- (29,5 mg/kg) und Zinkgehalt (62,2 mg/kg) • à Überschreitung der Vorsor- gewerte nach BBodSchV /4/, basierend auf der Annahme von grobporigem Material (≥ Sand) | AVV-Nr.: 17 05 04 (Bo- den und Steine) nicht gefährlicher Abfall keine abfalltechnische Einstufung nach BBodschV, Verwertung vermutl. als Material BMF1 bzw. RC2-Material gem. EBV |
Aus Tab. 2 wird ersichtlich, dass generell eine geringfügige Schwermetallbelastung für alle
Mischproben festzustellen ist. Die Konzentrationen unterschreiten dabei die Schwellen für eine
Gefährlichkeitseinstufung, sind jedoch im Rahmen einer Entsorgung zu beachten.
Es ergeben sich dabei die in Tab. 2 (s. rechte Spalte) aufgeführten Abfalleinstufungen als
BMF0*- bzw. BMF1-Material . Je nach Zeitpunkt der Sanierungsausführung und Wahl des
Entsorgungsbetriebes können die Vorab-Analysen direkt für den Entsorgungsprozess verwen-
det werden oder aber auch eine Neudeklaration im Rahmen einer baubegleitenden Hauf-
werksbeprobung nach Ausbaggern des Schotters (dann auch für die Tonsperre) erforderlich
werden.
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Das beprobte Bodenmaterial aus dem Bereich der angrenzenden Grünfläche zeigt ebenfalls
geringfügig erhöhte Schwermetallgehalte, welche vermutlich auf die angetroffenen Bauschutt-
beimengungen im Boden (Auffüllungshorizont) zurückzuführen sind. Eine Gefährdung von
dem Bodenmaterial geht im Rahmen der aktuellen Nutzung als Freizeit- und Grünfläche nicht
aus, jedoch wäre im Rahmen einer Entsorgung eine höhere und damit kostenintensivere ent-
sorgungsfachliche Einstufung des Bodenaushubs notwendig.
5 Entsorgungskonzept
5.1 Bereitstellung und Abtransport der Abfälle
An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass für die Schotter-, Schlamm- und Bodenproben
aus Gründen der Repräsentativität und in Abhängigkeit der Annahmekriterien des Entsor-
gungsbetriebes wahrscheinlich baubegleitend erneute Deklarationsuntersuchungen erforder-
lich werden. Die aktuell durchgeführten Untersuchungen stellen eine erste Orientierung bzw.
Vorabdeklaration dar, eine abschließende Einstufung der anfallenden Abfallmengen kann erst
nach einer repräsentativen Haufwerksbeprobung gem. LAGA PN 98 und anschließender De-
klarationsanalytik gem. ErsatzbaustoffV bzw. LAGA – TR [2003] für Boden / Bauschutt im Zuge
der Bauarbeiten erfolgen.
Die bei der Sanierung anfallenden Aushubmengen sind vor Ort sortenrein in Form von Hauf-
werken aufzuhalden bzw. in Containern zwischenzulagern und nach Beprobung gem. PN 98
und Vorlage der Deklarationsanalytik einer ordnungsgemäßen Verwertung bzw. Entsorgung
zuzuführen. Die Haufwerksbeprobung hat dabei durch einen befähigten Probenehmer gem.
PN 98 zu erfolgen.
Hinweis: Nach dem bisherigen Kenntnisstand fallen keine besonderen kontaminierten bzw. schadstoff-
belasteten Abfallstoffe an, die einer Einstufung als gefährlicher Abfall entsprechen. Sollten sich
im Zuge der Sanierungsarbeiten neue Verdachtsmomente hinsichtlich einer Schadstoffbelas-
tung zeigen, so ist der Fachgutachter heranzuziehen, um den Verdacht zu prüfen und weitere
Maßnahmen mit Zustimmung des Auftraggebers einzuleiten.
5.2 Abfallentsorgung / -verwertung
Die endgültigen Verwertungswege können je nach Abfall- und Lagerungsart anhand der vor-
liegenden Ergebnisse oder nach Haufwerksbeprobung gemäß PN 98 und baustoffspezifischer
Deklarationsanalytik festgelegt werden. Die Entsorgung der Materialien ist lückenlos gemäß
Nachweisverordnung nachzuweisen.
Eine Nachweisführung hat für alle anfallenden Abfälle zu erfolgen. Für nicht gefährliche Abfälle
sind Wiegescheine der Entsorgungsfachbetriebe als Nachweis vorzulegen. Für ggf. anfallende
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gefährlichen Abfälle bis 20 t ist gem. §§ 49 und 50 des KrWG /11/ sowie gem. NachwV /6/ ein
Übernahmeschein im Sammelentsorgungsnachweis vorzulegen. Für alle gefährlichen Abfälle
über 20 t hat die Nachweisführung gem. der o.g. Regelwerke über das elektronische Abfall-
nachweisverfahren (elektronischer Begleitschein) zu erfolgen..
5.3 Mengenschätzung Abfall
Mit der durchgeführten Vorabdeklaration der am Rahmen der Teichssanierung anfallenden
Aushubmengen wurden die dabei anfallenden Abfallarten (vorbehaltlich der zwischen der
Schotter- und Tonabdichtung vermuteten Schlammschicht) erfasst. Gemäß den Abfalleinstu-
fungen aus Tabelle 4 werden demzufolge voraussichtlich die in Tabelle 5 aufgelisteten Abfälle
anfallen.
à Mengenbilanz der zu verwertenden bzw. zu beseitigenden Abfallmengen:
Tabelle 5: Mengenschätzung der zu entsorgenden Aushubmengen
| Abfallschlüssel / Einstufung | Material | Herkunft | Masse | Einheit |
|---|---|---|---|---|
| 17 05 04 (Boden und Steine) BMF0* | Schotter / Boden und Steine | Bedeckung Teichgrund und Flachwasser- zone | 950 | t |
| 17 05 04 Boden und Steine) BMF1 | Schotter / Boden und Steine | Uferzone, ggf. untere, schlammdurch- setzte Schotterschicht | 450 | t |
| 17 05 06 (Bag- gergut) (vermtl.: BG1) | Teichschlamm | Teichschlamm zwischen Schotterschicht und Tonabdichtung | 180 | t |
| 20 02 01 (biolo- gisch abbaubare Abfälle) | Biologie / Teich- pflanzen | Teichpflanzen/Teichbewuchs, die im Rah- men der Sanierung entfernt werden müs- sen | 20 | t |
Elsteraue, den 21.07.2026
……………….…. ……………….…. Michael Herwig Christian Winter Projektleiter Projektbearbeiter
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| Abfallverwertungs- und Entsorgungskonzept Entschlammung Johannisteich Zeitz Pr.-Nr.: 2026-061 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Auftraggeber: | ||||||||
| Übersichtslageplan mit Kennzeichnung des Untersuchungsobjektes Quelle: Sachsen-Anhalt-Viewer, 2026 | ||||||||
| Stadt Zeitz | ||||||||
| SG öffentliches Grün / | ||||||||
| Baumschutz | ||||||||
| Altmarkt 1 | ||||||||
| 06712 Zeitz | ||||||||
| Bearb.: | Winter | Maßstab: | ohne | Proj.-Nr. | 2026-061 | |||
| Auftragnehmer: | ||||||||
| Gepr.: | Meyer- Plath | Datum: | 14.07.2026 | Anlage: | 1 | |||
| Argolon GmbH | ||||||||
| Draschwitzer Hauptstr. 11 | ||||||||
| 06729 Elsteraue |
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| Protokoll über die Entnahme einer Materialprobe Blatt 1 / 2 | |
|---|---|
| Projektbezeichnung: Abfallverwertungs- und Entsorgungskonzept Entschlammung Johannisteich Zeitz Pr.-Nr.: 2026-061 | |
| Auftraggeber (Projektnummer): Stadt Zeitz (2026-061) | Ort der Probenahme: Schlosspark Zeitz, Johannisteich |
| Probennehmer: Chr. Winter | |
| Zweck der Probenahme: Deklarationsanalytik nach BBodSchV | |
| Materialbezeichnung: Boden mit Bauschuttbeimengungen | |
| Herkunft des Materials: Boden Wiese östl. des Johannisteiches | |
| Vermutete Schadstoffe / Gefährdung: keine konkrete Schadstoffvermutung |
| Zeitpunkt der Probennahme | ||
|---|---|---|
| Datum: 18.06.2026 | Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr | |
| Witterungsbedingungen: Sonnig, trocken | Untersuchungsstelle: BP 1 – Wiese naher Randbereich West | |
| Abfallart / Materialbeschreibung: Boden mit Bauschuttbeimengungen | ||
| Gesamtmenge (l/kg): ca. 5 l / 10 kg | ||
| Probennahmegerät und -material: Spaten / Schaufel aus Edelstahl | ||
| Probennahmeverfahren: Mischprobe |
| Anzahl der entnommenen Proben | ||
|---|---|---|
| Einzelprobe: o | Mischprobe: ý | Sammelprobe: o |
| Anzahl der Einzelproben je Mischprobe: 15 | Sonderproben: o | |
| Hochwert: - | Rechtswert: - |
Entnahmedaten
Probenbezeichnung: BP1
Entnahmetiefe: 0,0 - 0,5 m unter GOK
Geruch: kein auffälliger Geruch
Farbe: braun
| Protokoll über die Entnahme einer Materialprobe Blatt 2 / 2 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Probennahmegefäß | o Braunglas | o Weißglas | o PE-Flasche | o PE-Beutel |
| o Head - Space | ý PE-Eimer | o | o | |
| Verschluss: | o Schraubdeckel | o Aluminiumring mit Septum | ý PE-Deckel | o Zip-Verschluss |
| Dichtung: | o Gummi | o Aluminiumfolie | ý keine | o |
| Konservierung: | ý nein | o ja durch: | ||
| Lagerung vor Ort: | ý Kühlbox | o dunkel - ohne Kühlung | o | Dauer: ca. 2 h |
| Transport ins Labor: | ý Kühlbox | o Kühlschrank | o dunkel, ohne Kühlung | Dauer: 1 h |
Fotodokumentation
Lageplan
| Anlass der Probennahme / Untersuchungsumfang | |
|---|---|
| Deklarationsanalytik nach BBodSchV | |
| Bemerkung: - signifikante Bauschuttbeimengungen / Auffüllung vorhanden | |
| Ort / Datum / Unterschrift i.A. Zeitz, 18.06.2026 | Übergabezeit Analyselabor: 18.06.2026; 15:30 Uhr |
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| Protokoll über die Entnahme einer Materialprobe Blatt 1 / 2 | |
|---|---|
| Projektbezeichnung: Abfallverwertungs- und Entsorgungskonzept Entschlammung Johannisteich Zeitz Pr.-Nr.: 2026-061 | |
| Auftraggeber (Projektnummer): Stadt Zeitz (2026-061) | Ort der Probenahme: Schlosspark Zeitz, Johannisteich |
| Probennehmer: Chr. Winter | |
| Zweck der Probenahme: Deklarationsanalytik nach BBodSchV | |
| Materialbezeichnung: Boden mit Bauschuttbeimengungen | |
| Herkunft des Materials: Wiese/Grünfläche östlich des Johannisteiches | |
| Vermutete Schadstoffe / Gefährdung: keine konkrete Schadstoffvermutung |
| Zeitpunkt der Probennahme | ||
|---|---|---|
| Datum: 18.06.2026 | Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr | |
| Witterungsbedingungen: Sonnig, trocken | Untersuchungsstelle: BP 2 – Wiese weiterer Randbereich West | |
| Abfallart / Materialbeschreibung: Boden /Auffüllung | ||
| Gesamtmenge (l/kg): ca. 5 l / 10 kg | ||
| Probennahmegerät und -material: Spaten / Edelstahlschaufel | ||
| Probennahmeverfahren: Mischprobe |
| Anzahl der entnommenen Proben | ||
|---|---|---|
| Einzelprobe: o | Mischprobe: ý | Sammelprobe: o |
| Anzahl der Einzelproben je Mischprobe: 15 | Sonderproben: o | |
| Hochwert: - | Rechtswert: - |
Entnahmedaten
Probenbezeichnung: BP2
Entnahmetiefe: 0,0 - 0,5 m unter GOK
Geruch: kein auffälliger Geruch
Farbe: braun
| Protokoll über die Entnahme einer Materialprobe Blatt 2 / 2 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Probennahmegefäß | o Braunglas | o Weißglas | o PE-Flasche | o PE-Beutel |
| o Head - Space | ý PE-Eimer | o | o | |
| Verschluss: | o Schraubdeckel | o Aluminiumring mit Septum | ý PE-Deckel | o Zip-Verschluss |
| Dichtung: | o Gummi | o Aluminiumfolie | ý keine | o |
| Konservierung: | ý nein | o ja durch: | ||
| Lagerung vor Ort: | ý Kühlbox | o dunkel - ohne Kühlung | o | Dauer: ca. 2 h |
| Transport ins Labor: | ý Kühlbox | o Kühlschrank | o dunkel, ohne Kühlung | Dauer: ca. 1 h |
Fotodokumentation
Lageplan
| Anlass der Probennahme / Untersuchungsumfang | |
|---|---|
| Deklarationsanalytik nach BBodSchV | |
| Bemerkung: - signifikante Bauschuttbeimengungen / Auffüllung vorhanden | |
| Ort / Datum / Unterschrift i.A. Zeitz, 18.06.2026 | Übergabezeit Analyselabor: 18.06.2026; 15:30 Uhr |
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| Protokoll über die Entnahme einer Materialprobe Blatt 1 / 2 | |
|---|---|
| Projektbezeichnung: Abfallverwertungs- und Entsorgungskonzept Entschlammung Johannisteich Zeitz Pr.-Nr.: 2026-061 | |
| Auftraggeber (Projektnummer): Stadt Zeitz (2026-061) | Ort der Probenahme: Schlosspark Zeitz, Johannisteich |
| Probennehmer: Chr. Winter | |
| Zweck der Probenahme: Deklarationsanalytik nach EBV Boden/Baggergut | |
| Materialbezeichnung: Schotter | |
| Herkunft des Materials: Schotter Flachwasserzone Ost | |
| Vermutete Schadstoffe / Gefährdung: keine konkrete Schadstoffvermutung |
| Zeitpunkt der Probennahme | ||
|---|---|---|
| Datum: 18.06.2026 | Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr | |
| Witterungsbedingungen: Sonnig, trocken | Untersuchungsstelle: SP 1 – Flachwasserzone Ost | |
| Abfallart / Materialbeschreibung: Schotter | ||
| Gesamtmenge (l/kg): ca. 5 l / 10 kg | ||
| Probennahmegerät und -material: Spaten / Schaufel aus Stahl / Schöpfer | ||
| Probennahmeverfahren: Mischprobe |
| Anzahl der entnommenen Proben | ||
|---|---|---|
| Einzelprobe: o | Mischprobe: ý | Sammelprobe: o |
| Anzahl der Einzelproben je Mischprobe: 15 | Sonderproben: o | |
| Hochwert: - | Rechtswert: - |
Entnahmedaten
Probenbezeichnung: SP1
Entnahmetiefe: 0,0 - 0,4 m unter BOK
Geruch: kein auffälliger Geruch
Farbe: grau
| Protokoll über die Entnahme einer Materialprobe Blatt 2 / 2 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Probennahmegefäß | o Braunglas | o Weißglas | o PE-Flasche | o PE-Beutel |
| o Head - Space | ý PE-Eimer | o | o | |
| Verschluss: | o Schraubdeckel | o Aluminiumring mit Septum | ý PE-Deckel | o Zip-Verschluss |
| Dichtung: | o Gummi | o Aluminiumfolie | ý keine | o |
| Konservierung: | ý nein | o ja durch: | ||
| Lagerung vor Ort: | ý Kühlbox | o dunkel - ohne Kühlung | o | Dauer: ca. 3 h |
| Transport ins Labor: | ý Kühlbox | o Kühlschrank | o dunkel, ohne Kühlung | Dauer: 1 h |
Fotodokumentation
Lageplan
| Anlass der Probennahme / Untersuchungsumfang | |
|---|---|
| Deklarationsanalytik nach EBV Boden/Baggergut | |
| Bemerkung: - | |
| Ort / Datum / Unterschrift i.A. Zeitz, 18.06.2026 | Übergabezeit Analyselabor: 18.06.2026; 15:30 Uhr |
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| Protokoll über die Entnahme einer Materialprobe Blatt 1 / 2 | |
|---|---|
| Projektbezeichnung: Abfallverwertungs- und Entsorgungskonzept Entschlammung Johannisteich Zeitz Pr.-Nr.: 2026-061 | |
| Auftraggeber (Projektnummer): Stadt Zeitz (2026-061) | Ort der Probenahme: Schlosspark Zeitz, Johannisteich |
| Probennehmer: Chr. Winter | |
| Zweck der Probenahme: Deklarationsanalytik nach EBV Boden/Baggergut | |
| Materialbezeichnung: Schotter | |
| Herkunft des Materials: Schotter Flachwasserzone West | |
| Vermutete Schadstoffe / Gefährdung: keine konkrete Schadstoffvermutung |
| Zeitpunkt der Probennahme | ||
|---|---|---|
| Datum: 18.06.2026 | Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr | |
| Witterungsbedingungen: Sonnig, trocken | Untersuchungsstelle: SP 2 – Flachwasserzone West | |
| Abfallart / Materialbeschreibung: Schotter | ||
| Gesamtmenge (l/kg): ca. 5 l / 10 kg | ||
| Probennahmegerät und -material: Spaten / Schaufel aus Stahl / Schöpfer | ||
| Probennahmeverfahren: Mischprobe |
| Anzahl der entnommenen Proben | ||
|---|---|---|
| Einzelprobe: o | Mischprobe: ý | Sammelprobe: o |
| Anzahl der Einzelproben je Mischprobe: 15 | Sonderproben: o | |
| Hochwert: - | Rechtswert: - |
Entnahmedaten
Probenbezeichnung: SP2
Entnahmetiefe: 0,0 - 0,4 m unter BOK
Geruch: kein auffälliger Geruch
Farbe: grau
| Protokoll über die Entnahme einer Materialprobe Blatt 2 / 2 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Probennahmegefäß | o Braunglas | o Weißglas | o PE-Flasche | o PE-Beutel |
| o Head - Space | ý PE-Eimer | o | o | |
| Verschluss: | o Schraubdeckel | o Aluminiumring mit Septum | ý PE-Deckel | o Zip-Verschluss |
| Dichtung: | o Gummi | o Aluminiumfolie | ý keine | o |
| Konservierung: | ý nein | o ja durch: | ||
| Lagerung vor Ort: | ý Kühlbox | o dunkel - ohne Kühlung | o | Dauer: ca. 3 h |
| Transport ins Labor: | ý Kühlbox | o Kühlschrank | o dunkel, ohne Kühlung | Dauer: 1 h |
Fotodokumentation
Lageplan
| Anlass der Probennahme / Untersuchungsumfang | |
|---|---|
| Deklarationsanalytik nach EBV Boden/Baggergut | |
| Bemerkung: - | |
| Ort / Datum / Unterschrift i.A. Zeitz, 18.06.2026 | Übergabezeit Analyselabor: 18.06.2026; 15:30 Uhr |
[Seite 23]
| Protokoll über die Entnahme einer Materialprobe Blatt 1 / 2 | |
|---|---|
| Projektbezeichnung: Abfallverwertungs- und Entsorgungskonzept Entschlammung Johannisteich Zeitz Pr.-Nr.: 2026-061 | |
| Auftraggeber (Projektnummer): Stadt Zeitz (2026-061) | Ort der Probenahme: Schlosspark Zeitz, Johannisteich |
| Probennehmer: Chr. Winter | |
| Zweck der Probenahme: Deklarationsanalytik nach EBV Boden/Baggergut | |
| Materialbezeichnung: Schotter | |
| Herkunft des Materials: Schotter Uferzone Ost | |
| Vermutete Schadstoffe / Gefährdung: keine konkrete Schadstoffvermutung |
| Zeitpunkt der Probennahme | ||
|---|---|---|
| Datum: 18.06.2026 | Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr | |
| Witterungsbedingungen: Sonnig, trocken | Untersuchungsstelle: SP 3 – Uferzone Ost | |
| Abfallart / Materialbeschreibung: Schotter | ||
| Gesamtmenge (l/kg): ca. 5 l / 10 kg | ||
| Probennahmegerät und -material: Spaten / Schaufel aus Stahl / Schöpfer | ||
| Probennahmeverfahren: Mischprobe |
| Anzahl der entnommenen Proben | ||
|---|---|---|
| Einzelprobe: o | Mischprobe: ý | Sammelprobe: o |
| Anzahl der Einzelproben je Mischprobe: 15 | Sonderproben: o | |
| Hochwert: - | Rechtswert: - |
Entnahmedaten
Probenbezeichnung: SP3
Entnahmetiefe: 0,0 - 0,4 m unter GOK
Geruch: kein auffälliger Geruch
Farbe: grau
| Protokoll über die Entnahme einer Materialprobe Blatt 2 / 2 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Probennahmegefäß | o Braunglas | o Weißglas | o PE-Flasche | o PE-Beutel |
| o Head - Space | ý PE-Eimer | o | o | |
| Verschluss: | o Schraubdeckel | o Aluminiumring mit Septum | ý PE-Deckel | o Zip-Verschluss |
| Dichtung: | o Gummi | o Aluminiumfolie | ý keine | o |
| Konservierung: | ý nein | o ja durch: | ||
| Lagerung vor Ort: | ý Kühlbox | o dunkel - ohne Kühlung | o | Dauer: ca. 3 h |
| Transport ins Labor: | ý Kühlbox | o Kühlschrank | o dunkel, ohne Kühlung | Dauer: 1 h |
Fotodokumentation
Lageplan
| Anlass der Probennahme / Untersuchungsumfang | |
|---|---|
| Deklarationsanalytik nach EBV Boden/Baggergut | |
| Bemerkung: - | |
| Ort / Datum / Unterschrift i.A. Zeitz, 18.06.2026 | Übergabezeit Analyselabor: 18.06.2026; 15:30 Uhr |