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EU_Leistungsbeschreibung_FI_LCMSMS.pdf

Laborgerät für Ultrahochleistungsflüssigchromatografie und Tandem-Massenspektrometrie

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 02.10.2026, 14:45 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabe.niedersachsen.de

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Leistungsbeschreibung des Nds. Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Leistungsbeschreibung zum Projekt
„LC-MS/MS (Triplequad)“
des Nds. Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)
– Futtermittelinstitut Stade –
Az.: 02435
0Datum / Version 30.09.2026Bitte beachten: Bitte senden Sie ein aus- gefülltes, unterzeichnetes und mit Ihrem Firmenstempel versehenes Exemplar der Leistungsbeschreibung mit Ihrem Ange- bot an die Vergabestelle zurück. Firmenstempel
Teil 1
Ausschreibungsverfahren
1.1Präambel
Im Futtermittelinstitut Stade (FI-STD) des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) werden anorganisch- chemische, organisch-chemische, mikrobiologische und mikroskopische Untersuchungen an Futtermitteln durchgeführt. Die Hauptaufgabengebiete des Fachbereichs (FB) 12 liegen hierbei in der Untersuchung organisch-chemischer Rückstände und Kontaminanten im Spuren und Ultraspurenbereich, sowie die Gehaltskontrolle von organisch-chemi- schen Futtermittelzusatzstoffen. Im FB 12 des FI-STD werden u. A. die Untersuchungen zur Kontrolle der Gehalte an Kokzidiostatika, sowie die Bestimmung von Mykotoxinen, Pestiziden, Antibiotika, PFAS und Ergotalkaloiden mittels Flüssigchromatographie- Massenspektrometrie (LC-MS/MS) sowie z. T. mittels Fluoreszenzdetektion (FLD) durchgeführt. Die Höchstgehalte bzw. Richtwerte liegen hierbei je nach Analyt und Art des Futtermittels im Bereich von 5 μg/kg bis 60 mg/kg, wobei die Untersu- chung mittels der amtlichen Verfahren (VO (EG) 152/2009-, DIN-, oder VDLUFA- Methoden) durchgeführt werden.

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In besonders schwierigen Matrices, wie z. B. Grün- und Raufutter und Mischfuttermitteln mit hohen Zusätzen an Carotinoiden oder Farbstoffen, ist gerade die Bestimmung von Spuren der sog. unerwünschten Stoffe eine große Herausforderung. Für die analytische Messung der z. T. gereinigten und aufkonzentrierten Proben- extrakte soll ein Messplatz eingerichtet werden. Das Messsystem muss die folgenden Funktionseinheiten umfassen: • Ultrahochleistungsflüssigchromatographen (UHPLC) • Fluoreszenzdetektor (FLD) inkl. Überdruckventil • Triplequadrupol-Massenspektrometer (MS/MS) • Zwei Mess- und Auswerteeinheiten inkl. sämtlicher erforderlicher Software • alle erforderlichen Peripherieeinheiten Die Untersuchung von Futtermittelextrakten stellt an die eingesetzten Messeinrichtungen hohe Anforderungen hinsichtlich Sensitivität und Robustheit. Das zu beschaffende Gerät soll primär für die Bestimmung von Pharmakologisch Wirksamen Substanzen (PWS) und Mykotoxinen/Ergotalkaloiden in Futtermitteln eingesetzt werden. Die Anforderungen an die Methodik sind in VO (EG) 152/2009, VO (EG) 401/2006 sowie der Entscheidung 2002/657/EC geregelt. Etwaige Höchstgehalte/Richtwerte der genannten Verbindungen sind in der EU-Richtlinie 32/2002, Empfehlung 2013/165/EG sowie Empfehlung 576/2006/EG reguliert. Die Anforderungen an die Lieferfirma umfassen das LC-MS/MS-Gesamtsystem, etwaig erforderliche Peripherieeinheiten, die EDV-Einheiten, die Software und die weiteren in der Leistungsbeschreibung genannten Kriterien.
1.2Allgemeine Hinweise für das Vergabeverfahren
Neben den nachfolgend genannten Anforderungen gelten die als Anlage beigefüg- ten Bewerbungs- und Vergabebedingungen des Auftraggebers für die Vergabe von Leistungen (einschließlich gewerbliche Dienstleistungen und Lieferungen). Es ist der Abschluss eines Werklieferungsvertrages über die Lieferung und Installa- tion der Geräte vorgesehen, wobei die als Anlage beigefügten Zusätzlichen Ver- tragsbedingungen (ZVB) für die Ausführung von Lieferungen und Leistungen des Landes Niedersachsen sowie das GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbe- schränkungen, die VgV (Vergabeverordnung) sowie die Allgemeinen Vertragsbe- dingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) Vertragsbestandteil sein werden.

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Änderungen und Nebenangebote sind, soweit sie nicht ausdrücklich in der Leis- tungsbeschreibung gefordert werden, ausgeschlossen. Der Bieter kann zur Erstellung und Abgabe seines Angebots, abweichend von sons- tigen Bestimmungen, eigene Unterlagen verwenden. Insoweit liegen Angebotsvordrucke den Unterlagen nicht bei.
1.3Preisangaben
Bei der Angabe von Preisen ist folgendes zu beachten:
1.3.1.Grundsätzlich ist zunächst ein Preis, entsprechend der Leistungsbeschreibung ohne Berücksichtigung etwaiger Alternativen oder Optionen anzugeben.
1.3.2.Des Weiteren ist der Preis im Falle der Auswahl der jeweils genannten Optionen sowie in Verbindung mit den Alternativen anzugeben.
1.3.3.Alle Preise sind inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer anzugeben.
1.3.4.Schließlich ist anzugeben, wie viel Rabatt der Bieter gewährt.
1. 4Sonstige Anforderungen
Der Bieter bestätigt bei Abgabe seines Angebotes schriftlich, dass …
1.4.1.dem Angebot nur die eigenen Preisermittlungen zugrunde liegen und dass mit an- deren Bewerbern Vereinbarungen weder über die Preisbildung noch über die Ge- währung von Vorteilen an Mitbewerber getroffen worden sind und auch nicht nach Abgabe des Angebots getroffen werden.
1.4.2.die allgemeinen Preisvorschriften, insbesondere das Gesetz gegen Wettbewerbs- beschränkungen (GWB) in der jeweils gültigen Fassung beachtet worden sind.
1.4.3.Der Bieter hat, sofern vorhanden, Referenzen vergleichbarer Aufträge mit Adresse und Telefonnummer anzugeben.
1.4.4.Eine Installation und Inbetriebnahme (Funktionsprüfung und -abnahme durch den betroffenen Institutsbereich, inkl. Rechnungsstellung) bis zum 17.12.2026 sollte möglich sein. Ist dies nicht möglich, hat eine Abstimmung mit dem Auftragge- ber zu erfolgen
1.4.5.Der Bieter sichert zu, d. d. benötigte Verpackungsmaterial nach der Inbetrieb- nahme umweltgerecht entsorgt, oder zur weiteren Verwendung abgeholt wird. Im Falle einer Reparatur und eines erforderlichen Transportes zum Hersteller, liefert der Bieter kostenfrei entsprechendes Transportmaterial.

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Teil 2Beschaffungsgegenstand
2.1ProjektbezeichnungLC-MS/MS (Triplequad)
2.2VerfahrensartOffenes Verfahren
2.3Art des VertragesWerkliefervertrag
2.42.4VergabestelleVergabestelleLAVES, Abteilung 5, Stau 75 26122 Oldenburg Ansprechpartner: Herr Hauschild
2.5LieferadresseLAVES Futtermittelinstitut Fachbereich 12 Heckenweg 4 - 1. OG 21680 Stade
2.6Vorgeschriebene Lieferfristen6 Wochen oder mit Abstimmung des Auf- traggebers
2.7Spätester Liefertermin6 Wochen oder mit Abstimmung des Auf- traggebers
2.8Eignungskriterien
Fachkunde Der Bieter muss über Erfahrung in der Ausführung vergleichbarer Aufträge verfügen. Als vergleichbar gelten Aufträge, auf die mindestens eines der nachstehenden Kriterien zutrifft: - erfolgreiche Installation von mindestens 10 LC-MS/MS-Geräten - erfolgreiche Anbindung von mindestens 10 MS/MS-Geräten an vorhandene Laborausstattung - erfolgreiche Fehlerbehebung bei 10 LC-MS/MS-Geräten im Laborbetrieb in- nerhalb von 72 Stunden Dies ist durch eine Referenzliste zu belegen. Leistungsfähigkeit Der Bieter muss im Störungsfall innerhalb von 48 Stunden technisches Personal vor Ort (siehe 2.5) bereitstellen. Außerdem sollte der Bieter europäische, internati- onale bzw. gleichwertige Normen für das Umweltmanagement erfüllen, wie z.B. EMAS.

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2.9Beschreibung des Auftrags
Bitte geben Sie in der gelben Spalte „Bieter“ an, ob und zu welchem Grad Ihr Gerät die Spezifikation erfüllt Beispiele für Spezifikationen: „Hohe Flussgeschwindigkeit“ „Druck min. 300 bar“ „einfache Reinigung“
Bieter-ein-
tragungen
Beispiele:
3ml/min
bis 600 bar
ja, Abde-
ckung ab-
nehmbar
AAllgemeine Anforderungen
A.1 KO- KriteriumLieferung, Einrichtung und Installationsqualifizierung eines Mess-/Auswerteplatzes für die Flüssigchromatographie gekop- pelt mit Fluoreszenzdetektion (FLD) und Massenspektrometrie (MS/MS). Messsystem (Neugerät der neuesten Generation) bestehend aus einer binären Pumpe, Entgasereinheit(en), Autosampler, Säulenofen, Fluoreszenzdetektor (FLD), Interface für die Elekt- rospray-Ionisation (ESI), einem Benchtop-Triplequadrupol-Mas- senspektrometer (MS/MS), zwei Computern für die Messung und Auswertung inkl. sämtlicher für den Betrieb erforderlicher Software, Peripherieeinheiten sowie grundlegender Einweisung und spezieller Schulung der Mitarbeitenden. Das System soll hauptsächlich für die Bestimmung von Ergotal- kaloiden, Kokzidiostatika, Pharmakologisch Wirksamen Sub- stanzen (PWS) sowie Per- und Polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) eingesetzt werden. Die Eignung des Gerätes für die beschriebenen Einsatzgebiete in Übereinstimmung mit den in der Präambel genannten euro- päischen und nationalen Verordnungen, Richtlinien und Emp- fehlungen ist obligatorisch.
A.2 KO- KriteriumDokumente mit den vom Hersteller gewährleisteten Spezifikati- onen und Kenngrößen der Geräteeinheiten müssen dem Ange- bot beigefügt werden. Sollte eine Beurteilung von Leistungskri- terien und Kenngrößen aufgrund nicht vorhandener

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Spezifikationsdokumente nicht möglich sein, so werden in der Bewertung für diese Kriterien keine Punkte vergeben.
A.3 KO- KriteriumZusätzlich müssen Referenzen anderer öffentlicher Untersu- chungseinrichtungen mit ähnlichem Fokus (Analytik von Uner- wünschten Stoffen und „Kontaminanten“ in Futter-/Lebensmit- teln) mit angegeben werden.
A.4Die Eignung des Gerätes zur Bestimmung von - Kokzidiostatika (z. B. Lasalocid, Ethopabat, Halofugi- non, Maduramicin, Monensin, Narasin, Nicarbazin, Ro- benidin und Salinomycin) - PWS (z. B. Furazolidon, Amprolium und Dimetridazol) - Ergotalkaloiden (z. B. Ergometrin(-in), Ergocryptin(-in), Ergocristin(-in), Ergocornin(-in), Ergotamin(-in) und Ergosin(-in)) in futter-/lebensmittelrelevanten Matrices soll durch Publikatio- nen (Application Notes oder Publikationen in wissenschaftli- chen Fachzeitschriften) belegt werden.
A.5 KO- KriteriumTestmessungen: Das Gerät muss futtermittelrelevante Analyten aus den Grup- pen der Ergotalkaloide, Makrolide, Sulfonamide und PFAS be- sonders empfindlich bestimmen können. Die Leistungsfähigkeit des Gerätes muss im Rahmen der Ausschreibung mittels der Messung von Testlösungen demonstriert werden. Das Versuchsdesign, die zugehörigen Dokumente, Standard-, Tune- und Messlösungen aufgearbeiteter Probenextrakte kön- nen unter der folgenden Adresse angefordert werden: LAVES FI-STD FB12 Heckenweg 4, 21680 Stade; Poststelle.FI-Stade@laves.niedersachsen.de Die Ergebnisse sind mit Abgabe des Angebotes unter Nutzung der durch das Futtermittelinstitut Stade zur Verfügung gestell- ten Word-/Exceldateien-Dateien online über das Vergabeportal einzureichen.
A.6 KO- KriteriumVoraussetzungen Umgebungstemperatur: Im Messraum kann grundsätzlich eine Umgebungstemperatur im Bereich zwischen +18 °C und +26 °C gewährleistet werden. Die Temperaturschwankungen innerhalb von 24 h liegen in ei- nem Intervall von 3 °C (Mittlere Temperatur ±1,5 °C). Das

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Gerät muss bei diesen Bedingungen betrieben werden können und die spezifizierten Leistungskenndaten erfüllen.
A.7 KO- KriteriumVoraussetzungen Gasversorgung: Im Messraum steht an Laborgasen ausschließlich Stickstoff (N 5.0) aus einem Flüssigstickstofftank zur Verfügung. Die 2 Versorgung erfolgt über eine zentrale Gasversorgung. Im Messraum stehen zwei entsprechende N -Entnahmestellen (p= 2 0-15 bar und p= 0-6 bar) zur Verfügung. Sofern beim angebotenen System einzelne Prozesse (Zerstäu- bung, Trocknung o. Ä.) Gase geringerer Reinheit (z. B. aufge- reinigte Druckluft) verwendet werden können, muss für diese Prozesse der vorhandene Stickstoff (N 5.0) verwendet werden. 2 Für den Betrieb, das Tunen, das Erfüllen der Leistungskennda- ten (Herstellerspezifikationen und auch die in den Testmessun- gen erzielten Leistungskenndaten) dürfen keine weiteren Gase (z. B. Argon) erforderlich sein. Eine Erweiterung der vorhande- nen Gasversorgung um weitere Gase ist weder im Bestandsge- bäude noch am zukünftigen Aufstellort im Laborneubau vorge- sehen.
A.8 KO- KriteriumVoraussetzungen Labormöbel/Platzbedarf: Für das System steht nur sehr begrenzt Platz zur Verfügung. UHPLC und Massenspektrometer inkl. Vorvakuumpumpe(n) müssen auf separaten Tischen untergebracht und betrieben werden. Für das UHPLC-System ist ein rollbarer Tisch mit folgenden Spezifikationen vorhanden: • Abmessungen: 61 cm x 80 cm x 51 cm (B x T x H) • Max. Nutzlast: 150 kg Für das Massenspektrometer ist ein rollbarer Tisch mit folgen- den Spezifikationen vorhanden: • Abmessungen: 120 cm x 80 cm x 77 cm (B x T x H) • Max. Nutzlast: 200 kg • Nutzraum unter dem Gerätetisch (z. B. für Vorvakuum pumpe(n)): 110 cm x 75 cm x 55 cm (B x T x H) Die Vorvakuumpumpe(n) müssen in einer Schallschutzeinhau- sung untergebracht sein und müssen inkl. Schallschutzeinhau- sung im Nutzraum unter dem Gerätetisch für das Massenspekt- rometer untergebracht und betrieben werden.

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Sofern ein sicherer Betrieb auf dem vorhandenen Mobiliar nicht möglich ist, ist dieses mit anzubieten und im Gesamtpreis mit- zuberücksichtigen. Auch diese Tische müssen rollbar sein. Die Abmessungen des neuen Mobiliars dürfen auch in diesem Fall die Abmessungen des vorhandenen Mobiliars nicht überschrei- ten. Aus baulichen Gründen bzw. Gründen der Arbeitssicherheit dürfen die Höhe des HPLC-Systems (ohne Eluentgefäße) und die Höhe des Massenspektrometers eine Höhe von 110 cm nicht überschreiten.
A.9 KO- KriteriumVoraussetzungen Elektro: Im Messraum stehen 4 x 5 Steckdosen (230 V, 50 Hz) zur Ver- fügung. Die Steckdosen sind in zwei voneinander unabhängi- gen Stromkreisen mit jeweils 16 A abgesichert. Das System muss mit der vorhandenen Elektroinstallation betrieben werden können.
A.10 KO- KriteriumInstallation und Installationsqualifizierung: Aufstellung, Installation und Inbetriebnahme des Gesamtsys- tems sind Bestandteil des Auftrags. Die Leistungsfähigkeit des Gerätes muss nach erfolgter Installation durch den Auftragneh- mer demonstriert werden. Die Demonstration beinhaltet das er- folgreiche Erzielen der vom Auftragnehmer zugesagten Spezifi- kationen sowie das erfolgreiche Erreichen der in den Testmes- sungen erzielten Leistung. Die Demonstration muss vor Ort durch Mitarbeitende des Auftragnehmers durchgeführt werden. Bei diesem Eignungsnachweis muss die in den Testmessungen erzielte Leistungsfähigkeit hinsichtlich Empfindlichkeit, Lineari- tät, Wiederholbarkeit, Verschleppungsfreiheit und Blindwerten vor Ort erfolgreich reproduziert werden. Im Rahmen dieser Installationsqualifizierung werden die Lösun- gen zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit analog zu den Testmessungen durch das Futtermittelinstitut Stade zur Verfü- gung gestellt.
A.11Das Gerät soll ausgewählte Komponenten aus den Gruppen Ergotalkaloide, Pharmakologisch Wirksame Substanzen und Per-/Polyfluorierte Alkylsubstanzen mit besonderer Leistungsfä- higkeit analysieren können. Hierbei sollen insbesondere Para- meter wie Linearität, Empfindlichkeit, Reproduzierbarkeit, Blind- werte sowie die Verschleppungsfreiheit von Analyten während der Testmessungen unter Beweis gestellt werden.

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BUHPLC-FLD
B.1 KO- KriterienUHPLC 1. Das Hochdruckgradientensystem muss einen Druck von mind. 1.200 bar generieren können. 2. Lösemittelauswahlventil für mindestens vier unter- schiedliche Lösungsmittel (mind. zwei Kanäle, ggf. mit zwei oder mehr Zuleitungen). 3. Aus Gründen der Arbeitssicherheit müssen die Eluent- gefäße über Vorrichtungen zur Reduktion des Über- gangs von org. Lösungsmitteln in die Raumluft (z. B. Ak- tivkohlefilter) verfügen. 4. Das System muss über die Möglichkeit verfügen die Laufmittelkanäle (Degasser, Pumpe etc.) softwarege- steuert mit hohem Fluss (mind. 2,5 mL/min) zu spülen, ohne dass Trennsäulen ausgebaut oder Ventile manuell geöffnet werden müssen. 5. Das System muss mindestens für Flussraten von 0,005 mL/min oder weniger bis zu 5,0 mL/min oder mehr ausgelegt sein. 6. Einrichtung(en) für geringstmögliche Pulsation (Pulsa- tion RSD ≤ 1 % bzw. ≤ 5 bar). 7. Das System muss über eine Mischkammer mit gerin- gem Volumen (nicht mehr als 50 µL) verfügen. 8. Das System muss über ein geeignetes Spülsystem ver- fügen, um schädliche Salzablagerungen im Bereich der Pumpenkolben zu vermeiden („Kolbenhinterspülung“). 9. Leckageüberwachung: Ein System zur Detektion von Leckagen muss vorhanden sein. Im Fall einer Leckage muss die weitere Zufuhr von Eluenten automatisch ge- stoppt werden. PFAS-Modifikationen: 10. Das Gerät soll auch zur Untersuchung von PFAS einge- setzt werden können. Um PFAS-Blindwerte, die aus ein- zelnen Bauteilen des Gerätes herausextrahiert werden, zu minimieren, müssen spezielle Modifikationen vorge- nommen werden: Die verwendeten Materialien die mit der Probe oder dem Eluenten in Kontakt kommen (z. B. Kapillaren, Filter, Verbindungsstücke, Dichtungen etc.) müssen, soweit wie möglich, frei von per- und poly-fluo- rierten Kunststoffen sein. 11. Zusätzlich muss das System über eine geeignete chro- matographische Säule zum Auffangen/Verzögern

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etwaiger Geräteblindwerte (z. B. trap-/delay-column) verfügen. 12. Die ergriffenen Maßnahmen/ausgetauschten Bauteile sollen gesondert aufgeführt werden. Die Leistungsfähig- keit muss in den Testmessungen demonstriert werden.
B.2 KO- KriterienAutosampler: 1. Variables Injektionsvolumen mindestens im Bereich von ≤ 0,1 µL bis ≥ 20 µL (Präzision ≤ 0,5 % RSD) 2. Insbesondere für lichtempfindliche Analyten muss der Innenraum des Autosamplers gegenüber UV-Strahlung geschützt sein. 3. Für thermolabile Analyten muss der Innenraum des Au- tosamplers temperiert werden können. Der Temperatur- bereich muss mind. den Bereich von ≤ +5 °C bis ≥ +40 °C umfassen. 4. Die Außenseite der Probennadel muss zwischen einzel- nen Injektionen vollautomatisch gespült werden können, um eine Verschleppung der Analyten zwischen einzel- nen Injektionen zu minimieren. Säulenofen: 5. Die Temperatur des Säulenofens muss in einem Be- reich von RT-10 °C (mind. 10 °C unterhalb der Umge- bungstemperatur) bis mindestens + 100 °C variabel ein- gestellt werden können (Auflösung ≤ 1 °C). 6. Die Temperatur des Säulenofens muss konstant gehal- ten werden und darf nicht mehr als ± 0,05 °C schwan- ken. 7. Der Säulenofen muss Platz für mindestens zwei HPLC- Trennsäulen (Länge bis mind. ≤ 300 mm) bieten. Eluentschaltventil: 8. Das System muss über mindestens ein internes oder externes elektrisches Schaltventil verfügen, mit dem der Eluentfluss für die Säulen per Software gesteuert wer- den kann. 9. Das Säulenschaltventil muss mindestens 6 HPLC- /UHPLC-Trennsäulen schalten können.
B.3Pumpe: 1. Der Maximaldruck soll auch bei Flussraten von bis zu mindestens 2 mL/min erreicht werden können. Autosampler: 2. Soll Platz für mind. 200 Vials (Volumen mind. 1,1 mL, Durchmesser mind. 11 mm) bieten. 3. Die Zeit für einen Injektionszyklus soll ≤ 10 s sein.

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4. Die Außenseite der Injektionsnadel soll vollautomatisch mit mehreren (mind. 2) unterschiedlichen Lösungen ge- spült werden können. Säulenofen: 5. Der Säulenofen soll über das unter B.2.7 geforderte Mindestmaß hinaus Platz für möglichst viele analytische HPLC-Trennsäulen (Länge bis mind. ≤ 300 mm) bieten.
B.4 KO- KriterienFluoreszenzdetektor: 1. Für die Bestimmung der Ergotalklaoide muss der FLD in Reihe mit dem MS betrieben werden, ohne dass es durch etwaigen Rückdruck zu Schäden am FLD kommt. Typische Anwendung: Eluentfluss: 0,35 mL/min, Eluent- zusammensetzung: 75 % A (0,2 g/L NH -Carbamat in 4 H O), 25 % B (Acetonitril). 2 2. Druckbereich: Das FLD-System (inkl. Messzelle) muss Drücken von mindestens 20 bar standhalten. 3. Wellenlängenbereich: Mindestens ≤ 220 nm bis ≥ 750 nm 4. Scan-Funktion: Scans von Anregungs- und Emissions- wellenlängen sowie die Aufzeichnung von Spektren müssen möglich sein. 5. Bandbreite: Wellenlängenbandbreite 20 ± 5 nm 6. Präzision: Präzision der Wellenlänge nicht schlechter als ± 0,2 nm. 7. Genauigkeit: Genauigkeit der Wellenlänge nicht schlechter als ± 3 nm. 8. Mehrwellenlängendetektion: Die gleichzeitige bzw. se- quenzielle Aufzeichnung mehrerer Paare von Anre- gungs-/Emissionswellenlängen (im Folgenden Kanäle genannt) muss möglich sein. Hierbei müssen mindes- tens drei unterschiedliche Kanäle aufgezeichnet werden können. 9. Datenrate: Die Datenrate für die Messung auf lediglich einem Kanal muss mindestens 75 Hz betragen. 10. Programmierbarkeit: Anregungs- und Emissionswellen- längen sowie die Empfindlichkeit des FLD müssen zu bestimmten Zeitpunkten einer Messung geändert wer- den können. Hierzu müssen in der Messmethode ent- sprechende Zeitprogramme erstellt werden können. 11. Messdaten: Die Messdaten von MS- und Fluoreszenz- detektor müssen gleichzeitig aufgezeichnet werden kön- nen.

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B.51. Der maximale Druck bei dem die FLD-Zellen betrieben werden können soll über das unter B.4.2 geforderte Min- destmaß hinaus möglichst hoch sein. 2. Der mögliche Wellenlängenbereich des FLD soll über das unter B.4.3 geforderte Mindestmaß hinaus möglichst weit sein. 3. Die Datenraten sollen über das unter B.4.9 geforderte Mindestmaß hinaus möglichst hoch sein. Dies gilt sowohl für die Messung auf lediglich einem als auch auf mehre- ren Kanälen. 4. Die Anzahl der Kanäle bei der Detektion auf mehreren Kanälen soll über das unter B.4.8 geforderte Mindest- maß hinaus möglichst hoch sein.
CTriplequadrupol-Massenspektrometer (MS/MS)
C.1 KO- Kriterien1. Allgemeines: Das System muss über Vorrichtungen ver- fügen, mit denen der Laufmittelfluss des chromatogra- phischen Systems zerstäubt, ionisiert, ggf. auszuwäh- lende Ionen vorselektiert, fragmentiert, die Fragmente selektiert und anschließend detektiert werden können. 2. Triple-Quadrupol-Funktion: Auch Hybridgeräte, welche die Triple-Quadrupol-Funkti- onalität beinhalten und die beschriebenen Anforderun- gen erfüllen, können angeboten werden. 3. Ionisierungsquelle(n): Das Gerät muss geeignet sein, um mit verschiedenen Ionisierungsquellen (zumindest Electrospray- (ESI-) und Atmospheric Pressure Chemi- cal Ionization- (APCI-) Interface) betrieben werden zu können. Eine ESI-Quelle muss mitgeliefert werden. In- terface-Lösungen, die eine Kombination aus ESI und APCI erlauben, können ebenfalls angeboten werden. 4. Massenselektion: Das Massenspektrometer muss über Quadrupole zur Auswahl von Ionen verfügen. Auch Sys- teme welche hybride Multipol-Geometrien beinhalten und die beschriebenen Anforderungen erfüllen, können angeboten werden. 5. Kollisionszelle: Das Gerät muss über eine Kollisions- zelle für die Collision-Induced Dissociation (CID) mit ho- her Transmission verfügen. 6. Vakuum-System: Die Vorpumpe(n) müssen in einem aktiv belüfteten Schallschutzgehäuse untergebracht sein und betrieben werden. Vorpumpe(n) und Schall- schutzgehäuse müssen über Funktionen zur Sicher- heitsabschaltung bei Überhitzung verfügen. Sofern die Vorpumpe(n) mit Schmierölen betrieben werden, müs- sen diese über Vorrichtungen zur Reduktion von Ölne- beln verfügen. Im Messraum steht keine aktive Abluft

beln verfügen. Im Messraum steht keine aktive Abluft

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zur Verfügung. Evtl. entstehende Abluftströme müssen durch Abluftschläuche (1,3 x 1,9 x 800 cm) direkt ins Freie abgeführt werden. Die Pumpe(n) im Schallschutz- gehäuse müssen aus Platzgründen im Nutzraum unter der Tischarbeitsfläche betrieben werden.

  1. Schaltventil: Ein Schaltventil zur Lenkung des Laufmit- telflusses in das Massenspektrometer oder in ein Abfall- behältnis muss vorhanden sein. Eine Softwaresteue- rung des Schaltventils in der Messmethode muss ge- währleistet sein.

  2. Tuning: Funktionen zur automatischen Kalibrierung der Massenachse, automatischen Optimierung der Ionenop- tik hinsichtlich Sensitivität, Signal-/Rausch-Verhältnis und Peakbreiten, sowohl im positiven als auch im nega- tiven Modus, sowie Funktionen zur Überprüfung der Tune-Parameter müssen vorhanden sein.

  3. Massenspektrometer:

• Massenbereich: ≤ 25 bis ≥ 2.000 Da

• Massenstabilität: Max. 0,1 Da Abweichung innerhalb 24 h.

• Ionenpfad: Nichtlineare Geometrie des Ionenpfads, um negative Effekte durch Neutralmoleküle, Lösemittelcluster u. Ä. zu minimieren.

• Polaritätswechsel: ≤ 25 ms

• Dynamischer Bereich: Mindestens sechs Größen- ordnungen

• Scangeschwindigkeit: 12.000 Da/s oder mehr

• MRM-Geschwindigkeit: 500 MRM/s oder mehr

• Unterstützte Messmodi:

Full-Scan, SIM, MRM, Product ion scan, Precursor ion scan, Neutral loss scan.

• Datenabhängige Messung: Beim Vorhandensein von Ionen bestimmter Massenübergänge im MRM-Modus müssen ab einem bestimmten Schwellenwert zusätz- C.1 liche MRM-Übergänge oder Scan-Vorgänge automa- KO- tisch in die Messungen mit einbezogen werden kön- Kriterien nen.

• Optimierte Messung der MRM-Übergänge: Das System muss über eine automatische Funktion zur Erstellung zeitgesteuerter Messmethoden verfü- gen. Hierbei soll anhand von Messparametern, wie z. B. Precursor-Ion, Produkt-Ion, Kollisionsenergie, erwartete Retentionszeit, gewünschte Zykluszeit bzw. Datenpunkte pro Peak, eine optimale zeitliche Vertei- lung der MRM-Übergänge automatisch berechnet und in der Messmethode gespeichert werden können.

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C.21. ESI-Quelle: Die Elektrospray-Quelle soll für typische Flussraten im Bereich von mindestens 0,1 mL/min bis mindestens 2 mL/min geeignet sein. 2. Gasverbrauch: Die Angaben zum Gasverbrauch sind gesondert anzu- geben (Maximalverbrauch der einzelnen Gase in L/min oder mL/min). Gase geringerer Reinheit müssen durch Stickstoff (5.0) ersetzt werden und werden in diesem Fall in den Gas- volumenstrom, der für den Betrieb des Gesamtsystems maximal zur Verfügung gestellt werden muss (Q ), mit max. einbezogen. 3. Vakuum-System: Wartungsarmes Vakuumsystem mit Vorpumpe(n) und Turbomolekularpumpe(n). Das System soll über Vorrichtungen verfügen, so dass beim Reinigen der Bauteile zum Transfer der Ionen aus der Ionenquelle in das Hochvakuum das Hochvakuum während der Reinigung aufrecht erhalten bleibt. 4. Tuning: Die Funktionen zum Tunen des Massenspektrometers sollen in der Software für das Messgerät terminiert und automatisch durchgeführt werden können. 5. Scan-Funktion: Das System soll möglichst schnelle Massenscans durchführen können.
DEDV-Einheiten
D.1 KO- Kriterium1) Zwei geeignete netzwerkfähige EDV-Einheiten zur Steue- rung des Messgerätes und zur Auswertung und Speicherung der Daten. Jeweils bestehend aus einem Computer mit den fol- genden Mindestleistungsstandards: • Mind. 32 GB RAM • Mind. zwei Displays (Bildschirmdiagonale mind. 24 Zoll) • Mind. eine freie Netzwerkkarte für den Anschluss des Systems an das Hausnetzwerk • Microsoft Windows 11 oder höher 2) Mind. ein netzwerkfähiger Laserdrucker (schwarz/weiß, mit automatischer Full-Duplex-Einheit). 3) Das Betriebssystem (Microsoft Windows 11 oder höher) muss sich in das Hausnetzwerk integrieren lassen. Die Mög- lichkeit der Fernsteuerung mittels Fernsteuerungssoftware, z.B. VNC muss gewährleistet sein.

VNC muss gewährleistet sein.

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ESoftware zur Steuerung und Auswertung des Systems
E.1 KO- Kriterien1) Sollten für den Betrieb des Gerätes Lizenzen für die Software (z. B. Gerätesoftware, MS Office etc.) erforder- lich sein, müssen diese mitgeliefert werden. 2) Für die Verwendung der Softwareprodukte dürfen keine weiteren Lizenzgebühren anfallen (zeitlich unbegrenzte Dauerlizenzen). 3) Die Software zur Steuerung des Systems, zur Aufzeich- nung und zur Auswertung der Messdaten muss auf ei- nem Microsoft Windows Betriebssystem basieren und mitgeliefert werden. Die Software zur Auswertung der Messdaten muss auf insgesamt mindestens zwei EDV- Systemen (z. T. Remote-Desktop-Clients) installiert wer- den. 4) Der Betrieb der Software zur Auswertung der Messda- ten auf einem vorhandenen RDP-Client muss grund- sätzlich möglich sein. Vorhandene Plattform: Microsoft Windows 11 Version 21H2 5) Zur Auswertung der Untersuchungen auf Ergotalkaloide ist die gleichzeitige Bearbeitung der Messdaten von FLD und MS erforderlich. Die Messdaten von FLD und MS müssen in derselben Software bearbeitet werden können. Die Daten müssen in einer Matrixdarstellung (Proben vs. Analyten) dargestellt werden können. 6) Bei der Integration der Messdaten muss die grafische Darstellung der Peaks so erfolgen können, dass für je- den Analyten jeweils die MS-Signale (mind. Quantifier und Qualifier) unmittelbar neben (wahlweise auch unter) den FLD-Signalen angezeigt und integriert werden kön- nen. 7) Eine automatische Berechnung/Quantifizierung der Konzentration in der Messlösung und des berechneten Gehaltes der untersuchten Proben anhand eingegebe- ner Randparameter (z. B. Einwaage, Konzentration der Kalibrierlösungen, Verdünnungsschritte etc.) muss möglich sein. 8) Die Berechnung von Parametern zur Beurteilung der Wiederfindung interner Standards muss in der Auswer- tesoftware möglich sein. 9) Eine Erstellung von Kalibrierfunktionen (mindestens li- neare Regression und höherer Ordnungen, Gewichtung, Optionen zum Einbeziehen des Ursprunges) muss mög- lich sein. Die Regressionskurve (inkl. Gleichung und Be- stimmtheitsmaß) muss graphisch dargestellt werden können. 10) Eine Datenübertragung zur weiteren Datenverarbeitung muss möglich sein (mögliche Dateiformate: XLS, XLSX, CSV, ASCII, TXT).

CSV, ASCII, TXT).

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11) Für die archivierten Messdaten muss für die Dauer der Nutzung gewährleistet sein, dass die Lesbarkeit auch bei einem Versionswechsel der Steuerungs- und Aus- wertesoftware gegeben ist (Abwärtskompatibilität). 12) Die mitgelieferte Auswertesoftware muss über eine Soft- warevalidierung verfügen. Ein entsprechendes Zertifikat ist den Ausschreibungsunterlagen beizufügen. 13) Kostenlose Software-Updates für den Zeitraum von 24 Monaten ab Installation.
E.21) Die mitzuliefernde UHPLC-Anlage inkl. FLD und MS/MS soll mit all ihren Funktionen und diagnostischen Mög- lichkeiten in die Steuerungssoftware implementiert sein. 2) In der Auswertesoftware sollen sowohl für die Messda- ten des MS als auch für die des FLD für Parameter wie z. B. Retentionszeit, Ionenverhältnis, S/N-Ratio oder Wiederfindung Interner Standards Akzeptanzkriterien hinterlegt werden können, die bei nichtkonformen Wer- ten optisch hervorgehoben werden (Markierung von Ausreißern). 3) Chromatogramm-Übersicht a) Zur Integration der Peaks sollen in der grafischen Darstellung der Chromatogramme die folgenden Punkte auf einen Blick erfasst werden können: Bezeichnung der jeweiligen Probe, Bezeichnung der jeweiligen Analyten, Bezeichnung des jeweiligen Messsignals, Signalintensität, Retentionszeit, ermit- telte Peakfläche/Höhe als Zahlenwert, Ermittelte Probenkonzentration als Zahlenwert, Sollretentions- zeit (z. B. als lotrechte Linie im Chromatogramm). b) Die Analytpeaks sollen in einem frei wählbaren Zeit- fenster dargestellt werden können (Zoom-Funktion). c) In Chromatogrammen sollen integrierte und identifi- zierte Peaks der jeweiligen Substanzen optisch her- vorgehoben (z. B. farbig gefüllt) werden können. d) In MS-Daten sollen die Chromatogramme von Quantifier und Qualifier im gleichen Diagramm über- einander dargestellt werden und grafische Markie- rungen zur Einschätzung von Ausreißern des Ionen- verhältnisses angezeigt werden können. 4) Analyten-Übersicht In einer Matrixdarstellung (Proben vs. Analyten) sollen für jeden Analyten verschiedene berechnete Kenngrö- ßen tabellarisch dargestellt werden können. Hierbei

ßen tabellarisch dargestellt werden können. Hierbei

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sollen für MS-Messungen zumindest die folgenden In- formationen auf einen Blick erfasst werden können:

Bezeichnung der Probe, Datum und Uhrzeit der Mes- sung, Retentionszeit, Peakfläche, Peakhöhe, ermittelte Konzentration der Messlösung, berechneter Probengeh- alt, relative Retentionszeit, relativer Response, Verhält- nis von Quantifier und Qualifier, Kenngröße zur Ab- schätzung der Wiederfindung von internen Standards.

Die Regressionskurve (inkl. Gleichung und Be- stimmtheitsmaß) soll in dieser Übersicht ebenfalls gra- phisch dargestellt werden.

Die Chromatogramme (sowohl von MS als auch FLD) sollen in dieser Übersicht ebenfalls angezeigt werden können.

Die Daten dieser Matrixdarstellung sollen als Tabelle im Excel-Format (z. B. XLS bzw. XLSX) exportiert werden können.

  1. Proben-Übersicht

In einer Matrixdarstellung (Proben vs. Analyten) sollen für jede Probe die folgenden Informationen tabellarisch dargestellt werden können:

Bezeichnung der Probe, Datum und Uhrzeit der Mes- sung, etwaige für die Berechnung des Probengehaltes verwendeten Parameter (z. B. Einwaage, Verdünnung), Gehalt/Konzentration jedes Analyten. Die Daten dieser Matrixdarstellung sollen als Tabelle im Excel-Format (z. B. XLS bzw. XLSX) exportiert werden können.

Zur Beurteilung der Übersichtlichkeit sollen Screenshots der drei Ansichten (Chromatogramm-Übersicht, Analy- ten-Übersicht, Proben-Übersicht) aus der Auswertung der Testmessungen beigefügt werden.

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FKompatibilität / Flexibilität
F.1Das System soll im Fall eines kurzfristigen Ausfalles einzelner Komponenten (z. B. UHPLC/HPLC) kompatibel zu Anlagen an- derer Hersteller sein. Eine Übersicht der kompatiblen UHPLC- /HPLC-Anlagen ist mitzuliefern.
GNetzwerkfähigkeit / Cybersicherheit
G.1 KO- KriteriumDas zu beschaffende Messgerät muss direkt oder über einen mit Schnittstellenkarte an das Messgerät angebundenen Rech- ner mit dem lokalen Netzwerk (internes Messnetz) verbunden werden können. Diese Netzwerkkarte darf nicht identisch sein mit der Netzwerkkarte, die für eine eventuelle Verbindung mit dem Analysengerät genutzt wird. Die Mess- und Auswerteeinheit ist aus Gründen der Cyber- sicherheit ausschließlich mit dem internen Subnetz ver- bunden. Ein Zugriff auf Datenquellen über externe Netz- werke (Internet) kann und darf nicht erfolgen. Das Gerät muss auch ohne den Zugriff auf externe Datennetze instal- liert, betrieben, gewartet und repariert werden können.
G.2 KO- Kriterien1. Als Netzwerkprotokoll muss TCP/IP unterstützt werden. 2. Medium: Kupfer 3. Bandbreite: 100 Mbit oder höher 4. Stecker Netzwerkkarte: RJ45 5. Stecker Netzwerkdose: RJ45 6. Kabeltyp: Kat5 oder höher
HUmweltverträglichkeit und Energieeffizienz
H.1Das zu liefernde Gerätesystem soll energieeffizient arbeiten.
H.2Die maximalen Verbrauchswerte des Systems (Pumpe(n), Au- tosampler, Thermostate, Ofen, Massenspektrometer, Vakuum- vorpumpen etc.) in Kilowatt (kW) sind anzugeben.
IZubehör
I.1 KO- KriteriumKabel, Kapillaren, Vakuum- und Gasverbindungen und alle für den Anschluss erforderlichen Interfaces sind ebenfalls Bestand- teil des zu vergebenden Auftrags. Ebenso ist die

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Grundausstattung an Werkzeugen und Verschleißteilen für die Wartung des Systems mitzuliefern.
I.2 KO- Kriterium1. Autosamplervials: 5.000 St. Autosamplervials müssen mitgeliefert werden. Die Vials müssen die unter B.3.2 genannten Abmessungen aufweisen, aus Braunglas be- stehen und über Bördelkappen mit Septen aus PTFE/Si- likon verfügen. 2. Gestelle für Autosamplervials (Vial-Racks): Zusätzlich zum Satz Vialracks für den Autosampler muss ein zwei- ter Satz Vialracks mitgeliefert werden. Der zweite Satz Vial-Racks muss ebenfalls im Autosampler verwendet werden können und Platz für die gleiche Anzahl an Vials bieten wie der erste Satz. 3. PFAS-Säule: Eine UHPLC-Säule zur Analyse von ultra- kurzkettigen PFAS (wie z. B. Trifluoressigsäure, Pentaf- luorpropionsäure u. Ä.) muss mitgeliefert werden. Ent- sprechende Broschüren und Application Notes sind bei- zufügen. 4. Ein Überdruckventil zum Schutz der FLD-Zelle(n) muss mitgeliefert werden.
JLieferung und Installation
J.1 KO- KriteriumLieferung frei Verwendungsstelle: LAVES Futtermittelinstitut Fachbereich 12 Heckenweg 4 21680 Stade 1. OG, (kein Lift vorhanden!)
J.2 KO- KriteriumDer Gesamtpreis beinhaltet die Lieferung, Aufstellung, die In- stallation, den Anschluss, die erfolgreiche Inbetriebnahme inkl. Installationsqualifizierung sowie die Schulungen.
J.3Der Gesamtpreis beinhaltet auch Verpackung, Transportkosten zum Aufstellort und Rücknahme des Verpackungsmaterials.

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KSchulungen
K.1Vor-Ort Einweisung (In-House)
K.2 KO- KriteriumSchulung: 1) Eine Schulung für mindestens 10 Mitarbeitende des LAVES (mögliche Inhalte: Aufbau und technische As- pekte des Systems; Bedienung des Systems, der Steuer- und Auswertesoftware; Suchen und Beheben von Fehlern; einfache Reparaturen; Wartung; sowie der Austausch von Verschleiß- und Ersatzteilen) muss mit angeboten werden. Die Schulungsdauer muss mind. 3 Tage (à 8 h) betragen. 2) Unterstützung für den Methodentransfer durch Applika- tionsspezialist:innen (mind. 2 Tage à 8 h) nach einigen Wochen. 3) Eine weitere Schulung für 10 Mitarbeitende des LAVES (mind. 2 Tage à 8 h) zur Verfestigung der Inhalte nach einigen Monaten. Die Schulungen müssen im LAVES am Standort Stade stattfin- den. Inhalte und Termine der Schulungen müssen nach Wün- schen des Auftraggebers gestaltet werden.
LService
L.1Gewährleistungszeitraum mind. 24 Monate - nach Abnahme
durch den Auftraggeber.
L.2Reaktion innerhalb von 2 Werktagen vor Ort.
L.3Der technische Support per Telefonhotline (ohne
Beschränkung der Häufigkeit und Zeitdauer) muss für die
Dauer der Nutzung, jedoch mindestens für 10 Jahre, kostenlos
sein.
L.4Zwei Wartungen der gesamten Anlage inkl. Reinigung inner-
halb von 2 Jahren ist Bestandteil des Vertrags – nach zeitlicher
Vorgabe des Auftraggebers.
L.5Die Einhaltung der Bestimmungen der Unfallverhütungsvor- schrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (DGUV Vor- schrift 4) ist zu belegen durch:
KO-
Kriterium

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a.) Durchführung und Dokumentation eines E-Checks nach
Abschluss der Installation oder
b.) Durchführung und Dokumentation eines E-Checks nach
Abschluss der Installation durch Beauftragung eines
Subunternehmers oder
c.) Ausfüllen des als Anlage beigefügten Bestätigungsfor-
mulars nach § 5 Abs. 4 der Unfallverhütungsvorschrift
(Vorlage DGUV). Diese Konformitätserklärung ist dann
Bestandteil des Angebotes.
L.6Erforderliche Prüfungen (einschließlich normativ vorgeschriebe-
ner Prüfungen) und Routine-Wartungsarbeiten (z.B. Reinigung
o. Ä.), deren Art und Intervall (z.B. nach x Monaten oder jähr-
lich), der erforderliche Zeitaufwand, von wem die Arbeiten
durchzuführen sind (Nutzer oder Service-Techniker) sowie an-
fallende Materialkosten sind dezidiert anzugeben.
L.7Angabe eines persönlich erreichbaren Ansprechpartners (Sach-
verständiger), der für alle Komponenten des Systems zuständig
ist. Gewährleistung der Erreichbarkeit/ Rückmeldung per Tele-
fon oder Mail innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.
L.8Servicekosten (Fahrtkosten und Techniker-Stundensatz) für
Einsätze außerhalb des Vollservice bitte separat ausweisen.
MSonstiges
M.1Installationsvoraussetzungen: Die vom Nutzer ggf. zu schaffen- den Voraussetzungen für Installation und Betrieb sind mit dem Angebot genau anzugeben, z.B. • Stromanschluss (Spannung, Leistung) • Raumbedingungen • Isolierung oder Mindestabstände Rückfragen hinsichtlich der Installationsvoraussetzungen sind schriftlich an die Vergabestelle (E-Mail: vergabestelle@laves.niedersachsen.de) zu richten. Nicht umsetzbare Installationsvoraussetzungen durch den Bie- ter können zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen.
2.10Optionen (Angabe von Preisen je Position ist notwendig)
1) Optionaler Vollservice-Vertrag für 12 Monate ab dem 25. Monat ab Abnahme mit Ersatz-, und Verschleißtei- len, Kalibrierung, Wartung, Anfahrts- und Personal-/ Arbeitskosten, grundsätzlich ohne Beschränkung in

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Häufigkeit und Menge - Ausnahmen müssen offengelegt werden. Der Vollservicevertrag muss eine jährliche vor- beugende Wartung des Gesamtsystems enthalten. Zu Umfang, Häufigkeit und Dauer des Vollservice hat der Bieter konkrete Angaben zu machen. 2) Optional Verlängerung der Garantie auf insges. 5 Jahre. 3) Optional zusätzlich 10 Lizenzen für die Auswertesoft- ware. 4) Optional zusätzlich eine APCI-Quelle. 5) Optionaler Wartungsvertrag für die Hard- und Software der EDV-Einheit für die Dauer der Nutzung des Messge- räts, max. jedoch für die Dauer der Abschreibung von 10 Jahren.
2.11Zuschlagskriterien%
Preis (max. 30 Punkte) Die Punkteverteilung richtet sich nach den folgenden Kriterien - (Angebot des günstigsten Bieters/Angebot des aktuellen Bieters) * 30 = Zahl der Punkte für den Faktor Preis in v. H.30
AAllgemeine Anforderungen0
HinweisDie für die Bewertung der Funktionen und Leistungskenndaten des Systems erforderlichen Unterlagen sind gesondert beizufügen. Sofern die erforderlichen Informationen nicht vorliegen, werden keine Pro- zentpunkte (0P) vergeben.0
A.4Bewertet wird die Eignung des Gerätes zur Bestimmung von Kokzidiostatika, Pharmakologisch Wirksamen Substanzen (PWS) und Ergotalkaloiden. Sofern für alle drei Stoffgruppen Application Notes oder Publikationen für futter-/lebensmittelre- levante Matrices vorliegen wird (1P) vergeben.1
A.11Bewertet wird die durch die Testmessungen demonstrierte Eig- nung des Gerätes für die o. g. Applikationen mit besonderem Hinblick auf die folgenden Leistungskenndaten:15

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LC-MS PWS: Empfindlichkeit (0,5P), Linearität (1P), Reproduzier- barkeit(1P), Verschleppungsfreiheit (2P) Erotalkaloide: Empfindlichkeit (0,5P), Linearität (1P), Repro- duzierbarkeit(1P) PFAS: Blindwerte (2P) LC-FLD Ergotalkaloide: Empfindlichkeit (2P), Linearität (2P), Repro- duzierbarkeit(2P)
BUHPLC-FLD0
B.31. Bewertet wird die Leistungsfähigkeit der UHPLC- Pumpe. Sofern die Pumpe den Maximaldruck auch bei Flussraten von bis zu 2 mL/min erreichen kann wird (1P) vergeben. 2. Bewertet wird der Platz für Vials im Autosampler. Sofern der Autosampler in der angebotenen Konfiguration mit mind. 200 Vials betrieben werden kann, wird (1P) verge- ben. 3. Bewertet wird die Geschwindigkeit des Autosamplers. Sofern die Zeit für einen Injektionszyklus ≤ 10 s beträgt wird (1P) vergeben. 4. Bewertet werden die Spülmöglichkeiten für die Injekti- onsnadel des Autosamplers. Sofern die Außenseite der Nadel automatisch mit mindestens 2 unterschiedlichen Lösungen gespült werden kann, werden (2P) vergeben. Sofern die Außenseite der Nadel automatisch mit min- destens drei unterschiedlichen Lösungen gespült wer- den kann, werden (5P) vergeben. 5. Bewertet wird der Platz im Säulenofen für Trennsäulen mit einer Mindestlänge von 300 mm. Sofern im Säulen- ofen mindestens drei Trennsäulen mit einer Mindest- länge von 300 mm betrieben werden können werden (3P) vergeben. Sofern im Säulenofen mindestens vier Trennsäulen mit einer Mindestlänge von 300 mm betrie- ben werden können werden (5P) vergeben.13
B.5Fluoreszenzdetektor (FLD) 1. Bewertet wird der Druckbereich der FLD-Zellen: Sys- teme, bei denen die FLD-Zellen bei Drücken bis 50 bar sicher betrieben werden können, erhalten (2P). Systeme,20

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bei denen die FLD-Zellen auch bei Drücken von über 50 bar sicher betrieben werden können, erhalten (5P). 2. Bewertet wird die Weite des Wellenlängen- bereichs (λ -λ ) des FLD (max. 6P): max. min. (λ -λ ) < 600 nm (0P) max. min. 600 nm ≥ (λ -λ ) < 700 nm (1P) max. min. 700 nm ≥ (λ -λ ) < 800 nm (2P) max. min. 800 nm ≥ (λ -λ ) < 900 nm (3P) max. min. 900 nm ≥ (λ -λ ) < 1000 nm (4P) max. min. 1000 nm ≥ (λ -λ ) < 1100 nm (5P) max. min. (λ -λ ) ≥ 1100 nm (6P) max. min. 3. Bewertet werden die Datenraten des FLD für Messungen auf einem Wellenlängenkanal und auf mindestens zwei Wellenlängenkanälen: Messungen auf einem Kanal: Geräte mit der höchsten Datenrate erhalten (2P); Geräte mit der zweithöchsten Datenrate erhalten (1P); alle übrigen Geräte (0P) Messungen auf mindestens zwei Kanälen: Geräte mit der höchsten Datenrate erhalten (2P); Geräte mit der zweithöchsten Datenrate erhalten (1P); alle übrigen Geräte (0P); 4. Bewertet wird die maximal mögliche Anzahl der Wellen- längenkanäle des FLD: Geräte, welche gleichzeitig bzw. sequentiell mindestens 4 Kanäle messen und aufzeich- nen können, erhalten (2P). Geräte, welche gleichzeitig bzw. sequentiell mindestens 5 Kanäle messen und auf- zeichnen können, erhalten (5P).
CTriplequadrupol-Massenspektrometer (MS/MS)0
C.21. Bewertet wird die Weite des Bereichs der möglichen Flussrate der ESI-Quelle. Systeme, bei denen die ESI- Quelle mit Eluentflussraten von mindestens ≤0,1 mL/min bis ≥2 mL/min betrieben werden, kann er- halten (1P). 2. Bewertet wird der Gasvolumenstrom der für den Betrieb des Gesamtsystems maximal zur Verfügung gestellt werden muss (Q ). Da im Messlabor ausschließlich max. Stickstoff als Laborgas zur Verfügung steht, werden zur Berechnung von Q für sämtliche Gase alle Volumen- max. ströme, die für den Betrieb des Systems maximal zur Verfügung gestellt werden müssen, aufsummiert. Die Vergabe von Punkten erfolgt wie folgt (max. 5P):14

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Q < 35 L/min (5P) max. 35 L ≤ Q < 45 L/min (4P) max. 45 L ≤ Q < 55 L/min (3P) max. 55 L ≤ Q < 65 L/min (2P) max. 65 L ≤ Q < 75 L/min (1P) max. Q ≥ 75 L/min (0P) max. 3. Vakuumsystem: Sofern die unter C.2.3 beschriebenen Vorrichtungen vorhanden sind werden (6P) vergeben. 4. Tunefunktionen: Sofern die unter C.2.4 beschriebenen Steuerungsfunktionen für die Tunefunktionen vorhanden sind wird (1P) vergeben. 5. Bewertet wird die maximale Scanrate (maximale Scan- geschwindigkeit, v ) des Gerätes. Geräte mit einer scan maximalen Scangeschwindigkeit von größer 17.500 Masseneinheiten (Da, amu oder u) pro Sekunde erhal- ten einen (1P).
ESoftware zur Steuerung und Auswertung des Systems0
E.21. Sofern eine Implementierung, wie unter E.2.1 beschrie- ben möglich ist, wird (1P) vergeben. 2. Sofern eine Markierung von Ausreißern, wie unter E.2.2 beschrieben möglich ist, wird (1P) vergeben. 3. Sofern für eine Chromatogramm-Übersicht dargestellt werden kann, bei welcher die unter E.2.3 genannten Kri- terien a) bis e) erfüllt werden, wird (1P) vergeben. 4. Sofern eine Analyten-Übersicht dargestellt werden kann, bei welcher die unter E.2.4 beschriebenen Krite- rien erfüllt werden, wird (1P) vergeben. 5. Sofern eine Proben-Übersicht dargestellt werden kann, bei welcher die unter E.2.5 beschriebenen Kriterien er- füllt werden, wird (1P) vergeben.5
FKompatibilität / Flexibilität0
F.1Bewertet wird die Kompatibilität zur Ansteuerung und Integrier-1
barkeit von Fremdgeräten anderer Hersteller. Eine Liste mögli-
cher integrierbarer HPLC-/UHPLC-Module in das System
(Steuer-/ Aufzeichnungs-Software) ist beizufügen.
Je mehr HPLC-/UHPLC-Module unterschiedlicher Hersteller in-
tegriert werden können, desto besser:
Ist ein System mit HPLC-/UHPLC-Modulen von drei oder mehr
weiteren Herstellern kompatibel, wird (1P) vergeben. Ist ein
System mit HPLC-/UHPLC-Modulen von zwei weiteren Herstel-
lern kompatibel, werden (0,5P) vergeben. Ist ein System mit
HPLC-/UHPLC-Modulen eines weiteren Herstellers oder

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ausschließlich mit den eigenen HPLC-/UHPLC-Modulen kom-
patibel, werden keine Punkte vergeben.
HUmweltverträglichkeit und Energieeffizienz0
H.2Bewertet wird der maximale Stromverbrauch (W ) der MS- max.1
Systeme (Massenspektrometer inkl. Vorvakuumpumpe(n)). An-
gaben in kW bitte gesondert beifügen.
Das System mit dem geringsten W erhält (1P). max.
Bei gleichem Energieverbrauch erhalten die Systeme mit dem
niedrigsten W (1P). Alle übrigen Systeme erhalten (0P). max.
2.12Gesamt100,0%

Unterschrift / Signatur Bieter, Datum:

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